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Gegen Heidenheim: TSV 1860 München U19 verliert erneut

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U19 TSV 1860 Bundesliga BFV DFB Pokal

Zweites Spiel, zweite Niederlage: auch gegen den 1.FC Heidenheim zog die U19 des TSV 1860 München den Kürzeren. Den Ausgleich von Marius Wörl kurz nach der Halbzeit reichte nicht aus, der FCH entführte am Ende alle drei Punkte von der Grünwalder Straße.

TSV 1860 U19 verliert knapp gegen Heidenheim

Eine Woche nach der Niederlage gegen den 1.FC Ingolstadt hat die Mannschaft von Trainer Jonas Schittenhelm die nächste Niederlage hinnehmen müssen. Gegen den 1.FC Heidenheim verlor der TSV 1860 München am Ende mit 1:2. Nach eigentlich gutem Beginn der Löwen waren die Gäste nach 15 Minuten durch Gorr in Führung gegangen. Es dauerte bis kurz nach der Pause, ehe der Ausgleich durch Marius Wörl fiel (48.). Danach war der TSV 1860 wieder besser in der Partie, doch erneut ging Heidenheim in Führung. Selitaj vollstreckte zum 1:2 aus Löwen-Sicht (64.). Die Mannen von Schittenhelm gaben nicht auf, kamen zu Chancen und auch zum Ausgleich. Doch Schiedsrichter Wagner ließ einen Treffer von Thönig wegen vermeintlichem Handspiel nicht zählen (75.). Auch wenige Minuten später stand der Unparteiische im Mittelpunkt. Mansour Ouro-Tagba wurde zu Fall gebracht, die Pfeife aber blieb stumm (82.). In der Schlussphase musste Siegtorschütze Selitaj nach einem Schubser vorzeitig unter die Dusche, das 2:2 fiel allerdings nicht mehr.

Damit verliert der TSV 1860 erneut gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. Die gefährliche Zone rückt damit immer näher. Trainer Jonas Schittenhelm ärgert sich auf der Homepage des TSV 1860 über die Niederlage gegen die Heidenheimer: “Gerade wegen des aberkannten Tores ist es bitter, dass wir mit leeren Händen dastehen.”

Die nächste Aufgabe dürfte für die Löwen kaum einfacher werden. Es geht ausgerechnet zum Tabellenführer nach Mainz. Die 05er verloren am heutigen Sonntag ihr erstes Spiel überhaupt gegen eine andere Münchner Mannschaft. Anpfiff in Mainz ist am kommenden Sonntag um 11:00 Uhr.

3. Liga am Sonntag: Osnabrück klettert nach oben

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Nach einem für unsere Löwen in jeder Hinsicht absolut enttäuschenden Samstagnachmittag, an dem nicht nur eine Pleite beim zuvor 17 Spiele sieglosen SV Meppen zu beklagen war, sondern auch die (ehemalige?) Aufstiegskonkurrenz aus Elversberg, Saarbrücken und Dresden jeweils dreifach punkten konnte, trafen am heutigen Sonntag unter anderem die beiden neuen Tabellennachbarn der nur noch auf Platz acht rangierenden Löwen aufeinander. Und der ambitionierte SV Wehen Wiesbaden wollte in Bayreuth auf den zweiten Platz zurückkehren.

FC Ingolstadt – VfL Osnabrück 1:4 (1:3)

Zwei Serien trafen heute vor rund 3.000 Zuschauern im Audi Sportpark aufeinander: Der FCI – trotz zwischenzeitlichem Trainerwechsel – im Jahr 2023 noch ohne Punkterfolg, empfang den selbstbewussten VfL Osnabrück, der jahresübergreifend bereits auf sechs Siege in Folge zurückblickt. Und schon in der zweiten Minute setzten sich die besagten Serien fort: Erik Engelhardt nutzte nach der ersten Ecke des Spiels das Getümmel im Strafraum und erzielte das erste Tor des Nachmittags in der 3. Liga. Die Schanzer brauchten ein paar Minuten, sich von diesem Schreck zu erholen – und schlugen in der 19. Minute zurück: Ebenfalls nach einem Eckball und Gewühl im Sechzehner traf Calvin Brackelmann zum Ausgleich. Die erneute Führung für die Gäste resultierte dann sechs Minuten später aus einem katastrophalen Torwartfehler des Ingolstädter Torhüters Marius Funk, der einen eigentlich völlig harmlosen Freistoß von Sven Köhler aus dem Halbfeld nicht festhalten konnte. Ein kurioses Tor in einer munteren 1. Halbzeit, die in der Nachspielzeit dann sogar noch einen weiteren Osnabrücker Treffer sah: Erneut war Erik Engelhardt per Kopf zur Stelle und erzielte sein neuntes Saisontor.
Im zweiten Spielabschnitt wollten die Gastgeber mit einem “schnellen Tor” ins Spiel zurückkommen, wie Sportdirektor Beiersdorfer in der Pause ankündigte. Dies gelang allerdings nicht. Und es gelang auch kein langsamer Treffer. Im Gegenteil: In der 73. Minute entschied Traore mit einem Rechtsschuss aus 20 Metern Torentfernung die Partie. Osnabrück springt mit diesem siebten Sieg in Folge auf Platz fünf, die Schanzer bleiben im Jahr 2023 weiter ohne jeden Zähler und damit in der Tabelle drei Punkte hinter dem TSV 1860. Die Anhänger des FCI stellten übrigens – ähnlich wie die Löwenfans gestern Nachmittag – schon eine Weile vor dem Abpfiff den Support ihrer Mannschaft ein und entfernten auch frühzeitig ihre Zaunfahnen.

SpVgg Bayreuth – Wehen Wiesbaden 1:3 (0:0)

Die SpVgg Bayreuth hatte am Sonntag Nachmittag die Chance, erstmalig seit dem 4. Spieltag die Abstiegsplätze zu verlassen.Zwei Heimsiege im Kalenderjahr 2023 haben für neues Selbstvertrauen bei den Schwarzgelben gesorgt. Dazu benötigte man allerdings einen Sieg über den SV Wehen Wiesbaden, der zuletzt Ende Oktober ohne Punkte geblieben war. Und in der ersten Halbzeit ergaben sich für die Oldschdod durchaus Chancen, gegen den Favoriten in Führung zu gehen. Diese wurden allerdings – wie so oft in dieser Saison – nicht genutzt. Auch Wiesbaden hatte die eine oder andere Gelegenheit, traf aber auch nicht, weshalb es vor 2.700 Zuschauern torlos in die Kabinen ging.
Fünf, acht und 16 Minuten nach dem Wiederanpfiff gelang dann Benedict Hollerbach mit einem Rechts- und zwei Linksschüssen ein lupenreiner Hattrick und plötzlich führten die Gäste aus der hessischen Landeshauptstadt mit 3:0. So kann’s gehen. Erinnerung wurden wach an das Heimspiel der Wagnerstädter gegen den 1. FC Saarbrücken Mitte September, als man mit 0:6 den Kürzeren zog. Den Gästen gelang heute aber kein weiterer Treffer, sondern die Bayreuther sorgten in der 81. und der dritten Minute der Nachspielzeit durch Nollenberger und Fenninger nochmal für ein wenig Spannung und erinnerten Wiesbaden an deren Spiel beim Halleschen FC vor genau drei Wochen, als ebenfalls aus einem souveränen 0:3 letztlich ein knappes 2:3 wurde. Unter’m Strich bleiben aber drei Punkte und die Rückkehr auf Tabellenplatz zwei für den SVWW.

Montag Abend in der 3. Liga: Essen – Köln

Das morgige Montagsspiel der 3. Liga bestreiten Rot-Weiß Essen und Viktoria Köln. Ein klassisches Mittelfeldduell. Auf den enttäuschenden Tabellenplatz der Löwen wird dieses Spiel aber keinen Einfluss haben.

Der TSV 1860. Mal wieder zum schämen

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TSV 1860 Fans Anthony Power
TSV 1860 Fans contra Anthony Power

Der TSV 1860.  Leider mal wieder zum schämen

Als Fan des TSV 1860 ist man leidgeprüft. Hohn und Spott können dem Löwenfan im Regelfalle nichts anhaben. Löwenanhänger sind Stolz, von Natur aus. Mit erhobenem Haupt schreitet man auch dann in weiß-blau durch die Stadt, wenn der eigene Verein gerade mal wieder verloren hat oder sogar abgestiegen ist. „Jetzt erst Recht“ ist meistens das Motto der Stunde. Und natürlich: „Einmal Löwe – immer Löwe“.

In diesen Tagen muss man sich leider zunehmend wieder einmal schämen. Nicht dafür, dass man Löwenfan ist, Gott bewahre. Sondern für die Außendarstellung des TSV. Damit meinen wir ausdrücklich nicht die wenig ansehnlichen zweiten 45 Minuten des gestrigen Spieles. Die waren nur ein Symptom eines Stachels, der deutlich tiefer im Fleisch des Löwen sitzt.

Kommunikation via Instagram Storys. Wer bitte macht so etwas?

Instagram. Ein Medium in dem üblicherweise Bilder von Tieren, von gelungenem Essen oder schöne Schnappschüsse aus dem Urlaub geteilt werden. Natürlich auch Bilder von Fankurven. Emotionen. Meistens für Teenager und Heranwachsende.

Um diese Zielgruppe noch länger an Instagram zu fesseln, hatte Mark Zuckerberg irgendwann die geniale Idee, dort „Storys“ zuzulassen. Dort werden üblicherweise Bilder, kleine Videos und Augenblicke geteilt, die nicht gut genug für den regulären Instagram-Feed sind.

Teenager verstecken dort subtile Botschaften, z.B. wenn sie Liebeskummer haben.  Oder pubertäre Wutausbrüche. Gangsta-Rapper dissen/pissen sich dort gegenseitig (an). Um ihre Männlichkeit in den sozialen Medien zu beweisen.

Mittendrin statt nur dabei: Ismaiks Statthalter und (leider) Repräsentant des TSV 1860: Anthony Power

Zwischen hüpfenden Tieren, heulenden pickeligen Gören und Gangstern aus deutschen Reihenhaussiedlungen findet man dort derzeit einen Mann besonders aktiv. Anthony Power.

Dass er dort Bilder von sich und seinem Sohn oben ohne im Fitnessstudio postet oder seinem trainierten Oberarm, kann man bei einem Geschäftsführer schon merkwürdig finden. Die Grenze des guten Geschmacks eindeutig überschritten und zum Fremdschämen sind jedoch die Stories.

Nicht zum ersten Mal: Power auf Instagram – Kriegsfuß

Kommt uns das nicht bekannt vor? Im Herbst letzten Jahres war er dort schon einmal äußerst aktiv. Damals dürfte es in Richtung aktive Fanszene gegangen sein, was er in den sozialen Medien von sich gab. Das wurde schon damals von den Medien dankbar aufgenommen. Als er davon fabulierte, „Scheiße die Toilette herunter zu spülen. Nicht mit ihr zu spielen“ (tz). Oder von einer Bestie schrieb, vor der man sich fürchten müsste.

Anthony Power erneut mit kryptischer Botschaft auf Instagram

Neue Qualität: Adressat dürfte wohl die sportliche Geschäftsführung des TSV 1860 sein

Nun hat sich Power für seine Botschaften einen neuen Adressaten gesucht. Nicht wenige vermuten, dass diesmal Günther Gorenzel der Empfänger der Botschaften sein soll.

Die Freitags-Botschaft die er abschickte war ein Bild mit folgendem Text:

“Some men have thousands of reasons why they cannot do what they want to, when all they need is one reason why they can”. Frei übersetzt: “Manche Menschen haben Tausende Gründe, warum sie etwas, das sie gerne tun würden, nicht tun können. Dabei ist alles, was sie brauchen, nur ein Grund, um es tun zu können.”

Zu dem Bild mit dem Spruch schrieb er: “Just do your job and stop telling lies and making excuses”. Frei übersetzt: “Mach einfach deinen Job anstatt Lügen zu erzählen und Ausreden zu suchen.” Dazu ein Lied mit dem Titel “Stop bitching, do something” (auf deutsch: “Hör’ auf rumzuzicken und tu’ etwas”). 

Am gestrigen Tag, kurz nach dem Spiel dann die nächste Botschaft:

Wieder kam ein Bildchen auf Instagram. Der bedeutungsschwangere Text: “The biggest failure of leadership is the failure to foresee”. Das bedeutet frei übersetzt etwa: “Das größte Führungsversagen ist fehlende Weitsicht.” Dazu wieder ein Lied, diesmal mit dem Titel “Mysterious Experiments”, also “Mysteriöse Experimente”.

Die Abendzeitung spekuliert, dass Gorenzel der Adressat sein soll. Die Medien nehmen das dankbar auf. Für die Außendarstellung des TSV 1860 ist das natürlich wieder einmal katastrophal. Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen. Der TSV 1860 ist einer der größten Traditionsvereine in Deutschland. Zugleich eine KGaA mit einem annähernd zweistelligem Millionenumsatz.

Hüter der Markenrechte. Aber was macht er mit der Marke?

Power ist als Geschäftsführer der Fanartikel GmbH ja der oberste Hüter der Markenrechte. In dieser Funktion hat er keine Probleme damit, Löwenfans zu verklagen, die diese Rechte vermeintlich verletzten.

Zugleich kommuniziert er über die sozialen Medien wie ein bockiger Teenager und greift – nach Ansicht der Medien – den Geschäftsführer der KGaA öffentlich an. Ob das die Marke „TSV 1860“ stärkt oder eher schädigt, soll jeder für sich selber beantworten. Wir sind ja keine Markenrechtler.

Aber als Löwenfans schämen wir uns für diese Art und Weise der Kommunikation. Mal wieder.

Günther Gorenzel folgt lieber Arnold Schwarzenegger

Der (vermeintliche) Adressat der Botschaft hätte diese auf Instagram selber übrigens gar nicht entdeckt. Er folgt dort nur ausgesuchten 32 Instagram – Konten. Das Konto von Anthony Power ist nicht dabei.

Gorenzel folgt lieber Arnold Schwarzenegger oder Wladimir Klitschko. Die beiden sind übrigens der Beweis dafür, dass man es als Muskelpaket auch außerhalb des Kraftraumes durchaus zu etwas bringen kann.

Nach der Niederlage in Meppen: Sorgen um Leandro Morgalla

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Leandro Morgalla TSV 1860 U19 DFB

Der TSV 1860 muss die Niederlage beim SV Meppen teuer bezahlen. Neben dem Punktverlust werden die Löwen im Heimspiel gegen den SC Verl am kommenden Sonntag auch auf voraussichtlich zwei Spieler verzichten müssen. Einer von ihnen ist Leandro Morgalla, der sich bereits in der ersten Halbzeit eine Muskelverletzung zugezogen hatte.

Muskelverletzung bei Leandro Morgalla – Moll sieht zum fünften Mal gelb

Nach 19 Minuten ging der SV Meppen durch Janssen gegen die Löwen mit 1:0 in Führung. Unmittelbar im Anschluss zeigte Leandro Morgalla an, dass es für ihn nicht weiter geht. Er hatte sich eine Verletzung am linken Fuß zugezogen. Gorenzel brachte Lannert in die Partie, der den 19-Jährigen positionsgetreu als rechter Verteidiger ersetzte und später den Treffer zum 1:1 durch Bär vorbereitete. Auf der Pressekonferenz nach der Partie sprach der Interimstrainer des TSV 1860 München von einer “Muskelverletzung“. Den Hergang selbst habe er aufgrund der großen Entfernung nicht wahrgenommen. In der Halbzeitpause sprach Gorenzel kurz mit Morgalla, der bei einem Antritt etwas gespürt hatte und in der Folge nicht mehr weiterspielen konnte. Ob Leandro Morgalla bis zum Sonntag gegen den SC Verl (13 Uhr, sechzger.de Liveticker) wieder einsatzbereit ist, steht noch in den Sternen.

In jedem Fall müssen die Löwen einmal reagieren, da Quirin Moll seine fünfte gelbe Karte sah und somit gesperrt aussetzen muss. Steinhart kehrt hingegen nach seiner Zwangspause wieder in den Kader des TSV 1860 München zurück.

Pressekonferenz nach der Niederlage des TSV 1860 beim SV Meppen

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Pressekonferenz SV Meppen TSV 1860 München 22.Spieltag 2022 23

Nach dem 1:2 aus Sicht des TSV 1860 München äußerten sich Interimstrainer Günther Gorenzel und Stefan Krämer, Trainer des SV Meppen, auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.

Pressekonferenz nach SV Meppen – TSV 1860 München 2:1 (1:1)

Nach 17 Spielen oder anders gesagt das erste Mal seit August 2022 konnte der SV Meppen in der 3.Liga einen Sieg feiern. Durch Tore von Janssen und Alvarez gelang den Emsländern ein Heimsieg gegen die Löwen, für die Marcel Bär zwischenzeitlich den Ausgleich erzielt hatte. Doch gerade in der zweiten Halbzeit zeigten die Gäste eine schwache Leistung und konnten den erneuten Rückstand nicht mehr egalisieren, geschweige denn in eine eigene Führung umwandeln. Geschlossen verließen die Löwenfans den Gästeblock daher kurz vor Abpfiff ohne sich von der Mannschaft zu verabschieden. Innerhalb von einer Woche mussten die Fans des TSV 1860 über 3.000 Kilometer absolvieren, um ihrem Team nach Oldenburg und Meppen zu folgen. Doch die Ergebnisse aus beiden Spielen sowie das Auftreten in Meppen lassen mehr als zu Wünschen übrig.

Krämer: “Hohes Risiko gegangen und dafür belohnt”

Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel gegen den SV Meppen analysierte der Interimstrainer des TSV 1860 München, Günther Gorenzel, die vorangegangenen 90 Minuten. Dabei habe er zwei Phasen im Spiel ausgemacht. Zunächst sei seine Mannschaft in den ersten 25 Minuten nur schwer in die Partie gekommen. Die Löwen hätten zu viele Zweikämpfe verloren und zweite Bälle hergeschenkt. Nach dem Gegentreffer war der TSV 1860 besser in der Partie, erspielte sich Chancen und konnte durch Bär kurz vor der Pause den Ausgleich erzielen. In der zweiten Phase habe sich seine Mannschaft zu selten getraut den Ball zu kontrollieren.

Wir erspielen uns die ein oder andere Möglichkeit, machen aber ganz einfach final auch zu wenig Tore. Sicherlich auch eine bittere Niederlage aufgrund der zwei Pfostenschüsse, aber in Summe kontrollieren wir zu wenig den Ball.

Neben der Schwäche im Duell um den zweiten Ball monierte Gorenzel auch generell, dass die Zweikampfhärte bei den Löwen nicht gepasst habe.

Sein Gegenüber Stefan Krämer war nach dem Heimsieg natürlich zufrieden. Man sei mit der Umstellung auf eine Dreierkette in der Defensive ein gewisses Risiko eingegangen, da man gegen die guten Offensivleute des TSV 1860 München oft Duelle im eins gegen eins führen musste. Dafür konnte man aber auch in der eigenen Offensive hohen Druck auf die Abwehrkette der Löwen ausüben. Zudem stellte Krämer bewusst viele große Spieler in die Startaufstellung. Damit wollte er einen Vorteil im Duell um die zweiten Bälle gewinnen, was eine Erkenntnis aus dem Spiel des TSV 1860 in Oldenburg gewesen sei.

Ein Sonderlob hatte Krämer dann noch für Raphael Holzhauser im Gepäck. Er sei schon in der ersten Liga Belgiens einer der besten Mittelfeldspieler gewesen und darf aus Sicht des SVM-Coach zurecht als “Unterschiedsspieler” bezeichnet werden.

Den kriegst du über 90 Minuten nicht so kontrolliert, dass da nichts passiert.

Beitragsbild: Screenshot vom SV Meppen Youtube-Kanal

Heute vor 28 Jahren: Testspiel am Millerntor

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2. gegen 1. Liga: St. Pauli – TSV 1860

An dieser Stelle, in unserer Betrachtung historischer Partien des TSV 1860, wird in der Regel ja an Pflichtspiele und insbesondere an solche erinnert, die noch viele Löwenfans im Gedächtnis haben. Davon weichen wir heute einmal ab. Hier geht es um ein Sonntagabend-Testspiel am fernen Hamburger Millerntor, dem insgesamt 6.000 Zuschauer und darunter defintiv nur eine ganz kleine Handvoll Löwenfans beiwohnten. Und das Ergebnis hatte – aus weiß-blauer Sicht – auch wenig erfreuliches zu bieten: 0:4 unterlag der Bundesligist dem Zweitligisten. Dies allerdings als Revanche für das acht Monate zuvor umgekehrt ausgegangene Aufstiegs-Fernduell zwischen den beiden Vereinen zu bezeichnen, würde wohl etwas zu weit gehen.

Ohne Stürmer ans Millerntor

Extrem ersatzgeschwächt, quasi ohne Sturm flog der Löwentross an jenem Tag gen Norden. Nur 14 einsatzfähige Spieler hatte Werner Lorant auf dem Weg zum letzten Wintertest im Gepäck. Statt Peter Pacult, Olaf Bodden oder Bernhard Winkler musste der Flügelflitzer Rene Rydlewicz ab 18.00 Uhr im Wilhelm-Koch-Stadion als einsame Spitze einspringen. Und gleichwohl Abwehr und Mittelfeld aus München vollständig angetreten waren, wurde 1860 von den Hamburgern überrollt: Nach zwei Treffern des achtfachen sowjetischen Nationalspielers Juri Sawitchew und einem Tor durch Bernd Hollerbach führte St. Pauli schon zur Pause mit 3:0. Die Löwen hatten sich nur in der Anfangsphase eine Chance durch Defensivkraft Jens Dowe erspielt.

Verbessert, aber erfolglos in Abschnitt zwei

Nach dem Seitenwechsel kam 1860 ein wenig besser in die Partie – auch weil die Gastgeber wild rotierten. Werner Lorant wechselte aufgrund der angesprochenen dünnen Personaldecke hingegen nur ein einziges Mal aus: In der 75. Minute ersetzte Manfred Burghartswieser den an diesem Tag völlig überforderten Sawitchew-Bewacher Ralf Strogies. Der St. Pauli-Torjäger schlug aber dennoch erneut zu: Vier Minuten vor dem Abpfiff sorgte er mit seinem dritten Streich an diesem Tage für den verdienten 4:0-Endstand. Vogelwilde Löwen gingen an der Waterkandt baden! überschrieb Thomas Nuggis in der BILD-Zeitung am Montag Morgen seinen Spielbericht.

Auch im ersten Pflichtspiel eine Packung

Im ersten Pflichtspiel des Jahres 1995, acht Tage später, unterlagen die Löwen dann übrigens erneut mit vier Toren Differenz: Allerdings war der Gegner da kein Geringerer, als Borussia Dortmund, der damalige Tabellenführer der Bundesliga und spätere Deutsche Meister, der mit einem klaren 5:1 im Olympiastadion Sechzig seine Grenzen aufzeigte.
Nach einem sportlich fulminanten Frühling konnte dann Ende Mai, drei Runden vor Saisonende auf Giesings Höhen der sensationelle Klassenerhalt gefeiert werden.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Werner Lorant schickte am 12.2.1995 diese Elf der Löwen auf den Platz am Millerntor:

B. Meier, Strogies (75. Burghartswieser), Miller, Dowe, Brajkovic, Schwabl, Störzenhofecker, Stevic, Rydlewicz, Nowak, Yanyali

Giesinger Gedanken nach der Niederlage in Meppen: Zum davon laufen

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Leerer Gästeblock Meppen Beim Spiel Gegen Den TSV 1860 München

Man hat ja schon Einiges mitgemacht mit dem TSV 1860 München. Aber gestern war mal wieder eine Premiere. Die Mannschaft spielte im wahrsten Sinne des Wortes zum davon laufen – und das taten die meisten mitgereisten Löwenfans dann auch.

Gorenzels Grant hilft auch nicht weiter

Bereits unter der Woche spielte sich Denkwürdiges bei 1860 ab. Interimstrainer Sportchef Günther Gorenzel stellte sich in der Pressekonferenz mit extrem breiten Kreuz vor seine Mannschaft und verteidigte diese gegen teilweise vom Zaun gebrochenene Vorwürfe. Besonders der vom Meinungsführer der Wutlöwen in Rekordzeit vom Heilsbringer zum Fehleinkauf degradierte Raphael Holzhauser wurde von Gorenzel gegenüber vollkommen unsachlicher Kritik in Schutz genommen. Bemerkenswert dabei, dass der grantelnde Günther bestens vorbereitet war. Auf DIN A3 Ausdrucken hatte er mit Textmarkern in mehreren Farben die Berichterstattung vor der Verpflichtung von Holzhauser analysiert und hielt dem Verfasser den Spiegel vor. Derart gut vorbereitete Textanalyse sah ich zum letzten Mal im Deutsch Grundkurs von meiner Mitschülerin Carola. Chapeau, Herr Gorenzel! Die Wahrheit liegt eben nicht nur auf dem Platz, sondern manchmal auch im Pressestüberl! Wer allerdings meinte, dass Gorenzels Schutzschirm die Mannschaft anspornen und zurück in die Erfolgsspur bringen würde, war auf dem Holzweg.

Unbegreifliche Leistungsschwankungen in Meppen

Sechzig begann relativ gut, versuchte mehr das Spiel zu gestalten als noch in Oldenburg. Dennoch ging der SV Meppen in der 19. Minute in Führung, weil im Strafraum Janssen zu frei an den Ball kam. Danach wachte 1860 auf. Angetrieben vom in der Phase des Spiels herausragenden Holzhauser setzten sie Meppen zunehmend unter Druck. Lohn war der verdiente Ausgleich in der Nachspielzeit der ersten Hälfte, als Bär einen Abpraller von Domaschke über die Linie bugsieren konnte. Hätte Sechzig so weiter gespielt, wäre ein Auswärtssieg die logische Konsequenz gewesen.

1860 kickt zum davon laufen

Leider machten die Löwen nicht so weiter. Waren die ersten vielleicht zehn Minuten nach der Pause noch ganz OK, obwohl da schon von der Überlegenheit vor der Pause nichts mehr zu sehen war, ging danach gar nix mehr. Als Alvarez dann wieder viel zu frei im Strafraum an die Kugel kam und diese zum Führungstreffer für den SVM im Netz von Marco Hiller unterbringen konnte, war es um die Löwen geschehen. Sechzig schaffte es danach viel zu selten, Druck aufzubauen und durchdachte Angriffe auf den Aufstiegsrasen von 1994 zu bringen. Zwar sprang noch ein Pfostenschuss von Lakenmacher raus und auch ein Fernschuss von Deichmann hätte noch den Ausgleich bedeuten können, aber das waren Einzelaktionen.

Unerklärlich ideenlos gegen die 17 Mal sieglosen Meppener

Natürlich kann man jetzt das Spiel wieder schön reden und Pech anführen. Zwei Mal Pfosten, der Schuss von Deichmann, ein möglicher Elfmeter an Morgalla und vielleicht gelb-rot für den Meppener Janssen. Aber das wäre schon sehr stark zurecht gebogen. Dass 1860 es nicht schafft, eine Mannschaft, die 17 Mal in Folge nicht gewonnen hat, unter Druck zu setzen, ist einfach unerklärlich. Mit diesem Kader… Ebenso ist es unerklärlich, wie die Mannschaft nach guten Phasen im Spiel immer wieder vollkommen den Faden verliert. An ein konstant gutes Spiel über 90 Minuten kann ich mich gar nicht mehr erinnern…

Die Löwenfans laufen davon

Vom blutleeren Auftritt der Mannschaft hatten die über 700 mitgereisten Löwenfans die Nase voll. Nach etwa 75 Minuten stellten sie zunächst den Support ein. Etwa zehn Minuten später wurden dann kollektiv die Zaunfahnen abgehängt und der Auswärtsblock verlassen. Das haben die Löwen nun von so einer Leistung zum davon laufen. Ich kann mich an vergleichbare Aktionen der Fanszene nicht erinnern. Der Löwenkarren steckt im Dreck. Und zwar ganz tief.

 

Gerücht: Lauth soll für Gorenzel übernehmen

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Benjamin Lauth (TSV 1860)
Benjamin Lauth (TSV 1860) nach dem Spiel bei BATE Borisov

Unzufriedenheit und Ratlosigkeit machen sich an der Grünwalder Straße nach der Niederlage in Meppen breit. Nun streut der Münchner Merkur ein brisantes Gerücht: Benny Lauth soll neuer Sportchef werden und Günther Gorenzel ersetzen.

Lauth für Gorenzel?

Wenig zufriedenstellend verliefen die ersten beiden Spiele nach der Entlassung von Michael Köllner, die nun elf Tage zurück liegt. Bis auf eine sehr überzeugende Pressekonferenz hat Günther Gorenzel in seiner Doppelfunktion bisher wenig Positives zu Buche stehen. Der Münchner Merkur will nun erfahren haben, dass Benny Lauth Günther Gorenzel kurzfristig ersetzen soll.

Reisinger soll sich mit Lauth getroffen haben

Bereits im November soll Präsident Robert Reisinger den ehemaligen Nationalspieler getroffen haben. Seitdem sollen die beiden in Kontakt miteinander stehen. Der mittlerweile 41-jährige Lauth hat nach seiner aktiven Laufbahn Sportmanagement studiert und könnte kurzfristig an der Grünwalder Straße anfangen. Allerdings kann Lauth bisher keinerlei Erfahrung im Management eines Profivereins vorweisen. Er wäre wahrscheinlich dennoch eine vermittelbare Lösung, da ja häufig gefordert wird, mehr ehemalige Spieler in verantwortliche Positionen einzubinden.

Vorwürfe gegen Gorenzel

Dem amtierenden Sportchef wird vorgeworfen, er habe bei der Entlassung von Michael Köllner zu lange gezögert und bisher keinen Nachfolgekandidaten präsentieren können, der beide Gesellschafter überzeugt. Diese Vorwürfe sind aber in gewisser Weise unfair, nachdem Hasan Ismaik Michael Köllner nach der Winterpause noch eine Jobgarantie gegeben hatte. ANgeblich wolle sich 1860 eh im Sommer von Gorenzel trennen.

Power schießt weiter virtuell gegen Gorenzel

Über Instagramm verbreitet Anthony Power derweil erneut kryptische Botschaften, die sich als gegen Günther Gorenzel gerichtet interpretieren lassen. Man fragt sich schon, wieso der Mann diese Variante wählt, um seine Kritik an Gorenzel zu äußern. Da Power aber keine Funktion in der KGaA bekleidet, bleibt ihm wahrscheinlich nichts anderes übrig. Dennoch sieht kollegiales und teamorientiertes Verhalten anders aus. Wir fragen uns, wie attraktiv das Gebahren von Power auf den möglichen Nachfolger Benny Lauth wirkt. Schreckt es den ehemaligen Stürmer eventuell sogar davon ab, zu 1860 zurück zu kommen?

Nach 17 sieglosen Spielen in Folge: Meppen besiegt den TSV 1860

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Nach dem unglücklichen 2:2 Unentschieden in Oldenburg stand für die Löwen die zweite Reise nach Niedersachsen innerhalb einer Woche an. Der SV Meppen konnte den TSV 1860 München, der eine sehr dürftige Leistung zeigte, am Ende mit 2:1 besiegen.

Greilinger ersetzt Steinhart

Der gelbgesperrte Phillipp Steinhart wurde 1:1 durch Fabian Greilinger auf der linken Position der Viererkette ersetzt. Ansonsten vertraute Interimscoach Günther Gorenzel auf dieselbe Startelf wie in Oldenburg. Somit fand sich der vor seiner Gelbsperre stark spielende Yannick Deichmann auf der Bank wieder – ebenso wie Erik Tallig, der sich nach seiner starken Leistung und seinem Tor in Oldenburg sicher Hoffnung auf mehr gemacht hatte.

Meppen und TSV 1860 starten mit offenem Visier

Beide Teams widmeten sich nicht lange gegenseitigem Abtasten. Stattdessen zeigten beide Zug zum gegnerischen Tor. Ein erster Aufreger spielte sich in der 4. Minute ab, als Dombrowka im Strafraum hart gegen Morgalla zu Werke ging. Die Pfeife von Schiri Eckermann blieb aber stumm – wahrscheinlich zu Recht. Holzhauser setzte dann einen ersten gefährlichen Kopfball auf das Tor der Meppener ab. In der 19. Minute ging aber Meppen in Führung. Mazagg spielte Jansen im Strafraum an, der unbedrängt zum 1:0 einschießen konnte.

Stärkste Phase der Löwen vor der Pause

Dann kam es doppelt dick für den TSV 1860. Morgalla musste verletzt raus und Lannert ersetzte ihn (22.). Dennoch gelang es den Löwen nun häufiger Druck auf das Meppener Tor zu kreieren. Die beste Ausgleichschance hatte Holzhauser in der 30. Minute, als er einen Freistoß an den Pfosten setzte. Die Bemühungen von 1860 wurden in der Nachspielzeit der ersten Hälfte belohnt. Lannert flankte von rechts, Domaschke glitt der Ball durch die Finger und fiel Bär vor die Füße, der zum verdienten 1:1 abstaubte (45.+2). So ging es mit einem verdienten Unentschieden in die Kabinen und die 1860-Fans machten sich Hoffnung, mit einem Auswärtssieg die weite Heimreise antreten zu können. Holzhauser war in der Druckphase vor der Pause sehr agil und trieb das Spiel von 1860 immer wieder nach vorne.

Ganz schwache zweite Hälfte von Sechzig

Lex und Vrenezi blieben in der Kabine und wurden durch Lakenmacher und Tallig ersetzt. Sechzig konnte aber nicht so weitermachen wie vor der Halbzeit und musste bald erneut einem Rückstand hinterherlaufen. Erneut war es Mazagg, der dieses Mal den Ex-Roten Alvarez im Strafraum einsetzte. Der Neuzugang legte sich den Ball perfekt zurecht und schloss (leider) sehenswert ins Kreuzeck ab. 2:1 für Meppen in der 59. Minute. Bis auf einen Pfostentreffer von Lakenmacher in der 71. Minute brachten die Löwen in der Folge nichts Nennenswertes mehr zu Stande. Je länger das Spiel dauerte, umso einfallsloser und frustrierter wirkten die Löwen.

Löwenfans verlassen den Block

Die Bemühungen von Sechzig noch zum Ausgleich zu kommen waren derart unansehnlich, dass ein Großteil der über 700 mitgereisten Fans den Block weit vor Spielende verließ. Nicht ohne vorher auch alle Zaunfahnen abzuhängen. Höchststrafe für die Spieler.
So feierte der SV Meppen seinen ersten Sieg nach 17 Spielen – ausgerechnet gegen den TSV 1860 München. In Giesing braucht man langsam optische Hilfsmittel, um den Relegationsplatz noch zu sehen. Der ist aktuell fünf Punkte entfernt und Sechzig steht auf dem 8. Platz der Tabelle. Am 19.02. geht’s im Sechzgerstadion weiter gegen den SC Verl. Anpfiff ist um 13:00 Uhr.

Leerer Gästeblock Meppen Beim Spiel Gegen Den TSV 1860 München

Aufstellung TSV 1860:
1 Hiller – 39 Morgalla (22. 22 Lannert), 27 Belkahia, 4 Verlaat, 11 Greilinger – 6 Rieder (77. 33 Boyamba), 5 Moll (61. 20 Deichmann) – 7 Lex (C) (46. 8 Tallig), 26 Holzhauser, 9 Vrenezi (46. 19 Lakenmacher) – 15 Bär

Tore:
1:0 Janssen (19.), 1:1 Bär (45.+2), 2:1 Alvarez (58.)

Liveticker: SV Meppen – TSV 1860 München (22.Spieltag)

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Sechzger De Liveticker Sv Meppen 1860

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker am 22. Spieltag der Saison 2022/23 mit dem Duell zwischen dem SV Meppen und dem TSV 1860 München!

Nach dem unglücklichen Unentschieden in Oldenburg steht Interimstrainer Günther Gorenzel auch heute wieder zusammen mit Stefan Reisinger an der Seitenlinie. Das zweite Auswärtsspiel in Folge absolviert der TSV 1860 München beim SV Meppen, der den letzten Tabellenplatz belegt. sechzger.de begleitet die heutige Partie natürlich erneut mit zahlreichen Bildern aus dem Emsland sowie der Hänsch-Arena.

Aufstellung TSV 1860:
1 Hiller – 39 Morgalla (22. 22 Lannert), 27 Belkahia, 4 Verlaat, 11 Greilinger – 6 Rieder (77. 33 Boyamba), 5 Moll (61. 20 Deichmann) – 7 Lex (C) (46. 8 Tallig), 26 Holzhauser, 9 Vrenezi (46. 19 Lakenmacher) – 15 Bär

Bank:
40 Kretzschmar (Tor), 3 Lang, 10 Kobylanski, 14 Skenderovic

Tore:
1:0 Janssen (19.), 1:1 Bär (45.+2), 2:1 Alvarez (58.)

Die Personalsituation

Beim TSV 1860 muss Phillipp Steinhart mit einer Gelbsperre gegen den SV Meppen aussetzen. Ansonsten stehen Interimstrainer Günther Gorenzel alle Spieler zur Verfügung. Daniel Wein, Marius Wörl, Nathan Wicht und Marius Willsch haben die Reise ins Emsland nicht angetreten und stehen nicht im Kader.

Der SV Meppen muss hingegen auf zahlreiche Spieler verzichten. Fedl, Pepic, Tankulic und Manske fehlen jeweils verletzungsbedingt.

Diesen Löwen droht eine Sperre

Seit dem Oldenburg-Spiel haben Tim Rieder und Quirin Moll vier gelbe Karten vorzuweisen. Bei der nächsten Verwarnung müssen sie ein Spiel aussetzen. Im Spielerkader stehen darüber hinaus Joseph Boyamba, Martin Kobylanski, Jesper Verlaat und Daniel Wein bei drei gelben Karten.

Wo könnt ihr das Spiel SV Meppen – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Mehrere hundert Löwenfans folgen dem TSV 1860 auch in dieser Woche in den Norden und werden im Gästeblock zu finden sein. Doch natürlich kann nicht jeder die weite Auswärtsfahrt auf sich nehmen.

Nach dem Free-TV Beginn gegen Mannheim ist weiterhin Pause bei der Übertragung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Die Partie wird nicht im Free-TV zu sehen sein. Allerdings ist natürlich wie gewohnt MagentaSport vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Seit der vergangenen Spielzeit können alle Spiele der 3.Liga bei onefootball abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für nur 3,49€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de