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Winningers Wirtshaus Weisheiten vor TSV 1860 – BVB II

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Winningers Wirtshaus Weisheiten 1860 Bvb II

Im Hinspiel im Westfalenstadion holten die Löwen in einer niveauarmen Partie immerhin einen Zähler. Morgen dürfen es aber natürlich gerne drei Punkte werden. Wie das dem TSV 1860 gegen den BVB II gelingen kann, schildert Euch Bernd Winninger in seinen Wirtshaus Weisheiten.

Winningers Wirtshaus Weisheiten vor 1860 – BVB II

Während die Löwen morgen auf Leandro Morgalla verzichten müssen, fehlen Borussia Dortmund II gleich fünf Akteure aufgrund diverser Abstellungen zu Nationalteams. Des Weiteren sind zwei Schlüsselspieler gelbgesperrt – eigentlich gute Voraussetzungen für das Team von Maurizio Jacobacci.

Was aber erwartet den TSV 1860 gegen die Zweite des BVB? Auf welche Spieler des Gegners müssen die Löwen besonders aufpassen? Was hat Dortmunds Trainer Jan Zimmermann taktisch im Köcher? In rund 12 Minuten klärt Euch Bernd Winninger in seinen Wirtshaus Weisheiten über die Stärken und Schwächen des Gegners auf.

Natürlich berichten wir am Sonntag in unserem Liveticker wieder aus Giesing und aus dem Grünwalder Stadion.

TSV 1860 – BVB II, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor unserem Heimspiel gegen die Zweitvertretung des Ballspielvereins Borussia 09 Dortmund. Was erwartet uns von Dortmund II am Sonntag?

TSV 1860 – BVB II heißt also das Duell am Sonntag im Sechzgerstadion. Jan Zimmermann, seit Anfang Februar bei den kleinen Borussen als Trainer im Amt, hat bisher zwei Siege in acht Spielen mit dem BVB II einfahren können. Alle anderen Spiele wurden nach seinem Amtsantritt verloren. Ein Achtungserfolg gegen an diesem Tag unterirdische Mannheimer und einen Sieg vergangene Woche gegen die ebenfalls abstiegsbedrohten Schwäne aus Zwickau gelang Dortmund also unter Zimmermann. Das System der Borussen ist grundsätzlich mit einer Dreierkette (3-4-1-2) angelegt, allerdings zeigten die Borussen in den letzten beiden Spielen, dass auch die Viererkette im Repertoire vorhanden ist.

Beim Sieg gegen Zwickau war es das von unserem Ex-Trainer Köllner bevorzugte und uns daher gut bekannte 4-1-4-1. Die Niederlage zuvor gegen Oldenburg wurde mit einem 4-2-3-1 eingefahren. Beide Systeme ähneln sich sehr. Der gravierendste Unterschied ist, dass im 4-1-4-1 der Box to Box Spieler offensiver agiert als im 4-2-3-1. Das 4-2-3-1 hat je nach gewählter Taktik damit im Aufbau oft eine etwas größere Variabilität gegenüber dem 4-1-4-1, das seine Wucht im Positionsspiel oft über progressive Pässe von den Flügeln auf die offensiven Achterräume entfacht.

Halten wir uns aber damit zunächst nicht auf. Bevor ich erkläre, wie Dortmund spielen könnte und wie man sie knacken kann, wie immer die wichtigsten statistischen Werte.

Die wichtigsten statistischen Werte des BVB II

  • Ballbesitz: 52%
  • Passgenauigkeit: 81%
  • defensive Zweikampfquote: 63%
  • Flankengenauigkeit: 27%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): 8,86

Wie spielt der BVB II?

Bei Ballbesitz

Wie die meisten Zweitvertretungen von Bundesligisten spielen auch die Dortmunder technisch hochwertigen Fußball mit schnellen Passkombinationen über die gesamte Breite des Spielfelds.

Wenn das, was Dortmund sich vornimmt, wie geplant funktioniert und die Borussen ihre Angriffe ins letzte Drittel des Gegners vortragen können, etablieren sich vor und in der Box zwei offensive Dreierketten. Der ballferne Mittelfeldaußen begibt sich neben die Sturmspitze im Zentrum, während der ballnahe auf dem Flügel bleibt oder maximal auf die Halbposition einrückt.

Der ballferne Außenverteidiger reiht sich auf der Halb- oder Flügelposition in der Mittelfeldreihe ein und der Box to Box Spieler ergänzt die zweite offensive Kette auf der ballnahen Seite im Halbraum.

Der Zehner agiert entweder zwischen dieser Reihe und der Sturmspitze als Schattenstürmer oder er bleibt mit den beiden anderen Spielern auf einer Höhe. Das hängt davon ab, ob der Angriff über die Flügel oder durchs Zentrum erfolgt. Je weiter außen der Ball ins Spiel gebracht wird, desto weiter vorne wird der Zehner agieren.

Diese Verschiebungen ergeben, wenn die Angriffe so laufen wie sie geplant sind, entweder eine 3-3 oder 2-1-3 Formation der Dortmunder Offensive im letzten Drittel des Gegners.

Gegen den Ball

Da Dortmund – wie vielleicht der ein oder andere noch aus dem Hinspiel weiß – gegen den Ball auch mit Dreierkette nicht auf Fünferkette nach hinten abkippte, sondern auf asymmetrische Verschiebung dort setzte, war die Umstellung auf die Viererketten-Systeme für die Dortmunder Defensive kein Hexenwerk.

Dortmund presst hoch und durchaus aggressiv gegen den Ball, wenn der Gegner sich im Positionsspiel befindet. Gleichzeitig schiebt allerdings die Defensivlinie oft nicht ganz so konsequent nach vorne, wie es das hohe Pressing verlangen würde. Dadurch entstehen für den Gegner oft Räume, die produktiv besetzt werden können.

Im eigenen letzten Drittel ist der Plan mit zwei tiefen Ketten kompakt zu stehen und dem Gegner wenig Platz für Kombinationen zu lassen.

Wie kann man Dortmund knacken?

Mit Aggressivität und Galligkeit in den defensiven Zweikämpfen kommen die technisch begabten Dortmunder Spieler nur schwer zu Rande. Wie schon gegen Aue wird der Hauptknackpunkt für den TSV 1860 sein, den BVB II beim Aufbau im Positionsspiel zu nerven und das Pressing, egal ob gegen den Mann oder im Raum, auf allen Positionen der Pressinglinie konsequent durchzuziehen, bis eine Vorentscheidung herbeigeführt ist.

Dieser hohe Druck führt zu kleinen individuellen Fehlern, die man klug ausnutzen muss.

Gegen Mannschaften, die wie oben beschrieben agieren, verlieren die Spieler der Borussen oft schnell die Lust. Spätestens nach dem zweiten Gegentreffer ergibt sich der BVB II dann meist seinem Schicksal.

Den sogenannten Ehrentreffer erzielt der BVB zwar schon mit gewisser Regelmäßigkeit, aber meist erst, wenn der Gegner schon den Sack zu gemacht hat.

Kleine Warnung

Lässt der TSV 1860 dem BVB II zu viel Platz, werden sie das aber nutzen und die gegnerische Mannschaft dafür hart bestrafen. Kommen die Borussen ins Rollen, findet der Gegner nicht mehr ins Spiel hinein. Die Siege der Borussen gegen Mannheim und Zwickau sind Anschauungsunterricht dafür, wie eine Mannschaft mit technisch versierten Jungprofis gestandene Profis zerpflücken kann, wenn sie genug Platz und Zeit zum Ausspielen ihrer Fähigkeiten bekommt.

Stärken und Schwächen des Systems 4-2-3-1

Die Stärken

Gegen den Ball ist das 4-2-3-1 in der Zentrale und Richtung eigener Box sehr kompakt. Es gibt den Gegnern kaum Raum, um dort vernünftiges Passkombinationsspiel aufzuziehen. Auch gegen zwei oder drei Stürmer ist man durch die beiden defensiven Mittelfeldspieler gut abgesichert.

Nach Balleroberung kann das Spiel über die beiden Sechser relativ variabel gestaltet werden. Sowohl über die Flügel als auch über das Zentrum sind schnelle Angriffe möglich, wenn man die Lücken im Raum schnell erfasst und alle Offensivspieler ihre Laufwege situationsbedingt richtig anlegen. Oft schaltet sich einer der beiden Sechser auch aktiv und nicht nur als Ballverteiler in das Offensivspiel (Box to Box Spieler) mit ein. Dadurch wird die Offensive als Ganzes schwerer auszurechnen.

Die Schwächen

Gegen den Ball ist ein Gegner, der gern über die Flügel angreift, schwer zu kontrollieren, da die Wege, um einen Spieler zu doppeln, relativ weit sind und die Doppelung vom Angreifer oft schon erkannt wird, wenn sich der doppelnde Gegner aus seiner taktischen Grundposition löst. Das führt bei guter Spielübersicht und genauem Passspiel zu viel Raum für die angreifende Mannschaft.

Die Mittelfeldspieler auf den Außenpositionen müssen außerdem ein extrem hohes Laufpensum bewältigen, wenn sie die gegnerischen Flügel unter Kontrolle halten wollen. Im Spiel nach vorne ist vor allem das Fehlen eines zweiten Stürmers ein großes Manko, da sich dadurch für den Spieler in der Sturmzentrale nur wenig Raum zur Entfaltung seiner Fähigkeiten bietet. Deshalb sind torgefährliche Mittelfeldspieler, die mit aufrücken, zwingend erforderlich, um im 4-2-3-1 erfolgreich zu sein.

Schlüsselspieler

Abwehr

Der in Duisburg geborene Stammtorhüter Marcel Lotka (#35) fehlt dem BVB II gegen den TSV 1860, da er zur U21-Nationalmannschaft Polens reisen darf.

Als Ersatz stünde der 1,98 m große Silas Ostzinski (#1) bereit, über den ich euch leider nichts sagen kann. Mit Daten aus nur einem Spiel diese Saison für den 19-Jährigen – witzigerweise ausgerechnet gegen unseren an diesem Tag nicht wirklich gefährlichen TSV 1860 München – wäre es abenteuerlich, bei dieser Personalie rumzuorakeln. Das Gegentor damals war ein von Albion Vrenezi verwandelter Strafstoß.

Auch Luca Unbehaun (#38), dritter Keeper der Profis, wäre für die Zweite der Borussen spielberechtigt. Lassen wir uns überraschen, wer am Ende auflaufen wird.

Kapitän Franz Pfanne (#23) fehlt gelbgesperrt, wurde aber zuletzt von Trainer Zimmermann sowieso im defensiven Mittelfeld aufgeboten. Damit wird Niklas Dams (#30) die Borussen sowohl als Abwehrchef als auch als Kapitän aufs Feld führen. Er ist einer der Spieler, die älter sind als 23 Jahre. Mit seiner Erfahrung gibt er der Abwehrreihe die nötige Stabilität. Er ist bei Zweikämpfen gegen den Ball stark und kann diese meistens lösen, ohne die Grätsche auspacken zu müssen. Auch organisiert Dams als zentraler Innenverteidiger die Defensivreihe. Die Spieleröffnung im Positionsspiel obliegt ebenfalls meist ihm. Der Plan, den Spieler, den er zustellt zu meiden, geht für viele Teams auf. Seine Nebenleute produzieren unter Druck Fehler, was aufgrund ihrer Jugend aber auch normal ist.

Mittelfeld

Antonios Papadopoulos (#18) fehlt wie Pfanne gelbgesperrt. Damit fallen beide möglichen Schlüsselspieler auf der Doppelsechs aus.

Ob Ole Pohlmann (#19) auf der Position hinter der Spitze aufläuft oder Michael Eberwein (#14) ist die Frage, die ich mir stelle.

Pohlmann ist ein exzellenter Vorbereiter, strahlt aber selbst wenig Torgefahr aus. Seine offensiven Eins gegen eins-Situationen löst er relativ gut, egal ob es sich um Laufduelle oder Dribblings handelt. Vermutlich wird Pohlmann, der auch gegen den Ball sehr gut agiert, die Box to Box Rolle bekommen.

Eberwein, der den Statistiken nach viertbeste Spieler der Liga auf der Position hinter den Spitzen, dürfte dort gesetzt sein. Über den im Sommer aus Halle gekommenen Offensivspieler braucht man, denke ich, nicht viele Worte verlieren. Er ist der beste Spieler im Eins gegen Eins bei der zweiten Mannschaft der Borussen. Wie bei Pohlmann ist es auch bei ihm so, dass das sowohl Laufduelle als auch Dribblings betrifft. Das Tor hat er diese Saison allerdings noch nicht getroffen. Von seinen bisher elf Schüssen in Richtung des gegnerischen Kastens hat noch keiner (!) dem Torhüter Arbeit verschafft, wenn man den Zahlen unseres Statistik-Anbieters Glauben schenken darf. Seine große Fähigkeit ist es, Situationen früh zu erkennen. Er spielt dann oft den letzten oder vorletzten Pass vor Chancen der Dortmunder.

Sturm

Mit acht Treffern und drei Vorlagen ist Justin Njinmah (#11) der gefährlichste Angreifer der Borussia aus Dortmund. Die Systemumstellung verfrachtete ihn allerdings aus dem Sturmzentrum auf den rechten Flügel im Mittelfeld. Die offensiven Verschiebungen im System bei Ballbesitz im letzten Drittel sorgen jedoch dafür, dass Njinmah trotzdem immer noch oft genug im Sturmzentrum auftaucht und auch trifft. Hier ist äußerste Vorsicht geboten, dass man sich nicht von ihm überraschen lässt.

Fazit vor TSV 1860 – BVB II

Kurz und schmerzlos: Über den Kampf zum Sieg. Mit einer ähnlichen Vorstellung wie gegen Aue und den Grundtugenden der Sportart Fußball – also Laufbereitschaft, Kampfeswille und Mannschaftsdienlichkeit – wird der TSV 1860 am Sonntag gegen den BVB II dreifach punkten. Dortmund spielt nur gut, wenn man sie lässt.

Ich bin der festen Überzeugung, dass die Sechzger ihren Aufwärtstrend fortsetzen und wir mit drei Punkten wieder einen wichtigen Schritt nach vorne machen werden.

So könnte Dortmund beginnen

Datenquelle: Wyscout

TSV 1860 – Borussia Dortmund II: Ergebnistipp Thorsten Ruinys

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Tsv 1860 Thorsten Ruinys Löwen Kompendium

Nicht jedermann kennt Thorsten Ruinys, für Statistikfans ist er jedoch sicher kein Unbekannter. Mit seinem Löwen Kompendium hat der Norddeutsche nämlich Standardwerk in Sachen Statistik rund um den TSV 1860 veröffentlicht und plant derzeit die 5. Auflage des Buches. Heute tippt Ruinys für uns das Ergebnis der Partie des TSV 1860 gegen die 2. Mannschaft von Borussia Dortmund.

TSV 1860 – BVB II: Ergebnistipp Thorsten Ruinys

Wenn man in Bremervörde lebt, hat man natürlich eher selten die Möglichkeit, die Löwen live zu sehen. Kommt der TSV 1860 jedoch in den Norden, ist Thorsten Ruinys in der Regel vor Ort und lässt sich das nicht entgehen. Als wir ihn wegen des Ergebnistipps für das Match am Sonntag anfragten, antwortete er sofort:

“Ja klar hätte ich Lust. Zumal ich ja weiß, dass wir 4:2 (2:2) gewinnen werden.
Torschützen: Bär (2), Vrenezi und Boyamba.”

Nach dem 6:3 in der Vorsaison wäre es also die nächste torreiche Partie gegen die Zweitvertretung von Borussia Dortmund auf Giesings Höhen.

Ein Löwenfan im hohen Norden

Wie wird man denn im hohen Norden Fan des TSV 1860 und kommt gar auf die Idee, ein Buch über die Löwen zu schreiben. Auch hierzu gibt der 54-Jährige Auskunft:

“Ich bin mit 12 Jahren erst relativ spät zum Fußball gekommen. In der Schule waren alle Werder- oder HSV-Fan. Der Rest hielt es halt auch hier im Norden mit den Roten. Keiner dieser Vereine hat mich wirklich gepackt. Ausgerechnet am 13.06.1981 wurde mir klar, für wen mein Herz schlägt. Die Roten waren wieder mal Meister, der Nachbar 1860 hingegen musste absteigen. Dieser Kontrast in einer Stadt hat mich fasziniert. Die Löwen haben mich fortan nicht mehr losgelassen, auch nicht in der Bayernliga. Auch trotz der großen Entfernung nicht. Obwohl ich Jahr für Jahr immer nur 2-3 Spiele besuchen konnte, blieb ich immer “blau”…”

Und das Löwen Kompendium?

“Ich habe alle Details zu den Spielen mitgeschrieben – und archiviert. Auch die Geschichte des Vereins interessierte mich immer mehr. Ich wollte wissen, wer früher für die Löwen gespielt hat, bin immer wieder nach München gereist und habe in Bibliotheken und Archiven recherchiert. Irgendwann hatte ich genügend Daten zusammen, um das Löwen Kompendium zu schreiben.”

Faninformationen TSV 1860 München – Borussia Dortmund II

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Westkurve Schals Grünwalder Stadion Sechzgerstadion TSV 1860 Tickets

Am morgigen Sonntag empfangen die Löwen die Zweitvertretung von Borussia Dortmund. Vorab hat der TSV 1860 München wie gewohnt die Faninformationen zum Heimspiel im Grünwalder Stadion veröffentlicht.

Faninformationen TSV 1860 – Borussia Dortmund II

Nach dem Auswärtssieg bei Erzgebirge Aue will Maurizio Jacobacci nun auch das erste Mal vor heimischen Publikum drei Punkte feiern. Wie der TSV 1860 München in seinen Faninformationen auf der Homepage bekannt gegeben hat, ist die Partie gegen Borussia Dortmund II bereits ausverkauft. Aufgrund der Länderspielpause werden rund 800 Fans vom BVB erwartet, die im Gästeblock zu finden sein werden. Für Löwenfans, die das Spiel live im Grünwalder Stadion verfolgen wollen, bietet sich als letzte Gelegenheit nur noch die Ticketbörse der Löwen an. Bis zwei Stunden vor Anpfiff können Karten gekauft werden.

Die Stadiontore öffnen bereits um 11:30 Uhr, also eineinhalb Stunden vor Anpfiff. Dabei ist auf die Zeitumstellung zu achten, die in der heutigen Nacht ansteht. Die Uhren werden dabei eine Stunde nach vorne gestellt. Das bedeutet eine Stunde weniger Schlaf, allerdings auch eine Stunde weniger, die man auf den Anpfiff bei den Löwen warten muss.

Aufgrund von Baumaßnahmen verkehrt die U2 lediglich alle 12 Minuten, die U1 entfällt hingegen zwischen Kolumbusplatz und Hauptbahnhof komplett. Daher sollte man etwas mehr Zeit für die Anreise einplanen. Auch bei der Tramlinie 25 ist vom Rosenheimer Platz bis zum Ostfriedhof ein SEV eingerichtet.

Bild: CR-Fotos.de

3. Liga am Freitag: Halle und Duisburg trennen sich 2:2

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Halle Hallescher FC Blick auf das Leuna Chemie Stadion

Zweimal führte Halle gegen den MSV Duisburg und dennoch reichte es für die Elf von Sreto Ristic nicht zu einem Heimsieg. Nach einem dramatischen Spiel trennten sich der HFC und die Zebras 2:2. Selbst nach dem Schlusspfiff war das Duell noch nicht zu Ende, denn Akteure beider Teams gerieten nach der Partie noch aneinander. Das Team aus Sachsen-Anhalt drückte nach dem erneuten Duisburger Ausgleich lange auf das 3:2, hatte nach der übertriebenen Roten Karte gegen Reddemann jedoch Glück, dass die Gäste ihre Gelegenheiten in der Schlussphase nicht nutzten. Der MSV verbessert sich durch das Remis auf Platz 11, Halle bleibt auf Rang 15 der Tabelle.

Halle und Duisburg trennen sich 2:2

Tore:
1:0 Bolyki (10.)
1:1 Bakalorz (17.)
2:1 Müller (58.)
2:2 Ajani (60.)

Rote Karte:
Reddemann (84., HFC)

Offener Brief an Anthony Power / Open Letter to Anthony Power

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Anthony Power Merchandising Ham Ismaik

Vorgestern veröffentlichte sechzger.de das Protokoll einer Sitzung, in der sich der damalige (Neu-)Geschäftsführer Anthony Power im Dezember 2016 den Fragen durch Funktionsträger des TSV 1860 stellte und des Öfteren nicht in der Lage war, diese zu beantworten. Dies scheint den Statthalter Hasan Ismaiks und jetzigen Geschäftsführer der Merchandising GmbH derart getriggert zu haben, dass er sich in seiner ureigenen Art via Instagram Story an uns wandte:

“Fun facts for amateur bloggers who keep on writing about TSV 1860 season 16/17:

1- Budget was approved in March and Summer of 2016
2- Points per game from game 1 to game 13 was 0.923 (MD’s TE&RG)
3- Points per game from game 14 to game 26 was 1.461 (MD AP)
4- Points per game from game 27 to game 34 was 0.625 (MD IA)

So next time before you write fake news know your facts an stay calm (emoji).

ONLY IDIOTS REFUSE TO CHANGE THEIR MINDS.”

Diese freundliche Ansprache wollen wir natürlich nicht unbeantwortet lassen und wenden uns nun mit einem offenen Brief und einem Angebot an Anthony Power.

PS: Der vielgescholtene Günther Gorenzel hat in den letzten beiden Spielzeiten übrigens Punkteschnitte von 1,74 (20/21) bzw. 1,61 (21/22) erzielt. Aber das nur am Rande…

Open Letter to Anthony Power

Dear Anthony!

We are very pleased that you finally bestowed sechzger.de with the appropiate attention on your Instagram profile! It’s a pity that you relinquished to mention the name of our small but nevertheless fine website. But that might be a subject to change the next time.

We can approve the label of “amateur blogger” very much – no, that label even makes us proud a little bit. We share the opinion that honorary office is something very precious. In our case it guarantees that we – contrary to full time bloggers – act utterly independent from commercial interests – which our readers, withal, highly appreciate.

“You left us a little bit clueless”

Obviously, dear Anthony, you did – alike thousands of other readers – peruse our article „Die gefürchtete Effizienz von Anthony Power“ with great attention. Having said this we question ourselves, if maybe the translation service you called on, did not meet the quality, a person of your function is entiteld to. With your Instagram post you left us a little bit clueless. With the documentation of your questioning protocol from December 2016 we wanted to show that with many of those questions you had to refer to further consultation with Hasan Ismaik. The obtained information the interrogaters got was not all that comprehensive, was it? It occurs the impression that you, back then, could not act as the right hand man of our co-shareholder. If that is different today is beyond our knowledge. Nevertheless the positions in the executive office of the football-KGaA are staffed with other persons. In the operative business your focus is set more on merchandise products. So content wise you are even further away than just over six years ago. Or are we missing something here?

Your written pleadings on Instagram are deeply interesting, especially the gained point average with the different executive directors during the season 16/17, they truely command our respect. But we don’t get – even after thoroughly consultations within our editorial team – the interrelation with yesterday’s item. That is a pity, now there are large questionmarks between you and us. And that is no circumstance that should be upheld permanently, is it? Therefore we herewith send you an invitation: For an interview. With us, the amateur bloggers. Because we anyhow are big fans of talking with instead about each other. Maybe that way the one or the other misunderstanding can be avoided.

About details how such an interview might be processed (written, in person or e.g. as part of a video conference) we can reconcile. As far as we’re concerned on that matter, we are deeply flexible.

We are looking forward to hear again from you.

Sincere Lions’ regards are sent by the entire editorial team of sechzger.de

Tsv 1860 Anthony Power
Anthony Power im Gespräch mit Ex-Trainer Michael Köllner

Offener Brief an Anthony Power

Lieber Anthony!

Wir haben uns sehr gefreut, dass Du am Donnerstag Nachmittag auf Deinem Instagram-Profil nun endlich auch sechzger.de die uns gebührende Aufmerksamkeit zu Teil werden lässt! Schade, dass Du auf die namentliche Erwähnung unserer kleinen aber feinen Website zunächst noch verzichtet hast. Aber das kann sich ja beim nächsten Mal ändern.

Mit der Bezeichnung „Amateur Blogger“ können wir sehr gut leben – nein, sie macht uns sogar ein wenig stolz. Wir halten das Ehrenamt für etwas sehr Wertvolles! In unserem speziellen Fall garantiert es, dass wir – anders als hauptberufliche Blogger –  völlig unabhängig von kommerziellen Interessen agieren – was unsere Leser übrigens sehr zu schätzen wissen.

“Du lässt uns ein wenig ratlos zurück”

Offensichtlich hast Du, lieber Anthony, unseren Beitrag „Die gefürchtete Effizienz von Anthony Power“ wie viele tausend andere Leser auch aufmerksam gelesen. Allerdings fragen wir uns, ob vielleicht die Übersetzungsdienstleistung, die Du dabei in Anspruch genommen hast, nicht der Qualität entsprochen hat, die einer Person in Deiner Funktion, gebühren würde. Mit Deinem Instagram-Post lässt Du uns ein wenig ratlos zurück. Wir wollten mit der Dokumentation des Protokolls Deiner Befragung vom Dezember 2016 aufzeigen, dass Du damals bei sehr vielen Fragen auf Rücksprache mit Hasan Ismaik verweisen musstest. So richtig umfassend Auskunft erhielten die Fragesteller in jener Fragerunde nicht. Der Eindruck entsteht, dass Du damals keineswegs als „rechte Hand“ unseres Mitgesellschafters agieren konntest. Ob das heute anders ist, entzieht sich unserer Kenntnis. Allerdings sind die Positionen der Geschäftsführung der Fußball-KGaA heute ja durch andere Personen besetzt. Im operativen Geschäft liegt Dein Fokus mehr auf Fanartikeln. Eigentlich bist Du inhaltlich also noch weiter weg, als vor gut sechs Jahren. Oder liegen wir da falsch?

Deine Ausführungen im Instagram-Post sind hoch interessant, speziell die erzielten Punkte der Löwenprofis unter den verschiedenen Geschäftsführern der Spielzeit 16/17 nötigen uns durchaus Respekt ab. Allerdings kriegen wir – auch nach eingehender Beratung in unserer Redaktion – keinen Zusammenhang zu unserem gestrigen Artikel hin. Das ist schade, denn nun stehen große Fragezeichen zwischen Dir und uns. Und das ist kein Umstand, der in der Löwenfamilie dauerhaft Bestand haben sollte, oder? Aus diesem Grund möchten wir Dich einladen: Zu einem Interview. Mit uns, den Amateur-Bloggern. Weil wir ohnehin große Fans davon sind, miteinander statt übereinander zu sprechen. So lässt sich vielleicht auch das eine oder andere Mißverständnis vermeiden.

Über die Details, wie ein solches Interview abgewickelt werden kann (also schriftlich, persönlich oder z.B. im Rahmen einer Videokonferenz) können wir uns gerne noch abstimmen. Da sind wir maximal flexibel.

Wir freuen uns sehr, von Dir zu hören!
Löwengrüße von der ganzen sechzger.de-Redaktion

TSV 1860 gegen Osnabrück und Wiesbaden live im Free-TV

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Titelbild Tsv 1860 Live Im Free Tv 1200x628 Löwen MagentaSport BR SWR
sechzger.de berichtet über die Free-TV Spiele (Fernsehen und Online-Stream) des TSV 1860 München.

Die Fans des TSV 1860 München dürfen sich über die nächsten beiden Spiele im Free-TV freuen. Die Duelle gegen den VfL Osnabrück und Wehen Wiesbaden werden live vom BR übertragen.

Free-TV Doppelpack für den TSV 1860 München

Nach dem Auftakt in Mannheim sowie dem Auswärtsspiel in Aue werden zwei weitere Partien des TSV 1860 München live im Free-TV übertragen. Am Ostersamstag ist der VfL Osnabrück in Giesing zu Gast, Anstoß ist um 14:00 Uhr. Die Formkurve der Niedersachsen zeigt steil nach oben, entsprechend ist die Mannschaft von der Bremer Brücke in der Spitzengruppe der 3.Liga zu finden. Die nächsten Wochen werden zeigen, wohin die Reise der Osnabrücker schlussendlich geht. Die nächsten drei Gegner sind Mannheim, Dresden und die Löwen. Der BR lässt sich dieses Spiel nicht entgehen und hat angekündigt, die Partie zwischen dem TSV 1860 München und dem VfL Osnabrück im Free-TV zu übertragen. Der NDR zeigt das Duell ebenfalls live. Außerdem ist das Spiel auch im Online-Stream verfügbar.

Gleiches gilt für das Duell der Löwen eine Woche später mit dem SV Wehen Wiesbaden. Auch die Hessen mischen noch fleißig im Aufstiegskampf mit und liegen derzeit auf Rang 4. Während sich sicherlich wieder viele Löwenfans auf den Weg nach Wiesbaden machen werden, gibt es gute Nachrichten für alle, die die Reise nicht auf sich nehmen können. Auch dieses Spiel wird live vom BR und zusätzlich vom HR übertragen. Ebenso ist ein Online-Stream verfügbar.

Ob noch weitere Partien des TSV 1860 München kostenlos für alle übertragen werden, ist derzeit unklar. Noch sind auch nicht alle Spiele endgültig terminiert. Dies sollte allerdings in den nächsten Tagen erfolgen.

Löwenrunde: “Wollen dem Spiel unseren Stempel aufdrücken”

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Jacobacci bei der Löwenrunde: "Wir haben etwas gutzumachen"
Jacobacci bei der Löwenrunde: "Wir haben etwas gutzumachen"

Gut war die Stimmung bei der Löwenrunde am Freitagnachmittag vor dem Heimspiel des TSV 1860 München am Sonntag um 13:00 Uhr gegen die Zweitvertretung von Borussia Dortmund auf Giesings Höhen. Nach dem 3:1-Erfolg in Aue sprach Löwen-Trainer Maurizio Jacobacci über den Kader, den nächsten Gegner und das Spiel, dem man den eigenen Stempel aufdrücken wolle. Stattfinden wird das Sonntags-Spiel vor ausverkauftem Haus und 15.000 Zuschauern im Grünwalder Stadion, darunter auch 800 Dortmunder Fans, die die (sinnfreie) Länderspielpause für einen Ausflug in die schönste Stadt Deutschlands nutzen.

“Wollen dem Spiel unseren Stempel aufdrücken”

Das Ziel für das nächste Heimspiel sei klar, erklärte der Löwen-Coach, man wolle zu Hause natürlich drei Punkte einfahren. “Wir wollen dem Spiel unseren Stempel aufdrücken. Das ist unser Ziel, das gilt es zu beherzigen. Weiterentwicklung ist wichtig, weil Stillstand ist nicht optimal”, sagte Jacobacci vor den Pressevertretern.

“Müssen die Leistung von Aue bestätigen”

Jacobacci fordert von seinem Team, an die Leistung des letzten Matches in Aue anzuknüpfen. “Dortmund sucht immer einen Weg nach vorne, aber wir hatten eine sehr gute Trainingswoche und ein Heimspiel ist immer ein Vorteil, gerade für uns”, sagte Jacobacci weiter. Mit dabei sein wird am Sonntag Marius Wörl, der nicht für den DFB nachnominiert wurde. So fehlt neben den Langzeitverletzten Tim Rieder und Erik Tallig lediglich Leandro Morgalla, der bei der Nationalmannschaft weilt.

“Wir wollen den nächsten Schritt machen”

“Wir haben großen Respekt vor dem Gegner, aber entscheidend ist was unsere Mannschaft leisten kann. Wir wollen den nächsten Schritt machen”, erklärte Jacobacci. Die Dortmunder müssen neben den fünf Länderspiel-Abstellungen (Aning, Collings, Coulibaly, Gürpüz, Rothe) auch die beiden Gelb-gesperrten Pfanne und Papadopoulos ersetzen. Der Löwen-Coach erklärte, dass er auf seine eigene Mannschaft schaue, auch wenn Dortmund mit dem einen oder anderen bundesligaerfahrenen Spieler den Kaden auffüllen würde.

Einstellung und Wille von Beginn an

Jacobacci fordert Einstellung und Willen von Beginn an von jedem einzelnen Spieler. “Gegen den Ball müssen wir dann wieder arbeiten, wie in Aue”, sagte der TSV-Coach weiter. Ob Semi Belkahia oder Niklas Lang den abwesenden Leandro Morgalla ersetzen werden, werde er erst nach dem Abschlusstraining entscheiden: “Ich nehme mir die Zeit und werde dann nach meinem Bauchgefühl entscheiden. Beide können die Position spielen”.

Gute Stimmung nach Ende der Negativ-Serie

Die Stimmung unter der Woche war merklich gelockert bei den Trainingseinheiten der Löwen. “Der Sieg hat jedem gut getan, aber wir haben uns nicht zurückgelehnt, sondern intensiv gearbeitet”, berichtete Jacobacci. Mit dem Trainerwechsel in der benachbarten Seitenstraße habe er sich hingegen nicht großartig beschäftigt. “Es tut mir leid für jeden Trainerkollegen, der in eine solche Situation gerät. Aber das beschäftigt mich eher weniger, ich habe hier eine schöne Aufgabe zu bewältigen”, sagte Jacobacci, der immer mehr in Giesing angekommen zu sein scheint.

Kurze Auszeit am Montag

Am trainingsfreien Montag habe er sich einen halben Tag für sich selbst gegönnt, um mit einem Freund auf einen Kaffee zu gehen. “Es hat gut getan, wieder einmal über andere Dinge zu sprechen”, sagte Jacobacci. Für die Löwen setzt er nun kleine Ziele. “Ein Sieg ändert natürlich den Tag, es war ein fantastisches Gefühl, das ich genossen habe. Aber es war nur ein Glücksmoment. Ab Dienstag war ich wieder voll fokussiert.”, erklärte der Löwen-Dompteur.

Löwen wollen eine Serie starten

“Es ist wichtig, sich Ziele zu setzen”, sagte Jacobacci weiter. Das nächste Ziel seines Teams sei ein Sieg gegen Dortmund und damit der Beginn einer Serie. “Wir wollen eine Serie starten und diese beginnt immer mit zwei Siegen. Wir dürfen nicht den Fehler machen, zu weit nach vorne zu schauen, das ist mir wichtig. Sondern wir müssen alles unternehmen, unser nächstes Ziel zu erreichen und das ist ein Heimsieg gegen Dortmund”, erklärte der Italiener.

Bereit für den nächsten Glücksmoment

Hoffen wir, dass es den Löwen gelingt, an die starke Leistung des letzten Auswärtsspiels anzuknüpfen. Für den nächsten Glücksmoment im Löwen-Universum wäre der erste Heimsieg im Grünwalder Stadion in diesem Jahr natürlich elementar.

Tallig & TSV 1860: Neuer Vertrag oder Abschied im Sommer?

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Erik Tallig TSV 1860

Ob wir Erik Tallig nochmal im Trikot des TSV 1860 sehen werden, steht in den Sternen. Nach seiner Knieverletzung wurde der Mittelfeldspieler kürzlich in Innsbruck operiert. Da sein Vertrag bei Sechzig im Sommer ausläuft, darf man gespannt sein, ob die Löwen mit dem 23-Jährigen verlängern werden.

Wie geht es für Tallig beim TSV 1860 weiter?

Dass Erik Tallig über sehr viel Talent verfügt, ist allgemein bekannt – auch beim TSV 1860. Zur Realität gehört aber auch, dass er dieses in den vergangenen Jahren zu selten und vor allem zu unkonstant auf den Rasen gebracht hat. Als Rohdiamant wechselte Tallig im Sommer 2020 vom Chemnitzer FC an die Grünwalder Straße und bestritt seitdem 90 Drittligaspiele für Münchens große Liebe. Seine Bilanz: 6 Tore und 9 Vorlagen.

Vor der laufenden Spielzeit gehörte der Mittelfeldspieler sicher zu den großen Gewinnern der Vorbereitung, im Ligabetrieb gelang es ihm dann jedoch einmal mehr nicht, sich dauerhaft in der Stammelf festzuspielen.

“Habe die Operation gut überstanden”

Anfang März verletzte sich Tallig dann im Training schwer, die Saison 22/23 war frühzeitig für ihn beendet. Auch das Kapitel 1860? Nach dem Eingriff in Innsbruck postete der Mittelfeldspieler auf Instagram:

“Ich habe die Operation gut überstanden und hoffe nun, dass die Reha-Phase gut verläuft.”

Pünktlich zu Vorbereitung auf die kommende Saison dürfte Erik Tallig also wieder fit sein. Aber bei welchem Verein wird er diese absolvieren?

Titelbild: OR-Pressedienst

Sechzig um Sieben: Jacobacci bringt 1860 wieder in die Spur

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Sechzig um Sieben: Spielbetriebs-GmbH macht Nägel mit Köpfen

Sechzig um Sieben, heute mit 1860 -Coach Maurizio Jacobacci, der den TSV 1860 wieder in die Spur bringt, dem Löwen-Fahrplan für’s Wochenende und mehr.

Jacobacci bringt TSV 1860 wieder in die Spur

Vier Spiele hat der TSV 1860 München nun unter dem neuen Trainer Maurizio Jacobacci  absolviert. Mittlerweile ist die Handschrift des Trainers deutlich zu erkennen und sogar ein Aufwärtstrend ist festzustellen. Nach einem holprigen Start zeigt die Formkurve nach oben: Jacobacci, der eine stark verundishcerte Köllner/Gorenzel-Mannschaft übernahm, setzt zunächst auf eine stabile Defensive und ein eingespieltes Team – dieses scheint er nun gefunden zu haben. Jedes Spiel unter dem neuen Coach wurde einen Tick besser.

Tickets für Auswärtsspiel in Wiesbaden erhältlich

Am 15. April sind die Löwen in der BRITA-Arena zu Gast. Für das Auswärtsspiel in der hessischen Landeshauptstadt sind seit gestern Tickets erhältlich. Es sind Stehplätze (12,50 € bzw. 9,50 € ermäßigt) und Sitzplätze (23,50 € bzw. 20,50 € ermäßigt) im Angebot. Diese sind ausschließlich im Ticketshop des SV Wehen Wiesbaden erhältlich. Pro Bestellung können maximal 15 Tickets erworben werden.

Der Löwen-Fahrplan für’s Wochenende

Die Mannschaften des TSV 1860 sind am Wochenende erneut großflächig im Einsatz. Wer nicht nur Sonntag die Profis sehen will, kann bereits am Samstag weiß-blauen Fußball genießen: Um 14 Uhr empfängt die U19 der Löwen den Nachbarn aus der Seitenstraße auf dem Trainingsgelände. Anschließend geht es für die Dritte auf dem Sechser-Platz darum, gegen den FC Espanol die Tabellenführung in der Kreisklasse zu verteidigen. Die Löwinnen haben spielfrei.

Die Partien im Überblick:

Freitag, 24.03.

20.00 Uhr: Senioren A – SG Stockdorf/Gräfelfing/Pentenried -:-

Samstag, 25.03.

09.00 Uhr: FC Phönix München U10 – U9 -:-
09.30 Uhr: U12 – SV Italia 1965 U13 -:-
11.30 Uhr: 1. FC Nürnberg – U16 -:-
11.30 Uhr: U11 – FC Augsburg -:-
12.30 Uhr: SV Waldperlach U11 – U10 -:-
14.00 Uhr: U19 – FC Bayern München -:-
14.00 Uhr: U21 – TSV 1874 Kottern -:-
15.00 Uhr: FC Bayern München – U14 -:-
15.00 Uhr: Vierte – ESV München -:-
17.00 Uhr: Dritte – FC Espanol -:-

Sonntag, 26.03.

10.30 Uhr: SC Unterpfaffenhofen U15 – U14 -:-
11.00 Uhr: 1. FC Nürnberg – U13 -:-
11.00 Uhr: U9 – SV Ingolstadt-Hundszell U10 -:-
12.00 Uhr: FC Phönix Schleißheim U11 – U10 -:-
13.00 Uhr: Profis – Borussia Dortmund II -:-
15.00 Uhr: U16 – JFG Steigerwald -:-

News aus der Dritten Liga

BVB vor Rückkehr ins Stadion Rote Erde

Der nächste Gegner des TSV 1860, die Zweitvertretung von Borussia Dortmund, kann in naher Zukunft wieder ins althrwürdige Stadion Rote Erde zurückkehren.  Läuft alles nach Plan, wird Borussia Dortmund II am 1. April beim Heimspiel gegen den Halleschen FC in das heimische Stadion zurückkehren. Die Umbaukosten betragen ca. 3,35 Millionen Euro.