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sechzger.de Talk Folge 36 vor TSV Havelse – TSV 1860 München

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Thumbnail für den sechzger.de Talk Folge 36 vor dem Spiel des TSV 1860 München beim TSV Havelse

Premiere beim Podcast-Format von sechzger.de! Erstmals durften wir einen aktiven Spieler des kommenden Gegners bei uns im Talk begrüßen. Yannik Jaeschke ist Stürmer beim TSV Havelse und spricht vor dem 17.Spieltag gemeinsam mit Moderator Jan und Stammgast Bernd.

Rückblick auf den Sieg gegen Duisburg

Zu Beginn besprechen Jan und Bernd den 3:2-Sieg gegen die Zebras aus Duisburg. Während es für den neutralen Zuschauer spannende und abwechslungsreiche Minuten waren, litten die Löwenfans auf der Tribüne eher unter dem ständigen Hin und Her. Nach 90 Minuten gab es dann aber zum Glück einen dreifachen Grund zum Feiern. Bernd lobt entsprechend die Offensive, kritisiert aber auch gleichzeitig das Defensivverhalten der Löwen am vergangenen Samstag.
Auch der TSV Havelse mit Yannik Jaeschke war am Wochenende im Einsatz. Beim 0:0 gegen den SC Freiburg II war der 28-Jährige mit der Leistung grundsätzlich zufrieden, ein Sieg hätte dem Tabellenletzten sicher aber noch besser getan.

Unser Gast: Yannik Jaeschke

Zum allerersten Mal spielt der Stürmer in der 3.Liga, nachdem der TSV Havelse vergangene Saison durch die Quotientenregel den Aufstieg aus der Regionalliga Nord geschafft hatte. Zuvor war der gebürtige Nienburger unter anderem bei Werder Bremen, dem SV Rödinghausen und dem TuS Erndtebrück unter Vertrag. Das runde Leder spielt im Leben von Yannik Jaeschke grundsätzlich eine große Rolle, was man auch an seinem Startup erkennt. Gemeinsam mit zwei weiteren aktiven Spielern hat er mit poacher eine Spielerbörse für den Amateurfußball gegründet. Die Idee dazu stammte von einem Mitgründer, der am eigenen Leib erfahren musste, wie schwierig es sein kann, einen neuen Verein zu finden. So entschloss er sich dazu, einen Beitrag zur Digitalisierung des Amateurfußballs zu leisten und steckte damit unter anderem auch Yannik Jaeschke an.

Auswärtssieg Nummer 1? TSV 1860 reist zum TSV Havelse

Am Samstag aber wird der 28-Jährige erst einmal wieder selber im Einsatz sein, denn die Löwen gastieren in Hannover und treffen auf den TSV Havelse. Noch liegen die Niedersachsen recht abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz, kamen aber zuletzt immer besser in Fahrt. Auf die leichte Schulter sollte das Spiel beim TSV 1860 also wahrlich niemand nehmen.

Aufgrund der Vorgaben des DFB spielt Havelse zwangsweise im Ausweichstadion in Hannover, wo bis zu 49.000 Zuschauer Platz finden. Grundsätzlich findet Yannik Jaeschke die Spiele im Niedersachsenstadion nicht verkehrt, wäre aber auch gerne im heimischen “Schmuckkästchen” in Havelse geblieben. Die Gastgeber erwiesen sich dort stets als heimstark, haben dort aber eine zu geringe Kapazität vorzuweisen. Zumindest ist so genug Platz für alle Fans, die noch einmal die Gelegenheit nutzen und ein Auswärtsspiel des TSV 1860 live im Stadion verfolgen wollen. 50% dürfen ausgelastet werden, seit gestern abend ist eine Maskenpflicht vorgeschrieben und der Ausschank von Bier sowie passend zur Jahreszeit Glühwein ist geplant. Alle Informationen für Gästefans haben die Löwen bereits veröffentlicht.

Der sechzger.de Talk Nummer 36 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

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Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Fernsehtipp: “Kontraste” in der ARD zum Thema Abwerbung von Talenten im Kindesalter

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Auch das NLZ des TSV 1860 München betreibt aktiv Scouting in einer relativ weit gefassten Region rund um München. Was die Suche nach den größten Fußballtalenten allerdings für Blüten treibt, könnt Ihr heute Abend um 21:45h in der ARD-Sendung “Kontraste” sehen.

Michael Franke als Experte in ARD-Sendung “Kontraste”

Michael Franke, seines Zeichens Vorstand der FT Gern ist auch im Sechzgerstadion kein Unbekannter. Er ist Jahreskartenbesitzer auf der Gegengerade und nimmt oft seine Familie mit ins Stadion. Er lebt die Emotion 1860, wie ein Gastbeitrag von ihm beweist. Sein Fokus liegt aber auf dem Jugend- und Amateurfußball. So ist er unter Anderem bei der Initiative “Rettet den Amateurfußball” aktiv. Die Initiative setzt sich für eine fairere Geldverteilung zwischen DFL und Amateurbereich ein. Außerdem ist einer der Initiatoren der IG Sport, die sich für bessere Bedingungen für den Breitensport in München stark macht.

Franke kennt sich mit “Kindertransfers” aus

Als einer der engagiertesten Funktionäre im Münchner Jugendfußball kennt er die Materie von “Kindertransfers” seit vielen Jahren. Bereits vor mehreren Jahren kritisierte er die Strategie des FC Bayern München, bereits 7-Jährige abzuwerben. Er wurde sogar von der ARD-Sportschau dazu interviewt. Von Journalisten des RBB, der die Sendung “Kontraste” für die ARD produziert, wurde Franke nun erneut zum Thema befragt.

Aktivitäten von Union Berlin der Aufhänger

Die Journalisten aus Berlin wurden durch intensive “Transferaktivitäten” von Union Berlin in der Umgebung der Haupstadt auf das Thema aufmerksam. Offenbar sind die Eisernen derart offensiv bei der Abwerbung von Nachwuchstalenten unterwegs, dass das Thema in und um Berlin für große Aufregung sorgt. Löwenfan Franke wurde dazu zu seiner Sichtweise befragt und lässt seine Meinung als Vorstand eines reinen Ausbildungs- und Breitensportvereins einfließen. Ebenso beleuchtet er die Perspektive von Kindern und Eltern, die nur zu gern das eigene Kind als Fußballstar von morgen sehen. “Allerdings schaffen nur 2,5% aller U19-Bundesligakicker den Sprung in den Profifußball”, warnt Franke zu ambitionierte jugendliche Kicker und deren Eltern.

Wir empfehlen Euch die Sendung “Kontraste”, die heute Abend um 21:45h in der ARD ausgestrahlt wird.

 

 

 

Heute vor drei Jahren: Karlsruher SC -1860 3:2

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Das letzte Mal im alten Wildpark

Heute vor drei Jahren führte der Drittligaspielplan die Löwen zu einem – leider wenig erfolgreichen – Sonntagsausflug in den Karlsruher Wildpark. Kurz zuvor hatten schon die ersten Abrissarbeiten am Stadion begonnen. Offiziell war das Spiel der 16. Runde das erste von zahlreichen folgenden auf der “Baustelle Wildpark”. Die schön anzuschauende, irgendwie englisch anmutende Gegentribüne rechts vom Gästeblock präsentierte sich der Anhängerschar aus München an diesem Nachmittag zum letzten Mal. Am Saisonende stiegen die Badener zusammen mit dem VfL Osnabrück in die 2. Bundesliga auf, das Stadion ist – im laufenden Spielbetrieb – inzwischen weitgehend neu errichtet und man befindet sich aktuell in der letzten Bauphase.

Beste Stimmung und – wie eigentlich immer in Karlsruhe – jede Menge Pyrotechnik im Löwenblock

 

Ein Traum für Fußballromantiker: Die alte Gegentribüne im Wildpark

 

Die Nordkurve war das erste “Opfer” der Umbaumaßnahmen

Hoffnungen auf den zweiten Auswärtssieg zerschlagen sich schnell

Als Tabellenzehnter reiste das Team von Daniel Bierofka an diesem Novembertag zum Tabellendritten. Der Aufsteiger aus der Regionalliga war durchwachsen in die Saison gestartet, der bis dahin einzige Auswärtssieg war im August beim späteren Absteiger in Aalen gelungen.

Und auch in Karlsruhe ging es gleich denkbar schlecht los: Schon nach vier Minuten markierte Anton Fink mit einem Rechtsschuss das 1:0 für die Hausherren. In der 29. Minute erzielte Simon Lorenz nach einer Ecke von Philipp Steinhart den viel umjubelten Ausgleich für 1860. Der Gästeblock hatte sich noch nicht wieder beruhigt, da klingelte es allerdings erneut auf der anderen Seite: Marvin Pourie überwand mit einem Linksschuss Marco Hiller. Fünf Minuten später kam es noch dicker: Der Löwentorhüter konnte einen Eckball der Karlsruher nur unzureichend klären und legte so ein weiteres Tor für den KSC auf. Torschütze: David Pisot. Mit 3:1 ging es in die Pause, die Hoffnungen auf zumindest einen Punkt für die Löwen schwanden.

Anschlusstor durch Grimaldi kommt zu spät

Nach dem Seitenwechsel brachte Daniel Bierofka geballte Offensivpower und wechselte Stefan Lex und Sascha Mölders für Felix Weber und Quirin Moll ein. Beide hatten in der Folge ihre Torchancen. Sechzig gab sich nicht geschlagen, hatte aber auf der anderen Seite auch Glück, dass die Gastgeber mit diversen Konterchancen leichtfertig umgingen. So blieb es bis zum Schluss trotz des Zwei-Tore-Rückstands spannend. Leider ein paar Minuten zu spät, nämlich erst in der Nachspielzeit konntet Adriano Grimaldi per Kopf das 2:3 aus Sicht der Löwen erzielen, dann war Schluß in Karlsruhe.

Auch die Haupttribüne mit ihren eigenwilligen Stacheln am Dach fiel später dem Umbau zum Opfer

Im weiteren Saisonverlauf sorgten vor allem Heimsiege dafür, dass die Löwen Ende März den Klassenerhalt scheinbar in der Tasche hatten und mit einem weiteren Jahr in der 3. Liga planen konnten. Scheinbar. Mit sechs Pleiten in Serie brachte sich die Bierofka-Truppe dann nochmal in akute Abstiegsgefahr, die erst am vorletzten Spieltag mit einem Last-Minute-3:2 über Fortuna Köln gebannt werden konnte. Der KSC stieg am Saisonende als Zweitplatzierter in die 2. Liga auf, wo er sich in den folgenden zwei Spielzeiten halten konnte. Zu einem Wiedersehen mit dem Zweitligisten und Gegner vom 25. November 2018 kommt es trotzdem noch in dieser Saison: Am 18. Januar gastieren die Badener im DFB-Pokal-Achtelfinale auf Giesings Höhen.

Die Aufstellung der Löwen

Daniel Bierofka setzte am 25.11.2018 in Karlsruhe auf folgende Mannschaft des TSV 1860:

Hiller – Weber (46. Mölders), Berzel, Lorenz, Willsch (74. Paul), Steinhart – Wein, Moll (46. Lex), Bekiroglu – Karger, Grimaldi

Tore:
1:0 Fink(4.)
1:1 Lorenz (29.)
2:1 Pourie (30.)
3:1 Pisot (35.)
3:2 Grimaldi (90.+1)

 

TSV Haching München: Letztes Hinrundenspiel in Herrsching

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Wappen TSV Haching München (TSV 1860 e.V. & TSV Unterhaching)
Wappen des TSV Haching München (Volleyball)

Am Freitag (26.11.2021) beendet der TSV Haching München um 20 Uhr in der Nikolaushalle in Herrsching am Ammersee die Hinrunde.

TSV Haching München: Hinrundenfinale in Herrsching

Dabei hat das Team von Bogdan Tanase mit der Partie gegen Düren vom letzten Wochenende bereits eine Rückrundenpartie bestritten. Rein ergebnistechnisch gab es nicht viel zu holen für die Hachinger zuletzt, den letzten Ligasatz gewinnen konnte man Anfang November gegen Königs Wusterhausen. Trotzdem ist Mihai Paduretu, Geschäftsführer beim TSV, nicht unzufrieden:

“Es ist durchaus eine Entwicklung zu sehen im Vergleich zur letzten Saison.”

In Herrsching startet man nun den nächsten Versuch der Eigenfehlerminimierung und des Satzgewinnens: “Wir müssen versuchen uns weiterzuentwickeln und hoffen, dass wir noch den ein oder anderen Satz holen können”, beschreibt Kapitän Jonas Sagstetter die Ausgangslage zur Saisonmitte.

Auch Herrsching enttäuscht bislang

Auch beim Team vom Ammersee läuft es heuer nicht rund, erst drei Saisonsiege konnte das Truppe um die ehemaligen Hachinger Ferdinand Tille und Florian Malescha bislang feiern. Favorit ist dennoch das Team vom Ammersee, weiß Tanase:

“Wir tun gut daran, uns auf uns zu fokussieren. Natürlich beobachten wir den Gegner und betreiben Videoanalyse mit dem Team. Aber in erster Linie müssen wir konstanter spielen, damit mal wieder ein Gewinnsatz möglich ist.”

Alle Fans der Volleyball-Löwen können sich die Partie in Herrsching bei www.sportdeutschland.tv oder bei www.twitch.tv/spontent live im kommentierten Stream ansehen.

Text: Jochen Wessels (TSV Haching München)

Trotz verfrühter Winterpause: Futsal Löwen spielen am Wochenende

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TSV 1860 Futsal

Gestern rief der BFV pandemiebedingt die vorzeitige Winterpause im Amateur- und Jugendbereich aus. Nicht davon betroffen sind die U17, die in der B-Junioren-Bundesliga unter dem Dach des DFB agieren. Auch die Futsal Löwen werden am Wochenende dem Ball nachjagen, wenn auch an einem anderen Spielort.

Futsal Löwen spielen am Wochenende

Wie Michael Tittmann, Futsalkoordinator des Bayerischen Fußballverbandes, mitteilte, wurde die Winterpause vorerst nur für den Feldfußball eingeläutet. Folglich kann das Spiel der Futsaler des TSV 1860 gegen den Futsal Club Italia München am 28.11. (20.00 Uhr) wie geplant stattfinden.

Eine Änderung ergibt sich jedoch dennoch:

Der Spielort ist nicht – wie ursprünglich angekündigt – Freiham, sondern die Sporthalle Gymnasium München Nord in der Knorrstr. 173 in 80937 München.

Sechzig um sieben: Saki Stimoniaris schwer belastet

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Sechzig um Sieben: Ohne Vier gegen Havelse

Noch ist er Aufsichtsratsvorsitzender der KGaA: Athanasios “Saki” Stimoniaris wird erneut schwer belastet und sieht sich mit massiven Vorwürfen konfrontiert.

Business Insider belastet Stimoniaris schwer

Nachdem sich der ehemalige MAN-Betriebsrat vor einigen Wochen schon Vorwürfen aus der Compliance-Abteilung gegenübersah, weil er sich einen zweiten Dienstwagen für seine Frau erschlichen haben soll, gibt es nun Berichte über weitere Verfehlungen. Ihm wird nun vorgeworfen, eine Art Schmierentheater mit dem Vorstand des LKW-Herstellers aus Karlsfeld gespielt zu haben.

Konkret soll Stimoniaris als oberster Arbeitnehmervertreter von MAN den Vorstand hinter den Kulissen dazu aufgefordert haben, Jobgarantien zu streichen. Stimoniaris wollte dann öffentlichkeitswirksam gegen die Forderung der Arbeitgeberverteter vorgehen, um sich in besonders gutem Licht erscheinen zu lassen und vermeintliche Verbesserungen für die Arbeitnehmer zu erreichen. Wahrscheinlich, um seine Wiederwahl zu sichern. Ob “Saki” in Kenntnis dieser Geschichte eine erneute Aufstellung in den Aufsichtsrat der KGaA zuteil wird, sollte sich Hasan Ismaik gut überlegen. Sechzger.de bleibt für Euch am Thema dran.

Weihnachtstrikot erhältlich

Auch dieses Jahr könnt Ihr Euren Lieben ein limitiertes Weihnachtstrikot unter den festlich blau geschmückten Weihnachtsbaum legen. Aber Vorsicht: Besitzer des Wiesntrikots von 2017 könnten ein Deja-Vu haben.

Maskenpflicht in Hannover

Eine wichtige Info für alle, die die Löwen am Samstag ins Niedersachsenstadion nach Hannover begleiten wollen: Gestern Abend beschloss das Land Niedersachsen eine Maskenpflicht für Fußballspiele. Hier die weiteren Faninifos für das anstehende Auswärtsspiel beim Tabellenletzten. Bringt drei Punkte mit, Löwen!!!

Winterpause beim BFV

Corona-bedingt entschloss sich der BFV gestern den Betrieb aller seiner Ligen unter der Regionalliga Bayern ab sofort einzustellen und die Winterpause mit sofortiger Wirkung beginnen zu lassen. Davon sind bei den Löwen alle Mannschaften außer den Profis, der U17 (Juniorenbundesliga unter Herrschaft des DFB) und den Futsallern betroffen.

TSV 1860 – SV Waldhof ohne Auswärtsfans

Der SV Waldhof informierte heute seine Fans, dass die Tickets für Nachholspiel in Giesing am 30.11. ihre Gültigkeit verloren haben. Damit wird der SVW ohne Supporter nach München reisen müssen. So bleibt immerhin die maximal mögliche Anzahl der 3.750 Tickets den Löwenfans vorbehalten, wobei wir natürlich bedauern, dass keine Auswärtsfans kommen dürfen. Die gehören einfach zu einem ordentlichen Spiel dazu!

News aus der dritten Liga

Nachholspiel Zwickau-Magdeburg angesetzt

Das am vergangenen Wochenende abgesagte Ostduell findet nun am 15.12. statt. Wegen der hohen Corona-Fallzahlen in Sachsen muss das Spiel wahrscheinlich ohne Zuschauer durchgeführt werden.

Halle wieder im Training

Der Hallesche FC darf nach zwei Corona-Fällen nun wieder trainieren. Die zwei positiv getesteten Spieler befinden sich in Quarantäne. Immerhin scheint nun der Austragung des Spiels bei Viktoria Köln am Samstag nichts im Wege zu stehen.

Zuschauerbeschränkungen in Liga 3

Pandemiebedingt sehen sich die Drittligavereine aus Niedersachsen und Baden-Württemberg behördlichen Zuschauerbeschränkungen ausgesetzt. In beiden Bundesländern gilt nun eine maximale Kapazität von 50% (was würden wir dafür geben…). Betroffen sind der VfL Osnabrück, der SV Meppen, der TSV Havelse und Eintracht Braunschweig in Niedersachsen. In Baden-Württemberg gelten die Beschränkungen für den SV Waldhof und die U23 des SC Freiburg.

Damit seid Ihr wieder vollumfänglich informiert für einen weiteren Löwentag. Alles Wichtige rund um den TSV 1860 München und die dritte Liga erfahrt Ihr natürlich bei uns.

 

 

 

 

 

TSV Havelse – TSV 1860 in Hannover: Informationen für Auswärtsfans

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TSV Havelse, in der Saison 21/22 Gegner des TSV 1860 in der 3. Liga

Am Samstag misst der TSV 1860 in Hannover seine Kräfte mit Aufsteiger TSV Havelse und hofft nach dem Sieg gegen den MSV Duisburg auf den nächsten Dreier. Die Löwen haben nun Informationen für Auswärtsfans zusammengestellt.

Havelse – 1860: Informationen für Auswärtsfans

Derzeit gibt es noch Tickets im Vorverkauf. Vor Ort wird es zusätzlich eine Tageskasse für Gästefans geben. Der Versand der Eintrittskarten erfolgt ausschließlich als print@home-Ticket.

2G-Status

Vor dem Eintritt ins Stadion müssen alle Zuschauer ihren 2G-Status (geimpft, genesen) nachweisen. Dies geschieht entweder durch ein Impf-, oder Genesungsnachweis. Der 2G-Status soll über die Corona-Warn-, die CovPass- oder die Luca-App nachgewiesen werden. Die 2G-Regel gilt nicht für Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die Kontrolle erfolgt am Gästeeingang.

Business Insider: Neuerliche Vorwürfe gegen Saki Stimoniaris

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TSV 1860 München Trainingsgelände Ismaik
Das Trainingsgelände des TSV 1860 an der Grünwalder Straße

Nachdem das Löwenmagazin in den vergangenen Tagen bereits darüber berichtet hatte, dass sich Athanasios “Saki” Stimoniaris diverser Vorwürfe erwehren muss, steht nun auch im Raum, dass der ehemalige MAN-Betriebsratsvorsitzende geheime Absprachen mit dem Vorstand des Unternehmens getroffen habe. Bei der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA ist Stimoniaris (noch) Aufsichtsratsvorsitzender. Als Vertrauensmann von Mehrheitseigentümer Hasan Ismaik strebte Saki vor einigen Jahren auch das Präsidentenamt im e.V. an.

Löwenmagazin thematisiert zwei Vorwürfe

Einer der Vorwürfe des Business Insider bezog sich darauf, dass Saki Stimoniaris die Firmenrichtlinien umgangen habe, um an einen zweiten Dienstwagen für sich und seine Ehefrau zu kommen. Das Blatt attestiert Stimoniaris ein “zweifelhaftes Moralverständnis”, um Entscheidungen zu seinen eigenen Gunsten zu erwirken.

Darüber hinaus deutet vieles darauf hin, dass Stimoniaris auch an systematischer Steuerhinterziehung mittels manipulierter Fahrtenbücher beteiligt sein soll. Laut Business Insider soll sogar die Staatsanwaltschaft ermitteln.

Geheime Absprachen mit dem Vorstand?

In einem weiteren Artikel des Business Insider heißt es nun, der ehemalige MAN-Betriebsratsvorsitzende Saki Stimoniaris habe geheime Absprachen mit dem Vorstand des Unternehmens getroffen.

Nachdem MAN seit Jahren in der Krise steckte, baute es für eine Restrukturierung Tausende Arbeitsplätze ab und kündigte im September 2020 als Druckmittel die bestehende “Standort- und Beschäftigungssicherung”. Infolge dessen setzte sich die Arbeitnehmervertretung öffentlichkeitswirksam für die Belegschaft ein.

“Saki Stimoniaris hat zwei Gesichter”

Dem Business Insider liegen jedoch Aufzeichnungen vor, die belegen, dass der langjährige Betriebsratsvorsitzende Athanasios “Saki” Stimoniaris die Kündigung der Jobgarantien vom Vorstand gefordert haben soll, um vor der Augen der Belegschaft unter Druck zu geraten und Zugeständnisse machen zu können.

MAN-Produktionsvorstand Michael Kobriger wird aus einer internen Aufzeichnung zitiert:

“Der Saki hat zwei Gesichter, der weiß genau, wenn wir die Dinge nicht tun, die wir jetzt eigentlich vorschlagen, vielleicht nicht ganz so radikal, dann hat die MAN keine Zukunft.

Nach außen gesehen, muss er aber den Terz dieser Welt aufführen, um seine starke Betriebsratsrolle zu spielen, um seinen Wählern das Gefühl zu geben, der kämpft für uns.

Wenn der Saki mir als Aufsichtsrat gegenüber sitzt, wird er sagen, na klar müssen wir etwas verändern. Wenn er mir aber als Betriebsrat gegenübersitzt – alles nur Dreck, was du hier vorschlägst.

Am Schluss will er, dass wir ihn über bestimmte Verfahren in die Knie zwingen, er aber so dasteht, dass er A schlimmeres Verhindert hat, aber B keinen Ausweg hatte. Wir haben Betriebsvereinbarungen und Standortverträge gekündigt, glaub mal nicht, dass der Saki nicht gesagt hätte, wenn ihr das nicht macht, dann kriegt ihr mich nirgendwo hin. Warum soll ich einem Kompromiss zustimmen, wenn der Druck auf mir und den Arbeitnehmern zum Totalverlust, weil ihr mit betriebsbedingten Kündigungen droht, wenn der in der Öffentlichkeit nicht da ist.”

Keine Stellungnahme des Beschuldigten

Es folgt die entscheidende Passage:

“Das heißt: Er hat von uns gefordert, dass wir das tun. Um uns gleichzeitig hinterher politisch dafür einen Kopf kürzer zu machen. So, das ist genau dieses Spiel, was natürlich so schwer ist und wo du dann in der Öffentlichkeit ein ganz anderes Spiel spielst, als das, was wirklich Interessenlandschaft ist.”

Saki Stimoniaris war diesbezüglich zu keiner Stellungnahme gegenüber dem Business Insider bereit. Auch MAN antwortete neutral, wollte die Vorgänge weder bestätigen noch dementieren.

BFV verkündet Winterpause: Zahlreiche Teams des TSV 1860 betroffen

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TSV 1860: Die Löwen am Wochenende

Am vergangenen Wochenende konnten alle vier Herrenteams des TSV 1860 Siege einfahren und auch die Futsaler blieben erfolgreich. Am kommenden Wochenende ist das leider nicht möglich, da der BFV heute die sofortige Winterpause verkündete. Als niedrigstes Liga-Level wird die Regionalliga Bayern im Einsatz sein.

BFV verkündet sofortige Winterpause

Während die Profis am Samstag beim TSV Havelse antreten werden, fällt die Partie der Amateure am Sonntag beim TSV Schwabmünchen der neuen Regelung zum Opfer. Auch die Dritte (beim SV Stadtwerke) und die Vierte (beim FC Sportfreunde) haben unfreiwillig spielfrei.

Die U17 wird ihr Match gegen den 1. FC Nürnberg hingegen wie geplant (Samstag, 13.00 Uhr) durchführen.

Die Spiele im Überblick:

Mittwoch, 24.11.:

17.45 Uhr: TSV Ludwigsfeld München U13 – U12 ABGESAGT

Samstag, 27.11.:

11.00 Uhr: ATSV Kirchseeon U10 – U9 ABGESAGT
13.00 Uhr: U17 – 1. FC Nürnberg
13.00 Uhr: SV Heimstetten U14 – U13 ABGESAGT
14.00 Uhr: TSV Havelse – Profis
15.30 Uhr: SpVgg Unterhaching – U15 ABGESAGT
15.30 Uhr: U16 – DFI Bad Aibling ABGESAGT
18.00 Uhr: U19 – FC Ismaning ABGESAGT

Sonntag, 28.11.:

10.45 Uhr: SV Stadtwerke München – 3. Mannschaft ABGESAGT
12.00 Uhr: U12 – TSV Milbertshofen ABGESAGT
13.30 Uhr: FC Sportfreunde München – 4. Mannschaft ABGESAGT
14.00 Uhr: TSV Schwabmünchen – U21 ABGESAGT
14.00 Uhr: Fußball-Talente Freiham U14 – U13 ABGESAGT
20.00 Uhr: Futsal – Futsal Club Italia München

Dienstag, 30.11.:

18.60 Uhr: Profis – SV Waldhof Mannheim

Heute vor zwei Jahren: Löwendebüt für Michael Köllner

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Köllner folgt auf Biero

Nachdem Daniel Bierofka am 5. November 2019 von seinem Amt als Löwentrainer zurückgetreten war, wurde direkt nach dem folgenden Sieg in Halle (unter Interimscoach Oliver Beer) die Verpflichtung von Michael Köllner als neuem Übungsleiter der Profis an der Grünwalder Straße bekannt gegeben. Bis zu seinem ersten Spiel an der Seitenlinie sollten allerdings erstmal über zwei Wochen vergehen. Es war mal wieder Länderspielpause. Der erste Einsatz für den Oberpfälzer in einem Pflichtspiel hatte es dann aber gleich in sich: Das Derby gegen die kleinen Roten stand auf dem Spielplan.

Bitte an Köllner: Keine erneute Derbyniederlage!

1860 lag zu diesem Zeitpunkt in der 3. Liga auf Tabellenplatz zwölf, der Aufsteiger aus der Regionalliga Bayern mit einem Punkt mehr auf Position neun. Und die Löwenfans hatten einen sehnlichen Wunsch (an den neuen Trainer): Keine weitere Schmach gegen die Zweitvertretung aus der Seitenstraße! In der vorvergangenen Saison 2017/18, als man sich in der Regionalliga Bayern zuletzt direkt begegnet war, hatte Sechzig in beiden Partien den kürzeren gezogen und zwei Niederlagen kassiert. Ganz bitter!

Letzter Gruß: Einige Löwenfans bekundeten am Rande des Derbys ihre Solidarität mit Daniel Bierofka
Vor dem Anpfiff zeigte die Westkurve eine beeindruckende Choreo…
…während es im Osten vor allem rot rauchte

Zweite Halbzeit gefällt den Löwenfans

Die ersten sportlichen 45 Minuten unter dem neuen Löwendompteur aus der Oberpfalz sahen leider wenig vielversprechend aus. Nach einem – wie der kicker schrieb – “uninspirierten” ersten Durchgang in dem Wriedt die Roten nach einer knappen halben Stunde per Foulelfmeter in Führung gebracht hatte, steigerten sich die Löwen jedoch gewaltig und waren am Ende dem Sieg näher, als der Stadtrivale. Dass aber letztlich nur der Linksschuss von Dennis Dressel (in roten Fußballstiefeln!) in den Maschen der Gäste landete, war der mangelnden Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor zuzuschreiben. Chancen zu weiteren Treffern hätte es genug gegeben. So war nach zwei Pleiten in den letzten Pflichtspielen gegen diesen Gegner zumindest ein Punkt zu verbuchen. Der neue Trainer hatte einen zufriedenstellenden Einstand gefeiert.

Erster Sieg und lange Serie

Schon eine Woche später durfte Michael Köllner dann erstmals nach dem Schlusspfiff einer Partie ausgiebig jubeln: Sascha Mölders erzielte in der Nachspielzeit im Hachinger Sportpark direkt vor dem prall gefüllten Löwenblock den hochverdienten Siegtreffer zum 3:2. Dass die Löwen in der Folge in weiteren zwölf Spielen bis zum 6. Juni 2020 ohne Niederlage bleiben würden, ahnte zu diesem Zeitpunkt natürlich noch keiner.

Saisonende in der Pandemie

Das Rückspiel gegen Bayern II am 34. Spieltag dieser Saison, das – wegen der zwischenzeitlich ausgebrochenen Coronapandemie – erst Ende Juni und als Geisterspiel ausgetragen wurde, verloren die Löwen leider wieder mit 1:2. Der Millionenkader der roten Bubis spielte der FCB AG am Saisonende einen weiteren Titel ein, 1860 hatte vor dem letzten Spieltag noch eine theoretische Chance auf die Relegation, wurde am Ende zufriedenstellend Tabellenachter.

FOTOS (3): Anne Wild