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Sechzig um Sieben: Weiteres Sondertrikot angekündigt

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Erfolg vor dem Bundesverfassungsgericht und ein neuer Podcast sind nur zwei Meldungen des gestrigen Tages. Außerdem gibt es ein Update zu den Löwinnen, Aaron Berzel ist zurück auf dem Platz und der e.V. bringt bald das nächste Sondertrikot auf den Markt.

sechzger.de Talk Folge 178 online

Der nächste Podcast ist seit gestern veröffentlicht. In Folge 178 empfängt Christian mit Thomas, Bernd, Peter und Thomas gleich vier Gäste. Gemeinsam besprechen sie ausführlich die Siege gegen die Zweitvertretungen von Hannover 96 und Borussia Dortmund. Fehlen darf natürlich nicht eine Vorschau auf das kommende Heimspiel gegen Wehen Wiesbaden.

Löwinnen siegen in der Liga auch gegen Teutonia

Nicht nur bei den Profis, sondern auch bei den Löwinnen läuft es momentan hervorragend. In der Liga ist man weiterhin ungeschlagen und setzte sich am Wochenende gegen den FC Teutonia München durch. Am morgigen Donnerstag bietet sich dann die Chance auf den Einzug in das Finale des Kreispokals. Gegner ist der TSV Haar, der ebenfalls in der Kreisliga an den Start geht. Anpfiff ist an der Sportanlage St. Martin Straße um 15:00 Uhr.

TSV 1860 e.V. veröffentlicht weiteres Sondertrikot

Nach dem äußerst erfolgreichen Verlauf rund um das letzte Sondertrikot des e.V. legen die Löwen gleich noch einmal nach. Am Samstag wird es das nächste, besondere Dress geben. Zum Aussehen ist noch nicht viel bekannt, die Löwenfans müssen sich in der Hinsicht noch gedulden. Neben Fußball gibt es dann ab 17:30 Uhr am Samstag einen weiteren Grund an der St. Martin Straße vorbeizuschauen.

BKA-Gesetz als teilweise verfassungswidrig eingestuft

Erfolg für Steffi Dilba sowie weitere Kläger vor dem Bundesverfassungsgericht: das BKA-Gesetz wurde als teilweise verfassungswidrig eingestuft. Dabei ging es vor allem um die Speicherung von Daten im Zusammenhang mit Kontaktpersonen von Straftätern. Auswirkungen dürfte das Urteil auch auf die Datei “Gewalttäter Sport” haben.

Aaron Berzel zurück auf dem Fußballplatz

Ex-Löwe Aaron Berzel hatte seine Karriere eigentlich bereits beendet, ist nun aber wieder mit Fußballschuhen unterwegs. Der mittlerweile 32-Jährige steht nun in der Oberliga für die SpVgg Erkenschwick auf dem Platz. Sein Debüt könnte er am Sonntag im Duell mit RW Ahlen geben.

News aus der 3.Liga

Mannheim reist mit dem Fahrrad nach Sandhausen

Was die Löwen können, kann der Waldhof schon lange dachte man sich in Mannheim. Daher reist ein Teil der bis zu 3.000 Fans am Wochenende nach Sandhausen mit dem Fahrrad an. Etwa 20 Kilometer gilt es dabei zu absolvieren.

 

Löwinnen holen weiteren Saisonsieg – Kreispokal geht ins Halbfinale

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Fc Ampertal Unterbruck Tsv 1860 löwinnen

Die Löwinnen bleiben auch weiter ungeschlagen. Am Samstag setzte sich die Frauenmannschaft des TSV 1860 klar gegen den FC Teutonia München durch. Den eigenen Ansprüchen und Aufstiegs-Aspirationen bleiben sie treu, auch wenn man nun den ersten Platz an die DJK Pasing vergeben musste, die einen Spieltag mehr absolviert haben.

Fünf Tore für die Löwinnen

„Wir sind sehr, sehr zufrieden“, meint Trainer Mariano Frate über die Leistungen seiner Mannschaft am vergangenen Wochenende. Die Löwinnen starteten stark in die Partie: Kira Winter schoss zur 11. Minute den Führungstreffer, vor der Halbzeit erhöhte Lily Winter Brown auf 2:0.

Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Spielerinnen nichts anbrennen. Kira Winter erhöhte mit einem Treffer auf 3:0, es folgten zwei weitere Tore von Lily Brown Winter. An dieser Stelle sollte erwähnt werden, dass unsere schießfreudigen Löwinnen bei den Torschützinnen der Liga ganz oben dabei sind. Die Nachwuchsspielerin Lily Brown Winter führt mit 6 Treffern die Tabelle an, Kira Winter teilt sich den zweiten Platz mit Verena Pfeiffer des TSV München Solln. Ähnlich wie auch bei den Männern kann die Torschützin mit den meisten Treffern 15 Kästen Bier über FuPa gewinnen. Letzte Saison verpasste Kira Winter den Gewinn knapp am letzten Spieltag.

Nur Siege, aber nicht mehr Spitzenreiter

Wenn man sich an der Tabelle orientiert, sieht es gut aus für die Löwinnen. Gegen den aktuellen Drittplatzierten hat man solide gewonnen. Die Teutonia holte ihre erste Niederlage gegen den TSV 1860. Mit einem Spieltag weniger steht die Damenmannschaft aber momentan auf dem zweiten Platz der Liga. Der größte Löwinnen-Konkurrent ist momentan die DJK Pasing, die derzeit noch Spitzenreiter sind. Ein Duell der beiden Aufstiegs-Favoriten wird es am 3. November bei den Pasingern geben.

Die kommende Woche wird voll für die Löwinnen. Am Donnerstag um 15 Uhr geht es ins Halbfinale des Kreispokals gegen den TSV Haar. Mit einem Heimvorteil und hoch motiviert werden die Löwinnen an der St-Martin-Straße antreten.

Bundesverfassungsgericht: BKA-Gesetz teilweise verfassungswidrig

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Grünwalder Stadion, Heimat des TSV 1860
Grünwalder Stadion, Heimat des TSV 1860

Das Bundesverfassungsgericht hat das BKA-Gesetz in seinem Urteil vom 1. Oktober 2024 für teilweise verfassungswidrig erklärt.

Bundesverfassungsgericht: BKA-Gesetz teilweise verfassungswidrig

Das neue Bundeskriminalamt-Gesetz (“BKA-Gesetz”) muss teilweise nachgebessert werden. Das hat Deutschlands höchstes Gericht in Karlsruhe entschieden.

Vor allem die weitgehende Möglichkeit des BKA, personenbezogene Daten von Personen zu speichern, war den Verfassungsrichtern ein Dorn im Auge.

Auszug aus dem Urteilstenor:

  1. Die vorsorgende Speicherung muss auf einer Speicherschwelle beruhen, die den Zusammenhang zwischen den vorsorgend gespeicherten personenbezogenen Daten und der Erfüllung des Speicherzwecks in verhältnismäßiger Weise absichert und den spezifischen Gefahren der vorsorgenden Speicherung angemessen begegnet. Dies ist bei der Speicherung von Daten für die Verhütung und Verfolgung von Straftaten nur gegeben, wenn eine hinreichende Wahrscheinlichkeit dafür besteht, dass die Betroffenen eine strafrechtlich relevante Verbindung zu möglichen Straftaten aufweisen werden und gerade die gespeicherten Daten zu deren Verhütung und Verfolgung angemessen beitragen können. Diese Prognose muss sich auf zureichende tatsächliche Anhaltspunkte stützen.

Zum gesamten Urteilstext geht es hier.

Die Pressestelle des Bundesverfassungsgerichts gab in einer Pressemitteilung folgendes bekannt (Auzsug):

Die Beschwerdeführenden, darunter Rechtsanwältinnen, ein politischer Aktivist und Mitglieder der organisierten Fußball-Fanszene, wenden sich unter anderem gegen die Befugnis des Bundeskriminalamts zur heimlichen Überwachung von Kontaktpersonen mit besonderen Mitteln zum Zweck der Terrorismusabwehr (…).

Die angegriffenen Regelungen greifen in das Grundrecht der Beschwerdeführenden auf informationelle Selbstbestimmung als Ausprägung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts aus Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art 1 Abs. 1 GG ein (…) § 45 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 BKAG genügt in seiner konkreten Ausgestaltung nicht diesen verfassungsrechtlichen Anforderungen.

Heißt: die Erhebung, Speicherung und Verarbeitung von personenbezogenen Daten von Personen, die lediglich Kontaktpersonen von Straftäter*innen sind, ist verfassungsrechtlich nicht zulässig. Praktische Auswirkungen dürfte die Entscheidung auf die umstrittene Datenbank “Gewalttäter Sport” haben. Bislang war kein transparentes Vorgehen ersichtlich, wer und warum in dieser Datenbank landete.

1860-Ehrenrätin Stephanie Dilba Beschwerdeführerin

Unter den Beschwerdeführer*innen ist auch Stephanie Dilba, Ehrenrätin des TSV München von 1860 e.V. Zudem ist sie in der Fanszene des TSV 1860 München aktiv, unterstützt dort mitunter Gewaltpräventionsprojekte wie das ZDF berichtet. Durch ihren Kontakt zu gewaltbereiten Fans fürchtete sie, aufgrund des angegriffenen BKA-Gesetzes selbst ins Visier der Behörden zu geraten und möglicherweise Ziel polizeilicher Maßnahmen zu werden, sobald ihr Name in einer Datenbank auftaucht. Gegenüber sechzger.de äußerte sich Steffi Dilba zufrieden über das Urteil:

Das Bundesverfassungsgericht hat nun festgestellt, dass das aktuelle BKA-Gesetz zur Speicherung und Verarbeitung von personenbezogenen Daten nicht verfassungskonform ist, soweit es Personen betrifft, die lediglich Beschuldigt waren/sind. Für die Speicherung und Verarbeitung muss ein konkreter Anlass vorliegen, dass eine Person eine Straftat begehen wird. Auch muss die Dauer der Speicherung klar definiert werden. Somit ist eine Vorratsdatenspeicherung, wie sie bislang praktiziert wird, nicht zulässig. Für mich bedeutet das einen Gewinn an persönlicher Freiheit und auch eine Genugtuung, da ich schon immer das Gefühl hatte, dass diese Datenbanken nicht ganz korrekt sind.

GFF erleichtert – so geht es jetzt weiter

Die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) hatte bei den obersten Richterinnen und Richtern in Karlsruhe gegen mehrere Regelungen des 2017 reformierten BKA-Gesetzes eine Verfassungsbeschwerde eingereicht.

Das aktuelle Urteil sieht die GFF als “Erfolg für die Freiheitsrechte”: “Es ist eine gute Nachricht, dass die Gewaltenteilung funktioniert”, so Bijan Moini, Legal Director der GFF.  “Bereits zum siebten Mal in wenigen Jahren hat das Bundesverfassungsgericht auf Initiative der Gesellschaft für Freiheitsrechte verfassungswidrige Regelungen eines Sicherheitsgesetzes gekippt.”

Der Gesetzgeber muss nun das BKA-Gesetz bis Juli 2025 ändern. Bis dahin bleiben die Regelungen mit Maßgaben des Bundesverfassungsgerichts in Kraft.

sechzger.de Talk 178: Perfekte Englische Woche, vor Wiesbaden

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sechzger.de Talk Folge 178 Auswärtssieg bei Borussia Dortmund II, Perfekte Englische Woche und vor TSV 1860 München - SV Wehen Wiesbaden

Nach einer Serie von drei Siegen am Stück, macht das Reden über den TSV 1860 natürlich besonders viel Spaß. Das merkt man den vier Gästen, die Moderator Christian zum sechzger.de-Talk 178 begrüßen darf, auch an. Beim Heimspiel gegen Hannover 96 II am vergangenen Mittwoch waren vier der fünf Protagonisten anwesend, genauso verhält es sich mit dem Auswärtsspiel bei der Zweitvertretung von Borussia Dortmund. Die Zuseher und -hörer können sich also an authentischen Erlebnisberichte erfreuen.

Zittersieg gegen Hannover 96 II

Gegen die zweite Mannschaft des Zweitligisten aus Niedersachsen musste das Team von Argirios Giannikis den zugegebenermaßen sehr glücklichen Dreier auf der Bielefelder Alm vier Tage zuvor mit einem weiteren Erfolg bestätigen. Alles andere, als der erste Heimsieg seit April würde die Unruhe im Umfeld der Löwen gleich wieder anheizen. Und – mit ein wenig Zittern – gelang das Unterfangen. Wie die Stimmung unter Flutlicht im Sechzgerstadion wahrgenommen wurde und warum es nach dem Platzverweis für Raphael Schifferl nochmal unnötig spannend wurde. Darüber wird gesprochen im sechzger.de Talk 178.

Auswärtsfahrt nach Dortmund

Von Schwierigkeiten mit der Deutschen Bahn bei der Anreise, dem Vorabendbesuch eines Bundesligaspiels vor über 80.000 Zuschauern – sogar aus unterschiedlichen Perspektiven – und natürlich von der besten Saisonleistung der Löwen im altehrwürdigen Stadion Rote Erde können unsere Dortmund-Fahrer berichten. Dass die Leistung des Gästeblocks ein wenig unterschiedlich bewertet wird, hat auch mit den unterschiedlichen Aufenthaltsorten der Talk-Gäste vor Ort bzw. daheim vor dem TV-Gerät zu tun.

Wiesbaden kommt

Beim nächsten Gegner Wehen Wiesbaden erinnert man sich an zähe Partien – und rechnet durchaus mit Vergleichbarem am kommenden Samstag, wenn die Hessen zum letzten Wiesn-Spiel 2024 nach Giesing kommen. Einig sind sich die Talk-Teilnehmer natürlich, dass der vierte Sieg in Serie alle Löwenherzen noch höher schlagen lassen würde, als dies aktuell sowieso schon der Fall ist.

Der sechzger.de Talk 178 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Sondertrikot! Neue Wäsch zu 125 Jahre Fußballabteilung.

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Instapost zum Sondertrikot

Nachdem das grün-goldene Vereinstrikot ein Verkaufsschlager war, legen die Verantwortlichen nun nach. Das große 125 Jahre Jubiläum der Fußballabteilung in diesem Jahr wurde schon mit Festakt und Panini-Album gebührend gefeiert, nun folgt das nächste Highlight. Es wird ein weiteres Sondertrikot geben, diesmal zu Ehren der FA.

High-Fashion bei 1860

Schon bei der e.V.- Dress war man sehr “fashion-forward” unterwegs und hatte mit “Societas” das neue Label von u.a. Star-Designer Mirko Borsche mit an Bord. Die handelnden Personen sind auch dieses Mal wieder verantwortlich, sicherlich hatten auch die “Kreativen für Sechzig” ihre Finger mit im Spiel. Nach unseren Informationen wird das Trikot in dunkelblau gehalten sein und sich preislich in ähnlichen Sphären wie das letzte Shirt bewegen.

Verkauf am Samstag am “Sechserplatz”

Natürlich wird auch wieder ein Verkaufsevent stattfinden. Dieses startet am Samstag, 05. Oktober nach dem Heimspiel gegen Wiesbaden ab 17:30 Uhr am sogenannten “Sechserplatz” in der St.-Martin-Straße 35, der Heimat der e.V.-Fußballer. Zeitgleich ist Anstoß der Partie TSV 1860 III gegen Bosna in der Kreisliga, die Spieler freuen sich sicher über jeden der nicht nur shoppt sondern auch zuschaut!

Sechzig um sieben: Dortmund, Wies’n, Wehen

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Mit dem Rückenwind von 9 Punkten aus der englischen Woche geht der TSV 1860 München in die zweite Wies’nwoche. Nach dem Auswärtssieg in Dortmund steht heute der Mannschaftfsbesuch auf der Wies’n an, ehe dann am Samstag der SV Wehen zum zweiten Wies’nheimspiel im Grünwalder Stadion gastiert.

Erst auf die Wies’n, dann gegen Wehen

Diese Woche steht im Zeichen des Wies’n-Besuchs von 1860 und dem Heimspiel gegen den SV Wehen (Samstag ab 14:00, live im sechzger.de Ticker). Nachdem die Löwen gestern einen trainingsfreien Tag genießen konnten, geht es heute um 14:30h auf den Trainingsplatz. Danach geht es für die Mannschaft nach drei Siegen in Folge zum verdienten Besuch auf dem Oktoberfest. Damit der Besuch auf der Wies’n nicht ausufert, hat Argirios Giannikis das Mittwochs-Training auf 10:30h angesetzt, schließlich kommt am Samstag mit dem Tabellensechsten aus Wehen einen echter Prüfstein nach Giesing. Donnerstag und Freitag steht dann jeweils noch eine nicht-öffentliche Trainingseinheit für die Löwen an. Am Samstag wird’s ernst und 1860 könnte den vierten Sieg in Folge erkämpfen.

Rückblick auf den Auswärtssieg in Dortmund

Den dritten Sieg in Folge feierte 1860 bekanntlich durch eine reife Leistung in Dortmund. Das blieb der Fachpresse natürlich nicht verborgen. Und so stehen mit Jesper Verlaat und Maximilian Wolfram zwei Löwen in der “Elf des Tages” des Fachmagazins kicker. Tunay Deniz wurde dagegen vom Portal liga3-online als Spieler des 8. Spieltags zur Wahl gestellt. Eure Stimme für Tunay könnt Ihr hier abgeben. Natürlich hat auch wieder Bernd Winninger für Euch analysiert, wieso die Löwen drei Punkte in Dortmund einfahren konnten. Außerdem hat Stefan Kranzberg die tollsten Impressionen aus dem Stadion Rote Erde für Euch zusammengestellt. Dank Photo-Akkreditierung sind die Photos dieses Mal besonders sehenwert! Heute im Lauf des Vormittags geht dann noch der sechzger.de Talk Nummer 178 online. Christian und seine vier Gäste reden über die Siege gegen Hannover II und Dortmund II haben rund um die beiden Spiele viel zu erzählen. Den Talk findet Ihr wie gewohnt auf unserem youtube-Kanal.

Löwenergebnisse vom Wochenende

Hinter den männlichen Löwen liegt ein durchaus erfolgreiches Wochenende. Nicht nur die Profis konnten einen Sieg einfahren, sondern auch die U21 war siegreich (2:0 gegen Unterhaching II). Auch die beiden Mannschaften des e.V. bleiben ungeschlagen. Die Dritte siegte beim TSV Solln, die Vierte holte einen Punkt bei FC Espanol. Auch die Löwinnen machten wieder fette Beute. Die Löwinnen I schickten Teutonia München mit 5:1 nach Hause, die Löwinnen II besiegten die SG Schwabhausen/Röhrmoos mit 7:0. Alle andren Ergebnisse vom Wochenende findet Ihr hier.

News aus der dritten Liga

Osnabrück Tabellenletzter

Den Start hat in die Drittliga-Saison hat man sich beim Absteiger VfL Osnabrück sicher anders vorgestellt. Nach acht Spielen liegt Osnabrück auf dem letzten Tabellenrang und hat bereits de Trainer gewechselt. Auf Uwe Koschinat folgte Pit Reimers, dessen Premiere am Wochenende auch in die Hose ging. Nach 1:0-Führung schlug der SV Wehen spät noch zwei Mal zu und sorgte für die nächste Osnabrücker Niederlage. Viel Arbeit als für Reimer bis zum nächsten Spiel am Sonntag den VfB Stuttgart II.

Pfiffe für Dynamo Dresden

Auch in Dresden ist man nicht so wirklich zufrieden nach dem 0:0 gegen Alemannia Aachen. Nachdem die Dynamos erst kurz vor Spielende zu nennenswerten Chancen kamen, entlud sich der Unmut des Dresdner Anhangs in einem Pfeiffkonzert. “Unter dem Strich ist das zu wenig”, gab Kapitän Kutschke zu Protokoll.

Damit wünschen wir Euch einen schönen Dienstag!

 

 

 

 

Dortmund II – TSV 1860 (1:2), die Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafelanalyse des dritten Sieges unserer Löwen in Serie. Bei Borussia Dortmund II gewann die Mannschaft des TSV 1860 München hochverdient mit 2:1. Die Sechzger drehten einen Rückstand und zeigten ihre bisher beste Saisonleistung.

Borussia Dortmund II traf in der altehrwürdigen Kampfbahn Rote Erde auf den TSV 1860 München. In einem guten Fußballspiel holten die Münchner zum dritten mal in Serie a) die Punkte b) die Punkte von des Gegners Platz und c) einen Sieg während der 189. Wiesn.

Systeme

Löwendompteur Argirios Giannikis schickte unsere Sechzger nominell im 4-2-3-1 aufs Feld. Im Spiel nach vorn verschob sich dies über die Außenverteidiger und den Box to Box Spieler situativ asymmetrisch, sodass die Löwen im letzten Drittel der Borussen mit einem starken Zentrum und flexibel beim Flügelspiel für den Gegner schwer ausrechenbar waren. Die variablen offensiven Verschiebungen der Sechzger im letzten Drittel des BVB II ließen in vorderster Linie entweder eine asymmetrische 3-4 bzw. 4-3 Formation entstehen.

Im eigenen letzten Drittel verteidigten die Löwen konservativ im 4-4-2 bzw. 4-5-1 mit zwei klaren Linien und Doppelungen auf den Außenpositionen, um gegen die schnellen Außenspieler der Dortmunder Nachwuchself dort nichts anbrennen zu lassen.

Jan Zimmermann, Coach des BVB II, setzte wie erwartet auf das offensive 4-3-3. Auf dem Weg nach vorn verschoben die Dortmunder ebenfalls situativ asymmetrisch mit einem gependelten Außenverteidiger. Das führte im letzten Drittel der Löwen ebenfalls zu einer 4-3 bzw. 3-4 Formation in der vordersten Linie.

Gegen den Ball verschob sich das 4-3-3 über abkippende Außenstürmer im eigenen letzten Drittel entweder auf ein 4-4-1-1 oder 4-5-1.

Linienwahl

Unsere Sechzger agierten im Pressing insgesamt variabel. Zu Beginn des Spiels wurde gegen das Positionsspiel der Dortmunder sehr hoch angelaufen und im Gegenpressing nach Ballverlusten durchaus aggressiv agiert. Später im Spiel dosierten die Sechzger dann ihre Forechecking-Bemühungen, variierten Höhe und Intensität beim Anlaufen, mussten aber während einer Phase des Spiels auch gezwungenermaßen eher passiv agieren. Die Defensivlinie stand in Erwartung gegnerischer Angriffe der Pressinglinie angepasst.

Die Dortmunder waren ebenfalls auf eher hohes Pressing ausgerichtet. Im Gegenpressing nach Ballverlusten waren die Dortmunder zwar präsent, aber je länger das Spiel lief mit immer öfter deutlich zu großen Abständen. Die Höhe der Defensivlinie war an die der Pressinglinie angepasst, seltener jedoch tiefer als mittig positioniert.

Bevor wir nun genauer in die Analyse eintauchen, ein Blick auf die statistischen Werte der Partie.

Statistische Werte Dortmund II – TSV 1860

  • Ballbesitz: BVB II 47% – TSV 53%
  • Passgenauigkeit: BVB II 75% – TSV 1860 81%
  • Defensive Zweikampfquote: BVB II 59% – TSV 1860 59%
  • Schüsse/aufs Tor: BVB II 12/4 – TSV 1860 19/8
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): BVB II 10,8 – TSV 1860 9,6

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz 47%:53%

Nahezu ausgeglichener Ballbesitz für die Kontrahenten im Spiel TSV 1860 München gegen Borussia Dortmund II. In diesmal wieder drei Phasen verteilt sich der Ballbesitz mit teilweise deutlichen Unterschieden über die Partie.

In der Anfangsphase, als die Sechzger den Dortmundern fast keine Luft zum Atmen ließen, jedoch zweimal ein durchaus gefährliches Luftholen zugelassen haben, waren die Löwen in nahezu allen wichtigen Belangen überlegen. Lediglich die in dieser Phase kaum ins Gewicht fallenden defensiven Zweikämpfe, denen wir etwas später die nötige Aufmerksamkeit schenken, hinkten in der Quote und Frequenz etwas hinterher.

Nach etwa einer Viertelstunde kam Dortmund nach einem erfolgreichen Umschaltmoment, den Pauliña mit einer Doppelchance abschloss, die Vollath klären konnte, besser ins Spiel. In der folgenden halben Stunde bis zur Pause verteilte sich der Ballbesitz zwar gleichmäßiger, das Spiel wogte hin und her, allerdings wurden die Hausherren optisch überlegener und schneller in der offensiven Progression. So konnten die Dortmunder mehr als doppelt so viele Angriffe bis ins letzte Drittel der Sechzger durchbringen, als es dem TSV in die andere Richtung möglich war.

Nichtsdestotrotz hatten wir beim Verhältnis Angriffe zu Schüsse ab dieser Phase ein Plus auf Seiten unserer Löwen – und das änderte sich auch bis zum Ende der Partie nicht mehr.

Zum Ende des Spiels hin hatten die Dortmunder dann beim Ballbesitz ein leichtes Übergewicht. Nichtsdestotrotz befreiten sich die Löwen auch in der letzten Drangphase des BVB II immer wieder, hielten dagegen und versuchten bis zum Schluss, mit einem dritten Tor die endgültige Entscheidung herbeizuführen.

Passgenauigkeit 75%:81%

Die Passgenauigkeit im Spiel der Löwen ist zum ersten mal seit dem Heimspiel gegen Viktoria Köln wieder über 80% geklettert. Was gegen Köln noch ein Ausdruck von Unbeholfenheit war, da viel von dem, was zur Passgenauigkeit beigetragen hatte, nichts mit der Offensive zu tun hatte, sondern uninspiriertes Ballgeschiebe in der Defensive gewesen ist, war gegen Dortmund Ausdruck hoher Dynamik und präzisem Spiel in der Offensive.

Die defensiven Ballbesitzphasen des TSV 1860 München waren im Vergleich dieser beiden Spiele am Samstag nur noch Ballbesitzmomente. In den meisten Situationen, in denen die Löwen tief in der eigenen Hälfte die Kugel eroberten, oder wenn sie aus anderen Gründen ins Positionsspiel gezwungen wurden, wurde der Passweg ins Mittelfeld schnell und meist auch so nachhaltig gefunden, dass eine weitere Progression im Angriff möglich wurde. Nahezu die Hälfte der Angriffe der Löwen endeten im letzten Drittel der Gastgeber.

Auch die Dortmunder spielten ähnlich progressiv und auch gut und mutig nach vorne, allerdings mit deutlich weniger Präzision.

Hier liegt nun der große Unterschied in der Offensive der beiden Teams: Die verbesserte Präzision im Passspiel der Löwenoffensive sorgte für dauerhafte Angriffe mit längeren Phasen, in denen die Sechzger es schafften, sich vor allem aufgrund dieser in der Offensive verbesserten Tugend in der gegnerischen Spielfeldhälfte und auch im gegnerischen letzten Drittel länger festzuspielen. Die hohe Frequenz der häufig mit gutem Abschluss beendeten Angriffe lösten, je länger das Spiel dauerte, immer größeren Stress in der Dortmunder Defensive aus. Diese Präzision im Spiel funktionierte fast das ganze Spiel über. Lediglich am Ende der ersten Hälfte ließen die Sechzger bei der Passgenauigkeit deutlich nach. Das war gleichzeitig die stärkste Phase der Dortmunder, was die Offensive betrifft. Allerdings nur bis kurz vorm Strafraum der Löwen, in der Box waren die Dortmunder mehr oder weniger komplett abgemeldet.

Defensive Zweikampfquote 59%:65%

Auch hier sehen wir gegenüber den letzten beiden Spielen eine deutliche Steigerung bei der Erfolgsquote für Sechzig. Das liegt vor allem daran, dass aufgrund des stark verbesserten Stellungsspiels im Zentrum die Gegner weniger Raum zur Verfügung haben und unsere Sechzger in Gegenzug nun überall im Mittelfeld mehr Zweikämpfe annehmen und auch gewinnen.

In der Phase zwischen etwa der 20. Minute und dem Halbzeitpfiff hat das allerdings nicht so wie gewollt funktioniert. Dieses vor allem deshalb, weil aus dem defensiven Mittelfeld in Umschaltmomenten oft nicht energisch genug nachgeschoben wurde, nachdem der Ball die eigenen Defensivreihe verlassen hatte.

In dieser Phase war das Mittelfeld der Löwen in Gegenpressingmomenten nach Ballverlust oft nicht weit genug nachgerückt, um die Räume im Zentrum zu schließen. Das begünstigte die Dortmunder Angriffe in den zwanzig bis fünfundzwanzig Minuten vor der Pause und auch die schnelle Überbrückung des Mittelfelds vor dem Gegentreffer.

Die Dortmunder, in für sie gewohnter Manier, im Zweikampf am Boden sehr intensiv und auch in jeder Phase durchaus erfolgreich, verloren diese Partie was Zweikämpfe betrifft in der Luft. Und somit sinkt der Gesamtwert der Zweikampfbilanz am Boden und in der Luft auf kombinierte 57% für Dortmund und steigt für die Sechzger gleichzeitig auf kombinierte 60%. Das ist zwar immer noch nicht 100%ig da, wo man hinwill, aber die Sechzger sind auf einem guten Weg und steigern sich stetig.

Schüsse/aufs Tor 12/4:19/8

Das Schussverhältnis in dieser Partie sagt im Prinzip alles über das Spiel aus. Allerdings muss man hier auch erwähnen, dass abgesehen von diesen vier Schüssen der Dortmunder, die tatsächlich auf den Kasten der Löwen gingen, alle weiteren der Hausherren von der Löwendefensive geblockt werden konnten. Das ist etwas, was man so in dieser Häufigkeit und Frequenz lange nicht gesehen.

19 Schüsse konnten die Löwen auf den Kasten von Lotka abfeuern, zwei gingen hinein, sechs hielt der Dortmunder Schlussmann (MW 1,6 Mio. €) und elf trafen das Ziel nicht. Leicht verschlechtert (aber vernachlässigbar) hat sich die Trefferwahrscheinlichkeit pro Schuss, was daran liegt, dass die Löwen diesmal mehr als die Hälfte ihrer Schüsse von außerhalb der gegnerischen Box absetzten. Einer dieser Schüsse traf bekanntlich. Von den neun Schüssen, die unsere Sechzger im Strafraum der Borussen abfeuerten, konnten zwei geblockt werden, vier gingen auf den Kasten von Lotka, einer davon hinein.

Mehr als jeder dritte Angriff der Sechzger konnte mit einem oder mehreren Schüssen beendet werden, dazu kommen drei Gelegenheiten aus insgesamt vierzehn strafraumnahen Standards. Das Verhältnis Standardsituationen zu Schüssen ist, was die Freistöße betrifft, noch eine kleine Baustelle für die Sechzger. Bei den Ecken findet mittlerweile die Hälfte nach Ausführung den Mitspieler zum Abschluss. Hier gibt es leider keine Rangliste, im Vergleich mit dem Schnitt der bisherigen Gegner in den Spielen gegen unsere Sechzger ist das ein Plus von 18%. Auch wenn ich es nicht belegen kann, dürfte das bisher einer der Topwerte der 3. Liga sein.

PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 10,8:9,6

Die Kurve, die graphisch den Verlauf der Pressingintensität während des Spiels beschreibt, verläuft äquivalent mit den guten und nicht so guten Phasen im Spiel der Löwen. Nach der Anfangsoffensive der Sechzger bis zum Pausenpfiff wurden die Löwen stetig weniger intensiv in ihren Pressingbemühungen. Besonders in Gegenpressingmomenten kam das zum Tragen, wie weiter oben schon beschrieben.

Nach dem Pausentee zeigte der TSV 1860 über die komplette zweite Halbzeit hinweg konsequentes, bisweilen – was die Höhe der Pressinglinie gegen das Positionsspiel der Mannschaft von Borussia Dortmund II betraf – auch variable und kraftsparende Varianten einsetzend, trotzdem sehr aktives Anlaufverhalten.

Im Gegenpressing gab sich die Mittelfeldzentrale nun auch keine Blöße mehr.

Die Hausherren verloren nach einer guten Phase in der Mitte der ersten Hälfte, als sie sich gerade ins Spiel hineingefunden hatten, bis kurz nach dem Führungstreffer vollkommen und stetig die Linie, was die Intensität im Pressing betrifft. Erst als langsam die Felle davon zu schwimmen drohten und die Zeit am Ende der Partie knapp wurde, stieg der Bundesliga-Nachwuchs aus dem Pott diesbezüglich noch einmal aufs Pedal. Am Ende half es den spielerisch guten Gastgebern nichts mehr.

Die Tore

Hier könnt ihr euch die Tore und weitere Highlights noch einmal ansehen. Der entscheidende Treffer war wie gegen Bielefeld ein Weitschuss, diesmal von Tunay Deniz aus etwa 50 Metern.

Schauen wir aber heute ausnahmsweise nicht auf die Entstehung des entscheidenden Tores, sondern auf den Gegentreffer.

Nach einem gewonnenen zweiten Ball für den BVB in einer Situation, in der die Löwendefensive etwas ungeordnet war, entwickelte sich eine Ballstafette von der halblinken Dortmunder Außenposition ins rechte Zentrum vor dem Strafraum der Löwen, wo nach Zuspiel von Elongo-Yombo Kapitän Azhils Schuss zuerst den Innenpfosten traf und dann doch den Weg ins Tor fand.

Nach mehreren kurzzeitigen Ballbesitzwechseln, in denen es auf kurzen Wegen hin und her ging, war die gesamte Defensive der Löwen etwas schlecht sortiert und vermutlich aus diesem Grund die Zuständigkeiten auch unklar. Das führte dann bei eben jener Ballstafette zu großen Abständen zwischen den Zentral verteidigenden Spielern und ihren jeweiligen Kontrahenten.

Der Schuss selbst ist nicht zu verteidigen. Mit etwas mehr Zuordnung vor der Box und weniger Unordnung in den wechselnden Umschaltmomenten zuvor muss es möglicherweise nicht zu dieser Szene kommen. In solchen Phasen allerdings komplett sortiert zu bleiben, ist nahezu unmöglich, wenn man nicht komplett auf die Dynamik im eigenen Umschaltspielverzichten möchte.

Das fiel auf

Die Sechzger verbessern sich weiter in nahezu allen Bereichen ihres Spiels und zeigten einen bis auf die angesprochene Phase, als Dortmund stärker wurde und auch in Führung ging, eine ansprechende Leistung.

Ich möchte keinen Spieler oder anderen Einzelaspekt des Spiels hier noch einmal größer herausheben oder kritisieren. Die Mannschaft wird besser. Weiter so.

Fazit

In einer packenden Partie, in der souveräne Löwen die Gastgeber gut kontrollieren konnten, besiegte der TSV 1860 München Borussia Dortmund II hochverdient.

Eine Entwicklung, bei der die Sechzger auswärts so selbstbewusst auf den Platz kommen und sich auch von einem Rückschlag in Form eines Gegentors nicht mehr ins Bockshorn jagen lassen, stetig ihre Qualitäten verbessern und Schwächen kontinuierlich weniger deutlich zu Tage treten, haben wir lange nicht gesehen. Hoffen wir, dass die Progression des Niveaus der Spielweise unserer Löwen weitergeht.

Innerhalb der Entwicklung wird die Mannschaft – und das ist ein wichtiger Punkt – auch in manchen Bereichen ein Plateau erreichen, wo der Fortschritt zeitweise stagniert. Auch Rückschläge werden kommen.

Wichtig ist es dann, auch für uns alle, falls die Mannschaft in der Entwicklung stagniert, positiv zu bleiben und nicht die Fehler zu suchen, sondern weiterhin die Stärken zu sehen. Die Chancen, dass sich beim TSV 1860 München in puncto Fußball sportlich nachhaltig etwas entwickelt, sind so gut wie lange nicht mehr.

Datenquelle: Wyscout

8. Spieltag: Zwei Löwen in der kicker “Elf des Spieltags”

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Verlaat und Wolfram nach dem Sieg beim BVB II

Wer es mit den Löwen hält, der läuft gerade wahrscheinlich mit einem Grinsen durch die Welt. Drei Spiele, neun Punkte und ein einstelliger Tabellenplatz. Nach dem, besonders in der zweiten Halbzeit, guten Spiel in Dortmund haben es auch zwei Löwen in die “Elf der Runde” des Fußballmagazins “Kicker” geschafft.

Verlaat und Wolfram stechen heraus

Aus der fast durch die Bank stark aufspielenden Mannschaft von Trainer Argirios Giannikis stachen nach Meinung der Journalisten zwei Spieler besonders heraus. Zum einen Kapitän Jesper Verlaat, der es mit Note 1,5 zum dritten Mal in diesen illustren Kreis geschafft hat. Zum anderen Maximilian Wolfram, welcher in nur gut 45 Minuten Spielzeit inklusive wunderbarem Treffer die Note 2 erhielt. Für ihn war es die zweite Berufung in die beste Elf einer Spielrunde. Für Traumtorschütze Tunay Deniz war in der von Hannover II dominierten Mannschaft leider kein Platz mehr.

Die Elf des Spieltags im Überblick

Jan-Christoph Bartels (Mannheim/Note 1,5/1. Berufung) – Fynn Arkenberg (Hannover II/2/1), Jesper Verlaat (1860/1,5/3), Joel Felix (Bielefeld/2/2), Max Lamby (Haching/2/1) – Florian Engelhardt (Köln/2/1) – Robin Kalem (Hannover II/1,5/1), Husseyn Chakroun (Hannover II/2/1), Tolgay Cigerci (Cottbus/2/2) – Timmy Thiele (Cottbus/1/2), Maximilian Wolfram (1860/2/2)

Video- & Fotogalerie zu BVB II gegen TSV 1860

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Titelbild Borussia Dortmund BVB II U23 TSV 1860 Fotogalerie

Was war das für eine geniale Woche! Gleich drei Siege feierten die Löwen innerhalb von nur acht Tagen und kletterten in der Drittliga-Tabelle fleißig nach oben. Am Samstag gab es das überzeugende 2:1 im Stadion Rote Erde, das nicht nur die rund 1000 mitgereisten Fans erfreute. Wir waren diesmal gleich doppelt akkreditiert und somit nicht nur im Pressebereich, sondern auch im Innenraum vertreten. In unserer Video- und Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Auswärtssieg des TSV 1860 beim BVB II.

Video aus dem Stadion Rote Erde

Nach dem Abpfiff begaben sich die siegreichen Löwen zu ihren Fans auf der Gegengerade, wo die drei Punkte frenetisch gefeiert wurden. Noch mehr Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Fotogalerie zu BVB II – TSV 1860 München

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Sechzig am Wochenende: Bangerter trifft bei Sieg der U21

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Bangerter Moritz TSV 1860 U21

Während die Ergebnisse im NLZ am vergangenen Wochenende eher durchwachsen waren, blieben die Herrenmannschaften des TSV 1860 ungeschlagen. Die Profis gewannen bekanntlich in Dortmund, Moritz Bangerter traf beim Sieg der U21 gegen die SpVgg Unterhaching II, die Dritte siegte in Solln und die Vierte erkämpfte sich ein Remis beim TSV Solln.

Bangerter trifft bei Sieg der U21

Im Profikader war für Moritz Bangerter (siehe Titelbild) am Samstag kein Platz übrig, stattdessen half der 19-Jährige bei der U21 aus – und das in ungewohnter Position. Aufgrund diverser Verletzungen und Erkrankungen musste Bangerter als Innenverteidiger aushelfen und zeigte zusammen mit den Abwehrkollegen Marosevic, Thönig und Samey eine konzentrierte und starke Leistung.

Doch auch offensiv schaltete sich Bangerter mit ein und traf nach Vorarbeit von Jägerbauer zum wichtigen 1:0 (63.). Sieben Minuten später dann die Vorentscheidung: Leone wollte den Ball in den Rückraum zurückpassen, der Hachinger Schlicke spritzte dazwischen und lenkte den Ball am Keeper vorbei zum 2:0 ins eigene Netz.

Nach zuletzt zwei Niederlagen zeigte sich auch Trainer Felix Hirschnagl sehr zufrieden: “Das war in der 1. Halbzeit ein richtig dominanter Auftritt. Kompliment an die Mannschaft. Sie hat immer Lösungen gesucht. (…) Das heute war ein Persönlichkeitstest, den die Jungs mit Bravour bestanden haben. Ich ziehe alle meine Hüte davor. Wir waren stark mit und gegen den Ball.”

Die Spiele im Überblick

Samstag, 28.09.

09.15 Uhr: U10 – Fußball-Talente München U11 9:2
12.00 Uhr: TSV Milbertshofen U13 – U11 2:1
12.00 Uhr: FC Dingolfing U13 – U12 0:6
12.30 Uhr: U17 – SSV Ulm 1846 1:1
13.00 Uhr: SSV Ulm 1846 – U19 4:2
14.00 Uhr: Borussia Dortmund II – Profis 1:2
14.00 Uhr: U21 – SpVgg Unterhaching II 2:0
15.00 Uhr: FC Bayern München – U13 3:2
15.00 Uhr: U15 – FC Ingolstadt 04 1:2
15.00 Uhr: Löwinnen II – (SG) TSV Schwabhausen/SpVgg Röhrmoos 7:0
17.30 Uhr: Löwinnen I – FC Teutonia München 5:1
18.00 Uhr: TSV Gilching/Argelsried II – Löwinnen U17 3:0
19.00 Uhr: 1860 Futsal – YB Balkan Pfarrkirchen Futsal 2:5

Sonntag, 29.09.

10.30 Uhr: Fußball-Talente München U10 – U9 6:4
11.30 Uhr: TSV Hohenbrunn-Riemerling – Löwinnen U15 0:X (Nichtantritt Heim)
11.30 Uhr: U14 – SpVgg Unterhaching U14 0:3
14.00 Uhr: TSV Solln – Dritte 1:3
14.00 Uhr: U16 – SpVgg Fürth U16 1:1
14.45 Uhr: FC Espanol – Vierte 2:2