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U19 des TSV 1860 gewinnt Testspiel gegen den SSV Ulm 1846

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TSV 1860 U19

Was war das nur für eine überragende Saison der A-Junioren der Löwen? Meister im Grunddurchgang der Bayernliga Süd, dann der Aufstieg in die Bundesliga und zur Krönung noch der bayerische Pokalsieg. Am Samstag besiegte die U19 des TSV 1860 den letztjährigen Bundesligisten SSV Ulm 1846 in Illerrieden deutlich.

TSV 1860 U19 besiegt Ulm deutlich

Löwen gegen Spatzen – das ist ja schon vom Namen her ein sehr ungleiches Duell. Dies übertrug sich am Samstag Nachmittag in Illerrieden (zwischen Ulm und Illertissen) auch auf den Rasen. Bereits nach fünf Minuten führte 1860 mit 2:0, bis zur Pause hatte das Team von Jonas Schittenhelm den Spielstand aufgedoppelt.

Am Ende stand ein nie gefährdeter 5:0-Sieg der Junglöwen zu Buche. Das nächste Testspiel absolviert die U19 am Mittwoch (19 Uhr) beim FC Finsing.

U21: Kevin Goden trifft beim Sieg der Amateure beim TSV Ampfing

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Kevin Goden, TSV 1860

Bei den Profis des TSV 1860 hat Kevin Goden keine Zukunft mehr und verstärkt somit vorerst den Kader der Amateure. Während sich die Truppe von Michael Köllner in Windischgarsten auf die neue Saison vorbereitet, blieb Goden in München und traf beim 2:1-Testspielsieg der U21 beim TSV Ampfing.

TSV 1860 Amateure siegen beim TSV Ampfing

Goden war am Samstag jedoch nicht das einige bekannte Gesicht auf dem Rasen des Isenstadions. Auch der zur U21 versetzte Marco Mannhardt lief nach seiner schweren Verletzung für die Elf von Trainer Frank Schmöller auf. Bei den Gastgebern ragte nominell Kodjovi Koussou heraus, der einst sogar drei Partien für die Löwen in der 2. Bundesliga bestritt.

Nach einer torlosen Halbzeit war es der TSV Ampfing, der zuerst für eine Veränderung auf der Anzeigetafel sorgte. Valentino Gavric sorgte in der 54. Minute für die Führung der Schweppermänner. Das wollten die Löwen jedoch nicht auf sich sitzen lassen und schlug in Person von Kevin Goden in der 69. Minute zurück. Sechs Minuten vor dem Ende sorgte Samir Neziri sogar noch für den Sieg des TSV 1860 II.

Am Mittwoch in Kirchheim

Nach dem Sieg in Ampfing geht es für die Amateure der Löwen bereits am Mittwoch mit dem nächsten Testspiel weiter. Das Team von Frank Schmöller gastiert dann um 19 Uhr beim Kirchheimer SC mit Ex-Löwe Korbinian Vollmann.

Foto: OR-Pressedienst

Sechzig um Sieben: TSV 1860 mit erstem Remis in der Vorbereitung

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Die SV Ried sorgt für die erste Punkteteilung in der Vorbereitung des TSV 1860 München. Mittwoch steht das nächste Testspiel im Kalender. Die U11 und U21 konnten derweil bessere Ergebnisse erzielen. Auch von der Konkurrenz in der 3.Liga gibt es wieder einiges zu berichten.

Löwen spielen Unentschieden gegen Ried

Bereits am Freitag stand der TSV 1860 München nach der Ankunft in Windischgarsten dem ersten Gegner gegenüber. Die SV Ried aus der österreichischen Bundesliga sorgte dafür, dass die Löwen ihr erstes Vorbereitungsspiel nicht mit einem Sieg beendeten. Zunächst aber sorgte ein Gewitter für eine Verspätung von einer Stunde. Dann konnte es losgehen, bis zum ersten Treffer mussten sich die Zuschauer aber noch gedulden. Kurz vor der Pause war es Erik Tallig, der einmal mehr seine gute Form unterstrich und die Führung erzielte. Diese hielt dann auch bis kurz vor Schluss, doch die Österreicher konnten doch noch den Ausgleich erzielen.

TSV 1860 U21 siegt auch in Ampfing

Zweiter Test, zweiter Sieg: der TSV 1860 II konnte auch sein Testspiel gegen den Landesligisten TSV Ampfing siegreich gestalten. Die Gastgeber konnten dabei zunächst in Führung gehen. Doch zunächst erzielte Kevin Goden den Ausgleich, ehe Samir Neziri kurz vor Schluss das 2:1 für die Löwen erzielte. Der nächste Test ist für kommenden Mittwoch beim Kirchheimer SC (Anstoß 19:30 Uhr) terminiert.

U11 gewinnt Merkur-Cup – und verzichtet auf Preis

Auch die Junglöwen waren am Wochenende erfolgreich unterwegs. Die U11 siegte unter anderem gegen den SE Freising, den ESV München und gleich zwei Mal gegen den FC Puchheim. Schlussendlich bedeutete dies den Bezirksfinalsieg im Merkur Cup. Dafür bekam die U11 des TSV 1860 München ausgerechnet Karten für die Erlebniswelt eines anderen Münchner Vereins. Konsequenterweise wurde auf diesen Preis verzichtet und die Karten an den Drittplatzierten weitergegeben.

Die Unruhe beim TSV 1860 an der Grünwalder Straße

Aktion und Reaktion, Ursache und Wirkung – diese Schlagworte fassen noch einmal die momentane Lage bei den Löwen zusammen. Neben der sportlichen Vorbereitung beschäftigen die Löwenfans momentan verschiedene weitere Themen. Die Ursache ist dabei allerdings an der Grünwalder Straße selbst zu finden – und nicht bei sechzger.de oder einem vermeintlich harmlosen T-Shirt.

Köllner: “Nicht alles richtig gemacht”

Ein weiterer Streitpunkt ist das vereinbarte Testspiel mit dem englischen Erstligisten Newcastle United. Sportlich eine tolle Gelegenheit für den TSV 1860 München, moralisch ist die Ansetzung jedoch äußerst fragwürdig. Das kritisierten Fans mit einem Spruchband im Trainingslager. Trainer Michi Köllner nahm mittlerweile Stellung zu dem Thema und verglich die Löwen dabei indirekt mit Newcastle. Man habe “in der Vergangenheit auch nicht alles richtig gemacht”. Was genau der 52-Jährige damit meint, ist ein kleines Rätsel. Christian Jung hat sich auf die Suche nach einer Antwort gemacht.

Auch der FSV Mainz 05 hat ein Testspiel mit Newcastle vereinbart – und auch in Mainz verursacht diese Meldung Unverständnis in der Anhängerschaft. Teile der Fans haben den Verein aufgefordert, die Ansetzung zurück zu nehmen. Darüber berichtet mittlerweile der kicker.

News aus der 3.Liga

Aue in Trefflaune – Dresden mit 0:0 gegen belgischen Erstligisten

Erzgebirge Aue zeigte sich am Wochenende treffsicher und sorgte für einen Sieg mit sage und schreibe 29 Toren. Alleine Jastremski erzielte acht Tore, zahlreiche Mannschaftskollegen trugen sich ebenfalls in die Torschützenliste ein. Bereits in der ersten Halbzeit fielen 14 Treffer.

Dynamo Dresden hingegen freute sich über ein torloses Unentschieden. Denn der Gegner war nicht – wie im Fall von Aue – ein Kreisligist, sondern St-Truiden aus Belgien. Im vergangenen Jahr belegte der Verein Platz 9, sodass man in Dresden durchaus zufrieden ist und das Trainingslager erfolgreich abgeschlossen wurde.

Finanzielle Unterstützung für Zwickau

Aufatmen beim FSV: die Stadt unterstützt den Drittligisten wie vermutet und wendete damit eine Pleite der Stadion-Gesellschaft mit möglicherweise weitreichenden Folgen ab. Insgesamt 200.000€ bekommt der Stadionbetreiber. Die Zukunft ist damit bis Ende des Jahres gesichert.

Weitere Transfers in Liga 3

Gleich die nächsten Einnahmen konnten die Schwäne aus Zwickau wegen einem Spieler verbuchen. Max Reinthaler schließt sich künftig Wehen Wiesbaden an, die Höhe der Ablösesumme ist dabei nicht bekannt. In Wiesbaden ist er Neuzugang Nummer vier.

Dynamo Dresden hingegen ist in der holländischen ersten Liga fündig geworden. Von Feyernoord Rotterdam kommt der 22-jährige Christian Conteh. Er wird für ein Jahr ausgeliehen und wechselt an die Elbe. Passenderweise kommt er ursprünglich etwas weiter flussaufwärts aus Hamburg und verbrachte seine Jugend unter anderem bei St.Pauli, bevor der Wechsel nach Holland über die Bühne ging.

Testspiel gegen Newcastle und die Fehler der Vergangenheit. Was meint Köllner?

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Köllner äußert sich zur Kritik am Spiel gegen Newcastle

Ich bin ganz ehrlich: Würde man mich als Vertreter von sechzger.de noch an den LÖWENRUNDEN, also den Pressezusammenkünften beim TSV 1860 teilhaben lassen, dann würde ich unseren Trainer Michael Köllner beim nächsten Zusammentreffen gerne fragen, wie seine nachfolgende Ausage zu verstehen ist. Spätestens vor dem Spiel gegen Newcastle.

Wir haben in der Vergangenheit auch nicht alles richtig gemacht – und gegen uns spielen trotzdem noch Mannschaften in der Vorbereitung.

Hintergrund dieser Aussage Köllners gegenüber der Abendzeitung ist das beim Testspiel am Freitag Abend gegen die SV Ried von Löwenfans gezeigte Spruchband, welches sich gegen die geplante Vorbereitungsabschlusspartie seiner Mannschaft gegen Newcastle United richtete. “1860 GEGEN SPORTSWASHING – SCHEISS AUF ALLE SCHEICHS” stand darauf zu lesen. Dass ein von der TSV 1860 KGaA vereinbartes Freundschaftsspiel gegen die im Oktober letzten Jahres von einem saudi-arabischen Konsortium, an dem mehrheitlich ein Staatsfond beteiligt ist, übernommenen Magpies sportlich extrem attraktiv, aber moralisch höchst fragwürdig ist, wurde in den letzten Tagen an verschiedenen Stellen thematisiert. Auch bei uns auf sechzger.de.

Was wurde nicht richtig gemacht?

Doch zurück zur obigen Aussage von Michael Köllner. Diese lässt durchaus aufhorchen. Was meint er damit? Was genau haben die Löwen nach Ansicht des Oberpfälzers in der Vergangenheit “nicht richtig gemacht”? Denkt er da – um bei der Thematik Fußball &  Geldgeber aus der arabischen Welt, gerne auch als “Scheichs” bezeichnet – womöglich an den Einstieg des Jordaniers Hasan Ismaik beim TSV 1860 im Jahre 2011? Sieht er diesen als Fehler an? Oder geht seine historische Betrachtung vielleicht noch weiter zurück? Den gemeinsamen Stadionbau mit dem ungeliebten Nachbarn aus der Säbener Straße zu Beginn des Jahrtausends? Ein Fehler aus Köllners Sicht? Oder hat er irgendetwas vor Augen, was bereits in seine Amtszeit bei den Löwen, also in die letzten rund zweieinhalb Jahre fällt? Mich persönlich würde das wirklich sehr interessieren. Vielleicht auch den ein oder anderen kritischen Löwenfan, dessen Gedanken beim Spiel gegen Newcastle weit über die Jubelarie von den fast 300 Millionen Marktwert des Gegners hinausgeht.

Oder eine Relativierung?

Oder geht es Köllner mit seiner Aussage doch eher darum, die Entwicklung der vergangenen Monate bei Newcastle United zu relativieren? Man müsse immer “ein bisschen aufpassen, eine moralische Diskussion zu führen” hat Köllner auf die Frage nach der Kritik durch die Fans in Windischgarsten gemahnt. Verzicht auf eine Diskussion über Ethik, Anstand und Moral bei Sechzig? Da dürfte ihm der eine oder andere Fan deutlich widersprechen. Nicht nur der, der sich für die Arbeit von Amnesty International interessiert.

Zurück zum Sport

Wahrscheinlich sollte man ganz einfach – um den lieben Frieden zu wahren – die abschließenden – Einlassungen von Michael Köllner zur Kritik am Test gegen die Engländer in Saalfelden in den Vordergrund rücken:

Wir haben uns in den letzten Jahren immer schwer getan, gute Gegner zu finden. Von daher bin ich froh, dass wir für den Ernstfall Dritte Liga und DFB-Pokal testen können.

Rein sportlich betrachtet ist es für die Drittligalöwen attraktiv, zwei Wochen vor dem Duell mit dem Championsleague-Teilnehmer Borussia Dortmund gegen einen Premier League Club zu spielen. Und das macht den Beteiligten dann sicher viel mehr Spaß, als sich mit Fehlern der Gegenwart oder der Vergangenheit zu beschäftigen.

Unruhe beim TSV 1860 München. Das hausgemachte Problem

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TSV 1860 SV Ried
Protest gegen das Testspiel gegen Newcastle United, bei denen der Staat Saudi-Arabien als Investor tätig ist

Unruhe beim TSV 1860 München . Das unnötige und hausgemachte Problem

Der TSV 1860 München kommt in der Vorbereitung zur Saison 2022/23 einfach nicht zur Ruhe. Dabei könnte alles so schön sein. Neun starke Neuzugänge bereits vor dem Trainingslager, keine öffentlichen Streitereien zwischen den Gesellschaftern. Die Zeichen stehen auf Aufstieg. Störfeuer kann aktuell niemand gebrauchen, aber traditionell bleiben diese beim TSV 1860 nicht aus. Dummerweise ist dies auch in dieser Saison so. Fast noch dümmer: Die Probleme sind alle unnötig. Und hausgemacht.

„Scheiss auf die Scheichs“

Beim  gestrigen Vorbereitungsspiel des TSV 1860 München gegen den SV Ried wurde ein Plakat gezeigt. „1860 AGAINST SPORTSWASHING – SCHEISS AUF DIE SCHEICHS“. Hiermit protestierten Teile der Löwenfans gegen das Vorbereitungsspiel gegen Newcastle United.

TSV 1860 SV Ried
Protest gegen das Testspiel gegen Newcastle United, bei denen der Staat Saudi-Arabien als Investor tätig ist

Die genauen Hintergründe dazu kann man dem äußerst lesenswerten Artikel im Münchner Wochenanzeiger entnehmen.

2. Ebenfalls beim gestrigen Spiel wurde das allseits bekannte und heiß diskutierte Scheichlied gesungen.

Nicht nur die Abendzeitung spekuliert darüber, dass dies vor allem auf die sinnlose T-Shirt Plagiat-Aktion von der Fanartikel GmbH unter Anthony Power zurückzuführen sein dürfte.

In beiden Fällen schritten die Fanbeauftragten Christian Poschet und Felix Hiller unverzüglich ein, letzterer verließ dafür sogar seinen Kommentartorenbereich für das Löwen-TV. Damit bei den Löwen wieder Ruhe herrscht. Aber auch Ruhe ist keine Einbahnstraße.

Aussperrung von sechzger.de in der Löwenrunde

Auch unsere Aussperrung aus der Löwenrunde hat für einigen Wirbel gesorgt. Mit äußerst fadenscheinigen Argumenten wurden wir nach zwei Jahren Teilnahme wieder ausgeladen. Das sorgte sowohl bei den Fans als auch bei den hauptberuflichen Journalisten-Kollegen größtenteils für Unverständnis.

Natürlich kann man darüber diskutieren, ob ein Online-Fan-Magazin, ein T-Shirt und ein Vorbereitungsspiel es wert sind, für Unruhe beim TSV 1860 zu sorgen und damit das große Ziel Aufstieg zu gefährden. Letzteres will sicherlich niemand. Wir gehen auch nicht davon aus, dass die Löwen schlechter spielen weil bei einem Vorbereitungsspiel ein Plakat hängt. Oder Christian Jung nicht mehr für sechzger.de in der Löwenrund sitzt.

Vergessen und verwechseln darf man in diesem Zusammenhang allerdings auch niemals Ursache und Wirkung, Aktion und Reaktion.

Die Unruhe, egal ob Artikel, Plakat oder Gesang sind allesamt Reaktionen auf Aktionen.

Die Aktionen beim TSV 1860, egal ob von Geschäftsführung oder Fanartikel GmbH, waren allesamt unnötig, teilweise einfach nur dumm. Für die Unruhe sind die Verantwortlich, die beim TSV 1860 in Lohn und Brot stehen. Nicht die, die mit ihrem Geld und Herzblut den Verein überhaupt am Leben erhalten. Und einen liebenswerten Verein haben möchten.

Später Ausgleich: TSV 1860 mit Remis gegen SV Ried

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Mit einer Stunde Verspätung rollte heute der Ball in der DANA Arena in Windischgarsten. Dann aber duellierten sich der TSV 1860 und der österreichische Bundesligist SV Ried, wobei die Löwen bis kurz vor Schluss mit 1:0 führten. Dann aber glich Birglehner doch noch für das Team aus dem Innkreis aus.

TSV 1860 testet gegen die SV Ried

Kurz vor dem eigentlich geplanten Spielbeginn um 17 Uhr zog eine breite Gewitterfront über Oberösterreich. Aus Sicherheitsgründen entschied das Schiedsrichter-Team, den Anpfiff nach hinten zu verlegen. Angesichts der Wetterverhältnisse sicher eine gute Entscheidung.

Um 18 Uhr ging es dann aber endlich los und die Zuschauer sahen eine weitestgehend ausgeglichene Partie. Nach den Kantersiegen gegen die drei unterklassigen Gegner aus Waldkirchen, Aschau und Schönau sowie das 4:0 gegen den Karlsruher SC stellte das Match gegen die SV Ried einen weiteren Härtetest in der Vorbereitung auf die neue Spielzeit dar.

Tallig trifft für die Löwen

Die erste große Gelegenheit für die Löwen vergab Joseph Boyamba nach 20 Minuten, sein Volleyschuss nach einer Maßflanke verfehlte das Tor jedoch deutlich. Zehn Minuten später wurden dann die Österreicher gefährlich, doch Hiller entschärfte das Geschoss von Martin.

Nach 36 Minuten war das Debüt von Neuzugang Christopher Lannert dann auch schon wieder beendet. Für ihn kam der junge Marius Wörl in die Partie. Kurze Zeit später klingelte es dann und Erik Tallig brachte die Löwen in Führung. Nach einer schönen Kombination auf der rechten Seite kam der ehemalige Chemnitzer an den Ball, nahm Maß und setzte die Kugel aus gut 20 Metern via Innenpfosten zum 1:0 in die Maschen. In der bisherigen Vorbereitung hinterläßt der Mittelfeldspieler eine hervorragenden Eindruck. Hoffentlich kann er das in die Saison hinüberretten!

Lex und Lannert vorzeitig ausgewechselt

Nach der Pause wechselten die Löwen komplett durch – und kamen zur ersten Gelegenheit in Halbzeit 2. Moll zog aus 30 Metern ab, der Ball strich jedoch knapp am Kasten vorbei. So wirklich hochklassig war die Partie auch in der Folge nicht, die Truppe von Michael Köllner hatte die Partie jedoch weitestgehend problemlos unter Kontrolle.

Eine Viertelstunde vor dem Ende musste Stefan Lex, der erst zur Pause gekommen war, verletzungsbedingt wieder raus. Das Spiel plätscherte indes vor sich hin, Torchancen blieben Mangelware. Erst eine Minute vor dem Ende glich Birglehner für die Österreicher aus.

Aufstellung des TSV 1860

1. Halbzeit:
Hiller – Lannert (37. Wörl), Belkahia, Glück, Greilinger – Rieder (C), Tallig, Kobylanski, Sür, Boyamba – Lakenmacher

2. Halbzeit:
Kretzschmar – Wicht (86. Wörl), Lang, Morgalla, Steinhart – Moll, Freitag, Deichmann, Vrenezi, Lex (74. Cocic) – Skenderovic

Tor:
1:0 Tallig (42.), 1:1 Birglehner (89.)

TSV 1860 SV Ried
Protest gegen das Testspiel gegen Newcastle United, bei denen der Staat Saudi-Arabien als Investor tätig ist

Gewitter in Windischgarsten: Anpfiff TSV 1860 – SV Ried verzögert sich

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Gewitter Windischgarsten 1860 Ried

Eigentlich sollte das Testspiel des TSV 1860 gegen die SV Ried um 17 Uhr angepfiffen werden. Da aktuell ein Gewitter über Windischgarsten herrscht, verzögert sich der Spielbeginn jedoch vrsl. um eine halbe Stunde.

Gewitter in Windischgarsten: Anpfiff verzögert sich

Wie heute bereits berichtet, wird das Spiel vom Löwen-TV live auf YouTube übertragen.

Die Aufstellung des TSV 1860:

Hiller – Lannert, Belkahia, Glück, Greilinger – Rieder (C), Tallig, Kobylanski, Sür, Boyamba – Lakenmacher

Bank:
Kretzschmar (ET), Lang, Moll, Lex, Vrenezi, Freitag, Skenderovic, Deichmann, Wicht, Cocic, Steinhart, Wörl, Morgalla

Live im Free-TV: Dresden gegen den TSV 1860 München in der ARD

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Rudolf Harbig Stadion Dresden beim Spiel gegen den TSV 1860 München

Die ARD überträgt das Topspiel SG Dynamo Dresden gegen den TSV 1860 München am 1.Spieltag der 3.Liga 2022/23 live im Free-TV.

Dresden gegen TSV 1860 live in der ARD

Bereits vor Veröffentlichung des Spielplans deutete es Trainer Michael Köllner an. Das Spiel der Löwen am ersten Spieltag sollte eine große Bühne bekommen. So kommt es nun auch, denn die ARD überträgt das Spiel zwischen Dynamo Dresden und dem TSV 1860 München live im Free-TV. Das verrät ein Blick in den Programmkalender des öffentlich-rechtlichen Senders.

Anstoß zu der Partie im Rudolf-Harbig-Stadion ist am Samstag, den 23.Juli um 14:00 Uhr. Erst in 10 Tagen wird sich entscheiden, ob dabei Zuschauer zugelassen sind. Wohlmöglich werden einzelne Tribünenbereiche gesperrt oder gar kein Stadionbesuch möglich sein. Grund hierfür sind insbesondere die Vorkommnisse beim Relegationsrückspiel der Dresdner gegen den 1.FC Kaiserslautern. Neben einer mehrminütigen Spielunterbrechung stürmten vereinzelt Anhänger auch den Kabinentrakt. Das DFB-Sportgericht beschäftigt sich in einer mündlichen Verhandlung am 11.Juli mit den Vorfällen.

Sicher ist aber bereits jetzt, dass das Spiel live im Fernsehen ausgestrahlt wird. Neben den Anhängern des TSV 1860, die die Reise in die sächsische Landeshauptstadt nicht antreten können, werden zahlreiche weitere Fußballfans in Deutschland das Duell der beiden Aufstiegsaspiranten verfolgen. Die 1.Bundesliga startet mit ihrem Spielbetrieb erst Anfang August. In der 2.Bundesliga werden drei Partien (u.a. mit den Aufsteigern Eintracht Braunschweig und dem 1.FC Kaiserslautern) zeitweise paralell durchgeführt.

Die Saisoneröffnung zwischen dem VfL Osnabrück und dem MSV Duisburg (Freitag, 22.Juli ab 18:60 Uhr) wird hingegen nach aktuellem Stand nicht im Free-TV gezeigt.

Mit Meisterstern: TSV 1860 stellt neues Auswärtstrikot vor

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Stefan Lex 1860 Trikot Auswärts

Auch dieses Jahr ziert der Meisterstern aus dem Jahr 1966 wieder die Spielkleidung der Löwen. Heute präsentiert der TSV 1860 sein neues Auswärtstrikot, das beim Testspiel gegen die SV Ried in Windischgarsten (Anpfiff: 17 Uhr) direkt seine Premiere feiern wird.

TSV 1860 stellt neues Auswärtstrikot vor

Ausrüster Nike (11teamsports), Sponsor die Bayerische – soweit alles beim Alten. Das Dunkelblau aus der Vorsaison wurde durch ein nicht minder elegantes Schwarz ersetzt, das dem neuen Auswärtsgewand des TSV 1860 einen edlen Touch verleiht. Die Applikationen sind diesmal in Silber und Gelb gehalten und sollen als Hommage an die Stadt München verstanden werden.

Bevor der offizielle Verkauf im Laufe der nächsten Woche startet, gibt es bereits am morgigen Samstag einen Vorverkauf von 186 Trikots im Löwen-Fanshop an der Grünwalder Straße!

Das Heimtrikot werden die Löwen ihren Anhängern auf dem Fanfest am 09.07. vorstellen. Es soll Weiß als Grundfarbe haben und im Design mit den asymmetrischen blauen Querstreifen dem neuen Shirt von Birmingham City (siehe Video unten) ähneln. Lassen wir uns überraschen.

Titelbild: TSV 1860

Live im Löwen-TV: TSV 1860 gegen SV Ried auf YouTube

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Testspiel Kulisse TSV 1860 München Austria Klagenfurt Löwen-TV YouTube

Um 17 Uhr bestreiten die Löwen heute ihr erstes Testspiel während des Trainingslagers in Windischgarsten. Dabei trifft der TSV 1860 auf die SV Ried, das Löwen-TV überträgt die Partie live auf YouTube.

TSV 1860 gegen SV Ried auf YouTube

Als Kommentatoren stehen der Fanbeauftragte Felix Hiller und Pressesprecher Rainer Kmeth bereit. Anpfiff in der DANA Arena in Windischgarsten ist um 17 Uhr, der Stream aus Oberösterreich beginnt einige Minuten vorher. Wir sind auch live vor Ort und werden von dem Match berichten.

Beim TSV 1860 könnte Neuzugang Christopher Lannert sein Debüt feiern. Ob Marcel Bär, der erst am Dienstag in Training einstieg, bereits zum Einsatz kommen wird, ist noch unklar.

Eine weitere Premiere steht aber bereits fest: Die Löwen werden erstmals in ihren neuen Auswärtstrikots auflaufen!