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TSV 1860: Keanu Staude verletzt – Einsatz morgen äußerst fraglich

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Keanu Staude verletzt

Nachdem sich Winterneuzugang Keanu Staude im Training am Mittwoch verletzt hatte, ist sehr unsicher, ob er morgen gegen den SC Verl verfügbar sein wird. Er sei im Training mit Semi Belkahia “aneinandergeraten” und habe “den Kürzeren gezogen”. Dies gab Trainer Michael Köllner in der heutigen Löwenrunde bekannt. Üblicherweise stehen beim Löwendompteur keine Spieler im Kader, die nicht die komplette Vorbereitung auf die nächste Partie mitgemacht haben.

Ausgerechnet im Saisonendspurt: Keanu Staude angeschlagen

Staude war in den letzten sieben Partien des TSV 1860 München immer im Einsatz. Drei Mal stand er in der Startelf, vier Mal wurde er eingewechselt. Bei seinem Startelfdebüt gegen den Halleschen FC brauchte der in Bielefeld geborene Mittelfeldspieler lediglich 41 Sekunden bis zu seinem ersten Tor für die Löwen. Nach einer Hereingabe von Biankadi war Staude zur Stelle und markierte das erste von insgesamt vier Toren an diesem Tag für den TSV 1860 München. Zudem konnte er die Vorlage zum 3:0 durch Dennis Dressel liefern. Diese Leistung brachte ihm die Berufung in die kicker Elf des Tages ein.

Nicht der erste Ausfall beim TSV 1860 München

Nun aber wird diese Serie erst einmal jäh unterbrochen. Zwar sei die Verletzung wohl nicht so schlimm wie zunächst vermutet (Muskelfaserriss), gegen den SC Verl könnte der Offensivspieler dennoch ausfallen. Da aber bis auf Quirin Moll ansonsten alle Mittelfeldspieler beim TSV 1860 fit sind, gehen Trainer Michael Köllner zumindest die Alternativen vorerst nicht aus.

Bereits kurz nach seinem Wechsel zu den Löwen Ende Januar musste Staude einige Tage aussetzen. Grund war damals ein positiver Corona-Test, wodurch der 24-Jährige zunächst individual zuhause trainieren musste. Acht Tage später konnte er dann ins Mannschaftstraining einsteigen. Er ist bisher der einzige Spieler des TSV 1860 München, der positiv auf das Corona-Virus getestet wurde.

In einer extra anberaumten LÖWENRUNDE Anfang März stellte sich Keanu Staude den Pressevertretern vor. Unter anderm verriet der Neuzugang damals, wer sein Vorbild ist und welchem Verein er die Treue hält.

TAKTIKTAFEL: TSV 1860 München – SC Verl (31.Spieltag)

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur TAKTIKTAFEL vor dem Heimspiel unseres TSV 1860 München gegen den SC Verl.

Trainer Guerino Capretti lässt seine Mannschaft stets im 4-3-3 auf den Gegner los. Dieses System hat offensiv eine immense Durchschlagskraft, so wie der SC Verl es spielt. Mit drei Stürmern, zwei zentral offensiven Mittelfeldspielern sowie einem defensiven Mittelfeldspieler, der gern auch mal ins letzte Drittel vorrückt, und zwei technisch versierten, ebenfalls gern offensiv agierenden Außenverteidigern bauen die Verler gehörig Druck auf den Gegner auf.

Gegen den Ball verschiebt sich das 4-3-3 zum 4-2-3-1. Es kippt ein offensiver Mittelfeldspieler als zweiter Sechser ins defensive Mittelfeld ab, wenn die Pressinglinie vom Gegner überspielt werden konnte. Die Flügelstürmer helfen dabei, den Laden außen dicht zu halten.

Wenn Verl also nicht den gewohnt hohen Ballbesitz aufbauen kann, wird es für fast alle Spieler in Caprettis Mannschaft sehr laufintensiv und damit zum Ende des Spiels ermüdend.

Die statistischen Werte des SC Verl

  • Ballbesitz: 59,2% (bester Wert der Liga)
  • Passgenauigkeit: 81%
  • Flankengenauigkeit: 27,8% (schlechtester Wert der Liga)
  • PPDA (Zugelassene Pässe pro Defensivaktion): 8,41 (bester Wert der Liga)

So spielt der SC Verl

Der hohe Offensivdruck, den die Verler bei eigenem Ballbesitz an den Tag legen, wird durch ein starkes Angriffspressing ergänzt. Die meist auf vorderster Pressinglinie agierenden Verler setzen damit den Gegner nach Ballverlusten sofort wieder unter Druck.

Das technisch versierte, passsichere Offensivspiel gepaart mit dem hohen Angriffspressing hat im Verlauf der Saison bei vielen Mannschaften schon für gehörigen Stress gesorgt. In Addition mit der hohen Präzision der Stürmer beim Abschluss sowie der höchsten Abschlussquote aller Mannschaften in Liga drei treffen die Sechzger am Samstag auf den offensiv gefährlichsten Gegner, den die 3.Liga zu bieten hat.

Die Flankengenauigkeit liegt nur bei schmalen 27,8%. Um diese Zahl allerdings richtig einordnen zu können, sollte man wissen, dass Verl gleichzeitig die meisten Flanken aller Teams der Liga schlägt (aktuell 644). Das sind 67 Flanken mehr als der Zweitplatzierte in dieser Kategorie aufweist und ganze 144 mehr als der TSV 1860 München, die mit genau 500 Flanken bisher auf Platz acht dieser Kategorie rangieren.

Vorne hui, hinten naja

Dem generell sehr offensiven und attraktiven Spielsystem zollt man in Verl damit Tribut, dass man relativ viele Gegentore hinnehmen muss. Wenn sich die Gegner der Ostwestfalen aus dem Pressing befreien können, klaffen sowohl im Mittelfeld als auch in der Hintermannschaft bei Verl oft große Lücken. Diese können bei schnellem, präzisem und vertikalem Spiel von den Gegnern erfolgreich ausgenutzt werden.

Gibt man den Ostwestfalen allerdings die Chance sich im Rückzugsgefecht zu sortieren, ist man als Gegner den Ball oft schneller wieder los als es einem lieb sein kann. Verl weist einerseits die höchste Pressingintensität der Liga auf, attackiert aber auch außerhalb der Pressingzonen am häufigsten von allen Teams die Gegenspieler. Mit den drittwenigsten Fouls pro Spiel stellen die Verler obendrein das drittfairste Team, wenn man die gelben und roten Karten aus dieser Rechnung herausnimmt.

Kommen wir nun zu den Vor- und Nachteilen des verwendeten Systems von Trainer Capretti.

Die Stärken und Schwächen des 4-3-3

Stärken

Die Verteilung der Spieler über das komplette Spielfeld sowie die doppelte Besetzung der beiden Flügel, woraus die leichte Durchführbarkeit von Seitenwechseln resultiert, sind große Vorteile, die einem dieses System offensiv bietet. In der Variante, die Verl auf den Platz bringt – mit einem defensiven und zwei halbzentralen Mittelfeldspielern davor sowie situativ offensiv agierenden Flügelverteidigern – entfesselt dieses System geballte Angriffskraft.

Schwächen

Die Spielweise ist für den Gegner meist leicht auszurechnen. Bei Ballverlust kommt es überdies schnell zu einer Unterzahl im Mittelfeld, die passsichere Mannschaften dann ausnutzen können. Bei Positionsangriffen fehlen bei einem 4-3-3 aufgrund der sehr offensiven Ausrichtung oft Anspielstationen im Mittelfeld. Verl versucht dieses Manko mit offensiv aufrückenden Flügelverteidigern zu kompensieren.

Die Schlüsselspieler

Robin Brüseke (#32) im Tor ist kein schlechter Torhüter. Er weist bei Distanzschüssen gewisse Schwächen auf, hat aber trotz nur 1,84 m Körpergröße eine gute Strafraumbeherrschung. Seine Übersicht und seine Qualitäten im Eins gegen Eins helfen ihm in Kontersituationen der Gegner gefährliche Situationen zu entschärfen.

Beide Innenverteidiger, sowohl Kapitän und Abwehrchef Julian Stöckner (#23) als auch Daniel Mikic (#4), weisen exzellente defensive Zweikampfwerte auf. Direkte Duelle mit diesen Herren sind also tunlichst zu vermeiden.

Sven Köhler (#33), ein Winterneuzugang aus Osnabrück, ist die erste Anspielstation im Positionsspiel nach vorne. Als Staubsauger vor der Abwehr funktioniert der defensive Mittelfeldspieler noch nicht so, wie er sollte.

Maël Corboz (#27) ist ebenfalls seit der Wintertransferperiode neu im Team. Er ist ein sehr kreativer und dribbelstarker zentraler Mittelfeldspieler. Nicht immer kommen seine oft riskanten Pässe in die Tiefe an. Die Ideen, die dahinterstecken, sind jedoch meist brilliant. Auch nach hinten arbeitet der robuste Francoamerikaner im Rahmen seiner Möglichkeiten mit.

Die Sturmreihe mit Aygün Yildirim (#18) links, Kasim Rabihic (#9) rechts und Zlatko Janjic (#13) im Sturmzentrum versteht es besser als jeder andere Sturm der Liga den Gegnern Knoten in die Beine zu spielen. Der filigrane Yildirim tanzt auf dem rechten Flügel regelmäßig seine Gegenspieler aus. Rabihic auf der linken Seite agiert mit seiner hohen Dynamik noch erfolgreicher als Yildirim im Eins gegen Eins und Janjic hat mit bisher 14 Toren einen Torriecher, den in dieser Liga nicht viele toppen können. Zusammen kommen die drei Herren auf stolze 52 Scorerpunkte (32 Tore / 20 Vorlagen).

Fazit

Gegen Verl wird es leichter sein, vorne selbst Tore zu schießen als hinten eine weiße Weste zu behalten. In der Box und davor wird es für die Löwen vor allem auf das eigene Kombinationsspiel ankommen, da beide Innenverteidiger im Eins gegen Eins sehr gute Werte aufweisen. Lange Fackeln braucht man nicht probieren. Schusschancen sollten aus jeder Lage genutzt werden.

In der Verteidigung wird es für den TSV 1860 München vor allem wichtig sein, die quirligen Außenspieler unter Kontrolle zu halten. Willsch und Steinhart werden mit Rabihic und Yildirim alle Hände voll zu tun haben.

Dass der SC Verl schlagbar ist, dessen bin ich mir sicher. Auch die Taktik, die Michael Köllner den Sechzgern mit auf den Weg geben wird, wird genau darauf ausgelegt sein. Meiner Meinung nach sollte die rehagelsche Maxime der kontrollierten Offensive hier der Schlüssel zum Erfolg sein. Defensiv muss man sicher stehen und die sich ergebenden Chancen nach vorne eiskalt nutzen.

Wie auch immer die Herangehensweise des TSV 1860 München sein wird: wir können uns auf ein höchst attraktives Spiel mit vielen Strafraumszenen freuen. Wer am Ende die Nase vorn hat, ist schwer vorherzusagen. Alles ist möglich. Und das meine ich wortwörtlich.

So könnte der SC Verl morgen starten

Aufstellung SC Verl gegen den TSV 1860 München

 

Datenquelle: wyscout

Sechzig um Sieben: Entscheidung in der Regionalliga Nord wohl gefallen

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Sechzig um Sieben: Becketts

Guten Morgen, Löwenfans! Beim TSV 1860 und bei sechzger.de steht der Tag voll und ganz im Zeichen der Vorbereitung auf das Spiel gegen den SC Verl. TAKTIKTAFEL und die News aus der Pressekonferenz erwarten euch heute. Derweil ist in der Regionalliga Nord eine Entscheidung gefallen, wie mit dem Spielbetrieb weiter verfahren wird.

TAKTIKTAFEL

Am Samstag gastiert mit dem SC Verl die offensivstärkste Mannschaft der 3.Liga im Grünwalder Stadion. Worauf der TSV 1860 München achten sollte und wo die Schwachstellen beim Aufsteiger zu finden sind, verrät euch Bernd Winninger heute Vormittag in seiner TAKTIKTAFEL.

LÖWENRUNDE

Die Pressekonferenz vor dem 31.Spieltag findet heute statt. Spannend wird vor allem sein, was Michael Köllner zu Kenau Staude verlauten lassen wird. Dieser musste vorgestern das Training abbrechen und hat sich vermutlich verletzt. Die aktuellsten Informationen teilen wir euch im Anschluss an die LÖWENRUNDE auf sechzger.de mit.

Training

Nach den erfolgten Corona-Tests, die inzwischen täglich durchgeführt werden müssen, steht das Abschlusstraining an der Grünwalder Straße auf dem Programm. Michi Köllner wird unseren Jungs noch den letzten Feinschliff verpassen, damit das gegnerische Tor weiterhin zielsicher unter Beschuss genommen wird. Vor allem müssen die Löwen gegen Aufsteiger Verl aufpassen, dass in der Defensive möglichst wenig zugelassen wird.

News aus der 3.Liga

Regionalliga Nord: Vertreter für die Relegation steht wohl fest

Die Entscheidung ist wohl gefallen: die 22 Mannschaften der Regionalliga Nord haben sich in einer Videokonferenz mit dem zuständigen Spielausschuss auf den Abbruch der laufenden Saison geeinigt. Absteiger soll es nicht geben, dafür könnten dann allerdings auch die jeweiligen Meister der Oberligen nicht aufsteigen. Ganz oben in der Tabelle der Gruppe Süd steht aktuell der TSV Havelse. Der Verein aus der Region Hannover soll als Vertreter der Nord-Staffel an der Relegation zur 3.Liga (12. und 19.Juni) antreten. Als Gegner wartet dort der Vertreter der Regionalliga Bayern. Sollte der TSV Havelse aus der Regionalliga Nord aufsteigen und Zuschauer erlaubt sein, wird der Verein seine Spiele in der HDI-Arena (Stadion von Hannover 96) austragen. Aktuell wartet man auf die Erteilung der Lizenz. Sollte diese nicht erfolgen, rückt der VfB Oldenburg nach.

Auch in den anderen Regionalligen bahnen sich die Entscheidungen langsam an. Aus der Regionalliga Nordost steigt wohl Viktoria Berlin in die 3.Liga auf. Im Westen musste Rot-Weiss Essen abreißen lassen und hat aktuell neun Punkte Rückstand auf Dortmund II. Im Südwesten führt Freiburg II die Tabelle mit sechs Punkten Vorsprung an.

Auftakt zum 31.Spieltag

Den Spieltag eröffnen heute Abend der Hallesche FC daheim gegen den KFC Uerdingen. Dabei trifft der Tabellen-13. auf den 17. der 3.Liga. Beide Teams trennen allerdings nur drei Punkte, sodass es beim Auftakt gleich mal Abstiegskampf pur zu bestaunen gibt. Uerdingen muss, wie gestern in Sechzig @18:60 erwähnt, auf Kinsombi und Grimaldi verzichten. Bei Halle sitzen Eberwein und Titsch Rivero eine Gelbsperre ab. In jedem Falle dürfte es spannend werden, Anpfiff ist um 18:60 Uhr.

 

Sechzig @18:60: Staude fraglich für SC Verl und ein Treffen mit der Stadt

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Sechzig @18:60 vor der Partie gegen den SC Verl

Guten Abend, liebe Löwen! Bevor es am Samstag gegen den SC Verl ernst wird, haben die Löwen heute erneut trainiert. Einen Spieler suchte man allerdings vergebens auf dem Trainingsplatz an der Grünwalder Straße. Außerdem fand eine virtuelle Besprechung mit der Stadt München statt und Neuigkeiten aus der 3.Liga gibt es ebenso. Das alles, frisch und kompakt für euch jetzt bei Sechzig @18:60.

Keanu Staude auch heute nicht auf dem Platz

Der Mittelfeldspieler Keanu Staude, der sich bei der gestrigen Übungseinheit verletzt hatte, stand heute erneut nicht mit der Mannschaft auf dem Rasen an der Grünwalder Straße. Ein Ausfall im Spiel gegen den SC Verl am Samstag wird damit immer wahrscheinlicher. In der morgen stattfindenden LÖWENRUNDE wird Michael Köllner sicherlich mehr zu diesem Thema bekannt geben. Wir halten euch auf dem Laufenden!

Sechzger Spiel des Monats

Im März berichtete uns Thomas Bohlender von einem nun wirklich nicht weit entfernten Verein: dem FC Wacker München aus Sendling. Heute machen wir einen vergleichsweise riesengroßen Sprung – und landen in einer Partie gegen Nürnberg im Jahre 1951.

Expertentipp zur Partie gegen den SC Verl

Wir starten mit der Vorberichterstattung zum kommenden Spiel gegen den Tabellen-6. Nachdem letzte Woche Robert von Bennigsen den absolut richtigen Riecher hatte, versucht sich heute sein Kollege Sebastian Seeböck. Ob auch das nächste Mitglied vom Verwaltungsrat mit seinem Tipp gegen den SC Verl richtig liegt?

Treffen im Rathaus, Thema Grünwalder Stadion

Heute gab es ein virtuelles Meeting mit Vertretern der Stadt, des TSV 1860 München, dem FC Bayern, Türkgücü und dem beauftragten Architekturbüro Albert Speer + Partner. Thema war das Grünwalder Stadion, bei dem in Sachen Ausbau aktuell nicht so recht etwas vorwärts geht. Bei dem Treffen handelte es sich auch lediglich um einen Jour fixe, heißt: eine seit längerem geplante Besprechung. Ob heute bereits neue Erkenntnisse gewonnen werden konnten, ist bisher nicht bekannt.
Die Machbarkeitsstudie aus dem Juni 2019 von Albert Speer +Partner hatten wir bei sechzger.de bereits in aller Ausführlichkeit beleuchtet (Teil 1, Teil 2).

Tabellenführer im Mai vor Zuschauern?

Bisher war es als einzigem deutschem Profiklub den Hansa-Kriegern aus Rostock seit Oktober 2020 vergönnt vor Zuschauern zu spielen. Beim Sieg über den Halleschen FC durften immerhin 702 Zuschauer ins Stadion. Beim kommenden Heimspiel gegen Magdeburg waren hingegen wieder keine Zuschauer zugelassen. Ein weiterer Verein in der 3.Liga startet nun allerdings einen neuen Versuch und will noch in dieser Saison vor Fans spielen. Die Rede ist von der SG Dynamo Dresden.

Erholung für den Rasen

Spät aber dennoch können sich die überstrapazierten Grashalme im Grünwalder Stadion freuen. Sie bekommen im Saisonendspurt etwas mehr Ruhe als geplant, da ein Verein für seine restlichen Heimspiele die Spielstätte wechselt.

News aus der 3.Liga

Spieler des 1.FC Kaiserslautern gesperrt

Nicht nur zwei Punkte, sondern auch einen Spieler haben die Pfälzer gestern beim 2:2-Unentschieden verloren. Anil Gözütok wurde nach seiner Kung-Fu Einlage für drei Spiele gesperrt und fehlt Lautern damit in den Spielen gegen Lübeck, Saarbrücken und Duisburg. Zuvor hatte Experte Babak Rafati die rote Karte als vertretbar, aber unverhältnismäßig eingeordnet.

Uerdingen im Saisonendspurt ohne Kinsombi

Die Krefelder müssen den nächsten Ausfall verkraften. Christian Kinsombi hat sich einen Muskelfaserriss zugezogen und fällt vorerst aus. Kinsombi, dessen Bruder David aktuell beim Hamburger SV unter Vertrag steht, stand zuletzt bei der 1:3-Niederlage gegen den TSV 1860 München in der Startelf. Bei dem Spiel mussten kurzfristig sowohl Toptorjäger Kiprit als auch Adriano Grimaldi aussetzen. Während Letzterer sich weiterhin in Quarantäne befindet, besteht zumindest bei Kiprit Hoffnung auf einen Einsatz am Wochenende gegen den Halleschen FC.

Türkgücü trägt restliche Heimspiele im Olympiastadion aus

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Gute Nachricht für die Platzwarte des Grünwalder Stadions! Türkgücü München wird seine restlichen vier Heimspiele der laufenden Saison im Olympiastadion austragen, der Giesinger Rasen wird also zukünftig nur noch durch die Löwen und den FC Bayern II belastet.

Türkgücü noch viermal im Olympiastadion

Bekanntlich wird das Gastspiel des TSV 1860 bei Türkgücü am 17.04. im Olympiastadion ausgetragen. Nun gab der Aufsteiger bekannt, dass er auch seine restlichen drei Heimspiele auf dem Oberwiesenfeld austragen wird.

So dürfen auch der KFC Uerdingen, der SC Verl und Viktoria Köln olympisches Ambiente kennenlernen. Und der Rasen im Grünwalder Stadion darf sich über etwas Erholung freuen!

Dynamo Dresden: Zum Saisonfinale Zuschauer zugelassen?

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Rudolf Harbig Stadion Dresden beim Spiel gegen den TSV 1860 München

Während in München nicht mal ansatzweise absehbar ist, wann die Zeit der Geisterspiele ein Ende finden wird, plant man bei Dynamo Dresden, im Saisonfinale wieder Zuschauer ins Stadion zu lassen. Hierzu möchte Dynamo ein Modellprojekt starten, diesbezügliche Gespräche mit dem Land und der Stadt laufen bereits.

Vorbild Hansa Rostock

Auch Aufstiegskonkurrent Hansa Rostock hatte sich vor einigen Wochen ein Konzept einfallen lassen, um zumindest 777 Fans wieder im Ostseestadion begrüßen zu können. Belohnt wurde man damals mit einem 1:0-Sieg gegen den Halleschen FC. Schlüssel für die Zulassung war ein Lockerungskonzept, bei dem u.a. Schnelltests und die App Luca zum Einsatz kamen.

Schreien Zuschauer Dynamo Dresden zum Aufstieg?

Nun möchten also auch die Sachsen einem Teil ihrer Fans ermöglichen, die Mannschaft im Aufstiegskampf zu unterstützen. Konkret geht es um die beiden letzten Heimspiele von Dynamo Dresden gegen Viktoria Köln (08.05.) und Türkgücü München (15.05.).

Die Ideen zur (Teil-)Zulassung von Fans reichen von einem gemeinsamen Testzentrum bis zu einer Einrichtung einer Impfstraße im Stadion. Zu diesem Zweck seien sogar fünf Mitarbeiter aus der Kurzarbeit geholt worden, so Jürgen Wehlend, kaufmännischer Geschäftsführer von Dynamo. Ob und wieviele Zuschauer Dynamo Dresden im Saison-Endspurt begrüßen darf, steht noch in den Sternen.

Finanzieller Aspekt

Auch finanziell stellt die Rückkehr der Zuschauer ins Stadion einen erheblichen Faktor dar. Pro Geisterspiel fahren die Sachsen einen Verlust von rund 300.000 Euro ein. Bis zum Saisonende summiert sich somit ein Minus von vier bis fünf Millionen Euro auf. Damit wäre die Hälfte des SGD-Eigenkapitals (zum 31.12.2020: 10 Millionen Euro) aufgebraucht.

Wettbewerbsvorteil?

Selbstverständlich steht sofort der Vorwurf des Wettbewerbsvorteils im Raum, wenn an einem Ort Zuschauer zugelassen werden, an einem anderen (z. B. in München) jedoch nicht. Wie seht Ihr das?

Wäre eine Zulassung der Zuschauer bei Dynamo Dresden für Euch eher ein Ärgernis? Oder seht Ihr das als Chance, dass evtl. auch bald wieder Fans ins Grünwalder Stadion dürfen?

 

31. Spieltag: Expertentipp mit Verwaltungsrat Sebastian Seeböck

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Letzte Woche lag Robert von Bennigsen mit seinem Tipp (3:1-Sieg beim KFC Uerdingen) goldrichtig. Deshalb haben wir uns entschlossen, diese Woche wieder ein Mitglied des Verwaltungsrats um seinen Tipp zu bitten. Und wir hatten Glück: Für das Spiel am Samstag gegen den SC Verl präsentieren wir Euch den Expertentipp von Verwaltungsrat Sebastian Seeböck.

Er ist aktuell stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrats und war vor der Wahl von 2018 bereits ein Jahr Mitglied des Gremiums. Beruflich ist der ausgebildete Kaufmann Kundendienstleiter bei Coffeeteam.

Tipp von Sebastian Seeböck

Für das Spiel am 31. Spieltag gegen den SC Verl wagt er folgende Prognose:

“Als Aufsteiger spielt das Team von Trainer Capretti bislang eine sehr positive Runde und steht im ersten Drittligajahr außerordentlich gut in der Tabelle da.

Ich bin mir aber sicher, dass unser Coach Michael Köllner und das Trainerteam alles daran setzen werden, einen passenden Matchplan in der Tasche zu haben.

Wenn es in der Defensive gelingt, den drei Top-Scorern aus Verl (Zlatko Janjic, Aygün Yildirim und Ex-Löwe Kasim Rabihic) den Zugriff auf das Spiel zu erschweren und wir gleichzeitig auf unser variables Offensivspiel vertrauen können, dann bin ich sehr zuversichtlich, dass die drei Punkte bei uns in Giesing bleiben.

Ich drücke unserer Mannschaft wie immer beide Daumen und tippe auf ein knappes, aber verdientes Ergebnis – 1:0 für unsere Löwen!”

Dann hoffen wir mal, dass auch dieser Expertentipp mit Verwaltungsrat Sebastian Seeböck in Erfüllung geht. Sein Kollege Robert von Bennigsen hat ja am vergangenen Wochenende stark vorgelegt. Wir denken, dass die Fans des TSV 1860 München mit einem 1:0 sehr gut leben könnten. Dadurch würde der Anschluss an die Aufstiegplätze gewahrt bleiben. Außerdem wäre ein Sieg gegen einen direkten Konkurrenten um den direkten Einzug in den DFB-Pokal für die kommende Saison natürlich Gold wert.

Ihr könnt das Spiel am Samstag wie immer bei uns im Liveticker verfolgen. Den Vorbericht zur Partie gibt es natürlich auch wie gewohnt am Spieltag zum Frühstück.

 

 

DAS SECHZGER-SPIEL DES MONATS. Vor 70 Jahren: TSV 1860 München – 1. FC Nürnberg

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TSV 1860 Löwen Historie

Glorreicher Sieg der Löwen gegen den Oberliga-Meister

Eine geradezu epische 0:6 Niederlage in der Hinrunde der Saison 1950/1951 hatte der 1. FC Nürnberg im eigenen Stadion gegen den TSV 1860 München hinnehmen müssen. Nie war der Rekordmeister aus der Frankenmetropole schlimmer gedemütigt worden. Die Mannschaft des 1. FC Nürnberg sann an diesem 32. und drittletzten Spieltag der Oberliga Süd auf Revanche. Man hatte sich gründlich von der Vorrunden-Schlappe erholt, war souveräner Tabellenführer, drei Jahre zuvor Deutscher Meister geworden, Topfavorit im Duell mit den Löwen und einer der heißesten Anwärter auf den Titel des Deutschen Fußballmeisters, den die acht besten Mannschaften der vier Oberligen unter sich ausspielen würden.

Süd-Klassiker: TSV 1860 – 1. FC Nürnberg

Sonntag, 8. April 1951, 15:00 Uhr: Zum ersten und einzigen Mal in dieser Saison war das Städtische Stadion an der Grünwalder Straße mit 45 000 Zuschauern restlos ausverkauft. Selbst zu den beiden Lokalderbys gegen den FC Bayern waren nur 35.000 bzw. 20.000 Zuschauer gekommen. Was heute seltsam anmutet, ist für die damalige Zeit durchaus erklärbar. Im unmittelbaren Nachkriegsdeutschland lebten die meisten Menschen in eher bescheidenen Verhältnissen, viele Fußballbegeisterte konnten sich nur selten den Luxus einer Eintrittskarte leisten. Der Fußball als Volkssport besaß noch nicht den alles dominierenden Stellenwert, die Rivalität zwischen den Münchner Top-Klubs war weniger ausgeprägt, ein Lokalderby besaß keineswegs den herausragenden Eventcharakter heutiger Tage und der FC Bayern spielte damals im namenlosen Mittelfeld der Oberliga Süd nur eine höchst bescheidene Rolle. Viele Fans des TSV 1860 wollten lieber den 1. FC Nürnberg mit seinem Stürmerstar Max Morlock sehen, den möglichen kommenden Deutschen Meister.

Nürnberg geht in Führung – aber Hornauer und Lauxmann treffen für 1860

Und der 1. FC Nürnberg wurde seiner Favoritenrolle gerecht, zumindest in den ersten Minuten. Schnell führten die Clubberer durch ein Tor von Winterstein mit 1:0. Aber in der 27. Minute gelang dem legendären Alois Hornauer (Spieler bei Sechzig 1940-1957) der 1:1-Ausgleich. Der TSV 1860 drehte das Spiel endgültig in der 75. Minute, als Kurt Lauxmann zum 2:1 einschoss. Ein glorreicher Sieg war errungen, drei Wochen später eine erfolgreiche Saison mit dem 6. Platz, drei Plätze und 9 Punkte vor dem FC Bayern, abgeschlossen und der Löwensturm hatte in dieser Saison 1950/1951 mit 97 Toren die Oberliga Süd gerockt.

Die Aufstellung des TSV 1860

Im Spiel gegen den Club trat der TSV 1860 mit folgender Aufstellung an:

Strauß; Pledl, Müller, Seemann, Sommer, Schmidhuber, Zausinger, Link, Lauxmann, Fottner, Hornauer.

Deutscher Meister 1. FC Kaiserslautern

Und der 1. FC Nürnberg? Der musste in der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft Preußen Münster nur aufgrund des besseren Torverhältnisses den Vortritt lassen. Aus der Traum vom Endspiel! Deutscher Meister 1951 aber wurde der 1. FC Kaiserslautern um den späteren Kapitän der Weltmeister von 1954, Fritz Walter, durch ein 2:1 über die Preußen aus Münster. Der Traum von der Deutschen Meisterschaft sollte für den 1. FC Nürnberg mit zehnjähriger Verspätung 1961 doch noch in Erfüllung gehen. Und der unverwüstliche Max Morlock war immer noch dabei, ja er wurde am Ende der Saison sogar zum Fußballer der Jahres gekürt.

Das Sechzger-Spiel des Monats

Einmal im Monat entführt Euch unser Autor Thomas Bohlender in die Vergangenheit des TSV 1860 München und stellt ein – aus seiner Sicht – besonderes Spiel näher vor. Im März blickte er 50 Jahre zurück und berichtete vom 2:1-Erfolg des TSV 1860 über Wacker München.

Sechzig um Sieben: Ruhe beim TSV 1860, Frust in der 3.Liga

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Sechzig um Sieben: Ohne Vier gegen Havelse

Servus Löwenfans! Zwei Tage trennen uns noch von dem Wochenende. Wenn die jeder von uns in einer Seelenruhe angeht, mit der gerade beim TSV 1860 München gearbeitet wird, dann kann da eigentlich nichts mehr schief gehen. Weiterhin gibt es erfreulicherweise wenig zu vermelden, was der Mannschaft volle Konzentration für das nächste Spiel ermöglicht. Die wird sie für die anstehende Aufholjagd auch dringend benötigen. Dafür haben wir Nachrichten aus der 3.Liga für euch.

Sechzger-Spiel des Monats

Wie bereits gestern bei Sechzig um Sieben angekündigt, gibt es heute das Sechzger-Spiel des Monats für euch. Am frühen Vormittag erfahrt ihr, wohin die Zeitreise geht.

Training bei den Löwen

Übungseinheit Nummer 2 steht für diese Woche auf dem Programm. Nicht dabei ist Keanu Staude, der sich gestern verletzte und womöglich auch für das Duell mit dem SC Verl ausfallen wird.

Keanu Staude, TSV 1860 München 3.Liga
Heute nicht auf dem Platz: Keanu Staude (hier im Spiel in Völklingen)

News aus der 3.Liga

Gewaltiger Frust in Kaiserslautern

Blankes Entsetzen herrscht in Kaiserslautern nach dem späten Gegentreffer im Duell mit dem FSV Zwickau. Damit ließen die Pfälzer wichtige zwei Punkte im Abstiegskampf liegen und haben acht Spieltage vor Schluss drei Punkte Rückstand auf Platz 16. Dort ist übrigens aktuell der FC Bayern II platziert.
Nach Schlusspfiff wurde es dann allerdings doch etwas unsportlich und die Schuld wurde von Trainer Antwerpen mit einem “Einer hatte was dagegen.” beim Unparteiischen gesucht. Grund für die Kritik war eine Rote Karte für Gözütok nach einer Kung-Fu Einlage.

“Das ist niemals eine rote Karte. Klar, das Bein ist gestreckt, aber er sieht ihn nicht, geht nur zum Ball und trifft den Zwickauer lediglich an der Schulter. Der macht dann aber eine schöne Showeinlage daraus und täuscht eine Kopfverletzung vor. Eine gelbe Karte – über mehr müssen wir nicht reden.”

Nun ja… hier kann sich jeder Löwenfan mal von der Aktion selber eine Meinung bilden [ab Minute 4:08]. Also was es da zu diskutieren gibt, weiß vermutlich auch nur Marco Antwerpen selber.

Temporäres Stadion für Viktoria Berlin?

Dass Viktoria Berlin aller Voraussicht nach als Vertreter der Regionalliga Nordost in die 3.Liga aufsteigen darf, hatten wir euch vor Kurzem bereits berichtet. Am 16.April soll diese Entscheidung endgültig fallen. Schwierigkeiten haben die Hauptstädter allerdings nach wie vor bei der Suche nach einer geeigneten Spielstätte. Nun wird bereits der Bau eines temporären Stadions erwägt. Als Vorbilder dienen hier die Brita-Arena in Wiesbaden oder die Lena-Arena, die in Düsseldorf für vier Fußballspiele vor bis zu 20.000 Zuschauern genutzt wurde. Bis Anfang Juni haben die Berliner noch Zeit, dann muss dem DFB ein Stadion gemeldet werden.

Wir wünschen euch einen löwenstarken Tag und vergesst nicht, immer mal wieder bei uns vorbei zu schauen! 😉

Sechzig @18:60: Keanu Staude möglicherweise verletzt

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Sechzig @18:60: Keanu Staude möglicherweise verletzt

´n Abend zusammen! Heute ging die dritte Folge beim sechzger.de Talk online. Was außerdem beim TSV 1860 München passierte (u.a. mögliche Verletzung von Keanu Staude) und wie sich der 1.FC Kaiserslautern in der 3.Liga geschlagen hat, erfahrt ihr jetzt bei Sechzig @18:60.

Keanu Staude fällt womöglich aus

Winterneuzugang Keanu Staude hat sich im heutigen Training verletzt und droht für die kommende Partie gegen den SC Verl am Samstag (14:00 Uhr, sechzger.de Liveticker) auszufallen. Über die Schwere der Verletzung soll eine Untersuchung Aufschluss geben.
Keanu Staude kam in den letzten sieben Partien immer zum Einsatz. Gegen Halle konnte er mit einem Tor und einer Vorlage glänzen.

Abteilung Vereinsgeschichte mit großem Projekt

Seit einiger Zeit ist die Abteilung Vereinsgeschichte beim TSV 1860 München e.V. angesiedelt und hat sich jetzt ein weiteres, spannendes Projekt aufgebürdet. Um was es dabei geht und wie ihr unterstützend unter die Arme greifen könnt, erfahrt ihr in unserem Artikel.

Talk Runde 3: der Wimpel vom SC Verl

Die dritte Folge des sechzger.de Talks ist seit heute online auf unserem Youtube-Kanal zu finden. Dabei spielt der kommende Gegner, der SC Verl, eine entscheidende Rolle. Wir blicken nicht nur auf das Spiel am Samstag, sondern auch zurück in den November des vergangenen Jahres. Die weiteren Themen und den Link zum Video findet ihr hier.

Abonniert gerne bei dieser Gelegenheit unseren Youtube-Kanal, um in Zukunft kein Video mehr zu verpassen!

EM mit Zuschauern in München?

Diese Frage stellt sich in der aktuellen Diskussion tatsächlich. Die UEFA fordert nämlich von jedem Ausrichter eine Zulassung von Zuschauern. Andernfalls werden die Spiele an andere Städte bzw. Stadien vergeben. Da liegt es auf der Hand, die Auswirkungen auf den TSV 1860 und das Grünwalder Stadion zu beleuchten.

News aus der 3.Liga

Elf des Monats März

Wir hatten euch zur Abstimmung aufgerufen und immerhin ein Spieler des TSV 1860 München hat es in die “Elf des Monats März” bei liga3-online geschafft. Rechtsverteidiger Marius Willsch steht in der ersten Elf. Insgesamt dominiert ganz klar der Tabellenzweite Hansa Rostock mit vier Spielern (Kolke, Roßbach, Rother und Bahn) die Mannschaft, zudem ist Trainer Jens Härtel aufgestellt worden. Vervollständigt wird die Elf durch Ex-Löwe Moritz Stoppelkamp (MSV Duisburg), Ronny König und Morris Schröter (beide FSV Zwickau), Kevin Ehlers (SG Dynamo Dresden), Anton Donkor (Waldhof Mannheim) sowie Baris Atik (1.FC Magdeburg).

Nachholspiel 1.FC Kaiserslautern – FSV Zwickau

Im Nachholspiel des 28.Spieltags standen sich bis vor wenigen Minuten die roten Teufel aus Kaiserslautern und die Schwäne aus Zwickau gegenüber. Der Tabellen-18. benötigte dabei wichtige Punkte im Abstiegskampf, um nicht doch das Horrorszenario Regionalliga eintreten zu lassen. Schiedsrichter Patrick Hanslbauer, der beim TSV 1860 München die Spiele gegen Zwickau sowie Türkgücü (3.Liga und zuletzt im Toto-Pokal) leitete, pfiff die Partie soeben ab. Wie sie ausgegangen ist, könnt ihr in unserem Spielbericht nachlesen.

Damit haben wir nach langer Zeit mal wieder eine – eigentlich ganz normale – Situation. Alle 20 Mannschaften der 3.Liga haben zum jetzigen Stand 30 Spiele absolviert, jegliche Nachholpartien wurden absolviert. Damit ist die Tabelle auch endlich wieder aussagekräftig.

Wir wünschen euch einen geruhsamen Abend!