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Arminia Bielefeld – TSV 1860 München, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Spiel beim DSC Arminia Bielefeld. Die Löwen erwartet ein Gegner, der sich nach Startschwierigkeiten in der Liga zwischenzeitlich im Aufwind befand, nun aber seit fünf Spielen nicht mehr gewinnen konnte.

Arminia Bielefeld – TSV 1860 München, es treffen zwei Mannschaften aufeinander, die sich ihre Tabellensituation kurz vor der Winterpause im Sommer sicherlich anders gewünscht hätten. Weniger Siege als Bielefeld haben nur die Teams auf den Abstiegsplätzen. Die Sechzger auf der anderen Seite gehören zu den Mannschaften mit den zweitmeisten Niederlagen. Das Plus an unentschiedenen Spielen sorgt also für die leicht bessere Tabellensituation seitens der Ostwestfalen. Mit einem Sieg zögen die Sechzger an Bielefeld vorbei.

Michél Kniat, Trainer der Bielefelder, schickte seine Mannschaft in allen Spielen, die ich gesehen habe, im 4-1-3-2 ins Rennen. Interessanterweise wird das System der Arminia in allen Portalen, die ich wegen meiner Verwunderung der Einordnung des Systems seitens Magenta konsultiert hatte, durch die Bank als 4-3-3 identifiziert. Die Verschiebung zu dieser Formation findet allerdings erst statt, wenn sich das Spielgeschehen ins letzte Drittel des Gegners bewegt. Gegen den Ball ist das System 4-1-3-2 klar erkennbar.

In diesem System agieren die Arminen gegen das Positionsspiel der Gegner im Pressing druckvoll, aber nicht allzu aggressiv Es werden in den pressingrelevanten Zonen viele Aktionen gesetzt, die auf indirekten Ballgewinn durch Abspielfehler abzielen. Die Pressinglinie steht meist auf relativ hohem Niveau.

Meistens an die Höhe der Pressinglinie angepasst, formiert sich die Defensivlinie so, dass dem Gegner im Mittelfeld nicht allzu viel Raum geboten wird.

Kommen wir vor der genauen Erläuterung der Spielweise der Arminen zunächst – wie immer – zu den bisherigen statistischen Werten.

Statistische Werte des DSC Arminia Bielefeld

  • Ballbesitz: 55%
  • Passgenauigkeit: 80%
  • Defensive Zweikampfquote: 62%
  • Flankengenauigkeit: 40% (Ligabestwert)
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): 6,93 (Ligabestwert)

Wie spielt Bielefeld?

Bei Ballbesitz

Im Positionsspiel der Arminen fällt auf, dass beide Außenverteidiger sich im Aufbau sofort auf die Höhe des defensiven Mittelfeldspielers bewegen. Die Spieleröffnung erfolgt geduldig aus der Innenverteidigung heraus mit oft längeren Phasen tiefen Ballbesitzes bis eine Anspielstation gefunden wird. Diese finden die Ostwestfalen dann meist entweder zentral im defensiven Mittelfeld, wohin zur Unterstützung oft ein weiterer Mittelfeldspieler abkippt, oder über einen Diagonalpass auf der ballfernen Außenbahn.

Im weiteren Verlauf der Attacke versucht man im Idealfall, den Gegner durch das Überladen einer Seite in eine Verdichtung zu locken, aus der dann ein öffnender Pass auf den ballfernen Flügel erfolgt. Von dort spielen die Arminen, die auch die Mannschaft sind, welche die meisten Flanken schlägt, diese mit der höchsten Genauigkeit der Liga ins Zentrum. Bielefeld hat so bisher – zusammen mit Saarbrücken, das ebenfalls 30 Treffer verbuchen konnte – die drittmeisten Tore in der Liga erzielt.

Aufgrund der hohen Pressingintensität der Arminen dürfen wir allerdings auch viele schnelle Attacken, die sich im Umschaltspiel nach Ballgewinn im Mittelfeld ergeben, erwarten.

Gegen den Ball

Die Spielweise der Arminen gegen den Ball ist mit nur einem defensiven Mittelfeldspieler und bei eigenen Attacken weit vorgeschobenen Außenverteidigern, anfällig gegen Umschaltspiel und Konterangriffe bei Ballverlusten im Mittelfeld oder im letzten Drittel.

Das Spiel gegen den Ball ist der Schwachpunkt der Arminia. Gelingt es im Gegenpressing nach Ballverlusten oder wenn sich der Gegner im Positionsspiel befindet nicht, das Spiel in die Pressingfallen zu locken, bekommt Michél Kniats Mannschaft Probleme.

Die aus zwei Spielern bestehende und oft hoch anlaufende Pressingreihe bleibt grundsätzlich zentral und versucht, den gegnerischen Innenverteidigern die Eröffnung so schwer wie möglich zu machen. Dahinter agiert eine Dreierkette, welche die Passwege ins Mittelfeld zustellt. Pässe auf Außenverteidiger werden zwar zugelassen, danach wird aber sofort aus dieser zweiten Reihe dort angelaufen. Der ballnahe Stürmer der Pressingreihe verlässt dann seine Position, um dort, wo durch den aufrückenden Außenspieler eine Lücke entstand, die Halbposition zuzustellen.

Das Pressing der Arminen ist also sehr variabel und von vielen Verschiebungen gekennzeichnet.

Dringt der Gegner ins letzte Drittel der Ostwestfalen ein, verteidigt Bielefeld konservativ mit zwei Viererketten vor der eigenen Box. Bei Bedarf, den es durchaus häufig gibt, kippt auch einer der beiden Stürmer mit in die Reihe vor der Viererkette ab.

Stärken und Schwächen des Systems 4-1-3-2

Stärken

Das System 4-1-3-2 gibt einer Mannschaft durch die fünf offensiv ausgerichteten Spieler die Möglichkeit, im Angriff extrem variantenreich zu agieren. Durch Aufrücken oder Abkippen einzelner Spieler sowie horizontale Verschiebungen in der Folge dieser Aktionen, ist es für den Gegner oft schwer, die Zuordnung in der Defensive aufrecht zu erhalten. Das führt, wenn es wie geplant funktioniert, zu vielen Torchancen für die in diesem System agierende Mannschaft. Am häufigsten sieht man dieses System spät in Spielen, wenn eine Mannschaft einen Rückstand aufholen muss. Als Startformation wird es allgemein eher selten aufgeboten.

Die doppelte Besetzung beider Flügel erschwert es dem Gegner, dort schnell und über progressives Passspiel zu agieren.

Schwächen

Durch die überladene Offensive gestaltet sich der Aufbau oft zäh, da in der Frühphase eines Angriffs oft keine Anspielstation gefunden wird. Die größte Schwäche befindet sich allerdings im defensiven Mittelfeld, wo man mit nur einem Spieler ein wenig unterbesetzt ist, sofern nicht einer der drei offensiven Mittelfeldspieler die Rolle des Box-to-Box Spielers übernimmt.

Ist das nicht der Fall, wird man im Zentrum anfällig bei schnellen Kontern in Umschaltmomenten oder wenn das Überspielen des Pressings so gelingt, dass die Pressingfallen gemieden werden können und die im 4-1-3-2 agierende Mannschaft den Kampf um zweite Bälle verliert.

Gegen den Ball ist diese Variante obendrein extrem laufintensiv; das kann in späten Phasen des Spiels zu konditionellen Problemen führen.

Wie kann man Bielefeld knacken?

Das A und O für den TSV 1860 München gegen die offensivstarke Arminia aus Bielefeld muss der Fokus auf stabile Defensivarbeit und eine kämpferische Einstellung dabei sein. Gibt man den Bielefeldern zu viel Raum, spielen sie mit einer Abwehr Katz und Maus – mit dem klar besseren Ende für die Katze.

Für den eigenen Torerfolg wird vor allem das Tempo der eigenen Angriffe ausschlaggebend sein. Lässt man sich beim Überbrücken des Mittelfelds zu viel Zeit, kann sich die eigentlich hinten recht offen stehende Arminia wieder hinter dem Ball formieren und agiert dann relativ stabil in der Abwehr.

Es gilt also, in Umschaltmomenten durch schnelles Kombinieren möglichst kein Gegenpressing zuzulassen. Gelingt es, sich aus dem Pressing im Positionsspiel freizuspielen, muss man selbst die Offensive zu überladen. Damit wird den Pressingfallen die Chance auf ein Zuschnappen genommen.

Schlüsselspieler

Tor

Jonas Kersken (#1) im Tor der Arminen ist ein solider Torhüter, der seine Stärken vor allem bei der Strafraumbeherrschung zeigt. Auch sonst hat er keine großen Schwächen aufzuweisen. Allerdings hat er eine etwas löchrige Abwehr vor sich. Würden seine Vorderleute es häufiger schaffen, gegnerische Schüsse zu blocken, sähe die Tabellensituation der Arminen besser aus. Der 1,90 m große Kersken hat am bisherigen Abschneiden der Ostwestfalen am wenigsten Schuld.

Abwehr

Die junge Innenverteidigung, in der Semi Belkahia (#5), der im Sommer vom TSV 1860 zu Arminia Bielefeld gewechselt war, der älteste Spieler ist, ist die wohl größte Baustelle der ansonsten soliden Arminia. Hier einen Schlüsselspieler auszumachen fällt mir etwas schwer. Maximilian Großer (#19) und Leon Schneider (#23) haben sich in den letzten Spielen hier in der Stammformation durchgesetzt. Schneider führt die Liga bei den gewonnenen Defensivzweikämpfen mit 83% Erfolgsquote an. Dem muss man jedoch entgegenhalten, dass das bei lediglich 3,5 geführten Zweikämpfen pro Spiel ein Muster ohne Wert sein kann.

Mittelfeld

Marius Wörl (#38), Leihspieler aus Hannover, dessen im Sommer ausgelaufener Vertrag vom TSV 1860 leider nicht verlängert werden konnte, zieht nun im defensiven Mittelfeld die Fäden bei Arminia Bielefeld. Er ist, nachdem er am Ende der Transferperiode im Sommer von Hannover nach Bielefeld verliehen wurde, schnell Stammspieler auf der Position des defensiven Mittelfeldspielers geworden, und dort nun nicht mehr weg zu denken. Über seine Qualitäten muss man wohl niemanden, der Sechzig verfolgt, aufklären. Letzte Saison gehörte er zu den besten Spielern der Mannschaft.

Kaito Mizuta (#25), mit auch erst 23 Jahren, ist ein weiterer junger Spieler der Arminen, der im Mittelfeld vor allem offensiv seine Qualitäten auf den Platz bringt und auch gerne aus dem offensiven Mittelfeldzentrum in die Spitze vorrückt. Sowohl als Vorbereiter als auch als Torschütze ist er jederzeit fähig, entscheidende Situationen vorzubereiten oder abzuschließen. Er ist dribbelstark, passsicher, mit einem guten Auge für sich entwickelnde Situationen, äußerst lauffreudig, gegen den Ball diszipliniert und sehr zweikampffreudig für einen Offensivspieler.

Sturm

Mittelstürmer und Kapitän Fabian Klos (#9) ist mit 36 Jahren der Oldie im jungen Team der Ostwestfalen. Er ist mit sechs Treffern Toptorschütze und hat auch vier Vorlagen auf der Habenseite. Erfahren, schlitzohrig, mit einer hohen Schussgenauigkeit, aber auch uneigennützig, wie es sich für einen Kapitän gehört, ist er in jeder Situation, in der er am Ball ist, eine große Gefahr für das gegnerische Tor, egal ob er sich als Vorbereiter eines Schusses oder als Schütze hervortut. Was er macht, hat Hand und Fuß. Das Verhältnis zwischen Torschüssen und Vorlagen pro Spiel ist bei ihm etwa 2:1. Zudem ist er für einen Stürmer nicht zuletzt aufgrund seiner großen Erfahrung sehr passsicher.

Fazit

Mit frischem Wind durch den überfälligen Wechsel auf der Trainerposition sollte es dem TSV 1860 München gegen eine in der Defensive immer etwas wackelige Arminia Bielefeld möglich sein zu punkten-  ob ein- oder dreifach werden wir sehen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass es den Sechzgern unter Frank Schmöller schon in Bielefeld gelingen wird, ein anderes Gesicht auf dem Platz zu zeigen als zuletzt. Worauf man sich gegen Bielefeld allerdings einrichten muss, ist, dass es durchaus sein kann, dass man, wenn Bielefeld sein Spiel gut aufs Geläuf bringt, auch einem Rückstand hinterherlaufen könnte. Nur bin ich jetzt wieder davon überzeugt, dass die Mannschaft dann in der Lage sein wird, sich dagegenzustemmen und im Fall der Fälle das Ruder herumzureißen, um aus Bielefeld etwas Zählbares mitzunehmen.

Über die richtige taktische Ausrichtung brauchen wir uns nun, denke ich, keine mehr Sorgen zu machen. Die Mannschaft hat mit Bielefeld einen Gegner vor der Brust, wo sie zeigen kann, dass sie auch offensiv im Stande ist, etwas zu leisten. Hinten aggressiv dem Gegner auf die Nerven gehen, stabil stehen, dann schnell, präzise umschalten und kontern sind die Zutaten für einen erfolgreichen Sonntagnachmittag auf der Alm.

Am wichtigsten wird es unabhängig vom Ergebnis sein, zu sehen, ob sich an der Grundeinstellung, wie man mit dem Löwen auf der Brust zu spielen hat, etwas geändert hat – und da bin ich sehr optimistisch!

So könnte Bielefeld beginnen

Datenquelle: Wyscout

Arminia Bielefeld: Relative Ruhe trotz Doppelabstieg

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Die Alm von Arminia Bielefeld
Arminia Bielefeld - TSV 1860 (2015)

Vier Unentschieden in Folge stehen bei Arminia Bielefeld aktuell zu Buche, der letzte Sieg der Ostwestfalen datiert gar vom 28.10., als man den FC Ingolstadt 04 passenderweise mit einer 0:4-Klatsche zurück an die Donau schickte. Dennoch ist gibt man sich auf der Alm mittlerweile betont gelassen.

Arminia Bielefeld: Doppelabstieg & mauer Saisonstart

Dies sah vor einigen Wochen jedoch noch ganz anders aus. Nachdem die Arminia binnen einen Jahres von der Bundesliga in die 3. Liga durchgereicht worden war, fand sie sich dort nach dem 9. Spieltag und empfindlichen Pleiten gegen Saarbrücken (2:6) und im Derby gegen Verl (1:3) plötzlich auf Rang 18 wieder. Die Alarmglocken schrillten zwar, doch wurde Ruhe bewahrt und an Trainer Mitch Kniat, der zur neuen Spielzeit verpflichtet worden war, festgehalten. Inzwischen hat sich der DSC stabilisiert und orientiert trotz zuletzt fünf Spielen ohne Sieg eher nach oben.

Dass es bei den Ostwestfalen nicht von Beginn an rund laufen würde, war indes vorauszusehen. Zu stark war die Fluktuation innerhalb des Kaders gewesen, denn 27 (!) Abgängen standen immerhin 20 (!) Neuzugänge gegenüber.

Vier Ex-Löwen auf der Alm

Einige dieser Neuzugänge sind beim TSV 1860 keine Unbekannten, denn mit Merveille Biankadi, Semi Belkahia, Christopher Lannert und Marius Wörl haben gleich vier Spieler eine Löwen-Vergangenheit. Im Interview mit dem Merkur stellt Chris Lannert fest:

“Wir sind als Ex-Münchner alle gut befreundet, unternehmen auch viel zusammen – wir sind alle froh, hier gelandet zu sein. Mit Semi treffe ich mich hin und wieder zum Spazierengehen, er hat jetzt auch einen Hund, und wir wohnen auch nicht so weit auseinander.”

Lannert ist inzwischen Vizekapitän der Arminia, der unumstrittene Leitwolf hingegen ist Stürmer Fabian Klos, der trotz seiner 36 Jahre unverzichtbar erscheint und in der laufenden Saison bereits sechs Tore beisteuerte.

Arminia Bielefeld – TSV 1860: Wunschaufstellungen sechzger.de

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Wappen 1860 Trikot 92/93 Löwen Wunschaufstellungen
Der Löwe auf einem Trikot des TSV 1860

Maurizio Jacobacci wurde kürzlich seitens des TSV 1860 freigestellt, mit U21-Coach Frank Schmöller hat ein Trainer interimistisch das Traineramt übernommen, der sich in der Entwicklung und Ausbildung junger Spieler auskennt. Die Karten werden also komplett neu gemischt und mit Mansour Ouro-Tagba, Devin Sür, Lukas Reich, Sean Dulic, Moritz Rem und Leon Tutic durften sich Talente im Training präsentieren, die länger oder bisher gar nicht im Profikader dabei waren. Für das Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld fallen beim TSV 1860 die verletzten Joel Zwarts und Daniel Winkler sowie der erkrankte Fabian Greilinger aus; zudem fehlt Leroy Kwadwo gelbgesperrt. Michael Glück hingegen steht nach seiner Sperre wieder zur Verfügung. Nicht nur Frank Schmöller, sondern die sechzger.de Redaktion steht vor der interessanten Aufgabe, die richtige Startelf für Spiel 1 nach Jacobacci zu wählen.

Anmerkung: Die Aufstellungen der Redaktion wurden bereits am Donnerstag erstellt, als der Ausfalls Marco Hillers noch nicht bekannt war.

Wunschaufstellungen: Arminia Bielefeld – TSV 1860

Thomas Enn

Thomas würde keine großen und grundlegenden Änderungen vornehmen. Für die absenten Greilinger und Kwadwo würden Steinhart und Glück in die Startelf rücken. Im Tor der Löwen stünde unverändert David Richter.

Die Wunschaufstellung von Thomas

Stefan Kranzberg

Sehr ähnlich sähe die Aufstellung bei Stefan aus, der ebenfalls Steinhart und Glück in der ersten Elf sieht. Einzige weitere Änderung: Statt Tim Rieder, der nach Stefans Ansicht seiner Führungsrolle zuletzt nicht ausreichend gerecht wurde, dürfte sich Niklas Tarnat mal wieder von Beginn an beweisen. Perspektivisch könnte sich Stefan den jungen Lukas Reich auf der rechten Außenverteidigerposition vorstellen, der am Wochenende jedoch noch in der U19-Bundesliga im Einsatz sein wird.

Die Wunschaufstellung von Stefan

Jan Schrader

Auch Jan würde das Rad nicht komplett neu erfinden, personell jedoch interessante Änderungen vornehmen. So würde bei ihm Julian Guttau den erkrankten Fabian Greilinger links hinten ersetzen – eine Position, die er beim SC Freiburg II auch gelegentlich bekleidet hatte. Auf der linken Offensivposition bekäme Milos Cocic eine Chance von Beginn an. Und: Im Tor würde Marco Hiller wieder in die Startelf zurückkehren!

Die Wunschaufstellung von Jan

Florian Buch

Flo setzt ebenfalls auf das gewohnte 4-2-3-1, würde rechts hinten jedoch Kaan Kurt wieder eine Chance geben. Bei ihm dürfte Milos Cocic die Zehner-Position bekleiden und im Angriff würde er U21-Stürmer Samir Neziri (6 Saisontore) aus dem Hut zaubern.

Die Wunschaufstellung von Florian

Bernd Winninger

Mr. Taktiktafel Bernd Winninger würde es auf der Alm mit einem 4-1-4-1 probieren und auch personell Veränderungen vornehmen. Vor der Viererkette gäbe Niklas Tarnat den Abräumer, für Rieder und Starke bliebe nur ein Platz auf der Ersatzbank. Die offensive Viererkette bestünde aus Guttau, Cocic, Zejnullahu und Schröter, die den schnellen Mansour Ouro-Tagba im Sturm mit Vorlagen füttern sollen.

Die Wunschaufstellung von Bernd

Eure Meinung ist gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Eurer Wunschelf am nächsten? Oder habt Ihr ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

Löwenrunde: “Alles vergessen machen”

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Löwenrunde Schmöller: Alles vergessen machen
Löwenrunde Schmöller: Alles vergessen machen

Am Sonntag um 16:30 Uhr (live bei MagentaSport) sind die Löwen bei Arminia Bielefeld zu Gast. Es wird das erste Spiel unter Frank Schmöller als Interims-Coach an der Seitenlinie sein, nachdem das Heimspiel gegen Essen am vergangenen Wochenende aufgrund der Schneemassen abgesagt werden musste. Bei der Löwenrunde vor dem Auswärtsspiel sprach Schmöller über die Kaderzusammenstellung, den Gegner und die Stimmung in der Mannschaft. Von den Zuschauerplätzen aus verfolgte Stefan Lex die Löwenrunde, er hat inzwischen seinen neuen Job in der Verwaltung der Sechzger angetreten.

Baby-Pause für Hiller – Greilinger fehlt

Gut gelaunt begrüßte Schmöller die Pressevertreter. Er informierte zu Beginn, dass Greilinger aufgrund eines Virus-Infekts am Wochenende nicht zur Verfügung stehen wird. Frühzeitig in die Winterpause verabschiedet hat sich auch Keeper Hiller. “Seine Frau und er erwarten ein Kind. Am Sonntag ist der Geburtstermin. Sonst hätte es einen offenen Konkurrenzkampf gegeben. So aber wird in Bielefeld und Mannheim Richter im Tor stehen”, erklärte Schmöller. Als Ersatz-Keeper steht Schmid auf dem Aufstellungsbogen. Keinen Kontakt habe es von ihm zu Zwarts gegeben, der seine Reha bekanntlich außerhalb Münchens absolviert.

Chance für junge Spieler ist denkbar

Auf Nachfrage von sechzger.de erklärte Schmöller, der in den letzten Tagen einige Spieler der U19 und der U21 zur ersten Mannschaft hochgezogen hatte: “Die Jungs haben einen guten Eindruck hinterlassen. Es kann gut sein, dass jemand mitfährt. Der eine oder andere hat sich ins Blickfeld gespielt, aber das teile ich der Mannschaft morgen mit”. Weiter wollte er sich zum Kader nicht äußern. Schmöller erklärte, dass es in Bielefeld wichtig sei, die Einstellung und die Mittel zu finden, um die Bielefelder in den Griff zu bekommen, die offensiv große Qualität im Kader haben. “Sonst kann es auf der Alm unangenehm werden”, sagte der Interims-Coach weiter, der sich gerne an Bielefeld erinnert: “Als Spieler habe ich dort nie verloren. Uns erwartet sicher eine tolle Atmosphäre und eine große Herausforderung”.

Fortschritte im Training erkennbar

Ebenfalls auf Frage von sechzger.de bestätigte Schmöller, er habe im Training Fortschritte im Team erkennen können. “Wir haben eine bessere Kommunikation auf dem Platz. Man hat im Training gesehen, das Leben im Team ist. Ich habe viele Einzelgespräche geführt und mit dem Mannschaftsrat kommuniziert. Jeder Spieler weiß woran er ist”, sagte der Löwen-Dompteur. Selbstvertrauen müssen sich seine Kicker über harte Arbeit im Training und Spiel holen und “bereit sein, sich zu wehren”, ergänzte Schmöller.

Schmöller: “Können in zwei Wochen alles vergessen machen”

Dem abgesagten Heimspiel gegen Essen trauert Schmöller nur bedingt hinterher. “Die zusätzliche Zeit mit der Mannschaft war nicht schlecht. Auch wenn ich gerne mit einem Heimspiel im Grünwalder angefangen hätte. Das war ein Traum von mir”, sagte der TSV-Coach. So habe man die Zeit genutzt um sich kennenzulernen. Nun wisse jeder Spieler, was von ihm erwartet wird. “Wir haben jetzt in zwei Spielen die Möglichkeit, fast alles vergessen zu machen, was vorher war. Es ist sehr wichtig, mit einem guten Gefühl in die Winterpause zu gehen”, sagte Schmöller weiter.

Schwerer Gegner – gute Vorbereitung

“Bielefeld ist eine sehr flexible Mannschaft mit Tiefgang. Wir müssen auf dem Platz die richtigen Antworten finden. Ich bin kein Freund des Steinchenverschiebens an der Taktiktafel. Wir haben sie analysiert und gesehen, wo sie ihre Stärken und Schwächen haben. Ob wir über einen geordneten Spielverlauf oder über Umschaltspiel agieren, das ist situationsbedingt. Wir müssen Antworten finden”, fordert Schmöller auch von seinem Team Flexibilität.

Mit dem Flugzeug zum Auswärtsspiel

Die Löwen reisen am Samstag mit dem Flugzeug nach Hannover und verbringen ist Ostwestfalen eine Nacht im Hotel, um ausgeruht ins Spiel zu gehen. “Für mich ist das auch neu. Mein letztes Spiel mit Hotelübernachtung ist ungefähr 27 Jahre her”, gab sich Schmöller gut gelaunt. “Ich habe die Abläufe detailliert mit Fatih, unserem Teammanager, durchgesprochen. Wir werden das etwas entspannter gestalten und am Sonntag eine Stunde länger ausschlafen”, sagte Schmöller weiter.

Keine Angst vor Kloß

“Wir dürfen ihn nicht in die Gefahrenzone kommen lassen und müssen bereits frühzeitig die Flanken verhindern. Im Strafraum ist er schwer zu verteidigen. Dort muss man mit ihm Kontakt haben und eine Räume lassen”, forderte Schmöller in Bezug auf Arminia-Stürmer Kloß. Keine großen Besonderheiten, abgesehen von einem Gespräch am Rande des Spiels, erwartet er im Hinblick auf die Ex-Löwen im Kader der Arminia. “Das spielt für uns keine Rolle”, sagte Schmöller. Rund um die Pressekonferenz sorgte er immer wieder für Lacher, als er beispielsweise fragte, ob es denn bei der Löwenrunde nichts zu Essen gäbe, oder dass sich Lex nicht habe für einen Platz im Kader empfehlen können. Auch zum Abschluss hatte er die Lacher auf seiner Seite. “Die Bild ist heute so ruhig, das bin ich gar nicht gewohnt” scherzte der Übungsleiter.

Mit guter Laune und 1.000 Löwenfans unterwegs

Die Stimmung im Lager der Löwen scheint also zu stimmen. Unterstützt werden die Sechzger in Bielefeld trotz der unangenehmen Anstoßzeit am späten Sonntagnachmittag von etwa 1.000 Schlachtebummlern aus der blauen Landeshauptstadt. Mit einem Dreier könnten die Löwen nicht nur Maurizio Jacobacci, sondern auch die schwachen Ergebnisse der letzten Wochen vergessen machen. Wer zu Hause die Daumen drückt, kann das Match wie gewohnt bei uns im Live-Ticker verfolgen.

 

Marco Hiller fehlt den Löwen in Bielefeld und Mannheim

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Marco Hiller (TSV 1860)
Marco Hiller, Torwart des TSV 1860

Aus dem wohl schönsten Grund der Welt wird Marco Hiller dem TSV 1860 bei den bevorstehenden Auswärtsspielen in Bielefeld und Mannheim fehlen. Seine Lebensgefährtin Chloé erwartet in den kommenden Tagen Nachwuchs.

TSV 1860 in Bielefeld und Mannheim ohne Hiller

Nachdem zuletzt ohnehin David Richter das Tor des TSV 1860 gehütet hatte und auch bei Frank Schmöller die Tendenz in Richtung des Neuzugangs aus Offenbach zeigte, wird voraussichtlich Julius Schmid in den kommenden beiden Partien den Platz auf der Ersatzbank einnehmen.

Marco Hiller zeigte sich dankbar, bei der Geburt seines ersten Kindes dabei sein zu dürfen:

“Bei der Geburt des eigenen Kindes dabei zu sein wird sicher eines der schönsten Erlebnisse, bei dem ich meiner Freundin Cloé unbedingt beistehen möchte. Ich habe schon von einigen Mannschaftskollegen gehört, wie einzigartig es ist, den Nachwuchs zum ersten Mal in den Armen zu halten. Auf diesen Moment freue ich mich unglaublich. Daher bin ich Frank Schmöller sehr dankbar, dass er mir ermöglicht, in München bleiben zu können.”

Wir wünschen Marco, Chloé und ihrem Nachwuchs natürlich nur das Beste!

Bild: Oliver Rabuser

Heute Abend: Giesinger Adventssingen im Sechzgerstadion

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8 Giesinger Adventssingen

Heute Abend veranstalten die Freunde des Sechzger Stadions gemeinsam mit der Fußballabteilung des TSV 1860 München e.V. das Giesinger Adventssingen. Es ist bereits die neunte Auflage der Veranstaltung, die letztes Jahr einen Besucherrekord feierte.

9.Giesinger Adventssingen am Freitag, 15.Dezember

Fernab der sportlichen Ereignisse findet heute ein Termin statt, der mittlerweile fest in den Terminkalender der Löwenfans in der Vorweihnachtszeit gehört. Gemeint ist das Giesinger Adventssingen, das heute um 18 Uhr stattfindet. Eingeladen sind hierzu nicht nur die Fans des TSV 1860, sondern auch die Anwohner aus dem Viertel und Münchner Bürger im Allgemeinen. Im letzten Jahr konnte die Veranstaltung einen Besucherrekord verzeichnen.

Ihr Debüt feiern beim Adventssingen in diesem Jahr die Sechzger Musikanten. 2022 war der Auftritt kurzfristig ausgefallen, da zu viele Musiker krank waren. Nun soll es im neuen Anlauf endlich klappen. Gestartet wird dann traditionell mit dem Sechzgermarsch. Los geht es im Grünwalder Stadion um 18 Uhr, der Eintritt ist frei.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Die Freunde des Sechz’ger Stadions e.V. und die Fußballabteilung des TSV München von 1860 e.V. veranstalten am Freitag, 15. Dezember 2023 ab 18 Uhr (Einlass ab 17.15 Uhr) das 9. Giesinger Adventssingen in der Stehhalle des Stadions an der Grünwalder Straße.

Eingeladen sind wie immer nicht nur Löwenfans, sondern generell alle Münchner Bürger und ganz besonders die Nachbarn aus dem Viertel“, so Martin Scherbel, der Vorsitzende der Freunde des Sechz’ger Stadions.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind aber gerne gesehen, da Kerzen, Nikolausmützen und Liederbücher an die Besucher verteilt werden. Ein etwaiger Überschuss geht an die Jugend des TSV 1860 und soziale Einrichtungen im Viertel.

Wie schon bei den letzten Adventssingen tritt auch heuer der Giesinger Bud Spenzer Heart Chor wieder auf. „Erstmals dabei sein werden die Sechzger-Musikanten“, berichtet Thomas Bohlender, Fußball-Abteilungsleiter des TSV 1860. Die Blasmusiker der 2021 gegründeten Musik-Sparte der Löwen werden – wie schon bei ihren Auftritten bei mehreren 1860-Spielen und Vereinsversammlungen – natürlich auch den Sechzger-Marsch, das traditionelle Auftaktlied des Adventssingens, erklingen lassen.
Abgerundet wird die Musikerschar durch die sogenannten Adventssingen-All-Stars, die der Veranstaltung seit Anbeginn die Treue halten, darunter die Punk-Band Rauschangriff.

Auch Pastoralreferent Gerhard Wastl vom katholischen Pfarrverband Obergiesing wird wieder mit von der Partie sein und gemeinsam mit dem evangelischen Pfarrer Rolf Wohlfahrt einen christlichen Segen erteilen.

Fanartikel- und Infostände

Glühwein, Tee, Softdrinks, Bier und die üblichen Stadionsnacks sind am Kiosk unter der Stehhalle erhältlich. Auch wird es wieder verschiedene Fanartikel- und Infostände geben. Die Besucher können dort auch das eine oder andere Weihnachtsgeschenk erwerben.

Einige Bitten haben die Freunde des Sechz’ger Stadions an die Besucher: „Wer aus den Vorjahren noch eine Nikolausmütze zuhause hat, sollte diese im Sinne der Nachhaltigkeit wieder mitbringen. Pyrotechnik ist aus feuerpolizeilichen Gründen auch heuer verboten und sollte am besten bis Silvester unter Verschluss gehalten werden. Wir verteilen aber wie in den letzten Jahren Kerzen und Wunderkerzen. Deren Abbrennen ist erlaubt“, so Martin Scherbel.

Beruft Schmöller U21-Spieler Leon Tutic in den Profikader?

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Tutic Leon TSV 1860 U21

“Neue Besen kehren gut” lautet ein bekanntes Sprichwort, das nur allzu gerne auch im Kontext eines Trainerwechsel benutzt wird. Neben frischen Ideen präsentiert der neue Übungsleiter gerne auch neues Personal. Im Falle des TSV 1860 könnte beispielsweise Leon Tutic davon profitieren, dass sein U21-Trainer Frank Schmöller nun – zumindest vorübergehend – bei den Profis das Sagen hat.

U21-Spieler Leon Tutic im Profikader?

Durch seine Leistungen in der Bayernliga hat Leon Tutic, der sich im offensiven Mittelfeld am wohlsten fühlt, durchaus auf sich aufmerksam gemacht. In der laufenden Saison stehen für den 21-Jährigen bei 20 Einsätzen bereits sieben Tore und zwei Assists zu Buche. Doch es gibt nicht nur Positives über den gebürtigen Rosenheimer zu berichten: Bei der Niederlage der U21 in Gundelfingen sah Tutic nach einer Tätlichkeit die Rote Karte.

Wer aber ist Leon Tutic überhaupt? Seine ersten sportlichen Schritte machte der Offensivspieler beim SB DJK Rosenheim und beim DFI Bad Aibling, bevor er 2017 erstmals zum TSV 1860 wechselte. Dort durchlief er die weiteren NLZ-Teams, ehe er in der Saison 2021/22 zu 30 Einsätzen (6 Tore, 1 Vorlage) in der U21 kam.

Anschließend wechselte er in die 2. Liga Kroatiens zum späteren Aufsteiger NK Rudes, wo ihm jedoch der Durchbruch verwehrt blieb. Dort kam Leon Tutic lediglich zu einem Kurzeinsatz und löste seinen Vertrag bereits im Dezember 2022 wieder auf. Zur neuen Saison heuerte er dann erneut an der Grünwalder Straße an und führt dort zur Winterpause die interne Torschützenliste mit sieben Treffern an.

Bild: Sampics (Stefan Matzke)

Tim Rieder im Interview: “Schmöller bringt viel Spaß rein!”

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06 Tim Rieder TSV 1860 München

Nach seiner Rückkehr aus der langen Verletzungspause erkämpfte sich Tim Rieder unter Maurizio Jacobacci schnell einen Stammplatz im defensiven Mittelfeld. Seine angedachte Leaderrolle konnte Rieder nur bedingt erfüllen, äußert sich im Interview mit der AZ jedoch selbstkritisch und hofft darauf, dass Frank Schmöller einen positiven Effekt auf die Mannschaft haben wird.

Tim Rieder im Interview mit der AZ

Natürlich zeigt sich der 30-Jährige unzufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf und ist sich bewusst, dass die Demission von Maurizio Jacobacci nicht zuletzt auch aufgrund der Leistungen auf dem Platz erfolgte:

“Es ist aus der Sicht eines Fußballprofis natürlich nie schön, wenn der Trainer gehen muss. Wenn solche Dinge passieren, heißt das auch: Du hast deinen Job als Spieler nicht richtig erledigt. Da steht jeder einzelne Spieler in der Pflicht.”

Gleichwohl ist Rieder der Meinung, dass die Löwen nicht so schlecht seien, wie es der aktuelle Tabellenstand aussagt:

“Wir sind gegen Mannheim und Duisburg gut reingekommen. Danach haben wir oft gut gespielt, die Spiele waren oft auf Messers Schneide. Leider Gottes haben wir es nicht geschafft, sie auf unsere Seite zu ziehen. Wenn wir die Gründe dafür wüssten, hätten wir es abgestellt. Es gab viele knifflige Situationen, die uns oft die Punkte gekostet haben. Leider zählen am Ende des Tages nur die Ergebnisse.”

“Ein Privileg, das Trikot zu tragen”

Vom Trainerwechsel zu Frank Schmöller erhofft sich Tim Rieder einen positiven Effekt und setzt dabei auch auf die Motivationsfähigkeit des 57-Jährigen:

“Unser neuer Trainer will jedem Spieler wieder klarmachen, was es heißt, für Sechzig Fußball spielen zu dürfen: dass es ein Privileg ist, das Trikot zu tragen. Er hat uns auch beschworen, zuhause im Grünwalder Stadion wieder eine Macht zu werden.”

Wie das gelingen kann?

“Er bringt viel Spaß rein, viele Spielformen. Frank Schmöller ist ja schon lange hier im Verein und ist ein Trainer, der die Löwen versteht. Er will uns wieder Selbstvertrauen einflößen und sagt uns: “Ihr seid doch alle gute Kicker! Ihr könnt in dieser Liga jeden schlagen, wenn ihr an euer Maximum geht!”

Gelingt bereits am Sonntag in Bielefeld der ersehnte Turnaround?

Arminia Bielefeld – TSV 1860: Ergebnistipp Michael Liendl

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Michael Liendl Tsv 1860
Talkgast Michael Liendl im Trikot der Löwen (Bild: CR Fotos)

Vor einigen Wochen durften wir Michael Liendl im sechzger.de Talk begrüßen. Dabei berichtete der Österreicher nicht nur von seiner aktiven Karriere, sondern auch von seinem Einstieg ins Trainergeschäft. Für das Auswärtsspiel des TSV 1860 bei Arminia Bielefeld wagt der 38-Jährige einen Ergebnistipp.

Michael Liendl ist vorsichtig optimistisch

Wie er im Podcast verriet, verfolgt Michael Liendl seine ehemaligen Vereine noch aufmerksam – so also auch unsere Löwen. Bezüglich der Partie bei Arminia Bielefeld ist er angesichts des jüngst erfolgten Trainerwechsels vorsichtig optimistisch, verspricht sich kurzfristig aber auch keine Wunderdinge:

“Bielefeld sind ja die Unentschieden-Könige. Nachdem sie die letzten vier Spiele alle X gespielt haben, bleibe ich auch bei einem X und tippe 1:1.”

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen und nach den drei Nullnummern zuletzt gegen Pipinsried, Unterhaching und Dortmund II wäre es immerhin ein Punkt…

664 Profispiele

Zwar war das Karriereende von Michael Liendl mit einer riesigen Enttäuschung verbunden, als er mit dem GAK den Aufstieg in die 1. österreichische Bundesliga am letzten Spieltag verpasste, doch kann der Mittelfeldspieler auf eine tolle Laufbahn zurückblicken, die ihn u.a. zu Twente Enschede, Austria Wien, Fortuna Düsseldorf und dem TSV 1860 (2015-2017) führte. In 20 Jahren absolvierte der gebürtige Grazer insgesamt 664 Spiele in Österreich, Deutschland und den Niederlanden.

Bild: CR Fotos

TSV 1860 U16 unterliegt RB Leipzig mit 0:2

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TSV 1860 U16 RB Leipzig 1

4 Grad, starker Regen – nicht unbedingt die besten Voraussetzungen für einen gemütlichen Fußballabend. Trotzdem trafen am Donnerstag die U16 Mannschaften des TSV 1860 und von RB Leipzig in der Sportschule Oberhaching aufeinander. Nach 90 Minuten siegte der Nachwuchs der Brausekicker mit 2:0.

TSV 1860 U16 unterliegt RB Leipzig mit 0:2

Bis zur Pause hielt die Elf von Peter Ulbricht ein torloses Remis, nach dem Seitwenwechsel schlugen die Gäste jedoch zweimal zu und setzten sich am Ende auch verdient durch.

Der ältere B-Junioren-Jahrgang der Löwen (U17) trifft am Samstag (14 Uhr) in der Bundesliga auf den 1. FC Nürnberg und hofft auf zahlreichen Besuch.

Die Junglöwen unterlagen den Gästen mit 0:2.