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TSV 1860 München e.V.: Vorstellung Abteilung Bergsport

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Nachdem wir Euch in den vergangenen Wochen bereits die Abteilungen Vereinsgeschichte und Wassersport vorgestellt haben, geht es heute mit der Abteilung Bergsport des TSV 1860 München e.V. weiter. Und wie nicht anders zu erwarten, gibt es auch hier eine Menge zu erzählen.

Im Jahr 1900 gab sich der Verein den Namen „Turnverein München von 1860“; die Mitgliederzahl damals betrug 1.739. Vorsitzender des Vereins war damals ein gewisser „Hofrat Dr. Uhl“ (prakt. Arzt).

Vom Turneralpenkränzchen zur Bergsteigerriege

Innerhalb der Turner bildete sich rasch eine Gruppe, die sich „Turneralpenkränzchen“ nannte. Diese Gruppe von 12 bergbegeisterten Turnern gründete dann am 30.Mai 1901 die eigene neue Abteilung „Bergsteigerriege von 1860“.

Im Jahr 1910 erwarb die Bergsteigerriege als Tourenstützpunkt die Jagdhütte bei der „Blauen Gumpe“ am direkten Weg zur Zugspitze. 1924 wurde die marode Hütte durch die Bergsteigerriege aus eigenen Mitteln und ehrenamtlich komplett neu aufgebaut.

Noch heute ist diese Berghütte das „Juwel“ der Bergsport-Abteilung und wurde im Sinne der Erbauer gehegt und gepflegt. Dabei wurde stets darauf geachtet, den „urigen“ Zustand zu bewahren. Die Hütte dient nach wie vor als einzigartiger Ausgangspunkt für viele Touren im Karwendel und Wettersteingebirge. Auch als Übernachtungsmöglichkeit für die Mitglieder der Abteilung ist sie unverzichtbar.

Aufschwung in den 70er Jahren

Viele lange Jahre mit zwei Weltkriegen sorgten wenige Mitglieder für den Erhalt der Abteilung und der Jagdhütte. Erst zwischen 1970 und 1980 kam wieder Leben in die Abteilung und neue Mitglieder traten bei. Willi Rieber, 1983 zum Abteilungsleiter gewählt, übernahm damals die Abteilung mit 28 Mitgliedern.

Heute kann die Bergsport-Abteilung ca. 200 Mitglieder aufweisen. Zur ursprünglichen Sektion “Bergsteigen/-wandern” kann die Abteilung mittlerweile auch noch die Sparten „Klettern/Bouldern“ und als jüngsten Zuwachs eine Sparte „Skitouren“ anbieten.

Wöchentliche Fitness-Stunde

Für den Allgemeinsport bietet die Abteilung normalerweise eine wöchentliche Fitness-Stunde an, die sehr beliebt ist und in Kooperation mit dem Freizeitsport der Stadt München stattfindet. Diese wird jeweils am Montag von 18:00 bis 19:00 Uhr in der Turnhalle im Anton-Fingerle-Bildungszentrum in München/Giesing durchgeführt.

Natürlich werden auch Wandertouren (meist zur Berghütte und in der Regel verbunden mit Arbeitsdiensten) unternommen. Einmal jährlich findet zudem ein 3-Tages-Ausflug in die Dolomiten statt.

Für die Kletterkurse der Kinder (jeweils Montags und Mittwochs) hat die Abteilung im Kletterzentrum des SVN in München-Neuperlach (Fritz-Erler-Str. 3) eine ideale Heimat gefunden. Diese Kurse finden unter Leitung eines ausgebildeten und geprüften Klettertrainers statt.

Unsere Skitourenabteilung wird von zwei ausgebildeten Bergführern geführt und besteht derzeit aus ca. 30 Teilnehmern. Hier werden regelmäßig geführte Touren in die schönsten Tiefschneegebiete der Alpen unternommen.

Auswirkungen von Corona

Leider wurde auch die Abteilung Bergsport hart von Corona getroffen. Die Fitness-Stunde musste leider bis auf Weiteres komplett gestrichen werden. Klettern konnte zweitweise zumindest in „Kleingruppen“ stattfinden. Die Skitourengeher dürften – je nach Ziel – diesen Winter die kleinsten Probleme haben…

Wer Informationen möchte oder Fragen hat, kann sich gerne an den Abteilungsleiter Willi Rieber (E-Mail: willi.rieber@tsv1860.org) wenden.

Wir bedanken an uns an dieser Stelle recht herzlich bei Willi Rieber für die Vorstellung seiner Abteilung und die tollen Fotos (siehe unten), die er uns zur Verfügung gestellt hat!

 

Der TSV 1860 trainiert heute in Kleingruppen + nächster Gegner FC Bayern II

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Sechzig um Sieben: Terminierungen bis zur Wiesn
Sechzig um Sieben: Wer wird die Nummer eins im Tor?

Sechzig um Sieben: Die Spieler des TSV 1860 trainieren auch heute wieder in Kleingruppen, ehe nach zwei negativen Corona-Tests das reguläre Mannschaftstraining wieder aufgenommen werden kann.

Update, 31.12.2020: In einer früheren Version stand hier, dass der FC Bayern II das Mannschaftstraining erst wieder im Januar aufnimmt – diese war offensichtlich falsch oder veraltet – inzwischen wissen wir – bei Bayern II wird bzw. wurde auch in diesem Jahr schon wieder trainiert.

Zur Erinnerung: Das sog. kleine Derby – Heimrecht hat hier FC Bayern II – findet am 09. Januar statt. Anpfiff ist um 14:00 Uhr. Selbstverständlich wird Sechzger.de wieder mit einem Live-Ticker berichten.

Über folgende News rund um den TSV 1860 haben wir gestern berichtet:

1860-Präsident Robert Reisinger rückt in den Aufsichtsrat der KGaA nach

Der TSV 1860 konnte ein Darlehen an 1860-Hauptsponsor die Bayerische zurückzahlen – somit verabschiedete sich Thomas Heigl aus dem Aufsichtsrat der TSV 1860 KGaA und für ihn rückte Robert Reisinger nach.

Trainingsauftakt beim TSV 1860 mit vier Talenten und Merveille Biankadi

Löwen-Coach Michael Köllner holte zum Trainingsauftakt an der Grünwalder Straße vier Talente für vorerst eine Woche in den Profikader – ebenfalls schon an der Grünwalder Straße anwesend: Neuzugang Merveille Biankadi. Er ist zunächst für rund 1,5 Jahre bis zum Saisonende 2021/22 vom FC Heidenheim ausgeliehen.

Corona-Impfungen in Deutschland starten

Die Corona-Impfungen in Deutschland haben offiziell am gestrigen Tag begonnen. Man rechnet damit, alle Impfwilligen bis zum Ende vom dritten Quartal 2021 geimpft zu haben. Davon ausgehend, dass die Corona-Impfungen längere Zeit und auch gegen diverse Corona-Mutationen wirken, würde dies wieder eine langsame Rückkehr zur Normalität bedeuten. Auch für den Fussball – Geisterspiele wären dann vermutlich wieder eine Strafe und nicht die Normalität.

Vor 28 Jahren: TSV 1860 beim Hallenturnier in Prag

Prag war damals noch die Hauptstadt der Tschechoslowakei, eine Eintrittskarte zum Hallenturnier für zwei Tage kostete eine Deutsche Mark. Für die etwas jüngeren Leser: Das sind rund 50 Cent. Die mitgereisten Löwen-Fans erlebten allerdings nicht nur schöne Sachen. Der Bericht zum nachlesen: Hallenturnier Prag

Heute vor 28 Jahren: Der TSV 1860 München in Prag beim Hallenturnier

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1860 Hallenturnier

Aus einer Zeit tiefer Depression – die Löwen waren nach dem umjubelten Aufstieg in die 2. Liga im Juni 1991 ein Jahr darauf umgehend wieder und diesmal wirklich rein sportlich in die Bayernliga zurückgefallen – datiert ein Auftritt des TSV 1860, der nach großem internationalem Fußball klingt: Das Hallenturnier in Prag am 27. und 28. Dezember 1992.

Hallenturniere waren – für die jüngeren Leser, die das vielleicht nicht auf dem Schirm haben – das große Ding der Winterpause in den 1980ern und frühen 1990ern. Gegen Ende dieses Zeitalters durfte sich unser Lieblingsverein ja sogar einmal als Deutscher Hallenmeister feiern lassen. 1996 in Dortmund.

Von derlei Erfolgen wagte anno 1992 noch keiner der rund 200 Unentwegten, die sich nach den Weihnachtsfeiertagen auf den Weg in die tschechische Hauptstadt machten, zu träumen. Und auch manch anderes Erlebnis dieses Ausflugs in die Goldene Stadt hatte vorab niemand vor Augen. Dazu weiter unten mehr. Die sportlichen Erwartungen waren bei den Fans auf alle Fälle gering. Die Löwen gaben bei Hallenturnieren zu jener Zeit meist einen sehr braven Gast: Die Anhänger füllten die Kassen der Veranstalter und unterhielten das übrige Publikum mit beeindruckendem Support. Die Darbietungen der Akteure auf Parkett oder Kunstrasen waren hingegen zumeist eher enttäuschend. So hatte man zehn Tage vor dem Prag-Ausflug beim Turnier in Linz alle vier Vorrundenspiele verloren und am Ende den neunten und vorletzten Platz belegt – hinter fußballerischen Schwergewichten, wie einem SV Haka Traun und SC Galati aus Rumänien.

In Prag lief es nicht anders. Der erste Turniertag – übrigens wie heuer ein Sonntag – bescherte den mitgereisten Löwenfans, die für beide Turniertage 25 Kronen Eintritt, umgerechnet etwa eine Deutsche Mark, entrichtet hatten, zwei 1:3-Niederlagen gegen den offiziellen Veranstalter Slavia und den Zweitligisten Chmel Blsany. Am zweiten Tag folgte noch ein kleiner, ein wenig versöhnender Achtungserfolg mit einem 2:2 gegen die Nationalmannschaft der CSSR. Als Letzter der Gruppe B war man damit ausgeschieden. Das dritte Spiel hat dafür durchaus eine  historische Dimension: Der Auftritt der Nationalmannschaft beim Turnier war der letzte in dieser Zusammensetzung – nur drei Tage später wurde die Tschecheslowakische Republik aufgelöst und die beiden eigenständigen Staaten Tschechien und Slowakei entstanden.

Der Geist dieser bevorstehenden eigentlich friedlichen Trennung zweier osteuropäischer Staaten umwehte auch das Hallenturnier. Die in Gruppe A antretende Mannschaft aus der (zukünftigen) slowakischen Hauptstadt wurde von den immerhin 8.000 Zuschauern in der Halle bei jedem Ballkontakt mit einem gellenden Pfeifkonzert eingedeckt. Ein schier unglaublicher Hass schlug den Akteuren von Slovan Bratislava entgegen, sowohl von Familienvätern auf den Sitzplätzen, als auch aus dem zahlenmäßig mit Abstand größten Fanblock von Sparta Prag. Und auch die Löwenfans sollten im Laufe des Turniers Bekanntschaft mit jenen Gestalten machen, die sich hinter einer riesigen Fahne mit der Aufschrift „Ultras Prague“ versammelt hatten: Gegen Ende des ersten Turniertages – der Anhang in weiß-blau hatte gerade den Ehrentreffer zum 1:3 gegen Blsany durch Thomas Ziemer bejubelt, wurde im gegenüberliegenden Fanblock der besagten Sparta-Ultras die große „GP LIONS“-Fahne des Fanclubs Göppinger Löwen, präsentiert. Die offensichtlich an Krawall interessierten Einheimischen hatten eine Gelegenheit genutzt und das Banner, das zuvor am Rand des Löwenblocks gehangen hatte, entwendet. Für einen Teil des Münchner Anhangs stand außer Frage, dass man dies nicht so im Raum stehen lassen könne und man machte sich mit vereinzelt durchaus weichen Knien auf den Weg zum Fanblock auf der gegenüberliegenden Seite, um die Fahne der Göppinger zurückzuholen… Die zu jener Zeit recht aktive Münchner Hooliganszene, die insbesondere in der Vorsaison bei den Duellen mit dem VfB Leipzig, Waldhof Mannheim oder dem 1. FC Saarbrücken aktiv für Aufmerksamkeit gesorgt hatte, war – man darf aus Gründen der Vernunft heute wohl sagen: zum Glück – nicht mit nach Prag zum Hallenturnier gereist. So kam es hinter dem Sparta-Sektor und vor der Halle zwar zu einigen massiven Handgreiflichkeiten, bei denen die Gäste aus der bayerischen Landeshauptstadt in Unterzahl deutlich den Kürzeren zogen, eine komplette Eskalation, die womöglich einen Abbruch des Turniers zur Folge gehabt hätte, geschah aber nicht – Polizei war zu diesem Zeitpunkt in der Halle übrigens nicht anwesend. Einige Glastüren gingen noch zu Bruch und für den damals 17jährigen Verfasser dieser Zeilen waren die Eindrücke zumindest so nachhaltig, dass schon auf der Rückreise aus der tschechischen Hauptstadt ein Gastbeitrag für den FAN TREFF verfasst wurde. Das sogenannte „Fußballszene-Magazin“ war damals das bundesweite Printforum für Fans rund um alle Themen zum Geschehen neben den Fußballplätzen. Der Artikel erschien dann in Ausgabe 72 im März 1993. Aktualität im Offline-Zeitalter.

Der Auftritt in Prag heute und morgen vor 28 Jahren war das letzte Hallenturnier des „Budenzaubers 1992/93“. Danach verabschiedeten sich die Spieler bis zum 18. Januar in den Urlaub. Für den Verein blieben 15.000 DM Antrittsgage hängen und für Coach Werner Lorant die Erkenntnis, dass „wir halt keine Hallenkünstler haben.Dafür werden wir Bayernligameister und steigen auf,“ schob er aber gleich mit einem Zwinkern nach. Gesagt – getan. Und was in den folgenden Jahren dann noch so passierte, ist ja wohlbekannt.

 

Robert Reisinger rückt für Thomas Heigl in den Aufsichtsrat der TSV 1860 KGaA

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Thomas Heigl von 1860-Hauptsponsor die Bayerische gibt sein Amt im Aufsichtsrat der TSV 1860 München KGaA ab – sein Amt übernimmt 1860-Präsident Robert Reisinger.

Die Pressemitteilung des TSV 1860 lautet wie folgt:

In einer herausfordernden Situation im Juli 2017 hat die Versicherungsgruppe die Bayerische der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA ein Darlehen bereitgestellt, um die Fortführung des Unternehmens zu unterstützen. Seitens der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA wurde das Darlehen durch die Stellung von Sicherheiten aus Transfererlösen ermöglicht. Zusätzlich hatte sich Thomas Heigl, Vorstand der Bayerischen, bereit erklärt, ein Mandat im Aufsichtsrat zu übernehmen. Dieses Mandat gibt Heigl nun zum 15. Januar 2021 wieder ab.

In den vergangenen Monaten konnte der TSV 1860 München die erhofften Transfererlöse erwirtschaften und war damit in der Lage, das Darlehen zurückzuzahlen. Ein positiver Zusatzeffekt: Die Zinsbelastung fällt künftig weg.

Thomas Heigl: „Da das Darlehen nun von der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA gekündigt wurde und die Bayerische ihr Sponsoring signifikant erhöht hat, sehe ich meine Aufgabe im Gremium als erfüllt an und lege mein Amt fristgerecht nieder. Ich möchte mich bei den Kollegen im Aufsichtsrat, den Beratern, der Geschäftsführung und dem Präsidium des TSV München von 1860 e.V. für die konstruktive Zusammenarbeit in den letzten dreieinhalb Jahren bedanken und wünsche weiterhin einen konstruktiven Dialog in den Gremien zum Erfolg der gemeinsamen Unternehmung. Für den sportlichen Erfolg drücke ich fest die Daumen.“

Im Aufsichtsrat herrscht Einigkeit, dass Thomas Heigl in seiner Amtszeit als Aufsichtsrat der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA gute Arbeit geleistet hat. Präsident Robert Reisinger bedankt sich bei Thomas Heigl für sein Engagement und die Zeit, die er für unseren Verein aufgebracht hat: „Durch seine Expertise und Weitsicht hat Herr Heigl dazu beigetragen, dass die KGaA auch in herausfordernden Zeiten auf Kurs geblieben ist und alle Aufgaben gemeistert werden konnten.“

Auch Aufsichtsratsmitglied Yahya Ismaik findet nur lobende Worte: „Auch im Namen meines Bruders Hasan sowie meiner Aufsichtsratskollegen Saki Stimoniaris und Andrew Livingston sowie des HAM-Vertreters und Geschäftsführer der Merchandising GmbH Anthony Power möchte ich mich bei Thomas Heigl für seinen Einsatz als Aufsichtsratsmitglied der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA bedanken. Wir finden es schade, können die Gründe aber gut verstehen. Die Partnerschaft mit Die Bayerische war und ist für den Club von großer Bedeutung und wir schätzen die fortwährende Unterstützung. Die Unternehmensfortführung ist für diese und die kommende Spielzeit bereits gesichert und das zusätzliche Sponsoring der Bayerischen hat der sportlichen Leitung eine gute Chance gegeben hat, in diesem Jahr Fortschritte zu erzielen. Thomas Heigl verlässt den Aufsichtsrat und das Unternehmen in einem besseren Zustand als es dieser zum Zeitpunkt seines Beitrittes war.“

Die zuständigen Gremien des e.V. haben zur Nachbesetzung bereits getagt. Sie werden Robert Reisinger, den Präsidenten des TSV München von 1860 e.V., als Nachfolger des zum 15. Januar 2021 ausscheidenden Thomas Heigl in das Kontrollgremium entsenden.

Trainingsstart beim TSV 1860 mit vier Talenten und Merveille Biankadi

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TSV 1860 Geschäftsstelle
Geschäftsstelle TSV 1860, Corona

Nach einer extrem kurzen Weihnachtspause – von einer Winterpause kann in diesem Jahr keine Rede sein – haben die Profis des TSV 1860 wieder das Training aufgenommen.

Zuerst wird mit Läufen und in Kleingruppen trainiert, ehe nach zwei Corona-Tests (die natürlich negativ ausfallen müssen) das Mannschaftstraining wieder startet.

Dieses Jahr gibt es kein Trainingslager bei dem sich Nachwuchsspieler empfehlen können.  Darum werden nun für zunächst eine Woche folgende Talente mit den Profis im Training dabei sein um sich empfehlen zu können:

Mansour Ouro-Tagba (16) und Nathan Wicht (16) aus der U17, sowie Anian Brönauer (18) und Valdrin Konjuhi (18) aus der U19.

Nicht aus der eigenen Jugend, aber ebenfalls heute am Trainingsgelände des TSV 1860 gesehen worden: Neuzugang Merveille Biankadi.

Vor einem Jahr dauerte die Winterpause noch mehrere Wochen, die Löwen reisten ins Trainingslager nach Spanien, genauer gesagt La Manga. sechzger.de startete damals mit der Berichterstattung. In diesem Jahr ist wegen Corona alles anders.

Günther Gorenzel lobt die enge Verbindung des „die Bayerischen Junglöwen“ Nachwuchsleistungszentrums und der Profimannschaft: „Diese Verzahnung ist ein wichtiger Teil unserer Identität. Mit dieser Maßnahme setzen wir unseren Weg, Spieler aus dem eigenen Nachwuchs die Chance zu geben im Profifußball Fuß zu fassen, konsequent weiter um.“

Michael Köllner: „Das Hauptaugenmerk meiner Arbeit als Trainer liegt auf der Entwicklung von Spielern. Dazu gehören nicht nur diejenigen, die sich bereits im Profi-Kader etabliert haben. Unser gemeinsamer Weg ist es, Fußballer aus unserem eigenen Nachwuchs an den Lizenzspielerkader heranzuführen. Diese Arbeit hat bereits erste Früchte getragen und nun freue ich mich darauf, in den kommenden Tagen mit den vier jungen Spielern zu arbeiten, von denen ich bereits einen sehr guten Eindruck über das NLZ-Training und den Spielen mit ihren Mannschaften gewinnen konnte.”

Sechzger.de – heute vor einem Jahr erstes lockeres Gespräch und kleines Fazit

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Sechzger.de – heute vor einem Jahr erstes lockeres Gespräch und kleines Fazit

Nachdem zwischen Weihnachten und Neujahr bei unserem TSV 1860 nicht allzu viel passiert, kommt an dieser Stelle ein kleiner Rückblick in eigener Sache: Exakt heute vor einem Jahr fand das erste lockere Treffen dreier Interessierter zum Thema „sechzger.de“ statt. Die Teilnehmer: Ein euphorischer Stephan, der in seinem Fundus die rund 20 Jahre alte Domain „sechzger.de“ gefunden und eine Idee hatte. Dazu ein leicht skeptischer, aber äußerst interessierter Statistiker, garniert mit einem Löwenfan der Medien wie Facebook und Instagram selber nicht nutzt. Drei Leute – das bedeutet in diesem Fall über 100 Jahre Liebe und Leiden mit den Löwen.

Ideen wurden geschmiedet, diskutiert, verfeinert und verworfen, dafür und dagegen erläutert, mögliche Mitstreiter diskutiert. Diskussionsstoff und Ideenreichtum wäre locker bis zum „Heilige Drei König“-Tag dagewesen, aber irgendwann war es trotzdem Zeit das Treffen zu beenden. Dass der Faktor „Zeit“ das große Problem sein könnte, darin waren sich alle einig.

Nichtsdestotrotz startete 2,5 Wochen relativ spontan später das Projekt „sechzger.de“ – das Trainingslager des TSV 1860 München in La Manga (Spanien) war einfach ein zu verlockender Zeitpunkt um die Machbarkeit zu testen: ein nicht mehr ganz so euphorischer Stephan vor Ort, ausgerüstet mit Laptop und Smartphone und jeder Menge Social-Media-Kanäle mit Null Followern und ein paar Sympathisanten daheim, die schnell Mitarbeiter wurden.

Mit mehr Mitarbeitern stieg der Bekanntheitsgrad, was wiederrum noch mehr Mitarbeiter brachte – zum heutigen Zeitpunkt arbeiten mehr als ein Dutzend Löwen bei sechzger.de mit – was sowohl an der Qualität der Beiträge als auch an der Optik unübersehbar ist. Durch Zusammenarbeit mit verschiedenen Medien, aber auch durch ein großes Entgegenkommen des TSV 1860 sind wir seit Monaten bei nahezu jeder Pressekonferenz, aber auch bei fast allen Spielen des TSV 1860 (sowohl Heim- als auch Auswärtsspiele) live vor Ort. Trotz Corona – drei Viertel der sechzger.de-Zeit sind leider Geisterspiele. Das war vor einem Jahr noch unvorstellbar.

Mehr als ein Dutzend Mitarbeiter bedeutet auch oftmals, mehr als ein Dutzend Meinungen und stundenlange Diskussionen zu einem Thema. Einige Mitarbeiter haben uns auch schon wieder verlassen. Das wichtigste ist allerdings das Ergebnis.
Es wäre schade, wenn wir vor einem Jahr zu dem Ergebnis „wir machen es nicht“ gekommen wären – sechzger.de macht einen Riesen-Spaß. Wir hoffen euch mindestens ebenso viel wie uns. Hier noch einmal der Artikel vom ersten Tag aus dem Trainingslager in La Manga – wie alles begann:

Was macht eigentlich Ex-Löwe Stefan Wannenwetsch?

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Stefan Wannenwetsch spielte von 2009 bis 2014 für den TSV 1860 München. Mittlerweile ist er 28 Jahre alt und hat dem Profifußball den Rücken zugekehrt. Wieso er das getan hat und wie er der schönsten Nebensache der Welt trotzdem treu bleibt, berichten wir euch im Folgenden.

Stefan Wannenwetsch wurde am 19. Januar 1992 in Langenau (Landkreis Alb-Donau-Kreis) geboren. Er begann seine fußballerische Karriere bei den Sportfreunden Rammingen im zarten Alter von fünf Jahren. Bereits früh erkannte ein Scout das Talent, das in dem kleinen Jungen steckte. Dieser Scout war Hans Dorfner. Der ehemalige Nationalspieler betreibt auch heute noch eine Fußballschule in Regensburg. Mit zehn Jahren erfolgte der Wechsel zum SSV Ulm. Was dem jungen Stefan am Anfang schwer fiel, wurde letztendlich zur Routine. So verbrachte er insgesamt sieben Jahren seiner Fußballkarriere im ca. 30 km entfernten Ulm.

Wechsel zum TSV 1860 München

Mit dem SSV Ulm spielte Wannenwetsch in der U17-Bundesliga. In dieser Zeit gab es einen Anruf aus München vom damaligen A-Jugend-Trainer Alexander Schmidt, der schlussendlich zum Wechsel des 17-Jährigen führte. Das bedeutete neben dem Umzug und dem Schulwechsel auch den ersten Vertrag im Fußballbusiness. Der jetzige Türkgücü-Trainer hatte großen Einfluss auf die weitere Entwicklung von Stefan Wannenwetsch. Als Schmidt Trainer der ersten Mannschaft wurde (November 2012) lief es in der ersten Mannschaft alles andere als gut, bei den Amas hingegen schon. Gemeinsam mit Bobby Wood und Markus Ziereis wurde der 20-Jährige in die erste Mannschaft beordert.

Meister in der Regionalliga Bayern

Sechs Mal lief er für die Profis in der 2.Bundesliga auf. Das Hauptaugenmerk lag aber weiterhin bei den Amateuren. Als Kapitän führte er die jungen Löwen zum Meistertitel in der Regionalliga Bayern. Im Relegationshinspiel in Elversberg sah er die Rote Karte, sodass er im Rückspiel den Aufstieg der Saarländer nicht mehr verhindern konnte.

Highlight: TSV 1860 München – Borussia Dortmund

Als ein legendäres Spiel bezeichnet Wannenwetsch das DFB-Pokalspiel am 24.09.2013 vor 71.000 Zuschauern gegen Borussia Dortmund (damals noch mit Lewandowski, Aubameyang und Trainer Klopp). Erst in der Verlängerung musste man sich dem übermächtigen Gegner geschlagen geben.

Seine weitere Karriere

Der neue Trainer der Löwen, Ricardo Moniz, plante nicht mehr mit Wannenwetsch, sodass er nach Ingolstadt zu Ralph Hasenhüttl wechselte. Hier konnte er zum ersten (und einzigen) Mal 1.Bundesliga-Luft schnuppern. Nach weiteren Stationen in Rostock und Aalen beendete Stefan Wannenwetsch aufgrund eines komplizierten Knorpelschadens seine Karriere im Winter 2020.

Von der Bundesliga in die Kreisliga

Neben seinem laufenden Studium zum Wirtschaftspsychologen ist Wannenwetsch nun Trainer bei seinem Jugendverein SF Rammingen. Er trainiert die 1.Mannschaft, die in der Kreisliga spielt. Aufgrund seiner Verletzung ist er allerdings auch während der Trainingseinheiten zum Zuschauen verdammt.
Viel Wert legte er frühzeitig auf seine schulische Bildung sowie auch sein laufendes Studium. Das macht sich nun bezahlt.

Wir wünschen Stefan Wannenwetsch alles Gute, eine möglichst baldige Genesung und viel Erfolg mit seinem Jugendverein. Einmal Löwe – immer Löwe!

 

Hier geht es zum Interview von Stefan Wannenwetsch mit seinem Kumpel Kilian Jonas.

3. Liga: Lorenz Knöferl viertjüngster Torschütze aller Zeiten

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Kurz vor Weihnachten war Lorenz Knöferl in aller Munde; gegen den SV Wehen Wiesbaden erzielte der 17-Jährige sein erstes Profitor und rettete dem TSV 1860 dadurch ein Remis und somit einen wichtigen Punkt.

17 Jahre, 228 Tage

Mit seinem Premierentreffer gelang dem Teenager Historisches, denn er reihte sich damit in eine illustre Riege ein und gehört zu den jüngsten Torschützen der 3. Liga aller Zeiten. Mit 17 Jahren und 228 Tagen liegt der Löwen-Stürmer aktuell auf Rang 4 dieser Rangliste. Ganze acht Tage jünger war im Jahr 2014 Max Christiansen, der damals für Hansa Rostock aktiv war und jetzt bei Waldhof Mannheim spielt.

Auf den ersten beiden Plätzen rangieren zwei Akteure des FC Bayern: Jamal Musiala gilt aktuell als das Top-Talent der Seitenstraßler und hat inzwischen auch in der Bundesliga getroffen. In die Drittliga-Rangliste schoss er sich Ende letzter Saison, als er mit 17 Jahren und 104 Tagen gleich doppelt gegen den FSV Zwickau traf.

Spitzenreiter Alaba

Auf dem Thron in dieser Kategorie sitzt David Alaba, der für die Zweitvertretung der Roten in der Saison 2009/10 mit 17 Jahren und 66 Tagen gegen den Wuppertaler SV einnetzte. Seitdem hat der Österreicher eine Weltkarriere hingelegt und weist aktuell laut transfermarkt.de einen Marktwert von 65 Mio. Euro auf. Ob unser Lorenz Knöferl da auch eines Tages hinkommt, steht in den Sternen, aber der erste Schritt ist gemacht…

Moukoko setzt Maßstäbe

Dass der 18.12.2020 in die Fußball-Historie einging, lag indes weniger an Knöferl, als vielmehr an Youssoufa Moukoko, der am selben Tag sein erstes Bundesligator erzielte – im zarten Alter von 16 Jahren und 28 Tagen!

 

Es ist Winterpause: Wie steht der TSV 1860 München da?

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Nachdem der TSV 1860 München den 17.Spieltag vor genau einer Woche mit einem 2:2-Unentschieden gegen den SV Wehen Wiesbaden eröffneten, fanden am Samstag und Sonntag insgesamt noch sechs weitere Partien vor der Winterpause statt. Zwei Begegnungen, Halle – Mannheim und Duisburg – Magdeburg, mussten aufgrund von Corona-Fällen abgesagt werden.

Tabellenführer Dresden konnte bei Viktoria Köln mit einem 4:2 drei Punkte einfahren, je ein Treffer konnten die Ex-Löwen Daferner und Hosiner beisteuern. Dynamo ist seit der Partie gegen unsere Löwen am 10.Spieltag ungeschlagen (7 Siege, ein Unentschieden) und steht mit aktuell sieben Punkten Vorsprung auf dem Platz an der Sonne. Im Verfolgerduell zwischen Saarbrücken und Ingolstadt gab es dagegen keinen Sieger. Die beiden Teams trennten sich mit einem 3:3. Kaiserslautern gewann nach der schwachen Leistung gegen unsere Löwen mit 2:0 beim KFC Uerdingen im Düsseldorfer Exil.

Einordnung der bisherigen Leistung unserer Löwen

Der TSV 1860 München steht aktuell mit 27 Punkten auf Rang 3 der 3.Liga. Sieben Mal konnte man gewinnen und sechs Unentschieden erreichen, lediglich vier Spiele (Saarbrücken, Duisburg, Dresden und Viktoria Köln) gingen verloren. Aufgrund der vielen Nachholspiele können wir noch von Saarbrücken und Verl überholt werden, Halle und Türkgücü können nach Punkten gleichziehen. Letztere haben den ersten Schritt dafür schon am Mittwochabend erfolgreich bestritten. Im Nachholspiel des 11.Spieltags (dieser ist damit komplettiert) konnte man in Meppen mit 4:1 gewinnen. Inwieweit allerdings der angekündigte Ausstieg von Investor und Vereinspräsident Hasan Kivran für Unruhe sorgen oder sogar gravierendere Folgen haben wird, bleibt abzuwarten.

Mit 35 erzielten Toren stellt unsere Mannschaft die beste Offensive der Liga, mit 19 Gegentreffern und somit einer Differenz von +16 weist man zudem auch hier den höchsten Wert auf. Der Torjäger der Liga (und fast auch Topscorer) spielt in unseren Reihen. Mit dem bisher erreichten kann und darf man durchaus zufrieden sein.
Für weitere Offensivpower soll unser Wintertransfer Merveille Biankadi sorgen.

Der Vergleich mit den letzten beiden Spielzeiten

In der Saison 2019/2020 lag der TSV 1860 München nach dem 17.Spieltag mit 24 Punkten (7 Siege, 3 Unentschieden, 7 Niederlagen) und einem Torverhältnis von 25:26 auf Rang 10. Auf die Aufstiegsplätze hatte man zu diesem Zeitpunkt sechs Punkte Rückstand.
Nach dem Aufstieg waren es in der Saison 2018/2019 22 Punkte (5 Siege, 7 Unentschieden, 5 Niederlagen) mit 27 erzielten, 19 kassierten Toren und Platz 9. Man sieht also, dass sich die Löwen seit drei Jahren bezogen auf die Punkte auf einem vergleichbaren Niveau bewegen. Dennoch ist man in dieser Spielzeit deutlich besser positioniert und in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen.

Kritik in den sozialen Medien

Das liegt vor allem daran, dass in dieser 3.Liga alles möglich ist. Jeder kann jeden schlagen. Platz 1 wird dieses Jahr wohl in die Elbstadt Dresden gehen, doch selbst hier ist freilich noch nichts entschieden.
Spätestens nach dem Gegentreffer zum 0:2 für Wehen Wiesbaden ging in den sozialen Medien die Löwen-Welt allerdings mal wieder unter. Die Mannschaft, die zuvor souverän sechs Punkte mit 8:0 Toren eingesammelt hatte, wurde schlecht gemacht und beschimpft. Die Nutzer pushten sich und übertrafen sich gegenseitig. Eine gute halbe Stunde später war der Spuk schon wieder vorüber. Lorenz Knöferl hatte sein Profidebüttor erzielt. Manch einer freute sich mehr als nach einem Sieg.

Diese extremen Schwankungen haben im Leben der Löwenfans einen festen Platz. Mein Kollege Bernd Winninger hat vor knapp drei Wochen bereits mit einer taktischen Auswertung aufgezeigt, dass die zu diesem Zeitpunkt herbeigeschriebene Ergebniskrise keinerlei Grundlage hatte. Auch ich möchte an dieser Stelle einen Appell an euch alle richten: Schluckt die Kritik auch einfach mal runter. Lasst uns unsere Jungs auf dem Platz in diesen komischen Zeiten von Zuhause aus bestmöglich unterstützen. Sie haben es sich verdient!
Wenn es Probleme gibt, formuliert eure Kritik sachlich und fair. Wir reden hier immer noch über Menschen wie Du und ich es sind. Denn eins, das zeichnet uns doch alle gemeinsam aus:

Ein Verein, der hat es gar nicht leicht,
wenn er will, dass er sein Ziel erreicht.
Aber wir, wir sind fein heraus:
Die Kameradschaft, ja die Kameradschaft,
die macht bei Sechzig alles aus.

Das weiß auch die Tribüne und bleibt den Löwen treu.
Und immer wieder klingt das Lied auf’s neu:
60, 60, 60, 60!
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In diesem Sinne: Allen Löwenfans eine geruhsame Winterpause!

Welche Spieler des TSV 1860 schaffen es in die “Elf der Hinrunde”?

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Junglöwen Steinhart und Willsch

Immer wieder standen Spieler des TSV 1860 München in der “Elf des Spieltages”, Dennis Dressel und Sascha Mölders wurden für ihre Leistungen gar zum Spieler des Spieltags bei liga3-online und im kicker gekürt. Nun sucht das Drittliga-Portal die “Elf der Hinrunde”, wobei die Leser abstimmen können. Ihr wisst also, was zu tun ist…

Fünf Löwen stehen zur Wahl

Im Tor könnt Ihr für Marco Hiller abstimmen, in der Abwehr stehen mit Marius Willsch und Philipp Steinhart gleich zwei Löwen zur Auswahl. Überraschenderweise fehlen im Mittelfeld Spieler des TSV 1860 (Dressel? Neudecker?), im Sturm hingegen dürfte Sascha Mölders gesetzt sein. Auch Michael Köllner hofft auf Eure Stimmen – verdient hätte er es allemal!

Abstimmung bis 30. Dezember

Noch bis zum 30.12. um 14 Uhr habt Ihr Zeit, Eure Stimmen abzugeben. Es wäre doch gelacht, wenn wir nicht den ein oder anderen Löwen in die “Elf der Hinrunde” hieven könnten, oder?

Foto: Martin Kolmberger