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Neue Corona Regeln: Noch 50 % Auslastung in Niedersachsen & BaWü

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Hannover TSV Havelse Niedersachsen VfB Oldenburg
HDI-Arena in Hannover (ehemals Niedersachsenstadion)

Nach Bayern haben nun auch Baden-Württemberg und Niedersachsen eine Limitierung der Kapazitätsauslastung der Stadien wegen Corona beschlossen. Während in Bayern nur noch 25 % ausgelastet werden dürfen, beschränkt man sich in den beiden anderen genannten Bundesländern auf 50 %.

Corona: 50 % Auslastung in Niedersachsen & BaWü

Zumindest in der Theorie ist somit auch der nächste Gegner der Löwen, der TSV Havelse, betroffen. In der Praxis weist der Aufsteiger aus Niedersachsen bislang jedoch nur einen Zuschauerschnitt von 1.849 bei 49.200 Plätzen in der HDI-Arena in Hannover auf.

Deutlich härter trifft es da natürlich den VfL Osnabrück, Eintracht Braunschweig, den SV Meppen und Waldhof Mannheim.

Sechzig um Sieben: Weihnachtstrikot geht in den Verkauf

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Sechzig um Sieben beim TSV 1860 München

Ab dem heutigen Mittwoch ist ein spezielles Weihnachtstrikot bei Sechzig München im Fanshop erhältlich. Alle weiteren Nachrichten vom TSV 1860 sowie aus der 3.Liga gibt es jetzt bei Sechzig um Sieben.

Havelse ohne Düker gegen die Löwen

Samstag trifft der TSV 1860 auf den Tabellenletzten Havelse. Die Niedersachsen müssen im Duell mit Sechzig auf Stürmer Düker verzichten, auch weitere Spieler könnten ausfallen. Wie die Lage dagegen beim TSV 1860 ist, wird Michael Köllner in der LÖWENRUNDE am Freitag bekannt geben.

Letztes öffentliches Training

Die Trainingskiebitze haben in dieser Woche nur noch heute die Gelegenheit bei einer Einheit der Löwen zuzuschauen. Los geht es bereits um 10:00 Uhr, direkt im Anschluss bietet sich ein Besuch im Löwenstüberl an. Es öffnet ab 12 Uhr.

Neues Weihnachtstrikot bei Sechzig München

Wie auch im letzten Jahr gab es erneut keine Wiesn in München und folglich auch kein Trikot beim TSV 1860 zu diesem Anlass. Eine weitere Parallele gibt es mit dem Weihnachtstrikot, dass es ab heute bei Sechzig zu kaufen gibt. Statt hellblau im Jahr 2020 wird es dieses Mal eine Kombination aus den Farben weiß und gold sein.

TSV 1860 live im Free-TV

Es ist zwar noch ein bisschen hin, doch bereits jetzt steht fest, dass das Aufeinandertreffen mit dem Tabellenführer live im Bayerischen Fernsehen übertragen wird. Bei einem möglichen Geisterspiel können die Löwenfans das Spiel also zumindest kostenlos auf dem heimischen Sofa verfolgen.

Ticketinformationen zu Mannheim und Magdeburg

Noch aber steht nicht fest, ob es nicht doch noch zwei Heimspiele im Jahr 2021 beim TSV 1860 München gibt. Zunächst steht das Nachholspiel gegen Mannheim an, bevor möglicherweise auch gegen Magdeburg noch einmal mit Zuschauern gespielt wird. Maximal 3.750 Zuschauer werden im Sechzgerstadion zugelassen sein. Alle Informationen zu den beiden Partien haben die Löwen gestern veröffentlicht.

Weitere Details zur Affäre um Stimoniaris

Nachdem Recherchen über ein mögliches Fehlverhalten an die Öffentlichkeit gelangten, trat Saki Stimoniaris im Sommer von all seinen Ämtern zurück. Weitere Artikel geben nun Details bekannt, was genau vorgefallen ist. Mittlerweile soll auch die Staatsanwaltschaft ermitteln. Eine Zusammenfassung hierzu findet ihr beim Löwenmagazin.

News aus der 3.Liga

Weitere Episode von TSDS startet

Sieben Spiele hat es Peter Hyballa auf dem Trainerstuhl von Türkgücü ausgehalten, nach zwei Siegen und fünf Niederlagen ist aber bereits schon wieder Schluss für ihn. Platz 16 in der Tabelle ist deutlich zu wenig für die Verantwortlichen, die sich mehr sportlichen Erfolg erhofft hatten. Nachdem bereits im Sommer quasi das gesamte Team ausgetauscht wurde, startet mit der Entlassung von Hyballa die nächste Episode von “Türkgücü sucht den Supertrainer”. Es dürfte spannend werden, wie lange der neue Übungsleiter es dann in Perlach aushält.

Corona in Köln und Halle

Am Wochenende soll es zum Aufeinandertreffen zwischen Viktoria Köln und dem Halleschen FC kommen. Möglicherweise droht dem Spiel aber auch eine Verlegung, denn sowohl bei den Gastgebern (eine Fall) als auch bei Halle (zwei) haben sich Spieler infiziert. Wie es für beide Mannschaften weitergeht, werden die zuständigen Gesundheitsämter zeitnah entscheiden.

Weihnachtstrikot des TSV 1860 ab morgen erhältlich

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sechzger.de Logo Löwe mit weiß-blauer Fahne 1860
sechzger.de Logo 1860

Ho Ho Ho, auch dieses Jahr gibt es pünktlich zur Adventszeit ein neues Leiberl im Fanshop der Löwen. Das Weihnachtstrikot des TSV 1860 ist ab morgen erhältlich und sieht dem Wiesntrikot 2017 verdächtig ähnlich.

Weihnachtstrikot des TSV 1860 ab morgen erhältlich

Grundfarbe weiß, goldener Aufdruck, eingestickter Löwe – so die Grunddaten des Nike-Trikots, das der TSV 1860 dieses Jahr zu Weihnachten unter die Leute bringt. Wobei: De facto verkauft ja die Fanartikel GmbH das gute Stück, die KGaA hat also nicht direkt was davon. Aber das ist ist ein ganz anderes Thema…

TSV Havelse ohne Mittelstürmer Julius Düker gegen den TSV 1860

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TSV Havelse, in der Saison 21/22 Gegner des TSV 1860 in der 3. Liga

Mit Julius Düker hat der TSV 1860 bereits 2019 unerfreuliche Bekanntschaft gemacht. Bis in die Nachspielzeit hinein führten die Löwen damals mit 1:0 bei Eintracht Braunschweig, eher der kurz zuvor eingewechselte Düker doch noch für den BTSV ausglich. Mittlerweile steht der Stürmer beim TSV Havelse unter Vertrag, wird dem Aufsteiger am Samstag jedoch gelbgesperrt fehlen.

Havelse ohne Düker gegen 1860

Bereits am vergangenen Wochenende profitierten die Löwen davon, dass dem MSV Duisburg zwei Stammspieler nach fünf Verwarnungen fehlten. Auch diesmal bleibt Sechzig diesbezüglich das Glück hold. Julius Düker sah am Wochenende in Freiburg zum fünften Mal Gelb und fehlt seinem Team am Samstag gegen den TSV 1860. Der Stürmer stand in dieser Saison bislang 15 mal für den TSV Havelse auf dem Platz und erzielte in 1.118 Minuten ein Tor und leistete einen Assist.

Vor seinem Wechsel zum Aufsteiger stand der 25-Jährige bereits beim 1. FC Magdeburg, Eintracht Braunschweig, dem SC Paderborn und dem SV Meppen unter Vertrag. Dabei stehen ein Tor in der 2. Bundesliga und 15 Treffer in der 3. Liga für ihn zu Buche.

Weitere Ausfälle beim Aufsteiger

Neben Düker werden dem TSV Havelse voraussichtlich noch einige andere Spieler krankheits- oder verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stehen. Torben Engelking, Oliver Daedlow und Erik Henschel fehlen mit schweren Verletzungen. Auch Julius Langfeld, Jonas Sonnenberg und Denis Kina fallen sehr wahrscheinlich aus.

Heute Abend Pokal-Viertelfinale: TSV Haching München – SVG Lüneburg

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TSV Haching München - SVG Lüneburg 0:3
TSV Haching München

Was die Fußballprofis im Januar noch erreichen wollen, haben die Löwen-Volleyballer bereits geschafft: Sie stehen unter den letzten Acht des Pokalwettbewerbs. Heute Abend tritt der TSV Haching München im DVV-Pokal Viertelfinale um 19.00 Uhr daheim gegen die SVG Lüneburg an. Tickets gibt es diesmal nur an der Abendkasse.

Viertelfinale Pokal: TSV Haching München – Lüneburg

Vor fünf Wochen trat die SVG Lüneburg bereits in der Bayernwerk Sportarena an, damals gewannen die Niedersachsen in der Liga deutlich mit 3:0. Diesmal kommt die Mannschaft von Stefan Hübner mit Achterbahngefühlen nach Unterhaching. Vor einer Woche schied man bei der ersten Europapokalteilnahme in der Vereinsgeschichte nach einem Hinspielerfolg dann doch noch im Golden Set gegen den serbischen Vertreter Ribnica Kraljevo in der Qualifikationsrunde zum CEV-Cup aus. Doch nur wenige Tage später zeigte das Team eine Reaktion: am Samstag rang man den favorisierten VfB Friedrichshafen mit 3:2 nieder. Besonders überzeugend waren dabei die „Außen” Jordan Ewert und Artur Nath.

Straffes Programm für junges Team

Eine Reaktion auf die beiden jüngsten Niederlagen seines Teams erhofft sich am Dienstag auch Hachings Coach Bogdan Tanase:

„Wir haben den dritten Satz gegen Düren wirklich gut gespielt. Es wäre schön, wenn uns das auch mal wieder über mehr als nur einen Satz gelänge.”

Er weiß aber auch um die Fehlerlastigkeit seines jungen, unerfahrenen Teams, das zudem von Erkältungen und Verletzungen gebeutelt, gerade ein Mammutprogramm von fünf Spielen in zwölf Tagen absolviert.

Personalrochade als Devise

Gegen Düren wechselte Tanase schon kräftig durch: Gehringer, Heckel und Rösler wechselten sich im Block, Rupprecht, J. Sagstetter und Topuzliev auf außen und Graven und Chefai auf der Liberoposition ab.

„Wir müssen sehen, dass wir den Spagat zwischen Erholung und konzentrierter Vorbereitung hinkriegen. Die Terminhatz ist schon heftig gerade. Ich hoffe, dass erstmal alle fit bleiben. Die Personalrochaden sind nicht nur taktischer Natur, sondern es war von Beginn an die Maxime, dass während der Saison möglichst alle Spieler Einsatzmöglichkeiten bekommen. Ziel unseres Projekts ist ja, dass die Jungs sich zeigen und wachsen.”

Auch wenn Lüneburg Favorit ist, im Pokal ist alles möglich: „Lüneburg hat auch ein straffes Programm mit vielen Reisen in den Knochen. Vielleicht ist eine Überraschung drin”, so Tanase.

Max. 999 Zuschauer, 2G und FFP2-Maske

Bis zu 999 personalisierte Zuschauer auf zugewiesenen Plätzen sind am Dienstag erlaubt. Es gilt die 2G -Regel und FFP2-Maskenpflicht (auch am Sitzplatz). Für das Pokalspiel gibt es keine Onlinetickets. Karten können nur an der Abendkasse erworben werden.

Text: Jochen Wessels (TSV Haching München)
Foto: Edmund Zuber

Nicht sonderlich überraschend: Türkgücü entlässt Trainer Peter Hyballa

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Türkgücü München - Viktoria Köln
Türkgücü München - Viktoria Köln am 05.11.2021

Immerhin sieben Spiele lang war Peter Hyballa Trainer bei Türkgücü München. Während dieser Zeit fiel das Team aus Perlach von Platz 10 auf Rang 16 der Drittligatabelle und befindet sich nur noch zwei Punkte vor der Abstiegszone. Nun wurde der Coach entlassen, ein Nachfolger wird sicher zeitnah präsentiert.

Hyballa bei Türkgücü entlassen

Ob Hyballa in München eine Wohnung bezog oder vorsorglich direkt nur im Hotel untergebracht war, ist uns leider nicht bekannt. Eine dreimonatige Kündigungsfrist war jedoch sogar zu Beginn der Trainertätigkeit an der Heinrich-Wieland-Straße schon zu lang.

Die ganz große Liebe war das Engagement für Hyballa vermutlich eh nicht, wenn man sich seine Aussagen vom Wochenende zu Gemüte führt, als er bezüglich seiner Zukunft befragt wurde.

“Weiß ich nicht, ist mir auch egal.”

Es bleibt unterhaltsam mit dem ambitionierten Club um Präsident Kivran und Geschäftsführer Kothny.

TSV 1860 live im Free-TV: Duell mit 1.FC Magdeburg kostenlos für alle

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Titelbild Tsv 1860 Live Im Free Tv 1200x628 Löwen MagentaSport BR SWR
sechzger.de berichtet über die Free-TV Spiele (Fernsehen und Online-Stream) des TSV 1860 München.

Drei Spiele müssen die Löwenfans ohne ein kostenloses Fernsehangebot auskommen. Zum Duell gegen den 1.FC Magdeburg ist der TSV 1860 München aber wieder im Free-TV zu sehen.

Quarantäne beim Tabellenführer vorüber

Der Sieg gegen den MSV Duisburg als auch das Auswärtsspiel in Hannover gegen Havelse sowie das Nachholspiel gegen Waldhof Mannheim werden nicht im Free-TV gezeigt und können somit nur mit MagentaSport live verfolgt werden. Erst das Duell zwischen dem Tabellenführer Magdeburg und dem TSV 1860 wird wieder im Free-TV übertragen. Es ist bereits das neunte Mal in dieser Spielzeit, dass die Löwen im kostenlosen Fernsehen zu sehen sind.
Die Grundvoraussetzung, dass das Spiel wie geplant stattfinden kann, lieferte die Nachricht am gestrigen Montag, dass Magdeburg wieder auf den Trainingsplatz zurückgekehrt ist. Zeitweise waren ganze 20 Personen vom Mannschaftstraining ausgeschlossen, 14 von ihnen hatten sich infiziert. So aber kann voraussichtlich auch die Partie des 1.FCM am Wochenende gegen Eintracht Braunschweig stattfinden.

TSV 1860 im Free-TV gegen den 1.FC Magdeburg: Löwen gegen den Ligaprimus

Wie gut die Magdeburger die Quarantäne-Phase überstanden haben, wird sich also vermutlich schon am Samstag zeigen. Bis zum Spiel gegen den TSV 1860 sind es ohnehin noch knapp zwei Wochen. Aktuell liegen die Löwen satte 11 Punkte hinter dem 1.FCM – bei gleich viel absolvierten Spielen. Das Auswärtsspiel der Magdeburger beim FSV Zwickau wurden wegen zu wenig vorhandenen Spielern vom DFB verlegt.

In zwei Wochen kann viel passieren, womöglich ist der Inzidenz-Wert bis dahin über die 1000 geklettert. Das hätte zur Folge, dass es zu einem weiteren Geisterspiel im Grünwalder Stadion kommen würde. Als einen kleinen Trost kann man es daher ansehen, dass das Spiel zwischen dem TSV 1860 und Magdeburg am 18.Spieltag live im Free-TV übertragen wird. Sowohl der BR als auch der MDR berichten live aus dem Sechzgerstadion. Wie gewohnt ist das Spiel nicht nur im Fernsehen zu sehen, sondern auch im Online-Stream. Aufgrund der Live-Übertragung findet der Anpfiff dann mit ein wenig Verzögerung um 14:03 Uhr statt.

TSV 1860: Informationen zu Tickets gegen Mannheim und Magdeburg

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TSV 1860 - Viktoria Berlin

Durch die pandemiebedingten Regelungen für Großveranstaltungen dürfen in Bayern ab heute nur noch 25 % der Kapazität ausgelastet werden. Heißt: Statt 15.000 Zuschauern dürfen dann nur noch 3.750 Zuschauern ins Grünwalder Stadion. Für die Heimspiele gegen den SV Waldhof Mannheim und den 1. FC Magdeburg hat der TSV 1860 nun neue Informationen zu Tickets veröffentlicht.

TSV 1860: Tickets gegen Mannheim und Magdeburg

Die Pressemitteilung des TSV 1860 im Wortlaut:

Das genaue Procedere für die Vergabe der zur Verfügung stehenden Plätze im Stadion wird in den kommenden Tagen erarbeitet, sobald der Gesetzestext mit all seinen Rahmenbedingungen schriftlich vorliegt.

Einige Informationen möchten wir euch aber schon heute geben:

Ticket-Rückabwicklung bereits gekaufter Tageskarten

Sämtliche im Vorfeld verkauften Tageskarten für die Heimspiele gegen Mannheim und Magdeburg haben keine Gültigkeit. Die Kaufpreise werden zurückerstattet. Dazu bitten wir alle Ticketkäufer sich per E-Mail an tickets@tsv1860.de zu wenden. Alternativ ist der Kartenvorverkauf an der Grünwalder Straße von Mittwoch bis Freitag von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Unser Ticketing-Team wird die Rückabwicklung der Tageskarten schnellstmöglich bearbeiten, wir bitten aber bereits jetzt um etwas Geduld.

Dauerkarten

Die Plastik-Dauerkarte hat vorübergehend keine Gültigkeit mehr, insbesondere nicht für die Heimspiele gegen Mannheim und Magdeburg. Für diese Spiele benötigt jeder der 3.750 Stadionbesucher ein neues (Print@Home-)Ticket. Natürlich enthält auch das neue Ticket die Berechtigung zur Nutzung des MVV am jeweiligen Spieltag.

Kopf-Dauerkarten

Dauerkartenkunden in der „Kopf-Variante“, die bei der anstehenden Ticket- und Platzvergabe kein Glück haben, können für diese Spiele ebenfalls die Rückerstattung anfordern. Über das genaue Rückerstattung-Procedere für Dauerkarten-Inhaber „Löwenkopf“ informieren wir im Dezember gesondert. Dies betrifft dann auch alle bisherigen Heimspiele der Saison 2021/22, ausgenommen Viktoria Berlin, Freiburg II und Duisburg.

Erste Infos zum weiteren Vorgehen:

Ticket- und Platzvergabe

Die voraussichtlich zur Verfügung stehenden 3.750 Plätze gehen ausschließlich an Dauerkarten-Inhaber und VIP-Gäste, sowie wahrscheinlich in geringer Anzahl an den Gastverein.

2G Plus

Zum Einlass ist ein Nachweis über die Erfüllung der 2G-Regel nach RKI-Vorgaben nötig. Vorgeschrieben ist eine vollständige Impfung (14 Tage +1) oder ein „Genesen-Status“. Zusätzlich ist ein aktueller negativer Test (PCR max. 48h oder Antigen-Schnelltest max. 24h bis Spielende) notwendig. Bitte bringt einen entsprechenden Nachweis für beide der „2G Plus“-Regeln mit. Diese Nachweise sollten am besten digital erfolgen, können allerdings auch in Papierform angenommen werden. Im Stadionumfeld prüfen von uns eingesetzte „COVID-Stewards“ eure „2G Plus“-Nachweise und händigen Kontrollbändchen aus. Die entsprechenden Regelungen für Kinder und Jugendliche sind noch abzuwarten.

FFP2-Maskenpflicht

Im gesamten Stadion herrscht weiterhin eine FFP2-Maskenpflicht. Diese gilt auch am eigenen Platz.

Hygiene- und Verhaltensregeln

Wie gewohnt werden wir für die beiden Spiele noch aktuelle Hygiene- und Verhaltensregeln erstellen und veröffentlichen. Diese sind für alle Stadionbesucher bindend.

Sechzig um sieben: Diskussionen um die Erbpachtlösung

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Sechzig um Sieben beim TSV 1860 München

Endlich kommt Bewegung in die festgefahrene Diskussion um den Stadionumbau und seine Finanzierung. Ex-1860-Verwaltungsrätin und Sportbürgermeisterin Verena Dietl brachte eine Erbpachtlösung ins Gespräch.

Erbpachtlösung statt Umbau unter der Regie der Stadt München

Die 3. Bürgermeisterin sorgte in einem Interview mit der Abendzeitung für Aufsehen und brachte eine Diskussion in Gange. Erbpacht für den TSV 1860 München für das Sechzgerstadion. Sicherlich sind noch viele Fragen offen, z.B. ob 1860 dann alleiniger Nutzer des Stadions wäre und wie die Löwen einen Umbau in Höhe von 40-70 Mio. € finanziell im Falle der Erbpachtlösung stemmen sollen. Aber der Vorschlag ist interessant und sorgt jetzt hoffentlich dafür, dass die Spitzenvertreter der Stadt München und die Geschäftsführung der KGaA endlich miteinander anstatt übereinander reden und das Hin- und Hergeschiebe des schwarzen Peters ein Ende hat. Wir sind sehr gespannt, wie das weitergeht!

Rückschau auf den Sieg gegen Duisburg

Bernd Winninger hat für Euch das wilde Spiel gegen die Duisburger wieder haarklein in seiner TAKTIKTAFEL seziert und erklärt Euch, wie der TSV 1860 diesen Dreier unter Dach und Fach gebracht hat. Mit Stefan Lex wurde immerhin ein Löwenspieler in die Elf des Tages vom kicker berufen. Außerdem steht Lex bei liga3-online.de zur Wahl als Spieler des Spieltags. Ihr wisst, was Ihr zu tun habt! Die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel in Havelse startet heute um 14:30h mit einem öffentlichen Training.

Niki Lang auf dem Weg der Besserung

Nach seiner Verletzung beim Auswärtsspiel in Osnabrück befindet sich Eigengewächs Niki Lang schon wieder auf dem Weg der Besserung. Der Innenverteidiger absolviert bereits wieder Einheiten auf dem Rad und ist optimistisch, schnell wieder zurückzukehren. Ob es allerdings noch vor der Winterpause klappt, ist fraglich, auch wenn er nächste Woche schon wieder ins Lauftraining einsteigen soll. Gute Nachrichten auf jeden Fall, wenn man so an die Leistung der Innenvertediger am Samstag zurückdenkt.

Boxabteilung stellt den Trainingsbetrieb ein

Auf Grund der explodierenden Corona-Zahlen stellt die Boxabteilung bis auf Weiteres den Trainingsbetrieb ein. Offen blieb, ob das “nur” für den Breitensport gilt oder ob auch die Bundesligamannschaft betroffen ist. Am Sonntag sollen weitere Infos folgen.

News aus der dritten Liga

SV Meppen gewinnt Montagsspiel

Die Emsländer untermauerten gestern ihre gute Form und schossen Viktoria Köln mit 4:0 aus dem Stadion. Die Tore besorgten 2x Tankulic sowie Faßbender und Sukuta-Pasu. Meppen liegt damit in der Tabelle wieder auf Rang 3. Bemerkenswert, waren die Meppener doch eigentlich abgestiegen und konnten nur durch den Lizenzentzug des KFC Uerdingen die Klasse halten. Die Löwen bleiben auf Rang 12.

Quarantäne in Magdeburg beendet

Das Gesundheitsamt Magdeburg gab grünes Licht für die Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs beim Tabellenführer. Nachdem letzte Woche 20 Personen aus dem Umfeld der Mannschaft positiv getestet wurden, war gestern nur noch ein Test positiv. In nicht mal zwei Wochen sind die Magdeburger im Sechzgerstadion zu Gast.

Damit seid Ihr wieder bestens informiert für den Löwentag. Alles Wichtige rund um den TSV 1860 München und die dritte Liga erfahrt Ihr natürlich auch heute bei sechzger.de.

TSV 1860 – MSV Duisburg Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafelanalyse des Spiels TSV 1860 – MSV Duisburg.

Der TSV 1860 wurde von Michael Köllner gegen den MSV Duisburg wieder im flexiblen 4-1-4-1 ins Spiel geschickt. Bei eigenem Ballbesitz verschob sich dieses 4-1-4-1 zunächst zu einem 4-1-3-2 und im letzten Drittel vor dem gegnerischen Tor zum 4-3-1-2, bei dem Bär zentral hinter den Spitzen als Schattenstürmer agierte. Gegen den Ball formierten sich die Löwen mit Dressel in der gewohnten Position als Box to Box Spieler im Mittelfeld zu einem 4-2-3-1. Das Pressing war von der Höhe her variabel und von der Intensität eher passiv angelegt. Dauerdruck auf die Defensive des MSV war somit nicht gegeben. Gegen das Positionsspiel des MSV wurde vom TSV in der eigenen Spielfeldhälfte stark mannorientiert verteidigt. Das Übergeben der Spieler im Raum funktionierte dennoch recht gut. Hier waren fast keine Fehler zu sehen.

Hagen Schmidt Trainer des MSV setzte auf ein 4-3-1-2 mit zwei Box to Box Spielern, die den Raum im Zentrum vor dem eigenen Sechzehner eng machen sollten. Bei eigenem Ballbesitz verschoben die Duisburger im Positionsspiel folglich zu einem 4-1-3-2, bei dem Stierlin als tiefer Sechser vor der eigenen Viererkette absicherte. Duisburg versuchte zu Beginn ballorientiert zu pressen, der genauen Spielweise im Aufbauspiel des TSV geschuldet musste dieser Plan aber mit fortschreitender Spieldauer ad Acta gelegt werden. Und so beschränkte sich der MSV – wie auch die Sechzger – immer mehr auf Angriffssteuerung.

Die wichtigsten Statistiken im Spiel TSV 1860 – MSV Duisburg

  • Ballbesitz: TSV 1860 46% – MSV Duisburg 54%
  • Passgenauigkeit: TSV 1860 77% – MSV Duisburg 77%
  • Defensive Zweikampfquote: TSV 1860 61% – MSV Duisburg 63%
  • Schüsse/aufs Tor TSV 1860: 19/8 – MSV Duisburg 13/4
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): TSV 1860 11.56 – MSV Duisburg 6.19

TSV 1860 – MSV Duisburg: Zahlenmäßig ausgeglichen

Die statistischen Werte der Partie sehen auf den ersten Blick recht ausgeglichen aus. Wenn wir aber das Spiel genauer betrachten, sehen wir eine klare Überlegenheit der Löwen mit mehr offensivem Ballbesitz und klar mehr Strafraumsituationen, Schüssen insgesamt und Schüssen aufs Tor.

Ein auf den ersten Blick im Stadion ausgeglichenes Spiel mit Unzulänglichkeiten auf beiden Seiten geht bei genauerer Betrachtung letztendlich verdient an die Hausherren. Der Indikator dafür ist diesmal die Schussgenauigkeit, die bei den Löwen deutlich besser ausfällt als beim MSV.

Duisburg war insgesamt zu behäbig im Spiel nach vorn. 32% mehr Rückpässe in der eigenen Defensive beim MSV im Vergleich zu den Löwen sprechen diesbezüglich Bände.

Des Weiteren konnten die schnellen Offensivspieler der Gäste im Vergleich selten so ins Spiel gebracht werden, dass das einen klaren Vorteil gebracht hätte. Immer wieder konnte Michael Köllners Elf die Angriffe des MSV im Mittelfeld so zum stocken bringen, dass die Zebras anstatt nach schnell vorne zu spielen, ihr Heil im Querpass suchen mussten. So blieben sie zwar einerseits in Ballbesitz, konnten aber gegen das dichte und gut gestaffelte Mittelfeld der Löwen zwischen den beiden Boxen kaum Akzente setzen.

Die Angriffe der Zebras wurden allerdings dann gefährlich, wenn die Sechzger unkonzentriert agierten und jemand seinen Gegenspieler aus den Augen verlor oder die Übergabe im Raum nicht funktionierte. Insgesamt waren solche Situationen leider etwas zu häufig der Fall.

Das alles führte in Summe dazu, dass die Vorstöße des MSV, wenn sie denn bis ins letzte Drittel der Löwen oder gar bis in den Strafraum führten, eher Zufallsprodukte als gut heraus gespielte Positionsangriffe waren. Nichtsdestotrotz muss man sagen, dass Unkonzentriertheiten im Defensivverhalten ein wenig zu häufig auftraten.

Duisburg gelangen immerhin 33 Versuche in die Box zu spielen. Daraus resultierten neunzehn Ballkontakte mit acht Schüssen. Fünf der dreizehn Schüsse des MSV kamen von außerhalb des Sechzehners.

In dieser Statistik steht der TSV ganz anders da. 30 Ballkontakte bei 35 Versuchen in die Box zu kommen mit siebzehn im Strafraum abgesetzten Schüssen. Davon gingen acht Schüsse aufs Tor. Zweimal wurde Aluminium getroffen. Statistisch zählen diese Alutreffer zu nicht aufs Tor gegangenen Schüssen.

Das Spiel

Die erste Halbzeit

Mehr Ballbesitz für Duisburg, mehr Chancen für den TSV. So kann man die erste Halbzeit zusammenfassen. Alutreffer für beide Mannschaften, die in einer rassigen Partie von beiden Teams mit offenem Visier geführt wurde, stehen zusammen mit den Toren im Zentrum der Aufmerksamkeit in der ersten Hälfte des Spiels. Diese zwei Situationen, wo einmal Mölders und einmal Bouhaddouz das Gebälk erzittern ließen hätten bei jeweils ausgeglichenem Spielstand für das jeweilige Team eine Initialzündung sein können.

Das Spektakel zwischen den beiden Strafräumen ließ dem Zuschauer kaum Zeit zum durchatmen. Wobei der TSV 1860 deutlich zwingender agierte und sich viel öfter ins letzte Drittel des Gegners durchkämpfen konnte als der MSV Duisburg.

Unterm Strich kann man den ersten Durchgang als verdientes Unentschieden so stehen lassen. Sowohl der Führungstreffer für die Gäste als auch der Ausgleich waren individuellen Fehlern geschuldet. Darauf komme ich weiter unten noch einmal zurück.

Festzuhalten bleibt, dass das gut gestaffelte Mittelfeld der Löwen defensiv einen besseren Zugriff auf das Spiel hatte als umgekehrt die Duisburger, die bei Ballbesitz des TSV 1860 oft dem Geschehen hinterherlaufen mussten. So kamen die Löwen bereits in der ersten Hälfte aus dem Spiel heraus zu 33% mehr Ballkontakten im gegnerischen Strafraum.

Die zweite Halbzeit

Wie die erste Halbzeit, so war auch die zweite Hälfte in vielen Belangen ausgeglichen. Nur die wichtigen Statistiken – Ballkontakte im Strafraum, Schüsse und Schussgenauigkeit – sehen wiederum die Mannschaft des TSV 1860 München gegenüber dem MSV Duisburg im Vorteil.

Behäbig im Mittelfeld agierend konnten die Duisburger ihre Positionsangriffe oft nicht bis ins letzte Drittel der Löwen oder in den Strafraum durchbringen. Anspiele in die Box waren dann meist ungenau. Auch der Treffer zum zwischenzeitlichen 2:2 für Duisburg war mehr ein Zufallsprodukt aus Ungenauigkeiten und schlechtem Defensivverhalten als ein gut heraus gespielter Treffer.

Genau hier liegt aber auch das Problem, daran muss weiter gefeilt werden. Ungenauigkeiten und Unkonzentriertheiten in der Offensive kann man sich durchaus leisten. In der Defensive hingegen bringt das oft Gegentore mit sich.

Die Tore im Spiel

Das 0:1

Nach einem Abschlag von Marco Hiller kommt der MSV Duisburg an den Ball und kombiniert sich über Passspiel in der eigenen Spielfeldhälfte etwa zehn Meter hinter der Mittelline gegen geringen (eigentlich gar keinen) Pressingdruck auf die linke Seite, wo Feltscher nahe der Seitenauslinie sofort bei Ballannahme Tempo aufnimmt und ins Territorium der Löwen eindrang. Unbedrängt schickte er dann mit einem Steilpass Stoppelkamp auf die Reise, der nachdem er das Leder unter Kontrolle brachte, diagonal Richtung Torauslinie zieht. Wo die seitliche Begrenzung des Strafraums und die Torauslinie aufeinandertreffen, versucht Daniel Wein ihn zu stellen.

Stoppelkamp vollführt ein kleines Tänzchen und kann nach zwei Haken das Leder nach innen an die kleine Box flanken, von wo Bouhaddouz in der 10. Minute das Leder per Kopf rechts im langen Eck versenkte. Salger, der Bouhadduoz übernehmen musste, weil Belkahia Ademi nach außen folgt, kann den Kopfball nicht verhindern. Dass hier Belkahia Ademi übernimmt und somit Salger gegen Bouhaddouz steht, erzeugt ein klares Mismatch in der Luft.

Hier ist für mich allerdings kein Fehlverhalten der Innenverteidigung auszumachen. Dieser Angriff muss schon viel früher gestört werden. Dass Feltscher auf links so viel Platz hat, sollte nicht passieren. Das Tänzchen von Stoppelkamp mit Wein kann so oder so ausgehen. Hier hat der Duisburger Wein zweimal auf dem falschen Fuß erwischt. So ist Fußball.

Das 1:1

Steinhart versenkt einen klar berechtigten Strafstoß zum 1:1 in der 16. Minute mit links ins rechte Eck. So weit so gut. Die Art und Weise, wie der TSV 1860 diesen Elfmeter gegen den MSV Duisburg erkämpfte, war jedoch erste Sahne.

Wein eroberte sich im Mittelfeld den Ball und bediente mit viel Übersicht den in den freien Raum startenden Deichmann auf halbrechts. Deichmann bewegte sich zügig auf den Strafraum der Gäste zu und spielte dann einen Traumpass diagonal durch die Box der Duisburger zu Lex. Der bräuchte nur noch abzuschließen, wird aber von Gembalies gelegt. Der obligatorische Pfiff blieb nicht aus und Steinhart verwandelte wie oben erwähnt.

Das 2:1

Nach einer durch Daniel Wein getretenen Ecke von rechts kommt Biankadi an der Sechzehnerbegrenzung auf der halblinken Seite an die Kugel und chippt das Leder wieder nach innen. Bouhaddouz, der sich bei diesem defensiven Standard mit in die Defensive orientiert hatte, köpfte das Leder vor Mölders von der linken Seite der kleinen Box nach vorn, aber mit zu wenig Druck. So konnte Mölders den Ball wieder erobern. Er ließ, bevor er abschloss, in halbrechter Position auf Höhe des Elfmeterpunkts zunächst Bouhaddouz und dann Feldscher ins Leere laufen, legte sich den Ball auf den starken linken Fuß und vollendete in der 54. Minute ins rechte untere Toreck. Weder Weinkauf noch der herbeieilende Steurer konnten eingreifen.

Das 2:2

Duisburg lancierte einen schnellen Angriff. Dieser lief zunächst über die rechte Seite. Kein Löwenspieler schaffte es, den schnellen Bakir auf rechts zu stellen oder gar zu stoppen. Ungestört marschierte er bis zur Grundlinie und legte dann auf Feltscher ab. Dieser, ebenfalls mit Raum zum agieren, schlug Ball von der seitlichen Strafraumgrenze nach innen. An Freund und Feind vorbei kullerte die ungenaue Flanke parallel zur Torauslinie in Richtung linke Strafraumkante.

Der aus dem Zentrum dem Ball hinterhereilende Ademi erreicht die Kugel genau dort. Er spielte nach hinten zu Kwadwo, der ohne lange nachzudenken Stoppelkamp auf halblinks ins Spiel brachte. Stoppelkamp verarbeitet das Leder und flankte dann seinerseits aus ca. 20 Metern in Richtung Fünfmeterraum. Dort will Salger per Kopf klären. Dieser Klärungsversuch wurde, bevor er beim Adressaten Biankadi landete, volley von Ademi abgefangen und in der 68. Minute mit einem Sonntagsschuss aus acht Metern in halblinker Position vor dem Kasten rechts in die Maschen befördert.

Das 3:2

Ein kontrolliert über Steinhart aufgebauter Positionsangriff über die linke Seite gestartet, kommt über die Stationen Dressel (ebenfalls links), Wein (rechts) und schließlich wieder Steinhart (zentral) zu Deichmann. Dieser lauert am Strafraum in zentraler Position. Per Kopf legte er das Leder zu Biankadi zurück. Biankadi in halbrechter Position etwa 10 Meter vor dem Strafraum befindlich verarbeitete das Leder. Dann gab er den Ball per Chippass steil durch die Duisburger Abwehr hindurch auf Lex. Lex hob den Kopf und legte das Spielgerät quer durch den Sechzehner auf die halblinke Seite, wo Bär aus dem Hintergrund einlief und völlig frei acht Meter vor dem Kasten ins linke untere Eck einschob.

Ein Treffer, bei dem Duisburg nur zusehen konnte. Zu schnell gingen die Richtungswechsel beim TSV 1860 vonstatten. Dadurch waren die Spieler in der Defensive des MSV entweder aus der Position gezogen oder auf dem falschen Fuß. Toller Spielzug. Schönes Tor.

Fazit zum Spiel TSV 1860 – MSV Duisburg

Über das gesamte Spiel hinweg muss man sagen, dass es Augenwischerei wäre, wenn man die Defensivleistung des TSV 1860 jetzt über den grünen Klee lobt.

Beide Tore des MSV wären weit vor ihrer eigentlichen Entstehung zu unterbinden gewesen. Beim ersten Treffer stehen – wenn ich richtig gezählt hab – vier Mann auf einer Linie zum Pressing, aber keiner läuft an.

Beim zweiten Gegentor muss der zweite Spieler, der im letzten Drittel einen Ballkontakt hat, zugestellt sein, bevor er den Ball bekommt. Diese Situation findet so tief in der Hälfte des TSV statt. Mir persönlich ist das Defensivverhalten gegen Feltscher zu lax gewesen. Im weiteren Verlauf der Szene können die Löwen infolgedessen nur noch reagieren. Ademis Sonntagsschuss ist nicht zu verteidigen.

Die Offensivabteilung hat hingegen einen tollen Job gemacht. Allen voran Stefan Lex. Er hat zwei berechtigte Elfmeter herausgeholt und Bärs Treffer mit solcher Übersicht vorbereitet, dass man hier ganz klar ein Sonderlob (was ich normalerweise nie mache) aussprechen muss.

17 Schüsse in der gegnerischen Box. 8 Stück davon, das sind 47%, aufs Tor. Die Aluminumtreffer sind hier nicht eingerechnet. Weinkauf hat, als bester Mann beim MSV, definitiv eine klar höhere Niederlage des MSV Duisburg verhindert.

Datenquelle: Wyscout