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Startelf für Linsbichler rückt näher: die LÖWENRUNDE vor Dortmund

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Michael Köllner Löwenrunde 1860 Magdeburg 03.12.2021

Die Wahrscheinlichkeit, dass Tim Linsbichler erstmals im Ligabetrieb in der Startelf stehen könnte, hat sich noch einmal siginifikant erhöht. Der TSV 1860 München muss in Dortmund auf eine Offensivkraft verzichten.

LÖWENRUNDE: Linsbichler vor erstem Startelf Einsatz

Merveille Biankadi wird die Reise nach Nordrhein-Westfalen kurzfristig nicht mit antreten. Den 26-Jährigen plagen muskuläre Probleme, daher bleibt er als Vorsichtsmaßnahme in München. Somit rückt Tim Linsbichler immer mehr in den Fokus: der 21-Jährige steht vor einem Einsatz in der Startelf. Von Beginn an kam er in der 3.Liga noch nie zum Zuge. An Sascha Mölders war für ihn bisher kein Vorbeikommen, auch sonst ist die Konkurrenz in der Offensive hoch.

Mölders wird kaum thematisiert

Wie zu erwarten war das Interesse an der Pressekonferenz vor dem Spiel bei Borussia Dortmund II besonders hoch. Deutlich mehr Medien-Vertreter als sonst waren in der Online-Konferenz vertreten, wurden allerdings gleich zu Beginn herb enttäuscht. Über Sascha Mölders wurde heute nicht viel gesprochen. Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel erklärte in seinem Eingangsstatement lediglich, dass der TSV 1860 sich in Gesprächen mit dem Spieler und seinem Berater befinden. Im Anschluss ging auch Trainer Köllner noch einmal auf Mölders ein. Er schilderte beispielsweise, dass der Impuls für die getroffene Entscheidung nicht von der Mannschaft kam und eine formale Abstimmung nicht den Tatsachen entsprechen würde. Gleich wohl waren aber Mitte der Woche Details nach außen gedrungen, die ein klares Stimmungsbild gegen den Kapitän aufzeigten.

Im Training stand in dieser Woche vor allem die Defensivarbeit im Fokus. Das gefährliche Offensivtrio des BVB II, das Bernd Winninger in seiner heutigen TAKTIKTAFEL thematisieren wird, hat gemeinsam bereits 28 Scorerpunkte auf dem Konto. Es kommt also viel Arbeit auf die Abwehr im Stadion Rote Erde zu. Köllner ist der Meinung, dass auch Abwehrarbeit Spaß machen müsse. Am Samstag (14 Uhr sechzger.de Liveticker) wird sich zeigen, ob sich der defensive Viererverbund im Vergleich zum Spiel gegen Magdeburg deutlich steigern kann. Vorne könnte es Linsbichler richten, wenn er die Motivationsschub aus dem möglichen Einsatz in der Startelf mitnimmt.

 

Dem Giesinger Grünspitz droht eine Umzäunung

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Grünspitz Giesing vor einem Spiel des TSV 1860 München

Noch läuft die Petition zum Erhalt des beliebten Treffpunkts in Giesing, bevor sie am kommenden Dienstag übergeben werden sollen. Nun aber droht dem Grünspitz zum Jahresbeginn ein trauriges Dasein: der Bereich soll eingezäunt werden.

Über 3.000 Unterstützer

Im Vergleich zu letzter Woche haben sich noch einmal deutlich mehr Personen gefunden, die sich für den Erhalt vom Grünspitz in Giesing einsetzen. Nicht nur unter Löwenfans ist der Platz beliebt, auch außerhalb von Spieltagen finden sich Münchner Bürger dort ein. Dank der Löwenfans gibt es vor Ort endlich auch eine Toilette, sodass neben dem Kiosk die notwendige Infrastruktur bereit steht. Noch vier Tage kann die Petition unterzeichnet werden, bevor sie dem zuständigen Bezirksausschuss vorgelegt wird.

Die Lage beim Thema Grünspitz hat sich verschärft

Ging es beim Start der Petition allerdings vorrangig darum, den Kiosk möglichst auch zu erhalten, droht dem Grünspitz nun ein weitaus schlimmeres Schicksal als zunächst gedacht. Ab Anfang 2022 sollte das Baureferat sich um die Fläche kümmern. Es sollte eine einladende Grünfläche entstehen. Doch wie auch beim Grünwalder Stadion wird das Ganze nun nach einem Bericht der tz zu einer Hängepartie – mit möglicherweise dramatischen Folgen. Rund ein Jahr benötigt das Baureferat nun doch noch, um die Maßnahmen zu planen. Dabei sei laut Kommunalreferat ein Umbau zu einer Grünfläche gar nicht mehr nötig. Der Giesinger Grünspitz könnte in seiner jetzigen Form bestehen bleiben.

Nach aktuellem Stand verlässt der Green City e.V. zum Jahresende das Areal, das Baureferat wird hingegen nicht wie ursprünglich kommuniziert übernehmen. Die Folge: das Kommunalreferat müsste die Fläche „mittels eines stabilen Zauns vollständig absichern“. Gewerbetreibende könnten den Grünspitz dann mieten.

Spenden bis Mitte Februar nötig

Um dieses Szenario doch noch abzuwenden, könnte der Verein erneut einspringen. Dafür sind allerdings Spenden notwendig, denn es müssen 45.000 Euro bereit gestellt werden. Diese können über beantragte Förderungen allein nicht abgedeckt werden. Bis Mitte Februar muss die Entscheidung gefallen sein, ansonsten kommt die Umzäunung.

Löwenfans, die zum Erhalt vom Grünspitz einen Beitrag leisten wollen, finden hier alle relevanten Informationen.

Borussia Dortmund II – TSV 1860 (Spieltag 19): Ergebnistipp Steffen Marx

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Steffen Marx Giesinger Bräu

Für viele Löwenfans gehört ein Besuch im Giesinger Bräu zum Spieltag fix dazu. Ich schließe mich da gar nicht aus. Sei es, um mich im Stüberl nach der Anreise zu stärken oder bloß an der Rampe a Hoibe mitzunehmen. Seit 2006 besteht die Brauerei nun bereits und ihr Gründer, Steffen Marx, tippt heute für uns die Partie des TSV 1860 bei der Zweitvertretung von Borussia Dortmund.

Steffen Marx tippt vorsichtig

15 Gegentore haben die Löwen in den vergangenen vier Partien kassiert. Das 2:5 gegen Magdeburg hängt uns wohl alle noch in den Köpfen, oder? Auch Steffen Marx hat die Klatsche vom letzten Samstag noch nicht ganz verdaut. Entsprechend vorsichtig ist sein Tipp für das Spiel des TSV 1860 bei Borussia Dortmund II.

“Ein Tipp ist schwer nach den vergangenen Ergebnissen. Ich hoffe, dass die Löwen mit einem 0:0 langsam in die Spur zurück finden.”

Es wäre zu schön, wenn nach der Flut an Gegentoren endlich mal wieder die Null stehen würde. Das wäre nicht zuletzt Marco Hiller von Herzen zu gönnen…

Das Giesinger Bräu im Portrait

Bereits 2006 machte sich das Giesinger Bräu, also Steffen Marx mit dem damaligen Braumeister Tobias Weber, einen Namen in der Stadt. Standen zunächst Frucht- und Gewürzbiere im Fokus, so wuchs das Portfolio durch die steigende Nachfrage und schon bald bot die Brauerei auch klassische Biere wie Helles und Weißbier an. Im Jahr 2011 wurde erstmals die Grenze von 1.000 Hektoliter Jahresproduktion erreicht – ein Meilenstein. Nach einigen Herausforderungen konnte Ende 2014 der neue Standort in der Martin-Luther-Straße 2 mit einer maximalen Kapazität von rund 12.000 Hektoliter Jahresausstoß eröffnet werden. Im Münchner Norden entstand zudem bis Ende 2019 eine eigene Abfüllanlage mit angeschlossenem Sudhaus (Werk 2).

Giesinger Bräu
Das Giesinger Bräu, Anlaufpunkt für viele Löwenfans an Heimspieltagen

Titelbild: Giesinger Bräu

Antworten der Stadt München zu Anfrage der CSU gleichen einem Hohn

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Tsv 1860 Waldhof Mannheim 30112021 3liga (22)

Es ist ein ewiges Hin und Her, ein Ende ist nicht absehbar. Das Grünwalder Stadion soll mithilfe von Steuergeldern ausgebaut werden, doch zwischen der Stadt und dem TSV 1860 München gibt es zahlreiche ungeklärte Fragen. Einen Beitrag zur Klärung wollte die Stadtratsfraktion der CSU mit einer Anfrage leisten, doch die Antworten der Stadt München lassen mehr als zu Wünschen übrig.

Anfrage der CSU: Frist wird überzogen

Um den laufenden Vorgang beim Thema Grünwalder Stadion etwas zu beschleunigen, stellte die CSU die bereits erwähnte Anfrage an die Stadt. Zuletzt war immer wieder von der fehlenden Beschlussvorlage die Rege. Stadt in Person von Oberbürgermeister Dieter Reiter und der TSV 1860 schoben sich gegenseitig den schwarzen Peter zu. Anstatt direkt miteinander zu reden oder zu kommunizieren, schoss man lieber mit Pfeilen über die Medien hin und her. Förderlich ist das sicherlich nicht, denn weiterhin geht in Sachen Beschlussvorlage nichts voran. Zuletzt brachte Verena Dietl eine Erbpacht-Lösung ins Spiel.

Auch jetzt noch werden die Löwenfans weiter vertröstet. Erst Anfang 2022 soll die Thematik wieder im Sportausschuss behandelt werden. Wie das Löwenmagazin bereits berichtete, lief die Frist zur Beantwortung der Anfrage von der CSU ursprünglich bis zum 29.November. Mittlerweile wurden die Antworten der Stadt München veröffentlicht, doch sie tragen in keinster Weise zu einer Verbesserung der Situation bei. Man beruft sich grötenteils – kein Scherz – auf die fehlende Beschlussvorlage. Damit verpufft die Intention der Anfrage im Winde, die CSU hat es versucht und leider nichts erreicht.

Die “Antworten” der Stadt im Überblick

1. Wie stellt sich der Sachstand zum Um- bzw. Ausbau des Grünwalder Stadions derzeit dar?

Im Rahmen der Bekanntgabe im Sportausschuss des Stadtrates vom 02.12.2020: Städtisches Stadion an der Grünwalder Straße; Ergebnis des Vorbescheidsverfahrens (Sitzungsvorlage Nr. 20-26 / V 01945) wurde zugesagt, dass das Referat für Bildung und Sport eine Beschlussvorlage in den Stadtrat als Entscheidungsgrundlage für eine mögliche Ertüchtigung des Städtischen Stadions an der Grünwalder Straße auf 18.105 Zuschauerplätze einbringen wird.

Diese soll auch Aussagen enthalten

  • zu den Kosten für die verschiedenen Planungsansätze
  • zur Prüfung der Wirtschaftlichkeit/dem Erfordernis einer marktüblichen Miete
  • zu den Anforderungen an den Spielbetrieb in der 2. Bundesliga bzw. Bundesliga

2. Gibt es zu den verschiedenen Problemstellungen bereits Ergebnisse bzw. welche Auflagen würden sich daraus ergeben?

Dieses wird dem Stadtrat im Rahmen der Beschlussvorlage vorgetragen.

3. Wie hoch sind die ursprünglich geschätzten Kosten für das Projekt und ergeben sich Mehrkosten aufgrund oben genannter Probleme?

Vgl. Antwort zu Frage 2.

4. Ergeben sich durch die Kapazitätsausweitung bzw. durch die Ausbaukosten zusätzliche Steigerungen für die Vereine bei der Miete?

Vgl. Antwort zu Frage 2.

5. Wann ist mit einer abschließenden Behandlung im Stadtrat zu rechnen?

Die Stadtratsvorlage wird im 1. Quartal 2022 in den Sportausschuss und anschließend in die Vollversammlung des Stadtrats eingebracht.

6. Wie und in welchem Umfang werden die Anwohnerinnen und Anwohner, sowie die Sicherheitskräfte, Sportvereine und deren Anhänger in den weiteren Prozess mit eingebunden?

Sollte der Stadtrat der Stadionertüchtigung zustimmen, werden die Anwohner*innen, Sicherheitsbehörden, Vereine und deren Fanvertretungen im Rahmen der dem Stadtratsbeschluss folgenden Vorplanung zur Baumaßnahme in den weiteren Prozess mit eingebunden.

Täter und Opfer – Gedanken eines traurigen, aber immer noch stolzen Fans

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Sascha Mölders Michael Köllner FC Ingolstadt 04 TSV 1860 München
Kapitän Sascha Mölders und Trainer Michael Köllner stoßen nach dem verlorenen Spiel in Ingolstadt mit einem Augustiner Bier an.

Bereits am Dienstag gab es bei sechzger.de einen Kommentar zum Thema Mölders zu lesen. Nun folgt ein weiterer aus der großen Fanlandschaft beim TSV 1860 München, der nach mehreren Tagen versucht, die vielen Geschehnisse für sich einzusortieren.

Täter und Opfer – ein Kommentar zu Mölders von einem Fan

Am ersten Spieltag der Saison 2020/21 gastieren die Münchner Löwen beim SV Meppen. Im Emslandstadion läuft bereits die Nachspielzeit, als Sascha Mölders mit einem genialen Schuss den 3:1-Auswärtssieg der Löwen unter Dach und Fach bringt. Nach dem anschließenden Jubellauf zur Löwenbank liegen sich anschließend Trainer Michael Köllner, Torschütze Sascha Mölders und einige Mitspieler herzlich lachend und feixend in den Armen. Aktuell wirkt diese Szene aus dem September 2020 wie aus einer völlig anderen Epoche der bewegten Vereinschronik.

Die Euphorie dieses Auftaktsieges zog sich trotz der zumeist aufgrund der Pandemie vor leeren Rängen stattfindenden Begegnungen fast durch die gesamte Saison und gipfelt im nicht mehr für möglich gehaltenen Finale um Platz drei am letzten Spieltag in Ingolstadt.

Für bundesweite Aufmerksamkeit sorgte vor allem Sascha Mölders, nach der Saison mit 22 Toren mit 36 Jahren zum ältesten Torschützenkönig in den ersten drei Ligen des deutschen Fußballs gekrönt. Der Titel für den Trainer der Saison ging an Michael Köllner, Spieler der Saison wurde wenig überraschend Sascha Mölders. Noch Ende Mai 2021 war nach dem Spiel in Ingolstadt auf sechzger.de zu lesen:

Was für eine Saison, was für eine Mannschaft. Diese Spielzeit hat den Fans des TSV 1860 München große Freude bereitet. Auf dem Platz stand ein Team, das stets den Einsatz, Kampf und die Leidenschaft gezeigt hat, die man sich als Anhänger erhofft.

Wer hätte da widersprochen? Wir alle waren trotz des verpassten Aufstiegs stolz auf diese Löwen, dieses Trainer- und Betreuerteam. Nach der Begegnung in Ingolstadt gab es äußerst emotionale Bilder. Michael Köllner, Sascha Mölders sowie Mannschaft und Betreuer feierten die starke Saison zusammen mit den mitgereisten Fans, die vor dem Stadion ausharren mussten.

Von der letzten Saison ist nicht viel über

Und jetzt, knapp sechs Monate später scheint dies alles nur gespielte Fassade gewesen zu sein? Hielt wirklich nur der sportliche Erfolg den Laden zusammen? Waren u.a die Tore von Sascha Mölders der Kitt, der sinnbildlich alles im Rahmen hielt? Das kann doch nicht wahr sein! Das will ich nicht glauben, da kommt mein Weltbild gerade sehr ins Wanken…

Einen einfachen Fan wie mich macht das mehr als nachdenklich und traurig, es lässt mich fassungslos zurück! Es ist einfach zum Kotzen, dass „mein“ Verein überregional wieder als Chaosclub wahrgenommen wird. Diese Zeiten sollten doch nach der auf und neben dem Rasen völlig verkorksten Saison 2016/17 endgültig der Vergangenheit angehören.

Die bei den Fans mit großen Erwartungen in die Saison 2021/22 gestartete Elf konnte in dieser Spielzeit nur selten an die Leistungen der Vorsaison anknüpfen, der Traum vom Aufstieg ist wohl schon ausgeträumt und wir sind alle wieder recht unsanft auf den Boden der Tatsachen gelandet. Mit der Favoritenrolle vor der Saison fremdelte ich eh von Beginn an. Das passte einfach nicht zu den Löwen, die ich so gern hab…

Social Media – nicht immer sozial…

Das wirklich Schlimme ist aber nicht der sportlich eher enttäuschende Saisonverlauf – da ist man als über Jahrzehnte leiderprobter Löwenfan schlimmeres gewohnt – sondern die Demaskierung der Scheinfassade sowie die zeitgleiche Selbstdemontage einzelner Beteiligter.

Da wir gerade beim Thema Selbstdemontage sind:

Was von den im Umlauf befindlichen Screenshots, Auszügen aus Schreiben, Tonmitschnitten oder geschilderten Erinnerungen an Gesprächen wahr oder falsch ist lässt sich für mich kaum noch unterscheiden.

Hier sind die „sozialen“ Medien von einigen Personen im Löwenumfeld sehr offensichtlich als „asoziale“ Medien missbraucht worden. Ein Phänomen, dass die Löwen und ihr Umfeld nicht exklusiv für sich in Anspruch nehmen können, eher ein gesamtgesellschaftliches Problem.

Bemerkenswert dabei auch, dass die Münchner Presse bei diesem durchaus spektakulären Thema fast durchweg sehr sachlich berichtete und – obwohl dafür bestens geeignet – sich nicht auf ein armes Opfer / böse(r) Täter-Spiel einließ.

Selbst ein Blog, der sonst eher geneigt ist, Sachverhalte rund um die Löwen eher zu dramatisieren und aufzubauschen, zeigte sich in der Darstellung der Ereignisse ungewohnt sachlich.

Viel schlimmer wie die oft – auch zurecht – gescholtenen Pressevertreter gab sich in der Causa Mölders diesmal ein Teil der Löwenfans in eben jenen bereits weiter oben erwähnten Medien. Da wurde beleidigt und teilweise sogar gedroht. Einen Fanmarsch zum Trainingsgelände sollte „man“ (wer ist dann eigentlich „man“?) organisieren und alle Verantwortlichen für den Mölders Rauswurf sollten am besten geteert und gefedert sofort die Grünwalder Straße 114 verlassen.

In einer für mich unfassbaren Nibelungentreue zu Sascha Mölders wurde äußerst einseitig, teils diffamierend argumentiert und völlig ausgeblendet, dass dieser gesamte Vorgang nicht nur schwarz und weiß kennt…

Mölders bleibt trotzdem in guter Erinnerung

Dieser Umstand stimmt mich genau so traurig wie die Tatsache, dass sich ein Spieler wie Sascha Mölders, der in vielen Punkten wie Arsch auf Eimer zum TSV 1860 München passte, dessen Tor in Völklingen zum 3:2 Sieg gegen den 1. FC Saarbrücken genau so immer in Erinnerung bleiben wird wie seine klare Ansage „an den Sportskameraden Kothny“ sich jetzt selbst demontiert und vom imaginären Sockel stößt.

Schade, aber wohl nicht mehr umzukehren. Zudem sich diesmal die Vertreter der KGaA und des e.V. einig sind; ein Umstand, der in der gesamten medialen Aufarbeitung viel zu kurz kommt. Die Löwen hat es vor Sascha Mölders gegeben und es wird uns auch nach der Ära Sascha Mölders geben.

In Anlehnung an das Spruchband im Spiel eins nach dem Abschied von Daniel Bierofka beim Auswärtsspiel in Halle gilt aber auch für mich:

„Kein Trainer, kein Investor, kein Präsident und auch kein Spieler steht über dem Verein – Wir Fans sind der Verein“

Wer folgt auf Mölders? Hat 1860 Philipp Hosiner auf dem Radar?

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Philipp Hosiner, ehemaliger Spieler des TSV 1860
Philipp Hosiner bei Vorstellung

Das Kapitel Sascha Mölders bei den Löwen nähert sich dem Ende. Eine offizielle Betätigung steht zwar noch aus, doch die Anzeichen verdichten sich zunehmend. Wenn Sechzig im Winter auf dem Transfermarkt aktiv werden kann, dürfte ein Stürmer ganz oben auf der Wunschliste stehen. Zwei Spieler von Dynamo Dresden dürften besonderes Interesse wecken. Neben Pascal Sohm könnte auch Ex-Löwe Philipp Hosiner in den Fokus des TSV 1860 rücken.

Hosiner ein Kandidat bei 1860?

Laut liga3-online möchte Pascal Sohm die Sachsen in der Winterpause verlassen und steht bei seinem Ex-Club Hallescher FC auf der Wunschliste. Auch der SV Wehen Wiesbaden hat Interesse bekundet. Trainer dort ist Markus Kauczinski, der zuvor bei Dynamo Dresden auf der Bank saß und dort mit Sohm zusammenarbeitete.

Doch nicht nur Sohm ist mit seinen Einsatzzeiten bei Dynamo unzufrieden. Auch Philipp Hosiner ist alles andere als Stammspieler in Dresden und stand in dieser Spielzeit bislang lediglich bei acht Partien auf dem Platz. In 256 Minuten erzielte der Österreicher ein Tor in der 2. Bundesliga. Kehrt Hosiner zum TSV 1860 zurück?

Regelmäßiger Kontakt zu den Löwen

Immer wieder standen die Löwen mit dem Stürmer in Kontakt, zu einer Verpflichtung kam es nie. Zunächst wechselte Hosiner zum Chemnitzer FC, später zu Dynamo Dresden. Aufgrund seiner Vergangenheit im NLZ und bei den Amateuren des TSV 1860 dürfte es Hosiner leicht fallen, sich schnell zu integrieren. Und dass er weiß, wo das Tor steht, hat er in der Vergangenheit eindrucksvoll bewiesen…

BILD-Gerücht: Kommt Horst Heldt als Sportchef zum TSV 1860?

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Horst Heldt zu Gast beim TSV 1860 München

Sportlich verläuft die aktuelle Spielzeit enttäuschend und auch die Außendarstellung in der Causa Mölders ist eher suboptimal. Nicht zuletzt der größte Blog im Umfeld von Münchens großer Liebe sieht die Verantwortung hierfür bei Geschäftsführer Günther Gorenzel und zählt diesen wiederholt öffentlich an. Die BILD will nun erfahren haben, dass Ex-Löwenspieler Horst Heldt Interesse an dem Posten beim TSV 1860 haben könnte.

Ist Heldt ein Kandidat bei 1860?

Bereits im Jahr 2016 war Heldt bei den Löwen im Gespräch, man war sich prinzipiell einig. Der Deal scheiterte seinerzeit daran, dass der TSV 1860 zusätzlich Ian Ayre verpflichten wollte und Heldt ins zweite Glied hätte rücken müssen. Der ehemalige Nationalspieler verzichtete, stattdessen wurde Thomas Eichin unter Vertrag genommen.

Neben dem finanziellen Aspekt bei einer möglichen Verpflichtung von Horst Heldt stellt sich generell die Frage, inwiefern eine Trennung von Günther Gorenzel überhaupt notwendig ist. In seiner Amtszeit wurden unter anderem die Stammspieler Salger, Neudecker, Deichmann und Bär verpflichtet. Zudem verlängerten – trotz der bekannten finanziellen Umstände – wichtige Leistungsträger ihre Verträge. Auch seine strukturierte und analytische Art hebt sich positiv vom sonst eher emotional geprägten Umfeld des TSV 1860 positiv ab.

sechzger.de Talk Folge 38: Magdeburg, Dortmund und die Causa Mölders

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Auch im sechzger.de Talk spielt Sascha Mölders natürlich eine große Rolle. In Folge 38 unterhalten sich gleich vier Redaktionsmitglieder: Stephan, Thomas, Stefan und Jan.

Die Schmach gegen den 1.FC Magdeburg

Spaß macht es nicht, doch der Vollständigkeit halber beginnt Folge 38 mit der klaren 2:5-Niederlage gegen den Tabellenführer aus Magdeburg. Gerade die erste Halbzeit war harter Tobak und ist auch jetzt noch nicht ganz vergessen. Zu prägend waren diese 45 Minuten, die kein Löwenfan erwartet hatte. Den zweiten Durchgang gewann der TSV 1860 München auf dem Papier mit 2:0, doch freuen kann sich im Talk darüber keiner der vier Beteiligten.

Natürlich Thema im Talk: Sascha Mölders

Beim 0:2 verteidigte er nur halbherzig, außerdem vergab er zwei gute Chancen und trat erneut nicht zum Elfmeter an. Sascha Mölders ist das zentrale Thema im Talk Nummer 38 und war bei der Niederlage gegen Magdeburg 76 Minuten auf dem Platz. Mittlerweile ist das letzte Spiel der Löwen aber fast schon in Vergessenheit geraten, denn die mediale Bombe, die am Montag platzte, stellte alles andere in den Schatten. Neben schriftlichen Kommentaren sowie weiteren Details, die nach und nach bekannt werden, äußern sich die sechzger.de Redakteure nun auch im Talk ausführlich zum Thema Mölders. Dass eine Rückkehr noch möglich ist, darf mehr als bezweifelt werden. Im Hintergrund wird bereits an einem Auflösungsvertrag gearbeitet. Trotz allem: die Redakteure haben einen Wunsch, der vielleicht irgendwann in Erfüllung gehen wird.

Der nächste Gegner: Borussia Dortmund II

Spiel Nummer 1 ohne den 36-Jährigen wird das Auswärtsspiel bei der Zweitvertretung der Dortmunder Borussia sein. Neben den sportlichen Erwartungen an die mögliche Aufstellung des TSV 1860 München geht es den vier Teilnehmern vor allem um die Spielstätte: das Stadion Rote Erde. Stephan hatte bereits die Ehre mit den Frauen des TSV 1860 vor Ort sein zu dürfen. Alle anderen hoffen, dieses Stadion ebenfalls gemeinsam mit dem TSV 1860 noch besuchen zu dürfen.

Der sechzger.de Talk Nummer 38 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

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Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

BVB II auch ohne Dams und Papadopoulos gegen den TSV 1860

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Testspiel Borussia Dortmund - TSV 1860
Testspiel Borussia Dortmund - TSV 1860 Frauen

Bereits gestern berichteten wir, dass die U23 gegen Sechzig ohne ihren verletzten Stürmer Youssoufa Moukoko auskommen muss. Auch in der Defensive muss der BVB II gegen den TSV 1860 auf wichtige Stützen verzichten.

BVB II gegen den TSV 1860 ohne zwei Defensivspieler

Zum Einen muss Antonios Papadopoulos, der auch schon in der Bundesliga zum Einsatz gekommen war, wegen seiner fünften gelben Karte pausieren. Der defensive Mittelfeldspieler hat in dieser Saison bislang zwölf Partien absolviert.

Auch Innenverteidiger Niklas Dams wird dem BVB II gegen die Löwen fehlen. Der 31-Jährige hat sich am vergangenen Wochenende beim Gastspiel beim SC Verl einen Bänderriss zugezogen. Bei seinen 14 Saisoneinsätzen war Dams stets in der Startelf gestanden.

Bild: TSV 1860 Frauenfußball (Facebook)

Sechzig um sieben: Mölders und kein Ende

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Sechzig um Sieben von sechzger.de für den TSV 1860 München

Seit am Montag Nachmittag die Bombe platzte und bekannt gegeben wurde, dass Sascha Mölders nicht im Kader des TSV 1860 München stehen soll, dominiert dieses Thema die Nachrichten rund um die Münchner Löwen. Auch bei sechzger.de. Mölders und kein Ende könnte man meinen. Aber es sind doch noch ein paar andere relevante Dinge im Löwen-Universum passiert.

Mölders und kein Ende

Aber auch wir müssen uns natürlich erst dem Mega-Thema rund um die Grünwalder Straße widmen: der Causa Mölders. Wir fassen nochmal kurz zusammen: am Montag Nachmittag fand ein Gespräch zwischen Sascha Mölders, Günter Gorenzel und Michael Köllner statt. Darin sind sich noch alle Beteiligten einig. Aber beim Rest gehen die Meinungen ganz schön auseinander. Die Medien gehen von einer Suspendierung aus, 1860 vermeldet eine Nicht-Berücksichtigung im Kader bis auf Weiteres und Mölders zeigt sich schockiert, dass er nicht mehr mittrainieren darf. Am Dienstag geht es der KGaA hauptsächlich darum, den Eindruck einer Suspendierung zu zerstreuen und darauf hinzuweisen, dass Mölders sich durch individuelles Training wieder in Form bringen soll. Dazu werden extra Journalisten an die Grünwalder Straße geladen und Günter Gorenzel gibt eine Art improvisierte Pressekonferenz.

Unterdessen teilen Mitglieder der Familie Mölders ihre Ansichten über private Nachrichten in den sozialen Netzwerken mit. Die Passauer neue Presse berichtet davon, die Familie bereite “einen öffentlichen Gegenschlag vor”. Außerdem sickern Meldungen durch, dass sich 27 Spieler der Mannschaft gegen einen Verbleib von Sascha Mölders ausgesprochen haben. Gestern soll ein Termin zwischen dem TSV 1860 München und Mölders’ Berater stattgefunden haben. Dazu wurde bisher – überraschenderweise – noch nichts bekannt. Wir hoffen, dass die aktuell im Gang befindliche Schlammschlacht bald endet. Aber wir befürchten, es wird noch eine Weile “Mölders und kein Ende” heißen.

Vorschau auf das Spiel in Dortmund

Unter anderen Gegenbenheiten (Corona und Mölders) wäre es das Spiel der Saison gewesen, wir würden hier über unbändige Vorfreude berichten und eine mehrere Tausend Löwinnen und Löwen starke weiß-blaue Karawane hätte sich am Samstag von München nach Dortmund auf den Weg gemacht.

Für viele Löwen wäre es der erste Besuch im Stadion Rote Erde gewesen. Direkt neben dem Westfalenstadion, wo anno 1994 viele Löwenfans meiner Generation ihr erstes Bundesligaspiel mit den Löwen im Stadion gesehen haben. Trotz des Ergebnisses übrigens ein unglaubliches Erlebnis für einen damals 19-Jährigen. Ich erinnere mich noch, wie Thomas Miller zum Aufwärmen auf’s Feld kam, einen Sprung Richtung Auswärtsblock machte und ihm seine Faust entgegenreckte. Der mit mehreren Tausend Löwen gefüllte Block eskalierte!

In der aktuellen Lage dürfen nur 150 Fans aus München die Löwen unterstützen. Bei den Borussen wird Jungstar Moukoko fehlen. Wie die Löwen auflaufen werden, ist schwer vorherzusagen, evtl. ist Tim Linsbichler eine Alternative. Bernd Winninger wird Euch morgen in der TAKTIKTAFEL seine Variante ohne Mölders im Sturm präsentieren.

Sechzger.de Talk Folge 38

Heute gegen Mittag wird die 38. Folge des sechzger.de Talks erscheinen. Auch hier heißt es leider “Mölders und kein Ende”. Aber Moderator Jan hat Stefan, Stephan und Thomas auch Diskussionen zum Debakel gegen Magdeburg und zur Vorschau auf das Spiel in Dortmund abgerungen. Schaut’s Euch an!

News aus der dritten Liga

Multhaup fällt aus

Eintracht Braunschweig muss mindestens bis zur Winterpause auf Maurice Multhaup verzichten. Der 24-jährige Mittelfelspieler zog sich beim Spiel gegen Meppen eine Knochenquetschung zu.

Viktoria Köln im Viertelfinale des Landespokals Mittelrhein

Die Höhenberger mussten beim Kreisligisten SV Weiden antreten und konnten sich mit 0:1 durchsetzen. Kurz vor der Pause erzielte Möller per Abstauber das Siegtor für die Viktoria.

Damit seid Ihr wieder gut informiert für den heutigen Löwentag, der sicher weiter im Zeichen der Soap-Opera um Sascha Mölders und den TSV 1860 München stehen wird. Wir halten Euch auf dem Laufenden und hoffen wirklich, dass die Schlammschlacht, bei der es keinen Sieger geben kann, bald zu Ende ist.