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Happy Birthday, Marius Willsch! Sechzger.de gratuliert!

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3 . Liga Fussball TSV 1860 MŸnchen Saison 2020 / 2021 Foto: sampics / Stefan Matzke / Pool

Marius Willsch wird heute 30 Jahre jung!

Aus Niederbayern in die Hauptstadt

Unser heutiges Geburtstagskind sammelte seine ersten fußballerischen Erfahrungen in den Jugendmannschaften des SV Neukirchen/Inn, des SV Pocking und bei Wacker Burghausen. Mit 16 Jahren wechselte der gebürtige Passauer in das NLZ des TSV 1860 München. Am 8. August 2010 debütierte er für die Löwen-Amateure in der Regionalliga Süd gegen die Zweitvertretung von Eintracht Frankfurt. Nach zwei Spielzeiten mit insgesamt 50 Pflichtspieleinsätzen wechselte er im Sommer 2012 zur SpVgg Unterhaching in die 3. Liga.

Über das Saarland und Schweinfurt zurück zu den Löwen

Zur Spielzeit 2014/15 verließ Marius erstmals die bayerische Heimat und schloss sich dem 1. FC Saarbrücken in der Regionalliga Südwest an. Nach dem 2015 dramatisch verpassten Aufstieg mit den Saarländern in die 3. Liga und einer weiteren Saison beim FCS zog es ihn dann nach Schweinfurt. Mit den “Schnüdeln” gewann Willsch zweimal den bayerischen Totopokal. Nach dem Aufstieg des TSV 1860 unter Daniel Bierofka in die 3. Liga kehrte er zurück zu den Löwen.

89 Pflichtspiele für den TSV 1860

Wenn nichts dazwischen kommt, was wir Marius – natürlich nicht nur zum Geburtstag – wünschen, absolviert unsere Nummer 25 am kommenden Montag gegen Dynamo Dresden sein 90. Pflichtspiel für Sechzig seit seiner Rückkehr. Im letzten Sommer konnte er ganz nebenbei seinen persönlichen dritten bayerischen Pokaltriumph feiern. Dem sechsten Akteur im aktuellen Löwenkader, der ab heute eine drei vorne stehen hat, wünschen wir – neben privatem Glück und Zufriedenheit – weitere sportliche Erfolge mit dem TSV 1860, Gesundheit und maximale Verletzungsfreiheit!

Prost, ois Guade und heute einen schönen freien Tag, Marius!

FOTO: TSV 1860

TSV 1860 München startet zweite Umfrage

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TSV 1860 Umfrage

Nach der ersten, sehr erfolgreichen Umfrage startet der TSV 1860 München eine zweite Befragung unter seinen Anhängern.

Starke Resonanz bei erster Umfrage des TSV 1860 München

11.700 Löwenfans nahmen sich bei der letzten Umfrage die Zeit und beantworteten die gestellten Fragen. Das führte zu knapp einer dreiviertel Million auswertbarer Antworten. Unter anderem wurde gefragt, wie wichtig den Fans Begriffe wie Tradition oder “Einmal Löwe, immer Löwe!” sind. Einige Auswertungen präsentierte der Verein den Teilnehmern bereits über seine Social Media-Kanäle.

Teil 2 geht ins Detail

Nach dem groben Überblick, den man sich verschaffen konnte, fokusiert sich die zweite Umfrage des TSV 1860 nun auf bestimmte Schwerpunkte. Dabei geht es unter anderem um einen möglichen Umbau des Grünwalder Stadions sowie die Nutzung des MVV in Kombination mit einer Dauerkarte. Gerade der letztgenannte Punkt führt zu immensen Kosten für den TSV 1860 München. Einen weiteren großen Teil der Befragung nimmt die Behandlung der Marke Sechzig München ein. Werte, die der Verein vermittelt oder vermitteln soll, sind ebenso von Interesse.

Der Link zur zweiten Umfrage des TSV 1860 München

Hier geht es direkt zur Umfrage. Dabei wird nicht nur das Stimmungsbild unter den Löwenfans abgefragt, sondern es sollen auch wichtige Erkenntnisse für die Verhandlungen mit Partnern gewonnen werden. Eine Teilnahme, die rund 10 Minuten erfordert, ist dieses Mal also umso wichtiger. Der Verein hofft auf eine rege Beteiligung unter den Löwenfans, um möglichst repräsentative Ergebnisse zu erhalten.

TSV 1860 München Umfrage

 

Giesinger Gedanken zum TSV 1860: Enttäuscht, wo man es nicht sein darf

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TSV 1860 in Lübeck
TSV 1860 in Lübeck

Giesinger Gedanken rund um den TSV 1860 – Enttäuscht, wo man nicht enttäuscht sein darf

Diese Giesinger Gedanken werden diesmal nicht in München Giesing, sondern in einem Hotel im hohen Norden geschrieben. Natürlich mit viel Herzblut, rund 2 x 90 Minuten bevor mich der ICE zurück in die Münchner Heimat bringt. Meine Redaktionskollegen haben darauf getippt, dass sie sich diesmal vor allem um Züge drehen dürften. Weil ich es dank eines Zugschadens plus diverser Verspätungen der Ersatzzüge und nur mit Einsatz eines Taxis es exakt zum Anpfiff ins Stadion geschafft habe.

Falsch getippt, liebe Kollegen

Nachdem sich diese Seite ja dank eurem sensationellen Einsatz in kürzester Zeit weg von „Olchis Blog“, (Ersatzweise auch: „Tattoo-Blog“) hin zu „sechzger.de“ entwickelt hat, geht es hier nicht um meine Anreise. Sondern um unseren geliebten TSV 1860.

Ich bin enttäuscht, wo man eigentlich nicht enttäuscht sein darf

Nach den ganzen Nacholspielen hat die Tabelle der dritten Liga inzwischen tatsächlich eine gewisse Aussagekraft. Immerhin haben von den ersten acht Mannschaften inzwischen alle 28 Spiele. Lässt man die davon geeilten Dresdner außen vor, dann erinnern die Plätze 2 – 5 an das 9-er Einmaleins in der Schule. 54 Punkte auf den Plätzen zwei und drei, 45 Punkte auf den Plätzen vier und fünf.

Inzwischen neun Punkte Abstand zum Aufstiegs- bzw. Relegationsplatz bei noch zehn restlichen Spielen. Da brennt sich selbst in mein optimistisches Gehirn der Gedanke ein, dass es am Schluss für ganz oben nicht reichen könnte. Ich wollte eigentlich „wird“ anstatt „könnte“ schreiben, aber mein Körper sträubt sich dagegen.

War das wirklich die ganze Zeit klar?

„Na klar“ höre ich meinen Kollegen Christian Jung sagen. Dass es nicht für alle so klar war – da genügt ein Blick in die vorherigen Giesinger Gedanken von Thomas Enn. „Nothing´s gonna stop us now“ sag ich da nur. Wobei ich in Gedanken eher beim Thomas bin. Ich erinnere mich an einige Punkte, die wir äußerst unglücklich haben liegen lassen.

(Eigentlich) keinen Grund, enttäuscht zu sein

Dabei gibt es eigentlich keinen Grund, entäuscht zu sein. Wir sind vierter. Mit einem Torverhältnis, welches um 15 besser ist als das des Tabellendritten. Was war dieser jungen Mannschaft nicht vor der Saison an Schlechtem prophezeit worden. Die Breite würde fehlen, denn Breite ist entscheidend.

Wer den Beweis dafür sucht, der kann ja mal einen Blick auf die Tabelle werfen. Am letzten Platz findet er die SpVgg Unterhaching. Das ist der Verein, „der uns spätestens nach dem Börsengang davoneilen wird“. Mit dieser Prognose hatten die selbsternannten „Experten“ vermutlich sogar Recht.

Nur in der Liga haben sie sich getäuscht. Kann ja mal vorkommen. Zwei Plätze über Unterhaching findet er den 1. FC Kaiserslautern. Sogar „unseren“ Tim Rieder haben sie uns weggeschnappt vor der Saison. Richtig investiert. Dankbar und glücklich werden sie sein in der Pfalz, wenn es dieses Jahr nicht in Liga vier gehen sollte.

Noch einmal zwei Plätze über den Teufeln finden wir: den KFC Uerdingen. Ein Verein, der in dieser Saison nicht nur einen, sondern gleich zwei Investoren sein eigen nennen darf. Mit Investoren wird alles besser. Frag nach bei den Experten in der Breite. Beim KFC Uerdingen werden sie das etwas anders sehen.

Der breite Kader des FC Bayern II (gefühlt sechzig mal so teuer wie unserer) hat weniger Punkte Differenz auf einen Abstiegsplatz, als wir auf einen Aufstiegsplatz. Fünf Punkte und schlappe 25 Tore hinter uns findet man dann schon Türkgücü. Trotz eines unfassbar breiten Kaders und einem großen Minus in dieser Saison.

Auch dort wären in der Winterpause fast die Lichter ausgegangen. Die Experten sahen das vor der Saison selbstverständlich ganz anders.

Kommen wir wieder zu den Löwen. Totgeschrieben, dem Abstieg geweiht vor der Saison. Wegen einiger liegen gelassener Punkte „nur“ auf Platz vier. Mit einer extrem jungen Mannschaft, der vor der Saison kaum einer der „Experten“ etwas zugetraut hätte. Die ein enormes Potential für die Zukunft hat.

Man muss nur Vertrauen in die Arbeit von Michael Köllner und Günther Gorenzel haben. Die haben ja bewiesen, dass sie auch mit unseren begrenzten Mitteln einen schlagkräftigen Kader zusammenstellen können.

Wegen was bin ich jetzt gleich nochmal enttäuscht?

Spielbericht VfB Lübeck – TSV 1860 München (23.Spieltag)

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Lübeck TSV 1860 Mannschaftskreis nach 0:0

Am 23.Spieltag traf der TSV 1860 München auswärts im Stadion an der Lohmühle auf den VfB Lübeck.

Ursprünglich sollte die Partie zwischen Lübeck und dem TSV 1860 bereits Anfang Februar ausgetragen werden, doch die Wetterverhältnisse ließen eine Austragung nicht zu. Die Gastgeber spielen in dieser Saison mit einer Ausnahmegenehmigung ohne Rasenheizung.

Getreu dem Motto “Never change a winning Kader” vertraute Michael Köllner genau den gleichen 18 Mannen, die auch in Halle beim klaren Auswärtserfolg im Aufgebot standen. Dennis Erdmann trat etwas überraschend nach abgesessener Rotsperre die Reise in den hohen Norden nicht mit an.

Ruhiger Beginn

Die Löwen starteten in diese Partie weit weniger furios als in den letzten Spielen. So hatten die Gastgeber zunächst leichte Ballbesitzvorteile. Offensivszenen waren zunächst Mangelware. In der 4.Minute fiel Dressel nach einem Rempler am eigenen Strafraum unglücklich auf die eigene Schulter, konnte nach kurzer Behandlungspause allerdings das Spiel fortsetzen.

Dennis Dressel am Boden Lübeck TSV 1860
Dennis Dressel mit Schulterschmerzen am Boden

Erste große Chance für Lübeck gegen den TSV 1860 München

Die erste große Chance hatte dann der VfB Lübeck, als sich Deichmann gut gegen drei Spieler des TSV 1860 München durchsetzen konnte. Zum Glück ging der Abschluss links am Tor vorbei.
Insgesamt war das Geschehen auf dem Platz durchaus ausgeglichen. Wie von Bernd Winninger in der TAKTIKTAFEL prognostiziert, nahm Lübeck durchaus am Spiel teil und tauchte immer wieder in der Hälfte der Löwen auf.

Torlose erste Hälfte

In der 42.Minute verließ Neudecker mit Adduktorenproblemen den Platz, für ihn kam Erik Tallig. Kurz vor der Pause wurde es noch einmal brenzlig vor dem Tor von Marco Hiller. Nach Ballverlust von Staude konterten die Gastgeber. Schlussendlich kam Akono relativ frei aus ca. 14 Metern zum Abschluss, der Ball ging jedoch knapp über die Latte.
Ohne Tore ging es in die Kabinen. Auffällig war, dass Winterneuzugang Keanu Staude viele Standardsituationen ausführte.

Nach Wiederanpfiff:TSV 1860 hat gegen Lübeck mehr vom Spiel

Die Löwen kamen etwas besser aus der Pause zurück auf den Platz und übernahmen das Kommando. Folgerichtig resultierte auch die erste gute Möglichkeit der Löwen aus dieser Phase. Nach Anspiel von Willsch war Stefan Lex frei durch. Der Ball passierte den bereits geschlagenen Raeder im Tor der Lübecker, konnte aber noch vor der Linie geklärt werden.

In der 62.Minute gab es dann die nächste Möglichkeit. Im Sitzen brachte Erik Tallig den Ball zu Sascha Mölders, der den Ball mit seinem schwachen Fuß allerdings knapp neben den rechten Pfosten setzte.

Sechzig bestimmt das Spiel

Knapp eine Viertelstunde nach Wiederanpfiff hatte der TSV 1860 dann deutlich mehr Ballbesitz als der gastgebende VfB Lübeck. Staude und Biankadi kamen zu Abschlüssen. Immer wieder klärte Lübeck zur Ecke, aus den Hereingaben resultierte jedoch kaum Gefahr.

Führung für Lübeck wird zurückgenommen

15 Minuten vor Schluss wachte der VfB wieder auf. Eine Bogenlampe im Strafraum der Löwen kam zu Malone, der frei vor Hiller die vermeintliche Führung für den Tabellenletzten erzielte. Nach kurzem Jubel zeigte der Linienrichter jedoch korrekterweise eine Abseitsstellung an (76.Minute).

Lübeck TSV 1860 Pyrotechnik
Zu früh gefreut: die Lübecker Fans mit Pyrotechnik beim Abseitstreffer

Kein Luckypunch am Mittwochabend

In der Schlussphase probierten beide Mannschaften noch einmal alles und versuchten, mit einem Treffer den Sieg zu erzielen. Letztendlich blieb jedoch sowohl dem VfB als auch den Löwen ein Torerfolg verwehrt.

Der TSV 1860 München kommt gegen den Tabellenletzten VfB Lübeck nicht über ein 0:0-Unentschieden hinaus. Die wenigen sich bietenden Chancen konnte nicht genutzt werden, 14 Eckstöße brachten keinen Torerfolg. Das Remis wird dem Spielverlauf letztendlich gerecht.

Lübeck TSV 1860 München Pyrotechnik
Auch nach Schlusspfiff noch einmal Unterstützung von den Lübecker Anhängern

Auf Platz 20 folgt Rang 1

Nach dem Tabellenletzten wartet als nächstes der aktuelle Ligaprimus auf den TSV 1860 München. Anpfiff beim kommenden Heimspiel gegen Dynamo Dresden am Montag, 22.03.2021 ist dann um 18:60 Uhr im Grünwalder Stadion.

Liveticker VfB Lübeck – TSV 1860 München: live aus dem Stadion

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Liveticker TSV 1860 München von sechzger.de

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker beim Gastspiel des TSV 1860 München in Lübeck!

Im Nachholspiel des 23.Spieltags der Saison 2020/21 reist der TSV 1860 München am 17.03.2021 nach Lübeck. sechzger.de begleitet die Partie im Liveticker für euch mit Bildern aus dem Stadion an der Lohmühle und allen Ereignissen rund um das Spiel.

Liveticker VfB Lübeck TSV 1860 Spielstand

Aufstellung: 1 Hiller – 36 Steinhart, 27 Belkahia, 6 Salger, 25 Willsch – 14 Dressel – 19 Biankadi, 31 Neudecker (42. 8 Tallig), 23 Staude (87. 11 Greilinger), 7 Lex (79. 21 Djayo) – 9 Mölders

Bank: 40 Kretzschmar (Tor), 3 Lang, 28 Mannhardt, 32 Gresler

Tore: Fehlanzeige

Die Personalsituation

Die Langzeitverletzten Tim Linsbichler (Aufbautraining) und Quirin Moll (Kreuzbandriss) fehlen. Außerdem steigt Daniel Wein nach seinen Adduktorenproblemen erst am Freitag wieder in das Mannschaftstraining ein. Michael Köllner kann also nahezu auf alle bei der Kaderzusammenstellung zurückgreifen.

Zwei Löwen droht Sperre

Mit vier gelben Karten gehen Stephan Salger und Philipp Steinhart vorbelastet in die Partie. Beiden droht also ein Spiel Sperre.

Wo könnt ihr das Spiel VfB Lübeck – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Nach zwei Spielen in Folge wird das heutige Spiel nicht im Free-TV übertragen.

Die Partie ist für Abonnenten bei Magenta Sport im Fernsehen und im Stream empfangbar.

Auch im Löwenradio ist das Spiel zu hören.

VfB Lübeck – TSV 1860 München: die TAKTIKTAFEL zum Nachholspiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur TAKTIKTAFEL vor dem Spiel unseres TSV 1860 München beim VFB Lübeck in der altehrwürdigen Lohmühle.

Im Hinspiel setzte es für den VfB Lübeck eine 4:1 Niederlage. Diese Scharte werden die Hanseaten wohl gerne wieder auswetzen wollen. Aber der TSV wird nach dem fulminanten Spiel am Wochenende guten Mutes in die Hansestadt an der Ostsee reisen um dort einen Dreier einzufahren. Was muss der TSV 1860 München in Lübeck erwarten und auf was müssen wir uns als Zuschauer einstellen?

Der VfB Lübeck im Fokus

Rolf Landerl hat nach der Winterpause bereits zweimal eine Systemänderung vollzogen. Das lange im Saisonverlauf bevorzugte 3-5-2 musste zuerst dem defensiveren, kompakteren und von vielen anderen Mannschaften in Liga 3 ebenfalls praktizierten 4-2-3-1 weichen. Nun wird aber seit der 0:2 Heimniederlage gegen Türkgücü (25.Spieltag) auf ein 4-4-2 System mit Doppelsechs gesetzt. Nichtsdestotrotz findet sich der VFB obgleich des Achtungserfolgs gegen Hansa Rostock vor zwei Wochen nach einer weiteren Niederlage gegen Köln und einem Unentschieden gegen Uerdingen auf dem letzten Tabellenplatz wieder.

Die Statistiken des VFB Lübeck

  • Ballbesitz 47%
  • Passgenauigkeit 80%
  • Defensive Zweikampfquote 63% (zweitbester Wert der Liga)
  • Flankengenauigkeit 31%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 11,45

Wie lässt Trainer Landerl im Detail spielen?

Grundsätzlich versucht der VFB Lübeck mit stark vertikalem Spiel schnell das Mittelfeld zu überbrücken, um mit den in den Sturm aufrückenden Mittelfeldaußen und einem vorschiebenden Sechser überfallartig Überzahl vor der Box des Gegners herzustellen.

Wenn es die Räume zulassen, wird nach Balleroberung direkt und vertikal mit Tempo nach vorn gespielt. Fehlen die Räume für solche Aktionen oder steht die Mannschaft nach einer Druckphase des Gegners zu tief, um einen schnellen Spielzug zu fahren, wird das Spiel der Lübecker geduldiger. Man versucht geordnet zuerst über die Breite und dann in die Tiefe aufzubauen. Je nach dem wie sich die Situation darstellt, erfolgt dies sowohl durch das Zentrum als auch über die Flügel. Mit der Doppelsechs im defensiven Mittelfeld können die Lübecker oft gute Lösungen finden, um aus Pressingsituationen auszubrechen und schnell im Mittelfeld eine Überzahl herstellen. Unterstützt von einem der beiden Außenverteidiger generiert man, bevor die Mittelfeldaußen in die Spitze schieben, gerne auch mal eine Überzahl auf mehreren Positionen. Auf diese muss der Gegner dann seinerseits mit Verschiebungen in den Defensivlinien reagieren.

Defensiv ist zu bemerken, dass nach den Systemwechseln die Pressingintensität etwas höher geworden ist. Somit werden die Gegner gezwungen schneller Lösungen für das eigene Aufbauspiel zu finden.

Die generellen Stärken und Schwächen dieses Systems habe ich in diversen Taktiktafeln dieser Saison schon beleuchtet, deshalb folgen an dieser Stelle nur Stichpunkte.

Stärken und Schwächen des 4-4-2

Die Stärken

  • doppelt besetzte Flügel sorgen für großen Druck über außen
  • Kurze Laufwege im Umschaltspiel machen das Spiel ökonomisch
  • Die kompakte Formation hilft gegen in der Kreativabteilung limitierte Gegner
  • Ausgewogenheit in allen Mannschaftsteilen
  • Mittelfeldpressing wird stark begünstigt.

Die Schwächen

  • Bindung zwischen Mittelfeldzentrum und Sturm kann leicht gestört werden
  • Gegen Systeme mit nur einer Sturmspitze kann die Ausgewogenheit eine Schwäche darstellen

Schlüsselspieler

Torwart Lukas Raeder (#32): Ihn zeichnen gute Reflexe und gute Strafraumbeherrschung aus.

Kapitän und Abwehrchef Tommy Grupe (#17) ist nicht der Schnellste, aber durch Zweikampfstärke und mit gutem Stellungsspiel macht er dieses Manko wett.

Mirko Boland (#31) ist der kreativere Spieler auf der Doppelsechs. Viele Angriffe im Positionsspiel laufen über ihn.

Cyrill Akono (#14), Leihspieler vom FSV Mainz 05. Er kam am 21.01.2021 aus Mainz zum VfB Lübeck und hat bislang zwei Vorlagen und ein Tor auf dem Konto. Wenn bei ihm der Knoten richtig platzt, kann er zum Abstiegsverhinderer werden.

Das Fazit zum VfB Lübeck

Mit frischen Wind in den Segeln und breiter Brust reist der TSV 1860 zum Tabellenletzten, um dort an den Auswärtssieg vom vergangenen Wochenende anzuknüpfen. Da weiterzumachen, wo man am Samstag aufgehört hat, muss das Motto für die Löwen am heutigen Mittwoch sein.

Lübeck spielt zuhause und muss anfangen zu punkten bzw. zu gewinnen, um dem Abstieg zu entgehen. Deshalb ist passives Spiel der Hausherren tief vor dem eigenen Sechzehner eher nicht zu erwarten.

Die Spieler des TSV 1860 München müssen ihr eigenes Spiel durchziehen. Ob es ein dominanter Auftritt wie gegen Halle wird oder ob man dreckig drei Punkte einfährt, ist letztlich nicht entscheidend.

Entscheidend ist, dass die Spieler, die Michael Köllner auf den Platz schickt alles geben und vor allem die sich bietenden Chancen konsequent nutzen.

Wer zum Tabellenschlusslicht fährt, muss mit der Prämisse anreisen, drei Punkte holen zu wollen und alles dafür zu tun. Weder der Charakter, den die Elf von Trainer Michael Köllner bisher gezeigt hat, noch irgendetwas anderes würde mich denken lassen, dass das Gegenteil der Fall wäre. Also Löwen: auf nach Lübeck und mit drei Punkten im Gepäck wieder heimkehren.

Datenquelle: https://wyscout.com/

So könnte der VfB Lübeck gegen den TSV 1860 München spielen

VfB Lübeck Startaufstellung
Die mögliche Startaufstellung des VfB Lübeck im 4-4-2 mit Doppelsechs

Der sechzger.de Talk vor dem Spiel Lübeck – TSV 1860

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sechzger.de Talk

Bei sechzger.de gibt es nicht nur was für die Augen, jetzt gibt´s uns auch auf die Ohren! Vor dem Auswärtsspiel des TSV 1860 München in Lübeck stellen wir euch den ersten sechzger.de Talk vor.

Neues Format: der sechzger.de Talk

Für unser neues Format suchen wir noch einen endgültigen Namen und freuen uns auf eure Vorschläge. Schreibt uns eine Nachricht oder kommentiert diesen Beitrag und lasst uns gemeinsam einen Namen finden. 🙂

Die Themen im Überblick

Der Talk im Video

 

Auch über euer Feedback freuen wir uns natürlich. Gerne hier in den Kommentaren oder bei Youtube. Für sonstige Anfragen findet ihr unsere Kontaktdaten im Impressum.

4:0 in Halle: Staude, Biankadi und Salger in “Elf des Tages” beim kicker

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Keanu Staude verletzt

Nach dem überzeugenden 4:0-Auswärtssieg des TSV 1860 beim Halleschen FC haben es gleich drei Löwen in die “Elf des Tages” beim kicker Sportmagazin geschafft. Neben den beiden Torschützen Merveille Biankadi und Keanu Staude darf sich auch Stephan Salger über die Nominierung freuen.

Staude, Salger und Biankadi in “Elf des Tages” beim kicker

Für Neuzugang Staude, der die Löwen bereits nach 42 Sekunden in Führung gebracht hatte, war es nach seinem Startelfdebüt die erste Nominierung seitens des kicker. Merv Biankadi, Torschütze zum zwischenzeitlichen 0:2, taucht zum zweiten Mal in der “Elf des Tages” des Fachmagazins auf. Abwehrspieler Stephan Salger darf sich bereits zum dritten Mal über die Auszeichnung freuen.

Etwas überraschend nicht dabei ist diesmal Dennis Dressel, der aus unserer Sicht in Halle eine überragende Leistung abgeliefert hat.

Giesinger Stammgäste

Mit bereits sieben Nominierungen sind der Rostocker Nico Neidhart und Sercan Sararer (Türkgücü) die Stammgäste in der “Elf des Tages”. Von Seiten der Löwen haben es mehrere Spieler bereits dreimal in die Auswahl geschafft. Stephan Salger, Dennis Dressel, Sascha Mölders und Quirin Moll teilen sich hier die Pole Position beim TSV 1860.

 

Sechzig um Sieben: VfB Lübeck – TSV 1860 München

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Unser Vorbericht zum Nachholspiel der Löwen in Lübeck

Stell Dir mal vor…

Liebe Leserin, lieber Leser! Stell Dir mal vor, Du bist Fan eines norddeutschen Traditionsclubs. Die große Zeit Deines dennoch stolzen Vereins liegt schon lange zurück: In den 1950er- und 60er-Jahren war er in der Erstklassigkeit unterwegs, die Qualifikation zur 1963 eingeführten Bundesliga verpasste er zwar, aber danach spielte man über zehn Jahre immerhin konstant zweitklassig. Mit Einführung der eingleisigen 2. Bundesliga 1974 ging es – auch aufgrund finanzieller Schwierigkeiten – plötzlich runter in die Viertklassigkeit. In den Niederungen des Amateurfußballs fristete der Verein dann Jahrzehnte lang ein Dasein zwischen Oberliga, Regionalliga Nord und Verbandsliga Schleswig-Holstein, nur unterbrochen von insgesamt vier Jahren in der 2. Bundesliga rund um die Jahrtausendwende.

Endlich die Rückkehr in den Profifußball

Stell Dir weiter vor: Im Sommer 2020 schafft Dein Verein die Rückkehr auf die bundesweite Fußballbühne, er wird als Tabellenführer der RL Nord – nach Saisonabbruch wegen einer Pandemie – für die eingleisige 3. Liga gemeldet. Nach 16 Jahren bist Du endlich zurück im Profifußball, die Gegner heißen nun 1860 München, 1. FC Kaiserslautern oder MSV Duisburg. Aber wegen besagter Pandemie kannst Du weder den Aufstieg live miterleben und feiern, noch siehst Du einen einzigen dieser namhaften Gegner im eigenen oder fremden Stadion. Und dann passiert das Bitterste: Nach dieser komischen Saison mit ihren Geisterspielen und dem Tatenlos zu Hause vor dem Fernseher sitzen, verabschiedet sich Dein Verein wieder aus der 3. Liga. Wer weiß, für wie lange…

Mund-Nasen-Schutz in den Farben des VfB Lübeck: Später einmal eine Erinnerung an die Pandemie

Abstiegskampf von Anfang an

Dieses brutale Schicksal droht unserem heutigen Gegner, dem Verein für Bewegungsspiele Lübeck 1919 e.V. Schon die ganze Premierensaison in der 3. Liga läuft für die Hansestädter alles andere als gut. Nach einem Unentschieden zum Auftakt gegen den 1. FC Saarbrücken (übrigens vor genau 1860 Zuschauern) folgten fünf Niederlagen in sechs Spielen, ehe am 30. Oktober der erste Sieg eingefahren werden konnte (ein 2:0 in Köln). Dieser (vermeintlichen) Initialzündung folgten dann gleich drei weitere Siege in Serie. In der Tabelle schien es so, als schickten sich die Lübecker an, den drei Mitaufsteigern Türk Gücü, Saarbrücken und Verl in höhere Tabellenregionen nachzufolgen. Der Schein trog allerdings. Bis zum nächsten Dreier vergingen lange 9 ½ Wochen… Aktuell hält der VfB die Rote Laterne und da wir heute Abend das feste Ziel haben, alle drei Zähler mit gen Süden zu nehmen, dürfte dies auch so bleiben. Dann 24 Punkte aus 28 Spielen – genauso wie die Münchner Vorstädter – sehen nicht wirklich nach Klassenerhalt aus.

Für viele Löwenfans ein noch fehlender Ground

Es ist also zu befürchten, dass der VfB Lübeck wirklich – wie eingangs als eine Art Horrorszenario skizziert – nach einem Jahr in der 3. Liga schon wieder den Gang in die Regionalliga Nord antreten muss. Für viele der reisefreudigen Löwenfans bleibt dann auch das Stadion an der Lohmühle weiter unbesuchtes Terrain. In meinem Vorbericht zum Hinspiel am 10. Oktober 2020 äußerte ich noch die Hoffnung, dass in der Rückrunde zahlreiche Löwenfans den Traditionsground bevölkern würden. Aus heutiger Perspektive eine völlig illusorische Hoffnung. Fast so unwirklich wie die Erinnerung daran, dass für besagtes Hinspiel ursprünglich erst 3.000, dann 1.500 Eintrittskarten an die Löwenfans verkauft und von diesen ausgedruckt wurden. Gefühlt ist die Posse um eine Zuschauerzulassung im Sechzgerstadion, bei der die Stadtverwaltung München keine glückliche Figur abgab, eine Ewigkeit her.

Zweimal im DFB-Pokal in Lübeck

Wirklich lange her ist der erste der beiden einzigen bisherigen Auftritte – im DFB-Pokal – einer Mannschaft des TSV 1860 im fernen Lübeck: Am 27. Januar 1968 sahen 17.000 Zuschauer den Sieg des Erstligisten beim Regionalligisten in der 1. Runde (!) des DFB-Pokals. Über 38 Jahre später, am 10. September 2006 reiste Sechzig als Zweitligist zum erneut eine Liga tiefer angesiedelten Außenseiter – und enttäuschte. Das 0:1 vor 7.400 Zuschauern an der Lohmühle war das erste Erstrunden-Aus für den TSV 1860 seit der Rückkehr in den Profifußball 13 Jahre zuvor.

Nachholspiel vom 23. Spieltag

Das heutige Nachholspiel war ursprünglich für Samstag, den 6. Februar angesetzt, fiel aber dem Wintereinbruch in Norddeutschland zum Opfer. Gott sei Dank war der Löwentross zum Zeitpunkt der Absage noch nicht auf dem Weg in Richtung Ostsee. Und es blieb bislang unsere einzige Absage. Nachdem auf dem Betzenberg am vergangenen Samstag kurzfristig nicht gespielt werden konnte, gibt es in der 3. Liga in dieser Saison übrigens nun keinen einzigen Verein mehr, der nicht schon mindestens einmal Opfer einer Spielabsage geworden ist. Für den Gegner der Lauterer, den FSV Zwickau war dies schon die neunte Stornierung in 2020/21 – durchschnittlich jedes dritte Spiel!

Die Lohmühle Anfang Februar: An Fußballspielen war da nicht wirklich zu denken
Anfang Oktober 2020 sah das noch anders aus. Und auch gegen Duisburg waren 1.860 Zuschauer live dabei

Für Euch vor Ort

Trotz ungünstigem Mittwochstermin haben wir heute Abend – wie immer – natürlich wieder einen Vertreter vor Ort, der den Löwen ganz nah ist und die Daheimgebliebenen mit Informationen und Bildern versorgt. Zu finden in unserem sechzger.de-Liveticker.

Köllner: “Sollten uns zu 100 % mit Lübeck auseinandersetzen.”

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Morgen Abend steht das dritte Auswärtsspiel in Folge für den TSV 1860 auf dem Programm. Nach der Niederlage in Duisburg und dem überzeugenden Sieg in Halle, muss die Truppe von Michael Köllner diesmal beim VfB Lübeck ran.

Köllner: Erst Lübeck, dann Dresden

Auf die Frage eines Reporters, ob das Spiel in Lübeck vom Kopf her schwerer sei als die darauffolgende Partie gegen Tabellenführer Dynamo Dresden, antwortete Michael Köllner in der heutigen Löwenrunde:

“Die letzten Wochen haben wir nicht mit Konstanz geglänzt. Deswegen sollten wir gut daran tun, uns mit Lübeck zu 100 % zu identifizieren und auseinanderzusetzen, als uns mit Themen beschäftigen, die noch zu weit weg sind.”

Zudem sei es wichtig wieder ein “stabiles Auswärtsspiel” hinzubekommen, so der Trainer. Dies sei in Halle gelungen und sei auch diesmal das Ziel.

Wiederholung des Sieges aus der Vorrunde?

Nur zu gerne würden die Löwen natürlich das Ergebnis aus der Vorrunde wiederholen. 4:1 stand es am Ende im Grünwalder Stadion, wobei das Resultat deutlich höher ausfiel, als es die Spielanteile vermuten ließen. Die Gäste waren sogar mit 0:1 in Führung gegangen, ehe Willsch und Mölders für die 2:1-Pausenführung sorgten. Überhaupt hatte Willsch an diesem Samstag einen Sahnetag erwischt und rettete seinen Farben die Führung durch eine spekatkuläre Aktion auf der Linie. Neudecker und Lex sorgten schließlich für den deutlichen Endstand. Vorsicht sollte morgen Abend dennoch geboten sein!

Hupkonzert in Lübeck erwartet

Für den VfB Lübeck hat die morgige Partie einen besonderen Stellenwert. Der aktuelle Tabellenletzte könnte mit einem Heimsieg den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze herstellen und dürfte entsprechend motiviert zu Werke gehen. Auch die Fanszene der Hansestädter hat die Zeichen der Zeit erkannt und ein Hupkonzert angekündigt, um die Mannschaft moralisch zu unterstützen. Beim 0:1 in Duisburg hat der TSV 1860 bereits unangenehme Erfahrungen mit diesem nervigen Klangteppich machen müssen. Hoffen wir, dass die Mannschaft von Michael Köllner diesmal besser mit dem Lärm zurecht kommt und drei Punkte mit nach Giesing bringt.