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Marius Wörl – von der U19 in die Startelf der Löwen

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Marius Wörl TSV 1860 DFB Dortmund
Marius Wörl - mein Spieler der Saison 2022/23

Die Nominierung von Marius Wörl für die Startelf des TSV 1860 war sicherlich eine der größten Überraschungen beim Auftritt der Löwen in Osnabrück. Der 18-Jährige machte seine Sache prächtig und beackerte das Mittelfeld bis zu seiner Auswechslung in der 72. Minute wie ein alter Hase.

Von der Seiten- in die Grünwalder Straße

Vor gut vier Jahren wechselte Marius Wörl von der Seiten- in die Grünwalder Straße – und dürfte diesen Schritt nicht bereut haben. Nachdem er zunächst mit der U17 in der Bundesliga Süd/Südwest antrat, stieg er in der Vorsaison mit der U19 von der Bayern- in die Bundesliga auf und gewann den bayerischen Landespokal.

Zur neuen Saison berief Michael Köllner ihn in den Profikader und bescherte ihm beim Heimspiel gegen den FC Erzgebirge Aue seine ersten Minuten in der 3. Liga, nachdem er bereits im Toto Pokal eingesetzt worden war und sogar als Torschütze glänzte.

Marius Wörl – von der U19 in die Startelf

Auch beim Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund II wurde Wörl eingewechselt, ehe gestern das Startelf-Debüt des 18-Jährigen folgte. Mit seiner engagierten Leistung an der Bremer Brücke hat sich der Youngster für weitere Einsätze empfohlen.

Und falls es dort nicht auf Anhieb klappen sollte, so ist Marius Wörl ja immer noch in der U21 und U19 spielberechtigt…

Giesinger Gedanken nach dem Auswärtssieg in Osnabrück: Köllners Kerze

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Ich zitiere aus unserem Liveticker von gestern: “Wahnsinn! Sechzig wird hier wohl als Sieger vom Platz gehen. Nach einem Spiel, das Osnabrück eigentlich 4:1 gewinnen müsste…” Das kann man laut sagen, der TSV 1860 München fuhr gestern einen wirklich glücklichen Sieg ein. Es kann nur eine Verantwortliche für diesen Sieg geben: Köllners Kerze!

Einer der glücklichsten Auswärtssiege aller Zeiten

Machen wir uns nichts vor. Wenn Sechzig die Rückreise mit leeren Händen angetreten hätte, hätte sich niemand beschweren dürfen. Der VfL Osnabrück war an der heimischen Bremer Brücke mindestens 75 Minuten deutlich überlegen und hätte mehrfach treffen können. Oder müssen. Aber sie konnten an diesem Nachmittag machen, was sie wollten, der Ball wollte einfach nicht über die Linie. Und so reichten den Löwen eine Ecke und ein fein zu Ende gespielter Konter, um einen 2:0 Auswärtssieg einzufahren. “Wir kennen solche Spiele zur Genüge, nur für gewöhnlich ist es andersrum”, tickerten wir aus dem Stadion. Nach dem Spiel im Block diskutierten die mittelalten Löwen, wann sie letztmals einen ähnlich glücklichen Löwenerfolg miterleben durften. Nach eingehender Beratung war die einhellige Meinung, dass höchstens das 1:1 beim VfB Stuttgart anno 1995 ähnlich glücklich war. Ich kann mich genau erinnern, wie eine ältere Dame im Block, die in einen meterlangen handgestrickten weiß-blauen Schal eingewickelt war, dass sie aussah wie der Michelin-Mann, mir sagte: “Des is a wichtiger Punkt gegan Abstieg!” Hoffen wir, dass das gestern drei wichtige Punkte für den Aufstieg waren.

War das nun ein Schritt nach vorne?

Nachdem dieser Punkt abgehakt wurde, widmete man sich weniger eindeutig zu beantwortendenen Fragen. Wie ist denn nun dieser Sieg im Gesamtkontext der laufenden Saison zu bewerten? Hier kamen wir irgendwie überhaupt nicht auf einen gemeinsamen Nenner. Manche sahen einen Befreiungsschlag nach den spielerisch doch eher dürftigen Leistungen der drei vorangegangen Spiele. Andere fanden die spielerische Leistung auch nicht besser und schoben den Löwensieg auf das unbestritten vorhandene Glück. Ich muss auch eher sagen, dass 1860 spielerisch nicht unbedingt eine Glanzleistung abgeliefert hat. Aber sehen wir das Positive: Vor dem Tor war Sechzig unglaublich effektiv und machte aus drei Torchancen zwei Tore. Flüchten wir uns daher in Floskeln: Glück hat nur der Tüchtige und morgen interessiert keinen mehr, wie diese drei wichtigen Punkte zu Stande gekommen sind.

Köllners Kerze muss den Sieg gebracht haben

Am Ende gehört dieser Sieg wohl zu den Dingen zwischen Himmel und Erde, die nur durch übersinnliche Kräfte zu erklären sind. Und bei unserem gläubigen Coach liegt die Erklärung dann doch relativ nahe: Michael Köllner muss vor dem Spiel beim Herrgott eindringlich für einen Sieg gebetet haben und erhört worden sein. Vielleicht hat Köllner sogar eine Kerze für den Sieg entzündet und diese hat durch himmlischen Beistand dafür gesorgt, dass die Osnabrücker selbst die besten Chancen ungenutzt ließen. Nein, es muss so gewesen sein! Es gibt keine andere Erklärung! Köllners Kerze war der Matchwinner für 1860! Und damit zurück zu ganz irdischen Gefühlen: Unverdiente Auswärtssiege sind die schönsten!

Bittere Niederlage für Dritte des TSV 1860 bei Wacker München II

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wacker münchen 1860

Das hatten sich die Löwen naatürlich ganz anders vorgestellt! Trotz einer 2:0-Pausenführung unterlag die Dritte des TSV 1860 am Samstag Abend beim FC Wacker München II noch mit 2:3.

Wacker II dreht Partie gegen Dritte des TSV 1860

45 Minuten lang lief für die Dritte des TSV 1860 bei Wacker II alles nach Plan. Julian Schleich (15.) und Diego Hones (19.) sorgten per Doppelschlag für eine vermeintlich komfortable Führung, die bis zur Pause Bestand haben sollte.

Dann aber wendete sich das Blatt und die Blausterne drehten auf. Wojcik verkürzte in der 51. Minute auf 1:2 und in der 63. Minute glich Wiegner für die Hausherren aus. Die Aufholjagd krönte schließlich Wittstatt in der 71. Minute mit dem 3:2-Siegtreffer für Wacker.

In der Tabelle liegen die Löwen nach der Niederlage mit 21 Zählern auf Platz 2 hinter dem punktgleichen FC Bosna i Hercegovina, der morgen gegen den TSV München-Ost ranmuss.

Löwinnen – Erste besiegt Pasing, Zweite mit Unentschieden

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TSV 1860 Frauen Löwinnen Sofia Endrizzi

Die Löwinnen haben die Niederlage vom vergangenen Wochenende gut verdaut und besiegten die DJK Pasing im Verfolgerduell der Kreisklasse mit 3:1.

Löwinnen schlagen DJK Pasing

Die Partie begann denkbar schlecht für die Frauen des TSV 1860. Bereits nach fünf Minuten brachte Johanna Bömcke die Gäste, die mit zwei Siegen in die Saison gestartet waren, in Führung. Die Löwinnen zeigten sich unbeeindruckt und setzten die DJK Pasing unter Druck. Die Folge: Sofia Endrizzi (siehe Titelbild) glich in der 13. Minute für Münchens große Liebe aus.

Nun rollte der Zug und Sandra Häring sorgte in der 27. Minute für das 2:1 zugunsten der Löwinnen. Noch vor der Pause ließ Sofia Endrizzi ihren zweiten Treffer folgen (44.) und markierte den 3:1-Endstand. Mit dem Dreier übernehmen die Löwinnen zumindest bis morgen die Tabellenführung.

Zweite mit Remis gegen Poing

Die 2. Mannschaft der Löwinnen erreichte gegen den TSV Poing ein 2:2 und steht damit aktuell auf Platz 4 der A-Klasse.

Titelbild: Löwenmagazin

TSV 1860 U21 mit Remis beim TSV Dachau 1865

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Mannhardt Marco U21 TSV 1860 uefa regions' cup

Bereits das achte Unentschieden der Saison fuhren die Amateure der Löwen am Samstag Nachmittag ein. Trotz zwischenzeitlicher Führung musste sich die U21 des TSV 1860 beium TSV Dachau 1865 mit einem 1:1 zufrieden geben.

TSV Dachau 1865 – TSV 1860 U21 1:1

Nach der ersten sportlichen Saisonniederlage gegen den SV Schalding-Heining wollte sich die Elf von Trainer Frank Schmöller auf der Sportanlage an der Jahnstraße rehabilitieren. Zu Beginn sah das auch gut und als Marco Mannhardt (siehe Titelbild) in der 18. Minute per Elfmeter zum 0:1 traf, wurde die Hoffnung auf drei Punkte genährt.

Mit dem Halbzeitpfiff kam der TSV Dachau 1865 gegen die U21 der Löwen jedoch zum Ausgleich. Nach einem Kontor vollstreckte Bekaj per Kopf zum 1:1. Nach dem Seitenwechsel spielten eigentlich nur noch Sechzig, doch mit Glück und Geschick retteten die Hausherren das Remis über die Zeit und sammelten einen wichtigen Zähler im Abstiegskampf der Bayernliga Süd.

Bild: Sampics (Stefan Matzke)

Gorenzel springt für Köllner ein: die PK nach Osnabrück-TSV 1860

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Pressekonferenz VfL Osnabrück TSV 1860 München

Nach dem 0:2-Auswärtssieg des TSV 1860 München beim VfL Osnabrück nahmen Günther Gorenzel und Tobias Schweinsteiger Stellung auf der Presskonferenz nach dem Spiel.

Pressekonferenz nach VfL Osnabrück – TSV 1860 München 0:2 (0:1)

Von einem “Sieg der Mentalität” sprach Yannick Deichmann mit einem Grinsen im Gesicht in der Mixed Zone des Stadions Bremer Brücke. Jeder Spieler der Löwen habe sich in die Bälle geworfen und wollte “unbedingt die drei Punkte holen“. Torschütze Meris Skenderovic ergänzte, dass das Wochenziel – aggressiv und emotional spielen – erreicht wurde. Spielerisch sei allerdings noch Luft nach oben. Das gab der Stürmer ganz offen zu. Auch bei Michael Köllner war Luft ein Thema – nach den intensiven Minuten war diese raus beim Trainer des TSV 1860 München, auf der Pressekonferenz beim VfL Osnabrück sprang Günther Gorenzel für den heisernen Köllner ein.

Gorenzel attestierte der Mannschaft, dass sie “sehr sehr gut ins Spiel gekommen” sei. Belohnt wurden die guten Anfangsminuten mit dem Führungstreffer durch Jesper Verlaat nach sieben Minuten. Auf die enormen Angriffe der Hausherren reagierte der TSV 1860 mit einer Systemumstellung nach dem Seitenwechsel. Letztenendes seien die Löwen einfach froh, drei Punkte in einem schwierigen Spiel erzielt zu haben.

Die Mannschaft hat heute als Team ganz einfach zu 100% funktioniert und hat daher über das kämpferische Element und über die Kompaktheit das Spiel auf unsere Seite gezogen.

Mit leeren Händen nach viel investierter Kraft steht dagegen der VfL Osnabrück da. Trainer Tobias Schweinsteiger war eigentlich sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Das Problem, dass der 40-Jährige allerdings im gleichen Atemzuge ansprach: Fußball sei ein Ergebnissport. Entsprechend verstehe er, wenn es auch andere Meinungen zu dem Spiel gebe. Er hoffe, dass seine Mannschaft gegen Elversberg genau so weitermacht und sich dann für die Leistung auch belohnt – ein Umstand, den sicherlich die Löwenfans ebenfalls begrüßen dürften.

TSV 1860 holt glücklich drei Punkte beim VfL Osnabrück

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Endstand VfL Osnabrück TSV 1860 München 0:2 12.Spieltag 2022/23

Ein frühes und ein spätes Tor, dazwischen eine Defensivschlacht mit einem erneut überragenden Marco Hiller sorgen für drei Punkte auf dem Konto der Löwen. Ein lange Zeit überlegend agierender VfL Osnabrück verpasste es gegen den TSV 1860 München einen Treffer zu erzielen und steht mit leeren Händen da.

Nach der ersten Heimniederlage gegen Ingolstadt zog Michael Köllner unter der Woche bereits im Training die Zügel an. Auch die Startaufstellung des TSV 1860 München beim Duell mit dem VfL Osnabrück an der Bremer Brücke spiegelte die Unzufriedenheit des Trainers wieder. Für Lang, Kobylanski und Tallig (alle Bank) sowie den angeschlagenen Greilinger begannen Morgalla, Startelfdebütant Wörl, Skenderovic und der genesene Steinhart. Gleichbedeutend war damit eine Umstellung auf ein 4-3-3 System mit Vrenezi, Lakenmacher und Skenderovic in der Spitze.

Choreographie TSV 1860 München Stadion Bremer Brücke VfL Osnabrück

Umstellung sorgt für frühe Führung

Mit “Der VfL Osnabrück gegen den TSV 1860 München – Tradition pur!” leitete der Stadionsprecher an der Bremer Brücke das heutige Duell ein. Nicht nur die Fans beider Mannschaften zeigten direkt von Beginn an, dass er damit recht behalten sollte. Auch das Geschehen auf dem Spielfeld sorgte für gute Unterhaltung – und nach wenigen Minuten für die erste Freude im Auswärtsblock. Eine Ecke von Steinhart konnte der sträflich allein gelassene Verlaat zum 0:1 einköpfen (7.). Der Treffer baute die Mannschaft des TSV 1860 sichtlich auf, aber auch der VfL Osnabrück reagierte auf den Rückstand. Wütende Angriffe waren die Folge, ein Abseitstreffer für den VfL zählte zurecht nicht (10.). Spätestens nach der Anfangsviertelstunde hatten die Gastgeber das Geschehen auf dem Rasen fest im Griff.

Tor TSV 1860 München Jesper Verlaat gegen den VfL Osnabrück
Die Löwen jubeln früh an der Bremer Brücke.

Die Löwen fanden in der Offensive quasi nicht mehr statt, Angriff um Angriff rollte auf das Tor von Marco Hiller zu. Immer wieder konnte zur Ecke geklärt werden und nach der siebten Hereingabe hatte die Bremer Brücke schon den Torschrei auf den Lippen. Doch Higl verzog haarscharf per Kopf (25.). Auch nach der achten Ecke brannte es lichterloh, doch der Ball passierte Freund und Feind ohne das ein Spieler an den Ball kam. Zunehmend bauten sich Unkonzentriertheiten in der Defensive ein, immer wieder konnte Osnabrück die Duelle um die zweiten Bälle für sich entscheiden. Kurz vor der Pause nahm der Druck des VfL allerdings etwas ab und es ging mit der knappen Führung für den TSV 1860 in die Kabinen.

Defensivschlacht bis kurz vor Schluss

Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff war der VfL Osnabrück wieder im Strafraum der Löwen zu finden – und der TSV 1860 hatte durchaus Glück, dass ein Pfiff von Schiedsrichter Hempel ausblieb. Morgalla riskierte mit einer Grätsche gegen Higl viel, traf zuerst den Mann und dann den Ball. Kurze Zeit später rettete Hiller stark und verhinderte gerade noch den Ausgleich (50.). Angepeitscht von einem euphorischen Publikum drückte der VfL enorm und schnürte die Weiß-Blauen im eigenen Strafraum ein.

Weitere Chancen waren die Folge – und brachten den Heimanhang zusehends zur Verzweiflung. Higl schoss knapp am linken Pfosten vorbei, Hiller wäre chancenlos gewesen (60.). Köllner reagierte in dieser Phase erstmals und brachte Tallig für Vrenezi. Doch auf dem Platz änderte sich wenig. Einzig Deichmann hatte frei vom Sechzehner eine Möglichkeit, schloss jedoch deutlich zu zentral ab (67.). Die nächsten Möglichkeiten gingen dann wieder auf das Konto der Gastgeber. Belkahia rettete stark per Grätsche im letzten Moment gegen Heider (73.), Gyamfi verzweifelte am überragend reagierenden Hiller (75.).

Skenderovic erlöst den TSV 1860 beim VfL Osnabrück

Selten traf die Fußballweisheit “Wenn du sie vorne nicht machst” mehr zu als am heutigen Samstagnachmittag. Nach einem erfolgreichen Zweikampf von Lannert gegen Kleinhansl auf Höhe der Mittellinie bediente der Rechtsverteidiger im Sechzehner Skenderovic mustergültig am langen Pfosten, der den Ball zum völlig überraschenden 0:2 in die Machen grätschte (82.). Den Gastgebern war damit der Zahn gezogen, die Schlussminuten verliefen deutlich entspannter für die Köllner-Elf.

Der TSV 1860 München beendet mit einem glücklichen Auswärtssieg beim VfL Osnabrück die Durstrecke und bleibt an Tabellenführer Elversberg dran, der mit 0:2 in Köln gewann. Kommende Woche ist der SV Wehen Wiesbaden zu Gast auf Giesings Höhen. Anpfiff ist am Samstag, 22.10.2022 um 14:00 Uhr.

TSV 1860 München Mannschaft jubelt mit Fans nach Auswärtssieg in Osnabrück

Aufstellung TSV 1860: 1 Hiller – 22 Lannert, 39 Morgalla, 4 Verlaat, 36 Steinhart (72. 5 Moll) – 6 Rieder – 20 Deichmann, 38 Wörl (72. 27 Belkahia), 9 Vrenezi (61. 8 Tallig) – 14 Skenderovic (90. 33 Boyamba), 19 Lakenmacher

Tore: 0:1 Verlaat (7.), 0:2 Skenderovic (82.)

Liveticker: VfL Osnabrück – TSV 1860 München (12.Spieltag)

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Sechzger.de Liveticker Vfl Osnabrück Tsv 1860

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker am 12. Spieltag der Saison 2022/23 mit dem Duell zwischen dem VfL Osnabrück und dem TSV 1860 München!

Nach der ersten Heimniederlage sind dide Löwen an der Bremer Brücke zu Gast. Es gilt den Abwärtstrend der letzten drei Spiele zu stoppen und ein gutes Spiel gegen den VfL Osnabrück abzuliefern. Die Gastgeber befinden sich momentan nur auf dem 12.Platz, der TSV 1860 ist bekanntlich Zweiter der 3.Liga. Doch das soll über die heute bevorstehende Aufgabe nicht hinwegtäuschen: es wird ein hartes Stück Arbeit. sechzger.de begleitet das heutige Auswärtsspiel aus dem Stadion Bremer Brücke erneut mit zahlreichen Bildern vor der Partie und vom Spiel.

Auswärtsspiel TSV 1860 München Liveticker

mögliche Aufstellung:
1 Hiller – 22 Lannert, 39 Morgalla, 4 Verlaat, 36 Steinhart – 6 Rieder (C) – 20 Deichmann, 8 Tallig, 33 Boyamba, 9 Vrenezi – 14 Skenderovic

Bank:
40 Kretzschmar (Tor), 3 Lang, 5 Moll, 10 Kobylanski, 13 Freitag, 19 Lakenmacher, 25 Willsch, 27 Belkahia, 35 Glück, 38 Wörl

Tore:

Die Personalsituation

Beim TSV 1860 fällt Marcel Bär nach wie vor verletzungsbedingt aus, ist jedoch wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Zudem können bei den Löwen Daniel Wein, Fabian Greilinger, Milos Cocic und Kapitän Stefan Lex nicht mitwirken. Phillipp Steinhart und Quirin Moll kehren hingegen voraussichtlich in den Spieltagskader zurück.

Die Lila-Weißen müssen auf die verletzten Benas Satkus, Davide Itter, Oliver Wähling, Emeka Oduah und Sören Bertram verzichten.

Diesen Löwen droht eine Sperre

Michael Köllner ist schon früh in der Saison mit drei gelben Karten vorbelastet. Eine weitere Verwarnung und der Trainer der Löwen darf einmal von der Tribüne aus zuschauen.

Wo könnt ihr das Spiel VfL Osnabrück – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Viele tausend Zuschauer werden heute Nachmittag im Stadion live dabei sein. Darunter finden sich zahlreiche Löwenfans, die den weiten Weg nach Osnabrück auf sich genommen haben. Für alle, die die Reise nicht antreten konnten, gibt es zumindest gute Nachrichten. Das Spiel wird live im Free-TV gezeigt. Sowohl der NDR als auch der BR zeigen die Partie im frei empfangbaren Fernsehen und im Online-Stream.

Zudem ist die Begegnung bei MagentaSport verfügbar (Fernsehen und Online-Stream). Seit der vergangenen Spielzeit können alle Spiele der 3.Liga bei onefootball abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für nur 2,99€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Gegnervorstellung am 12.Spieltag: der VfL Osnabrück

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Duell VfL Osnabrück TSV 1860 München 2021 22 Stadion Bremer Brücke

Am 12.Spieltag gastiert der TSV 1860 München beim VfL Osnabrück. sechzger.de wirft zum Start in den Spieltag wie gewohnt einen Blick auf die Gastgeber.

Schweinsteiger seit August Trainer beim VfL Osnabrück

Fast 650 Kilometer führt der Weg der Löwenfans heute in den Norden der Bundesrepublik. Die Löwen sind zu Gast beim VfL Osnabrück und wollen auf die Siegerstraße zurückkehren. Zuletzt gab es drei Mal keinen Sieg, unter anderem schied man deswegen aus dem Toto-Pokal aus. Da kommt der Tabellen-12. gerade gut gelegen könnte man meinen. Doch abgesehen davon, dass in der 3.Liga vor so gut wie keinem Spiel ein Sieg mit hoher Wahrscheinlichkeit vorhergesagt werden kann, hat auch Bernd Winninger in seiner Taktiktafel bereits klar gemacht, dass es heute alles andere als leicht für den TSV 1860 wird.

Zufrieden kann man in Osnabrück mit dem Saisonstart wahrlich nicht sein, die Ambitionen sind definitiv in anderen Tabellenregionen beheimatet. Aus bisher elf Partien resultieren drei Siegen sowie je vier Unentschieden und Niederlagen. Für diese Bilanz sind zwei Übungsleiter verantwortlich. Seit Anfang August ist Tobias Schweinsteiger Trainer beim VfL, er kam vom 1.FC Nürnberg nach Niedersachsen. Er löste Daniel Scherning ab, den es in die 2.Bundesliga zu Arminia Bielefeld zog. Neben der Niederlage im ersten Spiel an der Seitenlinie gegen Oldenburg und der ärgerlichen Pleite am vergangenen Spieltag in Dresden hat der 40-Jährige mit seinem Team stets gepunktet. Das 5:0 zuhause gegen Waldhof Mannheim sticht dabei heraus und dürfte den Löwen Warnung genug sein.

Ein bekanntes Gesicht beim Gegner

Nicht ganz unbeteiligt daran ist jemand, den viele Löwenfans wohl noch in Erinnerung haben. Das Duell an der kultigen Bremer Brücke (Fassungsvermögen 16.100 Plätze) ist auch ein Wiedersehen mit Ex-Löwe Noel Niemann. Seit seinem Abschied von der Grünwalder Straße im Sommer 2020 ist der VfL Osnabrück bereits die vierte Station für den 22-Jährigen. Von München ging es nach Bielefeld, es folgten Leihen zu Türkgücü und dem österreichischen Bundesligisten TSV Hartberg. Seit dem Sommer 2022 ist er nun beim VfL unter Vertrag. Niemann profitierte dabei klar vom Trainerwechsel bei den Lila-Weißen. Schweinsteiger setzt seit seinem ersten Spiel auf den jungen Außenspieler. Der Lohn: vier Vorlagen hat der ehemalige Löwe in fünf Spielen beigesteuert – zwei davon im bereits erwähnten Duell mit Mannheim. Auch heute dürfte Niemann daher in der Startaufstellung zu finden sein.

Ob es für die Löwen besser als in der vergangenen Spielzeit läuft, zeigt sich ab 14 Uhr im sechzger.de Liveticker und dem Bayerischen Fernsehen. In der Saison 2021/22 gab es in beiden Duellen mit dem VfL Osnabrück für den TSV 1860 nichts zu holen. Auswärts verlor man mit 1:3, zuhause dann mit 2:3. Überhaupt konnte in der 3.Liga noch kein einziges Spiel gegen die Gastgeber siegreich gestaltet werden. Drei Mal jubelte Lila-Weiß, einmal gab es immerhin ein Unentschieden. Die Gesamtbilanz dagegen ist absolut ausgeglichen. Vier Siege und fünf Unentschieden stehen ebenfalls vier Erfolge für Osnabrück gegenüber. Wer heute den Platz als Sieger verlässt, gewinnt also nicht nur drei Punkte, sondern zieht das ausgeglichene Verhältnis auch auf seine Seite.

Erst Punktelieferant, dann Schützenhilfe?

Mit drei Punkten könnten die Gastgeber die Löwen gut unterstützen und einer herbeigeschriebenen Herbstkrise den Riegel vorschieben. Unmittelbar danach bekommen es die Osnabrücker mit der nächsten aktuellen Spitzenmannschaft zu tun. Die Reise führt sie ins Saarland zu der SV Elversberg. Dass es dort für Lila-Weiß etwas zu jubeln gibt, dürfte so ziemlich jeder Löwenfan begrüßen. Auch Michael Köllner ist diese interessante Abfolge nicht entgangen, wie er in der Löwenrunde zugab. Der 52-Jährige prognostiziert, dass der der VfL vermutlich keinerlei Rücksicht auf den Tabellenplatz nehmen wird. Aus den beiden Spielen sollten sechs Punkte dafür sorgen, den Anschluss an das obere Drittel wieder herzustellen. Dass dieser vermutete Plan gleich misslingt, liegt allein in den Händen von Michael Köllner selbst und seiner Mannschaft auf dem Rasen. Rund 1.000 Löwen im Gästeblock würde es für die weite Anreise belohnen.

Freitagsspiel: Ostduell Aue – Halle 1:1

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Die Freitagsspiel-Experten unter sich

Der Hallesche FC und Erzgebirge Aue sind die beiden Teams, die in der laufenden Saison bislang am häufigsten den Drittligaspieltag am Freitag Abend eröffnen dürfen (oder müssen?) – jeweils viermal. Heute Abend traten sie zur Eröffnung der 12. Runde im direkten Duell gegeneinander an. Interessanter Fakt am Rande: Bislang trat exakt die Hälfte der Teams der Liga zum Start des Spieltags unter Flutlicht gegen den Ball. Unsere Löwen bekanntermaßen zweimal – und da schließt sich der Kreis – nämlich einmal gegen Halle und dann vier Wochen später gegen Aue. Beide Spiele gewann 1860 mit 3:1.

Kacktor des Monats

In Aue, wo die heutige Partie stattfand, hat man inzwischen eigentlich in die Erfolgsspur gefunden. Dem 1:3 bei den Löwen folgten zwei deutliche Siegen gegen Meppen (3:0) und in Oldenburg (3:1). Doch dieses zarte Pflänzchen der sportliche Hoffnung war im Erzgebirge schon nach zweieinhalb Minuten Makulatur: Mit einem Rückpass-Eigentor der Marke Kacktor des Monats sorgte ein Auer Mittelfeldspieler für den ersten Schreck des Abend (Achtung: Wortspiel). Die Gastgeber übernahmen trotz des frühen Gegentors die Initiative, ohne sich viele nennenswerte Chancen herauszuarbeiten. Eine Großchance durch den 24jährigen Tom Baumgart – viel mehr war nicht bis zum Halbzeitpfiff.

Hitzige Atmosphäre im Freitagsspiel

Die Pause nutzten dann Anhänger aus Aue, sich dem mit rund 1.000 Hallensern gefüllten Block zu nähern und mit den Gästen aus Sachsen-Anhalt ein paar Freundlichkeiten und pyrotechnische Gegenstände auszutauschen, ohne dass es allerdings – zum Glück – zur ganz großen Eskalation kam. Dass sich Wismut-Fans quer über das (zu dem Zeitpunkt leere) Spielfeld bewegen können, gehört dort inzwischen wohl schon zum guten Ton. Zur goßen Eskalation kam es dann kurz nach dem Wiederanpfiff auf dem grünen Rasen. Gleichwohl wir bei sechzger.de mit dem Derby-Begriff ja sehr vorsichtig und sparsam umgehen: Die Rudelbildung(en) rund um die 55. Minute hatte durchaus Derby-Dimensionen (die älteren Leser erinnern sich an heiße Schlachten im wunderschönen, Augenorgasmus hervorrufenden Olympiastadion zwischen rot und blau, wo es ja regelmäßig zu derlei aufgeheizten Szenen kam).

Spektakuläre Schlussphase

Im weiteren Verlauf dieses Ost-Duells gab es zwar viel verbale Unterstützung von den Rängen, aber wirklich bemerkenswertes passierte (zunächst) nicht. Bis zur 89. Minute. Dann kam der Unglückrabe aus der dritten Minute und Schreckte den schon feiernden Hallenser Anhang: 1:1. Ein Doppeltorschütze also! In der Nachspielzeit hatten die Gastgeber dann sogar noch die Chance auf den lucky punch. Der blieb aber aus. Tabellarisch ändert sich durch dieses Unentschieden nichts: Beide Teams verharren auf ihren Tabellenpositionen 17 und 18. Regionen im Drittligaclassement, mit denen unsere Löwen (morgen Nachmittag im Einsatz im Osnabrück – im sechzger.de-Liveticker) in dieser Spielzeit nichts zu tun haben. Gut so!