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Löwinnen U15 am Samstag beim Hallenturnier in Taufkirchen

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Tsv 1860 Löwinnen U15

Bereits heute Abend ist die U17 der Löwinnen im Einsatz, morgen nimmt auch die U15 an einem Hallenturnier teil. In der Vorrunde treffen die C-Juniorinnen des TSV 1860 dabei auf den SV DJK Taufkirchen II, den FC Langengeisling und die SG Schwabhausen/Röhrmoos.

Löwinnen U15 beim Hallenturnier in Taufkirchen

Beim Hallenturnier des SV DJK Taufkirchen treffen die Löwinnen in ihrer ersten Partie um 9.24 Uhr auf die 2. Mannschaft der Gastgeberinnen. Genau eine Stunde später duelliert sich der TSV 1860 mit dem FC Langengeisling, ehe sich die Junglöwinnen zum Abschluss der Gruppenphase um 11.12 Uhr mit der SG Schwabhausen/Röhrmoos messen.

Anschließend finden die beiden Halbfinalpartien sowie die Platzierungsspiele statt. Das Finale des Turniers wird um 12.32 Uhr angepfiffen.

03.01.1960: TSV 1860 erkämpft sich Remis gegen Aschaffenburg

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Tsv 1860 Saison 1959 1960 Oberliga Süd

Mit der Viktoria aus Aschaffenburg hat der TSV 1860 in der Vergangenheit schon so manche Schlacht geschlagen. In der Spielzeit 1959/60 retteten die Löwen nach einem deutlichen Rückstand immerhin noch einen Punkt gegen die Unterfranken.

Namhafte Gegner in der Oberliga Süd

In der Saison 1959/60 tummelten sich in der Oberliga Süd zahlreiche Vereine, die noch heute zu den bekanntesten Clubs der Republik zählen. Neben dem FC Bayern, Eintracht Frankfurt, dem 1. FC Nürnberg und dem VfB Stuttgart kämpften auch die Löwen um die Qualifikation zur Endrunde um die Deutsche Meisterschaft.

Am Ende sollte jedoch keiner der genannten Vereine auf einem der ersten beiden Plätze landen. Stattdessen zogen der Karlsruher SC und Kickers Offenbach in die Endrunde ein, konnten sich jedoch jeweils nicht für das Finale qualifizieren. Deutscher Meister wurde schließlich der HSV mit einem 3:2-Sieg über den 1. FC Köln.

TSV 1860 mit Remis gegen Viktoria Aschaffenburg

Einer der eher unbekannteren Gegner gastierte am 03.01.1960 an der Grünwalder Straße. Viktoria Aschaffenburg reiste als Außenseiter zum TSV 1860, präsentierte sich vor 13.000 Zuschauern im Sechzgerstadion jedoch von seiner besten Seite.

Erwartungsgemäß gingen die Löwen zwar früh in Führung, doch dann drehten die Fast-Hessen auf und ließen Sechzig alt aussehen. Bis zur Pause hatte die Viktoria aus einem 1:0 ein 1:3 gemacht und als Schmitt nach einer knappen Stunde gar das vierte Tor für die Gäste folgen ließ, sah es zappenduster für 1860 aus. Erst ein Eigentor brachte die Elf von Trainer Hans Hipp zurück in die Partie und am Ende war es Verteidiger Manfred Wagner, der seinen Löwen doch noch einen Punkt bescherte.

Während der TSV 1860 die Saison als Vierter (und damit einen Platz vor den Seitenstraßlern) abschloss, stieg die Viktoria als Tabellenvorletzter ab.

Die Aufstellung der Löwen

Hans Hipp setzte heute vor 65 Jahren auf folgende Elf des TSV 1860:

Bechtold – Wagner, Pfanzelt – Zausinger, Stemmer, Simon – Heiß, Rahm, Feigenspan, Fallisch, Auernhammer

Tore:
1:0 Simon (8., Elfmeter), 1:1 Buchwalter (10.), 1:2 Kreuz (28.), 1:3 Wille (34.), 1:4 Schmitt (57.), 2:4 Hitzel (68., Eigentor), 3:4 Wagner (73.), 4:4 Wagner (85.)

Jahresrückblick 2024 von Nina Gessner – Stullen, die den Unterschied machten

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Abiama Teufel Deadline Day
Abiama Teufel Deadline Day

Seit jeher blicken die Redaktionsmitglieder von sechzger.de am Jahresende – in meist ganz persönlicher Weise – auf das zu Ende gehende Löwenjahr zurück. Heute ist Nina mit ihren Jahresrückblick 2024 an der Reihe.

Was war dein Highlight des Jahres 2024 rund um den TSV 1860 München?

Um einmal kurz etwas wegzugehen vom Sport und Vereinspolitik: Ein Highlight ist für mich, dass ich bei sechzger.de einen Platz gefunden habe, dazu noch als erstes und auch einziges weibliches Redaktionsmitglied. Die Arbeit macht mir sehr viel Spaß, auch wenn es nie so ganz rund läuft bei den Löwen, und ich bin wirklich froh ein Teil dieses Projekts zu sein. Die ehrenamtliche Arbeit hier ist ganz besonders und die Leute drumherum auch. Danke an euch alle!

Ansonsten war das Jahr einfach lustig: Viele ulkige Auswärtsfahrten, Nachmittage am Sechser, neue Freunde, alte Bekannte. Bei Sechzig ist immer etwas los, manchmal ist das leider auch nicht so erfreulich. Mit den richtigen Leuten lässt es sich aber immer überstehen, habe ich jetzt lernen dürfen.

Welches Spiel ist dir am meisten in Erinnerung geblieben?

Ein besonderer Moment war das Heimspiel der letzten Saison gegen Viktoria Köln. Der verzögerte Einlass vor der Partie, brennende Sonne und genervte Fans vor der Westkurve. Eigentlich ja keine idealen Voraussetzungen für einen Samstag, dachte ich erst. Aber der Zusammenhalt von Fans in der Situation, trotz einer leicht gereizten Stimmung, war irgendwie schon sehr rührend.

Eine weitere Besonderheit verbarg sich aber in meiner Tasche. Zwei belegte Brote, die es, wie durch ein Wunder, durch die überforderte Einlasskontrolle geschafft haben. Wieso nimmt man denn Stullen mit zu einem Fußballspiel? Die Antwort: Ich weiß es selbst nicht mehr. Wahrscheinlich einfach, weil meine Begleitung und ich das sehr witzig fanden. Ich weiß auch nicht mehr, mit was ich meine Brote belegt habe. Sie waren ziemlich sicher aber lecker.

Bei verzögertem Anpfiff war der kleine Snack jedenfalls goldwert und auch ein guter Gag für meine erstaunten Freunde im Block. Dazu dann noch ein 3:0-Heimsieg! Es sind eben die kleinen Dinge im Leben… Und bevor sich jemand aufregt: Mehr habe ich auch nie in ein Stadion geschmuggelt, versprochen. (Die Corny-Riegel nahm man mir zum Beispiel in Ingolstadt ab – eine Frechheit!)

Welcher Spieler ist dein persönlicher „Spieler des Jahres“?

Ganz klar: Lukas Reich!

Wir sind zwar nicht die Sportschau, aber in Anlehnung daran: Nenne uns dein „Tor des Jahres“!

Ich habe bei meinem verspäteten Jahresrückblick auch die Eindrücke der anderen Redaktionsmitglieder lesen können und muss mich da einfach anschließen. Das Tor in Bielefeld war ziemlich besonders: Thore Jacobsen hat sich mit dem Distanzschuss auch in mein Herz geschossen.

Ganz im Gegenteil dazu: Was hat dich besonders enttäuscht / wütend gemacht?

Wenn man auf die letzten Spiele schaut, dann war die Heimbilanz definitiv eine große Enttäuschung. Besonders bitter war aber die Niederlage und das damit verbundene Totopokal-Aus gegen die SpVgg Unterhaching. Die Art und Weise wie man sich selbst den Einzug in den DFB-Pokal vermasselt hat, stinkt mir immer noch gewaltig. Besondere Hoffnung, dass wir es über eine Platzierung in der Liga schaffen, habe ich momentan leider nicht.

Generell nehme ich mir immer vor, mich von den sportlichen Misserfolgen und dem vereinspolitischen Drama emotional etwas zu distanzieren. Da hilft es auch sich einfach über die Gemeinschaft, die Sechzig einem eben geben kann, zu freuen. Eine Ausnahme, bei der mich Sechzig emotional echt getroffen hat, gab es aber schon: Die Heimniederlage gegen Dortmund vor Ende der Saison 23/24. Trotz der wunderschönen Choreo, die sich übers ganze Stadion streckte, war meine Stimmung recht schnell im Keller. Eigentlich hätte der Tag so anders laufen sollen. Eigentlich hatte niemand mehr bis zum letzten Moment um den Klassenerhalt bangen wollen… Danach bin ich mit zwei Sechzgern zu einem Geburtstag gefahren. Wir haben die Fahrt damit verbracht alle Stadien der Trauer zu durchleben und uns so richtig über alles auszulassen.

Ansonsten hat mich die Diskussionskultur um den TSV einfach genervt. Diverse Kommentarspalten im World-Wide-Web sind gefüllt von Hass und Hetze, rechtes Gedankengut wird für viele einfach hingenommen. Manch einer wünscht aktiven Fans sogar den Tod oder relativiert Polizeigewalt. Es kann doch nicht sein, dass Fans desselben Vereins so miteinander und übereinander reden.

Mit dem Jahreswechsel wird es auch wieder Zeit für die guten Vorsätze, die dann hoffentlich auch umgesetzt werden. Was sollte sich beim TSV 1860 München im Jahr 2025 ändern?

Weniger Wut, mehr Vernunft. Ich hoffe auf einen produktiven Diskurs, zwischen den Vereinsvertretern und der Stadt, zwischen den einzelnen Vereinsvertretern, aber genauso auch zwischen uns Löwenfans. Es muss Wege aus der Spaltung geben, diese können wir aber wirklich nur gemeinsam finden.

Sportlich gesehen würde ich mir etwas mehr Wille und Kampfesgeist wünschen, vor allem vor der Heimkulisse. Es braucht Erfolge und, hoffentlich, wird dafür ein ruhiges Arbeitsumfeld geschaffen.

Zum Schluss deine Prognose für den Mai 2025: Wo landen die Löwen in der 3.Liga?

Die Löwen sind für mich eine Black Box: Ich verstehe einfach nicht, was da oft intern vorgeht. Ich hoffe aber trotzdem auf einen sportlichen Erfolg. Also beenden wir die Saison, idealerweise, auf einem einstelligen Tabellenplatz! (Und die Löwinnen steigen auf!)

Bisher veröffentlichenten folgende Autoren ihren Jahresrückblick 2024 der sechzger.de-Redaktion:

Heiko Herrlich kehrt als Trainer nach Unterhaching zurück

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Unterhaching

In der Saison 2011/12 rettete Heiko Herrlich die SpVgg Unterhaching vor dem Abstieg aus der 3. Liga. Nun soll der gebürtige Mannheimer die Vorstädter ein weiteres Mal vor dem Abrutschen in die Regionalliga bewahren.

Heiko Herrlich wird Trainer der SpVgg Unterhaching

Nach der Freistellung von Marc Unterberger schwang Ex-Löwe Sven Bender interimistisch das Zepter bei der SpVgg Unterhaching. Nachdem zwischenzeitlich Felix Magath als Nachfolger gehandelt worden war, haben die Vorstädter nach dessen Absage Heiko Herrlich als neuen Trainer präsentiert. Dieser gab zum Einstand zu Protokoll:

“Ich freue mich sehr darauf, wieder ein Teil der Haching-Familie zu sein. Meine Erinnerungen an die zurückliegende Zeit bei der Spielvereinigung sind nur positiv, insbesondere, was die familiäre Atmosphäre und den Zusammenhalt in Unterhaching angeht. Jetzt gilt es sämtliche Kräfte zu bündeln und alles dafür zu tun, die 3. Liga zu halten. Gemeinsam mit dem eingespielten Trainerstab um Sven Bender, sämtlichen Mitarbeitenden und natürlich den Fans, bin ich fest davon überzeugt, dass wir dies zusammen schaffen.”

Herrlichs letzte Trainerstation liegt schon einige Jahre zurück. Vor fast vier Jahren war der ehemalige Nationalspieler beim FC Augsburg als Trainer im Amt und betreute den Bundesligisten von März 2020 bis Ende April 2021. Sein Comeback beim Club mit dem Bob im Wappen dürfte Herrlich bereits am Sonntag im Testspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth feiern.

Dr. Christian Werner im Interview: “Lerne schnell – oder du wirst ganz schnell gefressen”

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Dr. Christian Werner "Löwenfußball mit Wiedererkennungswert"
Dr. Werner "Löwenfußball mit Wiedererkennungswert"

“Lerne schnell – oder du wirst ganz schnell gefressen.” So fasst Geschäftsführer Dr. Christian Werner seine Aufgabe beim TSV 1860 zusammen. Dennoch sei er jeden Tag dankbar, da ihm die Verantwortung sehr viel Spaß mache und ihn mit Stolz und Zufriedenheit erfülle.

Dr. Christian Werner im Interview

Nein, ein Zuckerschlecken ist der Job bei den Löwen mit Sicherheit nicht. Die wirtschaftlichen Zwänge lassen nicht sonderlich viel Spielraum und auch die Erwartungshaltung sowie Medienlandschaft machen es den Verantwortlichen bei Münchens großer Liebe nicht immer einfach. Dr. Christian Werner stellt im Interview mit der tz jedoch klar:

“Es ist eine Aufgabe, die mir sehr viel Spaß macht, die sehr viel Verantwortung beinhaltet. Am Ende des Tages bin ich stolz und zufrieden, dass man mir die Aufgabe übertragen hat. (…) Ich bin sehr froh darüber, dass ich mich für diesen Weg entschieden habe. Ich habe im letzten Jahr sehr viel gelernt, die eine oder andere negative Erfahrung gemacht, aber vor allem ganz viele tolle Erfahrungen.”

Nicht zuletzt deshalb habe er im Herbst die Anfrage eines Bundesligisten abgelehnt, so Werner.

“Als Mannschaft eine Entwicklung vollzogen”

Obwohl die Löwen zur Winterpause nur auf Platz 14 rangieren, sieht er das Team um Trainer Argirios Giannikis auf einem guten Weg, aber auch deutlich Luft nach oben.

“Wenn man es am Tabellenplatz misst, sieht es jetzt nicht sehr spektakulär aus. Ich denke dennoch, dass wir als Mannschaft eine Entwicklung vollzogen haben. In Nachbetrachtung der Hinrunde haben wir die wichtigsten Werte analysiert, und da sind wir in fast allen Punkten besser geworden, sehen aber auch, dass die Entwicklung zu langsam verläuft. (…) Mit den Ergebnissen der Hinrunde sind wir auch alles andere als glücklich. Deshalb sind wir hart in die Analyse gegangen und wissen genau, in welchen Bereichen wir Nachholbedarf haben und wo Verbesserungspotenziale liegen.”

Ob und inwiefern man personell nachlegen könne, entscheide sich in den kommenden Tagen, ließ Dr. Werner wissen. Man stehe diesbezüglich mit beiden Gesellschaftern im Austausch. Die als potentielle Neuzugänge gehandelten Dominik Martinovic und Dennis Dressel bezeichnete der Geschäftsführer als “hervorragende Spieler, die sowohl fußballerisch als auch menschlich Top-Qualitäten haben.”

Vertragsverlängerung mit Guttau möglich?

Doch auch beim bestehenden Personal besteht Handlungsbedarf, laufen doch ein knappes Dutzend Verträge zum Saisonende aus. So könnten beispielsweise Talente wie Raphael Ott und Sean Dulic, aber auch gestandene Profis wie Julian Guttau ablösefrei wechseln.

“Wir werden alles dafür tun, was in unserer Macht steht, um Julian Guttau zu halten. Grundsätzlich habe ich aber vollstes Verständnis, wenn ein Spieler den Schritt nach oben machen möchte. (…)  Wir sind in guten Gesprächen und werden in den nächsten Wochen die ersten Ergebnisse vermelden, gerade in Bezug auf unsere jungen Spieler. (…) Wenn die Talente gut sind, dann ist die 3. Liga nur eine Durchgangstation. Zum einen liegt das an den finanziellen Mitteln, zum anderen am nachvollziehbaren Ziel junger Spieler, sportlich so hoch wie möglich zu spielen.”

Man darf also gespannt sein, wie der Kader der Löwen sich in den kommenden Wochen und Monaten entwickeln wird. Auch auf die Frage, warum 2025 ein besseres Löwenjahr werden wird, hat Dr. Christian Werner eine Antwort parat:

“Ganz einfach: Weil wir viele gute Ideen haben – und viele Überraschungen parat. Wir sind in der Planung so, dass wir deutlich über den Tellerrand hinausblicken. Ich glaube, dass es ein wirklich spannendes Löwenjahr wird.”

Freitag: Löwinnen U17 beim Meteora-Cup in Gröbenzell

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TSV 1860 U17 Löwinnen
Die U17 Löwinnen zusammen mit ihren griechischen Gegnerinnen

Am Freitag rollt der Ball wieder für die B-Juniorinnen des TSV 1860 München. Beim Meteora-Cup in Gröbenzell trifft die U17 der Löwinnen in der Vorrunde auf den TSV Gilching/Argelsried, den FFC Wacker München und den SV Frauenbiburg.

Löwinnen U17 beim Meteora-Cup in Gröbenzell

Die Junglöwinnen starten am Freitag in Gruppe B des Gröbenzeller Hallenturnieres und duellieren sich um 17.55 Uhr zunächst mit dem TSV Gilching/Argelsried. Um 18.57 Uhr heißt der Gegner FFC Wacker München und zum Abschluss der Gruppenphase trifft der TSV 1860 um 19.35 Uhr auf den SV Frauenbiburg.

Anschließend folgen die beiden Halbfinalpartien sowie die Platzierungsspiele um die Ränge 7, 5 und 3. Das große Finale beim Meteora-Cup steigt um 21.10 Uhr – hoffentlich mit Beteiligung der Löwinnen!

Ausrichtungsort ist die Zweifach Ballsporthalle in der Wildmoosstraße 32 in 82194 Gröbenzell.

Jahresrückblick 2024 von Peter Gratz – Kopf voran in den Löwenkosmos

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Löwenblock in der Audi-Stadt

Seit jeher blicken die Redaktionsmitglieder von sechzger.de am Jahresende – in meist ganz persönlicher Weise – auf das zu Ende gehende Löwenjahr zurück. Heute ist Peter Gratz mit seinen Einschätzungen zu 2024 an der Reihe.

Jahresrückblick 2024 von Peter Gratz

Was war dein Highlight des Jahres 2024 rund um den TSV 1860 München?

Obwohl dieses Löwenjahr wahrscheinlich eines der weniger schönen war, ist es das für mich mit Abstand intensivste gewesen seit ich es mit dem TSV 1860 halte. Ich habe mich quasi mit dem Kopf voran in den Löwenkosmos gestürzt, auch deshalb ist es mit einigen besonderen Momenten verbunden.

Da ich mir mit dem Einschränken schwer tue, habe ich Highlights in den Kategorien “privat”, “Verein” und “Sport” gesucht:

Privat steht meine Aufnahme in die sechzger.de-Redaktion ganz oben. Nachdem ich schon geraume Zeit die Arbeit als Leser verfolgt habe und ein paar Redaktionsmitglieder kennengelernt hatte, erwachte der Wunsch selbst Teil des Projekts zu werden. Ein paar Bier und der richtige Moment bei einem Spiel der Traditionsmannschaft brachten den Stein ins Rollen und innerhalb eines Monats war ich live dabei. Ein knappes halbes Jahr später habe ich meinen Platz schon halbwegs gefunden und freue mich sehr, Teil dieses tollen Teams sein zu dürfen.

Was den Verein und das “Drumherum” angeht, steht die MV im Zenith klar an erster Stelle. In den Wochen davor habe ich jegliche Information zur Wahl wie ein Schwamm aufgesogen, die Vereinspolitik spielte eine große, wahrscheinlich zu große, Rolle in meinem Leben. Deshalb hatte ich mich auch entschlossen als Wahlhelfer bei der Durchführung der Veranstaltung zu helfen. Mitgliederversammlung MV 2024Besonders aufgrund der Tragweite der Entscheidung und der damit verbundenen Aufmerksamkeit war es etwas Besonderes zur ordnungsgemäßen Durchführung der Wahlen beizutragen. Man wurde zu einem kleinen Teil in der Geschichte, die man zuvor nur passiv in den Medien verfolgt hatte.

Sportlich möchte ich den Jahresanfang unter dem damaligen Neutrainer Giannikis hervorheben. Angefangen mit dem Fanmarsch durch Giesing und dem anschließenden Heimsieg gegen Duisburg, sowie besonders auch die Fahrt nach Lübeck unter der Woche. Trotz Kälte, beschissener Ansetzung und Bahnstreik mit ein paar hundert Verrückten an die Ostsee zu fahren fühlte sich schon super an.

Welches Spiel ist dir am meisten in Erinnerung geblieben?

Es gibt einige Partien die in meiner Erinnerung noch sehr präsent sind. Aktuell ist es aber unser letzter Auswärtsauftritt in Sandhausen. Angefangen mit der amüsanten Anreise im LfgR-Fanbus samt spontaner Verstärkung aus Kirgistan, über die ekstatische Stimmung auf den Rängen (meine Schuhe sind noch immer nicht wieder sauber), die couragierte Leistung der Mannschaft und den Ausklang im Bamboleo danach, ein besonders gelungener Ausflug.

SV Sandhausen TSV 1860 20241102 (46)

Welcher Spieler ist dein persönlicher “Spieler des Jahres”?

Die naheliegenden Kandidaten wurden wahrscheinlich schon alle genannt, für mich ist es eigentlich auch Marco Hiller. Deshalb möchte ich an dieser Stelle mit Fynn Lakenmacher meinen persönlichen Favoriten der letzten Saison hervorheben. In der aktuellen Situation merkt man (endlich) was die Löwen an ihrem bulligen, aber sehr agilen 9er hatten. Eine Doppelspitze mit Hobsch und Lakenmacher hätte ich wahnsinnig gerne gesehen. Lakenmacher und Verlaat in der PressezoneSpieler des Jahres ist er für mich aufgrund seines Aufstiegs innerhalb dieses Jahres. Am Anfang unter Trainer Jacobacci noch auf dem Abstellgleis kämpfte Fynn sich in die Startelf zurück, avancierte zum Leistungsträger und wurde schließlich mit einem Wechsel in die 2. Bundesliga belohnt. Auch in Darmstadt kommt der Stürmer auf Einsatzzeit, anscheinend habe nicht nur ich das Potential gesehen ;).

Wir sind zwar nicht die Sportschau, aber in Anlehnung daran: Nenne uns dein “Tor des Jahres”!

Die Erinnerungen an die Treffer der letzten Rückrunde sind schon etwas verschwommen und ich bin nicht so ein großer Fan dieser 60m-Tore. Deshalb ist mein Lieblingstor das 1:0 von Maxi Wolfram gegen Ingolstadt.

Ganz im Gegenteil dazu: Was hat dich besonders enttäuscht / wütend gemacht?

Sportlich ganz klar das erneut frühe Aus im Toto-Pokal. Diese Ignoranz gegenüber einem, besonders für einen finanziell klammen Verein, wichtigen Wettbewerb geht mir gehörig gegen den Strich. Sich dann noch von den Bobfahrern daheim Abfertigen zu lassen macht das Ganze nicht besser.

Vereinstechnisch waren es die öffentlichen Scharmützel des e.V. im Zuge des neuen Darlehensvertrags inklusive der “Causa Hiltmaier”. Auch der “Wahlkampf” des Bündnisses zusammen mit Hasan Ismaik war mehr als ungebührlich und hat die Gräben im Verein noch weiter vertieft. Aus diesen ganzen Kämpfen, gepaart mit sportlich schwierigen Zeiten, entstand und entwickelt sich ein besonders aggressives Klima in der Fanlandschaft.

Bei mir hat sich besonders die zynische Herangehensweise so mancher Personen im Löwenumfeld ins Gedächtnis eingebrannt, bei der ich jedes Mal durch die Decke gehen könnte. Ich bin nicht fürs Schönreden, aber der Zynismus mit dem zeitweise schon der eigene Misserfolg gewünscht wird und alles und jeder negativst möglich beleuchtet wird, überspannt den Bogen für mich dann doch sehr oft.

Mit dem Jahreswechsel wird es auch wieder Zeit für die guten Vorsätze, die dann hoffentlich auch umgesetzt werden. Was sollte sich beim TSV 1860 München im Jahr 2025 ändern?

Alles und nichts könnte man sagen. Ich hatte viele tolle Zeiten mit den Löwen und möchte diese auch weiterhin auf die gleiche Art und Weise habe. Natürlich wünsche auch ich mir mehr Eintracht, Optimismus und #Zusammen bei 1860, man darf auch mal träumen.

Alles Seiten müssen sich nun aber endlich auf die Realität fokussieren und nicht permanent in der erfolgreichen Vergangenheit schwelgen oder den TSV zum globalen Giganten erklären. Auch was das Stadion angeht, muss die Realität endlich von allen akzeptiert werden. Diese heißt Grünwalder Stadion und wird es auch auf lange Zeit hin bleiben. Die ständig gleichen Hirngespinste von der “grünen Wiese”, welche von verschiedener Seite immer wieder aufgewärmt werden, müssen zu den Akten gelegt werden.

Zuletzt wünsche ich mir, dass die Löwenfans wieder eine Art “Wagenburg-Mentalität” entwickeln, die aktuell herausfordernden Zeiten gemeinsam bestreiten und dem Verein besonders in sportlich schlechten Zeiten die Stange halten. Pausen darf man sich dann gönnen, wenn es wieder besser läuft ;)!

Zum Schluss deine Prognose für den Mai 2025: Wo landen die Löwen in der 3.Liga?

Ich bleibe optimistisch und sehe uns im oberen Mittelfeld. Mindestens Platz 9 und mit viel Glück maximal Platz 3…

Bisher erschienen folgende Jahresrückblicke 2024 der sechzger.de-Redaktion:
Stefan Kranzberg
Jan Schrader
Christian Jung
Thomas Spiesl
Thomas Enn
Florian Buch

Jahresrückblick 2024 von Florian Buch – Ja mei, Löwen!

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Seit jeher blicken die Redaktionsmitglieder von sechzger.de am Jahresende – in meist ganz persönlicher Weise – auf das zu Ende gehende Löwenjahr zurück. Heute ist Florian Buch mit seinen Einschätzungen zu 2024 an der Reihe.

Jahresrückblick 2024 von Florian Buch

Was war dein Highlight des Jahres 2024 rund um den TSV 1860 München?

Normalerweise ist die Antwort auf diese Frage immer das Trainingslager,
aber dieses Jahr fiel es im Winter leider aus und – mal ehrlich – Windischgarsten
ist auch keine Option mehr gewesen.
Viele Highlights gab es ja auch in diesem Jahr nicht, aber ich denke, Lübeck auswärts
sticht schon sehr heraus. Weite Auswärtsfahrt, Januar unter der Woche.
Fick di… – äh ich meinte natürlich: Danke DFB!
War trotzdem eine geile Fahrt – leider ohne Sieg.

Welches Spiel ist dir am meisten in Erinnerung geblieben?

Das 0:18 in Kasendorf, welches mein höchster Sieg mit den Löwen war.
Und ich nenne die 1:2-Heimniederlage gegen Dortmund – aufgrund äußerer Umstände, die aber nichts mit den Löwen zu tun hatten.

Auch der Autor dieses Beitrags half in Kasendorf an der Anzeigetafel mit

Welcher Spieler ist dein persönlicher “Spieler des Jahres”?

Unser neuer Youngster Luki Reich. Der Mann ist nicht zu Unrecht Jugendnationalspieler.

Wir sind zwar nicht die Sportschau, aber in Anlehnung daran: Nenne uns dein “Tor des Jahres”!

Überraschenderweise ist das die mit Abstand schwierigste Frage dieses Jahr.
Wir durften einige Schmankerl bestaunen. Am meisten in Erinnerung geblieben ist mir das wichtige 0:1 von Thore Jacobsen in Bielefeld welches zum Sieg führte.
Nicht unerwähnt dürfen dabei aber Tunay Deniz mit einem ähnlichen Banger und Raphael Ott mit seinem Fallrückzieher bleiben.

Ganz im Gegenteil dazu: Was hat dich besonders enttäuscht / wütend gemacht?

Die Frage ist eher: Was hat mich dieses Jahr nicht enttäuscht oder wütend gemacht?
Wahrscheinlich Hasans Wahlkampfauftritt. Das ist immer noch surreal im Nachhinein.

Hasan Ismaik macht am Rande der MV 2024 Erinnerungsfotos Bild: Anne Wild

Mit dem Jahreswechsel wird es auch wieder Zeit für die guten Vorsätze, die dann hoffentlich auch umgesetzt werden. Was sollte sich beim TSV 1860 München im Jahr 2025 ändern?

Dass eine Einigung mit der Stadt erzielt wird, die den alternativlosen Spielort Giesing
bestätigt.

Zum Schluss deine Prognose für den Mai 2025: Wo landen die Löwen in der 3. Liga?

Auf dem 2. Platz. Dank überragender Rückrunde unter dem neuem Trainer Tomas Oral … Ironie Off!

Bisher erschienen folgende Jahresrückblicke 2024 der sechzger.de-Redaktion:
Stefan Kranzberg
Jan Schrader
Christian Jung
Thomas Spiesl
Thomas Enn

Heute vor 57 Jahren: TSV 1860 schlägt Helios/Wacker an Neujahr mit 6:1

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Historie TSV 1860 München Giesing vor 111 jahren

Wie grausam kann ein Trainer sein? Ein Testspiel am 1. Januar gehört wohl schon zu den härteren Strafen, die ein Übungsleiter seiner Mannschaft auferlegen kann. Albert Sing war diesbezüglich wenig zimperlich und ließ seine Mannschaft an Neujahr 1968 auf dem Trainingsgelände des TSV 1860 antanzen, um sich dort mit einem kombinierten Team von Wacker München und Helios München zu messen.

TSV 1860 feiert Neujahr an der Grünwalder Straße 114

Die Freude der Spieler über die Spielansetzung dürfte sich arg in Grenzen gehalten haben, denn schon damals war Silvester meist mit ausgelassenen Feiern verbunden. Wie die Skispringer das Jahr für Jahr schaffen, zum Neujahrsspringen in Garmisch fit zu sein, ist mir ein Rätsel. Aber das ist eine andere Geschichte…

Heute vor 57 Jahren jedenfalls gaben sich die Löwen keine Blöße und schlugen mit zahlreichen Spielern, die 1966 deutscher Meister geworden waren, die aus Akteuren von Wacker und Helios zusammengewürfelte Mannschaft mit 6:1. Stolze 3.000 Zuschauer fanden den Weg ans Trainingsgelände und sahen zum Jahresauftakt einen Sieg des TSV 1860. Die Saison 1967/68 schloss Sechzig übrigens auf Rang 12 der Bundesliga ab. Die Schale holte sich der 1. FC Nürnberg, dem in der Folgesaison das zweifelhafte Kunststück gelang, als amtierender Meister abzusteigen.

Die Aufstellung des TSV 1860

Trainer Albert Sing schickte folgende Spieler auf den Rasen:

Radenkovic – Wagner (46. Peter), Steiner (46. Kroth) – Patzke, Reich, Perusic – Heiß, Küppers (46. Brunnenmeier), Kohlars (46. Bründl), Schmidt (46. Grosser), Zeiser (46. Rebele)

Tore:
1:0 Kohlars (4.), 2:0 Küppers (34.), 3:0 Kohlars (35.), 3:1 Kalleder (37.), 4:1 Bründl (63.), 5:1 Schmidt* (73.), 6:1 Brunnenmeier (83.)

* Der bereits ausgewechselte Schmidt wurde später für den verletzten Rebele wieder aufs Spielfeld geschickt.

sechzger.de wünscht ein frohes neues Jahr 2025!

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Frohes Neues Jahr 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

das Jahr 2024 neigt sich dem Ende zu und es ist Zeit, das Jahr Revue passieren zu lassen, dankbar zu sein und voller Zuversicht in die Zukunft zu blicken.

Dieses Jahr war bezüglich unseres Herzensvereins geprägt von Herausforderungen, Rückschlägen, Enttäuschungen, aber auch kleinen und großen Erfolgen sowie wertvollen Erfahrungen. Auch als sechzger.de haben wir Höhen und Tiefen erlebt, Projekte erfolgreich abgeschlossen und neue Ideen verwirklicht. In den vergangenen zwölf Monaten waren es einmal mehr harte Arbeit, ehrenamtliches Engagement und Teamgeist, die uns  vorangebracht haben. Natürlich habt auch Ihr ganz besonders zum Gelingen dieses Jahres beigetragen – und dafür möchten wir uns herzlich bedanken.

Wir wünschen Euch und Euren Familien einen guten Start in ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2025.

Auf ein neues Jahr voller gemeinsamer Momente, geiler Erlebnisse mit unseren Löwen und einen erfolgreichen TSV 1860 München!