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Wochenendbilanz: Dritte besiegt Pullach II, Vierte schlägt Croatia

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Löwen am Wochenende: Keine Niederlage, Sieg für die Dritte (im Bild) 1860 III

Ein überaus erfolgreiches Wochenende liegt hinter dem TSV 1860 München. Nicht nur, dass die Profis das wichtige Duell mit dem SV Wehen Wiesbaden für sich entscheiden konnten, auch die U21, die Dritte die Vierte und die erste Mannschaft der Löwinnen blieben ungeschlagen. Letztere ließen dem 17:0 gegen den FC Perlach 1925 diesmal ein 7:0 bei der bis dato ungeschlagenen SG Aschheim/Kirchheim folgen. Die Dritte der Löwen besiegte unterdessen des SV Pullach II mit 3:2.

Dritte des TSV 1860 besiegt SV Pullach II

Lange musste sich die favorisierte 3. Mannschaft der Löwen heftiger Gegenwehr der Gäste stellen, ehe Julian Schleich in der 42. Minute zum 1:0 einnetzte. Quasi mit dem Pausenpfiff war der Vorsprung jedoch wieder dahin, als Philipp Grüning für die Gäste ausglich. Nach dem Seitenwechsel legte die Dritte aber los wie die Feuerwehr und stellte gegen den SV Pullach II binnen vier Minuten auf 3:1. Zunächst sorgte Schleich für die neuerliche Führung (49.), ehe Mario Krischel (53.) den dritten Treffer folgen ließ. Der Anschlusstreffer von Gustav Albrecht in der Nachspielzeit war nurmehr Ergebniskosmetik.

In der Tabelle findet sich die Dritte nach acht Siegen in neun Spielen auf Platz 3 wieder. Tabellenführer mit der Maximalpunktzahl von 27 Punkten aus neun Partien ist der FC Bosnia i Hercegvina München. Rang 2 belegt derzeit der SC München, der ebenso wie die Bosnier 27 Punkte aufweist, aber bereits eine Partie mehr absolviert hat. Nächster Gegner der Löwen ist der Tabellenletzte FC Anadolu II.

Vierte überrascht den Tabellenführer

Einen unerwarteten Heimdreier fuhr indes die 4. Mannschaft der Löwen ein. Gegen Tabellenführer FC Croatia München sorgten Markus Wagner, Alexander Petö und Patrick Agostini mit drei Toren vor der Pause für den überraschenden 3:0-Sieg.

Die 4. Mannschaft rangiert als Aufsteiger derzeit auf Platz 6 der Kreisklassen-Tabelle.

Die Spiele im Überblick

Samstag, 22.10.

09.30 Uhr: U10 – ASV Dachau U11 6:0
10.30 Uhr: SpVgg Landshut U13 – U12 4:2
13.00 Uhr: Türkgücü München Herren – U19 2:3
14.00 Uhr: SpVgg Ansbach U17 – U16 2:2
14.00 Uhr: Profis – SV Wehen Wiesbaden 3:1
14.00 Uhr: U21 – FC Deisenhofen 2:2
15.00 Uhr: Würzburger Kickers – U15 0:3
15.00 Uhr: Vierte – FC Croatia München 3:0
16.30 Uhr: SpVgg Greuther Fürth – U14 1:1
17.00 Uhr: SG Aschheim/Kirchheim – Löwinnen 0:7
17.00 Uhr: Dritte – SV Pullach II 3:2

Sonntag, 23.10.

10.30 Uhr: FC Ingolstadt 04 – U13 0:4
11.00 Uhr: VfB Stuttgart – U11 1:3
13.30 Uhr: 1. FC Nürnberg – U17 3:2
17.00 Uhr: SV Laim – Löwinnen II 4:0
20.00 Uhr: Futsal – MTV 1881 Ingolstadt 8:3

Sechzig um Sieben: TSV 1860 München testet gegen Hoffenheim

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Sechzig um Sieben: Ohne Vier gegen Havelse

Nach dem Sieg gegen Wehen Wiesbaden wartet als nächstes die Spielvereinigung Bayreuth auf die Löwen. Zuvor blicken wir allerdings erst noch einmal auf die Meldungen des vergangenen Wochenendes. Unter anderem trifft der TSV 1860 München in einem Testspiel auf die TSG 1899 Hoffenheim.

Verein “Sportbezogenes Lebensgefühl” gegründet

Schon seit längerem trat Stephan Tempel bei sechzger.de nicht mehr als Autor in Erscheinung. Seit dem Wochenende ist auch die Grundlage dafür gelegt, dass er bald im Impressum nicht mehr auftauchen wird. Künftig wird der Verein Sportbezogenes Lebensgefühl die Grundlage von sechzger.de bilden. Das Beste daran: als Leser kann man sich künftig daran beteiligen. Die genauen Informationen folgen in der nächsten Zeit.

Pressekonferenz nach dem Sieg gegen Wiesbaden

Zurück blicken wir aber jetzt erst einmal auf das Duell vom Wochenende. Gäste-Trainer Markus Kauczinski gratulierte zu einem verdienten Heimsieg, Michael Köllner war zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Das ist kurz und knapp zusammengefasst die Pressekonferenz nach dem 3:1 gegen Wiesbaden.

Giesinger Gedanken: der Weg zurück in die Erfolgsspur

Deutlich ausführlicher äußerte sich dagegen Thomas Enn am Sonntagmorgen in den Giesinger Gedanken. Er sieht die Mannschaft mit dem Heimsieg zurück in der Erfolgsspur, was nach der Leistung auch durchaus gerechtfertigt sein dürfte. Hadern muss er dagegen mit dem Musikgeschmack von Michael Köllner – aber das sei nur am Rande erwähnt.

Skenderovic im Interview mit der tz

Der vierte Saisontreffer von Meris Skenderovic sorgte für eine Vorentscheidung in der Partie gegen Wehen Wiesbaden. Bereits zuvor äußerte sich der Neuzugang aus Schweinfurt im Interview mit der tz. Unter anderem ordnet er seine eigene Leistung ein und spricht über den Traum Nationalmannschaft.

Straßer mit Auftakt in den Weltcup beim Riesenslalom

Bei den aktuellen klimatischen Bedingungen ist das kaum zu glauben, doch gestern ging tatsächlich der erste Ski-Weltcup mit einem Riesenslalom über die Bühne. Mit dabei war Skilöwe Linus Straßer – allerdings nur im ersten Durchgang. Da der Löwe in den letzten beiden Jahren seinen Fokus auf den Slalom richtete, musste er mit einer sehr hohen Startnummer beginnen. Immerhin über 20 Plätze konnte er dennoch gut machen und damit eine bessere Ausgangslage für den nächsten Wettbewerb erreichen.

TSV 1860 absolviert Testspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim

Wenn im Dezember der Schnee dann doch wahrscheinlicher wird, starten die Löwen in die Vorbereitung auf die Rückrunde. Das erste Testspiel in dieser Phase steht ebenfalls bereits fest, Gegner des TSV 1860 wird Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim sein.

News aus der 3.Liga

Der 13.Spieltag

Neben den Löwen waren natürlich auch die anderen Teams der 3.Liga im Einsatz. Bereits am Freitag konnte Freiburg II den nächsten Sieg feiern. Auch Elversberg und Saarbrücken gewannen ihre Spiele, Mannheim verlor dagegen zuhause gegen Essen. Am Sonntag folgten dann die Partien Oldenburg-Ingolstadt sowie Verl-Aue. Heute abend treffen im Kellerduell der Hallesche FC und die SpVgg Bayreuth – der nächste Löwen-Gegner – aufeinander. Anpfiff ist um 18:60 Uhr.

Zulassungsverfahren verschärft sich ab 2023/24

Türkgücü und Uerdingen sind mahnende Beispiele, auf die der DFB nun reagiert hat und das Zulassungsverfahren noch einmal verschärft hat. Finanzielle Themen stehen dabei im Vordergrund, unter anderem gibt es eine Änderung bei den Personalkosten. Eine Überschreitung kann künftig zu einem Punktabzug führen. Die Neuerungen greifen ab der Saison 2023/24.

 

Auftakt zum Ski-Weltcup: Straßer nicht für den zweiten Durchgang qualifiziert

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Linus Straßer bei WM-Slalom in Lauerstellung

Bei der aktuellen Wetterlage in München kann man es kaum glauben. Am heutigen Sonntag begann der Ski-Weltcup mit einem Riesenslalom am Rettenbachferner in Österreich mit Linus Straßer.

Traditioneller Weltcup-Auftakt mit Linus Straßer

Wie der Skilöwe im Interview mit sechzger.de ankündigte, nimmt er auch den Riesenslalom wieder in sein Rennprogramm auf. Daher ging er heute in Sölden am Rettenbachferner auf fast 3.000 Meter Höhe beim traditionellen Weltcup-Auftakt an den Start.

Skilöwe mit hoher Startnummer

Da Straßer die letzten beiden Saisons dem Slalom den Vorzug gab, ging er erst als drittletzter Läufer ins Rennen. Immerhin konnte er sich mit Startnummer 68 um 24 Plätze nach vorne fahren und belegte den 44. Rang. Zur Qualifikation für den zweiten Durchgang der besten 30 Fahrer fehlten dem Münchner 0,89 Sekunden. Dadurch sollte Linus für den nächsten Riesenslalom schon einen besseren Stratplatz bekommen und seine Chancen auf eine Teilnahme am zweiten Durchgang erhöhen.

Schmid bester Deutscher

Vom Team des Deutschen Skiverbandes (DSV) konnte sich lediglich Alexander Schmid aus dem Allgäu für den zweiten Durchgang qualifizieren. Schmid belegte nach dem ersten Durchgang den zehnten Rang mit 1,33 Sekunden Rückstand auf den Führenden Marco Odermatt aus der Schweiz. Am Ende konnte Schmid sich im zweiten Durchgang noch auf Rang acht verbessern. Damit konnte er bereits im ersten Saisonstart die Qualifikation für die Ski-WM im Februar in Courchevel/Meribel (Frankreich) unter Dach und Fach bringen.

Odermatt gewinnt

Der Weltcup-Sieger der vergangenen Saison ließ gleich wieder die Muskeln spielen. Marco Odermatt zeigte sich gleich in blendender Form und fuhr einen ungefährdeten Sieg ein. Er distanzierte den Slowenen Zan Kranjec um 0,76 Sekunden. Auf den Plätzen drei bis fünf tummelten sich die starken Norweger Kristoffersen (3., 0,97 Rückstand), Brathen (4., 1,10 Rückstand) und Windingstand (5., 1,11 Rückstand).

Parallelslalom in Lech/Zürs nächstes Herren-Rennen

Weiter geht’s für die Herren am 13.11. in Lech/Zürs mit den Parallelslalom. Die mit großem Brimborium angekündigte internationale Abfahrt am Matterhorn mit Start in Zermatt (Schweiz) und Ziel in Cervinia (Italien) musste wegen Schneemangels abgesagt werden. Vielleicht sollte man in Zeiten des Klimawandels wenigstens bis November warten, um Skirennen zu veranstalten…

 

Deine Mitgliedschaft im Verein “Sportbezogenes Lebensgefühl”

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Sportbezogenes Lebensgefühl Verein

Jetzt könnt ihr sie abschließen: Eure Mitgliedschaft im Verein Sportbezogenes Lebensgefühl. Mit Eurer Mitgliedschaft könnt Ihr entweder aktiv an sechzger.de mitwirken oder den Verein rein finanziell in seiner Arbeit mit sechzger.de unterstützen.

Wichtig: Kein Autor bei sechzger.de erhält eine finanzielle Entschädigung oder ein Gehalt. Alle arbeiten ehrenamtlich für die gute Sache. Die Mitgliedsbeiträge werden für die Zwecke des Vereins (insbesondere Kosten des Portals, neue Konzepte und Ideen) verwendet.

Die Mitgliedschaftsmodelle im Verein “Sportbezogenes Lebensgefühl e.V.”

ORDENTLICHE MITGLIEDSCHAFT

Als Ordentliches Mitglied seid Ihr stimmberechtigt und wählbar. Zudem seid Ihr zur regelmäßigen Mitarbeit bei sechzger.de verpflichtet. Über die Aufnahme von neuen, Ordentlichen Mitgliedern entscheidet gem. § 3 Ziff. 2 der Satzung der Vorstand.

Auf expliziten Wunsch erhaltet ihr eine Bescheinigung über euren Mitgliedsbeitrag für das Finanzamt.

Die ordentliche Mitgliedschaft kostet 60,- EUR pro Jahr

In zwei Schritten werdet ihr Ordentliches Mitglied!

  1. Mitgliedsantrag ausfüllen und abschicken (solltet ihr einen Antrag über das Online-Formular nicht einreichen wollen, wendet euch bitte an vorstand@sechzger.de)

2. Mitgliedsbeitrag per Paypal bezahlen oder auf die Bankverbindung (am Ende des      Impressums) überweisen


ORDENTLICHE MITGLIEDSCHAFT

Schüler/Azubis/Studenten/Rentner

Als Ordentliches Mitglied (ermäßigt) zahlt ihr einen verminderten Mitgliedsbeitrag, seid im Sinne der Satzung stimmberechtigt und wählbar. Zudem seid ihr zur regelmäßigen Mitarbeit an sechzger.de verpflichtet. Über die Aufnahme von neuen, Ordentlichen Mitgliedern entscheidet gem. § 3 Ziff. 2 der Satzung der Vorstand.

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Die ordentliche Mitgliedschaft ermäßigt kostet 40,- EUR pro Jahr

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Auf expliziten Wunsch erhaltet ihr eine Bescheinigung über euren Mitgliedsbeitrag für das Finanzamt.

Die Fördermitgliedschaft kostet 18,60 EUR pro Jahr

In zwei Schritten werdet ihr Fördermitglied!

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Skenderovic im Interview: “Möchte in jedem Spiel ein Tor machen”

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Tsv 1860 Meris Skenderovic

Vier Tore stehen bisher für Meris Skenderovic in der 3. Liga zu Buche. Alle vier wurden nach der 75. Minute erzielt, was schon darauf schließen lässt, dass der Stürmer bislang zumeist als Einwechselspieler zum Zuge kam. Nichtsdestotrotz scheint der Neuzugang aus Schweinfurt in der 3. Liga angekommen zu sein und spielt in den Überlegungen von Trainer Michael Köllner eine große Rolle. Im Interview mit der tz äußert sich Skenderovic u.a. über seine Torquote und seine Hoffnung, mit Montenegro an der EM teilnehmen zu können.

Ein Treffen in Podgorica

Rückblende: Als ich im Mai 2022 ein paar Tage in Podgorica verbrachte, um das montenegrinische Pokalfinale zu besuchen, traf ich mich auch mit Meris Skenderovic, der damals noch beim FC Schweinfurt 05 unter Vertrag stand und seinen Urlaub in Montenegro verbrachte. Sein Wechsel zum TSV 1860 stand damals bereits fest und so war ich natürlich neugierig, wie der Stürmer so drauf ist.

Mein Eindruck: bescheiden, bodenständig und sehr sympathisch. Dieses Bild zeichnet Skenderovic auch in seinem Interview mit der tz.

Meris Skenderovic TSV 1860
Meris Skenderovic beim Treffen in Podgorica im Mai 2022

Meris Skenderovic im Interview

Siegtor beim SC Verl, Ehrentreffer gegen Ingolstadt,in Osnabrück den Deckel drauf gemacht und gegen Wehen Wiesbaden für die Vorentscheidung gesorgt – Meris Skenderovic hat sich in der 3. Liga bislang viermal in die Torschützenliste eingetragen und durchaus auf sich aufmerksam gemacht. Eine Quote, die sich sehen lassen kann, oder?

“Eigentlich schon. Vor allem, weil ich eine Woche krank war und drei, vier Spiele nicht angefangen habe. In Schweinfurt hatte ich auch eine Quote von ungefähr 105 Minuten pro Tor. Und in der Jugend hatte ich ganz oft mehr Tore als Spiele. (…) Am liebsten möchte ich in jedem Spiel ein Tor machen. Gefühlt war ja Schweinfurt ein Schritt zurück gegenüber Hoffenheim II. Ich habe aber gemerkt, wie gut es mir getan hat, regelmäßig zu spielen und meine Tore zu machen. Plötzlich hatte ich wieder das Gefühl: Okay, du kannst wie vor paar Jahren jedes Wochenende treffen, auch zweimal, dreimal.”

Oder auch noch öfter, wie Skenderovic vor allem im Toto Pokal bewiesen hat…

Der Traum von der Nationalmannschaft

Bereits bei unserem Gespräch in Podgorica war das Thema Nationalmannschaft zur Sprache gekommen, da Skenderovic ja bereits für die U21 Montenegros gespielt hatte. So ganz abgeschrieben hat er das Kapitel noch nicht, auch wenn er aktuell “nur” in der 3. Liga spielt.

“Ich gehörte zu fünf Spielern, die als ‘hochtalentiert’ eingestuft wurden, als die nächsten A-Nationalspieler. Das bleibt auch ein Riesenwunsch von mir, dass das noch passiert. (…) Es gibt Seiten bei Instagram, die sich mit Sport in Montenegro befassen – da werde ich immer mal wieder gepostet, wenn ich ein Tor schieße. Ein Anruf vom Verband kam leider noch nicht, aber ich denke schon, dass auf mich geschaut wird. Vor allem, weil es ja Dejan Savicevic war, unser Verbandspräsident, der uns fünf als nächste Generation Nationalspieler genannt hat. Er hatte sich auch damals mit meinem Vater getroffen, als sie mich für die U21 haben wollten. Normal hätte ich gesagt: Als Drittligaspieler hast du keine Chance, aber mit der Plattform 1860 hoffe ich auf eine Gelegenheit.”

Wer weiß? Vielleicht sehen wir den gebürtigen Mannheimer bei der EM 2024 in Deutschland ja im Trikot Montenegros. Wir drücken die Daumen!

Titelbild: OR Pressedienst

3. Liga am Sonntag: Vier Ex-Löwengegner im Einsatz

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Die Löwen haben gestern Nachmittag auf Giesings Höhen ihre Hausaufgaben erledigt und mit einer tollen Leistung den vermeintlichen Favoriten aus Wiesbaden mit einem klaren 3:0 zurück nach Hessen geschickt. Heute Nachmittag setzten vier Teams der 3. Liga den 13. Spieltag fort, gegen die 1860 in der laufenden Saison bereits gespielt hat. Der VfB Oldenburg, der im ersten Ligaheimspiel auf Giesings Höhen mit 1:0 unterlag, empfang den FC Ingolstadt, über dessen Gastspiel im Sechzgerstadion vor zwei Wochen wir lieber den Mantel des Schweigens hüllen wollen. Und eine Stunde später gastierte heute in Paderborn, wo der SC Verl seine Heimspiele austrägt und den Löwen in Runde 4 mit 0:1 unterlegen war, Erzgebirge Aue. Die Sachsen waren am 9. Spieltag, beim 3:1 für 1860 am Vorabend des Wiesnauftakts zu Gast bei unseren Löwen.

VfB Oldenburg – FC Ingolstadt 0:3

Wichtige Partie für die Schanzer: Mit einem Sieg konnten sie wieder bis auf vier Punkte an die zweitplatzierten Löwen heranrücken und den Relegationsplatz drei erobern. Für den starken Aufsteiger aus Norddeutschland ging es in der Partie darum, den einstelligen Mittelfeldplatz zu behaupten und vielleicht sogar am aktuell kriselnden Waldhof Mannheim vorbei zu ziehen.
Und für den FCI ging es gleich gut los: In der 9. Minute nutzte Pacal Testrot eine Verwirrung im Oldenburger Strafraum und versenke den Ball aus kurzer Distanz in den Maschen. Nur zwölf Minuten später durften die gut 30 mitgereisten Schanzer-Fans schon wieder jubeln, als David Kopacz mit einem Rechtschuss aus halbrechter Position im Strafraum den Keeper der Gastgeber überwand. Mit diesem Spielstand ging es in die Pause. “Konsequent und routiniert” wurde das Auftreten von Ingolstadt bei MAGENTASPORT genannt.
Nur fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff machte Marcel Costly, der beim Gastspiel der Schanzer bei unseren Löwen das erste Tor erzieltt hatte, den Deckel drauf und erzielte das 3:0. Dabei blieb es. Ingolstadt rückte in der Tabelle auf, die Norddeutschen müssen sich wohl eher wieder in Richtung Tabellenkeller orientieren.

Schanzer-Fans in Oldenburg. Die ganz große Euphorie – nach dem Sieg bei den Löwen – hat Ingolstadt offensichtlich nicht erfasst

 

SC Verl – Erzgebirge Aue 3:2

Aue hat – mit zuletzt zwei Siegen und einem Unentschieden – die sportliche Krise zwar beendet, stand vor dem Spiel aber auf dem vorletzten Tabellenplatz. Punkte beim sieben Ränge höher platzierten SC Verl wären ganz nach dem Geschmack der Wismut-Fans gewesen. Entsprechend legten die Gäste los und gingen direkt nach vier Minuten durch Marvin Stefaniak in Führung. Jubeln durften die zahlreichen, quer durch Deutschland mitgereisten Anhänger aber nur kurz: Nach einer guten Viertelstunde hatte Verl das Spiel gedreht und führte durch Treffer von Mael Corboz und Cyrill Akono mit 2:1, gleichzeitig der Pausenstand.
Die zweite Hälfte plätscherte ein wenig vor sich hin, Verl verwaltete die Fühung. Bis zur 66. Minute. Dann musste der Auer Erik Majetschak mit Gelb-Rot frühzeitig zum Duschen. Nur drei Minuten später erzielte Yari Otto direkt das 3:1 für die überzähligen Gastgeber. Spiel entschieden? Mitnichten! Acht Minuten vor dem Abpfiff wurde es in diesem streckenweise sehr unterhaltsamen Spiel nochmal spannend, weil Borys Tashchy sein erstes Saisontor und damit den Anschlusstreffer erzielte. Aue warf alles nach vorn. Mehr passierte aber nicht mehr. Für die Erzgebirgler steht ein düsterer Herbst bevor. Das kleine Zwischenhoch seit der Niederlage bei unseren Löwen im September ist schon wieder vorbei.

Heimfans des SC Verl in Paderborn

Montag Abend: Bayreuth beim HFC

Das morgige Montagsspiel der 3. Liga bestreitet unser nächster Gegner, die SpVgg Bayreuth. Die Oldschdod gastiert beim Halleschen FC. Ein echtes Kellerduell zwischen dem Drittletzten und dem Letzten. Mal sehen, ob die Bayreuther Spieler vielleicht mit ihren Gedanken schon beim “Spiel des Jahres” gegen unsere Löwen am kommenden Samstag (14 Uhr – im sechzger.de-Liveticker) sind und die Punkte an der Saale leichtfertig liegen lassen werden.

Löwen testen im Dezember gegen einen Bundesligisten

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TSG 1899 Hoffenheim TSV 1860 München Dietmar Hopp Stadion

Bisher waren noch keine Gegner in der Winterpause nach außen gedrungen, doch die erste Partie steht bereits fest. Der TSV 1860 München absolviert Ende Dezember ein Testspiel gegen den Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim.

TSG 1899 Hoffenheim – TSV 1860 München am 17.Dezember

Den groben Winterfahrplan haben die Löwen bereits veröffentlicht, schließlich geht die 3.Liga in diesem Jahr aufgrund der Weltmeisterschaft bereits im November in die Winterpause. Nach dem Urlaub der Mannschaft findet die erste offizielle Trainingseinheit am Montag, 12.Dezember an der Grünwalder Straße statt. Bis zur Weihnachtspause, die am 23.Dezember und somit kurz vor Weihnachten beginnt, wird trainiert. In dieser Phase werden die Löwen auch ein Freundschaftsspiel absolvieren. Gegner des TSV 1860 München ist der Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim, gespielt wird im Dietmar-Hopp-Stadion in Sinsheim. Anfang Oktober hatte die U19 der Löwen an gleicher Stelle eine 1:4-Niederlage hinnehmen müssen.

Terminüberschneidung mit dem Adventssingen

Die Partie ist bereits offiziell beim BFV online zu finden. Anstoß ist um 15:00 Uhr am Samstag, den 17.Dezember. Damit kommt es nach dem Testspiel gegen Mönchengladbach, dass parallel zur Mitgliederversammlung stattfand, erneut zu einer Terminüberschneidung. Die Freunde des Sechz´ger Stadions haben bereits angekündigt, dass das Giesinger Adventssingen in diesem Jahr wieder stattfinden wird – an eben jenem Samstag, wo auch der TSV 1860 gegen Hoffenheim im Einsatz ist. Die Mannschaft und Trainer Michael Köllner werden daher nicht dabei sein können beim Adventssingen in der Stehhalle des Grünwalder Stadions.

Wie die Löwen in ihrer Ankündigung mitteilten, sollen weitere Testspiele in der Winterpause folgen. Genauere Informationen zum Trainingslager im türkischen Belek werden in der kommenden Woche veröffentlicht.

“Sportbezogenes Lebensgefühl e.V.” gegründet. Der Verein hinter sechzger.de

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sechzger.de Logo Löwe mit weiß-blauer Fahne 1860
sechzger.de Logo 1860

In eigener Sache

Wichtige Weichenstellung für sechzger.de: Gestern war nicht nur ein erfolgreicher Tag für die Fußballer des TSV 1860 München, sondern auch für unseres kleines aber feines Projekt. Am Rande des Spiels der Löwen gegen Wiesbaden gründeten elf (Ex-)Redakteure unseres Fanportals den Verein Sportbezogenes Lebensgefühl. Nach in Kürze erfolgender Eintragung ins Vereinsregister fungiert der Verein dann als e.V. Er ist zukünftig die rechtliche Basis für sechzger.de.

Garaus UG verlässt sechzger.de

Damit endet – nach über zweidreiviertel Jahren – die Zeit der Garaus UG als Unternehmensgrundlage für sechzger.de, die der Gründer Stephan Tempel ursprünglich zu diesem Zweck ins Leben gerufen hatte. Stephan hat sich von der aktiven Redaktionsarbeit für sechzger.de vor einiger Zeit zurückgezogen. Er wurde in der Gründungsversammlung vom Sportbezogenen Lebensgefühl einstimmig als Ehrenmitglied des Vereins gewählt. Die ganze Redaktion und sicher auch alle Leser danken Stephan auch auf diesem Weg für das jederzeit riesige Engagement und Herzblut, das er in dieses Projekt gesteckt hat! Und das Wichtigste: Ohne ihn würde es sechzger.de überhaupt nicht geben! Die Redaktion freut sich, dass uns Stephan als Berater und – was viel wichtiger ist – als Freund weiter zur Seite steht!

Die Verantwortlichen für den neuen Verein

Als Vorstandsmitglieder des Vereins Sportbezogenes Lebensgefühl e.V. wurden von der Gründungsversammlung Christian Jung (als 1. Vorsitzender) und Jan Schrader (als 2. Vorsitzender) gewählt. Als Schatzmeister fungiert Thomas Nickel. Alle Wahlen erfolgten einstimmig.

Mitgliedschaft im Verein

Mit der Änderung unserer Rechtsform und der Gründung des Vereins erhalten nun auch unsere Leser*innen die Möglichkeit, unser – werbefreies – Portal finanziell zu unterstützen. Eine Fördermitgliedschaft wird für 18,60 EURO möglich sein. Nähere Details (Mitgliedsanträge, Bankverbindung etc.) zu dieser Neuerung folgen in Kürze hier auf der Seite. Wir freuen uns, wenn sich an unserer “Mitmach-Plattform” nicht nur viele Löwenfans mit Gastbeiträgen beteiligen, sondern natürlich auch über eine stille Förderung von sechzger.de als Mitglied im Verein Sportbezogenes Lebensgefühl e.V.

Unser Anspruch – unverändert!

Defintiv nichts ändern wird sich durch die Neuerung an unserem Anspruch, Löwenfans, aber auch Anhänger anderer Vereine mit unserer Arbeit bestmöglich zu informieren und auch zu unterhalten. Mit einem kritischen aber wohlwollenden Blick auf die Geschehnisse rund um den TSV 1860 München, wozu für uns sowohl die KGaA, als auch der e.V. gehören. Auch über den Tellerrand des Fußballs hinaus geht unser Blick weiterhin. Mit der – aus der Sicht des Fans – gebotenen Prise Humor, die auch einmal ein Augenzwinkern zulässt, aber auch mit der dringend nötigen journalistischen Qualität. Dass wir diese gewährleisten können, auch wenn kein Mitarbeiter mit dem Engagement bei sechzger.de seinen Lebensunterhalt bestreitet, wurde uns in den letzten zweieinhalb Jahren vielfach zurückgespielt. Wir hoffen und sind optimistisch, dass das auch in Zukunft so bleibt.

 

Pressekonferenz nach dem Sieg gegen Wehen Wiesbaden

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Endstand TSV 1860 München SV Wehen Wiesbaden 3 1 Anzeigetafel Grünwalder Stadion

Nach dem Heimsieg des TSV 1860 München gegen den SV Wehen Wiesbaden äußerten sich die beiden Trainer Michael Köllner und Markus Kauczinski auf der Pressekonferenz im Grünwalder Stadion.

Pressekonferenz nach dem Heimsieg des TSV 1860 gegen Wiesbaden

Zunächst begann der Gäste-Trainer Kauczinski mit seinem Statement. Er sah im ersten Durchgang eine ausgeglichene, attraktive Drittligapartie, in der sein Team durchaus Torchancen hatte. Vor allem Hollerbach verpasste mehrmals die Gelegenheit, Wehen Wiesbaden in Führung zu bringen. Aber auch die Löwen waren nicht ungefährlich in der Offensive, sodass für den Wehener Trainer auch ein 2:2 zur Pause denkbar gewesen wäre.

Nahc dem Seitenwechsel hatte der TSV 1860 dann mehr vom Spiel, auch wenn die Gäste aus Sicht von Kauczinski in der Offensive gefährlich blieben. Das erste und wichtige Tor machten allerdings die Löwen – ein Treffer, der in solchen Spielen von enormer Bedeutung ist. Wiesbaden reagierte mit einer Umstellung auf den Rückstand, doch nach dem Doppelschlag durch Skenderovic und Rieder war die Partie entschieden. Der Sieg für den TSV 1860 sei verdient, die Löwen waren unterm Strich einen “Ticken besser“.

Nach den Aussagen des Trainers von Wehen Wiesbaden auf der Pressekonferenz folgte TSV 1860-Coach Michael Köllner. Er freute sich, dass seine Mannschaft ein “richtig gutes Spiel gemacht” habe. Die einzige Kritik richtete sich an die leichtsinnigen Fehler in der Defensive, die beinahe zu Gegentreffern geführt hatten. Die Umstellung nach der Führung habe seiner Mannschaft dann in die Karten gespielt. Daraus ergaben sich mehr Räume, die dann später auch in zwei weiteren Treffern resultierten. Köllner freute sich besonders über den Sieg, da er in Wiesbaden neben Dynamo Dresden den stärksten gegnerischen Kader der ganzen Liga sieht.

Angesprochen auf eine mögliche Genugtuung, die er möglicherweise aufgrund der Kritik in letzter Zeit verspüre, sagte Köllner, dass er in dieser Hinsicht stets zwischen der öffentlichen und internen Meinung unterscheide. Wichtiger sei im letztgenannte und auch, wie seine eigene Sichtweise auf die Leistung seines Teams sei. Insofern verneinte er und freute sich einfach über den Heimsieg mit drei Treffern. Abschließend richtete er bereits den Fokus auf das kommende Auswärtsspiel bei der SpVgg Bayreuth.

 

 

Giesinger Gedanken nach dem Heimsieg gegen Wehen: Zurück in der Erfolgsspur

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Ich gebe es zu: Ich war skeptisch vor dem gestrigen Kick gegen den SV Wehen. Zu tief schien mir die Delle in der Formkurve unseres TSV 1860 München gewesen zu sein und zu stark die letzten Auftritte der Wehener. Aber nach dem Spiel kann man beruhigt feststellen: die Löwen sind zurück in der Erfolgsspur!

Die Vorgeschichte

Länderspielpausen sind etwas, das Fans des Klubfußballs nicht brauchen. Sie bringen einem stadion- und fußballfreie Wochenenden. Stattdessen kann man auf dem Sofa beiwohnen, wie irgendwelche Seitenstraßenspieler in weißen Triktos über den Bildschirm flimmern. Wer will das schon? Vor allem, wenn es läuft für den eigenen Verein. Ganz ärgerlich wird es, wenn der eigene Verein vor einer Länderspielpause einen Lauf hatte und dieser durch die Länderspielpause jäh zu einem Ende kommt. So wie bei unseren Löwen geschehen. Sie gingen mit einer Bilanz von 7-1-1 in die Länderspielpause. Danach stand eine Bilanz von 1-1-1 plus das Ausscheiden im Toto-Pokal in Illertissen zu Buche. Und die erste eins war ein vollkommen glücklich erreichter Auswärtssieg in Osnabrück am letzten Wochenende. Der SV Wehen dagegen kam perfekt aus der Unterbrechung für die Nations League (deren Sinn und Zweck ich immer nocht nicht verstanden habe) und fuhr mit drei Siegen im Gepäck nach Giesing.

Gesunde Skepsis schien angebracht

Trotz des Auswärtssiegs in Osnabrück war ich durchaus skeptisch vor dem Spiel. Sechzig hatte in Osnabrück aus unerfindlichen Gründen gewonnen und war seltenst sinnvoll in die gegnerische Hälfte gekommen. Die Zusammenfassungen der letzten Wehen-Spiele ließ einen kompakten Gegner vermuten. Besondere Kennzeichen: diszipliniertes Stellungsspiel und hohe Effektivität vor dem Tor. Merkmale, gegen die wir uns in letzter Zeit schwer getan haben. Ich fragte mich, ob 1860 ausgerechnet gegen diesen Gegner zurück in die Erfolgsspur finden würde.

Ein Spiel auf Messers Schneide

Die Löwen begannen im Vorwärtsgang. Allerdings hätte Hollerbach nach zehn Minuten die Wehener in Führung bringen müssen. Er war alleine auf Hiller zugelaufen, hatte ihn bereits ausgespielt und verfehlte dann zur Überraschung der 15.000 Zuschauer im Sechzgerstadion das leere Tor. Zwei Minuten später hätte Verlaat beinahe erneut das 1:0 nach einer Ecke geköpft. Aber Wurz klärte für seinen bereits geschlagenen Keeper auf der Linie. Skenderovic setzte dann nach schöner Kombination das Leder in der 21. Minute an den Pfosten. Dann schaffte es Hollerbach erneut, einen Alleingang nach amateurhaftem Ballverlust von Verlaat auf das Löwentor entgegen aller Wahrscheinlichkeit nicht mit einem Tor abzuschließen. Wollte Hollerbach auf Grund seiner Giesinger Vergangenheit gestern kein Tor erzielen? Ein weiterer erfolgloser Wehener Alleingang und eine Schubserei zwischen den Trainerbänken waren danach die einzigen Aufreger bis zur Pause. Sechzig irgendwie feldüberlegen und mit einer schön herausgespielten Chance, aber Wehen hätte eigentlich eins der Geschenke der Löwenabwehr zu einem Tor nutzen müssen. Unentschieden war schon OK zur Pause.

Geduld zahlt sich aus

Heiß diskutierten wir in der Halbzeit, was Sechzig jetzt tun müsste, um die drei Punkte einzufahren. Oder sollte man lieber ein 0:0 nehmen, bevor man ins offene Messer der Wehener rennt? Denn gegen diese kompakte Mannschaft will man nicht in Rückstand geraten. Köllner entschied, abzuwarten und den Druck Stück für Stück leicht zu erhöhen. Und so war es eine Aktion des umtriebigen Vrenezi und des erneut sehr agilen Deichmann, die das 1:0 brachte (54. Minute). Danach war Wehen am Zug, aber 1860 ließ nicht eine Wehener Chance zu. Schließlich brachten Skenderovic und Rieder die Löwen mit einem Doppelschlag (79./80. Minute) endgültig auf die Siegerstraße. Der Ehrentreffer für Wehen in der Nachspielzeit war nur noch Ergebniskosmetik.

Reife Leistung nach der Führung

Besonders beindruckt hat mich die ruhige Spielweise des TSV 1860 München nach dem 1:0. Die Löwen übten konstant Druck auf die Wehener Defensive aus, ohne die eigene zu vernachlässigen. Wehen mühte sich redlich, aber sie kamen dem Ausgleichstreffer nicht mal ansatzweise nahe. Für mich sind die etwa 25 Minuten zwischen 1:0 und 2:0 entscheidend dafür gewesen, dass die Mannschaft zurück in die Erfolgsspur fand. Das war wirklich eine sehr abgezockte Leistung. Außerdem war es genau richtig, geduldig auf eine sich bietende Chance zu warten, anstatt zu ungestüm auf das 1:0 zu gehen. Der Matchplan ging voll auf gestern. Und das nötige Glück war auch wieder auf der Seite der Löwen dank Hollerbach…

Zurück in der Erfolgsspur

Durch den Sieg und die gleichzeitige Niederlage von Dresden haben die Löwen in der Tabelle nun wieder ein beruhigendes Polster auf die Nicht-Aufstiegssplätze. 1860 kehrt zurück in die Erfolgsspur. Hoffentlich geht das so weiter.

Fragezeichen nur nach Abpfiff

Etwas merkwürdig wurde es nach Abpfiff. Zunächst sah man Michael Köllner aus dem Mannschaftskreis heraus sehr schnell in die Kabine eilen. Darüber hinaus verzichtete der Coach auf die zuletzte standardmässig absolvierte “Privat-Ehrenrunde”. Und dann kündigte Stadionsprecher Sebastian Schäch nach den Feierlichkeiten der Mannschaft vor der Westkurve einen Musikwunsch von Michi Köllner an und spielte ihn auch:

Schadensersatzforderungen wegen schlechter Musik wie im Ticker von Osnabrück gefordert müssen wir übrigens ablehnen. Beschwert Euch beim Coach direkt oder meinetwegen den Schlagerfaschisten 1860. So manch einer fragte sich nach dem Spiel am Grünspitz, was das zu bedeuten hatte. Erst die Nicht-Teilnahme Köllners an der PK in Osnabrück, nun das. Hat das möglicherweise etwas mit den Vertragsverhandlungen zu tun, die ja seit dieser Woche laufen? Naja, wurscht. Er hat 1860 in die Erfolgsspur zurück gebracht, da kann man auch mal dreieinhalb Minuten die Flippers über sich ergehen lassen. Wir sagen Dankeschön, dass die Löwen wieder in der Erfolgsspur sind. Und dass das Lied nur dreieinhalb Minuten geht.