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Wiesn-Serie endet im Regen von Giesing

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Wiesn-Serie endet im Regen von Giesing
Wiesn-Serie endet im Regen von Giesing

Nach zuletzt drei Siegen gegen Bielefeld, Hannover und Dortmund kassieren die Löwen am letzten Wiesn-Wochenende eine Heimniederlage gegen den SV Wehen Wiesbaden. Mit 2:3 mussten sich die Münchner im strömenden Regen von Giesing am Ende geschlagen geben. Zu viele Löcher klafften streckenweise in der Defensive der Hausherren, sodass das Resultat am Ende auch leistungsgerecht war. Wenn auch trotz deutlichem Rückstand noch ein Punktgewinn möglich gewesen wäre. Das ganze Spiel zum Nachlesen findet ihr hier im Live-Ticker.

Starke Anfangsphase beider Seiten

Obwohl der Rasen im altehrwürdigen Grünwalder Stadion durchnässt war gingen beide Mannschaften schwungvoll ins Spiel. Chancen waren zu Beginn auf beiden Seiten Mangelware, bis Kaya für Wiesbaden nach einem groben Patzer von Kwadwo die beste Chance zum 0:1 liegen ließ. Dann rückte immer mehr der vollkommen überforderte Schiedsrichter Eckermann mit seinem schwachen Team in den Blickpunkt – klassischer Fall von Selbstdarsteller. Prädikat für den Profi-Fußball ungeeignet – null Gespür für das Spiel. Mit Abstand die schwächsten Unparteiischen dieser Spielzeit… Eine Linie war bei ihm über 90 Minuten genauso wenig zu erkennen, wie bei den Löwen im zweiten Teil des ersten Durchgangs. Zumal die Löwen nach 25 Minuten immer mehr in die Defensive gedrängt wurden.

Doppelpack von Wiesbaden zum 0:2

Die Hausherren verloren immer mehr den Zugriff, Wiesbaden bekam das Spiel immer mehr unter Kontrolle und der schlacksige Flotho zeigte beim 0:1 seine starke Technik, in dem er einen langen Ball stark mitnahm und unhaltbar vollstreckte. Beim 0:2 von Bätzner machte Löwen-Keeper Vollath keine gute Figur. Der Hesse nagelte das Leder ins kurze (Torwart-) Eck. Doch die Löwen antworteten noch vor der Pause. Hobsch legte überlegt ab und Guttau vollstreckte mit einem platzierten Linksschuss zum 1:2 in den Winkel.

Löwen-Hoffnung schnell ausgebremst

Nach der Pause wurden die Hoffnungen der 15.000 Löwen-Fans im Grünwalder Stadion allerdings schnell ausgebremst. Bei einer Ecke der Gäste klebte Vollath auf der Linie, der Ball landete in einer Spieler-Traube am Fünf-Meter-Raum und Carstens vollstreckte zum 1:3. Wiesbaden zog sich nun zurück, die Löwen rannten an. Aber wirklich zwingend waren die Angriffe der Münchner zu Beginn nur selten, auch wenn noch über eine halbe Stunde zu spielen war.

Torwartfehler bringt Löwen zurück ins Spiel

Nach einer guten Stunde verteilten die Gäste ein Gastgeschenk zur Wiesn. Nach einem Schuss des eingewechselten Wolfram vom linken Sechzehnereck ließ SV-Keeper Stritzel das Leder kläglich nach vorne plumpsen und Hobsch vollstreckte zum 2:3. Zu spielen waren da noch 20 Minuten. Die Löwen rannten nun an, die Gäste gingen sehr rabiat zu Werke. Die beste Chance zum Ausgleich hatte Verlaat, der am Fuß des SV-Keepers scheiterte. Da waren noch zehn Minuten zu spielen. Das hätte der Ausgleich sein müssen.

Fans peitschen Sechzig nach vorne

Ganz unverdient wäre der Ausgleich in der Schlussphase nicht gewesen. Trotz des November-Wetters peitschten die Löwen-Fans ihr Team nach vorne, die Münchner versuchten noch einmal letzte Kräfte zu mobilisieren und rannten an. Aber am Ende reichte es nicht ganz. So endet die starke Serie der Englischen Woche mit einer unglücklichen 2:3-Heimniederlage gegen Wiesbaden. In Anbetracht der schwachen Heimbilanz können wir froh sein, dass es nach der Länderspielpause auswärts weitergeht. Wenn auch nur ein paar Kilometer südlich.

Liveticker: TSV 1860 München – Wehen Wiesbaden (9.Spieltag)

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Herzlich willkommen zum Liveticker am 9.Spieltag der Saison 2024/25 mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem SV Wehen Wiesbaden!

Vier Siege haben die Löwen aus den letzten fünf Punktspielen geholt und sich in der Tabelle sukzessive nach oben gearbeitet. Mit einem Dreier am heutigen Nachmittag könnte der TSV 1860 sogar am SV Wehen Wiesbaden vorbeiziehen und sich vorerst im vorderen Mittelfeld einnisten. Bleibt die Elf von Argirios Giannikis zur Wiesn-Zeit unbesiegt?

2 3 Spielstand Heimspiel TSV 1860 München Liveticker Sechzger.de

 

Aufstellung:
Vollath – Reich (57. Danhof), Verlaat (C), Kwadwo, Bähr (85. Ott) – Jacobsen, Deniz – Schröter (57. Wolfram), Guttau (85. Schubert), Kozuki (71. Philipp) – Hobsch

Bank:
Hiller (TW), Reinthaler, Kloss, Frey

Tore:
0:1 Flotho (37.), 0:2 Bätzner (42.), 1:2 Guttau (45.), 1:3 Carstens (54.), 2:3 Hobsch (72.)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Avdija (U21), Schifferl (Rotsperre)

Ausfälle bei Wehen Wiesbaden:
Amsif (Knieprobleme)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Karten werden nicht in die neue Spielzeit übertragen, daher droht keinem Spieler eine Sperre im Falle einer gelben Karte. Tunay Deniz wurde bislang dreimal verwarnt, David Philipp und der diesmal rotgesperrte Raphael Schifferl sahen zweimal Gelb.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – Wehen Wiesbaden außer im Liveticker noch verfolgen?

Das Grünwalder Stadion ist noch nicht ganz ausverkauft, daher öffnen die Tageskassen ab 12:00 Uhr. Über den offiziellen Zweitmarkt können Mitglieder zudem bis kurz vor Anpfiff noch Karten in den Heimblöcken kaufen.

Das Match wird vom BR live im Free-TV übertragen. Außerdem ist MagentaSport natürlich wie gewohnt vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Gegner PK: “Heißes Spiel” gegen Wehen Wiesbaden?

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Die Kurve der Fans des TSV 1860 auswärts in Wehen Wiesbaden.

Auch der morgige Gegner der Löwen, Wehen Wiesbaden, gab zum Auftakt des neunten Spieltags eine kleine Pressekonferenz. Trainer Nils Döring stand dabei im Spieltagsinterview Frage und Antwort.

Trainer von Wehen Wiesbaden über …

… die Erwartungen an die Löwen: „1860 München ist eine fußballerisch starke Mannschaft, die nicht gut in die Saison gestartet ist. Nach zuletzt drei Siegen in Folge haben sie aktuell aber ein Hoch und viel Selbstvertrauen. Wir müssen direkt zu Beginn die Zweikämpfe annehmen und eine hohe Intensität an den Tag legen, um dem Gegner zu zeigen, dass wir das Spiel gewinnen wollen. Die Defensivarbeit und das Finden von Lösungen stehen dabei im Vordergrund.“

… den Spielort an der Grünwalder Straße: „Es wird ein heißes Spiel auf Augenhöhe vor ausverkauftem Haus. Wir müssen kompakt stehen, mutig sein und zielstrebig agieren. Zeitgleich brauchen wir Ballbesitzphasen und Ruhe im Spielaufbau, um den Gegner vor Aufgaben zu stellen.“

… über die Vorbereitung auf die Partie: „Wir haben die Intensität hoch gehalten, viele Zweikämpfe geführt. Die Jungs haben wieder hervorragend mitgezogen und haben die Dinge wieder gut umgesetzt. Sie haben sehr gute Phasen im Training gehabt, die müssen wir am Samstag von der ersten Minute bei den Löwen auch an den Tag legen.“

Mehr Artikel zum Heimspiel

Die Gegnervorstellung von unserem Redakteur Peter findet ihr hier. Die Pressekonferenz der Löwen vor dem Heimspiel ist auch bereits online.

TSV 1860 – SV Wehen Wiesbaden, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Heimspiel unseres TSV 1860 München gegen den SV Wehen Wiesbaden. Worauf müssen wir uns gegen den Zweitligaabsteiger aus Hessens Hauptstadt einstellen?

Der TSV 1860 und der SV Wehen Wiesbaden treffen mittlerweile zum fünfzehnten Mal in der zweiten oder dritten Liga aufeinander.

Wiesbadens Trainer Nils Döring ist seit Ende Juni dort im Amt und lässt seine Mannschaft in einem sehr kompakten 3-4-2-1 spielen, das gegen den Ball auf der letzten Linie meist asymmetrisch zu einem 5-4-1 verschoben wird.

Mit zwar bisweilen hoch gesetzter Pressinglinie, aber der Idee, den Ball im Raum zu erobern, agiert Wiesbaden eher passiv, wenn der Gegner im Ballbesitz ist.

Generell ist die Linienwahl der Wiesbadener durchaus variabel. Selten steht der SVWW jedoch höher als mittig, um gegnerische Positionsangriffe zu erwarten. Wenn Wiesbaden hoch presst, passiert das teilweise, um selbst den Rhythmus des Spiels wieder unter Kontrolle zu bekommen, falls der Gegner auf die kompakte Defensive über einen zu langen Zeitraum hohen Druck ausüben konnte.

Im Gegenpressing ist Wiesbaden meist aggressiv und unangenehm.

Bevor wir auf die genauere Spielweise der Hessen kommen, wie gewohnt die statistischen Werte des kommenden Gegners.

Statistische Werte des SV Wehen Wiesbaden

  • Ballbesitz: 46%
  • Passgenauigkeit: 80%
  • Defensive Zweikampfquote: 63%
  • Flankengenauigkeit: 39%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): 12,63 (19. Platz)

Wie spielt Wiesbaden?

Gegen den Ball

Beginnen wir mit der Defensive der Wiesbadener, denn darauf fußt die taktische Herangehensweise der Hessen. Das System 3-4-2-1 wird bei Wiesbaden eher defensiv ausgelegt und mit zwei Außenverteidigern auf den Flügelpositionen im Mittelfeld bestückt.

Gegen das Positionsspiel des Gegners formiert sich die Dreierpressingreihe der Wiesbadener meist mittig bis leicht tief stehend, wobei die beiden offensiven Mittelfeldspieler die Außenpositionen abdecken. Das Pressing der Hessen ist großteils darauf ausgelegt, die kurzen Pässe ins Mittelfeld zu verhindern. Wenn der SV Wehen Wiesbaden direkt anläuft, dann wie weiter oben geschildert, um den Rhythmus der Partie etwas zu seinen Gunsten zu verändern – und natürlich bei diversen Szenarien, die Rückstände beinhalten.

Überspielt der Gegner die Pressinglinie und dringt nachhaltig ins Mittelfeld durch, formiert sich eine ballfern asymmetrische 5-4-1 Formation, bei der die ballnahe Mittelfeldaußenposition von einem der beiden offensiven Mittelfeldspielern übernommen wird. Ballfern kippt der Mittelfeldaußenspieler nicht ab, das lässt dem zweiten offensiven Mittelfeldspieler gewisse Freiheiten im Defensivverhalten.

Auf dem Feld sieht das dann aus wie ein 4-5-1-oder 4-4-1-1.

Ein Risiko bergen die horizontalen Verschiebungen der Dreierkette. In gewissen Schnittstellen könnten zu breite Abstände entstehen.

Im Gegenpressing nach Ballverlust geht Wiesbaden deutlich aktiver zur Sache. Mit viel Einsatz in solchen Momenten geht die Kugel nach Ballverlusten selten ohne Gegenwehr endgültig in den Besitz des Gegners über.

Bei Ballbesitz

Im Positionsspiel versucht Wiesbaden über die gesamte Breite des Feldes wuchtig und schnell vorzudringen. Schnell aus der Zentrale auf die Flügel ausgelöste Angriffe finden in der Zone zwischen Mittellinie und Anfang des gegnerischen letzten Drittels meist den Weg auf die Halbposition, von wo die Penetration der Box gern durch die Zentrale oder Halbzentrale eingeleitet wird. Mit einer ballfern asymmetrischen 4-3 Formation oder einem engen 4-3 im letzten Drittel des Gegners kann sich Wiesbaden oft druckvoll festsetzen.

Im Umschaltspiel wirken die Wiesbadener sehr explosiv, zielstrebig, aber auch dann und wann etwas ungenau, was dem Angriff das Tempo nehmen kann.

Wie kann man Wiesbaden knacken?

Es wird vermutlich im Positionsspiel sehr zäh für die Mannschaft des TSV 1860 München gegen ein Kompaktes und robustes Wiesbaden.

Bei Ballbesitz

Bei eigenem Ballbesitz wird die Kardinalsfrage für das Gelingen des Offensivspiels lauten: Wie gut können wir zwischen den Linien der Wiesbadener agieren?

Was bedeutet das? Mit Hilfe von gutem Kombinationsspiel in den Halbräumen und im Zentrum muss dort durch Bespielen der Zwischenräume der beiden defensiven Ketten vor der Box Tiefe für schnelle Spieler, die hinter die letzte Linie vorstoßen sollen, geschaffen werden.

Die Brechstange – sprich: Flügelspiel mit hohen Flanken – wird am Samstag vermutlich wenig Früchte tragen. Da durch die Art der defensiven Verschiebungen auf beiden Flügeln immer die Option zum Doppeln offen bleibt, ist das Durchkommen dort nicht einfach.

Im Umschaltspiel kann gegen Wiesbaden trotz der Giftigkeit, die der SVWW dort an den Tag legt, mehr klappen als im Positionsspiel. Aber speziell gegen im Stellungsspiel kompakt und diszipliniert agierende Mannschaften wie Wiesbaden ist das auch nicht gerade leicht.

Gegen den Ball

Wenn der SV Wehen Wiesbaden das Spiel schnell macht – und das wird nach dem auslösenden Pass in den meisten Fällen der Plan der Hessen sein – gilt es vor allem den offensiven Verschiebungen im Mittelfeldzentrum im Stellungsspiel nicht auf den Leim zu gehen. Solange das Zentrum defensiv stabil bleibt, wird sich Wiesbaden schwer tun. Denn auf den Flügeln fühlen sich die Hessen im letzten Drittel des Gegners nicht unbedingt wohl. Trotz des recht häufigen Auslösens von Angriffen über die Flügel sind Flanken bei Wiesbaden nicht unbedingt das Mittel der Wahl, um sich in den Strafraum hineinzuspielen.

Das breite, abwartende Spiel vor dem Strafraum des Gegners beherrschen die Wiesbadener zur Vorbereitung der Strafraumpenetration ebenso wie früh im Angriff durchgeführte präzise Flankenwechsel aus Verdichtungen heraus, die dem Adressaten meist viel Raum vor sich verschaffen.

Das Umschaltspiel der Wiesbadener ist in jeder Zone des Spielfelds auf schnellen Raumgewinn und darauf schnell in Schussposition zu kommen angelegt. Fast die Hälfte der Umschaltangriffe des SVWW gelangt bis ins gegnerische letzte Drittel. Das bedeutet für unsere Sechzger, dass vor allem im Gegenpressing nach Ballverlusten die Aktivität im Duell um den Ball und Gier, dieses zu gewinnen, hoch sein muss.

Stärken und Schwächen des Systems 3-4-2-1

Stärken

In dieser defensiven Grundaufstellung liegt das Zentrum sprichwörtlich im Mittelpunkt. Dieses Zentrum undurchdringlich zu nennen, ist vielleicht etwas zu viel des Guten, aber wenn eine Mannschaft den dahinter stehenden Defensivplan verinnerlicht hat, sicherlich nah dran.

Durch die schnelle Verschiebung der beiden Außenverteidiger nach vorne, entstehen im Offensivspiel schnell viele Passdreiecke, die dem Kombinationsspiel im Aufbau zuträglich sind.

Schwächen

Mit nur drei bis vier offensiv ausgerichteten Spielern fehlt in diesem System häufig die Überrumpelung, sofern die Defensivspieler nicht wirklich aktiv nach vorne mitwirken. In der Offensive kann es wegen der Eindimensionalität auf dem Flügel zu Ermüdungserscheinungen kommen. Gegen den Ball sind vor allem fehlerhafte Verschiebungen Ursache von Problemen.

Schlüsselspieler

Tor

Der 30-jährige erfahrene Keeper und Kapitän der Wiesbadener, Florian Stritzel (#16), hat mit 1,97 m Größe die absolute Hoheit über den Luftraum im Sechzehner. Auch sonst ist der erfahrene Torwart ein sicherer Rückhalt seiner Mannschaft. Leiche Schwächen hat Stritzel auf der Linie.

Abwehr

Sascha Mockenhaupt (#4) ist als zentraler Mann in der Dreierkette sowohl Abwehrchef als auch wichtiges Glied in der Eröffnung. Das Wiesbadener Urgestein mit mittlerweile 288 Spielen für die Hessen gewinnt knapp 70% seiner defensiven Zweikämpfe und ist in der Spieleröffnung meist der Taktgeber im Abwehrverbund.

Mittelfeld

Mit Box to Box Spieler Tarik Gözüsirin (#11), der neben dem Tiefen Sechser Kiomourtzoglou (#14) auf der Doppelsechs spielt, haben die Wiesbadener einen technisch hervorragenden und auch torgefährlichen zurückgezogenen Spielmacher, der auch gegen den Ball sowohl robust als auch mit gutem Stellungsspiel seine Aufgaben gut erledigt. Im Dribbling nur schwer zu stoppen und mit genauen und gefährlichen Pässen nach vorne, spielt Gözüsirin auch sehr mannschaftsdienlich. Drei Vorlagen hat er bereits auf dem Konto.

Sturm

Mittelstürmer Fatih Kaya (#29) hat bereits vier Treffer verbucht, ebenso wie Moritz Flotho (#28). Flotho, der in den ersten vier Saisonspielen als Stammspieler gesetzt war, musste ab der fünften Partie dem von einer Sprunggelenksverletzung zurückkehrenden Kaya den Vortritt lassen. Kaya ist ein wuchtiger Stürmer mit einem guten Torriecher, allerdings manchmal auch leicht übermotiviert.

Fazit

Im Spiel gegen den SV Wehen Wiesbaden ist für unseren wieder erstarkten TSV 1860 München alles drin. Die Hessen, die ein unangenehmes destruktives System spielen, werden uns ein zähes Spiel liefern, bei dem Mannschaft, Trainer und Fans vermutlich einiges an Geduld abverlangt wird.

Mit Schönspielerei holt man gegen Wiesbaden keinen Blumentopf. Schnell, direkt und zielstrebig mit hoher Präzision, um schnell in gute Abschlusspositionen zu kommen, müssen die Löwen ihre Angriffe gegen Wiesbaden vortragen, wenn diese fruchten sollen.

Eine konzentrierte, laufstarke und kämpferische Einstellung auf dem Platz ist natürlich das A und O, um dem Gegner Paroli zu bieten. Wenn unsere Löwen diese Eigenschaften zeigen, ist alles möglich.

So könnte Wiesbaden beginnen

Datenquelle: Wyscout

Löwenrunde: “Keinen Prozentpunkt nachlassen”

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Löwenrunde: "Keinen Prozentpunkt nachlassen"
Löwenrunde: "Keinen Prozentpunkt nachlassen"

Mit drei Siegen im Rücken und breiter Brust geht der TSV 1860 München am Samstag um 14:03 Uhr ins Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden. Das Spiel ist bis auf wenige Sitzplätze ausverkauft. Es wird keine Tageskasse geben. Bei der Löwenrunde vor dem Spiel sagte Löwen-Coach Giannikis: “Wir dürfen keinen Prozentpunkt nachlassen!”

Gegen Wehen alle Mann an Bord

Die Löwen gehen ohne Ausfälle ins nächste Heimspiel nach dem 2:1-Auswärtssieg in Dortmund. Auch die angeschlagenen Spieler, wie beispielsweise Jacobsen, konnten am Freitag voll trainieren und stehen zur Verfügung. “Schröter hat die gesamte Woche voll mitgemacht, er ist voll belastbar”, sagte Giannikis und fügte über Jacobsen an: “Er ist in Dortmund an der Auslinie umgeknickt. Er hat seine Verletzung voll auskuriert und ist nicht eingeschränkt. Es dürfte nichts mehr passieren.”

Wiesn-Serie als Nebeneffekt

Die Neun-Punkte-Serie zur Wiesn sei für ihn “ein schöner Nebeneffekt. Wichtiger ist, dass die Entwicklungskurve nach oben zeigt und die Mannschaft weiß, was nötig ist, um zu gewinnen”, erläuterte der Franke. Auf Rückfrage von sechzger.de erklärte der zum Entwicklungsstand der Mannschaft: “Ein solcher Prozess ist nie abgeschlossen, weil es kein perfektes Spiel gibt. Wir wollen uns stetig weiterentwickeln und es gibt viele Störfaktoren wie Sperren oder Verletzungen.”

Lob für Wolfram und Guttau

Lob gab es von Giannikis für den in Dortmund eingewechselten Wolfram: “Er ist in der Box sehr präsent, hat eine hohe Intensität und spielt sehr mannschaftsdienlich”. Auch Guttau erntete ein Lob vom Coach: “Er ist unser Verbindungsspieler zwischen Mittelfeld und Angriff. Er ist sehr fleißig und hat viel Potenzial, in Abschlussposition zu kommen”. Über Kwadwo, der zuletzt wieder als Innenverteidiger zum Einsatz kam sagte er: “Er bringt eine hohe Geschwindigkeit mit und ist Linksfuß. Er kann Innen- oder Außenverteidiger spielen. Wir wissen um seine Fähigkeiten.”.

Stefan Lex als Koordinator zur U21

Auf Rückfrage von sechzger.de zeigte sich Giannikis optimistisch, weitere Spieler aus der U21 an die Drittliga-Mannschaft heranführen zu können. “Wir haben mit Stefan Lex als Koordinator kurze Wege. Wir sind in einem engen Austausch und haben auch immer wieder Spieler aus der U21 im Training dabei”, erklärte der Löwen-Coach. Am kommenden Wochenende wird wohl noch ein Testspiel stattfinden, bei dem neben den Spielern aus der zweiten Reihe auch der eine oder andere aus der U21 zum Kader gehören könnte.

Wiesbaden kommt mit “hoher Intensität”

Eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte wird das Spiel für Fabian Greilinger. “Er bekommt viel Spielzeit und kommt dort über die linke Schiene”, weiß Giannikis. Wiesbaden werden wohl im 3-4-3 bzw. im 3-4-2-1 kommen. “Es ist eine Mannschaft mit hoher Intensität, ein Absteiger aus der zweiten Liga mit Ambitionen, der ordentlich gestartet ist.”, erklärte der Chef-Anweiser der Münchner und fügte an: “Wir dürfen keinen Prozentpunkt nachlassen, die letzten Siege waren ungemein wichtig. Wir wissen aber auch, dass wir noch nichts erreicht haben. Wir müssen weiter erfolgshungrig sein und die gleiche Intensität auf den Platz bringen, wie zuletzt.”

Die Taktikfrage wie immer im Wortlaut

Wiesbaden spielt mit einem sehr defensiven Ansatz, man könnte sagen eine Art modernen Catenaccio. Gegen solche Mannschaften ist von allen Seiten Geduld gefragt. Positionsangriffe wirken gegen solche Gegner oft zäh. Von daher wird das Umschaltspiel und die damit erzeugte Dynamik für die Offensive vermutlich das entscheidende Element. Sehen Sie das auch so?

Wiesbaden spielt Mittelfeldpressing, etwas abwartend, aber sie haben auch Phasen, in denen sie aggressiver pressen. Es wird sicherlich ein Spiel sein, in dem wir aufpassen müssen, welche Räume wir bespielen und welche Ballverluste wir in Kauf nehmen und welche nicht. Damit Wiesbaden sein Umschaltspiel nicht auf den Platz bringen kann. Dennoch müssen wir im Offensivspiel Räume finden, in denen wir gefährlich nach vorne kommen.

Sechzig am Wochenende: Viele Heimspiele für 1860

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Tsv 1860 Sechzig Wochenende Profis U21 Dritte III Vierte IV NLZ U19 U17 Löwinnen Löwen

Die Profis gegen Wiesbaden, die Amas am Sonntag gegen Pipinsried, Dritte und Vierte am Samstag sowie beide Löwinnen-Teams am Sonntag am Sechserplatz: Das erste Oktober-Wochenende bietet den Löwenfans viele Heimspiele.

Amas am Sonntag in Gilching

Die Amas könnten am Sonntag Mittag mit einem Sieg über den FC Pipinsried im 13. Saisonspiel – zumindest vorrübergehend – die Tabellenspitze der Bayernliga Süd erklimmen. Der aktuelle Tabelleführer Schalding-Heining hat bereits 13 Partien absolviert und ist dieses Wochenende spielfrei. Die Mannschaft von Felix Hirschnagl wiederum ist nach einem kurzen Zwischentief im September wieder zurück in der Erfolgsspur. Erst gestern wurde das bis dahin zuhause noch ungeschlagene Türkspor Augsburg mit 5:1 bezwungen.

U17 in Haching, U19 zu Testspielen im Südwesten

In der DFB-Nachwuchsliga tritt die U17 am Sonntag den kurzen Weg nach Unterhaching an, während die U19 zu zwei Testspielen in Deutschlands Südwesten unterwegs ist. Wegen der Teilnahme der U19-Auswahl des DFB an einem Vier-Nationen-Turnier in Rumänien (mit Spanien und Norwegen) pausiert die U19-Bundesliga bis 18. Oktober den Spielbetrieb. Auch 1860 ist an diesem Turnier in der Nähe von Bukarest beteiligt: Lukas Reich wurde für die Länderspielreise erstmalig zur U19 eingeladen.

Löwinnen I & II daheim

Nach dem Erfolg im Kreispokal am Donnerstag gegen die Spielgemeinschaft Haar/Grasbrunn geht es für die ersten Löwinnen in der Kreisliga am Sonntag Vormittag gegen den FC Fasanerie-Nord wieder um Punkte. Zwei Stunden später empfangen die Löwinnen II den SC Baldham-Vaterstetten. Beide Partien finden am Sechserplatz statt.

Dritte und Vierte ebenfalls

Und auch die Dritte und Vierte treten – allerdings schon am Samstag – am Sechserplatz an. Während sich das Bestreben der Vierten nach fünf Partien ohne Sieg gegen den Tabellennachbarn FC Hellas endlich den zweiten Saisonsieg zu erringen, mit dem gleichzeitigen Auftritt der Profis im Sechzgerstadion teilweise überschneidet, ist ein Erscheinen zum Anpfiff der Dritten gegen den in der Kreisliga Gruppe 2 noch sieglosen FC Bosna um halb sechs problemlos möglich.

 

Die Spiele im Überblick

Freitag, 04.10.

19.00 Uhr: ESV Penzberg – Löwinnen U17  -:-
20.00 Uhr: Senioren A – SG Neuhadern -:-

Samstag, 05.10.

11.00 Uhr: 1. FC Nürnberg – U14  -:-
13.30 Uhr: 1. FC Nürnberg – U15  -:-
14.00 Uhr: Profis – SV Wehen Wiesbaden  -:-
14.45 Uhr: TSV Solln – Löwinnen U15  -:-
15.00 Uhr: U12 – 1. FC Passau U13  -:-
15.00 Uhr: Vierte – FC Hellas München  -:-
17.00 Uhr: TSV Schott Mainz – U19 -:-
17.30 Uhr: Dritte – FC Bosna u. Hercegovina München  -:-
19.00 Uhr: Karlsruher SC Futsal – TSV 1860 Futsal -:-

Sonntag, 06.10.

09.15 Uhr: U9 – ASV Dachau
11.00 Uhr: Löwinnen I – FC Fasanerie Nord  -:-
11.00 Uhr: SpVgg Unterhaching – U17  -:-
11.30 Uhr: 1. FC Kaiserslautern – U19  -:-
11.30 Uhr: FC Gerolfing U15 – U13
12.00 Uhr: U16 – Viktoria Aschaffenburg  -:-
13.00 Uhr: Löwinnen II – FC Baldham-Vaterstetten  -:-
13.00 Uhr: Amas – FC Pipinsried  -:-
14.30 Uhr: U11 – SV Waldperlach  -:-

Da Brunnenmiller kündigt die 100. Ausgabe an

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Da Brunnenmiller, wie immer, vor der Westkurve.

Das Fanzine Da Brunnenmiller ist mittlerweile schon ein fester Bestandteil jedes Heimspiels. Jetzt steht ein ganz besonderes Jubiläum an: Die hundertste Ausgabe wird am Samstag beim Heimspiel gegen Wehen Wiesbaden verkauft. Dafür haben die Macher einige Zeilen verfasst und in den sozialen Medien geteilt.

Da Brunnenmiller feiert Jubiläum

Englische Woche, drei Siege, neun Punkte und die guten Nachrichten reißen nicht ab: Morgen gibt’s die 100. Ausgabe des Brunnenmillers!!!

Thematisch hebt sich das Heft komplett vom sonstigen Aufbau ab und ist ein absolutes Sammlerstück! Wir haben (Ex-)Redakteure und Weggefährten nach ihren Highlights der letzten Jahr(zehnt)e gefragt. Auf stolzen 60 Seiten präsentieren wir euch eine Auswahl von banalen bis sportlich erfolgreichen Spielen – so viele mehr hätten es noch sein können (z.B. die legendären Hamburg-/ Berlinfahrten oder der verpasste Aufstieg mit der Zweiten gegen Elversberg). Entstanden ist eine Ausgabe, die ein authentischen Einblick der aktiven Fanszene gibt, die i.d.R sportlich nie viel zu feiern hat. Dazu haben wir eine graphische Übersicht mit Gruppen der Kurve seit den 90ern angefertigt. Als weiteres Highlight gibt es ein Wendeposter im A3-Format.

Aufgrund des Umfangs haben wir den Richtwert für die Spende erhöht und hoffen auf euer zahlreiches Interesse am Heft.

Bis Morgen, auf drei Punkte und auf die Löwen!

Ihr könnt eure Ausgabe an den üblichen Verkaufsstätten erhalten.

Gegnervorstellung: Sportverein Wehen 1926-Taunusstein e.V.

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Wehen Wiesbaden in Giesing

Die Vorfreude ist groß auf das nächste Spiel unserer Löwen nach dieser perfekten englischen Woche. Größer ist wahrscheinlich nur die Hoffnung auf eine Fortsetzung der Serie. Vorher wussten wir nicht was siegen bedeutet, nun würde uns Fans verlieren wieder sehr schwerfallen. Leider sind die Punkte aber nicht geschenkt und diesmal kommt auch wieder eine Kampfmannschaft nach Giesing. Es ist die in die SV Wehen Wiesbaden GmbH ausgegliederte Kampfmannschaft des Sportverein Wehen 1926-Taunusstein e.V..

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Die Hessen stehen nach acht Spieltagen an der 6. Stelle und damit drei Plätze vor unseren Löwen. Nach einem starken Saisonstart, als man die ersten sechs Spiele ungeschlagen blieb, ist man wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen und verlor zwei der letzten drei Spiele. Dies passierte aber passenderweise gegen die Topmannschaften aus Aue und Sandhausen. Gegen strauchelnde Osnabrücker fand man mit einem Sieg am Wochenende aber wieder in die Spur.

Im DFB-Pokal schied die Truppe von Trainer Nils Döring in der ersten Runde mit 1:3 nach Verlängerung gegen den Erstligisten Mainz 05 aus. Mit einer Bilanz von 4-2-2 und einer Tordifferenz von 14:11 steht der SVWW mittlerweile nurmehr leicht besser da als die Löwen. Die Defensive und Offensive scheinen beide etwas besser zu laufen, vielleicht lernen wir in diesem Spiel mal was unentschieden bedeutet. Außerdem wird es interessant zu sehen sein, wie unsere Mannschaft zum reagiert, wenn es am Samstag zum ersten Mal gegen eine Dreierkette geht.

Kader & Transfers

12 Zu- und 14 Abgänge gaben sich im Taunus die Klinke in die Hand. Neben einigen Neuerwerbungen aus den Regionalligen, konnte Wehen auch Spieler aus höheren Ligen verpflichten. So kamen Felix Luckenender (30) von LASK und Florian Hübner (33) aus Nürnberg, um die Verteidigung zu stärken, ebenso wie Mittelfeldspieler Orestis Kiomourtzoglou aus Fürth, der 50 000€ kostete. Beste Torschützen sind aktuell Moritz Flotho, der von Paderborn II verpflichtet wurde und Faith Kaya, der aus der 1. belgischen Liga kam, mit jeweils 4 Toren.

Die geringen Ausgaben bedeuten ein großes Transferplus auf dem Konto der Hessen. Für Innenverteidiger Aleksandar Vukotic bezahlte Darmstadt 98 150 000€ und Union Berlin ließ sich Stürmer Ivan Prtajin satte 1 000 000€ kosten. Einige weitere Stürmer wurden abgegeben, so John Iredale nach Aalborg in Dänemark und Franko Kovacevic sogar nach Korea. Mittelfeldspieler Robin Heußer konnte die Klasse halten und spielt nun für den KSC.

Vom sonstigen Kader sind noch Kapitän und Torwart Florian Stritzel, der Spieler mit den bisher besten Noten, Routinier Sascha Mockenhaupt und Offensivspieler Nick Bätzner zu nennen, der schon mit einigen Vorlagen glänzen konnte. Alles in allem kann Nils Döring, der seine gesamte Trainerkarriere in Taunusstein verbracht hat, auf einen ausgewogenen und qualitativ hochkarätig besetzten Kader zurückgreifen.

Löwenpower: Fabian Greilinger, Emanuel Taffertshofer (spielte von 2003 an bis zu den Amateuren im NLZ, Wechsel im Winter 2016),

Vereinsgeschichte

Der Verein wurde am Neujahrstag 1926 in Wehen, einem Stadtteil von Taunusstein gegründet. Die Stadt grenzt im Nord-Westen an Wiesbaden. Nach dem Beginn in der C-Klasse wurde im folgenden Jahr ein eigener Sportplatz auf dem Wehener Halberg gebaut. 1933 wurde der Verein nach der Machtergreifung an den TV 1874 Wehen angegliedert. Bis zur Neugründung im Frühjahr 1946 wurde der Spielbetrieb mit gelegentlichen Freundschaftsspielen inoffiziell aufrechterhalten. Nach dem Wiedereinstieg in der B-Klasse konnte man Ende der 50er Jahre erste Erfolge verzeichnen. 1960 gewann man den Kreis- und Bezirkspokal und stieg 1965 in die A-Klasse auf.

Im Jahre 1979 steigt Heinz Hankammer als Hauptsponsor und Präsident ein. Mit dieser Unterstützung konnte 1987 sogar die Landesliga erreicht werden. 1989 stieß man in die Oberliga und 1994 sogar in die Regionalliga vor. 1988, 1996 und 2000 gewann man außerdem den Hessenpokal. Der größte Erfolg gelang dann 2006/07 mit dem erstmaligen Aufstieg in die 2. Bundesliga, der zwei Saisonen andauerte. Seitdem hält man sich auf Bundesebene, meist in Liga 3, aber mit Ausnahmen in den Saisonen 2019/20 und 2023/24. Ab 2007 erfolgt dann ein großer Umbruch in Taunusstein, der eng mit der Familie Hankammer und dem Unternehmen Brita zusammenhängt.

Der neue SVW

Im Zuge dessen wurden für die Öffentlichkeit Name, Logo und Standort geändert. Die Ultras von Wehen beschreiben das folgendermaßen:

“Mit dem Aufstieg 06/07 kam der große Umbruch, der uns als Szene heutzutage immer noch vor große Probleme stellt. Mit der Umwandlung des Vorstands in ein Präsidium im Jahre 2002/03 legte Hankammer den ersten Grundstein zur drohenden Katastrophe. Der Aufstieg in die Zweite Liga wurde begleitet vom Bau der Brita-Arena (bis zur Fertigstellung im Oktober 2006 gastierte der SV Wehen bei Eintracht Frankfurt) und der Gründung der SV Wehen Wiesbaden GmbH, die von nun an den Spielbetrieb aufnahm. Parallel wurde die FI Fußball Invest GmbH gegründet, welche 90% der Anteile am Geschäft des Spielbetriebs der SV Wehen Wiesbaden GmbH innehat (10% hält der Gründungsverein SV Wehen), und die Stadion Berliner Straße GmbH, die das Stadion dem SV Wehen abkaufte und an diesen neu verpachtete. Perverser wird es, wenn man sich die Verflechtungen beider Unternehmen anschaut.sdf

Nicht nur gehören beide zur Hanvest/Brita-GmbH, sondern viele der führenden Köpfe stecken zeitgleich in Personalunion durch eine Anstellung oder ehemaligen Anstellung bei Brita. Als sei dies nicht genug, um die Position der Familie Hankammer beim SV Wehen zu festigen, indem das finanzielle Schicksal des Vereins an die Hankammer’s gekoppelt wurde, vollzog sich eine autoritäre Vereinsumgestaltung. Hankammers (auf den Vater folgte Sohn Markus) stellen den Präsidenten des Vereins SV Wehen 1926 Taunusstein e.V. seit ´82 ununterbrochen. Um die eigene Position zu festigen wurde ein Ehrenrat eingeführt. Dieser Ehrenrat fungiert als Kontrollorgan, welcher als einziges Gremium Präsidentschaftskandidaten vorschlagen kann.

Besonders problematisch wird es, wenn man erfährt, dass der geschäftsinnehabende Präsident als einziger die Zusammensetzung dieses Ehrenrates bestimmen kann. Somit verliert das einfache Vereinsmitglied nicht nur eine seiner basisdemokratischen und grundlegendsten Funktionen, sondern der Präsident schirmt sich somit auch gegen negative Einflüsse ab, indem er in der Lage ist den Ehrenrat in seinem eigenen Sinne zu berufen. Erschreckenderweise gingen die Ideen der Familie Hankammer soweit, dass gänzlich der Taunussteiner Urverein aufgelöst und eine Forcierung auf Wiesbaden angestrebt werden sollte. Dies konnte glücklicherweise von der Stadt Taunusstein abgewehrt werden, welche die dem Vereinen mit Sanktionen drohte, falls Taunusstein komplett entfiele. Das Stadion am Halberg wird heutzutage als Nachwuchsleistungszentrum genutzt und wird von der Stadt Taunusstein subventioniert.”

Der Verein

Der SV Wehen 1926 vereint knapp 700 Mitglieder und bietet nur Fußball als Sport an. Die Profis, sowie die U19, U17 und U16 sind in die SV Wehen 1926 Wiesbaden GmbH ausgegliedert. Den Namen verwenden aber auch die e.V. Mannschaften. Unter Einhaltung von 50+1 gehören 90% der Fußballfirma der “FI Fußball Invest”, welche eine 100%-ige Tochter der Hanvest Holding GmbH ist. Die restlichen 10% gehören dem SV Wehen 1926-Taunusstein e.V..

Die Hanvest ist die Holding-Gesellschaft der Familie Hankammer, die darüber auch ihr größtes Unternehmen “Brita” kontrolliert. Brita ist Hauptsponsor des SVWW und Namensgebern des Stadions. Auch Teil der Hanvest ist die “Stadion Berliner Straße GmbH & Co. KG”, welcher das Stadion gehört. Der Geschäftsführer der Holding ist Markus Hankammer, Sohn des Brita Gründers Heinz und Präsident des SV Wehen 1926-Taunusstein. Wer sehen will wie man 50+1 umgehen will und im Zuge dessen auch die Identität eines Vereins umschreiben will, hat in Hessen das Paradebeispiel stehen.

Fanszene

Die Fanszene des SV Wehen ist ähnlich wie der Verein eher klein und wenig bedeutsam. Aktuell gibt es eine wirkliche Ultragruppe, und zwar die “Supremus Dilectio“, welche 2009/10 gegründet wurde. Als Jugend- und Umfeldgruppe fungiert die “Supcrew”, Teil ist auch die “Sektion Rheingau”. Ganz lückenlos ist die Geschichte der “SD” nicht, da im Anschluss an Reibereien mit der Polizei nach einem Auswärtsspiel im Saarland 2014 über die Hälfte der Szene Stadionverbot bekam und deshalb für zwei Jahre Pause eingelegt wurde. In dieser Zeit wurden ersatzweise die Amateure im heimischen “Halberg-Stadion” unterstützt.

Abseits von “Ultrá” gibt es noch 8 offizielle Fanclubs, wovon die “Allianz Wiesbaden” und “Die Halbergtramps” öfter auswärts dabei sind. Als Alleinstellungsmerkmal sehen die Ultras ihre kritische Einstellung gegenüber dem modernen Konstrukt SVWW und unterstützen eigentlich den Hauptverein mit dem taunussteiner Namen.

Eine Freundschaft gibt es zu Szene des FC Ingolstadt 04. Feindschaften gibt es zum FSV Frankfurt, mit Abstrichen auch zu den Kickers Offenbach und Mainz 05.

Trivia – Unnützes Wissen

  • Der SV Wehen steht auf Platz 1 der ewigen Tabelle der 3. Liga.
  • Beim Aufstieg in die A-Klasse Wiesbaden 1965 stellten die Taunussteiner mit einer Saisonbilanz von 54:0 Punkten und 117:15 Toren einen bundesweiten Rekord auf.
  • Benjamin Siegert schoss am 5. Oktober 2007 im Spiel gegen Fürth nach 8 Sekunden das 1:0 für Wehen. Dies ist bis heute das schnellste Tor in der Geschichte des deutschen Profifußballs.

Der 9. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr BV Borussia Dortmund II – SG Dynamo Dresden
Samstag 14:00 Uhr FC Erzgebirge Aue – FC Hansa Rostock
14:00 Uhr TSV 1860 München – SV Wehen Wiesbaden
14:00 Uhr SV Sandhausen – SV Waldhof Mannheim
14:00 Uhr Rot-Weiss Essen – FC Viktoria Köln 1904
14:00 Uhr SC Verl – SpVgg Unterhaching
16:30 Uhr Alemannia Aachen – FC Ingolstadt 04
Sonntag 13:30 Uhr Hannover 96 II – FC Energie Cottbus
16:30 Uhr 1. FC Saarbrücken – DSC Arminia Bielefeld
19:00 Uhr VfL Osnabrück – VfB Stuttgart II

 

Wunschaufstellungen für TSV 1860 – SV Wehen Wiesbaden

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TSV 1860 Wiesn Trikot Wunschaufstellungen

Vier der letzten fünf Punktspiele konnten die Löwen für sich entscheiden, gewannen während der Wiesn bislang alle drei Partien und machten in der Tabelle einen gehörigen Satz nach oben? Kann das Team von Argirios Giannikis am Samstag nachlegen? Fünf sechzger.de Redakteure präsentieren ihre Wunschaufstellungen, damit der TSV 1860 gegen den SV Wehen Wiesbaden die drei Punkte in Giesing behält.

Wunschaufstellungen für TSV 1860 – SV Wehen Wiesbaden

Christian Jung

Christian wählt die wohl naheliegendste Aufstellung, in der Leroy Kwadwo statt Max Reinthaler in die Innenverteidigung rückt und Maximilian Wolfram nach seiner starken Leistung in Dortmund den linken Flügel bekleidet.

Peter Gratz

Bei Peter sieht die Aufstellung recht ähnlich aus. Bei ihm erhält Lukas Reich jedoch ebenfalls eine Verschnaufpause und wird durch Tim Danhof ersetzt.

Thomas Enn

Thomas schließt sich Peter an, würde jedoch gerne Löwen-Urgestein Marco Hiller zwischen den Pfosten sehen.

Stefan Kranzberg

Auch Stefan würde Tim Danhof diesmal von Anfang an bringen und setzt zudem auf Marlon Frey im defensiven Mittelfeld. Tunay Deniz rückt somit auf die 10er Position, Julian Guttau soll über die linke Seite Druck machen.

Bernd Winninger

Die TAKTIKTAFEL setzt anders als die Kollegen auf ein 4-1-4-1 und positioniert Tunay Deniz offensiver als zuletzt. Im Angriff würde er dem jungen Raphael Ott eine Chance von Beginn an geben.

Eure Meinungen sind gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Eurer Wunschelf am nächsten? Oder habt Ihr ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de
Bild: TSV 1860 / desativ

TSV 1860 – SV Wehen Wiesbaden: Ergebnistipp Daniel Wein

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Daniel Wein TSV 1860

Der Ergebnistipp für die Partie des TSV 1860 gegen den SV Wehen Wiesbaden stammt diesmal von Daniel Wein. Der 30-Jährige, der seine Karriere mittlerweile verletzungsbedingt beendet hat, hielt einst für beide Clubs die Knochen hin.

Ergebnistipp Daniel Wein

Dass Daniel Wein die Löwen noch immer verfolgt, ist den Social Media-Kanälen des ehemaligen Mittelfeldspielers regelmäßig zu entnehmen. Auch ehemalige Mitspieler wie Timo Gebhart gehören zum Freundeskreis des gebürtigen Münchners. Seinem Stammverein drückt Vino für die morgige Partie selbstverständlich die Daumen.

“Mein Tipp ist ein 2:1 für Sechzig!”

Dann wollen wir mal hoffen, dass die alte Weisheit “In Vino veritas” sich auch diesmal bewahrheitet…

Vom SV Wehen Wiesbaden zurück zu den Löwen

Nach dem Absturz der Löwen in die Regionalliga wechselte Daniel Wein im Sommer 2017 vom SV Wehen Wiesbaden zum TSV 1860 und absolvierte in der Folge 155 Ligaspiele für den Verein, bei dem er bereits bis zu seinem 11. Lebensjahr gespielt hatte.

In der Regionalligasaison 2017/18 gehörte Wein zu den ganz wichtigen Protagonisten in Daniel Bierofkas Aufstiegself. Obwohl er nicht zuletzt aufgrund seiner Vielseitigkeit sehr geschätzt wurde, bestritt Vino bei weitem nicht so viele Spiele für die Löwen wie gewünscht. Immer wieder wurde der Mittelfeldspieler durch hartnäckige Verletzungen zurückgeworfen. Im Sommer 2023 endete sein Vertrag an der Grünwalder Straße, ein geplantes Engagement im Ausland konnte nicht realisiert werden und inzwischen hat Daniel Wein seine Karriere beendet:

“Bei mir macht mein Körper leider nicht mehr mit, ich bleibe dem Fußball aber erhalten.”

Wir sind gespannt, wo Vino demnächst auftauchen wird!