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Offiziell: Marco Hiller verlässt den TSV 1860 München

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Marco Hiller: "Fällt nicht schwer mich zu motivieren"
Marco Hiller: "Fällt nicht schwer mich zu motivieren"

Nun ist es fix: Keeper Marco Hiller verlässt den TSV 1860 München. Dies gaben die Löwen am Sonntagabend bekannt. Damit ist damit endgültig bestätigt, was die Spatzen schon lange von den Dächern pfiffen. Der 28-jährige Keeper und letzte aktive Spieler aus der Aufstiegsmannschaft 2018 macht am kommenden Samstag gegen den FC Erzgebirge Aue sein (vorerst) letztes Spiel für die Münchner.

Fast 300 Spiele für die Löwen

Vor 17 Jahren wechselte Hiller vom FC Grün-Weiß Gröbenzell an die Grünwalder Straße. Hiller blieb den Weiß-Blauen treu – bis zum Ende dieser Saison. Fast 300 Mal stand Hiller für den TSV 1860 zwischen den Pfosten. Er machte unter anderem 217 Spiele in der dritten Liga.

“Viele großartige Erinnerungen”

Der scheidende Fan-Liebling sagte zu seinem Abgang Folgendes: “Ich habe mehr als mein halbes Leben beim TSV 1860 München verbracht. In den vergangenen 17 Jahren habe ich nahezu alle Höhen und Tiefen eines Sportlers durchlebt, aber auch Freunde fürs Leben gefunden. Herzlichen Dank an alle, die mich auf diesem Weg unterstützt haben, an Mitspieler, Trainer, Mitarbeiter und insbesondere die treuen Löwen-Fans, die diesen Verein so großartig machen. Schade, dass die gemeinsame Zeit zu Ende geht, aber ich gehe mit vielen großartigen Erinnerungen.“

Unter Rekord-Spielern auf Platz sechs

Der Löwen-Stammkeeper, der sich seinen Platz zu Beginn der Spielzeit wieder einmal zurückerobert hatte, in dieser Saison von Rene Vollath, absolvierte 275 Partien für die Löwen. Der 28-Jährige liegt damit auf Rang sechs der Spieler mit den meisten Einsätzen der Vereinsgeschichte. Wohin es Hiller verschlägt ist noch unklar. Zuletzt wurde vermehrt über einen Wechsel nach Frankreich spekuliert.

Danke für Rolle in der Mannschaft

„Marco Hiller hat über viele Jahre beim TSV 1860 München großartige Leistungen gezeigt“, sagt Geschäftsführer Dr. Christian Werner. „Ich danke ihm nicht nur für seinen Einsatz auf dem Spielfeld, sondern auch für die Rolle, die er in der Mannschaft übernommen hat. […] Ich wünsche Marco alles Gute für die Zukunft.“

3. Liga 2025/26: Weitere Entscheidungen gefallen

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Für viele Fußballfans ist es die schönste – manchmal aber auch die schmerzvollste – Zeit im ganzen Jahr. Auch an diesem Wochenende fielen wieder einige Entscheidungen, die die Zusammensetzung der 3. Liga für die kommende Saison betreffen. Allerdings sind auch weiterhin noch einige Fragen offen. Wir sorgen – wie schon am vergangenen Wochenende – für Durchblick.

Willkommen zurück, SSV Ulm!

Nach nur einem Jahr in der 2. Bundesliga kehrt der SSV Ulm in die 3. Liga zurück. Die letzten – nur noch sehr theoretischen – Chancen auf einen Verbleib in der Zweitklassigkeit machte am Samstag eine deutliche 1:6-Klatsche beim Bundesligarückkehrer HSV zunichte. Man darf sehr gespannt sein, wie es bei den Spatzen, die ja erst im Vorjahr sensationell durch die 3. Liga durchmarschiert waren, in ihrer insgesamt erst zweiten Saison in dieser Liga weitergeht. Für die Löwenfans bedeutet dieser Abstieg – nachdem schon Jahn Regensburg in der Vorwoche die Rückkehr in die 3. Liga besiegelt hatte – eine weitere angenehm kurze Auswärtsfahrt. 150 Kilometer trennen das Donaustadion von München Giesing.

Glückwunsch an Dresden und Bielefeld

Auf zwei dagegen sehr weite, aber aufgrund der Atmosphäre in den jeweiligen Stadien, stimmungsvolle Gastspiele muss der TSV 1860 in der kommenden Saison verzichten. Sowohl Dynamo Dresden, als auch Arminia Bielefeld konnten an diesem Wochenende vorzeitig den Abschied aus der 3. Liga fix machen. Und dabei waren die sicherlich besten und dominantesten Teams der Saison an diesen Erfolgen jeweils nicht wirklich aktiv beteiligt. Die Sachsen durften trotz einer 0:1-Niederlage bei Waldhof Mannheim am Samstag Nachmittag Jubeln. Die Ostwestfalen stiegen zeitgleich – gerade auf dem Weg zum Auswärtsspiel in Unterhaching – auf. Mit einem 2:1-Erfolg der Arminia beim letzten Heimauftritt der Münchner Vorstädter am Sonntag Nachmittag setze man dann aber sogar noch an die Tabellenspitze. Hintergrund dieser beiden Aufstiegsentscheidungen war die Niederlage des 1. FC Saarbrücken in Aachen.

Sieben Kandidaten für die Drittliga-Relegation

Apropos Saarbrücken: Die Saarländer gehören zu insgesamt sieben Vereinen in Fußballdeutschland, die sich an der Schwelle zwischen Zweit- und Drittklassigkeit um einen weiteren Platz im Teilnehmerfeld der Drittligasaison 2025/26 streiten. Die anderen heißen Energie Cottbus und Hansa Rostock (in Liga 3), sowie Eintracht Braunschweig, Preußen Münster, Greuther Fürth und Schalke 04 (in Liga 2). Dies sind die Kandidaten für die am 23. und 27. Mai anstehenden Relegationsspiele. Aktuell würde die Paarung Energie Cottbus gegen Eintracht Braunschweig heißen. Allerdings ist auch ein Duell zwischen Saarbrücken und Münster denkbar. Eher unwahrscheinlich und eigentlich nur noch rechnerisch möglich wäre eine Beteiligung von Schalke 04 an den Ausscheidungsspielen. Zur Ermittlung dieser Partie darf in der kommenden Woche durchaus mal der kicker-Tabellenrechner für die zweite und dritte Liga angschmissen werden.

Dortmund aktuell vierter Absteiger aus der 3. Liga

Auch der Abstiegskampf in der 3. Liga ist weiterhin spannend, hat allerdings an diesem Wochenende eine für viele durchaus überaschende Wende erfahren. Gesucht wird der vierte Absteiger, der Haching, Hannover II und Sandhausen in die Regionalligen folgt. Nachdem die Zweitvertretung des VfB Stuttgart am Freitag Abend in Dortmund siegen konnte und Waldhof Mannheim am Samstag gegen Dresden gewann, haben die kleinen Borussen nun die schlechtesten Chancen auf einen Verbleib in der 3. Liga. Sie müssten am kommenden Samstag auf eine Niederlage des VfB gegen Essen oder eine sogar deutliche Niederlage der Mannheimer in Bielefeld hoffen.

Havelse-Gegner für die Relegation wird noch gesucht

Wer diesen vierten frei werdenden Platz in der 3. Liga einnehmen darf, entscheiden Ende Mai bzw. Anfang Juni zwei Spiele zwischen den Meistern der Regionalliga Nord (TSV Havelse) und der Regionalliga Nordost. Bezüglich des Nordost-Releganten fällt die finale Entscheidung erst am letzten Spieltag, am kommenden Sonntag, wenn Lok Leipzig bei Rot-Weiß Erfurt und der Hallesche FC in Greifswald antreten. An diesem Wochenende gaben sich beide Aspiranten keine Blöße und gewannen ihre Spiele souverän. Die Sachsen haben allerdings mit drei Punkten Vorsprung auf den HFC die besseren Chancen. Dies sind dann auch die letzten beiden Entscheidungen im Hinblick auf die Zusammensetzung der 3. Liga 2025/26.

 

Giesinger Gedanken nach dem Unentschieden in Verl: Identifikation – ja oder nein?

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Bei der Bekanntgabe der Rückkehr von Kevin Volland zum TSV 1860 München weilte ich in Madrid. Genauer gesagt in der Madrider U-Bahn. Als ich meinem Sohn die Nachricht auf dem Smartphone zeigte, brachen wir spontan in einen Jubelsturm aus und zogen verwunderte Blicke der Mitfahrenden auf uns. Ein ehemaliger Nationalspieler mit großer Identifikation mit Sechzig München kehrt zurück zu seinen Wurzeln. Da wird man doch mal kurz jubeln dürfen…

Wird da ein Kader mit viel weiß-blauer DNA aufgebaut?

Kevin Volland – und deswegen freuten wir uns so – ist eine Hausnummer! Und zwar in sportlicher wie in identifikatorischer Hinsicht. Volland machte nie einen Hehl aus seiner blauen Gesinnung. Ganz im Gegenteil, er zeigte seine Identifikation mit Münchens großer Liebe offensiv. Für uns war sofort klar, dass mit Volland (dessen Vater ich schon beim EC Hedos Eishockey spielen sah) in der Saison 25/26 ein erneuter ernstzunehmender Angriff in Richtung Aufstieg unternommen werden soll. Endlich mal wieder ein handfestes Ziel nach zuletzt gefühlt drei sogenannten “Umbruchssaisons”! Und dass dieses Ziel mit einem Kader erreicht werden soll, der mit Kernelementen bestückt ist, die die weiß-blaue DNA tief in sich tragen, erfreute uns obendrein.

Die vermeintliche Strategie von Dr. Werner

Durch die Verpflichtung von Philipp Maier, der ja angeblich Löwenfan und -spieler gleichermaßen ist, meinte ich zu erkennen, dass Dr. Werner einen guten Plan hat: Spieler holen, die den Löwen im Herzen tragen und eine hohe Identifikation mit 1860 mitbringen. Bei diesen sollte man davon ausgehen, dass sie für ihren Herzensverein vielleicht noch ein paar Prozentpünktchen mehr Motivation und Leistung abrufen, wenn sie mit dem Löwen auf der Brust auflaufen. Und vielleicht geben sie bei der monatlichen Zahlung ein paar Prozentpünktchen Rabatt, wenn sie nochmal für 1860 die Stiefel schnüren “dürfen”.

Identifikation steigern durch Spieler, denen 1860 etwas bedeutet

Und bei uns Fans kitzelt es vielleicht auch noch ein paar Prozent mehr Support raus, wenn wir zurückgekehrte Eigengewächse wie Volland um den Aufstieg kämpfen sehen. Prinzipiell keine schlechte Idee. Durch die Verpflichtung von Kilian Jakob ging ich fest davon aus, dass Dr. Werner diesen Plan verfolgt. Außerdem gibt es ja mittlerweile mehr als Gerüchte, dass auch Löwenfan Florian Niederlechner gerne aus Berlin nach Oberbayern heimkehren würde, um in Giesing auf Torejagd zu gehen.

Nicht-Einigung mit Hiller passt nicht ins Bild

Aber offenbar scheint das doch nicht der Plan von Dr. Werner zu sein. Nach Wochen und Monaten der Gerüchte, dass Marco Hiller und 1860 sich nicht auf einen neuen Vertrag einigen konnten, platzte vor dem Spiel gegen RWE eine Nachricht in die Löwenwelt. Ein Sportreporter machte bekannt, dass Hiller auf der Suche nach einem neuen Verein sei. Also gibt es tatsächlich keine Einigung zwischen den Löwen und dem Torwart, der seit 17 Jahren an der Grünwalder Straße spielt. Aus meiner Sicht würde Hiller absolut in Dr. Werners Strategie passen, die Mannschaft der nächsten Saison mit Spielern mit hoher Identifikation mit 1860 um den Aufstieg spielen zu lassen. Man dürfte im aktuellen Kader wenige Spieler mit ausgeprägterer weiß-blauer DNA finden. Und in dem der kommenden Saison auch nicht. Hiller hat aktuell die sechstmeisten Spiele für 1860 gemacht und abgesehen von seinem Jugendverein Grün-Weiß Gröbenzell noch nie für einen anderen Verein gespielt.

Hiller frustriert?

Dem Münchner Merkur zur Folge soll Marco Hiller frustriert sein. Immer wieder hat man ihm andere Torhüter vor die Nase gesetzt, immer wieder setzte sich Hiller im Konkurrenzkampf durch. Nie hat man gehört, dass Hiller sich darüber beschwert hat. Aber es hat wohl in ihm gegärt. Gerüchten zu Folge soll man ihm ein Angebot zu geringeren Bezügen vorgelegt haben, das er innerhalb kurzer Zeit unterschreiben sollte. So geht man nicht mit einem verdienten Spieler um. Und schon gar nicht, wenn man eigentlich einen Kader aufbauen will, bei dem Löwen-DNA und Identifikation eine wichtige Rolle spielen soll. Einerseits sucht man sie auf dem Spielermarkt, andererseits hat man sie im Kader und lässt sie einfach von dannen ziehen.

Bitterer Abschied

Das verstehe, wer will. Noch dazu, nachdem Trainer Patrick Glöckner verkündete, dass Hiller sich ein sehr positives Standing bei ihm erarbeitet hatte. Erschwerend kommt mal wieder hinzu, dass 1860 sich einfach nicht zur Sache äußert. Kein Wunder also, dass die Spekulationen ein Mal mehr ins Kraut schießen. Der Abschied von Hiller ist bitter. Aber vielleicht will er auch mit 28 Jahren – im besten Fußballeralter – nochmal woanders voll angreifen und sich höherklassig oder – wie vielfach vermutet – im Ausland beweisen. Wenn es so wäre, könnte man es ja auch kund tun. Aber warum hat man dann überhaupt erst verhandelt?

Wer steht nächste Saison im Tor?

Stellt sich die Frage, wer nächste Saison den Kasten der Löwen hüten soll. Und die Antwort auf diese Frage macht mir fast mehr Sorgen als der Abschied von Hiller. Ersatzkeeper Vollath scheint mir nicht die Lösung zu sein. Angeblich ist er im Kader isoliert. Bei den Fans erfeut er sich nicht gerade größter Beliebtheit. Das liegt sicher an seinen Besuchen mit Uerdingen, Türkgücü und Unterhaching im Grünwalder Stadion, als er sich eigentlich bei jedem Spiel irgendwie mit den Löwenfans anlegte. Er wurde – aus meiner Sicht zurecht – wieder von Hiller verdrängt und besonders seine “offensive” Spielweise und Kommunikation mit den Mitspielern sorgten mehrfach für Verunsicherung in der (Hinter-)Mannschaft. Auch vier gelbe Karten, von denen er drei auf der Ersatzbank gesehen hat, sprechen eine deutliche Sprache. Wer auch immer nächste Saison als Nummer 1 bei 1860 ins Rennen geht: Marco Hiller, der dann wieder verlässlich als Backup einspringt, wenn es schief geht und Top-Leistungen bringt, wird dann nicht mehr da sein. Hoffentlich wird sich das nicht rächen.

Die Giesinger Gedanken erscheinen wöchentlich als Kommentar und sind die persönliche Meinung eines Mitglieds unserer Redaktion oder eines Gastautors. Sie spiegeln nicht grundsätzlich die Meinung der gesamten Redaktion wider.

Löwinnen nach Sieg gegen Solln weiter an Tabellenspitze

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Löwinnen 1 Tsv Solln Tabellenspitze

Ein hartes Stück Arbeit hatten die Löwinnen I gegen den TSV Solln zu verrichten, bleiben jedoch nach dem Heimsieg an der Tabellenspitze der Kreisliga. Somit hat die Elf von Mariano Frate den Aufstieg noch immer in der eigenen Hand.

Löwinnen nach Sieg gegen Solln weiter an Tabellenspitze

2:0, 2:2 und am Ende doch ein verdientes 6:3 – so der Spielverlauf auf dem Sechserplatz, wo die Löwinnen am Samstagnachmittag den TSV Solln empfingen. Nach den beiden frühen Treffern schien das Pendel schnell zugunsten des TSV 1860 auszuschlagen, doch die Gäste kämpften sich zurück und glichen aus. Dann aber setzte sich doch die Klasse der Löwinnen durch, die durch den Heimsieg die Tabellenspitze behaupteten.

Am kommenden Samstag gastiert die erste Frauenmannschaft der Löwen um 11 Uhr beim SV Dornach.

Zweite verliert, U17 gewinnt, U15 mit Remis

Die Löwinnen II verloren ihr Heimspiel gegen den SV Laim mit 1:2, Laura Kreuzer und Carmen Znika trafen für den TSV 1860. Die Zweite liegt vor den Sonntagsspielen noch auf Platz 4 der Tabelle in der Kreisklasse.

Ein Erfolgserlebnis hatte die U17, die den favorisierten ESV Penzberg in der Bezirksoberliga besiegte. Josefine Völk und Sarah Azizi trafen für die Löwinnen, die in der Tabelle Rang 5 belegen.

Mit einem 1:1 musste sich die neugegründete U15 im Spitzenspiel gegen den TSV Solln zufrieden geben. Nachdem die Gäste in Führung gegangen waren, glich Isra Ayadi für 1860 aus. In der Tabelle liegen beide Teams punktgleich an der Spitze, aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs belegt Solln Rang 1. Leider steigen hier nur der Meister auf, die Löwinnen müssen also auf einen Ausrutscher der Konkurrenz hoffen.

Die U17 der Löwinnen bejubelt einen Treffer gegen Penzberg

Löwen punkten in Waikiki – 2:2-Remis in Verl

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Löwen Waikiki
Löwen Waikiki

Um die Goldene Ananas ging es für den TSV 1860 München beim letzten Auswärtsspiel der Saison 2024/25 beim SC Verl. Entsprechend hatten die Löwen-Fans “Hawaii” als Motto ausgerufen und waren im bunten Outfit erschienen. Bei strahlendem Sonnenschein war die Stimmung unter den gut 1.000 mitgereisten Fans bestens. Am Ende punkten die Löwen in Waikiki – sprich Verl – nach 1:0-Führung endet das Spiel mit einem 2:2-Unentschieden.

Einige Umstellungen in der Startelf

Löwen-Coach Glöckner veränderte seine Startelf auf einigen Positionen. Unter anderem begann Philipp im Angriff für Hobsch. Reich rückte für Lucoqui in die erste Elf. Im ersten Durchgang bekamen die 3.630 Zuschauer im schnuckeligen Verler Stadion eine ausgeglichene Partie zu sehen. Die Hausherren hatten etwas mehr Ballbesitz, machten daraus aber wenig. Die Löwen präsentierten sich effizient.

Guttau köpft nach Abiama-Flanke ein zum 0:1

Die erste große Chance des Spiels hatte Lokotsch für die Hausherren. Er setzte sich im Mittelfeld gegen Verlaat durch und marschierte alleine auf das Löwen-Tor zu. Doch Keeper Hiller lenkte dessen Abschluss mit der Fußspitze an den Pfosten – eine starke Parade, die den Rückstand verhinderte. Auf der anderen Seite schlugen die Münchner nach einer knappen Viertelstunde eiskalt zu. Philipp steckte durch, Abiama flankte und Guttau köpfte am langen Pfosten vollkommen freistehend ein zum 0:1.

Ausgleich mit Wiederanpfiff

Die Löwen gingen letztlich mit der Führung in die Pause, kassierten aber direkt mit Wiederanpfiff den Ausgleich. Zwei Mal konnten die Löwen in ärgster Not retten, dann traf der eingewechselte Otto für den SC Verl im zweiten Nachschuss zum 1:1 in die Maschen. Die Chancen mehrten sich nun. Unter anderem rettete Verls Keeper gegen Jacobsen, auf der anderen Seite verfehlte Lokotsch knapp.

Hobsch kommt – Glöckner sieht Rot

Nach einer guten Stunde brachte Glöckner Hobsch in die Partie, zudem kam Frey für Deniz. Und wenig später sah Glöckner selbst die Rote Karte. Abaiama rempelte seinen Gegenspieler vor der Verler Bank, als der Ball bereits im Toraus war – eine unnötige Aktion. Es kam zu einem Geremple unter den Spielern, Glöckner rannte aufs Feld – wohl um zu Schlichten. Er griff nicht großartig ein, sah für das Auf-das-Feld-Laufen aber die Rote Karte. Große Proteste gab es nicht von Seiten des Löwen-Trainers. Er stand fortan einfach hinterhalb der Coaching-Zone unterhalb der Presseplätze.

Verl geht in Schlussphase in Führung

Zwölf Minuten vor Schluss fiel dann etwas überraschend das 2:1 für die Hausherren. Einen Steilpass an den Fünfer spitzelte Lokotsch geistesgegenwärtig zur Verler Führung in die Maschen. Auf dem Feld bäumten sich die Löwen noch einmal auf und versuchten den Ausgleich zu erzwingen. Wirklich gefährlich wurde es vor dem Kasten der Heimischen aber nur selten. Erdogan und Schifferl kamen noch für fünf Minuten ins Spiel. Es passierte aber nichts mehr, außer das Hiller gegen Lokotsch den dritten Gegentreffer verhinderte.

Kozuki gleich in der Nachspielzeit aus

Der Verler Sieg schien nicht mehr in Gefahr zu geraten, doch dann kam auf einmal der eingewechselte Kozuki. Er spritzte in einen Steilpass, umkurvte den Keeper und brachte den Ball scharf ins Zentrum, wo ein Verler mit dem Leder in das eigene Tor rutschte. Die letzte Flanke von Verl verteidigte Sechzig durch einen Kopfball von Schifferl und es blieb beim 2:2-Unentschieden.

Löwen punkten in Waiki – 2:2 in Verl

Am Ende punkteten die Löwen also doch noch in Waikiki, das Spiel in Verl endete mit einem letztlich leistungsgerechten 2:2-Remis, mit dem wohl alle leben können, auch wenn die Löwen eine Führung aus der Hand gaben. Die Fans feierten sich selbst, das gute Wetter, den letzten Auswärtstrip der Saison und die Löwen-Mannschaft, die sich bereits frühzeitig den Klasenerhalt gesichert hatte. Alle Szenen zum Nachlesen findet ihr hier in unserem Live-Ticker.

Liveticker: SC Verl – TSV 1860 München (37.Spieltag)

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sechzger.de Liveticker SC Verl TSV 1860 München 37-Spieltag 3-Liga 2024-25

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem SC Verl und dem TSV 1860 München! Die beiden Teams treffen am 37.Spieltag der Saison 2024/25 in der Sportclub Arena aufeinander.

Die Saison neigt sich dem Ende entgegen – “Gott sei Dank” mag manch einer denken. Dennoch steht mit dem Auswärtsspiel beim SC Verl nochmal eine Partie auf dem Programm, auf die sich zumindest die sechzger.de Redaktion außerordentlich freut. Sportlich geht es um nicht mehr viel, weswegen die aktive Fanszene auch zu einer witzigen Mottofahrt aufgerufen hat. Nichtsdestotrotz wollen die Löwen in Ostwestfalen natürlich nochmal dreifach punkten. Ob das gelingt, erfahren wir ab 14 Uhr!

Aufstellung:
Hiller – Reich, Verlaat, Dulic (85. Schifferl), Danhof – Jacobsen, Deniz (62. Hobsch) – Philipp (62. Frey), Guttau, Wolfram (85. Erdogan) – Abiama (78.Kozuki)

Bank:
Vollath (TW), Schubert, Kwadwo, Althaus

Tore:
0:1 Guttau (14.), 1:1 Otto (48.), 2:1 Lokotsch (78.), 2:2 Kozuki (90.+3)

Besondere Vorkommnisse:
Rot: Glöckner (64.)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Maier (Gelbsperre), Schröter, Lucoqui, Bähr, Ott (alle verletzt bzw. krank), Gevorgyan, Avdija, Bangerter (alle U21)

Ausfälle beim SC Verl:
F. Otto (verletzt)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Soichiro Kozuki, Max Reinthaler, Leroy Kwadwo, Rene Vollath und Florian Bähr haben bereits vier gelbe Karten gesehen, Thore Jacobsen steht bei neun Verwarnungen. Bei einer weiteren Gelben müssten sie daher im Saisonfinale gegen Aue aussetzen.

Wo könnt ihr das Spiel SC Verl – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Das Match wird heute nicht im Free-TV übertragen. Allerdings ist MagentaSport natürlich wie gewohnt vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Faninformationen SC Verl – TSV 1860 München (37.Spieltag)

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SC Verl 1924 TSV 1860 (19)

Das letzte Auswärtsspiel der Saison 2024/25 führt den TSV 1860 München zum SC Verl. Mit einem Sieg würden die Löwen an den Gastgebern vorbeiziehen und vor dem Saisonfinale gegen Aue einen einstelligen Tabellenplatz belegen. Auch bei dieser Auswärtspartie wird die Mannschaft von Trainer Patrick Glöckner wieder von zahlreichen Löwenfans unterstützt. Für alle Auswärtsfahrer, die den TSV 1860 München nach Verl begleiten, gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen auf einen Blick.

Faninformationen SC Verl – TSV 1860 München

Noch nie hat der TSV 1860 München auswärts gegen den SC Verl verloren – und das soll am morgigen Samstag auch möglichst so bleiben. Mit dem 16.Saisonsieg könnten die Löwen an den Gastgebern vorbeiziehen – und zudem den müden Auftritt gegen Rot-Weiss Essen etwas vergessen machen. Anpfiff in der Sportclub Arena ist um 14:00 Uhr, aus München werden sich rund 1.100 Fans auf den Weg machen. Mit einem ausgerufenen Motto motivieren sich die Anhänger dabei selbst.

Sportlich geht es schließlich für beide Mannschaften um nichts mehr, das Duell um die berühmte goldene Ananas ist damit eröffnet. Der SC Verl freut sich nach einer souveränen Saison auf ein weiteres Jahr in der 3.Liga. Aktuell liegen die Ostwestfalen auf Rang 7 und haben mit 53 Zählern zwei Punkte mehr als die Löwen bislang gesammelt. Für alle Auswärtsfahrer gibt es an dieser Stelle nun die wichtigsten Faninformationen für die Partie SC Verl – TSV 1860 München auf einen Blick.

Tickets

3.300 Tickets wurden bislang verkauft, der Gästebereich ist nahezu ausverkauft. Vor Ort wird es jedoch eine Tageskasse vor dem Gasteingang geben. Diese öffnet um 12:30 Uhr.

Anreise

Die Adresse für die Anfahrt per PKW lautet wie folgt: Paderborner Straße 88, 33415 Verl

Aus Richtung Westen A2: Abfahrt Verl/Gütersloh nehmen. Links auf die Verler Straße abbiegen. Diese Straße führt direkt durch den Verler Ortskern. Der Gästeparkplatz befindet sich an der Schützenhalle. Der Fußweg vom Gästeparkplatz zum Stadion/Gästeeingang beträgt ca. 400m.
Aus Richtung Norden, Osten, Süden A33: Abfahrt Schloß Holte-Stukenbrock. Links auf Oerlinghauser Str. An der Ampelkreuzung weiter geradeaus auf Schlossstr. Geradeaus durch den Kreisverkehr, der Schlossstraße weiter folgen. Nach 2,9km rechts in die Bergstraße. Der Bergstraße 3,7km folgen. Am Ende der Bergstraße rechts auf Paderborner Straße. Nach 1,1km an der Ampel links abbiegen und nach 50m links auf den Gästeparkplatz. Der Fußweg vom Gästeparkplatz zum Stadion/Gästeeingang beträgt ca. 400m.

Die Parkgebühr auf dem Gästeparkplatz beträgt 5€.

Busse und 9er sollten diese Adresse ansteuern: Schmiedestrang 14, 33415 Verl

Fanbusse und 9-Sitzer können an der Sportclub Arena direkt hinter dem Gästeeingang auf einem Schotterparkplatz parken. Nutzt die oben aufgeführte Anfahrtsbeschreibung und fahrt dann in die Straße “Schmiedestrang”.

Hinweise zum Stadionbesuch

Die Sportclub Arena öffnet um 12:30 Uhr ihre Tore. Dort stehen für Taschen und Rucksäcke wenige Abgabemöglichkeiten bereit.

An den Imbissständen bar gezahlt werden. Bei den Getränkestationen kann auch mit EC-Karte bezahlt werden. Es wird Vollbier ausgeschenkt.

Ansprechpartner

Vor Ort steht Euch Fanbetreuer Jamie Jesse mit Rat und Tat zur Verfügung: +49175 1860004

Livestream und Liveticker

Das Spiel zwischen dem SC Verl und dem TSV 1860 München wird leider nicht live und in voller Länge im Free-TV ausgestrahlt. MagentaSport wird die Partie sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream übertragen.

Alle Spiele der 3. Liga können zudem bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

sechzger.de ist in Verl natürlich erneut live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits von der Anfahrt im Liveticker. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus dem Stadion.

SC Verl: Letztes Heimspiel für Legende Mikic und Trainer Ende

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sc verl ende mikic

Drei Personen werden auf Seiten des SC Verl morgen besonders im Fokus stehen: Für Trainer Alexander Ende und Legende Daniel Mikic wird es das letzte Heimspiel für die Ostwestfalen sein. Auch Sport-Vorstand Raimund Bertels nimmt Abschied vom Verein.

Letztes Heimspiel für Legende Mikic und Trainer Ende

Abwehrspieler Daniel Mikic wird den SC Verl nach zwölf Jahren und rund 330 Spielen nach dieser Saison als Legende verlassen und eine andere berufliche Laufbahn einschlagen. Der 32-Jährige stieg mit den Ostwestfalen in die 3. Liga auf, erlebte den Einzug in das DFB-Pokal-Achtelfinale und wurde von den Fans in die Jahrhundertelf gewählt. “Unser Sportvorstand Sebastian Lange hat gesagt, dass für ihn Miki der größte Spieler der Vereinsgeschichte sei. Das kann ich komplett unterstreichen”, so Trainer Alexander Ende. Dementsprechend emotional dürfte die Verabschiedung des Verteidigers morgen ausfallen – sowohl für die Fans als auch für den Spieler selbst.

Auch Trainer Alexander Ende wird morgen zum letzten Mal bei einem Heimspiel auf der Bank des SC Verl sitzen. Der 45-Jährige ist mittlerweile bereits zum Drittliga-Rekordtrainer der Ostwestfalen aufgestiegen und könnte mit einem Sieg am Samstag Verler Vereinsgeschichte schreiben. 56 Punkte in einer Saison hat in der 3. Liga vor ihm noch kein Übungsleiter vorzuweisen. Auch ihm fällt der Abschied vom SC Verl sichtlich schwer: “Es hat mir in Verl extrem viel Spaß gemacht. Wir haben tollen Fußball gespielt und die Ergebnisse waren häufig auch sehr gut.”

Auch Raimund Bertels nimmt Abschied

Dritter im Bunde derer, die morgen ihr letztes Heimspiel in der Sportclub Arena erleben werden, ist Raimund Bertels, der Sport-Vorstand der Verler. Jahrelang war er für den SCV in verschiedenen Positionen tätig, nun beendet er zum Saisonende seine Tätigkeit. Gründe für seine Entscheidung nannte er bereits im sechzger.de Talk vor dem Hinspiel.

sechzger.de wünscht allen dreien für die Zukunft alles Gute, die Punkte nehmen wir morgen aber dennoch gerne mit zurück nach Giesing. Dies bekräftigte auch Patrick Glöckner in der Löwenrunde.

Gegnervorstellung Teil 2: Sportclub Verl von 1924 e.V.

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Heimkurve in Verl 23/24

Das letzte Auswärtsspiel der Saison steht vor der Tür und nach der wenig ansehnlichen Leistung gegen Essen geht es für den TSV nun wirklich um nichts mehr, außer vielleicht das Vermeiden von Punktprämien. Wir Fans wollen aber natürlich trotzdem einen Sieg unserer Löwen sehen und hoffen, dass die Schmach aus dem Hinspiel wenigstens halbwegs wieder wettgemacht wird. Es geht also ins kleinste Stadion der Liga gegen den Sportclub Verl von 1924 e.V.!

Aktuelles – die Ausgangssituation

Es geht wie so oft in dieser Saisonphase nur noch um die viel zitierte goldene Ananas. Der SC Verl spielt eine ansprechende Saison und ist aktuell mit 53 Punkten, zwei mehr als der TSV, auf Platz 7 der Tabelle angesiedelt. Mit einer Bilanz von 14-11-11 und einem Torverhältnis von 57:53 kann die Saison als sehr ausgeglichen bezeichnet werden. Den guten Tabellenplatz gilt es nun für die Ostwestfalen zu verteidigen.

Wenn man die letzten 5 Spiele betrachtet, scheint morgen alles möglich zu sein, der SCV ist aber aktuell eher in einer schwachen Phase und holte nur 4 Punkte. Darunter aber ein überzeugendes 5:1 gegen Aue. Gegen Hansa Rostock kriegte man wiederum mit 4:0 auf den Deckel und mit Saarbrücken lieferte man sich am letzten Spieltag einen offenen Schlagabtausch, der mit einem 4:3 für die Saarländer endete. Der Vollständigkeit halber sei aber auch ein 1:1 gegen den VfB II erwähnt, Verl kann also auch langweilig. Aufpassen sollten die Löwen besonders auf Berkan Taz, den Topscorer der 3. Liga, und Sturmtank Lars Lokotsch, der auch Kapitän der Ostwestfalen ist.

Wintertransfers

Im Winter wurde in Verl der Kader nur graduell nachjustiert. Auf der Abgangsseite wurde zum einen die Leihe von Max Scholze (19) aufgelöst. Der Außenverteidiger kehr zu den Amateuren an die Seitenstraße zurück. Zum anderen holte der 1. FC Nürnberg den Verler Kapitän Fabio Gruber (23, IV) ins Frankenland.

Als Ersatz für diesen Abgang liehen die Ostwestfalen nun Philipp Schulz (19) von Mainz 05 aus. Außerdem verpflichtete man Oualid Mhamid (21) aus Fürth als weitere Option auf der defensiven Außenbahn.

Das Stadion

Der SC Verl trägt seine Heimspiele in der “SPORTCLUB Arena” aus, welche ursprünglich 1994 errichtet wurde, aber nach dem großen Umbau von 2015/16 eigentlich ein komplett neues Stadion ist. Das Fassungsvermögen beträgt 5.207 Plätze, wovon 3.000 Stehplätze sind.

Der Verein trägt seine Spiele seit 1945 auf dem Areal an der Poststraße aus, nach welcher der Sportplatz früher auch benannt war. Die erste Tribüne gibt es aber erst seit 1986 und dem Aufstieg in die Oberliga Westfalen. Nach dem weiteren Aufstieg in die Regionalliga West im Jahre 1994 wurde eine neue Haupttribüne errichtet und Stehränge an den anderen Seiten gebaut. 2008 erfolgte ein weiterer Zubau von Stehplätzen, um die nun für die Regionalliga geforderten 5.001 Plätze zu erreichen.

Seit 2016 sind im Zuge des großen Umbaus alle Plätze überdacht, nachdem es davor nur eine gedeckte Tribüne entlang einer Längsseite gab. 2022/23 wurde das Stadion noch einmal ausgebaut und an die Regularien der dritten Liga angepasst, nachdem die Verler in der ersten Zeit im Profifußball nach Paderborn und Lotte ausweichen mussten.

Das Hinspiel

Die letzte Heimpartie vor Weihnachten war eine der schwärzesten Tage in der jüngsten Vergangenheit des Grünwalder Stadions. In einem eigentlich faden Spiel sah Kozuki in der 30. Minute die rote Karte, was den Verlern ein immer größer werdendes Übergewicht bescherte. So gingen die Gäste auch kurz vor der Pause in Führung.

Nach der Pause konnten die Löwen das Spiel noch etwas offenhalten, bis die Ostwestfalen mit einem Doppelschlag in den Minuten 76 und 77 alles klar machten. Zu allem Überfluss fiel das 0:4 noch durch ein Eigentor, der glücklose Kwadwo verwandelte einen Stanglpass der Verler unfreiwillig zum Endstand.  Ein passender Abschluss der bescheidenen Hinrunde auf Giesings Höhen.

Verl in Block Q 24/25

 

Der 37. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr BV Borussia Dortmund II – VfB Stuttgart II
Samstag 14:00 Uhr Aachener TSV Alemannia – 1. FC Saarbrücken
14:00 Uhr FC Hansa Rostock – FC Energie Cottbus
14:00 Uhr SC Verl 1924 – TSV 1860 München
14:00 Uhr SV Waldhof Mannheim – SG Dynamo Dresden
14:00 Uhr FC Erzgebirge Aue – SV Sandhausen 1916
16:30 Uhr FC Ingolstadt 04 – SV Wehen Wiesbaden
Sonntag 13:30 Uhr SpVgg Unterhaching – DSC Arminia Bielefeld
16:30 Uhr Rot-Weiss Essen – VfL 1899 Osnabrück
19:30 Uhr FC Viktoria Köln 1904 – Hannover 96 II

 

Offiziell verkündet: JOMA neuer Ausrüster beim TSV 1860

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Als gesichertes Gerücht war es schon länger bekannt, nun hat der TSV 1860 den Schritt auch offiziell verkündet. Die Partnerschaft mit dem derzeitigen Ausrüster 11TEAMSPORTS endet zum 30. Juni. Zukünftig werden sowohl die Profis, als auch alle Jugendmannschaften bei den Löwen vom spanischen Sportartikelhersteller JOMA ausgestattet. Gespannt darf die Fangemeinde auf die neuen Trikots für die Saison 2025/26 sein. Die in den letzten fünf Jahren durch 11TEAMSPORTS veredelten Nike-Trikots, mit denen 1860 auflief, waren bei den Anhängern nicht unumstritten. “Stangenware”, die zu wenig individuell auf die Löwen ausgerichtet sei lautete ein häufig zu vernehmender Kritikpunkt.

Uhlsport, macron, Nike (11TEAMSPORTS), JOMA

Im Corona-Sommer 2020 endete die Zusammenarbeit der Löwen mit dem italienischen Unternehmen macron, das wiederum fünf Jahre zuvor Uhlsport als Aussrüster bei Münchens Großer Liebe abgelöst hatte. Viele Fans hofften durch den Wechsel zu 11TEAMSPORT/Nike nicht nur optisch an die große Zeit ab Mitte der 1990er anknüpfen zu können, in der der US-Gigant bereits Partner von 1860 gewesen war. Damals freilich nicht mit dem “Vermittler” 11TEAMSPORT. Gleichwohl in den folgenden Jahren das eine oder andere ansprechende Dress aufgelegt wurde (man erinnere sich z.B. an die ersten Auswärtstrikots mit dem neuen Partner in den Münchner Stadtfarben), konnten die großen Erwartungen an den neuen Ausrüster nicht wirklich erfüllt werden. Aber das gelang ja leider auch in sportlicher Hinsicht den Profis nur selten.

JOMA Ausrüster renommierter internationaler Teams

Insofern sind die Fans sicher nicht traurig, dass mit JOMA nun ein neuer Ausrüster an Bord ist. Das Unternehmen, das 1965 gegründet wurde, hat seinen Sitz in Portillo de Toledo, südwestlich von Madrid. Einige Nationalteams (Bulgarien, Rumänien, Kuba oder die Ukraine) aber auch renommierte internationale Erstligisten wie Atalanta Begamo, der FC Villareal oder der RSC Anderlecht laufen derzeit schon mit JOMA-Trikots auf. Und unser Redaktionsmitglied Thomas Enn berichtete erst kürzlich in zwei lesenswerten Artikeln unter der Überschrift “Sechzig all over the world” von diversen Spielbesuchen in “La Liga”. Einer davon führte ihn zum FC Getafe. Ebenfalls ein vom JOMA ausgestatteter Verein.

Verl und zwei Traditionsvereine im Westen

In Deutschland sind im Profibereich der SC Verl und die TSG Hoffenheim aktuell Fußball-Partner von JOMA. Nachdem die Zweitvertretung der Kraichgauer kürzlich den Aufstieg realisiert hat, kommt es nächste Saison also – wie am morgigen Samstag in Westfalen – zu einem weiteren Duell zweier “JOMA-Teams” in der 3. Liga. Und obwohl diese beiden Vereine den Rückschluss nicht unbedingt provozieren: Vielleicht hat man bei JOMA ein Herz für abgestürzte Traditionsvereine. Im Westen der Republik arbeiten in der Oberliga Westfalen die SG Wattenscheid 09 und in der Regionalliga der Wuppertaler SV mit den Spaniern zusammen. Beides Ex-Bundesligisten.

Oliver Mueller mit verantwortlich für starken Deal?

An dem Ausrüstervertrag, der – Gerüchten zufolge – der höchst dotierte in der ganzen 3. Liga sein soll, wurde hinter der Kulissen schon sehr lange gearbeitet. So lange, dass wohl auch der ehemalige Finanzgeschäftsführer Oliver Mueller, mit dem die KGaA derzeit noch um ein vernünftiges Ende der Zusammenarbeit ringt, intensiv beteiligt war. Anfang September letzten Jahres hatte Mueller nach einem halben Jahr seinen Posten räumen müssen.

“Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten”

In der offiziellen Pressemeldung zu der vereinbarten Zusammenarbeit heißt es, dass diese “einen wichtigen Schritt in Richtung Innovationen im Fußball-Equipment, Nachhaltigkeit und starke Markenpräsenz im Profisport” markiere. Und ein Zitat von 1860-Geschäftsführer Dr. Christian Werner weckt Hoffnungen auf schöne, individuell gestaltete Löwen-Trikots für die neue Spielzeit:

Mit Joma gewinnen wir einen Ausrüster, der nicht nur mit hochwertiger Qualität überzeugt, sondern uns auch mit individuellen Gestaltungsmöglichkeiten und einem partnerschaftlichen Ansatz begeistert hat

Imagefilm zur Bekanntgabe

Unterstützt durch einen kurzen Imagefilm, in dem das derzeitige Nike-Trikot nochmal auffällig prominent auftritt, gab der TSV 1860 am Freitag Vormittag die Zusammenarbeit mit JOMA bekannt.