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Keine Einwände gegen den Stadionumbau! Die Anwohner freuen sich über Sechzig in Giesing.

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Gute Nachrichten für alle Löwenfans: Wie die Abendzeitung in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, ist bei der Landeshauptstadt München kein einziger Einwand  von Anwohnern gegen den Bauvorbescheid im Hinblick auf den geplanten Aus- und Umbau des Sechzgerstadions eingereicht worden.

Wir hatten Euch Ende März schon einmal die Pläne für den Umbau in einer zweiteiligen Serie sehr ausführlich vorgestellt. Hier könnte Ihr das Ganze gerne nochmal nachlesen.

Im Klartext heißt das, dass der Bauvorbescheid nun rechtskräftig ist und man im Münchner Rathaus davon ausgeht, dass dem Projekt, das Sechzgerstadion auf rund 18.000 Zuschauer auszubauen, es im Hinblick auf eine geeignete Betreuung der VIPs (Neudeutsch: hospitality) zu ertüchtigen und alle Plätze zu überdachen, nichts mehr im Wege steht.

Ein dem Standort Giesing sehr kritisch gegenüberstehender Blog im Löwenumfeld, hatte in den letzten Jahren ja wiederholt laut spekuliert (und wohl auch ein wenig darauf gehofft), ein Ausbau der beliebten Traditionsspielstätte würde allein schon am Protest der Anwohner sang- und klanglos scheitern. Auch die mitunter etwas ungeschickte und definitiv optimierbare Kommunikationspolitik der Stadtverwaltung, z.B. im Zusammenhang mit der Informationsveranstaltung im Januar diesen Jahres (wir berichteten ausführlich darüber) wurde auf dem Blog gerne zum Anlass genommen, voller Polemik ein Szenario des aggressiven Bürgerwiderstands gegen die Pläne der Stadt mit dem Sechzgerstadion an die Wand zu malen. Aber wie so oft – wenn es um die Parallelwelt des besagten Bloggers geht – ist die Realität eine völlig andere.

AZ-Lokalchef Felix Müller zitiert in dem heutigen Beitrag die zuständige Bürgermeisterin Verena Dietl: “Es ist erfreulich, dass es keine Einwände aus der Bevölkerung gab.” Der Untergiesinger Bezirksausschussvorsitzenden Sebastian Weisenburger ergänzt, dass es nur sehr wenige Bürger seien, “die sich am Stadion stören.” Auch die Faninititative Sechzig im Sechzger, die im Frühjahr 2019 gegründet wurde und sich immer wieder mit verschiedenen kreativen Aktionen für einen dauerhaften, ligenunabhängigen Verbleib des TSV 1860 in Giesing einsetzt, kommt zu Wort: Dass es keine offiziellen Einwände gegen die Pläne gegeben habe, bestätige noch einmal, wie tief Sechzig in Giesing verankert sei. “Wir haben auch weiterhin ein offenes Ohr für die Anliegen von Anwohnerinnen und Anwohnern, um für alle Beteiligten einen zufriedenstellenden Umbau des Sechzgerstadions auf den Weg zu bringen,” zitiert die AZ.

Noch auf der Zielgeraden dieses seltsamen Jahres 2020 soll sich der Münchner Stadtrat nun damit beschäftigen, wie es mit dem Projekt konkret weitergeht.

Wir von sechzger.de finden: Das sind richtig gute News heute Früh! Wenn es nun am kommenden Samstag wirklich mit einer Rückkehr von einigen tausend Löwenfans ins Stadion klappt und die Lübecker dann auch noch brav die drei Punkte in Giesing lassen, dann ist das Löwenherz doch nur noch am Hüpfen, oder?

Sechzig@18:60 – Corona-Ampel + Karriereende Christian Träsch

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Sechzig @18:60 Pilotprojekt Union Berlin
Das Grünwalder Stadion in den Abendstunden

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Heute war vergleichsweise wenig los an der Grünwalder Straße – allerdings nur nach außen, denn hinter den Kulissen wurde eifrig gearbeitet, um im Falle einer Zulassung von Zuschauern für alle Eventualitäten gewappnet zu sein. Nicht vergessen: Rudel bilden und morgen Früh ab 9 Uhr registrieren! Aktuell schauts gut aus und womöglich dürfen am Samstag tatsächlich 3.000 Dauerkarteninhaber ins Grünwalder Stadion, um die Löwen gegen den VfB Lübeck zu unterstützen. Bitte haltet diesbezüglich auch die Corona-Ampel auf unserer Startseite im Auge!

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Einst wechselte Christian Träsch im Tausch gegen Daniel Bierofka vom TSV 1860 München zum VfB Stuttgart, heute beendete der sympathische Ingolstädter (klingt komisch, ist aber so!) seine Karriere. Nach der Station im Schwabenland heuerte Träsch beim VfL Wolfsburg an, wo er Marcel Schäfer als Kapitän ablöste und mit der Vize-Meisterschaft und dem DFB-Pokal-Sieg seine größten sportlichen Erfolge feiern konnte. 2017 wechselte er zu den Schanzern in seine Geburtsstadt, ehe er seine Karriere nun bei al-Wasl in den Vereinigten Arabischen Emiraten ausklingen ließ.

Während er bei den Löwen trotz überzeugender Leistungen bei den Amateuren leider ziemlich verkannt wurde und vergeblich auf eine Berufung in den Profikader wartete, nahm seine Karriere später gewaltig an Fahrt auf und führte in sogar bis in die Nationalmannschaft, wo er zehn Einsätze verbuchte. Leider verhinderte eine Verletzung seine Teilnahme an der WM 2010, für die er vom Trainerteam um Jogi Löw fest eingeplant gewesen war.

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Trotz Corona: Hasan im Kaufrausch!

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Na, neugierig geworden wegen der Titelzeile? Gut! Allerdings gehts hier nicht um den zuletzt auch medial eher zurückhaltenden Herrn Ismaik, sondern um seinen Namensvetter Hasan Salihamidzic aus der Parallelstraße, der am gestrigen Deadline Day ordentlich auf Shopping-Tour war und in den europäischen Ligen gewildert hat.

Warum das hier thematisiert wird? Ganz einfach, denn nicht nur die Profitruppe des Champions League-Siegers wurde jüngst erneut verstärkt (Douglas Costa/Juventus Turin, Marc Roca/Espanyol Barcelona, Eric Maxim Choupo-Moting/PSG), sondern auch der Drittligakader des amtierenden Meisters. Mit Tiago Dantas leihen die Roten ein 19-jähriges Mittelfeld-Talent von Benfica aus, für das nach der Saison eine Kaufoption in Höhe von 8 Millionen Euro vereinbart wurde. Aktuell hat der Spieler laut transfermarkt.de einen Marktwert von rund 1,5 Mio. Euro. Beachtlich für einen Drittligaspieler, hm?

Doch damit nicht genug: In Person des 19-jährigen Rémy Vita wechselt ein Linksverteidiger an die Säbener Straße, der bereits Zweitligaerfahrung beim ES Troyes AC (Frankreich) gesammelt hat. Er wird vermutlich in Zukunft zusammen mit Lenny Borges, der kürzlich vom AC Mailand verpflichtet wurde, das Außenverteidigerpaar des FC Bayern II bilden.

Dazu kommen noch einige Spieler, die bei namhaften Vereinen in Deutschland, England, den Niederlanden oder den USA ausgebildet wurden und mitunter für beachtliche Summen auf den FC Bayern-Campus wechselten. Sei ihnen alles gegönnt, keine Frage. Mit Nachwuchsarbeit oder -förderung hat das aber wenig bis gar nichts zu tun, wenn man sieht, dass den jungen Spielern, die tatsächlich selber ausgebildet wurden (z.B. die durchaus starken Adrian Fein/derzeit an die PSV Eindhoven verliehen, Christian Früchtl/derzeit an den 1. FC Nürnberg verliehen oder Angelo Stiller) ständig externe Neuzugänge vorgezogen werden. Im Endeffekt ist es seit Jahren das selbe Bild: Die Jugend bzw. die 2. Mannschaft des FC Bayern ist kaum mehr als ein Prestigeobjekt, das mit allen Mitteln erfolgreich sein soll, das aber im Großen und Ganzen nur dazu dient, andere Bundes- oder Zweitligisten mit Spielern zu versorgen.

Dass es gerade in Zeiten von Corona, in denen jeder andere Drittligist nochmal mehr aufs Geld schauen muss, eine beachtliche Wettbewerbsverzerrung darstellt, wenn eine Zweitvertretung mit solch abartigen Summen um die Ecke kommt und europaweit die U-Nationalmannschaften abgrast, versteht sich von selbst. Das kann man entspannt betrachten, muss man aber nicht. Ich für meinen Teil würde es begrüßen, wenn 2. Mannschaften aus der 3. Liga ausgeschlossen würden, zumal ja auch der willkürliche Einsatz von hochbezahlten Erstliga-Profis (man denke in der Vorsaison z.B. an die Einsätze der Herren Arp und Cuisance) gegnerbedingt zu Ungerechtigkeiten führen kann.

Ach ja, einen haben wir noch:

https://www.instagram.com/p/CF9zfLClhWA/

Interview: TSV 1860-Fan & Dauerkarte-Inhaber aus Luxemburg

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Trotz Corona-Pandemie hat der TSV 1860 München über 10.200 Dauerkarten verkauft und somit sogar den Vorjahreswert getoppt. Eine überaus bemerkenswerte Entwicklung, wenn man bedenkt, dass gar nicht klar ist, ob und wann man wieder ins Grünwalder Stadion darf. Wir hoffen natürlich sehr darauf, dass es am Samstag bereits so weit sein wird. Die Entscheidung darüber fällt jedoch auf Basis der Mittwochs-Werte am Donnerstag.

Selbstverständlich stammt die Mehrheit der Dauerkarteninhaber aus München und ca. 50 Kilometer Umgebung, doch es gibt auch Fans, die sich trotz großer Distanz ein Saisonabo holen. Sie sindsomit bei jedem besuchten Heimspiel stundenlang unterwegs, um die Löwen live zu sehen. Einer davon ist Rosch Jaerling aus Luxemburg, den wir zum Interview gebeten haben.

Sechzger.de: Servus Rosch! Danke, dass Du Dir Zeit für uns nimmst.

Rosch: Servus! Sehr gerne, ich bedanke mich.

Sechzger.de: Du stammst ja aus Esch in Luxemburg und hast durchaus auch andere interessante Vereine deutlich näher vor der Haustüre, als München. Wie bist Du trotzdem bei den Löwen gelandet?

Rosch: Ich wurde 1958 geboren und habe die wirklich guten Zeiten der Löwen via TV live miterlebt. Rudi Brunnenmeier, Peter Grosser und die anderen waren einfach genial!

Sechzger.de: Seit wie vielen Jahren bist Du inzwischen Dauerkarteninhaber?

Rosch: Mit einigen Unterbrechungen so sieben oder acht Jahre.

Sechzger.de: Deutlich über 500 km einfacher Weg liegen zwischen Luxemburg und Giesing. Wieso hast Du Dich dennoch für eine Dauerkarte entschieden?

Rosch: Wegen meiner Behinderung mit Schlaganfall 2010. Ich hab mir fast immer einen Platz ausgesucht, wo ich nicht viele Treppen steigen muss – obwohl ich schon immer Hilfe erfahren habe, ohne viel zu fragen.

Sechzger.de: Wie sieht bei Heimspielen ein typischer Tagesverlauf aus? Reist Du erst am Spieltag an oder schon am Abend davor? Und geht’s nach dem Spiel direkt zurück?

Rosch: Nein. Da ich jetzt Rentner bin, reise ich meist für 2-3 Tage nach München, mit dem Flieger oder der Bahn. Manchmal auch mit Kumpels mit dem Auto.

Sechzger.de: Wie viele Heimspiele siehst Du denn tatsächlich pro Saison? Reist Du wirklich zu jedem Spiel nach Giesing an?

Rosch: Ich versteh die Frage nicht…

Sechzger.de: Hand aufs Herz: Wie schwer fällt es Dir, die Spiele der Löwen aktuell nicht besuchen zu können? Bist Du schon „auf Entzug“ oder kannst Du Deine Wochenenden auch ohne die Löwen sinnvoll gestalten?

Rosch: Im Moment fällt es mir nicht schwer. Scheiß Covid-19! Die Ansteckungsgefahr wäre mir derzeit einfach zu groß.

Sechzger.de: Wenn demnächst wieder (teilweise) Zuschauer zugelassen werden, wird ja doch erst recht kurzfristig entschieden werden, wer tatsächlich ins Stadion darf. Ein planerisches Problem für Dich?

Rosch: Nein, keinesfalls, ich bin da sehr flexibel!

Sechzger.de: Themawechsel: Was waren denn die drei Highlights in Deiner bisherigen Fankarriere? Gibt es da Ereignisse oder Spiele, die Du hervorheben kannst und möchtest?

Rosch: Hervorheben könnte ich da vieles, aber Du weißt ja: Als Löwe gibt es gute und schlechte Zeiten.

Sechzger.de: Was ist Dein Wunsch für die Löwen, sei es nun kurz-, mittel- oder langfristig?

Rosch: Mein Wunsch: Ruhe im Verein und natürlich der Aufstieg – erstmal in die 2. Bundesliga…

Sechzger.de: Eine letzte Frage: Hast Du eigentlich jemals ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, nach München oder Umgebung zu ziehen, um näher bei den Löwen zu sein?

Rosch: Ja, mit dem Gedanken habe ich durchaus schon gespielt, aber dann wegen meiner Behinderung darauf verzichtet.

Sechzger.de: Okay, dann danke nochmal für das Interview und bis bald in Giesing!

Rosch: Danke Dir!

Das Interview führte Christian Jung.

 

Sechzig um 7: Erster Punkt für Lautern +++ Paul nach Klagenfurt +++ Spielvorbereitung gegen Lübeck für Mannschaft und Fans

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Sechzig um Sieben: Neuzugänge unter der Lupe
Sechzig um Sieben: Neuzugänge unter der Lupe

Erster Punkt für Lautern

Gestern Abend wurde der 3. Spieltag der dritten Liga mit dem Spiel SV Wehen – Kaiserslautern beschlossen. Dabei gab Jeff Saibene sein Debüt an der Seitenlinie der Pfälzer. Nach dem 2:2 darf man dieses getrost als gelungen bezeichnen. Denn die Lauterer holten einen 2:0-Rückstand auf und fuhren ihren ersten Punkt ein. Die Tore schossen Chato (9. Minute) und Tietz per Elfmeter. (34. Minute) für Wehen, für die roten Teufel trafen Bachmann (79. Minute) und Ciftci (90+4. Minute). Lautern bekleidet in der Tabelle nun den vorletzten Rang mit einem Punkt. Die Löwen bleiben durch den späten Ausgleich auf Platz 3.

Deadline Day

Gestern um 18h schloss sich das Transferfenster, neudeutsch „dealine day“ genannt. Die Löwen wurden nicht mehr aktiv. Das Vertrauen in den aktuellen Kader ist bei der sportlichen Leitung also gegeben und wir finden, dass sich die Jungs das mit den bisherigen Leistungen absolut verdient haben.

Die bemerkenswertesten Transfers der dritten Liga haben wir Euch gestern Abend schon vorgestellt, hier noch einmal der Link

Paul nach Klagenfurt

Dafür hat unser Ex-Spieler Herbert Paul einen neuen Verein gefunden: es zieht ihn zu Austria Klagenfurt, dem aktuellen Tabellenführer (11 Punkte aus 5 Spielen) der zweiten Österreichischen Liga. Dort wird er auf seinen ehemaligen Trainer Daniel Bierofka (Wacker Innsbruck) treffen. Heppi, wir wünschen Dir einen guten Start in Kärnten!

Insta-Abschied von Felix Weber

Auf seinem Instagram-Profil verabschiedete sich unser Ex-Kapitän Felix Weber von den Löwenfans. Dabei bezeichnete er den 27.05.2018 (Aufstieg gegen Saarbrücken) als den schönsten Tag seines Lebens.

https://www.instagram.com/p/CF-QnX7Fieo/?utm_source=ig_embed

Lieber Felix, dieser Tag war sicher auch einer der schönsten Tage unseres Lebens! Wir wünschen Dir für die weitere Karriere viel Erfolg und natürlich, dass Du bald einen neuen Verein findest mit dem Du fast so geile Erfolge feiern kannst wie mit uns am 27.05.2018. Mach’s guad!

Das ist los an der Grünwalder Straße

Nach dem trainingsfreien Tag gestern startet heute die Vorbereitung auf das Spiel gegen Lübeck. Dazu ist heute um 15:00h Training, wie immer in der letzten Zeit unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Falls es trotzdem jemand über Mittag an die Grünwalder Straße zieht, kann er sich im Löwenstüberl mit Kartoffel-Bohnenpfanne mit Quark-Dip (8,00 €) oder Kalbsrahmgulasch mit hausgemachten Breznknödeln (8,90 €) stärken.

Spielvorbereitung für Dauerkartenbesitzer

Möglicherweise haben die Dauerkartenbesitzer diese Woche die anstrengendere Spielvorbereitung zu absolvieren. FALLS am Samstag Zuschauer zugelassen sind, gilt es sich als 3-er oder 4-er Rudel zu registrieren und dann schnell zu sein, um für das Rudel Tickets zu ergattern. Alle Infos zum Verfahren findet Ihr hier.

Mittlerweile wurden weitere offene Fragen in einer Facebookgruppe von Fanbetreuer Christian Poschet geklärt:

  • Man kann „kombinierte“ Rudel über mehrere Sitzblöcke hinweg bilden
  • „Gemischte“ Rudel aus Steh- und Sitzplatzbesitzern sind nicht möglich

Wir wünschen allen viel Glück beim zu erwartenden Run auf das erste Spiel mit Zuschauen seit dem 29.02.!

Felix Weber nimmt Abschied vom TSV 1860

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Felix Weber
Felix Weber, ehemaliger Kapitän des TSV 1860

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Dass Felix Weber bereits seit einigen Tagen bei RW Essen mittrainiert, hatten wir Euch bereits berichtet; Experten vor Ort zufolge wird es noch diese Woche zur Vertragsunterzeichnung kommen, sobald sich beide Parteien finanziell einig werden. Nun hat der langjährige Kapitän sich auch offiziell von den Löwenfans verabschiedet. Felix – für immer einer von uns!

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https://www.instagram.com/p/CF-QnX7Fieo/

Sechzig@18:60 – Zuschauer im Stadion? – Analyse Zwickau + Ergebnisse 1860 + Ende Transfenster

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Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter uns und wir freuen uns immer noch über den glücklichen, aber sicher nicht ganz unverdienten Auswärtssieg der Löwen beim FSV Zwickau. In welchen Bereichen der TSV 1860 seinem Gegner am Samstag überlegen war und warum alles doch ganz anders hätte kommen können, hat Euch Bernd Winninger in seiner wieder einmal sehr interessanten TAKTIKTAFEL auseinandergesetzt. Absolute Leseempfehlung!

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Und auch der heutige späte Nachmittag hatte es dann in sich: Die Frage nach einer Rückkehr der Löwenfans ins Sechzgerstadion am Samstag gegen Lübeck beschäftigte uns zunächst in einem Beitrag, in dem wir u.a. genau jene Fragen aufwarfen, die dann – keine halbe Stunde später – von der offiziellen Website zumindest zu großen Teilen beantwortet wurden. Das konkrete Prozedere für einen Stadionbesuch am Samstag findet Ihr hier bzw. unsere Zusammenfassung gerne auch hier. Wir schätzen, dass genau dieses Thema in den kommenden Tagen im Mittelpunkt des Löweninteresses steht und werden das entsprechend berücksichtigen.

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Aber ganz wollen wir auch den Sport, um den es ja eigentlich geht, nicht aus den Augen verlieren. Denn nicht nur bei den Profis gab es am Wochenende Grund zum Jubeln: Auch die U21 gestaltete ihre Partie siegreich und gewann beim favorisierten FC Deisenhofen durch einen Treffer von Semi Belkahia mit 1:0. Sehr stark, zumal außer dem Torschützen keine weitere Verstärkung durch den Profikader erfolgt war. Der ursprünglich vorgesehene Einsatz von Stürmer Matthew Durrans fiel verletzungsbedingt aus.

Weniger gut lief es am Wochenende für die Amateurmannschaften des TSV 1860: Die dritte Mannschaft führte im Ligapokal bis zur 75. Minute mit 3:0, musste sich am Ende dem SV Laim jedoch noch mit 3:4 geschlagen geben. Und auch die Vierte ging leer aus: Gegen den FC Phönix München II setzte es ebenfalls im Ligapokal ein 0:1.

Erfreulicher ging es im Jugendbereich zu: Die U19 erkämpfte sich beim TSV 1860 Rosenheim ein 1:1 (Tor: Konjuhi) und die U17 setzte sich in der Bundesliga mit 2:0 beim SV Wehen Wiesbaden (Tore: Cindric, Wicht) durch. Mit sieben Punkten aus den ersten drei Partien rangiert das Team von Trainer Jonas Schittenhelm aktuell auf Platz 2.

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Deadline Day und natürlich rappelt es auch in der 3. Liga nochmal ordentlich im Transfer-Karton:

Der 1. FC Magdeburg verstärkt sich gleich mit Spielern: Neben Maximilian Franzke (FC St. Pauli) und Florian Kath (SC Freiburg) wechselt auch Routinier Alexander Bittroff (zuletzt KFC Uerdingen) nach Sachsen-Anhalt. Nicht mehr für den FCM auflaufen wird hingegen Anthony Roczen; der 20-jährige Stürmer geht ab sofort für Waldhof Mannheim auf Torejagd. Somit ist beim Waldhof auch ein Transfer von Ex-Löwe Prince Owusu vom Tisch, der stattdessen zum Zweitligisten SC Paderborn wechselt.

Ein anderer Prince ist hingegen zukünftig in Liga 3 am Ball: Kenny Prince Redondo wechselt ablösefrei von der SpVgg Greuther Fürth zum 1. FC Kaiserslautern, der seinem Ruf als vermutlich investitionsfreudigster Insolvenz-Club aller Zeiten treu bleibt, denn ganz für lau wird der 26-jährige Außenbahnspieler in der Pfalz auch nicht auflaufen. Wenn wir schon beim FCK sind: Auch Stürmer Daniel Hanslik ist im Anflug auf den Betzenberg und soll von Holstein Kiel ausgeliehen werden. Bis zuletzt galt eigentlich Hansa Rostock als wahrscheinlichste Option für ein Leihgeschäft des Angreifers.

Auch unser kommender Gegner VfB Lübeck wurde nochmal auf dem Transfermarkt aktiv: Mit Ersin Zehir kehrt ein Ur-Lübecker vom FC St. Pauli in seine Geburtsstadt zurück und wird in der laufenden Saison das Mittelfeld der Grün-Weißen beackern. Zudem wechselt Pascal Steinwender auf Leihbasis vom SC Paderborn nach Norddeutschland und soll den verletzten Elsamad Ramaj ersetzen.

Zweitliga-Absteiger SV Wehen Wiesbaden verstärkt sich indes mit Ahmet Gürleyen; der der 21-jährige Innenverteidiger wird für ein Jahr vom FSV Mainz 05 ausgeliehen.

Bei so vielen Transferaktivitäten will sich auch der aktuelle Tabellenführer SC Verl nicht bitten lassen und verpflichtet mit Berkan Taz von Union Berlin einen weiteren Offensivspieler. Der 21-jährige Linksaußen war in der Vorsaison an Energie Cottbus ausgeliehen und sammelte dort in der Regionalliga 19 Scorerpunkte bei 22 Einsätzen.

Ein vermeintlicher Coup gelang auch dem 1. FC Saarbrücken: Der stark gestartete Aufsteiger leiht Lukas Schleimer vom 1. FC Nürnberg aus, der mit der Empfehlung von 19 Scorerpunkten in 20 Spielen in der Regionalliga Bayern ins Saarland wechselt. Den hätten wir uns ja auch sehr gut bei den Löwen vorstellen können…

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Wohin es Benni Kindsvater ziehen wird, ist aktuell noch nicht bekannt. Unser ehemaliger Flügelflitzer verabschiedete sich heute jedoch auch offiziell von den Fans des TSV 1860 München. Wir wünschen ihm alles Gute und viel Glück und Erfolg bei seinen weiteren Aufgaben!

Infos zur Zuschauerrückehr der TSV 1860 Fans am Samstag auf der offiziellen Website

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Bleiben die Kurven auch nach Corona leer? 1860
"Fußball gehört den Fans" - Bild von Anne Wild

Heute Nachmittag um kurz vor fünf veröffentlichten wir einen Beitrag über das Warten der Löwenfans auf Neuigkeiten rund um einen möglichen Stadionbesuch am kommenden Samstag zum Spiel TSV 1860:  Lübeck…
Und keine halbe Stunde später war es dann soweit, dass die offizielle Website des TSV 1860 den wartenden Anhängern das Prozedere vorstellte.

Das Konzept wirkt auf den ersten Blick durchdacht und schlüssig. Wir fassen Euch hier die wichtigsten Informationen zusammen:

– Alles steht und fällt mit der Entscheidung des Kreisverwaltungsreferates der Landeshauptstadt in Abstimmung mit dem Referat für Gesundheit und Umwelt. MIt einem behördlichen “Go” rechnet beim TSV 1860 niemand  vor Donnerstag dieser Woche (8. Oktober). Die Grundlage dieser Entscheidung ist dann wohl der Inzidenzratenwert der letzten sieben Tage für das Stadtgebiet München, den Ihr auf sechzger.de auch tagesaktuell einsehen könnt. Er muss unter 35 liegen.
– Unabhängig von der behördlichen Entscheidung (am Donnerstag), beginnt beim TSV 1860 am Mittwoch (7. Oktober) morgens um 9 Uhr die – nennen wir es einmal – “Bewerbungsfrist” für den möglichen Zugang zum Stadion. Ausschließlich Besitzer einer Dauerkarte können sich am nachfolgend geschilderten Verfahren beteiligen.
– Das Zauberwort heißt  “Rudelbildung”: Die Löwenfans, die gerne das Spiel gegen Lübeck live im Stadion erleben möchten, werden aufgefordert, sich in Gruppen zu drei oder vier Personen zusammenzutun und sich ab Mittwoch Morgen über die Website www.tsv1860-ticketing.de unter Angabe der Kundennummern unter der die jeweiligen Dauerkarten hinterlegt sind, zu registrieren. Hier gilt das Motto: “Wer zuerst kommt, mahlt zuerst!” Die 3.000 genehmigten Plätze sind in 3er- und 4er Gruppen in Sitz- und Stehplatz so lange buchbar, wie der Vorrat reicht.
– Bleibt das behördliche “Go” am Donnerstag aus, werden alle Regsitrierungen annuliert und das Prozedere beginnt dann zum nächsten Heimspiel (gegen den 1. FC Saarbrücken am 21. Oktober) von Neuem.
– Gibt es einen positiven Bescheid, sind die auf diesem Weg registrierten Gruppen am Samstag im Stadion dabei.
– Wer sich für ein Spiel, das dann auch stattfindet, einmal erfolgreich registriert hat, “ist für die folgenden Spiele erstmal geblockt, bis alle Dauerkartenbesitzer einmal zum Zuge gekommen sind”, heißt es in der Meldung der KGaA. Wie nun mit Fans verfahren wird, die – aus welchen Gründen auch immer – gar kein Interesse an einem Stadionbesuch unter diesen Bedingungen haben, ist eine der sicherlich weiteren Fragen, die die Beschreibung des Prozederes aufwirft.
– Wenn dann die Genehmigung der Behörden vorliegt und man auch noch zu jenen glücklichen Löwen gehört, die mit ihrem Rudel Tickets ergattern konnten, müssen für jedes Rudelmitglied Name, Anschrift und Telefonnummer hinterlegt werden und man kann sich die Tickets dann im print@home-Verfahren selbst ausdrucken. Ein entsprechendes digitales Einlasssystem wurde installiert und steht – wie es heißt – “exklusiv dem TSV 1860 München” zur Verfügung.

Dies mal das Wichtigste in Kürze.
Die sich stellenden offenen Fragen sollten in den nächsten Stunden und Tagen beantwortet werden.

Rückkehr ins Sechzgerstadion: Die Löwenfans warten sehnsüchtig auf Informationen

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“Die Löwen sind gut gestartet. Es macht wieder Spaß Löwenfan zu sein. Jetzt fehlen daheim im Grünwalder Stadion nur noch die Zuschauer.”

Mit diesen Worten schloss BR-Reporter Robert Freis seinen TV-Beitrag über den 2:1-Sieg in Zwickau am Samstag Nachmittag ab. Und obwohl wir dem guten Herrn natürlich gerne zurufen, dass es dem gemeinen Löwenfan durchaus auch Freude macht, diesem Kultverein verfallen zu sein, wenn das Team in weiß und blau mal nicht obenauf ist, wie im Moment, so stimmen wir ihm hinsichtlich des Schlußsatzes durchaus zu: Die Fans fehlen im Sechzgerstadion! Und das schon seit über sieben Monaten in insgesamt neun Pflichtspielen.

Nachdem vor genau zwei Wochen die für eine Zulassung von Zuschauern im ersten Schritt relevante Corona-Inzidenzrate (Ihr findet sie täglich aktualisiert hier auf sechzger.de ganz oben auf unserer Seite) in der Stadt München fünf Tage vor dem ersten Heimspiel der neuen Saison gegen den 1. FC Magdeburg so hoch war, dass man sich schon zum Wochenstart eine Teilrückkehr von Fans auf Giesings Höhen umgehend aus dem Löwenkopf schlagen musste, sieht es zu Beginn dieser Woche vor der Partie gegen Aufsteiger VfB Lübeck deutlich besser aus. Hinzu kommen die optimistisch stimmenden Bilder, die die KGaA am Wochenende über ihre Social Media-Kanäle (auf Instagram bzw. facebook) verbreitete, die Fans, Funktionäre, Spieler, Trainer und Sponsoren beim Beschriften der Ränge in der Westkurve zeigen.

Den Löwenfans, die schon recht hoffnungsfroh und sehnsüchtig eine Rückkehr in ihren Fußballtempel herbeisehnen, stellen sich also viele Fragen:

Werden sich am Samstag Nachmittag die – bei 20% Stadionauslastung – erlaubten 3.000 Fans auf Giesings Höhen einfinden? Oder dürfen vielleicht erstmal weniger Leute rein? Wann fällt die entsprechende finale Entscheidung? Nach welchem konkreten Modus werden die Tickets unter mehr als 10.000 Dauerkartenbesitzern verteilt? Was hat es mit den schon einmal angedeuteten Gruppen zu drei bzw. vier Personen, die sich zusammen um Einlass bewerben sollen, auf sich? Wird das in der Vergangenheit ja manchmal technisch etwas fragile Online-Ticket-System einem möglichen Ansturm der Interessenten Stand halten oder schnell zusammenbrechen, wie es z.B. vor der Relegation 2018 gegen den 1. FC Saarbrücken geschah?

Welche Fragen stellen sich Euch, liebe sechzger.de-Leser heute Nachmittag, fünf Tage vor dem nächsten Heimspiel der Löwen in diesem Zusammenhang?

Postet gerne unter diesen Beitrag.
Wir bleiben für Euch dran!

Benni Kindsvater verabschiedet sich von den Löwen-Fans

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Drei Jahre lang hielt Benjamin Kindsvater die Knochen für die Löwen hin, nach der abgelaufenen Saison trennten sich die Wege des schnellen Außenstürmers und des TSV 1860. Heute verabschiedet sich unsere ehemalige Nummer 16 auf Instagram von den Löwenfans.

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Auch wir sagen: Servus Benni, machs guad! Auf ein baldiges Wiedersehen in Giesing!

 

https://www.instagram.com/p/CF6zVnfBSV1/