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Die aktuellen Verträge beim TSV 1860 in der Übersicht

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TSV 1860 München Ingolstadt Free-TV

Mit den Vertragsverlängerungen von Sascha Mölders, Daniel Wein und zuletzt Semi Belkahia nimmt das Gerüst für die kommende Saison 2021/22 immer mehr an Form an. Doch welche Verträge laufen beim TSV 1860 München im Sommer aus? Mit welchen Akteuren kann langfristig geplant werden?

 

Verträge beim TSV 1860 München bis Juni 2021

Ungewöhnlich früh wurden bei den drei genannten Spielern, deren Verträge im Juni ausgelaufen wären, die Verlängerungen vom TSV 1860 bekannt gegeben. Doch zahlreiche weitere Arbeitspapiere enden diesen Sommer. Dazu zählen die folgenden Spieler:

  • Philipp Steinhart
  • Quirin Moll
  • Dennis Erdmann
  • György Székely
  • Winterneuzugang Keanu Staude
  • Matthew Durrans
  • Fabian Greilinger
  • Leon Klassen
  • Ahanna Agbowo

Wie beim BR24Sport Clubhouse-Talk gemutmaßt wurde, sollen im Hintergrund bereits die Gespräche mit dem Langzeitverletzten Quirin Moll laufen. Ob bei anderen Kandidaten der Liste bereits Verhandlungen geführt werden, ist derzeit nicht bekannt. Bei Staude und Greilinger sind in den laufenden Verträgen bereits Optionen für ein weiteres Jahr enthalten.

Sicherlich werden nicht alle genannten Spieler der Auflistung eine Vertragsverlängerung erhalten. Dennis Erdmann beispielsweise könnte es nach der laufenden Saison ins Ausland ziehen.

Diese Spieler sind bis 2022 gebunden

Im aktuellen Kader des TSV 1860 haben insgesamt zwölf Spieler Verträge bis zum Sommer 2022. Neben Toptorjäger Mölders zählen hierzu erfahrene Spieler wie Stephan Salger und Stefan Lex. Vereinsseitig besteht bei Richard Neudecker, Tim Linsbichler, Johann Ngounou Djayo und Dennis Dressel eine Option zur Verlängerung um ein weiteres Jahr. Vor allem Dressel dürfte allerdings bei anderen Vereinen auf der Merkliste stehen. Sein Berater Hermann Hummels, der Vater von Mats, sprach in einem Interview bereits über die Bundesliga-Ambitionen von Dennis Dressel.

Desweiteren gehören diesem Spielerkreis Merveille Biankadi und Marco Hiller sowie die Junglöwen Niklas Lang, Lorenz Knöferl und Milos Cocic an. Mit den Jugendspielern aus den Reihen des TSV 1860 München hatte sich sechzger.de bereits ausgiebig beschäftigt.

Arbeitspapiere bis 2023

Die längsten Vertragslaufzeiten haben sieben Spieler des aktuellen Kaders. Dazu zählen Daniel Wein und Semi Belkahia, die ihre Verträge vor kurzem verlängert haben. Auch Torwart Tom Kretzschmar unterschrieb bereits im Februar einen neuen Vertrag. Außerdem haben Erik Tallig, Marius Willsch, Tom Kretzschmar, Maxim Gresler und Marco Mannhardt Arbeitspapiere bis ins Jahr 2023.

Verträge von Pfeifer, Gorenzel und Köllner beim TSV 1860

Über die Vertragslaufzeiten der sportlichen Entscheidungsträger Pfeifer und Gorenzel sowie von Trainer Michael Köllner ist derzeit nichts bekannt. Letzterer hat allerdings seinen laufenden Vertrag über den Juni 2020 hinaus bereits verlängert. Bei Günter Gorenzel wurde vor zwei Monaten eine Vertragsverlängerung bekannt gegeben. Der dritte im Bunde, Marc-Nicolai Pfeifer, ist seit dem 1.Juli 2020 für den TSV 1860 München tätig.
Bei allen Dreien ist somit davon auszugehen, dass sie uns mindestens bis ins Jahr 2022 erhalten bleiben.

Langsam formiert sich der Kader für die kommende Saison. Doch mit neun auslaufenden Verträgen bis Juni hat Günter Gorenzel noch alle Hände voll zu tun.

 

Sechzig um Sieben: vorübergehender Nachfolger für Stefan Schneider gefunden & News aus der 3. Liga

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Sechzig um Sieben von sechzger.de für den TSV 1860 München

Guten Morgen liebe Löwinnen und Löwen! Es ist Tag 2 nach der geplatzten Bombe vom sofortigen Rücktritt unseres Stadionsprechers Stefan Schneider. Da Stefan nach 28 Jahren beim TSV 1860 fast schon zum Inventar gehörte, konnten viele die Nachricht kaum glauben. Daher beschäftigten sich gestern auch die Giesinger Gedanken mit dem plötzlichen Abschied des beliebten Stadionsprechers. Immerhin konnte inzwischen ein interimistischer Nachfolger für Stefan Schneider gefunden werden.

Nachfolge geklärt

Während sich so mancher Gedanken über die Gründe des überraschenden Rücktritts macht, wurde der Nachfolger für Stefan Schneider für den Rest der laufenden Saison schnell geklärt: Pressesprecher Rainer Kmeth wird das Mikrofon für die ausstehenden Spiele in der 3. Liga und im Toto-Pokal “kommisarisch” übernehmen. Er war bereits einige Jahre in der Funktion bei den Amateuren tätig. Viel Glück und immer die richtigen Worte, lieber Rainer!

Wir sind gespannt, wer dann das schwere Erbe von Stefan Schneider antreten wird. Wer ist Euer idealer Nachfolger für Stefan Schneider? Wir würden uns über Vorschläge im Kommentarbereich freuen.

Übersicht der Verträge im Profikader

Während also der Nachfolger am Mikrofon sicherlich für Diskussionen unter den Löwenfans über den Sommer sorgen wird, werfen wir heute Vormittag auch einen Blick auf einen anderen Quell erhitzter Diskussionen in der weiß-blauen Anhängerschaft: den Profikader für die kommende Saison. Jan Schrader hat sich angeschaut, welche Verträge auslaufen und welche Spieler schon für nächste Saison und eventuell sogar länger an der Grünwalder Straße unter Vertrag stehen. Pflichtlektüre für jeden, der gut infomiert mitdiskutieren will!

TAKTIKTAFEL kurz vor Mittag

Bernd Winninger hat sich – wie immer – das Spiel gegen Dresden nochmal zu Gemüte geführt und es mikroskopisch analysiert. Seine Erkenntnisse lässt er Euch kurz vor Mittag zuteil werden. Wir sind gespannt, worin er den Schlüssel zum Sieg gegen den Tabellenführer sieht.

Was ist sonst noch los an der Grünwalder Straße

Ned vui, würde Gerhard Polt sagen. Die Profis haben trainingsfrei, das Stüberl ist geschlossen, aber der Shop hat (noch?) bei Voranmeldung geöffnet.

News aus der 3. Liga

Dialektische Erörterung bitte

Ich erinnere mich an meine Zeit im Deutschunterricht der siebten oder achten Klasse: dialektische Erörterung. Zwei gegensätzliche Thesen (These und Antithese) zu einem Thema sollen zunächst neutral bewertet werden, um dann schließlich in der Synthese ein Fazit zu ziehen und begründet darzulegen, welche Meining zum Thema man persönlich vertritt.

These (von der Politik vorgegeben): Wir sind in der mittlerweile Dritten Welle der Pandemie, daher wurde der Lockdown verlängert und bis mindestens 18. April werden Fußballspiele ohne Zuschauer stattfinden, um unnötige Kontakte zwischen Menschen zu vermeiden und so die Anzahl der Corona-Infektionen zu vermeiden.

Antithese (Modellversuch in Rostock): Nach dem erfolgreichen Test mit 777 Zuschauern beim Spiel Hansa – Halle plant Rostock den nächsten Schritt: Beim Spiel gegen Magdeburg am 10. April sollen bis zu 3.000 Zuschauer das Ostseestadion betreten dürfen, wie liga3-online.de berichtet.

Synthese: Wir würden uns freuen, wenn Ihr uns Eure Synthese im Kommentarbereich zukommen lassen könntet.

Mietnomade FCK?

Nach der erfolgreich absolvierten Planinsolvenz hatte man in der Pfalz auf ruhigere Zeiten gehofft. Allerdings sorgen die sportlichen Ergebnisse der roten Teufel für tiefe Sorgenfalten rund um den Betzenberg. Sechs Punkte beträgt der Rückstand auf den rettenden Platz 15 mittlerweile und das Szenario Regionalliga wird immer realistischer. Unrealistisch erscheint dagegen, dass der FCK selbst die reduzierte Stadionmiete von 625.000 € pro Saison für den Betzenberg aufbringen kann. Die eigentlich vereinbarte Miete liegt bei 3,2 Mio. € pro Saison und wurde noch zu Bundesligazeiten verhandelt. Hinzukommen 1,5 Mio. € Betriebskosten pro Jahr. Wie der SWR berichtet, wurde nun wohl im Rat der Stadt Kaiserslautern diskutiert, ob dem FCK die Miete erlassen werden soll und er einen Betriebskostenzuschuss in Höhe genau der 1,5 Mio. € erhalten soll. Der FCK bestreitet, dieses gefordert zu haben. Wir sind gespant, welche Lösung sich in diesem Dilemma finden lässt.

Sararer wieder im Kader bei Türkgücü

Nachbar III (kurze Erklärung der Redaktion, damit sich niemand diskrimiert fühlt: wir leiten das aus dem Gründungsjahr der Vereine in unserer Umgebung ab und nummerieren dann in aufsteigender Reihenfolge vom ältesten zum jüngsten) nahm die Suspendierung von Mittelfeldmotor Sercan Sararer wieder zurück. Je nachdem, wen man in Neuperlach fragt, war Sararer eh nie suspendiert, sondern musste ein “paar Tage regenerieren” (Geschäftsführer Kothny), während Trainer Dayat von “ein paar Tagen Urlaub” sprach, wie liga3-online schreibt.

Damit aber genug für heute Morgen aus der näheren und entfernteren Nachbarschaft. Die Konzentration gilt langsam aber sicher dem Pokalfight gegen den FCI am Samstag. Bis dahin halten wir Euch über alles Wichtige rund um den TSV 1860 München und die 3. Liga auf dem Laufenden. BLAU BLEIBEN!

RL Nordost: Steht Aufstieg von Viktoria Berlin in die 3. Liga fest?

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Während die 3. Liga schön langsam auf die Zielgerade einbiegt, sieht es in den Regionalligen mitunter deutlich anders aus. Während im Westen und Südwesten gespielt wird, pausieren Bayern, Norden und Nordosten noch immer. Es ist sehr zweifelhaft, ob die angebrochene Saison überhaupt fortgeführt werden kann. Die Regionalliga Nordost steht kurz vor dem Abbruch, da der Berliner Senat die Freigabe für den Spielbetrieb in der Bundeshauptstadt zurückgezogen hat. Viktoria Berlin darf sich berechtigte Hoffnungen machen, als derzeitiger Tabellenführer den Aufstieg in die 3. Liga feiern zu dürfen.

Aufstieg für Viktoria Berlin?

Elf Spiele, elf Siege – so die beeindruckende Bilanz der Viktoria zum Zeitpunkt des Abbruchs. Ganze acht Punkte liegen die Hauptstädter vor dem ersten Verfolger VSG Altglienicke und führen die Tabelle damit souverän an. Aber kann man nach noch nicht mal einem Drittel der Saison tatsächlich davon ausgehen, dass sich daran nichts mehr ändern würde?

Kein Spielbetrieb in Berlin

Da der Inzidenz-Schwellenwert von 100 in Berlin überschritten wurde, hat der Berliner Senat die Freigabe für den Spielbetrieb in der Hauptstadt widerrufen. Somit wird der Ball vor Ende April voraussichtlich nicht rollen. Theoretisch könnten die Berliner Mannschaften ihre Heimspiele zwar im angrenzenden Brandenburg austragen, weigern sich jedoch aufgrund der zusätzlichen Kosten, die dadurch anfallen würden.

Tabellenführer = Aufsteiger?

Viktoria-Sportchef Rocco Teichmann geht davon aus, dass der aktuelle Tabellenführer der Regionalliga Nordost auch als Aufsteiger gemeldet wird:

“Wir dürfen die elf Spiele der Saison nicht unberücksichtigt lassen. Wir haben eine sehr gute Leistung absolviert.”

Die Lizensierungsunterlagen für die 3. Liga hat Viktoria Berlin bereits fristgerecht eingereicht. Wo die Hauptstädter ihre Heimspiele austragen würden, steht jedoch noch in den Sternen. Die aktuelle Spielstätte, das Stadion Lichterfelde, entspricht den Anforderungen der 3. Liga genauso wenig wie das Mommsenstadion (Heimstatt von TeBe). Der Jahnsportpark wird aktuell saniert, das Poststadion wird schon von diversen anderen Mannschaften genutzt und bietet keine weiteren Kapazitäten. Da auch die Alte Försterei und das Olympiastadion aus Kostengründen ausscheiden, könnte es also gut passieren, dass die Viktoria doch nach Brandenburg ausweichen muss – dann jedoch als Drittligist.

Fußballatmosphäre im Stadion Lichterfelde in Berlin bei einem Spiel der RL Nordost zwischen Viktoria und Chemie Leipzig
Auch im Falle eines Aufstiegs der Viktoria am Grünen Tisch wird es solche Bilder in der 3. Liga nicht geben

FOTOS: Christian Eulitz

Abschiedsvideo & Pressemitteilung: Der Rücktritt von Stefan Schneider

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Die Überraschung nach dem Sieg über den Tabellenführer

Es war ein Paukenschlag nach dem 1:0 des TSV 1860 München über Dynamo Dresden am gestrigen Abend: Kult-Stadionsprecher Stefan Schneider beendet mit sofortiger Wirkung sein Engagement bei den Löwen. Er kehrt – sobald wieder Fans ins Stadion dürfen – dorthin zurück, wo er vor fast drei Jahrzehnten einst herkam: Auf die Tribüne, mit einem Stadionbier in der Hand. Auch keine ganz schlechte Aussicht.

Videobotschaft an die Fans

Am Dienstag Mittag meldete sich der 58jährige per Videobotschaft auf Löwen-TV bei den Löwenfans, die ja irgendwie auch “seine Fans” sind:

Pressmeldung der KGaA

Etwa zur gleichen Zeit versendete die TSV 1860 München KGaA eine Pressemitteilung, in der sie auf den völlig überraschenden Rücktritt des Stadionsprechers reagierte. Darin wird auch bekannt gegeben, dass Pressesprecher Rainer Kmeth Schneiders Aufgabe bis zum Saisonende komissarisch übernehmen wird. Für den 43jährigen stellt die Moderation von der Tribüne aus allerdings kein Neuland dar: Bis zum Doppelabstieg der Löwenprofis in die Regionalliga Bayern, die auch die Amateure eine Klasse nach unten beförderte, war Kmeth als Stadionsprecher bei der zweiten Mannschaft aktiv – im Sechzgerstadion.

Abschied vor 15.000 Fans

Eine – nach 28 Jahren und 602 Spielen – angemessene Verabschiedung wird Stefan Schneider der Pressmeldung zufolge  erhalten, “…wenn das Grünwalder Stadion wieder so aussieht, wie wir uns das alle wünschen: Wenn 15.000 Zuschauer auf den Rängen stehen und Stefan Schneider den Abschied geben können, den er verdient.”

Danke, Stefan Schneider!

Die Veröffentlichung schließt mit direkten Worten des Danks von der Löwen-Familie an Schneider: “Lieber Stefan, wir wünschen Dir alles erdenklich Gute und danken Dir herzlich für eine unvergessliche Zeit. Wir freuen uns darauf, Dich mit einem Bier und einer Bratwurst in der Kurve stehen zu sehen. Dort, wo Du immer gefragt hast: ‘Ist jemand zu Hause?'”

Sechzger.de hatte bereits heute früh in Thomas Enns Giesinger Gedanken die richtigen Worte zu diesem Anlass gefunden. Wir wir aus sicherer Quelle wissen, haben diese Zeilen den gebürtigen Münchner Schneider durchaus erfreut.

 

Efkan Bekiroglu im Interview mit sechzger.de

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Efkan Bekiroglu (ehemals TSV 1860)

Efkan Bekiroglu wechselte 2018 vom FC Augsburg II zum TSV 1860 München und absolvierte insgesamt 57 Spiele für die Löwen. Dabei konnte er 13 Treffer erzielen. Seit dem Sommer 2020 schnürt er im Heimatland seiner Eltern die Schuhe für Alanyaspor in der SüperLig. Nachdem er uns bereits bei den Expertentipps zur Verfügung stand, konnten wir Efkan Bekiroglu nun im Rahmen eines Interviews ein paar Fragen stellen.

Das Interview mit Efkan Bekiroglu

sechzger.de: Servus Efkan! Vielen Dank, dass du uns ein paar Fragen beantwortest.
Wie läuft die aktuelle Saison mit Alanyaspor? Welches Saisonziel habt ihr euch gesetzt?

Efkan Bekiroglu: Unser Saisonziel ist es, unter die Top 5 zu kommen. Das läuft bisher gut, aber wir müssen konstanter werden. Außerdem wollten wir den Türkischen Pokal gewinnen, doch leider sind wir im Halbfinale gegen Antalyaspor ausgeschieden.

sechzger.de: Wie ist die Lage in Alanya und der Türkei bezüglich Corona?

Efkan: In Alanya ist die Situation unter Kontrolle. Die Cafés haben jetzt unter Einhaltung der gewöhnlichen Corona-Maßnahmen wieder geöffnet.

Efkan Bekiroglu am Strand von Alanya
Strand und Meer: Alanya liegt an der türkischen Mittelmeerküste

sechzger.de: Wir springen zurück nach Deutschland: Hast du noch Kontakt zu ehemaligen Mitspielern beim TSV 1860?

Efkan: Kontakt hab ich schon noch, zum Beispiel mit Vino oder Semi. Außerdem ist Teammanager Fatih Aslan ein Freund von mir. Sonst mit ehemaligen Spielern wie z. B. Timo Gebhart, Tim Rieder oder auch Herbert Paul.

sechzger.de: Was tippst du, wo landen die Löwen am Saisonende? Verfolgst du die Löwen noch?

Efkan: Ich versuche jedes Spiel zu gucken und freue mich über jeden Sieg! Ich wünsche den Löwen nur das Beste und hoffe, dass sie es vielleicht auch noch dieses Jahr schaffen aufzusteigen.

sechzger.de: Planst du eine Rückkehr nach Deutschland oder einen Wechsel in ein anderes Land? Gibt es einen Verein, für den du irgendwann unbedingt einmal spielen möchtest? Kannst du dir eine Rückkehr zum TSV 1860 München vorstellen?

Efkan: Natürlich kann ich mir irgendwann eine Rückkehr vorstellen, aber aktuell verfolge ich andere Ziele und bin zu 100% fokussiert auf Alanya.

sechzger.de: Bist du zufrieden mit dem Schritt, den du nun gewagt hast? Was war der ausschlaggebende Punkt für deinen Wechsel? Wie ordnest du deine bisherigen Einsatzzeiten ein?

Efkan: Der ausschlaggebende Punkt war, dass ich unbedingt 1.Liga spielen wollte und es immer einer meiner Träume war, in der Türkei Fußball zu spielen. Ich bin zufrieden mit dem Schritt. Ich wusste, worauf ich mich einlasse und dass es nicht einfach wird, sich hier durchzusetzen. Aber auch Situationen, in denen man wenig Spielzeit bekommt, muss man nutzen, um besser zu werden, vor allem mental. Am Ende des Tages liegt vieles immer am Spieler.

Efkan Bekiroglu: “Im Grünwalder finde ich es persönlich noch beeindruckender”

sechzger.de: Die meisten Löwenfans werden dich das erste Mal am 15.10.2017 wahrgenommen haben, als du mit zwei Toren entscheidend zum Sieg von Augsburg II gegen den TSV 1860 München beigetragen hast. Wie genau erinnerst du dich an diesen Tag, wie fandest du die Stimmung?

Efkan: An den Tag kann ich mich sehr gut erinnern. Es war das erste Mal für mich in einem großen Stadion, mit unglaublichen Fans zu spielen. Vielleicht war auch das der Tag, wo man Blut geleckt hat und einfach jede Woche in einem Stadion spielen wollte. Die Stimmung war natürlich geil, aber im Grünwalder finde ich es persönlich noch beeindruckender.

sechzger.de: Im Gegensatz dazu: Was war dein schönstes Erlebnis mit den Löwen? Gibt es ein Spiel, das dir besonders in Erinnerung geblieben ist?

Efkan: Da gibt es viele Spiele. Aus persönlicher Sicht war das Spiel zuhause gegen Zwickau geil, denn einerseits hab ich 2 Tore gemacht und nach dem Spiel durfte ich die Fans am Zaun anheizen. Das werde ich nie vergessen. Ansonsten war der Heimsieg gegen Duisburg geil, denn wir haben uns so lange während der Pandemie fit gehalten und trainiert. Doch nach dem 3:2-Sieg war es mir das wert.

sechzger.de: Hattest Du nicht die Befürchtung, bei einem Wechsel in die Türkei für deutsche Vereine “weg vom Radar” zu sein? Oder denkst Du, dass man sich aufgrund der Leistungen in der Vergangenheit auf dem Schirm haben wird?

Efkan: Nein, so eine Befürchtung habe ich nicht, denn gute Leistungen werden immer belohnt. Egal wo man spielt.

sechzger.de: Man hört ja öfter, dass deutsche Spieler mit türkischem Background es in der Türkei gar nicht so leicht haben wie man denkt. Wie fiel Dir die Umstellung? Wie wurdest Du aufgenommen?

Efkan: Ich denke, das hat nix damit zu tun, dass ich Deutsch-Türke bin. Allgemein ist es nicht einfach, von der 3.Liga zu einem ambitionierten Erstligisten zu wechseln und dort in einem anderen Land alleine klar zu kommen. Aber die türkischen Menschen sind alle sehr sehr herzlich und haben es mir auch sehr, sehr einfach gemacht, weil ich auch die Sprache perfekt spreche.

sechzger.de: Wie stehst Du dem Projekt Türkgücü gegenüber?

Efkan: Ich wünsche auch Türkgücü alles alles Gute und finde, dass sie tolle Arbeit verrichten.

sechzger.de: Vielen Dank, Efkan! Wir wünschen dir weiterhin alles Gute und viel Erfolg bei Alanyaspor! Vielleicht sehen wir uns eines Tages im Grünwalder Stadion wieder. 🙂

 

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kicker: Philipp Steinhart und Marius Willsch in der “Elf des Tages”

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Junglöwen Steinhart und Willsch

Nach dem gestrigen 1:0-Sieg des TSV 1860 gegen Tabellenführer Dynamo Dresden kam auch das kicker Sportmagazin nicht umher, die starke Leistung der Löwen zu würdigen. Mit Marius Willsch und Torschütze Philipp Steinhart wurden beide Außenverteidiger in die “Elf des Tages” des 29. Spieltages berufen.

Willsch und Steinhart als Wiederholungstäter

Für beide Spieler ist es nicht die erste Berufung in die “Elf des Tages”. Linksverteidiger Philipp Steinhart ist zum zweiten Mal dabei, ebenso sein Pendant auf der rechten Seite. Marius Willsch hatte zudem bereits die Ehre, die Farben der Löwen in der “Elf der Hinrunde” bei liga3-online zu vertreten. Auch im kicker wurden die Leistungen des 30-Jährigen gewürdigt. So wurde er nach seinem Auftritt gegen den VfB Lübeck am 4. Spieltag der laufenden Saison gar als “Spieler des Tages” der 3. Liga ausgezeichnet.

TSV 1860: Ex-Löwe Hans Humpa im Alter von 81 Jahren verstorben

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ARGE TSV 1860

Der TSV 1860 trauert um seinen ehemaligen Spieler Hans Humpa, der am Sonntag Abend im Alter von 81 Jahren verstorben ist. Für die Löwen absolvierte der Verteidiger u.a. sieben Spiele in der Bundesliga.

TSV 1860: Hans Humpa verstorben

Humpa stammte aus der Jugend des TSV Gilching und kam über den Umweg VfB Coburg zum TSV 1860. Trainer Max Merkel setzte ihn zunächst in der Oberliga Süd ein. So stand er beispielsweise auch beim 3:1-Sieg gegen den FC Bayern am 03.02.1963 auf dem Platz.

In der Saison 1963/64 absolvierte Humpa zudem sieben Partien für die Löwen in der Bundesliga. An den gesetzten Innenverteidigern Manfred Wagner und Rudolf Steiner war zumeist kein Vorbeikommen.

Großvater von zwei Profis

Zur Saison 1965/66 wechselte Hans Humpa als Spielertrainer den VfL Waldkraiburg. Später war er als Jugendtrainer beim TSV Ampfing engagiert und bildete dort unter anderem seinen Enkelsohn Manuel Riemann (Torwart des VfL Bochum) aus. Auch Stürmer Alexander Riemann (ehemals LASK, Wacker Innsbruck) ist sein Enkel.

TSV 1860: Engagement gegen Rassismus und für Menschenwürde

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Grünwalder Stadion Saison 2021/22 Faninformationen 1860

Sportlich läuft es weiterhin gut für die Löwen. Der gestrige Sieg gegen Dynamo Dresden sorgte für Big Points im Kampf um Platz 4 (oder gar mehr?) und die damit verbundene Qualifikation zum DFB-Pokal. Dass Gewinnen jedoch nicht alles ist und schnell in den Hintergrund tritt, wenn Menschlichkeit auf der Strecke bleibt, wird einem leider viel zu oft vor Augen geführt. Aus diesem Grund engagiert sich der TSV 1860 München im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus und für Menschenwürde.

Internationale Wochen gegen Rassismus

Vereinspräsident Robert Reisinger unterstützte kürzlich bereits eine Kampagne gegen Homophobie im Fußball. Nun setzt auch die KGaA ein eindeutiges Zeichen. Der Fußball soll als Spiegelbild der Gesellschaft für gegenseitigen Respekt, Fair Play und Solidarität unabhängig von Herkunft, Religion, Hautfarbe oder anderen Merkmalen an oberster Stelle stehen. Aus diesem Grund gilt es hin- statt wegzuschauen und für den Wertekanon des Fußballs einzustehen. Die Internationalen Wochen gegen Rassismus (15. – 28.03.) sollen dabei nur den Auftakt für ein generelles Umdenken in der Gesellschaft darstellen. Momentan ist der (Alltags-)Rassismus leider noch immer präsent und wird oft verharmlost.

TSV 1860 München gegen Rassismus

In Deutschland und ganz Europa unterstützen jährlich Organisationen, Schulen, Religionsgemeinden sowie mehrere tausend Vereine und Sportverbände die Kampagne, um öffentlichkeitswirksam ein Zeichen gegen Rassismus und für Menschenrechte und Solidarität zu setzen.

Auch der TSV 1860 beteiligt sich an der Aktion gegen Rassismus und für 100% Menschenwürde. Denn ein bisschen Menschenwürde gibt es nicht.

Löwenfans gegen Rechts

Auch im Umfeld des TSV 1860 engagieren sich zahlreiche Fans gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Hervorzuheben sind dabei sicher die bereits seit 1995 aktiven Löwenfans gegen Rechts. Mit ihren Aktivitäten gegen Rassismus, Faschismus, Homophobie, Sexismus und Repression tre­ten sie nicht nur im Stadion und in der Fanszene auf, sondern gehen auch mit Ausstellungen, Lesungen und Podiumsdiskussionen in die Öffentlichkeit. 2009 erhielten sie den vom DFB vergebenen “Julius-Hirsch-Preis”. Im Jahr 2015 wurde den Löwenfans gegen Rechts zudem der „Münchner Bürgerpreis für Demokratie – gegen Vergessen” verliehen.

Giesinger Gedanken nach dem Sieg gegen Dynamo Dresden

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Endlich mal wieder ein Sieg gegen eine Spitzenmannschaft! Wie gerne würde ich jetzt über den Kampfgeist, die konzentrierte Mannschaftsleistung über 95 Minuten, den platzierten Flachschuss von Philipp Steinhart und die Paraden von Marco Hiller schreiben. Aber all das tritt für mich in den Hintergrund. Stefan Schneider hat gestern Abend nach dem Spiel per (wahrscheinlich) selbstverfasster Pressemitteilung seinen Rücktritt als Stadionsprecher des TSV 1860 München bekannt gegeben.

Rücktritt von Stefan Schneider

Stefan war über 28 Jahre und über 600 Spiele Stadionsprecher der Löwen. Er hat Löwentore im Olympiastadion, in der Heimstätte der Roten an der A9 und dem Sechzger-Stadion angesagt. Er ist ein blaues Original und viele – gerade jüngere Löwen – werden sich an kein Spiel ohne seine Stimme erinnern können.

Ich weiß jetzt gar nicht genau, wer sein direkter Vorgänger war. Wahrscheinlich war es Ralf Exel. Ich kann mich auch nicht genau an Stefans erstes Spiel erinnern, aber der Mann ist mir mit seiner authentischen blauen Art sofort ans Herz gewachsen. Das war einer, der mitfühlte, der mitlitt, der mitjubelte. Der auch mal einen frechen Spruch machte und einen Wortwitz brachte. Nicht so ein weichgespülter Marketing-Fuzzi wie seine Vorgänger Exel und Schulze-Erdel, deren Hauptaugenmerk auf der Präsentation des weiß-blauen Riesenschusses oder ähnlichem Werbequatsch in der Halbzeitpause lag.

Ich – als Eishockeyfan – habe ihn auch einige Jahre als Stadionsprecher des EC Hedos und des EHC München, als das „Red Bull“ noch nicht im Namen war, erleben und persönlich kennenlernen dürfen. Stefan ist ein Löwe durch und durch. Er sagt, was er denkt, er hat immer ein Herz für Fananliegen gehabt und war als Typ einfach immer gerade aus!

“Münchens große Liebe!”

Mit Stefan Schneider verlässt tatsächlich eine Identifikationsfigur den TSV 1860 München. 28 Jahre TSV 1860 München! Über 600 Spiele! Die Hintergründe und seine Motivation sind bisher unklar. Anlass zur Spekulation gibt der Passus mit den Markenrechten an „Münchens große Liebe“. Gab es im Hintergrund Streit um die Marke? Überträgt er sie wirklich dem TSV 1860 München e.V.? Oder doch der Merchandising GmbH? Wurde eventuell sogar Druck auf ihn ausgeübt? Ich hoffe, wir werden es bald erfahren und Stefan hat sich für das Richtige entschieden.

Oder hat es ihn einfach zermürbt, Ansagen in einem menschenleeren Stadion zu machen?

Das letzte Tor im vollen Sechzger

Ich hätte Dir einen triumphalen Abschied im knallvollen Sechzger gewünscht. Ein letztes „Danke!“ – „Bitte!“ in Deinem Biotop, in dem die Chemie zwischen Dir und dem Publikum immer gestimmt hat. So wird das phantastische Tor von Prince Owusu beim 4:3 gegen Chemnitz auf ewig nicht nur als das letzte Tor vor dem Lockdown in Erinnerung bleiben, sondern auch als das letzte von Dir angesagte Tor in einem Stadion mit Zuschauern. Schauen wir es uns nochmal an:

Ich werde nie vergessen, wie ich mit meinem Sohn bei diesem Tor unter vier vollkommen wahnsinnig jubelnden Löwen lag und der Kleine so laut wie er konnte “OWUSU, OWUSU” geschrien hat. Und jetzt ist das das letzte Tor, das Du in einem vollen Stadion angesagt hast. Geschichten, wie sie nur 1860 schreibt!

Was auch immer es war: Stefan, danke für diese Zeit! „Stehhalle, ist jemand zu Hause?“ ist jetzt schon ein geflügeltes Wort in unserer Familie und wird uns immer an Dich erinnern. Wahnsinn, wie schnell 28 Jahre vorbei gehen! Alles Gute für die Zukunft! BLAU BLEIBEN, aber das muss ich Dir ja nicht sagen.

Gegen den Tabellenführer gewonnen und doch verloren. Gibt’s auch nur bei uns…

TSV 1860: Stefan Schneider hört als Stadionsprecher auf!

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Gerade als die Löwen drei Punkte gegen Dynamo Dresden eingefahren hatten, kam die nächste Knallermeldung – diesmal jedoch negativ. Stefan Schneider hört per sofort als Stadionsprecher beim TSV 1860 auf!

Schneider hört als Stadionsprecher bei 1860 auf

Leicht gefallen dürfte dem Vollbultlöwen seine Entscheidung nicht. Das kann man auch seinen Abschiedsworten entnehmen:

Stefan Schneider sagt heute Servus als Stadionsprecher von 60 München

Seit nunmehr über 600 Pflichspielen oder in halbes Leben lang durfte ich die Stimme des TSV München von 1860 sein.

Seit mehr als einem Jahr vermisse ich nun schon die Fans “zuhause im Grünwalder Stadion”. Als leidenschaftlich emotionaler Stadionsprecher meines Traditionsvereins aus Giesing der richtige Zeitpunkt, nach 28 Jahren voller Geschichte das Mikrofon niederzulegen.

Ich war 28 Jahre bei jedem Spiel, ob Sieg oder Niederlage, stolz und dankbar, diesen Job machen zu dürfen. Vor dieser einmaligen Kulisse, diesen einmaligen Fans in dieser einmaligen Stadt. Es war mir immer eine Ehre und deshalb sage ich heute ein letztes Mal allen Löwenfans vielen Dank für alles und Vergelt’s Gott.

Meine große Liebe hat mir über all die Jahre so viele unvergessliche Momente beschert, nun möchte ich zum Abschied etwas zurückgeben.

Als Inhaber der Markenrechte des Slogans “Münchens große Liebe” – Ausdruck des Lebensgefühls der Sechzger – übertrage ich selbstverständlich und gerne alle Rechte dem Verein unentgeltlich und in Gänze. Der Claim soll lange Zeit noch das beschreiben, was uns Löwen ausmacht.

Ein besonderer Dank gilt allen Medienkollegen von der Presse für die faire uns respektvolle Zusammenarbeit von Anfang an, ebenso Marc Pfeifer und die Verantwortlichen des Vereins.

Fast 30 Jahre habe ich kein einziges Spiel versäumt als Sprecher – jetzt freue ich mich auf das erste Spiel, bei dem wir alle wieder ins Stadion dürfen – auf ein Stadionbier und meine Löwen dann wieder, vom Stehplatz aus, als Fan anzufeuern.

Danke und Vergelt’s Gott
Stefan Schneider

Langjähriger Stadionsprecher der Löwen

Mit Stefan Schneider verlieren die Löwen nicht nur eine markante Stimme, die den TSV 1860 über Jahrzehnte hinweg geprägt hat, sondern einen Stadionsprecher der weit über Giesing hinaus Trends gesetzt hat. So wurde unter anderem das heute weitverbreitete “Danke” / “Bitte” von Schneider kreiert, das heute beispielsweise auch beim SK Rapid in Wien Gang und Gäbe ist.