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Sechzig um Sieben: Trainingslager in den USA?

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Sechzig um Sieben von sechzger.de für den TSV 1860 München

Herzlich Willkommen beim ersten Sechzig um Sieben im Jahre 2025. Die ganze Redaktion möchte Euch an dieser Stelle noch ein gutes Neues mit ganz vielen Siegen des TSV 1860 München wünschen. Nach unserer etwa zweiwöchigen Pause haben sich natürlich eine Menge Nachrichten angesammelt. Zum Beispiel, dass die Löwen das nächste Trainingslager in den USA abhalten könnten.

Trainingslager in den USA?

Offenbar könnte das Trainingslager des TSV 1860 zur Vorbereitung auf die Saison 2025/26 in den USA stattfinden. Wie sechzger.de bestätigt wurde, ist das eine ernsthafte Option für den kommenden Sommer. Anscheinend wäre ein Gönner aus dem Umfeld eines MLS-Clubs bereit, den Löwen die Reise und das Trainingslager zu finanzieren. In diesem Rahmen soll es zwei Testspiele geben, eins in Kalifornien und eins in Albuquerque (New Mexico). Ganz sicher scheint der Trip über den großen Teich noch nicht zu sein, da auch über ein Trainingslager in Österreich diskutiert wird. Wir halten Euch auf dem Laufenden!

Heute Testspiel in Regensburg

Nachdem die Löwen seit dem 3. Janaur wieder trainieren, steht heute bereits das erste Testspiel auf dem Programm. Um 13:00h treten die Löwen bei Zweitligist Jahn Regensburg an. Das Spiel wird auf dem Trainingsgelände des SSV Jahn stattfinden, wo keine Zuschauer zugelassen sind. Das Spiel wird es aber auf Löwen-TV im Livestream geben.

Muteba wechselt wahrscheinlich nach Illertissen

Der erste Abgang im Wintertransferfenster steht bevor. Eliot Muteba, der sich bei den Profis nicht durchsetzen konnte, schließt sich wahrscheinlich dem FV Illertissen an. Dort wird er mit den Ex-Löwen Milos Cocic und Marco Mannhardt zusammen kicken. Muteba brachte es in dieser Saison auf lediglich 34 Einsatzminuten bei den Profis des TSV 1860.

Martinovic zu Rot-Weiss Essen

Der auch vom TSV 1860 München umworbene Dominik Martinovic hat sich für einen Wechsel zu Rot-Weiss Essen entschieden. Außerdem wird auch Klaus Gjasula von Darmstadt 98 zu RWE wechseln. Beide Spieler sollen mithelfen, den Klassenerhalt für die Essener in der Rückrunde zu sichern.

Neues Sondertrikot im Sommer

Nach dem Erfolg der beiden ersten e.V.-Sondertrikots soll im Sommer ein drittes Sondertrikot auf den Markt kommen. Designen wird es erneut Mirko Bosche, der das bereits das grün-goldene e.V.-Trikot entwickelte. Produzieren soll es Bosches Firma “Societas”.

Blick in die Regionalligen

Auch in den fünf Regionalligen ist aktuell Winterpause und mehr oder weniger Saisonhalbzeit. Jan Schrader wirft für Euch einen Blick auf das Aufstiegsrennen von der Nordsee bis zu den Alpen und beleuchtet, welche vier Teams am Ende der Saison den Sprung in Liga 3 schaffen könnten.

Inklusionslöwen gewinnen Hallenturnier

Am Samstag nahm die Inklusionsmannschaft an einem Hallenturnier in Metten teil und kehrte als Sieger nach München zurück. Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Erfolg!

News aus der dritten Liga

Tallig zu Cottbus

Nach zwei Kreuzbandrissen in Folge hat Ex-Löwe Erik Tallig einen neuen Verein gefunden. Tallig trainierte bereits seit November bei Energie Cottbus mit. Nun konnte sich der 24-jährige Mittelfeldspieler mit dem Überraschungsaufsteiger auf einen Vertrag einigen.

Vier Neuzugänge für den VfL Osnabrück

Im Kampf gegen den Abstieg in die Regionalliga setzt der VfL Osnabrück auf neue Spieler. Mit Nikky Goguadze stößt der aktuelle Top-Torjäger der Regionalliga Nord vom Bremer SV an die Bremer Brücke. Außerdem verpflichteten die Osnabrücker Bryan Henning, Jannik Müller und Niklas Kölle für die Mission Klassenerhalt.

Zwei Probespieler für Alemannia Aachen

Im Traiingslager im türkische Belek testet Alemannia Aachen zwei Stürmer. Ruben del Campo und Neftali Manzambi bekommen die Chance, sich für einen Vertrag bei der Alemannia zu empfehlen. Manzambi stand bis Ende letzter Saison bei FC Schaffhausen unter Vertrag und ist seither vereinslos. Del Campo spielte bis Jahresende bei Atletico Ottawa, wo sein Vertrag auslief.

Janßen verlässt Viktoria Köln im Sommer

Im Sommer wird es bei Viktoria Köln einen Trainerwechsel geben. Olaf Janßen möchte sich einer neuen Herausforderung stellen und gibt das Zepter an seinen aktuellen Co-Trainer Marian Wilhelm weiter. Janßen steht seit 2021 bei den Höhenbergern an der Seitenlinie.

Damit wünschen wir Euch einen guten Start in die erste Arbeitswoche des Jahres! Heute Nachmittag geht dann Spielbericht vom Test in Regensburg online!

Zwischenstand Regionalligen zur Winterpause: Duisburg auf Kurs

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Duisburg 1860 Choreo

Ob Nord, Süd, West oder Ost – in allen Himmelsrichtungen versuchen Mannschaften in den fünf Regionalligen wieder einmal einen Platz an der Sonne zu erreichen. Damit verbunden ist in drei Fällen der direkte Aufstieg in die 3.Liga, zwei Teams spielen in einer Relegation einen vierten Aufsteiger aus. Zur Winterpause wirft sechzger.de einen Blick in die fünf Regionalligen und zeigt auf, wer sich die meisten Chancen auf einen Aufstieg ausrechnen darf.

Regionalligen im Fokus: Havelse mit bester Ausgangslage

Etwa die Hälfte aller Spiele sind in den fünf Regionalligen in Deutschland mittlerweile absolviert. In der ein oder anderen Spielklasse zeichnet sich bereits ein recht klares Bild an der Tabellenspitze ab, andernorts ist die Lage deutlich enger. Grundsätzlich haben die vergangenen Spielzeiten aber ohnehin bewiesen, dass sich in den verbleibenden Partien noch viel verändern kann. Die Vertreter aus den Regionalligen West, Südwest und Bayern steigen in dieser Saison direkt auf. Die Relegation bestreiten zwei Mannschaften aus dem Norden und Nordosten.

Regionalliga Nord: Havelse peilt Wiederaufstieg an

Mit klarem Vorsprung hat derzeit der TSV Havelse in der Regionalliga Nord beste Chancen an der Relegation zur 3.Liga im Sommer teilzunehmen. Bereits zehn Punkte Vorsprung trennen den Verein vom Tabellenzweiten. Das ist momentan der SV Drochtersen/Assel, der in der vergangenen Spielzeit keine Lizenz für die 3.Liga beantragte. Derzeit prüfen die Verantwortlichen, ob ein Aufstieg bzw. ein Antrag im Bereich des Möglichen liegt. Eine überraschend starke Saison spielt Aufsteiger Emden, die momentan auf Rang 3 liegen. Mittelfristig planen die Kickers einen Aufstieg in die Drittklassigkeit wie Manager Henning Rießelmann kürzlich dem kicker in einem Interview verriet.

Mit großen Ambitionen ausgestattet, aber schon weit von der Spitze entfernt liegen der SV Meppen auf Platz 4 (16 Punkte Rückstand), Absteiger Lübeck auf Rang 10 (mittlerweile mit Guerino Capretti als Trainer) sowie der VfB Oldenburg auf Platz 14. Beim SC Weiche Flensburg agiert mit Torsten Fröhling ein Ex-Löwe als Trainer an der Seitenlinie.

Regionalliga Nordost: Lok mit nur einer Niederlage ganz oben

Traditionell umkämpft ist der erste Rang im Nordosten. Im kommenden Sommer trifft der beste Vertreter dieser Liga in der Relegation auf einen Verein aus der Nord-Liga. In den bisherigen 19 Spielen hat Lok Leipzig nur eine Niederlage kassiert und liegt mit 44 Punkten zur Winterpause an der Spitze. Dahinter folgt mit einem Spiel weniger und neun Punkten Rückstand der Hallesche FC, der in der letzten Spielzeit den Abstieg aus der 3.Liga hinnehmen musste. Erfurt (Rang 3, 11 Punkte Rückstand), Zwickau (4.Platz, 12 Punkte auf Platz 1) sowie Jena (Rang 5, 13 Punkte Rückstand bei einem Spiel weniger) haben nur noch theoretische Chancen auf die Teilnahme an der Relegation.

Regionalliga West: Duisburg auf Kurs Liga 3

Am letzten Spieltag vor der Winterpause hat der MSV Duisburg die zweite Saisonniederlage kassiert. Gegen den FC Gütersloh unterlagen die Zebras zuhause mit 3:4. Dennoch ist der MSV aktuell auf Kurs – 42 Punkte bedeuten momentan Rang 1 in der Regionalliga West. Dahinter liegt eine Verfolgergruppe von vier Mannschaften. Dazu zählen Fortuna Köln, die Sportfreunde Lotte, Rot-Weiß Oberhausen sowie die zweite Mannschaft von Borussia Mönchengladbach.

Der 1.FC Bocholt sowie der Wuppertaler SV, die in der vergangenen Spielzeit hinter Alemannia Aachen Platz 2 und 3 belegten, haben in der Saison 2024/25 nichts mit dem Aufstieg in die 3.Liga zu tun. Sie belegen zur Winterpause die Plätze 11 und 12.

Regionalliga Südwest: Hoffenheim mit dem nächsten Anlauf

Bereits in der letzten Saison redete die Zweivertretung von 1899 Hoffenheim ein gewichtiges Wörtchen im Aufstiegskampf in der Regionalliga Südwest mit. Auch jetzt wieder ist die TSG oben mit dabei, genauer gesagt ganz oben. Mit 44 Zählern und sechs Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten hat der Bundesliga-Nachwuchs derzeit die besten Karten auf einen Aufstieg in der 3.Liga. Dahinter liegen die Kickers aus Offenbach, die zwischenzeitlich den ersten Rang belegten. Ebenfalls Liga-Primus war kurzzeitig der FSV Frankfurt. Sieben Punkte liegt der ehemalige Drittligist hinter Hoffenheim, hat allerdings ein Spiel weniger absolviert.

Die Stuttgarter Kickers, die in der vergangenen Spielzeit den Aufstieg in letzter Sekunde noch verpassten, haben auf Rang 4 mit 36 Punkten den Aufstieg noch nicht abgeschrieben. Das dürfte auch für den SGV Freiberg – SGV steht hierbei für Sport- und Gesangsverein – mit 35 Punkten auf Rang 5 gelten. Vor der Winterpause besiegten sie die Offenbacher Kickers. Auf Freiberg folgt der Absteiger Freiburg II mit 34 Zählern, allerdings einem weniger absolvierten Spiel.

Regionalliga Bayern: Schweinfurt knapp an der Spitze

Am engsten ist der Kampf um Platz 1 momentan im Südosten. Nur wenige Zähler trennen mehrere Teams an der Tabellenspitze. Ganz vorne liegt in der Regionalliga Bayern der 1.FC Schweinfurt mit 45 Punkten aus 21 Spielen. Vor der Winterpause trennte man sich im Spitzenspiel von der SpVgg Bayreuth torlos mit 0:0. Die Bayreuther belegen mit 42 Zählern Platz 3, haben allerdings schon eine Partie mehr absolviert. Dazwischen liegt die Zweitvertretung der Roten mit 42 Punkten.

Auf Rang 4 liegt der FV Illertissen mit 38 Punkten, dahinter folgen die Würzburger Kickers mit einem Zähler weniger.

RWE statt TSV – Martinovic vor Wechsel nach Essen

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RW Essen 1860

Nachdem Slaven Belupo nach der Vertragsauflösung von Dominik Martinovic noch berichtet hatte, der Stürmer würde zum “bayerischen Spitzenklub 1860 München” wechseln, dürfte auf den letzten Metern doch ein Drittligakonkurrent das Rennen machen. Laut WAZ wechselt Martinovic zu Rot-Weiss Essen und soll am Montag bereits mit ins Trainingslager in die Türkei reisen.

Martinovic vor Wechsel zu Rot-Weiss Essen

Lange hatte es so aussehen, als würden sich die Löwen in der Offensive mit dem 27-jährigen Dominik Martinovic verstärken können. Auf den letzten Metern kam der Transfer jedoch ins Stocken, da man sich finanziell nicht einigen konnte. Statt München dürfte nun Essen das Ziel des Angreifers sein.

Nach Informationen der WAZ hat sich Martinovic für einen Wechsel zu RWE entschieden. Der in Stuttgart geborene Angreifer mit kroatischen Wurzeln soll wie Klaus Gjasula (bisher SV Darmstadt 98) am Montag vorgestellt werden. Nur noch letzte Details sind zu klären, dann wird auch Martinovic in der Rückrunde das RWE-Trikot tragen.

TSV München von 1860 e.V. plant drittes Sondertrikot

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TSV München Von 1860 E.V. Sondertrikot Grün Gold im Bamboleo

Ein Sondertrikot in grün-gold gab es beim TSV 1860 e.V. im vergangenen Jahr, ein weiteres wurde in den Farben weiß und blau gehalten. Beide hatten eines gemeinsam: sie fanden reißenden Absatz und erfreuen sich großer Beliebtheit. Nun plant der Verein für den kommenden Sommer ein weiteres Sondertrikot.

Jersey zu 125 Jahre FA soll nachbestellt werden

In Sachen Fanshop verlief das zurückliegende Jahr für den TSV München von 1860 e.V. hervorragend. Das liegt vor allem an den beiden Trikots, die im Sommer und Herbst veröffentlicht wurden. Zunächst erfolgte der Verkauf eines grün-goldenen Leiberls. Vor dem Bamboleo bildete sich eine riesige Warteschlange. Nach kurzer Zeit wurde entschieden Nachbestellungen zu ermöglichen. Nicht nur Löwenfans sicherten sich eines der begehrten Stücke. Weltweit schlugen Fußballliebhaber zu und sorgten für einen finanziellen Erfolg des Fanshops.

Ebenbürtig war der Andrang auf das zweite Sondertrikot im Jahr 2024. Löwenfan Julian Niedermayr, der im sechzger.de Talk 180 zu Gast war, hatte das Design erstellt. Anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Fußballabteilung wurde ein weiß-blaues Jersey aufgelegt. Während von der grün-goldenen Variante derzeit noch Restgrößen verfügbar sind, ist das zweite Trikot restlos ausverkauft. Nach sechzger.de Informationen ist allerdings auch hier eine Nachbestellung geplant, sodass sich interessierte (Löwen)Fans noch ein Exemplar des zweiten Trikots sichern können. Wann es soweit ist, steht momentan allerdings noch nicht fest.

Drittes Sondertrikot vom TSV 1860 e.V. soll im Sommer erscheinen

Die Erfolgsstory soll derweil im kommenden Sommer um ein weiteres Kapitel erweitert werden. Wie Mirko Borsche, der Designer des grün-goldenen Jerseys in einem Interview mit der Abendzeitung in der Print-Ausgabe verriet, soll dann nämlich ein drittes Trikot erscheinen. Es werde “ziemlich geil und noch mal viel besser als die anderen beiden“.* Ausrüster des Jerseys wird erneut Societas. Borsche hat das Unternehmen mit zwei Freunden gegründet. Er kündigte auch an, dass die Artikel vom Radsport und der Laufabteilung künftig von Societas gestaltet werden.


*Nachträglich Anmerkung der Redaktion (nach Rücksprache mit der Abendzeitung am 15.01.2025):
Bei der Aussage, ein neues Trikot werde „ziemlich geil und noch mal viel besser als die anderen beiden“ handelt es sich um eine Aussage, die nicht dem aktuellen Stand entspricht. Es ist derzeit noch nicht sicher, ob ein solches Trikot auf den Markt kommen wird.

Der TSV 1860 in den USA? Mögliches Trainingslager im Sommer

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Wappen 1860 Trikot 92/93 Löwen Wunschaufstellungen
Der Löwe auf einem Trikot des TSV 1860

In der aktuellen Winterpause verzichten die Löwen auf einen Aufenthalt in wärmeren Gefilden. Die Vorbereitung auf die restlichen Saisonspiele findet komplett in München statt. Anders ist die Lage dagegen im kommenden Sommer. Möglicherweise geht der TSV 1860 dabei auf große Reise und fliegt für ein Trainingslager in die USA.

Österreich oder USA – zwei Optionen für Trainingslager des TSV 1860

Zahlreiche Drittligisten bereiten sich im wärmeren Süden auf die Rückrunde der Saison 2024/25 vor. Sieben Vereine fliegen in die Türkei, fünf haben Spanien als Ziel auserkoren. Da die Ziele sich teilweise ähneln – das bei den Löwen bekannte Belek ist unter anderem beliebt – kommt es auch zu dem ein oder anderen Testspiel zwischen Drittligisten. Viktoria Köln trifft beispielsweise auf den SC Verl. Der TSV 1860 München hingegen verzichtet auf ein Trainingslager in der Fremde. Testspiele gegen Jahn Regensburg und Greuther Fürth finden ohne Zuschauer statt – für die Löwenfans ist die Vorbereitung auf den Re-Start in Saarbrücken (Samstag 18.01., 14 Uhr sechzger.de Liveticker) alles andere als ein Zuckerschlecken.

Ganz anders könnte sich die Lage im Sommer darstellen – es bahnt sich ein echtes Highlight an. Wie sechzger.de bestätigt wurde, beschäftigt sich der TSV 1860 München ernsthaft mit den USA als mögliches Ziel für das Trainingslager vor der Saison 2025/26. Unrealistisch ist dieses Szenario nicht, denn die Reise würde durch einen amerikanischen Gönner aus dem Umfeld eines MLS-Klubs finanziert werden. Neben der Übernahme aller Kosten für die Anreise sowie Unterkunft steht zudem eine Prämie für die Löwen im Raum. Klingt zu gut, um wahr zu sein – das denken sich vermutlich auch die Verantwortlichen, die sich daher intensiv mit dieser Möglichkeit auseinandersetzen. Erste Personen aus dem Umfeld haben zudem bereits ihre Unterstützung angeboten, um die Tour realisieren zu können.

Noch ist die finale Entscheidung nicht gefallen, als Alternative steht eine Reise ins Nachbarland Österreich im Raum. Bei dieser Option müssten die Löwen allerdings aller Voraussicht nach in den eigenen Geldbeutel greifen, um die Vorbereitung zu bezahlen. Viel sollte also nicht gegen ein Trainingslager in den USA sprechen. Würde sich der TSV 1860 für diese Option entscheiden, stehen zwei Testspiele auf dem Programm. Eines soll in Albuquerque (Bundesstaat New Mexico) stattfinden, das andere würde die Löwen nach Los Angeles in Kalifornien führen.

Jahresrückblick 2024 von Mane Forster – Es ist mit dir nicht immer leicht

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Seit jeher blicken die Redaktionsmitglieder von sechzger.de zum Jahreswechsel – in meist ganz persönlicher Weise – auf das zu Ende gehende Löwenjahr zurück. Heute ist Mane Forster mit seinen – sehr detaillierten und ausführlichen – Einschätzungen zu 2024 an der Reihe.

Jahresrückblick 2024 von Mane Forster

Was war dein Highlight des Jahres 2024 rund um den TSV 1860 München?

Sportlich: Sportlich gesehen der Jahresbeginn mit einer Serie von acht ungeschlagenen Spielen und mit begeisternden Heimsiegen u.a. gegen RW Essen und den FC Ingolstadt, die damals beide um den Aufstieg mitspielten. Das einzelne absolute Highlight sehe ich sportlich im gesamten Kalenderjahr 2024 aber leider nicht.

Aus Fansicht: Abseits des grünen Rasens war natürlich aus Fansicht der Vorbereitungskick in Wien bei der First Vienna in der Naturarena „Hohe Warte“ ein absoluter Leckerbissen. Da können wir uns nur bei den Verantwortlichen der beiden Vereine bedanken, dass dieses Spiel geklappt hat. Freundliche Gastgeber inkl. einer kleinen Stadtführung und Besuch des Vereinsmuseums – ein Traum! Nach so einer internationalen Begegnung in einem attraktiven Stadion haben sich viele Fans jahrelang gesehnt.

Vereinspolitisch: Im Februar 2024 landete Präsident Robert Reisinger einen Volltreffer. Während der Vorstellung des Kurzzeit-Geschäftsführers Oliver Mueller (ausgesprochen: “Müller”) gab es an einen extrem umstrittenen Blogbetreiber der Region eine klare Ansage. Mit den Worten “Sie schaden mit Ihrer Berichterstattung seit Jahren 1860 München” und “für mich sind Sie Ursache von Spaltung und Hass in diesem Verein” brachte er seine Haltung gegenüber einem ehemaligen Boulevard-Journalisten deutlich zum Ausdruck. Damit sprach er einem Großteil der Löwenfans aus der Seele.

Sonst noch positiv: Die Löwen-Amas um Trainer Felix Hirschnagl grüßen aktuell von der Tabellenspitze der Bayernliga Süd, ein großartiger Erfolg für den neuen Coach und die völlig neu zusammengestellte Mannschaft.

Außerdem muss im Jahresrückblick natürlich das großartige Panini-Album erwähnt werden. Dieses Sammelheft und die dazugehörigen Sticker haben bei vielen Löwenfans eine große Sammelleidenschaft erweckt und viel Freude bereitet. Die Tauschtreffen mit Löwenfans aus jeder Generation waren eine extrem wohltuende positive Abwechslung.

Welches Spiel ist dir am meisten in Erinnerung geblieben?

Negativ: Die Auftritte gegen Ende der letzten Saison in Unterhaching und daheim gegen Dortmund II. Bis zum Saisonfinale befanden sich die Löwen in Abstiegsgefahr, die Spiele in Unterhaching (0:2) und gegen Dortmund (1:2) waren dann aber so richtig grausam, es schien als hätte die Mannschaft den Ernst der Lage absolut nicht verstanden. Diese beiden Begegnungen waren die wohl größte Enttäuschung der gesamten Saison. Besonders bitter, da gegen Dortmund II eine Choreo der aktiven Fanszene über das gesamte Stadion eigentlich die letzten Prozente aus der Mannschaft rauskitzeln sollte…
Da fehlte es an allem, was Abstiegskampf ausmacht. Wille, Leidenschaft, Kampf, Einsatz usw. Wir erwarten keine Wunderdinge und im Abstiegskampf keine spielerischen Höhepunkte aber so blutleer aufzutreten tat der Löwenseele richtig weh.
Passend zur gesamten Spielzeit 2023/24 gab es am letzten Spieltag nach einem erneut mehr als blut- und einfallslosen Auftritt und trotz einer erneut ausverkauften Hütte eine verdiente 0:2-Niederlage gegen Bielefeld, man beendete die Saison damit absolut “standesgemäß”. Ehrlicherweise waren wir da auch alle froh, dass diese erneut enttäuschende Saison damit endlich beendet war.

Positiv: Neben dem bereits oben erwähnten Testkick in Wien blieb vor allem der Auftritt in Aachen aufgrund der positiven Begleitumstände in Erinnerung. Ich hab‘ es in inzwischen mehr als 45 Jahren “Stadion-Erfahrung” noch nie (ausgenommen Regionalliga) erlebt, dass wir Löwen von einer ganzen Stadt, von einer gesamten Fangemeinde so positiv in Empfang genommen wurden. Gefühlt hat sich ganz Fußball-Aachen auf uns gefreut. Eine durchaus schöne Erfahrung.

Welcher Spieler ist dein persönlicher “Spieler des Jahres”?

Schwierig, aber da fällt mir aktuell nur Marco Hiller ein. Nach Hendrik Bonmann und David Richter hat er in dieser Spielzeit mit Rene Vollath den nächsten Konkurrenten vor die Nase gesetzt bekommen und hat sich erneut absolut überzeugend durchgesetzt.

Da Marco Hiller bei den Fans in der Westkurve sehr beliebt ist, wurde er in den “sozialen Medien” von Kritikern des e.V. vermutlich stellvertretend oft unter der Gürtellinie angegangen und haltlose Verschwörungstheorien aufgestellt. Eine war u.a. er spiele nur, weil sein Bruder Einfluss auf die Aufstellung genommen habe. Diesen bodenlosen Schwachsinn hat er absolut professionell ignoriert und sich auch mit seiner Reservistenrolle zu Beginn der Saison sehr fair und mannschaftsdienlich abgefunden.

Marco Hiller Torwart TSV 1860
Manes “Spieler des Jahres”: Marco Hiller (Foto: TSV 1860)

Wir sind zwar nicht die Sportschau, aber in Anlehnung daran: Nenne uns dein “Tor des Jahres”!

Da kann die Antwort eigentlich nur Thore Jacobsen mit seinem sensationellen Treffer auf der Bielefelder Alm heißen. Wobei ich zugeben muss, dass ich als Fan im Gästeblock bis zum Schluss die Gefährlichkeit des Balles nicht erkannt habe. Beim Schuss Richtung Bielefelder Hälfte hab ich mich noch über die Sekunden gefreut die von der Uhr gelaufen sind, um das 0:0 in Bielefeld über die Zeit zu bringen. Tja, Gott sei Dank seh ich schon schlecht 😉

Leider ging nach diesem Treffer der sehr ähnliche Siegtreffer von Tunay Deniz im Stadion “Rote Erde” ebenfalls aus großer Entfernung ein wenig unter. Aus Fansicht war diesmal die Gefährlichkeit deutlich besser zu erkennen, da wir ja im Gästebereich entlang der Gegengeraden postiert waren und so die Flugbahn deutlich besser erkennen konnten.

Da die Schadenfreude bekanntlich die schönste Freude ist, sind mir die sensationellen Eigentore des FC Ingolstadt und der Viktoria aus Köln in der Rückrunde 23/24 auf Giesings Höhen auch noch bestens in Erinnerung.

Nimmt man noch den Weitschuss Treffer des VfB II in Großaspach gegen uns mit dazu, war dieses 2024 schon wirklich ein Jahr der besonders kuriosen Treffer.

Ganz im Gegenteil dazu: Was hat dich besonders enttäuscht / wütend gemacht?

Leider der ausführlichste Punkt in meinem Jahresrückblick:

Hass und Häme im Netz: Nach der 0:1 Auftaktniederlage gegen Saarbrücken ließ eine nicht unerhebliche Anzahl von e.V. Kritikern ihrer Häme und teilweise leider auch ihren blanken verbalen Hass auf alles grün-goldene freien Lauf. Verkehrte Welt, wird dieses Verhalten – Freude über den sportlichen Misserfolg – ja eigentlich “uns” vorgeworfen. Das ist natürlich auch die Saat, die durch eine extrem einseitige und oft populistische Berichterstattung einer Seite gesäht wird.

Völlig unnötige Torwart-Diskussion: Zudem machte unser Trainer auf der einzigen Position, auf der wir wirklich kein Problem haben ein völlig unnötiges Fass auf. Mit Rene Vollath wurde der von den Hachingern mit viel Trara verpflichtet Torhüter die neue Nummer eins vor Marco Hiller, der zum Ersatzmann degradiert wurde. Wer keine Probleme hat – was bei uns sicher nicht zutrifft – macht sich eben seine eigenen.

Spielansetzungen: Viel Fan-unfreundlicher ging es zeitweise kaum noch. Der absolute Höhepunkt war das Auswärtsspiel in Lübeck an einem Januar-Dienstagabend in Lübeck, die aktuellste Terminierung ist ein Sonntagabend um 19:30 in Dresden. Der Verband zeigt sehr deutlich, wie scheißegal ihm die mitreisenden Fans sind. Oft wird auch der letzte Zug Richtung München nicht erreicht und dann schon in der Planung auf Auto oder Bus ausgewichen. Das muss diese Nachhaltigkeit sein, mit der sich der Verband immer wieder rühmt.

Stadion / LH München: Eine Peinlichkeit lieferte der Vermieter unseres Stadions, die Landeshauptstadt München beim Heimspiel gegen die Viktoria aus Köln. Aufgrund des Ausfalls der Lautsprecheranlage konnte das Spiel nicht angepfiffen werden. Bei brütender Hitze mussten alle Zuschauer vor dem Stadion warten, da die selbsternannte Sportstadt München keinen Plan B hatte. Dieses Totalversagen ist einfach so exemplarisch bezeichnend für unseren Stellenwert im Rathaus. Dass einigen Löwenfans von der Staatsmacht die Versorgung der Wartenden mit Wasser aus dem Innenraum des Stadions auch noch negativ ausgelegt wurde, passte da nur zu gut ins Bild.

Wie immer – Frühzeitiges Aus im Toto-Pokal: Die völlig desolate Darbietung im Landespokal gegen die Vorstädter war eine einzige Blamage. Für uns ist der Toto-Pokal vermutlich die einzige Möglichkeit einen Titel zu gewinnen und in die erste Runde des bundesweiten Cup-Wettbewerbs einzuziehen, inkl. TV-Gelder usw. Aber die Herren Profis zogen es vor, sang- und klanglos zu verlieren und nahmen uns Fans damit auch die Hoffnung auf eine Wiederholung der Pokalauftritte gegen Kaliber wie Dortmund (die Erste) oder Schalke. Das Geschwätz und die Phrasen wie “Wir nehmen den Pokal diesmal ernst” klingt uns heut noch in den Ohren. Das einzig Positive blieb daher der 18:0-Rekordsieg beim SSV Kasendorf, der sicher einen Platz in der Vereinschronik finden wird.

Mitgliederversammlung inkl. Verunglimpfung und Beleidigungen: In der Sommerpause war die Mitgliederversammlung über mehrere Wochen das beherrschende Thema. Diese bot im Vorfeld jede Menge (im negativen Sinne) bester Unterhaltung. Neben einem durchaus beachtenswerten und unerwarteten wochenlangen Werbefeldzug Hasan Ismaiks durch die bayrische Provinz, gab es auch verbale Aussetzer (Grüße gehen vom Abschaum und den Idioten an Dr. Klaus Lutz), Verunglimpfung von Ehrenamtlichen, ein immer mehr Richtung Investor abdriftendes “Bündnis Zukunft” und die Reinkarnation eines wegen Fake-E-Mails bekannten ehemaligen ARGE-Vorstands im Schlepptau der Hasan-Entourage samt des vermeintlich unabhängigen Verwaltungsrats-Kandidaten Saki Stimoniaris. Ein Hauch von Holla die Waldfee, medial ununterbrochen unterstützt durch das Portal “dieblaue24”. Der Auftritt von Hasan Ismaik und Dr. Lutz auf der Mitgliederversammlung samt Begleitung von Bodyguards wirkte extrem verstörend und will so gar nicht zu dem “Sechzig” passen, was meiner Wunschvorstellung entspricht. Mit am emotionalsten wurde es in der Halle aber als die Causa Sitzberger vom “alten” Verwaltungsrat erläutert wurde. Da vergaßen einige der offensichtlichen Gegner des aktuellen Präsidiums und Verwaltungsrates ihre gute Kinderstube. Der Vergleich mit den Steinen und dem Glashaus kommt mir da sofort in den Sinn. Eine deutliche 0:9 Klatsche bei der Wahl zum Verwaltungsrat beendete die Träume von der Machtübernahme und einer Ära Cassalette 2.0. Erleichtert wurde der in dieser Deutlichkeit kaum erwartete Triumph der Vernunft nach der 13-stündigen MV lautstark gefeiert. Im Endeffekt erwies sich die “schweigende Mehrheit” erneut als absolute Luftnummer.

Miserable Heimbilanz: Die miserable Heimbilanz ist ein einziges Desaster, in der gesamten Vorrunde der laufenden Saison gab es genau ein einziges überzeugendes Heimspiel – das 3:0 gegen den Waldhof aus Mannheim. Neben einem 1:0-Arbeitssieg gegen Hannover II war’s das dann aber auch schon mit den Heimdreiern. Satte sechs Pleiten auf Giesings Höhen sind ein schlechter Witz. Da brauchen sich Mannschaft und Trainer auch nicht über die immer schlechter werdende Stimmung im Stadion zu wundern. Man geht ja inzwischen schon mit einem mulmigen Gefühl zu den Heimspielen. 

Streit unter den e.V.-Gremien: Zu allem Überfluss gab es dann auch noch ein vereinspolitisches Beben, da sich das Präsidium genötigt sah, das Finanzloch der KGaA durch einen Darlehensvertrag mit der HAM zu stopfen, der scheinbar eine weitreichende Aushöhlung von 50+1 zur Folge hat. Zumindest sieht das der Verwaltungsrat (einstimmig!) so und es folgte ein – mal wieder öffentlicher – Streit der beiden e.V. Gremien.

Kurzzeit-Geschäftsführer Mueller: Nicht lange im Amt aber mit Langzeitwirkung…. Wenig positiv werden die Löwen ab dem 10. Januar die Schlagzeilen der Münchner Presse unfreiwillig füllen. Die Münchner Journaille wird sich genüsslich auf die öffentliche Verhandlung stürzen, wenn die bisher der Öffentlichkeit unbekannten Gründe für die Entlassung von Geschäftsführer Mueller erläutert werden. Die entscheidende Frage wird sein, ob die Entlassung rechtens war.

Die blaue24: Ebenfalls frustrierend ist der Umstand, dass im Kommentarbereich des Blogs “dieblaue24” die Begriffe Anstand und Würde weiterhin absolute Fremdwörter sind. Bestes und aktuelles Beispiel sind die Kommentare zu den Berichten nach den Vorfällen beim Auswärtsspiel in Essen. User des Blogs bezeichnen dort andere Löwenfans ungestraft und unzensiert als Abschaum und freuen sich unverhohlen, dass andere Löwenfans “aufs Maul” bekommen haben. Diese teils völlige Verrohung im Kommentarbereich dieses Blogs macht weiterhin fassungslos.

Stadionsituation: Frustrierend ist weiterhin auch die Stadionsituation. Großspurigen Versprechungen folgen keine Taten. Auch kleinste “Sofortmaßnahmen”, wie die geplante Erhöhung der Kapazität auf 17.000 Zuschauer oder der Rückbau des Zauns vor der Stehhalle wurden immer noch nicht in Angriff genommen. Hauptgrund ist der fehlende politische Wille der Stadtspitze! In keinem anderen Stadion der drei deutschen Profiligen gibt es einen derart prähistorisch anmutenden Zaun vor dem Sitzplatzbereich. Die vorgeschobenen Sicherheitsbedenken des Polizeipräsidiums München und des KVR sind lächerlich. Schande über dich, Sportstadt München! Da ist es auch wenig hilfreich, wenn Hasan Ismaik im 12-Monats-Rhythmus von einem Stadion-Neubau schwadroniert und den örtlichen Gazetten völlig substanzlosen Inhalt in die Blöcke diktiert. Same procedure as every year. Dass es immer noch Löwenfans gibt, die dieser vorhersehbaren Luftnummer Glauben schenken, macht aber ebenfalls sprachlos. 

Preispolitik Dauerkarten: Die Vorfreude auf die neue Saison wurde von der erneut happigen Preiserhöhung bei den Dauerkarten getrübt. Zwar wurde “nur” bei den Sitzplätzen zugeschlagen, da aber nach dem Vorjahr jetzt zum zweiten Mal richtig saftig. Der Begriff “ausgschamd” war zurecht oft zu hören. Ein ganzer Schwung stimmungsbereiter Fans der Stehhalle wanderte daher auch in die Westkurve ab. Für die Stimmung in der Stehhalle alles andere als zuträglich.

Mit dem Jahreswechsel wird es auch wieder Zeit für die guten Vorsätze, die dann hoffentlich auch umgesetzt werden. Was sollte sich beim TSV 1860 München im Jahr 2025 ändern?

Ich würde mir von Herzen wünschen, dass die Mannschaft endlich ihr Potential halbwegs konstant abruft. Wir haben doch Kicker, die es können. Spieler wie Guttau, Wolfram, Deniz, Jacobsen, Philipp, Schröter usw. haben doch in der Vergangenheit bewiesen und gezeigt, was alles möglich ist. Es wirkt aber als Fan so, dass es der Trainer noch nicht geschafft hat, aus vielen guten Einzelspielern eine Mannschaft zu formen, die halbwegs konstant ihre Möglichkeiten auf den Platz bringt.

Noch ein Wort zum Trainer: Ein zweiter Herzenswunsch wäre es, wenn die Geduld bei Sechzig endlich einmal belohnt wird. Egal ob jetzt der Coach aufgrund des Vertrauens der Vorgesetzten oder wegen Geldmangels und fehlender Alternativen noch an Bord ist. Wäre es nicht für uns alle so richtig geil, wenn nach einer schlechten Phase endlich einmal die Geduld und das Vertrauen auch bei Sechzig belohnt wird und wir mit Argirios Giannikis zukünftig wieder richtig gute Spiele sehen und Erfolge feiern? Das gleiche hätte ich mir übrigens auch unter Maurizio Jacobacci gewünscht, weil es nämlich völlig egal ist, wer den Trainer vorgeschlagen oder eingestellt hat. Weg vom Narrativ “die wollen ja gar keinen Erfolg”.

Zum Schluss deine Prognose für den Mai 2025: Wo landen die Löwen in der 3.Liga?

Wir werden irgendwie den Klassenerhalt schaffen, für mehr fehlt mir aktuell die Vorstellungskraft. Insgeheim hoffe ich aber auf eine Rückrunde ohne Niederlage, begeisternde Heimspiele, eine unvergleichliche Siegesserie und und und….

Bisher erschienen folgende Jahresrückblicke 2024 der sechzger.de-Redaktion:

Stefan Kranzberg

Jan Schrader

Christian Jung

Thomas Spiesl

Thomas Enn

Florian Buch

Peter Gratz

Nina Gessner

04.01.1982: TSV 1860 unterliegt Al Ahly in Kairo

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TSV 1860 Ägypten Al Ahly Zamalek Kairo

Die Wintervorbereitung im Jahr 2025 findet bekanntermaßen an der Grünwalder Straße statt. Vor 43 Jahren hingegen zog es Münchens große Liebe im Winter in den Süden. In der ägyptischen Hauptstadt Kairo bestritt der TSV 1860 zwei Testspiele gegen die dortigen Spitzenclubs Al Ahly und Al Zamalek.

Lizenzentzug statt Aufstieg

Die Rückkehr in die 1. Bundesliga war vor der Saison 1981/82 das erklärte Ziel an der Grünwalder Straße. In der neugeschaffenen eingleisigen 2. Bundesliga warteten aber Gegner eines anderen Kalibers als zuvor in der 2. Bundesliga Süd, darunter Mitabsteiger Schalke 04, Hertha BSC oder Hannover 96.

Trainer Wenzel Halama regierte mit eiserner Hand, die Sommervorbereitung wurde mit militärischem Drill in der Bundeswehrkaserne in Sonthofen absolviert. Vier Trainingseinheiten pro Tag standen auf dem Programm, an der Kondition sollte es der Mannschaft also keineswegs mangeln.

Sportlich sah es für die Löwen über weite Strecken nicht schlecht aus, mit Rudi Völler (37 Tore in 37 Spielen) stellte man gar den Torschützenkönig. Finanziell schlitterte der TSV 1860 immer weiter ins Desaster und am 30.06. wurde der vorher bereits angekündigte Lizenzentzug vollzogen.

TSV 1860 unterliegt Al Ahly

Im Winter war davon jedoch noch keine Rede und so begab sich der Löwentross ins sonnige Ägypten, um sich auf die Rückrunde vorzubereiten. Angesetzt waren auch zwei Testspiele des TSV 1860 gegen die Spitzenclubs Al Ahly und Al Zamalek aus Kairo.

Am 04.01.1982 traten die Löwen vor 5.000 Zuschauern im Cairo International Stadium, das eine Kapazität von über 74.000 Plätzen aufweist, gegen Al Ahly an. Fun Fact am Rande: Architekt des Stadions war der Deutsche Werner March, der 1934 bis 1936 das Olympiastadion in Berlin erbaut hatte. Der damalige ägyptische Serienmeister erwies sich am Ende zu stark für den deutschen Zweitligisten. Obwohl Rudi Völler den TSV 1860 vor der Pause in Führung gebracht hatte, stand nach 90 Minuten eine 1:2-Niederlage zu Buche.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Wenzel Halama setzte heute vor 43 Jahren auf folgende Löwen-Elf:

Zander – Strack, Klinkhammer (Seider), Schmidkunz – Sidka, Beer, Senzen, Hainer – Waas (Pefetto), Raubold, Völler (Bunk)

Torloses Remis gegen Al Zamalek

Nur zwei Tage später war der TSV 1860 bereits wieder im Einsatz. Gegner war diesmal Al Zamalek, ebenfalls ein sehr namhafter und erfolgreicher Verein aus Kairo. Ganze 3.000 Zuschauer hatten sich diesmal im weiten Rund eingefunden und wurden noch nicht einmal mit einem Treffer belohnt.

Titelbild: Pixabay (Media Design and Media Publishing)

Fotogalerie zum Trainingsauftakt 2025 an der Grünwalder Straße

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Bei strahlendem Sonneschein fand am heutigen Freitag Nachmittag der Trainingsauftakt 2025 beim TSV 1860 statt. Bis zum – leicht verspäteten – Beginn um 14.30 Uhr hatten sich gut 60 Löwenfans, vielleicht auch ein paar mehr, an der Grünwalder Straße eingefunden.

Leichter Wintereinbruch in München

Aufgrund des Schneefalls am Donnerstag Abend waren die Trainingsplätze am Morgen mit einer leichten Schneeschicht bedeckt. Unter Anleitung von Ex-Vizepräsident Hans Sitzberger räumte eine wackere Gruppe zunächst den Kunstrasenplatz 2 und dann den “1er”, der eigentlich für die erste Trainingseinheit im neuen Jahr vorgesehen gewesen war, sodass Argirios Giannikis seine Löwen zum Aufgalopp bitten konnte. Geschäftsführer Dr. Christian Werner bedankte sich im Laufe des Nachmittags bei den fleissigen Helfern und begrüßte anschließend viele der anwesenden Trainingsbeobachter per Handschlag und mit freundlichen Neujahrswünschen.

Verlaat, Schifferl und Danhof und Muteba fehlen

Die Trainingsgruppe auf dem Platz wurde durch eine Handvoll Spieler von den Amas und der U19 verstärkt. Die derzeit verletzten Profis Tim Danhof und Raphael Schifferl wurden auf dem Trainingsgelände, allerdings nicht auf dem Platz, gesichtet. Sie verbrachten die Zeit der Einheit im Kraftraum. Kapitän Jesper Verlaat und Eliot Muteba waren nicht vor Ort. Der vor knapp einem Jahr von der zweiten Mannschaft des 1. FC Nürnberg zu den Löwen transferierte Linksaußen steht – wie am Nachmittag bekannt wurde – wohl vor dem Absprung von der Grünwalder Straße und dürfte sich dem Regionalligisten FV Illertissen anschließen.

Fotogalerie zum Trainingsauftakt 2025

Hier präsentieren wir Euch unsere Impressionen vom Trainingsauftakt, die – wie immer – nicht von professionellen Fotografen, sondern von uns Fanbloggern selbst aufgenommen wurden.

Videos rund um die Löwen

Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Eliot Muteba vor Wechsel zum FV Illertissen

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Löwen lösen Vertrag mit Muteba auf

10 Spiele in der 3. Liga, 2 Partien im Toto-Pokal (2 Tore) und sieben Einsätze bei der U21 (3 Tore) – so die Bilanz von Eliot Muteba seit seinem Wechsel zu den Löwen in der Winterpause 2023/24. Nun scheint sich das Kapitel zu schließen, Muteba steht vor einem Wechsel zum FV Illertissen.

Eliot Muteba vor Wechsel zum FV Illertissen

Die Saison begann für den 21-Jährigen so vielversprechend: Im Juni feierte Eliot Muteba sein Debüt in der angolanischen Nationalmannschaft und gewann mit dem Team prompt den COSAFA Cup. Zurück an der Grünwalder Straße verlief die Spielzeit jedoch weit weniger erfreulich. Lediglich vier Kurzeinsätze mit insgesamt 34 Minuten Spielzeit stehen für den gebürtigen Dietersburger zu Buche – und die Perspektive auf weitere Einsätze ist trotz ansprechender Leistungen in der U21 offenbar nicht gegeben.

Nach Informationen der tz steht Muteba nun vor dem Absprung zum FV Illertissen. Dort träfe der Offensivspieler mit Marco Mannhardt und Milos Cocic auf zwei weitere Ex-Löwen. Die Schwaben belegen in der Regionalliga Bayern aktuell den 4. Platz.

Titelbild: TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA

Kein Trainingslager: Lino Tempelmann vor Rückkehr zu 1860?

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Sechs Spiele absolvierte Lino Tempelmann in der Saison 2017/18 in der Regionalliga Bayern für den TSV 1860 München, ehe er zum SC Freiburg wechselte. Aktuell steht der gebürtige Münchner beim FC Schalke 04 unter Vertrag, reist aber nicht mit den Knappen ins Trainingslager, da er sich in Vertragsverhandlungen mit einem anderen Verein befindet. Kehrt der Mittelfeldspieler womöglich nach Giesing zurück?

Kehrt Lino Tempelmann zum TSV 1860 zurück?

Nachdem zuletzt bereits über eine Rückkehr von Dennis Dressel zum TSV 1860 spekuliert worden war, dieser jedoch heute am Trainingsauftakt des Grazer AK teilnahm, rückt eventuell ein neuer Name in den Fokus: Lino Tempelmann.

Ganze fünf Partien absolvierte Tempelmann in der laufenden Spielzeit für den FC Schalke 04 und stand zuletzt nicht mehr im Spieltagskader. Wie die Ruhr Nachrichten berichten, reist der 25-Jährige nun nicht mit ins Trainingslager, da er sich in Vertragsverhandlungen mit einem anderen Verein befinde. Handelt es sich dabei etwa um den TSV 1860?

Schließt sich der Kreis?

Für den zentralen Mittelfeldspieler, der auf elf Einsätze in der Bundesliga (SC Freiburg) und 89 Spiele in der 2. Liga (Schalke und Nürnberg) zurückblicken kann, würde sich der Kreis schließen. Der gebürtige Münchner kam über den FC Bayern und die SpVgg Unterhaching im Sommer 2015 an die Grünwalder Straße.

Dort kam er in der Regionalliga zu sechs Einsätzen unter Daniel Bierofka, bevor er sich dem NLZ des SC Freiburg anschloss, um dem Ziel Profifußball näherzukommen. Tempelmanns Vertrag beim FC Schalke 04 läuft noch bis Sommer 2026, ein Leihgeschäft wäre also ebenso denkbar wie eine feste Verpflichtung des 25-Jährigen. Da die Knappen wirtschaftlich bekanntlich ebenso wenig auf Rosen gebettet sind wie der TSV 1860, wäre man dort sicher nicht abgeneigt, einen Spieler von der Gehaltsliste zu bekommen.