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Robert Reisinger im “blauen Sessel” der Abendzeitung

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Tsv 1860 Präsident Robert Reisinger Abendzeitung Az

Anlässlich ihres 75. Geburtstages lädt die AZ in diesen Tagen neun wichtige Denker und Macher zu “Themen, die München bewegen” auf das “rote Sofa” im Barocksaal des Deutschen Theaters ein. Gestern war Löwen-Präsident Robert Reisinger zu Gast, für den die Abendzeitung extra einen blauen Sessel angeschafft hatte. Natürlich ließ sich auch sechzger.de diese Veranstaltung nicht entgehen und schildert Euch die Highlights des gestrigen Abends.

Robert Reisinger bei der Abendzeitung

Während Reisinger zu Beginn etwas nervös wirkte, legte sich das bereits nach wenigen Minuten und der Präsident legte einen unterhaltsamen, eloquenten und sehr souveränen Auftritt aufs Parkett. Natürlich wurden die einzelnen Themen aufgrund des Rahmens nicht bis ins letzte Detail ausdiskutiert, dennoch traf Reisinger einige interessante Aussagen.

Zur Stadiondiskussion: Zielkapazität 21.000 – 24.000. Aber auch 18.600 würden ausreichen, wenn diese optimale Strukturen aufwiesen, d.h. wenn der wirtschaftliche Rahmen passte. Heißt: Der TSV 1860 käme auch mit 18.600 klar, wenn das Stadion ansonsten optimiert wäre. 3.000 normale Sitzplätze mehr oder weniger sind da gar nicht entscheidend.

Zur Bindung von 10 Jahren an Giesing: Ein Neubau, für den aktuell nicht einmal ein Grundstück in Sicht ist, wird in der aktuellen Situation niemals schneller als in 10 Jahren zu realisieren sein. Selbst bei der Fröttmaninger Arena dauerte es zwischen Beschluss und Fertigstellung mehr als 6 Jahre – und da zogen alle Beteiligten an einem Strang. So gesehen wären auch 10 Jahre Bindung an ein saniertes Sechzgerstadion kein Thema. Grundsätzlich wäre er aber auch einem Neubau nicht abgeneigt. Aber aktuell gibt es nur einen Standort für 1860: Giesing.

TSV 1860 e.V. steckt jährlich 1,8 Mio. € ins NLZ

Konsolidierungskurs: 1) Vorrang hat die wirtschaftliche Konsolidierung. 2) Dann kommt die sportliche Konsolidierung und dann kommt 3) das Stadion. Grundsätzlich plant die KGaA immer die schwarze Null. Corona hat dem TSV 1860 diesbezüglich einen Strich durch die Rechnung gemacht. Investorenkapital sollte nur mehr für substanzielle Investitionen genutzt werden.

Zum NLZ: Der e.V. steckt aktuell jährlich 1,8 Mio € in das NLZ und betrachtet dies als eine Investition. Wäre 1860 ein Industrieunternehmen, dann wäre das NLZ die Forschungsabteilung, welche die Zukunft sichert.

Verein hat nur zweimal 50+1 gezogen

Zum Mitgesellschafter: Der Kontakt zum Mitgesellschafter erfolgt auf Vorgabe von Hasan Ismaik ausschließlich über dessen Statthalter. Ein direktes Gespräch findet nicht statt. Ziel ist eine Partnerschaft auf Augenhöhe. Der e.V. hat nur zweimal 50+1 gezogen: 1) beim Engagement von Markus Fauser und 2) bei der Einstellung von Michael Scharold als Geschäftsführer.

Zur Halle: Der Pachtvertrag mit der Stadt verlangt den Bau einer Halle durch die KGaA. Diese kann das aktuell aber nicht stemmen. Der e.V. würde sich das zutrauen und könnte das auch schaffen. Doch in der aktuellen Situation würde der e.V. die öffentlichen Zuschüsse verlieren. Die Kosten der Halle werden aktuell mit bis zu 18 Mio € kalkuliert. Ziel mit der Halle wäre die Steigerung der Mitgliederzahlen auf etwa 32.000, wobei der Anteil der aktiven Mitglieder relativ gesteigert werden soll. Zitat: „Ich möchte 2028 das Band (Anm.: bei der Eröffnung der Halle) durchschneiden.”

“Uns wäre vieles erspart geblieben”

Zur Ismaik-Fahne im Stadion: Verbote ändern nicht die Meinung. In Deutschland herrscht Meinungsfreiheit. Wäre sein Kopf auf der Fahne, würde er das Gespräch mit den Schwenkern suchen, um die Probleme auszuräumen.

Zu den Ultras: Hätten wir schon in den 90ern auf diese Fans gehört, wäre uns vieles erspart geblieben – vor allem Fröttmaning und das Olympiastadion. Stattdessen wären wir heute vermutlich in einem 26.000 Zuschauer fassenden Sechzgerstadion und hätten einige Sorgen weniger.

Ziel: Jeder soll das machen, was er kann. Der Trainer trainiert, der Spieler spielt, der Präsident präsidiert, der Investor investiert und die Fans unterstützen. Dann wär alles super.

Sechzig um Sieben – DFL festigt Regelung: 50+1 bleibt!

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Löwen Sechzig um Sieben

Seit Jahren setzen sich zahlreiche Fanszenen quer durch die Republik dafür ein, dass die 50+1 Regel bleibt. Mit dem Wunsch, Rechtssicherheit hinsichtlich Regel zu schaffen, hat das Präsidium der DFL einen einstimmigen Vorschlag erarbeitet. Förderausnahmen soll es künftig nicht mehr geben, die drei betroffenen Vereine haben dem zugestimmt.

DFL festigt Regelung: 50+1 bleibt!

Während Bayer Leverkusen und der VfL Wolfsburg wohl eher zähneknirschend eingelenkt haben, hatte sich die TSG Hoffenheim kürzlich bereits selbst dazu verpflichtet, auf die Ausnahmeregelung zu verzichten. In Leverkusen und Wolfsburg wird der jeweilige Klub gegenüber den Mitgliedern seines ehemaligen Muttervereins “zu Partizipation und Transparenz verpflichtet”. Die Tendenz ist klar: 50+1 bleibt!

Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamts, fasst den Beschluss zusammen:

“Nach unserer vorläufigen Einschätzung können die Beibehaltung der 50+1-Grundregel und die Streichung der Möglichkeit der Gewährung von Förderausnahmen geeignet sein, unsere kartellrechtlichen Bedenken auszuräumen.”

TSV 1860 und die Pacific Media Group – läuft da was?

Bereits im Jahr 2020 soll die Pacific Media Group laut Bloomberg an Hasan Ismaik herangetreten sein, um dessen Anteil an der TSV 1860 München KGaA zu erwerben. Auch in der jüngeren Vergangenheit suchte die PMG die Nähe der Löwen – da kommt Ex-Türkgücü-Manager Max Kothny ins Spiel, der mittlerweile bei der Investorengruppe angestellt ist.

Nachdem er nur rund zwei Monate für PMG als Berater beim AS Nancy wirken durfte, taucht Kothny nun im Umfeld des TSV 1860 auf. Ist der TSV 1860 noch immer ein Ziel der Pacific Media Group?

TSV 1860 mit 1200 Fans in Duisburg

Die Treue der Anhänger des TSV 1860 München ist weiter ungebrochen. Sage und schreibe 1200 Löwenfans machen sich am Samstag auf den Weg nach Duisburg. Fast schon unglaublich angesichts der sportlichen Misere…

Gelingt den Löwen bei den Zebras der Turnaround? Vor dem Duell mit dem TSV 1860 München (Samstag, 14 Uhr sechzger.de Liveticker) droht ausgerechnet Moritz Stoppelkamp beim MSV Duisburg auszufallen.

Die Löwen: Weit, weit weg..

Nein, damit ist nicht die Fahrtstrecke von Giesing nach Duisburg gemeint, sondern die emotionale Distanz, die unser Redakteur Thomas Meiler derzeit zu seinem Herzensverein empfindet.

Die letzten Wochen haben bei mir eine fast schon unendliche Leere zurückgelassen. Ich bin fast 1.860 Kilometer von Giesing entfernt. Gefühlt sind das momentan Lichtjahre. Der Verein präsentiert sich ja immer als nicht einzuordnender Haufen, der eben anders ist. Aber das war immer sympathisch, das war immer Sechzig. Mittlerweile ist der TSV 1860 nicht mal mehr das.

Mentalcoach Böswald übt Kritik an Ex-Trainer Köllner

Alfred Böswald war zu Zweitligazeiten Mentaltrainer beim TSV 1860 München. Als Mediencoach und Persönlichkeitstrainer im mentalen und individuellen Coaching begleitet er Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Kunst und Leistungssport. Hinsichtlich der aktuellen sportlichen Situation bei den Löwen übt er im Merkur scharfe Kritik an Ex-Trainer Michael Köllner.

Skilöwe Veile bei Freestyle-WM in Georgien

Vincent Veile war am vergangenen Wochenende für Deutschland (und die Löwen) bei der Freestyle Weltmeisterschaft in Georgien am Start und zeigte in der Disziplin Freeski Big Air eine ansprechende Leistung.

Neues aus der 3. Liga

SV Wehen Wiesbaden im Landespokal-Halbfinale

Mit einem souveränen 6:1-Erfolg gegen Verbandsligist FSV Dörnberg hat der SV Wehen Wiesbaden am Mittwochabend den Einzug ins Halbfinale des hessischen Landespokals geschafft. Die Tore erzielten Mrowca, Fechner, Heußer, Makridis, Iredale und Najar.

Knöchelbruch bei Schanzer Stevanovic

Der 24-jährige Innenverteidiger Nikola Stevanovic hat sich am vergangenen Wochenende beim Match gegen den SV Wehen Wiesbaden einen Knöchelbruch zugezogen und wird voraussichtlich für den Rest der Saison ausfallen.

MSV Duisburg ohne Stoppelkamp gegen den TSV 1860 München?

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MSV Duisburg TSV 1860 20220424 (36)

Vor dem Duell mit dem TSV 1860 München (Samstag, 14 Uhr sechzger.de Liveticker) droht ausgerechnet Moritz Stoppelkamp beim MSV Duisburg auszufallen.

Fehlt Stoppelkamp dem MSV Duisburg gegen den TSV 1860?

Von 2012 bis 2014 stand Moritz Stoppelkamp beim TSV 1860 München unter Vertrag, am Samstag könnte er nun zum wiederholten Male auf seinen Ex-Verein treffen. Doch der Einsatz des MSV-Kapitäns ist gefährdet. Er leidet laut WAZ weiterhin an einem fiebrigen Infekt und konnte die Mittwochseinheit nicht absolvieren. Obendrein musste die Mannschaft wegen Schneefalls in den Kraftraum ausweichen. Eine optimale Vorbereitung für das Duell mit den Löwen sieht freilich anders aus.

Bereits am Wochenende konnte der 36-Jährige beim Auswärtssieg in Oldenburg nicht auf dem Platz stehen. Ein Ausfall dürfte für den TSV 1860 München nicht gerade die schlechteste aller Optionen sein. Mit sieben Treffern und zwölf Vorlagen ist Stoppelkamp klarer Topscorer der Meidericher und liegt ligaweit in dieser Wertung nur hinter Ahmet Arslan von Dynamo Dresden.

In der letzten Saison konnte allerdings auch der Kapitän eine Niederlage gegen die Löwen nicht verhindern. Der TSV 1860 siegte im April klar und deutlich im Wedaustadion mit 6:0. Stoppelkamp stand damals in der Startaufstellung. Im Sommer beschloss er dann, seinen Vertrag in Duisburg um ein weiteres Jahr zu verlängern.

TSV 1860 mit 1200 Löwenfans beim Auswärtsspiel in Duisburg

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MSV Duisburg TSV 1860

Die Treue der Anhänger des TSV 1860 München ist weiter ungebrochen: sage und schreibe 1200 Löwenfans machen sich am Samstag auf den Weg nach Duisburg. Das geht aus den Faninformationen für die Partie am 26.Spieltag hervor.

TSV 1860 mit großer Unterstützung in Duisburg

Das nächste Auswärtsspiel führt den TSV 1860 mitsamt weiß-blauem Anhang rund 630 Kilometer nach Duisburg. Für das Duell beim Tabellen-11. sind vor Ort noch wenige Karten an der Tageskasse verfügbar. Das haben die Löwen in den Faninformationen bekannt gegeben. Schon jetzt aber haben sich “über 1200 Löwen-Fans” ein Ticket erworben. Die Treue kennt auch in sportlich und vereinspolitisch brisanten Zeiten keinen Abbruch. Den bislang wenigsten Fans begleiteten den TSV 1860 beim Auswärtsspiel in Meppen (knapp 500 Gäste), die meisten hingegen in Bayreuth (6000).

Neu ist dabei, dass die Gästefans komplett im Unterrang der Südtribüne in den Blöcken Q (Steh-) und R (Sitzplätze) untergebracht werden. Sie werden damit der Heimkurve genau gegenüber stehen, die sich nach einem kurzen Umzug in den Oberrang der Gegengerade (zum Beispiel beim 0:6 der Löwen im April 2022) mittlerweile wieder im Stehplatzbereich eingefunden hat.
Kulinarisch kann dabei auf Vollbier und weitere Getränke sowie Speisen zurück gegriffen werden. Die Bezahlung muss bar erfolgen. Außerdem weisen die Löwen darauf hin, dass am Duisburger Hauptbahnhof ein Großteil der Schließfächer defekt ist. Es wird daher empfohlen, auf die Mitnahme von großen Taschen soweit möglich gänzlich zu verzichten.

Anpfiff bei der Partie MSV Duisburg – TSV 1860 München ist am Samstag, 11.März um 14:00 Uhr. sechzger.de berichtet wie gewohnt im Liveticker von der Partie.

TSV 1860 und die Pacific Media Group – läuft da was?

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Geschäftsführer Max Kothny Pacific Media Group
Geschäftsführer Max Kothny ist optimistisch

Wie bereits berichtet, streitet Hasan Ismaik via Social Media vehement ab, Max Kothny persönlich zu kennen oder “jemals mit ihm telefoniert” zu haben. Die BILD hatte behauptet, Kothny habe über die Investorenseite Neu-Trainer Maurizio Jacobacci bei Münchens großer Liebe installiert. Max Kothny? Vielen Löwenfans ist der 26-Jährige bislang nur als Ex-Manager von Türkgücü München bekannt. Inzwischen arbeitet Kothny jedoch für die Pacific Media Group, die doch recht auffällig die Nähe zum TSV 1860 München sucht. Was läuft da eigentlich und wer verbirgt sich dahinter?

Investorengruppe mit Interesse an den Löwen?

Bei der Pacific Medie Group (PMG) handelt es sich um eine aus den USA und China finanzierte Investorengruppe, die in erster Linie durch Paul Conway (Pacific Media Group) und Chien Lee (NewCity Capital) repräsentiert wird. Zum PMG-Konsortium gehören derzeit der FC Barnsley (England), AS Nancy (Frankreich), KV Oostende (Belgien), der FC Den Bosch (Niederlande), Esbjerg fB (Dänemark), der FC Thun (Schweiz) und der 1. FC Kaiserslautern.

Im Endeffekt kann man sich das so vorstellen wie beispielsweise bei der Red Bull-Gruppe oder auch die City Football Group um Manchester City. Die PMG verfolgt jedoch einen etwas anderen Ansatz: Die PMG pumpt im Gegensatz zu den anderen Inverstoren keine Unsummen in ihre Projekte. Eher im Gegenteil, wie die Beispiele Barnsley, Oostende und Nancy zeigen, wo man trotz relativ bescheidenen Budgets kurzfristig Erfolge erzielen konnte, ehe es wieder bergab ging.

Unlauterer Wettbewerb durch die PMG?

Was macht die PMG denn dann? In einem Interview mit Forbes gab Chien Lee an, auf junge Talente und komplexe Daten-Analysen zu setzen anstatt hauptsächlich auf Geld und fertige Spieler zu setzen. Das klingt ja erstmal positiv, ist aber nur die halbe Wahrheit. Auch wenn man bestreitet, Spieler innerhalb des eigenen Vereins-Netzwerks hin- und herzuschieben, so ist das bei der PMG doch gängige Praxis.

Darauf lässt auch die öffentliche Beschwerde von elf französischen Zweitliga-Klubs schließen, die dem AS Nancy und der Pacific Media Group “unlauteren Wettbewerb” vorwerfen. Demnach habe Nancy eine verhängte Transfersperre wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten umgangen, indem Spieler zunächst von Oostende verpflichtet und dann weiter an Nancy ausgeliehen wurden.

TSV 1860 und die Pacific Media Group – läuft da was?

Warum wir Euch das alles erzählen? Bereits im Jahr 2020 soll die Pacific Media Group laut Bloomberg an Hasan Ismaik herangetreten sein, um dessen Anteil an der TSV 1860 München KGaA zu erwerben. Auch in der jüngeren Vergangenheit suchte die PMG die Nähe der Löwen – und da kommt wieder Max Kothny ins Spiel, der mittlerweile bei der Investorengruppe angestellt ist. Nachdem er nur rund zwei Monate für PMG als Berater beim AS Nancy wirken durfte, taucht Kothny nun im Umfeld des TSV 1860 auf.

Am Samstag beispielsweise besuchte Kothny das Spiel der Löwen gegen Viktoria Köln und wurde außerdem am Trainingsgelände gesichtet. Warum? Hatte das was mit dem neuen Trainer Jacobacci zu tun, der ja angeblich auf Empfehlung der PMG nach Giesing kam? Oder bahnt sich da etwas an? Ist der TSV 1860 noch immer ein Ziel der Pacific Media Group?

Auch das Löwenmagazin berichtete bereits über mögliche Zusammenhänge: Hasan Ismaik, Max Kothny und die Pacific Media Group

DFL: Zukünftig keine Ausnahmen mehr bei 50+1

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Grundsatzurteil - Hannover Kind
Choreographie der Münchner Löwen - 50+1 unverhandelbar! Quelle: muenchnerloewen.de

“Nach unserer vorläufigen Einschätzung können die Beibehaltung der 50+1-Grundregel und die Streichung der Möglichkeit der Gewährung von Förderausnahmen geeignet sein, unsere kartellrechtlichen Bedenken auszuräumen.” So fasst Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamts, den Beschluss der DFL bezüglich der umstrittenen Regelung zusammen. Demnach soll es zukünftig hinsichtlich 50+1 keine Ausnahmen mehr geben, auch der VfL Wolfsburg, Bayer Leverkusen und die TSG Hoffenheim haben eingelenkt.

Zukünftig keine Ausnahmen mehr bei 50+1

Mit dem Wunsch, Rechtssicherheit bei der 50+1-Regel zu schaffen, hat das Präsidium der DFL einen einstimmigen Vorschlag erarbeitet. Förderausnahmen soll es künftig nicht mehr geben, die drei betroffenen Vereine haben dem zugestimmt.

Während Bayer Leverkusen und der VfL Wolfsburg wohl eher zähneknirschend eingelenkt haben, hatte sich die TSG Hoffenheim kürzlich bereits selbst dazu verpflichtet, auf die Ausnahmeregelung zu verzichten.

“Zu Partizipation und Transparenz verpflichtet”

Der VfL Wolfsburg und Bayer Leverkusen dürfen ihre Ausnahmestellung zwar behalten, müssen in Zukunft jedoch neue Bedingungen erfüllen, um eine Lizenz für die 1. oder 2. Bundesliga zu erhalten. So wird der jeweilige Klub gegenüber den Mitgliedern seines ehemaligen Muttervereins “zu Partizipation und Transparenz verpflichtet”.

Das heißt en detail, dass dem Mutterverein das Recht eingeräumt werden muss, “mindestens eine/n Vertreter/in in das mit Kontroll- und Zustimmungsbefugnissen ausgestattete Aufsichtsgremium der Kapitalgesellschaft zu entsenden. Diese/r Vertreter/in muss über die vollwertigen Rechte eines Mitgliedes des Gremiums bzw. eines Gesellschafters verfügen – dies schließt insbesondere das Rederecht, das Informations- und Auskunftsrecht sowie das Stimmrecht ein”.

Titelbild: muenchnerloewen.de

Sechzig aus der Ferne: Weit, weit weg

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Sechzig aus der Ferne
Seitenansicht im Stadion IFK Munkfors

Mein erstes “Sechzig aus der Ferne” hieß “So weit und doch so nah”. Momentan kann man eigentlich von Sechzig gar nicht so weit weg sein, wie man will. Die letzten Wochen haben bei mir eine fast schon unendliche Leere zurückgelassen. Ich bin fast 1.860 Kilometer von Giesing entfernt. Gefühlt sind das momentan Lichtjahre. Der Verein präsentiert sich ja immer als nicht einzuordnender Haufen, der eben anders ist. Aber das war immer sympathisch, das war immer Sechzig. Mittlerweile ist der TSV 1860 nicht mal mehr das. Das hat natürlich verschiedene Gründe für mich. Aber der Reihe nach.

Sprachlos in der schwedischen Provinz

Ich in meiner schwedischen Provinz kann natürlich schlau daherreden. In München war ich schon lange nicht mehr. Trotzdem fiebere ich mit dem Verein Tag für Tag mit. Laufe hier mit Sechzig-Mütze durch die Gegend und werde von den Schweden misstrauisch beäugt. Sechzig kennt man hier nicht, Fußball ist hier in erster Linie englischer Fußball. Zu den schwedischen Vereine halten nur die ganz harten Fans in Stockholm (beispielsweise in Hammarby oder AIK) oder in Degerfors und Malmö. In Norwegen bei Vålerenga Oslo dagegen konnte man 1860 dann schon verorten. Wie auch immer: Derzeit fällt es mir schwer, die weiß-blauen Farben und den Löwen zu tragen. Was mit dem Verein passiert ist, lässt mich mehr als sprachlos zurück.

Verlogenes Konstrukt

Das ganze Aufstiegsgerede mit den tollen Unterschiedsspielern zu Beginn der Saison habe ich schon kritisch betrachtet. Dass das aber so in die Hose geht, habe ich dann doch nicht gedacht. Ein Köllner, den ich am Anfang auch passend für den Verein befunden habe, hat sich als selbstverliebter Möchtegern-Star-Trainer entpuppt. So was kann aber immer passieren und wäre gerade bei Sechzig kein dauerhafter Beinbruch. Denn man hat es ja nicht immer leicht mit dem TSV. Trainer kommen und gehen – nur nicht dieses Mal bei Sechzig. Sicherlich wirkte Gorenzel auch aus der Ferne betrachtet alles andere als glücklich, doch im Endeffekt ist er die ärmste Sau im Verein. Keine Ahnung, warum er sich das weiterhin antut. Diese öffentliche Bloßstellung durch einen Fanartikel-Verkäufer, der mit Küchenweisheiten große Wellen im Internet macht, ist für mich nicht zu ertragen. Ein Investor, der ebenfalls kryptische und völlig sinnfreie Postings und Stellungnahmen loslässt, ist ebenfalls für mich nicht zu ertragen. Das ganze “Gemeinsam” ist nur ein verlogenes Konstrukt. Auch das Präsidium agiert mit seinen Stellungnahmen unglücklich. Da frage ich mich einfach mal, warum man nicht einfach mal seinen Mund hält. Die ganze Sache ist doch sowieso schon schlimm genug. Das alles sorgt bei mir für das Gefühl: Weit, weit weg zu sein.

Freiheit für Sechzig

Bei was ich sicherlich nicht den Mund halten kann, ist dieser gewisse Blog mit der Zahl. Was dort passiert, ist strafbar und in keinster Weise von der Meinungsfreiheit gedeckt – vor allem die Kommentare von der “schweigenden Mehrheit”. Wieso bekommt man es nicht hin, die Macher auszusperren? Nur das Auto abschleppen reicht da nicht. Es zermürbt alles so – auch aus der Ferne betrachtet. Da freue ich mich mittlerweile mehr auf den Saisonstart in der norwegischen Liga im April als auf das nächste Spiel der Löwen am Samstag in Duisburg. Am Ende werde ich trotzdem die Spiele weiter verfolgen. Denn tief in mir ist immer die Hoffnung, dass Sechzig irgendwann wieder frei sein wird.

Mentaltrainer Böswald übt scharfe Kritik an Ex-Trainer Köllner

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Michael Köllner, Trainer der Löwen (TSV 1860)

Alfred Böswald war zu Zweitligazeiten Mentaltrainer beim TSV 1860 München. Als Mediencoach und Persönlichkeitstrainer im mentalen und individuellen Coaching begleitet er Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Kunst und Leistungssport. Hinsichtlich der aktuellen sportlichen Situation bei den Löwen übt er im Merkur scharfe Kritik an Ex-Trainer Michael Köllner.

Mentaltrainer übt scharfe Kritik an Michael Köllner

Seit Monaten läuft es beim TSV 1860 auf dem Rasen alles andere rund. Aus einem Aufsstiegskandidaten ist ein Mittelfeldteam geworden, das sich dingend fangen muss, um nicht noch nach unten durchgereicht zu werden. Alfred Böswald, ehemaliger Mentalcoach der Löwen, sieht die Verantwortung für diese Entwicklung in erster Linie bei Ex-Trainer Michael Köllner.

“Dieses Team ist vollkommen führungslos! Genau betrachtet gab es eine echte Hierarchie zuletzt, als Sascha Mölders Kapitän war. Dann kam es zum Zerwürfnis, und ab da hat Köllner quasi die Alleinherrschaft übernommen, gefühlt über den ganzen Verein. Das ging eine Zeit lang gut, aber konnte nur im sportlichen Desaster enden. (…) Köllner mag weg sein, aber die Probleme, die sein Führungsstil verursacht hat, sind nach wie vor da – und im Team eklatant sichtbar. Köllner war ab einem gewissen Punkt für keine Kritik mehr empfänglich. Überspitzt könnte man sagen: Köllner hat absolutistisch regiert – was zu einer dramatischen Abhängigkeit der Spieler von seiner Person geführt hat.”

Von außen betrachtet erscheint das durchaus schlüssig, wobei man schon auch festhalten muss, dass die Leistungen (oder zumindest die Ergebnisse) dem Trainer ja bis in den September 2022 durchaus recht gegeben haben.

“Falsches Verständnis von Führung”

In der Folge konkretisiert Böswald seine Kritik an Köllner:

“Die aktuelle Mannschaft ist das Ergebnis von Köllners falschem Verständnis von Führung im Mannschaftssport: Die Spieler wurden unter ihm zu Marionetten, haben die Dinge nicht mehr selbst angepackt, haben auf Impulse von außen gewartet, anstatt instinktiv zu agieren. Aus dem Selbstbewusstsein der Spieler wurde Fremdbewusstsein. Spieler wie Jesper Verlaat wurden öffentlich gedemütigt, der Mannschaft die Klasse abgesprochen. Wenn aber Spieler nur noch von außen geführt werden, verlieren sie ihre innere Überzeugung. Sie übernehmen nicht mehr Verantwortung für das Spiel, sondern schieben sie ihrem Mitspieler zu. Und genau das erleben wir aktuell auf dem Platz.”

Das ausführliche Interview mit Alfred Böswald könnt Ihr HIER BEIM MERKUR lesen.

Bild: OR Pressedienst

Kothny & 1860 – endlich mal wieder ein Statement…

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Instagram 1860

Man möchte es ja kaum glauben, aber nach einer Woche ohne öffentliche Verlautbarung gibt es endlich wieder ein Statement aus dem Löwen-Kosmos. Diesmal stammt es von Mehrheitseigentümer Hasan Ismaik, der sich gegen die Behauptung der BILD wehrt, Ex-Türkgücü-Manager Max Kothny stehe mit ihm in Kontakt und habe dem TSV 1860 Neu-Trainer Maurizio Jacobacci vermittelt.

Kothny & 1860 – endlich mal wieder ein Statement…

Was war das nur für eine Posse in der vergangenen Woche: Erst veröffentlichte der Verein ein in dieser Form ziemlich überflüssiges und nichtssagendes Statement zur Trainerfindung. Dies bewegte den Aufsichtsratsvorsitzenden Saki Stimoniaris dazu, ebenfalls eine Stellungnahme abzugeben, die selbstredend keinen Deut besser war. Zu guter Letzt gab auch noch Hasan Ismaik per Social Media seinen Senf dazu und das Chaos war perfekt, zumal die SZ seine Aussagen widerlegte.

Lernt man im Löwen-Kosmos aus solchen Erfahrungen? Nein, natürlich nicht! Diesmal macht Hasan Ismaik den Anfang und wehrt sich gegen die Behauptung der BILD, dass Max Kothny, Ex-Manager von Türkgücü, “ein vertrauensvolles Verhältnis zur 1860-Investorenseite rund um Hasan Ismaik” pflege und den Löwen Maurizio Jacobacci vermittelt habe.

Hasan Ismaik auf Instagram

Auf Instagram lässt Hasan Ismaik verlauten:

“Liebe Löwen,

die Bildzeitung schrieb gestern, dass ein gewisser Max Kothny, den ich weder persönlich kenne noch jemals mit ihm telefoniert habe, der Investorenflüsterer sei. Ich stelle hiermit fest, dass diese Behauptung nicht der Wahrheit entspricht. Richtig ist, dass 1860 über verschiedene Kanäle diverse Trainer angeboten wurden. Ich habe mit keinem Kandidaten oder Berater gesprochen. Die Entscheidung, Maurizio Jacobacci als Trainer zu verpflichten, wurde letztlich alleine von der Geschäftsführung des TSV 1860 getroffen.

Bei dieser Gelegenheit wünsche ich Maurizio Jacobacci noch einmal alles Gute für die gewiss nicht leichte Herausforderung bei 1860 und vor allem auch ein glückliches Händchen bei all seinen Entscheidungen.

Einmal Löwe, immer Löwe

Hasan Ismaik”

Mal schauen, wer diesmal als erstes darauf reagiert…

Titelbild: Pexels

Skilöwe Vincent Veile bei Weltmeisterschaft in Georgien

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Linus Straßer ist ohne Zweifel das Aushängeschild der Skiabteilung des TSV 1860 München e.V. und erreicht im Weltcup regelmäßig tolle Platzierungen. Auch Fabiana Dorigo machte zuletzt von sich reden und gewann Gold und Silber bei den World University Games. Nicht ganz so bekannt ist Vincent Veile, der am vergangenen Wochenende für Deutschland (und die Löwen) bei der Freestyle Weltmeisterschaft in Georgien am Start war.

Tsv 1860 Ski Vincent Veile
Skilöwe Vincent Veile war bei der WM in Georgien am Start

Vincent Veile bei Weltmeisterschaft in Georgien

Die Voraussetzungen für den Skilöwen waren jedoch alles andere als gut. Nach einer langen Verletzungspause stand Veile erst wieder seit einem Monat voll im Training. Bei der Qualifikation für den Hauptwettbewerb erreichte der 24-Jährige in Bakuriani (Georgien) den 14. Platz.

Tags drauf stand dann das Main Event im Freeski Big Air auf dem Programm, bei dem die Athleten zwei Sprünge zeigen dürfen. Vincent Veile zeigte sich mit seiner Leistung bei der Weltmeisterschaft zufrieden:

“Ich bin happy mit meiner Performance, aber hätte natürlich gerne ein paar Punkte mehr bekommen. Dennoch habe ich beide Tricks in den Läufen gestanden trotz schwerer Bedingungen aufgrund des Wetters.”

Mit 106,30 Punkten erreichte Skilöwe Vincent Veile Platz 26 bei der WM und freut sich bereits auf die nächsten Events, die er dann hoffentlich mit einer verletzungsfreien Vorbereitung absolvieren kann. Gold ging an den Amerikaner Troy Podmilsak – siehe Video unten!