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Sechzig @18:60: Verfolgt den gesamten Spieltag in unserem Liveticker!

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TSV 1860 München am Abend: die Zusammenfassung bei Sechzig @18:60

Wir beginnen unsere Abendnachrichten mit einer Information für euch in eigener Sache. sechzger.de wird morgen bereits ab dem frühen Vormittag in Ingolstadt vor Ort sein und euch mit allen Neuigkeiten rund um das Spiel des TSV 1860 München versorgen. Auch Eindrücke aus dem Stadion findet ihr wieder auf unserer Seite. Nutzt den Liveticker also gerne zusätzlich zum TV-Angebot (BR überträgt live im Free-TV).
So, nun zum eigentlichen Thema: Was an diesem Freitag wichtig war, fassen wir euch bei Sechzig @18:60 zusammen.

TAKTIKTAFEL: FC Ingolstadt – TSV 1860 München

Zum hoffentlich drittletzten Mal hat Bernd Winninger vor dem Spiel am morgigen Samstag einen Blick auf unseren Gegner in der laufenden Saison geworfen. Wie der TSV 1860 München gegen den FC Ingolstadt bestehen kann, lest ihr in der TAKTIKTAFEL.

Mögliche Gegner in der Relegation

Klar, der Fokus sollte zunächst einmal auf dem kommenden Gegner liegen und das wird er bei der Mannschaft sicherlich auch. Da aber bereits am Sonntag der mögliche Gegner der Löwen in der Relegation ermittelt wird, haben wir einen kurzen Blick in die untere Tabellenregion der 2.Bundesliga geworfen. Das war es dann aber auch bis Samstag abend, versprochen! 😉

Expertentipp: 1860 München holt gegen Ingolstadt drei Punkte!

Dankenswerterweise hat uns der Kapitän der SpVgg Unterhaching seinen Tipp für das Spiel zwischen unserem TSV 1860 München und dem FC Ingolstadt verraten. Während dieser die Löwen im Vorteil sieht, tippt sein Mannschaftskollege Stroh-Engel auf ein 1:1-Unentschieden bei liga3-online. Wir hoffen natürlich, dass der Außenverteidiger Recht behält!

News aus der 3.Liga

Terrence Boyd mit bemerkenswerter Geste

Beim Halleschen FC hieß es heute Abfahrt nach München. Die Hallenser treffen morgen im Sechzgerstadion auf Rot II. Eigentlich geht es für den HFC um nichts mehr, doch einer scheint so richtig motiviert zu sein. Terrence Boyd enterte den Bus in einem Auswärtstrikot der Löwen mit Mölders-Flock und postete ein Bild davon in seiner Instagram-Story. Das dürfte wohl eine Anspielung und gleichzeitig Solidarisierung nach der Aussage von Sascha Mölders gegenüber einem Spieler der Roten sein. „Die Quittung kriegen sie am letzten Spieltag!“ sagte er unter anderem. Boyd scheint das nun ernst zu nehmen – das soll uns sehr recht sein. 🙂
An Mölders wird er wohl trotzdem nicht vorbeiziehen können. Bis zu Platz 1 in der Torjägerliste fehlen dem Hallenser aktuell vier Tore.

Terrence Boyd im Trikot des TSV 1860 München mit Mölders-Flock auf Instagram

Der 38.Spieltag in der Übersicht

Die restlichen Entscheidungen in der 3.Liga werden morgen fallen. Bisher ist klar, dass Dynamo Dresden als erster Aufsteiger feststeht, außerdem müssen Lübeck und Unterhaching den Gang in die Regionalliga antreten.
Sollte der TSV 1860 München morgen in Ingolstadt gewinnen, wäre das Endergebnis in Rostock nicht von Bedeutung. Hansa würde als zweiter Aufsteiger feststehen. Im Tabellenkeller entscheidet sich zwischen dem KFC Uerdingen, dem SV Meppen und Rot II, wer aus Liga 3 absteigt. Alle restlichen Mannschaften können den letzten Spieltag entspannt angehen.

Die Spiele am morgigen Samstag (Anpfiff jeweils 13:30 Uhr):

Wehen Wiesbaden – Dynamo Dresden
Rot II – Hallescher FC
FC Ingolstadt – TSV 1860 München
Hansa Rostock – VfB Lübeck
Waldhof Mannheim – KFC Uerdingen
SV Meppen – MSV Duisburg
1.FC Kaiserslautern – SC Verl
1.FC Magdeburg – SpVgg Unterhaching
FSV Zwickau – 1.FC Saarbrücken
Türkgücü München – FC Viktoria Köln

 

FC Ingolstadt 04 – TSV 1860 (Spieltag 38): Expertentipp Markus Schwabl

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Für die SpVgg Unterhaching verlief die Spielzeit 2020/21 alles andere als zufriedenstellend. Trotz einiger Achtungserfolge wie dem 2:0-Sieg gegen Aufsteiger Dynamo Dresden stand der Abstieg in die Regionalliga Bayern bereits einige Spieltage vor Saisonende statt. Für sechzger.de tippt Markus Schwabl, Kapitän der Vorstädter, der ja auch eine Vergangenheit bei den Löwen hat, die Partie FC Ingolstadt 04 gegen TSV 1860.

+++ Hier zum Liveticker FC Ingolstadt – TSV 1860 München+++

Schwabl: Eine Saison in Giesing

In der Saison 2013/14 schnürte Schwabl in Giesing die Fußballstiefel und absolvierte vier Zweitligapartien für die Löwen. Darüber hinaus kam der rechte Verteidiger achtmal für die 2. Mannschaft des TSV 1860 zum Einsatz. War seine Nummer 35, die auch seinem Vater nach seiner Ausbootung durch Lorant und Wildmoser zugewiesen worden war, ein schlechtes Omen?

Einmal England und zurück

Schon vor seinem Wechsel zu den Löwen war Schwabl zwölf Jahre bei der SpVgg Unterhaching aktiv und kehrte nach seinem Intermezzo in Giesing auch dorthin zurück. Danach hielt er eineinhalb Jahre lang seine Knochen für den VfR Aalen hin und wagte anschließend den Sprung ins Ausland. In der dritten englischen Liga absolvierte Markus Schwabl 23 Partien für Fleetwood Town.

Heimathafen Unterhaching

Im Jahr 2018 kehrte Schwabl erneut zurück zur SpVgg Unterhaching und dient dort als Leitwolf und Kapitän als Identifikationsfigur. Umso trauriger stimmt ihn die Entwicklung seines Vereins in dieser Saison, die im Abstieg in die Regionalliga Bayern gipfelte.

Markus Schwabl tippt auf einen Sieg des TSV 1860

Markus Schwabl darf also durchaus als Kenner der 3. Liga und des bayerischen Fußballs bezeichnet werden. Umso mehr freuen wir uns, dass Schwabl sich sofort bereit erklärte, auf sechzger.de die Partie FC Ingolstadt 04 gegen TSV 1860 München zu tippen. Seine Einschätzung:

“Ich glaub, dass Sechzig das zieht mit 3:1! 😊”

Natürlich hoffen wir sehr, dass er mit seinem Tipp recht behält und die Löwen in die Relegation einziehen.

TAKTIKTAFEL: FC Ingolstadt 04 – TSV 1860 München (38.Spieltag)

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur TAKTIKTAFEL vor dem alles entscheidenden letzten Spiel unseres TSV 1860 München auswärts in der Audistadt an der Donau beim FC Ingolstadt 04.

Es trifft die zweitstärkste Heimmannschaft auf das zweitstärkste Auswärtsteam. Blickt man rein auf die statistischen Zahlen spielt der Tabellenerste beim Tabellenzweiten. Diese Partie ist das Spitzenspiel der dritten Liga, wenn man nur von den Zahlen ausgeht. Seit dem letzten Aufeinandertreffen mit den Schanzern im Totopokal haben sowohl die Ingolstädter als auch die Sechzger gute Resultate eingefahren. Allerdings nicht das Optimum, sonst ginge es für beide Mannschaften am morgigen Samstag nur noch darum, wer Meister in der 3.Liga wird und nicht um den Relegationsplatz drei. Die Voraussetzungen sind klar. Nur ein Sieg hilft dem TSV 1860 München weiter, während Ingolstadt bereits mit einem Unentschieden feiern dürfte.

Die statistischen Werte des FC Ingolstadt

  • Ballbesitz 47%
  • Passgenauigkeit 80%
  • Defensive Zweikampfquote 61,5%
  • Flankengenauigkeit 37%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 11,26

Wie spielt der FCI?

Tomas Oral hat seit dem Spiel im Toto-Pokal ein wenig mit dem System experimentiert. Spielten die Ingolstädter zuvor strikt eine 4-4-2 flach Grundformation, kamen seither auch ein 4-2-3-1, ein 4-4-2 Raute und sogar ein 4-3-3 zum Einsatz. Aufgrund der Gelbsperre von Mittelfeldakteur Bilbija und der zweiten Halbzeit im Spiel gegen Duisburg vergangenen Samstag rechne ich allerdings sehr stark damit, dass Oral am Samstag auf 4-4-2 flach setzen wird.

Bei Ballbesitz für die Ingolstädter erwarte ich daher, dass Stendera nach vorne schiebt und somit die flache vier zu einer Raute wird, um eine Verbindung zwischen dem Mittelfeld und der Angriffsreihe herzustellen. Mit einer diagonal asymmetrischen Verschiebung des ballfernen Mittelfeldaußenspielers ist auch ein 4-3-3 mit Ball denkbar.

Die Defensive bei Ingolstadt- und was das für den TSV 1860 bedeutet

Gegen den Ball wird – in Anbetracht dessen wie sich die Ingolstädter in den letzten beiden Spielen gegen die Löwen präsentiert haben – die Flache vier im Mittelfeldzentrum zunächst eher mannorientiert agieren und den Löwen auf den Flügeln Räume anbieten. Bei Eindringen des TSV 1860 ins letzte Drittel (je nachdem wo sich das Spielgerät befindet) muss Ingolstadt verstärkt auch die zentralen Passwege verteidigen, um die schnellen Offensivspieler der Löwen nicht zur Entfaltung kommen zu lassen.

Die Pressinglinie der Schanzer erwarte ich gegen den Ball auf mittlerer bis hoher Position mit der Aufgabe die Angriffe der Löwen zu steuern, um dann im Mittelfeld Ballgewinne auf den Außenpositionen zu erzielen. Die Defensivlinie wird Oral vermutlich nicht ganz in vorderster Position postieren, um bei Kontern nicht ins offene Messer zu laufen. Das produktive Eindringen der Sechzger ins Zentrum der Box werden die Schanzer unter allen Umständen versuchen zu verhindern. Das bedeutet im Umkehrschluss: wenn die Löwen dort in Ballbesitz kommen und sich Schussgelegenheiten bieten, müssen diese Versuche sitzen.

Mit dem FCI haben wir am kommenden Samstag die kopfballstärkste Mannschaft vor der Brust. Sowohl offensiv als auch defensiv sind die Schanzer hier seit letztem Samstag das Nonplusultra der Liga. Von daher kann die Devise in der Offensive für den TSV 1860 München nur lauten, dass man entweder versucht durch die Schnittstellen im Zentrum zu arbeiten oder über die Flügel Flanken flach in die kleine Box spielt beziehungsweise über 1 vs. 1-Aktionen auf engem Raum Überzahl schafft und dann den richtigen Anspielpartner vor dem Tor findet.

Zwei B´s fehlen gelbgesperrt

Nicht nur der FCI hat eine Gelbsperre zu verkraften, auch dem TSV 1860 München wird einer seiner besten Spieler fehlen. Mit Semi Belkahia ist der – laut unserer Datenplattform – viertbeste Stammspieler auf der Innenverteidigerposition im Allgemeinen und der zweitbeste Stammspieler auf der rechten Seite der Innenverteidigung im Speziellen am Samstag dazu verdammt zuzuschauen. Glücklicherweise hat Trainer Köllner mit Dennis Erdmann absolut gleichwertigen Ersatz zur Verfügung. In derselben Statistik hat Erdmann genügend Spielminuten, um dort auch aufzutauchen. Erdmann reiht sich hier tatsächlich direkt neben Semi Belkahia ein. Im direkten Vergleich der beiden Spieler sind die defensiven Qualitäten eines Dennis Erdmann sogar geringfügig besser als die Belkahias, der dafür in der Spieleröffnung vorne liegt. Die Schwächung durch diesen Ausfall dürfte für die Löwen wahrscheinlich weniger ins Gewicht fallen als das Fehlen von Bilbija beim Gegner.

Die mögliche Herangehensweise des FC Ingolstadt

Wie die Löwen werden auch die Ingolstädter dieses Spiel mit dem Auftrag zu gewinnen angehen. Allerdings haben die Ingolstädter den Vorteil, dass sie selbst mehr auf Ergebnissicherung spielen können. Und darauf wird das Spiel der Schanzer wohl auch angelegt sein. Der Matchplan den ich vorgeben würde, wäre ich an Orals Stelle, beinhaltet mehrere Szenarien.

  1. Solange es Unentschieden steht, wird die von Otto Rehhagel erfundene Philosophie der kontrollierten Offensive spielbestimmend sein. Focus auf den eigenen Ballbesitz ohne Risiko beim Passspiel und möglichst ohne in die Bredouille zu kommen sich im Eins gegen Eins durchsetzen zu müssen, ohne vorher Tempo aufgenommen zu haben. Ballsicherung wird für Ingolstadt zu Beginn der Partie gegen den TSV 1860 ganz oben auf der Agenda stehen.
  2. Bei eigener Führung würde sich der Matchplan dahingehend ändern, dass man die Pressinglinie tiefer ansetzt und damit die Räume im Mittelfeld so für die Löwen unbequem eng macht. Bei Ballbesitzwechsel läge dann das Hauptaugenmerk darauf, über vertikales Spiel und Konterangriffe zu versuchen, den Deckel drauf zu schrauben.
  3. Sollte der FCI zurückliegen, ist eine Änderung im Matchplan ganz klar davon abhängig, wann dieser Rückstand eintritt und wie hoch er wäre.

Einflüsse eines Rückstands von Ingolstadt gegen den TSV 1860 München

Bei einem frühem Rückstand von nur einem Tor gäbe es zunächst keinen Grund, von erstgenanntem Szenario abzuweichen. Denn ein Unentschieden wäre für die Schanzer wie wir wissen ausreichend. Mit der Qualität, die Ingolstadt zweifellos besitzt, sind die Schanzer jederzeit in der Lage einen Treffer zu erzielen.

Je länger das Match im Fall eines Rückstands für den FCI dauert oder wenn der Rückstand mehr als ein Tor betrüge, ist natürlich klar, dass die Schanzer dann mehr taktisches Risiko gehen müssten. Sowohl hohes Pressing als auch eine hohe Defensivlinie sind dann das Mittel der Wahl. Die Löwen würde man so in deren Spielfeldhälfte festnageln und bei Ballgewinn selbst möglichst wenig Distanz zum gegnerischen Tor haben. Es würden dann die Gegenspieler wahrscheinlich immer direkt angelaufen werden, wobei der Fokus trotzdem auf Angriffssteuerung liegen wird und nicht auf direkter Balleroberung. Die Gegenspieler ohne Ball müssten dann von den Schanzern strikt Mann gegen Mann verteidigt werden, um möglichst schnell selbst wieder in Ballbesitz und zum Torerfolg zu kommen.

Auch das System würde sich bei diesem Szenario gegen Spielende offensiv verändern. Die 4-3-3 Option bei Ballbesitz wurde in den letzten Spielen vom FCI durchaus fleißig geübt und wird bei Rückstand der Schanzer in der Schlussphase das Mittel der Wahl von Tomas Oral sein.

Was hat Sechzig dem entgegen zu setzen?

Für die Löwen gilt ähnlich wie für Ingolstadt, dass man möglichst ohne Gegentor durch die Partie kommt – mit dem kleinen Unterschied, dass man mindestens ein Tor selbst schießen muss. Deshalb erwarte ich die Löwen beim Pressing zwar aggressiv, aber nicht auf vorderster Linie. Im Positionsspiel müssen die Sechzger es schaffen, bei Ballgewinn schnell umzuschalten und möglichst früh in Überzahlsituationen zu gelangen, um Räume zu schaffen. Der Matchplan des TSV 1860 wird vermutlich ähnlich aussehen wie der von Ingolstadt, solange die Partie Unentschieden steht.
Bei einem Rückstand (egal wann dieser eintritt) ändert sich das natürlich dramatisch. Denn ab diesem Moment braucht man zwei eigene Treffer. Von daher gibt es für die Löwen ebenfalls drei mögliche Szenarien:

  1. Das Stevens’sche Prinzip “die Null muss stehen” gepaart mit schnellem und vertikalem Spiel in Umschaltmomenten. Das Positionsspiel aus dem eigenen letzten Drittel heraus werden die Löwen sicherlich so variabel wie gewohnt aufziehen. Das Spieltempo sollte hingegen, sofern der Gegner es zulässt, ungleich höher sein. Der Weg über das Zentrum im letzten Drittel der Audistädter könnte allerdings wie oben erwähnt ein Schlüssel zum Erfolg sein. Bei nur einem Tor Rückstand in der ersten Halbzeit kann dieser Plan zumindest bis zum Pausentee weiterverfolgt werden.
  2. Bei einem Tor Rückstand kann ab der zweiten Halbzeit theoretisch nur noch der liebe Gott und die totale Offensive helfen. Das gleiche gilt, falls es in der Schlussphase Unentschieden stehen sollte. Brechstange raus und Vollgas nach vorne.
  3. Sobald man in Führung liegt, muss Ballsicherung oberste Priorität haben ohne sich jedoch vom Gegner zu stark unter Druck setzen zu lassen. Eine pure Abwehrschlacht kann und darf man aufgrund der nicht wegzudiskutierenden Offensivstärke der Ingolstädter nicht führen. Viel Laufarbeit und präzises Passspiel wird vonnöten sein, um sich für den Fall einer Führung gegen den Druck der dann mit dem Rücken zur Wand agierenden Hausherren erfolgreich aus der Affäre zu ziehen.

Die allgemeinen Stärken und Schwächen des 4-4-2

Die Stärken

Mit den doppelt besetzten Flügeln kann man großen Druck über die Außenpositionen erzeugen. Kurze Laufwege im Umschaltspiel helfen der Mannschaft im 4-4-2 kraftsparend zu spielen. Das kann am Ende einer Partie der entscheidende Faktor für Sieg oder Niederlage sein. Die kompakte Formation gegen den Ball kann Mannschaften, die kreativ limitiert sind, vor Probleme beim Eindringen in die Box stellen. Durch die Ausgewogenheit in allen Mannschaftsteilen kann man gegen manche andere Systeme mit geringen Verschiebungen für Überzahl sorgen. Mittelfeldpressing wird stark begünstigt.

Die Schwächen

Wenn die Stürmer vom Gegner gut isoliert werden, ist es für die Offensive schwer, Bindung zwischen Mittelfeldzentrum und Stürmern herzustellen. Daher geschieht der Aufbau häufig über die Außenpositionen. Im Spiel gegen Mannschaften, die ein System mit nur einer Sturmspitze spielen, kann die Ausgewogenheit in beide Richtungen auch eine Schwäche darstellen. Nämlich dann, wenn die Stürmer gegen den Ball nicht mit nach hinten arbeiten und bei Ballbesitz beide Stürmer gleich in vorderster Front anzutreffen sind.

Der Klassiker unter den modernen, taktischen Systemen ist im Grunde eine ausgewogene Variante, die ohne zu kompliziert zu werden Offensive und Defensive gut miteinander verbindet.

Die Schlüsselspieler

Torhüter Fabjan Buntic (#24), der bisher elf Mal die Null halten konnte, ist ein reflexstarker Torhüter, der auch keinerlei Probleme bei der Strafraumbeherrschung zeigt. Er strahlt viel Ruhe aus und gibt der gesamten Defensivabteilung große Sicherheit.

Björn Paulsen (#4) ist ein großer, robuster Innenverteidiger. Der mit allen Wassern gewaschene ehemalige Nationalspieler Dänemarks ist der unumstrittene Abwehrchef und kämpft um jedem Meter Boden. Stürmer haben gegen diesen 1,91 m großen Hünen vor allem wegen seines körperbetonten Spiels oft einen äußerst schweren Stand.

Rechtsverteidiger Michael Heinloth (#17) schaltet sich immer wieder in Angriffe mit ein. Er ist einer der besten Vorlagengeber des FCI.

Der offensiv wichtigste Spieler in Tomas Orals Truppe ist Marc Stendera (#10). Mit 71% erfolgreichen Pässen ins letzte Drittel ( bei ca. 13 Versuchen pro Spiel) ist er der im 4-4-2 Flach als kreativer Box-to-Box Spieler agierende Zehner und Ballverteiler in der Zentrale.

Stürmer und Kapitän Stefan Kutschke (#30) hat bereits 16 Scorerpunkte auf dem Konto. Vor seinem Elfmetertreffer jüngst gegen Duisburg herrschte aber sowohl bei Vorlagen als auch bei Treffern neun Spiele lang Flaute bei Kutschke.

Neben Kutschke wird wohl Dennis Eckert Ayensa (#7) im doppelt besetzten Sturm als hängende Spitze auflaufen, der mit sieben Vorlagen und neun Toren glänzt. Er ist ein kompletter Stürmer und zusätzlich zu seinen Qualitäten als Vorbereiter und Vollstrecker sehr Kopfballstark.

Fazit: Kann der TSV 1860 gegen Ingolstadt siegen?

Wir haben nichts zu verlieren, Ingolstadt dagegen sehr viel. Der TSV 1860 München kann ohne Druck in dieses Spiel gehen. Wer vor der Saison einen vierten Platz prophezeit hätte, dem wäre vermutlich die Einweisung in eine geschlossene Anstalt zuteil geworden. Nun sind die Löwen sicherer Vierter und somit für den DFB-Pokal qualifiziert. Mit einem Sieg winkt Platz drei und damit die Bonusspiele in der Relegation um den Aufstieg in die 2.Liga.

Ob jetzt die Aufgabe nicht verlieren zu dürfen oder gewinnen zu müssen die bessere ist, muss vermutlich jeder der Spieler auf dem Platz für sich selbst entscheiden. Meiner Meinung nach ist das “Final Feeling” des “Gewinnen Müssens” ein psychologischer Vorteil.

Orakelei möchte ich normalerweise keine betreiben, allerdings wurde ich im Sechzger.de Talk von unserem Moderator Basti zu einem Ergebnistipp genötigt. Da man dann nicht kneifen darf, hab ich ein 3:1 für unseren TSV 1860 München gegen Ingolstadt getippt.

Das Motto meines Kollegen Thomas Enn “Nothing’s gonna stop us now” gilt weiterhin. Wenn uns doch etwas stoppt, blicken die Sechzger auf eine brutal gute Saison zurück. Wie es auch ausgeht, es wird am Ende die Freude darüber, dass wir eine geile Saison hinter uns haben, überwiegen. Mein persönlicher Aufruf an unsere Burschen lautet: “Scheißts Euch nix, dann fehlt Euch nix!”

So könnte Ingolstadt gegen den TSV 1860 München starten

mögliche Aufstellung Ingolstadt gegen TSV 1860 22.05.2021

Datenquelle: wyscout

Mögliche Gegner des TSV 1860 München in der Relegation

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Mannschaftskreis TSV 1860 München nach Duell mit FC Bayern II

Sollte der TSV 1860 München morgen in Ingolstadt gewinnen, ziehen die Löwen in die Relegation ein. Da wir fest davon ausgehen, werfen wir bereits jetzt einen Blick auf die möglichen Gegner.

TSV 1860 vor möglicher Relegation: das sind die Rahmendaten

Am Samstag, den 22.05.2021 will Sechzig München noch einmal siegen. Mit dann 69 Punkten aus 38 Spielen würde man nicht nur an Ingolstadt vorbeiziehen und die Saison auf dem 3.Platz abschließen, sondern zugleich auch die beste Auswärtsmannschaft stellen. Eine Verschnaufspause bleibt dem TSV 1860 München in diesem Fall allerdings keine, denn die Relegation ist bereits für die kommende Woche terminiert. Mit welchem Selbstbewusstsein die Löwen am morgigen Tag antreten, verdeutlichte Trainer Michael Köllner in der LÖWENRUNDE am Freitag. Er berichtete bereits, dass zwei Spieler im Hinspiel der Relegation in die Mannschaft zurückkehren könnten.

In diesem hätten die Löwen zunächst Heimrecht und würden den Zweitligisten am Donnerstag, den 27.05.2021 auf Giesings Höhen empfangen – und zwar sehr wahrscheinlich vor 250 Zuschauern! Die Devise muss dann sein, eine möglichst gute Ausgangslage für das Rückspiel zu schaffen. Dieses steigt dann am Sonntag, den 30.05.2021. Dann müsste der TSV 1860 München in der Relegation auswärts antreten und kann womöglich den Aufstieg in die 2.Liga schaffen.

Vor dem letzten Spieltag in der 2.Liga, der am Sonntag ausgetragen wird, könnten noch vier Mannschaften den Relegationsrang belegen. Bereits sicher abgestiegen in die 3.Liga sind die Würzburger Kickers.

Jahn Regensburg, 14.Platz, 35 Punkte

Am Sonntag empfängt der Jahn den FC St.Pauli und muss mindestens einen Punkt holen. In diesem Fall wäre man auf jeden Fall vor dem VfL Osnabrück, da die Niedersachsen ein schlechteres Torverhältnis besitzen und würde auch im nächsten Jahr in der 2.Liga spielen. Bei einer Niederlage aber droht der Absturz auf den Relegationsrang – je nach den Ergebnissen bei der Konkurrenz. Die letzten Spiele machen nicht gerade Hoffnung auf einen Dreier: dieses Kunststück gelang in den vergangenen elf Partien nur ein einziges Mal. Auf Unterstützung von den Rängen verzichtet der Jahn übrigens freiwillig, wie der Verein auf seiner Homepage bekannt gab.

SV Sandhausen, 15.Platz, 34 Punkte

Einen Platz und Punkt dahinter liegt der SV Sandhausen. Der Verein aus der Nähe von Heidelberg hat wohl den schwerstmöglichen Gegner am letzten Spieltag erwischt. Zu allem Übel handelt es sich auch noch um ein Auswärtsspiel: Sandhausen gastiert in Bochum. Der VfL möchte mit einem Sieg nach langer Zeit die Rückkehr in die 1.Bundesliga perfekt machen. Es scheint schier unmöglich, dass der SVS im Ruhrstadion auch nur einen Punkt erobern kann. Alles andere als eine Niederlage beim Tabellenführer wäre eine große Überraschung.

VfL Osnabrück, 16.Platz, 33 Punkte

Bleibt alles so wie es ist, dann wäre der mögliche Gegner des TSV 1860 München in der Relegation der VfL Osnabrück. Die Niedersachsen belegen aktuell den Relegationsrang und bekommen es am Samstag mit Erzgebirge Aue zu tun. Die Sachsen haben den Klassenerhalt bereits sicher und können den letzten Spieltag entspannt angehen. Ob sie aber leichtfertig drei Punkte herschenken, darf bezweifelt werden. Dem VfL reicht ein Unentschieden nicht, da sie das schlechtere Torverhältnis im Vergleich zu Sandhausen aufweisen. Es müssten also schon drei Punkte am Samstag werden, um eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben.

Eintracht Braunschweig, 17.Platz, 31 Punkte

Die schlechtesten Karten von allen vier Mannschaften hat aktuell die Eintracht aus Braunschweig. Der BTSV muss ins 200 Kilometer entfernte Hamburg reisen. Der HSV hat durch die letzten Ergebnisse seine Chancen auf einen Aufstieg in die 1.Bundesliga erneut verpasst, sodass es auch in Hamburg um nichts mehr geht. Gut für die Braunschweiger, die siegen müssen, um zumindest noch den Relegationsrang zu erreichen. Platz 15 ist durch das zu schlechte Torverhältnis schon außer Reichweite. Sollte Osnabrück Unentschieden spielen, müsste der BTSV mindestens vier Tore erzielen, um den VfL noch zu überholen. Es spricht also viel dafür, dass die Eintracht nach dem Aufstieg im vergangegen Jahr direkt wieder in die 3.Liga absteigt.

Vor der Relegation: drei Punkte sollen es werden für den TSV 1860 München

Damit diese Gedankenspiele überhaupt einen Nutzen haben, müssen die Löwen morgen in Ingolstadt dreifach punkten. Anpfiff im Audi-Sportpark ist um 13:30 Uhr. Der BR überträgt das Spiel live im Free-TV. Außerdem könnt ihr wie gewohnt auf den sechzger.de Liveticker zurückgreifen.

Sechzig um Sieben: Warten auf TSV 1860 – Ingolstadt hat bald ein Ende

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Sechzig um Sieben: Löwen in Rot, im Podcast und im Blick

Einmal noch, Löwen! Wir haben es fast geschafft: morgen geht es endlich los und das Warten hat ein Ende. Einmal noch müssen wir versuchen zu schlafen und dann geben wir gemeinsam alles für Sechzig! Der TSV 1860 trifft auf Ingolstadt und kämpft in einer bereits fantastischen Saison um das Sahnehäubchen – die Relegation. Wir werfen heute noch einen Blick auf die möglichen Gegner. Was euch außerdem bei sechzger.de erwartet, erfahrt ihr jetzt zum Start in den Tag bei Sechzig um Sieben.

TAKTIKTAFEL

Bereits zum dritten Mal in dieser Saison hat Bernd Winninger einen Blick auf den FC Ingolstadt geworfen und zeigt, was der TSV 1860 beachten muss, um den benötigten Sieg einzufahren. Pünktlich zum Mittagessen gibt es also feinsten Lesestoff für euch.
Auch an Folge 11 des sechzger.de Talks war Bernd beteiligt – und hat sich dieses Mal sogar einen Ergebnistipp entlocken lassen. Hört rein!

Expertentipp Ingolstadt – TSV 1860 München

Auch diese Kategorie ist eine feste Institution in unserer Vorberichterstattung. Heute gibt ein Ex-Löwe exklusiv bei uns seinen Tipp ab, der in dieser Saison bereits gegen die Löwen gespielt hat. Heute Nachmittag verraten wir euch, wer es ist und was er vorhersagt.

Volland verliert das Pokalfinale in Frankreich

Bei der Nominierung des Kaders für die anstehende EM gab es nicht unbedingt viele Überraschungen. Nicht alle hatten vermutlich den Ex-Löwen Kevin Volland auf der Liste. Dabei hat der Bundestrainer allen Grund, Volland zu berücksichtigen. Seit seinem Wechsel in das Nachbarland im vergangenen September läuft es beim 28-Jährigen. 16 Tore erzielte er in der laufenden Saison und legte zudem acht Mal für seine Mannschaftskameraden auf. Mit ein Grund, dass sein Verein Monaco aktuell auf dem dritten Rang liegt und am Wochenende die Champions League Qualifikation erreichen könnte.

Am vergangenen Mittwoch musste Volland jedoch zum zweiten Mal in seiner Karriere eine Niederlage in einem nationalen Pokalfinale hinnehmen. Bereits mit Leverkusen scheiterte er in der letzten Saison – nun war Paris zu stark und gewann am Ende mit 2:0. Revanche nehmen könnte der ehemalige Spieler des TSV 1860 bereits im Juni. Im Auftaktspiel der Deutschen trifft man auf Frankreich. Möglicherweise spielt Volland dort direkt eine Rolle.

Abschlusstraining des TSV 1860, dann Abfahrt nach Ingolstadt

Noch einmal trifft sich die Mannschaft heute an der Grünwalder Straße und absolviert eine Übungseinheit. Nach dem Duschen geht es dann gemeinsam auf den Weg in den Norden. Die Löwen reisen bereits heute in Ingolstadt an.

Damit wünschen wir euch einen erfolgreichen Freitag! Gemeinsam überbrücken wir die Zeit bis zum morgigen Tag und halten euch auf dem Laufenden. Und ihr wisst ja – nothings gonna stop us now!

Sechzig @18:60: Mölders gegen den FC Ingolstadt mit an Bord

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Die News Zusammenfassung beim TSV 1860 München am Abend

Gleich zwei sehr gute Nachrichten haben heute ungemein für Beruhigung unter den Löwenfans gesorgt. Eine davon: Sascha Mölders darf auch in Ingolstadt noch einmal für Sechzig München auf Torejagd gehen! Was außerdem an diesem durchaus ereignisreichen Donnerstag passiert ist, zeigen wir euch jetzt in unserer Tageszusammenfassung.

Sechzig gegen Ingolstadt im Free-TV

Den letzten Spieltag nutzt der BR noch einmal und bringt alle Löwenfans in den Genuss einer Free-TV Übertragung. Alle Informationen und den Online-Link hierzu haben wir euch in einem Artikel zusammengefasst.

LÖWENRUNDE mit Köllner und Gorenzel

Die heutige Pressekonferenz brachte die erste Erleichterung in der Welt des TSV 1860 München. Nachdem zuletzt Gerüchte aufgekommen waren, dass Trainer Michael Köllner ein Kandidat beim österreichischen Bundesligisten Austria Wien sei, wurde dieser Meldung deutlich der Riegel vorgeschoben.
Im weiteren Verlauf der LÖWENRUNDE machte Köllner klar, wie zuversichtlich er für die Partie von Sechzig am Samstag in Ingolstadt ist. Er blickt bereits voraus auf die erste Partie in der Relegation, die am Donnerstag, 27.05.2021 angesetzt ist.

Mölders am Samstag mit dabei

Kollektives Aufatmen gab es an der Grünwalder Straße um kurz vor Vier: Der DFB hat das Strafmaß für Sascha Mölders bekannt gegeben. Für den im Interview bei MagentaSport geäußerten Satz “Nächstes Jahr seid ihr in der Regionalliga Bayern, Spacko.” muss Mölders 1.500€ zahlen. Dem Urteil wurde bereits zugestimmt, es ist somit rechtskräftig. Damit steht einem Einsatz des Topstürmers bei Sechzig München am Samstag in Ingolstadt nichts mehr im Wege.

U21 verliert in Buchbach

Nachdem wir bereits gestern nach langer Zeit mal wieder von den Sechzig Amateuren berichten konnten, gibt es heute gleich die nächste Meldung. Die 2.Mannschaft konnte nach langer Zeit mal wieder ein Spiel absolvieren. Bereits am gestrigen Abend war man im Rahmen eines Freundschaftsspiel zu Gast beim TSV Buchbach. Vor den Augen von Michael Köllner verloren die Löwen durch einen Elfmeter knapp mit 0:1. Trotz der Niederlage dürfte die Freude überwiegen, endlich wieder auf dem Platz zu stehen.
Für den TSV 1860 im Einsatz waren: Hundertmark (TW), Wanzeck, Neziri, Spennensberger, Freitag, Milican, Auburger, Heigl, Stefanovic, Schön, Siebdrat. Außerdem wurde alle Ersatzspieler (Löbel (TW), Kronthaler, Wörns [David, der Sohn von Christian Wörns], Tutic, Kocso) eingewechselt.

News aus der 3.Liga

Schmidt bleibt Trainer in Dresden

Wir berichteten bereits heute morgen, dass Alexander Schmidt aller Voraussicht nach auch in der 2.Liga Trainer bei Dynamo Dresden bleibt. Dies wurde heute offiziell vom Verein bestätigt. Der 52-Jährige äußerte sich dazu wie folgt:

„Ich habe hier von der ersten Sekunde an das volle Vertrauen der Verantwortlichen, der Mannschaft, die den Power-Fußball, den ich spielen lasse, mitgetragen hat, und des Umfelds gespürt. Es ist eine Ehre für mich, in dieser schönen Stadt mit diesen tollen Fans und dem wirklich guten Umfeld unsere junge und hungrige Truppe weiterentwickeln zu dürfen. Ich freue mich gemeinsam mit ganz Fußball-Dresden auf die 2. Bundesliga“

Auch die beiden Co-Trainer haben ihre Verträge jeweils bis ins Jahr 2023 verlängert. Schmidt kann sich mit Dresden am Samstag in Wiesbaden zum Meister der 3.Liga 2020/21 krönen.

van Lent und Unterhaching trennen sich

Arie van Lent verlässt die SpVgg Unterhaching zum Saisonende 20.05.2021
Dieses Bild gibt es am Samstag ein letztes Mal: van Lent auf der Trainerbank der SpVgg Unterhaching

Während in Dresden verlängert wird, gehen Arie van Lent und die Spielvereinigung Unterhaching in der Regionalliga getrennte Wege. Bis zuletzt hatte Präsident Manfred Schwabl am 50-Jährigen festgehalten und ihm immer wieder den Rücken gestärkt. Nun aber möchte man mit einem Trainer aus der Region das Projekt Wiederaufstieg angehen. “Wir sind in einem sehr ehrlichen Gespräch gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, dass ein Trainerwechsel mit Blick auf die kommende Saison für beide Seiten die richtige Entscheidung ist”, so Schwabl.

Türkgücü und Rot II mit Zuschauern

Die neu geschaffene Regel des Innenministeriums lässt ab dem morgigen Freitag Zuschauer beim Sport unter gewissen Bedingungen wieder zu. Während der Wert in Ingolstadt zu spät unter die 100er-Marke sank und Sechzig somit vor leeren Rängen gewinnen muss, profitieren die zwei anderen Münchner Vereine in der 3.Liga und können sich zumindest über eine geringe Anzahl Zuschauer freuen. Sowohl Türkgücü als auch Rot II tragen am Samstag ihre Heimspiele vor jeweils 250 Zuschauern aus. Es ist das erste Spiel mit Zuschauern im Grünwalder Stadion seit dem 7.März.
Während Rot II die Tickets nicht verkauft und an Fans und Familienmitglieder verteilt, sind bei Türkgücü Karten zu 19,75€ online erhältlich. Für beide Spiele gilt unter anderem Test- und Maskenpflicht.

FC Ingolstadt vs. TSV 1860 – LÖWENRUNDE aktuell – “Staude kann nächsten Donnerstag spielen”

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Am Samstag ab halb zwei kommt es in Ingolstadt zum Showdown in der 3. Liga. Können die Münchner Löwen eine starke Saison mit der Qualifikation für zwei Relegationsspiele um den Aufstieg in die 2. Bundesliga krönen? Oder bleibt ihnen am Ende ein – irgendwie dann doch – undankbarer 4. Platz, der “nur” zur Teilnahme an der 1. Hauptrunde im DFB-Pokal berechtigt?

Fragen, die Michael Köllner in der heutigen LÖWENRUNDE natürlich nicht beantworten konnte. Und doch machte der Löwencoach indirekt schon Mal deutlich, was er persönlich vom Finale in Ingolstadt erwartet. Beim Punkt Personelles sagte er: “Bei Keanu gehe ich davon aus, dass er nächsten Donnerstag, also heute in einer Woche spielen kann, dass er dann auf der Bank sitzt. Und Semi Belkahia setzt nun ein Spiel aus und ist nächsten Donnerstag wieder im Kader.” Am Donnerstag, den 27. Mai steigt das erste Relegationsspiel zwischen dem Dritten der 3. Liga und dem Drittletzten der 2. Liga. Eine klare Ansage von Köllner, dass die Saison am Samstag für seine Löwen noch nicht zu Ende gehen wird.

So viel Optimismus gehört belohnt, oder?

 

Endgültige Entwarnung: Austria Wien kein Thema für Michael Köllner!

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Gerüchte um Michael Köllner

Würde man der Konkurrenz Böses unterstellen wollen, dann könnte man meinen, dass in den vergangenen Wochen die Telefondrähte zwischen Ingolstadt und Wien besonders heiß glühten. Waren die Gerüchte um Michael Köllner, die am Montag Früh vom österreichischen Boulevardblatt KURIER aufgebracht wurden (wir berichteten als erstes Medium rund um den TSV 1860 darüber) womöglich als gezieltes Störfeuer aus der Audi-Stadt zu interpretieren? Um die konzentrierte Vorbereitung der Löwen auf den Showdown in der 3. Liga am Samstag beim FCI zu stören?

Köllner – ein Mann für höherklassige Aufgaben?

Es würde der Qualität des aktuellen Löwentrainers, der von allen Seiten als Glücksfall an der Seitenlinie bei 1860 bezeichnet wird, nicht gerecht werden, wenn man abstreiten würde, dass er durchaus ein Mann für höher(klassig)e Aufgaben ist. Den 1. FC Nürnberg hat er bereits 2018 in die Bundesliga geführt.

Austria Wien ist (immer noch) ein klangvoller Name (zumindest) im deutschsprachigen Fußball. Nach einer sportlich absolut enttäuschenden Saison, in der sich die Violetten nicht mal für die Meisterrunde der sechs besten Teams in der Alpenrepublik qualifizieren konnten, steht im Wiener Bezirk Favoriten ein Umbruch an. Austria-Legende Peter Stöger verlässt den Trainerposten voraussichtlich in Richtung Ferencváros Budapest und die Wiener Austria sucht einen Nachfolger für einen Neuaufbau. Warum nicht der Spieler-Entwicklungstrainer Michael Köllner? Viel Geld hat man in Wien nicht zu bieten, was einerseits zu Köllners derzeitiger Mission beim TSV 1860 München passen würde. Andererseits wurde kürzlich bekannt, dass der Oberpfälzer bei den Löwen noch zwei Jahre unter Vertrag steht. Eine Ablöse würde also fällig, die zwar sicher nicht in die Dimensionen eines kürzlich an der Bundesligaspitze vollzogenen Trainerwechsels gehen würde. Aber ohne Entschädigung ließe Sportdirektor Günter Gorenzel den Löwendompteur gewiss auch nicht ziehen.

Michael Köllners Konzept

Was war also dran am angeblichen Flirt der Wiener mit Michael Köllner? Die Abendzeitung beruhigte schon am Mittwoch Nachmittag das Löwenvolk und verwies die Gerüchte ins Reich der Fabel, brachte aber in ihrem Beitrag nochmal ein Zitat der Reporter des KURIER, das aufhorchen lässt. Köllner, so heißt es da, habe “mit seinem Konzept und seinen Vorstellungen die Austria-Granden, allen voran Präsident Frank Hensel, überzeugt”. Hat Michael Köllner dem FAK also ein konkretes sportliches Konzept vorgelegt oder war mit dem Konzept-Begriff seine grundsätzliche Herangehensweise an den Sport gemeint, mit der er im blauen München seit November 2019 so überzeugt?

Nichts dran an den Gerüchten

In der LÖWENRUNDE vor dem Spiel in Ingolstadt heute Vormittag stellten es Michael Köllner und Günter Gorenzel nun – wie angekündigt – klar: An einen Wechsel zu einem anderen Verein hat der Löwencoach zu keinem Zeitpunkt dieser wichtigen Saisonphase gedacht. “Gute Arbeit weckt Begehrlichkeiten,” freut man sich an der Grünwalder Straße, dass der Coach in den Fokus anderer Vereine rückt. Aber über ein Telefongespräch zwischen München und Wien hinaus ging der Kontakt in dieser Sache nicht. Auch für das oben genannte Konzept Köllners ist, wie vermutet, die Betrachtung seiner Arbeit die Grundlage. Dies bestätigte er auf sechzger.de-Nachfrage.

Finale Auflösung wohl schon morgen

Schon morgen soll in Österreichs Hauptstadt übrigens der neue Übungsleiter für den Neuaufbau bei Austria Wien präsentiert werden. Die Schanzer aus Ingolstadt hatten mit dieser Geschichte erwartungsgemäß gar nichts zu tun, wie eingangs dieses Artikels einmal laut gedacht wurde. Ob ihnen diese kleinen Wellen im aktuell so  ruhigen Fahrwasser der Löwen in die Karten gespielt haben, lässt sich gegebenenfalls am Samstag Nachmittag um etwa zwanzig Minuten nach drei beantworten.

3.Liga: FC Ingolstadt 04 – TSV 1860 München live im Free-TV

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Mannschaftsbus FC Ingolstadt 04 3.Liga

Das Saisonfinale am 38.Spieltag zwischen dem FC Ingolstadt 04 und dem TSV 1860 München wird live im Free-TV übertragen.

Es geht um alles: die Löwen in Ingolstadt

2:2 hieß es am Ende im Duell gegen die Nachbarn aus der Seitenstraße. Daher zählt am kommenden Samstag nur ein Sieg. Die Löwen würden Ingolstadt in der Tabelle überholen und zudem in die Relegation zur 2.Liga einziehen. Gleichzeitig würde Hansa Rostock damit selbst bei einer Niederlage gegen den VfB Lübeck als zweiter Aufsteiger feststehen.

Knapper Sieg im Hinspiel

Das Spiel in der Hinrunde konnten die Löwen für sich entscheiden. Am 18.01.2021 netzte Sascha Mölders zum einzigen Treffer des Tages in der 75.Spielminute zugunsten des TSV 1860 München ein. Einen Wermutstropfen gab es an diesem Montag jedoch auch zu beklagen: Quirin Moll musste in der 31.Minute verletzt ausgewechselt werden. Wie sich später herausstellte, hatte er sich erneut einen Kreuzbandriss zugezogen. Mittlerweile steht der 30-Jährige allerdings schon wieder mit der Mannschaft auf dem Trainingsplatz.

FC Ingolstadt 04 gegen TSV 1860 München live im Free-TV

Den Hinspielerfolg wollen die Löwen gerne wiederholen. Die Löwenfans können das Geschehen dabei kostenlos verfolgen. Das Aufeinandertreffen zwischen dem FC Ingolstadt 04 und dem TSV 1860 München wird vom BR live im Free-TV übertragen. Zudem ist die Partie verfügbar im Online-Stream verfügbar. Die Übertragung startet ab 13:25 Uhr, der Anpfiff erfolgt fünf Minuten später.

sechzger.de Talk Folge 11

Neben dem Rückblick auf die Partie gegen Bayern II am 37.Spieltag dreht sich in Folge 11 des sechzger.de Talks natürlich alles um die Begegnung am letzten Spieltag. Neben Ergebnistipps diskutieren die Teilnehmer darüber, auf was man beim FC Ingolstadt achten muss.

Der gewohnte sechzger.de Service: Liveticker & Co.

Zu der Partie wird es von sechzger.de die gewohnte Vorberichterstattung geben. Dazu zählen neben der TAKTIKTAFEL und dem Vorbericht bei Sechzig um Sieben am Spieltag natürlich auch der sechzger.de-Liveticker.

TV-Meister Sechzig München

Bereits das 16.Spiel des TSV 1860 München wird im Free-TV ausgestrahlt. Damit führen die Löwen in dieser Kategorie die Liga an. Rang 2 teilen sich Ligaprimus Dynamo Dresden und der 1.FC Kaiserslautern mit je 14 Übertragungen. Die Schlusslichter der Tabelle bilden Bayern II und Viktoria Köln (2 Übertragungen im Free-TV).

Sechzig um Sieben: Alles zum Start in den Tag von den Löwen

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Löwen, es ist Donnerstag und somit trennen uns nur noch zwei Tage vom Spiel bei den Schanzern. Habt ihr schon in die 11.Folge des sechzger.de Talks angehört? Nein? Na dann aber schnell! Zuvor gibt es für euch zum Start in den Tag alle News von unserem TSV 1860 München und aus der 3.Liga.

LÖWENRUNDE

Vor dem Spiel in Ingolstadt findet bereits heute die Pressekonferenz statt. Der Grund: die Mannschaft wird bereits Freitag anreisen und die Nacht gemeinsam in einem Hotel verbringen.
Trainer Michael Köllner wird sich in jedem Fall zu den Gerüchten zu seiner Person (Wechsel nach Österreich) äußern. Diese und mögliche weitere Informationen erfahrt ihr im Anschluss an die LÖWENRUNDE natürlich sofort bei uns.

Training bei den Löwen

Die Mannschaft trainiert heute erneut. Mit von der Partie sind inzwischen wie bereits gestern berichtet Tim Linsbichler und Keanu Staude. Auch sonst herrscht mit dem Fanshop und dem Löwenstüberl reges Treiben an der Grünwalder Straße. Das Stüberl öffnet heute und morgen ab 14 Uhr den Biergarten.

Fotogalerie der Münchner Löwen

Zum Abschluss des 160.Jubiläumsjahres ließen es die Münchner Löwen in der Nacht von Samstag auf Sonntag noch einmal ordentlich krachen. Vor der Bavaria-Statue wurde ein blauer Teppich ausgerollt, unterhalb der Figur ein großes Banner aufgestellt und das Ganze mit reichlich Pyrotechnik untermalt. Herausgekommen sind dabei einige tolle Bilder, die seit gestern auf der Homepage zu bestaunen sind.

News aus der 3.Liga

Drittligisten in den Landespokalen gefordert

Bei Dynamo Dresden laufen bereits die Planungen für die kommende Saison in der 2.Liga. Einige Spieler werden den Verein verlassen, andere werden die Mannschaft verstärken. Aktuell plant Dynamo mit etwa fünf bis sechs Neuzugängen. Das ausgegebene Ziel ist zunächst einmal der Klassenerhalt. Von keiner großen Bedeutung ist durch die Qualifikation für den DFB-Pokal über die 3.Liga der Landespokal in Sachsen. Folglich trat Dresden im Halbfinale gegen Lok Leipzig quasi mit der A-Jugend an, die durch einige Profis unterstützt wurde. Zu einem Sieg gereicht hat es damit allerdings nicht: am Ende gewann der Regionalligist mit 4:0 und trifft im Finale auf den Chemnitzer FC.

Auch der 1.FC Saarbrücken war im Saarland im Einsatz. Für den FCS geht es allerdings sehr wohl noch um die Teilnahme am DFB-Pokal, sodass man den Landespokal gewinnen möchte. Doch der FC Homburg machte dem Tabellen-5. der 3.Liga das Leben schwer und ging zwischenzeitlich sogar in Führung. Doch Saarbrücken glich aus und nach einer turbulenten Verlängerung ging es ins Elfmeterschießen. Dort avancierte einmal mehr Daniel Batz im Tor der Saarländer zum Matchwinner und sicherte seiner Mannschaft den Einzug in das Finale des Saarlandpokals. Gegner ist dort die SV Elversberg.

Ebenfalls bis in die Verlängerung musste Viktoria Köln zittern, bevor der Sieg im Derby gegen die Fortuna gelang. Der Regionalligist hatte der Viktoria alles abverlangt, doch schlussendlich setzte sich der Favorit knapp mit 2:1 durch. Im Finale wartet nun Alemannia Aachen.

Ausgeschieden ist dagegen der Sportclub Verl. Gegen Preußen Münster erwischte die Mannschaft von Trainer Capretti einen schwarzen Tag und verlor mit 0:3. Der DFB-Pokal findet im nächsten Jahr also ohne den SC Verl statt. Im Finale trifft Münster auf die Sportfreunde Lotte, die sich im Elfmeterschießen gegen Rödinghausen durchsetzten.

Schwarzer Tag? Das toppt der MSV Duisburg noch einmal! 2:6 hieß es am Ende gegen den Regionalligisten Wuppertaler SV. Dabei ließen die Zebras vor allem in der Schlussphase mehrere Treffer zu und hätten sich über weitere Gegentore nicht beschweren dürfen. Mit dem 1:5 gegen Ingolstadt hat der MSV nun 11 Gegentore in zwei Partien kassiert. Noch schlimmer: erstmals seit 1987 ist man damit nicht im DFB-Pokal vertreten und verpasst die Prämie von rund 150.000 Euro.

Schmidt bleibt Trainer in Dresden

Nach einem 0:3 gegen den Halleschen FC wurde Markus Kauczinski Ende April in Dresden entlassen. Nach kurzer Suche folgte Alexander Schmidt und übernahm den Trainerposten bis Saisonende. Mittlerweile haben die Elbstädter den Aufstieg unter Dach und Fach gebracht. Kein Grund also, nach einem neuen Trainer zu suchen und dementsprechend wird der Vertrag von Schmidt einem Bericht zufolge um zwei Jahre bis 2023 verlängert. Die offizielle Bestätigung wird im Laufe des heutigen Tages erwartet.