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Sechzig@18:60 – Petition: Wird Sascha Mölders für Olympia nominiert?

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Sascha Mölders - TSV 1860

Der Countdown läuft: Nur noch viermal Schlafen, dann steht das Spiel gegen den FC Bayern II auf dem Programm und Münchens große Liebe lässt im Grünwalder Stadion (hoffentlich) Ball und Gegner ordentlich laufen. Gut läufts bekanntlich auch bei Sascha Mölders, dessen Teilnahme an Olympia nun sogar mittels einer Petition erreicht werden soll.

sechzger.de Talk

Vor Tokio steht jedoch erstmal Giesing und die Partie gegen die kleinen Bayern. Trotz der tabellarisch eindeutigen Ausgangsposition ist Vorsicht geboten, denn unterschätzen darf man den Seitenstraßen-Nachwuchs auf keinen Fall. Diesbezüglich sind sich Sebastian und seine Gäste Bernd und Jan im neuen sechzger.de Talk einig und werfen auch einen ausführlichen Blick zurück auf das Remis beim SV Wehen Wiesbaden.

Sascha Mölders zu Olympia?

In Wiesbaden erwischte Routinier Sascha Mölders leider nicht seinen besten Tag, grundsätzlich spielt er aber eine überragende Saison und wird voraussichtlich Torschützenkönig der 3. Liga werden. Grund genug für Tobias Volckmer, bei change.org eine Petition ins Leben zu rufen. Darin fordert er Trainer Stefan Kuntz auf, Sascha Mölders für Olympia zu nominieren und mit nach Tokio zu nehmen. Klingt ja erstmal ganz witzig. Wenn man darüber nachdenkt, ist es aber a rechter Schmarrn, weil SM9 dem TSV 1860 dann zu Beginn der Saison fehlen wird. Kann man das als Löwenfan wirklich wollen? Ganz abgesehen davon, dass sich Kuntz vermutlich von so einer Petition ohnehin nicht beeinflussen lässt, ist das Anliegen also eine ziemliche Schnapsidee. Schließlich ist Saschas Astralkörper auch nicht mehr der jüngste und benötigt eine gewisse Zeit zur Regeneration…

Moll bis Sonntag spielbereit?

Während Rechtsverteidiger Marius Willsch heute beim Training aussetzte, mischt Quirin Moll nach seinem Kreuzbandriss wieder munter mit. Reicht es vielleicht sogar schon, um am Sonntag wieder in den Spieltagskader zu rutschen? Man darf gespannt sein, zumal er, Semi Belkahia und Erik Tallig aktuell mit vier gelben Karten vorbelastet sind. Zum vermeintlichen “Relegationsendspiel” gegen die Schanzer drohen die drei Löwen also auszufallen.

Dynamo – Türkgücü verschoben

Aufgrund von Sicherheitsbedenken wurde die Partie Dynamo Dresden gegen Türkgücü München kurzfristig von Samstag auf Sonntag verschoben. Wieso weshalb warum erfahrt Ihr in unserem Artikel vom Vormittag.

Vereinsheft DIE SECHZGER online

Das aktuelle Vereinsmagazin DIE SECHZGER 2/2021 ist ab sofort online verfügbar. Die digitale Version wurde zudem bereits per Email versendet, die Printausgabe ist per Post unterwegs. Im Heft findet Ihr u.a. Informationen zur diesjährigen Mitgliederversammlung, deren Termin jedoch noch nicht publiziert wurde.

TSV 1860 e.V. beim Wings for Life World Run

Beim Wings for Life World Run starten alle Teilnehmer weltweit zur selben Zeit. Dabei ist es unwichtig, ob man Spitzensportler, Hobbyläufer oder blutiger Anfänger ist. Eine Ziellinie gibt es nämlich nicht. Stattdessen setzt sich 30 Minuten nach dem Start das Catcher Car in Bewegung und überholt die Läufer und Rollstuhlfahrer nach und nach. Das Beste: Alle Startgelder und Spenden gehen zu 100% in die Rückenmarksforschung und helfen dabei, Querschnittslähmung zu heilen. Auch sieben Sportler*innen des TSV 1860 e.V. waren dieses Jahr am Start und brachten es zusammen auf respektable 87 Kilometer.

TSV 1860 e.V.: Vereinsheft “Die SECHZGER” 2/2021 online

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Vereinsheft vom TSV 1860 München e.V. Ausgabe 2/2021

Die zweite Ausgabe des Vereinsheftes “Die SECHZGER” wurde vom TSV 1860 e.V. vor wenigen Tagen veröffentlicht. Neben Fristen zur nächsten Mitgliederversammlung geben wir euch einen Überblick über die weiteren Meldungen.

Mitgliederversammlung 2021 des TSV 1860 e.V.

Ein Novum gab es 2020. Aufgrund der Vorgaben der Staatsregierung war die Durchführung einer Mitgliederversammlung in Präsenz, wie sonst üblich, beim TSV 1860 e.V. nicht möglich. Stattdessen wurde die Veranstaltung online durchgeführt. Insgesamt war die Teilnehmerzahl deutlich geringer als in den Jahren zuvor, was neben der ungewohnten Art und Weise der Durchführung vor allem daran gelegen haben dürfte, dass keine Wahlen auf der Tagesordnung standen. Das ändert sich in diesem Jahr. Für gleich fünf Vereinsorgane bzw. Ämter stehen Wahlen an:

  • Seniorenvertreter*in plus Stellvertreter*in
  • fünf bis neun Verwaltungsräte
  • Ehrenrat: drei Mitglieder + drei Stellvertreter
  • fünf Personen für den Wahlausschuss
  • zwei Kassenprüfer*innen

Wahlvorschläge für die oben genannten Positionen müssen bis zum Freitag, 04.06.2021 beim Verein eingeganen sein. Alle hierzu benötigten Angaben finden sich auf den Seiten vier und fünf des aktuellen Vereinsmagazins.

Änderungen der Vereinssatzung

Für Anträge einer Änderung an der Vereinssatzung gilt ebenfalls der Freitag, 04. Juni als Stichtag. Diese sind an das Präsidium zu richten: per Email an ekkehardt.krebs@tsv1860.org, per Fax an 089/642785-148 oder per Post an TSV München von 1860 e.V., Präsidium, Grünwalder Straße 114, 81547 München

Weitere Fristen zu Anträgen für die Mitgliederversammlung 2021 des TSV 1860 e.V. werden mit der Einladung bekannt gegeben.

Termin noch nicht bekannt

Anvisiert wird ein Termin im Herbst. Aufgrund der Corona-Pandemie ist eine genaue Planung bisher noch nicht möglich gewesen, rechtzeitig zur offiziellen Einladung soll allerdings ein Datum feststehen. Die aktuelle Entwicklung macht Mut, dass die Veranstaltung dann auch wie geplant durchführbar ist. Trotz allem kann es auch passieren, dass die Veranstaltung erneut online abgehalten werden muss. Die Hoffnungen ruhen aber darauf, dass es bei einem einmaligen Ereignis bleiben wird.

Abschied von drei bekannten Personen beim TSV 1860 e.V.

Im März mussten die Löwen gleich drei bekannte Gesichter aus dem Vereinsleben für immer verabschieden. Am 1.März verstarb das langjährige Mitglied Herbert Grillenbeck nach langer schwerer Krankheit. Er machte sich vor allem bei der Gründung der Abteilung Behindertensport einen Namen, an der er beteiligt war.
Nur einen Tag später schloss Meisterlöwe Peter Grosser zum letzten Mal seine Augen. Als Kapitän führte er die Mannschaft des TSV 1860 München unter anderem zur Deutschen Meisterschaft 1966.
Außerdem verstarb der ehemalige Präsident Albrecht von Linde am 12.März im Alter von 77 Jahren.

Allen drei wird im Vereinsheft “Die SECHZGER” mit einem Nachruf gedacht.

Jubiläen und weitere Neuigkeiten

Heuer können sich zwei Abteilungen über runde Geburtstage freuen. Die Munich Rolling Rebels feiern ihr 10-jähriges Bestehen. Die beiden Gründungsmitglieder Nina und Ulf werden zu diesem Anlass interviewt.
Deutlich älter ist die Bergsport-Abteilung. Die Gründung fand vor 120 Jahren statt, womit sie sich das Titelbild der aktuellen Ausgabe auch redlich verdient hat. Die Abteilung hofft, dass sie im Jubiläumsjahr den sportlichen Betrieb wieder aufnehmen kann.

Außerdem gibt es Berichte zu einer tollen Spendensumme der Bluetsbrüder; einen Ausblick der Fußball-Abteilung, wie es nach der Corona-Pandemie weitergehen könnte; Unterstützung der Unternehmer für Sechzig sowie ein sehr ausführliches Zeitzeugengespräch mit einem Stadiongänger aus den 50er und 60er Jahren (u.a. Deutsche Meisterschaft 1966).

Das Heft ist online auf der Website des TSV 1860 e.V. verfügbar (einseitig oder doppelseitige Ansicht möglich)

sechzger.de Talk, Folge 10 vor TSV 1860 München – Bayern II

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sechzger.de Talk Podcast TSV 1860 München

Vor dem 37.Spieltag, an dem der TSV 1860 München auf Bayern II trifft, unterhält sich Sebastian in Folge 10 des sechzger.de Talks mit Jan und Bernd.

 

Die Themen im Überblick:

Rückblick auf das Unentschieden gegen Wiesbaden

Die Löwen trennten sich mit 1:1-Unentschieden von einem starken Gegner in Wiesbaden, der nicht zu Unrecht auf dem 6.Platz in der 3.Liga liegt. Gerade hinsichtlich der Ergebnisse bei der Konkurrenz im Aufstiegskampf war es für manche eher ein Punktverlust als – gewinn. Die drei Teilnehmer diskutieren unter anderem diesen Punkt. Zudem liefert Jan Eindrücke von vor Ort, da er für den sechzger.de Liveticker im Stadion war.

TSV 1860 – Bayern II am vorletzten Spieltag

Mit Spannung wird das Duell zwischen dem TSV 1860 München und Bayern II erwartet, die ironischerweise auch als “Amateure” bezeichnet werden. Für beide Mannschaften geht es in diesem Spiel um alles. Während die Löwen weitere Punkte im Aufstiegskampf sammeln wollen, hat der Gegner ganz andere Sorgen. Sogar bei einem Unentschieden könnte ein Abstieg bei entsprechenden Ergebnissen der Konkurrenz bereits am Sonntag besiegelt sein.

Sebastian, Jan und Bernd diskutieren, wie es überhaupt so weit kommen konnte und werfen einen Blick auf die Schlüsselspieler der Gäste. Zum Schluss geben sie noch ihre Einschätzung für das kommende Spiel ab.

Der sechzger.de Talk als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts mittlerweile für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge unseres Talks zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Spotify

Apple Podcasts

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Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und Eure Verbesserungsvorschläge.

Dynamo Dresden – Türkgücü wegen Sicherheitsbedenken am Sonntag

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Dynamo Dresden
Dynamo Rudolf-Harbig-Stadion

Bereits gestern Abend hatten wir darauf hingewiesen, dass das Spiel von Dynamo Dresden gegen Türkgücü München möglicherweise verlegt werden muss. Heute kam nun die Bestätigung: Die Partie wurde wegen Sicherheitsbedenken von Samstag auf Sonntag verschoben und wird um 14 Uhr angepfiffen.

Dynamo gegen Türkgücü am Sonntag

Grund für die Verlegung der Partie von Dynamo gegen Türkgücü ist einmal mehr Corona – wenn auch nur indirekt. Die Querdenker haben sich für Samstag in Dresden angekündigt, was ein massives Auftreten der Polizei erfordert. Da Dynamo am Wochenende jedoch den Aufstieg perfekt machen könnte, wird auch rund ums Rudolf-Harbig-Stadion mit Tausenden Fans gerechnet.

Die Dresdner Polizeidirektion geht davon aus, dass die Querdenker-Bewegung trotz Versammlungsverbotes die potenziellen Fanscharen im Umfeld des Rudolf-Harbig-Stadion als Anknüpfungspunkt für eigene demonstrative Aktionen nutzen könnte.

Deshalb drängte die Polizei auf eine Verlegung der Drittligapartie, der nun zugestimmt wurde.

Sechzig um sieben: Die Löwen am Sonntag im Herztrikot

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Guten Morgen, liebe Löwinnen und Löwen! Die Derbywoche nimmt langsam Fahrt auf. Nach zwei trainingsfreien Tagen gilt das auch für den Kader. Am frühen Nachmittag steht das erste Training von Michi Köllner vor dem Derby an. Wir sind sicher, er wird die Löwen richtig heiß machen und ihnen den letzten Schliff mitgeben, damit der TSV 1860 München am Sonntag den Platz als Sieger verlässt. Einmalig wird an diesem Derby auf jeden Fall sein, dass die Löwen im Herztrikot auflaufen werden.

1860 am Sonntag im Herztrikot

Wir erinnern uns kurz: Vor Beginn der Saison wurden den Käufern der Dauerkarten in der “Herzvariante” (Verzicht auf Rückerstattung bei Geisterspielen) nicht nur ein kostenloses Trikot als Dankeschön für die Unterstützung versprochen sondern auch, dass die Mannschaft dieses an einem Spiel in dieser Saison tragen wird. Zwei Spieltage vor Saisonschluss bleiben ja nicht mehr viele Möglichkeiten, das Trikot zu tragen. Und so werden die Löwen am Sonntag im Derby um 14:00h im Herztrikot auflaufen, um sich für die Unterstützung zu bedanken. Hoffen wir, dass wir uns nach dem Spiel bei den Löwen für einen Derbysieg bedanken können!

 

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Ruhe an der Grünwalder Straße

Ansonsten gibt es nichts Nennenswertes von der Grünwalder Straße zu berichten. Schade für Euch und für uns, dass nichts nach Außen dringt. Neugierig wären wir ja schon… Aber wir denken, dass sich die Fokussierung und die Ruhe nach Außen in dieser Saison sehr positiv auf die Mannschaft ausgewirkt hat. Also weiter so, Löwen! Bringt es zu Ende!

News aus der dritten Liga

Neuer Stürmer für Verl

Der in der Offensive aktuell stark bestückte SC Verl bekommt mit Joel Grodowski Zuwachs. Der 23-Jährige wechselt von Preußen Münster zu den Ostwestfalen und unterschrieb einen Vertrag für 2 Jahre. Von der derzeitigen starken Offensive steht aktuell nur Ex-Löwe Kasim Rabihic für nächste Saison unter Vertrag. Möglicherweise möchten die Schwarz-Weißen mit dem vorbildlichen Sportsgeist Abgängen von Zlatko Janjic und Aygün Yildirim vorbeugen. Durch ihre gute Leistungen dürfte das Duo Begehrlichkeiten anderer Klubs geweckt haben.

Dauerkarten Verkauf in Magdeburg startet

Der FC Magdeburg geht davon aus, dass bereits ab Beginn der nöächtes Saison Zuschauer im Stadion zugelassen sein werden. Daher plant der Verein, der für die laufenden Saison 11.700 Jahreskarten absetzen konnte, den Dauerkartenverkauf in Kürze aufzunehmen. Ob die Magdeburger eine ähnliche Aktion wie unser “Herztrikot” anbieten, ist bisher nicht bekannt.

Ralf Minge wohl neuer Sportchef in Halle

Der HFC hat für heute 13:00h eine Pressekonferenz einberufen. Die Spatzen pfeifen deren Inhalt bereits von den Dächern der Saalestadt: Ralf Minge soll neuer Sportdirektor und Nachfolger von Ralf Heskamp werden. Minge ist durchaus eine Größe im Ostdeutschen Fußball, er bestritt 36 Länderspiele für die DDR, lief 222 für Dyanamo Dresden in der DDR-Oberliga auf und erzielte dabei 103 Tore. Von 2014 bis 2020 war er Sportdirektor bei den Dyanamos, wo er durchaus als Identifikationsfigur gilt. Trotz den Abstiegs der Dynamos bereiteten ihm die Dresdner einen emotionalen Abschied. Was die Amtseinführung von Minge für den aktuellen HFC-Trainer Florian Schnorrenberg bedeutet, ist unklar. Dessen Vertrag läuft jedenfalls nach der aktuellen Saison aus.

Das war’s für heute Morgen mit News rund um den TSV 1860 München und die dritte Liga. Falls etwas Wichtiges passiert, erfahrt Ihr es natürlich bei uns. Die Spannung steigt…

Sechzig @18:60: Mögliche Spielverlegung in der 3.Liga

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Sechzig @18:60: die Meldungen und News des Tages rund um den TSV 1860 München und alles aus der 3.Liga

Erfreuliche Nachrichten gibt es heute vom Trainingsgelände: ab morgen herrscht dort nach langer Zeit wieder ein Hauch von Normalität. Außerdem hat der BFV die Fortsetzung von Teilen des Spielbetriebs angekündigt, während ein Spiel in der 3.Liga womöglich verlegt werden muss. Die Übersicht über den heutigen Dienstag erhaltet ihr jetzt bei Sechzig @18:60.

Spiel des Monats

Thomas Bohlender berichtet jeden Monat von einem Spiel seiner Wahl. Heute reist ihr gemeinsam mit ihm ein Vierteljahrhundert in die Vergangenheit zu einem Spiel gegen die Dortmunder Borussia. Unter dem Beitrag gab es auf unserer Facebook-Seite bereits die Nachfrage, aber ja: das Spiel im Olympiastadion war tatsächlich ausverkauft!

Mehr Betrieb am Trainingsgelände

Unsere Jungs haben heute noch frei und steigen erst morgen in die Vorbereitung auf das vorletzte Saisonspiel ein. Doch ganz ruhig war es am Trainingsgelämnde trotzdem nicht. Aufgrund der gesunkenen Inzidenz ist seit heute im Fanshop das Call&Meet-Verfahren wieder erlaubt. Hierfür müsst ihr euch zuvor telefonisch unter 089/64208812 anmelden. Alle weiteren Informationen findet ihr auch auf der Internetseite der Fanshops.

Ab morgen öffnet dann eine weitere Institution ihre Pforten wieder. Löwenstüberl-Wirt Bene Lankes darf endlich wieder Gäste empfangen. Auch hier gibt es aber natürlich noch strikte Regeln, um die ihr bei einem Besuch nicht herumkommt. Für die nächsten Tage sind die Tische bereits alle belegt. Allerdings hat das Löwenstüberl auch am Samstag ab 9:00 Uhr geöffnet und zeigt die 3.Liga in der Konferenz.

Münchner Löwen reisen zu Auswärtsspiel in der 3.Liga

Der Fan-Spalier vor dem Spiel gegen Kaiserslautern kam bei Mannschaft und Betreuerteam gut an. Auch beim Spiel in Wiesbaden ließen es sich rund 50 Mitglieder der Münchner Löwen nicht nehmen und nahmen die Reise auf sich. Vor dem Spiel gab man der Mannschaft damit eine extra Portion Motivation mit auf den Weg. Bilder der Aktion findet ihr seit heute auf der Homepage der Münchner Löwen.

Liga- und Toto-Pokal in Bayern werden fortgesetzt

Neues gibt es heute vom BFV. Dieser hat vermeldet, dass der Ligapokal der Regionalligisten wieder aufgenommen wird. Insgesamt acht Mannschaften werden den Wettbewerb fortsetzen, die restlichen haben fristgerecht ihren Verzicht erklärt. Bereits am Samstag kommt es zum ersten Duell. Aschaffenburg trifft auf Bayreuth. Der Sieger des Pokals darf nächstes Jahr im DFB-Pokal starten.

Bei den Amateurvereinen ist die Beteiligung noch geringer. Lediglich der FC Eintracht Bamberg und der TSV Abtswind haben signalisiert, weiterhin am Toto-Pokal teilzunehmen. Diese beiden Mannschaften nehmen neben Türkgücü München am Viertelfinale teil. Komplettiert wird dieses durch den Halbfinal-Verlierer, den Zweiten sowie den Gewinner der Trostrunde des Ligapokals der Regionalliga Bayern.

News aus der 3.Liga

Dresden – Türkgücü am Sonntag?

Aktuell ist der 37.Spieltag so terminiert, dass die Löwen die gesamte Konkurrenz im Aufstiegskampf am Samstag im Fernsehen anschauen können. Doch das könnte sich bald ändern: wegen mehrerer Demonstrationen, die am Sonntag in Dresden stattfinden sollten, soll die Begegnung auf den Sonntag verschoben werden. Im Falle eines Sieges wäre Dynamo Dresden vorzeitig aufgestiegen, was tausende Fans rund um das Stadion in Dresden feiern wollen. Die Polizei sieht keine Chance, bei den vielen Demonstranten und Fußballfans gleichzeitig für ausreichende Ordnung sorgen zu können. Daher sollen bereits heute Gespräche zu einer möglichen Verlegung geführt werden.

Die Fanszene von Dynamo Dresden hat sich hierzu bereits deutlich zu Wort gemeldet:

 

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Wechsel bei Waldhof Mannheim

Nachreichen wollen wir euch an dieser Stelle noch das Ergebnis vom gestrigen Abend in der 3.Liga. Der 36.Spieltag wurde mit einem 3:2-Sieg von Waldhof Mannheim im Heimspiel gegen den Halleschen FC komplettiert. Für beide Mannschaften hat dies allerdings keine Auswirkungen, da beide sowohl mit Auf- als auch Abstieg in dieser Spielzeit nichts mehr zu tun haben werden.

Beim Waldhof kündigen sich indes bereits die ersten Veränderungen im Kader an. Heute wurde bekannt, dass Mittelfeldspieler Marco Schuster in die 2.Bundesliga zum SC Paderborn wechseln wird. Auch Christiansen, Ferati und Marx werden ihre auslaufenden Verträge nicht verlängern und den Verein folglich verlassen. Weitere Abgänge scheinen wahrscheinlich, sodass in Mannheim in der kommenden Saison der ein oder andere neue Name auflaufen wird.

Zudem ist Sportchef Jochen Kientz vor dem Absprung. Ihn soll es ebenfalls in Liga 2 zu Hannover 96 ziehen.

DAS SECHZGER-SPIEL DES MONATS. Vor 25 Jahren: TSV 1860 – Borussia Dortmund

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Samstag, 11. Mai 1996, 33. und vorletzter Spieltag der Bundesligasaison 1995/1996. Die Sonne blinzelt vom weißblauen Himmel über dem Münchner Olympiastadion, in dem 66.000 Zuschauer – darunter 20.000 Borussia-Fans – gespannt auf die Begegnung zwischen dem TSV 1860 München und Borussia Dortmund warten. Sechzig hatte sich in der zweiten Saison nach dem Wiederaufstieg im gesicherten Mittelfeld der Tabelle etabliert, Borussia Dortmund den Bayern am 12. Spieltag die Tabellenspitze weggeschnappt und seither nicht mehr hergegeben. Man lag vor diesem denkwürdigen Spieltag mit drei Punkten Vorsprung vor den Bayern. Aber was bedeuten schon drei Punkte Vorsprung, wenn der Verfolger FC Bayern heißt und gegen Schalke spielt?

Alles klar für den BVB?

Mit einem Sieg in München hätte die Borussia aus Dortmund wegen ihres wesentlich besseren Torverhältnisses alles klar machen und den Meistertitel eintüten können. Aber es kam ganz anders. Dortmund begann nervös, zaghaft, vorsichtig. Nur nicht verlieren war die Devise. Aber sowas geht im Fußball ja meistens schief. Die erfrischend aufspielenden Löwen dominierten das Spiel in den ersten 30 Minuten, das 1:0 lag in der Luft, Bernhard Winkler zirkelt den Ball an den Pfosten. Glück für die Borussia, die zunehmend besser ins Spiel kam und in der 38. Minute durch Stefan Reuter in Führung ging. Als Michael „Susi“ Zorc in der 65. Minute auf 2:0 erhöhte, schien alles gelaufen.

TSV 1860 erkämpft Remis gegen Dortmund

Dortmund beschränkte sich auf das Verwalten des Vorsprungs, lauerte auf Konter und der TSV 1860 schien geschlagen. Aber die Löwen kamen nochmal zurück, angetrieben von ihrem überragenden Spielmacher Piotr Nowak. Olaf Bodden, das unnachahmliche Kopfballungeheuer, erzielte in der 68. Minute den Anschlusstreffer und auf Flanke von Nowak in der 80. Minute den Ausgleich zum 2:2. Beinahe hätten die Löwen durch Daniel Borimirov, der zehn Meter vor dem Tor freistehend über den Ball säbelte, sogar noch den Siegtreffer erzielt. So aber blieb es beim 2:2.

Spannung nach dem Schlusspfiff

Nach dem Schlusspfiff sah man strahlende, zufriedene Löwen, die ein großes Spiel gezeigt und dem Tabellenführer die Stirn geboten hatten. Die Dortmunder begaben sich zur Trainerbank, aber nicht in die Kabine. Leicht bedröppelt ob der scheinbar vergeigten Möglichkeit, sich in München durch einen Sieg, den sie leichtfertig aus der Hand gegeben hatten, zum Deutschen Meister zu küren. Alle Borussia-Spieler standen eng beisammen, gespannt, erwartungsvoll. Auch unter den Zuschauern gespannte Stille, keiner wollte das weite Rund des Olympiastadions verlassen, denn das Spiel der Bayern auf Schalke lief ja noch. Wie würden die Bayern abschneiden? Das ganze Stadion wartete.

Dortmunder Meisterfeier in München

Plötzlich, ein kollektiver Jubelschrei aus dem Dortmunder Spielerpulk. Stefan Reuter rennt als Erster los, in Richtung Dortmunder Fankurve, jubelnd, die Arme weit ausgebreitet als wolle er die ganze Welt umarmen. Glücklich, berauscht, ekstatisch, kreiselnd wie ein Flieger und alle Dortmunder Spieler hinter ihm her. Alle Dämme brachen. Andreas Müller hatte für Schalke in einem an Dramatik nicht zu überbietenden Schlussakt in der 90. Minute im Parkstadion den Siegtreffer gegen die Bayern erzielt. Dortmund war Meister. Auch die Löwenfans zollten der Borussia dafür anerkennenden Applaus.

Gelungener Saisonausklag

Der letzte Spieltag war ein Fest. Für Sechzig, das auf dem Bökelberg 2:0 gewann und für Borussia Dortmund, das ausgelassen die zweite Meisterschaft in Folge feierte. Nicht aber für den FC Bayern, der gegen Fortuna Düsseldorf, das bisher in der Bundesligageschichte einmalige, an Dämlichkeit nicht zu übertreffende Kunststück fertig brachte, statt der erlaubten drei, in der 46. Minute vier Spieler gleichzeitig einzuwechseln. Dieser Regelverstoß blieb aber offensichtlich auch dem Schiedsrichter verborgen. Glück für die Bayern: Fortuna Düsseldorf verzichtete aufgrund der Bedeutungslosigkeit des Spiels, das mit einem 2:2 Unentschieden endete, auf einen Protest.

Das Sechzger-Spiel des Monats

Einmal im Monat entführt Euch unser Autor Thomas Bohlender in die Vergangenheit des TSV 1860 München und stellt ein – aus seiner Sicht – besonderes Spiel näher vor. Der Autor ist Mitglied der Abteilung Vereinsgeschichte des TSV 1860 München e.V.!

FOTO: Wolfgang Budack

Sechzig um Sieben: Die Derbywoche ist angebrochen

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Sechzig um Sieben: Heimpremiere rückt näher

Guten Morgen, liebe Löwenfans! Dies ist wahrscheinlich das erste “Sechzig um Sieben”, das der Autor nach zwei Mass im Biergarten verfasst. Seid also gnädig, falls sich der ein oder andere kleine Fehler einschleicht. Eiskalt wie Sascha Mölders vor dem gegnerischen Tor nutzte ich gestern Abend die Chance, einen der geöffneten Biergärten im Landkreis Starnberg zu besuchen. Von mir daheim keine halbe Stunde mit dem Radl, tagsüber einen Corona-Test gemacht und auf der Website des Biergartens eingecheckt. Dann zeigt man das alles auf dem Handy am Eingang des Biergartens vor und rein ins Vergnügen. Echt nicht schwer! Die neue Normalität ist nahe! Und mit ihr werden sicher auch wieder Besuche im Stadion möglich. Ich kann es kaum erwarten! Und in einer Derbywoche schon drei Mal nicht.

Heute trainingsfrei

Ob sich der ein oder andere Spieler aus dem Kader gestern Abend auch zur Ablenkung in den Biergarten begeben hat, wissen wir nicht. Auf jeden Fall haben die Löwen heute nochmals traingsfrei, bevor Michi Köllner morgen die Vorbereitung auf das wichtige Derby am Sonntag gegen die sogenannten “Amateure” von der Säbener Straße startet. Ist in einer Derbywoche die Spannung sicher eh schon höher, dürfte sie dieses Mal auf Grund der Tabellensituation zwei Spieltage vor Schluss der Saison noch intensiver sein.

Christopher Schindler kehrt nach Deutschland zurück

Unser ehemaliger Kapitän Christopher Schindler wechselt nach Nürnberg. Wie die Bild-Zeitung berichtet unterschreibt der mittlerweile 31-jährige Schindler einen Zweijahres-Vertrag beim Club. Schindler durchlief ab 1999 das NLZ der Löwen und wechselte 2016 nach 17 Jahren an der Grünwalder Straße nach England zu Huddersfield Town, wo er die letzten 5 Jahre verbrachte und sogar zwei Jahre in der Premier League spielte. Hoffentlich können wir Christoph nächstes Jahr im Sechzger Stadion mit dem Club begrüßen. Also ein Grund mehr aufzusteigen!

Wahlvorschläge für die Mitgliederversammlung können eingereicht werden

Wie der TSV 1860 München e.V. heute in der Vereinszeitung veröffentlichte können Wahlvorschläge für die in diesem Jahr stattfindende Mitgliederversammlung ab sofort bei Ekkehard Krebs eingereicht werden. Zur Wahl stehen dieses Jahr folgende Gremien für die kommenden drei Jahre:

  • Seniorenvertreter
  • Verwaltungsrat
  • Ehrenrat
  • Wahlausschuss
  • und die Kassenprüfer

Wahlvorschölge müssen bis zum 04.06. eingehen. Die Mitgliederversammlung scheint corona-bedingt noch nicht terminiert zu sein.

Mit sechzger.de durch die Derbywoche

Ansonsten herrscht konzentrierte Ruhe rund um die Grünwalder Straße. Wer sich von Fußballarithmetik und der sonstigen Nervosität auf der Zielgeraden der Saison ablenken will,  kann heute im Laufe des Vormittags einen Bericht von unserem Historiker Thomas Bohlender zu einem Spiel der Löwen gegen Borussia Dortmund vor einem Vierteljahrhundert lesen. Da kommt Ihr sicher auf andere Gedanken! Ansonsten halten wir Euch auch in der Derbywoche über alles Wissenswerte rund um den TSV 1860 München und die dritte Liga auf dem Laufenden. Macht’s gut, Sonntag Derbytime!

 

 

 

Sechzig@18:60 – 3,1 Millionen Zuschauer sahen Remis des TSV 1860

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TSV 1860 München News am Abend

Was war das für eine Erleichterung, als Phillipp Steinharts abgefälschter Schuss am Samstag den Weg ins Tor des SV Wehen Wiesbaden fand. Wie der TSV 1860 heute bekannt gab, waren mehr als 3,1 Millionen Zuschauer Zeuge des Punktgewinns in der Brita-Arena. Das Endspiel um den Relegationsplatz in Ingolstadt haben die Löwen also sicher, vorher steht jedoch noch das Duell mit dem FC Bayern II auf dem Programm.

TAKTIKTAFEL-Analyse SVWW – TSV 1860

Es war schon ein seltsames Match, das wir am Samstag zu sehen bekamen. Die Löwen waren weitestgehend optisch dominant und erarbeiteten sich zahlreiche Torchancen. Dennoch hätte man sich auch nicht beschweren können, wenn man den Platz als Verlierer hätte verlassen müssen. Bernd Winninger lässt die Partie in seiner TAKTIKTAFEL-Analyse nochmal Revue passieren.

Drei Löwen in der kicker “Elf des Tages”

Obwohl Marco Hiller die Löwen in Wiesbaden kurz vor der Pause mit einer tollen Parade im Spiel hielt, hat er es nicht in die kicker “Elf des Tages” geschafft. Welche drei Löwen stattdessen vom Sportmagazin nomniert wurden, lest Ihr hier.

Über 3,1 Millionen Zuschauer sahen den TSV 1860

Mehr als 3,1 Millionen Zuschauer sahen das Remis der Löwen in Wiesbaden am vergangenen Samstag. Der Bayerische Rundfunk, der die Partie live übertrug, verzeichnete dabei in der Spitze über 150.000 Zuschauer. In der ARD Sportschau waren zudem über 2,8 Millionen Personen Zeuge des Punktgewinnes in der Brita-Arena. Darüber hinaus war das Match auch in Blickpunkt Sport (BR), im Hessische Rundfunk, bei Magenta und via Internetstream zu sehen.

Lethargischer Meister

Letzte Saison feierte der FC Bayern II die Drittligameisterschaft, dieses Jahr schauts ziemlich düster aus für die Seitenstraßler. Gegen den feststehenden Absteiger SpVgg Unterhaching setzte es gestern eine schmerzhafte 1:2-Niederlage. Entsprechend ratlos war auch Routinier Nicolas Feldhahn:

“In dem Spiel konnten wir nur verlieren. Jeder hat damit gerechnet, dass wir gewinnen. Bei Haching war der Druck weg, und die hatten mehr Leichtigkeit und haben mehr Freude entwickelt. Wir waren dagegen lethargisch.”

Wenn alles perfekt läuft, könnte 1860 mit einem Sieg am kommenden Sonntag also Platz 3 klarmachen (wenn Ingolstadt am Samstag verliert) und gleichzeitig den FC Bayern II in die Regionalliga schießen. Man wird ja mal träumen dürfen…

Stendera verlängert beim FC Ingolstadt 04

Die Schanzer haben den Vertrag mit Mittelfeldspieler Marc Stendera per an Einsätzen gebundener Klausel um ein Jahr verlängert. Wir wünschen den Ingolstädtern, dass sie auch in der kommenden Saison viel Spaß mit dem Spieler in der 3. Liga haben werden.

Erfolg für eSportler von Penta 1860

Nachdem zuletzt die League of Legend-Mannschaft von Penta 1860 auf sich aufmerksam gemacht hatte, fuhr am Wochenende ein eSportler der Sektion FIFA einen Erfolg ein. Maurice Pleuger setzte sich beim “Wegfrei eCup NRW” gegen starke Konkurrenz durch und feierte den Sieg.

Fleißige Skilöwen

Trotz Muttertag setzten die Skilöwen auch gestern ihre Vorbereitung auf die kommende Saison fort. Diesmal waren die Mädels und Jungs der Skiabteilung des TSV 1860 auf Inline-Skates unterwegs und haben sich 2 1/2 Stunden lang ausgepowert.

TAKTIKTAFEL, die Analyse: Wehen Wiesbaden – TSV 1860 München

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich Willkommen zur TAKTIKTAFEL Analyse des Spiels unseres TSV 1860 München beim SV Wehen Wiesbaden.

In einem von den Löwen über die komplette Spielzeit dominierten Spiel trennen sich die Kontrahenten letztendlich mit einem gerechten Unentschieden. Ein gerechtes Unentschieden trotz Dominanz für eine der beiden Mannschaften? Das klingt zunächst ein wenig seltsam. Aufgrunddessen wie der TSV 1860 und Wehen Wiesbaden taktisch an das Spiel herangingen, ist das Ergebnis aber absolut gerecht.

Die statistischen Zahlen

TSV 1860 Wehen Wiesbaden
Ballbesitz 56% 44%
Passgenauigkeit 81% 79%
Defensive Zweikampfquote 65% 47%
Schüsse 22 12
davon aufs Tor 7 3
PPDA* 12,69 17,87
*(zugelassene Pässe pro Defensivaktion)

 

Das System von Wiesbaden

Die Wiesbadener spielten gegen den Ball sehr kompakt mit 4-2-3-1, wobei die Pressinglinie auf dem tiefstmöglichen Level angesetzt war. Mit nicht ganz auf tiefsten Punkt angesetzter Defensivlinie wurde das Spielfeld für den TSV 1860 sehr eng. Somit war hohe Präzision bei den Pässen sowie enorme Laufbereitschaft der Offensivspieler gefragt, um Angriffe zu Ende spielen zu können.

Bei eigenem Ballbesitz der Wiesbadener verschob sich Wurtz als hängende Spitze hinter Nilsson nach vorn und der als Box-to-Box Spieler agierende Medic ging hinter den beiden Spitzen ins offensive Mittelfeld. Es entstand bei Ballbesitz der Gastgeber dadurch ein 4-4-2 (Raute) bzw. 4-1-3-2.

Grundsätzlich war die taktische Ausrichtung der Wiesbadener auf schnelle Überbrückung des Mittelfeldes bei Ballgewinn ausgelegt. So sah man kaum zu Ende gespielte Positionsangriffe der Hessen, dafür aber viele, teils brandgefährliche, Konterattacken die, bei besserer Vollendung im letzten Drittel, auch zu einer herben Niederlage für den TSV 1860 München hätten führen können.

So spielte der TSV 1860 in Wiesbaden

Die Löwen brachten wie üblich das flexible 4-1-4-1 auf den Rasen. Die Pressinglinie gegen das Wiesbadener Positionsspiel wurde ungefähr in der Mitte der gegnerischen Hälfte gesetzt, bei Rückpässen wurde aber bis ganz vorne nachgearbeitet. Die Defensivlinie der Löwen war meist auch mittig gewählt, in seltenen Fällen kurz vor dem eigenen letzten Drittel.

Bei eigenem Ballbesitz wurde aus dem Mittelfeld heraus sehr variabel verschoben. Die Außenverteidiger ließ Michael Köllner jedoch nicht komplett von der Leine. Bei den schnellen Spielern, die der SVWW auf den Außenbahnen hat, ein weiser Entschluss.

Je nach Situation waren bis zu drei Spieler der Löwen im Sturmzentrum zu finden. Ballsicher im Positionsspiel aber gegen tiefstehende, kompakt verteidigende Gastgeber oft mit dem falschen Lösungsansatz an die Situation herangehend wurde das Toreschießen für die Spieler und die vor den Empfangsgeräten mitfiebernden Fans zur Geduldsprobe.

So setzten die Spieler bei 45 ausgespielten Positionsangriffen des TSV 1860 München gegen Wehen Wiesbaden (nur in zwei anderen Spielen konnten die Löwen diese Saison mehr Angriffe zu Ende Spielen) immerhin fünfzehn Schüsse ab. Weitere sieben Schüsse der Sechzger entsprangen Eckbällen oder Konterangriffen. Im Tor landete leider nur genau einer dieser Schüsse.

Die Gastgeber machen den Löwen das Leben mit Kontern schwer

Gegen den Ball gab meist Tallig den Box-to-Box Spieler, der den zunächst im defensiven Mittelfeld agierenden Dressel in der Abwehrarbeit unterstützen sollte. Es ließ sich aber auch Neudecker bei vielen Angriffen des SVWW weit mit zurückfallen, um vor der Viererkette mehr Kompaktheit zu generieren. Das schaffte gegen das Positionsspiel der Hessen eine derart gute Staffelung, dass es den Löwen gelang, die Wehener auf ganze vier Schüsse bei fünfzehn zu Ende gespielten Positionsangriffen zu limitieren.

Um das starke Konterspiel der Hausherren zu unterbinden, fiel den Sechzgern jedoch wenig ein. Zwölf Angriffe, die aus Umschaltmomenten entstanden, konnte Wiesbaden zu Ende spielen und dabei fünf Schüsse absetzen. Damit ist Wehen Wiesbaden das Team, dass in beiden Spielen diese Saison die meisten Konterangriffe gegen den TSV 1860 zu Ende spielen konnte. Sieben im Hin- und zwölf im Rückspiel. Gegen keine andere Mannschaft ließen die Löwen so viele ausgespielte Konter zu.

Der Vergleich der Ballkontakte in der gegnerischen Box sieht den TSV 1860 München klar im Vorteil. Ganze vierzehn Ballkontakte mehr als der Gegner konnten die Löwen für sich im Strafraum verzeichnen. Eine vielbeinige Abwehr des SVWW und ein glänzend haltender Tim Boss konnten aber die Einschläge im eigenen Kasten verhindern.

Die Punkteteilung geht in Ordnung

Warum schreibe ich von einem gerechten Unentschieden? Für beide Teams ging die taktische Marschroute auf, die Ausbeute war jedoch für die Kontrahenten mangelhaft. Der TSV 1860 München scheiterte am hinten kompakt stehenden Gegner, der von insgesamt 22 Schüssen der Löwen sechs blocken konnte. Weitere sechs der Schüsse aufs Tor hielt Torhüter Boss. Neun Schüsse gingen daneben. Der Schuss von Lex in der 61. Minute, den Boss, bevor ein Verteidiger klären konnte, an den Pfosten lenkte, war die wohl größte Chance im Spiel überhaupt.

Auch der SV Wehen Wiesbaden scheiterte bei der Durchführung des eigenen Plans vom schnellen vertikalen Spiel in Umschaltmomenten. Zu stümperhaft und planlos wurden die vielen guten Konter zu Ende gespielt, sodass am Ende des Tages für die Hessen lediglich drei Schüsse aufs Tor zu Buche stehen.

Ein Sieg wäre für beide Mannschaften trotzdem denkbar gewesen

Nun kann man zusammenfassend sagen: Beide Teams haben ihren Plan gut verfolgt und, vom Tore schießen mal abgesehen, gut ausgeführt.

Die sehr tief stehenden Hausherren machten es den Löwen generell nicht leicht. Weil die Wiesbadener so tief standen und das Pressing meist erst kurz vor der Mittellinie begannen und je näher die Löwen dem Strafraum kamen das Abwehrnetz immer engmaschiger wurde sind schon das häufige Eindringen in die gegnerische Box und auch die immerhin zwölf dort abgesetzten Schüsse als Erfolg zu werten. Das nötige Glück hat leider meist gefehlt.

Es machte sich der SVWW in die andere Richtung aber das Leben selbst schwer. Unentschlossenheit der Gastgeber, wer denn nun am besten die jeweilige Kontergelegenheit abschließen soll, brachte die Löwen in vielen Situationen zurück in Ballbesitz oder gab den Gästen genug Zeit sich defensiv zu formieren, um die Gefahr vom eigenen Tor wegzuhalten.

Somit sind beide Teams trotz korrekter Ausführung ihrer Matchpläne gescheitert. Wiesbaden an sich selbst, die Löwen an der stabilen Defensive in der Box und dem herausragenden Keeper.

Als Fan ist man während des Spiels, egal für wen man die Daumen gedrückt hat, teilweise verzweifelt. Für einen neutralen Zuschauer war dieses Spiel sicherlich ein Unentschieden mit allerhöchstem Unterhaltungswert.

Die Tore

Die Führung für Wiesbaden

Dem 1:0 für die Gastgeber ging ein ungenauer Angriff der Löwen voraus. Nachdem die Verteidiger in der Viererkette des TSV 1860 München ein wenig das Leder hin und her geschoben hatten ging Stephan Salger in halblinker Position mit dem Ball in Richtung Mittellinie und versuchte ein steiles Anspiel auf Mölders, der wenige Meter vor der Strafraumgrenze aber nicht an den Ball kam. Stattdessen lief der Wiesbadener Kapitän Mockenhaupt in den Passweg ein und stibitzte das Spielgerät, bevor Mölders es erreichen konnte. Mit dem ersten Kontakt von Mockenhaupt in dieser Szene ging der Ball steil auf Nilsson, der aus Sicht des SVWW rechts am Mittelkreis etwa sieben Meter in der eigenen Spielfeldhälfte den Ball noch einmal zu Mockenhaupt zurückprallen ließ. Die Nummer vier der Wiesbadener war zu diesem Zeitpunkt schon etwas aufgerückt und konnte seinerseits den als hängende Spitze agierenden Wurtz, der in diesem Moment ohne Gegenspieler war, im Mittelkreis anspielen.

Der Stürmer marschierte nun mit dem Ball am Fuß ungestört alleine auf die Box unserer Sechzger zu.

Die im Rückwärtsgang verteidigenden Löwen spielten Mann gegen Mann gegen den jeweiligen Gegenspieler. Belkahia versuchte Wurtz an der Strafraumgrenze zu stellen. Aufgrund des hohen Tempos des Wiesbadener Angreifers war das ein schweres Unterfangen. Technisch versiert und flink reichte Wurtz eine kurze Körpertäuschung und ein Übersteiger, um Belkahia hier zu düpieren, links an ihm vorbeizuziehen und in den Strafraum der Löwen einzudringen. Aus etwa acht Metern in halblinker Position im Strafraum versenkte Wurtz die Kugel im langen Eck.

Wäre dieser Treffer zu verhindern gewesen?

Möglicherweise. Wenn man sich die Entstehung ansieht, kann man zu der Auffassung kommen, dass der Kapitän der Sechzger näher an Mockenhaupt dran sein müsste, als Nilsson den Ball zu diesem zurückprallen lässt. Auch hätte nachdem Wurtz das Leder von Mockenhaupt bekam Dressel einen schnelleren Gang einlegen können, um zu versuchen zwischen den ballführenden Spieler und die Viererkette zu kommen. Man sieht sehr deutlich, dass Wurtz mit Ball gleich schnell ist wie Dressel ohne.

Semi Belkahia trifft in diesem Fall meiner Meinung nach die geringste Schuld. Er wird in der Rückwärtsbewegung von einem Spieler, der mit hohem Tempo auf ihn zuläuft ausgespielt. Hier ein Foul zu riskieren, wenn man noch den starken Torhüter hinter sich weiß, wäre nicht klug gewesen.

Der Ausgleich für die Löwen

Nach einem Foul an Merveille Biankadi auf der halblinken Seite auf halbem Weg zwischen Toraus- und Mittellinie in der Spielfeldhälfte des TSV 1860 München gibt es Freistoß für die Sechzger. Der Ball landet dann auf der halbrechten Seite bei Marius Willsch. Willsch spielt das Leder zu Neudecker, der etwa zwanzig Meter vor der Torauslinie auf dem rechten Flügel ungestört in Ballbesitz kommt. Neudecker macht das Spiel dann schnell und will mit Tempo an Lais vorbeigehen. Kurz vor der Torauslinie versucht er den Ball nach innen zu flanken. Dieser Versuch wird jedoch von Carstens geblockt. Mit großem Einsatz erkämpft sich Neudecker den geblockten Ball erneut gegen die zwei Gegenspieler und zieht mit dem Ball am Fuß in die Box.

Bevor ihn ein weiterer Verteidiger stören kann, legt der flinke Mittelfeldspieler den Ball zurück ins Strafraumzentrum. Biankadi kommt einen Schritt zu spät für einen Schuss, jedoch findet der Pass dann Steinhart, der aus dem Hintergrund in die Box eingelaufen kommt und sofort abzieht. Von Lankford abgefälscht landet der Ball in der 80. Minute unhaltbar für den auf dem falschen Fuß stehenden Wiesbadener Keeper Boss zum verdienten Ausgleich für den TSV 1860 München im Gehäuse.

Fazit zum Unentschieden zwischen Wehen Wiesbaden und dem TSV 1860 München

Wie oben erwähnt geht die Punkteteilung in Ordnung. Glücklicherweise gelang es der Konkurrenz um die Aufstiegsplätze auch nicht, sich entscheidend durchzusetzen.

Alles in allem haben wir am Samstag gegen Wiesbaden ein hochklassiges Drittligamatch gesehen, bei dem der TSV 1860 München und die Gastgeber alle Register gezogen haben, um aufgrund der gewählten taktischen Marschroute maximal erfolgreich zu sein. Mit Blick auf die tatsächlichen Torchancen könnte man den zwei nicht geholten Punkten möglicherweise hinterhertrauern. Tatsächlich ist es aber so, dass wenn Wiesbaden seine Konter klüger ausspielt die Torchancen für die Gastgeber eindeutiger ausgefallen wären als für unsere Sechzger.

Der TSV 1860 München hat das Erreichen des Relegationsplatzes weiterhin selbst in der Hand. Die Spieler sind mental stark und wirkten trotz des Rückstandes nie nervös. Im Gegenteil: sie versuchten bis zum Schluss der Partie, die Entscheidung zu ihren Gunsten herbeizuführen.

Das lässt mich sehr positiv gestimmt auf die verbleibenden zwei Spieltage blicken. Getreu dem vom Kollegen Enn ausgerufenen Motto “Nothings gonna stop us now” blicken wir alle voller Vorfreude auf die letzten beiden Spiele. Die Mannschaft gibt ihr Bestes. Mit Vertrauen ins Team und in unseren Trainer Michael Köllner bleiben wir zuversichtlich und drücken weiterhin die Daumen, dass maximaler Erfolg erreicht wird.

 

Datenquelle: wyscout