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Sechzig um sieben: Marius Willsch beendet Karriere

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TSV 1860 München Sechzgerstadion

Der TSV 1860 München ist aktuell in schwierigem Fahrwasser. Das Team lässt die Saison austrudeln, die Kaderplanung will nicht voranschreiten und jetzt gibt es noch eine weitere schlechte Nachricht: Marius Willsch beendet seine Karriere.

Marius Willsch beendet Karriere im Sommer

Insgesamt zehn Jahre spielte Marius Willsch für den TSV 1860 München. Seit mehreren Jahren plagt den “Mesch” eine Schambeinverletzung, die den 32-Jährigen nun zur Aufgabe zwingt. Willsch wird nach Saisonende seine Karriere beenden und die Fußballschuhe an den Nagel hängen. Wir danken Dir für Deinen Einsatz und trinken zwei Flachen Wein auf Dich, Mesch!

1.400 Euro Geldstrafe wegen Pyro in Aue für 1860

Beim Auswärtsspiel in Aue tauchten die Löwenfans den Auswärtsblock zu Anpfiff in grünen und gelben Rauch. Was schön anzusehen war, muss aber nun bezahlt werden. Der DFB verhängte für die Pyro eine Geldstrafe in Höhe von 1.400 Euro für den TSV 1860 München. Sicherlich ein verschmerzbarer Betrag.

Profivertrag für Mason Judge?

U21-Innenverteidiger Mason Judge dürfte sich mehrmals bei Maurizio Jacobacci im Training zeigen. Es scheint so, also ob Günther Gorenzel daran interessiert wäre, den englisch-amerikanischen Doppelstaatsbürger mit einem Profivertrag für die kommende Saison auszustatten. Judge spielt seit der Winterpause 2022 bei den Amas.

Sechzger.de Talk Nr. 105 online

Christian diskutiert im Sechzger.de Talk 105 mit Mane, Flo und Bernd die sang- und klanglose Niederlage in Saarbrücken. Außerdem kommen die vier nicht umhin über Hochprozentiges in Kabine zu sprechen und schauen natürlich auf das nächste Heimspiel gegen den SC Freiburg II voraus. Den Talk gibt’s auf unserem YouTube-Kanal bzw. auf diversen Podcast-Plattformen wie:

News aus der dritten Liga

Saarbrücken verlängert mit Ziehl

“Nichts hält so lange wie ein Provisorium”, ist ein beliebter Spruch unter Technikern. Das gilt wohl auch für das Traineramt bei 1. FC Saarbrücken. Rüdiger Ziehl war nach der Entlassung von Uwe Koschinat eingesprungen und arbeitete in Doppelfunktion als Trainer und Manager. Innerhalb kurzer Zeit sollte damals ein Nachfolger verpflichtet werden. Das klappte nicht und Ziehls Ergebnissse waren so gut, dass man zunächst bis Saisonende an ihm festhalten wollte. Nun entschied man sich in Saarbrücken, den Vertrag mit Ziehl in Doppelfunktion zu verlängern. Die Laufzeit ist nicht bekannt.

Zwickau akzeptiert DFB-Urteil

Nach der vielbeachteten Bierdusche für Schiri Winter beim Spiel Zwickau-Essen sprach der DFB Rot-Weiß Essen einen 2:0 Sieg am grünen Tisch zu. Zwickau ließ nun die Einspruchsfrist verstreichen, womit das Urteil rechtskräftig ist. Als Tabellenletzter mit sieben Punkten Rückstand auf das rettende Ufer war es das wohl erstmal mit der dritten Liga in Zwickau.

Pyro-Strafen für Osnabrück und Essen

Neben 1860 müssen auch der VfL Osnabrück und Rot-Weiß Essen für Pyro-Vergehen ihrer Fans zahlen. Osnabrück muss 19.600 Euro für das Abbrennen von “mindestens 56 pyrotechnischen Gegenständen” beim Auswärtsspiel in zahlen. Die Essener ihrerseits sind für ihre Pyro-Show in Saarbrücken mit 15.770 Euro dabei.

Damit seid Ihr auf Ballhöhe, was den TSV 1860 München und die dritte Liga angeht. Alles Wichtige erfahrt Ihr wie immer bei sechzger.de.

Marius Willsch gibt Karriereende bekannt

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Marius Willsch TSV 1860

Zehn Jahre hielt Marius Willsch seine Knochen für den TSV 1860 hin, nun gab der 32-Jährige nach einer hartnäckigen Schambeinverletzung sein Karriereende mit Ablauf der Saison bekannt. Nach Stefan Lex ist Willsch bereits der zweite Ur-Löwe, der seine Laufbahn im Sommer beendet.

Marius Willsch gibt Karriereende bekannt

Im Alter von 16 Jahren wechselte der gebürtige Passauer 2007 von Wacker Burghausen an die Grünwalder Straße. Fünf Jahre lang war er zunächst in der Jugend und später für die Amateure am Ball, ehe er zur SpVgg Unterhaching weiterzog. Über die Stationen 1. FC Saarbrücken und FC Schweinfurt 05 kehrte Marius Willsch im Sommer 2018 zum TSV 1860 zurück.

“Für mich war das Finanzielle nicht entscheidend, auch nicht bei der Verlängerung 2020. Ich habe mich hier immer wahnsinnig wohlgefühlt. Schlussendlich schließt sich ein Kreis. (…) Jetzt beende ich in dem Verein meine Karriere. Das ist schon etwas Besonderes, darauf bin ich stolz und sehr dankbar.”

103 Spiele absolvierte der 32-Jährige bislang in der 3. Liga für die Löwen und hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass noch mindestens ein weiteres dazukommt.

“Mein Ziel und Wunsch wäre es, in dieser Saison nochmals auf dem Platz zu stehen und mich von den Fans zu verabschieden.”

Diesem Wunsch schließt sich die sechzger.de-Redaktion natürlich vollumfänglich an.

Rückkehr in die niederbayerische Heimat

Eine der besten Anekdoten, die die Verbundenheit des Niederbayern zu den Löwen ausdrückt, stammt aus dem Sommer 2018, als die seine Rückkehr zum TSV 1860 bereits feststand, nicht jedoch, ob Münchens große Liebe in der Relegation gegen Saarbrücken der Aufstieg gelingen würde.

“Ich habe mich damals in meinem Hotelzimmer eingeschlossen und das Spiel auf dem Handy verfolgt. Danach bin ich dann raus, habe mir sofort zwei Flaschen Wein bestellt und mich dann so dermaßen besoffen, dass ich mich an nicht mehr allzu viel erinnern kann.”

An seine Zeit bei den Löwen wird sich Marius Willsch hingegen sicher noch lange erinnern. Zusammen mit seiner Frau Nina und der gemeinsamen Tochter zieht es den 32-Jährigen nun zurück in seine niederbayerische Heimat Pfenningbach in der Gemeinde Neuburg am Inn im Landkreis Passau.

Pyro in Aue: Geldstrafe für den TSV 1860

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FC Erzgebirge Aue TSV 1860 Fotogalerie

Vier Rauchtöpfe zündeten die Fans der Löwen am Rande des Spiels bei Erzgebirge Aue am 18. März. Der DFB verurteilte den TSV 1860 nun zu einer Geldstrafe von 1.400 Euro.

Pyro in Aue: Geldstrafe für den TSV 1860

In der Strafentabelle belegt der TSV 1860 nach dem neuerlichen Vergehen mit insgesamt 55.000 Euro den 5. Platz. Unangefochtener Spitzenreiter ist Erzgebirge Aue; die Sachsen wurden in dieser Saison bislang zu Strafen in Höhe von 111.950 Euro verdonnert.

Auf den weiteren Plätzen folgen der Hallesche FC (71.350 Euro), der VfL Osnabrück (65.250 Euro) und Waldhof Mannheim (62.585 Euro). Lediglich auf Rang 7 liegt Dynamo Dresden (49.540 Euro), wobei die Sachsen durch den nun sanktionierten Pyro-Einsatz im Grünwalder Stadion (26.940 Euro) einen ordentlichen Sprung nach vorne machten.

Dieses Feuerwerk kostet Dynamo Dresden 26.940 Euro

sechzger.de Talk 105: Saarbrücken-1860, vor Freiburg II

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Nach geballtem sechzger.de Talk Angebot in der vergangenen Woche mit unserer regulären Folge 103 mit Andi aus Bayreuth und der Sonderausgabe 104 im Gespräch mit Otto Steiner begrüßt Moderator Christian zum Auftakt des Wonnemonats Mai (in dem diese seltsame Saison zu Ende gehen wird) Bernd, FloBu und – nach einiger Zeit mal wieder – Manne zum sechzger.de Talk 105.

0:2-Niederlage in Saarbrücken

Trotz sportlicher Bedeutungslosgikeit haben sich Flo und Manne am Sonntag – wie gewohnt – auf den Weg ins Saarland gemacht und berichten in der Sendung über die Erlebnisse rund um diese Auswärtsfahrt in den Ludwigspark. Auch das Geschehen auf dem Rasen wird bei uns natürlich angemessen ausführlich diskutiert. Die Taktiktafel bleibt ja auch bis zum letzten Spieltag aktiv. Obwohl es für 1860 tabellarisch in dieser Spielzeit um nichts mehr geht, verzichten wir also nicht auf unsere Analyse der Spiele. Warum auch?

Schnaps in der Kabine

Hohe Wellen schlug in der vergangenen Woche der Konsum hochprozentiger Getränke durch drei Akteure in der Löwenkabine rund um eine oder mehrere Trainingseinheit(en). Die Protagonisten im Talk haben zu diesem Vorfall aber auch zum Medienecho durchaus unterschiedliche Sichtweisen, die sie im Talk offen kommunizieren. Allerdings kommt auch raus, dass das Thema nun gerne wieder zu den Akten gelegt werden darf.

Vorletztes Heimspiel der Saison gegen Freiburg II

Sehen das auch die Verantwortlichen an der Grünwalder Straße 114 so? Dürfen die drei Trinkfreudigen beim vorletzten Heimspiel gegen Freiburg II wieder ran? Und welche Bedeutung hat dieses Spiel insgesamt? Für die Breisgauer Jungprofis geht es immerhin noch um den möglichen Drittligatitel. Die Löwen könnten am Samstag aktiv die Meisterschaftsentscheidung beeinflussen und damit den wieder zahlreich erscheinenden Löwenfans zumindest eine kleine Freude bereiten. Danach drohen dann – in Essen, gegen Mannheim und in Zwickau – womöglich drei – auch für die Gegner – wirklich komplett bedeutungslose Partien.

Der sechzger.de Talk 105 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Profivertrag für U21-Verteidiger Mason Judge?

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Judge Mason U21 TSV 1860

Nachdem am Wochenende bereits Mansour-Ouro-Tagba sein Debüt in der 3. Liga gefeiert hat und den Löwen hoffentlich auch über die laufende Saison hinaus Freude bereiten wird, strebt nun das nächste Talent in den Profikader. Innenverteidiger Mason Judge durfte sich bereits im Training präsentieren und könnte in den kommenden Tagen einen Profivertrag beim TSV 1860 unterschreiben.

Profivertrag für Mason Judge?

Im Sommer 2018 wechselte der 1,80 m große Abwehrspieler aus seiner amerikanischen Heimat zu Eintracht Frankfurt, wo er in der U17 und U19 zum Einsatz kam. Als er danach keinen Anschlussvertrag erhielt, schien der Traum von der Profikarriere in Deutschland im Sommer 2021 beendet. Ein halbes Jahr später, im Januar 2022, nahmen dann jedoch die Löwen den Innenverteidiger unter Vertrag – allerdings nur für die U21 in der fünftklassigen Bayernliga Süd.

36 Partien hat Mason Judge, der neben der amerikanschen auch die englische Staatsbürgerschaft besitzt, seitdem für die U21 des TSV 1860 absolviert und dabei fünf Treffer erzielt. In den vergangenen Wochen durfte sich der 21-Jährige immer wieder im Training der Profis zeigen und Maurizio Jacobacci von seinen Fähigkeiten überzeugen. Winkt nun der ersehnte Profivertrag?

Was wird aus Belkahia und Morgalla?

Sollte Mason Judge in der kommenden Saison tatsächlich im Profikader stehen, ist dies durchaus auch als Fingerzeig hinsichtlich der Zukunft einiger anderer Löwen-Profis zu werten. Jesper Verlaat und Niklas Lang, der sich unter Jacobacci einen Stammplatz erkämpft hat, haben laufende Verträge und dürften somit auch in der kommenden Spielzeit im Kader stehen.

Mit Michael Glück kehrt ein talentierter Verteidiger von seiner Leihe bei Hessen Kassel zurück und hofft auf eine Chance bei den Löwen. Der Vertrag von Semi Belkahia hingegen läuft im Sommer aus. Muss der 24-jährige Deutsch-Tunesier den TSV 1860 verlassen? Oder wechselt doch U19-Nationalspieler Leandro Morgalla in eine höhere Liga und spült den Löwen etwas Geld in die klammen Kassen. An dem 18-Jährigen hatten ja bereits Eintracht Frankfurt, Werder Bremen und Borussia Mönchengladbach Interesse bekundet und ein weiteres Jahr in der 3. Liga wäre für die Karriere des Löwentalents nur bedingt förderlich.

Titelbild: Sampics (Stefan Matzke)

Sechzig um Sieben: Mögliche Gegner im Toto-Pokal stehen fest

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Löwen Sechzig um Sieben

Noch läuft die Saison 2022/23, doch die kommende Spielzeit wirft bereits ihre Schatten voraus. Die Löwen werden wieder im Toto-Pokal antreten müssen und die möglichen Erstrundengegner stehen seit dem Wochenende fest.

Mögliche Gegner im Toto-Pokal stehen fest

Für die 22 Sieger der Endspiele gab es nicht nur eine Prämie in Höhe von jeweils 1000 Euro zu gewinnen, sondern obendrauf das Ticket für die Teilnahme an der ersten Toto-Pokal-Hauptrunde. Dank des “Wunschlos-Verfahrens” haben die Clubs nun die Chance, sich den Traum vom Match gegen den TSV 1860 zu erfüllen. Wer im Lostopf vertreten ist, erfahrt Ihr HIER!

Verdiente Niederlage in Saarbrücken

0:2, kein einziger Schuss aufs Tor des Gegners – schön anzusehen war es nicht, was die Löwen da in Saarbrücken fabrizerten. Zu diesem Schluss kommt auch Bernd Winninger in seiner Taktiktafel-Analyse.

Ein paar tolle Impressionen vom Trip in den Ludwigspark konnten wir dennoch einfangen und präsentieren diese in unserer Fotogalerie.

Neues aus der 3. Liga

SV Elversberg im Pokalfinale

Bleiben wir im Saarland: Die SV Elversberg hat sich gestern Abend für das Finale des Landespokals qualifiziert und trifft dort auf den 1. FC Saarbrücken. Dafür benötigte die Mannschaft von Horst Steffen allerdings die Verlängerung, um sich gegen den tapfer kämpfenden Oberligisten SV Auersmacher mit 3:1 durchzusetzen.

Rot-Weiss Essen siegt am grünen Tisch

Wie nicht anders zu erwarten, wurde die abgebrochene Partie FSV Zwickau gegen Rot-Weiss Essen mit 2:0 zugunsten der Gäste aus dem Ruhrpott gewertet. Ein Fan/Sponsor der Schwäne hatte dem Schiedsrichter in der Pause auf dem Weg in die Kabine eine Bierdusche verpasst. Im Abstiegskampf ist dies für die Westsachsen natürlich ein weiterer empfindlicher Rückschlag.

Geldstrafe für Dynamo Dresden

Ordentlich krachen ließ es der Anhang von Dynamo Dresden im Januar im Grünwalder Stadion. Zwar siegten die Sachsen am Ende 2:1 beim TSV 1860, nun sprach der DFB jedoch eine Geldstrafe gegen Dynamo aus. Knapp 27.000 Euro werden fällig, weil drei Rauchtöpfe und vier bengalische Fackeln gezündet wurden. Außerdem schossen die Fans aus vier Feuerwerksbatterien zahlreiche pyrotechnische Gegenstände ab. Straferschwerend kommt hinzu, dass die Partie deshalb kurz unterbrochen werden musste.

Dieses Feuerwerk kostet Dynamo Dresden 26.940 Euro

Mögliche Erstrundengegner der Löwen im Toto-Pokal stehen fest

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TuS Feuchtwangen TSV 1860 München Toto-Pokal
Bei der TuS Feuchtwangen mussten die Löwen bereits im August 2022 antreten

FT Schweinfurt, SV Birkenfeld, SV Rödelmaier – so hießen die drei letzten Erstrundengegner des TSV 1860 München im Toto-Pokal. Am Wochenenden bzw. am gestrigen Tag der Arbeit wurden bayernweit die Kreisfinalspiele ausgetragen. Für die 22 Sieger der Endspiele gab es nicht nur eine Prämie in Höhe von jeweils 1000 Euro zu gewinnen, sondern obendrauf das Ticket für die Teilnahme an der ersten Toto-Pokal-Hauptrunde und damit Dank des “Wunschlos-Verfahrens” die Chance, sich den Traum vom Match gegen einen bayerischen Drittligisten oder aber einen Verein aus den Amateur-Spitzenligen zu erfüllen. In den vergangenen Jahren wurden dabei stets die Löwen als erster Wunschgegner gewählt.

Stadtduell oder stundenlange Anreise?

Somit steht nun also bereits fest, dass die Löwen auf einen der 22 Kreismeister treffen werden. Beim TSV 1860 wäre man angesichts der kurzen Anreise sicher nicht traurig, sollte man den FC Schwabing 56, den FC Penzberg, den SV Manching oder den VfL Waldkraiburg zugelost bekommen.

Deutlich länger wäre die Mannschaft von Maurizio Jacobacci unterwegs, sollte sie das Los zur DJK Hain, zum 1. FC 06 Bad Kissingen oder SG Regnitzlosau verschlagen. Auch die TuS Feuchtwangen, bei der man in der laufenden Saison bereits antreten musste (siehe Titelbild), käme als Gegner in Frage. Die Auslosung der 1. Hauptrunde erfolgt am Freitag, den 21. Juli 2023, in der Spielbank Bad Kötzting.

Die möglichen Erstrundengegner der Löwen

22 Vereine haben sich als Kreismeister für die 1. Hauptrunde qualifiziert und könnten per “Wunschlos-Verfahren” auf die Löwen treffen. Hier ein Überblick über die möglichen Erstrundengegner der Löwen im Toto-Pokal:

  • 1. FC Penzberg
  • SV Egg/Günz
  • SpVgg Hainsacker
  • SV Hahnbach
  • 1. FC Stockheim
  • TSV Unterpleichfeld
  • DJK Hain
  • TSV Forst
  • SpVgg Willmering-Waffenbrunn
  • SV Manching
  • VfL Waldkraiburg
  • FC Schwabing 56
  • FC Wendelstein
  • SV Hutthurm
  • TSV Langquaid
  • 1. FC 06 Bad Kissingen
  • SG Regnitzlosau
  • VfR Jettingen
  • TuS Feuchtwangen
  • Baiersdorfer SV
  • SV Pettstadt
  • TSV Aindling

Wer wäre Euer Wunschgegner für die 1. Runde?

In der Saison 22/23 starteten die Löwen beim SV Rödelmaier in den Toto-Pokal

Veranstaltungstipp: “Fußball in Israel”

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Flyer der Veranstaltung Fußball In Israel der Löwenfans Gegen Rechts zusammen mit Kaduregel Groundhopping

Zum heutigen, regnerischen Dienstag haben wir noch einen Veranstaltungstipp für heute Abend: “Fußball in Israel”, organisiert von den Löwenfans gegen Rechts. Der Vortrag wird von Oliver Vrankovic von Kaduregel Groundhopping Israel gehalten und findet – darauf weisen die LFGR nochmals hin – nicht wie geplant im Riffraff, sondern im Gemeindehaus in der Weinbauernstraße 9, mehr oder weniger direkt um’s Eck statt.

Veranstaltungsflyer der Löwenfans gegen Rechts zeigt ein Foto aus einem Stadion in Israel mit wehender Fahne und vielen Fans. Der Flyer zeigt noch Details zur Veranstaltung, wie Datum, Uhrzeit und Ort, mit dem Hinweise, dass die Veranstaltung nicht im Riffraff, sondern in der Weinbauernstraße 9 stattfindet.
Veranstaltungsflyer “Fußball in Israel” der Löwenfans gegen Rechts mit Oliver Vrankovic von “Kaduregel Groundhopping Israel”

Oliver Vrankovic lebt seit 16 Jahren in Israel und hat seit 2018 mehr als 250 Spiele aller Ligen besucht.

Der Vortrag “Fußball in Israel”

Oliver beschreibt seinen Vortrag wie folgt:

Warum hängt im Fanblock des Zweitligisten Maccabi Yafo eine Bulgarien Fahne und warum eine kurdische Fahne im Block des Viertligisten Beitar Nordia Jerusalem? Warum gibt es ein Derby zwischen Maccabi und Hapoel Ashdod in der dritten Liga obwohl beide Vereine vor 20 Jahren zu MS Ashdod zusammengelegt wurden? Welche Bedeutung spielt der Viertligist Maccabi Sderot in der Hauptstadt der Bunker?

Was treibt junge Männer in arabischen Städten an, Ultras ihrer lokalen unterklassigen Teams zu sein und wie kommen sie mit dem Ultras jüdischer Mannschaften aus? Welches ist die arabische Fußballhauptstadt und welche Bedeutung hat diese Frage für arabische Fussballfans? Was wird in Stadien arabischer Mannschaften gerufen und was passiert, wenn man sich dort auf Hebräisch unterhält?

Wie spiegeln sich die innerisraelischen Verwerfungen vom Mai 2021 auf den Rängen? Wie spiegelt sich die Zerrissenheit der israelischen Gesellschaft auf den Rängen? Welche Rolle spielen Politik und Religion in den Stadien? Warum reicht die Rivalität von Maccabi Sha’arayim und Hapoel Marmorek bis in den Jemen zurück? Wie geht es in einem Facebook Forum zu, im dem sich die fanatischen Fans von Drittligisten austauschen und wie beeinflusst der Austausch die Stimmung in den Stadien?

Die Türen öffnen um 18:60 Uhr. Der Eintritt zur Veranstaltung “Fußball in Israel” ist umsonst, um Spende wird jedoch gebeten.

1.FC Saarbrücken – TSV 1860 (2:0) die Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafelanalyse des Spiels 1.FC Saarbrücken – TSV 1860 München (2:0). Die Sechzger verlieren hochverdient gegen aufstiegsreife Saarbrücker.

1.FC Saarbrücken – TSV 1860 München – Zielwasser statt Schnaps wäre eine gute Formel für die Sechzger gewesen. Die Schussstatistiken sprechen Bände. Aber der Reihe nach…

Die von Rüdiger Ziehl wie erwartet im 3-1-4-2 auf den Rasen geschickten Saarbrücker hatten nach etwas einer Viertelstunde die Partie voll im Griff. Davor konnte man denken, dass Maurizio Jacobaccis Löwen die Saarbrücker überraschen und möglicherweise doch Punkte aus dem Saarland entführen könnten. Aber leider war die gute Anfangsoffensive nur ein laues Lüftchen, das wieder abebbte anstatt sich zum Sturm zusammenzubrauen.

Es entwickelte sich ein Spiel, bei dem abwartende Saarbrücker über Umschaltmomente und Kontergelegenheiten nach Ballgewinn immer wieder mit hohem Tempo ins letzte Drittel der Sechzger eindrangen. Dort suchten sie schnell und aus vielen Positionen heraus Abschlüsse. Dass nicht noch höherer Schaden angerichtet wurde, ist durchaus etwas glücklich für Sechzig.

Die Sechzger konnten ihrerseits zwar durchaus eine angemessene Anzahl Angriffe bis ins letzte Drittel der Saarbrücker durchbringen. Sowohl beim Eindringen in die Box der Saarbrücker als auch beim Abschluss bzw. schon beim letzten Pass, hatten die Sechzger Probleme, die richtige Entscheidung zu treffen. Nahezu alles, was im letzten Drittel der Saarbrücker ankam, blieb ohne Gefahr für Tor oder Strafraum.

Bevor wir nun in die weitere Analyse starten, wie immer die wichtigsten Statistiken der Partie.

Statistische Werte der Partie 1.FC Saarbrücken – TSV 1860 München

  • Ballbesitz: TSV 1860 61% – 1.FCS 39%
  • Passgenauigkeit: TSV 1860 86% – 1.FCS 79%
  • defensive Zweikampfquote: TSV 1860 75% – 1.FCS 61%
  • Schüsse/aufs Tor TSV 1860: 6/0 – 1.FCS 11/4
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): TSV 1860 9,16 – 1.FCS 9,2

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz

Viel Ballbesitz und damit wenig anfangen können, ist eine Tätigkeit, die die Spieler von Maurizio Jacobacci am Sonntag zur Kunst erhoben haben. Im Normalfall ergibt sich für die Mannschaft mit deutlich mehr Ballbesitz ja meist ein Bild, bei dem es viele Rück- und Querpässe innerhalb der eigenen Defensivreihen gibt. Tja und genau das haben wir hier auch wieder, allerdings mit einer Anzahl an Querpässen, welche diejenige der Rückpässe im Defensivverbund deutlich übersteigt.

Ich hab bei 120 Querpässen der Defensivspieler untereinander aufgehört zu zählen. Warum spielt man Querpässe?

a) Weil einem nichts einfällt

oder

b) Weil sich keiner anbietet

oder

c) Weil der Gegner die Räume so gut zu stellt, dass man keine Passwege findet

Passgenauigkeit

Nachdem die Passgenauigkeit – wie die Ballbesitzquote – auch durch die sogenannten Sicherheitspässe in der Defensive nach oben geschraubt wird, sind die 86% in dieser Kategorie wieder kein Grund, in Jubel auszubrechen.

Allerdings muss man auch sagen, dass wenn die Sechzger dann irgendwann den Angriff nach vorne lancieren konnten, schafften es die Spieler des TSV 1860 auch häufig, bis ins letzte Drittel des 1. FC Saarbrücken einzudringen. Leider war dort dann von offensiver Effektivität nichts zu sehen.

Defensive Zweikampfquote

Hier muss ich nun wirklich loben! Oft ist es ja so, dass die Mannschaft mit dem größeren Ballbesitzanteil logischerweise weniger gegen den Ball arbeiten muss und daraus folgend weniger Zweikämpfe gegen den Ball führt bzw. führen muss.

Die Sechzger haben in Puncto Einsatzwille gegen den Ball am Sonntag sicherlich ein positives Ausrufezeichen gesetzt. Zwei defensive Zweikämpfe gegen den Ball pro Minute gegnerischer Ballbesitz ist ein absoluter Topwert, wenn man daneben die Intensität der Zweikampfführung im Schnitt betrachtet.

Schüsse/aufs Tor

Sechs Schüsse, davon keiner aufs Tor: Was soll man da noch analysieren? Kreieren und Verwerten von Chancen ist das, worum es im Fußball geht. Hier haben sich unsere Löwen am Samstag leider eine glatte Sechs verdient.

Dass die einzige Aktion, die man überhaupt vielleicht gefährlich nennen könnte, Belkahias Schuss in der 87. Minute war, setzt dem offensiven Offenbarungseid noch die Krone auf.

PPDA

Ein durchschnittlicher Wert für beide Teams. Allerdings muss man deutlich sagen, dass der TSV 1860 München speziell in der zweiten Halbzeit sehr gute Phasen hatte, was das Unterbinden und das Stören des Saarbrücker Positionsspiels betrifft. In der ersten Halbzeit war davon allerdings leider kaum etwas zu sehen.

Die Tore

Die Tore und andere Highlights könnt ihr hier noch einmal ansehen.

Genauer eingehen werden wir auf das spielentscheidende erste Tor.

Bei einem Angriff, der zunächst über die linke Saarbrücker Seite in die Hälfte der Sechzger gebracht wird, ist die komplette Abwehrkette der Sechzger so dermaßen aus der Position gezogen, dass der rechte Flügelspieler der Saarbrücker – Rizutto – von Rabihic mutterseelenallein, über die rechte Halbposition in die Box einlaufend, angespielt werden kann.

Verlaat ohne Gegenspieler müsste eigentlich bei Julian Günther-Schmid, dem späteren Torschützen, positioniert sein. Lannert, in dieser Situation bei Günther-Schmid, kann also gar nicht auf Rizutto reagieren.

Als Lannert bemerkt, dass eigentlich er für Rizutto zuständig wäre, ist es schon zu spät. Günther-Schmid entkommt in Lannerts Rücken. Verlaat geistert ohne Auftrag durch den Strafraum. Rizutto bringt die halbhohe Flanke vom rechten Torraumeck und schon steht es 1:0 durch den Abstauber von Günther Schmid, der sich im richtigen Moment lösen konnte.

Auch Greilinger hätte Rizutto durchaus auf dem Schirm haben können anstatt Rabihic andächtig aus sicherer Entfernung zuzusehen, was er da auf der rechten Seite macht.

Dieses Gegentor war absolut stümperhaft verteidigt – und zwar nicht nur von einem Spieler.

Das fiel auf

Positiv:

Es wird immer mehr nach spielerischen Lösungen gesucht, anstatt den Ball einfach mit dem Mariahilfspass blind nach vorne zu dreschen.

Mansour Ouro-Tagba kam nach der Halbzeit und fiel trotz ein paar wenigen Unsicherheiten überaus positiv auf. Der junge Amerikaner togolesischer Abstammung hinterließ einen guten ersten Eindruck.

Negativ:

Anspielstationen sind nicht nur im Mittelfeld Mangelware, sondern auch im Sturm. Sobald der Ball sich in der gegnerischen Box oder drum herum befindet, wird aus der sonst ruhig, zielstrebig und überlegt spielenden Mannschaft ein nervöser Hühnerhaufen, der vor lauter Zappeligkeit vergisst, dass speziell vor dem gegnerischen Tor Ruhe und Abgeklärtheit entscheidende Faktoren sind.

Fehler im Stellungsspiel, die man eigentlich nicht erklären kann. Wenn ein Spieler mal falsch steht, ist das ja kein Problem. Wenn sich aber in mehreren Situationen, die nicht im Umschaltspiel oder aus Kontern heraus entstehen, oder auch beim Gegentor zum 1:0, mehrere Spieler in der falschen Position befinden, dann ist das ein klarer Fall von fehlender Konzentration und fehlender Kommunikation auf dem Platz.

Fazit

In einem Schulzeugnis für dieses Spiel des TSV 1860 würde vermutlich die Bemerkung mit folgenden Worten beginnen: “Der stets bemühte Schüler war nicht in der Lage das Erlernte in den Prüfungen wiederzugeben.” Oder so ähnlich…

Wenn sich in der Offensive solche Leistungen in Zukunft häufen, können die Gegner demnächst ohne Torhüter nach Giesing anreisen.

Mehr habe ich heute nicht zu sagen.

Datenquelle: Wyscout

Fotogalerie zur Niederlage des TSV 1860 in Saarbrücken

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1 Fc Saarbrücken Tsv 1860 Fotogalerie Titelbild

Viel Grund zur Freude gab es für die Löwen am Sonntag im Saarland nicht. Spielerisch war das Ganze arg mau, Torschüsse blieben Mangelware. Einzig das Drittliga-Debüt des 18-jährigen Mansour Ouro-Tagba bleibt als positive Erinnerung hängen. Nichtsdestotrotz haben wir für Euch die schönsten Impressionen vom Spiel des TSV 1860 in Saarbrücken zusammengestellt.

Fotogalerie zum Spiel des TSV 1860 in Saarbrücken

Zum Vergrößern der Bilder bitte jeweils auf das jeweilige Thumbnail klicken.