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Sechzig um sieben: Auch Saarbrücken hätte rot sehen müssen

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Sechzig um Sieben: Illertissen im Visier
Sechzig um Sieben: Essen

Das etwas glückliche 1:1 des TSV 1860 München liegt nun schon 3 Tage zurück und erscheint auf ein Mal gar nicht mehr so glücklich. Denn Babak Rafati analysierte, dass Saarbrücken bereits vor den Löwen hätte rot sehen müssen.

Foul an Ludewig: Saarbrücken hätte rot sehen müssen

Es lief die 29.Minute im Spiel zwischen 1860 und dem 1. FC Saarbrücken, als Marcel Gaus Kilian Ludewig rüde von den Beinen holte. Schiedsrichterin Fabienne Michel sah die Aktion des Saarbrückers nicht mal als Foul und ließ das Spiel weiterlaufen. Babak Rafati analysierte nun bei liga3-online.de, dass Gaus dafür hätte vom Platz fliegen müssen. Hätte Saarbrücken früh rot gesehen, wäre das Spiel vielleicht ganz anders gelaufen. Aber Ihr wisst es ja selber, “hätte, wäre und aber, Alles nur Gelaber”. Bernd Winninger hat das Spiel an diesem typischen Aprilnachmittag natürlich auch wieder für in der TAKTIKTAFEL analysiert. Er thematisiert auch die rote Karte aus seiner Sicht im Stadion und tadelt die Löwen für die erste Hälfte und lobt sie für die zweite.

Kloss in “kicker Elf des Tages”

Er kam zur Halbzeit und sicherte am Ende den Löwen mit seinem beherzten Kopfball den Punkt: Tim Kloss. Seine bärenstarke Leistung wurde vom kicker mit der Note 1,5 bewertet. Damit qualifizierte er sich selbstverständlich für “kicker Elf des Tages”. Außerdem steht Tim Kloss bei liga3-online zur Wahl als Spieler des Tages. Hier könnt Ihr für ihn abstimmen.

Die Löwinnen siegen weiter

Die Herrenmannschaften des TSV 1860 standen wieder mal im Schatten der Damenmannschaften. Die Herren der Schöpfung blieben von den Profis bis zu U16 sieglos. Die Kohle für Sechzig mussten also wieder mal die Damen aus dem Feuer holen. Und wie! Die Löwinnen I besiegten die SG Kirchheim/Aschheim mit 7:1, die Löwen zwei schossen die SG Trudering/München-Ost mit 7:0 vom eigenen Platz. Da konnte sich die U17 nicht lumpen lassen und legte ein 6:0 gegen den TSV Grasbrunn-Neukeferloh nach. Die Ergebnisse der Herren hüllen wir an dieser Stelle in den Mantel des Schweigens, aber wer sie unbedingt nachlesen will, kann dies hier tun.

sechzger. de Talk 154 online

Viel diskutieren gibt es auch diese Woche über den TSV 1860 München. Das tun Christian, Bernd, Flo und Thomas natürlich ausgiebig im sechzger.de Talk 154. Die vier diskutieren die mögliche rote Karte gegen Marcel Gaus, wie glücklich der Punkt gegen Saarbrücken war und wie die Atmosphäre im Stadion war. Außerdem stehen diese Woche zwei wichtige  Veranstaltungen an, der “neue Biss der Löwen” am Dienstag und natürlich die 125-jährige Geburtstagsfeier der Fußballabteilung am Donnerstag, die thematisiert werden. Zuletzt werfen die vier einen Blick auf den anstehehenden Sonntagabend-Ausflug zu den Bobfahrern voraus und fragen sich, ob man in Unterhaching seinen Fahrradhelm mit in den Gästeblock nehmen darf. Den Talk fiindet Ihr im Laufe des Vormittags auf unserem YouTube-Kanal bzw. diversen Podcast-Plattformen wie:

News aus der dritten Liga

Muzzicato übernimmt Freiburg II

Nach dem Abschied von Thomas Stamm bei SC Freiburg II ist ein neuer Trainer für den Neustart der kleinen Freiburger in der Regionalliga gefunden: Benedetto Muzzicato wird in den Breisgau wechseln und die Mission Wiederaufstieg angehen. Muzzicato stieg einst mit Viktoria Berlin in die dritte Liga auf.

Saarbrücken will Naifi halten

Der FC Saarbrücken möchte die Kaufoption für Amine Naifi ziehen. Der vom FC Differdingen 03 ausgeliehene Stürmer kann für eine Ablösesumme von 75.000 € per Option übernommen werden.

Selbstironie bei den Zebras

Mit dem MSV Duisburg wird sehr wahrscheinlich ein großer Traditionsverein die dritte Liga nach unten verlassen. Mit großer Selbstironie thematisierten die Fans der Zebras die kommende Saison in der Regionalliga. Sie sangen Michael Köllners Lieblingssong “Wir sagen Dankeschön” von Flippers mit folgendem alternativen Text:

“Wir sagen dankeschön, ab Juli fahr’n wir nach Bocholt, Wir fahr’n nach Gladbach, Köln und Schalke, doch leider nur gegen die Zweite. Wir glauben es selber kaum, im Sommer geht es nach Düren. Nach Gütersloh und Wiedenbrück, doch irgendwann sind wir zurück.”

Chapeau, liebe Zebra-Fans! Wir hoffen, dass wir bald wieder gegen Euch spielen können. Damit wünschen allen Löwen und den mitlesenden Zebras einen schönen Löwentag!

TSV 1860 – 1.FC Saarbrücken (1:1), die Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich Willkommen zur Taktiktafelanalyse des Spiels TSV 1860 München – 1.FC Saarbrücken. Ein hart erkämpfter, aber auch hochverdienter, Punkt steht am Ende für unsere Sechzger zu Buche. Manche sagen glücklich, aber Glück kann man sich erarbeiten.

Im Spiel TSV 1860 – 1.FC Saarbrücken trennen sich die Löwen und die Saarländer 1:1. Sowohl Argirios Giannikis als auch Rüdiger Ziehl schickte seine jeweilige Elf im erwarteten System auf den Platz. Dem 4-2-3-1 beim TSV 1860 München stand das 3-5-2/5-3-2 der Saarländer gegenüber.

1. Halbzeit

Mit zunächst mittig bis tief angelegter Pressing-Linie und leicht vorgeschobener Pressing-Linie wollte der TSV 1860 München den Gästen das Kombinationsspiel im Mittelfeld erschweren. Der Plan der Löwen war vermutlich nach im vorderen Mittelfeld der eigenen Spielfeldhälfte gewonnenen Bällen durch präzises vertikales Spiel schnell ins letzte Drittel der Saarbrücker einzudringen und dort Druck aufzubauen. Das funktionierte schon zu Beginn der Partie nicht ganz so gut und im weiteren Verlauf der ersten Spielhälfte nach dem Gegentor in der neunten Minute fast gar nicht mehr.

Die Saarbrücker versuchten gegen das Positionsspiel des TSV zunächst auch eher mittig bis tief in der vordersten Linie zu stehen und das Mittelfeld durch eine hochgeschobene Defensivlinie eng und schwer bespielbar zu machen.

Nach dem Gegentor bekam das Spiel ein komplett anderes Gesicht. Verunsicherte Sechzger, die gegen den Ball oft zu weit vom Gegner entfernt waren und kaum mehr Zugriff auf die Zonen in den eigenen offensiven Räumen hatten, wurden von Saarbrücken, das gut gestaffelt die statischen Löwen, die im Mittelfeld bei Ballbesitz kaum Bewegung zeigten, kontrollierte, immer wieder unter Druck gesetzt. Die Gäste kontrollierten in der ersten Hälfte den Ball und den Spielverlauf fast nach Belieben.

2. Halbzeit

In der zweiten Hälfte der Partie zeigten die Löwen dann in Unterzahl eine Willensleistung. Mit verändertem System 5-3-1 und zunächst noch ein wenig nach den richtigen Hebeln suchend, dauerte es im zweiten Spielabschnitt etwa zehn Minuten bis Sechzig dann die eigene Statik stabilisiert hatte. Viel Einsatz, eine kämpferische Leistung, mutige Momente wo man trotz Unterzahl in Umschaltsituationen des Gegners hoch im Gegenpressing blieb und dem 1.FC Saarbrücken so das Tempo aus dem Spiel nahm, sorgte dafür, dass der TSV 1860 München immer besser ins Spiel kam.

In Unterzahl erarbeiteten sich die Sechzger viermal mehr Abschlussgelegenheiten als noch zu elft. Den klaren Zugriff auf das Spiel der Sechzger so wie noch in Halbzeit eins, als gefühlt jeder Positionsangriff unserer Löwen noch vor dem letzten Drittel der Gäste beendet war, bekamen die Saarländer dann nur noch sehr sporadisch zustande. Der umjubelte und, aufgrund der beherzten Leistung in der zweiten Hälfte, verdiente Ausgleich in der 84. Minute durch Youngster Kloss war dann die Kirsche auf der Torte.

Bevor wir tiefer in die Analyse einsteigen wie immer die statistischen Werte der Partie.

Statistische Werte des Spiels

  • Ballbesitz 1860 46% – 1.FCS 54%
  • Passgenauigkeit 1860 78% – 1.FCS 85%
  • defensive Zweikampfquote 1860 67% – 1.FCS 61%
  • Schüsse/aufs Tor 1860 10/2 – 1.FCS 9/3
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 1860 14,9 – 1.FCS 9,91

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz (46%:54%)

1.Halbzeit

Bis zum Gegentor mit Ballbesitzvorteilen, aber ohne wirklich effektiv sein zu können, hatten die Sechzger danach, bis zum Ende der ersten Halbzeit kaum mehr Zugriff auf das Spielgerät. Die Saarbrücker Spieler standen gut gestaffelt, waren nach Ballverlusten immer in der Lage nachzusetzen, um das Leder wieder in die eigenen Reihen zu bringen und kontrollierten das Spiel fast nach Belieben. Sie tauchten immer wieder gefährlich im letzten Drittel der Sechzger auf und hatten mehr als eine Gelegenheit die Partie schon früh zu entscheiden.

Die Sechzger erspielten sich in der ersten Halbzeit eine einzige viel versprechende Gelegenheit. Zwarts Abschluss per Kopf in der 33. Minute nach einer Ecke wurde jedoch von Zeitz noch über das Tor gelenkt. Effektiver Ballbesitz war für Sechzig in der ersten Spielhälfte nicht vorhanden. Die einzige Ballberührung in der Saarbrücker Box war der beschriebene Kopfball des Mittelstürmers.

Damit haben wir eine Ballbesitzverteilung in der ersten Halbzeit die Sechzig bis zum Gegentor deutlich im Vorteil sieht, aber danach stetig mehr in Richtung der Gäste kippte, sodass in der Schlussviertelstunde des ersten Durchgangs nur noch 30% Ballbesitz für unsere Sechzger auf dem Papier stehen.

2.Halbzeit

Ganz anders zeigten sich die Löwen dann in der zweiten Halbzeit. Aufgrund der roten Karte für Kwadwo stellte Trainer Giannikis das System um, ließ im letzten Drittel in einer Fünferkette verteidigen. Bei Ballbesitz verschoben die Sechzger allerdings zusehends mutiger nach vorne und bauten über die Spieler auf den Halb- und Außenpositionen im Mittelfeld immer wieder Druck auf das letzte Drittel der Saarbrücker auf. Auch gegen den Ball verhielten sich die Sechzger jetzt besser, die Räume wurden dank guter läuferischer Leistung trotz Unterzahl gut zugestellt und in den richtigen Momenten ging man nun auch aggressiv auf den jeweils ballführenden Spieler der Saarbrücker, wenn diese sich im Positionsspiel befanden und konnte Angriffe der Gäste immer wieder so unterbrechen, dass man zunächst entweder einen Neuaufbau erzwang oder selbst einen Umschaltmoment kreierte.

Die Initialzündung, bzw. der Moment der Klarheit, dass noch was gehen kann war meiner Meinung nach eine Situation in der 56. Minute als zunächst Frey abzog und es im Anschluss an diesen geblockten Schuss einen Eckstoß gab. Danach konnte sich Saarbrücken zwar noch einige Male ins letzte Drittel der Löwen hineinspielen, aber es sprangen keine Torgelegenheiten mehr für die Saarländer heraus. Ab diesem Zeitpunkt verteidigten die dezimierten Löwen sowohl was das Stellungsspiel anbelangt, als auch im direkten Duell das letzte Drittel und die eigene Box sehr gut und trotzdem mit der nötigen Elastizität, um wenn die Balleroberung gelingt schnell umschalten zu können.

So hatte der TSV 1860 in den ersten zehn Minuten der zweiten Spielhälfte zwar noch weniger Ballbesitz als in der Schlussphase des ersten Durchgangs erkämpfte sich aber dann bis zum Ende der Partei in den letzten 35 Minuten und speziell in der Schlussviertelstunde deutliche Vorteile was Ballkontrolle anbelangt. Und hatte in der Schlussphase trotz Unterzahl 33% mehr Ballbesitz als der Gegner.

Passgenauigkeit (78%:85%)

Auch die Genauigkeit im Passspiel nach vorne ließ beim TSV 1860 nach der Anfangsphase stark nach. Pässe nach vorne kamen größtenteils nur noch im eigenen Defensivverbund an. Sobald die Passwege ins vordere Mittelfeld gesucht wurden, hatte Saarbrücken aufgrund des guten Stellungsspiels in Halbzeit eins häufig einen Fuß im Weg oder erkämpfte sich die Kugel mit überlegenem Zweikampfverhalten gegen zahme Löwen, um dann selbst mit durchaus hoher Präzision wieder umschalten und ins Offensivspiel gehen zu können.

Das verkehrte sich dann in der zweiten Halbzeit nach der kurzen Phase zu beginn derselben ins Gegenteil. Plötzlich fand bei Saarbrücken im Spiel nach vorne kaum mehr ein Pass den Adressaten. In der letzten halben Stunde der Partie kamen bei den bis dahin überlegenen Saarbrückern kaum mehr Pässe nach vorne an. Das Stellungsspiel der Löwen zwang den Gegner zu Einzelaktionen, bei denen die Sechzger dann, weil sie nun näher am Mann und giftiger im Zweikampf agierten, immer wieder die Nase vorn hatten.

Die Sechzger hingegen schafften es nun zu zehnt, stark begünstigt durch fleißige Laufleistungen Mittelfeld und gutes Verschieben auf den Außenpositionen mit inversen Bewegungen nach innen vor allem durch Greilinger auf der linken Seite im Kombinationsspiel Druck auf Saarbrücken aufzubauen und mit effektivem Gegenpressing nach Ballverlusten auch zu halten.

defensive Zweikampfquote (67%:61%)

In der ersten Halbzeit nahezu ohne Zugriff bei defensiven Zweikämpfen, mit viel zu weiten Abständen gegen den Ball und der Staffelung der Saarländer nicht zurechtkommend, gefühlt immer einen Schritt zu spät dran, waren die Löwen nach dem Gegentor nicht nur mit, sondern auch gegen den Ball extrem harmlos. Das Umschaltspiel der Saarländer durch Gegenpressing-Aktionen zu unterbinden schafften die Sechzger genauso wenig, wie das Positionsspiel des Gegners im Mittelfeld vor dem eigenen letzten Drittel zu erschweren oder gar zu stoppen. Sieht man sich hier die Zahlen an, so haben die Löwen überhaupt nur zehn defensive Zweikämpfe am Boden mehr geführt als Saarbrücken gewonnen hat. Kopfballduelle gingen bis auf eines komplett an die Gegner.

Die zweite Halbzeit zeigt auch hier ein absolut umgedrehtes Bild. Die Sechzger verloren in der kompletten zweiten Hälfte am Boden nur noch fünf Defensivzweikämpfe, waren plötzlich mit einem Feuer in der Partie, das man aufgrund der Leistung in der ersten Hälfte nicht für möglich gehalten hätte und erarbeiteten sich über den Kampf gegen den Ball die Dominanz auf dem Feld immer deutlicher. Man war näher am Mann, stand plötzlich auch besser im Raum und konnte nicht nur bei den Defensivduellen ein deutliches Plus einfahren, sondern auch mehr Pässe des Gegners abfangen.

So waren die Sechzger, bis auf die Lufthoheit, die Saarbrücken auch in der zweiten Halbzeit, allerdings nicht mehr so deutlich wie noch im ersten Durchgang, behaupten konnte, in allen Kategorien die zur defensiven Statistik zählen, besser als die Gäste.

Schüsse/aufs Tor (10/2:9/3)

Im ersten Durchgang schafften es die Sechzger lediglich einmal in der Box des Gegners abzuschließen (Zwarts per Kopf 33.), der andere Schuss (Frey 22.) war aufgrund der großen Entfernung harmlos. Saarbrücken hatte in Durchgang eins hier fünf Gelegenheiten plus eine von knapp außerhalb des Sechzehners. Die Penetration der gegnerischen Box klappte bei den Löwen aufgrund der oben schon besprochenen Defizite in Halbzeit eins überhaupt nicht. Die einzige Ballberührung der Sechzger in diesem Spielabschnitt im gegnerischen Strafraum war tatsächlich Joël Zwarts Kopfball nach einer Ecke.

Gänzlich anders war es den Gästen. Saarbrücken hatte abgesehen von Brünkers Treffer vier weitere Schüsse im Sechzehner, die allerdings bis auf Boeders Versuch aus spitzem Winkel (43.) allesamt geblockt werden konnten. Trotzdem zeigt dies vor allem dann wenn man sich die Chancenqualität ansieht, wie sehr der TSV 1860 München gegen die Elf des 1.FC Saarbrücken in Halbzeit eins schwamm. Die drei geblockten Schüsse waren alle aus zentraler oder halbzentraler Position relativ tornah abgefeuert worden. Glücklicherweise verhinderten die verteidigenden Löwen hier den Torerfolg, indem man sich in die jeweilige Schussbahn warf.

In der zweiten Halbzeit, wurde dann auch hier das Bild auf den Kopf gestellt. Mit 8:3 Schüssen hatten die Löwen nun die Nase vorn. Sechzig schoss insgesamt viermal in der gegnerischen Box, hatte auf bei der Chancenqualität die Nase vorn. Wie oben erwähnt war Freys Schuss in der 56. Minute, obwohl er nicht zum Torerfolg führte, der Moment als Sechzig bemerkte, es könnte noch was gehen und Saarbrücken Angst bekam den verdienten Lohn der Arbeit in Hälfte eins zu verspielen. Angst ist generell ein schlechter Ratgeber. Nach dieser Szene schaffte es Saarbrücken nur noch zweimal im Strafraum unserer Löwen in Ballbesitz zu kommen. Weitere Schüsse brachten die Saarländer allerdings nicht mehr zu Stande.

PPDA (14,9:9,91)

1.Halbzeit

Saarbrücken das zunächst leicht abwartend mit mittig bis tief angelegter Pressing-Linie gegen das Positionsspiel aber aggressivem Gegen-Pressing in Umschaltmomenten spielte begann nach dem Führungstreffer sehr auf das eigene Stellungsspiel vertrauen, die Angriffe der Löwen gut gestaffelt zu verteidigen. Mit direkten Aktionen weiterhin im Gegenpressing agierend, konterte man das Positionsspiel der Sechzger aus dem Stellungsspiel heraus über Balleroberungen durch abgefangene Bälle und situativ danach entweder über ruhiges überlegtes Positionsspiel oder bei Gelegenheit und vorhandenen Räumen über nadelstichartige schnelle Umschaltversuche.

So stieg der Wert für Aktionen in den pressingrelevanten Zonen bei Saarbrücken während der ersten Halbzeit stetig an. Und genauso wie er bei Saarbrücken hier anstieg bauten die Löwen ab. Durch die von Saarbrücken häufig in den pressingrelevanten Zonen begonnenen Angriffe konnten die Löwen selbst in diesen Zonen gar nicht mehr zum Verteidigen kommen. So sank der Pressingintensität der Sechzger nach gutem Beginn in Halbzeit eins nach dem Gegentreffer ins Bodenlose.

2. Halbzeit

In der zweiten Halbzeit fand auch auch hier ein Turnaround bei den Sechzgern statt. Natürlich kann man das Positionsspiel eines Gegners, der einen Mann mehr auf dem Platz hat, nicht riskant mit auf vorderster Linie gestellter Pressinglinie angehen, aber die Sechzger waren im Gegenpressing um das Umschalten nach Ballverlust zu verhindern derart giftig, dass allein das die Pressingintensität ab der elften Minute der zweiten Halbzeit auf einen guten Wert hob.

Saarbrücken, war durchaus noch in der Lage und auch willens Aktionen im Pressing und Gegen-Pressing zu setzen, allerdings kam man mit der Staffelung nach der Systemänderung bei den Löwen nicht mehr ganz klar und so liefen viele Aktionen ins Leere. Pressing-Aktionen, vor allem wenn sie direkt gegen den Ball gerichtet sind und nicht von Erfolg gekrönt werden, sorgen dann für bespielbaren Raum. Dieser war a) dann von den Löwen oft gut ausgenutzt worden und b) schafften es die Saarbrücker ein ums andere mal nicht trotz numerischer Überlegenheit die sich ergebenden Räume nach dem die Sechzger sich aus dem Pressing der Gäste freigespielt hatten defensiv richtig zu besetzen.

So sprechen dann am Ende in der zweiten Hälfte der Partie alle Statistiken, die sich um Angriff und Progression drehen für die Löwen. Mehr Schüsse insgesamt, mehr Ecken, mehr Freistöße in Strafraumnähe, höhere Flankengenauigkeit, deutlich mehr gewonnene Offensivzweikämpfe, eine um mehr als 100% bessere Chancenqualität steht am Ende für die Sechzger in Halbzeit zwei gegen eine mit hohe Pressingintensität aber wenig Erfolg bei den Aktionen agierende Saarbrücker Mannschaft zu Buche.

Die Tore

Hier könnt Ihr Euch die Tore und andere Highlights des Spiels TSV 1860 – 1.Fc Saarbrücken noch einmal ansehen.

Das erste Tor der Partie durch Brünker könnte nicht ungünstiger und glücklicher zustande kommen. Zunächst verliert der sich nach vorne orientierende Innenverteidiger Glück in der eigenen Spielfeldhälfte auf der linken Seite den Ball durch eine listige Aktion von Stehle der sich von hinten an Glück anpirscht. Stehle spitzelt das Leder zu Rizutto. Rizutto wiederum spielt dem nach seiner Defensivaktion durchstartenden Stehle die Kugel perfekt in den Lauf. Frey kann ihn nur Begleiten, aber den Pass ins Zentrum nicht verhindern. Der zurückgeeilte Glück rutscht am ins Zentrum gespielten Ball vorbei, Verlaat weiter innen möchte abstoppen um das Leder zu erreichen rutscht dabei ebenfalls aus und Brünker im Zentrum etwa vierzehn Meter vor dem Kasten freut sich und schiebt zum Tor für die Gäste ein.

Es war ein maximal unglückliches Tor, dass sich die Löwen da gefangen haben. Wenn Frei in dem hohen Tempo direkter auf Stehle zugeht kann dieser möglicherweise nach innen ziehen, deshalb entscheidet sich Frey vermutlich dafür, Stehle lieber zu begleiten als zu attackieren. Dass Verlaat und zuvor Glück den Ball nicht erreichen ist vermutlich ebenfalls dem Tempo der Umschaltaktion der Saarbrücker geschuldet. Und Hiller kann man hier auch keinen Fehler ankreiden. Eine Kette von kleinen Fehlern ergibt am Ende einen Gegentreffer, der zu diesem Zeitpunkt noch nicht verdient war. Am Ende der ersten Halbzeit muss man jedoch von Glück sprechen, dass es nicht mehr Gegentore wurden.

Der Treffer von Tim Kloss (herzlichen Glückwunsch zum ersten Profitor!) nach einer von Albion Vrenezi getretenen Ecke aufs lange Fünfereck war am Ende der hochverdiente Ausgleich für, in der zweiten Halbzeit, bravourös kämpfende Löwen.

Das fiel auf

Pfui und hui

Dass zwischen Pfui und Hui im Spiel TSV 1860 München – 1.FC Saarbrücken lediglich eine Halbzeitpause und und eine kurze Findungsphase in ein verändertes System liegen können hat dieses Spiel bewiesen. Einer Mannschaft die zunächst eine Halbzeit lang fast nach Belieben dominiert hatte nach der Pause in Unterzahl den Angstschweiß ins Gesicht zu treiben war eine tolle Leistung der Löwen.

Die weiter oben schon angesprochene Situation, als Frey nur knapp am Tor vorbei schoss, war in meinen Augen der Knackpunkt an dem die Spieler der Saarbrücker begannen nachzudenken. Und dann ging es nach dem Motto „Angst essen Seele auf“ (Filmtitel aus dem Jahr 1973) für Saarbrücken dahin. Die Sechzger hätten in der zweiten Halbzeit mit etwas mehr Ruhe in der gegnerischen Box durchaus noch mehr Treffer verbuchen können. Allerdings gilt das für Saarbrücken in der ersten Halbzeit und den ersten Minuten des zweiten Durchgangs ebenso. Am Ende steht eine Willensleistung unserer Löwen in der zweiten Halbzeit einem desolaten Auftreten in der ersten gegenüber.

Tim Kloss

Nicht nur durch seinen Treffer sondern insgesamt auch als belebendes Element im Spiel hat Tim Kloss eine Top-Leistung gezeigt. Er verlor keinen Defensivzweikampf, kein defensives Laufduell und hatte bei seinen Aktionen insgesamt eine Erfolgsquote von 76%. Starke Leistung.

Geblockte Schüsse

Rieder und Verlaat warfen sich in die Schüsse, die, ohne diese Aktionen der beiden, vermutlich hinter Hiller im Netz eingeschlagen hätten. Nachdem die Mannschaft des TSV 1860 München in der letzten Zeit nur wenige solche Aktionen in der eigenen Defensive zeigte, haben wir am Samstag gegen den 1.FC Saarbrücken beim Willen das eigene Tor zu verteidigen vorbildlichen Einsatz gesehen.

Der Wille besser zu sein war während des Spiels immer da. Das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten nach vorne kam erst in der zweiten Halbzeit, unter anderem allerdings möglicherweise auch gerade wegen solcher mutiger Defensivaktionen im ersten Durchgang.

Fazit

Eine Willensleistung von zehn Spielern des TSV 1860 München gegen den 1.FC Saarbrücken in der zweiten Halbzeit sorgt für einen umjubelten Punktgewinn aufopferungsvoll kämpfender Löwen. Nachdem man im ersten Durchgang nach dem Gegentor völlig den Faden verloren hatte, brachten ängstliche Saarbrücker unsere Mannschaft wieder ins Spiel und verloren den angesprochenen Faden in der letzten halben Stunde selbst trotz numerischer Überlegenheit komplett.

Die Schiedsrichterleistung die von vielen Seiten teilweise hart kritisiert wird, fand ich persönlich in einigen Situationen ebenfalls fragwürdig. Gauß hätte für sein Foul an Ludewig denke ich durchaus zumindest die gelbe Karte bekommen können. Im Stadion hätte ich die Aktion, wie übrigens meine Nachbarn auch, aus meiner Position heraus als Ballspielen bewertet.

Dass man vor dem Fernseher da zu einem gänzlich anderen Schluss kommt sehe ich allerdings ebenfalls. Babak Rafati schreibt bestätigend dazu: Zitat „…kann es neben einem Freistoß nur die rote Karte geben.“

Die rote Karte für Kwadwo hätte Rafati, seinem Urteil zur Partie nach, ebenfalls gegeben.

Mit dieser Leistung in der zweiten Halbzeit als Rückenwind geht es nun am kommenden Sonntag in die Vorstadt. Die Moral der zweiten Halbzeit konservieren und mit dem erarbeiteten Selbstvertrauen dort den letzten Schritt zum sicheren Klassenerhalt zu gehen wäre sehr wünschenswert.

Datenquelle: Wyscout

Rafati: Gaus muss die Rote Karte sehen!

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Rafati: Gauss muss die Rote Karte sehen
Rafati: Gauss muss die Rote Karte sehen

Mehrmals stand Schiedsrichterin Fabienne Michel beim Heimspiel des TSV 1860 München gegen den 1. FC Saarbrücken im Mittelpunkt und erhielt vor allem von den Stadionbesuchern danach schlechte Kritiken. Nicht ganz zu Unrecht, wie die Analyse von Babak Rafati für Liga 3 online zeigt. Während der Platzverweis gegen Kwadwo zwar unglücklich aber nachvollziehbar war, so hätte auch Saarbrückens Gaus die Rote Karte sehen müssen. Nach seinem rüden Einsteigen gab es aber nicht einmal einen Freistoß für die Löwen. Dennoch musste Ludwig verletzt vom Feld.

Gaus muss für Foul an Ludewig die Rote Karte sehen!

Von “klar Ballgespielt” bis “Roter geht es nicht” reichten die Analysen nach der Attacke von Gaus gegen Ludwig in der ersten Halbzeit. Ludwig musste im Anschluss mit einer Knieverletzung vom Feld. Die genaue Diagnose wollen die Löwen im Laufe des heutigen Tages bekanntgeben. Von einem längeren Ausfall ist auszugehen.
Nach der Analyse des Video-Materials kommt Rafati zu folgendem Schluss:

“Wenn man das Fernsehbild und dabei das Verdrehen des Beines sieht, das die Knieverletzung verursacht, kann es neben einem Freistoß nur die rote Karte geben. Hier wird die Gefährdung der Gesundheit des Gegenspielers billigend in Kauf genommen. Eine Fehlentscheidung, das Vergehen überhaupt nicht abzupfeifen und einen Freistoß zu geben.”

Michels zu weit vom Tatort entfernt

Zudem kritisiert, dass Michel zu weit vom Ort des Foulspiels entfernt stand und die Szene daher falsch einschätzte. Ein Foulspiel und mindestens die Gelbe Karte wären auf jeden Fall nötig gewesen, dann wäre Gaus später ohnehin vom Platz geflogen.

Die erste Attacke wäre von der Schiedsrichterin besser bewertbar gewesen, wenn sie näher zum Geschehen gestanden hätte. Aber durch die weite Distanz zum Geschehen fehlt die Schärfe des Blickes, sodass die Szene leider durchrutscht.  […] Die erforderliche rote Karte, aufgrund des Trefferbildes, ist auf dem Platz schon schwieriger erkennbar.

Rot gegen Kwadwo richtige Entscheidung

Dass Michel nach dem Foulspiel von Kwadwo kurz vor dem Pausentee im ersten Durchgang bereits die Gelbe Karte in der Hand hatte und später nach Rücksprache mit ihren Assistenten auf Rot entschieden, kann man als Stärke oder Schwäche auslegen.
Beim Platzverweis kommt Rafati zu folgender Einschätzung:

Stehle will Kwadwo kurz vor dem Strafraum ausspielen, aber Kwadwo kommt angelaufen, läuft in die Beine von Stehle und bringt ihn dadurch zu Fall. Das ist ein Foulspiel. Zuerst hat die Schiedsrichterin die gelbe Karte in der Hand, wird aber vermutlich vom Assistenten aufmerksam gemacht und entscheidet sich dann für eine rote Karte. Das ist eine richtige Entscheidung, da Stehle eine klare Torchance hatte. Verlaat wäre 3-4 Meter hinter Stehle und ein weiterer Münchner Verteidiger wäre weiter links vom eigenen Tor aus gesehen, sodass beide nicht mehr entscheidend hätten eingreifen können.

Auch hier stand die Schiedsrichterin vom Ort des Foulspiels zu weit entfernt, wie Rafati weiter anmerkt. Für Michel wäre wohl am Ende die Schulnote 4 herausgesprungen. Aber seis drum, Tim Kloss bescherte den Löwen am Ende nach einer starken zweiten Halbzeit ohnehin noch einen Punktgewinn und wurde für seine starke Leistung sogar in die Kicker-Elf des Tages berufen!

Youngster Kloss in der Kicker-Elf des Tages!

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Youngster Kloss in der Kicker-Elf des Tages!
Youngster Kloss in der Kicker-Elf des Tages!

Tim Kloss war der umjubelte Torschütze der Münchner Löwen beim Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken am vergangenen Samstag auf Giesings Höhen. Der TSV 1860 hatte sich vom Aufstiegsaspiranten 1. FC Saarbrücken nach einem Platzverweis gegen Kwadwo und einer Halbzeit in Unterzahl noch mit einem 1:1-Unentschieden getrennt. Nach einer Ecke hatte Kloss unbedrängt zum Endstand eingeköpft und freute sich über seine gelungene Torpremiere für die Weiß-Blauen!

Kloss in der Kicker-Elf des Tages

Als Belohnung wurde der Youngster, der in der 46. Spielminute eingewechselt wurde und ein starkes Spiel machte vom Kicker dafür mit der Note 1,5 bewertet. Damit schaffte er auch direkt den Sprung in die Kicker-Elf des Tages. Es war sein vierter Einsatz für die Löwen in der dritten Liga und der erste in diesem Jahr. In der Hinrunde war er bereits drei Mal für wenige Minuten eingewechselt worden.

Schröter führt internes Ranking an

Mit vier Nominierungen für die Elf des Tages liegt Morris Schröter in der teaminternen Kicker-Wertung in Führung. Für Kloss dürfte seine Nominierung ein sicherlich perfektes Wochenende noch einmal abrunden. Herzlichen Glückwunsch!

 

Fotogalerie zum Spiel des TSV 1860 München gegen Saarbrücken

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Titelbild Tsv 1860 1 Fc Saarbrücken Fotogalerie

Auch wenn das Spiel am Samstag mit einem 1:1-Unentschieden endete, so gab es nach gut 90 Minuten doch einen moralischen Sieger. In Unterzahl erkämpften sich die Löwen gegen einen Aufstiegsaspiranten noch einen Punkt und wurden dafür vom ausverkauften Grünwalder Stadion zurecht gefeiert. In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Spiel des TSV 1860 gegen Saarbrücken.

Fotogalerie zu TSV 1860 München – Saarbrücken

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Videos rund um die Löwen

Ob Talk, Winningers Wirtshaus Weisheiten der Stadionatmosphäre – Bewegtbilder rund um die Löwen findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Sechzig am Wochenende: Erneut deutliche Siege für Löwinnen

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Löwinnen siege
Ausgleichschance zum 2:2 für die 1860-Frauen

Während die Herrenteams des TSV 1860 bis runter zur U16 an diesem Wochenende sieglos blieben, feierten die Löwinnen erneut drei deutliche Siege. Die 2. Frauen-Mannschaft knackte dabei sogar eine ganz besondere Marke!

Deutliche Siege für Löwinnen

Eine halbe Stunde lang wehrte sich die SG Kirchheim/Aschheim gegen die Löwinnen I tapfer und konnte ein Gegentor vermeiden. Dann aber ging es Schlag auf Schlag und bis zur Pause führte 1860 mit 3:0. Am Ende siegten die Löwinnen 7:1 und bleiben ohne Punktverlust Spitzenreiter der Kreisklasse. Torschützinnen: Katharina Geßner (3), Kira Winter (2), Stefanie Stepberger, Sofia Endrizzi

Die Löwinnen II haben im 14. Saisonspiel die 100-Tore-Marke geknackt und mit dem 7:0 bei der SG Trudering/München-Ost ihre Tabellenführung in der A-Klasse gefestigt. Für den TSV 1860 trafen Laura Schmidt Bäse (3), Saadet Tombul (2) und Laura Kreuzer (2).

Auch die U17 der Löwinnen konnte einen souveränen Dreier einfahren und besiegte den TSV Grasbrunn-Neukeferloh mit 6:0. Für die Juniorinnen des TSV 1860 netzten Merem Gezgin, Ejona Rexhepi, Amara Rüschendorf, Sandra Bandi und Helena Mihm ein, dazu kam ein Eigentor der Gäste. In der Tabelle der Bezirksliga liegen die Löwinnen ungeschlagen auf Platz 1, wobei es diesmal keine Punkte gab, da der Gegner außer Konkurrenz in der Liga mitspielt.

Die Spiele im Überblick

Dienstag, 16.04.

17.30 Uhr: TSV Milbertshofen U11 – U10 2:4

Donnerstag, 18.04.

18.30 Uhr: NK Hajduk – Senioren A 3:3

Freitag, 19.04.

19.00 Uhr: SpVgg Unterhaching U17 – U16 3:0

Samstag, 20.04.

10.00 Uhr: TSV Zorneding U10 – U9 0:1
10.30 Uhr: U19 – 1. FC Kaiserslautern 3:4
12.30 Uhr: Löwinnen U17 – TSV Grasbrunn-Neukeferloh 6:0
14.00 Uhr: Schwaben Augsburg – U21 2:2
14.00 Uhr: Profis – 1. FC Saarbrücken 1:1
15.00 Uhr: Vierte – FC Croatia München 0:2
15.30 Uhr: U15 – SpVgg Unterhaching 3:1
17.30 Uhr: Dritte – MTV München 1:5
18.00 Uhr: SpVgg Unterhaching – U13 0:1

Die U10 war am Samstag und Sonntag bei einem Turnier in Hechingen im Einsatz.

Sonntag, 21.04.

11.00 Uhr: SG Trudering/München-Ost – Löwinnen II 0:7
11.00 Uhr: U17 – Eintracht Frankfurt 0:4
11.00 Uhr: JFG Sempt Erding U13 – U11 5:6
13.30 Uhr: U14 – SpVgg Unterhaching 3:1
15.00 Uhr: Löwinnen I – SG Aschheim/Kirchheim 7:1
16.00 Uhr: U9 – SpVgg Joshofen Bergheim U10 7:3

Die U13 nahm am Sonntag in Riedmoos an einem Leistungsvergleich mit dem FSV Mainz 05 und dem VfR Aalen teil.

Montag, 22.04.

18.00 Uhr: BFV Junioren Süd – U14 -:-

Sechzig um Sieben: Kloss-Debüttreffer sichert Punkt gegen 1.FCS

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Sechzig um Sieben: Löwen in Rot, im Podcast und im Blick

Ein “unbeschreibliches Gefühl” sei es gewesen gab Torschütze Tim Kloss gegenüber dem BR nach seinem ersten Profitreeffer zu Protokoll. Der 19-Jährige, der einst als Balljunge im Grünwalder Stadion tätig war, freute sich sichtlich über seinen Ausgleichstreffer gegen Saarbrücken. Die Bilanz der anderen Teams des TSV 1860 München ist dagegen leider eher dürftig. Zum Wochenstart gibt es außerdem einen Blick in die 3.Liga, wo die erste Entscheidung am Wochenende gefallen ist.

Giesinger Gedanken nach dem Unentschieden gegen Saarbrücken

Dank dem ersten Treffer von Junglöwe Tim Kloss konnten die Löwen am Samstag in Unterzahl über einen Punkt gegen den 1.FC Saarbrücken jubeln. In seinen Giesinger Gedanken beschäftigt sich Thomas Enn aber nicht nur mit dem Duell gegen den FCS, sondern viel mehr mit der Planung für die kommende Saison in der 3.Liga. Schließlich rückt der Klassenerhalt immer näher.

TSV 1860 II punktet beim Tabellenführer

Ebenfalls über einen Punkt freuen durfte sich die Mannschaft von Frank Schmöller. Nachdem der Trainer verkündet hatte nach dem Saisonende nicht mehr zur Verfügung zu stehen, bekam es die U21 des TSV 1860 mit Tabellenführer Schwaben Augsburg zu tun. In der Nachspielzeit konnten die Löwen über einen späten Treffer und das damit verbundene Remis jubeln.

Dritte und Vierte mit Niederlagen am Wochenende

Nicht so wünschenswert lief es dagegen fürdie beiden Herrenmannschaften des e.V. am Samstag. Die Dritte empfing den MTV München an der St. Martin Straße, der TSV 1860 IV bekam es davor mit dem FC Croatia zu tun. Schlussendlich behielt jeweils der Gast die Oberhand, sodass die Weiß-Blauen jeweils leer ausgingen.

Auch U17 und U19 holen keine Punkte

Ein gleiches Bild zeichnet sich zudem bei den Jugendmannschaften in den jeweiligen Bundesligen. Die U19 verlor an der Grünwalder Straße knapp gegen den 1.FC Kaiserslautern. Deutlicher war es bei der U17, die gegen Tabellenführer Eintracht Frankfurt unterlag.

Gerüchteküche: David Philipp bei den Löwen gehandelt

Bald geht sie wieder los: die Transferperiode mit ihren zahlreichen Gerüchten um Ab- und Neuzugänge. Der erste der letztgenannten Art könnte David Philipp von Ligakonkurrent Viktoria Köln sein. Zumindest berichten erste Medien über ein mögliches Interesse des TSV 1860 München an dem Mittelfeldspieler. In den kommenden Tagen und Wochen dürfte noch das ein oder andere Gerücht dazukommen, wobei ein Großteil der letzten Transfers erst bei der offiziellen Verkündung bekannt wurde.

News aus der 3.Liga

Der 34.Spieltag

Dem SSV Ulm ist der Durchmarsch in die 2.Bundesliga fast nicht mehr zu nehmen. Am Sonntag gewannen die Spatzen im Spitzenspiel gegen Jahn Regensburg knapp mit 1:0 und haben nun bereits sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang. Der wird aktuell von Preußen Münster belegt, die sich mit 2:0 gegen den SC Freiburg II durchsetzen konnten. Während Halle im Abstiegskampf noch einmal hoffen darf (1:0 gegen den SC Verl), sieht es bei Duisburg (0:2 in Ingolstadt) und Lübeck (0:5 gegen den BVB II) immer mehr nach einem Abstieg in die Regionalliga aus.
Am Mittwoch kommt es dann zum Nachholspiel zwischen dem 1.FC Saarbrücken und Rot-Weiss Essen. Beide Teams dürfen sich noch Hoffnungen auf die Relegation machen.

Der TSV 1860 belegt mit 43 Punkten derzeit Rang 14 und hat acht Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone.

SC Freiburg II steigt in die Regionalliga ab

Der erste Absteiger steht seit dem Wochenende fest: der SC Freiburg II verabschiedet sich in die Regionalliga Südwest. Die Niederlage gegen Münster besiegelte endgültig das Schicksal der Bundesliga-Nachwuchsmannschaft, das sich bereits seit mehreren Wochen abzeichnete. 14 Punkte Rückstand sind in den letzten vier Spielen auch rechnerisch nun nicht mehr einzuholen.

Dynamo beurlaubt Markus Anfang

Eine weitere Niederlage am Wochenende brachte das Fass dann doch zum Überlaufen. Markus Anfang ist nicht mehr Trainer von Dynamo Dresden. Nachdem dem Übungsleiter in den vergangenen Wochen noch eine Job-Garantie ausgestellt worden war, zogen die Verantwortlichen nun die Reißleine und reagierten auf die sportlich zuletzt mauen Ergebnisse. Dynamo droht das klare Saisonziel Aufstieg zu verpassen. Dresden liegt derzeit auf Rang 4 und hat sechs Punkte Rückstand auf einen direkten Aufstiegsplatz.

David Philipp zu 1860?

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Gesellschafterversammlung bringt wenig Neues
Die Gebäude des TSV 1860 München an der Grünwalder Straße 114

Offenbar beschäftigt sich die sportliche Leitung des TSV 1860 München schon intensiv mit dem Kader für die neue Saison. Offensivspieler David Philipp könnte der erste Neuzugang für 1860 sein.

David Philipp von Viktoria Köln zum TSV 1860?

David Philipp wird als erster Neuzugang für den TSV 1860 München für die kommende Saison gehandelt. Philipp ist ein Offensivspieler, der aktuell bei Viktoria Köln unter Vertrag steht. Sein Arbeitspapier bei den Höhenbergern endet allerdings am 30.06. und laut Reviersport ist der 24-Jährige ein heißer Kandidat bei Münchens großer Liebe. Im zentralen Mittelfeld spielt aktuell zumeist Julian Guttau, der auch gerne über den Flügel kommt. Albion Vrenezi und Eroll Zejnullahu, die beide schon auf der 10 zum EInsatz kamen, scheinen unter Argirios Giannikis keine gute Karten auf eine Vertragsverlängerung zu haben. Da könnte eine Verstärkung für 10er-Position durchaus Sinn machen.

Philipp mit zehn Scorerpunkten in der laufenden Saison

Derzeit laboriert David Philipp an einer Leistenverletzung. Sein letzter Einsatz war im Ligaspiel gegen Arminia Bielefeld am 03.02. Bis dahin absolvierte Philipp 21 Ligaspiele für Viktoria Köln. Dabei erzielte er vier Tore und steuerte sechs Assists bei. Philipp ist variabel im Offensivzentrum einsetzbar. Er kann sowohl in der Spitze als auch auf der 10 eingesetzt werden. Da Joel Zwarts wohl in Gieisng bleiben wird, ist davon auszueghen, dass Kaderplaner Engels und Sportchef Dr. Werner Philipp eher auf der 10 sehen. Falls an der Geschichte etwas dran ist, bleibt zu hoffen, dass Philipp wirklich fit ist und nicht weiter an seiner Leistenverletzung leidet.

Philipp durchlief das NLZ von Werder Bremen

Philipp ist gebürtiger Hamburger und wechselte 2016 in das NLZ von Werder Bremen. Dort durchlief er die Jugenmannschaften und unterschrieb 2020 seinen ersten Profivertrag. Er wurde aber direkt in die U21 der Bremer beordert. In der Saison 20/21 verlieh Werder ihn zu ADO Den Haag in die Niederlande. Danach wechselt er im Sommer 2021 zu Viktoria Köln. Philipp war auch für die Junioren-Teams des DFB im Einsatz. Er bringt es auf drei Einsätze in der U19 und deren sechs in der U18, in denen ihm immerhin drei Tore gelangen.

NLZ: TSV 1860 U19 und U17 verlieren zuhause

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TSV 1860 Eintracht Frankfurt U17

Während die Profis und die U21 am Samstag immerhin jeweils spät ein Remis retten konnten, verloren die Dritte und die Vierte ihre Spiele am Sonntag. Auch für die U19 und die U17 des TSV 1860 gab es zuhause in der Bundesliga nichts zu holen.

TSV 1860 U19 und U17 verlieren zuhause

Das hatte sich die U19 der Löwen gegen den Tabellenletzten sicher anders vorgestellt. Trotz zwischenzeitlicher 2:0- und 3:2-Führung unterlag die Elf von Trainer Jonas Schittehelm dem 1. FC Kaiserslautern noch mit 3:4. Für 1860 trafen Lasse Faßmann (13.), Raphael Ott (18.) und Emre Dursun (50.). Während die Pfälzer mit dem Auswärtssieg die rote Laterne an den FC Augsburg abgaben, bleiben die Löwen auf Rang 7.

Gänzlich chancenlos war die U17 gegen Tabellenführer Eintracht Frankfurt. Bereits nach acht Minuten lag die Mannschaft von Felix Hirschnagl, der zur neuen Saison Frank Schmöller bei der U21 beerben wird, mit 0:2 zurück. Am Ende stand eine deutliche 0:4-Niederlage für die Junglöwen zu Buche. Mit 18 Punkten aus 25 Partien liegt der TSV 1860 derzeit auf dem 13. und somit vorletzten Tabellenplatz.

Niederlagen für TSV 1860 III und IV gegen MTV und FC Croatia

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Wappen 1860 Trikot 92/93 Löwen Wunschaufstellungen
Der Löwe auf einem Trikot des TSV 1860

Keinen Grund zum Jubeln gab es am Wochenende für die beiden Herrenmannschaften des TSV 1860 München e.V. Sowohl der FC Croatia als auch der MTV München gingen als Sieger im Duell mit dem Löwen an der Sportanlage St. Martin Str. vom Platz.

MTV München schlägt Dritte deutlich

90 Zuschauer trotzten den widrigen äußeren Bedingungen am Samstagnachmittag nach dem Remis der Profis gegen den 1.FC Saarbrücken und fanden sich an der Sportanlage St. Martin Str. ein. Gegner am 20.Spieltag der Kreisliga 2 war der MTV München. Die Gäste lagen vor Anpfiff zwei Punkte vor dem TSV 1860 III und hatten zudem eine Partie weniger absolviert. Theoretisch hätten die Löwen ihren Kontrahenten also überholen können – doch daraus wurde nichts.
Zwar gelang der bessere Start dem TSV 1860 und die Gastgeber gingen nach 13 Minuten in Führung. Nur wenig später gelang dem MTV allerdings ein Doppelschlag, sodass sich das Blatt zugunsten der Gäste wendete (17., 20.). Mit dem knappen Vorsprung ging es in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel fielen noch drei weitere Treffer für den MTV, der damit die Oberhand behielt. Der TSV 1860 III liegt damit auf Rang 6. Kommendes Wochenende sind die Löwen am Sonntag ab 12:30 Uhr beim ESV München gefordert.

TSV 1860 IV unterliegt FC Croatia

Auch für die Vierte, die zuvor bereits im Einsatz war, gab es keine Punkte zu feiern. Parallel zu den Profis waren die Löwen in der Kreisklasse gegen den FC Croatia gefordert. Nach 90 Minuten stand gegen den Tabellenzweiten die achte Saisonniederlage zu Buche. Josip Kujundzic (61.) und Josip Marcinkovic (86.) trafen zum Auswärtssieg für die Gäste. Die Löwen liegen mit 32 Punkten aus 20 Spielen auf Rang 6. Kommendes Wochenende ist am Sonntag ab 12:30 Uhr der SV Waldeck-Obermenzing der nächste Kontrahent in der Kreisklasse.