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1:1-Remis gegen Aue zum Hiller-Abschied

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Remis Aue Hiller-Abschied
Remis Aue Hiller-Abschied

Stimmungsvoll wurde es beim letzten Saisonspiel des TSV 1860 München gegen den FC Erzgebirge Aue bereits 15 Minuten vor Anpfiff. Löwen-Legende Marco Hiller wurde auf dem Rasen verabschiedet und das ganze Stadion skandierte seinen Namen. Auf dem Rasen wurde im ersten Durchgang eher Magerkost geboten und Aue ging nach zwei Minuten in Front. Jacobsen traf nach dem Seitenwechsel per Foul-Elfmeter zum 1:1-Remis.

Aue geht früh in Führung

Direkt nach Anpfiff wurden die Münchner dann gleich eiskalt erwischt. Schifferl, der für den verletzten Dulic auf den Posten des Innenverteidigers gerückt war, kam nach einer Hereingabe des Neu-Löwen Jakob in seinem letzten Spiel für Aue nicht mehr hin und Seitz traf nach gerade einmal 80 Sekunden zum 0:1. Fortan sahen die 15.000 Zuschauer auf beiden Seiten wenig Produktives.

Aue näher am zweiten Treffer

Wenig später hatten die Löwen Glück, dass Aue eine Großchance auf den zweiten Treffer liegen ließ. Über 45 Minuten waren die Gäste näher am zweiten Treffer. Die Sechzger kamen lediglich zu zwei Halbchancen. Dabei setzte Guttau den Ball aus spitzem Winkel auf das Tornetz und Kozuki spitzelte den Ball in die Arme des Gäste-Keepers.

Jacobsen trifft per Elfmeter

Nach dem Seitenwechsel kamen die Münchner unverändert, aber deutlich stärker aus den Katakomben. Der Lohn folgte nach 52 Minuten, als Kozuki im Strafraum von Jakob gezupft wurde und Jacobsen den fälligen und berechtigten Strafstoß sicher zum 1:1 verwandelte. Die Löwen kamen fortan besser in die Partie und hatten mehr Spielanteile. Allerdings musste auf der anderen Seite auch Schifferl per Grätsche einen Konter bereinigen.

Verlaat scheitert knapp per Kopf

Die beste Chance auf den Siegtreffer hatte dann Verlaat, der aber nach starker Hereingabe von Deniz den Ball am langen Pfosten vorbeiköpfte. Philipp, Wolfram, Ott und Reich kamen kamen in der Schlussphase noch in die Begegnung. Wirklich zwingend wurden die Münchner aber trotz einer dominant geführten zweiten Hälfte danach aber nicht mehr. Von den ersatzgeschwächten Gästen kam in der Schlussphase ebenfalls nichts mehr, sodass die Saison locker austrudelte.

Remis gegen Aue zum Hiller-Abschied

Am Ende blieb es beim 1:1-Remis gegen Aue zum Hiller-Abschied, der von den Fans nach dem Schlusspfiff gebührend gefeiert wurde. Ein leistungsgerechtes Ergebnis, auch wenn die Sechzger in der zweiten Halbzeit näher am Siegtreffer waren, als die Gäste aus dem Erzgebirge.

Liveticker: TSV 1860 München – Erzgebirge Aue (38.Spieltag)

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sechzger.de Liveticker TSV 1860 München Erzgebirge Aue 38-Spieltag Saison 2024-25

Herzlich willkommen zum Liveticker am 38.Spieltag der Saison 2024/25 mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und Erzgebirge Aue!

Ohne den gesperrten Trainer Patrick Glöckner absolviert der TSV 1860 München am heutigen Samstag das letzte Saisonspiel gegen Erzgebirge Aue. Bei den Löwen dürfte weniger das sportliche Abschneiden, als viel mehr der Abschied von Marco Hiller im Vordergrund der Partie stehen. Dennoch hoffen die zahlreichen Zuschauer natürlich auf ein unterhaltsames Fußballspiel zwischen den beiden Mannschaften. Mit einem Unentschieden oder Sieg könnte der TSV 1860 zudem noch auf einen einstelligen Tabellenplatz klettern.

Aufstellung:
Hiller – Danhof, Verlaat (C), Schifferl, Kwadwo – Jacobsen, Deniz – Abiama, Guttau, Kozuki – Hobsch

Bank:
Vollath (TW), Philipp, Reinthaler, Reich, Gevorgyan, Maier, Ott, Wolfram, Erdogan

Tore:
1:0 (2.) Seitz, 1:1 (52.) Jacobsen (FE)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Dulic, Lucoqui, Kloss, Schröter, Bähr (alle verletzt), Bangerter, Avdija (alle U21), Glöckner (Rotsperre)

(Eventuelle) Ausfälle bei Erzgebirge Aue:
Bär, Burghardt, Özkan, Schmid, Bornschein (alle verletzt bzw. krank)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Dickson Abiama, Sean Dulic, Soichiro Kozuki, Max Reinthaler, Leroy Kwadwo, Rene Vollath und Florian Bähr haben bereits vier gelbe Karten gesehen, Thore Jacobsen steht bei neun Verwarnungen. Bei einer weiteren Gelben müssen sie allerdings nicht aussetzen, da die Karten nicht in die neue Saison übertragen werden.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – Erzgebirge Aue außer im Liveticker noch verfolgen?

Das Grünwalder Stadion ist ausverkauft, Tageskassen öffnen daher nicht. Über den offiziellen Zweitmarkt sind bis kurz vor Anpfiff möglicherweise noch Karten verfügbar.

Das heutige Heimspiel wird nicht im Free-TV gezeigt. Allerdings ist MagentaSport natürlich wie gewohnt vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Servus, Löwen: TSV 1860 verabschiedet zahlreiche Spieler

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Mit Kilian Jakob, Florian Niederlechner und Kevin Volland haben die Löwen bereits drei Neuzugänge für die kommende Saison präsentiert. Wenn Spieler kommen, heißt es auf der anderen Seite jedoch auch Abschied zu nehmen. Neben Marco Hiller werden auch Leroy Kwadwo, Marlon Frey, Tim Kloss, Raphael Ott, Moritz Bangerter, Erion Avdija und (zumindest vorläufig) Leihspieler Dickson Abiama den TSV 1860 verlassen. Mit Anderson Lucoqui und Julian Guttau befindet man sich noch in Gesprächen hinsichtlich einer Vertragsverlängerung.

TSV 1860 verabschiedet zahlreiche Spieler

Mit Löwen-Urgestein Marco Hiller, Tim Kloss, Erion Avdija, Moritz Bangerter und Raphael Ott verlassen fünf Spieler den TSV 1860, die im vereinseigenen Nachwuchsleistungszentrum ausgebildet worden waren. Besonders der Abschied von Torwart Marco Hiller, der 17 Jahre lang den Löwen auf der Brust trug, fällt schwer. Kloss, Bangerter, Avdija und Ott zeigten zwar immer wieder vielversprechende Ansätze, konnten sich jedoch leider nicht nachhaltig im Profibereich durchsetzen.

Zudem verlassen mit Co-Trainer und Team-Manager Stefan Lex und Torwarttrainer Harald Huber zwei langjährige Löwen den TSV 1860.

Leroy Kwadwo und Marlon Frey standen jeweils zwei Spielzeiten an der Grünwalder Straße unter Vertrag und werden bestimmt demnächst bei einem anderen Verein vorgestellt.

Bleiben Guttau, Lucoqui und Abiama?

Mit Leihspieler Dickson Abiama verlässt zudem ein Spieler die Löwen, der die Herzen der Fans durch seine Spielweise im Sturm eroberte. Er kehrt zum 1. FC Kaiserslautern zurück – zumindest vorläufig. Da sein Vertrag bei den Pfälzern noch bis 2027 läuft, wäre theoretisch eine weitere Leihe möglich. Inwiefern der TSV 1860 diese anstrebt oder ob sich Abiama bei den roten Teufeln durchsetzen kann, wird sich zeigen.

Auch die Verträge von Anderson Lucoqui und Julian Guttau laufen zum 30.06. aus, mit beiden Spielern steht man jedoch noch in Verhandlungen wegen einer etwaigen Verlängerung. Sportlich gesehen könnten beide Spieler wichtige Puzzlesteine sein, um in der kommenden Saison oben anzugreifen.

Wer könnte noch gehen?

Laut Medienberichten zeigen höherklassige Vereine an den beiden Youngstern Lukas Reich und Sean Dulic. Während die Zeichen bei Dulic auf Verbleib beim TSV 1860 stehen, könnte Reich die Löwen in Kürze verlassen, um per Rückleihe umgehend nach Giesing zurückzukehren. Womöglich wäre diese Option für beide Partien sinnvoll, zumal der U19-Nationalspieler im kommenden Jahr sein Abitur ablegen wird.

Fabian Schubert verfügt zwar noch über einen Vertrag bis 2026, eine wirkliche Perspektive hat der Österreicher an der Grünwalder Straße jedoch vermutlich eher nicht. Eliot Muteba wird im Sommer von seiner Leihe zum FV Illertissen zurückkehren, seine Zukunft beim TSV 1860 dürfte jedoch überschaubar sein. Inwiefern Florian Bähr (Leihe vom VfL Osnabrück bis 2026) bei den Löwen bleiben wird, ist zudem offen.

Testspiel: TSV 1860 U19 besiegt Heidenheim

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Tsv 1860 U19 Heidenheim

In einem Testspiel trafen am Freitagabend in Affing der 1. FC Heidenheim und die U19 des TSV 1860 aufeinander. Nach 90 Minuten setzten sich die Löwen gegen den Nachwuchs des Bundesligisten mit 1:0 durch.

TSV 1860 U19 besiegt Heidenheim

Vor rund 250 Zuschauern setzte Trainer Jonas Schittenhelm bereits auf die Mannschaft, die in der kommenden Saison in der DFB Nachwuchsliga auflaufen wird. Spieler wie Samuel Althaus, Clemens Lippmann, Finn Fuchs, Miran Qela oder Emre Erdogan, der kürzlich in der 3. Liga debütierte und auch gegen Erzgebirge Aue im Kader stehen wird, suchte man vergeblich auf dem Spielberichtsbogen.

Nach 90 Minuten verließen die Junglöwen durch ein Treffer von Valentin Bannert (41.) den Platz als Sieger. Der alte Jahrgang hatte sich in der DFB Nachwuchsliga für die Hauptgruppe A qualifiziert und dort nach einem Fehlstart knapp den Aufstieg in die KO-Runde um die deutsche Meisterschaft verpasst. Im Endspiel treffen dort am Sonntag Bayer Leverkusen und der 1. FC Köln aufeinander.

Servus Marco!

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Mit ein paar persönlichen Worten nimmt sechzger.de-Redakteur Christian Jung Abschied von Marco Hiller.

Hiller knapp hinter Miller

Wenn sich Marco Hiller am Samstag Mittag um halb zwei zum – vorerst – letzten Mal ins Tor des TSV 1860 München stellt, dann sehe ich ihn zum insgesamt 150. Mal in dieser Rolle live im Stadion. Damit belegt er in meiner persönlichen Allzeit-Statistik den zweiten Platz. Nur Thomas Miller kommt auf elf Spiele mehr. Knapp hinter sich lässt der Gröbenzeller in dieser Liste Löwenlegenden wie Armin Störzenhofecker, Rainer Maurer, Bernhard Trares oder Philipp Steinhart.

Ein besonderer Platz im Löwenherzen

Nicht zuletzt aufgrund dieser beeindruckenden Anzahl an Spielen (insgesamt absolvierte er 275 Partien in Liga- und Pokalwettbewerben für die erste Mannschaft der Löwen), die Marco Hiller nur deshalb sammeln konnte, weil er sich immer wieder auf’s Neue gegen immer neue Konkurrenten um die Torhüterposition durchsetze, hat Hiller einen ganz besonderen Platz in meinem Löwenherzen. Und ich werde am Samstag sicher ein wenig wehmütig, wenn das Spiel gegen Aue abgepfiffen ist und ich Gewissheit habe, dass zum Auftakt in die neue Saison 2025/26 ein anderer Torwart in die sehr großen Fußstapfen treten muss, die Hiller ihm hinterlässt.

Erinnern statt lamentieren, bitte!

Es ist müssig darüber zu lamentieren, wer die “Schuld” an diesem Abschied hat. Im für gewöhnlich sehr aufgeregten und stets von Kontroversen geprägten Löwenumfeld gibt es in diesen Tagen rund um das Thema viele Diskussionen. Zu viele. Ob der seit seinem elften Lebensjahr bei den Löwen aktive Hiller vom Geschäftsführer Dr. Werner mit einem schlechten, ja inakzeptablen Vertragsangebot brüskiert und so quasi vom Hof gejeagt wurde? Oder ob es nach so langer Zeit bei ein- und demselben Verein einfach mal Zeit für eine Luftveränderung war? Ob die familiäre Situation (mit einem kleinen Kind) vielleicht einen Wechsel (z.B. ins Ausland) attraktiv erscheinen lässt? Oder ob vielleicht ein Sammelsurium aus diesen (und weiteren) Gründen nun für den Abschied gesorgt hat?

Keiner – außer den Beteiligten selbst – weiß das so genau und ich muss ehrlich sagen, für mich spielt das auch keine so große Rolle. Im Gegenteil. Ich finde, es wird der Löwenlegende Marco Hiller nicht gerecht, wenn man sich nun über die Gründe seines Abschieds streitet, anstatt ihm beim morgigen Saison- und also auch “Hiller-Finale” einen würdigen Abschied zu bereiten.

Hiller-Bilder im Kopf

Wenn Marco Hiller morgen gegen Zwanzig nach Drei zum – auch hier betont: vorerst! – letzten Mal vor die Westkurve kommt, um sich zu verabschieden, dann werden sicher einige Bilder und Erinnerungen seiner Löwenzeit vor meinem geistigen Auge ablaufen. Und sicher nicht nur vor meinem.

Die Mannschaftsfotos der Junglöwen, die ihn noch als Kind zeigen.

Das eine oder andere Heimspiel für die Amas im Sechzgerstadion als junger, sehr junger Mann.

Regionalliga 2017/18

Der “Tag der Wiederauferstehung” am 13. Juli 2017 in Memmingen, als er plötzlich Torwart der ersten Mannschaft seines Lieblingsvereins war und sich im Laufe der Saison als deren großer Rückhalt entwickelte.

Der – auch dank Hiller – sofort gelungene Aufstieg in die 3. Liga gut zehn Monate später. Und die anschließende Party in Giesing.

Seine regelmäßige Wiederkehr in den Kasten, wenn sich die Konkurrenz um die Nummer 1, die ihm regelmäßig den Platz im Löwentor streitig machte, verletzt hatte. Oder der Coach Einsehen zeigte – und ihn zurück an seinen Platz stellte.

Elferkiller Hiller

Das Elfmeter-Drama im Totopokal-Viertelfinale im Oktober 2019 gegen Unterhaching, als Hiller drei Strafstöße der Vorstädter hielt und so quasi im Alleingang für ein Weiterkommen sorgte.

Apropos Elfmeter: Im regulären Spielverlauf hielt Hiller in seiner Zeit bei Sechzig in der 3. Liga insgesamt stolze sechs Elfer. Die letzten beiden lustigerweise gegen die Ex-Löwen Marcel Bär und Moritz Stoppelkamp.

Derby gegen Rot II

Eine ganz besondere Erinnerung und sehr dramatische Bilder liefert das “kleine Derby” am 9. Januar 2021. Ich saß damals, wie alle anderen Löwenfans – geisterspielbedingt – zu Hause vor dem Fernseher und musste fassungslos mit ansehen, wie der Rote Joshua Zirkzee im Löwenstrafraum den Fuß nicht zurückzog, sondern unserem Torwart zwei böse Cuts im Gesicht verpasste. Marco Hiller blieb nach langer und intensiver Behandlung der blutenden Wunde im Tor und half entscheidend mit, den 2:0-Sieg die Bühne zu bringen. Dafür und für weitere tolle Leistungen in jener Zeit kürte ich ihn in meinem persönlichen Rückblick 2021 hier auf sechzger.de zum “Spieler des Jahres”.

Schnelllebiges Fußballbusiness

Allein diese Erinnerungen – und es kommen morgen sicher noch einige mehr in meinen Kopf – zeigen: Marco Hiller wird eine Lücke hinterlassen. Eine große Lücke. Und doch ist das Fußballgeschäft so schnelllebig, dass vielleicht schon in wenigen Monaten ein Nachfolger im Kasten steht und von uns Fans bejubelt wird, weil er durch seine Paraden dafür gesorgt hat, dass die Löwen erfolgreich waren. Ein ganz normaler Vorgang. Marco Hiller wird dann, wie für die etwas Älteren ein Petar Radenkovic, für mich persönlich ein Thomas Zander, ein Rainer Berg oder ein Bernd Meier, nicht vergessen sein. Niemals! Aber die Fußballwelt wird sich weiter gedreht haben und neue Löwenlegenden entstehen lassen. Und für die noch lebendigen Protagonisten besteht ja immer die Möglichkeit einer Rückkehr an die alte Wirkungsstätte, um der Geschichte noch ein weiteres Kapitel anzufügen.

Wenn ich mir also von Marco Hiller, neben meinen Wünschen für ihn, einen erfolgreichen weiteren Karriereverlauf und vor allem Verletzungsfreiheit und Gesundheit, etwas wünschen dürfte, dann wäre es definitiv seine dereinstige Rückkehr zu Münchens Großer Liebe. In welcher Rolle auch immer.

Servus Marco, Danke für alles, mach’s guad und komm’ wieder!

 

Faninformationen TSV 1860 – Erzgebirge Aue (38.Spieltag)

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Tsv 1860 Grünwalder Stadion Westkurve Tickets II

Ein letztes Mal in der aktuellen Spielzeit empfängt der TSV 1860 München Gäste im Grünwalder Stadion – diesmal zur ungewohnten Zeit um 13:30 Uhr. Am Samstag reist Erzgebirge Aue nach Giesing zum Saisonabschluss. Noch einmal 15.000 Zuschauer werden diese Partie live vor Ort verfolgen. Zu der Partie gibt es an dieser Stelle nun die Faninformationen zum Duell TSV 1860 – Erzgebirge Aue.

Faninformationen TSV 1860 München – Erzgebirge Aue

Zum Abschluss der Saison 2024/25 empfangen die Löwen Erzgebirge Aue auf Giesings Höhen oder anders gesagt: der Tabellen-10. trifft auf den 13. Abgesehen von dem möglichen Erreichen eines einstelligen Tabellenplatzes aus Sicht des TSV 1860 geht es bei dem Duell aus sportlicher Sicht um nichts mehr. Beide Mannschaften können weder in den Auf- noch in den Abstiegskampf eingreifen und die Ergebnisse der Konkurrenz in dieser Hinsicht entspannt verfolgen.

Ein Besuch im Sechzgerstadion, der von Haus aus schon lohnenswert ist, macht aber dennoch Sinn, da Marco Hiller nach 17 Jahren den Verein verlassen wird. Die Löwenfans werden ihm zum Abschied sicherlich noch einmal gebührend feiern. Auch für einige weitere Akteure dürfte es der letzte Auftritt im Löwendress sein – traditionell werden im Rahmen des letzten Heimspiels einige Akteure verabschiedet. Mit Kevin Volland, Kilian Jakob und Florian Niederlechner stehen bereits drei Neuzugänge fest.

Für alle, die live beim letzten Heimspiel mit dabei sind, gibt es nun in den Faninformationen zur Partie TSV 1860 München – Erzgebirge Aue die wichtigsten Angaben auf einen Blick. Auch auf der Homepage der Löwen sind sie zu finden.

Tickets

Die Partie ist ausverkauft, die Tageskassen öffnen daher nicht. Allerdings lohnt sich stets ein Blick in den Zweitmarkt auf der offiziellen Homepage des TSV 1860. Hier können bis kurz vor Anpfiff noch Eintrittskarten erworben werden.

Bei Problemen oder Fragen rund um bereits erworbene Tickets sind ab 11:30 Uhr die Clearing-Stellen Nord, Süd und West am Stadion besetzt.

Anreise

Das Kombiticket wurde bekanntlich gestrichen, sodass eine Anreise mit den ÖPNV nicht mehr kostenlos möglich ist. Dennoch sollte dies weiterhin die bevorzugte Anreisemöglichkeit bleiben, da die Parkplatzsituation rund um das Grünwalder Stadion bekanntermaßen schwierig ist.

Am Stadion selbst besteht zwischen Candidstraße und Stehhalle ab 11:30 Uhr die Möglichkeit, Fahrräder sicher und bewacht abzustellen.

Hinweise zum Stadionbesuch

Im Stadion sind die üblichen Gegenstände nicht erlaubt. Die Stadion-Tore öffnen ab 12:00 Uhr, Anpfiff ist dann eineinhalb Stunden später. Vor Ort gibt es keine Möglichkeiten, Taschen- oder Rücksäcke abzugeben. Erlaubt sind lediglich Taschen, die kleiner als DIN A4 sind.

Seit dieser Saison gibt es das Early-Bird-Bier für 3,50€, allerdings nur eines pro Person und Bezahlvorgang. Ab 45 Minuten vor Anpfiff kostet das Bier dann 5,-€. Am Samstag wird Leichtbier ausgeschenkt. An allen Kassen kann mittlerweile bargeldlos bezahlt werden.

Alle Arten von Flaschen (auch PET) und die Mitnahme eigener Lebensmittel sind verboten.

Fantreffpunkte

Zum Heimspiel gegen Aue war auch ein Löwentreff am Candidplatz geplant – allerdings erst nach Abpfiff. Dieser musste jedoch leider kurzfristig abgesagt werden. Einen Pullover zum 165-jährigen Jubiläum des Vereins sowie ein T-Shirt, dessen Erlöse der Familie von Werner Lorant zugute kommen, sind nun vor dem Spiel draußen hinter der Westkurve sowie im Bereich der Stehhalle erhältlich.

Der Grünspitz ist noch bis Mitte 2025 wegen Umbauarbeiten gesperrt und kann daher nicht offiziell als Treffpunkt genutzt werden.

Das Bamboleo öffnet zum Spieltag natürlich seine Pforten. Neben Fanartikeln (u.a. eine neue Badehose) gibt es auch Getränke zu erwerben.

Livestream und Liveticker

Die morgige Partie wird nicht im Free-TV übertragen. Allerdings zeigt MagentaSport das Duell wie gewohnt.

sechzger.de ist wie immer live dabei und berichtet bereits vor Anpfiff im Liveticker.

Bild: CR-Fotos

Löwenrunde: Glöckner bittet zum “Last Dance”

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Am Samstag um 13:30 Uhr steigt das letzte Saisonspiel der Löwen gegen den FC Erzgebirge Aue. Bei der letzten Löwenrunde der Saison 2024/25 sagte der alte und neue 1860-Coach Patrick Glöckner, man wolle sich mit einer starken Leistung verabschieden und bezeichnete das Spiel als “Last Dance” des aktuellen Teams.

Etliche Ausfälle bei den Löwen

Bei den Löwen gibt es für das letzte Heimspiel auf Giesings Höhe einige Ausfälle. Unter anderem fehlen Lucoqui, der erst kürzlich operiert wurde und Schröter. Außerdem fällt Dulic aufgrund von Muskelproblemen aus. Mit dabei sein wird Reich, der nach seinem U19-Länderspiel-Einsatz fit in Giesing angekommen ist. Auch Erdogan wird wieder im Kader stehen. Althaus hingegen ist nicht dabei, da er nach Krankheit erst am Freitag das Training aufnehmen konnte. “Erdogan ist ein schneller, quirliger Spieler mit einer hohen Abschlussqualität. Auch Althaus ist ein junger Spieler mit Perspektive, genau wie Gevorgyan”, erklärte Glöckner auf Nachfrage von sechzger.de zu den Youngstern.

Glöckner zur Vertragsverlängerung

Im Rahmen der Löwenrunde äußerte sich Glöckner auch zu seiner kürzlich vermeldeten Vertragsverlängerung als Löwen-Dompeteur. “Es tut gut, dass jetzt die Unterschrift unter dem Vertrag ist. Beide Seiten sind zu dem gekommen, was sie sich vorgestellt haben. Es waren lange Gespräche in Sachen Kader, Verträge und Spielphilosophie. Es freut mich, dass jetzt beide Seiten die Zukunft der Löwen positiv bewerten”, sagte Glöckner. Er blickte zurück “auf viele schöne Momente. Das Team ist mir sofort ans Herz gewachsen und hat das umgesetzt, was wir vorgegeben haben. Es ist schön, wenn man mit den Fans Erfolgserlebnisse feiern kann.”

Würdiger Abschied für Hiller

In einem würdigen Rahmen wollen die Sechzger ihren Keeper und Vereins-Legende Marco Hiller bei dessen letzten Einsatz im weiß-blauen Trikot verabschieden. Gegen 13:13 Uhr sind die Verabschiedungen der scheidenden Spieler auf dem Rasen des Grünwalder Stadions geplant. “Er hat einen Abschied nach Maß verdient und wird nach dem Spiel eine Ehrenrunde drehen, die er sich verdient hat”, erklärte der Löwen-Coach. Das Spiel selbst nehme man sehr ernst. “Aue wollte im Winter noch aufsteigen und hat den Trainer gewechselt. Die kommen nicht zu einem Freundschaftsspiel”, erklärte Glöckner.

Löwenrunde: Glöckner bittet zum Last Dance

Laut Glöckner will sich die Mannschaft beim letzten Heimspiel der Saison auch beim Publikum für die Unterstützung bedanken und die Fans mit einer starken Leistung und möglichst drei Punkten beschenken. Seine aktuelle Mannschaft bittet er zum “Last Dance”. Zu den Zielen sagte er: “Wir wollen noch beste bayrische Mannschaft werden und um die Ehre spielen. Wir wollen noch einmal eine starke Leistung zeigen und mit einem positiven Erlebnis auseinander gehen. Ich habe die Mannschaft in der Kabine auf den ‘Last Dance’ eingestimmt.

Glöckner zu seiner Sperre

“Das ist sehr unangenehm, weil einem die Hände gebunden sind und man keinen Impact auf das Spiel hat. Ich bin Trainer geworden, weil es Spaß macht am Spielfeld mit der Mannschaft zu arbeiten und es ist ärgerlich, weil die Rote Karte in einer Spielunterbrechnung nicht nötig gewesen wäre”, erläuterte Glöckner, der in Verl eine sehr harte Rote Karte gesehen hatte, nachdem er einen Streit auf dem Feld schlichten wollte. Zudem zollte er seinem scheidenden Co-Trainer Stefan Lex noch einmal großen Respekt: “Er war sehr wertvoll in unserem Trainerteam und ich freue mich, dass ich ihn kennengelernt habe. Beim Spiel morgen haben ich volles Vertrauen in die beiden Co-Trainer”, sagte Glöckner zu Beginn der Presserunde.

Partie im sechzger.de-Ticker verfolgen

Das Spiel beginnt morgen bereits 13:30 Uhr und wird wie immer auf MagentaSport übertragen. Gerne halte wir Euch natürlich auch wieder ab dem frühen Vormittag in unserem Live-Ticker über alles Wichtige rund um die Partie auf dem Laufenden.

BFV U16 mit vier Löwen beim DFB-Länderpokal

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TSV 1860 U16

Der U16 des BFV ist mit einem deutlichen Sieg in den DFB-Länderpokal in der Sportschule Wedau in Duisburg gestartet. Mit dabei: vier Talente des TSV 1860 München.

BFV U16 mit vier Löwen beim DFB-Länderpokal

Die Mannschaft von Verbandstrainer Steffen Winter setzte sich im Auftaktmatch souverän mit 5:0 gegen die Auswahlmannschaft aus dem Rheinland durch. Mit David Matijevic konnte sich auch ein Spieler des TSV 1860 München in die Torschützenliste eintragen. Die weiteren Treffer erzielten Cem Halaco, Marc Barjuan Kornwachs, Phil Scholl (alle 1. FC Nürnberg) und Arian Dizdarevic (SSV Jahn Regensburg).

Von den Löwen stehen zudem Torwart Dennis Duru sowie Manuel Curic und Maximilian Riedelsberger im U16 Kader des BFV.

Gegnervorstellung Teil 2: Fußballclub Erzgebirge Aue e.V.

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Aue in München 24/25

Nun ist sie also fast vorbei, diese nervenaufreibende und zum Ende hin doch noch versöhnliche Saison. Wie schon zu erwarten war, ist die Luft bei den Löwen nach dem Klassenerhalt ziemlich raus. Da war es schön zu sehen, dass man sich in Verl nicht aufgab, sondern noch in der Nachspielzeit den Ausgleich erzwang. Nun folgt also die Heimrunde im Finale um die goldene Ananas und wenn Verl schon nicht Hawaii war, dann ist es Aue erst recht nicht. Zum Saisonabschluss kommt ein Gegner nach Giesing, der wie der TSV hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist und nun die Spielzeit positiv beenden will. Es geht gegen die Männer aus dem Schacht, den Fußballclub Erzgebirge Aue e.V.!

Aktuelles – die Ausgangssituation

Hinter den Ansprüchen, aber in Sicherheit, so lässt sich die Situation von Wismut Aue zum Saisonende hin beschreiben. Die Sachsen stehen auf Platz 13 und können mit 49 Punkten nicht mehr in Abstiegsnot geraten. Auch die Löwen können die Lila-Weißen nicht mehr realistisch überholen. Mit einer Bilanz von 15-4-18 und einer Tordifferenz von -13 ist man  zurecht im hinteren Mittelfeld angesiedelt, nachdem auch der neue Trainer den erhofften Turnaround nicht schaffen konnte.

Die letzte Phase in der Liga war für Aue eher durchwachsen. Im letzten Spiel verlor man knapp gegen SV Sandhausen, während man davor ebenso knapp Ingolstadt besiegte. Insgesamt holte man aus den letzten 5 Partien in Liga 3 sechs Punkte gegen Mannschaften aus den verschiedensten Tabellenregionen.

Der Fokus der Mannschaft von Jens Härtel liegt deshalb nun wahrscheinlich auf eher auf dem Landespokal, über den man sich noch für den DFB-Pokal qualifizieren kann. Nach einem Sieg gegen Empor Glauchau trifft man nun im Finale auf Lok Leipzig, den aktuellen Tabellenführer der Regionalliga Nord-Ost. Vielleicht kann das ja ein kleiner Vorteil für unseren TSV sein…

Wintertransfers

Prominenteste Änderung im Team von Aue ist der neue Trainer. Nach einer kurzen Übergangsphase hat Jens Härtel den Schacht nach der Winterpause übernommen.

Sonst passierte recht wenig im Erzgebirge. Man verpflichtete nach einigen Probetrainings Maximilian Schmid (21, Stürmer) von den Amateuren des FC Köln, während Torwart Louis Lord (21) zu den Stuttgarter Kickers ausgeliehen wurde und der Vertrag mit Defensivspieler Franco Schädlich (20) aufgelöst wurde.

Das Hinspiel

Die Auswärtspartie in Aue kurz vor Weihnachten bleibt den Löwenfans eher wegen der schönen Choreographie zum Jubiläum des Pokalsiegs 1964 in Erinnerung als aufgrund der Leistung der Mannschaft. In einer Partie nach dem Motto “stets bemüht” musste man sich mit 3:1 geschlagen geben. Für alle Tore waren Ex-Löwen verantwortlich. Zuerst traf Kilian Jakob zu Spielbeginn nach einem Fehler der Hintermannschaft des TSV, dann führte Marcel Bär die Auer in den letzten Spielminuten mit einem Doppelpack zurück auf die Siegerstraße. Wirklich Hoffnung keimte nur nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Wolfram in Minute 40 auf.

Choreo in Aue 24/25

 

Der 38. Spieltag im Überblick

Samstag 13:30 Uhr VfL 1899 Osnabrück – SC Verl 1924
13:30 Uhr 1. FC Saarbrücken – BV Borussia Dortmund II
13:30 Uhr VfB Stuttgart II – Rot-Weiss Essen
13:30 Uhr SV Wehen Wiesbaden – Aachener TSV Alemannia
13:30 Uhr TSV 1860 München – FC Erzgebirge Aue
13:30 Uhr SV Sandhausen 1916 – FC Viktoria Köln 1904
13:30 Uhr SG Dynamo Dresden – SpVgg Unterhaching
13:30 Uhr FC Energie Cottbus – FC Ingolstadt 04
13:30 Uhr DSC Arminia Bielefeld – SV Waldhof Mannheim
13:30 Uhr Hannover 96 II – FC Hansa Rostock

 

Pressekonferenz von Erzgebirge Aue: Große Personalsorgen vor dem Spiel bei 1860

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Beim FC Erzgebirge Aue dominieren Personalsorgen vor dem Spiel beim TSV 1860 München am Samstag zur ungewohnten Zeit um 13:30h (im Liveticker bei sechzger.de) die Pressekonferenz von Jens Härtel.

Zahlreiche Verletzte: Aue reist mit Personalsorgen an

Der FC Erzgebirge Aue reist mit großen Personalsorgen zum abschließenden Spiel der Saison 2024/25 nach Giesing. Neben den sechs Langzeitverletzten, unter denen sich auch Ex-Löwe Marcel Bär befindet, wird sicher noch Stürmer Boris Tashchy ausfallen. Der 31-jährige Stürmer leidet an Knieproblemen. Fraglich für das Gastspiel im Sechzgerstadion sind Hofmann, Barylla, Majetschak, Loune und Vukancic. Die Genannten konnten auf Grund kleinerer Blessuren aus dem letzten Spiel gegen Sandhausen unter Woche nicht komplett trainieren. Wegen der zahlreichen verletzten und angeschlagenen Spieler schloss Aue-Trainer Jens Härtel seine Ausführungen zur Personalsituation etwas frustriert mit “im Moment ist es nicht so einfach, aber wir werden schon eine Mannschaft zusammenkriegen, die auf dem Platz steht” ab.

Rücksicht auf das Landespokalfinale?

Am kommenden Samstag steht der FC Erzgebirge noch im Finale des Sachsenpokals gegen Lokomotive Leipzig. Daher sieht sich Härtel in einem gewissen Zwiespalt, angeschlagene Spieler im Spiel bei 1860 einzusetzen oder für das Finale zu schonen und dort mit der bestmöglichen Mannschaft aufzulaufen, um den Landespokal zu gewinnen und sich für den DFB-Pokal zu qualifizieren. Für das Spiel bei Sechzig stellte Härtel klar, dass er “ein bisschen basteln” muss, um eine Truppe auf den Platz zu bekommen. Im Training am Donnerstag konnte der Aue-Trainer lediglich mit zwölf Spielern arbeiten. Härtel vertraut aber seinen Spielern, denn die hätten “eigentlich auch geliefert”, wenn es personell mal eng war. Auf jeden Fall wollen er und sein Team “die schöne Atmosphäre in München genießen” und den 1.500 Auer Fans, die morgen mitreisen, etwas bieten.

Bildquelle: Screenshot FCE TV auf youtube.com