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Winningers Wirtshaus Weisheiten vor TSV 1860 – RW Essen

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Winningers Wirtshaus Weisheiten TSV 1860 Rot-Weiss Essen

Flutlichtspiel in Giesing gegen einen attraktiven Gegner, der auch ordentlich Fans mitbringt – gibt’s etwas Schöneres? In seinen Wirtshaus Weisheiten stellt uns Bernd Winninger Rot-Weiss Essen, den heutigen Kontrahenten des TSV 1860, ausführlich vor und erläutert die Stärken und Schwächen der Elf von der Hafenstraße.

Wirtshaus Weisheiten vor TSV 1860 – RW Essen

Keine Frage: Das Team von Christoph Dabrowski steht nicht umsonst auf Platz 5 der Tabelle der 3. Liga. Was aber macht Rot-Weiss Essen in dieser Saison so erfolgreich? Welches Spielsystem bevorzugt der Trainer? Welche taktischen Vorgaben gibt er seiner Mannschaft mit auf den Rasen? Wer sind die Schlüsselspieler des Deutschen Meisters von 1955 und Pokalsiegers von 1953? Ergänzend zu seiner TAKTIKTAFEL analysiert Bernd Winninger den heutigen Gegner der Löwen ausführlich und stellt Euch somit ideal auf die Partie im Grünwalder Stadion ein.

sechzger.de berichtet live aus Giesing von der Partie der beiden Traditionsvereine.

50+1: Befangenheitsantrag von Hasan Ismaik wurde abgewiesen

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Grundsatzurteil - Hannover Kind
Choreographie der Münchner Löwen - 50+1 unverhandelbar! Quelle: muenchnerloewen.de

Im September hatte die HAM International Limited bzw. Hasan Ismaik einen Befangenheitsantrag bezüglich des bevorstehenden Entschlusses hinsichtlich der 50+1 Regel in Deutschland gestellt. Dieser Antrag wurde nun vom Bundeskartellamt abgewiesen.

Befangenheitsantrag von Hasan Ismaik abgewiesen

Zur Erinnerung:

Aus einem Schreiben der DFL an die 36 Klubs der Bundesliga und 2. Liga, das dem kicker vorliegt, ging damals hervor:

“Der Vorsitzende der zuständigen 11. Beschlussabteilung hat die DFL gestern mündlich darüber in Kenntnis gesetzt, dass ein Beigeladener zum Verfahren (HAM International Ltd.) in seiner fristgerecht in dieser Woche eingereichten Stellungnahme zu dem Zusagenentscheidungsentwurf vom 13. Juli 2023 Befangenheitsvorwürfe gegen den berichterstattenden Beisitzenden der Beschlussabteilung erhoben hat. Diese Vorwürfe werden u.a. mit vermeintlichen Versäumnissen bei der Verfahrens- und Aktenführung begründet. Der Sachverhalt wird nun von der Prozessabteilung des Bundeskartellamts geprüft, was mehrere Wochen in Anspruch nehmen kann.”

Die Prüfung wurde inzwischen angeschlossen und kam zu dem Ergebnis…

“…dass kein Ausschlussgrund und auch keine Besorgnis der Befangenheit besteht.”

Wie geht es nun weiter?

Das Verfahren wird in Zukunft von der 6. Beschlussabteilung des Bundeskartellamtes, das die Bereiche “Sport und Medien” umfasst, behandelt. Einer Beschlussfassung steht somit nichts mehr im Wege, das Kartellamt räumt jedoch ein, dass es dabei neue Umstände berücksichtigen muss.

“Bei der kartellrechtlichen Bewertung der Vorschläge der DFL zur Satzungsänderung muss das Bundeskartellamt jetzt auch die aktuelle Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) berücksichtigen.”

Der Europäische Gerichtshof hatte im Dezember drei Entscheidungen zum Verhältnis zwischen sportverbandlichen Regelungen und dem Wettbewerbsrecht erlassen, die u.a. die European Superleague Company betrafen.

Wie geht es weiter mit 50+1?

Titelbild: muenchnerloewen.de

TSV 1860 – Rot Weiss Essen die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Spiel TSV 1860 München – Rot Weiss Essen. Der 14. der Auswärtstabelle trifft im Sechzgerstadion auf den 16. der Heimtabelle. Für Spannung ist im Vorfeld gesorgt. Was erwartet die Löwen auf dem Platz?

TSV 1860 – Rot Weiss Essen, zwei Altmeister treffen aufeinander. Essen, Meister aus dem Jahr 1955, und unsere Sechzger aus dem Jahr 1966. Der alte Ruhm ist für beide Teams verblasst, die Tradition lebt jedoch mehr denn je.

Christoph Dabrovski setzt mit seinen Rot-Weissen in dieser Saison wie fast alle Trainer hauptsächlich auf das 4-2-3-1 System. Dieses wird bei Ballbesitz meist über rechts ballfern asymmetrisch auf ein 3-4-3 verschoben. Im letzten Drittel verschieben die Essener dann meist aus dem Zentrum heraus einen weiteren Spieler in die Angriffsreihe, sodass im offensiven Zentrum vor dem Tor bzw. der Halbzentrale drei Spieler einschussbereit anzufinden sein können.

Gegen den Ball steht Essen im Pressing hoch bis sehr hoch in der Regel mit zwei Spielern, die bei Pässen auf einen Flügelverteidiger durch den Mittelfeldaußenspieler unterstützt werden. Die Defensivlinie steht bei den Rot-Wessen gern an das hohe Pressing angepasst fast an die Mittellinie.

Bevor wir zur genaueren Spielweise der Essener kommen, wie üblich zunächst die statistischen Werte von Rot-Weiss Essen.

Statistische Werte der Essener

  • Ballbesitz: 55%
  • Passgenauigkeit: 83%
  • Defensive Zweikampfquote: 61%
  • Flankengenauigkeit: 34%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivation): 9,2

Wie spielt RWE?

Offensiv

Die Spieleröffnung der Essener erfolgt meistens über die rechte Seite. Dann läuft sie über schnelles Passspiel spätestens an der Grenze zum letzten Drittel des Gegners bevorzugt wieder in die Zentrale bzw. in den rechten Halbraum. Die weitere Angriffsrichtung zur finalen Penetration der gegnerischen Box ist bei Essen absolut variabel. In den Spielen seit Ende der Weihnachtspause waren die Anzahl der Angriffe in den verschiedenen Zonen, abgesehen vom Auswärtsspiel in Aue, bis auf vernachlässigbare Abweichungen, sehr ausgeglichen.

Essen findet auf der gesamten Breite des Feldes die Räume, um mit ihrem hohen Ballbesitz extrem viele Positionsangriffe bis ins gegnerische letzte Drittel zu bringen. In den letzten vier Spielen waren das 36 bis ins letzte Drittel des Gegners durchgebrachte Positionsangriffe im Schnitt. Da liegt Essen für diesen Zeitraum um 25% über dem Ligadurchschnitt. Der hohe Ballbesitz der Essener bedeutet also offensichtlich nicht, dass es lange dauert, bis die Essener sich für eine Angriffsvariante entscheiden, sondern dass sie genau wissen, wie sie ihren Plan umsetzen sollen.

Im letzten Drittel

Erschwerend für jede Abwehr kommt hinzu, dass sie ihre Angriffsbemühungen meist auch problemlos bis in die gegnerische Box vorantreiben. Wenn man der Statistik glauben will, gelingt es Essen lediglich einmal pro Spiel nicht, einen Positionsangriff, der ins letzte Drittel des Gegners führt, in der Box zu beenden. Dabei ist allerdings zu erwähnen, dass a) nicht jeder Ball, der in die Box gespielt wird, auch von einem Essener aufgenommen werden kann und b) Flanken und Pässe in die Box lediglich die Hälfte der Aktionen der Penetrationsversuche darstellen.

Mit drei zentralen Spielern, die für Tore sorgen sollen, ist zudem die Auswahl der Pass- bzw. Flankenempfänger dort sehr hoch. Für mich am gefährlichsten wirken die Essener, wenn die Angriffe im letzten Drittel über die Halbpositionen oder das Zentrum lanciert werden. Schnelle Passkombinationen bringen die gegnerische Abwehr oft durcheinander. Das hat seit Ende der Winterpause zu sage und schreibe 18 Schüssen im Schnitt pro Spiel für die Rot-Weissen geführt.

Gegen den Ball

Aggressives Pressing auf den Aufbau und auch im Mittelfeld soll für schnelle und häufige Umschaltmomente der Essener sorgen. Diese Rechnung geht allerdings nicht immer in dem Maß auf, wie Essen das gerne hätte. Eine hohe Pressingintensität und deren effektives Gelingen sind immer noch zwei paar Schuh. Allerdings ist es auch so, dass die Essener durch ihre Art und Weise, den Gegner anzulaufen, für viel Ungenauigkeit und lange Bälle bei diesem sorgen, was dann zu Ballgewinnen im eigenen letzten Drittel der Rot-Weissen oder kurz davor führt. Die Pressingfallen in der Tiefe schnappen also zu und sorgen für Ballgewinne durch den vorne aufgebauten Druck und die engen Räume zwischen der Pressing und Defensivlinie.

Schaffen es die Gegner, mit ihren Angriffen das letzte Drittel der Essener zu erreichen und dort den Ball zu behaupten, zeigt sich Essen auch dort von der aggressiven, aber nie wirklich unfairen Seite. Dennoch regiert Stellungsspiel die Abwehrarbeit. Essen ist eines der Teams, das im Schnitt pro Spiel und Minute gegnerischen Ballbesitzes mit die meisten Balleroberungen über abgefangene Pässe erzielt. Oft wird auch im Nachgang an einen Defensivzweikampf, der durch den Gegner da noch behauptete Ball abgelaufen und unter Kontrolle gebracht.

Wie kann man Essen knacken?

Schnelle Läufe in die Tiefe mit Pässen, die hinter die Defensivlinie kommen, können für den TSV 1860 München gegen ein hoch stehendes Rot-Weiss Essen ein Mittel sein, das angewandt werden kann, um erfolgreich zu agieren.

Das hieße im Umkehrschluss, den Essenern, die eh gern den Ball haben, diesen auch zu überlassen und mit einem massiven Defensivblock dagegenzuhalten, um dann über schnelle Spieler Konterattacken zu lancieren.

Dass so ein Vorgehen, wenn man den Gegner tief ins eigene letzte Drittel durchkommen lässt, problematisch sein kann, liegt auf der Hand. Deshalb dürften sich die Defensivlinie und auch die Pressinglinie der Löwen nicht zu weit zurück ziehen, aber eben auch nicht zu hoch stehen, um nach Balleroberung nach vorne noch Platz zu haben. Hier die richtige Balance zu finden kann gegen ein schnell und variantenreich kombinierendes Rot-Weiss Essen ein Vabanquespiel für den TSV 1860 München sein.

Von daher sollten die Löwen vielleicht eher ähnlich wie gegen Aue versuchen, mit erfolgreichen Pressing- und Gegenpressingsituationen – aber höherer Präzision im letzten Drittel – einen ähnlichen Offensivplan wie am Samstag auf den Platz zu bringen.

Wir haben einige schnelle Offensivspieler, die allerdings im Konter oder beim Umschaltspiel aus dem Mittelfeld vor der Mittellinie als Trumpf stechen könnten.

Wichtig ist in jedem Fall, dass sich die Präzision beim Anspiel auf die vorderste Reihe verbessert.

Stärken und Schwächen des 4-2-3-1

Die Stärken

Gegen den Ball ist das 4-2-3-1 in der Zentrale und Richtung eigener Box sehr kompakt. Es gibt den Gegnern kaum Raum, um dort vernünftiges Passkombinationsspiel aufzuziehen. Auch gegen zwei oder drei Stürmer ist man durch die beiden defensiven Mittelfeldspieler gut abgesichert.

Nach Balleroberung kann das Spiel über die beiden Sechser relativ variabel gestaltet werden. Sowohl über die Flügel als auch über das Zentrum sind schnelle Angriffe möglich, wenn man die Lücken im Raum schnell erfasst und alle Offensivspieler ihre Laufwege situationsbedingt richtig anlegen. Oft schaltet sich einer der beiden Sechser auch aktiv und nicht nur als Ballverteiler in das Offensivspiel mit ein. Dadurch wird die Offensive als Ganzes schwerer auszurechnen.

Die Schwächen

Gegen den Ball ist ein Gegner, der gern über die Flügel angreift, schwer zu kontrollieren, da die Wege, um einen Spieler zu doppeln, relativ weit sind und die Doppelung vom Angreifer oft schon erkannt wird, wenn sich der doppelnde Gegner aus seiner taktischen Grundposition löst. Das führt bei guter Spielübersicht und genauem Passspiel zu viel Raum für die angreifende Mannschaft.

Die Mittelfeldspieler auf den Außenpositionen müssen außerdem ein extrem hohes Laufpensum bewältigen, wenn sie die gegnerischen Flügel unter Kontrolle halten wollen. Im Spiel nach vorne ist vor allem das Fehlen eines zweiten Stürmers ein großes Manko, da sich dadurch für den Spieler in der Sturmzentrale nur wenig Raum zur Entfaltung seiner Fähigkeiten bietet. Deshalb sind torgefährliche Mittelfeldspieler, die mit aufrücken, zwingend erforderlich, um im 4-2-3-1 erfolgreich zu sein.

Schlüsselspieler

Tor

Jakob Golz (#1) im Tor ist der Strafraumkönig unter den Torhütern der 3. Liga. Kein anderer hat bei hohen Bällen eine ähnliche Sicherheit oder auch nur annähernd so gutes Timing vorzuweisen. Seine Reflexe und die Fähigkeit, Schüsse im Vorhinein zu antizipieren, sind bei ihm gut ausgeprägt. Seine Bilanz wird durch einige haarsträubende Defensivleistungen, wo er am Ende nur machtlos zwischen den Pfosten stand, etwas geschmälert. Fehler eines der Vorderleute auszubügeln, ist für den Torhüter immer am schwersten. Auch im eins gegen eins ist seine Bilanz dieses Jahr nahezu perfekt, lediglich einmal konnte ein Gegner in dieser Saison hier gegen Golz erfolgreich agieren.

Abwehr

Am Samstag noch wegen eines grippalen Infekts nicht im Kader, ist Felix Götze (#24) nun wieder genesen. Ob der defensive Schlüsselspieler der Rot-Weissen von Beginn an spielt, ist fraglich, aber nicht undenkbar. Sein Nebenmann auf der Position, Jose Rios-Alonso (#23), steht ihm nicht viel nach. Während Götze quasi Mr. Stellungsspiel der Essener ist, glänzt Rios-Alonso mit beinharten Zweikämpfen und einer Erfolgsbilanz bei diesen, welche sich gewaschen hat. Nahezu drei Viertel seiner Defensivduelle gewinnt der Spanier für RWE. In der Spieleröffnung ist es dann Götze, der präzise agiert wie wenig andere Spieler in dieser Liga beim Aufbau von hinten. 81% seiner Vorwärtspässe finden ihr Ziel.

Mittelfeld

Während Torben Müsel (#26) beim frühen Aufbau wichtigster Spieler dieses Mannschaftsteils ist, finden wir in Cedric Harenbrock (#8) den offensiven Kopf des Essener Spiels im letzten Drittel. Beide Spieler haben im schnellen Kombinationsspiel der Essener tragende Rollen. Harenbrock ist zudem ein Spieler, der sowohl was Tore als auch was Vorlagen bzw. vorbereitende Pässe betrifft, nicht zu unterschätzen ist. Kann man ihn kalt stellen, ist Essens Kreativität im Zentrum stark beeinträchtigt.

Mittelfeldaußen – oder so wie Essen verschiebt eher rechter Außenstürmer – Marvin Obuz (#11) ist mit acht Vorlagen und fünf Toren Topscorer der Rot-Weissen. Wie er, wenn er nach innen zieht, im Zusammenspiel mit seinen Mitspielern Abwehrreihen aushebelt, ist phantastisch anzusehen. Seine Schussgenauigkeit liegt bei exzellenten 55%.

Sturm

Seit dem 11. Spieltag ist der von Nürnberg II zu RWE gewechselte Leonardo Vonic (#11) im Sturm gesetzt. Vier Tore, fünf Vorlagen und statistische Werte, die in jeder Abwehr die Alarmglocken schlagen lassen sollten, sprechen klar dafür, dass Vonic auf keinen Fall unterschätzt werden darf. Seine gute Schussgenauigkeit, eine Erfolgsquote im Dribbling, die nur wenige Stürmer in der Liga toppen können, und Faktoren wie in jedem dritten Spiel ein Treffer, in jedem zweiten Spiel ein Scorerpunkt, sind statistische Werte, die vermutlich jedem gegnerischen Trainer Schweißperlen auf die Stirn treiben, wenn wer am Ball ist.

Fazit

Es wird ein schweres Spiel. Essen über 90 Minuten defensiv zu kontrollieren, wird dem TSV 1860 vermutlich nicht gelingen. Sechzig muss also das Heil in der eigenen Offensive suchen.

Ob das gelingt, werden wir sehen. Ich hoffe auf drei punkte in diesem Heimspiel, aber seien wir trotzdem nicht zu erwartungsvoll. Es kommt schließlich der Tabellenfünfte.

Am Ende geht es für jeden Spieler, wie immer, um die drei Faktoren Einsatz, Konzentration und Mannschaftsdienlichkeit.

Dass Trainer Argirios Giannikis weiß, wie er die Mannschaft taktisch einstellen muss, haben wir in den bisherigen Spielen unter seiner Führung gesehen. Schon alleine das hilft der Mannschaft, um besser zu performen.

Hoffen wir auf drei Punkte zuhause im Sechzgerstadion für den TSV 1860 München gegen Rot-Weiss Essen.

So könnte Essen beginnen

Datenquelle: Wyscout

Bezahlte die KGaA einem Ismaik-Vertrauten 7.000 Euro für’s Nichtstun?

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Geld Euro 50+1 Konsolidierung

Der Online-Blog “dieblaue24” hat in einem heute erschienenen Artikel zwei Mails veröffentlicht, die u.a. beinhalten, dass Hasan Ismaik Angestellten der KGaA noch in der Regionalliga-Saison hohe Gehälter bezahlte, ohne dass teilweise eine Gegenleistung gefordert wurde. Das Portal nutzte dies womöglich als Retourkutsche nach der gestrigen Ansage in der Pressekonferenz durch Robert Reisinger.

db24 entkräftet Vorwürfe gegen Verwaltungsratsmitglied Dr. Drees

Die Veröffentlichung von “dieblaue24” am heutigen Tag beinhaltet unter anderem die lange vom Blogbetreiber angekündigte “Nadelstich-E-Mail”. In dieser Mail berichtet Dr. Drees (damals Verwaltungsratsvorsitzender) dem Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e.V. über den aktuellen Stand des Rechtsgutachtens über den “Hoppen-Antrag”. Der auf der Mitgliederversammlung 2017 verabschiedete Antrag hatte die Kündigung des Kooperationsvertrags mit HAM Ltd. zum Inhalt gehabt.

Dr. Drees berichtete in jener E-Mail von den Ergebnissen des Gutachtens und dem weiteren Vorgehen diverser verantwortlicher Personen in der KGaA. Unter Anderem hatte dies die für den TSV 1860 überlebensnotwendigen Sparmaßnahmen zum Inhalt, derer sich Geschäftsführer Fauser annahm. Da das Rechtsgutachten eine Kündigung des Kooperationsvertrags vorerst nicht empfahl, musste Fauser auf andere Wege den Willen des e.V. für eine vernünftige Politik innerhalb der KGaA durchdrücken. Dies zitierte Dr. Drees wie folgt:

Man will nun die Politik der Nadelstiche gegen HI fahren.

Somit entkräftete “dieblaue24” mit der Veröffentlichung den im Raum stehenden Vorwurf, Dr. Drees hätte eine Nadelstich-Politik angekündigt bzw. empfohlen, obwohl dieser dies lediglich in einem internen Mailverkehr des Kontrollgremiums in Wahrnehmung seiner Berichtspflicht als Vorsitzender zitiert hatte. Derartige Vorwürfe waren in der Vergangenheit insbesondere aus der Sphäre von “dieblaue24” selbst gekommen.

Zahlte die KGaA einem Ismaik-Vertrauten 7.000 Euro für’s Nichtstun?

Zudem klärt “dieblaue24” durch Veröffentlichung besagter Mail über Ismaiks Geschäftsgebahren innerhalb der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA auf. So soll ein gewisser “Mutaz Sabbagh, (…) 7000 EUR-Mann der KGaA” ein mutmaßliches Jahressalär von 84.000 Euro (12 x 7.000 Euro) erhalten haben, ohne für die KGaA eine Gegenleistung zu erbringen: “Sabbagh wird demnächst eine Abmahnung erhalten, wenn er nicht für die KGaA Tätigkeiten übernimmt.”

Sabbagh, Ismaiks persönlicher Übersetzer, soll lediglich KGaA-fremde Aufgaben wie Antworten in Richtung Gerhard Mey im Namen von Hasan Ismaik verfasst haben: “Die Antwort von HI wurde wohl von Mutaz Sabbagh (…) verfasst.”

Auch weiteres überteuertes Personal soll auf Ismaiks Geheiß auf der Gehaltsliste der KGaA gestanden haben: so soll eine Personal-Recruiterin ein sechstelliges Jahresgehalt, also mindestens 100.000 Euro, für ihre Dienste erhalten haben: “Im Fall der Lina Abuamer, der Personal Recruiterin mit dem sechsstelligen Jahressalär, soll Fauser nochmal betont haben, dass hier die von Hasan gewünschte Vertragsverlängerung definitiv verweigern will – auch auf die Eskalation hin.”

So hätten allein zwei Personen, von denen eine der Mail zufolge gar nicht arbeitete, die KGaA im Jahr mindestens 184.000 Euro gekostet – und Ismaik soll diese Personen auch nach dem Zwangsabstieg in die Regionalliga weiter beschäftigt, ja sogar verlängert gewollt haben. Schwer vorstellbar, dass der damalige Regionalligist einer derartigen Kostenbelastung standgehalten hätte.

 

TSV 1860 – Rot-Weiss Essen: Wunschaufstellungen sechzger.de

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Trikot altes Wappen TSV 1860 München Wunschaufstellungen

Der Kapitän ist wieder einsatzbereit, beim 0:0 in Aue stand aber erstmals seit der Winterpause hinten wieder die Null. Kehrt Jesper Verlaat in die Startelf zurück oder bleibt die Viererkette unverändert? Die Redakteure von sechzger.de haben sich Gedanken gemacht und präsentieren ihre Wunschaufstellungen für das Nachholspiel des TSV 1860 gegen Rot-Weiss Essen.

Wunschaufstellungen zu TSV 1860 – Rot-Weiss Essen

Thomas Enn

Lediglich auf einer Position verändert unser Mr. Giesinger Gedanken seine Startelf. Und siehe da – für Kapitän Jesper Verlaat bleibt lediglich ein Bankplatz übrig. Statt Mansour Ouro-Tagba darf Neuzugang Abdenego Nankishi neben Fynn Lakenmacher stürmen.

Die Wunschaufstellung von Thomas Enn

Christian Jung

Auch bei Christian rutscht Abdenego Nankishi in die Startelf, ersetzt jedoch Fynn Lakenmacher im Angriff. In der Abwehrkette kehrt Jesper Verlaat zurück in die Mannschaft und ersetzt Max Reinthaler, während Michael Glück seinen Platz behält.

Die Wunschaufstellung von Christian Jung

Bernd Winninger

Ebenfalls auf die 4-4-2-Variante mit zwei defensiven Mittelfeldspielern setzt die Taktiktafel Bernd Winninger. Bei ihm muss Michael Glück weichen, stattdessen bilden Max Reinthaler und Jesper Verlaat die Innenverteidigung. Im Angriff kommt Serhat-Semih Güler zu seinem Startelfdebüt für Münchens große Liebe.

Die Wunschaufstellung von Bernd Winninger

Stefan Kranzberg

Stefan kehrt gegen RWE zum 4-2-3-1 zurück und entscheidet sich in der Innenverteidigung für Jesper Verlaat neben Michael Glück. Rechts hinten gibt er Kaan Kurt anstellen von Kilian Ludewig eine neue Chance. Zudem darf Neuzugang Eliot Muteba auf dem linken Flügel wirbeln, von dessen Schnelligkeit sich Stefan einiges erwartet.

Die Wunschaufstellung von Stefan Kranzberg

Thomas Spiesl

Unser Mann in der Löwenrunde setzt auch auf 4-4-2, allerdings mit Raute im Mittelfeld. Davon profitiert Eroll Zejnullahu, der ebenso in die Startelf zurückkehrt wie Jesper Verlaat. Den Sturm bilden Lakenmacher und Nankishi, auf der Bank landen Mansour Oura-Tagba, Michael Glück und Tim Rieder.

Die Wunschaufstellung von Thomas Spiesl

Eure Meinung ist gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Eurer Wunschelf am nächsten? Oder habt Ihr ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

TSV 1860 – Rot-Weiss Essen: Ergebnistipp Tom Kretzschmar

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Tom Kretzschmar Homburg 1860
Nach 17 Jahren bei den Löwen verließ Tom Kretzschmar den TSV 1860 im Sommer

Sage und schreibe 17 Jahre lang – also seit er sieben Jahre alt war – trug Tom Kretzschmar das Trikot des TSV 1860. Im vergangenen Sommer hieß es dann jedoch Abschied nehmen und das Löwen-Urgestein wechselte zum FC 08 Homburg in die Regionalliga Südwest. Heute tippt Kretzschmar für uns die Partie des TSV 1860 gegen Rot-Weiss Essen.

Tom Kretzschmar traut 1860 Punktgewinn zu

Mit dem Team von der Hafenstraße hat der 25-Jährige in der vergangenen Saison auch seine Erfahrungen gemacht, stand er doch beim 2:2 der Löwen bei RWE im Kasten des TSV 1860. Auch diesmal traut Kretzschmar den Löwen einen Punktgewinn zu:

“Ich tippe auf ein 1:1.
Torschütze: Verlaat!”

Von Giesing ins Saarland

Nach seinem Wechsel von der Grünwalder Straße ins Saarland lief es erstmal nicht sonderlich gut für Tom Kretzschmar. Der als Aufstiegskandidat in die Saison gestartete FC 08 Homburg stand nach 7 Spieltagen lediglich auf Rang 14 und hatte bis dahin nur einen Sieg eingefahren. Danach ging es jedoch aufwärts, aktuell rangieren die Saarländer mit sechs Punkten Rückstand auf die Stuttgarter Kickers auf Platz 3.

Auch im DFB-Pokal konnte Kretzschmar mit seinem Club glänzen. Nach Siegen gegen den SV Darmstadt 98 und die SpVgg Greuther Fürth kam erst im Achtelfinale gegen den FC St. Pauli das Aus.

Vielleicht sieht man sich ja in der kommenden Saison in der 3. Liga wieder. Ob da der eine Punkt, den Kretzschmar den Löwen gegen Essen zutraut, ausreicht?

Sechzig um sieben: Mueller als neuer Geschäftsführer bei 1860 vorgestellt

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Sechzig um Sieben: Becketts

Nachdem am Freitag Marc-Nicolai Pfeifer als Geschäftsführer der TSV 1860 München KGaA freigestellt wurde, stellte sich gestern sein Nachfolger Oliver Mueller bei 1860 vor. Im Rahmen der Pressekonferenz wies Präsident Robert Reisinger einen Blog-Betreiber mit deutlichen Worten zurecht. Der Rückblick auf einen denkwürdigen Tag an der Grünwalder Straße.

Oliver Mueller stellt sich bei 1860 vor

Im Rahmen einer denkwürdigen Pressekonferenz (dazu später mehr) stellte sich der neue kaufmännische Geschäftsführer Oliver Mueller gestern bei 1860 vor. Mueller hinterlies einen sehr motivierten Eindruck und zeigte sich bereits sehr gut in das weiß Gott nicht einfache Umfeld bei 1860 eingearbeitet. Er “brenne für die Aufgabe” ließ Mueller verlauten. Er wird wie sein Vorgänger für die Bereiche Finanzen, Sponsoring und Marketing zuständig sein. Der bei der PK anwesende Präsident Reisinger umriss die Aufgabe des neuen Geschäftsführers wie folgt: “Wir wollen Abläufe optimiert wissen. Geschäftsführer heißt für mich die Geschäfte zu führen und nur bei riskanten Maßnahmen die Zustimmung der Gesellschafter einzuholen”. So gab Mueller auch direkt bekannt, dass er sich auf die operative Führung der KGaA fokussieren will: “Ich habe eine Gesellschaft zu führen und werde mich aus Gesellschafter-Streitigkeiten raushalten.”

Reisinger mit klarer Botschaft an Oliver Griss

Im Rahmen der Vorstellungspressekonfenz für Oliver Müller wurde e.V.-Präsident Robert Reisinger gegenüber Oliver Griss, dem Betreiber der blauen24, deutlich. “Sie schaden mit Ihrer Berichterstattung seit Jahren 1860 München” und “für mich sind Sie Ursache von Spaltung und Hass in diesem Verein” quittierte Reisinger die mehr als tendentiöse Berichterstattung des “HAM-freundlichen Löwenportals” (tz). Ebenso fand Reisinger klare Worte zum Kommentarberich des Portals, in dem e.V.-Verantwortliche seit Jahren – teilweise strafrechtlich relevant – geschmäht werden. Offenbar traf Reisinger damit einen Nerv der Löwenfans. Denn kurz nach der Pressekonferenz bildete sich bereits eine Facebook-Gruppe, in der Screenshots der unmoderierten Hassbotschaften gesammelt werden.

Nun zum Fußball

Dass Sechzig heute Abend um 18:60h gegen Rot-Weiss Essen ein Drittligaspiel bestreitet, geriet ob der obig dargestellten Ereignisse fast in Vergessenheit. Nichtsdestotrotz geht es um drei wichtige Punkte für den Klassenerhalt gegen Essener, die ihrerseits als Tabellenvierter um den Relegatiunsrang mitspielen und ebenfalls jeden Punkt benötigen. Argirios Giannikis sieht sein Mannschaft auf jeden Fall siegfähig. Max Reinthaler ist wohl fit, verzichten muss er dagegen auf Steinahrt, der nach seiner roten Karte in Aue für zwei Spiele gesperrt wurde. Der neue Löwencoach erwartet “ein enges und intensives Spiel”. Giannikis sieht sein Team auf einem guten Weg und möchte nach Vorne Spielen: “Wir wollen unsere Elemente ins Spiel bringen und unsere Stärken nach vorne suchen.” Schauen wir mal, was dabei rauskommt.

Rückblick auf den Punkt in Aue

Aktuell überschlagen sich die Ereignisse und das Spiel in Aue ist erst zwei Tage her. Bernd WInninger hat es wie immer für Euch in der TAKTIKTAFEL analysiert. Bernd kommt zum Schluss, dass 1860 einen glücklichen, aber verdienten Punkt aus Aue entführt hat. Das Spiel in Aue war natürlich auch Thema im sechzger.de Talk Nr. 143. Jan, Bernd und Thomas sprechen außerdem über die vereinspolitischen Ereignisse der letzten Woche und schauen auf das heutige Spiel sowie den anstehenden Besuch der Ingolstädter voraus. Den Talk findet Ihr auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen wie:

Löwenergebnisse vom Wochenende

Die U17 des TSV 1860 München besiegte due U19 des TSV Schwabmünchen mit 5:2. Außerdem siegte die U19 in der Bundesliga bei FC Heidenheim mit 2:0. Die Löwinnen sind am kommenden Wochenende erstmals nach der Winterpause im Testspieleinsatz. Alle Ergebnisse der 1860-Fußballmannschaften findet Ihr hier.

News aus der dritten Liga

Arminia Bielefeld: Endspiel für Kniat

Nicht wenige hatten nach der Bielefelder Heimnierderlage gegen Viktoria Köln mit einer Entlassung von Mitch Kniat gerechnet. Sportchef Michael Mutzel kündigte eine “nüchterne Analyse ohne Emotionen”, deren Ergebnis nun feststeht. Kniat darf (vorerst) weitermachen bei der Arminia. Damit bekommt Kniat wohl ein Endspiel beim SC Freiburg II am kommenden Sonntag. Wenn er dort verliert, dürfte das Ergebnis der nächsten “nüchternen Analyse” wohl zu seinen Ungunsten ausfallen.

MSV Duisburg: Jander fällt länger aus

Nächste Hiobsbotschaft für die Zebras: Caspar Jander wird nach einer Knieverletzung “auf unbestimmte Zeit” ausfallen. Der 20-jährige Mittelfeldspieler, der in dieser Saison bisher 21 Mal für den MSV zum Einsatz kam, reiht sich damit in die lange Verletzenliste der Duisburger ein.

SSV Ulm: Wörle dementiert Gerüchte um Frauen-Nationalelf

Nachdem Ex-Löwe Thomas Wörle neun Jahre die Damenmanschaft der Seitenstraße trainierte, kennt er sich im Frauenfußball aus. Das führt wohl dazu, dass es aktuell Gerüchte um eine Berufung von Wörle zum Nationaltrainer der Frauen gibt. Der aktuell Trainer des SSV Ulm dementierte heftig: “Es ist eine absolute Ente.” Er sehe seinen Platz weiterhin in Ulm.

Dann sehen wir uns heute Abend im Stadion! Ab dem Nachmittag tickern wir Euch natürlich wieder aus Giesing. Macht’s gut, bis heute Abend!

 

Reisinger zu Oliver Griss: “für mich sind Sie Ursache für Spaltung und Hass”

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1860-Präsident Robert Reisinger hat bei der Vorstellungs-Pressekonferenz von Oliver Mueller Fragen von db24-Betreiber Oliver Griss eine klare Absage erteilt.

Reisinger zu Griss: “Ursache für Spaltung und Hass”

Mit deutlichen Worten verweigerte Reisinger dieblaue24-Betreiber Oliver Griss die Beantwortung von Fragen. Mit den Worten “Sie schaden mit Ihrer Berichterstattung seit Jahren 1860 München” und “für mich sind Sie Ursache von Spaltung und Hass in diesem Verein” brachte er seine Haltung gegenüber dem ehemaligen Boulevard-Journalisten deutlich zum Ausdruck.

dieblaue24-Kommentarbereich auf erschreckendem Niveau

Tatsächlich drängt sich der Eindruck auf, dass die Berichterstattung (wenn man seine Texte so nennen möchte) von dieblaue24-Gründer Oliver Griss dem inzwischen vollkommen ausgearteten Treiben in dessen Kommentarbereich nicht entgegenwirkt, sondern dieses womöglich anschiebt. So wurden jüngst neben zahlreichen, strafrechtlich relevanten Beleidigungen gegen e.V.-Vertreter auch bereits verblümte Morddrohungen ausgesprochen. Impfgegner, AfD-Politiker und sich Reichsbürger-Sprech bedienende Kommentatorinnen und Kommentatoren erhalten dort eine öffentlichkeitswirksame Plattform. Um den TSV 1860 geht es dort oft schon gar nicht mehr.

Die gleichen Personen, die dort regelmäßig unter der Gürtellinie die Persönlichkeitsrechte von e.V.-Funktionären mit strafrechtlicher Relevanz massivst verletzen, sind – und das entbehrt nicht einer gewissen Komik – dieselben User, die sich über durchgestrichene, von der Meinungsfreiheit (gerichtlich bestätigt) gedeckte Konterfeis von 1860-Kreditgeber Hasan Ismaik echauffieren.

Die menschenverachtenden und strafrechtlich relevanten Kommentare dürfen teilweise mehrere Stunden ungelöscht stehenbleiben, während oftmals sachliche Kritik am Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik innerhalb weniger Minuten mit dem ironisch anmutenden Verweis auf die “Netiquette”, ein rein formell existierender Benimmregel-Leitfaden, aus dem Kommentarbereich verschwindet.

Reisinger zu Griss: “kein Gesprächspartner”

Auch den Kommentarbereich sprach Reisinger an: “solang Sie Ihren Kommentarbereich nicht in den Griff bekommen, sind Sie auch für mich kein Gesprächspartner”.

Mehr von der PK in Kürze bei sechzger.de.

 

Sechzig am Wochenende: TSV 1860 U17 besiegt TSV Schwabmünchen U19

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TSV 1860 U17

Während die U19 der Löwen am Samstag in der Bundesliga drei Bundesliga-Punkte einfahren konnte, bestritten die B-Junioren am Sonntag ein Testspiel. Dabei besiegte die U17 des TSV 1860 die U19 des TSV Schwabmünchen deutlich.

TSV 1860 U17 besiegt TSV Schwabmünchen U19

Vor 30 Zuschauern auf Platz 3 der siegmund arena zeigten die Junglöwen von Beginn an, wer die Hosen anhat und ließ dem zwei Jahre älteren Gegner keine Chance. Bereits nach einer guten halben Stunde führte die Elf von Felix Hirschnagl mit 4:0, am Ende siegte der TSV 1860 deutlich mit 5:2.

Ihr erstes Pflichtspiel bestreitet die U17 am 18.02. beim VfB Stuttgart.

Die Spiele im Überblick

Dienstag, 30.01.

19.30 Uhr: SV Puchheim II – Senioren B 1:1

Samstag, 03.02.

13.00 Uhr: Vierte – WSV Unterammergau 0:2
14.00 Uhr: 1. FC Heidenheim – U19 0:2
14.00 Uhr: Erzgebirge Aue – Profis 0:0
15.00 Uhr: U21 – FC Gute (Schweden) 4:1
15.30 Uhr: Dritte – TSV Rohrbach 3:5

Darüber hinaus bestritt die U15 ein Turnier mit dem VfB Stuttgart und RB Leipzig und konnte dies für sich entscheiden.

Die U13 war am Samstag beim Hallenturnier in Aalen am Start und traf dort u.a. auf den SV Sandhausen, Waldhof Mannheim, den SSV Ulm 1846 und Gastgeber VfR Aalen. Leider war für die Junglöwen im Viertelfinale Endstation.

Während die U11 beim Budenzauber in Blaustein im Halbfinale scheiterte, erreichte die U10 in Fischach den 3. Platz. Die U9 maß sich in Ulm mit der gleichaltrigen Konkurrenz.

Sonntag, 04.02.

14.00 Uhr: TSV Schwabmünchen U19 – U17 2:5
17.00 Uhr: U16 – DFI Bad Aibling U19 -4:0

Zudem trat die U14 zu einem Leistungsvergleich gegen die U15 des DFI Bad Aibling (0:3) und die U15 von RW Frankfurt (1:2) an.

Am Sonntag belegte die U12 beim Hallenturnier in Aalen den 4. Platz, die U10 konnte das Turnier in Geretsried für sich entscheiden. Die U9 kam in Blaustein hingegen nicht über die Vorrunde hinaus.

Dienstag, 06.02.

19.00 Uhr: Profis – Rot-Weiss Essen -:-

1860-Fans werden aktiv: Facebook-Gruppe sammelt Screenshots des db24-Kommentarbereichs

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Robert Reisinger machte heute auf der Pressekonferenz den Vorstoß, jetzt werden die Fans des TSV 1860 aktiv: auf Facebook wurde in einer Gruppe ein eigenes Album erstellt, in welchem Fans des TSV 1860 verbale Entgleisungen aus dem dieblaue24-Kommentarbereich posten können.

Reisinger mit klarer Ansage gegen dieblaue24-Betreiber Oliver Griss

Auf der heutigen Pressekonferenz des TSV 1860 zur Vorstellung des neuen Geschäftsführers Oliver Mueller fand Löwenpräsident Robert Reisinger gegenüber dem ehemaligen Boulevard-Journalisten Oliver Griss deutliche Worte. Mit den Aussagen “Sie schaden mit Ihrer Berichterstattung seit Jahren 1860 München” und “für mich sind Sie Ursache von Spaltung und Hass in diesem Verein” brachte er seine Haltung gegenüber dem Betreiber von “dieblaue24” deutlich zum Ausdruck.

Worum es eigentlich in der Pressekonferenz ging – nämlich die Vorstellung des neuen Geschäftsführers Oliver Mueller – lest ihr hier.

1860-Fans sammeln Screenshots aus dem Kommentarbereich von “dieblaue24” auf Facebook

Die deutlichen Worte des Löwen-Oberhaupts dürfte eine Menge an Fans nun einen Anstoß gegeben haben. Binnen kurzer Zeit wurde in einer etablierten 1860-Gruppe auf Facebook ein Bilderordner mit dem Titel “Screenshots db24 Hetze” eingestellt – nach kurzer Zeit waren bereits knapp 70 belastbare Screenshots aus dem dieblae24-Kommentarbereich hochgeladen. Wir verzichten, hier eine Auswahl vorzulesen – teilweise wird Reisinger ein Suizid nahegelegt. Unser Titelbild zu diesem Artikel beinhaltet eine kleine Auswahl des strafrechtlich relevanten Handelns der vermeintlich anonym kommentierenden Personen.

Gilt der Ausnahmetatbestand des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes für “dieblaue24” noch?

Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (“NetzDG”) beinhaltet für soziale Netzwerke u.a. Berichtspflichthten und  Dokumentationsobliegenheiten über eingegangene Beschwerden bzgl. rechtswidriger Inhalte. Dies soll die Rechtsverfolgung für Betroffene ermöglichen, gegen die Verletzer ihrer Rechte vorzugehen. So sollen deren Identitäten für eine effektive Rechtsverfolgung leichter herausfindbar sein. Bei Nichteinhaltung der Bestimmungen drohen Bußgelder bis zu fünf Millionen Euro.

Das NetzDG richtet sich in seinem Anwendungsbereich an “soziale Netzwerke”. Entspr. § 1 Abs. 1 des Gesetzes zählen hierzu nicht Portale mit “journalistisch-redaktionell gestalteten Angeboten”. Inwieweit dieblaue24 mit seinem Programm noch unter die Kategorie “journalistische Inhalte” gefasst werden kann oder ob es aufgrund der massiven Nutzung des Kommentarbereichs bei oft meinungsvertretenden Artikeln eher als soziales Netzwerk einzustufen ist, kann jeder für sich selbst beantworten.

EDIT: 05.02.2024 um 16:34h: über 170 Screenshots