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Heute vor sechs Jahren: Der TSV 1860 schlägt Schalding 3:0

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Markus Ziereis TSV 1860
Auch dank der Tore von Markus Ziereis kehrte der TSV 1860 in den Profibereich zurück

Es war vor gar nicht langer Zeit, da spielten die Löwen in der Regionalliga Bayern, taten sich zu Beginn recht schwer (man erinnere sich an das 0:1 beim TSV Buchbach), kamen dann aber ordentlich ins Rollen und waren auch heute vor sechs Jahren – trotz einer zwischenzeitlichen Durststrecke (Niederlage in Burghausen, Remis in Rosenheim) – nicht zu stoppen.

Heute vor sechs Jahren

Der SV Schalding-Heining gastierte auf Giesings Höhen und wollte natürlich was Zählbares mit nach Niederbayern nehmen. Doch da hatten die Passauer die Rechnung ohne den Wirt gemacht, denn der TSV 1860 präsentierte sich von Anfang an hochkonzentriert und ging bereits in der 6. Minute durch Markus Ziereis in Führung, der überragend von Helmbrecht in Szene gesetzt worden war.

Auch bei Treffer Nummer 2 in der 28. Minute hatte Nicolas Helmbrecht seine Füße im Spiel: Seine Ecke von der rechten Seite segelte genau auf den Kopf von Christian Köppel, der per Aufsetzer zum 2:0 einnickte.

Noch vor der Pause stellten die Löwen den späteren Endstand her, als Kindsvater vom linken Flügel nach innen zog, einen Doppelpass mit Sascha Mölders spielte und dann ins lange Eck schlenzte (40. Minute).

Statistische Daten

Die Aufstellung der Löwen am 01.12.2017:

1 Hiller – 2 Weeger, 4 Weber (C), 6 Mauersberger, 11 Köppel – 36 Steinhart (46. 22 Berzel), 17 Wein (86. 25 Genkinger), 23 Helmbrecht (79. 31 Koussou), 16 Kindsvater – 9 Mölders, 24 Ziereis
Trainer: Bierofka

Foto: Martin Kolmberger

750 Löwenfans folgen dem TSV 1860 München nach Dortmund

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Borussia Dortmund U23 TSV 1860 München 20211211 Rote Erde (56)

Trotz der äußerst ungünstigen Terminierung an einem späten Sonntagabend kann sich der TSV 1860 München auf seine Fans in Dortmund verlassen. 750 Weiß-Blaue werden sich im Stadion Rote Erde einfinden.

TSV 1860 mit viel Unterstützung in Dortmund

17.Spieltag, der TSV 1860 steht vor dem Duell gegen die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund auf einem enttäuschenden 14.Platz. Enteilt ist die Konkurrenz deswegen aber noch nicht, der drittplatzierte SC Verl hat sieben Punkte mehr auf dem Konto. Vereinspolitisch geht es derweil an der Grünwalder Straße drunter und drüber. Neuester Streitfall ist neben der Einstellung von Christian Werner als Geschäftsführer Sport das bekannte “Wir sind der Verein” Logo. Die KGaA geht dagegen vor und hat zudem eine eigene Marke mit frappierender Ähnlichkeit angemeldet.

Geht es ums Sportliche – ausnahmsweise muss man fast schon sagen – dann blickt der TSV 1860 München auf das Duell mit Borussia Dortmund II voraus. Dieses Mal findet die Partie wieder im Stadion Rote Erde statt. Viele Löwenfans hatten noch auf eine Gelegenheit gewartet, um die Spielstätte einmal live sehen zu können. 2021 war die Kapazität aufgrund der Corona-Pandemie für die Gästefans äußerst eingeschränkt. Dann vor ein paar Wochen der Schock: der DFB terminierte die Begegnung ausgerechnet auf einen Sonntag um 19:30 Uhr. Das Unverständnis wuchs bei den Fans des TSV 1860 gerade auch nach den Terminierungen der Lübeck-Spiele weiter an.

Doch das hindert den Anhang der Löwen natürlich nicht daran, in Dortmund wieder für eine große Kulisse im Gästeblock zu sorgen. 750 Auswärtsfahrer werden sich am Sonntag im Stadion Rote Erde einfinden. Sie dürften ebenso wie alle Löwenfans vor den heimischen Bildschirmen gespannt sein, ob die Mannschaft beim BVB II punkten kann. Das würde die Rückfahrt, die für den ein oder anderen erst am Montagmorgen in München endet, sicherlich etwas erträglicher machen.

 

01.12.2001: Max schießt TSV 1860 zum Sieg gegen Energie Cottbus

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Olympiastadion München TSV 1860
Olympiastadion_München_20210507

Wie schnell 22 Jahre doch vergehen… Damals spielte nicht nur der TSV 1860 noch in der 1. Bundesliga, sondern beispielsweise auch der 1. FC Kaiserslautern, der 1. FC Nürnberg, Hansa Rostock oder der FC Energie Cottbus. Letzteren empfingen die Löwen am 01.12.2001 im Olympiastadion und taten sich lange Zeit sehr schwer. Am Ende machte einmal mehr Martin Max den Unterschied.

Energie mit Kultfiguren

Die Lausitzer kamen mit einigen Personen nach München, die noch heute Kult-Charakter besitzen. Auf der Bank saß Trainer Eduard Geyer und im Tor stand Tomislav Piplica, aktuell übrgens im Trainerstab der SpVgg Bayreuth.

Die Gäste rührten zu Beginn ordentlich Beton an, die Löwen-Offensive um Thomas Häßler, Davor Suker und Martin Max biss sich ein ums andere Mal die Zähne aus. Kein fußballerischer Leckerbissen, den die lediglich 18.600 (!) Zuschauer im Olympiastadion vorgesetzt bekamen. Das 0:0 zur Pause war die logische Konsequenz.

Sechzig in Überzahl und im Pech

Recht viel besser wurde es auch nach dem Seitenwechsel nicht, doch in der 54. Minute erwies der Cottbuser da Silva seinen Kollegen einen Bärendienst. Erst verlor er den Ball an Max, dann säbelte er den Löwen-Stürmer als letzter Mann um. Notbremse, Rote Karte!

Sechzig wechselte extrem offensiv, brachte Weissenberger, Agostino und Schroth. Zunächst schloss Energie jedoch einen Bund mit dem Aluminium, denn sowohl Häßler als auch Max scheiterten an der Latte.

Max erlöst den TSV 1860 gegen Cottbus

Erst in der 71. Minute konnte Martin Max den Bann brechen und die Löwen in Führung bringen. Nach einer Flanke von Schroth köpfte er den Ball aus kurzer Distanz in die Maschen und erzielte das Tor des Tages. Für Löwentrainer Peter Pacult übrigens der erste Sieg als Bundesligatrainer. Wobei: Am 27.11.1999 war er ja auch verantwortlich, da Werner Lorant gesperrt war…

Die Aufstellung der Löwen

Peter Pacult schickte am 01.12.2001 folgende Elf des TSV 1860 gegen Energie Cottbus auf den Rasen des Olympiastadions.

Jentzsch – Kurz (70. Weissenberger), Votava (61. Schroth), Tapalovic – Wiesinger, Cerny, Häßler, Borimirov, Bierofka (70. Agostino) – Suker, Max

Tor:
1:0 Max (71.)

Wieder ein Sieg im Stadion Rote Erde?

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Den ersten Advent verbringen sicherlich einige Löwen-Fans in Dortmund. Denn um 19.30 Uhr gastiert der TSV 1860 München beim BVB II im altehrwürdigen Stadion “Rote Erde”. Fanfreundlich geht anders, aussuchen kann man es sich aber auf der anderen Seite auch nicht. In der vergangenen Saison spielten die Löwen übrigens nicht in der “Roten Erde”. Da wurde das Stadion umgebaut und beide Mannschaften trennten sich im großen Signal-Iduna-Park 1:1-Unentschieden. Vor zwei Jahren konnten die Löwen allerdings einen 2:0-Sieg im Stadion “Rote Erde” feiern. Lex und Bär erzielten damals die Tore. Gelingt 1860 am Sonntag wieder ein Sieg im altehrwürdigen Rund?

Direkt an der Osttribüne des Signal-Iduna-Parks

Das Stadion gibt es seit 1926 und es war bis 1974 die Heimspielstätte der Dortmunder. Danach zog man ins große Westfalenstadion um, das heute als Signal-Iduna-Park bekannt ist. Die “Rote Erde” grenzt übrigens unmittelbar an die Osttribüne der neuen Arena und hat Platz für immerhin 25.000 Zuschauer. Es gibt aktuell 3.000 überdachte Sitz- und 7.000 Stehplätze. Denn für die Dritte Liga sind genau 9.999 Zuschauer zugelassen. Neben der zweiten Mannschaft des BVB sind einige Leichtathletikvereine aus Dortmund hier beheimatet.

Moderner Umbau im vergangenen Jahr

Von März 2022 bis weit ins aktuelle Jahr hinein wurden umfassende Umbau- und Modernisierungsarbeiten am Stadion durchgeführt. So mussten Bergbauschäden unterhalb des Spielfelds behoben werden. Auch musste eine Rasenheizung installiert werden. Zuletzt zogen sich die Renovierung der Tartanbahn sowie weiterer leichtathletischen Anlagen in die Länge.

Der Name “Rote Erde” hat übrigens nichts mit der Farbe der Erde unter dem Stadion zu tun – zumindest nicht direkt. Der Begriff stammt aus dem Mittelalter und ist Bezeichnung für die historische Landschaft Westfalen zwischen Niederrhein und Weser. Historiker gehen davon aus, dass der Begriff etymologisch mit gerodeter Erde zusammenhängt. Wie auch immer – am Sonntag wäre es wünschenswert, dass die Löwen mit einem beherzten Auftritt dafür sogen, dass man am ersten Advent gerne das erste Licht anzündet. Am liebsten wäre uns sicherlich der zweite Sieg im Stadion “Rote Erde”.

Sechzig um Sieben: KGaA meldet Marke an

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Sechzig um Sieben, heute mit der Anmeldung der Marke “Wir sind die Löwen” durch die KGaA, den Wunschaufstellungen der Redaktion für das Auswärtsspiel beim BVB II und weiteren Themen.

“Wir sind die Löwen” – KGaA meldet Marke an

Die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA hat eine Wort-Bildmarke mit dem Titel “Wir sind die Löwen – 1860 München” beim Deutschen Patent- und Markenamt angemeldet.

Links die KGaA-Marke, rechts die e.V.-Marke

Zuletzt hatte die KGaA um Noch-Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer in einer Pressemitteilung verlauten lassen, der Fußball-Tochter des Vereins sei in der Markenthematik “stets daran gelegen, eine partnerschaftliche Lösung zu finden”. Die partnerschaftliche Lösung offenbart sich derzeit in einem Widerspruchsverfahren gegen die e.V.-Marke sowie der Neueintragung einer marginal abweichenden Konkurrenzmarke.

50+1: Entscheidung wohl erst im Jahr 2024

Bis zu einer endgültigen Abstimmung über die neu ausgearbeitete 50+1 Regel wird noch etwas Zeit vergehen. Gegenüber sechzger.de hatte das Bundeskartellamt bereits signalisiert, dass die Prüfung des Befangenheitsantrags – Auslöser war Hasan Ismaik bzw. HAM International Limited – noch nicht final abgeschlossen sei. Entsprechend wurde vermutet, dass die Entscheidung zur 50+1 Regel am 11.Dezember nicht wie geplant getroffen werden kann. Klar ist aber, dass bei einer Zustimmung zur 50+1 Regel die Stimmverteilung in jedem Fall bleiben wird wie bislang.

Die Wunschaufstellungen der sechzger.de-Redaktion

Die Torwartfrage ist auch bei uns nicht eindeutig geklärt. Bei den sechzger.de-Wunschaufstellungen der Redaktion steht es bei der Besetzung des Mannes zwischen den Pfosten 3:2. Während Bernd Winninger und Florian Buch wieder Marco Hiller im Kasten sehen wollen, setzen Stefan Kranzberg, Christian Jung und Thomas Enn auf David Richter. Buch und Winninger sind auch diejenigen, die Milos Cocic in der Startelf sehen wollen. Hier geht es zu den vollständigen Wunschaufstellungen.

Sechzig im Sechzger mit Stellungnahme

Die Initiative “Sechzig im Sechzger” hat auf das Interview von Bürgermeisterin Verena Dietl mit einer Stellungnahme reagiert. Die Initiative begrüßt die von Dietl kurzfristig angedachten Verbesserungen. So soll möglicherweise der Zaun vor der Stehhalle demontiert werden, zudem könnte die Kapazität auf 17.000 ansteigen. Es fallen aber auch kritische Worte – vor allem, weil die Verantwortlichen ihre Ankündigungen nicht eingehalten haben. “Sechzig im Sechzger” wünscht sich nun, dass alle Beteiligten anpacken, um dem TSV 1860 München “eine ligaunabhängige Zukunft in seiner Heimat, dem Sechzgerstadion, zu ermöglichen“. Die gesamte Stellungnahme lest ihr hier.

Taktiktafel und WWW

Leider müsst Ihr (und wir) diese Woche auf die beliebten Rubriken TAKTIKTAFEL und WINNINGERS WIRTSHAUS WEISHEITEN verzichten. Unseren Experten Bernd Winninger hat’s leider erwischt, sodass er krankheitsbedingt nicht in der Lage ist, die Beiträge zu liefern.

U21 abgesagt

Die Partie der U21 beim FC Pipinsried wurde wetterbedingt abgesagt.

 

“Wir sind die Löwen” – KGaA meldet Marke an

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Die TSV München von 1860 GmbH & Co KGaA hat eine neue Marke mit dem Titel “Wir sind die Löwen” angemeldet.

Links die KGaA-Marke, rechts die e.V.-Marke

Widerspruch gegen “Wir sind der Verein” Marke

Wie jüngst bekannt wurde, geht die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA gegen die e.V.-Marke “Wir sind der Verein” mit Hilfe der Kanzlei “Preu Bohlig & Partner”, Mitglied des “Bündnis Zukunft 1860”, vor.

Dabei sei laut KGaA-Geschäftsführung “die neue Eintragung der Wort-/Bildmarke „Wir sind der Verein“ kritisch und mit den existierenden Verträgen abgewogen” worden.

Unabhängig der rechtlichen Einschätzung sei der KGaA um Noch-Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer  “stets daran gelegen, eine partnerschaftliche Lösung zu finden“.

KGaA meldet Nachahmung der “Wir sind der Verein” Marke an

Wie so eine partnerschaftliche Lösung aussehen kann, verrät nun ein Blick in die Datenbank des Deutschen Patent- und Markenamts. Dort wurde von der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA, vertreten durch Preu Bohlig & Partner, eine marginal abweichende Version der angegriffenen Vereinsmarke angemeldet.

Vom Slogan “Wir sind die Löwen – 1860 München” wird der Retro-Löwe umrahmt. Was sich die TSV München von KGaA von diesem Schritt verspricht, ist nicht bekannt. Sollte die Anmeldung vom Deutschen Patent- und Markenamt genehmigt werden, dürften danach schon bald Artikel im Shop der Merchandising GmbH mit dem neuen Logo erscheinen.

 

 

Entscheidung zur 50+1 Regel fällt erst 2024

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Grundsatzurteil - Hannover Kind
Choreographie der Münchner Löwen - 50+1 unverhandelbar! Quelle: muenchnerloewen.de

Wie fast schon erwartet verzögert sich eine von der DFL anvisierte Abstimmung unter den 36 Profivereinen der 1. und 2.Bundesliga. Die Entscheidung über die 50+1 Regel wird somit erst im nächsten Jahr getroffen.

Entscheidung zu 50+1 Regel vertagt

Bis zu einer endgültigen Abstimmung über die neu ausgearbeitete 50+1 Regel wird noch etwas Zeit vergehen. Gegenüber sechzger.de hatte das Bundeskartellamt bereits signalisiert, dass die Prüfung des Befangenheitsantrags – Auslöser war Hasan Ismaik bzw. HAM International Limited – noch nicht final abgeschlossen sei. Entsprechend wurde vermutet, dass die Entscheidung zur 50+1 Regel am 11.Dezember nicht wie geplant getroffen werden kann. Tatsächlich hat die DFL nun den 36 Vereinen aus der 1. und 2.Bundesliga mitgeteilt, dass der Termin nicht eingehalten wird.

Grundsätzlich aber ist die DFL zuversichtlich, dass der ausgearbeitete Vorschlag als Kompromiss weiterhin akzeptiert wird und eine endgültige Entscheidung zu 50+1 somit kurz bevor steht. Bei einer der drei definierten Ausnahmen, der TSG Hoffenheim, liegt die Stimmhoheit seit diesem Jahr sogar wieder beim eingetragenen Verein. Mäzen Dietmar Hopp hatte die Anteile an diesen übertragen. Der Vorgang wurde gestern abgeschlossen wie die TSG Hoffenheim auf ihrer Homepage bestätigt.

Mögliche Auswirkungen auf den TSV 1860 München sind aktuell noch nicht bekannt. Klar ist aber, dass bei einer Zustimmung zur 50+1 Regel die Stimmverteilung in jedem Fall bleiben wird wie bislang. Essentielle Entscheidungen wie zum Beispiel zuletzt bei Marc-Nicolai Pfeifer liegen dann auch weiterhin in der Hand von Vereinsvertretern.

BVB II – TSV 1860: Wunschaufstellungen sechzger.de Redaktion

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TSV 1860 Trikot Nummer 10 Rückennummern II moumou Wunschaufstellung Wunschaufstellungen

Mit 0:1 verloren die Löwen am Wochenende im Grünwalder Stadion gegen die SpVgg Unterhaching. Am Sonntag muss für den TSV 1860 beim BVB II dringend wieder ein Erfolgserlebnis her – nicht zuletzt mit Blick auf die Tabelle. Die sechzger.de Redaktion hat sich Gedanken gemacht, wie sie die Mannschaft im Stadion Rote Erde auf den Platz schicken würde. Michael Glück fehlt mit Gelb-Rot-Sperre, Joel Zwarts ist weiterhin verletzt.

BVB II – TSV 1860: Wunschaufstellungen

Christian Jung & Stefan Kranzberg

Christian und Stefan sind sich einig: Niki Lang soll den gesperrten Michael Glück ersetzen, Julian Guttau kehrt zurück in die Startelf und auch Tim Rieder bekommt mal eine Pause. Für ihn soll Niklas Tarnat im defensiven Mittelfeld aufräumen.

Die Aufstellung von Christian und Stefan

Thomas Enn

Sehr ähnlich stellt Thomas sein Team auf, schenkt Tim Rieder jedoch weiterhin sein Vertrauen. Auch bei ihm stehen jedoch Niki Lang und Julian Guttau wieder in der ersten Elf.

Die Aufstellung von Thomas

Bernd Winninger

Ein gänzlich anderes Spielsystem wählt Bernd Winninger, der in Dortmund auf ein 4-1-4-1 setzen würde. Auch personell wirbelt er die erste Elf ordentlich durcheinander: Phillipp Steinhart verteidigt links, Fabian Greilinger rückt auf die Offensivposition. Im defensiven Mittelfeld darf Tim Kloss seine Visitenkarte abgeben und auch Milos Cocic dürfte sein Startelfdebüt in der 3. Liga feiern. Und: Marco Hiller kehrt ins Tor zurück!

Die Aufstellung von Bernd

Florian Buch

Im konventionellen 4-2-3-1 tritt Florian an, hat aber auch die ein oder andere personelle Überraschung auf Lager. So gönnt er Eroll Zejnullahu eine kreative Pause und beordert Milos Cocic auf die Zehner-Position. Im Angriff zaubert er zudem Mansour Ouro-Tagba aus dem Hut, der im Profikader in den letzten Monaten gar keine Rolle mehr gespielt hatte. Auch er sieht Marco Hiller wieder als Nummer 1 im Tor der Löwen!

Die Aufstellung von Florian

Eure Meinung ist gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Eurer Wunschelf am nächsten? Oder habt Ihr ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

FC Pipinsried gegen TSV 1860 – die U21 ist zu Gast

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FC Pipinsried TSV 1860

Es ist noch gar nicht so lange her, da gastierten die Löwen im Dachauer Hinterland – und blamierten sich bis auf die Knochen. Am Samstag reist nun die U21 des TSV 1860 zum FC Pipinsried und möchte es besser machen als die Profis. Die Chancen dazu stehen jedenfalls nicht schlecht…

TSV 1860 U21 zu Gast in Pipinsried

Aktuell geht es nicht nur an der Grünwalder Straße drunter und drüber, auch beim FC Pipinsried herrscht Unruhe. Der Grund: Sportdirektor Ati Lushi und der Sportliche Leiter Enver Maltas haben überraschend mit sofortiger Wirkung ihre Posten zur Verfügung gestellt, da der Vorstand ohne ihr Wissen die Vertragsverlängerung mit Trainer Martin Weng angestoßen haben soll.

Bei der U21 des TSV 1860 hingegen schaut es vor dem Duell mit dem FC Pipinsried besser aus. Das 5:0 gegen den FC 1920 Gundelfingen vom vergangenen Wochenende hätte kaum eindrucksvoller sein können. Nach dem höchsten Saisonsieg zeigte sich Trainer Frank Schmöller zufrieden und fand doch ein Haar in der Suppe:

“Wir haben das sehr seriös und souverän heruntergespielt, haben die richtigen taktischen Maßnahmen gegen das Spiel von Gundelfingen gefunden und hätten sicher noch das eine oder andere Tor mehr schießen können – vielleicht sogar müssen!”

Vielleicht haben sich seine Spieler die verpassten Treffer ja für den Samstag aufgehoben.

Stellungnahme von Sechzig im Sechzger nach Dietl-Interview

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Sechzig Im Sechzger Choreo Im Grünwalder Stadion

Die Initiative “Sechzig im Sechzger” hat auf das Interview von Bürgermeisterin Verena Dietl mit einer Stellungnahme reagiert. Die Aussagen werden begrüßt, gleichzeitig aber auch klare Forderungen an die Beteiligten gestellt.

Ligaunabhängige Zukunft im Sechzgerstadion gewünscht

Lange Zeit war es still um das Grünwalder Stadion. Nicht in der Spielstätte selber, dort fanden schließlich unter anderem die Heimspiele des TSV 1860 München statt. Viel mehr aber gab es zur Zukunftsplanung von der Stadt und den Löwen lange keinen neuen Stand mehr. Nun kommt wieder etwas Schwung in die Angelegenheit. Bürgermeisterin Verena Dietl hatte sich ausführlich in der Abendzeitung geäußert und die Verantwortlichen des TSV 1860 kritisiert. Die Stadt München warte noch immer auf eine klare Aussage zur Zukunft, damit der Umbau des Grünwalder Stadions in Angriff genommen werden kann.

Gestern nun hat “Sechzig im Sechzger” auf das Interview mit einer Stellungnahme reagiert. Die Initiative begrüßt die von Dietl kurzfristig angedachten Verbesserungen. So soll möglicherweise der Zaun vor der Stehhalle demontiert werden, zudem könnte die Kapazität auf 17.000 ansteigen. Es fallen aber auch kritische Worte – vor allem, weil die Verantwortlichen ihre Ankündigungen nicht eingehalten haben. “Sechzig im Sechzger” wünscht sich nun, dass alle Beteiligten anpacken, um dem TSV 1860 München “eine ligaunabhängige Zukunft in seiner Heimat, dem Sechzgerstadion, zu ermöglichen“.

Stellungnahme von Sechzig im Sechzger im Wortlaut

Als Initiative „Sechzig im Sechzger“ freuen wir uns natürlich, dass nun vonseiten der Stadt auch kurzfristige Verbesserungen im Sechzgerstadion zur Debatte stehen. Die Erhöhung auf ca. 17.000 Plätze ist aus unserer Sicht überfällig und im Vergleich zu größeren Umbauten zeitnah umzusetzen. Auch die städtischen Überlegungen, den aus der Zeit gefallenen Zaun vor der Stehhalle zu entfernen, begrüßen wir sehr. Weitere Punkte wie etwa die unzureichende Catering-Situation oder auch die der Rollstuhlplätze müssen nun ebenso angegangen werden. Auch sollte in diesem Zuge die Idee einer Stadionbetriebsgesellschaft weiter verfolgt werden.

Mit Blick auf die Vision eines umgebauten, modernisierten Stadions fällt unser Fazit jedoch weit nüchterner aus. Es irritiert leider stark, dass trotz zahlreicher Gespräche und Absichtserklärungen bisher keinerlei Fortschritt erzielt werden konnte. Einerseits, weil die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA bis dato – trotz anderslautender Ankündigungen – kein eigenes Gutachten auf den Weg gebracht hat, andererseits, weil auch vonseiten der Stadt nach wie vor keine Information bezüglich der zu erwartenden Mietkosten in einem umgebauten städtischen Sechzgerstadion vorliegen. Daneben bleibt der TSV München von 1860 e.V. der auf der Mitgliederversammlung im Juli 2022 versprochenen Einsetzung einer Stadion-Projektgruppe weiter schuldig. Stillstand allerorten?

Wir als Sechzig im Sechzger appellieren an alle Beteiligten, dieses Projekt nun mehr ziel- und sachorientiert anzupacken, um Sechzig München eine ligaunabhängige Zukunft in seiner Heimat, dem Sechzgerstadion, zu ermöglichen!

Wir Löwenfans haben den Stillstand satt!