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Sechzig um Sieben: Köllner mit deutlicher Kritik wegen Holzhauser

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Sechzig um Sieben: Heimpremiere rückt näher

Noch drei Tage, dann wollen die Löwen in Mannheim die Aufholjagd starten und die Mission Aufstieg in die 2.Bundesliga angehen. Doch der Haussegen an der Grünwalder Straße hängt gewaltig schief. Michael Köllner hat zum Abschluss des Trainingslagers in der Türkei deutliche Kritik wegen dem bisher nicht erfolgten Transfer von Raphael Holzhauser geäußert. Diese und weitere Nachrichten gibt es nun zum Start in den heutigen Mittwoch.

sechzger.de Talk Folge 88 vor dem Auswärtsspiel in Mannheim

Zurück aus der Winterpause geht die neue Folge des sechzger.de Talks wieder im gewohnten Stil auf das kommende Spiel des TSV 1860 München ein. Das ist bekanntlich das Auswärtsspiel bei Waldhof Mannheim. Dennoch ist etwas ein bisschen anders als sonst, schließlich sind zwei Gäste vom Podvast “2 für 3” zu Gast und stellen ihr Format in der Sendung vor.

Köllner kritisiert Gorenzel wegen Holzhauser-Deal

Weiterhin heißt es Warten auf Raphael Holzhauser – und das erzürnt Michael Köllner offensichtlich ungemein. Als Abschluss des Trainingslagers hat der Trainer in einer Presserunde seinem Ärger Luft gemacht und Günther Gorenzel deutlich kritisiert. Die Kritik haben mittlerweile zahlreiche Medien aufgenommen. Köllner erhofft sich vom möglichen Neuzugang Holzhauser einiges. Schließlich schätzt er die Aufstiegschancen ohne den 29-Jährigen als “deutlich geringer” ein.

Uli Kellner von merkur/tz hat sich in einem lesenswerten Kommentar zu der Thematik geäußert.

Ticketverkauf für Oldenburg – TSV 1860 läuft

Anfang Februar spielen die Löwen auswärts gegen den VfB Oldenburg. Nach aktuellem Stand findet die Partie im Marschweg-Stadion statt. Je nach Wetterlage kann sich dies allerdings auch noch ändern. Mit dem Ticketverkauf haben die Gastgeber dennoch schon einmal begonnen.

Die Position des Rechtsverteidigers: Deichmann statt Lannert?

Christopher Lannert kam in der Sommerpause für die Rechtsverteidiger-Position. Zuvor hatte diese lange Zeit Marius Willsch bekleidet, ehe er verletzungsbedingt aussetzen musste. Der 31-Jährige spielt in den Planungen von Köllner keine Rolle mehr und kann sich einen neuen Verein suchen. Mittlerweile hat sich der Trainer offenbar dazu entschieden, Yannick Deichmann wieder hinten rechts einzusetzen. Er war zuletzt ins Mittelfeld vorgerückt. Christopher Lannert dürfte damit auf der Bank Platz nehmen.

Mlapa und Ittihad gehen getrennte Wege

2019 wechselte der mittlerweile 31-jährige Peniel Mlapa nach Saudi-Arabien zum Al-Ittihad Kalba SC. Venlo kassierte für den Angreifer 2,5 Millionen Euro Ablöse. Nun hat der Verein bekannt gegeben, dass der Vertrag mit Mlapa aufgelöst wurde. 86 Mal kam er für Al-Ittihad zum Einsatz und erzielte dabei 42 Tore.

Rupp zu Basaksehir?

Neben Holzhauser hätte auch Lukas Rupp der Wunschtransfer von Michael Köllner werden können. Doch die Gehaltsvorstellungen des 32-Jährigen, der zuletzt in der Premier League unter Vertrag stand, passten nicht mit den Vorgaben beim TSV 1860 München zusammen. Mittlerweile hat Basaksehir seine Fühler nach dem ehemaligen Bundesliga-Profi ausgestreckt. Bei dem Verein steht auch Mesut Özil unter Vertrag.

News aus der 3.Liga

Aue siegt gegen Cottbus

Ergebirge Aue ist bereit für den Re-Start nach der Winterpause. Die Sachsen konnten ihr letztes Vorbereitungsspiel gegen den Tabellenführer der Regionalliga Nordost erfolgreich bestreiten. Gegen Energie Cottbus gab es einen 3:1-Erfolg. Für die Veilchen waren Stefaniak, Huth und Jonjic.

Mehrere Spieler beim SV Meppen zurück im Training

Stefan Krämer kann vor dem Auftakt bei Dynamo Dresden etwas Luft holen. Gleich fünf Spieler kehrten nach verletzungsbedingten Pausen am gestrigen Dienstag auf den Trainingsplatz zurück. Mit einem abgespeckten Kader musste der SVM ein Testspiel gegen Fortuna Düsseldorf absolvieren. Die Partie ging knapp mit 3:4 verloren, was Krämer ärgert. Er hofft, dass seine Mannschaft es im Ligabetrieb besser macht.

Aufstieg in Gefahr? Köllner geht beim TSV 1860 in die Offensive

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Michael Köllner Trainer TSV 1860 München Beim SC Freiburg II 1

Zum Abschluss des Trainingslagers in Belek hat Michael Köllner in einer Presserunde noch einmal deutlich gemacht, wie sehr er den Transfer von Raphael Holzhauser erwarte. Ohne den “Qualitätsspieler” drohe der TSV 1860 München laut dem 53-Jährigen das Ziel der Saison 2022/23 zu verpassen: den Aufstieg in die 2.Bundesliga.

Köllner mit Kritik an Gorenzel – Holzhauser entscheidender Faktor für Aufstieg

Eine Woche lang verbrachten die Löwen in der Sonne, absolvierten zahlreiche Trainingseinheiten sowie zwei Testspiele gegen Kaiserslautern und den rumänischen Erstligisten UTA Arad. Das Hotel: noch einmal deutlich teurer als letztes Jahr, doch der Mannschaft sollte es an nichts mangeln. Die Vorbereitung auf die restlichen 21 Spiele sollte perfekt sein. Direkt zu Beginn wartet mit dem Auswärtsspiel in Mannheim ein nicht zu unterschätzender Gradmesser. Seit heute ist der TSV 1860 zurück in München. Zufrieden zeigte sich Michael Köllner mit der Zeit in der Türkei, doch der fehlende Neuzugang – namentlich Raphael Holzhauser – stößt dem Trainer sauer auf.

Wie sauer, das bemerkte man in der abschließenden Presserunde in Belek. Nach der PK vor dem Spiel gegen Rot-Weiß Essen, die bereits zu vielen Diskussionen geführt hat, legte Köllner noch einmal eine Schippe drauf. Der fehlende Achter ist für den Trainer eine Schlüsselposition, die er gerne schon zum Saisonstart adäquat besetzt hätte. Auch weiterhin ist die Verpflichtung noch nicht in trockenen Tüchern. Entgegen der Erwartungen konnte Holzhauser nicht Teile des Trainingslagers in der Türkei absolvieren. Grund genug für Köllner, um Kritik in Richtung Sport-Geschäftsführer Gorenzel zu schicken wie der merkur berichtet, wenngleich auch der 51-jährige Österreicher nicht namentlich erwähnt wurde.

Mir ist kein neuer Stand bekannt. Wir wollten im Sommer einen Achter verpflichten, haben das dann auf Winter geschoben. Jetzt haben wir Winter – und der Achter ist immer noch nicht da. Ich finde: Wenn du deine Kaderaufgaben nicht erfüllt hast, ist es weit hergeholt, uns als sicheren Aufsteiger einzustufen.

Doch damit nicht genug: ohne Holzhauser sieht Köllner seine Mannschaft offenbar nicht zwingend in der Lage, einen Platz unter den ersten Drei zu erreichen. Das Team, das im Sommer wie vom Trainer gefordert enorm verstärkt wurde, sei auf einer “entscheidenden Position dünn besetzt“. Weder Tallig noch Nachwuchstalent Wörl oder dem im Trainingslager stark aufspielenden Kobylanski traut der Oberpfälzer die Rolle als Achter offenbar zu. Mehr noch: dem Torschützen zum Last Minute-Treffer gegen Kaiserslautern attestierte Michael Köllner mangelnde Fitness, er sei “noch nicht zu 100 Prozent” durchtrainiert.

Auch wenn er die Mannschaft in der Presserunde zwischenzeitlich auch lobend erwähnte, ging diese positive Kritik schlussendlich unter. Köllner richtet sein Augenmerk momentan voll und ganz auf den fehlenden Transfer von Raphael Holzhauser. Ohne den 29-jährigen Österreicher sei die Mission Aufstieg in großer Gefahr. “Die Wahrscheinlichkeit, dass wir unter den ersten drei Teams dabei sind, ist deutlich geringer“.

sechzger.de Talk 88: “2 für 3”-Podcast & Auftakt in Mannheim

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“Die Zeit des Leidens ist vorbei” – so eröffnet Moderator Christian den sechzger.de Talk 88. Nach fast zwei Monaten Pause – einer gefühlten Ewigkeit – geht es in der aktuellen Sendung endlich wieder um ein anstehendes Pflichtspiel des TSV 1860. Aus diesem Grund ist die TAKTIKTAFEL in Person von Bernd Winninger wieder am Start. Darüber hinaus sind – wie in diversen Sendungen der Winterpause – zwei externe Gäste zu Gast: Marco und Jonas stellen ihr Podcastprojekt “2 für 3” vor, das sich ja mit der ganzen 3. Liga beschäftigt.

Norddeutsche Gäste beim sechzger.de Talk

Externe Gäste haben wir öfter beim sechzger.de Talk. Aber eher selten kommen sie so hoch aus dem Norden der Republik, wie diesmal. Eigentlich Fans (Marco) bzw. Sympatisanten (Jonas) des SV Meppen (Jonas’ Fanherz schlägt ansonsten für Werder Bremen) betreiben die zwei jungen Männer seit Sommer letzten Jahres den Drittligapodcast “2 für 3” in dem sie sich intensiv mit (fast) jedem Spiel der 3. Liga auseinandersetzen. Ihre Motivation und warum der von Christian gerne und immer wieder in Spiel gebrachte Audiobeweis dabei auch eine Rolle spielt, erläutern sie den Zuhörern. Dabei wird auch nochmal ihre Sendung von Anfang Dezember erwähnt, in der Christian insgesamt 86 Minuten Rede und Antwort über die Münchner Löwen stand. Und ganz nebenbei kann man in den ersten Minuten des Talks lernen, wie die beiden gerne begrüßt werden möchten – und wie nicht.

Das erste Ligaspiel der Löwen im neuen Jahr

Testspiele sind wenig aussagekräftig! Das ist eine alte Fußballweisheit, die auch in unserer aktuellen Sendung Erwähnung findet. Und dennoch sprechen die vier Protagonisten im Hinblick auf den Jahresauftakt des TSV 1860 bei Waldhof Mannheim (Samstag, 14 Uhr im sechzger.de-Liveticker) über die diversen Freundschaftsspiele der Löwen und der Kurpfälzer. Dabei geht es auch um die etwas befremdlichen Zeitformate der einen oder anderen Partie. Und dass das 1:5 vom Waldhof gegen den KSC am vergangenen Samstag unter vollständigem Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand – nicht mal Medienvertreter durften dabei sein – ist auch ein Thema. Bei den Vorhersagen für die Partie im Carl-Benz-Stadion (die aus Sicht unserer Gäste eigentlich das Jahresauftaktspiel der 3. Liga hätte sein müssen) sind sich die drei Talk-Teilnehmer, die einen Tipp wagen, übrigens ziemlich einig.

Der Rest der Liga – im sechzger.de Talk

Wenn wir in unserer Sendung schon Gäste haben, deren Fokus auf einem anderen Verein, als dem unsrigen liegt, dann beschäftigen wir uns gerne mal mit dem Rest der Liga. Nicht nur die Partie des SV Meppen in Dresden, zu der Marco und Jonas beide anreisen werden, sondern auch das tabellarische Spitzenspiel zwischen Wiesbaden und Überaschungstabellenführer Elversberg wird kurz angerissen. Die Sendung endet mit einer Aussage, die wir so gerne hören: “Ihr gehört auch nicht in die 3. Liga. Dafür hat der Verein zu viel Strahlkraft, zu viel Prestige, zu viel Historie, zu viel Tradition!” Vielen Dank dafür!

Der sechzger.de Talk 88 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

VfB Oldenburg startet Vorverkauf gegen TSV 1860

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VfB Oldenburg Stadion Marschwegstadion

Zuhause im Marschwegstadion oder im Exil in Hannover? Lange wurde gemunkelt, wo der VfB Oldenburg den TSV 1860 am 05.02. empfangen würde. Nun wurde der Vorverkauf für die Partie gestartet und das heimische Marschwegstadion als Spielort angegeben.

VfB Oldenburg startet Vorverkauf gegen TSV 1860

Die am Marschweg gelegene Spielstätte des VfB Oldenburg bietet eine Kapazität von 15.200 Plätzen. Davon sind 4.500 überdachte Sitzplätze und 10.700 Stehplätze.

Verfügbar sind derzeit Stehplätze (9 – 12 Euro) und Sitzplätze (22 – 30 Euro), zudem das VIP-Paket für 119 Euro. Tickets gibt es HIER!

Sollte sich das Wetter noch dramatisch ändern, ist ein Umzug nach Hannover aber wohl weiterhin denkbar…

Deichmann statt Lannert als rechter Verteidiger?

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Yannick Deichmann TSV 1860

Vor der Saison verpflichteten die Löwen Christopher Lannert als Verstärkung für die rechte Abwehrseite. Der Neuzugang vom SC Verl machte seine Sache alles in allem sehr ordentlich, mauserte sich nach schwierigem Start zum Stammspieler. Nun aber droht Lannert die Ersatzbank, denn Yannick Deichmann könnte wieder als rechter Außenverteidiger fungieren.

Deichmann statt Lannert als rechter Verteidiger?

Laut AZ spielt Trainer Michael Köllner mit dem Gedanken, Yannick Deichmann nach der Winterpause wieder als rechten Verteidiger aufzubieten. Einen entsprechenden Anhaltspunkt lieferte die Partie gegen Kaiserslautern in Belek, als der gebürtige Hamburger den Vorzug erhielt. Köllner:

“Deichmann hat die stärksten Spiele auf Zwei gemacht und nicht auf Acht.”

Und was wird aus Lannert? Der wird sicher Druck auf Deichmann ausüben, könnte jedoch auch auf der linken Defensivseite agieren und in Konkurrenz zu Phillipp Steinhart und Fabian Greilinger treten.

Nicht zu vergessen, dass Yannick Deichmann durchaus auch im Mittelfeld zu überzeugen wusste und dort auch gebraucht werden könnte, sollte sich die geplante Ausleihe von Raphael Holzhauser doch nicht verwirklichen lassen…

Beisetzung von Meisterlöwe Hans Rebele am 16. Januar

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Hans Rebele TSV 1860

Am 4. Januar verstarb Meisterlöwe Hans Rebele im Alter von 79 Jahren in München. Wie nun bekannt wurde, wird er am kommenden Montag beigesetzt.

Beisetzung von Hans Rebele am 16. Januar

Die Beisetzung von Hans Rebele auf dem Münchner Ostfriedhof (Sankt-Martins-Platz 1, 81541 München) findet am Montag, 16. Januar 2023 statt. Um 12.45 Uhr beginnt die Trauerfeier.

Mit Petar Radenkovic, Hansi Reich, Bernd Patzke und Fredi Heiß sind somit leider nur noch vier Spieler am Leben, die in der Saison 1965/1966 für den größten Erfolg des TSV 1860 München sorgten.

Sechzig um sieben: Kommt Holzhauser noch zu 1860?

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Löwen Sechzig um Sieben

Während die Mannschaft gestern in Belek im Rahmen des Trainingslagers einen freien Tag genoss, werden die Schlagzeilen rund die Löwen von jemandem bestimmt, der sich aktuell weder in München noch in Belek aufhält. Die Rede ist natürlich von Raphael Holzhauser, dessen Transfer zum TSV 1860 München gehörig ins Stocken geraten ist.

Klappt der Transfer von Holzhauser zum TSV 1860 noch?

Vor etwa einer Woche schien der Transfer von Raphael Holzhauser zu 1860 quasi schon in trockenen Tüchern gewesen zu sein. Nun mehren sich die Fragezeichen, ob der Wunschspieler überhaupt nach Giesing kommt. Gestern stand er für sein aktuelles Team OH Leuven in der Startelf und verlor 2:3 gegen Kortrijk. Da Holzhauser laut Günther Gorenzel eine Gastspielgenehmigung für die gestrigen Testspiele von 1860 hatte, hätte er nach Gorenzels Ansicht gar nicht spielen dürfen. Außerdem pocht der Sportgeschäftsführer drauf, dass er unterschriebene Verträge mit dem Spieler und dessen Verein hat. Was fehlt, ist der Aussetzungsvertrag zwischen Holzhauser und Leuven, der liga3-online zu Folge noch nicht unterschrieben ist. Laut tz versucht Gorenzel nun, bei Leicester City (die OH Leuven als Farmteam halten) bzw. deren thailändischen Inhabern die fehlende Unterschrift unter dem Aussetzungsvertrag zu organisieren. Erfolgsaussichten? So lala, würden wir sagen.

So ist der euopäische Klubfußball im Jahre 2023: die einen müssen Geld in Abu Dhabi organsieren, die anderen Unterschriften in Thailand…

Gorenzel fordert Führungsspieler: “Die müssen endlich Profil zeigen”

Offenbar will der Sportchef Holzhauser auch deshalb so unbedingt zu 1860 lotsen, weil er gewisse Defizite in den Führungsqualitäten der aktuellen Spieler erkannt hat. Die tz zitiert Gorenzel so: „Die müssen endlich Profil zeigen. Sie müssen das Heft des Handelns in die Hand nehmen. Jeder muss für die Mannschaft eine Schippe drauflegen.“ Im Verlauf des Trainingslagers musste jedes Mitglied des Mannschaftfsrats ein Einzelgespräch mit dem Österreicher führen. Gorenzel fordert von den Führungsspielern, dass sie “vom Profil her eine Schippe drauflegen”. Das sei entscheidend, um bis zum Schluss um den Aufstieg mitspielen zu können. Mal schauen, ob diese Saison noch  jemand von einem “Geist von Belek” spricht…

Futsaler verlieren Derby

Die Futsaler von 1860 unterlagen im Derby den Beton Boys München 3:6. Damit rutscht die Truppe aus Giesing in der Tabelle auf Platz 5 ab.

Volleyballer des TSV Haching München unterliegen

Die Volleyballer des TSV Haching München hatte eine weitere Anreise zum Auswärtsspiel bei der SVG Lüneburg. Obwohl jeder Satz ziemlich eng und hart umkämpft war, unterlagen die Münchner mit 0:3.

Ribamar mit neuem Verein

Ex-Löwe Ribamar hat auf seinem Instagram-Profil seinen neuen Verein bekannt gegeben. Zukünftig geht der mittlerweile 25-Jährige für Chapecoense in der zweiten brasilianischen Liga auf Torejagd.

 

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News aus der dritten Liga

Weitere Transfergerüchte beim SV Waldhof

Obwohl die Waldhöfer von den Leistungen von Probespieler Thomas Pledl sehr angetan zu sein scheinen, kursieren weitere Namen als potentielle Neuzugänge beim Auftaktgegner der Löwen. Zum Einen wird Oliver Batista-Meier geahndelt, der sich in Dresden bisher nicht durchsetzen konnte. Zum Anderen scheint Tom Trybull ein Wunschkadidat von Trainer Neidhart zu sein. Der zentrale Mittelfeldspieler wurde beim SV Sandhausen aussortiert und sucht einen neuen Arbeitgeber.

Umfrage: 1860 Aufstiegsfavorit Nummer 2

Nach einer Umfrage von liga3-online sind die Löwen nach wie vor Aufstiegsfavorit Nummer 2. 60% der Abstimmenden sehen 1860 als Aufsteiger. Übetroffenen werden die Löwen nur von der SV Elversberg (72%). Auf Rang 3 folgt der 1. FC Saarbrücken mit 52%

Zwei Probespieler beim FSV Zwickau

Im Kampf gegen den Abstieg wollen die Schwäne gegebenfalls personell nochmals nachlegen. Die aktuell vereinslosen Caniggia Elva und Janek Sternberg dürfen sich derzeit bei den Westsachsen im Training beweisen.

Damit seid Ihr wieder auf Ballhöhe, was Sechzig und die dritte Liga betrifft. Wenn die Unterschrift aus Thailand eintrifft, erfahrt Ihr es umgehend bei sechzger.de.

Gorenzel bestätigt Anfragen für Moll, Willsch, Knöferl und Goden

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Quirin Moll TSV 1860 München

Mit Quirin Moll, Marius Willsch, Lorenz Knöferl und Kevin Goden wird seitens des Löwen-Trainers Michael Köllner nicht mehr geplant. Geschäftsführer Günther Gorenzel bestätigte gegenüber der AZ nun, dass es Anfragen anderer Vereine für das Quartett gebe.

Interesse an Moll, Willsch, Knöferl und Goden

Während Goden bereits vor der Saison zur U21 versetzt worden war, befinden sich die anderen drei Spieler spätestens seit der Winterpause auf dem Abstellgleis. Nicht zuletzt aus finanziellen Gründen dürfte den Löwen einiges daran liegen, dass das Quartett noch während des laufenden Transferfensters den Verein verlässt. Gorenzel macht daraus auch gar keinen Hehl:

“Es wird nicht an uns scheitern. Der Spieler muss aber auch bereit sein, die Angebote zu nehmen, die vorliegen.”

Während der Vertrag von Lorenz Knöferl noch bis 2024 läuft, enden die Kontrakte des restlichen Trios im kommenden Sommer.

Cerny im Interview: “Hatten keine Kraft mehr zu fluchen”

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Harald Cerny TSV 1860

308 Pflichtspiele absolvierte Rekordlöwe Harald Cerny für den TSV 1860. Im Interview mit transfermarkt.de lässt Cerny seine Zeit bei Münchens großer Liebe Revue passieren und erzählt auch die ein oder andere Anekdote aus dem Trainingslager unter Werner Lorant.

Erst bei den Roten, dann Rekordlöwe

Harald Cerny hatte sicher nicht den einfachsten Start bei den Löwen. Ausgerechnet in der Seitenstraße hatte der Österreicher seine fußballerische Ausbildung genossen, ehe er in der Winterpause 1995/96 über die Zwischenstationen Admira Wacker und FC Tirol Innsbruck beim TSV 1860 landete. Dort erbte er die Nummer 13 von Publikumsliebling Guido Erhard und sollte sie erst mit seinem Karriereende im Jahr 2007 wieder abgeben.

Noch heute schwärmt Cerny, wenn er über seine aktive Zeit bei den Löwen spricht:

“Jeder innerhalb der Mannschaft, innerhalb des Vereins, wusste, welche Aufgabe er hat und dementsprechend waren wir so erfolgreich. Man kann sagen, wir waren ein verschworener Haufen.”

Harald Cerny im Interview

Auch Werner Lorant hinterließ einen bleibenden Eindruck. Während Cerny sich von der menschlichen Seite des Trainers begeistert zeigt (“…hatte für die Spieler ein offenes Ohr, unter vier Augen konnte man mit ihm über Probleme sprechen.”), blieben diverse Trainingslager in weniger positiver Erinnerung:

“Grundsätzlich gehörte Kotzen in einem Trainingslager dazu. Aus meiner Sicht war aber nicht das normale Trainingslager das Schlimmste, sondern das Lauftrainingslager, welches wir vor dem normalen Trainingslager immer in der Toskana absolviert haben. Morgens und abends durften wir zwölf Kilometer laufen, Werner Lorant radelte nebenbei mit und hatte immer einen Spruch auf den Lippen. So etwas wie Pulsuhren gab es nicht. Es wurde so lange gelaufen, bis der Trainer abpfiff. Am Abend tat uns alles weh, da hatten wir gar keine Kraft mehr zu fluchen.”

Die heutigen Profis dürften froh sein, dass solche Maßnahmen nicht mehr an der Tagesordnung sind…

“Häßler war demütig und bodenständig”

Doch nicht nur mit Werner Lorant verbindet Harald Cerny Erinnerungen, sondern auch mit einigen Ex-Kollegen auf dem Spielfeld. So schwärmt der Österreicher beispielsweise von Thomas Häßler:

“Wenn ein ehemaliger Weltmeister in eine Mannschaft kommt, denkt man sofort, da kommt jemand mit Starallüren. Icke war das komplette Gegenteil. Trotz seiner Weltkarriere war er demütig, bodenständig, halt einer von uns. Sportlich braucht man über ihn nichts sagen. Der konnte Bälle spielen, die konnte keiner spielen.”

Doch auch Piotr Nowak hat den ehemaligen österreichischen Nationalspieler nachhaltig beeindruckt.

“Piotr war für mich ein ähnlicher Schlüsselspieler wie Icke Häßler, hätte eigentlich von seinen Fähigkeiten her bei einem wirklichen Top-Klub spielen müssen.”

Wechsel ins Ausland für die Löwen ausgeschlagen

Mit dem TSV 1860 verbindet Cerny, der aktuell als Scout für den 1. FC Köln tätig ist, eine gute Zeit und bereut es folglich keineswegs, den Löwen als Spieler die Treue gehalten zu haben.

“Ich hätte nach England gehen können, auch Fenerbahce wollte mich verpflichten. Aber in den Gesprächen habe ich gemerkt, mein Herz hängt am TSV. Der Verein, aber auch ich wussten, was wir aneinander hatten. Zudem haben wir uns als Familie extrem wohlgefühlt in München und deshalb bin ich all die Jahre geblieben. Im Nachhinein war das die absolut richtige Entscheidung.”

Volleyball: TSV Haching München unterliegt SVG Lüneburg

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TSV Haching München Voleyball

Am Sonntagnachmittag unterlag der TSV Haching München beim Auswärtsspiel mit 0:3 (20:25, 18:25, 20:25) nach drei kampfreichen Sätzen der SVG Lüneburg. Den 2.150 Zuschauern in der LKH Arena wurde zwar ein deutlicher Sieg geboten, obwohl es zwischenzeitlich das ein oder andere Mal auch schon nach einem Satzgewinn für die Hachinger aussah, und so bekamen sie zusammen mit den Zuschauern im Stream ein spannendes Spiel geboten.

Umkämpfter erster Satz

Trainer Bogdan Tanase entschied sich für einen Start mit Mark Gumenjuk, Eric Paduretu, Quentin Zeller, Sebastian Rösler, Philipp Schumann und Florian Krenkel. Und los ging es dann auch direkt mit der Hachinger Führung, die unsere Jungs auch aufrechterhalten konnten, bis zum 13:13. Nach drei Lüneburger Punkten in Folge ging es mit Rückstand in die zweite technische Auszeit. Die Hachinger konnten die meiste Zeit des Satzes recht gut mithalten und blieben dran. Letztendlich blieb der Satzgewinn aber doch bei den Gastgebern.

Satz zwei startete mit einem tollen und vielversprechenden Punkt durch den Hachinger Dreier-Block, ein Ass von Quentin Zeller ergab Punkt drei. Auch in diesem Satz ging der TSV mit der Führung in die erste technische Auszeit. Anschließend ging es hin und her, mal führte Lüneburg, mal führte Haching. Absetzen konnte sich keine der beiden Mannschaften. Die Zuschauer bekamen eine starke Hachinger Abwehr und einen sehr aufmerksamen Block zu sehen. Beim Rückstand von 15:18 versuchte Trainer Bogdan Tanase die Lüneburger aus dem Spielfluss zu reißen und wechselte munter durch: Jere Heiskanen kam für Florian Krenkel, im weiteren Verlauf wurde Mark Gumenjuk durch unseren jungen Daniel Günther ersetzt, Marcell Mikulass-Koch kam für Eric Paduretu und Patrick Rupprecht für Philipp Schumann. Aber davon ließ sich die Heimmannschaft gar nicht beirren und gewann auch den zweiten Satz mit dem lautstarken Jubel ihrer Fans im Rücken.

TSV Haching München unterliegt SVG Lüneburg

Im dritten Satz der Partie konnte man von Beginn an einfach nur mitfiebern, knapp war es. Auch in diesem Satz gingen die Löwen-Volleyballer mit 8:7 in die erste technische Auszeit, Quentin Zeller glich mit seinem zweiten Ass wieder aus zum 10:10. Der TSV blieb dran, aber letztendlich zog die SVG immer weiter davon und die jungen Löwen kamen nicht mehr in gefährliche Reichweite. Ein bisschen geärgert haben sie die Lüneburger dann aber schlussendlich doch noch. Nach einem Hachinger Block und der Aufholjagd stand es plötzlich doch 19:22. Beim Stand von 20:23 wurde es dem Lüneburger Trainer Stefan Hübner zu bunt und er nahm eine Auszeit. Die brachte Kapitän Philipp Schumann am Aufschlag doch etwas aus dem Fluss und er versenkte den Aufschlag ins Netz, Matchball für die Gastgeber. Die machten kurzen Prozess und verwandelten im nächsten Spielzug ihren Angriff in den Matchgewinn. MVP der Partie wurde der junge Lüneburger
Theo Mohwinkel.

Eine gute Leistung der Volleyball-Löwen im hohen Norden, wie auch Quentin Zeller findet:

“Wir haben heute gegen eine tolle Mannschaft gespielt, die uns mit einer starken Starting Six Respekt gezollt hat. Die Atmosphäre war sehr angenehm und das Publikum begeistert. Natürlich gab es Höhen und Tiefen, aber wir haben unsere Taktik souverän umgesetzt. Mehrfach konnten wir in Führung gehen und den Gegner destabilisieren. Das passiert nicht zum ersten Mal und ich denke, wir sind auf einem guten Weg.”

Heimspiel gegen den Tabellenletzten

In Haching laufen nun alle Vorbereitungen für das nächste Spiel: Am kommenden Sonntag empfängt der TSV die junge Nachwuchsmannschaft aus Berlin in der Bayernwerk Sportarena. Nachdem bereits das Hinspiel auswärts für Haching sehr erfolgreich ein 3:0 gegen den VCO Berlin ergab, hofft man auf Seiten der Hachinger mit den heimischen Fans im Rücken auf ein spannendes Spiel und einen weiteren Sieg. Tickets gibts HIER!

Text: Alexandra Straub