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Fotogalerie zu TSV 1860 München – Jahn Regensburg

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TSV 1860 Jahn Regensburg 20231104 Fotogalerie

Auch wenn am Ende eine bittere und unverdiente 0:1-Niederlage zu Buche stand, so bot der vergangene Samstag auf und abseits des Platzes doch auch viel Schönes. Wir haben in unserer Fotogalerie die schönsten Impressionen rund um die Partie des TSV 1860 gegen Jahn Regensburg für Euch zusammengefasst.

Fotogalerie zu TSV 1860 München – Jahn Regensburg

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken!

 

Sechzig um Sieben: Schmerzhafte Niederlage gegen Regensburg

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Sechzig um Sieben: Regionalliga-Match in Vilzing

Gut gekämpft, aber keinen Punkt erzielt. So lautet leider die Bilanz nach dem Heimspiel gegen Jahn Regensburg, das mit einer Niederlage endete. Bei anderen Mannschaften der Löwen lief es immerhin besser. Zum Start in eine neue Woche gibt es alles Wichtige rund um den TSV 1860 München im Überblick.

Giesinger Gedanken nach der Niederlage gegen Regensburg

92 Minuten lang hielt sie, die Defensive der Löwen. Dann aber klingelte es doch im Tor und David Richter musste den Ball aus dem Netz holen, nachdem Eisenhuth den Ball chancenlos hinter ihm versenkt hatte. Thomas war live im Grünwalder Stadion dabei und schildert in den Giesinger Gedanken seine Gefühlswelt. Darin behandelt werden auch die Äußerungen von Maurizio Jacobacci von der Pressekonferenz nach der Partie.

U21 siegt in Ismaning

Besser lief es für das Team von Frank Schmöller in der Bayernliga Süd. Nach der ärgerlichen Niederlage gegen den VfR Garching reichte es nach 90 Minuten zu einem klaren 3:0-Erfolg in Ismaning. Ging es nach Schmöller, wirkt das Ergebnis sogar ein stückweit zu souverän. Die drei Zähler nimmt aber auch er gerne mit.

Dritte und Vierte im Einsatz

Spiele absolviert haben am Wochenende zudem die beiden Herrenteams des e.V. Dabei gibt es einmal mehr von gemischten Ergebnissen zu berichten. Samstagvormittag gelang der Dritten ein Auswärtserfolg beim TSV Milbertshofen. Lettenbauer und Kilpatrick trafen für die Löwen. Der TSV 1860 IV verlor hingegen gegen die zweite Mannschaft des TSV Moosach-Hartmannshofen mit 1:3.

Löwinnen gewinnen gegen Hohenbrunn

Wie fast schon gewohnt freuen sich die Frauen des TSV 1860 München über drei weitere Zähler auf ihrem Konto. Der TSV Hohenbrunn-Riemerling war ohne Punkte an die Sportanlage an der St Martin Str gereist und verließ die Spielstätte der Löwinnen auch mit dem gleichen Stand wieder. 4:0 hieß es am Ende aus weiß-blauer Sicht.

U17 und U19 punkten

Erfreulich lief es darüber hinaus für die B-Jugend in der Bundesliga. Der 1.FC Ingolstadt konnte von der U17 mit 3:1 geschlagen werden. Nicht ganz zufrieden kann dagegen die U19 sein. Gegen den Tabellenletzten aus Kaiserslautern reichte es nur zu einem torlosen Unentschieden.

News aus der 3.Liga

Der 14.Spieltag

Punktgleich an der Spitze und von der Konkurrenz etwas enteilt liegen Dresden und Regensburg mit je 31 Zählern. Dynamo gewann zuhause gegen Freiburg II, die auf dem letzten Tabellenplatz liegen. Neuer Dritter ist Rot-Weiss Essen nach dem Last-Minute-Sieg gegen Bielefeld. Außerdem gewann Unterhaching in Lübeck, Münster schlug Ulm. Der nächste Löwengegner Saarbrücken kam zu einem 2:2 in Sandhausen.

Zugemauerte Geschäftsstelle

Wie groß der Frust beim Waldhof angesichts der bisher gezeigten Leistungen ist, zeigt nun eine Aktion vom Wochenende. Unbekannte haben die Geschäftsstelle mit Steinen zugemauert. Die provisorische Mauer wurde zudem mit “Der Kompp muss weg” besprüht. Dies bezieht sich auf Geschäftsführer Markus Kompp, der bei den Fans des SVW schon länger kritisch gesehen wird.

Klarer Sieg in Ismaning: TSV 1860 II rückt auf Platz 5 vor

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TSV 1860 U21 Mannschaft Saison 2023 24 (4)

Drei Punkte gingen am gestrigen Samstag auf das Konto der U21. Parallel zu den Profis war der TSV 1860 München II in Ismaning gefordert und entschied das Duell klar für sich. Dordan, Judge und Seidl trafen für die Löwen.

Ismaning unterliegt dem TSV 1860 München II

Krankheitsbedingt fehlte Frank Schmöller am vergangenen Wochenende in Garching und verpasste dabei eine knappe Niederlage seiner Mannschaft gegen den in der Abstiegszone platzierten VfR. Gestern war der Trainer dann wieder mit von der Partie und durfte sich nach 90 Minuten über drei Punkte freuen. Den ersten Treffer erzielte Damjan Dordan per Elfmeter, nachdem Mansour Ouro-Tagba im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht wurde (25.).

In der Folge verpasste es der TSV 1860 II lange Zeit einen Treffer nachzulegen, was Schmöller logischerweise missfiel wie er nach dem Spiel zu Protokoll gab.

In der 2. Halbzeit hatten wir genügend Konterchancen, die wir besser nutzen müssen, um das Spiel vorzeitig zu entscheiden. In der einen oder anderen Situation haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht.

Nach 78 Minuten klingelte es dann allerdings ein weiteres Mal im Gehäuse der Gastgeber. Kapitän Mason Judge traf per Kopf nach einer Ecke. In der Nachspielzeit erzielte Tobias Seidl sogar noch das 3:0.

Die Löwen springen damit auf Platz 5, Ismaning belegt wie Garching einen Platz in der Abstiegszone. Kommende Woche empfängt die U21 den starken SV Heimstetten in Gilching. Anpfiff ist – erneut parallel zu den Profis – am Samstag um 14 Uhr. Verzichten müssen die Löwen dabei aller Voraussicht nach auf Philip Kuhn, der in Ismaning bereits nach 20 Minuten ausgewechselt wurde und sich wohl schwerer verletzt hat.

Titelbild: Sampics (Stefan Matzke)

Jacobacci: “Stellen uns zu naiv an”

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Jacobacci: "Stellen uns zu naiv an"
Jacobacci: "Stellen uns zu naiv an"

So bitter die 0:1-Heimniederlage gegen Jahn Regensburg war, so hoffnungsvoll stimmte die Leistung der Löwen, die auf sechs Stammspieler verzichten mussten. Bei der Pressekonferenz analysierten die beiden Trainer die Partie, beide sprachen von einem glücklichen Sieg der Gäste. “Wir stellen uns zu naiv an und stehen darum mit leeren Händen da”, sagte TSV-Coach Maurizio Jacobacci in Bezug auf das späte Gegentor in der Nachspielzeit.

Enochs: “Freuen uns gegen guten Gegner gewonnen zu haben”

Gästetrainer Joe Enochs hatte ein “sehr enges Spiel” gesehen und ergänzte: “Wir waren zu Beginn sehr gut im Spiel, haben uns viele Standards erspielt. Dann haben wir das Spiel aus der Hand gegeben und 1860 hatte eine gute Phase. In der zweiten Halbzeit ging es hin und her. Sechzig hatte ein paar Chancen, wir hatten ein paar Chancen”. Als Schlüssel zum Sieg hatte er mehrere Gründe parat, zum einen die Einwechselspieler, die das Spiel beleben, die gute Kondition und den Glauben seiner Mannschaft. “Wir sind richtig fit und das Team glaubt bis zur letzten Sekunde an sich. Wir freuen uns, dass wir gegen einen so guten Gegner gewonnen haben”, resümierte der Jahn-Coach.

Jacobacci: “Stellen uns zu naiv an”

“Es hat nicht das bessere, sondern das glücklichere Team gewonnen”, sagte Jacobacci. Er habe ein Spiel auf “keinem hohen Niveau” gesehen, die erste Halbzeit sei weitgehend im “Zeitlupentempo” abgelaufen. “Es war nicht optimal, wie wir uns gegen den Ball verhalten haben. Wir hatten trotzdem die einzige Chance mit dem Lattenkracher von Vrenezi”, so der Löwen-Coach. “Im Großen und Ganzen hatten wir das Spiel unter Kontrolle. Das Gegentor in der 92. Minute dürfen wir so nicht bekommen. Wir hatten genügend Zeit, um den Ball zu berechnen und mit dem Pfosten war auch Glück dabei”, fügte Jacobacci an.

Aus den Fehlern lernen

“Die Niederlage ist schade, wir hatten gute Abschlüsse von Vrenezi, den der Torwart zur Ecke gelenkt hat und die Riesenchance von Frey nach dem 0:1”, berichtete Jacobacci, der das Spiel von der Haupttribüne aus verfolgt hatte. “Es ist schade, dass sich die Mannschaft nicht für den Aufwand belohnt hat. Momentan bekommen wir solche Gegentore wie heute. Wir stellen uns zu naiv an und stehen deshalb mit leeren Händen da. Das ist bitter für die Mannschaft, das hat sie nicht verdient. Aber aus solchen Situationen müssen wir lernen”, fordert der Löwen-Coach.

 

Giesinger Gedanken nach der Niederlage gegen Regensburg: Mit leeren Händen

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Die Fans des TSV 1860 München konnten gestern die beste Leistung der Löwen seit Langem bestaunen. Das stark dezimierte Team setzte Regensburg in der Schlussphase ordentlich unter Druck, konnte aber keinen Treffer erzielen. Durch ein glückliches Tor der Regensburger in der Nachspielzeit verlor 1860 und steht mal wieder mit leeren Händen da.

Zwei weitere kurzfristige Ausfälle

Als wären die Sperren von Kwadwo, Schröter und Lang nach dem Rot-Festival von Köln sowie die Verletzung von Zwarts nicht schon genug gewesen, ereilten die Löwenfans gestern vor dem Spiel zwei weitere Hiobsbotschaften. Zunächst galt es bei Bekanntgabe der Aufstellung vor dem Spiel zu verkraften, dass auch Julian Guttau verletzungsbedingt fehlen würde. Ausfall Nummer 5 . Von Ausfall Nummer 6 erfuhren die Löwenfans dann im Stadion: Niklas Tarnat hatte sich beim Aufwärmen verletzt und musste kurzfristig durch Michael Glück ersetzt werden. Wenn’s nicht läuft, dann läuft’s nicht. Ob dieser zwei weiteren Ausfälle, herrschte zwischen meinen Freunden und mir weitgehende Einigkeit, dass ein aufopferungsvoll ermauerter Punkt an diesem Nachmittag wohl das höchste der Gefühle sein würde. Immerhin kam der Jahn mit einer Siegesserie von sechs Spielen in Folge nach Giesing. Aber 1860 sollte uns positiv überraschen.

Dezimiertes Löwenteam zeigt tolle Leistung

1860 begann mit der zu erwartenden defensiv-orientierten Spielweise und stand hinten sehr sicher. Ein Unterschied zwischen dem Tabellenführer und dem Tabellendreizehnten ohne 6 war nicht zu erkennen. Besondere Freude machte uns Michael Glück, der neben Verlaat im Abwehrzentrum eine mehr als solide Leistung zeigte. Und das bei seinem ersten Drittliga-Einsatz von Beginn an und seiner Handverletzung aus der Saisonvorbereitung. Toll, dass wieder so ein starker Spieler aus dem NLZ zu den Profis aufrücken konnte. Gegen Ende ersten Hälfte übernahm Sechzig mehr und mehr die Initiative und kam sogar zu zwei Chancen. Zunächst schlenzte der nach vier Spielen Pause sehr engagiert spielende Kilian Ludewig den Ball auf’s Tor. Gebhardts Fingerspitzen konnten den Ball gerade noch so über die Latte lenken. Direkt an die Latte ging ein Fernschuss von Vrenezi in der 42. Minute. So konnten die Gäste froh sein, dass es mit 0:0 in die Kabinen ging. Sechzig zeigte eine couragierte Leistung, auch wenn nach vorne nicht viel ging. Was aber angesichts der Ausfälle auch nicht wirklich zu erwarten war.

Begeisternde Schlussphase

Die zweite Hälfte begann dann wieder mit angezogener Handbremse auf beiden Seiten. Sechzig hätte vom stark verbesserten Vrenezi angetrieben durchaus die ein oder andere Situation besser zu Ende spielen können. Leider fehlte beim letzten Pass fast immer die Feinabstimmung, aber das möchte ich den Löwen in dieser wahrscheinlich doch sehr einzigarten Aufstellung nicht vorwerfen. In der 65. Minute musste eine Schrecksenkunde überstanden werden, als Verlaat eine Ecke an den eigenen Pfosten abfälschte. Danach schaltete 1860 einen Gang rauf und hätte durchaus in Führung gehen können. Die Mannschaft riss das bis dahin eher unabgestimmt vor sich hin singende Publikum endlich mit und der Support der Löwenfans nahm endlich ordentliche Lautstärke an. Sechzig bemühte sich redlich, aber eine Mischung aus ungenügenden finalen Pässen, gutem Regensburger Defensivspiel und Torwart Gebhardt verhinderte den durchaus verdienten Führungstreffer des TSV 1860. Die beste Chance hatte Lakenmacher, der den Ball auf’s freie lange Ecke schlenzte. Ich hatte die Hände schon zum Jubel nach oben gerissen und zum Freudensprung angesetzt, als Breunig aus dem Nichts kommend den Ball noch zur Ecke grätschte. Oh Mann!

Am Ende steht 1860 wieder mit leeren Händen da

Der Sieg wäre sicher nicht unverdient gewesen, ein Punkt als Belohnung für die starke Leistung wäre das Mindeste gewesen gestern. Aber am Ende stand 1860 erneut mit leeren Händen da. Sehr, sehr schade! Aber am Ende konnte Kurt nicht gut gegen Eisenhuth verteidigen, der unter unter gütiger Mithilfe des Innenpfostens in der 92. Minute den Siegtreffer für Regensburg besorgte. Ganz bitter! Aber so ist es halt leider, bei den Einen läuft’s und sie fahren einen glücklichen Auswärtssieg ein. Bei den Anderen läuft’s nicht und sie stehen nach aufopferungsvoller Leistung mit leeren Händen da. Enttäuscht – vom Ergebnis – zogen die Löwenfans nach Abpfiff schnell von dannen. Die Verbliebenen klatschtem dem Team verdienten Applaus für die starke Leistung, die gestern leider unbelohnt blieb. Die Mannschaft hatte gestern mehr Applaus verdient, finde ich. Sie verharrte nach der Abschiedsrunde auch länger vor der Westkurve als bei so manchem Heimsieg in dieser Saison.

Wie verarbeitet die Mannschaft den Rückschlag mental?

Ich bin sehr gespannt, wie es nun weiter geht. Das Team muss die zweite sehr unglückliche Niederlage nach einem Gegentreffer in der Nachspielzeit verarbeiten. Das drückt sicher auf die Stimmung. Andererseits sollte die gute Leistung gegen den nun sieben Mal in Folge siegreichen Tabellenführer Auftrieb geben. Das hoffe ich zumindest. Außerdem werden die Gesperrten und Verletzten in den Kader und teilweise sicher in die Startelf zurückkehren. Dafür müssen Spieler von gestern wieder weichen. Ich hoffe, dass Jacobacci diese Gesamtsituation gut moderieren kann. Denn mit Saarbrücken und Unterhaching stehen zwei schwere Spiele in der Liga an. Falls diese auch verloren gehen, dürfte es langsam nach hinten eng werden. Denn die Teams unter 1860 in der Tabelle werden auch wieder Punkte einfahren. Aber malen wir mal den Teufel nicht an die Wand und hoffen, dass 1860 auf der gestrigen Leistung aufbauen kann und in den nächsten Spielen nicht wieder mit leeren Händen da steht.

1860 kassiert last-minute-k.o. gegen Regensburg und verliert 0:1

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Sechzig am Wochenende TSV 1860 Futsal

Der TSV 1860 hat nach einer ordentlichen Partie im Heimspiel gegen den Jahn Regensburg in der Nachspielzeit das spielentscheidende 0:1 kassiert.

Verhaltene erste Hälfte – Glück ersetzt Tarnat

Der TSV 1860 musste kurzfristig auf Niklas Tarnat verzichten, der sich kurz vor der Partie verletzt abmelden musste. Für ihn rückte Michael Glück in die Startelf und reihte sich in die Viererkette ein, Rieder übernahm Tarnats Posten im defensiven Mittelfeld.

Im ersten Durchgang hatten die Gäste zunächst erwartungsgemäß die optische Überlegenheit, konnten jedoch kaum zwingend vor das Tor der Löwen kommen. Mit Laufe der ersten 45 Minuten gewannen aber die Hausherren die Oberhand, ohne sich zunächst jedoch zwingende Torchancen zu erarbeiten. Erstmals sehenswert und gefährlich wurde ein Distanzschuss von Ludewig in der 38. Minute, der im letzten Moment vom Jahn-Keeper über die Querlatte gelenkt werden konnte. Dem folgte Vrenezi, der in der 43. Minute ebenfalls abzog und den Ball diesmal direkt an den Querbalken hämmerte.

Aufregung gab es in der 28. Minute: Tim Rieder wurde am Abschluss gehindert und fiel im Strafraum zu Boden – die Pfeife des Schiedsrichters Nicolas Winter blieb still. Es war wohl eine der berühmten 50/50 Entscheidungen, und dass den Löwen das Schiedsrichterglück nicht erst seit dem letzten Spieltag verwehrt bleibt, ist hinlänglich bekannt.

So ging es folgerichtig mit 0:0 in die Halbzeitpause.

Zweiter Durchgang: 1860 wird erneut Elfmeter verwehrt

Die Löwen starteten auch gut in den zweiten Durchgang. Dies zum einen, weil die Gäste sich sehr harmlos präsentierten, zum anderen aber auch, weil sich die Mannschaft des auf die Tribüne verbannten Trainers Maurizio Jacobacci kämpferisch top eingestellt zur Wehr setzte. In der 53. Minute passierte dann der nächste Aufreger. Geipl berührte die Kugel im eigenen Sechzehner mit der Hand – aber es gab wieder keinen Strafstoß für Sechzig. Manche Schiedsrichter geben den…

Die Gäste hätten durch eine Ecke, die direkt den kurzen Pfosten traf, in der 65. Minute in Führung gehen können, doch diesmal war der Fußballgott auf Seite der Löwen.

Auf der anderen Seite prüfte erneut Vrenezi den Gäste-Schlussmann mit einem sehenswerten Distanzschuss in der 74. Minute. Auch Frey und Rieder kamen noch zu Torchancen (86.), jedoch wollte die Kugel nicht rein.

In der 84. Minute durfte Philipp Steinhart nach langer Verletzungspause sein Comeback geben. Welcome back, Steini!

90+2 – Regensburg trifft und der Löwen-Blues schlägt wieder zu

Und es kam, wie es immer wieder kommt bei den Löwen. In der Nachspielzeit trafen die Gäste durch Eisenhuth mehr oder weniger aus dem Nichts zum 0:1. Das wievielte Gegentor in der letzten Viertelstunde? Der TSV 1860 findet sich vorerst auf Platz 13 der Dritten Liga wieder.

 

Schaut auch mal auf der Instagram-Seite von sechzger.de vorbei!

Liveticker: TSV 1860 München – Jahn Regensburg (14.Spieltag)

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liveticker tsv 1860 münchen Jahn regensburg

Herzlich willkommen zum Liveticker am 14.Spieltag der Saison 2023/24 mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem SSV Jahn Regensburg!

Ausverkauftes Haus auf Giesings Höhen und der Tabellenführer ist zu Gast! Nachdem es in der vergangenen Woche im Umfeld des TSV 1860 mal wieder drunter und drüber ging, wird heute endlich wieder Fußball gespielt. Wir versorgen Euch mit allerhand Infos und Bildern aus Giesing und dem Grünwalder Stadion. Auf die Löwen!

0 1 Spielstand Heimspiel TSV 1860 München Liveticker Sechzger.de

Aufstellung:
Richter – Kurt, Verlaat (C), Rieder, Greilinger  – Starke (84. Frey), Glück – Vrenezi (90. Bonga), Zejnullahu (84. Steinhart), Ludewig (79. Kloss) – Lakenmacher

Bank:
Schmid (TW), Bonga, Kloss, Sulejmani, Sür, Ouro-Tagba, Ludewig, Glück, Steinhart, Frey

Tore:
0:1 Eisenhuth (90+2)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Leroy Kwadwo (Rot-Sperre), Morris Schröter (Gelb-Rot-Sperre), Niklas Lang (Gelb-Sperre), Joël Zwarts (Bauchmuskelverletzung), Marco Hiller (Reha nach Knieverletzung), Daniel Winkler (Kreuzbandriss), Niklas Tarnat (zu kurzfristig für eine Diagnose)

Ausfälle bei Jahn Regensburg:
keine

Diesen Löwen droht eine Sperre

Jesper Verlaat und Albion Vrenezi haben bereits vier gelbe Karten gesehen, bei einer weiteren Verwarnung müssen sie also ein Spiel aussetzen.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – SSV Jahn Regensburg außer im Liveticker noch verfolgen?

Das Grünwalder Stadion ist wie gewohnt mit 15.000 Zuschauern ausverkauft. Über den offiziellen Zweitmarkt können Mitglieder bis kurz vor Anpfiff jedoch noch Karten in den Heimblöcken kaufen.

Das Match wird leider nicht im Free-TV übertragen, MagentaSport ist jedoch natürlich wie gewohnt vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten. Nicht vergessen: Auch auf der Instagram-Seite von sechzger.de halten wir Euch in der Story stets auf dem Laufenden!

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Winningers Wirtshaus Weisheiten vor 1860 – Jahn Regensburg

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Winningers Wirtshaus Weisheiten Tsv 1860 München Jahn Regensburg

Am Samstag empfangen die Löwen den Tabellenführer aus der Oberpfalz im Grünwalder Stadion und wollen für eine Überraschung sorgen. Was zeichnet den Zweitliga-Absteiger aus? Wer sind die Schlüsselspieler des Teams von Joe Enochs? In seinen Wirtshaus Weisheiten analysiert Bernd Winninger, was den TSV 1860 gegen Regensburg erwartet und wie der Jahn womöglich zu knacken wäre.

Wirtshaus Weisheiten vor 1860 – Jahn Regensburg

Welches Spielsystem favorisiert der Jahn? Welche taktischen Kniffe hat Joe Enochs im Repertoire? Ergänzend zu seiner TAKTIKTAFEL erläutert Bernd Winninger die Stärken und Schwächen des derzeitigen Spitzenreiters der 3. Liga. Was können die ersatzgeschwächten Löwen dem Tabellenführer entgegensetzen und wie könnte es dem TSV 1860 gelingen, doch drei Punkte gegen Jahn Regensburg einzufahren?

Löwenrunde: “Wir sind vorbereitet”

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Löwenrunde: "Wir sind vorbereitet"
Löwenrunde: "Wir sind vorbereitet"

Am Samstag empfangen die Löwen Jahn Regensburg im ausverkauften Grünwalder Stadion. Angepfiffen wird das bayrische Duell um 14:00 Uhr. Die Sechzger gehen nach den Sperren aus dem Spiel bei Viktoria Köln arg dezimiert in die Partie. Unter anderem wird Coach Maurizio Jacobacci nach einer Roten Karte nicht am Seitenrand stehen.

Jacobacci: “Wir sind vorbereitet”

“Wir hatten eine gute Trainingswoche und einen guten Matchplan. Wir sind vorbereitet, bei Führung, bei Rückstand. Das System und die Taktik stehen, wir haben uns viele Gedanken gemacht”, sagte Jacobacci bei der Löwenrunde, der beim Spiel selbst auf der Haupttribüne Platz nehmen wird. “Ich bin zuversichtlich, dass alles so klappt, wie wir uns das vorstellen”, sagte der Löwen-Coach. Vrenezi steht gegen Regensburg zur Verfügung, nachdem seine Gelbe Karte zurückgenommen wurde. “Ich weiß immer noch nicht, wieso ich auf der Tribüne hocke. Ich habe mir nichts zu Schulden kommen lassen”, ärgerte sich Jacobacci noch immer über die groben Fehlentscheidungen des Schiedsrichters in der letzten Partie in Köln.

Bei Zwarts abwarten bis zum Anpfiff

Hinter dem Einsatz von Zwarts steht noch ein Fragezeichen. “Wir werden bis morgen abwarten. Sonst sind fast alle mit dabei, die nicht gesperrt sind”, erklärte Jacobacci. Bei Zwarts sei noch unklar, ob seine Bauchmuskel-Verletzung einen Einsatz zulasse. Unter der Woche hatte der Holländer noch individuell trainiert.

Lakenmacher als Zwarts-Ersatz

“Sollte Zwarts nicht spielen können, werde ich wahrscheinlich auf Lakenmacher zurückgreifen. Lakenmacher hat die physischen Voraussetzungen”, erklärte Jacobacci weiter. Regensburg stehe sehr solide hinten und spiele einen einfachen Fußball mit viel Effizienz in der Spitze. “Das ist schon eine Qualität”, sagte der Schweizer. Für den gesperrten Kwadwo stünden den Sechzgern mehrere Kandidaten zur Verfügung. “Die Abwehr hat immer wieder gute Leistungen abgerufen. Wir haben elf Gegentore bekommen, genau wie Jahn Regensburg. Es gilt als Gemeinschaft, als Team, gegen den Ball zu wirken”, sagte Jacobacci. Um Regensburg zu knacken “wird die Umschaltphase wichtig sein, die zweiten Bälle werden wichtig sein”, ergänzte der Schweizer. Man müsse bei den Gästen zwei Spieler, die er nicht namentlich nennen wollte, aus dem Spiel nehmen.

Löwen gehen als Außenseiter ins Spiel

Gegen das Top-Team aus Regensburg gehen die Löwen als Außenseiter in die Partie. Wer das Spiel nicht live im Stadion verfolgen kann, bleibt in unserem Live-Ticker stets auf dem Laufenden!

TSV 1860 – Jahn Regensburg, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Spiel unseres TSV 1860 München gegen den SSV Jahn Regensburg. Der Tabellenführer ist im Grünwalder Stadion zu Gast. Was erwartet die Löwen im Spiel gegen die Oberpfälzer?

TSV 1860 – SSV Jahn Regensburg, das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams endete mit dem Abstieg der Sechzger aus Liga 2 in der Relegation der Saison 16/17. Auch diesmal sind die Vorzeichen für die Heimmannschaft eher negativ. Aber nichts ist unmöglich, darum blicken wir darauf, was Regensburg in der Regel auf den Platz bringt.

Joe Enochs, seit Mitte Mai Übungsleiter des Jahn, setzt immer auf ein 4-2-3-1. Dieses generell sehr beliebte System und die taktischen Möglichkeiten, die es bietet, ist den regelmäßigen Lesern dieser Rubrik gut bekannt.

Mit der Qualität im Kader, die Regensburg vor allem – aber nicht ausschließlich – in der Offensive besitzt, hat Joe Enochs nun die Möglichkeiten, die ihm im Spiel nach vorne fehlten, als er noch Zwickau trainierte. Was Regensburg da an Variabilität aufs Feld bringt, ist beachtlich, wenn man deren Spiele neutral betrachtet.

Im Pressing richtet sich dass Verhalten der Regensburger stark daran aus, wie spielstark man den Gegner erwartet. Je stärker der Gegner hier eingeschätzt wird, desto weniger hoch wird gegen das Positionsspiel gepresst. Die Defensivlinie verhält sich dabei ähnlich. Jedoch konnte ich in keinem Spiel, das ich beobachtet habe, sehen, dass sich Regensburg in Erwartung gegnerischer Positionsangriffe weiter als bis zur Grenze zwischen zweitem und letzten Drittel des Spielfelds zurückgezogen hätte.

Die Rolle des Box to Box Spielers in der Zentrale obliegt dem erfahrenen Kapitän und Ex-Löwen Andreas Geipl, der in der Regel auch die Spielsteuerung übernimmt.

Kommen wir aber zunächst zu den statistischen Werten der Regensburger bisher.

Statistische Werte des SSV Jahn Regensburg

  • Ballbesitz: 44%
  • Passgenauigkeit: 75%
  • Defensive Zweikampfquote: 61%
  • Flankengenauigkeit: 37%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): 11,15

Wie spielt der Jahn?

Die Regensburger legen ihr Hauptaugenmerk auf eine stabile Defensive, bei der die Abwehrarbeit auf breiter Linie im Sturm beginnt. So steuert der Jahn gegnerische Angriffe in seine variable Pressingfalle, um dann nach Ballgewinn überfallartig, hochpräzise und mit gewaltigem Tempo über Umschalt- und Konterspiel den Gegner regelrecht zu überrennen. Ob Jahn Regensburg das gegen die gegen den Ball gut stehende Mannschaft vom TSV 1860 auch auf den Platz bringen kann, werden wir sehen. Kommen wir zur generellen Spielweise des SSV.

Offensive

In der Offensive regiert die vertikale Achse Geipl – Viet – Ganaus im Zentrum. Grundsätzlich ist das Regensburger Spiel aber darauf ausgerichtet, einen Flügel im letzten Drittel stark zu überladen und dort dann entweder über kluge Kombinationen im letzten Drittel oder mithilfe der präzisen Flanken oder aber kluge Seitenwechsel an der Zonengrenze, das Zentrum entweder direkt oder in Folgeaktionen zu bedienen.

Für diese Art Fußball zu spielen, ist eine hohe Ballbesitzquote nicht notwendig, sondern eher hinderlich. Spiele der Regensburger gegen Teams, die selbst auf massive Defensive setzten, wirken auf den Betrachter oft zäh und manchmal ideenlos, weil im Verhältnis zum Ballbesitz nur wenige Abschlüsse aus der Box erfolgen.

Nichts desto trotz hat der Jahn in den letzten Wochen bei seinen Abschlüssen eine hohe Präzision entwickelt. Gegnerische Torhüter hatten gegen Regensburg in der jüngeren Vergangenheit mehr Arbeit als ihnen lieb sein konnte.

Durch das Gardemaß einiger Spieler sind die Oberpfälzer zusätzlich bei Standardsituationen nicht zu unterschätzen. Auch wenn die Ausbeute hier klar besser sein könnte, sind sowohl Ecken als auch Freistöße in Strafraumnähe größtenteils präzise.

Trotz deutlich weniger eigenem Ballbesitz bringen die Regensburger in der Mehrzahl der bisherigen Spiele häufiger ihre Angriffe ins letzte Drittel des Gegners.

Defensive

Die Pressinglinie agiert selten direkt auf Ballgewinn, sondern in der Regel so, dass der Gegner gezwungen wird, die Pressingfallen zu bespielen. Dort holt sich der Jahn aufgrund des überragenden Stellungsspiels dann meist problemlos den Ball ab und startet die Gegenattacke. Jahn Regensburg ist eine Mannschaft, die im Verhältnis zum gegnerischen Ballbesitz sehr viele Pässe abfängt.

Aber auch vor direkten Zweikämpfen wird nicht zurückgeschreckt und diese werden, vor allem im eigenen letzten Drittel, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch erfolgreich bestritten oder führen in der Folgeaktion zu einem abgefangen Ball durch den absichernden Spieler.

Das Vertrauen auf die funktionierenden Pressingfallen ist sehr hoch und berechtigt. Die Gegner kommen nur selten selbst zum Schuss und noch seltener zum Torerfolg. Nur Dresden, das ein Spiel weniger zu Buche stehen hat, kassierte mit zehn Treffern einen weniger als Regensburg.

Stärken und Schwächen des 4-2-3-1

Die Stärken

Gegen den Ball ist das 4-2-3-1 in der Zentrale und Richtung eigener Box sehr kompakt. Es gibt den Gegnern kaum Raum, um dort vernünftiges Passkombinationsspiel aufzuziehen. Auch gegen zwei oder drei Stürmer ist man durch die beiden defensiven Mittelfeldspieler gut abgesichert.

Nach Balleroberung kann das Spiel über die beiden Sechser relativ variabel gestaltet werden. Sowohl über die Flügel als auch über das Zentrum sind schnelle Angriffe möglich, wenn man die Lücken im Raum schnell erfasst und alle Offensivspieler ihre Laufwege situationsbedingt richtig anlegen. Oft schaltet sich einer der beiden Sechser auch aktiv und nicht nur als Ballverteiler in das Offensivspiel mit ein. Dadurch wird die Offensive als Ganzes schwerer auszurechnen.

Die Schwächen

Gegen den Ball ist ein Gegner, der gern über die Flügel angreift, schwer zu kontrollieren, da die Wege, um einen Spieler zu doppeln, relativ weit sind und die Doppelung vom Angreifer oft schon erkannt wird, wenn sich der doppelnde Gegner aus seiner taktischen Grundposition löst. Das führt bei guter Spielübersicht und genauem Passspiel zu viel Raum für die angreifende Mannschaft.

Die Mittelfeldspieler auf den Außenpositionen müssen außerdem ein extrem hohes Laufpensum bewältigen, wenn sie die gegnerischen Flügel unter Kontrolle halten wollen. Im Spiel nach vorn ist vor allem das Fehlen eines zweiten Stürmers ein großes Manko, da sich durch dessen Fehlen für den Spieler in der Sturmzentrale nur wenig Raum zur Entfaltung seiner Fähigkeiten bietet. Deshalb sind torgefährliche Mittelfeldspieler, die mit aufrücken, zwingend erforderlich, um im 4-2-3-1 erfolgreich zu sein.

Wie kann man Regensburg knacken?

Kann der TSV 1860 den Jahn Regensburg knacken? Das ist für Samstag die Kardinalsfrage. Fakt ist, dass, wenn man es nicht schafft, bzw. sich nicht traut, die Offensive zu überladen, gegen die Defensivkünstler aus der Domstadt nur wenig Aussicht hat, überhaupt vielversprechende Strafraumsituationen zu generieren.

Gleichzeitig ist es wichtig, dass die Absicherung der eigenen Angriffe wegen den immer möglichen und wie oben beschrieben meist überfallartig vorgetragenen Gegenangriffen, taktisch sehr bedacht handeln muss und immer im Fluss auf der horizontalen Ebene mit dem Ball verschieben muss.

Schafft man es, Regensburg ins Positionsspiel zu zwingen, werden deren Aktionen statisch und man bekommt selbst Kontergelegenheiten. Das muss, wenn die Verbindung zwischen Defensive und Sturm im Positionsspiel wieder fehlt, der Ansatz sein, der verfolgt wird.

Allerdings ist es auch so, dass die Oberpfälzer immer mutig agieren, genau wissen, wann sie wo in ihrer eigenen Defensive den Mut zur Lücke zeigen können, um dann vorne mehr Personal aufbieten zu können. Steht man stabil und stimmt das Stellungsspiel, tut sich Regensburg im Positionsspiel häufig schwer, die Box erfolgreich zu penetrieren.

Schlüsselspieler

Tor

Der 21-jährige Felix Gebhardt (#1) kam im Sommer aus Basel zum SSV. Warum er der Spieler mit dem höchsten Marktwert beim Jahn ist, beweist er Woche für Woche zwischen den Pfosten der Regensburger. Topreflexe, bisher nahezu perfekte Strafraumbeherrschung, und – ob der guten Regensburger Defensive zwar nur selten vonnöten – auch noch keine verlorene eins gegen eins Situation sprechen eine deutliche Sprache, was da für eine Granate im Tor des Jahn steht. Viermal konnte er bisher die Null halten. Mehr als einen Treffer musste er lediglich gegen Sandhausen und in der Offensive mutig auftretende Ingolstädter hinnehmen. Es ist wenig verwunderlich, dass er die Rangliste der besten Torhüter der Liga souverän anführt.

Abwehr

Beide Innenverteidiger, sowohl Florian Ballas (#4) als auch der erst 19 Jahre alte Louis Breunig (#16), Leihgabe aus Nürnberg, sind hier als Schlüsselspieler zu nennen. Und auch Flankengott Konrad Faber (#11), Verteidiger auf der rechten Außenbahn, ist ein wichtiges Rädchen im Uhrwerk SSV Jahn Regensburg. Breunig gewinnt die meisten defensiven Zweikämpfe in der Liga. Sein Stellungsspiel ist grundsätzlich zwar etwas ausbaufähig, allerdings wird er von seinem Nebenmann, Abwehrchef Ballas, gut geführt. Mit 1,96 m Größe ist Ballas neben seinen Qualitäten auf dem Boden obendrein ein Kopfballungeheuer. Im Positionsspiel der Oberpfälzer eröffnet er den Großteil der Angriffe. Der Rechtsverteidiger Faber ist der Spieler mit den meisten Ballkontakten beim Jahn. Unermüdlich beackert er die rechte Seite über die komplette Spielfeldlänge und schlägt obendrein die meisten Flanken in der Liga.

Mittelfeld

Kapitän Andreas Geipl (#8), aus Heidenheim an die Donau gewechselt, ist der kreative Kopf im Mittelfeld, der die Angriffe steuert. In der Rolle des Box to Box Spielers agiert er oft als Antreiber und Spielmacher aus der Tiefe des Raumes. Unter anderem beim TSV 1860 München ausgebildet, hat er in der 2. Liga 131 Einsätze für Heidenheim und den Jahn absolviert. Nach einer Saison mit nur wenigen Einsätzen im dritten Jahr beim letztjährigen Bundesligaaufsteiger aus Baden Württemberg kehrte er wieder zum Jahn zurück und spielt dort die tragende Rolle im Zentrum des Spielfelds. Offensiv wie defensiv ist er als offensivere Sechs und Spielführer Herz und Kopf der Mannschaft.

Der linke Außenbahnspieler Dominik Kother (#27), eigentlich gelernter Stürmer, ist der beste Torschütze der Regensburger. Er kam im Sommer vom KSC zum Jahn. Offensiv in direkten Duellen kaum zu stoppen, hat der schnelle 23-Jährige einen unheimlichen Drang von außen ins Zentrum. Dort besticht er mit offensivem Durchsetzungsvermögen und genialer Zusammenarbeit mit Viet und Ganaus.

Sturm

Noah Ganaus (#20) kam vom VfB Stuttgart und wird im Sturmzentrum als Ziel- oder Wandspieler eingesetzt. Seine Torerfolge sind überschaubar. Aber wie er Bälle festmacht und wieder in den Rückraum auf seine Mannschaftskollegen abgibt, ist für einen Spieler seines Alters (22) sensationell. Wenn dieser Spieler irgendwann auch noch anfängt zu treffen, bleibt er nicht lange in der 3. Liga.

Fazit

Die Geschwindigkeit, in der Trainer Enochs es geschafft hat, dass aus 23 Neuzugängen und lediglich vier aus der Vorsaison verbliebenen Spielern beim SSV eine Mannschaft wird, die mit Ball ein echtes Feuerwerk abbrennen kann, ist bemerkenswert. Andere Trainer brauchen bei weniger Fluktuation länger. Leichtes Stottern im Motor zu Beginn der Saison hat der sympathische US-Amerikaner Enochs auf der Trainerbank mittlerweile abstellen können. Seit sechs Spielen stehen nur noch Siege für Regensburg zu Buche.

Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass man gegen die Oberpfälzer drei Punkte holen kann. Möglich ist in dieser verrückten Liga jedoch sehr viel. Der durch die Schiedsrichterleistung des vergangenen Wochenendes stark dezimierte Kader des TSV 1860 München wird aber wie immer auf Grundlage der taktischen Vorgaben des Übungsleiters auch im Spiel gegen Jahn Regensburg alles in seiner Macht stehende tun, um drei Zähler zuhause möglich zu machen. Ob das gegen Regensburg gelingen kann? Ich hoffe es sehr, denn wie immer wünsche ich mir einen Sieg meiner Löwen – egal wie.

So könnte Regensburg beginnen

Datenquelle: Wyscout