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Verwaltungsrat erklärt sich: Absage an “Bündnis Zukunft 1860”

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Trainingsgelände TSV 1860 München Wandtafel Grundsteinlegung

Der Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e.V. hat dem “Bündnis Zukunft 1860” in einer Erklärung eine Absage zur Podiumsdiskussion erteilt.

Bündnis Zukunft wollte Podiumsdiskussion mit 8 Personen

Das Bündnis Zukunft 1860 hatte geplant, mit vier Kandidat/innen des aktuellen Verwaltungsrats eine öffentliche, live gestreamte Podiumsdiskussion zu veranstalten. Seitens des “Bündnisses” sollten ebenfalls vier Personen teilnehmen.

“Ausgehend von der Anmerkung von Herrn Nicolai Walch bei der Kandidatenvorstellung von Pro 1860 und unserem bereits bei der Übergabe unseres Matchplans geäußerten Angebot zum Austausch an das Präsidium möchten wir den Ball aufgreifen und zu einem gemeinsamen Austausch einladen. Angesichts der bevorstehenden Wahl ist dies sicherlich von öffentlichem Interesse und uns als Vertretern des Bündnis Zukunft 1860 ist es wichtig, dass sich die Mitglieder ein eigenes Bild davon machen können, welche Position wir teilen und wo wir uns unterscheiden […]”.

Nicolai Walch hatte bei besagter Veranstaltung von “Pro1860” und der “Löwenheimat Giesing e.V.” kritisiert, dass das Bündnis mit dem Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e.V. noch kein Gespräch gesucht hatte und an ein Treffen appelliert: “[…] Sprecht mit dem amtierenden Verwaltungsrat. Dies hat bis heute nicht stattgefunden. Beschäftigt Euch mit den wirklichen Aufgaben des Verwaltungsrates […]”.

Ob Walch mit “sprecht mit dem amtierenden Verwaltungsrat” eine öffentlichkeitswirksame, dem Wahlkampf dienende Podiumsdiskussion gemeint hatte, darf bezweifelt werden.

Verwaltungsrat des TSV 1860 gegenüber “Bündnis Zukunft”: “Fehlendes Satzungsverständnis, Ignoranz und Respektlosigkeit”

Die nun ebenfalls öffentlich kommunizierte Erklärung des Verwaltungsrats des TSV München von 1860 e.V. hat es in sich. In fünf detailliert verfassten Punkten legt das Kontrollgremium des e.V. dar, weshalb es der Einladung des “Bündnis Zukunft 1860” nicht folgen wird. Im fünften Punkt wird das neunköpfige Gremium deutlich: “Das auf Ihren Social Media-Kanälen formulierte Selbstverständnis des “Bündnis Zukunft 1860“, allein Ihre Kandidaten würden mit einem “klaren Plan für die Weiterentwicklung des Vereins“ antreten, zeugt in unseren Augen nicht nur von fehlendem Satzungsverständnis und ebenso fehlender Kenntnis der Entwicklungen im Verein, sondern leider auch von Ignoranz und Respektlosigkeit”.

Verwaltungsrat erklärt sich: die Meldung im Wortlaut

Sehr geehrte Initiatoren und Mitwirkende des “Bündnis Zukunft 1860“,

die Mitglieder des amtierenden Verwaltungsrats des TSV München von 1860 e. V. wurden am 22.05.2024 durch Sie per E-Mail – mit Fristsetzung bis zum 28.05.2024 – eingeladen, an einer von Ihnen geplanten Online-Podiumsdiskussion teilzunehmen. Nahezu zeitgleich erfolgte bereits eine Bekanntgabe Ihrer Veranstaltung auf den Social Media-Kanälen des “Bündnis Zukunft 1860“. Mittlerweile haben Sie Ihre Einladung in Teilen ebenfalls auf Facebook veröffentlicht.

Wie wir dem Schreiben entnehmen, sollte der Teilnehmerkreis der von Ihnen geplanten Debatte aus vier Kandidaten des “Bündnis Zukunft 1860“ sowie vier aus der Mitte des amtierenden Verwaltungsrats zu benennenden Diskutanten bestehen.

Wir finden die öffentliche Erörterung Ihrer Einladung zwar seltsam, aber passen uns in diesem Fall Ihrer Gepflogenheit an und antworten ebenfalls coram publico: Alle Mitglieder des Verwaltungsrates lehnen eine Teilnahme an der von Ihnen geplanten Veranstaltung aus grundsätzlichen Erwägungen heraus ab.

Die Konzeption Ihrer Veranstaltung, die organisatorische Durchführung sowie die begleitende Kommunikation entsprechen nicht unserem Verständnis von Demokratie und Debattenkultur.

Unsere Absage ist keine Zurückweisung von Einzelpersonen aus Ihrem Bündnis. Ihr persönliches Engagement für den TSV München von 1860 ist uns wichtig und wir erkennen dieses ausdrücklich an. Wir sind überzeugt davon, dass alle Beteiligten um der gemeinsamen Sache willen im Dialog bleiben müssen.

Zu den Gründen im Einzelnen:

Erstens: Ihre Vorstellung vom Verwaltungsrat als ein gestaltendes Gremium im Verein ist falsch. Gestaltend sind das von den Mitgliedern des Gesamtvereins gewählte Präsidium und die von den Mitgliedern der einzelnen Abteilungen gewählten Abteilungsleitungen. Der Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e. V. ist satzungsgemäß ein Kontrollgremium. Eines, deren Mitglieder zudem verpflichtet sind, über alle ihnen durch die Verwaltungsratstätigkeit bekannt gewordenen vertraulichen Vorgänge, Stillschweigen zu bewahren. Die von Ihnen gewünschte öffentliche Debatte können wir gar nicht führen, ohne gegen diese Pflicht zu verstoßen.

Zweitens:

Ihnen scheint es vor allem um die erneute öffentliche Vorstellung Ihres Wahlprogramms zu gehen. In Ziffer 10.3 der Satzung des TSV München von 1860 e. V. heißt es: “Vor Wahlen ist ALLEN Kandidaten Gelegenheit zu geben, sich und gegebenenfalls ihr Programm vor beziehungsweise auf der Mitgliederversammlung in angemessenem Umfang vorzustellen.“ Wir respektieren als amtierender Verwaltungsrat alle Kandidierenden und sehen keine Veranlassung dazu, einzelne Personen aus dem Bewerberkreis hervorzuheben. Durch eine Teilnahme an Ihrer geplanten Veranstaltung würden wir aber genau das forcieren.

Drittens:

Die Mitglieder des Verwaltungsrats verstehen sich als ein unabhängiges, pluralistisch zusammengesetztes Vereinsgremium. Es gibt keine, wie Sie offensichtlich annehmen, gemeinsame Agenda, die stellvertretend von vier Ausgewählten vorgetragen werden könnte.

Viertens:

Kurioserweise nutzen Sie in Ihrer Einladung ausgerechnet die Anmerkung eines Verwaltungsratsmitglieds, das in einem Wortbeitrag den von Ihnen initiierten “Blockwahlkampf“ als schädlich für den Verein kritisierte, als Aufhänger. Diese Bezugnahme halten wir für nicht aufrichtig. Der Appell an Sie war selbstredend keine Aufforderung zu weiteren öffentlichen Debatten, sondern zu persönlichen Gesprächen über Aufgaben und Rollenverständnis des Verwaltungsrats. Unvoreingenommen und sinnstiftend hätten solche Unterredungen allerdings schon vor Monaten stattfinden sollen. Sie haben uns nie kontaktiert. Bitte verstehen Sie, dass zum jetzigen Zeitpunkt Ihre Einladung als reines Wahlkampf-Vehikel anmutet.

Fünftens:

Das auf Ihren Social Media-Kanälen formulierte Selbstverständnis des “Bündnis Zukunft 1860“, allein Ihre Kandidaten würden mit einem “klaren Plan für die Weiterentwicklung des Vereins“ antreten, zeugt in unseren Augen nicht nur von fehlendem Satzungsverständnis und ebenso fehlender Kenntnis der Entwicklungen im Verein, sondern leider auch von Ignoranz und Respektlosigkeit.

Mit freundlichen Grüßen

Sascha Königsberg, Sebastian Seeböck, Beatrix Zurek, Christian Groß, Dr. Markus Drees, Gerhard Mayer, Nicolai Walch, Robert von Bennigsen

Verwaltungsrat TSV München von 1860 e.V.

 

 

 

 

sechzger.de Talk 159: 2023/24 aus Sicht unserer Gäste

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sechzger.de Talk Folge 159 die Saison 2023-24 aus Sicht unserer Gäste ein externer Blick auf den TSV 1860 München

Wir machen weiter! Aber ein bisschen anders, als sonst. Im sechzger.de Talk 159 sind nur die beiden Talk-Moderatoren Jan und Christian anwesend. Die beiden lauschen den Aufzeichnungen, die im Verlauf der letzten Woche – also nach dem letzten Drittligaspieltag – von und mit ehemaligen Gästen unserer Talkrunden geführt wurden. Dabei geht es dann also um andere Vereine aus der 3. Liga. Wie bilanzieren unsere Gäste den weiteren Saisonverlauf, nachdem sie bei uns im Talk mitgemacht haben? Was sagen sie zum Abschneiden unseres TSV 1860? Und auch zur vereinspolitischen Lage bei den Löwen? Zwischendrin sprechen Jan und Christian natürlich auch über Sechzig. U.a. muss sich Christian einem Quiz zu den sechs Neuzugängen unterziehen. Wie er sich schlägt? Hört’s Euch an!

Arminia Bielefeld: Benedikt

Mitte Dezember 2023 war Bene, Sportjournalist bei der Neuen Westfälischen Zeitung in Bielefeld zu Gast im sechzger.de Talk 135 und sprach mit Jan und Thomas Enn über die Lage auf der Alm. Nach zwei Abstiegen und den drohenden dritten in Serie vor Augen. Am Ende ist die Arminia heuer, wie Bene es im aktuellen kurzen Gespräch mit Jan bezeichnet, “mit zwei blauen Augen davon gekommen”. Die Forderung der Fans des DSC, die ja auch beim letzten Spiel in Giesing in Form eines Spruchbands kommunziert wurde, dass ab sofort “nur noch der Erfolg” zähle, ist für Christian zumindest diskussionswürdig.

Jahn Regensburg: Maxi

Wenige Wochen vorher – direkt vor dem Gastspiel von Jahn Regensburg auf Giesings Höhen – war Maxi, ganz junger Blogger rund um den SSV Jahn bei uns zu Gast. Es war der sechzger.de Talk 129. Auch Maxis Einschätzung dieser Saison hat Jan – ein gutes halbes Jahr später – in einem Gespräch abgefragt. Wobei es bei den Oberpfälzern für ein finales Fazit ja eigentlich noch zu früh ist. Heute Abend gastieren sie im Relegationsrückspiel bei Wehen Wiesbaden und versuchen noch die zwischenzeitlich schon sicher geglaubte Rückkehr in die 2. Bundeliga zu realisieren. Dass Fußball manchmal zu einer völlig belanglosen Nebensache werden kann, daran erinnert Christian an dieser Stelle nochmal. Im November letzten Jahres verstarb der erst 25jährige Regensburger Mittelfeldspieler Agyemang Diawusie an plötzlichem Herztod.

MSV Duisburg: Ralf

Wir erinnern uns nicht nur aufgrund des Resultats im ersten Spiel unter Neucoach Giannikis sehr gerne an das Gastspiel des MSV Duisburg in München. Der Besuch von Ralf im sechzger.de Talk 140, als er mit Stefan und Christian einen lockeren Plausch auf’s Parket legte, seine Lesung am Freitag Abend im Balan begeisterte sicher nicht nur Christian! Weniger begeisternd hingegen das Abschneiden der Meidericher in dieser Saison und die Zukunftsperspektive für die Zebras. Der Abstieg war, wie auch Ralf sagt, wohl heuer nicht mehr zu vermeiden.

Rot-Weiss Essen: Philipp

Unser letzter externer Gast war im sechzger.de Talk 156 Philipp, seines Zeichens Betreiber des Youtube-Kanals DaKoen. Seine Saisonanalyse aus Sicht des RWE ist nicht im Gespräch mit Jan entstanden, sondern kommt als sehr professionelle Ansprache an die geneigte Hörerschaft daher. Dass Philipp dabei auch sehr deutliche und offene Worte über den TSV 1860 München formuliert, finden wir bemerkenswert. Aber der junge Mann kennt sich aus und weiß durchaus wovon er spricht. Spannend wird es sein, zu beobachten, ob RWE in der kommenden Saison zu den Topfavoriten der Liga gehören wird – wovon man nach der vergangenen Spielzeit durchaus ausgehen kann.

Waldhof Mannheim: Daniel

Mit dem Portal liga3-news verbindet uns bei sechzger.de eine freundschaftliche Kooperation, was z.B. den Austausch von Fotos aus den Stadien der 3. Liga anbelangt. Einige Redaktionsmitglieder dort halten es mit dem SV Waldhof Mannheim, weshalb wir auch hier um ein kurzes Saisonfazit ersucht haben. Bezug ist also hier kein vergangener Besuch im sechzger.de Talk (aber: was noch nicht war, kann ja noch werden!). Macht aber nichts. Zum Zeitpunkt der Aufnahme lag die Analyse aus Mannheim leider noch nicht vor, weshalb sich auch Jan und Christian überraschen lassen.

Der sechzger.de Talk 159 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Gastbeitrag von Thomas Briel: Sieben Jahre Stillstand?

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T-Shirt Wir sind der Verein TSV München von 1860 e.V. sieben jahre stillstand stadt verein menschen
Shirt des TSV 1860 e.V.: Wir sind der Verein

In den letzten Wochen kann man rund um den TSV 1860 vermehrt lesen, dass die Löwen unter Präsident Robert Reisinger “sieben Jahre Stillstand” hinter sich haben. Aber stimmt das wirklich?

In einem Gastbeitrag setzt sich Löwenfan Thomas Briel mit diesem Mythos auseinander. Und leistet Aufklärungsarbeit.

Sieben Jahre Stillstand? Wirklich?

“Sieben Jahre Stillstand und Sumpf unter dem Präsidium Reisinger.” Dies war und ist eine der zentralen Behauptungen im Wahlkampf des Bündnis Zukunft. Eine fragwürdig anmutende Behauptung. Sieben Jahre Stillstand, wie ein Mantra monatelang und gebetsmühlenartig wiederholt und via einer großangelegten, kostspieligen PR-Kampagne befeuert. Verbreitet über bundesweite Medien, die kritische Fragen nicht stellen wollen. Verbreitet über die eigenen Kanäle des BZ, über die Kandidaten selbst und selbstverständlich über einen investorennahen, kommerziellen Blog. Seit ein paar Tagen lässt es sich auch unser Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik nicht nehmen, in den Jammerchor des Stillstands einzustimmen. Diesmal anhand eines saftigen und großzügigen Kopfgelds von 100 Millionen Euro, wenn die Mitglieder diesen angeblichen Stillstand-Spuk nur beenden mögen. Skurriler als diese 14 Minuten vom Tegernsee kann es nicht werden.

Sieben Jahre Stillstand also. Aber hält diese Behauptung einer kritischen Überprüfung anhand von Zahlen und Fakten überhaupt stand? Es gilt eine Zwischenbilanz des TSV München von 1860 e. V für die Jahre 2017 bis 2024 zu ziehen. Ich möchte versuchen, das so kurz als möglich an vier Themengebieten beispielhaft zu erläutern. Mitgliederzahlen und Altersstruktur, Abteilungen und Sparten, Gemeinnützigkeit sowie wirtschaftliche Kennzahlen.

DIE MITGLIEDERZAHLEN DER LETZTEN SIEBEN JAHRE

So ging der Löwe, der Löwe, der ging so: Seit dem Bundesligaabstieg der Profifußballer 2004, war die Zahl der Mitglieder im TSV München von 1860 e. V. kontinuierlich rückläufig. Ebenso rückläufig war die Zahl der aktiv Sporttreibenden. Was jedoch stetig nach oben ging, war das Durchschnittsalter der Mitglieder. Exakt seit dem Präsidium Reisinger liest sich das anders:

  • 2016/2017 — 18.892 Mitglieder
  • 2017/2018 — 20.960 Mitglieder
  • 2018/2019 — 21.976 Mitglieder
  • 2019/2020 — 22.541 Mitglieder
  • 2020/2021 — 23.473 Mitglieder
  • 2021/2022 — 24.437 Mitglieder
  • 2022/2023 — 26.031 Mitglieder

Dies bedeutet eine 40-prozentige Steigerung der Mitgliederzahlen und einen absoluten Mitgliederrekord in der 164-jährigen Geschichte unseres Vereins. Auch hinsichtlich der Altersstruktur unserer Mitglieder kann das Präsidium Reisinger positive Kennzahlen vorweisen. Lag der Anteil von Jugendlichen im Jahr 2016/2017 noch unter 10 Prozent, betrug deren Anteil im vergangen Geschäftsjahr 2022/2023 schon über 14 Prozent. Der Anteil jüngerer Mitglieder im Verein ist unter dem Präsidium deutlich gestiegen und entspricht mittlerweile dem tatsächlichen Anteil dieser Altersgruppe an der Gesamtbevölkerung in Deutschland.

FAZIT: Der Negativtrend bzgl. Mitgliederstärke und Überalterung wurde unter dem Präsidium Reisinger erfolgreich gestoppt und umgekehrt. Sieben Jahre Stillstand? Ganz im Gegenteil!

ABTEILUNGEN, SPARTEN UND DIVERSIFIZERUNG DER SPORTARTEN

So ging der Löwe, der Löwe, der ging so: Vor dem Sommer 2017 wurden Abteilungen im gemeinnützigen Verein eher geschlossen als neu eröffnet.

Seit 2017 sind neue Abteilungen wie beispielsweise Präzisionssport, Inklusionssport, E-Sports, Golf und Vereinsgeschichte gegründet worden. Hinzu kommen zahlreiche neue Sparten innerhalb bestehender Abteilungen wie Klettern, Bouldern und Ski-Tourengehen in der Bergsport-Abteilung, Rennradfahren und Fechten in der Abteilung Turn- und Freizeitsport, Volleyball bei den Fitnesslöwen der Abteilung Leichtathletik oder die großartige Wiederbegründung des Frauenfußballs. Dieser Verein bietet mittlerweile 50 verschiedene Sportarten an. In Worten: Fünfzig! Er ist ein Verein, der für seine Sportler/innen ein in München unvergleichbares Angebot in den Bereichen Breiten- und Leistungssport bietet.

FAZIT: Der gemeinnützige Verein lebt mehr denn je. Er boomt. Er ist mehr als nur Profifußball. Er bietet für jeden etwas. A echter Münchner is a Sechzger! Sieben Jahre Stillstand? Ganz im Gegenteil.

GEMEINNÜTZIGKEIT

So ging der Löwe, der Löwe, der ging so: Eine mögliche Aberkennung des Status der Gemeinnützigkeit schwebte – seit der leider fehlerhaft ausgeführten Ausgliederung der KGaA aus dem e.V. unter Präsident Karl-Heinz Wildmoser im Jahr 2002 – wie ein Damoklesschwert über unseren Köpfen.
Denn im theoretischen Falle einer Insolvenz der Profifußball-Tochter, der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA, und einem damit verbundenen möglichen Verlust der Immobilie des Nachwuchsleistungszentrums an der Grünwalder Straße 114, hätte der Mutterverein finanziell bis an die Substanz bluten müssen. Es wäre schlichtweg gesagt ein Desaster gewesen. Seit 2003 haben dann sieben verschiedene Präsidien probiert, dieses dringliche Problem zu lösen. Ohne Erfolg. Der Durchbruch gelang 2018 unter dem Präsidium Reisinger/Schmidt/Sitzberger. Unter Federführung des Steuerberaters, Vize-Präsidenten und Schatzmeisters Heinz Schmidt. Es wurde eine vertragsrechtliche Absicherung gefunden, die sowohl die Finanzbehörden wie auch die Landeshauptstadt München zufrieden stellte.

FAZIT: Diese jahrelange Drohkulisse wurde seitens des Präsidiums Reisinger erfolgreich abgewendet. Vielen Dank für diesen Meilenstein. Sieben Jahre Stillstand? Ganz im Gegenteil.

WIRTSCHAFTLICHE KENNZAHLEN

So ging der Löwe, der Löwe, der ging so: Seit der Ausgliederung des Profifußballs aus dem Verein in die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA im Jahr 2002 unter Karl-Heinz Wildmoser, haben zehn verschiedene Präsidenten den TSV München von 1860 e. V. geführt. Die meisten mit Fokus auf die Fußballtochter und wenig Augenmerk auf den Hauptverein. Mit dementsprechend wirtschaftlich fragwürdigen Bilanzen.

Wie sieht die wirtschaftliche Bilanz des Präsidiums Reisinger aus? Die Entwicklung der Jahresergebnisse lautet wie folgt:

  • 16/17 Euro 54.412 Verlust
  • 17/18 Euro 204.599 Gewinn
  • 18/19 Euro 398.868 Gewinn
  • 19/20 Euro 434.335 Gewinn
  • 20/21 Euro 388.660 Gewinn
  • 21/22 Euro 192.042 Gewinn

In den letzten fünf Geschäftsjahren wurden somit über 1,5 Millionen Euro Gewinn erzielt.
Das Eigenkapital einschließlich Anlagevermögen wurde unter dem Präsidium Reisinger
von Euro 2.713.406 (Stand 30.06.2016) auf Euro 4.277.498 (Stand 30.06.22) erhöht.

FAZIT: Das Präsidium Reisinger kann mit den erfolgreichsten Bilanzen aller veröffentlichten Jahresabschlüsse seit zwei Jahrzehnten aufwarten. Der Verein steht wirtschaftlich gesünder da, als jemals zuvor und ist deutlich breiter aufgestellt. Sieben Jahre Stillstand? Ganz im Gegenteil.

Und jetzt zurück zu euch, liebes Bündnis Zukunft

Hier kommt die Gretchenfrage: Wo genau ist hier Stillstand zu erkennen? Diesen sehe ich beim besten Willen nicht. Es verstärkt sich der Eindruck, dass Ihr zwar für ein Gremium des eingetragenen Vereins antretet, aber bzgl. dessen Aufgaben, Strukturen und Erfolgen nur peripher im Bilde seid. Euer legendärer Matchplan beschäftigte sich von Tag eins an einzig und allein mit Fragen, welche allein die KGaA betreffen, denn darum geht es euch primär. Nicht um den Hauptverein. So weit, so gut. Eure Fragen sind richtig und wichtig. Denn diese Fragen stellen wir uns alle. Nur sind das keine Fragen für den Verwaltungsrat. Diese Fragen stellt ihr seit dem ersten Tag an den falschen Adressaten. Um mit der Behauptung des vermeintlichen Stillstands die Mitglieder des e.V. im Wahlkampf hinter euch zu versammeln. Um ein neues Luftschloss mit Hasan Ismaik zu bauen. Um einen Umsturz zu erwirken. Mit „Alternative Facts“ wohlgemerkt. Die Abteilung „Fake News“ sind ja wir, die Stadion-Clique und der Abschaum aus dem Sultanat Giesing.

Ich würde euch daher gerne den richtigen Ansprechpartner für eure Fragen vermitteln:

Warum haben wir kein Stadion in Riem mit 35k Fassungsvermögen und spielen noch immer in der „Ruine“? Das Angebot der Stadt lag auf dem Tisch. Fragt die HAM.

Warum geht es mit dem Bau der Turnhalle aufgrund des Erbpachtvertrags nicht weiter? Fragt die HAM.

Warum ist es bisher nicht zu der elementar wichtigen und willkommenen Kapitalmaßnahme gekommen? Der e.V war bereit. Die BAYRISCHE war bereit. Fragt die HAM.

Warum kommt es nicht zu einem konstruktiven Miteinander der Gesellschafter auf Augenhöhe? Der e.V. ist seit Jahren gesprächsbereit. Fragt die HAM.

Warum ist Horst Heldt nun bei Union Berlin? Warum wurde Achim Beierlorzer nicht Trainer bei 1860? Warum fallen wichtige Beiratssitzungen aus? Warum wird juristisch versucht, den Beirat patt zu stellen? Warum wird seit 7 Jahren jedes zarte Pflänzchen einer zumindest pragmatischen Zusammenarbeit erwürgt? Fragt die HAM.

Warum will Hasan Ismaik 100 Millionen für die Abwahl des VR und Präsidiums bezahlen, aber nicht 10 Millionen sponsoren, um in die 2. Liga aufzusteigen? Um damit den Wert seines eigenen Produkts nachhaltig zu steigern? Das wäre nachweislich in seinem eigenen Interesse. Ohne uns mit weiteren Schulden zu erdrücken oder nicht erfüllbare Bedingungen zu stellen. Fragt die HAM.

Und warum hat es unsere neue Geschäftsführung bis Ende Mai geschafft, einen konkurrenzfähigen Kader mit vielen Eigengewächsen auf die Beine zu stellen? Einen Kader, der im Rahmen der zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln zusammengestellt wurde. Einen Kader, für den Hasan Ismaik nicht einen Euro gegeben hat. Fragt NICHT die HAM. Fragt das Präsidium und unsere GF. Fragt die HAM aber unbedingt, warum sie Dr. Christian Werner und Oliver Mueller auf groteske Art und Weise täglich Knüppel zwischen die Beine wirft.

Warum kann man mit der HAM nicht auf Augenhöhe zusammenarbeiten? Fragt jeden, der es schon einmal versucht hat.

Sieben Jahre Stillstand? Falsch! Sieben Jahre Fortschritt und Emanzipation!

#wirsindderverein #freiheitfürsechzig

Quellen:
Jahresberichte des TSV München von 1860 e. V., 2016/2017 — 2022/2023

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Thomas Briel

Über unseren Gastautor:

Thomas Briel, 53 Jahre alt, aufgewachsen im Landkreis Fürstenfeldbruck und Löwenfan seit Mitte der 1970er Jahre. Beruflich seit 30 Jahren in der Marketing- und Kommunikationsbranche tätig, davon zehn Jahre in New York.
Aktives Mitglied verschiedener Fan-Initiativen.

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“Pro1860 und Ultras vernichten” – erste Fanclubs sagen Hasan Ismaik ab

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SV Sandhausen TSV 1860 München 3.Liga Transfers

Hasan Ismaik hat in seinem gestrigen Video angekündigt, “Pro1860” und die Ultras “vernichten” zu wollen – nun haben erste Fanclubs ihr Treffen mit dem Mehrheitsgesellschafter abgesagt.

“Pro1860 und Ultras vernichten” – Hasan Ismaik mit martialischer Sprache

Am gestrigen Montag traf sich Hasan Ismaik mit drei Meisterlöwen. Bernd Patzke, Hansi Reich und Fredi Heiß waren auf dem Balkon seiner Suite im Charles Hotel zu Gast. Eine Passage in seinem Monolog, den er auf arabisch in Richtung der Kamera hielt, ließ den aufmerksamen Zuhörer aufhorchen: Übersetzt sprach Ismaik davon, “Pro1860” und die Ultras “vernichten” zu wollen. Sein Simultandolmetscher überflog diese Passage und übersetzte lediglich: “Die richtigen Leute sollen an der Macht sein, um 1860 wieder erfolgreich zu machen”

Erste Fanclubs sagen Treffen mit Hasan Ismaik ab

Diese Aussage hat zu einem Beben in den sozialen Medien geführt – und blieb nicht folgenlos. Die ersten Fanclubs haben bereits ihre Treffen mit dem Mehrheitsgesellschafter der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA abgesagt.

Den Anfang machte die “Löwenheimat Giesing e.V.”, Träger des “Löwenmagazins”

Aufgrund einer aktuellen Aussage von Herrn Ismaik sehen wir uns gezwungen, die Einladung zurückzunehmen. Wir hatten uns bereits mit Herrn Ismaik ausgetauscht und auch mit seinem Dolmetscher gesprochen. Unsere Einladung war in einer finalen Phase. Wir können es jedoch nicht akzeptieren, dass der Gesellschafter und Kreditgeber in solch einer Form über Fangruppierungen und / oder die Fanszene spricht. Das die Löwen-Legenden für diese beschämende Botschaft missbraucht wurden, macht die Sache noch schlimmer.”

Auch Löwenfanclub “Sechzig forever” sagt Ismaik ab

“Sehr geehrter Herr Ismaik, aufgrund Ihrer Äußerungen bezüglich der Ultras und Pro1860 sehen wir uns NICHT in der Lage, eine Veranstaltung am 04.06.2024 mit Ihnen durchzuführen.” Laut “Löwenmagazin” soll der Fanclub nun das Präsidium eingeladen haben.

Auch Löwenfanclub Vaterstetten sagt Ismaik ab

Laut “Löwenmagazin” hat auch der Löwenfanclub Vaterstetten das Treffen mit Hasan Ismaik abgesagt:

“Die Veranstaltung wurde nun abgesagt. Man sei enttäuscht. Die Äußerungen von Ismaik im Hinblick auf PRO1860 und die aktive Fanszene wären ein absolutes No Go. Die Aussage sei ein “Stich in das Herz der Fans”, so der Vorstand.”

Weiter Absagen folgen wohl

Auch die “Region 2” hat nach Informationen von sechzger.de ihr Treffen mit Ismaik bereits gecancelt. Weitere Fanclubs sollen ebenfalls Absagen der bereits geplanten Treffen in Betracht ziehen.

Sechzig um sieben: Ismaik lässt die Maske fallen

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Sechzig um Sieben mit den News rund um den TSV 1860 München zum Start in den Tag Löwen

Es war klar, dass es im Wahlkampf um die neun Plätze für den Verwaltungsrat des TSV 1860 München e.V. nicht gerade sanft zugehen würde. Seit Tagen wird die Schlammschlacht durch den Mehrheitsgesellschafter intensiv befeuert. Nun lässt Ismaik in einem neuerlichen Video die Maske fallen und attackiert Pro 1860 und die Ultraszene massivst.

Ismaik lässt die Maske fallen und fordert Vernichtung von Pro 1860 und Ultras

Im Rahmen eines Treffens mit Meisterlöwen traf der Jordanier nun mehrere fragwürdige Aussagen, die teilweise von seinem Simultanübersetzer unterschlagen wurden. Besonders die Passage, in der Ismaik seine Maske fallen lässt und unverhohlen fordert, dass “Pro1860 und die Ultras sollen vernichtet werden sollten, um erfolgreich zu werden”, dürfte noch für Aufregung sorgen. Als ob die vergangenen Saison nicht schon unerfreulich genug war, befindet sich nun der Wahlkampf am Tabellenende der Niveauskala. Man fragt sich schon, was Ismaik mit einer derartigen Eskalation bezwecken will. Klar dürfte sein, dass seine Ankündigung 100 Mio. € in die KGaA zu investieren an diverse Bedingungen geknüpft sein dürfte.

1860 stagniert?

Dass der TSV 1860 München e.V. “stagniert” ist leider ein gebräuchliches Narrativ seitens der Gegner des Präsidiums um Robert Reisinger und den aktuellen Verwaltungsrat. Dass das Gegenteil der Fall ist, wird nun imposant in einem Kurzvideo des e.V. aufgezeigt.

Saisonrückblick von Christian Jung

Etwas weniger verbittert als Thomas Enn blickt Christian Jung auf die vergangenen Saison zurück. Auch wenn er den letztendlich erreichten 15. Tabellenplatz für zu schlecht hält.

Rückschau auf den Aufstieg 2018

Sechs Jahre ist es nun schon wieder her, dass die Löwen auf dem Platz die “4” von Hasan Ismaik korrigierten. Das 2:2 im Rückspiel gegen den FC Saarbrücken bedeutete den direkten Aufstieg in die dritte Liga. Jeder, der dabei war, wird diesen Tag nie vergessen!

News aus der dritten Liga

Heike zum FC Ingolstadt

Der FC Ingolstadt sicherte sich die Dienste von Tim Heike, der in der abgelaufenen Saison 33 Scorerpunkte zum Aufstieg von Energie Cottbus beitragen konnte. Der 24-jährige Stürmer durchlief die Ausbildung bei Eintracht Braunschweig und dem VfL Wolfsburg.

VfB Stuttgart II spielt wohl in Großaspach

Bei VfB Stuttgart setzt man in der kommenden Drittligasaison auf Kontinuität. Markus Fiedler wird Trainer er Zweitvertretung des deutschen Vize-Meisters bleiben. Im Kader sollen nur kleinere Anpassungen vorgenommen werden, denn es ist dem VfB wichtig “unsere eigenen Talente mit entsprechender Spielzeit auszustatten”, wie NLZ-Leiter Stephan Hildebrandt betont. Lediglich bei der SPielstätte wird es eine Veränderung geben. Da das Robert-Schlienz-Stadion nicht drittligatuaglich ist, wird der VfB II wohl in Großaspach seine Heimspiele austragen.

Relegationsrückspiel Wehen-Regensburg

Heute Abend wird der vorletzte PLatz der dritten Liga für die Saison 24/25 vergeben. Dabei empfängt der SV Wehen Jahn Regensburg. Das Hinspiel endete 2:2. Joe Enochs ist dennoch optimistisch direkt in die zweite Liga zurückkehren zu können. Wenn der Jahn die Leistung von Freitag bestätigen kann, “haben wir gute Chancen aufzusteigen”, sagte der Regensburger Trainer.

Damit wünschen wir Euch einen schönen Tag in dieser kurzen Arbeitswoche!

 

 

 

 

 

 

Hasan Ismaik: 100 Millionen Invest, WENN…

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Geld Euro 50+1 Konsolidierung

Hasan Ismaik hat in seinem rund 15-minütigen Social Media Video ein Investment von 100 Millionen Euro angekündigt – dies jedoch unter Vorbehalte gestellt. Wir sehen uns diese möglichen Vorbehalte an.

Liste von Ismaiks Ankündigungen ist lang

Die Liste von Hasan Ismaiks Ankündigungen ist lang. Zu oft versprach der Kreditgeber und Mehrheitsgesellschafter der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA den Fans beinahe wortwörtlich das “Blaue vom Himmel” – wahr gemacht hat er die wenigsten seiner Verlautbarungen. Nur zwei seien beispielhaft hervorgehoben:

Leere Versprechung 1: Stadion in Riem 2017

Ismaik hatte sich 2016 für einen Stadion-Neubau in Riem samt Löwenzoo ausgesprochen.

“Ismaik erklärte am Freitagabend, er wolle gegenüber den Messehallen in Riem ein neues Löwenstadion bauen mit “mindestens 52 000” Plätzen. […] Die Finanzierung des überaus ambitionierten Projekts “steht fest, steht fest, steht fest”.”

“Der TSV 1860 München baut doch kein eigenes Fußball-Stadion im Osten von München. Ismaik braucht offenbar mehr Platz.” Süddeutsche Zeitung

Ismaik hatte den Nicht-Bau wie folgt begründet:  “Soeben hat mich eine E-Mail erreicht, in der Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter schreibt, dass aufgrund ‘existierender Nutzungskonflikte’ keine eigene Löwen-Heimat auf dem Messegelände Riem möglich sei.”

Dem hatte das Rathaus umgehend widersprochen und ein von Ismaik unterzeichnetes Schreiben vorgelegt, in dem der Jordanier schrieb: “Der aktuell vorgesehene Baugrund in Riem ist für unsere Pläne nicht nur deshalb zu klein, weil wir ein zukunftsorientiertes Stadion mit einer Kapazität von 50 000 Fans+ anstreben”.

Leere Versprechung 2: Geplantes Treffen mit e.V.-Vertretern im Mai 2023

Einem Kino-Besuch, durchgeführt von einem kommerziellen 1860-Blog im Mai 2023, hatte Ismaik zunächst zugesagt. Kurz vor der Veranstaltung folgte dann der Rückzieher, begründet damit, sich erst einmal mit den “Partnern” treffen zu wollen.

“Ich möchte jedoch sicherstellen, dass ich auch die Möglichkeit habe, mit meinen Partnern über unsere Ziele für 1860 zu sprechen, und ich hoffe, dass wir eine gemeinsame Basis finden werden. Vor diesem Hintergrund halte ich es für produktiver, das Ergebnis dieser Diskussion abzuwarten, anstatt sich jetzt auf Spekulationen einzulassen, die einer gemeinsamen Ausrichtung aller Beteiligten abträglich sein könnten.”

Und weiter: “Ich denke, es ist nur fair, meine Reise zu verschieben, bis meine Partner Zeit hatten, ihre eigenen Gedanken zu diesen Fragen zu klären.”

Ein Besuch Ismaiks in München trotz mehrmaliger Einladungen durch das Präsidium fand lediglich zuvor im Januar 2023 (Ismaik informierte das Präsidium nicht und schlug auch kein Treffen vor, sprach jedoch Ex-Coach Michael Köllner eigenmächtig eine Jobgarantie aus) und im März 2024 (Ismaik traf nur das “Bündnis Zukunft 1860”, die Geschäftsführer der KGaA und die “Abendzeitung”. Die e.V.-Vertreter informierte er erneut nicht über seinen Besuch und schlug auch kein Treffen vor) statt. Ein Austausch mit den e.V.-Vertretern wurde von ihm bislang nicht anvisiert, stattdessen möchte Ismaik nun Fanclubs besuchen.

Ismaik kündigt 100 Millionen Euro Invest an – unter Vorbehalt

100 Millionen Euro. Diese stolze Summe hat Hasan Ismaik als verführerische Frucht in den Wahlkampf des “Bündnis Zukunft” geworfen – angekündigt in einem Video auf Social Media.

“Ich verspreche euch, ich werde meine finanziellen Beitrag leisten, wenn 1860 offen für personelle und strukturelle Veränderungen ist. Nur ,es muss sich etwas ändern. Ich bin bereit für ein Investment in Höhe von 100 Millionen Euro, damit wir 1860 München wieder groß machen.”

Ismaik stellt sein angekündigtes Invest also unter die Bedingung personeller UND struktureller Veränderungen

Personelle Veränderungen

Zunächst dürfte klar sein, dass Ismaik die angekündigte Investition nur vornimmt, sollte ein gänzlich, ihm gefälliger Verwaltungsrat auf der Mitgliederversammlung 2024 gewählt werden. Hierzu zählen neben Saki Stimoniaris, den er explizit zur Wahl empfohlen hat, auch das “Bündnis Zukunft 1860”, welches ein neues Schuldenpaket bei Hasan Ismaik in Höhe von bis zu 15 Millionen Euro im Wahlgepäck hat.

Jedoch könnten auch weitere personelle Veränderungen Bedingung für Ismaiks Invest sein:

  • ein nach seinem Gusto aufgestelltes Präsidium
  • ein nach seinem Gusto besetzter Aufsichtsrat der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA
  • ein nach seinem Gusto besetzter Beirat der TSV München von 1860 Geschäftsführungs GmbH
  • eine nach seinem Gusto besetzte und gesteuerte Fanbetreuung

Fazit: Womöglich ist das angekündigte Invest von einem oder allen aufgelisteten, personellen Änderungen abhängig. Dies käme einer direkten Unterwanderung des demokratisch verfestigten Mitgliedermitbestimmungsrechts im Deutschen Fußball gleich – oder anders ausgedrückt könnte es heißen: “Nur wenn 50+1 faktisch ausgehebelt ist, weil mir wohlgesonnene Personen die relevanten Posten besetzen, bin ich bereit zu investieren”.

Die Frage an die Mitglieder: “100 Millionen – oder Freiheit für Sechzig?”

Strukturelle Veränderungen

Noch interessanter dürften die strukturellen Veränderungen sein, die Ismaik zusätzlich zu den personellen Veränderungen zur Voraussetzung für sein angebliches Invest macht.

Über Satzungsänderungen des Muttervereins bis hin zu abgeänderten Geschäftsordnungen, einem ihm vorteilhaft abgeänderten Kooperationsvertrag, einer Verlängerung des 2032 an die KGaA zurückfallenden Merchandisings, markenrechtliche Vereinbarungen zu seinen Gunsten – hier ist so gut wie alles denkbar. Die Kernbotschaft könnte lauten: “Weiteres Invest nur durch gesicherte Macht und Kontrolle”.

Diese Vorstellung hat (mindestens) zwei Haken: das Mitbestimmungsrecht des Muttervereins, die “50+1-Regel”, wird aller Voraussicht nach nicht fallen, sodass auch entsprechend geänderte, der Unterwanderung bzw. Aushebelung der Regel dienende Satzungen und/oder Verträge insoweit unwirksam sein dürften.

Jede Änderung der Vereinssatzung ist nach geltendem Deutschen Recht nur mit einem entsprechenden Mitgliedervotum zu erreichen. Derzeit herrscht hierfür in der Vereinssatzung des TSV München von 1860 e.V. ein Mehrheitserfordernis von 3/4 der abgegebenen Stimmen (entspricht § 33 Abs. 1 BGB). Das ließe sich auch mit einem Verwaltungsrat und/oder Präsidium auf “Ismaiks Linie” nicht umgehen.

Es ist Ismaik also faktisch unmöglich, nach geltendem Verbands- und Zivilrecht die entscheidenden von ihm mutmaßlich gewünschten, strukturellen Änderungen zu erreichen, solange ein Großteil der Mitglieder nicht mitspielt. Daher könnte das Versprechen der 100-Millionen-Euro Investition nach dem altbekannten Schema ablaufen: eine Ankündigung ohne Wahrmachung, gefolgt von “ich hätte ja, ich würde ja, aber…. die Anderen!”.

Wie soll die angekündigte Investition von Hasan Ismaik aussehen?

Darüber lässt Ismaik die Mitglieder ebenfalls im Unklaren. Tatsache ist: sein bevorzugtes Modell der Kreditvergabe dürfte gegen die Sanierungsvereinbarung verstoßen und die Lizenz der 1. Mannschaft erheblich gefährden. Womöglich ein weiterer Grund, dann lieber doch nicht zu “investieren”, weil die gegebenen “Strukturen” nicht passen.

 

 

 

 

 

Hasan Ismaik: “Pro1860 und Ultras vernichten”

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TSV 1860 Hasan Ismaik

Hasan Ismaik hat sich mit drei Meisterlöwen auf dem Balkon seiner Suite in einem Münchner Hotel getroffen und plädiert für eine “Vernichtung von Pro1860 und den Ultras”, was sein Dolmetscher in der Simultanübersetzung jedoch unterschlägt.

Offensive Wahlkampftour von Hasan Ismaik

Am gestrigen Sonntag traf sich Hasan Ismaik mit dessen Interessenvertreter Saki Stimoniaris in München beim Griechen zum Abendessen. Ob Saki Ismaik hierbei die versprochene E-Mail, die er gemeinsam mit Beiratskollege Nicolai Walch an Ismaik senden wollte und die eine Einladung enthalten sollte, übergab, ist nicht bekannt.

Ismaik indes versprach, alle Fanclubs besuchen zu wollen: “Ich werde jede Fanclub-Einladung ohne Ausnahme annehmen”. Bei potentiell 263 Fanclubbesuchen ein hoch gestecktes Ziel. Kurz darauf bestätigte er bereits erste Treffen mit Fanclubs.

Zudem empfahl er Saki Stimoniaris (“Saki steht für hohe Integrität und Verlässlichkeit”) ausdrücklich für die anstehenden Verwaltungsratswahlen.

In puncto “Integrität” dürfte hinter Stimoniaris zumindest ein Fragezeichen stehen. Ein Strafverfahren wegen Untreueverdachts war gegen den ehemaligen MAN-Betriebsratsvorsitzenden und die Mitbeschuldigten laut “businessinsider” nur gegen Zahlung einer mutmaßlich jeweils vier- bzw. fünfstelligen Summe eingestellt worden – einen Freispruch gab es somit nicht.

Treffen mit drei Meisterlöwen auf dem Hotelbalkon

Am heutigen Montag ging die Wahlkampf-Propagandashow von Hasan Ismaik weiter. Er lud die Meisterlöwen Bernd Patzke, Hansi Reich und Fredi Heiß auf den Balkon seiner Suite im Charles Hotel am Hauptbahnhof.

Ismaik hielt einen langen Monolog, den sein Übersetzer, der nicht in der Kamera zu sehen war, simultan aus dem Arabischen ins Deutsche übersetzte. Ein kleiner Auszug:

“Wir haben noch keinen Erfolg, leider”

“Aber seit 2011 habe ich alles versucht, damit 1860 wieder gewinnt, Pokale holt und so weiter und so fort”

“Es hat mich ungefähr rund 100 Millionen Euro gekostet”

“Aber die, die jetzt da sind, können das nicht weiter so machen und weiter so steuern und die müssen dann einfach weg, damit wir alles neu von Anfang an machen”

“Es müssen Leute ran, die Erfahrung haben, auch auf fußballerischer Ebene”

“Ich bitte die Mitglieder und Fans, dass die am 16. Juni erscheinen und Sechzig unterstützen und sie sollen alles für den Verein machen, wir sollen Sechzig auf die Erfolgsroute bringen.”

“Wir müssen alles tun, um alles zu ändern”

“Die richtigen Leute sollen an der Macht sein, um Sechzig wieder erfolgreich zu machen, weil die (jetzigen, die Red.) gehen nur feindlich gegen Sechzig vor, wir müssen alles einsetzen, um weiterzukommen”

“Ich bin am 16. Juni dabei, ich werde da sein, und ich möchte euch da sehen”

“Pro 1860 und Ultras vernichten” – Dolmetscher übersetzt eine Passage von Ismaiks Monolog unvollständig

Der aufmerksame Zuhörer hat es womöglich gehört: Ab Minute 2:35 spricht Ismaik hörbar über “Pro1860” und die “Ultras”. Sein Dolmetscher übersetzt lediglich: “Die richtigen Leute sollen an der Macht sein, um 1860 wieder erfolgreich zu machen”.

Tatsächlich, unter Zuhilfenahme eines ehemaligen Gerichtsübersetzers, haben wir den tatsächlichen Wortlaut von Ismaiks Monolog herausgefunden, der der Übersetzung zufolge das Folgende sagte:

“Pro1860 und die Ultras sollen vernichtet werden, um erfolgreich zu werden” 

Sehr martialische und unwürdige Worte eines Gesellschafters, laut dessen Statthalter Saki Stimoniaris so viel Wert auf das “gemeinsam” gelegt wird.

 

 

Keine Stagnation – TSV 1860 veröffentlicht Kurzvideo

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Filmabend Bamboleo Theodor
Filmabend Bamboleo Theodor

Die Mär der Stagnation im TSV München von 1860 e.V. hat der Verein nun mit einem Kurzvideo gekontert.

Rekordmitgliederzahlen, Rekord-Follower, hervorragende Finanzen

Der Verein steht so gut da wie noch nie. Der TSV München von 1860 e.V. hat sich in den vergangenen sieben Jahren nicht nur erholt, sondern blüht regelrecht auf.

Zudem konnte unter dem Präsidium Reisinger/Sitzberger/Schmidt die Gemeinnützigkeit gesichert werden, auch für den Fall, dass die Schieflage des Sorgenkinds “KGaA” zum Kollaps für den Profifußball führt.

Stagnation? TSV 1860 e.V. veröffentlicht kurzes “Fact-Video”

Von wegen Stagnation: der TSV München von 1860 e.V. hat nun ein Kurzvideo veröffentlicht, garniert mit den Worten:

  • Mitgliederrekord
  • Neues Vereinsheim
  • Neue Abteilungen/Sparten
  • Steigende Social-Media Zahlen
  • Nachhaltig wirtschaften und den Verein gesunden

Das sind Fakten. Das ist unser Weg.

Video: (c) TSV München von 1860 e.V.

Saisonrückblick 2023/24: Christian Jung

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Alle Jahre wieder. Auch unser Redaktionsmitglied Christian Jung veröffentlicht seinen ganz persönlichen Saisonrückblick auf die kürzlich zu Ende gegangene Spielzeit. Er versucht, dem Treiben der letzten rund zehn Monate etwas Positives abzugewinnen. Nicht ganz einfach…

Saisonrückblick 2023/24 von Christian Jung

Welches war Dein Löwenspiel der Saison?

Da gibt es für mich nur eine Antwort: Verl auswärts. Aufgrund privater Verpflichtungen sehr spontan entschieden, hinzufahren und tatsächlich – entgegen meiner sonstigen Präferenzen – auch wirklich nur zum Spiel und danach sofort wieder heim, holten die Löwen – ein wenig glücklich – den Auswärtssieg. Mehrere sechzger.de-Kollegen nahmen mit an der „längsten Stadiontheke der Welt“ Platz und wir hatten eine wirklich tolle Zeit! Ich freu‘ mich schon auf das nächste Spiel in Verl!

Schröter der Spieler der Saison und Lieblingstorschütze

Wer war Dein Spieler der Saison?

Morris Schröter. Insbesondere im ersten Saisondrittel versüßte er mir persönlich den vor der Saison erfolgten Wechsel von der Stehhalle in den Block J, als er – z.B. daheim gegen Aue – auf der rechten Außenbahn, direkt vor meinen Augen mit seinen Finten zahlreiche Abwehrspieler bis zur Verzweiflung narrte… Zwei persönliche Begegnungen präsentierten mir einen bodenständigen und extrem sympathischen Typen, der das Herz am rechten Fleck und außerdem auch ein großes eben solches für Fußballfans hat. Bei manchem Spiel wäre er – so mein Eindruck – lieber bei uns in der Kurve gestanden, als auf dem Platz.

Was oder wer war für Dich die Überraschung (positiv/negativ) der Saison?

Positiv: Der Start ins Jahr 2024, nicht zuletzt die acht Spiele in Serie ohne Niederlage, aber eben vor allem die ganze Außendarstellung der KGaA mit den drei neuen Protagonisten auf der Kommandobrücke der KGaA (Giannikis, Mueller – “Wie spricht man den eigentlich?” – und Dr. Werner) hat mich – nach dem schwierigen Herbst 2023 – sehr positiv überrascht. Dass es sportlich ab März dann schon wieder bergab ging und die ganze Herrlichkeit irgendwie schnell vorbei war, war dann ein Rückfall. Aber auch das gehört bei Sechzig ja irgendwie dazu, oder?

Negativ: Besondern schwer wiegt für mich das Verhalten von Ex-Geschäftsführer Pfeifer, der im Herbst versuchte, die Berichterstattung von sechzger.de mit juristischen Schritten zu beeinflussen. Ich habe ihn lange Zeit in Gesprächen mit anderen Löwenfans immer wieder verteidigt. Sein ganzes Wirken auf der Zielgeraden seiner Zeit bei uns hat mich negativ überrascht und – ich muss es so deutlich sagen – menschlich enttäuscht.

Was war für Dich das schönste Tor der Saison?

Das 0:2 im November in Saarbrücken durch – natürlich, siehe oben, Moris Schröter. Die Partie war auch Kandidatin für das Löwenspiel der Saison mit ihrer ganzen Dramaturgie, dem 2:2 nach 0:2, dem finalen Siegtreffer von Niki Lang, der danach ja eine Weile bewusstlos war und uns im Gästeblock den Siegesjubel im Hals stecken bleiben ließ. Bei Schröters Treffer nach 16 Minuten Spielzeit kann man eigentlich nur mit der Zunge schnalzen. Wie er die halbe Abwehr der Pokalhelden von der Saar vernascht und dann abschließt. Das war großartig!

Mit diesem Kader war Platz 15 zu wenig

Am Ende stand Platz 15. Zufrieden mit dem Nicht-Abstieg und hättest Du eher mit einer Position etwas weiter oben gerechnet?

Ich weiß gar nicht mehr, womit ich im Sommer gerechnet hab. Da müsste ich für diesen Saisonrückblick nochmal nachschlagen Ich denke aber, mit diesem Kader hätte man deutlich besser abschneiden können. Im gesicherten Mittelfeld – sofern es das in dieser verrückten Liga überhaupt gibt. Bei Betrachtung der Namen, die da jeweils in weiß-blau auf dem Feld standen, hätte mehr rauskommen müssen, als dieser Platz knapp vor den Abstiegsrängen. Aber wahrscheinlich hat schon die ganze Entstehungsgeschichte des Teams (Stichwort: Transfergebaren im Sommer 2023) mit dazu geführt, dass es eben nie eine Mannschaft wurde.

Wie schätzt Du die Arbeit von Agirios Giannikis und seinem Trainerteam ein?

Ich schätze die ruhige Art von Giannikis. Das tut dem naturgemäß sehr aufgeregten Umfeld bei den Löwen sehr gut. Insbesondere im Vergleich zu dem, was sein Vorvorgänger Jacobacci teilweise in der LÖWENRUNDE veranstaltet hat. Wahrscheinlich hat schon die Interimslösung Frank Schmöller (dessen Abschied von unserem Verein ich übrigens – wie so viele – sehr bedaure) diese Kultur des weniger aufgeregt Agierens eingeführt. Ich bin gespannt, wie erfolgreich Giannikis seine erste Saison von Anbeginn, inklusive einer konzentrierten Vorbereitung, gestalten kann.

Was wird Dir von der Saison 2023/24 besonders in Erinnerung bleiben?

Das ist – wie eigentlich jedes Jahr – sehr viel. Wie (fast) immer ein emotionales Auf und Ab mit zwei Startsiegen, großer Euphorie, tiefer Depression zum Jahresende, der leider sportlich wenig erfolgreichen, aber dennoch wohltuenden Übergangsphase mit Frank Schmöller an der Seitenlinie. Einem tollen Start ins neue Jahr und erneutem Rückfall.
Und natürlich werde ich die jederzeit sehr konstruktive und auch unterhaltsame Arbeit in unserer sechzger.de-Redaktion, die auch diese Saison Spaß gemacht hat, stets in guter Erinnerung haben!

Lukas Reich – ein Eigengewächs das Hoffnung macht

Von welchem Spieler erwartest Du Dir in der Saison 2024/25 besonders viel?

Von Lukas Reich. Als Sohn von – ich sage mal – „einem von uns aus der Kurve“ hängt mein persönliches Herz sehr stark an diesem Eigengewächs.  Ich hoffe – ohne ihn damit zu sehr unter Druck setzen zu wollen – dass er seine wirklich beeindruckende Entwicklung der letzten Jahre genauso fortsetzen kann!

Was ist Dein dringendster Wunsch in Bezug auf den TSV 1860?

Ich hoffe, dass sich auf der anstehenden Mitgliederversammlung die Vernunft durchsetzt, dass sich die Mitglieder*innen nicht von den jüngst publik gewordenen monetären Versprechungen eines Hasan Ismaik blenden lassen, die dieser unverschämterweise an Bedingungen knüpft, die jedem demokratischen Verständnis diametral widersprechen. Natürlich wünsche auch ich mir eine Rückkehr in die zweite Liga. Aber eben nicht auf Teufel komm raus und vor allem nicht auf Pump bei einem dubiosen und undurchsichtigen Kreditgeber.

 

Bisher erschien auf sechzger.de der Saisonrückblick 2023/24 von…

Thomas Enn

Sechzig um Sieben: Wolfram ist Neuzugang Nummer sechs

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Sechzig um Sieben: Fuchs wechselt zum BvB II

Hinter dem TSV 1860 München liegt eine äußerst aktive Woche auf dem Transfermarkt. Gleich sechs neue Spieler konnten dabei vorgestellt werden. Der letzte und somit aktuellste Name ist dabei Maximilian Wolfram, der vom SC Verl kommt. Außerdem gab es einen Kommentar auf sechzger.de, den ersten schriftlichen Saisonrückblick sowie einen Artikel zum Hauptsponsor dieBayerische. Ein Blick auf die Konkurrenz darf in der neuen Woche natürlich ebenfalls nicht fehlen.

Maximilian Wolfram wird ein Löwe

Den mittlerweile sechsten Neuzugang präsentierte der TSV 1860 München am Sonntagmorgen offiziell. Nach Patrick Hobsch folgte am Samstag zunächst der einzige Tag der Woche ganz ohne Transfermeldung, ehe gestern Maximilian Wolfram vorgestellt wurde. Der Stürmer kommt vom SC Verl und absolvierte dort in der abgelaufenen Spielzeit alle Partien. Dabei gelangen ihm sieben Treffer. Er unterschreibt bis 2026 an der Grünwalder Straße.

Damit dürfte ein Großteil der Neuzugänge bereits feststehen. Gerüchte ranken sich aktuell noch um Linksverteidiger Luca Bolay, der Waldhof Mannheim definitiv verlassen wird.

Das mögliche Investment von Ismaik in Höhe von 100 Millionen Euro

In Sachen Auswärtsfahrern waren die Löwenfans vergangene Saison wieder einmal Spitze. Deutlich über 2.000 von ihnen waren im Schnitt mit dabei, wenn der TSV 1860 auf Reisen ging. Ein Slogan, der seit geraumer Zeit in der Fanszene benutzt wird, ist der Spruch “Freiheit für Sechzig”. Jan hat sich diesen zum Anlass genommen, um das mögliche 100 Millionen-Investment von Hasan Ismaik zu kommentieren.

Saisonrückblick Thomas Enn

Im letzten sechzger.de Talk fiel der Rückblick auf die Saison 2023/24 vergleichsweise eher kurz aus. In der nächsten Ausgabe, die heute abend online gehen wird, sprechen Jan und Christian allerdings noch einmal – aus einer etwas anderen Perspektive – über die erwähnte Spielzeit. Wie gewohnt gibt es dazu auch wieder die schriftlichen Saisonrückblicke der verschiedenen Redakteure bei sechzger.de. Beginnen tut damit in dieser Sommerpause Thomas Enn.

Ein Blick auf Hauptsponsor dieBayerische im Wahlkampf

Für viele Diskussionen hat am gestrigen Sonntag zudem der Artikel zum Hauptsponsor dieBayerische geführt. Darin geht es um die Fragestellung, wie tief das Unternehmen im Wahlkampf rund um den Verwaltungsrat steckt. Vor allem Martin Gräfer ist dabei im Fokus. Das Löwenmagazin hat hierzu Anfragen gestellt, die einige Fragen aufwerfen.

News aus der 3.Liga

Zahlreiche Drittligisten im DFB-Pokal

Durch das Ausscheiden in Pipinsried ist es den Löwen bekanntlich nicht vergönnt, den bayerischen Pokal-Starterplatz im DFB-Pokal wahrzunehmen. Diesen Erfolg konnte der FC Ingolstadt am Finaltag der Amateure für sich verbuchen. Die Schanzer setzten sich gegen die Würzburger Kickers durch. Würzburg war allerdings ohnehin bereits über die Liga qualifiziert. Viele weitere Drittligisten waren ebenfalls im Einsatz, Aachen und Cottbus konnten dabei das Double feiern. Neben Ingolstadt, Würzburg, Aachen und Cottbus nehmen außerdem Hansa Rostock, der 1.FC Saarbrücken, Rot-Weiss Essen, der SV Sandhausen, Arminia Bielefeld, Dynamo Dresden, VfL Osnabrück, der Verlierer der Relegation zwischen Jahn Regensburg und Wehen Wiesbaden sowie Erzgebirge Aue an der ersten Runde teil.

Insgesamt 13 Drittligisten sind somit Anfang August im Wettbewerb vertreten.