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U18: Schweiz gegen Polen remis – Nathan Wicht (1860) nicht im Einsatz

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Nathan Wicht TSV 1860

Über Monate hinweg fiel Nathan Wicht beim TSV 1860 aufgrund einer Borreliose-Infektion aus. Nun ist der Eidgenosse zurück und stand beim 0:3 in Mannheim wieder im Profi-Kader von Michael Köllner. Derzeit weilt der 18-Jährige bei der U18-Nationalmannschaft der Schweiz, die heute ein Testspiel gegen Polen absolvierte.

Nathan Wicht (TSV 1860) bei der U18 der Schweiz

Der gebürtige Zürcher Nathan Wicht wechselte 2016 von der SpVgg Unterhaching nach Giesing und durchlief seitdem alle Nachwuchsteams des TSV 1860. Im August 2021 debütierte er beim 3:0-Sieg gegen Viktoria Köln in der 3. Liga, als er kurz vor Schluss für Quirin Moll eingewechselt wurde.

Beim Testspiel gegen Polen stand Wicht zwar nicht in der Startelf der U18 der Schweiz, so ganz ohne Bezug zum TSV 1860 wurde die Partie dennoch nicht angepfiffen. Als linker Verteidiger lief Leny Meyer (FC Luzern), Sohn des Ex-Löwen Remo Meyer, auf und zeigte eine ansprechende Leistung.

Eidgenossen verspielen Vorsprung

Auf dem (Kunst-)Rasen des Stadion Esp in Baden war die Schweiz den Altersgenossen aus Polen vor der Pause deutlich überlegen. Malko Sartoretti (17., Team Vaud U21) und Dion Kacuri (23., Grashoppers U21) sorgten für die komfortable 2:0-Pausenführung der Schweizer.

Nach dem Seitenwechsel drehten die Gäste jedoch auf und kamen noch zum verdienten Ausgleich. Piotr Starzynski (76., Wisla Krakau) und Tomasz Pienko (82., Zaglebie Lubin) sorgten für den 2:2-Endstand.

Nathan Wicht kam heute nicht zum Einsatz, dürfte jedoch beim zweiten Vergleich der beiden Teams am Freitag (16.00 Uhr, erneut in Baden) von Anfang an für die Schweiz zum Einsatz kommen.

Die Kosten beim Grünwalder Stadion: Scheitert es an der Geldfrage?

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grünwalder stadion mit flutlicht blick von der tegernseer landstraße in richtung stehhalle

In einer Woche ist es soweit. Die ominöse Beschlussvorlage schafft es endlich in den Sportausschuss der Stadt München. Doch vor allem die Kosten, die für ein umgebautes Grünwalder Stadion nötig sind, lassen hinter der Realisierung durchaus noch ein großes Fragezeichen stehen.

Vier verschiedene Varianten in der Beschlussvorlage

Mittlerweile ist die Tagesordnung für den öffentlichen Teil des Sportausschusses am 30.März einsehbar. Sie enthält lediglich einen Punkt, der es allerdings in sich hat. Thema ist die mögliche Ertüchtigung vom Grünwalder Stadion auf 18.105 Plätze sowie die weiteren Varianten mit den zugehörigen Kosten. Angestrebt wird die teuerste Variante, die für alle Parteien den größten Mehrwert bietet. Entstehen würde dabei ein vollumfänglich überdachtes Stadion mit VIP-Logen, neuer Flutlichtanlage und umgestalteten Tribünenbereichen. Die Komplettüberdachung ist einerseits Voraussetzung für die Zulassung einer Spielstätte in der 2.Bundesliga, andererseits wird damit der bestmögliche Lärmschutz für die Anwohner erreicht.

77 Millionen Euro sollen für diese Variante fällig werden – eine große Summe. “80 Millionen Euro für 3.000 Plätze mehr” heißt es oft – doch hier ist ein genauerer Blick auf die verschiedenen Varianten notwendig. Die erste zeigt dabei allein die Kosten auf, die erforderlich wären, um das Stadion weiterhin in der 3.Liga als Spielstätte melden zu können. Für diese Maßnahmen, die in jedem Fall erforderlich sind, fallen alleine schon 20 Mio. € an. Diese müssen bei jeder der folgenden Optionen hinzugerechnet werden.
Bei dem sogenannten Grundansatz bleibt es bei einer Kapazität von 15.000 Zuschauern, das Grünwalder Stadion wäre in diesem Szenario mit zusätzlichen Kosten von 37 Mio. € zweitligatauglich. Dazu sind die folgenden Maßnahmen erforderlich:

Der Grundansatz beinhaltete die Überdachung der Westkurve, die Ergänzung der
Gegengeraden mit Hospitalityebenen, eine Überdachung und einen neuen Oberrang in der
Osttribüne sowie die Integration des Block Q (VIP-Raum) in den Neubau einer
bestandsorientierten Haupttribüne.

Die Kosten für die zusätzlichen 3.105 Sitzplätze beim Grünwalder Stadion

Eine weitere Möglichkeit stellt der Erweiterungsansatz dar, wie er im Vorbescheid 2019 bereits enthalten war. 52 Millionen Euro wären notwendig, um diesen umzusetzen. Dieser beinhaltet dann die Kapazitätserhöhung auf 18.105 Zuschauer. Die tatsächlichen Kosten für rund 3.000 zusätzliche Zuschauer liegen also in der Theorie bei 15 Mio. €. Weitere fünf Millionen würde ein komplett geschlossenes Dach kosten (4.Variante). Noch ist diese Möglichkeit nicht baurechtlich abgeklärt, doch die Lärmemissionen würden hierbei noch einmal signifikant sinken. Daher wird in der Beschlussvorlage davon ausgegangen, dass die bevorzugte Variante genehmigungsfähig ist. Insgesamt kommt man damit auf die bereits oben genannten 77 Millionen Euro.

Wichtig zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang noch, dass die Kosten zum einen bisher lediglich auf einer Schätzung beruhen und zum anderen ein Risikoaufschlag von 25% enthalten ist. Steigende Lohn- oder Materialkosten bis zur tatsächlichen Umsetzung sind hier beispielsweise zu nennen, die zu mehr Kosten beim Grünwalder Stadion führen könnten.

Stadtkämmerei: Finanzierbarkeit nicht sichergestellt

Auch enthält die Beschlussvorlage in der Folge einen Vergleich mit bereits realisierten Stadionprojekten in Deutschland. Als Vergleichswerte dienen die folgenden Städte:

Essen Halle Zwickau
Paderborn Wiesbaden Heidenheim
Magdeburg Offenbach Ingolstadt
Erfurt Chemnitz Regensburg

 

Verglichen wurden in diesem Zusammenhang die durchschnittlichen Baukosten je Sitzplatz. Es handelt sich hierbei um Neu- und Umbauten. Mit einer Bandbreite von 3.360€ (Wiesbaden) bis 6.490€ (Essen) liegt das Grünwalder Stadion mit Kosten von rund 5.720€ pro Sitzplatz in diesem Bereich. Berücksichtigt man die obige Berechnung, käme man sogar auf einen Wert von 4.831€. Die Beschlussvorlage kommt zu dem Schluss, dass diese Zahlen bezogen auf das Sechzgerstadion als “wirtschaftlich angemessen einzustufen” sind.

Doch nicht nur das insgesamt 20-seitige Dokument liegt der Redaktion von sechzger.de mittlerweile vor, sondern auch die Anlage 2 zu der Beschlussvorlage. Diese hat es auf nur einer Seite durchaus in sich. In zwei Absätzen nimmt die Stadtkämmerei der Stadt München Stellung zu der Vorlage. Zum einen wird dabei möglichst eine Amortisierungsmiete angestrebt. Das würde bedeuten, dass die Mieter in einem noch festzulegenden Zeitraum alle entstehenden Kosten in Form von Miete zurückzahlen müssten. Denkbar wäre darüber hinaus noch die Erhebung einer marktüblichen Miete, die laut Verena Dietl auch angestrebt wird. Vor dem Hintergrund, dass bereits die aktuelle Miete von den Verantwortlichen beim TSV 1860 als zu hoch eingestuft wird, dürfte dies einer der ganz großen Knackpunkte werden.

Scheitert der Umbau Grünwalder Stadion an den Kosten?

Noch kritischer wirken dann die folgenden Sätze, die sich mit der Finanzierbarkeit befassen. Hierzu nimmt die Stadtkämmerei wie folgt Stellung:

Aus der Beschlussvorlage ergeben sich aktuell noch keine direkten Auswirkungen auf die nachfolgenden Haushaltsplanungen. Aber in Anbetracht der weiteren angespannten und schwer einschätzbaren Haushaltslage, gerade im mittelfristigen Finanzplanungszeitraum, sowie unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklungen und damit verbundenen Auswirkungen auch auf den städtischen Haushalt ist eine mögliche Finanzierbarkeit des Vorhabens derzeit nicht sichergestellt. Die Finanzierung muss zu gegebener Zeit bei Vorliegen der konkreten Zahlen und unter Berücksichtigung sowie Priorisierung weiterer notwendiger städtischer Investitionen gesondert geprüft werden.

Sollte der Sportausschuss also wie geplant der Beschlussvorlage zustimmen, dürfte das gerade einmal den dringend benötigten Startschuss für die Umbaumaßnahmen bedeuten. Ob die Stadt den Kosten für das Grünwalder Stadion dann zustimmt und ob man sich mit dem TSV 1860 München auf eine Miete einigen kann, bleibt weiterhin mehr als fraglich.

Einig ist man sich bei der Stadt seit dem heutigen Tag bereits in Sachen Olympiastadion. Das Dach wird wie angekündigt für über 80 Millionen Euro saniert, der Stadtrats hat den Antrag in der heutigen Vollversammlung beschlossen.

TSV 1860: Michael Hebauer (Medizinische Leitung NLZ) im Interview

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TSV 1860 München - die Löwen!
Die Löwen, Münchens große Liebe!

Das Nachwuchsleistungszentrum der Löwen hat in den vergangenen Jahren zahlreiche hervorragende Fußballer hervorgebracht. Aktuell stehen mit Julian Weigl und Florian Neuhaus wieder zwei in Giesing ausgebildete Spieler im Kader der A-Nationalmannschaft. Doch es kommt nicht nur die technische, taktische und athletische Ausbildung an. Im Interview erklärt Michael Hebauer, medizinischer Leiter des NLZ des TSV 1860, welche Aufgaben er übernimmt und welchen Herausforderungen er sich stellen muss.

Michael Hebauer vom NLZ des TSV 1860 im Interview

Michael Hebauer arbeitet seit 2019 bei den Löwen. Zunächst betreute er als Physiotherapeut die U15, wechselte jedoch bereits nach ein paar Monaten zur U19. Ein Jahr später übernahm der ausgebildete Physiotherapeut, der zudem noch den Bachelor in angewandte Therapiewissenschaften absolvierte, die Stelle des medizinischen Leiters im NLZ. Zu seinen Aufgaben in der medizinischen Leitung des NLZ des TSV 1860 äußert sich Hebauer wie folgt.

“Zum Einen geht es um die Koordinierung der verletzten Spieler, die dazugehörige Kommunikation mit dem Ärzteteam und dem Trainerteam sowie die Vereinbarung der Arztkontrollen für diese Spieler. Zum Anderen beinhaltet das Aufgabengebiet auch die Leitung und Koordinierung der Physioabteilung. Hier geht es um Schichtpläne, Konzepte, Fortbildungen und vieles mehr. Aber auch die Durchführung von Therapien und Behandlungen gehört zu diesem Job dazu.”

Besondere Herausforderungen durch die Pandemie

Selbstverständlich hat die Pandemie die Herausforderungen etwas verlagert, aber keineswegs geschmälert.

“Neben den eigentlichen Aufgaben standen nun tägliche Anrufe und Abstimmungen mit dem Gesundheitsamt, Entwicklung und Anpassungen von Hygienekonzepten und deren Umsetzung im täglichen Trainings- und Spielbetrieb auf dem Programm.”

Medizinische Betreuung der Junglöwen

Und was wird den jungen Sportlern in der medizinischen Betreuung beim TSV 1860 überhaupt geboten?

“Wir können zum einen eine tägliche Physiotherapie zur Vor- und Nachbehandlung für die Spieler bieten. Zum anderen aber auch ein umfassendes Reha- und Athletikangebot, welches sie in Anspruch nehmen können. Unser Ärztenetzwerk und unsere Kooperationen ermöglichen unseren Spielern zudem eine ganzheitliche Behandlung für Beschwerden kleinerer und größerer Art.”

Mit Leandro Morgalla, Nathan Wicht und Niklas Lang wurden gerade erst wieder drei Junglöwen in diverse U-Nationalmannschaften berufen – auch ein Verdienst der medizinischen Abteilung im NLZ des TSV 1860!

Fabian Greilinger verlängert seinen Vertrag beim TSV 1860

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Fabian Greilinger Vertrag 1860

Sehr schön: Mit Fabian Greilinger verlängert das nächste Eigengewächs des TSV 1860 seinen Vertrag bei Münchens großer Liebe!

Fabian Greilinger verlängert beim TSV 1860

Nachdem sich zuvor bereits Marco Hiller weiterhin an den TSV 1860 gebunden hat, zieht nun Fabian Greilinger nach. Der gebürtige Eggenfeldener spielt seit 2015 für die Löwen und kam am 1. Spieltag der Saison 2019/20 zu seinem Premiereneinsatz in der 3. Liga.

“Ich bin sehr glücklich darüber, meinen Vertrag bei meinem Jugendverein und Münchens großer Liebe zu verlängern. Dieser Verein ist schon immer sehr besonders für meine Familie und für mich, deshalb freue ich mich, den Weg mit den Löwen weiter zu gehen. Wir haben einiges vor in der kommenden Zeit, dafür werde ich wie immer alles geben und hoffe, zusammen mit der Löwenfamilie sportliche Erfolge feiern zu dürfen.”

Über die Vertragsinhalte bzw. die -laufzeit wurde Stillschweigen vereinbart. Man darf gespannt sein, wer seinen Vertrag als Nächster verlängern wird…

Foto: TSV 1860

Eintrittspreise: Ein guter Geschmack war schon immer etwas teurer

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Anzeigetafel GWS 1860 Freiburg

Endlich wieder 15.000

Am Samstag, den 2. April darf der TSV 1860 erstmals seit 20. November 2021 letzten Jahres wieder 15.000 Zuschauer im Grünwalder Stadion begrüßen. Allerdings waren faktisch beim damaligen Heimspiel gegen Duisburg höchstens die Hälfte der theoretisch erlaubten Besucher da. Die Corona-Angst ging um. Tatsächlich war das Sechzgerstadion in dieser Saison nur zweimal wirklich voll: In der magischen Pokalnacht gegen Schalke 04 am 26. Oktober und vier Tage später beim 6:0 über Freiburg II.

Ärger in Saarbrücker Fankreisen über Eintrittspreise

Am 2.4., wenn es gegen den derzeitigen Tabellendritten aus Saarbrücken geht, sind auch 1.500 Gästefans zugelassen. Der Kartenverkauf im Saarland hat heute begonnen, wie der FCS auf seiner facebook-Seite bekannt gab. Die Fans der Blau-Schwarzen scheinen aber über das Wiedersehen mit Giesing nicht ausschließlich glücklich zu sein. Unter dem Beitrag entwickelte sich im Laufe des Vormittags ein Shitstorm. Anlass: Die durchaus hohen Eintrittspreise für das Spiel 1860-Saarbrücken. So kommentieren die User:

Bei den Preisen sollte das ja eigentlich ein Erstliga-Spiel sein

Stehplatz 16,50 Euro? Bis zum ersten April dauert es noch 10 Tage

Wusste gar nicht, dass wir jetzt in der Champions League spielen

Assi-Preise……

16,50 Euro für den Stehplatz

Was für die Löwenfans preislich ganz normal ist, stößt hier auf offensichtliche Überaschung – und Verärgerung. 16,50 EURO muss der Vollzahler aus dem Saarland für seinen Stehplatz in der Ostkurve entrichten – inklusive der Vorverkaufsgebühren. Der ermäßigte Stehplatz ist einen Euro günstiger, was in der Tat etwas seltsam anmutet. Für einen Sitzplatz auf der Haupttribüne, wo ja in Block A stets ein Kontingent für die Gäste zur Verfügung steht, fallen insgesamt 33,50 EURO an.

Preisvergleich Saarbrücken – München

Tatsächlich sind diese Eintrittspreise, wenn man sie beispielsweise mit den Kosten vergleicht, die für ein Spiel im neuen Saarbrücker Ludwigspark anfallen, eine saftige Investition. Der Schreiber dieser Zeilen reiste zum Hinspiel (1:1) am 23. Oktober mit zwei Heranwachsenden und musste für den Stehplatz im Gästebereich mit bester Sicht auf ein durchaus fesselndes Drittligaspiel insgesamt (also für alle drei) nur 26,00 EURO entrichten. In der heimischen Kurve geht es noch günstiger: Hier kann ein Elternteil mit Kind mit einem speziellen Kombiticket für 8 + 5 EURO in den Ludwigspark kommen. Dies sind allerdings, das gehört auch zur Wahrheit, wohl die günstigsten Preise der ganzen 3. Liga.

München – ein teures Pflaster

An dieser Stelle erinnern wir nochmal an einen Beitrag vom 12. März, der sich – in einem anderen Zusammenhang, aber dennoch passend – mit den hohen Lebenshaltungskosten in München beschäftigte. Dieser Artikel belegte mit externer Quelle, dass man beispielsweise in Saarbrücken für die Dinge des täglichen Bedarfs nur 62% der Geldsumme benötigt, die dafür in München anfällt. In dieser Konsequenz ist der Preis für den Gästestehplatz im Sechzger im Vergleich zu dem im Ludwigspark also völlig folgerichtig und passt rechnerisch ziemlich genau.

Das Billigere ist keine Alternative. Falsche Farbe!

Es bleibt abzuwarten, ob sich aufgrund der für den Saarbrücker Anhang ungewohnt hohen Preise vielleicht ein paar weniger Fans auf den Weg von der Saar an die Isar machen. Die Löwenfans hingegen wissen: Es gäbe in ihrer Stadt durchaus einen anderen Verein, der in einer riesigen und modernen Arena sein atmosphärisch eher tristes Dasein fristet. Dort könnte man Bundesligaspiele für weniger Eintrittsgeld verfolgen, als es bei Sechzig in der 3. Liga der Fall ist. Aber wer will das schon? Ein guter Geschmack war schließlich schon immer etwas teurer!

Die Löwen am Wochenende: U19 des TSV 1860 gegen Quelle Fürth

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TSV 1860: Die Löwen am Wochenende

Nachdem die heutige Partie der U21 beim TSV Schwabmünchen kurzfristig abgesagt werden musste, wartet auf die Elf von Trainer Frank Schmöller am Samstag eine ungemein schwere Aufgabe. Die Löwen-Amateure müssen um 13.00 Uhr bei Tabellenführer SpVgg Hankofen-Hailing ran. Ebenfalls am Samstag (16.00 Uhr) empfängt die U19 des TSV 1860 die SG Quelle Fürth auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße. Im Kampf um den Bundesliga-Aufstieg müssen gegen die Mittelfranken drei Punkte her.

U19 des TSV 1860 gegen Quelle Fürth

Nach dem 0:0 in Schweinfurt zum Auftakt der Aufstiegsrunde, möchte die Mannschaft von Jonas Schittenhelm nun natürlich endlich den ersten Dreier einfahren. Gegen die Fürther startet die U19 des TSV 1860 als klarer Favorit in die Partie.

Auch die B-Junioren sind im Einsatz – jedoch nicht im Ligabetrieb. Die U16 empfängt den FC Orlando aus den USA, die U17 testet gegen den FC Ingolstadt 04, ehe es dann am 03.04. im Abstiegskampf weitergeht.

Die Spiele im Überblick

Mittwoch, 23.03.

18.30 Uhr: TSV Schwabmünchen – U21 abgesagt

Donnerstag, 24.03.

20.00 Uhr: SV Stadtwerke München – 3. Mannschaft -:-

Freitag, 25.03.

19.30 Uhr: SG Hohenlinden/Forstern – Frauen -:-

Samstag, 26.03.

09.30 Uhr: FC RW Oberföhring U13 – U11 -:-
10.30 Uhr: U13 – FC Teutonia München U14 -:-
12.00 Uhr: SpVgg Kaufbeuren U13 – U12 -:-
12.30 Uhr: Wacker Burghausen U10 – U9 -:-
13.00 Uhr: U16 – FC Orlando U17 -:-
13.00 Uhr: U14 – Würzburger Kickers -:-
14.00 Uhr: TSV Aubstadt – Profis -:-
14.00 Uhr: SpVgg Hankofen-Hailing – U21 -:-
16.00 Uhr: U19 – SG Quelle Fürth -:-
18.30 Uhr: U17 – FC Ingolstadt 04 -:-

Sonntag, 27.03.

10.00 Uhr: U10 – SV Heimstetten U11 -:-
11.00 Uhr: SC München Süd – 4. Mannschaft -:-
11.00 Uhr: DJK Ingolstadt U12 – U11 -:-
11.30 Uhr: U12 – FC Sportfreunde München U13 -:-
12.00 Uhr: SV Waldperlach U10 – U9 -:-
13.30 Uhr: U13 – Würzburger Kickers -:-
14.00 Uhr: TSV 54 DJK München – 3. Mannschaft -:-
16.00 Uhr: U15 – SpVgg Unterhaching -:-

Montag, 28.03.

19.15 Uhr: SG Aschheim/Helios Daglfing – Senioren B -:-

Dienstag, 29.03.

18.00 Uhr: U21 – SV Donaustauf -:-

Sechzig um Sieben: Spiel vom TSV 1860 II verschoben

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Halbzeit in Kalenderwoche 12! Neben einer neuen Podcast-Folge gab es am gestrigen Tage natürlich auch noch weitere Meldungen rund um Münchens große Liebe. Unter anderem wurde das Spiel des TSv 1860 II erneut verschoben und findet damit nicht am heutigen Abend statt.

sechzger.de Talk Folge 51

Nach mehreren Wochen Pause kehrte Christian in Folge 50 in den sechzger.de Talk zurück und ist auch in der aktuellen Ausgabe wieder als Moderator mit dabei. Gemeinsam mit Flo und Bernd diskutiert er die Auswärtsniederlage bei Waldhof Mannheim. Alle drei Teilnehmer waren im Stadion live vor Ort, zudem liegt der Fokus auch auf dem kommenden Toto-Pokal Spiel gegen den TSV Aubstadt.

U17 im Abstiegskampf

Viele Teams wird es am Ende der Saison erwischen, sie werden aus der Bundesliga absteigen. Drei Partien bleiben den B-Junioren des TSV 1860 noch Zeit, um dies zu verhindern. Aktuell sieht es gut aus, doch das kann sich auch ganz schnell ändern. Unter anderem geht es mit Eintracht Frankfurt gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, der derzeit hinter dem TSV 1860 platziert ist.

Schwere Verletzung bei Matt Durrans

Beim FC Pipinsried wollte es Matt Durrans noch einmal probieren und im deutschen Fußball einen weiteren Anlauf starten. Seine Ambitionen wurden aber jäh ausgebremst, der 23-Jährige hat sich schwer verletzt. Wir wünschen gute und baldige Genesung!

Rafati urteilt: zweiter Elfer war Fehlentscheidung

Es war der größte Aufreger am vergangenen Sonntag, der Michael Köllner wütend zurück ließ. Kevin Goden sprang der Ball nach einer Ecke an den angelegten Arm. Der Schiedsrichter gab allerdings trotzdem Elfmeter. Das 2:0 ordnete der Trainer des TSV 1860 als Entscheidung ein. Nun bewertete Ex-Schiedsrichter Babak Rafati die Szene und kommt zum Schluss, dass eine Fehlentscheidung vorliegt.

Spiel des TSV 1860 II in Schwabmünchen erneut verschoben

Eigentlich sollten die Sechzig Amateure heute abend in Schwabmünchen im Einsatz sein. Die Partie wurde schon einmal verlegt und kann auch heute nicht wie geplant durchgeführt werden. Aufgrund zahlreicher Corona-Fälle bei den Gastgebern findet das Spiel des TSV 1860 II gegen den TSV Schwabmünchen nun am Mittwoch, 20.April um 18:00 Uhr statt.

Fast 5.000€ für die Ukraine

Mit den Aufwärmshirts sowie dem präsentierten Banner im Rahmen des Heimspiels gegen den 1.FC Kaiserslautern hat der TSV 1860 Spenden für die Ukraine gesammelt. Dabei kamen knapp 5.000€ zusammen, die bereits an eine Hilfsorganisation gespendet wurden und somit direkt zum Einsatz kommen können.

News aus der 3.Liga

Magdeburg vor 30.000 Zuschauern

Der Tabellenführer darf schon am kommenden Wochenende wieder ein Heimspiel mit maximaler Auslastung durchführen. Gegen den BSV Halle-Ammendorf im Landespokal dürfen theoretisch bis zu 30.000 Fans dabei sein. Das erste Heimspiel in der Liga steigt dann am 09.April gegen Viktoria Köln. Gegen den TSV 1860 München dürfte es aller Voraussicht nach zum vorerst letzten Auftritt daheim in der 3.Liga kommen. Die Magdeburger liegen elf Punkte vor dem Relegationsrang und haben beste Chancen auf den Aufstieg.

Zwei Corona-Fälle in Saarbrücken

Zunächst erwischte es Bjarne Thoelke, nun ist auch Tobias Jänicke beim 1.FC Saarbrücken positiv getestet worden und fällt daher vorerst aus. Ein Einsatz in der kommenden Woche gegen den FC Homburg im Landespokal ist daher ungewiss. Gegen die Löwen am 02.April dürften beide Spieler dann aber wieder dabei sein und im Kader stehen.

Rafati: Zweiter Elfmeter für Waldhof eine klare Fehlentscheidung

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Waldhof 1860 Elfmeter Boyamba
In der Vorsaison traf Joseph Boyamba per Elfmeter gegen die Löwen

Zwei diskussionswürdige Elfmeter wurden dem SV Waldhof Mannheim am Sonntag zugesprochen und beide führten zu einem Gegentreffer für den TSV 1860. Die Vorentscheidung war damit gefallen, was Trainer Michael Köllner im Nachgang äußerst erzürnte. Ex-Schiedsrichter Babak Rafati kam zu dem Schluss, dass einer der Elfmeter zu Unrecht gepfiffen wurde.

Erster Strafstoß regelkonform

Rafati stimmt dem Löwen-Trainer bei liga3-online in der Bewertung des ersten Strafstoßes nicht zu, bei dem Köllner zuvor zwei Fouls an seinen Spielern Greilinger und Steinhart gesehen hatte. Die Handsituation mit Leandro Morgalla erachtet er jedoch als eindeutig, der Elfmeterpfiff sei folglich korrekt gewesen.

Zweiter Elfmeter für Waldhof eine Fehlentscheidung

Anders sieht Rafati es beim zweiten Elfmeter für den Waldhof. Für den Experten war dies eine typische Situation dafür, was eben keinen Strafstoß nach sich ziehen darf.

“Der Ball wird nach einer Ecke verlängert, und Goden bekommt den Ball unmittelbar danach an den Arm. Er hat dabei eine absolut natürliche Haltung und versucht sogar noch den Arm wegzuziehen, was ihm aufgrund der kurzen Entfernung nicht mehr gelingt. Das ist ein klassisches Nicht-Handspiel. Genau diese Entscheidungen sind es, warum die Beteiligten die Handregel und diese “Rotations-Auslegung” Woche für Woche nicht verstehen. Der Schiedsrichter wird sicherlich nach Studium der Fernsehbilder einsehen, dass das eine klare Fehlentscheidung ist.”

Zudem regte Rafati an, die Schiedsrichter nach jedem Spiel der drei Topligen zur Pressekonferenz einzuladen, um solche Szenen zu erklären. Die schaffe gleichzeitig mehr Akzeptanz und Glaubwürdigkeit, was das Schiedsrichterwesen unbedingt wieder bräuchte.

sechzger.de Talk Folge 51: Mannheim, das Drumherum & Vorschau auf Aubstadt

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Beim sechzger.de-Talk Nummer 51 findet sich nach fünf Vierer-Runden in Folge mal wieder eine etwas kleinere, aber nicht minder feine Gruppe zusammen, um über die Lage bei den Löwen zu reden. Auch wir sind – wie Michael Köllners Team – von Ausfällen betroffen. Die haben allerdings – so viel sei verraten – weder etwas mit Corona, noch mit gelben Karten zu tun. Moderator Christian begrüßt diesmal das Redaktionsmitglied Flo und als externen Gast den Uli aus Hamburg.

Das Spiel und der Auftritt der Kurve in Mannheim

Enttäuschung über verpasste “big points” im Kampf um die Plätze an der Sonne? Oder Stolz über einen bemerkenswerten Auftritt der Gästekurve im Carl-Benz-Stadion? Was überwiegt bei den drei Mannheim-Fahrern im sechzger.de-Talk? Am Ende ist es wohl eine Mischung aus beidem. Und dass man als Löwenfan Kummer gewohnt ist, das sollte ja auch hinlänglich bekannt sein. Insofern heißt auch die Devise unserer drei Gesprächspartner: Aufstehen, Krone richten, weitermachen!

Die Pyro-Diskussion

Daran kommen auch wir nicht vorbei: Ab Sonntag 14 Uhr kochte – speziell im Web – die Diskussion über Rauch und Feuer aus der Löwenkurve hoch. Gefühlt ein wenig aggressiver, als früher. Als “Fan-Reporter” dürfen wir bei sechzger.de uns in dieser Frage – jenseits aller juristischen Spitzfindigkeiten – klar verorten. Und wir tun das auch. Ohne uns der kontroversen Diskussion darüber grundsätzlich zu verschließen. Klar ist auf jeden Fall beim Thema Pyrotechnik: Diskussion nicht beendet, Fortsetzung folgt.

Ausblick auf Aubstadt & Landespokale-Exkurs

In Ermangelung einer sportlich detaillierten Bewertung des nächsten Gegners aus der Regionalliga Bayern, die uns jedoch auch – wie im Totopokal üblich – die heute fehlende TAKTIKTAFEL nicht geliefert hätte, bewegt sich die Gesprächsrunde beim Thema Aubstadt schnell in die Tiefen und Details der deutschen Landespokale. Welche Vereine sind wo noch im Rennen? Für denjenigen, den das interessiert, sicher hörenswert. Alle anderen dürfen an dieser Stelle abschalten.

Der sechzger.de Talk Nummer 51 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

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Ex-Löwe mit Achillessehnenriss: Gute Besserung, Matt Durrans!

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Matt Durrans sechzger.de Ergebnistipp
Matt Durrans sechzger.de

Gerade erst war Ex-Löwe Matt Durrans nach seinem Engagement in der kanadischen Heimat zurückgekehrt, da schlug das Verletzungspech gnadenlos zu. Der Stürmer zog sich einen Riss der Achillessehne zu und fällt nun mindestens sechs Monate aus.

Matt Durrans: Achillessehnenriss

Ende Januar war Durrans vom Edmonton FC zum FC Pipinsried gewechselt, um einen neuen Anlauf in Richtung Profifußball in Deutschland zu unternehmen. Dieser Versuch wurde nun durch eine schwere Verletzung jäh gestoppt. Lediglich dreimal konnte Matthew Durrans seit seinem Wechsel ins Dachauer Hinterland auflaufen, beim Match gegen den SV Schalding-Heining zog er sich einen Achillessehnenriss zu. In einem emotionalen Post bei Instagram lässt Durrans seinen Gefühlen und Gedanken freien Lauf. Wir wünschen Dir alles Gute und eine zügige Genesung!

Emotionales Statement auf Instagram

“I really don’t know where to start describing how this last week has been. So many tears, so many different emotions. Im upset, confused and angry. All the hard work & sacrifice just gone out the window by doing a step that I’ve done a million times before. The frustration is unbearable. My head is spinning with all kinds of different scenarios and questions – still no answers. When will I be back feeling normal again? How am I going to be? Physically? Mentally? Will I be the same player I was before? And can I really overcome this massive setback? I’m only 23, how the f*** have I already done this to my Achilles?!
Finding out that I fully ruptured my Achilles to directly getting my Operation the next morning, everything just went so fast – it all still doesn’t feel like reality to me. I don’t know why this is happening, I just know to get back to where I want to be, it will take so long now. That’s the worst part about this for me. It’s not the surgery, the pain of the moment or anything like that – but the understanding and realization that I’m just not gonna be back to 100% anytime soon. The mountain I have to climb is daunting – they tell me it’s at least 6 months until full recovery. Half a year gone, just like that. All I want is to be back on the field, playing the game I love so dearly.

Apologies for venting all these emotions here, but what’s the point of social media if its not real and from the heart? It feels good to finally vent, to let it all out. Because after all that venting a different perspective sets in. There are far greater issues and troubles in the world than a Torn Achilles. So stop feeling sorry for yourself. Pick yourself up and continue to fight for your dreams and work with the same mindset, the same belief and the same drive that you had before. That never giving up ‘Mamba Mentality’.

Sorry for posting this long rant. Maybe now I’ll start to try and focus on my next steps, beginning my rehab and just trust in the process – the way its all supposed to work out.
Thank you for all your support and messages already. The responses and love have been overwhelming.

See you on the field again soon.
Much love always
MD”

Titelbild: TSV 1860