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Saisonrückblick 2023/24: Stefan Kranzberg

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Titelbild Fotogalerie Tsv 1860 Viktoria Köln Stefan Kranzberg

Aus rein sportlicher Sicht nimmt Stefan Kranzberg wenig Positives aus der abgelaufenen Saison mit. Abgesehen von den Leistungen auf dem Platz gab es jedoch durchaus ein wenig Licht am Ende des Tunnels.

Saisonrückblick 2023/24 von Stefan Kranzberg

Welches war Dein Löwenspiel der Saison?

Das war eindeutig das Testspiel in der Winterpause bei SW Bregenz. Klingt erstmal komisch, aber ich kanns natürlich erklären. Dieser an sich unwichtige Kick in Vorarlberg war nicht nur das erste Match von Argirios Giannikis, sondern auch – und das macht es für mich so besonders – das erste Löwenspiel, das mein sechsjähriger Sohn besuchte. Zur Krönung gab es einen 6:3-Sieg und die Möglichkeit, ganz nah dran zu sein an den Spielern, die er bisher nur aus dem TV kannte. Für ihn ein unvergessliches Erlebnis und für mich genau deshalb das Spiel der Saison.

In Bregenz sah mein Sohn sein erstes Löwenspiel

Spieler der Saison: Fynn Lakenmacher

Wer war Dein Spieler der Saison?

Nach so einer Spielzeit ist das wirklich schwer zu beantworten. Beide Torhüter haben ihre Sache sehr ordentlich gemacht, phasenweise gefielen mir auch Kwadwo, Verlaat, Glück, Guttau und Schröter ganz gut. Spieler der Saison ist für mich jedoch Fynn Lakenmacher, der unter denkbar schlechten Voraussetzungen in die Spielzeit gestartet ist, den Kampf angenommen hat und gezeigt hat, wie wertvoll er für die Mannschaft sein kann. Er war/ist sicher nicht der Torjäger vor dem Herren, aber was er gerackert und Räume geschaffen hat, war oft herausragend. Ich wünsche ihm in Darmstadt nur das Beste.

Was oder wer war für Dich die Überraschung (positiv/negativ) der Saison?

Positiv: Als positiv erachte ich, dass sich der e.V. in den vergangenen Monaten weiter emanzipiert hat und nicht mehr so oft den Schwanz einzieht wie in der Vergangenheit. Die Entwicklung des Vereins gibt den Amtsträgern Recht: Rekordmitgliederzahl, so viele Abteilungen, Sparten und aktive Sportler wie noch nie, die Eröffnung des Bamboleo – da wird schon viel richtig gemacht. Auch die deutliche Ansage des Präsidenten in Richtung eines kommerziellen Blogs empfand ich als längst überfällig. Zudem ist es natürlich sehr erfreulich, dass die Kommunikation zwischen dem TSV 1860 und sechzger.de nach der Verabschiedung des ehemaligen Geschäftsführers deutlich entspannter ist und dem Kollegen Thomas Spiesl sogar ungefragt eine Saisonakkreditierung ausgestellt wurde.

Außerdem erachte ich die Neubesetzungen bei der KGaA (Geschäftsführung) als sinnvoll, da man ja gesehen hat, was dabei rauskommt, wenn Pfeifer, Power, Stimoniaris und Jacobacci Football Manager spielen.

Negativ: Die Transferphase im letzten Sommer – siehe oben. Und wo wir schon bei “siehe oben” sind: Auch wenn ich von Tag 1 an nichts anderes erwartet hatte, so enttäuscht mich doch, wie sich das “Bündnis Zukunft” entwickelt hat und dass man letztendlich genau das gemacht hat, was man zu Beginn kategorisch ausgeschlossen hatte. Das ist für mich alles andere als vertrauensbildend.

Was war für Dich das schönste Tor der Saison?

Das 0:2 von Morris Schröter in Saarbrücken war super, der Siegtreffer von Fynn Lakenmacher in Essen ebenso, meine Stimme bekommt aber Julian Guttau für das 2:0 gegen Rot-Weiss Essen im Grünwalder Stadion. Was für ein Strich!

Giannikis: Sachlichkeit vs. Leidenschaft

Am Ende stand Platz 15. Zufrieden mit dem Nicht-Abstieg und hättest Du eher mit einer Position etwas weiter oben gerechnet?

Mir Platz 15 kann und darf man nicht zufrieden sein – da gibt’s kein Wenn und Aber. Auch wenn die Kaderzusammenstellung im letzten Sommer sicher alles andere als gelungen war, so sind die Einzelspieler m.E. doch deutlich besser als die erreichte Platzierung. Ich denke, Platz 8 hätte man mit dem Kader durchaus erreichen können.

Wie schätzt Du die Arbeit von Argirios Giannikis und seinem Trainerteam ein?

Schwer zu beantworten, da ich ja nicht tagtäglich dabei bin und nicht weiß, wie der Trainer in der Kabine agiert. Klar ist aber, dass er eine Mannschaft übernommen hat, die komplett am Boden war und in der es vorne und hinten nicht gestimmt hat. Gott sei Dank hatte Frank Schmöller bereits Aufbauarbeit geleistet, teamintern einige Gräben zugeschüttet und den Spaß zurückgebracht. An Giannikis schätze ich seine ruhige und sachliche Art, auch wenn ich mir manchmal durchaus etwas mehr sichtbare Leidenschaft wünschen würde.

Was wird Dir von der Saison 2023/24 besonders in Erinnerung bleiben?

Ich hoffe, dass mir da nicht wo arg viel in Erinnerung bleiben wird. Die Saison war alles in allem schon ziemlich deprimierend. Positiv war jedoch der Saisonabschluss mit dem Sieg in Essen und natürlich die persönliche Verabschiedung von Frank Schmöller beim U21-Spiel in Sonthofen. Er wird sehr fehlen!

Wie entwickeln sich Reich, Bangerter, Kloss & Co.?

Von welchem Spieler erwartest Du Dir in der Saison 2024/25 besonders viel?

Ich habe mir abgewöhnt, große Erwartungen zu haben, bin aber sehr gespannt, wie sich junge Spieler wie Moritz Bangerter, Tim Kloss und Lukas Reich weiterentwickeln. Sie haben nun ihre ersten Spuren in der 3. Liga hinterlassen, kommen aus der eigenen Jugend, haben Bock, den Löwen auf der Brust zu tragen und bringen den nötigen Ehrgeiz mit, den nächsten Schritt in Richtung Stammspieler zu machen.

Reich & Bangerter – die Zukunft der Löwen

Was ist Dein dringendster Wunsch in Bezug auf den TSV 1860?

Vereinspolitisch, dass der eingeschlagene Weg am 16.06. bestätigt wird und man in der Folge versucht, die Abhängigkeit von Hasan Ismaik auf ein Minimum zu reduzieren. Sportlich wünsche ich mir natürlich ein besseres Abschneiden als in der Vorsaison mit einer Platzierung in der oberen Tabellenhälfte.

Bisher erschienen auf sechzger.de die Saisonrückblicke 2023/24 von…

Thomas Enn

Christian Jung

Thomas Spiesl

Sechzig um Sieben – Ismaik wirbt für Abwahl des Verwaltungsrats

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Sechzig um Sieben: Fuchs wechselt zum BvB II

Sechzig um Sieben, heute mit Hasan Ismaik, der offensiv für die Abwahl des Verwaltungsrats geworben hat und weiteren Themen.

Hasan Ismaik wirbt für Abwahl des Verwaltungsrats

Hasan Ismaik hat einen Fanclub in Vierkirchen im Dachauer Land besucht und offen für die Abwahl des amtierenden Verwaltungsrats geworben. Wie auch später in der Fragerunde bekräftigte Ismaik, nicht mit den amtierenden, gewählten Vereinsvertretern sprechen zu wollen: “Ich möchte mit den amtierenden Funktionären nichts zu tun haben” Zudem will Ismaik bis nächstes Jahr Deutsch gelernt haben und hielt an seinem 200 Millionen Versprechen fest – vorausgesetzt, der 16. Juni läuft nach seinen Vorstellungen. Mehr zu Ismaiks Auftreten beim Fanclub-Treffen lest ihr hier.

Neue Serie von sechzger.de: “Ein Wort zum TSV 1860 München”

Wo andere bei 1860 Stagnation und gar Rückschritte sehen, sehen wir wirtschaftliche Vernunft, zukunftsfähige, nachhaltige Konzepte sowie messbaren Fortschritt. Und wir sind nicht allein. Wir haben ehemalige Spieler, die selbst ihre fußballerische Heimat in Giesing haben, aber auch mehr oder weniger prominente Anhänger und Freunde des TSV 1860 München nach ihren Gedanken gefragt. Klickt rein in unsere neue Serie: “ein Wort zum TSV 1860 München”. Am Samstag geht es los. Mehr dazu lest ihr hier.

Ismaik plant Podiumsdiskussion in der Sechzger Alm – am Abend des EM-Eröffnungsspiels

Hasan Ismaik hat vorgestern auf Facebook verkündet, dass er zu wenig über die kandiderenden Personen für die Verwaltungsratswahlen wisse. Dies sei ihm in den letzten Tagen bewusst geworden. Die Steckbriefe reichten ihm nicht aus. Er lädt nun alle Kandidierenden am 14. Juni um 18 Uhr in die Alm. um 21 Uhr eröffnen Deutschland gegen Schottland die Europameisterschaft.

St. Gallen Fan über Neuzugang Schubert: “Super Typ”

Mit Fabian Schubert konnte der TSV 1860 einen Stürmer vom FC St. Gallen verpflichten, der in der 3. Liga durchaus den Unterschied machen kann. Wir haben FCSG-Fan Andi zu seiner Meinung über den Österreicher befragt und eine klare Aussage erhalten: “Menschlich ist er ein super Typ – auf und neben dem Feld.”

“Beginnen möchte ich mit meiner persönlichen Meinung:
Schubi war mein Liebling! Ein richtiger Brecher, der zwei, drei Spieler auf sich zieht und so Raum schafft für die anderen. Sein Abschluss und seine Präsenz sind stark. Menschlich ist er ein super Typ – auf und neben dem Feld. Nach seiner Verletzung 2022 hat er die U21 gepusht und verbessert. Er ist sich für nichts zu schade. Ein richtiger Kämpfer, was wir in St. Gallen lieben – und Ihr bei 1860 auch, glaub ich.

Mehr dazu lest ihr hier.

Die Satzungs-Serie von sechzger.de: TSG Hoffenheim

Die Mitglieder der TSG Hoffenheim haben einen großen Einfluss auf die Wahl des Vorstands. Laut Satzung gibt es keine Beschränkung für Kandidaturen, solange man ein ordentliches Mitglied ist.

Der Verein kommt mit sehr wenigen Gremien aus, was die vorstehende Offenheit bei den Vorstandswahlen auch in ein anderes Licht rückt: Der Vorstand entscheidet selbst über die Aufnahme von Mitgliedern und über deren Ausschluss – ein unabhängiges Gremium (wie den Ehrenrat bei 1860) findet man bei Hoffenheim nicht. Der Vorstand kann Mitgliedschaftsanträge ohne Angabe von Gründen ablehnen. Mehr zur Satzung der Hoffenheimer lest ihr hier.

Der Saisonrückblick von Thomas Spiesl

Thomas Spiesl ist unser Mann für die “Löwenrunde”, die Pressekonferenz des TSV 1860 vor Spieltagen. Er hat für uns seinen persönlichen Saisonrückblick geteilt. Wieso Lakenmacher für ihn der Spieler der Saison war und weshalb man mit dem Klassenerhalt aus seiner Sicht zufrieden sein muss, lest ihr hier.

Dierl und Obermüller in Vilsbiburg zu Gast

Wer heute abend noch nichts vor hat und sich für die Wahl des Verwaltungsrats interessiert, kann sich in Vilsbiburg über die Kandidaten Christian Dierl und Martin Obermüller informieren. Beide sind beim Wirt an der Vils zu Gast und sind offen für Fragen sowie Gespräche mit den Löwenfans. Los geht es ab 18:00 Uhr.

Ismaik besucht Fanclub – und wirbt für Abwahl des Verwaltungsrats

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Hasan Ismaik hat den Fanclub in Vierkirchen im Dachauer Land besucht und offen für die Abwahl des amtierenden Verwaltungsrats geworben.

Eingeladen hatte der Fanclub Markt Indersdorf, nicht der Fanclub Vierkirchen Pasenbach.

Ca. 100 Anwesende im Sportheim Vierkirchen

Ungefähr einhundert Interessierte erwarteten Hasan Ismaik am Donnerstagabend im Sportheim in Vierkirchen. Zunächst wurde Ismaik vom Fanclub-Vorsitzenden Sepp Sedlmayr sowie dem Altbürgermeister Eichinger begrüßt. Nach einem Monolog Ismaiks wurden ihm von aus dem Publikum Fragen gestellt.

Ismaik will nächstes Jahr Deutsch sprechen und ein Haus in München kaufen

“Ich will ein Haus in München kaufen […]. Ich habe ein deutsches Handy […] habe angefangen, Deutsch zu lernen. Nächstes Jahr werde ich Deutsch sprechen.”

Ein Haus in München wollte Ismaik bereits 2011 und 2016 kaufen:

“Schon bei seinem Einstieg im Juni 2011 kündigte Löwen-Investor Hasan Ismaik (39) an, er werde sich in München eine Wohnung suchen.”

“Jetzt macht der Multi-Millionär aus Abu Dhabi ernst. Ismaik will Münchner werden! Nach BILD-Informationen hat er diese Woche mehrere Makler-Termine. Für den, der das richtige Objekt hat, sicher ein lohnendes Geschäft: Denn Ismaik will keine Wohnung , sondern ein repräsentatives Haus in München oder naher Umgebung.” Beide Zitate stammen aus der BILD-Zeitung vom 20. September 2016.

Ismaik lehnt Gespräch mit Vereinsvertretern ab

In seinem Monolog (“Ideologie bei 1860 schadet dem Verein, wir müssen 1860 verteidigen“) kamen wenig neue Erkenntnisse zum Vorschein. Wie auch später in der Fragerunde bekräftigte Ismaik, nicht mit den amtierenden, gewählten Vereinsvertretern sprechen zu wollen: “Ich möchte mit den amtierenden Funktionären nichts zu tun haben” und “Unter vier Augen wird es kein Gespräch geben. Nur unter Anwesenheit von Zeugen.” sowie auf die Frage, wen er als Lügner bezeichnete, “Fragen Sie jeden im Saal, wer der Lügner ist!”

200 Millionen Invest soll als “Geschenk” oder “Kapitalerhöhung” erfolgen

Hasan Ismaik bekräftigte erneut, bis zu 200 Millionen Euro investieren zu wollen – sich jedoch erst nach dem 16. Juni (Tag der Mitgliederversammlung, d. Red.) zu entscheiden. Ein deutliches Statement in Richtung: Investition nur gegen mir gefälliges Personal.

Ein neues Stadion sei “wichtiger als Essen und Trinken“: “Ich halte mein Versprechen – ich investiere 100 Millionen für 1860. Und 100 Millionen für ein neues Stadion. Wir wollen das Grünwalder Stadion behalten – für die Nachwuchsteams und die Frauenmannschaften. […] Aber wir müssen ein neues Zuhause für 1860 finden und bauen. Wir brauchen eine neue Heimat.”

Angesprochen auf die Frage, ob die neuen Investitionen etwa erneut Darlehen sein sollten, entgegnete der Jordanier: “Es werden keine Darlehen sein. Es wird entweder als Geschenk oder als Kapitalerhöhung erfolgen. Es ist entscheidend für mich, dass alles sich am 16. Juni ändert.”

Ohnehin seien laut Ismaik die Darlehen “eine Idee des e.V.” gewesen.

“Ich werde 1860 an die Fans verkaufen”

“Ich verspreche euch: Ich werde euch als Fans (1860, d.Red.) wieder geben. Weil 1860 gehört den Fans. Und wie gesagt, ich werde das an die Fans so quasi dann übergeben und verkaufen. Aber all das kommt nach dem 16. Juni. Aber ich werde euch versprechen, ich werde Sechzig nur an die Fans verkaufen.”

Unbeantwortete Fragen und pochen auf den 16. Juni

Fragen, was es mit Ismaiks neuesten Facebook-Pöbeleien auf sich habe und ob sich nicht eine kurzfristige Erhöhung des Mannschaftsetats bereits jetzt für die neue Saison durch ihn erwirken ließe, beantwortete Ismaik nicht bzw. vertagte alles auf den 16. Juni, genauso wie die etwaige Aufhebung der Blockadehaltung in der Turnhallenthematik.

Insgesamt pochte Ismaik häufig darauf, am 16. Juni ins Zenith zu gehen und ließ deutlich durchblicken, dass (neben seiner inzwischen ausgesprochenen Wahlempfehlung für Saki Stimoniaris und das “Bündnis Zukunft 1860“) die amtierenden Funktionäre nicht gewählt werden sollten:

“Ich bitte euch: Wir müssen am 16. Juni 1860 München besser machen. Das darf kein normaler Tag sein, es muss ein besserer Tag sein. Ihr müsst 1860 unterstützen und verteidigen. Der Wahltag ist ein wichtiger Tag. Wir brauchen bessere Leute für 1860.” “Ich will mit den amtierenden Funktionären nichts zu tun haben.” “Die Funktionäre treffen immer falsche Entscheidungen, die nicht passen.” “Leider haben sie nichts gemacht und getan.”

“Für mich ist es wichtig, dass sich alles am 16. Juni ändert.” (Disclaimer hinsichtlich seines angekündigten 200-Millionen-Invests)

“Wir warten auf den 16. Juni.” (hinsichtlich einer etwaigen Aufhebung der Turnhallenblockade)

“Ein Wort zum TSV 1860 München” – die neue Serie von sechzger.de

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sechzger.de startet am Samstag für 14 Tage die neue Serie “Ein Wort zum TSV 1860 München”.

Stagnation bei 1860? sechzger.de hat Stimmen eingeholt: “Ein Wort zum TSV 1860 München”

Der TSV München von 1860 e.V. und auch die vom Verein neu eingesetzte Geschäftsführung der KGaA möchte den Weg der wirtschaftlichen Vernunft weitergehen und auf seine Tugenden setzen: die eigene Jugend, aus der schon zahlreiche Nationalspieler hervorgegangen sind und nach wie vor Jugendspieler das Trikot des DFB tragen.

Als ehrenamtliche Betreiber von sechzger.de verfolgen wir entsprechende Pläne mit großem Interesse und Freude. Denn auch wir Fanberichterstatter sind der festen Überzeugung, der Fokus auf selbstausgebildete Talente und eventuelle Heimkehrer ist perspektivisch das mit Abstand sinnvollste Modell für den TSV 1860 München.

Wo andere Stagnation und gar Rückschritte sehen, sehen wir wirtschaftliche Vernunft, zukunftsfähige, nachhaltige Konzepte und messbaren Fortschritt. Und wir sind nicht allein. Wir haben ehemalige Spieler, die selbst ihre fußballerische Heimat in Giesing haben, aber auch mehr oder weniger prominente Anhänger und Freunde des TSV 1860 München nach ihren Gedanken gefragt. Klickt rein in unsere neue Serie: “ein Wort zum TSV 1860 München”. Am Samstag geht es los.

Scherbenhaufen nach Totalabsturz

Seit dem Sommer 2017, in dem die erste Mannschaft des TSV 1860 München in Folge eines wirtschaftlichen und sportlichen Desasters der aus dem Mutterverein ausgegliederten Profi-Fußballgesellschaft, bis in die Regionalliga Bayern fiel, sind die Vertreter des Muttervereins beharrlich um einen bodenständigeren Kurs bemüht.

Die ökonomischen und strukturellen Problemlagen in der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA waren im Nachwuchsbereich schon zwei Spielzeiten vor dem großen Crash wahrnehmbar gewesen. Zwei Jahre lang blieb die KGaA damals dem gemeinnützigen Verein die vertraglich vereinbarten Ausbildungszuschüsse schuldig. In der Folge mussten Ausbildungsmaßnahmen zurückgefahren werden und zeitgleich mit den Profis stiegen in der Saison 2016/2017 auch die A- und B-Junioren aus der Bundesliga ab.

TSV München von 1860 e.V. trägt die Ausbildung der jungen Talente seit 2017 allein

Seit dem Sommer 2017 trägt der Mutterverein die Ausbildung der Talente finanziell allein. Die ausstehenden Beihilfen wurden nach dem Neubeginn im Rahmen eines Sanierungskonzepts für die überschuldete KGaA gestundet. Der Eintritt zahlreicher Neumitglieder in den Verein versetzte die Verantwortlichen in die Lage, umfangreiche organisatorische, konzeptionelle und ausbildungsspezifische Erneuerungen bei den Junglöwen voranzutreiben.

Das Nachwuchsleistungszentrum des TSV 1860 München ist heute wieder eine renommierte Ausbildungsstätte. Sowohl die A-Junioren wie die B-Junioren kehrten sportlich in die Bundesliga  zurück. Zahlreiche Nachwuchstalente konnten für den Einsatz im Profibereich des TSV 1860 München qualifiziert werden. Die Profimannschaft des Klubs verfügt seit vielen Jahren über eine der höchsten Quoten an sogenannten Eigengewächsen im Deutschen Fußball.

Neue Geschäftsführer des TSV 1860 setzen auf die Jugend

Das vom Mutterverein zu Jahresbeginn neu eingesetzte Management der Profi-Fußballgesellschaft (Dr. Christian Werner, Sport/Oliver Mueller, Finanzen) verfolgt einen sportlichen Kurs, der diese Bemühungen für die Zukunft zu einem identitätsstiftenden Merkmal für den TSV 1860 München institutionalisieren will.

Die Presse berichtet darüber: Für Präsident Robert Reisinger war die Verpflichtung von Giannikis, Werner und Mueller diesbezüglich ein Meilenstein. „Wir müssen von unserer Ausbildungsqualität mehr profitieren“, lautet seine alte, in einem Podcast erneuerte Forderung: „Diese Aufgabe ist in meinen Augen absolut wettbewerbsentscheidend. Dafür braucht es Kreativität, strategisches Geschick und einen scharfen Blick für Entwicklungspotenzial. Das scheint jetzt endlich angekommen zu sein.”

 

Die Satzungs-Serie von sechzger.de: TSG Hoffenheim

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TSV 1860 Trikot Retro

Die Satzung des TSV München von 1860 e.V. wird in Kommentarbereichen kommerzieller Boulevardblogs gerne ans undemokratisch bezeichnet. Sechzger.de wagt eine Vergleichsreihe.

Satzung des TSV 1860 wird vielfach kritisiert

Keine Briefwahl, keine Onlineversammlung, keine unbeschränkte Kandidatenauswahl bei der Präsidiumswahl. Das Wehklagen in einschlägigen Blogs rund um den TSV 1860 ist groß, wenn es um die Vereinssatzung geht. Insbesondere vor der anstehenden Mitgliederversammlung treten vermehrt Versuche auf, der “Verfassung” des Vereins die Existenzberechtigung abzusprechen und diese in ein schlechtes Licht zu rücken.

So äußerte sich Verwaltungsratskandidat Klaus Lutz, der jüngst 1860-Fans als “Abschaum” und “Idioten” bezeichnet hatte, im Interview mit der Süddeutschen Zeitung wie folgt: “Ich (…) bin an manchen Stellen schon verwundert. Was ich hier feststelle, hat mit einer vereinsrechtlich demokratischen Ausrichtung wenig zu tun. (…)

Ist die Kritik berechtigt?

Kritik ohne Faktengrundlage ist man beim TSV 1860 von einigen Seiten leider inzwischen gewöhnt. Umso wichtiger ist es, diesen fundiert auf den Grund zu gehen. Denn die Mitglieder unseres Vereins dürfte durchaus interessieren: ist unsere Satzung wirklich “undemokratisch”?

Wir haben uns die Satzungen diverser Vereine aus der 1. und 2. Bundesliga vorgenommen und werden diese in einer eigenen Reihe – immer dienstags und donnerstags – auf sechzger.de vorstellen. Stichpunktartig wird unser Fokus auf der Zusammensetzung der Vereinsgremien, deren Berufung in die jeweiligen Ämter, Online-Versammlungen und Mehrheits-Erfordernisse bei Abstimmungen liegen. Wir beginnen mit dem TSV München von 1860 e.V.

Was wir schon verraten können: von den bisher 6 verglichenen Satzungen weist die des TSV München von 1860 e.V. die höchste Direktbeteiligung der Vereinsmitglieder auf.

Es folgen (vorerst) in der Gegenüberstellung:

  • Satzung von Borussia Dortmund (Dienstag, 7. Mai)
  • Satzung des FC Bayern München (Donnerstag, 9. Mai)
  • Satzung des Hamburger SV (Dienstag, 14. Mai)
  • Satzung von Eintracht Frankfurt (Donnerstag, 16. Mai)
  • Satzung von Rasenballverein Leipzig (Dienstag, 21. Mai)
  • Satzung von Borussia Mönchengladbach (Donnerstag, 23. Mai)
  • Satzung des VfB Stuttgart (Dienstag, 28. Mai)
  • Satzung der TSG Hoffenheim (Donnerstag, 30. Mai)
  • Satzung von Hertha BSC (Dienstag, 4. Juni)

Die Satzung der TSG Hoffenheim in der Übersicht

Volltext der Satzung der TSG Hoffenheim

Organe (Auszug)

Die Mitgliederversammlung

Der Vorstand:

  • 1. Vorstand, 2. Vorstand und 3. Vorstand

Die Ausschüsse:

  • Es gibt 3 Ausschüsse, nämlich “Jugendsport”, “Breiten- und Freizeitsport” und “Wettkampfsport”, deren Mitglieder vom Vorstand berufen werden. Der Vorstand kann zudem weitere Ausschüsse bilden.

Mehrheiten:

2/3 Mehrheit bei Satzungsänderungen

Wahl des Vorstands:

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für 3 Jahre gewählt.

Besonderheiten:

Der Verein kommt mit sehr wenigen Gremien aus. Das Präsidium wird in einer Wahl mit freien Kandidaturen von der Mitgliederversammlung gewählt. Der Vorstand kann Mitgliedschaftsanträge ohne Angabe von Gründen ablehnen.

Der Vorstand entscheidet selbst über die Aufnahme von Mitgliedern und über deren Ausschluss – ein unabhängiges Gremium (wie den Ehrenrat bei 1860) findet man bei Hoffenheim nicht.

Key facts:

    • Vorstand wird direct von der Mitgliederversammlung gewählt, jedes ordentliche Mitglied kann kandidieren
    • Die tägliche Arbeit bewältigen die Ausschüsse, deren Mitglieder der Vorstand bestimmt

Online-Mitgliederversammlung

Nicht vorgesehen, die Satzung spricht von “erschienenen Mitgliedern”

 

Gegenüberstellung zur Satzung des TSV München von 1860 e.V.

Die Mitglieder der TSG Hoffenheim haben einen großen Einfluss auf die Wahl des Vorstands. Laut Satzung gibt es keine Beschränkung für Kandidaturen, solange man ein ordentliches Mitglied ist.

Der Verein kommt mit sehr wenigen Gremien aus, was die vorstehende Offenheit bei den Vorstandswahlen auch in ein anderes Licht rückt: Der Vorstand entscheidet selbst über die Aufnahme von Mitgliedern und über deren Ausschluss – ein unabhängiges Gremium (wie den Ehrenrat bei 1860) findet man bei Hoffenheim nicht. Der Vorstand kann Mitgliedschaftsanträge ohne Angabe von Gründen ablehnen.

Saisonrückblick 2023/24: Thomas Spiesl

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Saisonrückblick Thomas Spiesl
Saisonrückblick Thomas Spiesl

Auch unser Redaktionsmitglied Thomas Spiesl veröffentlicht seinen ganz persönlichen Saisonrückblick auf die kürzlich zu Ende gegangene Spielzeit. Im Grunde das selbe Bild wie bei an anderen Kollegen, wenig Positives und ein Funken Optimismus…

Saisonrückblick 2023/24 von Thomas Spiesl

Welches war Dein Löwenspiel der Saison?

Im Endeffekt tue ich mich schwer, mich festzulegen, da wenig Überragendes dabei war. Ich nehme mal den 2:0-Auswärtssieg in Halle. Wir sind mit einer Gruppe von sieben Leuten (mit den üblichen Zugausfällen und dem Anreisechaos) bereits am Freitag auf unsere “Ostalgische Reise” gegangen und haben uns den FSV Zwickau gegen Chemie Leipzig angeschaut. Tolle Stimmung, Freibier am Fan-Stand und eine kleine Treibjagd der Dresdner Zwickau-Supporter nach dem Spiel inklusive. Nach einer Übernachtung in Zwickau ging es weiter nach Halle, wo die Löwen einen 2:0-Auswärtssieg feierten. Keinen Bock mehr auf Zug und auf der Suche nach Alternativen wurden bei bei den Kreativen für Sechzig fündig und durften im Fanbus eine lustige Heimreise erleben, auf der ich unter anderem den Biermo kennengelernt habe.

Lakenmacher als Spieler der Saison

Wer war Dein Spieler der Saison?

Fynn Lakenmacher. Auch wenn er sicher noch an sich arbeiten muss. Sein Einsatz, sein Kampfgeist und sein unablässiges Arbeiten haben ihn für mich – trotz insgesamt zu weniger Treffer – zu meinem Lieblingsspieler der letzten Saison gemacht. Das Tor in Essen zum Klassenerhalt hat das natürlich noch befeuert, auch wenn ich ein wenig traurig bin, dass er die Löwen verlässt. Viel Erfolg in Darmstadt – schade um den Lakenmacher. Ich hätte lieber alle anderen Stürmer der letzten Saison abgegeben.

Was oder wer war für Dich die Überraschung (positiv/negativ) der Saison?

Positiv: Der brutale Lauf der Löwen zu Beginn des Jahres 2024, der uns am Schluss den Kopf gerettet hat. Dennoch kann ich nicht ganz nachvollziehen, warum es dann plötzlich nicht mehr lief, nachdem man drei Mal knapp gegen die Top-Teams verloren hatte und beispielsweise in Regensburg die bessere Mannschaft war. Außerdem die gute Zusammenarbeit mit den Offiziellen rund um 1860, seit MNP den Verein verlassen musste.

Negativ: Das Ganze Außenherum, der ganze Hickhack, der ewige Streit. Ich kann es nicht mehr lesen, ich kann es nicht mehr hören. Und jetzt geht es erst richtig los, nachdem der Investor jetzt meint sich zu profilieren (was aber eher nach hinten loszugehen scheint). Ich versuche das jetzt auszublenden und blicke optimistisch auf die nächste Saison.

Was war für Dich das schönste Tor der Saison?

Das 0:1 von Morris Schröter in Regensburg. Was danach im Stadion los war, auch auf dem Rasen, war einer meiner wenigen Höhepunkte der Saison. Auf der Tribüne sowieso, für mich fantechnisch das beste Auswärtsspiel der Spielzeit!

Wir müssen wohl mit dem Klassenerhalt zufrieden sein

Am Ende stand Platz 15. Zufrieden mit dem Nicht-Abstieg und hättest Du eher mit einer Position etwas weiter oben gerechnet?

Im Nachhinein muss man sagen, dass nicht viel mehr möglich war. Wenn ein paar Leute, die nicht die große Ahnung haben von der Branche, Drittliga-Kickbase spielen, dann ist das Ergebnis genau das, was uns diese Saison passiert ist. Am Ende müssen wir, trotz vermeintlich guter Einzelspieler, mit dem Klassenerhalt zufrieden sein – auch wenn es bitter ist.

Wie schätzt Du die Arbeit von Agirios Giannikis und seinem Trainerteam ein?

Ich finde seine Art sehr angenehm, auch rund um und in der Löwenrunde, bei der ich ja fast jede Woche vor Ort bin. Seine ruhige und besonnene Art hat auch auf die Mannschaft abgestrahlt und ich denke das war der entscheidende Faktor für die Serie zu Beginn des Jahres.

Was wird Dir von der Saison 2023/24 besonders in Erinnerung bleiben?

Das sportlich bescheidene Abschneiden, der immer wieder eskalierende Streit rund um den Verein, aber auch viele lustige Stunden im Zug, im Auto oder in Giesing, für die es den ganzen Aufwand mal wieder wert war. Und – das mag jetzt minimalistisch klingen – dass ich immerhin mehr als 50% aller Spiele live im Stadion gesehen habe, obwohl ich einige Mal durch Spiele “meines” Heimatvereins, des TSV Weyarn, nicht nach Giesing fahren konnte.

Hobsch kann für mich zum Mölders werden

Von welchem Spieler erwartest Du Dir in der Saison 2024/25 besonders viel?

Von Patrick Hobsch! Er ist glaube ich genau das Puzzlestück, das uns gefehlt hat und hat das Zeug dazu einen ähnlichen Führungsspieler und Charakter abzugeben wie es zu Beginn ein Sascha Mölders war…

Was ist Dein dringendster Wunsch in Bezug auf den TSV 1860?

Eine Mitgliederversammlung ohne totale Eskalation, ein Ergebnis das den Verein weiterbringt und das wir uns alle wünschen. Dass unsere Geschäftsführer und die Mitarbeiter an der GWS114 weiterhin in Ruhe arbeiten können, wie im letzten haben Jahr, und natürlich einen sportlichen Aufwärtstrend. Wir Löwenfans hätten es verdient und ich bin guter Dinge, dass wir nächste Saison wieder größere Brötchen backen können.

Bisher erschien auf sechzger.de der Saisonrückblick 2023/24 von…

Thomas Enn

Christian Jung

Ismaik plant Podiumsdiskussion in der Alm – Überschneidung mit EM-Eröffnungsspiel?

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TSV 1860 München VIP
TSV 1860 München VIP

Hasan Ismaik hat die Verwaltungsratskandidaten für eine Podiumsdiskussion in die “Sechzger Alm” am Trainingsgelände eingeladen.

Ismaik lädt zu Podiumsdiskussion am 14. Juni

Am 14. Juni soll sie stattfinden: die von Hasan Ismaik initiierte Podiumsdiskussion in der Sechzger Alm am Trainingsgelände. Das verkündete Ismaik über seine Accounts in den sozialen Medien.

Seit “einigen Tagen” beschäftige ihn die “Frage, wofür die 24 Kandidaten für die Verwaltungsratswahl eigentlich stehen” Was macht jeden einzelnen besonders? Welche Werte und Ziele verfolgen sie? Was ist das Konzept?”

Um 18 Uhr soll es losgehen. Die Steckbriefe, die seit ca. zwei Monaten auf der e.V.-Website abrufbar sind, scheinen Ismaik nicht gänzlich zu überzeugen: “Mir ist bewusst, dass von jedem Kandidaten ein Steckbrief im Internet abrufbar ist, aber ich möchte mehr über die Persönlichkeiten der einzelnen Löwen erfahren, die die nächsten Jahre des TSV 1860 gestalten sollen, insbesondere im Profifußball”.

Und weiter: “Der Verwaltungsrat lenkt indirekt die KGaA und damit unseren Erfolg oder Nichterfolg. Die Drei-Minuten-Vorstellung auf der Mitgliederversammlung reicht nicht aus, um den Menschen kennenzulernen.”

Veranstaltung dürfte sich mit dem EM-Eröffnungsspiel überschneiden

Für Fußballfans kommt der Termin höchst ungelegen: um 21 Uhr startet die Fußball-Europameisterschaft mit dem Eröffnungsspiel der Deutschen Fußballnationalmannschaft in München. Die vergangene Veranstaltung von “Pro1860” und der “Löwenheimat Giesing e.V.” vor rund zwei Wochen, die ebenfalls in der Alm stattfand, dauerte ca. 4 Stunden. Damals waren nur 19 von 24 Kandidaten anwesend, die ebenfalls vor der Fragerunde nur 3 Minuten Vorstellungszeit erhalten hatten.

Freunde des hochklassigen Profifußballs würden also mindestens die erste Halbzeit des Eröffnungsspiels der Europameisterschaft (Deutschland: Schottland) verpassen.

Immerhin: Für Getränke und das leibliche Wohl will Hasan Ismaik laut seiner Aussage sorgen. Die Kapazität der Alm mit 600 Plätzen begrenzt, weitere Details sollen folgen.

 

Fabian Schubert: “Super Typ auf und neben dem Feld”

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Fabian Schubert Tsv 1860

Mit Fabian Schubert konnte der TSV 1860 einen Stürmer vom FC St. Gallen verpflichten, der in der 3. Liga durchaus den Unterschied machen kann. Wir haben FCSG-Fan Andi zu seiner Meinung über den Österreicher befragt und eine klare Aussage erhalten: Menschlich ist er ein super Typ – auf und neben dem Feld.”

“Super Typ auf und neben dem Feld”

Andi ist seit vielen Jahren Fan, Dauerkarten-Besitzer und Fast-Allesfahrer der Espen. Im Laufe der Jahre hat der Schweizer viele Spieler kommen und gehen gesehen. Von Löwen-Neuzugang Fabian Schubert ist er sehr angetan, wie er auf Anfrage von sechzger.de bestätigt.

“Beginnen möchte ich mit meiner persönlichen Meinung:
Schubi war mein Liebling! Ein richtiger Brecher, der zwei, drei Spieler auf sich zieht und so Raum schafft für die anderen. Sein Abschluss und seine Präsenz sind stark. Menschlich ist er ein super Typ – auf und neben dem Feld. Nach seiner Verletzung 2022 hat er die U21 gepusht und verbessert. Er ist sich für nichts zu schade. Ein richtiger Kämpfer, was wir in St. Gallen lieben – und Ihr bei 1860 auch, glaub ich.

Objektiv betrachtet ist aber festzuhalten, dass er spielerisch leider nicht mehr da ansetzen konnte, wo er vor der Verletzung war. Meistens wurde er aber auch nur als Joker gebracht und konnte nicht überzeugen.

Wenn er Spielzeit bekommt und der Knopf schnell auf geht, werdet Ihr viel Freude an ihm haben. Er kann das Spiel nicht alleine entscheiden, aber er kann für zwei kämpfen und hat ein sehr gutes Stellungspiel.”

Fabian Schubert als Sturmpartner von Patrick Hobsch?

Bekanntlich hat der TSV 1860 neben Fabian Schubert mit Patrick Hobsch und Maximilian Wolfram zwei weitere Stürmer verpflichtet, die zusammen mit Joel Zwarts und Serhat-Semih Güler aktuell ein durchaus namhaftes Angriffsquintett bilden.

Lässt das Rückschlüsse darauf zu, dass Trainer Argirios Giannikis zukünftig mit zwei Stürmern agieren lassen möchte? Fällt Fabian Schubert dabei die Rolle zu, in erster Linie als Vorbereiter für Patrick Hobsch & Co. zu dienen? In der Vergangenheit hat der Österreicher jedoch auch bereits bewiesen, dass er weiß, wo das Tor steht. 48 Tore in 56 Spielen für Blau-Weiß Linz sprechen diesbezüglich eine deutliche Sprache.

Bild: TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA

Sechzig um Sieben: Eliot Muteba bald Nationalspieler?

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Sechzig um Sieben: Heimpremiere rückt näher

Auch wenn die bevorstehende Wahl des Verwaltungsrats alles überstrahlt und auch Hasan Ismaik sich in der letzten Tagen immer wieder in den Vordergrund drängte, so gibt es auch noch sportliche Themen rund um den TSV 1860. So wurde Eliot Muteba für den COSAFA Cup nominiert und könnte schon bald der nächste Nationalspieler der Löwen werden.

Muteba der nächste Nationalspieler des TSV 1860?

Der 20-jährige Offensivspieler wird vom 14.06. bis zum 25.06.2024 am COSAFA Cup teilnehmen und somit den Trainingsauftakt des TSV 1860 verpassen. Bei dem Turnier handelt es sich um einen jährlich stattfinden Wettbewerb, der vom Fußballverband des südlichen Afrikas, COSAFA, organisiert wird. Ausrichter des diesjährigen Turniers ist Südafrika, als Titelverteidiger geht Rekordsieger Sambia (sieben Titel) ins Rennen.

Wird Eliot Muteba der nächste Nationalspieler der Löwen, nachdem zuletzt Mansour Ouro-Tagba für Togo debütiert hatte?

Giesing international am Samstag

Auch in Giesing kann man demnächst internationalen Fußball erleben. Am Samstag empfängt der TSV 1860 III den englischen Verein Charlemont Star Football Club auf dem Sechser-Platz (Anpfiff um 13 Uhr). Die Vorbereitung auf die Partie nehmendie Briten  durchaus ernst. Neben exzessivem Karaoke-Singen im Irish Pub wurde auch ordentlich Kondition am Glas gebolzt, sodass man davon ausgehen sollte, dass das Team am Samstag in Topform auflaufen wird.

1860-Fan aus Paderborn bei erstem Löwen-Heimspiel

Es war eine schwere Geburt, am Ende hat dann aber doch alles geklappt. Dank sechzger.de und Noch-Sponsor fritz-kola konnte 1860-Fan Christoph aus Paderborn gegen Arminia Bielefeld sein ersten Löwen-Heimspiel besuchen. Nachdem sich Christoph mit seinem Anliegen an uns gewendet hatte, versuchten wir, diverse Kontakte spielen zu lassen und nahmen zudem an einem Gewinnspiel des Getränkeherstellers teil, um dem Löwenfan den Stadionbesuch zu ermöglichen. Und siehe da: Wir hatten Glück und gewannen zwei Tickets, die wir natürlich gerne zur Verfügung stellten.

Nun bedankte sich Christoph bei sechzger.de und schilderte seine Eindrücke aus Giesing und dem Grünwalder Stadion.

Neues von Hasan Ismaik

Der Mehrheitsgesellschafter hält sich derzeit bekanntlich im Freistaat auf und ist auch medial omnipräsent. Ob in den Sozialen Medien oder im Austausch mit der AZ – Hasan Ismaik ist on fire und vergreift sich dabei wiederholt im Ton.

Zuletzt hatte er davon gesprochen, Pro1860 und die Ultras zerstören zu wollen und bezichtigte anschließend die Fanblogs sechzger.de und Löwenmagazin sowie die Süddeutsche Zeitung hinsichtlich der Übersetzung der Lüge. Diesen Vorwurf konnten wir natürlich nicht auf uns sitzen lassen.

sechzger.de liegt ein beglaubigtes Dokument vor, in welchem ein vom Oberlandesgericht Koblenz vereidigter und promovierter Dolmetscher, Dr. Mousa Abu Haserah, der arabischer Muttersprachler ist, den Wortlaut aus Ismaiks Monolog wie folgt übersetzt:

“Wir müssen Pro1860 und die Ultras zerstören, damit sie nicht mehr eine ideologische Partei sind, sondern eine ermutigende Partei, ohne Ideologie”

Auf Rückfrage, ob die Aussage auch mit “besiegen” gleichzusetzen sei, wie von Ismaiks Verteidigern, die mitunter in vorauseilendem Gehorsam Ismaiks Aussagen zu relativieren versucht hatten, erteilte der Dolmetscher eine klare Absage:

“Er sagte, wir müssen Pro1860 und die Ultras zerstören […], ich habe das deutlich verstanden.”

Ismaik in Karlshuld – jedoch nicht auf Einladung des Fanclubs

Am 10. Juni will Hasan Ismaik im Rahmen seiner Promo-Tour in Karlshuld aufschlagen. Dort ist der Fanclub “Klosterlöwen” ansäßig. Dieser hat den Jordanier jedoch nicht eingeladen, wie der Donaukurier berichtet, dies sollen Gerhard und Jutta Schnell gewesen sein:

“Die Klosterlöwen, der 2021 gegründete Fanklub aus Karlshuld, hatten selbst zwar gar nicht geladen und sind, wie sie auf Anfrage betonen, auch nicht der Veranstalter. Doch über die Neuburger Gerhard Schnell, langjähriger Vorsitzender der ARGE (ehemalige Dachorganisation zahlreicher Fanklubs), und Jutta Schnell, langjährige Fanbeauftragte beim TSV 1860, kam bei der Suche nach einem Ort das Donaumoos ins Spiel. „Unser Wirt hat dann sofort zugesagt“, berichtet der Vorsitzende der Klosterlöwen, Johannes Seitle. Ja, und irgendwie hätten sich die Dinge rund um das namenstiftende Gasthaus Klosterwirtschaft dann überschlagen.”

Man kennt sich ja…

Neues aus der 3. Liga

Hinspiel der Relegation

Das Hinspiel der Relegation zwischen den Würzburger Kickers und Hannover 96 endete mit einem 1:0-Sieg der Unterfranken. Das Rückspiel, in dem der letzte Drittligateilnehmer der kommenden Saison final ermittelt wird, findet am Sonntag in Niedersachsen statt.

Choreographie beim Relegationshinspiel in Würzburg

SV Wehen Wiesbaden verabschiedet sieben Spieler

Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga trennen sich die Hessen von sieben Spielern. Keanan Bennetts, Kianz Froese, Robin Heußer, John Iredale, Julius Kade, Lasse Günther und Hyunju Lee werden zukünftig nicht mehr das Trikot des SVWW tragen.

Oppie bleibt Arminia Bielefeld treu

Nach Maximilian Großer und Leon Schneider hat Arminia Bielefeld auch den Vertrag mit Louis Oppie langfristig verlängert. Zudem streben die Ostwestfalen eine Verlängerung der Leihe von Ex-Löwe Marius Wörl und Monju Momuluh (beide von Hannover 96) an.

“Pro1860 und Ultras zerstören”- Aussage von Ismaik – Beglaubigte Übersetzung stützt sechzger.de-Artikel

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Eine beglaubigte Übersetzung eines vereidigten Gerichtsübersetzers hat die Aussage von Hasan Ismaik, “Pro1860” und die Ultras müssten “vernichtet werden”, bestätigt.

Hasan Ismaik leugnet Aussage, “Pro1860” und Ultras “vernichten” zu wollen – und zweifelt Übersetzung an

Hasan Ismaik, Mehrheitsgesellschafter und Kreditgeber der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA hat in einem gestrigen Facebook-Post geleugnet, die Aussage, “Pro1860” und die Ultras müssten “vernichtet” bzw. “zerstört” werden, getätigt zu haben:

“Gestern haben das Löwenmagazin und sechzger.de ein arabisches Wort auf absurde Weise ins Deutsche übersetzt und es aus einem demokratischen in einen militärischen Kontext gerückt. Diese grobe Verzerrung ist lächerlich. […] Ein diplomierter Übersetzer wird diese Fehlinformation […] schnell entlarven”.

Was war passiert?

Im Rahmen des Besuchs der drei Meisterlöwen Fredi Heiß, Hansi Reich und Bernd Patzke äußerte Ismaik in einem längeren Monolog, “Pro1860 und die Ultras vernichten” zu wollen.

Sein Dolmetscher griff jedoch diese martialische Wortwahl geistesgegenwärtig in der Simultanübersetzung nicht auf und übersetzte lediglich: “Die richtigen Leute sollen an der Macht sein, um 1860 wieder erfolgreich zu machen”.

sechzger.de berichtete anschließend darüber, kurz darauf folgte das “Löwenmagazin” mit eigenen Übersetzungsquellen. Inzwischen hat auch die “Süddeutsche Zeitung” den Wortlaut bestätigt.

Ein promovierter Dolmetscher entlarvt Fehlinformation aus Ismaiks Dementi-Post schnell

sechzger.de liegt ein beglaubigtes Dokument vor, in welchem ein vom Oberlandesgericht Koblenz vereidigter und promovierter Dolmetscher, Dr. Mousa Abu Haserah, der arabischer Muttersprachler ist, den Wortlaut aus Ismaiks Monolog wie folgt übersetzt:

“Wir müssen Pro1860 und die Ultras zerstören, damit sie nicht mehr eine ideologische Partei sind, sondern eine ermutigende Partei, ohne Ideologie”

Auf Rückfrage, ob die Aussage auch mit “besiegen” gleichzusetzen sei, wie von Ismaiks Verteidigern, die mitunter in vorauseilandem Gehorsam Ismaiks Aussagen zu relativieren versucht hatten, erteilte der Dolmetscher eine klare Absage:

“Er sagte, wir müssen Pro1860 und die Ultras zerstören […], ich habe das deutlich verstanden.”

Die beglaubigte Übersetzung ist hier für jedermann einsehbar:

“Pro1860 und Ultras zerstören” – beglaubigte Übersetzung

Im Übrigen belegen auch eine Vielzahl weiterer Quellen den Inhalt der Ismaik-Aussage, allein die “Süddeutsche Zeitung” soll sich doppelt abgesichert haben.

Ismaik sagt die Unwahrheit über Übersetzung und pöbelt Fans auf Facebook an

Nicht zuletzt durch diese offensichtliche Unwahrheit im Ismaik-Post rückt die Glaubhaftigkeit dessen weiterer Aussagen (“100 Millionen Invest und 100 Millionen extra für ein Stadion”) in immer weitere Ferne. Ismaik, der laut “Forbes” und dem “Vermögensmagazin” noch ca. 305 Millionen Euro schwer sein soll, möchte also – sollte dies zutreffen – davon angeblich rund 2/3 in sein Herzensprojekt 1860 stecken.

Am gestrigen Dienstag reagierte er zudem gegenüber Kritik von Fans auf Facebook sehr dünnhäutig.

Unter anderem antwortete er im Kommentarbereich wie folgt:

“Du scheinst Lügen zu lieben und an sie zu glauben.” – als Reaktion auf den Hinweis, dass die Übersetzungen von sechzger.de und dem Löwenmagazin sachlich fundiert und recherchiert seien.

“Ich bin der Verein”

“Ich verkehre nicht mit denen, die lügen […]” – als Reaktion auf die Frage, weshalb er sich nicht mit dem Präsidium des e.V. treffen wolle.

“Sie sind enttäuscht, mein Freund, über die Anzahl der Lügen und Misserfolge, die Sie erwähnt haben. Was den Lions Garden betrifft (Ismaiks Luftschloss-Stadion mit Löwenzoo, d.Red.), wird es eine schöne Sache sein, und vielleicht werden Sie ein Angestellter darin sein”.

“Das ist mein Club, nicht dein Club. Verlasse ihn und suche dir einen anderen Club. Wir wollen dich nicht und wir wollen keine Leute wie dich.”

Fazit von sechzger.de

“Zerstören” ist in der Deutsche Sprache mit “Vernichten” gleichzusetzen. Es hat keinen demokratischen Kontext, wie von Ismaik behauptet. Denn eine Opposition “zerstört” oder “vernichtet” man nicht, man überzeugt oder überstimmt sie. Die Zerstörung von Oppositionen kennt man aus autokratisch geführten Ländern wie – ganz aktuell – Russland, Nordkorea, Saudi-Arabien, etc., wo unliebsame Stimmen zerstört, vernichtet, stummgeschaltet oder aus dem Weg geräumt werden.

Sechzger.de erwartet eine lückenlose Einräumung der martialischen Wortwahl durch Herrn Ismaik persönlich und eine öffentlichkeitswirksame Entschuldigung gegenüber den angesprochenen Fangruppierungen und berichtenden Fanportalen.

Der Verein “gehört” übrigens rund 26.860 Mitgliedern.