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Happy Birthday, Fußballgott! Sechzger.de gratuliert!

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3 . Liga Fussball TSV 1860 MŸnchen Saison 2020 / 2021 Foto: sampics / Stefan Matzke / Pool

Sascha Mölders wird heute 36 Jahre jung!

Das perfekte Geburtstagsgeschenk

Wer mithelfen will, dass der heutige Ehrentag für unser Löwen-Geburtstagskind ein ganz besonderer wird, der hat noch bis genau 18.60 Uhr die Möglichkeit dazu. Die Sache ist eigentlich ganz einfach: Unter diesem Link das Tor Nummer 3 als Tor des Monats Februar auswählen und somit für Sascha Mölders’ 2:1 gegen Haching stimmen. Wäre es nicht wunderbar, wenn sich unser Mannschaftskapitän gegen Dortmunds Erling Haaland oder den Torwart (!) von Liga-Konkurrent Ingolstadt durchsetzen könnte und demnächst die begehrte Trophäe in der ARD-Sportschau überreicht bekäme? Auch Löwendompteur Michael Köllner rief in der LÖWENRUNDE vor dem Spiel gegen Dresden dazu auf, für seinen Kapitän abzustimmen: “Ich hoffe, dass alle Löwenfans für das Tor stimmen!” Also, auf geht’s, liebe Leser! Noch ist Zeit.

Mölders – der Dienstälteste

Üblicherweise wird an dieser Stelle der bisherige fußballerische Werdegang des Jubilars in kurzen Worten nachgezeichnet. Der jeweilige Akteur wird damit dem einen oder anderen Anhänger auch noch etwas näher vorgestellt. Dies wäre bei Sascha Mölders aber zum einen ein ziemlich langer Text, zum anderen ist das wohl auch gar nicht nötig.

Unser Fußballgott ist, was die Zugehörigkeit zur ersten Mannschaft anbelangt, das mit Abstand dienstälteste Mitglied des aktuellen Löwenkaders. Am 1. Januar 2016 wurde er – zunächst bis zum Saisonende – vom FC Augsburg zu 1860 ausgeliehen. Zum Auftakt in die Saison 2016/17 wechselte er dann für eine Ablöse von 150.000 Euro ganz an die Isar. Nach dem bitteren Doppelabstieg in die Regionalliga Bayern im Sommer 2017 blieb Mölders den Löwen treu und trug mit 19 Treffern maßgeblich zur Meisterschaft bei. Und mit weiteren drei Toren im Relegationskrimi gegen Saarbrücken zur sofortigen Rückkehr in den Profifußball.

Mölders – der Anführer des Löwenrudels

Eigentlich soll man an so einem Tag nicht drauf herumreiten, aber Sascha Mölders ist mit seinen stolzen 36 Lenzen der mit Abstand älteste Löwe im Rudel. In dieser Saison standen bereits vier Kollegen in weiß-blau auf dem Platz, die maximal halb so alt sind, wie ihr Anführer. Vom im Herbst 2019 einige Wochen lang als defintiv bezeichneten Rückzug vom Profifußball zum Saisonende ist die Nummer neun heute weit weg. Ein Spieler, der soviel Herz- oder besser sogar Fanblut in sich trägt, wie Mölders kann und will seine Karriere nicht mit Geisterspielen beenden. Insofern kann man davon ausgehen, dass er (mindestens) noch eine Saison dranhängt. Es ist ein Wunsch, den wir Fans mit dem heutigen Geburtstagskind gemeinsam haben: Dass nämlich in naher Zukunft endlich wieder Menschen die Ränge der Stadien bevölkern und seine Tore bejubeln. Dies und vor allem ein verletzungsfreies Karrierefinale wünschen wir ihm von ganzem Herzen!

Ois Guade und Prost, Sascha!

FOTO: TSV 1860

TSV 1860 München gegen Dynamo Dresden live im Free-TV

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Dresden TSV 1860 München Free-TV

Bereits zwei Spiele von Sechzig München wurden im März vom Bayerischen Rundfunk ausgestrahlt. Nun wird auch die Partie zwischen dem TSV 1860 München und Dynamo Dresden im Free-TV übertragen.

TSV 1860 München – Dynamo Dresden im Free-TV

Das Spitzenspiel am 29.Spieltag der 3.Liga 2020/21 überträgt Magenta Sport kostenlos für alle. Vor- und Nachberichte sowie die komplette Partie sind dabei ohne Abo und ohne Registrierung zu sehen. Bei MagentaTV ist das Spiel auf Kanal 330 empfangbar. Außerdem wird der 3.Liga-Knaller im Stream übertragen.

Hinspielniederlage für Sechzig München

Im Hinspiel konnte sich Dynamo Dresden am 10.Spieltag knapp mit 2:1 gegen den TSV 1860 München durchsetzen. Den Führungstreffer durch Philipp Steinhart egalisierte zunächst Ex-Löwe Stark, ehe Königsdorffer in der 2.Halbzeit den Siegtreffer erzielen konnte. Dresden blieb in der Folge in weiteren sieben Partien ungeschlagen und liegt seit dem 14.Spieltag mit einer kurzen Unterbrechung auf dem 1.Platz der 3.Liga.

Serverprobleme bei Magenta Sport

Als Magenta Sport das letzte Mal ein Spiel des TSV 1860 München für alle kostenlos im Free-TV zeigte, dürften die Löwenfans noch gut in Erinnerung haben. Bereits bei den Vorberichten zur Partie in Kaiserslautern war der Streaming-Dienst nicht mehr zu erreichen. Viele Fans drückten in den sozialen Medien ihren Unmut darüber aus. Spätestens ab der zweiten Halbzeit war das Spiel dann aber wieder problemlos für alle zu empfangen.

Immer eine gute Wahl: der sechzger.de-Liveticker

Neben dem Free-TV Angebot könnt ihr das Spiel zwischen dem TSV 1860 und Dynamo Dresden natürlich auch wieder im sechzger.de-Liveticker verfolgen. Anstoß ist am Montag, den 22.03.2021 um 18:60 im Sechzgerstadion. Bilder und Infos rund um das Duell gibt es ab dem Nachmittag.

Um die Zeit bis zum Anpfiff zu überbrücken, empfehlen wir euch unseren Vorbericht mit einem Rückblick auf die bisherigen Duelle mit der SG Dynamo Dresden. Taktisch Interessierte werden in der TAKTIKTAFEL fündig. Dieses Mal liegt der Fokus auf der Spielweise des Tabellenführers.

Sechzig @18:60: Der Start ins Wochenende beim TSV 1860 München

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TSV 1860 München News am Abend

Guten Abend, Löwenfans! Die Kalenderwoche Nummer 11 neigt sich ihrem Ende entgegen und das Wochenende steht vor der Tür. Wir fassen euch die heutigen Meldungen rund um den TSV 1860 München zusammen und haben außerdem alle News vom eV und der 3.Liga für euch parat.

Erfolg und der TSV 1860 München

Anstelle von Sechzig um Sieben beschäftigte Stephan Tempel sich heute Morgen mit der Frage, inwiefern Erfolg für einen Fan vonnöten ist. Ganz von der Hand zu weisen ist diese Aussage sicherlich nicht, aber im Bezug auf den TSV 1860 München gelten hier wohl noch andere Gesetze. Wirklich erfolgreich ist unser Verein in letzter Zeit tatsächlich nicht gewesen. Wobei – je nach persönlicher Sichtweise und Anspruchshaltung stellt auch der Aufstieg und der bisherige Saisonverlauf durchaus einen Erfolg dar.

Die Erwartungshaltung und Experten

Nahtlos daran schließt sich ein Artikel von Stefan Kranzberg an, der sich unter anderem mit dem aktuellen Saisonverlauf beschäftigt. Platz 4 nach 28 Spieltagen mit 45 Punkten, da hat der ein oder andere Journalist Anderes erwartet. Selbst wenn diese Platzierung vorausgesagt wurde, wird durch die restliche Berichterstattung und vor allem die Kommentare darunter nicht gerade positive Stimmung im Vereinsumfeld erzeugt.

Die Analyse der Partie gegen den VfB Lübeck in der TAKTIKTAFEL

Kommen wir zurück zum aktuellen Tagesgeschehen beim TSV 1860 München. Dank der Englischen Woche geht es zurzeit Schlag auf Schlag und heute analysierte Bernd Winninger das 0:0 in Lübeck in der TAKTIKTAFEL. Unter anderem wird beantwortet, wie das Unentschieden zustande kam und ob auch ein Auswärtssieg möglich gewesen wäre.

Pressekonferenz des TSV 1860 vor dem Spiel gegen den Tabellenführer

Vergangenheit und Zukunft liegen nah beieinander, denn am Montag ist Ligaprimus Dynamo Dresden zu Gast auf Giesings Höhen. In der heutigen LÖWENRUNDE gab sich Günter Gorenzel kämpferisch und Michael Köllner konnte gute Nachrichten aus dem Lazarett verkünden.

Fragen an den Vorstand der ARGE

Bereits gestern berichteten wir über einen Fragenkatalog, der an die Vorstandschaft der ARGE des TSV 1860 gerichtet wurde. Der Löwenfanclub Blue Power Binatal hat die Fragen formuliert, genauer gesagt der Vorsitzende Robert Guhr. Ob die Fragen bereits beantwortet wurden (oder jemals werden), ist aktuell nicht bekannt.

News vom TSV 1860 eV

Ehemaliger Präsident verstorben

Bereits letzten Freitag schied der ehemalige Präsident Albrecht von Linde aus dem Leben. Trotz einer schwierigen Amtszeit hielt er den Löwen weiterhin die Treue. Möge er in Frieden ruhen!

Skilöwe auf Platz 2

Nicht ganz zu Platz 1 hat es für die deutschen Skifahrer gereicht. Beim Weltcup-Finale im Paralell-Event fuhren sie auf den 2.Rang. Mit dabei war auch ein Skilöwe des TSV 1860 München. Linus Straßer ist dann am Sonntag noch einmal im Slalom gefordert. Nach diesem Wochenende ist die Saison dann beendet.

 

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News aus der 3.Liga

Rostock vor Zuschauern

Seit gestern ist es offiziell. Hansa Rostock darf am morgigen Samstag gegen den Halleschen FC vor Anhängern spielen. 777 Zuschauer sind zugelassen. Diese müssen alle in Rostock wohnhaft sein und vor Betreten des Stadions einen Corona-Schnelltest durchführen.Es ist das erste Spiel seit Ende Oktober in Deutschland, das nicht vor komplett leeren Rängen ausgetragen wird. Der Verein ist sich seiner Vorreiterrolle bewusst und will dazu beitragen, nach und nach wieder für Normalität zu sorgen.

Sportchef von Unterhaching mit Auszeit

Claus Schromm, der sportliche Leiter der SpVgg Unterhaching nimmt sich bis zum Sommer eine Auszeit. Über die Hintergründe ist derzeit nichts bekannt. Im Anschluss wollen sich die Verantwortlichen zusammen setzen und darüber entscheiden, wie es weitergeht.

Startschuss für den 29.Spieltag

Das Wochenende wartet mit einigen interessanten Duellen im Tabellenkeller auf. Zunächst aber bildet die Partie zwischen Saarbrücken und Viktoria Köln den Auftakt zum 29.Spieltag in der 3.Liga. Anstoß im Ludwigsparkstadion ist um 18:60 Uhr.

 

TSV 1860: Von Erwartungen, Prognosen und vermeintlichen Experten…

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Saarbrücken TSV 1860 20.02.21 2:1

Der TSV 1860 München steht nach 28 Spieltagen der 3. Liga auf einem ausgezeichneten vierten Tabellenplatz. Eigentlich Grund genug für eitel Sonnenschein, möchte man meinen, doch gerade jetzt im Saisonendspurt scheint die Stimmung etwas zu kippen. Woran das liegt, ist schwer nachzuvollziehen. Sind es zu hohe Erwartungen im Umfeld der Löwen? Oder gar vermeintliche Experten, die durch ihre ständigen Forderungen und anhaltende Kritik für Unruhe bei 1860 sorgen?

Pessimistisches Umfeld beim TSV 1860

Bereits nach der 1:2-Niederlage gegen Dynamo Dresden im Hinspiel äußerte sich Trainer Michael Köllner diesbezüglich vielsagend:

“Ich kann gerne nochmal an die Phase Ende Juli, Anfang August erinnern. Da haben uns viele – auch unsere eigenen Fans – als Abstiegskandidaten gehandelt. Wir haben nicht viele Transfers gemacht, haben 17 Spieler verloren. Von demher sind wir gut unterwegs. Dass wir nicht Woche für Woche auf Top-Niveau spielen, war klar. Wir müssen Schritt für Schritt unseren Weg weitergehen.”

Zur Erinnerung: Damals stand der TSV 1860 auf Platz 2 der Tabelle, wobei einige Mannschaften (z.B. Rostock und Türkgücü) coronabedingt noch Nachholspiele zu absolvieren hatten.

Einmal Boulevard, immer Boulevard

Schon damals klang also leise Kritik am Schwarzweiß-Denken im Umfeld der Löwen aus den Worten des Trainers. Und wer mag es ihm verdenken? Natürlich gibt es so etwas nicht nur beim TSV 1860, aber in Giesing scheint dieses Phänomen schon ganz besonders ausgeprägt. Dazu tragen natürlich auch die Medien ihr Scherflein bei. Dass der Boulevard auf jede Negativmeldung anspringt, verwundert dabei nicht. Und wie heißt es so schön: Einmal Boulevard, immer Boulevard! Da hilft es auch nichts, dass der bislang erfolgreichste Blogger im Löwenkosmos auf der heutigen Pressekonferenz großmütig erwähnte, er habe die Löwen ja vor der Saison auf “Platz 4-8” getippt. Hat er nachweislich. Dazu herzlichen Glückwunsch, denn so wird es wohl kommen.

Giesinger Schwarzweiß-Denken

Nun folgt jedoch das große “aber”: Die Berichterstattung dieses Bloggers ist geradezu das Stereotyp des Giesinger Schwarzweiß-Denkens. Euphorie und Weltuntergang liegen da schon verdammt nah beieinander und man wird den Eindruck nicht los, als würden sich im dortigen Kommentarbereich sämtliche Miesepeter und Schwarzmaler versammeln, die nur darauf warten, dass man ihnen etwas zum Zerreißen vorwirft. Good news are no news. Die Relation der Anzahl der Kommentare zu positiven Meldungen im Vergleich zu jenen bei negativen Meldungen spricht Bände. Zudem herrschte bis zu den Transfers von Stephan Salger und Richard Neudecker kurz vor dem Saisonstart durchaus eine negative Grundstimmung in der Berichterstattung. Ob dies gerechtfertigt war, muss jeder für sich entscheiden, spricht jedoch nicht unbedingt von Vertrauen des Journalisten in die Fähigkeiten der sportlichen Leitung. Diesen Eindruck konnte man im Übrigen auch nach der Winterpause gewinnen, als des Öfteren darauf hingewiesen wurde, Günter Gorenzel habe es versäumt, personell nachzulegen, um beispielsweise den verletzten Quirin Moll zu ersetzen oder einen weiteren Stürmer zu verpflichten.

Die Meinung von Experten…

Just dieser ehemalige Boulevard-Journalist stellte Gorenzel heute in der Löwenrunde die Frage, wer denn eigentlich die Mannschaft vor der Saison so schlecht eingeschätzt habe. Wie oben bereits erwähnt, habe er ja Platz 4-8 vorausgesagt. Respekt! So äußern sich nur wahre Experten! Dass er jedoch den 1. FC Kaiserslautern auf Platz 2 und Viktoria Köln auf Platz 3-6 getippt hatte, hat er da leider vergessen zu erwähnen.

Aber wie dem auch sei: Michael Köllner und Günter Gorenzel haben in der laufenden Saison aus der Not eine Tugend gemacht. Mit einem Etat, der gerade so im Mittelfeld der 3. Liga angesiedelt ist, haben sie ein Team zusammengestellt, das oben mitspielt und das noch immer sehr realistische Chancen besitzt, sich als Tabellenvierter für den DFB-Pokal zu qualifizieren.

Kaderplanung bei 1860 schreitet voran

Nach den Vertragsverlängerungen von Sascha Mölders, Daniel Wein und Semi Belkahia darf man gespannt sein, welche Spieler auch in der kommenden Saison das Löwentrikot tragen werden.

“Wir können ohne Druck aufspielen, ganz befreit aufspielen. Im Wesentlichen wissen die Jungs, wohin die Reise für sie individuell geht.”

Wir sind optimistisch, dass Gorenzel und Köllner auch für die kommende Spielzeit eine schlagkräftige Truppe zusammenstellen werden, die uns viel Freude bereiten wird. Bisher hat das bestens funktioniert!

Heute vor 60 Jahren: Brunnenmeier schießt TSV 1860 zum Sieg

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TSV 1860 Löwen Historie

Am heutigen Freitag wurde Peter Grosser, einer der Meisterlöwen von 1966, in Unterhaching beerdigt. Im Löwenhimmel wurde er u.a. von Rudi Brunnenmeier im Empfang genommen, mit dem er eine Ära beim TSV 1860 München geprägt hatte. Heute vor 60 Jahren, am 19.03.1961, traf Brunnenmeier zweimal und führte die Löwen zu einem hart umkämpften 3:2-Erfolg über den 1. FC Schweinfurt 05.

Oberliga Süd 1960/61

Im Sommer 1960 war Brunnenmeier vom SC Olching an die Grünwalder Straße gewechselt und spielte gleich in seiner ersten Saison beim TSV 1860 groß auf. 29 Spiele absolvierte der Teenager in der Oberliga Süd und erzielte dabei 23 Treffer. Damit wurde der spätere Nationalspieler direkt Torschützenkönig.

Für mehr als Platz 6 sollte es für die Löwen in der Oberliga dennoch nicht reichen. Mit 32:28 Punkten lag man zum Saisonende satte 16 Punkte hinter Spitzenreiter 1. FC Nürnberd – und damals gab es ja noch zwei Zähler für einen Sieg. Den Stadtrivalen aus der Seitenstraße konnte man dennoch hinter sich lassen. Der FC Bayern schloss die Saison lediglich als Achter ab.

Wehrhafte Unterfranken

Am 26. von insgesamt 30 Spieltagen war der Zug nach oben für die Löwen längst abgefahren. In der Woche zuvor hatte der TSV 1860 mit 2:0 bei Waldhof Mannheim gewonnen und auch gegen den 1. FC Schweinfurt waren zwei Punkte fest eingeplant. Die Unterfranken wussten sich jedoch zu wehren und auch die schnelle Führung der Löwen durch Brunnenmeier (3.) brachte die Schnüdel nicht aus dem Konzept. Schweighöfer glich in der 14. Minute für Schweinfurt aus und so wurde den 6.000 Zuschauern im Grünwalder Stadion früh bewusst, dass das ein hartes Stück Arbeit für die Löwen werden würde.

Brunnenmeier trifft doppelt für den TSV 1860

Noch vor der Pause traf Reuter zum 2:1 für den TSV 1860, doch auch diesmal hatten die Gäste eine passende Antwort parat. Diesmal war es Gehling, der in der 69. Minute für den erneuten Ausgleich sorgte. Das letzte Wort hatte jedoch Rudi Brunnenmeier, der in der 75. Minute den Treffer zum 3:2-Endstand für die Löwen erzielte.

Der 1. FC Schweinfurt beendete die Spielzeit als Tabellen-14. und konnte den Abstieg somit abwenden.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Hans Hipp schenkte folgender Elf sein Vertrauen:

Hoffmann – Wagner, Pfanzelt – Rahm, Ettlinger, Simon – Heiß, Reuter, Brunnenmeier, Fallisch, Auernhammer

Tore:
1:0 Brunnenmeier (3.), 1:1 Schweighöfer (14.), 2:1 Reuter (35.), 2:2 Gehling (69.), 3:2 Brunnenmeier (75.)

Statistik auf sechzger.de

In Sachen Statistik rund um den TSV 1860 verweisen wir wieder sehr gerne auf das Löwen Kompendium von Thorsten Ruinys. Doch auf sechzger.de gibt es eine umfangreiche Statistik-Sektion, bei der Ihr Eure besuchten Spiele eintragen und Fotos hinterlegen könnt.

TSV 1860: Ehemaliger Präsident Dr. Albrecht von Linde verstorben

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sam// Albrecht von Linde wurde in seinem Amt als Präsident von den Delegierten bestätigt 39. Ordentliche Delegiertenversammlung des TSV 1860 München Copyright by : sampics Photographie Bierbaumstrasse 6 81243 München TEL.: ++49/89/82908620 , FAX : ++49/89/82908621 , E-mail : sampics@t-online.de Bankverbindung : Hypovereinsbank München Konto : 1640175229 , BLZ 70020270 weitere Motive finden sie unter : www.augenklick.de

Der TSV 1860 München trauert um Dr. Albrecht von Linde. Der ehemalige Präsident des Vereins schlief bereits am 12. März 2021 im Alter von 77 Jahren in seinem Haus in Münsing am Starnberger See friedlich ein.

Präsident des TSV 1860 München

Bereits im Jahr 1980 wurde Albrecht von Linde Mitglied bei den Löwen. 27 Jahre später wählte ihn der Aufsichtsrat zum Nachfolger von Alfred Lehner als Präsident des TSV München von 1860 e.V.! Seine Vizepräsidenten waren zunächst Otto Steiner und Karsten Wettberg. Steiner wurde nach seinem Rücktritt durch Franz Maget ersetzt.

Dr. Albrecht von Linde verstorben

Die Amtszeit von Albrecht von Linde war durch interne Querelen und Konflikte geprägt, die in der fristlosen Kündigung von GmbH-Geschäftsführer Dr. Stefan Ziffzer gipfelten. Kurze Zeit später erklärte von Linde am 26. Mai 2008 seinen Rücktritt als Präsident des TSV 1860. Das Ende seiner 14-monatigen Amtszeit kommentierte er Jahre später in der tz mit Erleichterung.

“Das war alles schon sehr beanspruchend. Ich bin mit Gedanken an 1860 aufgewacht und ins Bett gegangen.”

Trotzdem blieb der Unternehmer seinen Löwen bis zu seinem Tode treu. Neben dem Werner-von-Linde-Sportfest besuchte er auch regelmäßig die Mitgliederversammlungen der Sechzger. Mit Albrecht von Linde hat der TSV 1860 einen großen Förderer und Freund des Sports verloren.

Bilder: TSV 1860 München e.V. / privat

TSV 1860 vs. Dynamo Dresden – LÖWENRUNDE aktuell: Grünes Licht für Neudecker

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Spitzenspiel in Giesing. Nur noch dreimal schlafen, dann kommt der Tabellenführer der 3. Liga, Dynamo Dresden zum Montagabend-Kräftemessen mit dem TSV 1860 nach München. Löwentrainer Michael Köllner stand schon am Freitag Mittag in der LÖWENRUNDE der Presse zu Fragen rund um das Duell mit den Sachsen zur Verfügung.

Der in Lübeck kurz vor Ende der 1. Halbzeit mit Adduktorenproblemen ausgewechselte Richard Neudecker steht für das Spiel gegen Dresden wieder zur Verfügung. Auch Daniel Wein kehrt nach seiner Verletzung aus der unmittelbaren Spielvorbereitung gegen Unterhaching heute ins Mannschaftstraining zurück.

Günther Gorenzel gab sich in seinem Eröffnungsstaement der Zoom-Pressekonferenz sehr kämpferisch: “Wir werden nun vom Druck befreit auf die Jagd gehen!” kündigte der Geschäftsführer für die letzten zehn Spiele an.

VfB Lübeck – TSV 1860 München in der TAKTIKTAFEL Analyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich Willkommen zur TAKTIKTAFEL Analyse des Spiels unseres TSV 1860 München beim VFB Lübeck.

Wie gewohnt kam unsere Elf mit dem 4-1-4-1 System auf den Platz. Der Trainer des VfB Lübeck, Rolf Landerl, schickte hingegen ein 4-4-2 mit einer Doppelsechs und hängender Spitze gegen den TSV 1860 München ins Rennen.

Die grundsätzlichen Heransgehensweisen vom VfB Lübeck und dem TSV 1860

Im Aufbauspiel setzten die Löwen nicht auf die dynamische Dreierkette wie gegen Halle, sondern spielten von hinten über eine asymmetrische Viererkette ins Mittelfeld. Lübeck setzte wie erwartet stark auf vertikales Spiel, mit dem das Mittelfeld schnell überbrückt werden sollte. Beide Ansätze funktionierten so gut es der Platz zuließ.

Gegen den Ball verschob sich das 4-1-4-1 der Löwen wie üblich zu einem 4-2-3-1. Diesmal übte wieder Neudecker bzw. nach dessen Auswechslung Tallig die Rolle als Box-to-Box Spieler aus.

Lübeck hingegen verteidigte mit zwei Viererketten tief vor dem eigenen Strafraum und ließ den Löwen kaum Platz, um vor und in der Box zu agieren. Damit hat die Mannschaft des TSV 1860 München schon während der ganzen laufenden Saison Probleme.

Die statistischen Werte des Spiels

TSV 1860 VfB Lübeck
Ballbesitz 60% 40%
Passgenauigkeit 80% 78%
Defensive Zweikampfquote 43,5% 48,5%
Schüsse 18 10
davon aufs Tor 6 5
PPDA* 11,14 14,76
*(zugelassene Pässe pro Defensivaktion)

 

Auswertung der nackten Zahlen

Passquote

Etwas verwunderlich in diesen Statistiken mutet die doch recht gute Passquote beider Teams an. Ich hätte, bevor ich die Zahlen bekam, mit allerhöchstens 75% bei beiden Mannschaften gerechnet. Wenn man das allerdings etwas weiter aufschlüsselt, findet man den Grund, warum die Gesamtquote bei den Sechzgern doch recht ordentlich erscheint. Von insgesamt 428 Pässen im Spiel spielten die Löwen 44 Rück- und 197 Querpässe. 108 dieser Querpässe spielten allein die Defensivspieler untereinander. Da quer und Rückpässe selten schief gehen, erhöht die große Anzahl dieser Art Pässe die generelle Erfolgsquote bei den Pässen beträchtlich.

Ballbesitz und Torschüsse

Damit aber nicht genug, denn es relativiert sich auch die hohe Ballbesitzquote der Löwen ein wenig. Ballbesitz mag grundsätzlich wichtig sein. Wer den Ball nicht hat, schießt kein Tor. Wer den Ball aber zu lange in der eigenen Hälfe hält und nicht genug Tempo ins Spiel bringt, gibt dem defensiv eingestellten Gegner Zeit, sich zu formieren. Nun könnte man argumentieren, dass der TSV 1860 München sowohl öfter insgesamt geschossen als auch öfter Schüsse aufs Tor abgegeben hat als der VfB Lübeck. Das ist ist einerseits richtig. Andererseits sind aber 8 der 18 Schüsse nicht aus dem Spiel heraus entstanden, sondern waren die Folge einer Standardsituation. Nur fünf von fünfundzwanzig ausgespielten Positionsangriffen endeten mit einem Schuss respektive mit Schüssen. Speziell im letzten Drittel hatten die Löwen wegen der zwei tiefen Ketten, die Lübeck vor dem Strafraum aufbaute, große Probleme in gute Schusspositionen zu kommen.

Die Chancen für 1860 gegen den VfB Lübeck

Es gab allerdings drei wirklich gute Chancen, um einen (oder mehrere) Treffer zu erzielen. Mölders` Schuss aus ca. 11 Metern zentral vorm Tor nach einer Ecke in der 49. Minute wird von Deters geblockt. In der 62.Minute war es ebenfalls Sascha Mölders, der nach Zuspiel von Tallig knapp rechts am langen Pfosten vorbei schießt. Die letzte große Chance hatte dann in der 89. Minute Semi Belkahia, der seinen Kopfball leider nicht druckvoll und auch nicht platziert genug auf den Kasten der Lübecker brachte. Das ist schade, aber leider nicht zu ändern.

Ein letzter Blick auf die Zahlen: die Zweikampfquote in der Verteidigung

Auf die Defensivzweikampfquote müssen wir, bevor ich das Fazit zum Spiel ziehe, auch noch kurz eingehen. 43,5% – der schlechteste Wert in dieser Saison. Im eigenen letzten Drittel haben wir sogar um 33% mehr defensive Zweikämpfe verloren als gewonnen. In den Bereichen davor haben die Löwen eine ausgeglichene Bilanz. Dass im Mittelfeld nur 35% aller Defensivzweikämpfe stattgefunden haben, ist natürlich der vertikalen Spielweise der Hausherren geschuldet.

Bei genauer Betrachtung der verlorenen Defensivzweikämpfe im eigenen letzten Drittel fällt auf, dass viele verlorene Defensivzweikämpfe zu guter Letzt doch noch Ballbesitz für unsere Löwen bedeuteten. Der Gegner wurde oft dermaßen gestört, dass beispielsweise der folgende Pass nicht ankam oder der Spieler sich so sehr verzettelte, sodass die Aktion mit Einwurf oder Abstoß endete. Von daher darf man diese Statistik absolut nicht dafür hernehmen, wo es gehapert haben könnte. Das Ergebnis von 0:0 mit nur maximal zwei echten Torchancen bei fünf Schüssen aufs Tor für die Lübecker legt das auch ganz klar dar.

Fazit zum 0:0 zwischen dem VfB Lübeck und 1860

Was bleibt zurück und was nehmen wir als Erkenntnis aus diesem Spiel mit? Zurück bleibt bei einigen Zuschauern am heimischen Fernsehgerät möglicherweise eine gewisse Enttäuschung so wie es mein Kollege Stephan Tempel in den Giesinger Gedanken formuliert hat.

Ich gebe zu: ich war nach dem Spiel nicht enttäuscht, ich war genervt. Das lag nicht daran, dass die Mannschaft nicht gekämpft oder nicht alles versucht hätte, was an diesem Tag in ihrer Macht stand. Ich war genervt von einigen Situationen im Spiel, in denen der ein oder andere Spieler eine gewisse Unkonzentriertheit aufwies.

Aber selbst dieses genervt sein ist, wenn man am nächsten Tag auf das Spiel schaut, nicht gerechtfertigt. Die angesprochenen Situationen haben bis auf zwei nur junge Spieler zu verantworten. Ich und auch sonst niemand kann von Spielern in diesem Alter verlangen über 90 Minuten hinweg immer höchste Konzentration auf den Platz zu bringen. Schon gar nicht nach so einem anstrengenden Tag. Viele blenden oft die Reisestrapazen aus. Die schlagen sich körperlich vielleicht nicht so nieder. Aber für die Konzentration ist, meiner Meinung nach, so ein Tag Gift. Es geht halt leider im Moment oft nicht anders. Bei Anreise am Spieltag mit dem Flugzeug muss man damit rechnen, dass sich das auf die Konzentration schlecht auswirkt. Nun haben die Spieler vier Tage zur Vorbereitung auf ein Abendheimspiel am Montag. Vielleicht sind da ja die Vorzeichen umgekehrt.

 

Unsere Datenquelle: wyscout

„Fans werden hauptsächlich durch Erfolg gemacht“. Auch beim TSV 1860 München?

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sechzger stadion tsv 1860 Grünwalder Stadion Stadt München
TSV 1860 - Osnarbrück, by CR-Fotos

„Fans werden hauptsächlich durch Erfolg gemacht“. Auch beim TSV 1860 München?

„Fans werden hauptsächlich durch Erfolg gemacht“ war neulich der Aufmacher für einen Artikel in einem großen TSV 1860-Blog. Um zu sehen, ob diese Aussage im Allgemeinen und für den TSV 1860 im Besonderen richtig ist, müssen wir an dieser Stelle etwas in die Tiefe gehen.

Ein Fan; Lateinisch: Fanaticus – von der Gottheit ergriffen, in rasende Begeisterung versetzt; Englisch:: fanatic – eifernd, sich rücksichtslos einsetzend, schwärmerisch) ist ein Mensch, der längerfristig eine leidenschaftliche Beziehung zu einem für ihn externen, öffentlichen, entweder personalen, kollektiven, gegenständlichen, abstrakten oder sportlichen Fanobjekt hat und in die emotionale Beziehung zu diesem Objekt Ressourcen wie Zeit und/oder Geld investiert – Wikipedia

Die lateinische Definition gefällt mir persönlich besser als die Englische. “Von der Gottheit ergriffen und in rasende Begeisterung versetzt” – das passt doch zu unseren Löwen. Auch wenn diese uns manchmal durchaus eher zum Rasen bringen anstatt uns in Begeisterung zu versetzen.

Den Satz mit der „emotionalen Beziehung“ und den „investierten Ressourcen wie Zeit und Geld“ kann vermutlich jeder Löwenfan unterschreiben.

Fan eines Vereins – wegen des Erfolgs?

Natürlich, Erfolg bringt Fans. Oder Zuschauer. Ein schönes Beispiel ist hier RB Leipzig. Wegen der “tollen” Tradition oder Vereinshistorie ist hier vermutlich kaum jemand zum Anhänger von RB geworden. Der Zuschauerschnitt lag in der sächsischen Metropole vor Corona bei rund 40 000. Das ganze rund zehn Jahre nach Gründung des „Vereins“. Beispiele, wo der Erfolg die Stadien füllt, gab und gibt es genug. Fraglich ist, ob auf diese Besucher die oben genannte Definition des Fan-Seins zutrifft.

Nicht umsonst gibt es auch das Wort “Erfolgsfan”. Bei den Löwen findet man davon eher weniger.

TSV 1860-Fan – wegen des Erfolgs?

Bei 1860 würde ich für einen Großteil der Fans die Frage „1860-Fan wegen des Erfolgs?“ verneinen. Sicherlich gibt es Leute, die zu Zeiten der Meisterschaft Fans von den Löwen wurden. Oder Löwen wurden, weil Vater oder Opa zu diesen Zeiten ihr Herz an die Löwen verloren hatten.

Tatsache ist aber, dass bereits zwei Jahre später in München die sportliche Wachablösung begann. Seit dem Jahre 1968 – also seit über fünfzig Jahren – gibt es in München einen Verein, der vor dem TSV 1860 steht. Die meiste Zeit davon eine, zwei oder sogar drei Ligen höher.

Gibt es nur noch Löwenfans aus der Generation 50+? Sicherlich nicht. Ich selber bin 43 Jahre alt. Löwen-Fan geworden in der Bayernliga-Zeit. Der Erfolg war damals nicht der ausschlaggebende Faktor. Dennoch, wenn ich heute ins Stadion gehe oder auswärts fahre, bin ich sogar noch einer vom älteren Semester. Die Löwen haben Nachwuchs – und das reichlich.

Nach dem Absturz in Liga vier – Rekordzahl bei den Mitgliedern

2017 stürzten die Löwen in Liga vier ab. Sie besannen sich auf ihre Wurzeln und kehrten zurück ins Städtische Stadion an der Grünwalder Straße. Im Volksmund war, ist und bleibt es das Sechzgerstadion. Raus aus einer modernen Arena, zurück ins Viertel nach Giesing. Tat das der Liebe der Fans zu ihren Löwen einen Abbruch? Im Gegenteil. Unzählige traten beim TSV 1860 München als Mitglied ein, sicherlich nicht wegen des Erfolges.

Wer den Erfolg über alles andere setzt, hat die DNA des TSV 1860 nicht verstanden

Natürlich, jeder möchte sportlich erfolgreiche Löwen. Nach dem Streifzug durch die Bundesliga, den Derbysiegen und den Fahrten im Europacup war die vierte Liga ein Stich in meine Löwenseele. Selbstverständlich wünsche ich mir sehnlichst, mit den Löwen wieder durch Europa zu reisen und Derbies gegen eine erste Mannschaft der Seitenstraßler zu gewinnen.

Mein Löwen-Fan sein hängt davon jedoch nicht ab. Mitgliederzahl und Dauerkartenverkauf sprechen eine deutliche Sprache, dass es bei vielen Tausend anderen ebenso aussieht. Sicherlich, andere Vereine haben mehr Anhänger, Mitglieder und Sympathisanten.

Die leidenschaftlicheren Fans, mit einer unerschütterlichen Liebe, Treue und Begeisterungsfähigkeit für einen traditionsreichen Verein hat der TSV 1860. Solange sich Menschen für diese Werte noch begeistern können, wird es immer genug Löwen-Fans geben. Fans, die diese Bezeichnung auch verdienen. Egal ob alte Kutte, junger Ultra, Stehhallen-Besucher oder Veteran auf der Haupttribüne.

Da sind tausende Löwen, die ihren Verein l(i)eben. Ihn zu etwas Besonderem machen. Diese Werte auch weiter vermitteln.

Wenn die Löwen ihre Werte nicht wegen dem vermeintlichen sportlichen Erfolg verkaufen. Wer das nicht kapiert, hat die DNA des TSV 1860 nicht verstanden!

 

ARGE 1860: Fanclubvorsitzender stellt unangenehme Fragen an Vorstand

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Bleiben die Kurven auch nach Corona leer? 1860
"Fußball gehört den Fans" - Bild von Anne Wild

Seit dem Rücktritt des langjährigen ARGE-Vorsitzenden Gerhard Schnell sind mittlerweile einige Tage ins Land gezogen. Bislang hat sich der TSV 1860 München nicht öffentlich zu den gegen Schnell erhobenen Anschuldigungen geäußert. Auch die ARGE oder Schnell selber haben dazu keine Stellungnahme abgegeben oder die Vorwürfe gar dementiert. Stattdessen wurde Richard Bartl von der ARGE-Führung zum neuen Interims-Vorsitzenden gewählt. Dass dieses Vorgehen nicht überall gut ankommt, zeigt ein Facebook-Post des Vorsitzenden des Löwenfanclubs Blue Power Binatal, Robert Guhr. Dieser schreibt sich reichlich Frust von der Seele und stellt dabei etliche berechtigte Fragen an den Vorstand der ARGE des TSV 1860.

Fragen an den Vorstand der ARGE des TSV 1860

Nachfolgend findet Ihr den Beitrag von Robert Guhr im Wortlaut. sechzger.de hat zum besseren Verständnis lediglich in einigen Passagen grammatikalische oder orthographische Korrekturen vorgenommen:

“An die Vorstandschaft der ARGE,
nachstehend einige Fragen mit der Bitte um Antwort:

  • Wieviel Mitglieder hat die ARGE aktuell?
  • Haben alle die Beiträge bezahlt?
  • Was ist ein “Vorstand auf Probe”?
  • Wie ist das Ergebnis der Probezeit?
  • Nach welchen Kriterien wurden die Mitglieder der Vorstandschaft bestimmt?
  • Weshalb übernehmen nicht gewählte Mitglieder der Vorstandschaft die Positionen des 1. und 2. Vorstands?
  • Sind alle Mitglieder der Vorstandschaft auch Mitglieder im Verein?
  • Sind oder waren Personen im Verteiler der ARGE-Vorstandschaft, die nicht der Vorstandschaft angehören und gehörten, dazu auch Pressestellen?
  • Warum wurden oder werden Regions-Sprecher nicht zeitnah informiert?
  • Was waren die Gründe für die Rücktritte, zum Beispiel vom 2. Vorstand?

Korrekte Vorgehensweise der ARGE?

  • Wer überprüft die Mitglieder und die Mitglieds-Nummern?

Die genaue Mitgliederzahl würde einen Einblick in die Arbeit der ARGE geben. Wenn Klarheit über den Eingang der Mitgliedsbeiträge herrschen würde, könnten Spekulationen und Gerüchte über das Vermögen der ARGE im Keim erstickt werden. Hier wäre vielleicht ein Bericht der Kassenprüfer hilfreich.

  • Angeblich gab es vorübergehend einen Vorstand zur Probe. Das sollte doch in einem Protokoll vermerkt sein? Auch das Ergebnis einer solchen Maßnahme würde alle Mitglieds-Vereine interessieren.
  • Nach welchen Kriterien werden die neuen Mitglieder bestimmt?

Dabei sollte vorzugsweise beachtet werden, dass es sich um Personen handelt, die Erfahrung in der Fanclub- und Vereinsarbeit haben. Eine Erläuterung kann die Spekulationen auf vereinspolitische Einstellungen ausschließen.

Zur besseren Verständigung mit den Mitgliedern:

  • Gewählte Personen haben das Vertrauen der Mitglieder bekommen. Momentan hat es den Anschein, als ob wieder gewisse Personen die Führung übernehmen würden. Sollte hier nicht darauf geachtet werden, keinen Verdacht zu streuen, dass die ARGE in eine bestimmte Richtung geführt werden soll?

Vor Jahren wurde einer Jahreshauptversammlung der ARGE durch Beschluss bestimmt, dass alle Regionsvorstände Mitglied beim e. V. sein müssen. Für Mitglieder der Vorstandschaft ist das laut Satzung Pflicht. Das sollte dringend bei der Bestimmung der Personalie beachtet werden.

Auch zur Klarstellung: Eine Mitgliedschaft in einen Fanclub ist nicht zwingend erforderlich – hiervon steht in der Satzung nichts.

Pikante Frage zum Email-Verteiler

Zum E-Mail-Verteiler: Natürlich ist eine Zusammenarbeit mit Presse und Beratern erforderlich. Aber der Verteiler der Vorstandschaft sollte diese Stellen nicht beinhalten, wie ich meine.

Öffentliche Statements sollten vielleicht besser im Nachhinein abgegeben werden – nachdem mit den Mitgliedsvereinen kommuniziert wurde. Die einzelnen Regionen sollten besser vor der Presse informiert werden, und nicht etwa ein Woche später.

Es wird immer einen negativen Beigeschmack haben, wenn unter Umständen einzelne Regionen oder Fanclubs aus der Presse ihre Informationen erhalten.
So kann vermieden werden, dass sich einzelne Mitglieds-Vereine benachteiligt fühlen und eine klare Transparenz könnte die Zusammenarbeit fördern.

Aufarbeitung des Schnell-Rücktritts

Niemand tritt ohne Grund zurück deshalb sollten doch die Ursachen aufgearbeitet werden, sofern dies möglich erscheint. Eine nicht gewählte Vorstandschaft lässt Platz für Gerüchte und Spekulationen. Die Informationen aus der Vorstandschaft zum aktuellen Status sind sehr dürftig, deshalb habe ich die ARGE-Seite mal durchgesehen.

Der Fanclub mit der Mitglieder-Nummer 900 fehlt, dafür ist die Nummer 600 doppelt vergeben. Um Irritationen zu vermeiden, sollte dieser Punkt noch einmal geprüft werden.

Notwendigkeit & Struktur der ARGE

Zum Abschluss:
Die ARGE ist ein wichtiger Teil der Fanarbeit, wenn auch in Zeiten von Corona nicht ganz so einfach. Vor allem wir kleinen Fanclubs brauchen die ARGE. Nicht als Druckmittel für Politik im Verein; bedauerlicher Weise ist in letzter Zeit jedoch dieser Eindruck entstanden.
Weil wir meiner Meinung nach die ARGE brauchen, sollte die Chance zur Umstrukturierung genutzt werden.

Bei Interesse würde ich gerne ein Modell, das allerdings eine Änderung der Satzung einbezieht, vorstellen. Entscheidend sollte aber die Meinung der Mitglieder sein.
Aber man sollte die neue Führung mit Bedacht wählen. Dazu gehört natürlich grundsätzlich auch die Einhaltung der Satzung.

Alle Aussagen (…) stellen meine persönliche Meinung dar und sollten nicht mit meinem Fanclub in Verbindung gebracht werden. Ich gehe davon aus, dass es als erster Vorstand auch in meiner Verantwortung liegt, die vorgenannten Fragen zu stellen.

(…)”

Euer Feedback ist gefragt!

Was haltet Ihr von Robert Guhrs Ausführungen? Und welche Fragen an den Vorstand der ARGE des TSV 1860 würdet Ihr gerne beantwortet haben? Schreibt sie gerne in die Kommentarspalte! Wir sind gespannt…