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Fechten beim TSV 1860 e.V. – Reisinger beim Elternabend

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Fechten TSV 1860 München 13

Im Juni stattete sechzger.de-Redakteur Jan Schrader der Abteilung Fechten des TSV 1860 München e.V. einen Besuch ab und war beeindruckt, mit wieviel Engagement Trainer und Aktive zur Sache gingen. Anfang der Woche fand der erste Elternabend der Abteilung statt, den sich auch Vereinspräsident Robert Reisinger nicht entgehen ließ.

Fechten beim TSV 1860 München e.V.

Am Dienstag fand der erste Elternabend der neu gegründeten Fechtsparte statt. Als sehr schöne Geste der Anerkennung ließ es sich Präsident Robert Reisinger nicht nehmen, diesen Elternabend zu besuchen, was für äußerst positives Feedback sorgte. Das gemeinsame Ziel, Kinder und Jugendliche nach zwei Jahren Pandemie – und den damit verbundenen Einschränkungen – wieder mit Spaß an den Sport heranzuführen, wurde eindrucksvoll. Trainer Jens Grosser, der die Abteilung trotz coronabedingter Widrigkeiten aufzog, dankte insbesondere den Eltern:

“Nur durch das ehrenamtliche Engagement der Eltern war dieses junge Sportprojekt möglich.”

Im Frühjahr 2023 werden die jungen Aktiven an der Turnierreifeprüfung teilnehmen und anschließend ins Turniergeschehen einsteigen. Zudem werden der TSV 1860 München e.V. und der BLSV die Kinder unterstützen, um in den Herbstferien ein Trainingslager in Inzell zu ermöglichen.

Bundesliga-Skandal: Tabellenführer Union Berlin in zu kleinem Stadion

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1. FC Union Berlin Alte Försterei
Stadion Alte Försterei

Bundesliga-Skandal: Tabellenführer spielt in viel zu kleinem Stadion

In der 1. Bundesliga spielt sich in diesen Tagen ein regelrechter Skandal ab. Tabellenführer ist nach einem Viertel der Spielzeit der 1. FC Union Berlin. Problematisch dabei ist: Der 1. FC Union Berlin spielt im Stadion an der Alten Försterei. Dieses hat eine Kapazität von 22 000 Plätzen. Davon sind allerdings nur 3617 Sitzplätze. Bei dem Rest handelt es sich um Stehplätze.
Mit so einer Kapazität kann man in diesen Zeiten im Fußball nichts mehr gewinnen.

Mehr als doppelt so viele Mitglieder bei Union Berlin wie Plätze im Stadion

Union Berlin hat 46 000 Mitglieder. Damit sind das mehr als doppelt so viele Mitglieder, wie es Plätze im Fußballstadion gibt. 11 00 Plätze sind durch Dauerkarten belegt. Mehr als 20 000 Mitglieder schauen somit bei jedem Heimspiel zwangsweise in die Röhre.

Die Lösung läge so nahe: Ein Umzug ins Olympiastadion Berlin

Dabei wäre die Lösung für das Dilemma doch so naheliegend. In Berlin gibt es mit dem Olympiastadion eine traditionsreiche Stätte. Mit 75 000 Plätzen wäre dort garantiert, dass nahezu immer bei jedem Spiel von Union eine Karte bekommen würde. Doch bei Union sträubt man sich dagegen.

Nach zwangsweisem Umzug im Europacup – sofortiger Rückzug

Nur zu Europacupspielen zog man ins Olympiastadion um, da die Alte Försterei nicht den UEFA-Richtlinien entsprach. Das hat sich dennoch geändert. Da die UEFA auch wieder Stehplätze zulässt, ist kein Umzug im Europacup ins Olympiastadion nötig.

Bei Union Berlin trägt man also auch die Spiele im Europacup im Stadion in der Alten Försterei aus. Man verzichtet dort – uns natürlich völlig unverständlich – auf mehr Zuschauer und höhere Einnahmen. Union bleibt in der alten Försterei. Und hat sich dort gestern so ganz nebenbei auch einen Platz im Europacup über die Winterpause gesichert.

Auch zu Derbies und Spitzenspielen kein Umzug ins Olympiastadion

Auch bei Derbies gegen Hertha BSC Berlin verzichtet man auf einen Umzug ins Olympiastadion. Den Heimvorteil tauscht man nicht gegen Geld ein. Ebenso nicht bei Spitzenspielen gegen Bayern oder Dortmund. Dass man mit dieser Denkweise von vorgestern im heutigen Fußball-Business nicht mehr bestehen kann, hat den Berlinern vermutlich noch niemand gesagt.

Fragt nach beim TSV 1860 München

Vielleicht hätten die Unioner einmal beim TSV 1860 München oder in seinem Umfeld nachfragen sollen. Dann hätten sie sicherlich genug schlaue Leute gefunden, die ihnen erklärt hätten, dass man mit so einer kleinen Kapazität und ohne Umzüge in ein größeres Stadion niemals in der 1. Liga bestehen kann.

Wenn man den Experten aus München glauben kann, dann ist so ein Stadion eigentlich schon für die 2. Liga zu klein.

Der große Unterschied zwischen München und Berlin

Was die Stadionkapazität und Möglichkeiten angeht, so gibt es demnach große Gemeinsamkeiten zwischen Union Berlin und dem TSV 1860 München. Aber auch Unterschiede. Der Verein hat das Stadion von der Stadt als Erbbaurecht auf 99 Jahre erhalten. Außerdem gibt es Ausbaupläne, die über die mögliche Kapazität des Sechzgerstadions deutlich hinaus gehen. Das darf man natürlich nicht verschweigen.

Fakt ist dennoch: Seit 2019 spielt Union Berlin in der 1. Liga, inzwischen sogar international. Mit dieser Kapazität.

Der größte Unterschied zwischen dem 1. FC Union und dem TSV 1860 in der Stadionfrage dürfte jedoch die Haltung der Fans sein. In Berlin ist man sich einig, dass es keinen Umzug ins Olympiastadion geben darf, nicht einmal temporär.

Ebenso gibt es dort keine Pläne für einen gemeinsamen Stadionbau. Dies wäre dort auch völlig undenkbar.

Last but not least gibt es dort keinen mächtigen Blog, der konsequent Stimmung gegen die Heimat des Vereines betreibt und den Leuten einimpft, dass sportlicher Erfolg nur in großen Stadien möglich ist.

Demnach zogen und ziehen in Berlin alle an einem Strang. Und sind damit ziemlich erfolgreich.

Schön für Union Berlin. Zum Glück – für sie – gibt es dort keine „schlauen“ Menschen in mächtigen Positionen, die ihnen erklären, dass man in kleinen Stadien nicht sportlich erfolgreich sein kann.

TSV 1860 am Wochenende: Löwinnen wollen wieder siegen

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Tsv 1860 Sechzig Wochenende Programm Spielplan III IV Dritte Vierte U19 U17 Löwinnen U15 U21

Nicht nur die Profis haben am vergangenen Wochenende einen erheblichen Dämpfer erhalten, sondern auch die Frauen des TSV 1860. Am Samstag wollen die Löwinnen natürlich wieder siegen und auf die Erfolgsspur zurückkehren.

Löwinnen wollen wieder siegen

Nach der Niederlage gegen die SG Sentilo-Blumenau/Pullach rangieren Löwinnen aktuell auf Platz 3 der Kreisklasse. Die erste Punktspielniederlage nach der Neugründung beschert den Frauen des TSV 1860 eine völlig neue Situation. Nun sind sie die Jägerinnen und nicht die Gejagten.

Am Samstag um 17 Uhr empfangen die Löwinnen die DJK Pasing (Sechs Punkte aus zwei Spielen) auf dem Sechser-Platz. Bereits um 15 Uhr trifft die 2. Mannschaft in der A-Klasse auf den TSV Poing.

Die Spiele im Überblick

Freitag, 14.10.

16.30 Uhr: U19 – FC Augsburg -:- (Turnier)
16.30 Uhr: U11 – RB Salzburg -:-
18.15 Uhr: U19 – SpVgg Unterhaching -:- (Turnier)

Samstag, 15.10.

09.30 Uhr: U9 – FC Rot-Weiß Oberföhring U10 -:-
11.00 Uhr: U15 – SpVgg Aschaffenburg -:-
12.00 Uhr: FC Bayern München – Senioren C -:-
12.30 Uhr: SV Waldperlach U11 – U10 -:-
14.00 Uhr: VfL Osnabrück – Profis -:-
14.00 Uhr: TSV Dachau 1865 – U21 -:-
15.00 Uhr: Löwinnen II – TSV Poing -:-
17.00 Uhr: Löwinnen – DJK Pasing -:-
18.00 Uhr: FC Wacker München II – Dritte -:-

Sonntag, 16.10.

09.30 Uhr: TSV 1860 Rosenheim U13 – U12 -:-
10.00 Uhr: U16 – FC Bayern München -:-
10.00 Uhr: SpVgg Altenerding U11 – U9 -:-
11.00 Uhr: Futsal Allgäu – Futsal -:-
11.00 Uhr: Wacker Burghausen U12 – U10 -:-
12.30 Uhr: U13 – Würzburger Kickers -:-
12.30 Uhr: SV Waldeck-Obermenzing II – Vierte -:-
14.30 Uhr: U14 – Würzburger Kickers -:-
16.30 Uhr: U11 – VfR Aalen U12 –:-

Vincent Veile Neuzugang bei den Skilöwen des TSV 1860

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Tsv 1860 Ski

Vincent Veile? Wer? Nie gehört! Das dürfte sich jedoch bald ändern, denn der Deutsche Meister im Slopestyle aus dem Jahr 2018 startet ab sofort für die Skilöwen des TSV 1860 und möchte sich dauerhaft im Weltcup durchsetzen.

 

Vincent Veile bei den Skilöwen des TSV 1860 e.V.

Der 24-Jährige wurde in Ulm geboren und lebt seit einigen Jahren in München. In seiner Kindheit bestritt Veile zunächst Skirennen, wechselte im Alter von 14 Jahren jedoch zur Disziplin Ski-Freestyle. Seit 2017 ist er Mitglied des Deutschen Nationalteams und wurde ein Jahr später Deutscher Meister im Slopestyle. Des Weiteren zählt ein 5. Platz im Weltcup sowie die Teilnahme an der WM 2020 zu den größten Erfolgen des Neu-Löwen.

Die letzte Saison beendete Veile als Sechster der Europacup-Gesamtwertung, wobei ihm im Saisonverlauf einige Podestplätze gelangen.

Wir wünschen Vincent Veile, Linus Straßer, Celia Funkler und den anderen Skilöwen des TSV 1860 e.V. eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison!

Ach ja, falls Ihr Euch fragen solltet, was Slopestyle ist, möchten wir Euch noch dieses Video ans Herz legen.

Faninformationen vor VfL Osnabrück – TSV 1860

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VfL Osnabrück

Morgen müssen die Löwen an der Bremer Brücke antreten und rund 1000 Fans werden Münchens große Liebe nach Niedersachsen begleiten. Der TSV 1860 veröffentlichte nun Faninformationen für das Match in Osnabrück.

Faninformationen vor VfL Osnabrück – TSV 1860

Auf der Löwen-Homepage heißt es unter anderem:

Tickets

In Osnabrück wird es keine Tageskasse geben.

Wichtig:
All diejenigen, deren Tickets nicht mehr verschickt werden konnten, können diese beim Fanbeauftragten Felix Hiller abholen. Dieser wird von 12.30 bis 13.00 Uhr am Gästeeingang stehen. Diejenigen, die etwas später kommen, haben nach Spielbeginn noch einmal die Möglichkeit, ihre Tickets abzuholen.

Catering

Im Gegensatz zu Heimspielen im Grünwalder Stadion kann im gesamten Gästebereich ausschließlich bargeldlos bezahlt werden kann.

Fanutensilien

Erlaubt sind:

  • Megafon inkl. Einem Satz Ersatzakkus
  • Doppelhalter mit Plastik-Leerrohr)
  • Fahnen (mit einer Stocklänge von max. 2 m mit Plastik-Leerrohr)
  • Schwenkfahnen ab 2 m Stocklänge
  • Zaunfahnen (soweit Platz vorhanden ist)
  • Trommeln (unten offen und einsehbar – nur im Gäste-Stehplatzbereich!)
  • Digitalkameras und Fotoapparate (nur für den privaten Gebrauch – keine Profiausrüstung, keine Wechselobjektive)
  • Konfetti, Kassen- und Papierrollen (ohne Innenhülse)
  • Luftballons

Nicht zugelassen sind:

  • Kamerastative
  • Pyrotechnik jeglicher Art
  • Taschen, Tüten, Stoffbeutel, Rucksäcke mit größerem Format als DIN A4. Diese können jedoch am Stadion abgegeben werden.
  • Flaschen
  • Getränke und Speisen aller Art
  • Selfie-Sticks
  • Powerbanks

LÖWENRUNDE: Köllner will in Osnabrück “aktiv unterwegs” sein

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16 Minuten LÖWENRUNDE

Es dürfte die kürzestes LÖWENRUNDE in der Amtszeit von Michael Köllner beim TSV 1860 gewesen sein, in der da gestern Nachmittag an der Grünwalder Straße unter anderem über das anstehende Auswärtsspiel der Löwen beim VfL Osnabrück (Samstag, 14 Uhr im sechzger.de-Liveticker) gesprochen wurde. Eine gute Viertelstunde dauerte die Pressekonferenz. Nach der enttäuschenden 1:2-Niederlage am Samstag Nachmittag gegen den FC Ingolstadt – natürlich ebenfalls Gegenstand der Veranstaltung – wirkte Köllner nicht mehr entspannt und fröhlich, wie noch vor Wochenfrist, als er den festen Plan hatte, mit einem Sieg gegen die Schanzer den zuvor erkämpften Punkt in Dortmund “zu veredeln”. Bekanntermaßen kam es ganz anders und die jüngste Bilanz seiner Mannschaft ist weit weniger rosig, als es der Tabellenstand vorgibt. Aus den letzten fünf Pflichtspielen holte 1860 nur einen Sieg, kassierte aber drei Niederlagen – inklusive der Pokalpleite in Illertissen. Köllner dazu etwas trotzig:

Die Fakten sind, dass wir nach Spieltag 11 auf Platz 2 stehen. Punkt.

Dieser Tabellenplatz resultiert jedoch natürlich aus dem hervorragenden Saisonstart mit fünf Siegen in Serie, von dem man aktuell noch zehrt. Um morgen wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden, müssen man “aktiv unterwegs sein” an der Bremer Brücke.

Das wird sicherlich kein einfaches Spiel. Osnabrück ist die sechstbeste Heimmannschaft. Ihre Stärke liegt im eigenen Stadion. Das ist auch ein Kultstadion, ähnlich wie unseres das ist. Da ist wenig ‘Schnickschnack’. Das ist alles noch so, wie da Jahrzehnte Fußball gelebt worden ist und der wird an der Bremer Brücke auch sehr gearbeitet. Von daher wissen wir schon, was da auf uns zukommt und wir brauchen am Ende die Spieler, die sowas auch standhalten können.

 

Personelles

Wer diese Spieler beim Ausflug in den Norden sein könnten bzw. nicht sein werden, berichtete der Löwendompteur natürlich auch. Fabian Greilinger hatte sich bereits im Abschlusstraining vor der Partie gegen Ingolstadt eine Bauchmuskelverletzung zugezogen, im Spiel aber “auf die Zähne gebissen”. Wie der Kollege Daniel Wein macht Greilinger aktuell eine Trainingspause. Die Reise nach Osnabrück treten beide – ebenso wie Milos Cocic, über dessen Verletzung wir bereits berichteten –  nicht an. Stefan Lex – vergangene Woche noch als Gesprächspartner für Köllner auf dem Podium im Pressestüberl zugegen – trainierte zwar bereits gestern wieder mit “hoher Intensität” ist aber für die morgige Partie bestenfalls ein Wackelkandidat.

Stefan Lex – Das war das Thema, das wir letzte Woche auch schon gehabt haben. Am Ende, wenn nicht 100% unter Vollbelastung möglich sind, macht’s keinen Sinn, weil die Gefahr einer deutlich größeren Verletzung einfach zu groß ist.

Kritik an der Kritik

Eine kleine Medienschelte gab es von Köllner für das Hinterfragen seiner Personalpolitik im Ingolstadt-Spiel in Bezug auf Leoandro Morgalla, der – wie Quirin Moll – morgen wieder gänzlich und zuverlässig zur Verfügung stehen wird. Ein Podcast im Löwenumfeld hatte Köllner unter anderem dafür kritisiert, dass er den Jungstar nicht gebracht, sondern 90 Minuten auf der Bank hatte verweilen lassen.

Bei Leandro wäre ein Einsatz am Samstag halt auch ein extrem hohes Risiko gewesen. Auch wenn da manche von euch glauben, wenn der auf der Bank sitzt, wechseln wir ihn nach zehn Minuten gleich wieder ein.

Es könnte ein durchaus unruhiger Herbst werden in München Giesing. Viel hängt – mal wieder – vom nächsten Resultat ab. Die Löwentruppe hat es offensichtlich in der Hand, ob die LÖWENRUNDEN auch in naher Zukunft so kurz wie gestern bleiben – oder lang und durchaus lustig verlaufen, wie am vergangenen Freitag.

VFL Osnabrück – TSV 1860 München: die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Auswärtsspiel unseres TSV 1860 München beim VFL Osnabrück.

Osnabrück wird seit Ende August von Tobias Schweinsteiger trainiert. Er lässt dabei mit dem 4-3-1-2 eine Variante seines Lieblingssystems, dem 4-3-3 spielen. Das Wichtigste für den TSV 1860 München an diesem Samstag wird aber in erster Linie sein sich mit den eigenen fußballerischen und spielerischen Qualitäten auseinanderzusetzen und nicht damit, was der VfL Osnabrück auf den Platz bringt. Nichtsdestotrotz darf man das aber auch nicht gänzlich ignorieren. Hier also die Taktiktafel mit den Informationen, wie der Gegner das Spiel aufzieht und worauf man achten muss.

Trainer Tobias Schweinsteiger lässt seine Osnabrücker vornehmlich im 4-3-1-2 auflaufen. Das bedeutet, dass im Gegensatz zum 4-3-3 die vorderen Spitzen enger positioniert werden und der dritte Stürmer hinter den Spitzen als hängende Spitze oder Schattenstürmer agiert. Es ist im Prinzip eine offensivere Version eines 4-4-2 Raute-Systems.

Mit bisher erst drei Siegen, jeweils vier Unentschieden und Niederlagen hinken die Osnabrücker der Musik noch etwas hinterher. Grundsätzlich spielt der VFL aber solide. Trainer Schweinsteiger legt Wert auf Ballbesitz und genaues Passspiel. Das beherrschen die Osnabrücker auch immer besser. Osnabrück möchte sich den Gegner sozusagen zurechtlegen, bevor sie den Abschlus suchen.

Der Trainerwechsel einen Monat nach Beginn der Saison, weil Schweinsteigers Vorgänger Scherning zur Arminia nach Bielefeld in die zweite Liga wechselte, hat möglicherweise auch einen gewissen Anteil daran, dass die Lila-Weißen noch nicht ganz da sind, wo sie gerne wären. Abgesehen von der Niederlage vergangnen Sonntag gegen Dresden und einer Niederlage zum Einstand im Derby gegen Oldenburg hat Schweinsteiger mit Osnabrück noch kein Spiel verloren. Zudem konnte der VfL Osnabrück an der Bremer Brücke bisher nur von Ingolstadt bezwungen werden.

Kommen wir nun, bevor wir uns der Spielweise Osnabrücks widmen, zu den wichtigsten statistischen Werten des VfL Osnabrück.

Die wichtigsten statistischen Werte des VfL Osnabrück

  • Ballbesitz 56% (Platz drei in der Liga)
  • Passgenauigkeit 83% (Platz zwei)
  • Defensive Zweikampfquote 63%
  • Flankengenauigkeit 28%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 8,05 (Platz zwei)

Wie spielt der VfL Osnabrück, womit muss der TSV 1860 rechnen?

Bei Ballbesitz

Offensiv ergibt sich im Positionsspiel zunächst eine Raute. Die beiden äußeren Mittelfeldspieler besetzen die Halbpositionen. Während der ballferne Außenverteidiger eine absichernde Position einnimmt, hinterläuft der ballnahe Außenverteidiger die Pressinglinie. Somit entsteht Überzahl auf dieser Seite. Ist die Pressinglinie überspielt, sichert Osnabrück oft mit nur zwei Mann auf der letzten Linie ab und beide Außenverteidiger schalten sich ins Offensivspiel ein.

Vor dem letzten Drittel bzw. an seiner Grenze entsteht so ein Druckriegel aus vier Spielern, der durch den sich zwischen dieser Linie und den beiden Innenverteidigern positionierenden Sechser abgesichert wird. Vor dieser Viererlinie, die aus den beiden Mittelfeldaußen und den Außenverteidigern besteht, lauert hinter den beiden Spitzen der dritte Stürmer. Der ballferne Stürmer rückt dabei mit ins Zentrum. So entsteht in der Box des Gegners im Idealfall ein Sturmdreieck, bei dem ein Stürmer auf dem langen Pfosten, einer auf dem kurzen und der Schattenstürmer zentral im Rückraum lauernd darauf warten mit Pässen oder Flanken bedient zu werden – und das werden die Osnabrücker Goalgetter durchaus. Mit 210 Ballkontakten im gegnerischen Strafraum befinden sich die Osnabrücker auf Platz zwei dieser Statistik ligaweit.

Ballbesitz und Passgenauigkeit sind dabei das A und O für Osnabrück um sich den Gegner zurechtzulegen und den Weg zum Abschluss zu finden.

Gegen den Ball

Befindet sich der Gegner im Positionsspiel, presst Osnabrück im Normalfall nicht besonders hoch, aber ab der Pressinglinie, die je nach Gegner und Spielsituation variiert, durchaus aggressiv. Die Niedersachsen beherrschen es auch sehr gut das Mittelfeld eng zu machen und den Gegner dort zu schnellem Spiel zu zwingen. Die Abstände zwischen Defensiv- und Pressinglinie sind eher klein als groß, wenn sich die Osnabrücker im Spiel gegen den Ball befinden. Der dadurch entstehende hohe Defensivdruck auf den Gegner sorgt bei diesem immer wieder zu Ungenauigkeiten. Somit leiten die Osnabrücker durch ihre Art das Mittelfeld eng zu machen oft gefährliche Umschaltsituationen für sich ein.

Im eigenen letzten Drittel kann Osnabrück noch nicht mit Stabilität glänzen. Durch zu viele unnötige Fehler fängt Osnabrück sich bisher mehr Tore als statistisch gesehen nötig.

Stärken und Schwächen des 4-3-3 (4-3-1-2)

Stärken

Die Verteilung der Spieler über das komplette Spielfeld sowie die doppelte Besetzung der beiden Flügel und somit leichte Durchführbarkeit von Seitenwechseln sind große Vorteile, die einem dieses System offensiv bietet. In der Variante, die Osnabrück auf den Platz bringt – mit einem defensiven und zwei halbzentralen Mittelfeldspielern davor sowie situativ offensiv agierenden Flügelverteidigern – entfesselt dieses System geballte Angriffskraft.

Schwächen

Die Spielweise ist für den Gegner meist leicht auszurechnen. Bei Ballverlust kommt es überdies schnell zu einer Unterzahl im Mittelfeld, die passsichere Mannschaften dann ausnutzen können. Bei Positionsangriffen fehlen bei einem 4-3-3 aufgrund der sehr offensiven Ausrichtung oft Anspielstationen im Mittelfeld. Osnabrück versucht dieses Manko mit offensiv aufrückenden Flügelverteidigern und dem Schattenstürmer zu kompensieren, der je nach Situation stärker oder schwächer abkippt.

Wie kann man Osnabrück knacken?

In erster Linie müssen die Spieler des TSV 1860 München auf sich selbst schauen und nicht auf den VfL Osnabrück. Das eigene Offensivspiel wieder auf Vordermann zu bringen steht im Fokus. Laufen, laufen und noch mehr laufen muss die Devise heißen. Das statische Spiel der vergangenen Wochen muss ad acta gelegt werden.

Mit viel Bewegung in der horizontalen Ebene muss man das Stellungsspiel der Osnabrücker auseinanderziehen. Man muss über viele Verschiebungen versuchen in jeder Spielsituation für den ballführenden Spieler mindestens zwei Anspielstationen anzubieten, sodass die Spieler der Osnabrücker gegen den Ball aus ihren Positionen gezogen werden. Dann kann man Räume finden, über die ein Angriff aufs Tor des Gegners laufen kann.

Die Osnabrücker spielen nicht nur mit viel Ballbesitz, sondern auch sehr schnell und präzise. Das bedeutet auch gegen den Ball wird vom TSV 1860 viel Laufarbeit gefragt sein.

Schlüsselspieler

Philipp Kühn (#22) ist ein reflexstarker Torhüter, dem auch bei der Strafraumbeherrschung so schnell keiner etwas vormacht. Er wird eher von seinen Vorderleuten im Stich gelassen, als dass er selbst Fehler machen würde. Leichte Schwächen hat er wenn überhaupt im eins gegen eins.

Timo Beermann (#33) ist ein abgebrühter Verteidiger und Kapitän, wenn Sturmoldie Heider nicht von Beginn an auf dem Platz steht. Er hat in allen Defensivkategorien keine Schwächen vorzuweisen und kann aufgrund seiner für einen Verteidiger durchaus hohen Schnelligkkeit auch im Aufbau für Überraschungsmomente sorgen.

Sven Köhler (#6) ist auf der Position des Sechsers gesetzt. Seine Rolle dort variiert von Spiel zu Spiel. Osnabrück spielt bisweilen mit der sogenannten dynamischen Dreierkette. Allerdings kippt Köhler nicht ganz bis zwischen die beiden Innenverteidiger ab, sondern sucht sich seinen Platz etwas weiter vorn. Köhler ist überaus zweikampfstark, er organisiert die Defensive und hat ein überragendes Stellungsspiel. Um ihn gegen den Ball aus dem Spiel zu nehmen, braucht es kreative Momente.

Ba-Muakah Simakalla (#11) ist der Mann mit Freifahrtschein im taktischen Korsett des VfL. Simakalla ist der Unruheherd in der Spitze. Vorbereiten oder selbst vollenden, beides ist Simakalla in die Wiege gelegt. Als Vorbereiter ist der Stürmer oft der Mann für den vorletzten Pass, als Vollstrecker agiert er eiskalt vor dem gegnerischen Kasten.

Fazit

Es steht dem TSV 1860 beim VfL Osnabrück ein schweres Spiel bevor. Schwer vor allem deshalb, weil das Spiel für einige Akteure ein Charaktertest sein wird. Eine Vorhersage für dieses Spiel zu treffen ist nicht leicht. Alles hängt davon ab, ob die Spieler des TSV 1860 München Charakter zeigen oder nicht. Bringt jeder, der auf dem Platz steht 100% Leistung offensiv wie defensiv, ist mir jedes Ergebnis recht – dann darf man auch verlieren. Lässt man sich aber wieder zu pomadigem Spiel hinreißen, bei dem unliebsame Aufgaben auf einzelne Spieler abgewälzt werden, weil sich der ein oder andere Herr zu fein ist sich zu bewegen, ist das nicht länger akzeptabel und muss dann Konsequenzen für diese Spieler haben.

Der Matchplan wird mit Sicherheit der richtige und auch für die Mannschaft umsetzbar sein. Osnabrück ist keine Übermannschaft. Ob unsere Mannschaft willens ist den Matchplan umzusetzen oder nicht werden wir sehen. Ich für meinen Teil will am Samstag keinen Spieler in weiß-blau sehen, der nach dem Schlusspfiff nicht von sich sagen kann “ich hab alles, was in mir steckt, gegeben”. Ob es dann für einen Sieg reicht oder nicht ist zweitrangig. Wichtig ist Einsatz, Einsatz, Einsatz. Wenn dieser sowie Kampf und Wille stimmen, ist das Ergebnis zweitrangig.

Hoffen wir auf drei Punkte, rechnen wir mit nichts. Damit dürften wir für Samstag gut gerüstet sein.

So könnte der VfL Osnabrück gegen den TSV 1860 morgen beginnen

Datenquelle: Wyscout

VfL Osnabrück – TSV 1860: Ergebnistipp Nik Ledgerwood

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Nik Ledgerwood Tsv 1860 Kanada

32 Spiele absolvierte Nik Ledgerwood in der 2. Bundesliga für die Löwen und war zudem in Deutschland auch für Wacker Burghausen, den FSV Frankfurt, den SV Wehen Wiesbaden, den MSV Duisburg und Energie Cottbus am Ball. Heute tippt Ledgerwood für uns die Partie des TSV 1860 beim VfL Osnabrück.

Ledgerwood hofft auf Sieg für 1860

Der mittlerweile 37-jährige Kanadier hat Anfang des Jahres seine Karriere beendet, bleibt dem Sport jedoch erhalten. Auch wenn seine Berührungspunkte zum TSV 1860 inzwischen sehr beschränkt sind, so interessiert sich Ledgerwood doch für den deutschen Fußball und insbesondere seine Ex-Vereine. Für das Duell der Löwen mit dem VfL Osnabrück an der Bremer Brücke hofft er auf einen Auswärtssieg:

“2:1 for the good guys 1860.”

Unter Berücksichtigung der eher mauen Ergebnisse der letzten Wochen würden wir das durchaus unterschreiben, oder?

Früher Wechsel nach Europa

Mit gerade einmal 18 Jahren wechselte Nik Ledgerwood 2003 aus seiner kanadischen Heimat von Calgary Storm zum TSV 1860. Dort kam er zunächst in der U19 und bei den Amateuren zum Einsatz, ehe er Anfang 2006 in den Profikader aufrückte. Doch erst nach einer Leihe zu Wacker Burghausen konnte sich “Ledg” bei den Löwen durchsetzen und einen Stammplatz erkämpfen. 32 Mal lief der Kanadier in der 2. Liga für den TSV 1860, dazu kommen 52 Einsätze für die 2. Mannschaft in der damals drittklassigen Regionalliga.

Im Sommer 2009 zog Ledgerwood weiter zum FSV Frankfurt und nur eine Spielzeit später zum SV Wehen Wiesbaden. Nach insgesamt drei Jahren in Hessen wechselte der defensive Mittelfeldspieler nach Schweden und schloss sich Hammarby IF an. Im Januar 2014 kehrte er nach Deutschland zurück und war zunächst für den MSV Duisburg und danach für Energie Cottbus am Ball.

Rückkehr nach Kanada

Nachdem sein Vertrag in der Lausitz im Dezember 2015 aufgelöst worden war, kehrte Ledgerwood nach Kanada zurück und unterschrieb einen Vertrag beim FC Edmonton. Später war der 50-malige kanadische Nationalspieler noch für die Calgary Foothills und den Cavalry FC aktiv.

Nach dem Ende seiner Spielerkarriere verstärkte der inzwischen 37-Jährige den Staff des Cavalry FC und ist dort als Co-Trainer tätig.

Osnabrück – 1860: Typisierungsaktion an der Bremer Brücke

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Bremer Brücke VfL Osnabrück

Wenn der KSC am Samstag den SV Darmstadt 98 empfängt, wird den Karlsruhern ein wichtiger Spieler fehlen. Marcel Franke verzichtet freiwillig auf einen Einsatz – und das aus gutem Grund. Der 29-Jährige unterzog sich gestern einer Stammzellenspende und rettet damit womöglich ein Leben. Auch der VfL Osnabrück möchte helfen und bietet morgen im Rahmen einer Typisierungsaktion allen gesunden Stadionbesuchern zwischen 17 und 55 Jahren die Möglichkeit, sich an der Bremer Brücke registrieren zu lassen.

Typisierungsaktion an der Bremer Brücke

Die Typisierung ist denkbar einfach und dauert nur wenige Sekunden, indem selbst mit einem Wattestäbchen ein Speichelabstrich genommen wird. Dazu wird nur die Unterschrift unter einer Einverständniserklärung benötigt und fertig. Was nur wenige Augenblicke dauert, kann für viele erkrankte Menschen weltweit das Leben bedeuten. Denn nahezu jede Viertelstunde erkrankt ein Mensch an Blutkrebs, darunter auch viele Jugendliche und Kinder.

Am Samstag werden am Rande der Partie gegen den TSV 1860 ab 12:00 Uhr in der Nähe der Stadioneingänge rund um die Bremer Brücke entsprechende Stände aufgebaut sein, die gemeinsam von der Initiative “Blut transportiert”, der Knochenmarkspenderzentrale (KMSZ), Life Lolli, Gemeinsam gegen Blutkrebs e.V. und dem VfL organisiert und betreut werden. Alle Stadionbesucherinnen und Stadionbesucher sind entsprechend aufgerufen, sich typisieren zu lassen!

Welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um als Spender infrage zu kommen, findet Ihr HIER.

Sechzig um Sieben: Tickets für Bayreuth am 19.10. erhältlich

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Sechzig um Sieben, heute mit Informationen über Tickets für das Auswärtsspiel in Bayreuth, dem Cocic-Ausfall und weiteren Themen.

Tickets für Auswärtsspiel in Bayreuth ab 19.10.

Am Samstag, den 29.10. treffen die Löwen auswärts auf die SpVgg Bayreuth. Nun hat der TSV 1860 den Start des Ticketverkaufs für Auswärtstickets verkündet. Erhältlich sind ausschließlich Stehplätze, die zum Preis von 15,50 € incl. VVK-Gebühr online unter www.tsv1860-ticketing.de erworben werden können. Buchungsberechtigt sind ausschließlich Mitglieder des TSV 1860 München (begrenzt auf 2 Tickets/Mitglied). Im Ticketing an der Grünwalder Straße sind diesmal keine Eintrittskarten erhältlich.

Milos Cocic fällt aus

Der TSV 1860 muss für ungewisse Zeit auf Milos Cocic verzichten. Der 19-Jährige zog sich eine Blessur am Fuß im Training ohne Fremdeinwirkung zu und muss operiert werden. Aufgrund der anstehenden OP ist mit einem mehrwöchigen Ausfall zu rechnen.

Gestern vor 21 Jahren: Derbyniederlage leitet Lorant-Rauswurf ein

Der TSV 1860 und Werner Lorant – eine lange gemeinsame Erfolgsgeschichte endete im Oktober 2001.

Seinen letzten Auftritt auf der Bank hatte Lorant ausgerechnet in einem Derby gegen den FC Bayern. Am 13.10.2001 empfingen die Löwen die Seitenstraßler im ausverkauften Olympiastadion und kamen böse unter die Räder. Trotz früher Führung stand am Ende ein schmerzhaftes 1:5 auf der Anzeigetafel.

Für Wildmoser der Anlass, den streitbaren und stets forsch auftretenden Trainer am 18.10.2001 zu entlassen, da die Löwen nach 9 Spieltagen der Saison 2001/02 “nur” auf Platz 10 der Bundesliga standen.

Tobias Schweinsteiger Mitglied in Löwen-Fanclub

Jahrelang machte das Gerücht die Runde, Tobias Schweinsteiger sei ein Stock-Roter – ganz im Gegensatz zu seinem Bruder Bastian, dem in jungen Jahren große Sympathie für den TSV 1860 zugesprochen wurde. So ganz scheint das jedoch nicht zu stimmen, wie der NDR berichtet, ist Tobias Schweinsteiger seit 1997 Mitglied der “Wendelstein Löwen”.

Neues aus der Dritten Liga

Kniat Kandidat für Saarbrücken?

Der FC Saarbrücken und (Ex-)Trainer Uwe Koschinat gehen neuerdings getrennte Wege. Der BILD zufolge soll nun der 36-jährige Michél Kniat “ganz besonders im Fokus” der Verantwortlichen um Präsident Hartmut Ostermann, Manager Rüdiger Ziehl und Sportdirektor Jürgen Luginger stehen. Kniat steht jedoch beim SC Verl unter Vertrag. Dessen Sportdirektor Sebastian Lange äußerte sich wie folgt: “Wir sind sehr zufrieden mit unserem Cheftrainer und seinem Team, sie leisten großartige Arbeit.” Kontakt mit dem FCS gebe es nicht.

Hallescher FC: Ost-Duell Endspiel für Trainer Meyer?

Heute Abend steigt das prestigeträchtige Duell zwischen zwei Ostclubs, nämlich dem Halleschen FC und Erzgebirge Aue. Für den 38-jährigen Halle-Coach André Meyer könnte dies bereits zu einem Endspiel werden: mit erst zwei Siegen, nur neun Punkten und Tabellenplatz 17 ist die Bilanz der Hallenser bislang alles andere als rosig.