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SpVgg Bayreuth – TSV 1860: Mehr Zuschauer genehmigt!

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SpVgg Bayreuth

Am Samstag empfängt die SpVgg Bayreuth den TSV 1860 im Hans-Walter-Wild-Stadion. Normalerweise dürfen dort 10.000 Zuschauer rein, für das Gastspiel der Löwen erteilte die Stadt nun eine Sondergenehmigung.

Mehr Zuschauer bei SpVgg Bayreuth – TSV 1860

Durch die Zustimmung der Stadt kann der Klub ab Dienstagvormittag nun rund 2.000 zusätzliche Karten verkaufen, nachdem das bisherige Kontingent bis auf wenige Restkarten bereits ausverkauft war.

HIER GEHTS ZUM TICKETPORTAL

Unberührt von der Anpassung bleibt derweil der Gästeblock, in dem 2.850 Löwen-Anhänger Platz finden – 450 Gästefans weniger als noch bei den Spielen gegen den HSV (DFB-Pokal) und Dresden. Alle Tickets für diesen Bereich sind bereits vergriffen.

Geschäftsführer Jörg Schmalfuß stellt klar:

“Bei der Anpassung der Kapazität in dem Rahmen können wir jedem Besucher einen reibungslosen Ablauf garantieren und es trotzdem vielen Fans ermöglichen live dabei zu sein.”

sechzger.de Talk 78: TSV 1860-Wiesbaden, Bayreuth, Änderungen bei sechzger.de

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Chapeau! Trotz des zeitgleich stattfindenden Montagabendspiels in der 3. Liga zwischen dem Halleschen FC und der SpVgg Bayreuth nimmt ein externer Gast aus Oberfranken am sechzger.de Talk 78 teil. Andi Bär ist nicht nur ehemaliger Pressesprecher der Oldschdood und ein ausgewiesener Kenner des (bayerischen) Fußballs, sondern auch ein alter Kindheitsfreund von Moderator Christian. Kein Wunder, dass dieser sich über diesen Talk-Teilnehmer ganz besonders freut! Weniger erfreulich, dass der andere Gast der fröhlichen Dreierrunde, die TAKTIKTAFEL Bernd während der Sendung wegen technischer Probleme ausscheidet. Aber wir machen einfach weiter. Auf die detaillierte Vorschau auf den nächsten Gegner müssen wir in der Sendung heute dann leider verzichten. Aber da gibt es zum Ende dieser Woche ja andere Formate auf sechzger.de, die herangezogen werden können.

Der Heimsieg gegen den SV Wehen Wiesbaden

Skepsis und schlimmste Befürchtungen brachten viele Löwenfans – darunter auch Christian, wie er zugibt – am Samstag mit ins Sechzgerstadion. Doch weit gefehlt! Die Löwen auf dem Rasen zeigten – wie die auf den Rängen – eine ansprechende Leistung und schlugen die Gäste aus Hessens Hauptstadt mit 3:1. Bernd gibt seine Einschätzungen, warum es diesmal auch auf Giesings Höhen wieder mit einem Erfolg geklappt hat. Laufbereitschaft ist eines der Schlüsselwörter. Toll, dass auch der Gast aus Oberfranken kompetent mitreden kann. Er hat alle Spiele des TSV 1860 in dieser Saison in voller Länge auf MAGENTA verfolgt. Und er beweist große Kenntnis unseres Teams.

Hinweis in eigener Sache

Es soll ja Leute geben, die zwar treu den sechzger-Talk verfolgen und jede Folge anhören oder -schauen, die sich aber nur höchst selten zum Lesen auf unsere Website verirren. Gleichwohl wir dieses Nutzungsverhalten vorsichtig und ganz milde kritisieren, weisen wir natürlich auch im aktuellen Talk auf eine wichtige Änderung bei sechzger.de hin, die am Sonntag Nachmittag auch schon mit einem eigenen Artikel gewürdigt wurde: Die Gründung des Vereins Sportbezogenes Lebensgefühl, der zukünftig die (rechtliche) Basis für unser Fan-Portal darstellt. Damit es jetzt langsam alle wissen.

SpVgg Bayreuth – TSV 1860: Historisches und aktuelles

Ohne Bernd aber mit viel freundschaftlicher Verbundheit widmen sich Christian und Andi zunächst dem – speziell für die Oberfranken – bis heute unvergessenen Spiel zwischen der SpVgg und den Löwen am 16. Mai 1987. Unser Gast war damals im zarten Alter von zwölf Jahren sogar selber live dabei. Danach geht es natürlich noch um das aktuell anstehende Spiel zwischen den – parallel in Halle unterliegenden – Wagnerstädtern und Münchens großer Liebe. Auf welches Ergebnis sich die beiden verbliebenen Protagonisten einigen und warum so ein Resultat speziell für Bayreuth etwas ganz besonderes wäre – im sechzger.de Talk 78 erfahrt Ihr es.

Der sechzger.de Talk 78 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Großer Tag für U10 der FT Gern im Grünwalder Stadion

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Ft Gern U10 Tsv 1860 Svww Grünwalder Stadion

Es ist eine sehr schöne und liebgewonnene Tradition, dass Kinder die Möglichkeit bekommen, Profi-Fußballer vor dem Spiel auf den Rasen zu begleiten. Am Samstag durfte die U10 der FT Gern mit den Löwen und dem SV Wehen Wiesbaden ins Grünwalder Stadion einlaufen und verbrachte ein wunderbaren Nachmittag auf Giesings Höhen.

U10 der FT Gern im Grünwalder Stadion

Für elf Kinder aus der Jugendabteilung der FT Gern wurde am Samstag ein Traum wahr. Einmal mit den Profis in ein ausverkauftes Stadion einlaufen – welcher Nachwuchsfußballer träumt nicht davon? Entsprechend begeistert äußerten sich die Kinder anschließend und bedankten sich bei der Stadtsparkasse München und dem TSV 1860 für das tolle Erlebnis. So berichtet beispielsweise Pino:

“Das war so ein toller Tag.
Erst haben wir selbst bei unserem Heimspiel gewonnen gegen Aubing und dann gleich weiter ins Stadion. Wir sind alle zusammen in der U-Bahn hingefahren und haben laut gesungen und uns mega gefreut. Ich war voll aufgeregt und fand es super, mit den richtigen Profis einzulaufen. Am liebsten wär ich gleich am Rasen geblieben und hätte mitgespielt.
Danke für die tollen Trikots, die wir von Euch gekriegt haben. Und dass wir so super Plätze hatten zum Zuschauen. Wenn Ihr uns nochmal braucht, kommen wir gern wieder.”

Auch Willi war glücklich und freute sich, “den heiligen Rasen betreten zu dürfen”. dem berichtet er, wie stolz sein Vater war, “der schon immer ein Blauer ist”. Gibts was Schöneres?

Ft Gern U10 Tsv 1860 Svww Grünwalder Stadion
Die U10 der FT Gern schwärmt vom tollen Tag im Grünwalder Stadion

Sechzig um sieben: Winterfahrplan der Löwen nimmt Gestalt an

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Früh wie nie beginnt diese Saison die Winterpause. Obwohl die Löwen gemeinsam mit Rot-Weiß Essen wegen des Montagsspiels als letzte Teams in die Winterpause starten, beginnt die wettspielfreie Zeit für den TSV 1860 München bereits am 14.11. Der Winterfahrplan für die zweimonatige Pause der Löwen ist mittlerweile komplett.

Winterfahrplan der Löwen steht

Am Wochenende nach dem letzten Ligaspiel tritt 1860 noch beim Wörthersee-Cup in Klagenfurt an. Am 21.11. findet dann das letzte Training statt, bevor der Winterfahrplan der Löwen bis zum 03.12. Urlaub gewährt. Bis zum 11.12. steht dann individuelles Heimtraining auf dem Programm. Am 12.12. geht es dann mit dem Mannschaftstraining weiter, das noch von einer kurzen Weihnachtspause unterbrochen wird, bevor es vom 03. bis 10.01. nach Belek ins Trainingslager geht. Hier der Winterfahrplan der Löwen im Überblick:

  • 19. November 2022, 16 Uhr: TSV 1860 – Hertha BSC Berlin (Wörthersee-Cup)
  • 20. November 2022, 14 oder 16 Uhr: TSV 1860 – Klagenfurt oder Sturm Graz (Wörthersee-Cup)
  • 21. November 2022, 11 Uhr: Letztes Training vor dem Urlaub
  • 3. Dezember 2022: Start individuelles Heimtraining
  • 12. Dezember 2022, 11 Uhr: Trainingsauftakt
  • 17. Dezember 2022, 15 Uhr: Testspiel gegen Hoffenheim (in Hoffenheim)
  • 23. Dezember 2022 – Sonntag, 1. Januar 2023: Weihnachtspause
  • 2. Januar 2023: Trainingsauftakt 2023 mit Leistungstests
  • 3. Januar 2023: Abflug ins Trainingslager nach Belek / Türkei.
  • 10. Januar 2023: Rückkehr aus dem Trainingslager

Bestnoten für bayerische Eliteschulen des Fußballs

Nachwuchsförderung wird beim TSV 1860 München groß geschrieben. Dabei legt das NLZ neben der fußballerischen Ausbildung der Talente auch größten Wert auf die schulische Ausbildung. Deshalb wird mit dem Theodolinden-Gymnasium in München, der Walter-Klingenbeck-Schule in Taufkirchen, der Mittelschule Unterhaching und dem Gymnasium München Nord kooperiert. Diese duale Ausbildung wurde nun vom DFB erneut mit Bestnoten zertifiziert. In Oberbayern nehmen am Programm auch der Verein aus der Seitenstraße und die SpVgg Unterhaching teil.

Rückschau auf den Sieg gegen Wehen

Mit Marius Wörl stand ein solches Talent aus dem NLZ am Samstag in der Startelf und zeigte, wozu diese gute Ausbildung führen kann. Bernd Winninger hat in der TAKTIKTAFEL wieder für Euch analysiert, wie es den Löwen gelang, den SV Wehen in den Griff zu bekommen. Die schönsten Bilder des rundum gelungen Nachmittags findet Ihr wieder in unserer Fotogalerie. Und auch der kicker wusste die Leistung der Löwen zu würdigen: nicht weniger als vier Löwen finden sich in der “Elf des Tages”.

Sechzger.de Talk 78

Enen Blick zurück auf den Sieg gegen Wehen werfen auch Christian und Bernd mit Andi, seines Zeichens ehemaliger Pressesprecher der SpVgg Bayreuth. Aber die drei schauen natürlich auch auf das Spiel in Bayreuth nach vorne und thematisieren nochmals die organsatorischen Änderungen bei sechzger.de. Schaut gegen Mittag auf unserem youtube-Kanal vorbei.

News aus der dritten Liga

Halle – Bayreuth 3:0

Der Hallescher FC besiegte den nächsten Löwengegner mit 3:0 (2:0). Bayreuth ließ den Anschlusstreffer mehrmals liegen und wurde am Ende etwas unter Wert mit 3:0 besiegt. Damit reisen die Löwen am Samstag zum Tabellenschlusslicht. Aber unterschätzen sollte man die Bayreuther dennoch keinesfalls…

Schweinsteiger ein Spiel gesperrt

Der Trainer der Osnabrücker flog nach einer Auseinandersetzung mit dem Schiedsrichter bei der 4:1 Niederlage seines Teams in Elversberg vom Platz. Der DFB sperrte ihn nun für ein Spiel.

Saarbrücken gehen die Stürmer aus

Der nächste Heimspielgegner der Löwen wird weiter vom Verletzungspech verfolgt. Nach Adriano Grimaldi, Sebastian Jacob und Marvin Cuni erwischte es mit Julius Biada nun schon den vierten Offensivspieler. Der 29-jährige Stürmer zog sich einen Muskelfaserriss in der Wade zu. Bei der Trainersuche ist der FCS angeblich schon sehr weit und es müssen nur noch letzte Details geklärt werden. Die heißesten Kandidaten sind Guerino Capretti und Patrick Glöckner.

So, jetzt wisst Ihr wieder wieder Bescheid rund um den TSV 1860 München und die dritte Liga. Alles Wichtige erfahrt Ihr zeitnah bei uns!

 

 

 

Halle bezwingt den nächsten Löwen-Gegner

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Die Bayreuther Fans beim Spiel in Halle

Der Hallesche FC feierte im Montagsspiel der 3. Liga einen klaren Heimsieg. Die Hallenser setzten sich in einem gut besetzten Stadion mit 3:0 gegen die SpVgg Bayreuth durch. Die Bayreuther sind der nächste Gegner des TSV 1860 München nach dem 3:1-Heimsieg gegen Wehen. Die Löwen reisen also am Samstag zum Tabellenletzten und sind klar in der Favoritenrolle.

Halle trifft gegen Bayreuth vor der Pause doppelt

Die Hausherren hatten von Beginn an mehr vom Spiel, auch wenn gute Chancen erst einmal Mangelware waren. In der Schlussviertelstunde der ersten Halbzeit trafen die Hausherren dann gleich doppelt und sorgten damit für die frühe Vorentscheidung. Tom Zimmerschied traf aus vollem Lauf zum 1:0, vielmehr lief er mit dem Leder sogar fast in den Bayreuther Kasten. Mit dem Pausenpfiff gelang Halle der zweite Treffer. Den Schuss von Hug konnte Kolbe noch zur Seite lenken, beim Abstauber von Jonas Nietfeld war er aber dann machtlos.

Gäste nach dem Pausentee zu ineffizient

Im zweiten Durchgang gab es Möglichkeiten auf beiden Seiten. Der Anschlusstreffer wäre mehrmals für Bayreuth möglich gewesen, doch die Gäste agierten gegen Halle im Abschluss zu ineffizient. Besser machten es die Hausherren, die eine Viertelstunde vor Schluss das 3:0 nachlegten. Dominik Steczyk nutzte die Bayreuther Defensivabteilung als Slalomstangen und traf per Flachschuss. Am Ende war es ein verdienter Sieg der Hallenser, die sich damit etwas Luft im Abstiegskampf verschafften.

Andermatt kann am Sonntag gegen die Löwen spielen

Aus Löwensicht war zudem noch interessant, dass Ex-Löwe Nicolas Andermatt ohne Gelbe Karte nach 70 Minuten ausgewechselt wurde. Damit kann Andermatt am Samstag gegen die Löwen auflaufen, bei einer (fünften) gelben Karte wäre er hingegen gesperrt gewesen.

Löwinnen mit nächstem Kantersieg gegen SG Aschheim/Kirchheim

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SG Aschheim Kirchheim TSV 1860 Frauen Löwinnen

Nein, 17 Tore wie gegen den bedauernswerten FC Perlach 1925 gelangen den Löwinnen am Wochenende gegen die SG Aschheim/Kirchheim nicht. Mit einem 7:0-Sieg bauten die Frauen des TSV 1860 ihre Erfolgsbilanz in der Kreisklasse jedoch eindrucksvoll aus.

Löwinnen siegen deutlich bei SG Aschheim/Kirchheim

Vor 100 Zuschauern im Sportpark Aschheim dauerte es bis zur 22. Minute, ehe Stefanie Stepberger den Bann für die Löwinnen brach. Nur vier Zeigerumdrehungen später erhöhte Lorena Dilz auf 0:2 und stellte das Halbzeitergebnis her.

Nach dem Seitenwechsel taten sich die Favoritinnen zunächst schwer, doch mit dem 0:3 durch Cheyenne Krieger (73.) war die Partie entschieden. Anschließend legten die Löwinnen ordentlich nach, während die Defensive der SG Aschheim/Kirchheim sich mehr und mehr auflöste. Sofia Endrizzi (80.), Lorena Dilz (84.) und Stefanie Stepberger (85.) schraubten das Ergebnis auf 0:6, bevor erneut Sofia Endrizzi in der Nachspielzeit per Elfmeter den 0:7-Endstand herstellte.

Tabellenführung ausgebaut

Nach sechs Spielen stehen die Aufsteigerinnen aus Giesing schon wieder auf Platz 1 und führen die Tabelle der Kreisklasse mit 15 Punkten an. Dahinter folgen der FC Fasanerie-Nord (10 Punkte aus fünf Spielen) und die SG Sentilo-Blumenau/Pullach (10 Punkte aus vier Spielen).

Die zweite Mannschaft der Löwinnen musste am Sonntag eine 0:4-Niederlage beim SV Laim einstecken. Vor 125 Zuschauern trafen Lea Müller, Emma Hartenstein, Elena Moschner und Anna-Lena Prill für die Gastgeberinnen. Der TSV 1860 rutschte dadurch auf Rang 7 der A-Klasse ab.

Titelbild: Löwenmagazin

Fotogalerie zur Partie TSV 1860 München – SV Wehen Wiesbaden

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TSV 1860 SV Wehen Wiesbaden SVWW 20221022 Fotogalerie

Auf überzeugende Art und Weise besiegten die Löwen am Samstag den Verfolger SV Wehen Wiesbaden. Deichmann, Skenderovic und Rieder sorgten mit ihren Toren für den 3:1-Erfolg gegen die Hessen. Wir haben für Euch in unserer Fotogalerie die schönsten Impressionen von der Partie des TSV 1860 gegen den SV Wehen Wiesbaden zusammengestellt.

Fotogalerie TSV 1860 München – SV Wehen Wiesbaden

Zur Vergrößerung der Bilder bitte auf das jeweilige Thumbnail klicken!

TSV 1860 – SV Wehen Wiesbaden: Die Taktiktafelanalyse nach dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich Willkommen zur Taktiktafelanalyse des 3:1 Heimsiegs unseres TSV 1860 München über den SV Wehen Wiesbaden.

Dieser Sieg lässt einige Fragezeichen, die sich in den letzten Wochen gebildet hatten, kleiner werden. Manche löst er sogar in Luft auf. Der TSV 1860 München hat mit einer mannschaftlich geschlossenen Top-Leistung gegen Wehen Wiesbaden zurück in die Spur gefunden. Hut ab. Charakter zu zeigen war gefordert – und das hat die Sechzger-Mannschaft auch getan. Kritik war in den letzten Wochen nötig und berechtigt. Die Reaktion der Mannschaft darauf war sehr ansehnlich. Wenige kleine Herzinfarktmomente, die aber irgendwie auch mit das Salz in der Suppe sind, sorgten trotz Überlegenheit der Löwen für Spannung.

Die Systeme der beiden Mannschaften

TSV 1860 München – SV Wehen Wiesbaden war das Spitzenspiel Zweiter gegen Dritter am vergangenen Samstag im Sechzgerstadion auf Giesings Höhen. Markus Kauczinski hatte systematisch und taktisch keine Überraschung im Köcher. Mit dem erwarteten 3-4-1-2 kam ein gut aufgelegter Drittplatzierter am Samstagnachmittag auf den Platz. Michael Köllners Löwen, die zum ersten Mal unter seiner Regie im 4-2-3-1 antraten, hatten es zunächst nicht leicht.

Beim TSV 1860 spielte Wörl neben dem tiefen Sechser Rieder in der Doppelsechs den offensiveren Part, also die Box-to-Box Rolle. Bei Ballbesitz verschob sich das 4-2-3-1 der Sechzger zu einem 3-4-3, bei dem in den offensiven Linien kreiselnd verschoben wurde. Der Mittelfeldaußenspieler rückte in die Spitze zum Stürmer auf. Der zentrale offensive Mittelfeldspieler hatte alle Freiheiten dort zu agieren, wo er Räume findet. Der Box-to-Box Spieler besetzte dort, wo der offensive Mittelfeldspieler durch seine Freiheiten Lücken ließ, den Raum. Der ballferne Außenverteidiger schob asymmetrisch ins Mittelfeld vor.

Die Wiesbadener spielten ihr 3-4-1-2 mit den in der Taktiktafel vor dem Spiel angekündigten Verschiebungen gegen den Ball als asymmetrisches 5-4-1.

Das Pressing im Fokus

Während bei Ballbesitz die Verschiebungen seitens der Löwen von Ballnähe oder Ballferne abhingen, war es gegen den Ball so, dass Skenderovic, Lakenmacher und Deichmann anliefen. Konsequentes Pressing im Raum in der vordersten Linie und entschlossenes Mittelfeldpressing mit Fokus auf Balleroberung dort waren mit ein Grund für den Erfolg der Löwen am Samstag.

Der SV Wehen Wiesbaden versuchte sich in der Disziplin Pressing ähnlich bemüht wie der TSV 1860 München, allein der Erfolg sollte sich nicht einstellen. Die Löwen waren zu clever und zu agil, um sich in den Pressingfallen den Ball abjagen zu lassen. Außerdem waren sie im Positionsspiel geduldig und präzise genug, um sowohl den richtigen Moment zur Spieleröffnung abzuwarten als auch den ersten Pass im Positionsspiel auch so an den Mann zu bringen, dass dieser damit etwas anfangen konnte. Somit versandete das Bemühen der Wiesbadener, Ball- und Spielkontrolle durch erfolgreiches Pressing zu erlangen.

Beide Mannschaften agierten mit einem Wechsel von hoher und mittlerer Pressinglinie. Beide verfolgten mit ihrem Anlaufverhalten das Ziel im Mittelfeld – im besten Fall in den Halbräumen noch vor der Mittellinie – den Ball zurück zu erobern.

Wenn der Gegner im Positionsspiel doch bis ins eigene letzte Drittel kam, gelang es zunächst beiden Mannschaften sehr gut das eigene Zentrum über die jeweils doppelt besetzte Sechserposition sauber zu halten. Das änderte sich im Spielverlauf deutlich.

Bevor wir die Partie genauer analysieren wie immer die Statistiken zum Spiel TSV 1860 – SV Wehen Wiesbaden.

Die wichtigsten Statistiken des Spiels

  • Ballbesitz TSV 1860 49% – SVWW 51%
  • Passgenauigkeit TSV 1860 78% – SVWW 72%
  • defensive Zweikampfquote TSV 1860 56% – SVWW 70%
  • Schüsse/aufs Tor TSV 1860 14/4 – SVWW 8/1
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion TSV 1860 6,89 – SVWW 9,73

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz

Der Ballbesitz war im Spiel des TSV 1860 München gegen den SV Wehen Wiesbaden fast ausgeglichen. Beide Mannschaften hatten ungefähr gleichlange Ballbesitzphasen. Die Zonen, in denen diese Phasen endeten, unterscheiden sich jedoch. Während der TSV 1860 etwas häufiger im Mittelfeld die Kugel zurückeroberte, musste Wiesbaden öfter bis zurück ins eigene letzte Drittel verteidigen. Mit etwas weniger Tempo im Passspiel und auch weniger Bewegung im Mittelfeld als die Sechzger waren die Gäste aus Hessen leichter auszurechnen. Gegen das gut organisierte Stellungsspiel der Löwen-Defensive führte das zu allerhand abgefangenen Bällen Damit wären wir auch schon bei der Passgenauigkeit angelangt.

Passgenauigkeit

Um satte acht Prozent sind die Löwen hier besser und genau diese acht Prozent beschreiben zum einen den Unterschied im Spiel der Kontrahenten sehr gut und liefern zum anderen auch einen der Gründe, warum die Sechzger spielerisch wieder besser unterwegs waren. Dieser Wert konnte vor allem deshalb verbessert werden, weil mehr Bewegung im Offensivspiel der Löwen vorhanden war. Kurz: die Spieler sind mehr gelaufen. Seit zwei Spieltagen musste ich fehlende Laufbereitschaft bei eigenem Ballbesitz kritisieren. An dieser Stelle gibt es diesmal keine Kritik, aber den Hinweis: “ein bisserl Luft nach oben is immer”.

Die hohe Laufbereitschaft der Sechzger sorgte diesmal dafür, dass sich die Quote bei den Vorwärtspässen im Vergleich zum Schnitt der letzten beiden Spiele stark verbessert hat. Wenn die Quote angekommener Bälle bei den Vorwärtspässen steigt, verbessert sich auch die Spielqualität in der Offensive.

Auch bei Vorwärtspässen, die nicht ankommen aber dann als zweiter Ball doch in den Reihen der Löwen landen, hat die Laufbereitschaft hohen Anteil am Erfolg dessen. Als nächstes blicken wir auf die defensiven Zweikämpfe.

Defensive Zweikampfquote

Nur 56% Prozent defensive Zweikampfquote schaut im ersten Moment schlecht aus, ist aber beim genaueren Hinsehen doch gut. Wie kann das sein? Diese Diskrepanz zwischen Zweikampfquote und Ballgewinnen im Spiel mussten wir schon des Öfteren auflösen. Das Stellungsspiel und die Staffelung waren derart gut, dass oft – selbst wenn die Sechzger einen Zweikampf gegen den Ball verloren hatten – sofort der nächste Defensivspieler übernehmen konnte und das Leder doch noch in die Reihen der Sechzger zurückholte.

Die hohe Quote der Gäste aus Hessen lässt für die Wiesbadener Defensive Wunderdinge vermuten. Es ist das Gegenteil der Fall: oft gewann ein Wiesbadener Spieler zwar seinen Zweikampf gegen einen Angreifer der Sechzger, jedoch verlor er das Leder postwendend wieder durch das Nachsetzen der Kollegen des zuvor des Balles beraubten Gegenspielers. Auch das kann man nur mit Laufbereitschaft in der kompletten Mannschaft erreichen.

Schüsse

Ein Schussverhältnis von 14:8 aus Löwensicht (4:1 davon aufs Tor) – das hätte man vor der Partie anders erwartet. Speziell im Zentrum der Box, wo der SV Wehen Wiesbaden in den vergangenen Wochen sehr wenig bis gar nichts zuließ, hatte der Tabellendritte große Probleme Ballkontakte des TSV 1860 zu verhindern. Vierzehn der achtzehn Ballkontakte der Sechzger im Strafraum der Wiesbadener erfolgten in zentraler bzw. halbzentraler Position vor dem gegnerischen Kasten. Von zwölf Ballkontakten der Gäste im Strafraum waren nur drei in zentraler Position und kein einziger im Fünfmeterraum. Daraus lässt sich leicht ableiten, warum die Schusshäufigkeit und die Schussgenauigkeit der Sechzger deutlich besser sind als die des SV Wehen Wiesbaden.

Schießen konnten die Wiesbadener im Strafraum der Sechzger drei Mal. Der vielversprechendste dieser Versuche ging aber daneben, als der durchgebrochene Hollerbach Hiller schon umkurvt hatte, den Führungstreffer für Wiesbaden aber vergab.

Unsere Sechzger auf der anderen Seite brachten es mit neun Schüssen innerhalb der gegnerischen Box auf dreimal so viele Versuche. Davon konnten drei geblockt werden, vier gingen auf den Kasten und einer landete am Pfosten.

PPDA

Der Index für die Pressingintensität war diese Saison auf Seiten der Sechzger bisher in noch keinem Spiel besser als am Samstag gegen Wiesbaden. Auch die Ballgewinne in den pressingrelevanten Zonen waren zahlenmäßig passend zu diesem Wert. Mit 64 Ballgewinnen in direkter Folge guten Pressings oder Gegenpressings in Kombination mit sehr gutem defensivem Stellungsspiel seitens des TSV 1860 München in den pressingrelevanten Zonen stehen die Löwen gegenüber dem Gegner vom Samstag, der in diesen Zonen nur insgesamt fünfzehn Mal über einen defensiven Zweikampf oder einen abgefangenen Pass in Ballbesitz kommen konnte, deutlich besser da.

Die Tore beim Spiel TSV 1860 – Wehen Wiesbaden

Hier kann man die Tore in der Zusammenfassung noch einmal bewundern.

Herauspicken möchte ich mir diesmal den wichtigen Treffer von Meris Skenderovic. Er hat zum zwischenzeitlichen und im Endeffekt spielentscheidenden 2:0 getroffen. Man könnte sagen er ist Mr. Effizienz schlechthin beim TSV 1860 München. Relativ zur Einsatzzeit schießt Skenderovic 0,72 Tore pro 90 Minuten. Das sind nur 0,03 Tore pro 90 Minuten weniger als Luca Schnellbacher von der SV Elversberg schießt. Dieser führt momentan mit acht Treffern die Torschützenliste an.

Wie Skenderovic nach Lakenmachers Zuspiel seinen Gegenspieler Mrowca ins Leere laufen lässt, um dann allein auf den Keeper zuzulaufen, mit der Option Lakenmacher anzuspielen oder selbst zu versenken, war wunderschön anzusehen. Dann diese Chance, bei dem Druck, der vor der Partie auf den Sechzgern gelegen hatte, so eiskalt zu verwerten ist aller Ehren wert.

Genauso viel Anteil am Treffer gebührt aber Fynn Lakenmacher, der durch das schnelle Weiterleiten des langen Balles die Kontersituation ermöglichte und Skenderovic punktgenau und uneigennützig einsetzte. Durch das Mitlaufen Lakenmachers musste Lyska im Wiesbadener Tor auch jederzeit damit rechnen, dass Skenderovic den Querpass spielt, um seinen Kollegen in Szene zu setzen.

Das fiel auf

Bewegung

Anders als in den letzten Wochen war viel mehr Bewegung und damit auch eine größere Dynamik im Spiel der Löwen. Der verdiente Sieg ist der Lohn für diesen Fleiß. Jeder Spieler – es waren ja nicht alle, denen man in den vergangenen Wochen Lauffaulheit hätte vorwerfen können – hat sich am Samstag deutlich verbessert. Bitte weiter so.

Erfahrung und Stabilität von der Bank

Im Verlauf der zweiten Halbzeit wechselte Trainer Köllner insgesamt 713 Drittligaspiele Erfahrung ein. Mit Moll, Lex, Boyamba, Tallig und Kobylanski, die nach ihrer Einwechslung fast ausnahmslos gut ins Spiel fanden, kamen von der Bank Spieler, deren Einsatz das Spiel des TSV nicht nur auf dem gleichen Level hielt, sondern sogar teilweise noch verbessern konnte.

Effizienz

Mehr als jeder zweite Schuss aufs Tor, fast jeder vierte Schuss ein Treffer. Das ist eine Statistik, die es zu beachten gilt. Was für eine Statistik ist das? Es ist die kombinierte Torschussstatistik in dieser Saison von Fynn Lakenmacher und Meris Skenderovic. Absolut Top! Dreiundvierzig Schüsse, zehn Treffer für die beiden torgefährlichen Stürmer. Hier kann ein Traumduo entstehen, wenn man den beiden Spielern Zeit gibt.

Wieder in der Spur

Nach der Partie war auch das Stimmungsbild und die allgemeine Meinung zwischen Sechzgerstadion und Grünspitz unzweifelhaft. Wir sind zurück in der Spur. Die letzten Wochen sollten Warnung genug sein wie schnell Kritik aufkommen kann, wenn man als Mannschaft, aus welchen Gründen auch immer, den Schlendrian ins Spiel bekommt und das Leistungslevel nicht auf gleichbleibend hohem Niveau hält. Damit ist nicht gemeint, dass nur Siege zählen. Auch in einem Spiel, das man verliert oder in dem nur ein Punkt herausspringt, kann das Leistungslevel hoch gewesen sein. Also bitte ab jetzt in der Spur bleiben.

TSV 1860 gegen den SV Wehen Wiesbaden – das Fazit

Wir haben ein lange Zeit offenes Spiel gesehen, aber auch einen verdienten Sieg unserer Mannschaft.

Der SV Wehen Wiesbaden hat sich in Giesing gegen den TSV 1860 München gut präsentiert. Wer aber Geschenke nicht annimmt, braucht sich nicht wundern hinterher mit leeren Händen dazustehen. Das soll die Leistung des TSV 1860 in keinster Weise schmälern. Gehen alle Chancen auf beiden Seiten rein steht es 2:2 zum Pausentee. Dann wäre, wie beim 0:0 Pausenstand ebenfalls noch nichts entschieden gewesen.

Massig Erfahrung von der Bank, viel junge Unbekümmertheit in der Startelf. Das war ein gutes Rezept für den TSV 1860 München. Wie oben schon beschrieben wechselte Trainer Köllner 713 Drittligaspiele Erfahrung ein, also knapp 143 Spiele Erfahrung pro eingewechseltem Akteur. Dafür verließen 251 Drittligaspiele Erfahrung den Platz. Im Schnitt also etwa 50 Spiele pro ausgewechseltem Akteur. Die Breite im Kader hilft momentan nicht nur stabil zu bleiben, die Sechzger können den Druck mit Einwechslungen von der Bank aus erhöhen.

So darf es weitergehen Löwen. Der TSV 1860 muss nun das Positive vom Samstag konservieren. Funktioniert das, werden die zukünftigen Aufgaben auch zur Zufriedenheit aller gelöst werden.

Datenquelle: Wyscout

Skenderovic, Morgalla, Rieder & Steinhart in kicker “Elf des Tages”

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Tsv 1860 Meris Skenderovic

Nach dem 3:1-Heimsieg gegen den SV Wehen Wiesbaden nominierte der kicker mit Leo Morgalla, Phillipp Steinhart, Tim Rieder und Meris Skenderovic gleich vier Löwen für die “Elf des Tages”.

Skenderovic & drei weitere Löwen in kicker Spieltagself

Es war alles in allem eine sehr überzeugende Leistung, die der TSV 1860 am Samstag gegen den SV Wehen Wiesbaden ablieferte. So verwundert es nicht dass auch das Fachblatt aus Nürnberg nicht an den Löwen vorbeikam. Mit Meris Skenderovic (Note 1,5), Leo Morgalla (2,0), Phillipp Steinhart (2,5) und Tim Rieder (2,0) hielten gleich vier Löwen Einzug in die kicker “Elf des Tages” des 13. Spieltages.

Trotz starker Benotung fanden u.a. Christopher Lannert (2,5), Marius Wörl (2,5), Yannick Deichmann (2,0) und Albion Vrenezi (2,0) keine Berücksichtigung.

Die “Elf des Tages” im Überblick

Folgende elf Spieler wurden vom kicker in die Spieltagself berufen:

Batz (Saarbrücken) – Steinhart (1860), Brackelmann (Ingolstadt), Morgalla (1860), Costly (Ingolstadt) – Rieder (1860), Sapina (Verl), Rochelt (Elversberg), Skenderovic (1860) – Berlinski (Essen), Broschinski (Dortmund II)

Bild: OR Pressedienst

Karger sorgt für Punkteteilung zwischen 1860 II und Deisenhofen

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Kuhn Philip U21 TSV 1860

Wieder nicht verloren, aber auch eben nicht gewonnen. Eine 2:0-Führung reichte für den TSV 1860 II gegen Deisenhofen nicht aus, da Ex-Löwe Karger doppelt traf. Damit bleibt die U21 der Löwen im Mittelfeld der Bayernliga Süd.

Karger trifft für Deisenhofen doppelt gegen U21 des TSV 1860

Es fing alles so gut an – und wie: Philip Kuhn (Titelbild) traf aus 40 Metern per Lupfer früh zum 1:0 (5.). Nach einer Vorlage von Maxim Gresler erhöhte Damjan Dordan (23.). Die Feldüberlegenheit der Löwen spiegelte sich auch auf der Anzeigetafel wider. Nicht ganz saubere Abwehrarbeit führte dann in der 36.Minute allerdings zum Anschlusstreffer. Ex-Löwe Nico Karger trat für Deisenhofen an und verwandelte zum 2:1 aus Sicht des TSV 1860 München II.

Auch nach dem Seitenwechsel waren die kleinen Löwen das bessere Team, erspielten sich immer wieder Möglochkeiten. Das Tor fiel aber auf der anderen Seite. Maxim Gresler wurde für sein Foul mit Gelb-Rot vom Platz gestellt, Karger glich mit dem fälligen Foulelfmeter zum 2:2-Endstand aus (68.). Es war bereits der 14.Saisontreffer für den 29-Jährigen, der damit Sascha Mölders (17) auf den Fersen ist. Mölders verlor im Übrigen mit dem TSV Landsberg zum zweiten Mal und muss etwas abreißen lassen auf Tabellenführer Schalding-Heining.

Trainer Frank Schmöller zeigte sich grundsätzlich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, haderte aber erneut mit der Chancenverwertung.

Auch in Unterzahl laufen wir noch zweimal alleine aufs gegnerische Tor zu. Deswegen fühlt sich das Unentschieden so bitter an. Deisenhofen hat sich in den 90 Minuten keine Chance erspielt.

Mit nun 24 Punkten liegt der TSV 1860 München II auf Rang 9 und hat in 16 Spielen bereits neun Mal die Punkte mit dem Gegner geteilt. Kommendes Wochenende geht es zum VfR Garching. Anpfiff im Stadion am See ist am Sonntag, 30.Oktober um 15:00 Uhr.

Bild: Sampics (Stefan Matzke)