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Verena Dietl nimmt Stellung zur Zuschauerfrage

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Kaum ein Thema beschäftigt die Löwengemeinde derzeit so sehr wie die, ob denn nun morgen Zuschauer zugelassen sein werden, wenn der TSV 1860 München im Grünwalder Stadion auf den VfB Lübeck treffen wird. Aktuell gilt noch immer: 1.500 Glückliche werden live dabei sein, wenn die Truppe von Michael Köllner den nächsten Dreier einfahren möchte. Hinsichtlich der zugelassenen Zuschauerzahl gab es in den vergangenen Tagen reichlich Irritationen: Zunächst ging man seitens der KGaA von 3.000 Zuschauern aus und erarbeitete entsprechende Pläne (Rudelbildung), um diese Kapazität möglichst ideal auszunutzen, kurze Zeit später wurde durch die Stadt München kommuniziert, dass nur die Hälfte der Zuschauer reindürfe. Der TSV 1860 zeigte sich entsprechend verstimmt und verständnislos; nun nahm die 3. Bürgermeisterin der Stadt München, Verena Dietl, auf der Facebook-Seite von sechzger.de Stellung zur Thematik:

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“…Die 20 Prozent waren nie zugesagt, auch auf Nachfrage bei der KGaA konnte mir das nicht bestätigt werden. Die Stadt versucht eine gute Lösung zu finden, dass überhaupt wieder Zuschauer in die Stadien dürfen. Aber in der Gesamtabwägung müssen wir auch das aktuelle Infektionsgeschehen beachten. Wir haben uns die letzten Tage immer um den Wert 35 bewegt und sind jetzt sogar schon wieder drüber. Die 3000 Karten wurden verkauft, ohne dafür ein genehmigtes Hygienekonzept durch die Stadt zu haben. Ich finde das alles sehr bedauerlich, aber leider auch nicht alles korrekt von Seiten der KGaA wiedergegeben.”

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Wie schon in Sechzig um Sieben angedeutet, werden wir uns nicht aktiv an der Diskussion beteiligen und verzichten deshalb darauf, die Aussagen der KGaA und der Stadt München zu kommentieren.

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Sechzig um Sieben: Fahrplan und Tipps für den heutigen Tag

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In ungefähr drei Stunden werden die 1.500 Löwenfans, die zu den Glücklichen gehören, morgen Nachmittag nach über sieben Monaten wieder einmal das Sechzgerstadion betreten zu dürfen, Bescheid wissen:  Ab 10 Uhr kann jeder Anhänger, der sich an der Onlineregistrierung am Mittwoch dieser Woche beteiligt hat und erfolgreich war, in seinem persönlichen Kundenkonto nachsehen, ob dort Tickets für das Spiel gegen Lübeck hinterlegt sind, diese im Positivfall dann personalisieren und ausdrucken.

Dass in diese Lage nur die Hälfte der am Mittwoch zunächst “erfolgreichen” Fans versetzt werden kann, liegt an der auf 10% der vorherigen Stadionkapazität reduzierten zugelassenen Zuschauerzahl. Wer nun die Verantwortung oder gar Schuld für das Missverhältnis zwischen ursprünglich zugesagten Tickets und tatsächlich erlaubten Fans im Stadion trägt, beschäftigte gestern Abend noch die Diskussionen.

An einem Ausspielen der Verantwortlichen in der KGaA, die sowohl mit der Entwicklung, als auch mit der Umsetzung des Konzepts Rudelbildung einen beeindruckenden Job abgeliefert haben, gegen Vertreter der Stadt und dabei insbesondere die Verwaltungsrätin des e.V., Verena Dietl wollen wir uns an dieser Stelle nicht beteiligen.

Wer nun wann wem gesagt hat, man könne mit 20% Zuschauern planen und/oder ob von vornherein offen war, ob doch nur 10% oder 20% von 15.000 ins Stadion dürfen, ist im Nachhinein eigentlich völlig uninteressant. Die Idee, diesen Konflikt, der wahrscheinlich auf einem Kommunikationsfehler basiert, zur neuen Befeuerung eines Streits bei 1860 zu benutzen (e.V. vs. KGaA), mag für klickgierige Blogger clever erscheinen – wir machen da nicht mit!

Es sind besondere Zeiten und in solchen Zeiten laufen viele Dinge – auch kurzfristig – anders, als man das vielleicht vorher noch erwartet hatte. Hoffnung haben wir, dass es im Laufe der kommenden 31 Stunden bis zum Anpfiff des Spiels nicht noch zu einem Komplettausschluss von Zuschauern kommt… Man weiß ja nie.

Zwei Stunden nach der Ticket-Gewissheit – und zwar pünktlich auf die Minute um 12 Uhr – lehnen sich die Leser*innen von sechzger.de – egal ob sie für morgen eine Karte ergattern konnten oder nicht – entspannt zurück und erfahren, wie der morgige Gegner in taktischer Hinsicht auf Giesings Höhen zu erwarten ist. Unsere TAKTIKTAFEL erfreut sich immer größerer Beliebtheit, nicht nur bei den von bösen Zungen als “Fußball-Nerds” titulierten Löwenfans.

Um die Mittagszeit werden im Löwenstüberl heute Hausgemachte Topfenstrudel mit Vanillesauce (6,60 EURO) und Penne “Thay Style” mit Garnelen, Curry, Kokosmilch, Frühlingszwiebeln und Salat (8,90 EURO) serviert.

Was sonst noch wichtig ist? – Vielleicht der Hinweis, dass das morgige Spiel erstmals nicht im Free-TV übertragen wird. Nach zweimal dem BR und dem MDR in der vergangenen Woche, ist am 4. Spieltag nur MAGENTA TV live dabei. Wer dafür keinen Zugang hat, sollte sich einen Platz in einer der zahlreichen Kneipen sichern.

Sechzig@18:60 – Lübeck vor Augen, Corona im Kopf

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Man traut sich ja kaum noch, einen Artikel vorzubereiten, denn manchmal geht es ganz schnell und die eben noch richtigen Informationen sind kurze Zeit später schon überholt. Siehe gestern: Zunächst konnten sich 3.000 Löwenfans über ein Ticket für die Begegnung am Samstag gegen den VfB Lübeck freuen, einige Stunden später hieß es plötzlich, es würden lediglich 1.500 Zuschauer zugelassen.

Zur Beruhigung: Das ist auch jetzt (trotz eines Wertes über 35) noch der aktuelle Stand und wird sich vermutlich auch nur dann ändern, sollte die 7-Tages-Inzidenz tatsächlich noch explosionsartig steigen. Allerdings gab es auch das schon: Man denke an den ersten Spieltag der 1. Bundesliga zurück…

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Wie dem auch sei: Der TSV 1860 geht nun von einer Maximalauslastung von 10 % aus, das Stadionheft wird folglich auch als Printausgabe erhältlich sein und mutiert somit quasi zum Sammlerstück. Die zugelassenen 1.500 Fans werden ihr Bestes geben, um das Team von Michael Köllner am Samstag zum Sieg über den Gegner aus Schleswig-Holstein zu schreien und wir werden Euch morgen in der TAKTIKTAFEL gewohnt kompetent auseinandersetzen, was der Aufsteiger taktisch und personell zu bieten hat.

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Am späten Nachmittag erreichte uns der Hinweis, dass morgen Vormittag ab 10 Uhr im Kundenkonto des Ticketing einzusehen ist, ob man denn nun am Samstag wirklich ins Sechzgerstadion darf. Wer diesmal trotz Buchung am Mittwoch nicht zu den Glücklichen gehört, hat für das darauffolgende Heimspiel mit Zuschauern (laut Spielplan wäre das am 21.10. gegen den 1. FC Saarbrücken) ein exklusives Vorbuchungsrecht.

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Zudem haben wir Euch heute in einem gesonderten Artikel aufgelistet, wie viele Zuschauer am 4. Spieltag der 3. Liga an den einzelnen Spielorten zugelassen sind. Von komplett leeren Rängen (Duisburg) bis 10.000 Fans (Dresden) ist alles dabei.

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Ausnahmsweise mal erfreuliche Nachrichten gibt es heute aus Krefeld: Nachdem der KFC Uerdingen vorletzte Saison nach Duisburg ausgewichen war und in der vergangenen und laufenden Spielzeit  im Exil in Düsseldorf kickt, bahnt sich für das Jahr 2021 die Rückkehr in die heimische Grotenburg an. Wie schön die Rückkehr in die Heimat ist, weiß wohl kaum jemand so gut wie die Münchner Löwen…

 

Update zur Ticketvergabe gegen den VfB Lübeck

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Grünwalder Stadion Saison 2021/22 Faninformationen 1860

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Am späten Nachmittag veröffentlichte der TSV 1860 ein Update bezüglich der Ticketvergabe gegen den VfB Lübeck:

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“Die Plätze für das Heimspiel gegen den Aufsteiger aus Lübeck werden unter den registrierten Gruppen verlost. Wer kein Losglück hat und daher keines der 1.500 Tickets erhält, bekommt mit seinem Rudel für das nächste Heimspiel, zu dem wir Fans zulassen dürfen, hoffentlich schon die Partie gegen den 1. FC Saarbrücken, eine exklusive Vorbuchungsmöglichkeit.”

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Die komplette Stellungnahme findet Ihr auf der Homepage der Löwen.

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Zulassung Zuschauer 4. Spieltag

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Nach der gestrigen Meldung seitens der Stadt München gehen wir noch immer davon aus, dass am Samstag 1.500 Zuschauer dabei sein dürfen, wenn der TSV 1860 München den VfB Lübeck im Grünwalder Stadion empfängt. Wollen wir hoffen, dass es zumindest dabei bleibt und die Zahl der Neuinfektionen nicht weiter steigt. Doch wie sieht es andernorts in der 3. Liga aus?

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liga3-online.de hat sich die Mühe gemacht, sämtliche Informationen hinsichtlich der Zulassung von Zuschauern am 4. Spieltag zusammenzutragen; die angegebenen Zahlen sind die möglichen Maximalwerte:

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MSV Duisburg – 1. FC Saarbrücken: keine Zuschauer zugelassen

Kaiserslautern – Waldhof Mannheim: 7.500 Zuschauer / 15 % Auslastung der Kapazität

TSV 1860 – VfB Lübeck: 1.500 / 10 %

KFC Uerdingen – FC Bayern II: 6.000 / 11 %

SC Verl – Hansa Rostock: 1.000 / 18 %

Türkgücü München – SV Wehen Wiesbaden: mindestens 3.000 / ? %

Dynamo Dresden – 1. FC Magdeburg: ca. 10.000 / 31 %

SpVgg Unterhaching – SV Meppen: 1.425 / 10 %

Viktoria Köln – FC Ingolstadt 04: 300 / 3 %

Hallescher FC – FSV Zwickau: 3.500 / 23 %

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36,45 – Doch keine Zuschauer in Giesing?

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Gestern ging es rund: Zunächst wurden in einem ausgeklügelten System 3.000 Glückliche gefunden, die die Löwen am Samstag im Grünwalder Stadion unterstützen dürfen und nur wenige Stunden später ließ die Stadt München verlautbaren, dass statt der in Aussicht gestellten 20 % der zugelassenen Stadionkapazität lediglich 10 % belegt werden dürfen. Heißt konkret: 1.500 Fans des TSV 1860 müssen wieder ausgeladen werden.

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Da der nach Einwohnern gewichtete Durchschnitt der 7-Tages-Inzidenzen nun jedoch über dem Schwellenwert liegt (siehe Corona-Ampel unten), dürfen wir gespannt sein, ob es heute nicht noch eine böse Überraschung gibt…

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Sechzig um Sieben: Vom Olympiastadion, der Bild-Zeitung & verschwiegenen Nachrichten

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Als am gestrigen Nachmittag die Nachricht kam, dass die Landeshauptstadt München die Anzahl der Zuschauer auf 10% der Stadionkapazität begrenzt und darum die Hälfte der Löwenfans die sich am Vormittag ein Ticket für das Spiel gegen Lübeck gesichert hat leer ausgehen wird, da wurde es unruhig in den Kommentarspalten: Viele schimpften auf die Stadt, einige holten den Alu-Hut heraus und nicht wenige äußerten ihr Unverständnis darüber, dass der TSV 1860 in Pandemie-Zeiten nicht ins Olympiastadion ausgewichen ist: Dort wären wenigstens 6900 Zuschauer möglich.

Ausgerechnet das Oly: sechzger.de hatte dies in Pandemiezeiten selber schon ins Gespräch gebracht – genauer gesagt erstmalig am 16.07.20 und zwar genau aus den Gründen der reduzierten Kapazität:

https://sechzger.de/sechzig-um-sieben-bedeutung-des-dfl-dfb-leitfadens-zur-wiederzulassung-von-stadionbesuchern-fuer-den-tsv-1860/

Allerdings haben wir es in den darauffolgenden Artikeln selber wieder ad acta gelegt, aus den Gründen die wir wegen der gestrigen Diskussionen gerne noch einmal darlegen:

Zum einen ist man zum damaligen Zeitpunkt im DFL-Leitfaden noch von einer Stadionauslastung von 33, 44 oder 50% ausgegangen und nicht von den gestern erstmalig aufgetauchten 10%.

Zum anderen glaubt doch niemand ernsthaft, dass der TSV 1860 über 10 000 Dauerkarten verkauft hätte – die Einnahmen hieraus sind für den Etat nicht unerheblich – wenn die Aussicht für die Käufer gewesen wäre „dafür darfst Du im Herbst/Winter ggf. in ein 10% gefülltes Olympiastadion“.

Rund 7000 mögliche Zuschauer bedeuten nämlich auch, dass einen über 60 000 leere Plätze “anlachen” – und die weiteste Entfernung zwischen Tribüne und Spielfeld beträgt im Oly 195 Meter (Wikipedia).

Sechzig im Herbst/Winter in einem 90% leeren Oly? Bitte nicht.

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Dann war da noch die Bild-Zeitung, deren Verkaufszahlen in München dramatisch eingebrochen sind und die z.B. im Jahr 2018 täglich noch rund 26 000 Exemplare absetzte (zum Vergleich: tz oder SZ bringen es jeweils auf eine Auflage von rund 83 000).

Diese schrieb in ihrer gestrigen Ausgabe „Der irre Löwen-Plan mit fremden Begleitern“ und „Diese Idee ist irre, Löwen!“. Man stört sich daran, dass 3er oder 4er Gruppen gebildet werden müssen, was ggf. bedeutet dass einzelne Löwen-Fans sich ggf. fremde Begleiter suchen müssen.

Die Realität ist freilich eine andere: Die meisten uns bekannten Löwenfans wären ohnehin in eher größeren Gruppen unterwegs – und selbst bei den mit fremden gebildeten Gruppen ist eine Infektion mit Mund-Nasen-Schutz, nebeneinander sitzend unter freiem Himmel ungefähr so wahrscheinlich wie ein Lotto-Sechser.

Zur Erinnerung: In einem ungelüfteten Wirtshaus dürfen mehr Leute  an einem Tisch ohne Maske zusammen sitzen und die meisten Infektionen derzeit im Münchner Raum kommen von größeren Familienfeiern.

„Witziges“ Detail am Rande: Da in der Stadt München derzeit Feiern in geschlossenen Räumen nur bis 25 Personen erlaubt sind, im Landkreis München aber 100 Leute bei privaten Feiern in geschlossenen Räumen feiern dürfen, finden entsprechende Feiern von Münchnern derzeit überwiegend im Münchner Landkreis statt – und die Infektionszahlen gehen dann in der Stadt in die Höhe.

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/corona-pandemie-familienfeiern-treiben-infektionen-an-1.5058353

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Last but not least haben wir festgestellt, dass in einem bekannten Blog rund um den TSV 1860 üblicherweise jedes noch so winzige Detail rund um den TSV 1860 steht und dass insbesondere vor ein paar Monaten jede Bürgerversammlung rund um den geplanten Sechzgerstadion-Umbau beworben wurde, Horrorszenarien von Anwohnern die gegen Ausbau klagen würden wurden an die Wand gemalt und vorsichtshalber auch noch die Adresse und Fristen genannt, wo und bis wann man denn einen evtl. Einspruch einlegen könnte.

Der gestrige Artikel der Abendzeitung – es gibt keinen einzigen Einspruch gegen den Umbau – ist dann vermutlich in der Hektik des Tages untergegangen. Das kann auch Profis mal passieren, aber wir helfen gerne weiter und weisen darum an dieser Stelle noch einmal darauf hin. Damit es diesmal nicht untergeht, sind wir über ein zahlreiches teilen natürlich dankbar.

PS: Der Löwe trainiert heute am Nachmittag – natürlich ohne Zuschauer. Im Löwenstüberl gibt es Brokkoli-Cremesuppe mit Brezn-Croutons (5,10 Euro) und Cordon Bleu mit Kartoffelsalat (8,80 Euro).

Sechzig@18:60: Stadionausbau +++ Tickets gegen Lübeck +++ 10% oder 20% ?+++ … ein verrückter Tag in der Übersicht

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TSV 1860 München Nachrichten zum Feierabend kompakt; Bild von der Westkurve im Grünwalder Stadion

Das war heute kein Tag wie jeder andere im Leben so manchen Löwenfans…Dass alle wichtigen Ereignisse des Tages nur indirekt mit dem Geschehen auf dem grünen Rasen und dem kleinen Lederball zu tun hatten, ist überaschend, aber für die Anhänger in weiß und blau durchaus nichts völlig Ungewohntes. Dass der Tag für den einen oder anderen eine emotionale Achterbahnfahrt bedeutete… Geschenkt – das kennt der Löwenfan ebenfalls zur Genüge. Und das wiederum nicht selten dann doch wieder vom Geschehen auf dem grünen Rasen.

Aber der Reihe nach:

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Keine Einwände gegen den Ausbau des Sechzgerstadions
Der Tag begann mit der überaus erfreulichen Meldung der Abendzeitung und einem dazu passenden Kommentar von Lokalchef Felix Müller, dass gegen den Bauvorbescheid bezüglich des Umbaus des Sechzgerstadions in der festgesetzten Frist kein einziger Einwand vorgebracht worden ist. Ein wichtiger und erfreulicher Schritt hin zu einer dauerhaften Löwenheimat in Giesing, der kurz nach dem Erscheinen des Artikels in der AZ auch gleich von uns aufegriffen und mit unseren eigenen Überlegungen zum Thema ergänzt wurde. Z.B. mit der Erinnerung an die Szenarien, die ein Blog im Löwenumfeld, aber auch die allseits geschätze Boulevardzeitung mit den vier Buchstaben in der Vergangenheit immer wieder an die Wand gemalt hatten. Von Anwohnerprotesten und Klagewellen war da die Rede, davon dass das städtische Vorhaben schon am Widerstand der Giesinger Bürger scheitern würde. Errare humanum est! Uns soll’s Recht sein!

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Ticketverkauf gegen Lübeck läuft mit Hindernissen an…
Nur gut zwei Stunden später begann dann – pünktlich um 9.00 Uhr – der Onlineregistrierungsprozess für die rund 10.000 Dauerkartenbesitzer für das Spiel der Löwen am kommenden Samstag gegen den VfB Lübeck. Oder zumindest für jene Fans unter den 10.000, die ein Löwenspiel im kleinen Kreis und unter den aktuellen Bedingungen (Maskenpflicht auf den Stehplätzen, Besuch nur in Rudeln zu drei oder vier Personen und Abstand zu allen anderen Rudeln, …) für erlebenswert erachten. Unter dem großen Ansturm zeigte das Online-Ticketsystem erwartungsgemäß die bekannten Schwächen, raubte dem einen oder anderen Fan durchaus den einen oder anderen Nerv, wenn einkopierte Kundennummern nicht akzeptiert wurden und der Abschluss der Kartenbestellung einfach nicht zielführend erreicht werden konnte…

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…aber die Mitarbeiter im Hintergrund tun, was sie können
Nach unserem Eindruck wurden im Laufe des Tages sehr viele Löwenfans, die eine Rückkehr in den Giesinger Fußballtempel herbeisehnen, (zunächst – dazu unten mehr) zufrieden gestellt. Dies ist nicht zuletzt dem Engagement der verantwortlich Handelnden zu verdanken. Stellvertretend hervorheben möchten wir an dieser Stelle gerne drei Personen, die – nach unserer Beobachtungen – heute wirklich Übermenschliches geleistet haben: Angelika Frisch und ihr Team vom Kartenvorverkauf, die im Hintergrund wichtige administrative Arbeit leistete, um einen möglichst reibungslosen Ablauf des ganzen Projekts zu gewährleisten. Basti Weber, der rund um die Uhr als Fanbeauftragter (telefonischer) Ansprechpartner für die Fans war und seine “rechte Hand”, den ehrenamtlich aktiven Christian Poschet, der bereits seit gestern auf facebook die vielen Fragen und Kritikpunkte der Fans am Konzept des Vereins beantwortet(e). Vielen Dank für Euren Einsatz!

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Pressemeldung der Stadt: Doch nur 1.500 Fans am Samstag im Stadion
Die kalte Dusche erfolgte dann am Nachmittag, als die Stadt München in ihrer Pressemeldung zu den aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus’ eine Zahl ins Spiel brachte, die nicht wirklich mit den beschrieben Ereignissen vom Vormittag bei 1860 harmonierte: Der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) unter Leitung von Oberbürgermeister Dieter Reiter habe beschlossen, – so hieß es in der Meldung – dass die Spiel des TSV 1860 und von Türk Gücü am Samstag mit Zuschauern stattfinden dürften, “…allerdings nur mit maximal zehn Prozent der jeweiligen Stadionkapazität.” Nach Adam Riese sind das in unserem Fall 1.500 anstatt der angedachten 3.000 Fans. Die anfängliche Hoffnung, dass hier lediglich ein Fehler in der kommunizierten Zahl liegen könnte, zerschlug sich um kurz vor halb fünf, als der TSV 1860 in einer Pressemeldung sein Unverständnis über die willkürliche Festlegung von 1.500 zugelassenen Zuschauern zum Ausdruck brachte. Wie es nun weitergeht, mit dem Problem, dass von 3.000 Löwenfans, die eigentlich ein Anrecht auf einen Stadionbesuch am Samstag erworben haben, nach Meinung der Behörde nur die Hälfte rein darf ins Stadion, ist zur Stunde – keine 70 Stunden vor dem Kickoff gegen Lübeck – völlig unklar.
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Wir bleiben für Euch am Ball! Spätestens morgen früh um Sieben.

Sensationell: TSV 1860 erfährt aus den Medien, wieviel Zuschauer die Stadt beim Heimspiel genehmigt

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Geisterspiele: Keine Stadionauslastung auf Giesings Höhen

Die Lage schien eigentlich die letzten Wochen vollkommen klar in der Frage “Zuschauer beim TSV 1860 – ja oder nein”: Ist die 7-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen unter 35, dürfen 20% der Stadionkapazität genutzt werden. Ist sie über 35, dürfen keine Zuschauer rein.

Darauf hat der TSV 1860 seit Wochen hingearbeitet und unter diesen Vorgaben wurden dann heute auch 20% der Karten für das Lübeck-Spiel am Samstag verkauft. Für jeden erfolgreichen Käufer heute war klar: Ist der Wert höher, ist das Spiel ohne Zuschauer – ist er niedriger, bin ich dabei.

Doch dann kam heute die Entscheidung der Stadt München: Da sich der Wert im Grenzwert bewegt, dürfen 10% der Kapazität rein. Also 1500 – und zu allem Überfluss erfuhr der TSV 1860 diese Erfahrung auch noch aus den Medien. Zu einem Zeitpunkt, als bereits alle 3000 möglichen Karten verkauft waren.

Klar ist: Es dürfen 1500 Löwen am Samstag rein – das ist besser als ein komplettes Geisterspiel.

Klar ist aber auch: 1500 die heute morgen dachten “wir sind im Falle eines Falles dabei” werden vom TSV 1860 die Nachricht bekommen, dass sie nicht dabei sind. Welche das sein werden und wie diese Entscheidung getroffen werden wird? Man kann davon ausgehen, dass die Verantwortlichen hier Kopfschmerzen haben.

Woran liegt´s? An einer katastrophalen Informationspolitik der Landeshauptstadt München und willkürlichen Entscheidungen, die niemand mehr mit gesundem Menschenverstand nachvollziehen kann:

Das Konzept das TSV 1860 war und ist schlüssig und ausgereift, die eingeplanten Abstandsflächen ausreichend, Infektionen unter freiem Himmel bzw. in Fußballstadien sind bis heute keine bekannt.

Die heutige Festlegung auf 1500 Zuschauer wird vermutlich nicht eine Corona-Infektion verhindern. Die Politik-Verdrossenheit und das Unverständnis gegenüber staatlichen bzw. städtischen Maßnahmen wird jedoch steigen.

Dem TSV 1860 bzw. den Verantwortlichen kann man an dieser Stelle keinen Vorwurf machen. Lange Gesichter wird es trotzdem bei einigen Löwenfans geben. Nicht nur bei denen die heute morgen nicht zum Zug kamen – sondern auch noch bei 1500 anderen. Schade und unnötig.

Der TSV 1860 sagt “DANKE”

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TSV 1860 Danke

Dass sich ein Fußballverein bedankt, kommt öfters vor: Meist bedankt man sich bei einem verdienten Spieler, Trainer, Betreuer oder natürlich “bei den besten Fans der Welt”. Letzteres ist natürlich eine Farce, wenn wir nicht gerade vom TSV 1860 reden – denn die besten Fans sind dort daheim. Löwensache.

Der TSV 1860 bedankt sich dieses mal jedoch bei denen, die üblicherweise zu kurz kommen: Einen weiß-blauem Blumenstrauß und eine “Danke”-Karte gab es für die Frauen der Spieler, Trainer und Betreuer – der Text auf der Karte war folgender:

Deine Rolle und die damit einhergehende Verantwortung als Angehörige eines Mitarbeiters des TSV 1860 München ist nicht immer einfach. Nicht nur in der Corona-Zeit bist du ein wichtiger Teil unseres Vereins, da Du durch Deine bedingungslose Unterstützung eine der Heldinnen bist, die leider oft viel zu kurz kommen. Du bist eine der nicht immer sichtbaren Säulen, die unsere löwenstarken Männer stützen. Eine der Heldinnen, denen nie ausreichend gedankt wird. Das möchten wir heute einmal von Herzen tun. Danke für Deine Unterstützung, danke für Dein Verständnis, danke für Dein Löwen-Herz!
Mit weiß-blauen Grüßen

Unterschrieben worden sind die Karten von Günther Gorenzel und Marc-Nicolai Pfeifer, den beiden Geschäftsführern des TSV 1860 München. Eine schöne Geste, gerade in diesen stressigen Zeiten.

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