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Lud sich Ismaik über Gerhard Schnell selbst zu einem Fanclub ein?

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Hasan Ismaik soll sich laut Donaukurier selbst über Gerhard und Jutta Schnell zum Fanclub “Klosterlöwen” eingeladen haben.

Ismaik auf Wahlkampf-Tour

Hasan Ismaik ist auf Wahlkampf-Tour. Er will Saki Stimoniaris sowie das Bündnis Zukunft 1860 in den Verwaltungsratswahl gewählt wissen. Womöglich, um durch erneute Darlehen, die das Bündnis in Höhe von bis zu 15 Millionen Euro bei Ismaik nehmen möchte, noch mehr Einfluss und Macht zu erhalten, um seine Vorstellungen an der 50+1-Regel vorbei durchzusetzen.

Die nächsten Wochen dürfte Ismaik durch das bayerische Hinterland tingeln. Denn er versprach: “Ich werde jede Fanclub-Einladung-EInladung […] ohne Ausnahme annehmen”.

Ismaik in Karlshuld – jedoch nicht auf Einladung des Fanclubs

Ismaik schrieb vorgestern in den sozialen Medien:

“die letzten Stunden waren faszinierend für mich. Viele Fanclubs haben sich bei mir gemeldet, mit einigen habe ich gestern auch persönlich telefoniert bzw. geschrieben”

Am 10. Juni will Hasan Ismaik in Karlshuld aufschlagen. Dort ist der Fanclub “Klosterlöwen” ansässig. Die “Klosterlöwen” haben den Jordanier jedoch nicht eingeladen, wie der Donaukurier berichtet, dies sollen Gerhard und Jutta Schnell gewesen sein:

“Die Klosterlöwen, der 2021 gegründete Fanklub aus Karlshuld, hatten selbst zwar gar nicht geladen und sind, wie sie auf Anfrage betonen, auch nicht der Veranstalter. Doch über die Neuburger Gerhard Schnell, langjähriger Vorsitzender der ARGE (ehemalige Dachorganisation zahlreicher Fanklubs), und Jutta Schnell, langjährige Fanbeauftragte beim TSV 1860, kam bei der Suche nach einem Ort das Donaumoos ins Spiel. „Unser Wirt hat dann sofort zugesagt“, berichtet der Vorsitzende der Klosterlöwen, Johannes Seitle. Ja, und irgendwie hätten sich die Dinge rund um das namenstiftende Gasthaus Klosterwirtschaft dann überschlagen.”

Der stellvertretende Vorsitzende des Fanclubs sei dann von Ismaik bzw. dessen Dolmetscher angerufen worden, um “Organisatorisches zu klären.

Klosterlöwen: “Talk mit Hasan Ismaik” inklusive Disclaimer

Die Klosterlöwen haben den Besuch von Ismaik auf ihrer Facebook-Seite beworben. Unter dem Titel “Talk mit Hasan Ismaik” soll in der Klosterwirtschaft Karlshuld eine Gesprächsrunde stattfinden.

Der Fanclub hat jedoch einen deutlichen Hinweis: “Wir weisen darauf hin, dass es sich hierbei um KEINE offizielle Veranstaltung der Klosterlöwen Karlshuld handelt”.

Ist die Resonanz der Fanclubs nach Ismaiks Ankündigung doch nicht so groß?

Müssen jetzt über ehemalige Mitstreiter (Anmerkung d.Red.: Gerhard Schnell war langjähriger Vorsitzender der ARGE und stand Ismaik in dieser Funktion sehr nahe) Veranstaltungen in Fanclub-Nähe gebucht und als Fanclub-Treffen getarnt werden?

Oder gam sich Gerhard Schnell als “Klosterlöwen”-Vorstand aus und lud Ismaik in dessen Namen ein? Wie sonst hätte sich Ismaik daraufhin telefonisch (!) bei den Klosterlöwen melden sollen?

Gerhard Schnell ist kein unbeschriebenes Blatt

Gerhard Schnell hatte bereits in der Vergangenheit kein Problem damit, sich als jemand anderes auszugeben. In seiner Funktion bei der ARGE hatte er, sich als “besorgte Fans” ausgebend, zahlreiche E-Mails an die Geschäftsführung des TSV 1860 München verfasst und versendet.

Auszug aus “ARGE Leaks – die Causa Gerhard Schnell” von sechzger.de:

In der Geschäftsstelle war man irgendwann auf die seltsamen E-Mails aufmerksam geworden. Dass es sich um Fake-Mails handeln musste, war schnell durchschaubar. Der Inhalt sowie die Rechtschreibung waren sich sehr ähnlich, die Absender waren beim TSV 1860 München gänzlich unbekannt. Franz Hintersteiner, Elfriede Maurer, Siegfried Sprenzel oder Alfons Piller waren frei erfundene Personen, die – wie schon die Absender der Mails aus dem Dezember 2001 – nicht existierten.

Gerne sprach Schnell auch von „über 500 Fanclubs mit 50.000 Mitgliedern“ in der ARGE. Die Geschäftsführung des TSV 1860 München stellte sich freilich bei den Heimspielen in der Allianz Arena regelmäßig die Frage, wo diese Fans denn eigentlich sind. Die Zweifel an der Integrität der ARGE sowie am Wahrheitsgehalt der Aussagen der ARGE-Vorstands wuchsen.

Schnell hat die Vorwürfe zu den Fake-Mails 2021 eingeräumt. In seiner mit “Stellungnahme zur E-Mail-Affäre” überschriebenen Erklärung heißt es wörtlich: “Es ist zutreffend, dass ich in der Vergangenheit aus der Anonymität heraus unter verschiedenen Pseudonymen Emails mit kritischen Inhalten an verschiedene Gremien bzw. Personen des TSV München von 1860 versandt habe.”

 

 

Eliot Muteba für Nationalmannschaft von Angola nominiert

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39 Muteba Angola cosafa cup

235 Minuten stand Eliot Muteba in der abgelaufenen Drittliga-Saison für den TSV 1860 auf dem Platz, nun wurde der Winterzugang der Löwen in die Nationalmannschaft von Angola berufen.

Muteba für Nationalmannschaft von Angola nominiert

Der 20-jährige Offensivspieler wird vom 14.06. bis zum 25.06.2024 am COSAFA Cup teilnehmen und somit den Trainingsauftakt des TSV 1860 verpassen. Bei dem Turnier handelt es sich um einen jährlich stattfinden Wettbewerb, der vom Fußballverband des südlichen Afrikas, COSAFA, organisiert wird. Ausrichter des diesjährigen Turniers ist Südafrika, als Titelverteidiger geht Rekordsieger Sambia (sieben Titel) ins Rennen.

Angola konnte den Wettbewerb in den Jahren 1999, 2001 und 2004 für sich entscheiden. Mit Eliot Muteba steht also der nächste Löwen auf der Schwelle zum Nationalspieler, nachdem zuletzt Eigengewächs Mansour Ouro-Tagba für Togo debütiert hatte.

Giesing international: TSV 1860 III empfängt Charlemont Star Football Club

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Charlemont Star Fc Tsv 1860

Giesing international: Auch wenn der englische Verein Charlemont Star Football Club auf seiner Facebook-Seite ein Match gegen die Vierte der Löwen ankündigt, so ist es tatsächlich doch der TSV 1860 München III, der die Briten am Samstag auf dem Sechser-Platz (Anpfiff: 13 Uhr) empfangen wird.

TSV 1860 III empfängt Charlemont Star Football Club

Saisonabschlussfahrten haben bei dem Team aus West Bromwich (Midlands) durchaus Tradition. Nachdem die Engländer letztes Jahr nach Bremen reisten, wurde diesmal München als Ziel auserkoren. Auch zwei Testspielgegner waren schnell gefunden: Bereits gestern trafen die Engländer auf die 2. Mannschaft des FC Wacker (8:2-Sieg der Münchner Blausterne) und am Samstag geht es gegen die Dritte der Löwen.

Die Vorbereitung auf die Partie gegen den TSV 1860 III nimmt der Charlemont Star Football Club durchaus ernst. Neben exzessivem Karaoke-Singen im Irish Pub wurde auch ordentlich Kondition am Glas gebolzt, sodass man davon ausgehen sollte, dass die Briten am Samstag in Topform auflaufen werden. Ob die Sonderschichten auch für die 3. Halbzeit an der Bar hilfreich sein werden, ist nicht absehbar.

Für eventuelle Ausfälle sind die Engländer bestens gerüstet

Auch Löwinnen im Einsatz

Für gute Stimmung auf dem Sechser-Platz sollte also nicht zuletzt aufgrund der britischen Gäste gesorgt sein. Im Anschluss an “Giesing international” werden auch noch die Löwinnen im Einsatz sein. Zunächst empfängt die Zweite den TSV Poing (15 Uhr), anschließend möchte die Erste ihre bislang makellose Bilanz (16 Spiele, 16 Siege) gegen die SpVgg Markt Schwabener Au II weiter ausbauen.

Anpfiff bei den Löwinnen I, die bereits als Meister und Aufsteiger feststehen, ist um 17.30 Uhr.

Die Satzungs-Serie von sechzger.de: VfB Stuttgart

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TSV 1860 Trikot Retro

Die Satzung des TSV München von 1860 e.V. wird in den Kommentarbereichen kommerzieller Boulevardblogs gerne als undemokratisch bezeichnet. Sechzger.de wagt eine Vergleichsreihe.

Satzung des TSV 1860 wird vielfach kritisiert

Keine Briefwahl, keine Onlineversammlung, keine unbeschränkte Kandidatenauswahl bei der Präsidiumswahl. Das Wehklagen in einschlägigen Blogs rund um den TSV 1860 ist groß, wenn es um die Vereinssatzung geht. Insbesondere vor der anstehenden Mitgliederversammlung treten vermehrt Versuche auf, der “Verfassung” des Vereins die Existenzberechtigung abzusprechen und diese in ein schlechtes Licht zu rücken.

So äußerte sich Verwaltungsratskandidat Klaus Lutz, der jüngst 1860-Fans als “Abschaum” und “Idioten” bezeichnet hatte, im Interview mit der Süddeutschen Zeitung wie folgt: “Ich (…) bin an manchen Stellen schon verwundert. Was ich hier feststelle, hat mit einer vereinsrechtlich demokratischen Ausrichtung wenig zu tun. (…)

Ist die Kritik berechtigt?

Kritik ohne Faktengrundlage ist man beim TSV 1860 von einigen Seiten leider inzwischen gewöhnt. Umso wichtiger ist es, diesen fundiert auf den Grund zu gehen. Denn die Mitglieder unseres Vereins dürfte durchaus interessieren: ist unsere Satzung wirklich “undemokratisch”?

Wir haben uns die Satzungen diverser Vereine aus der 1. und 2. Bundesliga vorgenommen und werden diese in einer eigenen Reihe – immer dienstags und donnerstags – auf sechzger.de vorstellen. Stichpunktartig wird unser Fokus auf der Zusammensetzung der Vereinsgremien, deren Berufung in die jeweiligen Ämter, Online-Versammlungen und Mehrheits-Erfordernisse bei Abstimmungen liegen. Wir beginnen mit dem TSV München von 1860 e.V.

Was wir schon verraten können: von den bisher 6 verglichenen Satzungen weist die des TSV München von 1860 e.V. die höchste Direktbeteiligung der Vereinsmitglieder auf.

Es folgen (vorerst) in der Gegenüberstellung:

Die Satzung des VfB Stuttgart in der Übersicht

Volltext der Satzung des VfB Stuttgart

Organe (Auszug)

Die Mitgliederversammlung

Das Präsidium:

  • Präsident und bis zu zwei weitere Vorstandsmitglieder

Der Vereinsbeirat

  • Besteht aus bis zu 9 Mitgliedern
  • Er besteht aus 3 Gruppen à 3 Personen, nämlich “Sport und Verein”, “Mitglieder und Fans” sowie “Wirtschaft und Gesellschaft”
  • Kandidaten müssen mindestens 30 und dürfen nicht älter als 75 Jahre alt sein
  • Die Amtsträger werden von der Mitgliederversammlung in die jeweiligen Gruppen für eine Dauer von 4 Jahren gewählt, freie Kandidaturen sind möglich

 

Mehrheiten:

3/4 Mehrheit bei Satzungsänderungen (entspricht § 33 Abs. 1 BGB)

 

Wahl des Vorstands/Präsidiums:

Das Präsidium wird auf Vorschlag Vereinsbeirats von der Mitgliederversammlung gewählt. Der Vereinsbeirat kann mehrere Personen vorschlagen.

 

Besonderheiten:

Der Verein kommt mit sehr wenigen Gremien aus. Insbesondere die Anforderung an das Alter für die Vereinsbeiratskandidaten erscheinen recht streng. Kandidaten müssen sich aufgrund der Gruppenwahl für den Vereinsbeirat bereits vor der Wahl einer Gruppe und somit einem Themengebiet zuwenden.

 

Key facts:

    • Das Kontrollgremium Vereinsbeirat wird bei freien Kandidaturen von der Mitgliederversammlung gewählt.
    • Das Präsidium wird von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vereinsbeirats gewählt.

Online-Mitgliederversammlung

Nicht vorgesehen, die Satzung spricht von “anwesenden Mitgliedern”

 

Gegenüberstellung zur Satzung des TSV München von 1860 e.V.

Zwar verzichtet der VfB Stuttgart auf gesonderte Gremien wie den Ehrenrat oder den Wahlausschuss, die man in der Satzung des TSV München von 1860 e.V. findet. Jedoch sind insbesondere die Ähnlichkeiten zwischen Vereinsbeirat und Präsidium beim VfB Stuttgart dem Verwaltungsrat und Präsidium beim TSV 1860 groß.

Der Vereinsbeirat des VfB Stuttgart ist mit dem Verwaltungsrat beim TSV 1860 vergleichbar, wenngleich er deutlich mehr Befugnisse hat (beispielsweise die des Ehrenrats bei 1860). Trotz freier Kandidaturmöglichkeit für Mitglieder wird seine Zusammensetzung strenger in Themengebiete unterteilt. Zudem gibt es klare Altersgrenzen, die man bei 1860 für den Verwaltungsrat nicht findet.

Das Präsidium wird wie bei 1860 auf Vorschlag des Kontrollgremiums gewählt. Beim VfB Stuttgart kann der Vereinsbeirat jedoch mehr als nur eine Person für das Amt vorschlagen.

1860-Fan aus Paderborn: Erstes Löwen-Heimspiel dank sechzger.de

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Christoph Duda TSV 1860 Arminia Bielefeld Titelbild 1860-Fan Paderborn

Es war eine schwere Geburt, am Ende hat dann aber doch alles geklappt. Dank sechzger.de und Noch-Sponsor fritz-kola konnte 1860-Fan Christoph aus Paderborn gegen Arminia Bielefeld sein ersten Löwen-Heimspiel besuchen. Nachdem sich Christoph mit seinem Anliegen an uns gewendet hatte, versuchten wir, diverse Kontakte spielen zu lassen und nahmen zudem an einem Gewinnspiel des Getränkeherstellers teil, um dem Löwenfan den Stadionbesuch zu ermöglichen. Und siehe da: Wir hatten Glück und gewannen zwei Tickets, die wir natürlich gerne zur Verfügung stellten.

Nun bedankte sich Christoph bei sechzger.de und schilderte seine Eindrücke aus Giesing und dem Grünwalder Stadion.

1860-Fan aus Paderborn bei erstem Löwen-Heimspiel

Liebes sechzger.de-Team,

ich möchte mich recht herzlich für die Tickets und die Einladung zu meinem ersten Spiel im Grünwalder Stadion bedanken. Ich hatte das Wochenende in München zum 40. Geburtstag geschenkt bekommen, aber leider bekamen wir keine Tickets und hatten das Spiel schon abgeschrieben. Doch dann kamt Ihr und habt uns das Erlebnis ermöglicht! Ich bin seit 35 Jahren Fußbalfan und seit 1995 Fan des 1860 München, aber sowas habe ich noch nie erlebt, wie sich eine Fangruppe so sehr bemüht hat, an zwei Tickets zu kommen und uns dann unverhofft, einen Tag vor der Anreise, überrascht!

Ich danke euch von Herzen für die entgegengebrachte Herzlichkeit. DAS ist nicht selbstverständlich! Auch allen 1860 Fans kann ich nur ein Kompliment aussprechen für die absolut freundschaftliche Atmosphäre rund um das Spiel. Danke, Danke, Danke!

Als 1860-Fan im 600 km entfernten Paderborn ist man hier in Ostwestfalen eher der belächelte Einzelkämpfer, wenn man nach seinem Lieblingsverein gefragt wird.

Aber das Löwenfieber hat mich 1995 mit solchen späteren Legenden wie Bernhard Winkler, Piotr Nowak, Bernhard Trares und nicht zuletzt unserer Trainerlegende Werner “Beinhart” Lorant gepackt und nicht mehr losgelassen. Die Löwen hatten damals schon einen solchen Charme und so eine Begeisterung, dass man selbst 600 km entfernt mitgefiebert hat.

Dass ich jetzt endlich mal im ausverkaufen Grünwalder fast 15.000 Gleichgesinnte, abzüglich der sehr sympathischen Bielefelder in München, erleben durfte, war Balsam für die Seele. Da ist es fast schon egal, dass das letzte Saisonspiel verloren ging. Die Atmosphäre, die Stimmung und die unglaublich sympathischen Anhänger der Löwen, die wir an diesem Tag getroffen haben, waren überwältigend für mich! Klar, als Löwen Fan, der jedes zweite Wochenende die Möglichkeit hat, ist das vielleicht Normalität – für mich aber ein absolutes Highlight!

Vorm Spiel am Bamboleo, im Biergarten am Stadion, nach dem Spiel beim Fanfest und beim Schlendern durch Giesings Höhen – es war traumhaft und ich danke sechzger.de für die Einladung, auch im Stadion dabei gewesen sein zu können!

ELIL

Auf ein baldiges Wiedersehen

Sehr, sehr gerne, Christoph! Wir hoffen, Dich in der neuen Saison wieder einmal in Giesing begrüßen zu dürfen und vielleicht sieht man sich ja auch auswärts. Bielefeld und Verl sind ja nicht so weit weg von Dir.

Vielen Dank auch an Sissi von fritz-kola für den netten Kontakt und die Vermittlung der Tickets!

Sechzig um Sieben: Hasan Ismaik erhöht die Schlagzahl

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Wer in den letzten Wochen dachte, es wäre bereits unruhig rund um den TSV 1860 München und den Termin der Mitgliederversammlung herbeisehnte, wird mittlerweile eines Besseren belehrt. Die Berichte rund um die Löwen explodieren förmlich – eine gewichtige Rolle spielt dabei Hasan Ismaik, der die Schlagzahl mit seinem München-Besuch derzeit deutlich erhöht. Außerdem steht der letzte Absteiger in die 3.Liga fest.

sechzger.de Talk Folge 159 online

Die nächste Podcast-Ausgabe ist online – und es ist dieses Mal eine ganz besondere. Für Folge 159 haben Christian und Jan die Meinungen von insgesamt fünf Gästen eingeholt, die zum Großteil bereits im Talk mit dabei waren. Nach den Einspielern diskutieren sie die Aussagen jeweils. Außerdem geht es (natürlich) auch um Hasan Ismaik und die nächsten Transfers beim TSV 1860 München.

“PRO1860 und Ultras vernichten” – Zitat sorgt für Aufregung

Seit einigen Tagen ist Hasan Ismaik nun persönlich in München anwesend. Wer dachte, der Restaurant-Besuch mit Saki Stimoniaris sei dabei wie normalerweise gewohnt eines der wenigen Events, die der Jordanier vor Ort durchführt, täuschte sich gewaltig. Denn ganz offensichtlich ist der Plan bis zur Mitgliederversammlung Mitte Juni zu bleiben. Hasan Ismaik erhöht also die Schlagzahl deutlich.

Vor allem für die Sozialen Medien trifft diese Aussage zu. Ismaik postet und kommentiert äußerst fleißig. In einem Video sind dabei die Worte “PRO1860” und “Ultras” deutlich zu hören. Dieser Teil wird vom Übersetzer ausgelassen – spätere Analysen von Übersetzern und Dolmetschern zeigt auf, was Ismaik tatsächlich sagt. “PRO1860 und die Ultras sollen vernichtet werden, um erfolgreich zu sein.” Das Löwenmagazin und die Süddeutsche Zeitung bestätigen diese Übersetzung (sie schreiben von “zerstören”), der Jordanier hingegen bezichtet die Redaktion auf Facebook der Lüge.

Nachdem der Mitgesellschafter bereits die ersten Fanclub-Einladungen bestätigt hatte, sorgte dieses Zitat mittlerweile für einige Absagen. Ein Fanclub lud stattdessen das Präsidium um Robert Reisinger zu einer Veranstaltung ein.

Gastbeitrag von Thomas Briel

Mitten in der aufgeheizten Gemengelage hat sich Thomas Briel die Arbeit gemacht und den Mythos von sieben Jahren Stillstand beim e.V. beseitigt. In seinem Gastbeitrag zeigt er anhand mehrerer Punkte auf, wieso diese Aussage nicht der Wahrheit entsprechen kann. Stattdessen zielt seine Kritik auf Ismaik ab, der demnach mehrere Themen verlangsamt oder gar nicht erst möglich macht.

Verwaltungsräte begründen Absage an Bündnis Zukunft 1860

Zu einer Podiumsdiskussion mit einem Teil der aktuellen Verwaltungsräte hatte das Bündnis Zukunft 1860 eingeladen. Nach etwas Bedenkzeit reagierte die aktuellen Mitglieder des Gremiums nun – und lehnten den Terminvorschlag geschlossen ab. Ihre Meinung bzw. ihren Standpunkt haben sie dabei in einem öffentlichen Statement ausführlich dargelegt.

“Das ist mein Club” – Ismaik mit hoher Schlagzahl in den Sozialen Medien

Wie bereits erwähnt ist Hasan Ismaik in den Sozialen Medien derzeit besonders aktiv. Einige Kommentare des Jordaniers lassen einen dabei wahlweise überrascht, erstaunt oder auch sprachlos zurück. So reagierte er auf die Kritik eines Fans beispielsweise mit den folgenden Worten: “Das ist mein Club, nicht dein Club“. Die Reaktionen fallen dabei höchst unterschiedlich aus. Einige User unterstützen die Aussagen dabei, andere wiederum sind ganz anderer Meinung und fühlen sich durch die neuesten Aktivitäten erst recht zu einem Besuch bei der Mitgliederversammlung angestachelt.

Michi Glück zur Nationalmannschaft berufen

Zum Ende des Tages wurde es dann immerhin doch noch sportlich bei sechzger.de. Grund dafür ist die Nominierung von Michael Glück zur österreichischen U21-Nationalmannschaft. Die starke Entwicklung des Verteidigers in letzter Zeit wird nun mit Einsätzen im Nationaltrikot honoriert.

Analyse der Torhüter und Abwehr für die Saison 2023/24

Dem Artikel folgte gleich noch ein weiterer, der sich mit der abgelaufenen Saison 2023/24 beschäftigte. Taktikfuchs Bernd Winninger analysierte dabei die Torhüter und die Abwehr. Dieser Mannschaftsteil ist tatsächlich der, der wohl am wenigsten mit dem schlechten Abschneiden zu tun hatte. Der TSV 1860 München stellte 2023/24 schließlich die drittbeste Abwehr der gesamten Liga.

News aus der 3.Liga

Wehen Wiesbaden steht als letzter Absteiger fest

Die Relegationsspiele zwischen Jahn Regensburg und Wehen Wiesbaden haben am gestrigen Abend ihren Sieger gefunden. Durch einen 2:1-Auswärtserfolg in Wiesbaden steht der SSV Jahn als dritter Aufsteiger in die 2.Bundesliga fest – eine Entwicklung, die laut Talk-Gast Maxi so nicht absehbar war wie er bereits vor dem Hinspiel zu Protokoll gab.

Baumann wechselt nach Sandhausen

Eine der interessantesten Personalien der aktuellen Transferperiode dürfte zweifelsohne Dominic Baumann sein. Nach dem Abstieg des HFC war der Stürmer ablösefrei zu haben. Seine Dienste hat sich nun der SV Sandhausen gesichert – kein Zufall, schließlich ist dort Sreto Ristic als Trainer an der Seitenlinie zu finden. Beide kennen sich bereits aus vergangenen Tagen in Halle.

Leistungsauswertung 23/24, heute Torhüter und Abwehr

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Eine – das muss man hier so deutlich sagen – miserable Saison der Löwen ist zu Ende. Nun ist es Zeit, auf die Einzelleistungen der Spieler zu blicken. Heute geht es um die Torhüter und Abwehrspieler.

Eine Leistungsauswertung ist meistens etwas Subjektives, außer man hat Zahlen und Fakten zur Hand, die zum Vergleich mit anderen in derselben Leistungsklasse dienen. Wie sehen diese Zahlen und Fakten in der Leistungsauswertung 23/24 aus? Obwohl eine Mannschaft an sich nicht performt hat, wie man sich das so vorstellt, gibt es immer Spieler, die in die eine oder andere Richtung auffällig geworden sind. Entweder wegen besonders guter oder besonders schlechter Leistung – oder weil sie von gewissen Leuten oder durch gewisse Ereignisse ins Zentrum der Kritik oder des Lobes gerieten. Ich ziehe nun ein auf Statistiken basierendes Fazit einiger Spieler entweder im Liga- oder im internen Vergleich oder auch beides.

Leistungsauswertung 23/24 Torhüter

Marco Hiller, die zwischenzeitlich von Ex-Coach Jacobacci demontierte Nummer 1, wird ja auch von vielen Fans im Vergleich mit Ersatzkeeper Richter bei gewissen Bereichen des Torwartspiels kritisch gesehen. Schauen wir uns das mal für die Leistungsauswertung 23/24 genauer an.

Im ligainternen Ranking haben beide Keeper genügend Spielminuten auf dem Buckel, um gewertet zu werden. Das hilft schon mal bei der Einschätzung der Leistung der Torhüter. Die Platzierung hier ist allerdings eindeutig. Marco Hiller belegt im Ligavergleich aller Keeper den 2. Platz und verweist damit nicht nur Richter, sondern auch andere Top-Torhüter der 3. Liga wie den äußerst talentierten Marcel Lotka von Dortmund II, Jakob Golz von Rot-Weiss Essen oder Reaktionswunder Felix Gebhardt von Regensburg auf Plätze hinter ihm.

Lediglich Münsters Maximilian Schulze Niehues hat eine bessere statistische Bilanz als Marco Hiller. Welche Kriterien nutzt man eigentlich, um das Torwartspiel statistisch zu bewerten und zu vergleichen? Woraus setzt sich die statistische Bilanz bei den Torhütern zusammen?

Kriterien

Die Statistik setzt sich zusammen aus den Faktoren Fangquote, Gegnerische Schüsse aufs Tor im Schnitt pro 90 Minuten, Reflexparadenquote, Gegentore pro 90 Minuten, verhinderbare Gegentore pro 90 Minuten (das sind die Gegentore, denen ein Torwartfehler vorangeht), Abwehrquote bei Luftduellen mit Gegenspielern und der Passquote bei langen Abschlägen. Ein Aspekt, der hier leider nicht mit ins Ranking fällt, den ich aber gleich gesondert betrachten möchte, ist die Strafraumbeherrschung. Um hier einen belastbaren statistischen Wert zu bekommen, benutzen wir den durchschnittlichen “Leaving the Line” Wert pro Spiel, also wie oft sich der Torhüter im Schnitt pro Spiel von der Linie wegbewegt, um eine Abwehraktion zu setzen und bringen das in Abhängigkeit zur Quote gewonnener Luftduelle.

Interner Vergleich

Pro 90 Minuten Spielzeit verlässt David Richter die Linie im Schnitt 1,84 Mal, Marco Hiller im Schnitt 1,54 Mal. Richter hat also ein etwas mutigeres Strafraumspiel als Hiller.

Bei der Fangquote, wenn Richter die Linie verlässt, ist auf ihn 100%ig Verlass. In der vergangenen Saison hatte Richter bei jedem seiner Ausflüge, um Flanken zu pflücken, die Oberhand gegenüber seinen Gegenspielern. Stammkeeper Marco Hiller hat mit 93% Abwehrquote beim Verlassen der Linie hier nicht ganz so gute Arbeit geleistet. Wie sieht es dabei mit Kopfballgegentoren aus? Marco Hiller musste in 27 Spielen acht Kopfballgegentreffer hinnehmen, David Richter in elf Spielen deren drei. Das bringt die beiden statistisch wieder sehr nahe zusammen. Marco Hiller kassiert alle 3,4 Spiele ein Kopfballgegentor, David Richter lässt sich pro zugelassenem Kopfballgegentor mit 3,7 Spielen ein wenig mehr Zeit.

Abgesehen von diesen Kategorien, in denen Richter jeweils einen hauchdünnen Vorsprung hat, wird er von Hiller statistisch bei jedem anderen relevanten Wert klar geschlagen.

Das gilt auch für die Spieleröffnung, bei der Hiller – ja, ich war auch überrascht – eine um acht Prozent höhere Genauigkeit aufweist als Richter und das nicht nur im kurzen Abspiel. Auch bei den langen Abschlägen ist Hiller präziser als Richter gewesen. Lediglich beim Tempo der Spieleröffnung könnte man hier für Richter einen Vorteil sehen. Da ich dazu keine Zahlen habe, muss ich mich da von meinem Gefühl leiten lassen, aber das hat mich ja schon bei der Präzision im Stich gelassen; von daher ist auch dieser Eindruck mit Vorsicht zu genießen.

Fazit zu den Torhütern

Wer in den eigenen Augen der bessere Torhüter ist, darf natürlich gerne jeder für sich selbst entscheiden. Unter Berücksichtigung aller relevanten Zahlen ist allerdings für mich Hiller in der Leistungsauswertung 23/24 klar die Nummer 1. Und auch wenn der Eindruck in der ein oder anderen Situation vielleicht Richter favorisiert, ist die bessere Gesamtbilanz von Marco Hiller nicht wegzudiskutieren.

Wer als Keeper eines Teams, das auf Platz 15 die Saison beendet, statistisch zweitbester Torhüter der Liga ist, kann schon rein von der Logik her nicht der schlechtere im eigenen Team sein. Vor allem dann, wenn es a) belastbare Zahlen zum Konkurrenten gibt, welche die Qualität der Nummer 1 im Vergleich zur Nummer 2 belegen, und es b) bis auf die leichten Vorteile bei der Strafraumbeherrschung – und das auch nur in Nuancen – keine weiteren Argumente gibt, die für einen Wechsel auf dem Torhüterposten sprächen.

Leistungsauswertung 23/24 Abwehr

Kapitän Jesper Verlaat ist der einzige Spieler des TSV 1860 München, der aus dem Abwehrverbund in der Top 20 seiner Position ligaweit auftaucht. Genauer ist der Innenverteidiger in dieser Saison im Vergleich zu seiner Konkurrenz auf Platz 13 gelandet.

Jesper Verlaat

Verlaat zeichnete sich in dieser Saison durch ein starkes Stellungsspiel und eine extrem hohe Quote beim Abfangen von gegnerischen Pässen aus. Seine Zweikampfbilanz ist mit 72% ebenfalls nicht zu bemängeln. Die Zweikampffrequenz mit 4,84 geführten Zweikämpfen gegen den Ball pro 90 Minuten ist allerdings verbesserungswürdig. Der Ligadurchschnitt liegt hier pro Spieler bei 5,63 geführten Zweikämpfen über 90 Minuten. Der Topwert diese Saison bei Spielern, die mindestens 1000 Spielminuten absolviert haben, liegt bei 10,91.

Die beiden im Zweikampf giftigsten Löwen mit den meisten Zweikampfaktionen gegen den Ball pro Spiel waren Fabian Greilinger und Kilian Ludewig mit Werten zwischen 8,47 und 9,06.

Ebenfalls weit vorne liegt unser Kapitän bei der Erfolgsquote, wenn es um Kopfbälle in der eigenen Box geht. Mit Rund 72% gewonnener Kopfballduelle im eigenen Strafraum rangiert Verlaat hier auf Platz 7 im Vergleich mit den anderen Spielern der Liga. Und um diese 72% gleich noch auf ein stabileres Fundament zu setzen und Platz 7 bei diesem Wert ein größeres Gewicht zu geben, muss man gleichzeitig einen Blick auf die tatsächliche Anzahl der Kopfballduelle im eigenn Sechzehner blicken. Verlaat hat im Vergleich mit der Ligakonkurrenz die viertmeisten Kopfballduelle in der eigenen Box geführt. Von den Spielern, die quotenmäßig vor Verlaat stehen, hat nur Michael Schultz von Viktoria Köln mehr Luftduelle im eigenen Strafraum bestritten. Schlussfolgernd daraus ist Verlaat nach Schultz der Spieler, der ligaweit die zweitmeisten gegnerischen Flanken entschärfen konnte.

Michael Glück

Michael Glück, in der Rückrunde zum Stammspieler auf der zweiten Innenverteidiger Position avanciert, hat mit 70 % gewonnener Defensivduelle ebenfalls eine gute Quote aufzuweisen und das bei einer höheren Zweikampffrequenz im Vergleich mit Verlaat. Seine Abfangquote bei gegnerischen Pässen ist etwas niedriger als die des Kapitäns. Bei Glück haben wir diesbezüglich noch einiges an Entwicklungspotential.

Die generell stabile Defensivabteilung wird durch die Außenverteidiger, von denen sich allerdings keiner in der Top 20 der Liga wiederfindet, komplettiert. In einigen für die Wertung wichtigen Einzelkategorien haben aber die dort eingesetzten Löwen positionsbezogen gute Werte erzielt. Der statistisch beste Außenverteidiger diese Saison im Löwentrikot war Fabian Greilinger, der defensiv vor allem durch seine Giftigkeit in direkten Duellen gegen den Ball besticht, beim Spiel nach vorne aber ein wenig die Präzision und Kreativität vermissen lässt.

Fazit

Insgesamt ist die komplette Hintermannschaft des TSV 1860 München der Garant für den Klassenerhalt gewesen. Um das zu erkennen, reicht tatsächlich auch ein Blick aufs Torverhältnis. Im Vergleich zu den Absteigern, die ja letztendlich diese Saison die direkte Konkurrenz waren, kassierten unsere Sechzger deutlich weniger Tore. Mit einem Torverhältnis von +16 im Vergleich zum diesbezüglich besten Absteiger Duisburg, zeigt sich, dass die Abwehr Sechzigs Lebensversicherung in der Liga gewesen ist. In der Offensive hatten die Löwen nur gegenüber Lübeck oder Freiburg die Nase vorn, was erzielte Tore betrifft.

Im nächsten Teil der Reihe Leistungsauswertung 23/24 werde ich die Mittelfeldzentrale sowohl defensiv als auch offensiv – unter die Lupe nehmen.

Datenquelle: Wyscout

Michael Glück in U21 Nationalmannschaft von Österreich berufen

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Glück Wechsel Stuttgart
Glück Wechsel Stuttgart

Große Ehre für den Junglöwen: Michael Glück wurde erstmals für die U21 Nationalmannschaft von Österreich berufen. Der 20-Jährige ist einer von sieben Neulingen, die Teamchef Werner Gregoritsch nominierte.

Michael Glück für U21 von Österreich nominiert

Ab Sonntag treffen sich 23 Spieler zum Lehrgang in Bad Tatzmannsdorf, in dessen Rahmen auch ein Testspiel absolviert wird. Die Partie gegen die Schotten findet am 07.06. in Wiener Neustadt statt. Werner Gregoritsch, U21-Teamchef des ÖFB, fasst zusammen:

“Es sind viele neue Spieler mit dabei und einige, die bei den letzten Lehrgängen nicht zum Aufgebot gehört haben, kehren zurück. Wir müssen die Situation in der Quali annehmen, wie sie ist und noch einmal alles versuchen. Wir brauchen Spieler, die alles dafür tun, um im Herbst das Blatt noch einmal zu wenden. Darum will ich diese Möglichkeit nutzen, um mir neue Spieler anzusehen.”

Aktuell stehen die Österreicher in der EM-Qualifikation auf Platz 3 der Gruppe und sollte dringend punkten, um sich noch für das Turnier qualifizieren zu können. Haben die Löwen bald einen neuen Nachwuchs-Nationalspieler?

Hasan Ismaik: “Das ist mein Club, nicht dein Club”

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TSV 1860 Hasan Ismaik

Hasan Ismaik hat auf seinem Social Media Account 1860-Präsident Robert Reisinger als Lügner bezeichnet und mit “Das ist mein Club, nicht dein Club” Besitzansprüche auf den Mutterverein angemeldet.

Ismaik reagiert auf sechzger.de-Artikel

Hasan Ismaik hat in seinen sozialen Netzwerken einen neuen Post abgesetzt. Dabei kam er auch auf seine Aussage “Pro1860 und Ultras vernichten” zu sprechen.

“Die Zukunft der Löwen ist mir ein großes Anliegen. Deswegen lasse ich mich auch nicht von Hetzkampagnen, falschen Anschuldigungen und unkorrekten Übersetzungen aus dem Konzept bringen.”

Zurecht hat Ismaik erst kürzlich eine Stellenanzeige für einen persönlichen Übersetzer via LinkedIn geschaltet.

Denn die gestrige Übersetzung, die sein Dolmetscher im Video simultan vornahm, war unkorrekt: er ließ wichtige Passagen aus Ismaiks Monolog aus, vergaß vollkommen zu übersetzen, dass Ismaik zur “Vernichtung bzw. Zerstörung von Fangruppierungen (Pro1860 und den Ultras)” aufgerufen hatte. Glücklicherweise konnten sechzger.de und auch das “Löwenmagazin” kurz darauf die unkorrekte Übersetzung durch mehrere Quellenverweise geradebiegen.

Im Kommentarbereich bezeichnet Ismaik Präsident Reisinger als Lügner

Im Kommentarbereich unter dem Post, der für weitere Treffen mit Fanclubs wirbt, monierte ein User auf Facebook, dass sie Ismaik zunächst doch mit dem gewählten Präsidenten und Mitgesellschafter treffen solle, vorher könne man ihn “nicht ernst nehmen”.

Ismaik antwortete auf diesen Kommentar wie folgt:

“Ich verkehre nicht mit denen, die lügen, Lügen und Täuschung fördern und den Ausschluss anderer praktizieren”

Beispiele für seine Anschuldigungen gegen den Präsidenten des Vereins bleib Ismaik indes schuldig.

“Das ist mein Club, nicht dein Club. Verlasse ihn und suche einen anderen Club” – Ismaik auf Facebook

Auf einen weiteren Kommentar eines Users, der Ismaik riet, sich an die eigene Nase zu fassen und zu deeskalieren, antwortete Ismaik:

“Das ist mein Club, nicht dein Club. Verlasse ihn und suche einen anderen Club. Wir wollen dich nicht und wir wollen keine Leute wie dich”

 

Verwaltungsrat erklärt sich: Absage an “Bündnis Zukunft 1860”

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Trainingsgelände TSV 1860 München Wandtafel Grundsteinlegung

Der Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e.V. hat dem “Bündnis Zukunft 1860” in einer Erklärung eine Absage zur Podiumsdiskussion erteilt.

Bündnis Zukunft wollte Podiumsdiskussion mit 8 Personen

Das Bündnis Zukunft 1860 hatte geplant, mit vier Kandidat/innen des aktuellen Verwaltungsrats eine öffentliche, live gestreamte Podiumsdiskussion zu veranstalten. Seitens des “Bündnisses” sollten ebenfalls vier Personen teilnehmen.

“Ausgehend von der Anmerkung von Herrn Nicolai Walch bei der Kandidatenvorstellung von Pro 1860 und unserem bereits bei der Übergabe unseres Matchplans geäußerten Angebot zum Austausch an das Präsidium möchten wir den Ball aufgreifen und zu einem gemeinsamen Austausch einladen. Angesichts der bevorstehenden Wahl ist dies sicherlich von öffentlichem Interesse und uns als Vertretern des Bündnis Zukunft 1860 ist es wichtig, dass sich die Mitglieder ein eigenes Bild davon machen können, welche Position wir teilen und wo wir uns unterscheiden […]”.

Nicolai Walch hatte bei besagter Veranstaltung von “Pro1860” und der “Löwenheimat Giesing e.V.” kritisiert, dass das Bündnis mit dem Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e.V. noch kein Gespräch gesucht hatte und an ein Treffen appelliert: “[…] Sprecht mit dem amtierenden Verwaltungsrat. Dies hat bis heute nicht stattgefunden. Beschäftigt Euch mit den wirklichen Aufgaben des Verwaltungsrates […]”.

Ob Walch mit “sprecht mit dem amtierenden Verwaltungsrat” eine öffentlichkeitswirksame, dem Wahlkampf dienende Podiumsdiskussion gemeint hatte, darf bezweifelt werden.

Verwaltungsrat des TSV 1860 gegenüber “Bündnis Zukunft”: “Fehlendes Satzungsverständnis, Ignoranz und Respektlosigkeit”

Die nun ebenfalls öffentlich kommunizierte Erklärung des Verwaltungsrats des TSV München von 1860 e.V. hat es in sich. In fünf detailliert verfassten Punkten legt das Kontrollgremium des e.V. dar, weshalb es der Einladung des “Bündnis Zukunft 1860” nicht folgen wird. Im fünften Punkt wird das neunköpfige Gremium deutlich: “Das auf Ihren Social Media-Kanälen formulierte Selbstverständnis des “Bündnis Zukunft 1860“, allein Ihre Kandidaten würden mit einem “klaren Plan für die Weiterentwicklung des Vereins“ antreten, zeugt in unseren Augen nicht nur von fehlendem Satzungsverständnis und ebenso fehlender Kenntnis der Entwicklungen im Verein, sondern leider auch von Ignoranz und Respektlosigkeit”.

Verwaltungsrat erklärt sich: die Meldung im Wortlaut

Sehr geehrte Initiatoren und Mitwirkende des “Bündnis Zukunft 1860“,

die Mitglieder des amtierenden Verwaltungsrats des TSV München von 1860 e. V. wurden am 22.05.2024 durch Sie per E-Mail – mit Fristsetzung bis zum 28.05.2024 – eingeladen, an einer von Ihnen geplanten Online-Podiumsdiskussion teilzunehmen. Nahezu zeitgleich erfolgte bereits eine Bekanntgabe Ihrer Veranstaltung auf den Social Media-Kanälen des “Bündnis Zukunft 1860“. Mittlerweile haben Sie Ihre Einladung in Teilen ebenfalls auf Facebook veröffentlicht.

Wie wir dem Schreiben entnehmen, sollte der Teilnehmerkreis der von Ihnen geplanten Debatte aus vier Kandidaten des “Bündnis Zukunft 1860“ sowie vier aus der Mitte des amtierenden Verwaltungsrats zu benennenden Diskutanten bestehen.

Wir finden die öffentliche Erörterung Ihrer Einladung zwar seltsam, aber passen uns in diesem Fall Ihrer Gepflogenheit an und antworten ebenfalls coram publico: Alle Mitglieder des Verwaltungsrates lehnen eine Teilnahme an der von Ihnen geplanten Veranstaltung aus grundsätzlichen Erwägungen heraus ab.

Die Konzeption Ihrer Veranstaltung, die organisatorische Durchführung sowie die begleitende Kommunikation entsprechen nicht unserem Verständnis von Demokratie und Debattenkultur.

Unsere Absage ist keine Zurückweisung von Einzelpersonen aus Ihrem Bündnis. Ihr persönliches Engagement für den TSV München von 1860 ist uns wichtig und wir erkennen dieses ausdrücklich an. Wir sind überzeugt davon, dass alle Beteiligten um der gemeinsamen Sache willen im Dialog bleiben müssen.

Zu den Gründen im Einzelnen:

Erstens: Ihre Vorstellung vom Verwaltungsrat als ein gestaltendes Gremium im Verein ist falsch. Gestaltend sind das von den Mitgliedern des Gesamtvereins gewählte Präsidium und die von den Mitgliedern der einzelnen Abteilungen gewählten Abteilungsleitungen. Der Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e. V. ist satzungsgemäß ein Kontrollgremium. Eines, deren Mitglieder zudem verpflichtet sind, über alle ihnen durch die Verwaltungsratstätigkeit bekannt gewordenen vertraulichen Vorgänge, Stillschweigen zu bewahren. Die von Ihnen gewünschte öffentliche Debatte können wir gar nicht führen, ohne gegen diese Pflicht zu verstoßen.

Zweitens:

Ihnen scheint es vor allem um die erneute öffentliche Vorstellung Ihres Wahlprogramms zu gehen. In Ziffer 10.3 der Satzung des TSV München von 1860 e. V. heißt es: “Vor Wahlen ist ALLEN Kandidaten Gelegenheit zu geben, sich und gegebenenfalls ihr Programm vor beziehungsweise auf der Mitgliederversammlung in angemessenem Umfang vorzustellen.“ Wir respektieren als amtierender Verwaltungsrat alle Kandidierenden und sehen keine Veranlassung dazu, einzelne Personen aus dem Bewerberkreis hervorzuheben. Durch eine Teilnahme an Ihrer geplanten Veranstaltung würden wir aber genau das forcieren.

Drittens:

Die Mitglieder des Verwaltungsrats verstehen sich als ein unabhängiges, pluralistisch zusammengesetztes Vereinsgremium. Es gibt keine, wie Sie offensichtlich annehmen, gemeinsame Agenda, die stellvertretend von vier Ausgewählten vorgetragen werden könnte.

Viertens:

Kurioserweise nutzen Sie in Ihrer Einladung ausgerechnet die Anmerkung eines Verwaltungsratsmitglieds, das in einem Wortbeitrag den von Ihnen initiierten “Blockwahlkampf“ als schädlich für den Verein kritisierte, als Aufhänger. Diese Bezugnahme halten wir für nicht aufrichtig. Der Appell an Sie war selbstredend keine Aufforderung zu weiteren öffentlichen Debatten, sondern zu persönlichen Gesprächen über Aufgaben und Rollenverständnis des Verwaltungsrats. Unvoreingenommen und sinnstiftend hätten solche Unterredungen allerdings schon vor Monaten stattfinden sollen. Sie haben uns nie kontaktiert. Bitte verstehen Sie, dass zum jetzigen Zeitpunkt Ihre Einladung als reines Wahlkampf-Vehikel anmutet.

Fünftens:

Das auf Ihren Social Media-Kanälen formulierte Selbstverständnis des “Bündnis Zukunft 1860“, allein Ihre Kandidaten würden mit einem “klaren Plan für die Weiterentwicklung des Vereins“ antreten, zeugt in unseren Augen nicht nur von fehlendem Satzungsverständnis und ebenso fehlender Kenntnis der Entwicklungen im Verein, sondern leider auch von Ignoranz und Respektlosigkeit.

Mit freundlichen Grüßen

Sascha Königsberg, Sebastian Seeböck, Beatrix Zurek, Christian Groß, Dr. Markus Drees, Gerhard Mayer, Nicolai Walch, Robert von Bennigsen

Verwaltungsrat TSV München von 1860 e.V.