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Morgen Abend: Benefizspiel der U19 in Kochel

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Heute Abend: Benefizspiel der U19 in Kochel
Heute Abend: Benefizspiel der U19 in Kochel

Vor einigen Monaten hatte ein schweres Unwetter in der Region Kochel und Benediktbeuern für Millionenschäden gesorgt. Der TSV 1860 München will die Opfer unterstützen, daher findet am Dienstag, 10. Oktober, um 18:30 Uhr ein Benefizspiel der Löwen-U19 gegen den FC Kochelsee-Schlehdorf statt. Für das leibliche Wohl ist dabei natürlich gesorgt.

Tickets sind im Vorverkauf oder an der Abendkasse erhältlich. Erwachsene zahlen im Vorverkauf 5 Euro und an der Abendkasse 6 Euro. VIP-Karten sind für 60 Euro zu haben.

Der Erlös geht zu 100 Prozent an die Unwettergeschädigten in der Region. Vorbestellungen sind unter benefizspiel@fckschlehdorf.de oder per Whatsapp unter 0151-11509239 möglich.

Heute Abend: Benefizspiel der U19 in Kochel
Heute Abend: Benefizspiel der U19 in Kochel

Drei Siege: Erfolgreiches Wochenende für die Löwinnen

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SG Röhrmoos Löwinnen TSV 1860

Drei Spiele, drei Siege – die Löwinnen des TSV 1860 blicken auf ein erfolgreiches Wochenende zurück. Während die die 1. und die 2. Mannschaft im Punktspielbetrieb jeweils drei Punkte einfuhren, setzte sich die U17 in einem Freundschaftsspiel durch.

Erfolgreiches Wochenende für die Löwinnen

Den Auftakt machten am Samstag die B-Juniorinnen, die sich trotz 1:2-Pausenrückstandes noch mit 3:2 gegen den FC Ergolding durchsetzen konnten.

Tags darauf reisten die Löwinnen I zur SG Röhrmoos/Schwabhausen und behielten ihre weiße Weste in der Kreisklasse. Julia Lehmann erzielte in der 37. Minute das Tor des Tages und bescherte dem TSV 1860 einen 1:0-Auswärtssieg. Die Tabelle führen die Löwinnen mit 15 Punkten aus 5 Partien an, es folgen die SG Sentilo-Blumenau/Pullach (9 Pkt., 3 Spiele) und der FC Stern III (7 Pkt., 4 Spiele).

Deutlich einseitiger gestalteten die Löwinnen II ihren Auftritt beim FC Perlach 1925. Bereits zur Pause führten sie mit 5:0, am Ende stand ein deutlicher 13:1-Auswärtssieg für 1860 zu Buche. Corinna Zellner gelang dabei ein Hattrick innerhalb von acht Minuten (9./15./17.), die weiteren Treffer erzielten Verena Modlinger (3), Manuela Paßreiter (2), Laura Schmidt Bäse, Michelle Raabe, Melanie Schleifer, Saadet Tombul und eine Perlacherin per Eigentor.

Mit 12 Zählern und 38:1 Toren aus den ersten vier Saisonspielen führen die Löwinnen II die Tabelle der A-Klasse vor dem punktgleichen FC Dreistern Neutrudering an.

Sechzig am Wochenende: TSV 1860 U17 besiegt FSV Mainz 05

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TSV 1860 U17 FSV Mainz 05 Bundesliga Erdogan

Ein durchaus erfolgreiches Löwen-Wochenende liegt hinter uns: Die Profis trotzten dem Tabellenführer ein Remis ab, die U21 siegte und auch die Dritte, die Vierte sowie die drei Frauen-Mannschaften blieben siegreich. Auch die U17 des TSV 1860 konnte in der Bundesliga gegen den FSV Mainz 05 drei Punkte einfahren.

TSV 1860 U17 besiegt FSV Mainz 05

Bereits zum dritten Mal in Folge blieb die Elf von Felix Hirschnagl ungeschlagen und ließ den Tabellenkeller somit vorerst hinter sich. Trotz Verletzungssorgen übernahm die U17 des TSV 1860 von Beginn an die Kontrolle und gab dem FSV Mainz 05 deutlich zu verstehen, dass man gewillt war, die drei Punkte in Giesing zu behalten. Emre Erdogan sorgte in der 25. Minute per Elfmeter für die Führung der Junglöwen, Noah Plöttner ließ in der 48. Minute den zweiten Treffer folgen.

In der Bundesliga-Tabelle verbesserte sich der TSV 1860 mit dem Heimsieg auf Platz 11, Tabellenführer ist der VfB Stuttgart.

Die Spiele im Überblick

Freitag, 06.10.

19.00 Uhr: 1. FC Heidenheim – U19 1:2

Samstag, 07.10.

09.00 Uhr: U9 – TSV Poing U10 6:1
10.00 Uhr: SV-DJK Kolbermoor U13 – U11 1:3
11.00 Uhr: U13 – SpVgg Unterhaching 6:1
13.30 Uhr: Löwinnen U17 – FC Ergolding 3:2
14.00 Uhr: Profis – Dynamo Dresden 0:0
14.00 Uhr: U21 – SV Erlbach 2:0
15.00 Uhr: 4. Mannschaft – TSV Großhadern II 7:0
15.30 Uhr: U15 – SpVgg Greuther Fürth 0:3
17.30 Uhr: 3. Mannschaft – TSV Großhadern 4:2

Sonntag, 08.10.

09.15 Uhr: U10 – SV Waldperlach U11 8:1
10.00 Uhr: FC Augsburg – U9 -:-
11.00 Uhr: U17 – FSV Mainz 05 2:0
12.30 Uhr: SG Röhrmoos/Schwabhausen – Löwinnen I 0:1
13.00 Uhr: TSV 1880 Wasserburg U13 – U11 1:2
14.00 Uhr: U16 – 1. FC Nürnberg 2:2
14.30 Uhr: SpVgg Unterhaching – U14 3:1
15.30 Uhr: FC Perlach 1925 – Löwinnen II 1:13
16.30 Uhr: U12 – TSV 1860 Rosenheim U13 4:0

Sechzig um Sieben: Rang 13 nach dem Remis gegen Dresden

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Sechzig um Sieben: Löwen in Rot, im Podcast und im Blick

Rang 13 lautet die aktuelle Realität an der Grünwalder Straße. Das 0:0 gegen den Tabellenführer aus Dresden machte zwar Mut, offenbarte aber auch Baustellen bei den Löwen. Siegreich waren dagegen zahlreiche andere Teams des TSV 1860 am Wochenende. In der 3.Liga erwartet den Präsidenten des SV Sandhausen hingegen aller Voraussicht nach ein Ermittlungsverfahren.

Giesinger Gedanken nach dem Unentschieden gegen Dynamo Dresden

Ratlos lässt Thomas die Englische Woche mit den Löwen zurück. Schwankende Leistungen, interessante Pressekonferenzen und vier Punkte – so könnte man die letzten drei Spiele des TSV 1860 München zusammenfassen. Wie gewohnt verarbeitet Thomas seine Überlegungen in den Giesinger Gedanken.

Pressekonferenz mit Markus Anfang und Maurizio Jacobacci

Ähnliche Einschätzungen vom Spiel hatten die beiden Trainer auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Vor allem aber bei der kniffligen Elfmetersituation in der Nachspielzeit gingen die Meinungen dann doch auseinander. Jacobacci freute sich vor allem über die sehr gute Leistung in der Defensive, sprach aber auch weiterhin von einem Prozess, in dem sich sein Team befinde.

U21 gewinnt auch gegen Erlbach

Weitere drei Punkte gingen auf das Konto der zweiten Mannschaft des TSV 1860. Gegen den SV Erlbach absolvierte die Elf von Frank Schmöller parallel zu den Profis eine gute Partie und siegte am Ende mit 2:0. Ein Wehrmutstropfen war sicherlich die gelb-rote Karte für Mansour Ouro-Tagba, die er sich nach seiner Einwechslung innerhalb von acht Minuten einfing. Kommenden Samstag sind die Sechzig Amateure dann in Kirschanschöring zu Gast.

TSV 1860 III & IV gegen Großhadern erfolgreich

Apropos Sechzig Amateure: die Dritte und Vierte sind weiterhin in der Spur. Beim Doppelspieltag gegen den TSV Großhadern an der Sportanlage St-Martin-Straße siegte der TSV 1860 IV zunächst klar, ehe die Dritte ebenfalls drei Punkte bejubeln durfte. Beide Mannschaften liegen in ihrer Liga damit auf einer tollen Platzierung.

Löwinnen gewinnen gegen Röhrmoos

Ungeschlagen sind die Löwinnen nach dem aktuellen Wochenende. Gegen die Spielgemeinschaft SpVgg Röhrmoos / TSV Schwabhausen reichte es zu einem knappen 0:1-Auswärtssieg. Das Tor des Tages erzielte Julia Lehmann.

News aus der 3.Liga

Der 10.Spieltag

Die Englische Woche ist vorüber und weiterhin führt Dynamo Dresden die Tabelle der 3.Liga an. Dahinter folgt Aufsteiger Ulm, der auch in Sandhausen mit 2:1 gewinnen konnte. Für ein dickes Ausrufezeichen sorgte der Sportclub Verl und gewann mit 5:0 in Essen. Regensburg entschied die Sonntagabendpartie in Ingolstadt für sich, der nächste Löwengegner Münster gewann klar in Halle. Der TSV 1860 fällt mit den Ergebnissen vom Wochenende auf Platz 13 zurück.

Präsident von Sandhausen soll Schiedsrichter attackiert haben

Wie bereits geschrieben verlor der SV Sandhausen am Freitagabend gegen Ulm. Im Nachgang der Partie soll der Präsident des SVS, Jürgen Machmeier, den Schiedsrichter Florian Exner sowie einen seiner Assistenten einem Bericht des DFB zufolge körperlich angegangen sein. Die Meldung verbreitete sich nach der Veröffentlichung wie ein Lauffeuer. Wie der Verband dagegen vorgehen wird, ist noch nicht bekannt – ebenso wenig wie eine mögliche Strafe für Machmeier.

Pressekonferenz nach dem Remis gegen Dynamo Dresden

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Endergebnis TSV 1860 München SG Dynamo Dresden 0 0 10 Spieltag 3 Liga 2023 24

Nach dem torlosen Unentschieden zwischen dem TSV 1860 München und der SG Dynamo Dresden äußerten sich die beiden Trainer Maurizio Jacobacci sowie Markus Anfang auf der Pressekonferenz zu der Partie im Grünwalder Stadion. 15.000 Zuschauer sahen ein 0:0 mit wenig Chancen auf beiden Seiten.

Pressekonferenz nach TSV 1860 – Dynamo Dresden 0:0 (0:0)

Während der Tabellenführer aus Dresden unter der Woche sein Heimspiel gegen Halle gewinenn konnte, verloren die Löwen bekanntlich in Ulm und wollten ihren Fans im Grünwalder Stadion eine bessere Leistung präsentieren. Das gelang vor allem in der Defensive, die Gäste kamen kaum zu Chancen. Allerdings entwickelte der TSV 1860 auf der Gegenseite ebenfalls wenig Durchschlagskraft, sodass die Partie fast schon folgerichtig torlos endete.

Auf der Pressekonferenz nach Abpfiff äußerte sich zunächst Markus Anfang, Trainer der SG Dynamo Dresden, zu den zuvor gesehenen 90 Minuten. Man habe seinem Team die Englische Woche mit wenig Regeneration angemerkt. Die nötige Frische habe gefehlt, um möglicherweise mit drei Punkten nach Dresden reisen zu können. Seine Mannschaft habe das Spiel größtenteils kontrolliert, insgesamt sah auch Anfang ein “sehr chancenarmes Spiel“. Etwas trauerte der 49-Jährige der strittigen Strafraumsituation in der Nachspielzeit nach, in der es aus seiner Sicht durchaus Elfmeter hätte geben können. Grundsätzlich nehme man das 0:0 gegen den TSV 1860 gerne mit – “ein toller Verein, der auch nicht in die 3.Liga gehört.

Schröter-Auswechslung vorab vereinbart

Sein Gegenüber Maurizio Jacobacci äußerte sich ähnlich und sprach von einem interessanten Spiel aus taktischer Sicht. Die Löwen hätten gerade im ersten Durchgang fantastisch verteidigt gegen eine eingespielte Mannschaft. Nach dem Seitenwechsel hätte der TSV 1860 aus Sicht des Trainers bei der Kopfballchance durch Zwarts in Führung gehen müssen. Beim Elfmeter war der 60-Jährige froh, dass Bundesliga-Schiedsrichter Robert Hartmann nicht auf den Punkt zeigte – aus seiner Sicht eine korrekte Entscheidung des Unparteiischen. Grundsätzlich war Jacobacci mit dem Punkt und der Leistung seiner Mannschaft zufrieden, die leidenschaftlich verteidigt habe.

Es ist ein gutes 0:0 gegen einen sehr guten Gegner.

Kurz äußerte er sich zu der Auswechslung von Morris Schröter in der 66.Minute. Sowohl mit dem Spieler als auch den Physios war vor Anpfiff vereinbart worden, dass der Mittelfeldspieler nach seiner Verletzung maximal 60 Minuten Spielzeit bekommen sollte. Es sollte keine neue Verletzung risikiert werden, damit Schröter in den kommenden Wochen für die Löwen auf dem Platz stehen kann. Ihm habe es “wahnsinnig wehgetan ihn rauszunehmen”, wichtiger sei aber gewesen nichts zu riskieren. Grundsätzlich betonte der Trainer des TSV 1860 noch einmal, dass man sich in einem Prozess befinde, das Defensivverhalten sich bereits weiterentwickelt habe und die Offensive noch verbessern müsse, um mehr Durchschlagskraft entfalten zu können.

Giesinger Gedanken nach dem Unentschieden gegen Dresden: Ratlos

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Mit einem weitgehend ereignislosen Spiel zwischen dem TSV 1860 München und Dynamo Dresden geht die englische Woche zu Ende. Eine Woche, die einen in vielen Punkten rund um die Löwen mal wieder ratlos zurücklässt.

Andauernde Formschwankungen

Sechzig zeigte in den drei Spielen der vergangenen Woche drei verschiedene Gesichter. Diese andauernden Formschwankungen machen einen doch etwas ratlos. Gegen den SC Verl agierten die Löwen sehr bedacht, warteten auf ihre Chance, gingen glücklich in Führung und ließen gegen die gefährlichen Ostwestfalen dann keine Ausgleichschance mehr zu. Wie gefährlich Verl auswärts sein kann, zeigten sie beim 5:0-Auswärtssieg in Essen. Daher sah ich die Mannschaft gefestigt und dachte (oder hoffte?), dass man in Ulm beim starken Aufsteiger mit ähnlicher Taktik an den Start geht und auch dort etwas mitnehmen könnte. Pustekuchen, 1860 legte einen desaströsen Auftritt hin und konnte froh sein, in Ulm nur 1:0 verloren zu haben. Gestern – immerhin gegen den Tabellenführer aus Dresden – zeigten die Löwen eine disziplinierte Leistung in der Defensive nach dem Motto “Safety first”, obwohl der Mannschaft die Verunsicherung nach dem blamablen Spiel von Ulm anzusehen war. Erst in der Nachspielzeit konnte Dresden gefährlich vor das Tor von Marco Hiller vorstoßen. Allerdings hatte Sechzig in der Offensive selbst auch nicht viel anzubieten. Lediglich einen Kopfball von Zwarts nach Flanke von Zejnullahu konnte man als Chance für 1860 werten.

Ratlos, warum Zwarts im Sturmzentrum permanent auf sich alleine gestellt ist

Joel Zwarts und seine Rolle im Spiel des TSV 1860 sind für mich auch durchaus optimierbar. Zwarts rackert sich Spiel für Spiel vorne ab und zeigt aus meiner Sicht den nötigen Einsatz und gute Leistungen. Allerdings dürfte der Vollblutstümer selbst mit seiner Performance bei 1860 nicht gerade zufrieden sein. Lediglich drei Tore stehen für ihn bisher zu Buche, zwei davon aus dem Spiel in Duisburg. Was aus meiner Sicht weniger an ihm selbst liegt, sondern an der Unterstützung durch seine Mitspieler. Zwarts hängt vorne weitestgehend alleine in der Luft. Wenn er angespielt wird, hat er meist keinerlei Optionen den Ball an einen – womöglich gar besser postierten – Mitspieler weiterzugeben. Er ist ständig auf sich alleine gestellt und muss daher oft den Abschluss im Alleingang suchen. Oder den Ball lange festmachen und ewige Sekunden warten, bis seine Mannschaftskameraden nachrücken, was natürlich nicht immer gelingen kann. Gegen Dresden mag das OK sein. Gegen andere Gegner, gerade wenn man zurück liegt, stelle ich mir aber schon die Frage, warum nicht mal ein zweiter Mann für das Sturmzentrum eingewechselt wird und für mehr Optionen in der Offensive sorgt. Eine weitere Variante wäre, dass Guttau und Schröter von den Flügeln aktiver ins Zentrum einrücken und Zwarts im Zentrum besser unterstützen. Beim Tor gegen Verl hat man gut gesehen, dass Zwarts den Ball gut festmachen kann und dann nachrückende Spieler bedienen kann. Das müsste aus meiner Sicht wesentlich häufiger und schneller geschehen.

Jacobaccis Pressekonferenzen

Sehr ratlos machten die Löwenfans die letzten Pressekonferenzen von Maurizio Jacobacci.  Sie waren das Top-Thema auf dem Grünspitz vor dem Spiel. Nach dem Spiel in Ulm machte er den Wind als Hauptschuldigen für die Niederlage von 1860 aus, sprach einigen seiner Spieler die nötige Spielintelligenz ab und sah die Pyo-Einsätze der Löwenfans als Grund dafür an, dass seine Spieler keinen Spielrhythmus fanden. Das hätte aus meiner Sicht nicht sein müssen, denn einen erkennbaren Spielrhythmus legte Jacobaccis Team in 96 Minuten nicht auf den Ulmer Rasen. Kritik an den eigenen Spielern sollte man intern äußern und den Wind zum Sündebock zu machen, sorgte schon bei Jacobaccis Vorgänger für Kopfschütteln in der Anhängerschaft. Noch ratloser machten mich und andere Löwenfans aber die Pressekonferenz vor dem Dresden-Spiel. Da spricht Jacobacci über diverse “Fast-Chancen”, die 1860 gehabt hätte, wenn dieser oder jener Pass gekommen wäre und so weiter. Hier zitiere ich gerne Werner Lorant: “Hätte, wäre, wenn und aber – alles nur Gelaber.” Außerdem wechselte Jacobaccis Ton von weinerlich bis aggressiv. Alles sehr gewöhnungsbedürftig. Aber vielleicht gibt uns der Herrgott höchstpersönlich bald ein Zeichen, denn wie wir ja seit gestern wissen, ist er Fan von München Sechzig. Wobei ich auch hier ratlos bin, warum er uns dann immer auf so harte Proben stellt…

 

Dritte und Vierte des TSV 1860 besiegen TSV Großhadern

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Tsv 1860 Iv Vierte Dritte Tsv Großhadern

Als wahre Schnellstarter präsentierten sich am Samstag die Dritte und die Vierte des TSV 1860 gegen den TSV Großhadern und feierten am Ende jeweils Heimsiege. Beide Teams führen somit vorerst die Tabelle an.

Vierte deklassiert TSV Großhadern

Alexander Petö war der Mann des Tages beim 7:0-Sieg der 4. Mannschaft des TSV 1860. Gegen den TSV Großhadern II erzielte Petö innerhalb der ersten neun Minuten einen lupenreinen Hattrick für die Vierte und ließ in der 15. Minute mit dem 5:0 sogar noch einen vierten Treffer folgen. Zwischendrin hatte Dorian Petkovic auf 4:0 erhöht. In der 19. Minute machte ein Eigentor das halbe Dutzend voll, ehe Ersan Zeybek in der 24. Minute gar das 7:0 folgen ließ.

Anschließend ließ der TSV 1860 IV Gnade vor Recht ergehen, festigte mit dem Kantersieg jedoch die Tabellenführung in der Kreisklasse.

TSV 1860 III erkämpft sich Heimsieg

Deutlich mehr Gegenwehr bot die 1. Mannschaft des TSV Großhadern dem TSV 1860 III. Zwar legten die Löwen auch hier einen Blitzstart hin und führten durch Peter Lettenbauer (7.) und Julian Schleich (8.) schnell mit 2:0, doch der ehemalige Bayernligist kämpfte sich zurück in die Partie und verkürzte durch Peter Bader (56.) auf 2:1.

Peter Lettenbauer stellte zwar den alten Vorsprung wieder her (71.), doch auch diesmal hatten die Haderner eine Antwort parat und so hieß nach dem Treffer von Julian Trischberger nur zwei Minuten später 3:2. Den Schlusspunkt setzte Mario Krischel mit dem 4:2 (77.) und bescherte der Dritten damit die vorläufige Tabellenführung in der Kreisliga. Durch einige verlegte Partien ist das Tabellenbild jedoch etwas verzerrt und bereits morgen könnten der SV Planegg-Krailling und der SV Kosova München an den Löwen vorbeiziehen.

Gegen SV Erlbach: Vierter Sieg in Folge für TSV 1860 U21

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23 Devin Sür TSV 1860 U21

Nach den Erfolgen gegen den TSV Kottern, Schwaben Augsburg und beim TSV Rain feierte U21 des TSV 1860 am Samstag gegen den SV Erlbach bereits den vierten Sieg in Folge. Devin Sür und Samir Neziri trafen für die Elf von Trainer Frank Schmöller.

Vierter Sieg in Folge für TSV 1860 U21

Eine Grippewelle hatte die Amateure während der Woche erfasst, zudem stand Tim Kloss heute im Kader der Profis gegen Dynamo Dresden. Überraschend zum Einsatz kam hingegen Phillipp Steinhart, der nach seiner langen Verletzungspause Spielpraxis in der Bayernliga sammeln durfte.

Vor nur 60 Zuschauern in der Kies-Arena in Gilching war es Devin Sür (siehe Titelbild), der die U21 in der 21. Minute in Führung brachte. Noch vor der Pause erhöhte Samir Neziri mit seinem vierten Saisontreffer auf 2:0, was gleichzeitig den Endstand bedeutete.

Weniger positive Schlagzeilen schrieb diesmal Mansour Ouro-Tagba, der erst in der 80. Minute eingewechselt worden war, acht Zeigerumdrehungen später jedoch schon wieder mit Gelb-Rot den Platz verlassen musste.

Statistik

Aufstellung:
Maximilian Rothdauscher – Mason Judge, Moritz Rem (90. Alexander Mehring), Phillipp Steinhart – Damjan Dordan, Moritz Bangerter (79. Colin Beutel), Ahanna Francis Agbowo, Leon Tutic – Samir Neziri (80. Mansour Ouro-Tagba), Philip Kuhn (90. Sean Dulic), Devin Sür

Tore:
1:0 Devin Sür (21.), 2:0 Samir Neziri (59.)

Gelb Rot:
Mansour Ouro-Tagba (88./TSV 1860 München U21)
Maximilian Sammereier (90./SV Erlbach)

Unberechenbare Löwen – Sechzig punktet gegen Tabellenführer

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Unberechenbare Löwen
Unberechenbare Löwen

Als Außenseiter gingen die Löwen am Samstagnachmittag ins Top-Spiel der 3. Liga gegen den Tabellenführer Dynamo Dresden. Die Erwartungen bei den Löwen-Fans waren eher gering nach der schwachen Vorstellung bei der 0:1-Niederlage in Ulm am Dienstag, wie auch unsere Umfrage zeigte, in der über 70% eine Niederlage voraussagten. Doch wie so oft bewiesen die Löwen, dass sie unberechenbar sind. Die Hausherren zeigten sich ab der ersten Minute kämpferisch, warfen sich in jeden Schuss, mieden keinen Zweikampf und konnten den Gästen so durchaus Paroli bieten. Unberechenbare Löwen halt einfach… So stand nach 90 Minuten ein verdientes und hart erkämpftes 0:0-Unentschieden zu Buche.

Ausgeglichene Anfangsphase

In den ersten 15 Minuten passierte bis auf einen harmlosen Fernschuss der Gäste und einen Latten-Heber aus Abseitsposition von Zwarts auf beiden Seiten nicht viel, die Teams egalisierten sich weitgehend und tasteten sich ab. Sechzig wirkte nach vorne sehr bemüht und stand hinten sicher. Ein Klassenunterschied war in der Anfangsphase in keiner Sekunde zu erkennen. Beide Seiten konnten gegen den Ball viele Zweikämpfe und Ballgewinne für sich verbuchen, sodass zwingende Chancen in der ersten halben Stunde auf sich warten ließen. Die Partie war intensiv, aber keineswegs überhart. So ging es letztlich auch mit einem leistungsgerechten torlosen Remis in die Halbzeit. Beide Seiten konnten im ersten Durchgang keine einzige echte Chance für sich verzeichnen.

Unberechenbare Löwen drehen auf

Nach dem Seitenwechsel kamen die Hausherren auch offensiv immer besser in Schwung. Ein Schuss von Guttau verfehlte nach einer Ecke knapp das Gehäuse. Zwei Abschlüsse von Zwarts landeten in den Armen des Dresdner Keepers. Aber auch Hiller musste einmal in höchster Not bei einem Flachschuss der Gäste retten. Treffer fielen aber weiterhin keine, auch wenn sich die Löwen wieder einmal unberechenbar präsentierten. Chancen erspielte man sich auch durch sehenswerte und vor allem schnelle Kombinationen und nicht nur durch lange Bälle nach vorne. Immer wieder gab es Ecken und die Hausherren waren näher am Führungstreffer, als die Gäste, die das taten, was defensiv zu tun war und auf ihre Konterchance lauerten.

Vrenezi kommt für Schröter

Gut 20 Minuten vor dem Ende kam Vrenezi für Schröter, der nach seiner Verletzung noch nicht die Kraft für die volle Distanz hatte und übernahm die rechte Außenbahn. Zudem kamen wenig später Lakenmacher und Frey für Tarnat und Zwarts ins Spiel. Auch nach den Wechseln blieb das Spiel ausgeglichen, mehr Zug nach vorne hatten die Löwen, doch auch Dresden lauerte stets auf Möglichkeiten. So konnte Hiller einen langen Freistoß von der linken Seite gerade noch mit den Fingerspitzen zur Ecke ablenken. Durch die Wechsel, die aber nötig waren, da die Kräfte schwanden, ging der Schwung in der Löwen-Offensive etwas verloren. Beide Seiten schienen sich bereits mit dem torlosen Unentschieden abgefunden zu haben, denn auch Dresden wurde nicht mehr wirklich gefährlich. An dieser Stelle sei angemerkt, dass die Löwen und Dresden die bislang beiden einigen Teams der dritten Liga waren, die noch kein Unentschieden auf dem Konto hatten. Sulejmani kam in den letzten Minuten noch für Guttau in die Partie.

Keine Tore in Giesing – Verdientes Remis

Auch in der Schlussphase blieben die Hausherren bemüht, wirklich zwingend wurde es aber nicht mehr, daran änderten auch die fünf Minuten Nachspielzeit nichts. In der Nachspielzeit hatten die Löwen richtig Dusel, denn weder bei einem Gegentreffer noch bei einem Elfmeter hätte man sich beschweren können. Aber so blieb es beim letztlich auch leistungsgerechten 0:0-Unentschieden, das die Löwen in der Tabelle zwar nicht wirklich weiterbringt, wobei die Mannschaft aber alleine im Hinblick auf Einsatz und Kampfgeist einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht hatte. Daran kann man kommende Woche bei Preußen Münster vor allem defensiv, aber streckenweise auch offensiv, anknüpfen. Ein Aufwärtstrend war jedenfalls erkennbar, was nach dem Spiel in Ulm aber auch dringend nötig war.

Liveticker: TSV 1860 München – Dynamo Dresden (10.Spieltag)

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Herzlich willkommen zum Liveticker am 10.Spieltag der Saison 2023/24 mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und der SG Dynamo Dresden!

Zwei Siege in Folge, dann die Niederlage in Ulm: die Stimmung beim TSV 1860 München ist einmal mehr angespannt. Wind und Feuerwerk sowie Kritik an den eigenen Spielern – Maurizio Jacobacci machte sich mit seinen Aussagen nach dem Spiel keine Freunde. Schaffen es die Löwen heute gegen Dynamo Dresden, den Matchplan des 60-Jährigen auf den Platz zu bringen? Ab 14 Uhr geht es los im Grünwalder Stadion.

0 0 Spielstand Heimspiel TSV 1860 München Liveticker Sechzger.de

Aufstellung:

Hiller – Kurt, Verlaat (C), Kwadwo, Greilinger – Tarnat, Rieder – Schröter, Zejnullahu, Guttau – Zwarts

Bank:
Richter (TW), Vrenezi, Bonga, Kloss, Lakenmacher, Sulejmani, Cocic, Glück, Frey

Tore:

Die Personalsituation

Es fehlen:
Daniel Winkler (Kreuzbandriss), Manfred Starke (Rotsperre), Niklas Lang (Knieverletzung), Phillipp Steinhart (Aufbautraining)

Ausfälle bei Dynamo Dresden:
Park (Nationalmannschaft), Cueto (Adduktoren), Lehmann (Knie), Meißner (Knie), Hauptmann (Sprunggelenk), Ehlers (Knie), Seo (Schulter)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Niklas Lang und Albion Vrenezi haben bereits vier gelbe Karten gesehen. Bei der nächsten Verwarnung müssen sie einmal zuschauen. Darüber hinaus stehen Leroy Kwadwo, Julian Guttau und Niklas Tarnat bei drei gelben Karten.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – Dynamo Dresden außer im Liveticker noch verfolgen?

Das Grünwalder Stadion ist wie fast schon gewohnt mit 15.000 Zuschauern ausverkauft. Dynamo Dresden hat das gesamte Kontingent für den Gästeblock abgenommen, der somit auch gut gefüllt sein wird. Über den offiziellen Zweitmarkt können Mitglieder bis kurz vor Anpfiff noch Karten in den Heimblöcken kaufen.

Gute Nachrichten für alle Löwenfans ohne Eintrittskarte: die Partie wird live im Free-TV von BR und MDR übertragen. Außerdem ist natürlich wie gewohnt MagentaSport vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de