Start Blog Seite 864

Auslosung DFB-Pokal 3. Runde: TSV 1860 München – Karlsruher SC

1

Nach dem sensationellen 1:0 gegen Schalke 04 in der zweiten Runde des DFB-Pokals stand heute für den letzten Bayerischen Vertreter im Wettbewerb die Auslosung der dritten Runde im DFB-Pokal an.

Auslosung DFB-Pokal dritte Runde: TSV 1860 München – Karlsruher SC

In der ARD-Sportschau zog Losfee Benedikt Höwedes (Ex-Schalker und Weltmeister 2014) den KSC als nächsten Gegner der Löwen im DFB-Pokal. Der Karlsruher SC belegt aktuell den 9. Rang der zweiten Liga. Damit kommt erneut ein Zweitligist in der 3. Runde des DFB-Pokals nach Giesing. Die Löwenfans werden sicher alles daran setzen, wieder so eine phänomenale Stimmung ins Stadion zu zaubern, um die Löwen zur nächsten Pokalsensation zu treiben.

Bei unserer Abfrage der liebsten Löwengegner landete der HSV sehr weit oben. Der nun gezogenen Gegner KSC landete im vorderen Mittelfeld.

Die weiteren Partien des Achtelfinales

1899 Hoffenheim – SC Freiburg

FC St.Pauli – Borussia Dortmund

Hannover 96 – Borussia Mönchengladbach

Hertha BSC – Union Berlin

1.FC Köln – Hamburger SV 

RB Leipzig – Hansa Rostock

VfL Bochum – Mainz 05 

Die Spiele der dritten Runde finden am 18./19.01.2022 statt.

3. Liga am Sonntag: Kaiserslautern unterliegt Würzburg, Türkgücü verliert

0
Gegengerade Fritz Walter Stadion Gegen TSV 1860 München
Das Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern

Auch am Tag nach dem fulminanten 6:0 der Löwen gegen den SC Freiburg II rollte der Ball in der 3. Liga. Dabei schlug der SV Meppen das Perlacher Projekt und der 1. FC Kaiserslautern zog überraschend gegen Würzburg den Kürzeren.

SV Meppen – Türkgücü München 1:0 (0:0)

88 Minuten lang mussten die Fans im Emsland auf ein Tor warten, ehe Neuzugang Richard Sukuta-Pasu den SV Meppen erlöste. Die Gäste aus Perlach spielten bereits seit der 37. Minute in Unterzahl, nachdem sich Chato Gelb-Rot abgeholt hatte. Hat Türkgücü-Trainer Peter Hyballa eine dreimonatige Kündigungsfrist bei seiner Wohnung?

1. FC Kaiserslautern – Kickers Würzburg 0:2 (0:2)

Das hatten sich die Pfälzer sicher auch ganz anders vorgestellt… Nach den guten Ergebnissen zuletzt träumte man am Betzenberg bereits wieder vom Aufstieg und wurde heute von den Würzburger Kickers unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Per Doppelschlag durch Kraulich (23.) und Pourié (26.) sicherten sich die Unterfranken drei Punkte und kletterten auf Platz 18 der Tabelle.

Abteilung Boxen des TSV 1860 bereitet sich auf Start der Bundesliga vor

0
1860 Boxhandschuhe 1200x628

Der TSV 1860 München stellt mit der Abteilung Boxen bald eine weitere Mannschaft, die an der Bundesliga teilnehmen wird. Hierfür sind weiterhin Spenden nötig, um diesen Traum erfüllen zu können.

Volleyballer bisher chancenlos

Durch eine ungewöhnliche Kooperation nimmt seit der aktuellen Saison der TSV Haching München an der Volleyball-Bundesliga teil. Sportlich läuft es allerdings noch gar nicht, bisher wurden alle fünf Spiele verloren und nur ein Punkt erzielt. Gestern war Rekordmeister VfB Friedrichshafen eine Nummer zu groß, das Heimspiel ging klar mit 0:3 an die Gäste.

Besser machen wollen es die Boxer bei den Löwen. Ihr Start in der höchsten deutschen Liga ist für Januar geplant, womit sie sich einen großen Traum erfüllen möchten.

Für den Traum Bundesliga: Abteilung Boxen des TSV 1860 benötigt Spenden

Damit das auch wie geplant klappt, ist allerdings immernoch finanzielle Hilfe notwendig. Auf der Homepage des e.V. finden sich hierzu diverse Möglichkeiten, um den Boxern unter die Arme zu greifen. Neben einer Crowdfunding-Aktion, die bereits über 5.000€ erzielte, gibt es nun auch einen Supporters-Club, an dem sich die Löwenfans beteiligen können. Natürlich sind die Boxer auch weiterhin auf der Suche nach Sponsoren und Partnern, für die ein Konzept erarbeitet wurde. Schließlich sollen beide Seiten von der Partnerschaft profitieren können.

 

DFB-Pokal: Kein Wunschgegner für Stefan Lex

0

Im „Hacker Pschorr Fantalk“ nach dem Spiel gegen den SC Freiburg II unterhielten sich Stadionsprecher Sebastian Schäch und Stefan Lex über den potenziellen nächsten Pokalgegner, bzw. die Präferenzen von Lex.

Dieser hatte jedoch keinen konkreten Wunsch nachdem die „Verbrecher von Drüben“ (O-Ton Lex) lieber „den Schwanz eingezogen haben und 0:5 untergegangen sind anstatt nach Giesing zu kommen.“ (O-Ton Schäch). Grundsätzlich würde es jeder Gegner schwer haben wenn er nach Giesing kommt, schloss Stefan Lex die Diskussion ab.

Hier der komplette Talk im Video:

Unser Redakteur Christian Jung hat seine Präferenzen schon deutlich abgesteckt, wen wünscht Ihr Euch im Achtelfinale?

Pokal-Träume… Welches Los wünscht Ihr Euch, Löwenfans?

3

Achtelfinal-Auslosung heute Abend 18.30 Uhr

Heute Abend um halb sieben wird es in Sachen DFB-Pokal wieder spannend. Allerdings natürlich nicht auf dem grünen Rasen, sondern im ARD-SPORTSCHAU-Studio. Dann wird nämlich das Achtelfinale im diesjährigen DFB-Pokalwettbewerb ausgelost und die Löwen sind – bekanntlich als einziger bayerischer Vertreter – noch im Topf!

Wieder ein Traditionsverein aus der 2. Liga?

Gleichwohl das Leben – und speziell das Leben als Löwenfan – kein Wunschkonzert ist, kreisen in den letzten Tagen die Gedanken vieler Anhänger in weiß und blau natürlich um die Frage, welcher Gegner denn auf dem Wunschzettel ganz oben steht. Ein namhafter Zweitligist? Ein absoluter Knaller aus der Bundesliga, gegen den die sportlichen Chancen dafür deutlich geringer eingeschätzt werden müssen? Unsere Nachbarn aus der Säbener Straße, die direkt nach dem Triumph vom Dienstag Abend schon in vielen Gesprächen als möglicher Traum- (oder Alptraum-)gegner genannt wurden, haben sich ja unglücklicherweise am folgenden Abend aus dem diesjährigen Wettberwerb verabschiedet.

Wunschlos HSV?

Zur Auswahl stehen für unsere Löwen – als einzigem Drittligist in der Runde der letzten Sechzehn – zehn Vereine aus der Bundesliga und fünf aus der 2. Bundesliga. Im Redaktionskreis von sechzger.de ist der Hamburger SV recht hoch im Kurs. Dieser Gegner wäre vom Profil wohl vergleichbar mit dem Gast vom letzten Dienstag: Ein gefühlter Erstligist mit einem großen Namen, der aber irgendwie schlagbar erscheint. Dass mit dem Los des Ex-Bundesliga-Dinos die leidige Stadiondiskussion vom einen oder anderen Medium im Umfeld des TSV 1860 wieder angefeuert werden würde, ist allerdings durchaus zu befürchten. Dann doch lieber einen weniger namhaften Gegner?

Die persönliche Präferenzliste

Der Verfasser dieser Zeilen präsentiert nachfolgend seine ganz persönliche und sehr subjektive Wunschliste für die Auslosung heute Abend. Das Muster für die Gestaltung der Tabelle scheint leicht durchschaubar: Vorne liegen die zwei klangvolle Namen der 2. Liga, dann die aus der 1. Liga. Ganz hinten in der Liste findet der Betrachter jene Bundesligisten, denen das Attribut “Traditionsverein” gänzlich fehlt, die aber dennoch als sportlich eher schwer zu lösen scheinen.

Meine persönlichen Wunschgegner für das Achtelfinale am 18./19. Januar 2022:
1. Hamburger SV
2. FC St. Pauli
3. 1. FC Köln
4. Hertha BSC Berlin
5. Borussia Mönchengladbach
6. Borussia Dortmund
7. VfL Bochum
8. Union Berlin
9. Hannover 96
10. Karlsruher SC
11. Hansa Rostock
12. SC Freiburg
13. Mainz 05
14. TSG Hoffenheim
15. RB Leipzig

Und Eure Wünsche?

Widerspruch gegen die Liste ist ausdrücklich erlaubt, ja sogar erwünscht. Wir freuen uns über eine rege Diskussion in den Kommentaren hier unter dem Beitrag. Wie heißen Eure Wunschgegner für das Achtelfinale und auf wen könnt Ihr gern verzichten? Und warum?

Giesinger Gedanken: Deutscher Meister und Pokalsieger

0
TSV 1860 München Gegen Freiburg II 30.10.2021 6 0

Ein furioser TSV 1860 München hat dem SC Freiburg II ganze sechs Tore eingeschenkt. Grund genug für die Westkurve, klarzustellen, wer in diesem Jahr Deutscher Meister wird und den Pokal holt: natürlich die Löwen!

Stefan Lex: Der Knoten ist geplatzt

Das zweite Spiel nach der Rückkehr der aktiven Fanszene ins Grünwalder Stadion wurde eine weitere große Party. Erneut war es Stefan Lex, der das erste Tor der Partie erzielte. Mein Kumpel realisierte dies erst, als Sebastian Schäch es über die Lautsprecher verkündete. Er freute sich mindestens noch einmal genauso wie beim Torerfolg selbst. Auch ich gönne es Lex von Herzen, dass er endlich sein erstes Ligator in der laufenden Spielzeit erzielen konnte. Das Tor gegen Schalke hat ihm ganz offensichtlich wirklich gut getan. Matchwinner beim Einzug ins Achtelfinale zu sein – es gibt wahrlich schlechtere Abende. Ein weiteres Tor sowie eine Vorlage für Mölders, bei Stefan Lex läuft es! Nach dem zweiten Tor zum zwischenzeitlichen 4:0 war mein Kumpel sogar so weit, dass er meinte er “könne vor Freude heulen, dass Lexi wieder trifft“. Es war mal wieder sehr emotional am gestrigen Samstag.

Schäch heizt die Menge an

Apropos emotional, hier kommt wieder Stadionsprecher Sebastian Schäch ins Spiel. Nach seiner tollen Ansprache vor dem Heimspiel gegen Viktoria Berlin war er auch gestern wieder bestens in Form. Als die Mannschaft zum Aufwärmen erstmals den Platz betrat, kündigte er sie mit “Hier kommt die Nummer 1 der Stadt!” an. Er findet immer mehr zu seiner eigenen Linie und füllt die großen Fußstapfen aus, die Stefan Schneider ihm hinterlassen hat. Bei weitem keine leichte Aufgabe, doch mir gefällt der neue Stadionsprecher außerordentlich gut.

Deutscher Meister, Pokalsieger: nach zwei Siegen ist die Welt wieder vollkommen in Ordnung

Viel anheizen musste Schäch die Menge allerdings nicht, denn in Spiel 2 nach der Rückkehr der Münchner Löwen und dem gestrigen Spielverlauf war die Stimmung auf den Rängen wieder prächtig. Nahezu die gesamten 90 Minuten wurde in der Westkurve gesungen, auch die Stehhalle stieg oft in die Gesänge mit ein oder stimmte selber etwas an. Als dann alles nach einem Sieg aussah, etablierte sich ein Dauergesang in der Kurve gepaart aus einer Portion Selbstironie aber auch der Hoffnung, tatsächlich einen Titel zu gewinnen.

“Sechzig München wird Deutscher Meister und wir hol’n uns den Pokal!”

Minutenlang schallte es durch das Grünwalder Stadion, unterbrochen nur durch die Tore zum 5 und 6:0. Danach wurde der Gesang dann erst recht noch lauter zelebriert. Auch als die Mannschaft nach dem Schlusspfiff sich in Richtung Westkurve aufmachte, wurde der Gesang wieder lauter (im Video ab Minute 5:45):

Zuletzt war aufgrund der vielen Punkteteilungen von einer Krise die Rede, obwohl die Mannschaft die wenigsten Niederlagen der Liga vorzuweisen hat. Nach dem Pokalerfolg gegen Schalke und spätestens nach dem Kantersieg gegen Freiburg II ist beim TSV 1860 München die Welt wieder in bester Ordnung. Nun gilt es, den Schwung mitzunehmen und auch das Auswärtsspiel in Osnabrück erfolgreich zu gestalten. Das wäre ein weiterer Schritt in Richtung Deutscher Meister.

Gegen wen es im Pokal geht, erfahren wir heute abend in der Sportschau. Anfang Januar muss der Gegner dann nach Giesing reisen. Sie werden sich nicht nur wegen der Temperaturen warm anziehen müssen. Das Stadion wird hinter den Löwen stehen – und gemeinsam schaffen wir den Einzug ins Viertelfinale. Ich glaube fest daran!

TSV Haching München beim 0:3 gegen VfB Friedrichshafen chancenlos

0
TSV Haching München - SVG Lüneburg 0:3
TSV Haching München

Punkte waren beim TSV Haching München für das Gastspiel des Rekordmeisters VfB Friedrichshafen wohl ohnehin nicht eingeplant. Dass man beim 0:3 aber derart chancenlos sein würde, war dann aber doch etwas überraschend.

Aufbaugegner für den Rekordmeister

Die Gäste vom Bodensee waren ihrerseits schwach in die Saison gestartet und hängen ihren Erwartungen weit hinterher. Da kamen die Löwen-Volleyballer als Aufbaugegner gerade recht.

Im ersten Satz konnten die Gastgeber noch einigermaßen mithalten, Friedrichshafen konnte ihn letztendlich aber doch sicher mit 25:21 für sich entscheiden.

TSV Haching München – VfB Friedrichshafen 0:3

Danach ging es jedoch rapide bergab. Dem 16:25 in Satz 2 folgte ein desaströses 7:25 im dritten Abschnitt. Mit der klaren 0:3-Niederlage bleiben die Löwenvolleyballer Tabellenletzter der Bundesliga.

Foto: Edmund Zuber

Köllner zeigt sich auf Pressekonferenz erwartungsgemäß zufrieden

0
Michael Köllner PK 1860 - Freiburg
Michael Köllner auf der PK nach dem 6:0 gegen den SC Freiburg II

Größtenteils zufrieden zeigte sich Löwen-Coach Michael Köllner in der Pressekonferenz nach dem 6:0 des TSV 1860 gegen den SC Freiburg II. Besonders freute er sich, dass man das Pokalspiel gegen Schalke am Dienstag durch einen weiteren Sieg krönen konnte.

Erster Ligasieg seit über zwei Monaten

Nach dem ersten Ligasieg seit über zwei Monaten zeigte sich Köllner erleichtert, dass man den Kräfteverschleiss vom Dienstag nicht so arg spürte. Gleichzeitig sei es wichtig gewesen, dass man die Euphorie mitnehmen konnte.

“Wir haben heute das, was uns auch gegen Schalke ausgezeichnet hat, dass wir aufs System gut vorbereitet waren, dass wir den Gegner in gute Pressingmomente reinzwingen wollten, über große Phasen – nicht über alle – auf den zweiten Ball sehr präsent waren. Das war dann auch der Schlüssel für das Spiel.”

Den Sieg widmete Köllner auf der Pressekonferenz auch Günther Gorenzel, der nach dem schweren Verkehrsunfall seiner Frau Tanja gestern Abend nach Österreich abgereist war.

Extra-Lob für Stefan Lex

Zudem outete sich der Löwen-Trainer als Bewunderer des Freiburger Wegs, der nicht nur personell, sondern auch inhaltlich seit Jahren seinesgleichen in Deutschland sucht.

Warme Worte fand Köllner auch für Stefan Lex, der mit seinen ersten beiden Saisontoren den Weg zum Löwensieg bereitete und zudem als Vorlagengeber glänzte. Schon gegen Schalke hatte der Eittinger geglänzt und habe sich nun endlich auch für seine Leistungen belohnt.

Unerwartetes Torfestival gegen Freiburg II

Das unerwartete Torfestival erfreute Köllner nicht zuletzt deswegen, weil man zuletzt oft nach den Partien im Spielerkreis zusammengekommen sei und gerätselt habe, wieso es wieder nur Unentschieden ausgegangen sei.

“Unsere Art des Fußballs ist so ausgelegt, dass wir Tore schießen wollen, dass wir den Gegner permanent stressen wollen. Das ist uns am Dienstag mit einem Bundesligaabsteiger gelungen und heute mit einem Drittligaaufsteiger.”

Nichtsdestotrotz sei es wichtig, dass man nächste Woche in Osnabrück auch wieder “gut auf den Platz” komme.

Köllner auf Pressekonferenz: “Auch nicht alles Gold, was glänzt”

So sei “heute auch nicht alles Gold, was glänzt” gewesen. Zum Beispiel müsse man im Aufbauspiel noch deutlich zulegen, um auch in Zukunft erfolgreich agieren zu können. Man sei jedoch “auf einem guten Weg”, so der Coach.

Bild: Screenshot Löwen-TV

Fußballfest in Giesing: TSV 1860 schlägt SC Freiburg II mit 6:0

0
TSV 1860 - SC Freiburg 6:0
TSV 1860 - SC Freiburg 6:0

Was war das heute Nachmittag nur für ein wundervolles Fußballfest im schönsten Stadion der Welt? Mit sage und schreibe 6:0 schickte der TSV 1860 den SC Freiburg II zurück in den Breisgau. Dass Mitte der ersten Hälfte auch mal eine Schwächphase zu verzeichnen war, gerät ob des hohen Sieges fast in Vergessenheit. Egal: Das war Balsam für die Löwenseele!

Dosenöffner Stefan Lex

Wie schon unter der Woche gegen Schalke 04 war es Stefan Lex, der zum 1:0 für Münchens große Liebe einnetzte. Dressel hatte unsere Nummer 7 per Steilpass in Szene gesetzt und der Eittinger vollstreckte mit seinem ersten Ligator der laufenden Saison zur Führung (18.).

Danach machten sich auch die Gäste offensiv bemerkbar, doch Hiller entschärfte Kehrers Geschoss (23.) und verhinderte den Ausgleich. Nur drei Minuten später die nächste Chance für Freiburg, doch Lang fälschte den Ball zur Ecke ab. In dieser Phase kam von 1860 offensiv zu wenig, Freiburg konnte dem Spiel jedoch keine Wende geben, denn auch Wagner wurde im letzten Moment entscheidend gestört.

Mölders erhöht noch vor der Pause

So kam es, wie es kommen musste: Die Löwen befreiten sich wieder, spielten nach vorne und kamen in der 42. Minute zum 2:0. Deichmann spielte auf Lex und der legte perfekt auf Mölders ab, der den Ball nur noch ins lange Ecke schieben musste. Ein wahnsinnig wichtiger Treffer kurz vor der Pause.

Überhaupt bleibt festzuhalten, dass Sascha Mölders heute im Vergleich zu vor ein paar Wochen deutlich mehr Einsatz zeigte und auch eine beachtliche Zweikampfquote aufweisen konnte. Der Kapitän ging mit gutem Beispiel voran und Sechzig spielte sich alsbald in einen Rausch.

Torrausch in Giesing

Zwar vergab Deichmann in der 53. Minute noch die Vorentscheidung, doch Greilinger sorgte in der 56. Minute mit dem 3:0 für klare Verhältnisse. Der Steinhart-Ersatz spielte mit Mölders Doppelpass und traf per sattem Schuss ins lange Eck. Die ohnehin prächtige Stimmung im Sechzgerstadion wurde weiter angeheizt und nur zwei Zeigerumdrehungen später schepperte es erneut. Ecke Wein, Lex am kurzen Pfosten und von dessen Kopf schlug der Ball zum vierten Mal im Gehäuse der Gäste ein.

Freiburg versuchte weiterhin, auch offensiv am Spiel teilzunehmen, die Tore aber erzielte der TSV 1860. In der 70. Minute durfte sich auch Marcel Bär in die Torschützenliste eintragen und weils so schön war, kam auch der eingewechselte Kevin Goden noch zu seinem Premierentreffer. 6:0 nach 72 Minuten – unfassbar!

TSV 1860 schlägt SC Freiburg II mit 6:0

In der letzten Viertelstunde ließen es die Löwen dann etwas ruhiger angehen. Verständlich, denn ein schöneres Ergebnis auf der Anzeigetafel ist kaum vorstellbar, oder? Mit dem Sieg überholte 1860 den SC Freiburg II und liegt nun auf Platz 13 der Tabelle.

 

U21 der Löwen unterliegt auch bei Schwaben Augsburg

0
Die U21 des TSV 1860 München
Die U21 des TSV 1860 München

Vor ein paar Wochen waren die Junglöwen noch das Team der Stunde, jetzt ist gewaltig der Wurm drinnen. Auch beim Gastspiel bei Schwaben Augsburg gab es für die U21 des TSV 1860 nichts zu holen. Die Schmöller-Elf verlor mit 0:2 und rutschte in der Tabelle auf Rang 11 ab.

U21 des TSV 1860 verliert bei Schwaben Augsburg

Von den Profis war der zuletzt angeschlagene Lorenz Knöferl zu den Junglöwen abgestellt, doch auch er fand gegen die Abwehr von Schwaben Augsburg kein Durchkommen. Anders die Gastgeber, die nach torloser erster Hälfte in der 53. Minute durch Marco Greisel in Führung gingen.

Von Sechzig kam leider zu wenig und so sorgte Bastian Kurz mit dem 2:0 in der 81. Minute für die Entscheidung zugunsten der Hausherren.