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Ein Löwe geht niemals unter: Bene vom Löwenstüberl beim Christkindlmarkt Drive-In in Erding und mit Weihnachtsmenü zum Abholen in München

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Löwenstüberl-Wirt Bene Lankes kämpft wie ein Löwe: Mit Weihnachtsmenü zum Abholen in München und Christkindlmarkt-Drive-In in Erding

Diese Serie hat einen traurigen Anlass – die Corona-Pandemie: Während wir uns auf der einen Seite über Geisterspiele und das fehlende Gemeinschaftserlebnis beklagen, wären andere froh, wenn das ihr einziges Problem wäre: Viele Selbständige und Unternehmer (nicht nur unter den Löwen) kämpfen seit Monate um ihre Existenz.

Wir zeigen in dieser Serie, wie kreativ und kampfeslustig sich die Löwen gegen Corona stellen. Wenn ihr auch auch jemanden kennt, der in dieser Serie auftauchen sollte oder ihr ein Unternehmen habt, welches kreativ umgestellt hat bzw. gegen Corona kämpft, dann schreibt uns eine Nachricht.

Drive-In-Christinkindlmarkt in Erding

Wer in diesen Tagen in Erding sich beim Drive-In-Christkindlmarkt etwas zum Essen holt, der wird dort – zumindest als Löwe – zwei alte Bekannte finden: Den Trachtn-Bäda und den Bene vom Löwenstüberl. Den Bene würde man normalerweise im Löwenstüberl finden und den Bäda auf einem “normalen” Weihnachtsmarkt – aber wie schrieb der Peter so schön auf Facebook:

S‘Lebn muß weitergehen…

Weihnachtsmarkt to go in Erding :
ENTEN, SCHWEINSBRATN, LEBERKAS, KNÖDL…
Herz, was willst du mehr…
Grüße

Da Bene Lankes und da Trachtn – Bäda ??Dazu gibt es Bilder davon, wie das in Erding aussieht und was es alles gibt. Das Beste daran: Alle Regeln werden eingehalten. Niemand steigt aus. Alle bleiben im Auto.

Der Drive-In – Christkindlmarkt ist noch bis 20. Dezember geöffnet mit folgenden Öffnungszeiten – täglich von 11-20 Uhr.

Beim Bene ist aber da noch lange nicht Schluss – er bietet für den 24./25./26.12 ein Festtagsmenü zum abholen an – allerdings nicht im Löwenstüberl am Trainingsgelände des TSV 1860, sondern in seinem anderen Standbein, Thomi´s Kuchl in Altperlach.

Details dazu entnehmt bitte dem Bild:

Wie Anfangs schon erwähnt – ein echter Löwe geht niemals unter. Bene & Bäda freuen sich über euren Support.

Im ersten Teil hatten wir den Kastanienimbiss vom Kastaniengarten in München-Giesing vorgestellt.

Sechzig um Sieben: Tipps für löwenstarke Weihnachten & Co.

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TSV 1860 München Sechzgerstadion

Für ein löwenstarkes Weihnachtsfest
10.12. – Wenn man eins und eins zusammenzählt (und noch 12 addiert), merkt man recht schnell: in zwei Wochen ist Heiligabend! Um Löwenfans eine Freude zu bereiten, gibt es durchaus ein paar sich bietende Möglichkeiten. Neben dem Löwen-Fanshop sind das natürlich auch die angebotenen Artikel des eV-Shops. Seit gestern gibt es in Letzterem auch Artikel der Darts-Abteilung zu erwerben, die als eine Sonderkollektion eingeführt wurden. Dieses Wort impliziert bereits, dass es sich um eine einmalige Gelegenheit handeln könnte. Also schnell zuschlagen und weiß-blaue Darts-Freunde glücklich unterm Weihnachtsbaum erleben! Wer lieber etwas exklusiveres verschenken möchte, kann ein Unikat ersteigern: Noch gute 9 Tage läuft die Auktion zum Matchworn-Weihnachtstrikot von Verteidiger Stephan Salger. Mit eurem Geld könnt ihr hierbei gleich noch Kindern und Jugendlichen helfen.

Neuer Löwenfreund
Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer konnte am gestrigen Tage mit der Paedi Protect AG ein weiteres Unternehmen im Kreise der Löwenfreunde begrüßen. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung hochwertiger Hautpflege und Sonnenschutzprodukte für Kinder und Erwachsene spezialisiert. Für Löwenfans gibt es als Begrüßung einen Rabattcode: bis zum 23.12.20 könnt ihr mit “Loewen30” im Onlineshop 30% sparen.

Training
Michael Köllner bittet die Jungs heute zur Videoanalyse. Im Anschluss wird zur besten Mittagszeit nicht etwa gespeist, sondern Kalorien abgebaut – und vielleicht ja auch der entscheidene Spielzug für das Aufeinandertreffen mit dem Waldhof aus Mannheim einstudiert.

Elf des Monats November
Die Leser von liga3-online haben eine Woche lang über ihre Elf des Monats abgestimmt. Mit Dennis Dressel hat es immerhin auch ein Sechzger geschafft, außerdem sind u.a. die Ex-Löwen Daferner (Dresden) und Vollmann (Rostock) vertreten.

Sechzig@18:60 – Die Abendnachrichten von sechzger.de

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Lautern vs. Sechzig kostenlos auf MAGENTA TV

Aufgepasst! Wie die offizielle Website des TSV 1860 heute vermeldet hat, könnt Ihr am kommenden Dienstag (15.12. ab 18.30 Uhr) ergänzend zum sechzger.de-Liveticker, der Euch in gewohnter Manier mit den wichtigsten Infos vom Betzenberg versorgen wird, auch bewegte Bilder aus Kaiserslautern empfangen – ganz ohne MAGENTA-Abo. Das Spiel wird kostenlos und ohne Registrierung auf dem Pay-TV-Sender zu sehen sein. Die Partie der Löwen auf dem Betzenberg ist Teil der sogenannten „MagentaSport Festtage“ –  wollen wir hoffen, dass Köllners Schützlinge einen richtigen Festtag daraus machen.

Interview mit ehemaligem Junglöwen

Unser Redaktionsmitglied Stefan Kranzberg hatte am Wochenende – parallel zur Niederlage in Köln – die Möglichkeit, dem österreichischen Zweitligakick zwischen dem FC Dornbirn 1913 und den Young Violets Austria aus der Hauptstadt beizuwohnen. Allein das wäre in Corona-Zeiten ja schon eine Nachricht Wert (wobei er leider keine Tore bestaunen durfte). Aber damit nicht genug: Auf dem Spielfeld im Dress der Gastgeber war Maurice Mathis unterwegs, der unserem Kollegen – wie vereinbart – nach dem Spiel für ein Gespräch zur Verfügung stand. Wem der Name gar nichts sagt (und auch jede*r andere) kann hier nachlesen, welchen Bezug der Akteur zu unseren Löwen und was er noch so zu erzählen hatte. Es lohnt sich!

Fliegende Pfeile – zu Weihnachten?

Bei einer weiteren Nachricht, die aufmerksame sechzger.de-Leser*innen heute Mittag bei uns vorfinden konnten, geht es nicht um verbale Giftpfeile oder ähnlich Unerfreuliches, sondern um einen Artikel, der im Onlineshop des e.V. zu erwerben ist und der den oder die eine*n oder andere*n vielleicht von der Verlegenheit befreit, auch zwei Wochen vor dem Weihnachtsfest (ja, morgen in 14 Tagen ist es soweit!) immer noch kein passendes Geschenk für den oder die liebsten Löwen/Löwin gefunden zu haben: Gerne haben wir hier auf die Darts-Sonderkollektion im schicken Löwendesign hingewiesen. Und wer uns weiter gewogen bleibt, die Augen offen hält und Darts mag, der hat vielleicht schon in Kürze Grund zur Freude…

Nachfolger für Pusic – Owusu oder wer?

Auf unserer facebook-Präsenz haben wir heute Mittag eine Diskussion angestoßen, ob Prince Owusu mit einer möglichen dritten Rückkehr zum TSV 1860 der Mannschaft direkt weiterhelfen würde und/oder welche (realistischen) Optionen für den Löwensturm den Fans noch vorschweben. Wir freuen uns, dass hier – anders als an manch anderen Stellen in den Weiten des Webs – (fast) ausschließlich sachliche und konstruktive Beiträge zu lesen waren. Gelöscht werden musste da jedenfalls nix. So geht es also auch…

TSV 1860 München e.V.: Sonderkollektion Darts im Onlineshop

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Normalerweise ist im Alexandra Palace um diese Jahreszeit die Hölle los. Die Weltmeisterschaft im Darts steht in den Startlöchern und jedes Jahr fliegen auch zahlreiche Deutsche nach London, um live im Ally Pally dabei zu sehen, wenn die besten Spieler/-innen der Welt um den Titel kämpfen. Und ja: Die ein oder andere Flagge der Löwen wehte ebenfalls schon in der traditionsreichen Spielstätte der Darts-Größen!

Darts beim TSV 1860

Auch auf der Geschäftsstelle des TSV 1860 fliegen bereits täglich vermehrt Pfeile in Richtung der Triple 20 und die Spannung hinsichtlich der WM wächst. Zwar geht leider (noch) kein Löwe an den Start, aber wer weiß: Was nicht ist, kann ja noch werden! Es muss ja nicht gleich der nächste Phil Taylor werden…

Sonderkollektion

Um Sechzig dennoch während der Weltmeisterschaft zu repräsentieren, könnt Ihr nun die Darts-Sonderkollektion exklusiv im e.V.- Shop erwerben. Auf drei verschiedenfarbigen Flight-Sets präsentiert sich der Löwe in voller Pracht. Für den optimalen Wandschutz gibt es zusätzlich auch das „Löwen-Surroundboard“ in zwei unterschiedlichen Designs.

Und wie sagt man (leicht abgeändert) so schön:
Double is funny, triple makes the money – beim Kauf von allen drei Sets, gibt es ordentlich Rabatt.

Auf zur nächsten “One hundred and eighty”!

Im Interview: Ex-Löwe Maurice Mathis (FC Dornbirn 1913)

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Am vergangenen Wochenende war sechzger.de nicht nur live bei der Niederlage des TSV 1860 bei Viktoria Köln dabei, sondern stattete parallel auch dem Stadion Birkenwiese einen Besuch ab, wo Gastgeber FC Dornbirn 1913 in der 2. österreichischen Liga die Young Violets Austria Wien empfing und über ein torloses Remis nicht hinauskam. Der eigentliche Grund war jedoch ein Interview mit Ex-Löwe Maurice Mathis, der bereits in jungen Jahren aus seiner Heimat nach Giesing wechselte, in der Jugend und bei den Amateuren (10 Spiele, 1 Tor) kickte und nun zurück im Ländle ist. Nach dem Spiel trafen wir den gebürtigen Hohenemser zum Gespräch.

Lieber 1860 als Hoffenheim

sechzger.de: Servus Maurice und danke, dass Du Dir unmittelbar nach dem Abpfiff Zeit für das Gespräch genommen hast.
Maurice Mathis: Servus, sehr gerne, freut mich.

sechzger.de: Wahrscheinlich hast Du Dich gewundert, warum ein Löwen-Portal jetzt plötzlich ein Interview mit Dir möchte, aber mich würde interessieren, wie es damals im Jahr 2015 zu dem Wechsel zu 1860 kam und was den Ausschlag dazu gab. Du hättest ja sicher auch zu Wacker Innsbruck oder zum SCR Altach oder so wechseln können.
Maurice Mathis: Mir war mit 14 schon klar, dass ich unbedingt ins Ausland will und am liebsten nach Deutschland. Es gab dann schon ein paar Gespräche mit anderen Vereinen, zum Beispiel Hoffenheim mit Ernst Tanner oder auch Fürth, wo ich im Probetraining war, und dann kam 1860 auf mich zu und hat mir ebenfalls ein Probetraining angeboten, was ich aber abgelehnt habe. Dann haben sie mich vier Spiele lang beobachtet und es ging alles recht schnell, weil es bereits in den letzten zwei Wochen des Transferfensters war. Somit bin ich dann also mit 16 ins Internat der Löwen gegangen.

sechzger.de: Hattest Du das damals auf dem Schirm, dass Deine Landsleute Stranzl, Hosiner und Baumgartlinger auch den Weg gegangen waren und dann ja Profi wurden? Waren die sowas wie Vorbilder für Dich?
Maurice Mathis: Bewusst war mir das natürlich schon, aber jetzt nicht wirklich der Auslöser, ausgerechnet zu 1860 zu gehen. Ich hatte mich einfach sehr wohl gefühlt bei den Gesprächen mit den Löwen; das war sehr familiär, was mich – ehrlich gesagt – auch ziemlich gewundert hat im deutschen Fußball, weil ich das bei Hoffenheim anders kennengelernt hatte.

Früher Abschied von den Löwen

sechzger.de: Du bist dann aber ja auch sehr jung schon wieder weg von den Löwen. Woran lag das? Hast Du keine Perspektive nach oben gesehen?
Maurice Mathis: Doch, schon, aber es ist damals einfach alles anders gelaufen, als ich es erwartet hatte. Ich war lange verletzt, hatte einen Leistenbruch, dann gabs ja den Abstieg, die Amateure waren plötzlich in der Bayernliga und die U21 und die U19 wurden zusammengelegt. Und so blöd das jetzt auch klingen mag: Ich musste mit damals ne Wohnung suchen und brauchte einfach ein gewisses Grundeinkommen, um mir die überhaupt leisten zu können – und das ging sich in der 2. Mannschaft leider nicht aus. Ich wäre gerne geblieben, Sechzig wollte eigentlich auch, dass ich bleibe, aber das hat einfach nicht geklappt.

sechzger.de: Du bist dann zum VfV Hildesheim 06 in die Oberliga Niedersachsen gewechselt. Wie kommts denn zu sowas? Die waren auch Fünftligist und noch viel weiter weg von der Heimat.
Maurice Mathis: Das war eine ganz, ganz spontane Entscheidung, nachdem ich bei 1860 zwei Wochen vor Transferschluss erfahren habe, was ich verdienen könnte – und dann musste ich schnell was Neues finden. Dann gabs zwei Optionen: Zurück nach Österreich oder noch ein Versuch in Deutschland. Hildesheim war damals sehr ambitioniert und professionell, wollte unbedingt aufsteigen und dann dachte ich mir, ich probier das mal.

sechzger.de: Der Aufstieg hat dann aber erst im zweiten Jahr geklappt. Da warst Du schon wieder weg…
Maurice Mathis: Stimmt. Ich hätte da auch bleiben können, aber 2. Liga in Österreich ist dann doch eine bessere Plattform als da in der 5. Liga.

Neustart in der Heimat

sechzger.de: Wie kams dann zum Wechsel hier nach Dornbirn? Bist Du da aktiv geworden oder haben die sich bei Dir gemeldet, zumal Du ja hier aus der Region stammst?
Maurice Mathis: Dornbirn hatte im Winter schon angefragt, ob ich wechseln möchte, aber da stand ich ja noch unter Vertrag und hätte Ablöse gekostet. Nach der Saison kams dann zu Gesprächen und dann war auch schnell klar, dass es zurück in die Heimat geht zur Familie.

sechzger.de: Dein jetziger Mannschaftskollege Lucas Bundschuh hat ja einen ähnlichen Weg wie Du eingeschlagen und ist schon sehr früh nach Deutschland zum SC Freiburg gewechselt. Auch bei ihm hats nicht ganz zum Durchbruch gereicht; habt ihr Eure Erfahrungen geredet? Sind da Parallelen erkennbar?
Maurice Mathis: Ja, klar, wir kennen uns ja schon ewig aus der Akademie Vorarlberg und sein Vater ist sogar mein Firmpate. Insofern standen wir da immer im Kontakt und haben uns ausgetauscht.

Gemeinsame Vergangenheit mit Dressel, Greilinger und Kretzschmar

sechzger.de: Nochmal zurück zu 1860: Wie hast Du denn die Zeit und die Ausbildung bei den Löwen empfunden? Hat Dich das sportlich weitergebracht?
Maurice Mathis: Klar, sportlich auf jeden Fall, aber viel mehr wahrscheinlich noch in Sachen Persönlichkeit. Da bin ich schon sehr viel weitergekommen, zumal ich ja auch alleine gewohnt habe. Man muss ja mit 16 auch erstmal alleine klarkommen so ganz ohne Eltern. Und im Training habe ich mich dann auch verbessert, sei es in puncto Schnelligkeit oder körperliche Robustheit. Das ist hier in Vorarlberg im Jugendbereich ein bisschen anders.

sechzger.de: Verfolgst Du die Löwen heute noch?
Maurice Mathis: Logo, ich hab ja auch noch Freunde, die da spielen.

sechzger.de: Mit welchen heutigen Profis hast Du denn damals zusammengespielt?
Maurice Mathis: Vom jetzigen Kader dürften das der Dennis Dressel, der Fabian Greilinger und der Tom Kretzschmar sein. Und der Noel Niemann, aber der ist ja jetzt bei Arminia Bielefeld. Die haben sich alle ganz gut gemacht…

sechzger.de: Besteht da auch noch Kontakt?
Maurice Mathis: Naja, eher so mit denen aus der 2. Mannschaft, die in meinem Alter sind. Da besteht fast jeden Tag Kontakt, z.B. mit Sascha Hingerl, Moritz Heigl und Fabian Rother. Der Sascha ist ja damals mit mir zusammen nach Hildesheim gewechselt, kam dann aber zurück zu 1860.

sechzger.de: Wunderbar, dann bedanke ich mich nochmal fürs Interview und lass Dich mal in die warme Kabine. Alles Gute für die Zukunft und viel Erfolg für den Rest der Saison.
Maurice Mathis: Sehr gerne und viele Grüße nach München.

Fotos: TSV 1860 München / privat

Sechzig um sieben: Nächster Gegner von 1860 verliert +++ Lautern doch nicht schuldenfrei? +++ Keine Corona-Hilfe für Lübeck

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Löwen Sechzig um Sieben

Waldhof verliert 2:0 in Meppen

Unser nächster Gegner Waldhof Mannheim verlor sein Nachholspiel beim SV Meppen gestern Abend mit 2:0 . Die Tore für die Meppener fielen vor der Pause, Amin und Bünning trafen. Beim SV Waldhof musste Verlaat verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Mal schauen, ob er bis Samstag zum Spiel gegen 1860 wieder fit wird. Sicher fehlen wird Mittelfeldspieler Ferati, der die 5. gelbe Karte in der Nachspielzeit erhielt. Waldhof liegt damit in der Tabelle auf Platz 10 direkt hinter uns, hat aber mit 18 Punkten zwei Punkte Rückstand auf die Löwen. Da Meppen in seinen zahlreichen Nachholspielen ordentlich punktet, haben sie sich vom letzten Platz nun schon auf Rang 13 vorgearbeitet.

5 Mio. Restschulden in Kaiserslautern

Gestern wurde vermeldet, dass der 1. FC Kaiserslautern sein Planinsolvenzverfahren beendet hat und nun schuldenfrei ist. Der kicker hat genau hingeschaut: Die KgaA des FCK ist tatsächlich schuldenfrei, den e.V. drücken aber nach vor Verbindlichkeiten in Höhe von ca. 5 Mio. €. Diese stammen aus einem Durchgriffsrecht des Finanzinvestors Quattrex, der der KgaA 6,9 Mio. € geliehen hatte. Diese Summe konnte im Zuge der Planinsolvenz nun auf 3 Mio. € gedrückt werden. Mit 1,9 Mio. € stehen die roten Teufel außerdem bei ihren Fans in der Kreide, da der e.V. die sogenannte Fananleihe in Höhe von 1,9 Mio. € im Jahre 2022 zurückzahlen muss. Wie der FCK diese Schulden begleichen will, steht in den Sternen, da seine einzige Einnahmequelle die Mitgliedsbeiträge sind. In Chemnitz dagegen ist der Verein tatsächlich schuldenfrei. Wie der MDR gestern vermeldete, stimmten die Gläubiger dem Insolvenzplan zu, so dass das Verfahren nun beendet werden kann. Fans hatten dazu ca. 450.000 € gespendet.

Keine Corona-Hilfe für den VfB Lübeck

Der TSV 1860 ist nicht der eizige Verein, der die Corona-Hilfe des Bundes nicht ausbezahlt bekommt. Anders als unsere KgaA ist der VfB Lübeck aber kein UiS (Unternehmen in Schwierigkeiten), sondern ganz im Gegenteil durch den Aufstieg mit Mehreinnahmen gesegnet. Die – Achtung! – 1.860 Zuschauer, die zu Saisonbeginn noch zugelassen waren, sorgten gegenüber der Vorsaison (in der Lübeck noch in der Regionalliga spielte) nicht für Mindereinnahmen. Der VfB will nun Widerspruch einlegen.

Das ist los an der Grünwalder Straße.

Das Trainingsgelände befindet sich nach wie vor im Teil-Lockdown. Stüberl geschlossen, Training beobachten verboten. Lediglich der Fanshop hat geöffnet. Falls jemand dort am späten Vormittag Weihnachtsgeschenke einkaufen geht, könnte er einen Blick auf die Löwen erhaschen, wie sie auf den Trainingsplatz gehen.

Sechzig@18:60 – Wird Martin Pusic durch Prince Owusu ersetzt?

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Sechzig @18:60 Pilotprojekt Union Berlin
Das Grünwalder Stadion in den Abendstunden

Das Thema des heutigen Tages war natürlich die Vertragsauflösung von Martin Pusic – alle relevanten Informationen findet Ihr im Artikel von heute Mittag.

Owusu als Ersatz?

Laut tz bemüht man sich bereits um Ersatz für den Stürmer und einer der Kandidaten ist ein alter Bekannter. Zieht es Prince Owusu ein drittes Mal nach Giesing? Beim SC Paderborn kam Owusu bisher zu lediglich sieben Kurzeinsätzen, beim TSV 1860 wäre die Chance auf mehr Einsatzzeit ungleich höher.

3. Liga aktuell

Momentan stehen sich der SV Meppen und unser Gegner vom kommenden Wochenende, der SV Waldhof Mannheim gegenüber. Zur Pause führen die Emsländer durch Treffer von Amin und Bünning mit 2:0. Eventuell relevant für Samstag: Waldhof-Verteidiger Jesper Verlaat musste bereits nach zwanzig Minuten verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Ob er bis zum Match in Giesing wieder fit, ist zum jetzigen Zeitpunkt natürlich noch nicht bekannt.

Drei Corona-Fälle in Zwickau

Beim FSV Zwickau reißen die schlechten Nachrichten nicht ab. Neben der sportlichen Talfahrt wurden nun auch noch drei weitere Spieler positiv auf Corona getestet.

30.000 Geister

Dynamo Dresden verkauft für das Pokalmatch gegen den SV Darmstadt 98 virtuelle Tickets und hofft auf die finanzielle Unterstützung der Fans. Ziel sei es, 30.000 Geistertickets an den Mann bzw. die Frau zu bringen.

Abteilung Wassersport

Zu guter Letzt wollen wir uns nochmal auf die Vorstellung der Abteilung Wassersport hinweisen, die uns dankenswerterweise mit reichlich Infos versorgt hat.

1. FC Kaiserslautern: Insolvenzverfahren abgeschlossen

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Das Insolvenzverfahren des 1. FC Kaiserslautern ist offiziell abgeschlossen und die Kapitalgesellschaft des FCK nun auch offiziell schuldenfrei. Das Amtsgericht Kaiserslautern bestätigte am Montag die Aufhebung des Verfahrens.

24 Millionen Euro Schulden

Die Kaptalgesellschaft hatte im September aufgrund eines Schuldenstands von 24 Millionen Euro und drohender Zahlungsunfähigkeit ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt und die Gläubigerversammlung dem Insolvenzplan mit großer Mehrheit zugestimmt.

4 % Insolvenzquote

Zu den Gläubigern, denen nun eine festgeschriebene Insolvenzquote von 4 % zusteht, gehören neben den Dauerkarten-Inhabern auch verschiedene Vereine wie Dynamo Dresden, die SG Sonnenhof Großaspach und die Würzburger Kickers. So erhält Großaspach, Absteiger in die Regionalliga, für den Transfer von Philipp Hercher statt 125.000 Euro nun lediglich 5.000 Euro und auch Zweitligaaufsteiger Würzburg schaut mit 8.000 (statt 200.000) Euro für Janik Bachmann ziemlich in die Röhre.

Interessantes Geschäftsmodel, oder?

TSV 1860: Stürmer Martin Pusic löst Vertrag mit sofortiger Wirkung auf

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Bereits gestern hatte es die AZ angekündigt, nun folgte seitens des KGaA die offizielle Bestätigung: Stürmer Martin Pusic verlässt den TSV 1860, sein Vertrag wurde einvernehmlich aufgelöst.

Schon am vergangenen Samstag gehörte der Österreicher bei der Niederlage in Köln nicht mehr zum Kader, da er “aus privaten Gründen” nach Wien abgereist war. An Spekulationen bezüglich dieser Gründe hatte sich sechzger.de bewusst nicht beteiligt und wird auch zukünftig so verfahren.

Karriereende?

Martin Pusic bestritt insgesamt acht Pflichtspiele für den TSV 1860, ein Tor gelang dem Angreifer dabei trotz mitunter ansprechenden Leistungen leider nicht. Ob der Österreicher seine Karriere beendet oder bei einem anderen Verein zu einem späteren Zeitpunkt einen Neustart wagt, ist derzeit nicht bekannt. Die Löwen haben jedoch Vorkehrungen getroffen und sich als sinnvollen Passus eine “entsprechende Abstandszahlung” im Aufhebungsvertrag garantieren lassen – siehe Pressemitteilung am Ende des Artikels.

Der 33-Jährige war bereits in Österreich, England, Dänemark, Norwegen und den Niederlanden aktiv. Wie auch immer: Wir wünschen Martin Pusic für die Zukunft alles Gute.

Neuzugang in der Winterpause?

Man wird sehen, wie die Löwen darauf reagieren werden, dass nun eine offensive Option weniger im Kader vorhanden ist. Mit Lex, Djayo, Linsbichler und Durrans hat man zwar vier weitere potentielle Angreifer in der Hinterhand, sollte Sascha Mölders mal pausieren müssen, doch gerade den drei Letztgenannten fehlt es an Erfahrung in der 3. Liga, um den Routinier adäquat ersetzen zu können.

Hoffentlich gelingt es Günther Gorenzel zeitnah, die durch die Vertragsauflösung mit Pusic freigewordenen finanziellen Mittel in eine neue Offensivkraft zu investieren, die dem TSV 1860 bereits kurzfristig weiterhelfen.

Pressemitteilung des TSV 1860

Hier die Pressemitteilung der Löwen im Wortlaut:

Wie am Wochenende angekündigt hat das vereinbarte Gespräch zwischen Martin Pusic und Günther Gorenzel gleich zu Anfang dieser Woche stattgefunden. In diesem Gespräch hat Martin Pusic erneut mitgeteilt, dass er sich aus privaten Gründen in den nächsten Wochen nicht auf Fußball konzentrieren und daher nicht die gewünschte Leistung für den TSV 1860 München bringen kann.

Deswegen hat Günther Gorenzel Fakten und die bestmögliche und saubere Lösung für den TSV 1860 München geschaffen und mit Martin Pusic im gegenseitigen Einvernehmen den Arbeitsvertrag aufgelöst. Im Zuge dessen wurde sich auch darauf verständigt, dass Martin Pusic während der ursprünglichen Vertragslaufzeit für keinen anderen Verein im In- oder Ausland ohne entsprechende Abstandszahlung auflaufen kann.

Günther Gorenzel: „Mit der Vertragsauflösung haben wir die für 1860 München beste Variante gewählt, denn wir brauchen stets Spieler, die mit Leib und Seele bei der Sache sind. Wir wünschen Martin Pusic für seinen weiteren Lebensweg alles Gute und hoffen, dass er seine private Situation, die ihn derzeit stark belastet, gut übersteht. Denn bei allem Streben nach Punkten und Erfolg sollte immer der Mensch im Vordergrund stehen.“

Martin Pusic verabschiedet sich von den Löwen-Fans: „Aufgrund meiner privaten Situation ist es mir derzeit nicht möglich, mich auf Fußball zu konzentrieren und die Leistung zu bringen, die der Verein und die Fans sich von mir wünschen. Daher habe ich mich mit Günther Gorenzel und dem TSV 1860 München auf eine Auflösung meines Vertrags geeinigt. Ich wünsche dem TSV 1860 München, dem Team und ebenso den Fans alles Gute. Schade, dass ich es nicht erleben durfte, wie die Stimmung in einem ausverkauften Grünwalder Stadion ist.“

TSV 1860 München e.V.: Vorstellung Abteilung Wassersport

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Nachdem wir vor einiger Zeit bereits die Abteilung Vereinsgeschichte ausführlich vorgestellt haben und auch immer wieder über andere Abteilungen (eSports, Fußball,…) berichten, widmen wir uns heute einer weiteren Sparte des Vereins: Diesmal wollen wir Euch die Wassersportabteilung des TSV München von 1860 e.V. näherbringen.

Gründung

An sich besteht die Abteilung aus zwei einzelnen Sektionen: der Kanuabteilung und der Segelabteilung. Erstere entstand 1922 als Faltbootabteilung und gewann seitdem mehrere nationale Wettkämpfe (u. a. Deutsche Meisterschaft 19.7.1925 und 6.6.1973), seit längerem steht aber der Breitensport im Vordergrund. Die Segelabteilung wurde 1979 gegründet, ehe beide Abteilungen 1994 schließlich zusammengelegt wurden. Aktuell haben die Wassersportler etwa 150 Mitglieder, davon rund 90 Kanuten und 70 Segler (etwa 10 Mitglieder sind sowohl als Segler, als auch als Kanuten gemeldet). Und eine Information für die Nerds unter Euch: Die Abteilung Wassersport hat eigene Abteilungsfarben (schwarz/blau) und sogar einen eigenen Wimpel (siehe Beitragsbild)!

Aktivitäten

Die Kanuten sind vornehmlich im Wildwasser unterwegs; von Anfang Mai bis Ende September üben sie zweimal die Woche Paddeltechnik an der Floßlände. Im Winter wird dann einmal in der Woche Ausdauer auf dem Werkskanal trainiert, zudem kann in einem Hallenbad die Eskimorolle erlernt werden. Die Höhepunkte der Saison sind ohne Zweifel die Wanderfahrten. Etwa jedes zweite oder dritte Wochenende geht es in der Sommersaison zu Paddeltouren auf die Alpenbäche in Deutschland, Österreich, Frankreich und Slowenien. Auch mehrtägige Kanufreizeiten stehen im Programm. Die Boote der Segler liegen am Starnberger See und stehen dort erfahrenen Seglern zur Verfügung. Nach Wind- und Wetterlage ergeben sich kurzfristige gemeinsame Ausfahrten.  Über den Winter bleiben die Segler bei Stammtischen der gesamten Wassersportabteilung in Kontakt.

Eigene Heimat

Die Wassersportler sind als einzige Abteilung des TSV 1860 in der glücklichen Situation, ein eigenes Heim in München zu besitzen. Seit 90 Jahren verpachtet ihnen die Stadt München ein etwa 1000 m² großes Grundstück in Thalkirchen zum Zwecke des Kanusportes. Die Mitglieder der Abteilung haben dort ein Bootshaus, eine Bootshalle, einen Schuppen und eine Werkstatt in Eigenarbeit errichtet. Das Grundstück hat idealerweise einen eigenen Booteinstieg am Thalkirchner Mühlbach. Über diesen können die Aktiven zu ihren Trainingstrecken, dem Werkkanal und der Floßlände paddeln.

Wie kann man mitmachen?

Von Juni bis August gibt es an jedem ersten Montag ein Schnupperpaddeln. Das Training beginnt um 18:00 Uhr, es empfiehlt sich etwa 15 Minuten früher da zu sein. Veranstaltungsort ist das Bootshaus in der Zentralländstraße 8 in Thalkirchen (mit der U3 oder per Rad/Fuß am besten zu erreichen, Parkplätze sind im Sommer absolute Mangelware). Benötigt werden Badesachen und Schuhe, die nass werden dürfen. Wenn vorhanden, bringt Euren eigenen Neoprenanzug mit. Den Rest (Schwimmweste, Helm, Kajak, Paddel, Spritzdecke, evtl. Neopren) stellet die Abteilung Wassersport. Wichtig: Gutes Schwimmen ist Voraussetzung.

Corona und die Abteilung

Von Corona waren und sind die Wassersportler weniger als andere Abteilungen betroffen. Als Outdoorsportart war ein Sportbetrieb – abgesehen vom Lockdown im Frühjahr – zumindest im eingeschränktem Rahmen möglich. Von Juni bis September unterschied sich das Vereinsleben nur geringfügig von den Vorjahren. Aktuell ist zwar der Trainingsbetrieb ausgesetzt, individuelles Paddeln ist aber für alle Mitglieder möglich. Erstaunlich: Im Kalenderjahr 2020 konnte die Abteilung trotz Corona sogar eine Steigerung der Mitgliederzahlen verbuchen.

Relevante Links

Wenn Ihr Euch näher über die Abteilung Wassersport informieren wollt, dann legen wir Euch folgende Links ans Herz:

https://tsv1860.org/portfolio/wassersport/
https://tsv1860.org/geschichte-wassersport/
https://tsv1860.org/kajak/
https://tsv1860.org/segeln/
https://tsv1860.org/bootshaus/

Bild: https://tsv1860.org/galerie-wassersport/