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Groundhopping Ecuador I: LDU Quito – Flamengo Rio de Janeiro

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Seit gut vier Monaten bereiste ich nun den lateinamerikanischen Kontinent.
Anzahl besuchter Länder: sechs.
Anzahl der dort besuchten Fußballspiele: null.
Aufgrund grauenhafter Reise-Spielplan-Abstimmung im Vorfeld blieben mir sämtliche avisierte Schmankerl verwehrt. Keine Boca Juniors in Buenos Aires, kein Colo Colo in Santiago de Chile. Kein Club Bolívar in La Paz, kein Universitario in Lima. ¡La Puta Madre!
Mittlerweile in Ecuador angekommen, sollte leider auch der – retrospektiv betrachtet durchaus verzweifelt wirkende – Versuch, meiner zauberhaften Begleitung eine romantische Überraschung in Form des Länderspiels Ecuador gegen Venezuela darzubieten, auf überraschend wenig Anklang stoßen.
Als die Hoffnung auf einen Stadionbesuch langsam zu schwinden begann, blieb nur noch ein letzter Funke: die Auslosung der Copa Libertadores abzuwarten. Mit LDU Quito, Independiente del Valle und SC Barcelona Guayaquil stellt Ecuador gleich drei Vertreter im südamerikanischen Pendant zur Champions League.
Und tatsächlich: Rey de Fútbol sollte sich gnädig erweisen. Mit LDU Quito gegen Flamengo Rio de Janeiro und Independiente del Valle gegen River Plate aus Buenos Aires sollte der unsägliche fußballfreie Fluch bald durchbrochen werden.

LDU Quito gegen Flamengo Rio de Janeiro: Ein traditionsreiches Duell in Quito

Das erste Spiel auf der Liste sollte also den brasilianischen Traditionsverein Flamengo Rio de Janeiro nach Quito führen. Da ich 2012 auf einer Brasilienreise die Gelegenheit hatte, ein Heimspiel von Flamengo zu besuchen – und die Atmosphäre dort als durchaus elektrisierend in Erinnerung behalten hatte – verspürte ich eine gewisse Vorfreude auf ein Wiedersehen in der Fremde mit diesem Verein.

Akkreditierung ✔

Nachdem der erfreulich unkomplizierte Akkreditierungsprozess einige Tage zuvor abgeschlossen war, machte ich mich am frühen Nachmittag des 22. April auf den Weg zum Estadio Rodrigo Paz Delgado.

Anreise zum Estadio Rodrigo Paz Delgado: Die Straßen von Ponceano

Aufgrund der ungewöhnlichen Anstoßzeit (17:00 Uhr Ortszeit) kämpfte ich mich am frühen Nachmittag durch den dichten Verkehr und erreichte gegen 15:00 Uhr den nördlichen Teil Quitos – genauer gesagt das Viertel Ponceano. Von der Hauptstraße aus ließ ich mich in Richtung Stadion treiben, das sich unauffällig zwischen Hügeln und Wohnvierteln erhebt. Vor dem Stadion herrschte reges Treiben in den engen Straßen: An jeder Ecke wurden gefälschte Trikots und Fanartikel verkauft, Bierdosen in Styroporboxen gestapelt, gegrillte Chorizo-Spieße und Empanadas angeboten, dazu frittierte Bananen – ein willkommener Kontrast zu den oft durchkommerzialisierten Events in Europa.
An einem kleinen Kiosk bestellte ich ein kühles Cerveza und beobachtete das Geschehen. Der Verkäufer, ein älterer Herr mit LDU-Cap, bemerkte meinen ausländischen Akzent. Wie viele Einheimische schaute auch er überrascht, aber freundlich, dass ein Gringo sich ein Libertadores-Spiel in Quito aussuchte.
Gegen 15:30 Uhr füllten sich die Seitenstraßen. Erste Bengalos wurden gezündet, und die Gesänge der Muerte Blanca, der organisierten Fans von LDU, hallten durch die Straßen. Ich reihte mich in den Strom der Fans ein, der sich langsam auf die Eingänge zubewegte, und bahnte mir meinen Weg zum Presseeingang.

Estadio Rodrigo Paz Delgado: Das Heimstadion von LDU Quito

Estadio Rodrigo Paz Delagdo Quito
Estadio Rodrigo Paz Delgado

Vorbei an den entspannten Securitys, stehe ich dann eine gute Stunde vor Spielbeginn vor dem Estadio Rodrigo Paz Delgado. Ein Ort, der weniger durch seine Architektur an sich besticht – von außen wirkt es eher unspektakulär, fast industriell. Beton, kantige Linien, funktionale Architektur. Dafür hinterlässt vor allem eine unsichtbare, aber deutlich spürbare Eigenheit einen bleibenden Eindruck: das Heimstadion von LDU Quito, im Volksmund „La Casa Blanca“ genannt, liegt auf sagenhaften 2.734 Metern über dem Meeresspiegel. Atemberaubend im wahrsten Sinne des Wortes.

außergewöhnlich gute Verpflegung der Medienvertreter

Ich hole meine Akkreditierung und erklimme die Stufen Richtung Medienplätze. Auf dem Weg dorthin ein überraschender, aber durchaus willkommener Anblick: ein Stand der Amstel Brauerei, in der vier fesche Señoritas den vorbeiziehenden Fans das Freibier fast schon aufzwingen. Um nicht unhöflich zu sein, machte ich ebenfalls einen kurzen Halt zur Stärkung und bedankte mich für diese aufmerksame Geste der Gastfreundschaft. Gut genährt begab ich mich kurz darauf zu meinem Presseplatz. Von dort aus werfe ich einen ersten Blick ins Innere: asymmetrisch, recht steil, mit vier klar voneinander abgegrenzten Tribünen. Die Haupttribüne ist überdacht, gegenüber liegen offene Ränge mit Blick auf die umliegenden Berge.

57, 58, 59 … ???

Stadionatmosphäre in Quito: Muerte Blanca und die Höhenlage

Das Estadio Rodrigo Paz Delgado fasst rund 41.000 Zuschauer und gehört damit nicht zu den Giganten Südamerikas. Doch durch die steilen Tribünen und die kompakte Bauweise entsteht eine dichte, druckvolle Atmosphäre. Pünktlich zum Anpfiff war die Hütte dann gut gefüllt, vor allem die Nordkurve – Heimat der „Muerte Blanca“ – legte wie erwartet lautstark los: Fahnen, riesige Trommeln, durchgehende Gesänge.

Allerdings wirkte der Support zu Beginn etwas unkoordiniert. Die Nord- und Südkurve versuchten, sich mit eigenen Liedern gegenseitig zu übertönen, statt gemeinsam Druck zu machen – was der Stimmung zeitweise die Wucht nahm, zumindest gefühlt. Im Laufe des Spiels hat die Nordkurve dann aber eindeutig die akustische Oberhand gewonnen und bis zum Spielende eine durchgehende Party gefeiert. Keine Choreos, keine Pyro – aber viel Bewegung, viel Herzblut. Einfach Südamerika.

gut gefüllte Heimkurve im Unterrang & verwaister Oberrang der Gäste


Von Flamengo war leider kaum etwas zu sehen – keine erkennbare Auswärtskurve, was bei der Entfernung und der Ansetzung an einem Mittwochabend auch kaum verwunderlich war.

Ansonsten bleibt der Eindruck des Stadions und der Atmosphäre überaus solide. Keine große Show, kein Prunk – genau das, was den Reiz oft ausmacht. Der Kontrast zwischen nüchterner Architektur und emotional aufgeladenem Latinoflair bleibt hängen.

Spielbericht: LDU Quito gegen Flamengo Rio de Janeiro – 0:0

Zum Spiel an sich: LDU Quito gegen Flamengo Rio de Janeiro in der Copa Libertadores 2025. Rein von den Namen ein durchaus vielversprechendes Fußballspiel. Neben der besonderen Höhenlage von Quito und der Atmosphäre im Estadio Rodrigo Paz Delgado standen auch einige bekannte Gesichter auf dem Platz, die den meisten europäischen Fußballfans zumindest aus der Vergangenheit ein Begriff sein dürften: Carlos Gruezo, der in Deutschland aus seiner Zeit beim FC Augsburg bekannt ist, lief für die Ecuadorianer auf, während bei Flamengo vor allem Danilo, der für Manchester City und Real Madrid spielte, sowie Trainer Filipe Luís, der eine beeindruckende Karriere bei Atlético Madrid und Chelsea hatte, die prominentesten Personalien darstellten.

1. Halbzeit – Taktisch geprägt, wenig Risiko

Beide Mannschaften begannen abwartend. Flamengo, das mit vielen Stars angereist war, zeigte sich technisch überlegen, fand aber kaum Räume gegen die kompakte Defensive der Ecuadorianer. LDU Quito seinerseits versuchte, über schnelle Umschaltmomente und lange Bälle zum Erfolg zu kommen. Einzig nennenswerte Chance in der ersten Hälfte: Ein Distanzschuss von Giorgian De Arrascaeta, den der Torwart von LDU stark parierte.

2. Halbzeit – Mehr Intensität, aber keine Tore

Nach der Pause nahm das Spiel etwas Fahrt auf. Pedro kam bei Flamengo in die Partie und sorgte im Strafraum für mehr Präsenz, doch wirkliche Durchschlagskraft entwickelte der brasilianische Angriff kaum. LDU blieb vor allem bei Standards gefährlich – einmal musste Flamengo-Keeper Rossi nach einer Ecke mit einer starken Faustabwehr retten. Beide Trainer wechselten offensiv, doch weder Estrada bei LDU noch Everton Cebolinha bei Flamengo konnten Akzente setzen.

Fazit – Gerechtes Remis auf Augenhöhe

Es kam, wie es kommen musste: ein Tor zu sehen blieb mir verwehrt, aber das 0:0 geht letztlich in Ordnung. Flamengo hatte mehr Ballbesitz (rund 65 %), LDU dafür die bessere Laufleistung und die klareren Standardsituationen. Die Höhenlage von Quito machte sich gerade gegen Ende bemerkbar – viele Spieler wirkten müde, das Spieltempo flachte merklich ab. Beide Teams nehmen einen Punkt mit, was in einer engen Gruppe durchaus wertvoll sein kann.

Hier das Spiel in der Zusammenfassung:

 

Weitere Groundhoppingberichte auf sechzger.de

Lust auf noch mehr Groundhopping? Dann klickt euch rein in die Spanien-Berichte von Kollege Thomas.

Sechzig all over the world: Groundhopping Madrid

Sechzig all over the world: Groundhopping Madrid (Teil II)

SC Verl – TSV 1860: Ergebnistipp Kristian Böhnlein

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Kristian Böhnlein 1860 bayreuth
Kristian Böhnlein

Am vergangenen Wochenende feierte Kristian Böhnlein mit seinem FC Schweinfurt 05 den Aufstieg in die 3. Liga – für die Schnüdel die Rückkehr in den Profi-Fußball nach 21 Jahren! Heute tippt der Ex-Löwe die Partie des TSV 1860 München beim SC Verl.

Kristian Böhnlein setzt auf Patrick Hobsch

Das Schöne an Kristian Böhnlein ist ja, dass er nicht nur ungemein sympathisch und ehemaliger Spieler der Löwen ist, sondern auch Fan von Münchens großer Liebe. So sagte er direkt am Wochenende, also noch während der Aufstiegsfeierlichkeiten, für den Ergebnistipp zu. Dem TSV 1860 traut der 34-Jährige in Verl einen Auswärtssieg zu.

“Ich tippe auf ein 1:3.
Dreierpack Hobschi – der ist heiß auf Malle!”

Ein bisschen Spaß muss sein…

Ein Drittliga-Tor für den TSV 1860

Der gebürtige Kronacher versuchte sich zunächst beim HSV, ehe er zur SpVgg Greuther Fürth, zum VfL Frohnlach und von dort zur SpVgg Bayreuth wechselte. Bei der Oldschdod schnürte er von 2014 bis 2018 die Fußballstiefel und wagte dann den Sprung in die 3. Liga zum TSV 1860. Während Kristian Böhnlein bei der U21 regelmäßig einnetzte, gelang ihm bei den Profis nur ein Treffer: beim 3:1-Auswärtssieg der Löwen beim KFC Uerdingen.

Obwohl seine Zeit bei den Löwen sportlich nicht optimal verlief, stellte Böhnlein im Oktober 2022 im Interview mit sechzger.de fest:

“Ich bereue es zu keiner Zeit, dass ich den Schritt gewagt habe. Auch wenn es sportlich nicht wie erhofft gelaufen ist, bin ich sehr dankbar für die Zeit bei den Löwen. Die Stimmung im Grünwalder Stadion und die Menschen, die ich bei 60 kennen gelernt hab, möchte ich nicht missen.”

Nachdem er 2021 mit dem FC Schweinfurt 05 in der Relegation am TSV Havelse gescheitert war, klappte es diesmal mit dem Aufstieg in die 3. Liga. Zwar starteten die Unterfranken als Außenseiter in die Regionalliga, zumal sich die Schnüdel vom Profitum verabschiedet hatten und als reine Amateurtruppe in die Saison gestartet waren, doch wussten sie die Durststrecken der vermeintlich größten Rivalen FC Bayern II, SpVgg Bayreuth und Würzburger Kickers zu nutzen, um sich entscheidend abzusetzen. Im direkten Duell mit dem unterfränkischen Rivalen gelang am Freitag vor 12.000 Zuschauern der Aufstieg – und die Rückkehr in den Profifußball nach 21 Jahren.

Sechzig um Sieben: Glöckner will Revanche

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Am Samstag um 14:00 Uhr treten die Löwen zum letzten Auswärtsspiel der Saison beim SC Verl an. In Sechzig um Sieben lest ihr unter anderem Folgendes: 1860-Coach Patrick Glöckner will Revanche für die Klatsche im Hinspiel, das verkündete er bei der Löwenrunde. Was sonst noch wichtiges passiert ist rund um die Löwen:

Sechzig um Sieben: Glöckner will Revanche

Bei der Löwenrunde blickte Coach Glöckner bereits auf das Spiel in Verl voraus und sagte im Hinblick auf die 0:4-Niederlage im Hinspiel: “Da wollen wir natürlich dann auch nochmal eine kleine Revanche nehmen”. Fehlen werden dabei Ott, Kloss, Schröter und Lucoqui. Dafür werden die Sechzger Verstärkung aus dem eigenen Nachwuchs mitnehmen.

Wunschaufstellungen für Verl

Die sechzger.de Redaktion hat sich Gedanken gemacht, wie sie am Samstag in Verl spielen lassen würde. Hier geht es zu unseren Wunschaufstellungen, in denen die Kräfte aus der U19 und U21 besonders beachtet werden.

Löwinnen und U21 im Aufstiegskampf

Die Löwinnen empfangen am Wochenende den TSV Solln, die U21 spielt in Gilching gegen den TSV Kirchanschöring. Für beide Teams geht es im Saison-Endspurt um den Aufstieg. Aber auch zahlreiche weitere Löwen-Teams sind am Wochenende im Einsatz. In Sechzig am Wochenende findet ihr die komplette Auflistung aller 1860-Begegnungen. Zum ausführlichen Vorbericht auf das Spiel der Löwen-Amateure kommt ihr hier!

Vatertags-Boxen gegen London in Trudering

Ein besonderes Highlight steht den Boxern der Löwen bevor: Beim Vatertags-Boxen gegen eine Auswahl aus London wird auch Olympionike Magomed Schachidov für den TSV 1860 München antreten! Stattfinden wird das Event am 29. Mai im Truderinger Festzelt, Einlass ist ab 9:30 Uhr.

Bestens informiert in den Freitag

Damit geht ihr bestens informiert in den für die meisten letzten Arbeitstag der Woche. Einen schönen Freitag und vor allem ein weiß-blaues Wochenende wünscht Euch die Redaktion von sechzger.de.

Glöckner in der Löwenrunde vor dem Auswärtsspiel beim SC Verl: “Wollen eine Revanche”

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Löwenrunde Glöckner Fans
Löwenrunde Glöckner Fans

In der Löwenrunde vor dem letzten Auswärtsspiel der Saison 24/25 äußerte Patrick Glöckner zu den Chancen des TSV 1860 München auf einen Auswärtssieg, die Qualitäten des SC Verl und das einstzfähige Personal.

Update zur Personalsituation

Nachwuchsspieler Raphael Ott war die komplette Woche krank. Er konnte erst heute ins wieder ins Training einsteigen. Daher ist er keine Option für das Spiel in Verl. Ansonsten fehlen die Bekannten Spieler. Tim Kloss ist nach wie vor verletzt, ebenso wie Morris Schröter. Anderson Lucoqui wurde erfolgreich operiert, er fällt natürlich für den Rest der Saion aus. “Athroskoisch hat Alles funktioniert”, gab Glöckner bekannt und führte weiter aus, dass eine sehr positive Einschätzung zum Heilungsprozess vorliege. Worüber Glöckner sich sehr erfreut zeigte. War das eventuell ein Wink mit dem Zaunpfahl, dass die beiden vor dem Hintergrund ihrer auslaufenden Verträge auch nächste Saison in Diensten des TSV 1860 München stehen werden? Glöckner geht davon aus, dass er in Verl wieder ein bis zwei Spieler aus der U19 bzw. der U21 in den Kader berufen wird. Aus seiner Sicht macht das in der aktuellen Saisonphase Sinn und die Nachwuchsspieler “sollen auch mal sehen wie der Profiablauf ist.” Wer genau den Profiablauf sehen darf, ließ der Löwencoach offen.

“Wir haben Großes geleistet”

Die Fragen nach einem “Grummeln im Umfeld” wegen der letzten beiden Niederlagen in Rostock und daheim gegen Rot-Weiß Essen reagierte Glöckner gelassen. “Wir haben Großes geleistet mit der Mannschaft (…) und unser Ziel schnell erreicht.” Außerdem nahm er seine Mannschaft in Schutz. Wegen des erreichten Klassenerhalts sei es “meschlich, dass vielleicht das ein oder andere Prozentpünktchen verloren gegangen ist”. Er habe aber mit dem Team daran gearbeitet, dass es am Samstag wieder seine beste Leistung abrufen kann. “Die Jungs trainieren gut, die sind griffig, die geben Gas”, fasst Glöckner seine Eindrücke der Trainingswoche zusammen. 1860 werde “genauso fokussiert an das Spiel herangehen wie an jedes andere auch.” Von laxem Saisonausklang war bei Glöckners Auftritt wenig zu verspüren.

Revanche beim Auswärtsspiel in Verl

Als Ziel für das Auswärtsspiel in Verl gab er aus, Revanche für die 0:4 Heimniederlage aus dem Hinspiel zu nehmen. “Da wollen wir natürlich dann auch nochmal eine kleine Revanche nehmen”, sagte Glöckner und spielte damit auf eine der schwächsten Saisonleistungen der Löwen an, die freilich noch in die Amtszeit seine Vorgängers Argirios Giannikis fiel.

“Verl ist eine extrem spielstarke Mannschaft”

Bei der Analyse des SC Verl hob Glöckner Stürmer Lars Lokotsch hervor, “der vorne die Bälle festmacht und die nachrückenden Spieler einsetzt.” Außerdem sei das Verler Spiel durch “unwahrscheinlich viel Positionswechsel und schnelles Passspiel” gekennzeichnet. Insagesamt sei Verl ein Team, das “durch seine Ballzirkulation schwer unter Kontrolle zu kriegen” sei für den Gegner. Um Verl bestmöglich entgegnetreten zu können, müsse 1860 an ein Stellschrauben drehen, aber grundsätzlich in der gewohneten Formation spielen.

Kein Infos zu Wechselgerüchten und seiner Vertragsverlängerung

Zu den Wechselgerüchten um Patrick Hobsch, der aktuell mit Hansa Rostock in Verbindung gebracht wird, wollte Glöckner nichts sagen, außer dass Hobsch wisse, dass er ihn sehr schätze. Auch zu seiner eigenen Vertragsverlängerung ollte Glöckner nichtvrecht rasus mit der Sprache. Lediglich ein “die Gespräche wurden in den letzten zwei Tagen intensiviert”, ließ er sich entlocken.

 

 

 

 

Vatertagsboxen: TSV 1860 mit Schachidov gegen London

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Magomed Schachidov TSV 1860 Boxen Olympische Spiele Olympischen Spielen Olympia

Ein besonderes Highlight steht den Boxern der Löwen bevor: Beim Vatertagsboxen gegen eine Auswahl aus London wird auch Olympionike Magomed Schachidov für den TSV 1860 München antreten!

Vatertagsboxen: TSV 1860 mit Schachidov

Am 29.05. findet wieder das traditionelle Vatertagsboxen im Truderinger Festzelt in der Wasserburger Landstraße statt. Der Einlass beginnt um 9.30 Uhr, die Wettkämpfe um 10.30 Uhr. Gegner des TSV 1860 ist einmal mehr die Auswahl Islington London, erwartet werden spannende Kämpfe und eine gute Atmosphäre.

Mit einem besonderem Schmankerl können die Löwen diesmal aufwarten, denn Olympionike Magomed Schachidov wird die Giesinger Faustkampfriege diesmal unterstützen. Im vergangenen Jahr war der Athlet kurzfristig für die Olympischen Spiele in Paris nominiert worden, konnte sich jedoch nicht adäquat auf den Wettbewerb vorbereiten und scheiterte vorzeitig an Tiago Muxanga aus Mosambik.

Wunschaufstellungen zu SC Verl – TSV 1860 München

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TSV 1860 Trikot Wunschaufstellungen

Neben dem gesperrten Philipp Maier wird den Löwen am Samstag auch der gestern operierte Anderson Lucoqui beim Auftritt in der Sportclub Arena fehlen. Wie wird Trainer Patrick Glöckner auf die Ausfälle reagieren? Und wie sehen die Wunschaufstellungen der Redaktion für das Auswärtsspiel des TSV 1860 München beim SC Verl aus?

Wunschaufstellungen zu SC Verl – TSV 1860 München

Christian Jung

Christian zieht Tim Danhof von rechts auf links und ersetzt Maier durch Thore Jacobsen, dessen Gelb-Rot-Sperre abgelaufen ist. In der Offensive kehrt Soichiro Kozuki in die Startelf zurück.

Thomas Enn

Personell schließt sich Thomas komplett an, die offensive Dreierreihe wird jedoch anders angeordnet. Abiama kommt über rechts, Guttau gibt den 10er und Kozuki soll sein Tempo über links gewinnbringend einsetzen.

Stefan Kranzberg

Lukas Reich kehrt auch bei Stefan auf die rechte Abwehrseite zurück, Tim Danhof muss bei ihm jedoch auf der Bank Platz nehmen. Stattdessen zieht er Julian Guttau in die Abwehrkette zurück, der von dort aus seine Offensivqualitäten ausspielen soll. Zweite große Überraschung: Im defensiven Mittelfeld kommt Samuel Althaus neben Thore Jacobsen zu seinem Drittliga-Debüt.

Jan Schrader

Auch Jan gibt der Jugend eine Chance und verhilft Clemens Lippmann auf der rechten Abwehrseite zu seinem Debüt, während Lukas Reich den Offensivpart auf der rechten Seite bekleidet. Zudem stehen auch Mike Gevorgyan und Tim Kloss in der Startelf, wobei Letzterer verletzungsbedingt ausfallen könnte. Thore Jacobsen stünde für Jan als erste Alternative parat.

Deine Meinung ist gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast Du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Deinen Vorschlag!

Grafiken: meineaufstellung.de

Sechzig am Wochenende: Löwinnen I empfangen TSV Solln

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Tsv 1860 Sechzig Wochenende Profis U21 Dritte III Vierte IV NLZ U19 U17 Löwinnen Löwen

Während es für die Profis in Verl um nicht mehr viel geht und die U17 bereits als Meister feststeht, kämpfen die U21 und die Löwinnen I am Wochenende um wichtige Punkte auf dem Weg zur Meisterschaft. Die Elf von Felix Hirschnagl empfängt den FC Kirchanschöring, die Löwinnen müssen gegen den TSV Solln ran.

Löwinnen I empfangen TSV Solln

Obwohl das Spiel der Löwinnen am vergangenen Wochenende wegen Nichtantritt des Gegners SC Bogenhausen ausfiel, gab es Grund zur Freude. Der bisherige Spitzenreiter DJK Pasing unterlag beim FC Teutonia, die Frauen des TSV 1860 haben es also nunmehr selbst in der Hand, die Meisterschaft zu erringen und den damit verbundenen Aufstieg zu fixieren. Gegen den Tabellenfünften TSV Solln müssen die Löwinnen jedoch konzentriert zu Sache gehen, denn etwaige Ausrutscher könnten teuer werden. Anpfiff am Sechser-Platz ist am Samstag um 17.30 Uhr.

Geht man davon aus, der BFV dem TSV 1860 die drei Punkte gegen Bogenhausen am grünen Tisch zuspricht, führen die Löwinnen die Tabelle der Kreisliga mit 47 Zählern an. Es folgen die SG Haar/Grasbrunn mit 45, die DJK Pasing mit 44 und der FC Teutonia mit 43 Punkten.

Die Spiele im Überblick

Donnerstag, 08.05.

19.15 Uhr: VfB Sparta München – Senioren B -:-

Freitag, 09.05.

20.00 Uhr: Senioren A – SG Helios Daglfing/Aschheim/Oberföhring -:-

Samstag, 10.05.

09.00 Uhr: SV Heimstetten U10 – U9 -:-
10.30 Uhr: U13 – 1. FC Nürnberg -:-
10.30 Uhr: SV Planegg-Krailling U11 – U10 -:-
11.00 Uhr: FC Rot-Weiß Erfurt – U17 -:-
13.30 Uhr: Löwinnen U17 – ESV Penzberg -:-
14.00 Uhr: U21 – SV Kirchanschöring -:-
14.00 Uhr: SC Verl – Profis -:-
14.45 Uhr: Löwinnen U15 – TSV Solln -:-
15.00 Uhr: U12 – SpVgg Landshut U13 -:-
15.00 Uhr: Löwinnen II – SV Laim -:-
16.30 Uhr: U14 – FC Augsburg -:-
17.30 Uhr: Löwinnen I – TSV Solln -:-

Zudem nehmen die Senioren C des TSV 1860 ab 11 Uhr an einem Turnier in Mallersdorf-Pfaffenberg teil und treffen dort auf die SG Neuried/Laim/München West und den SV Kläham-Oberergoldsbach.

Sonntag, 11.05.

09.00 Uhr: FT Freiham U10 – U9 -:-
09.45 Uhr: U11 – DJK Ingolstadt U13 -:-
11.00 Uhr: SV München West – Dritte -:-
12.00 Uhr: U16 – TSV 1860 Rosenheim U17 -:-
15.30 Uhr: FC Sportfreunde München – Vierte -:-

U21 – Kirchanschöring: Nächster Schritt Richtung Meisterschaft?

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Tsv 1860 U21 Sv Kirchanschöring Meisterschaft

Ausgerechnet zwei Ex-Löwen (Konjuhi und Karger) sorgten am vergangenen Wochenende in Pipinsried für die erste Niederlage der U21 im laufenden Jahr. Gegen den SV Kirchanschöring möchte die U21 des TSV 1860 auf die Erfolgsspur zurückkehren und den nächsten Schritt in Richtung Meisterschaft machen.

Nächster Schritt Richtung Meisterschaft?

Zwei Spieltage vor Saisonende geht’s richtig knapp zu in der Bayernliga Süd: Der TSV 1860 II führt die Tabelle mit 58 Zählern vor dem punktgleichen FC Pipinsried an. Nur einen Punkt dahinter folgt der FC Memmingen und auch Vorjahresmeister SV Erlbach darf sich mit 55 Zählern noch Hoffnung auf die Meisterschaft und den Aufstieg machen. Apropos Aufstieg: Laut Statuten des BFV dürfte die U21 des TSV 1860 auch als Meister nicht in die Regionalliga Bayern aufsteigen, da die Profis bekanntlich in der 3. Liga kicken und den Sprung in die 2. Bundesliga deutlich verpassten.

Dennoch sind die Mannen um Trainer Felix Hirschnagl hochmotiviert und wollen die tolle Saison mit der Meisterschaft in der Bayernliga Süd krönen. Mit dem Tabellensechsten SV Kirchanschöring wartet jedoch eine äußerst knifflige Aufgabe auf die Löwen. Das Hinspiel dürfte Warnung genug sein: Damals verlor die U21 nach langer Unterzahl durch ein Gegentor in der Nachspielzeit mit 0:1.

Anpfiff in der Kies Arena in Gilching ist am Samstag um 14 Uhr.

Restprogramm der Meisterschaftskandidaten

Wer am Saisonende tatsächlich den Platz an der Sonne belegen wird, entscheidet sich also an den letzten beiden Spieltagen. Hier das Restprogramm der vier Meisterschaftskandidaten:

TSV 1860 II

SV Kirchanschöring (H)
TSV Rain/Lech (A)

FC Pipinsried

SV Erlbach (A)
TSV Kottern (H)

FC Memmingen

SpVgg Unterhaching II (H)
Türkspor Augsburg (A)

SV Erlbach

FC Pipinsried (H)
SV Kirchanschöring (A)

Sechzig um Sieben: Lucoqui operiert, Glöckner wartet ab

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Sechzig um Sieben: Becketts

Die wichtigsten Informationen rund um den TSV 1860 München findest du hier. Heute freuen wir uns sich vor allem mit der Fanszene über die großen Einnahmen beim Flohmarkt am vergangenen Spieltag. Außerdem äußerte sich Patrick Glöckner zur Verlängerung seines Vertrages.

Zurückhaltender Coach des TSV 1860

Obwohl die Mannschaft unter Patrick Glöckner das Ruder noch einmal umdrehen konnte und auch die Geschäftsstelle mit seinen Leistungen zufrieden ist, wirkt der Trainer noch zögerlich. Gegenüber dem Münchner Merkur sagte er: “Natürlich kann man reden, aber es gibt auch Situationen oder Dinge, die sich vielleicht von heute auf morgen ändern. Fußball ist echt unberechenbar, auch transfertechnisch. Egal wo ich war in meiner ganzen Vergangenheit: Du hast schon Zusagen gehabt, denkst, jetzt kommt jemand zur Unterschrift – und dann kommt es nicht zustande, aus welchen Gründen auch immer.”

Die kommenden Tage solle man noch Geduld mit ihm haben. Im Idealfall feiert Glöckner eine Vertragsverlängerung auch mit dem letzten Auswärtssieg dieser Saison in Verl.

Erfolgreicher Flohmarkt am Candidplatz

Die gemeinsame Aktion der aktiven Fanszene und PRO1860 ging vollkommen auf. Zunächst sammelte man Kleiderspenden von Löwenfans, welche man schließlich am vergangenen Spieltag am Candidplatz verkaufte. Nun wurden die Einnahmen veröffentlicht: Fast 20.000 Euro sind für den guten Zweck zusammengekommen. Damit wird das Kinderhospiz am kommenden Heimspiel einen ordentlichen Check überreicht bekommen.

VERLentaucher: Mottofahrt zum Saisonabschluss

Damit sind die guten (?) Nachrichten rund um die Fankultur beim TSV 1860 aber noch nicht zu Ende. Die aktive Fanszene lies zum Saisonabschluss verlauten, dass man eine thematische Auswärtsfahrt nach Verl plane. Das Motto: Alle in Hawaii Hemd.

Die Fanszene schrieb im Wortlaut: “Und deshalb kleidet euch wie echte Verlenreiter! Also packt die Shorts und Hawaiihemden ein, vergesst Handtücher und Sonnencreme nicht und abgeht’s nach Verlkiki!” Treibt also noch schnell ein paar Blumenketten und Hawaiihemden auf.

Lucuqui wegen Knorpelschaden operiert

Für Anderson Lucoqui ist die Saison seit gestern schon beendet. Der Neuzugang konnte in der Rückrunde zwölf Spiele für die Löwen absolvieren, musste nun aber wegen eines Knorpelschadens Mittwoch operiert werden. Auf eine Vertragsverlängerung kann der Linksverteidiger aufgrund seiner Beliebtheit vielleicht schon hoffen.

Tickets für den Wembley-Abend auf der Alm

Am Mittwoch, dem 14. Mai, wird zu 60 Jahren Wembley-Finale ein besonderer Abend in der Alm am Trainingsgelände abgehalten. Hierfür können interessierte Fans Tickets an den Vorverkaufsstellen (Vereinsheim Bamboleo oder dem Löwenstüberl am Trainingsgelände) erhalten. Alternativ können Karten aber auch per Mail an blutgruppe1860@mail.de oder telefonisch (0160/4416291) erhalten werden.

Und sonst so?

Der ehemalige 1860-Keeper Tom Kretzschmar ist nun zu Wacker Burghausen gewechselt. Wie der Verein mitteilte, wird der 26-Jährige beim Regionalligisten einen Drei-Jahres-Vertrag unterzeichnen. Der Geschäftsführer Andreas Huber bewertete den Kauf wie folgt: “Tom hat eine sehr gute Ausbildung im Nachwuchsleistungszentrum des TSV 1860 München genossen, war bereits in der Jugend als Stammtorhüter gesetzt und kommt mit der Erfahrung von unter anderem acht Drittliga- und über 50 Regionalliga-Spielen nach Burghausen. Wir sind davon überzeugt, dass er den Konkurrenzkampf im Tor anheizen wird und freuen uns auf die gemeinsame Zeit!” Gesichert ist ihm er Stammplatz im Tor somit aber noch nicht.

2. UF60 Cup am 28.06.2025

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Nachdem die Unternehmer für Sechzig letztes Jahr den UF60 Cup erstmals erfolgreich durchführten, folgt diesen Sommer die 2. Auflage des UF60 Cup. Dieses Jahr steht nicht nur der Fußball im Vordergrund, sondern der Cup soll ein Sommerfest für die ganze Familie werden.

2. UF60 Cup wieder am Trainingsgelände

Wie schon 2024 wird der UF60 Cup auch heuer wieder am Trainingsgelände des TSV 1860 München an der Grünwalder Straße 114 stattfinden. Los geht es am 28.06.2025 um 10:00h mit den ersten Spielen. Aber an der Grünwalder Straße wird nicht nur Fußball geboten. Rund um das Turnier gibt es Torwandschießen und eine Tombola mit attraktiven Preisen. Den glücklichen Gewinnern winken unter Anderem ein Wiesntisch, ein Ausflug zum Kartfahren, VIP-Karten für Löwenspiele und viele weitere Preise. Außerdem kann man sich im Fußballdart miteinander messen. Für die Kleinsten wird eine Hüpfburg aufgebaut sein. Für das leibliche Wohl ist natürlich den ganzen Tag über gesorgt. Wie letztes Jahr gibt es für alle Spezialitäten vom Grill. Ab 18:00h gibt es dann eine Aftermatch-Party mit DJ Katy.

Alle Infos zum 2. UF60 Cup

Kleinfeld-Mannschaften können sich ab sofort anmelden

Gespielt wird mit fünf Feldspielern und einem Torwart. Interessierte Mannschaften können sich ab sofort per Mail bei verwaltung@unternehmerfuersechzig.de anmelden. Insgesamt werden 16 Mannschaften gesucht, die den UF60 Cup unter sich ausspielen. Eure Chance also, mit Euren Spezln ein Mal auf den heiligen Rasen an der Grünwalder Straße Euer Können unter Beweis zu stellen. Als Titelverteidiger geht das Team “Schöner Wohnen” (siehe Titelbild) vom frisch gewählten ersten Vorstand der UF60, Peter Lechner, ins Rennen. Die Teilnahmegebühr pro Team beträgt 250 €. Den Reinerlös des 2. UF 60 Cups werden die Unternehmer für Sechzig natürlich wieder vollumfänglich dem NLZ spenden. Im Jahr 2024 kamen dabei über 5.000 € zusammen, die enorm dabei helfen, junge Löwentalente zu Profis für den TSV 1860 München zu entwickeln.