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Liveticker: TSV 1860 München – SG Dynamo Dresden (20.Spieltag)

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Sechzger.de Liveticker TSV 1860 München Dynamo Dresden

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker am 20. Spieltag der Saison 2022/23 mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und der SG Dynamo Dresden!

Spiel Nummer 1 in der Rückrunde ist das Duell mit der SG Dynamo Dresden. Die Löwen gewannen das furiose Hinspiel bekanntlich mit 4:3 in Sachsen. So richtig stabilisieren konnten sich die heutigen Gäste seitdem nicht und liegen als einer der großen Aufstiegsfavoriten momentan nur auf Rang 9. Beide Seiten wollen also unbedingt drei Zähler erzielen. sechzger.de begleitet die heutige Partie natürlich erneut mit zahlreichen Bildern aus dem Viertel sowie dem schönsten Stadion der Welt.

Aufstellung:
1 Hiller – 20 Deichmann, 39 Morgalla, 27 Belkahia (46. 4 Verlaat), 36 Steinhart (C) (90. 11 Greilinger) – 6 Rieder – 26 Holzhauser, 9 Vrenezi, 33 Boyamba (79. 14 Skenderovic), 10 Kobylanski (46. 7 Lex) – 19 Lakenmacher (65. 15 Bär)

Bank:
40 Kretzschmar (Tor), 5 Moll, 22 Lannert, 38 Wörl

Tore:
1:0 Vrenezi (5.), 1:1 Kutschke (56.), 1:2 Borkowski (76.)

Die Personalsituation

Beim TSV 1860 sind alle Spieler einsatzbereit. Quirin Moll, Marius Willsch und Lorenz Knöferl werden jedoch nicht mehr berücksichtigt.

Dynamo Dresden muss hingegen auf Herrmann (verletzt) und Kapitän Will (Gelbsperre) verzichten.

Diesen Löwen droht eine Sperre

Michael Köllner ist weiterhin mit drei gelben Karten vorbelastet. Eine weitere Verwarnung und der Trainer der Löwen darf einmal von der Tribüne aus zuschauen.

Das gleiche gilt für Yannick Deichmann, der seit dem Zwickau-Spiel vier gelbe Karten auf dem Konto hat. Im Spielerkader stehen darüber hinaus Joseph Boyamba, Quirin Moll, Jesper Verlaat und Daniel Wein bei drei gelben Karten.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – SG Dynamo Dresden außer im Liveticker noch verfolgen?

Das Grünwalder Stadion wird mit 15.000 Zuschauern wieder ausverkauft sein. Im Gästeblock werden zahlreiche Gäste aus Dresden die SGD unterstützen.

Nach dem Free-TV Beginn gegen Mannheim gibt es auch zum heutigen Heimspiel wieder keine guten Nachrichten. Die Partie wird nicht im Free-TV zu sehen sein. Allerdings ist natürlich wie gewohnt MagentaSport vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten. Kommentator ist Alexander Klich, der vor kurzem im sechzger.de Talk zu Gast war.

Seit der vergangenen Spielzeit können alle Spiele der 3.Liga bei onefootball abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für nur 3,49€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Faninfos gegen Dresden: Leichtbier im Grünwalder

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Beim heutigen Aufeinandertreffen der Löwen gegen Dynamo Dresden hat der TSV Faninfos veröffentlicht, die die Anreise zum Stadion, den Ausschank von Leichtbier etc. beinhalten.

1860 gegen Dynamo Dresden

Heute Abend um 18:60 Uhr (sechzger.de-Liveticker) empfangen die Löwen den Neuntplatzierten der Dritten Liga, Dynamo Dresden, im Grünwalder Stadion. Nach dem fulminanten Saisonauftakt, den die Löwen mit 4:3 bei den Sachsen gewannen, steht heute mit Sicherheit ein aufregendes Spiel bevor – Dresden muss siegen, um oben wieder heranzukommen und die Löwen wollen und müssen an das 3:1 gegen Zwickau anknüpfen.

Infos gegen Dresden: Risikospiel mit Leichtbier

Der TSV 1860 hat die Informationen für alle Besucher rund um das heutige Spiel veröffentlicht. Aufgrund der hohen Risikolage, die wohl an den anreisenden Gästefans festgemacht wird, wird es im Sechzgerstadion nur Leichtbier geben.

Hier die Mitteilung des TSV 1860 im Überblick:

REIST RECHTZEITIG AN

Stadionöffnung ist um 17:30.

Am Spieltag ist mit einem großen Fan- und auch Polizeiaufkommens zu rechnen. Zusätzlich muss aufgrund des Berufsverkehrs in München mit Verzögerungen bei der Anreise gerechnet werden. Wir wissen zudem, die Lage des Grünwalder Stadions lädt dazu ein, erst kurz vor Spielbeginn ins Stadion zu kommen. Dies führt aber immer wieder zu langen Schlangen kurz vor Anpfiff an den Eingängen. Uns ist allen an der Sicherheit jedes einzelnen Stadionbesuchers gelegen. Daher führen unsere Ordnungsdienstmitarbeiter ihre Arbeit gewissenhaft durch, benötigen hierzu aber auch das Verständnis und die Mithilfe aller Löwenfans.

Wir bitten Euch daher – kommt’s rechtzeitig zum Stadion.

KOMMT’S ÖFFENTLICH

Bekanntermaßen stehen rund um das Grünwalder Stadion keine Parkplätze zur Verfügung. Nutzt daher bitte die öffentlichen Verkehrsmittel des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes (MVV). Alle Tickets enthalten die kostenlose Nutzung im Gesamtnetz des MVV und berechtigen zur Hin- und Rückfahrt zum Grünwalder Stadion.

Wichtig für alle Löwen-Fans: Aufgrund von Fantrennungsmaßnahmen rund um das Grünwalder Stadion bitten wir alle Löwen-Fans, die U2 zu nutzen und über die Haltestelle Silberhornstraße zum Grünwalder Stadion anzureisen. Insbesondere bitten wir Euch, die Haltestelle Wettersteinplatz (U1) zu meiden, da diese den Gästefans vorbehalten ist. Dies gilt ebenso für die Tramhaltestation.

NEU: Seit dieser Saison bieten wir all denjenigen, die mit dem Fahrrad anreisen, die Möglichkeit dieses direkt am Stadion abzustellen. Zwischen Candidstraße und Stehhalle bietet Euch unsere Fahrradgarderobe einen sicheren Parkplatz für euer Fahrrad. Hier könnt Ihr ab 17:00 Uhr Euer Fahrrad abgegeben und nach dem Spiel wieder abholen. Die Fahrradgarderobe ist durchgehend besetzt.

HINWEISE FÜR PKWs UND BUSSE

Besucher, die mit dem Auto oder 9-Sitzern anreisen, können die zahlreichen Park & Ride Möglichkeiten in München nutzen. In Zusammenarbeit mit der MVG und der Park & Ride GmbH wurde eine München-Karte erstellt, die für den Fußballverkehr priorisierte Park & Ride Parkplätze im Stadtgebiet sowie die dazugehörigen ÖPNV-Möglichkeiten auf dem Weg zum Grünwalder Stadion aufzeigt.

Für all diejenigen, die mit dem Bus anreisen, stehen Parkplätze am Candidberg zur Verfügung. Für 9-Sitzer besteht diese Möglichkeit nicht.

ZWICKT’S ZAM | HALTET GIESING SAUBER

Haltet die (Grün-)Flächen rund um das Grünwalder Stadion und den Grünspitz sauber und entsorgt Euren Müll und Eure Flaschen in die dafür vorgesehenen Mülleimer. Zudem weisen wir darauf hin, dass Bäume, Vorgärten, o.ä. keine Toiletten sind. Zwickt’s zam und nutzt die Toiletten im Grünwalder Stadion. ­­Alles nach dem Motto: „Wir halten unser Viertel sauber“.

CATERING

Aufgrund der Risikoeinstufung des Spiels wir im Stadion nur Leichtbier ausgeschenkt. An allen Kiosken kann nur in bar gezahlt werden.

WETTER

Am Montag ist mit Frost und zum Spiel auch mit Schneefall zu rechnen. Auf dem Weg ins Stadion, auf den Treppenaufgängen und der Tribüne besteht daher eine erhöhte Rutschgefahr. Wir bitten daher alle Stadionbesucher – passt auf und geht’s langsam.

WEITERE WICHTIGE HINWEISE UND REGELN

  • Offensichtlich alkoholisierte Personen erhalten keinen Einlass ins Stadion.
  • Alle Arten von Flaschen sind verboten. Das gilt auch für PET-Flaschen.
  • Rucksäcke und Taschen, die größer als DIN A4 (ca. 30x20cm) sind, sind im Stadion nicht erlaubt. Wir bitten daher alle Fans, Rucksäcke und Taschen möglichst erst gar nicht ins Grünwalder Stadion mitzubringen, da es vor Ort keine Aufbewahrungsstellen gibt.
  • Jegliche Art von Feuerwerkskörpern, insbesondere Pyrotechnik.
  • Abschließend weisen wir noch auf die aktuell gültige Stadionverordnung für das Grünwalder Stadion hin.

 

TSV 1860 – Dynamo Dresden: Ergebnistipp Uwe Wolf

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Uwe Wolf TSV 1860 Trainer

Spieler, U23-Trainer, Co- und Chef-Trainer bei den Profis – Uwe Wolf hat bei den Löwen einiges erlebt. Doch nicht nur mit dem TSV 1860 verbindet Wolf eine gemeinsame Vergangenheit, sondern auch mit dem morgigen Gegner Dynamo Dresden. Grund genug, “El Lobo” um seinen Tipp für das Match am Montag zu bitten.

Wolf tippt auf Sieg des TSV 1860 gegen Dynamo

Während Wolf sich auch heute noch sehr gerne an seine Zeit in Giesing zurück erinnert, war die Zeit in Sachsen für ihn nur so semi-prickelnd. Zwar wurde er von Dynamo mit einem “guten Vertrag” ausgestattet, wie er betont, doch interne Querelen und eine Mannschaft, die sich gegen den Trainer positionierte, bewegten Wolf schon nach kurzer Zeit, Dynamo wieder zu verlassen. So kennt man ihn: ehrlich und geradeaus!

Beim Spiel am Montag sieht er die Vorteile auf Seiten der Löwen und tippt auf einen Heimdreier für die Elf von Michael Köllner:

“Ich tippe auf ein 2:0.
Tore: Lakenmacher und Bär”

Trainer der Traditionsmannschaft der Löwen

Mit Dynamo Dresden verbindet Wolf heute nur noch, dass er einst zwei Spieler der aktuellen Dynamo-Mannschaft trainiert hat. Zum Einen ist das Kapitän Tim Knipping, den er bei Hessen Kassel unter seinen Fittichen hatte. Der zweite ist natürlich Manuel Schäffler, den Uwe Wolf beim TSV 1860 zum Profi formte.

“Manu ist aber noch verletzt. Von daher besteht auch da keine Torgefahr von Dynamo.”

Die Bande zu den Löwen sind da doch deutlich enger. Erst kürzlich trainierte Uwe Wolf die Traditionsmannschaft des TSV 1860 und feierte mit dem Team um Timo Gebhart und Harald Cerny den Sieg beim Hallenturnier in Regensburg.

TSV 1860 – Dynamo Dresden, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel zum Rückrundenauftakt des TSV 1860 gegen die SG Dynamo Dresden im heimischen Sechzgerstadion. Markus Anfang seit Beginn dieser Saison Trainer der SGD bevorzugt grundsätzlich das 4-1-4-1 System, ließ seine Dresdener allerdings in dieser Saison meistens im 3-5-2 (3-4-1-2) antreten. Was kommt am Montag auf die Löwen zu, was dürfen wir von Dynamo Dresden in Giesing erwarten?

TSV 1860 – Dynamo Dresden lautet das traditionsgeladene Duell zum Auftakt in die Rückrunde. Durch die Gelbsperre von Paul Will und aufgrund dessen, das Dynamo nach der Winterpause zweimal mit Viererkette in der Abwehr auflief, darf man annehmen, dass das 4-1-4-1 oder das 4-2-3-1 diesmal das System der Wahl sein wird.

Ich erwarte die Dynamos tatsächlich im flexiblen 4-1-4-1 System. Gegen den Ball verschiebt sich das über den Box to Box Spieler zum 4-2-3-1. Bei Ballbesitz im letzten Drittel des Gegners wird entweder asymmetrisch über den Ballfernen Mittelfeldaußenspieler auf 4-1-3-2 oder über beide Flügel auf 4-3-3 verschoben werden. Wie die Verschiebungen genau aussehen werden, wird u.a. vom Spielstand abhängig sein. Bei Führung oder unentschiedenem Spielstand darf man eher das konservativere System mit zwei Spitzen im letzten Drittel der Löwen erwarten, während, wenn Dresden hinten liegt, die Variante 4-3-3 im letzten Drittel zum tragen kommen wird.

Sehen wir uns zunächst die wichtigsten statistischen Werte der SGD an.

Die wichtigsten statistischen Werte der Dynamos

  • Ballbesitz 53%
  • Passgenauigkeit 80%
  • Defensive Zweikampfquote 66% (bester Wert der Liga)
  • Flankengenauigkeit 39% (zweitbester Wert der Liga)
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 8,67

Wie spielt die SGD?

Aggressives raumorientiertes Pressing auf hoher bzw. sehr hoher Linie mit einer durchschnittlichen Anzahl an Aktionen gegen den Ball um in den Pressingfallen Umschaltmomente zu erzeugen ist die Spielphilosophie die Dynamo Dresden unter Markus Anfang. Gegner die es schaffen die Pressingreihe zu überspielen und den Pressingfallen im Mittelfeld zu entkommen treffen dann auf eine kompakte Abwehr, die mit zwei gut gestaffelten Ketten versucht die Räume für den Gegner sehr eng und im Zentrum schwer bespielbar zu machen.

Im eigenen Positionsspiel besetzt Dresden das Zentrum sehr stark. Angriffe laufen meistens über die Mittelfeldzentrale. Auf die Flügel weicht Dresden im Ligavergleich sehr selten aus. Die Landeshauptstädter aus Sachsen sind das Team mit den viertwenigsten Angriffen über die Flügel in der gesamten Liga. Wenn es allerdings über die Außenspieler geht, dann spielt Dresden das höchst präzise. Mit Stefan Kutschke hat man im Sturmzentrum zwar einen Spieler der mit solchen Zuspielen wirklich etwas anfangen kann, allerdings macht das Dresdens Flügelspiel ein wenig ausrechenbar.

Beim Spiel durchs Zentrum ist Dresden aufgrund der hohen Qualität ihrer Offensivspieler eine Mannschaft die sich schnell und mit hoher Präzision ins letzte Drittel des Gegners durchkombinieren kann. Auch aus Pressingsituationen befreit sich Dresden deshalb sehr schnell. Vertikales Spiel wird hier grundsätzlich seltener als im Ligadurchschnitt genutzt, allerdings mit im Vergleich zu den anderen Teams höherer Präzision. Das Verhältnis von Anzahl der langen Pässe zur Anzahl sogenannter “deep completions” ist bei keinem Team der Liga besser als bei den Sachsen.

Stärken und Schwächen des Systems 4-1-4-1

Nachdem das 4-1-4-1 vermutlich auch das System sein wird, mit dem unsere Sechzger antreten werden ist der Teil Stärken und Schwächen diesmal etwas ausführlicher als gewohnt.

Stärken

Die Stärken des 4-1-4-1-Systems sind sowohl gegen den Ball als auch in der Offensive Mannigfaltig.

Gegen den Ball

Mit zwei Viererketten gegen den Ball zu spielen, macht die Räume für den Gegner meist sehr eng. Dadurch entsteht ein eng gestricktes Netzwerk in dem sich die Spieler gegen den Ball gegenseitig Breit absichern können. Die zwei Viererketten ermöglichen gute Orientierung für Spieler, vor allem während Spielsituationen in denen gemeinschaftliches Handeln vonnöten ist. Beim Verschieben zum Beispiel machen sich diese guten Orientierungsmöglichkeiten positiv bemerkbar.

Eine weitere Stärke ist die fast perfekte Raumaufteilung, welche gegen den Ball die meisten Spielfeldbereiche abgedeckt. Speziell die kompakte Verbindung zwischen Abwehr und Mittelfeld führt oft zu Vorteilen gegen den Ball und somit zur häufigen Eroberung zweiter Bälle, um danach mit gleich mehreren Anspielmöglichkeiten einen schlecht ausrechenbaren Gegenangriff zu Starten.

Weil das System auch in der Breite kompakt gegen den Ball ist, hat man überall auf dem Feld rasch Zugriff auf den ballführenden Gegenspieler. Im 4-1-4-1 wird andauernd die moderne Maxime verfolgt, dass der ballnächste Spieler permanent Druck gegen den Ball ausübt. Hohes Pressing regiert diese Formation im Normalfall.

Eine spezielle Rolle im 4-1-4-1 nimmt der defensive Mittelfeldspieler ein. Er muss durch sein Stellungsspiel a) Pässe des Gegners zwischen den Ketten ins letzte Drittel verhindern, oder abfangen und b) dafür sorgen, dass die Viererkette möglichst lange auf einer Linie verteidigen kann. Falls es nötig wird, dass ein Innenverteidiger herausrückt muss er in die Abwehrkette abkippen.    Wenn der Gegner über außen kommt kann der Sechser obendrein, indem er in die Kette abkippt, den Außenverteidiger absichern.

Bei Ballbesitz

In der Offensive beruht die Stärke des Systems 4-1-4-1 wie weiter oben schon beschrieben in der Flexibilität durch Verschiebungen in der zweiten Kette. Dass man “on the fly” auf verschiedene Offensivsysteme verschieben kann ist ein großer Vorteil dieser Grundaufstellung. Wenn man technisch versierte, schnelle, torgefährliche, intelligente Mittelfeldspieler, oder Stürmer die als falsche Neun, hängende Spitze, Schattenstürmer oder Raumdeuter ins Mittelfeld abkippen können, hat gibt es vermutlich kein System, das sich so schwer ausrechenbar zeigt wie dieses.

Schwächen

Bei Ballbesitz

Vor allem der Solostürmer kann eine Schwäche sein, wenn die Mittelfeldspieler sowohl außen als auch im Zentrum, ihre offensiven Aufgaben nicht gut genug ausführen. Daher kann es vorkommen, dass der solitäre Stürmer zu sehr isoliert wird und ohne Bindung zum Spiel agiert. Wer sich mit Taktik nicht auskennt (was keine Schande ist) wird dann beim Stürmer die Schuld suchen. Dass es aber an einer Fehlinterpretation der Position seiner Mitspieler liegt wird oft nicht erkannt.

Wenn jedoch ein bis zwei Mittelfeldspieler, situativ immer wieder nach vorne schieben und selbst Torgefahr ausstrahlen, hat man auch mit nur einem Stürmer im System ausreichend Manpower im der vordersten Linie.

Gegen den Ball

Wenn der Sechser gegen den Ball nicht immer voll konzentriert zu Werke geht, oder auch bei Kontergegenstößen nach Standards, oder wenn das Pressing schlampig ausgeführt wird, sind auch in der defensive Schwachstellen vorhanden die ein Gegner aufdecken und ausnutzen kann.

Da das Spiel im 4-1-4-1 sehr von den Offensivqualitäten und der Ballsicherheit der Flügelverteidiger abhängt, besteht logischerweise, falls einer dieser Spieler im Vorwärtsgang den Ball verliert, immer die Gefahr, dass sich, wenn der Sechser dann verschieben muss, im Zentrum vor der Viererkette Lücken im Raum ergeben, die vom Gegner erfolgreich ausgenutzt werden könnten.

Wie kann der TSV 1860 Dynamo Dresden knacken?

Offensive

Die Dynamos mit ihren eigenen Waffen Schlagen könnte der Weg sein um am Montag Abend alle drei Punkte in Giesing zu behalten. Das bedeutet, dass unser TSV 1860 München gegen Dynamo Dresden auf aggressives Pressing mit hohem Ballgewinn und präzise ausgespielte Umschaltmomente setzen sollte.

Generell darf man in einem Spiel in dem die, abgesehen von den Zweitvertretungen der Bundesligamannschaften, teuersten Kader der Liga aufeinander Treffen nicht auf allzuviel Spektakel hoffen, es sei denn es fällt für eine der Mannschaften früh ein Tor, sodass der Spielplan des anderen Teams über den Haufen geworfen – und mit offenerem Visier als bei einem Unentschieden – gespielt werden muss.

Wie im Hinspiel wird es auch am Montag wichtig sein die Torchancen in der letzten Reihe zu kreieren und so wenig wie möglich gegnerische Beine zwischen dem Schützen und dem gegnerischen Kasten zu haben.

Defensive

Gegen den Ball müssen die Sechzger vor allem im Stellungsspiel aufs höchste Maß konzentriert zu Werke gehen. Das genaue Passspiel der Dynamos kann nur so unterbunden werden. Duelle gegen den Ball sollten die Sechzger mit höchstmöglicher erlaubter härte führen. Die technisch begabten Sachsen kommen mit solchen Gegnern weitaus schlechter zu Rande als gegen Mannschaften die Härte in Zweikämpfen vermissen lassen.

In Puncto defensiver Härte sind die Dresdener selbst zwar keine Mannschaft die überhart agiert, aber nichts desto trotz ein Team das den Gegenspieler deutlich häufiger hart bespielt als unsere Löwen, die in dieser statistischen Kategorie auf dem verbesserungswürdigen, viertletzten Platz stehen.

Schlüsselspieler

Abwehr

Stefan Drljaca (#23) im Tor ist in meinen Augen ein Schlüsselspieler negativer Art. Das Verhältnis erwarteter Gegentore zu kassierten Gegentoren ist bei keiner Mannschaft schlechter als bei Dynamo Dresden. In den letzten drei Spielen, die Drljaca gegen den TSV 1860 München absolviert hat kassierte er zwölf Gegentore. Das spricht nicht gerade für ihn. Alternative hat Trainer Anfang aufgrund einer Verletzung von Sven Müller (#1) keine.

Tim Knipping (#4) Abwehrchef und Kapitän, Zweikampfstark, mit gutem Stellungsspiel hoher Passsicherheit und gutem Auge in der Spieleröffnung ist der wichtigste Baustein in der Dresdener Viererkette. Ob er die junge Abwehrreihe derart führen kann, dass sie gegen den offensivstarken TSV 1860 München tatsächlich über 90 Minuten stabil bleibt wird interessant. Die Defensivabteilung der Dynamos ist noch relativ Unerfahren, und Knipping mit seinen neunundzwanzig Jahren der erfahrenste Innenverteidiger.

Mittelfeld

Michael Akoto (#22) ist nach Wills Gelbsperre auf der Sechs zu erwarten, und stellt klar seine defensiven Qualitäten in den Vordergrund. Zusätzlich zu seinen guten Zweikampfwerten holt er gern mal in die Sense raus. Um einen Gegenspieler in die Schranken zu verweisen scheut er sich nicht in brenzligen Situationen eine gelbe Karte zu kassieren.

Ahmet Arslan (#6) Leihgabe aus Kiel und Toptorschütze bei Dynamo Dresden wird den Part des offensiven Mittelfeldspielers im Zentrum einnehmen. Wenn die Löwen ihn unter Kontrolle bringen, fehlt den Dynamos der wichtigste Baustein im kreativen Offensivspiel. Gelingt das nicht kann er vorne mit Schüssen und genauen Pässen auf die Spitzen für Gefahr sorgen. Elf Tore hat Arslan bislang erzielt.

Sturm

Stefan Kutschke (#30) ist in dieser Saison mit  noch nicht wirklich in die Gänge gekommen. Drei Tore und drei Vorlagen hat er erst auf dem Konto. Nichts desto Trotz darf man ihn nie aus den Augen lassen. Mit seiner Erfahrung und seinem sicherlich immer noch vorhandenen Torriecher kann er jederzeit gefährlich werden. Manuel Schäffler (#33), ist nicht weniger gefährlich. Ein Einsatz von Beginn an ist wegen einer erst kürzlich überstandenen Muskelverletzung fraglich.

Fazit

Es wird für den TSV 1860 schwer werden gegen Dynamo Dresden. Langsam nimmt Dynamo Fahrt auf. Gegen die Sechzger will man die Scharte der Heimniederlage aus dem Auftaktspiel im Sommer auszuwetzen. Allerdings hat das Hinspiel gezeigt, dass Dresden keine Übermannschaft ist. Es wird der zweite wirkliche Härtetest nach der Winterpause.

Nur eine 100% motivierte, konzentrierte Mannschaft wird gegen Dynamo in Normalform bestehen können. Wenn man Dresden zu viel Platz lässt und die oben genannten Tugenden nicht an den Tag legt, wird es am Montag schwer werden.

Mit einem Punkt sollten wir alle zufrieden sein, ein Sieg wäre natürlich wünschenswert. Beide Ergebnisse würden dem Trainer, nach den Diskussionen während der schlechten Phase, sportlich noch mehr Vertrauen der Fans als der Pflichtsieg gegen Zwickau  zurückbringen.

Im Falle einer Niederlage, die man sich besser nicht erlauben sollte, werden wohl die marktüblichen Mechanismen greifen. Die zur Ruhe gekommenen Diskussionen würden sich dann wieder verschärfen.

So könnte Dynamo Dresden gegen den TSV 1860 beginnen

Datenquelle: Wyscout

Zweite Auflage des Pub Quiz findet am 16. Februar statt

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Pub Quiz Tsv 1860

Kürzlich veranstaltete die Abteilung Vereinsgeschichte des TSV 1860 e.V. erstmals ein Pub Quiz und die Veranstaltung entpuppte sich als voller Erfolg. Kein Wunder, dass schnell die Rufe nach einer Neuauflage laut wurden und siehe da: Am 16.02. ist es wieder so weit!

Zweites Pub Quiz am 16. Februar

Veranstaltungsort ist wieder das riffraff in der Tegernseer Landstraße 96, los gehts am 16. Februar um 20 Uhr. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig, ein bisschen Fachwissen kann allerdings nicht schaden. Sehen wir diesmal einen neuen Sieger oder können sich die Blue Vikings erneut durchsetzen?

riffraff Giesing Silberhornstraße Kneipe
Veranstaltungsort ist auch diesmal wieder das riffraff in Giesing

Raphael Holzhauser im Interview: “Voranzugehen liegt mir.”

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Holzhauser 1860

Zwei Spiele hat Raphael Holzhauser bisher für den TSV 1860 absolviert und dabei sogar schon einmal eingenetzt. Ganze 28 Sekunden benötigte der Österreicher heute vor einer Woche, um die Löwen gegen den FSV Zwickau in Führung zu bringen. Im Interview mit der tz spricht Holzhauser u.a. über seinen Wechsel nach Giesing und die hohen Erwartungen, die an ihn gestellt werden.

Raphael Holzhauser im Interview

Michael Köllner hatte seinen Wunsch nach der Verpflichtung Holzhausers sehr deutlich bei Geschäftsführer Günther Gorenzel hinterlegt und damit begründet, der Mittelfeldspieler könne das entscheidende Puzzleteil im Aufstiegsrennen sein. An Vorschusslorbeeren hatte es Holzhauser also nicht gemangelt. Eine Bürde?

“Ich kann damit gut umgehen. Ich glaube, dass ich jeder Mannschaft helfen konnte, für die ich bisher gespielt habe. Irgendwie mag ich den Druck auch – für mich gehört er zum Fußballgeschäft dazu. Ich bin ja mit 16 alleine nach Deutschland gekommen, war mit 21 Kapitän bei Austria Wien. Voranzugehen liegt mir. Manchmal provoziere ich auch auf dem Spielfeld ein bisschen – das gehört alles zu meiner Persönlichkeit. Ich lasse mich nicht verrückt machen.”

In Mannheim und gegen Zwickau hat man durchaus gesehen, welch großes Potential in dem 29-Jährigen steckt und wie er die Mannschaft führen kann.

“1860 ist kein normaler Drittligist”

Von der 1. Liga Belgiens in die 3. Liga in Deutschland erscheint auf den ersten Blick wie ein Rückschritt. Dennoch hat sich Holzhauser bewusst für die Löwen entschieden, wie er im Gespräch klarstellt.

“Für mich ist 1860 kein normaler Drittligist, sondern ein absoluter Traditionsverein. So wird das auch in Österreich gesehen. Solch einem Verein zu helfen, zurück in die 2. Liga zu kommen – das hat mich gereizt. Ich war vom ersten Moment an überzeugt, dass ich das machen will.”

Dann wollen wir mal hoffen, dass Holzhauser seine Mission in Giesing erfüllen kann und es im Mai etwas Großes zu feiern gibt. Womöglich sehen wir den Mittelfeldspieler dann auch in der kommenden Saison im Trikot von Münchens großer Liebe.

Bild: CR Fotos

Anfang auf Pressekonferenz: “Wollen unser Spiel durchsetzen”

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Markus Anfang Dynamo Dresden Pk Tsv 1860

Gut gelaunt präsentierte sich Trainer Markus Anfang auf der Pressekonferenz von Dynamo Dresden vor dem Spiel beim TSV 1860 am Montag Abend. Er freue sich auf das Duell, in dem “bestimmt Stimmung drin sein” wird.

Anfang in der Pressekonferenz vor dem 1860-Spiel

Ungeachtet der zu erwartenden Temperaturen, hofft Anfang, dass die Zuschauer ein gutes Spiel sehen werden und gibt die Marschroute für sein Team vor.

“Unsere Herangehensweise: Wir wollen unser Spiel natürlich durchsetzen, wissen aber auch um die Stärken von 1860 München. (…) Sechzig hat sechs Punkte mehr als wir und hat ganz klar den Aufstieg auch ausgerufen. Die spielen jetzt zuhause und haben das letzte Spiel für sich entschieden. Wir wissen, dass es ein schweres Spiel für uns wird, fahren aber trotzdem da hin und werden versuchen zu punkten.”

Alles andere wäre auch überraschend gewesen…

Wird Schäffler rechtzeitig fit?

Bezüglich des zur Verfügung stehenden Personals konnte Anfang nur bedingt Auskunft geben, da der Spieltag ja noch einige Tage entfernt liegt.

“Chris Conteh hat heute separat ein Programm für sich gemacht und wir haben mal gekuckt, ob er dann 100 % sprinten kann. (…) Jetzt müssen wir mal schauen, wie die Muskulatur reagiert bei ihm.”

Zudem würden einige angeschlagene Spieler wieder am Mannschaftstraining teilnehmen, über einen möglichen Einsatz am Montag wollte sich der Trainer jedoch final äußern. Selbst Manuel Schäffler, der zuletzt wegen eines Muskelfaserrisses ausgefallen war, könnte für das Duell mit seinem Ex-Klub eine Option darstellen.

Wer ersetzt Paul Will?

Sicher nicht dabei sein wird Paul Will, der am letzten Spieltag seine fünfte gelbe Karte gesehen hatte. Wird der zuletzt erkrankte Niklas Hauptmann ihn auf der Sechser-Position ersetzen?

“Wir werden sehen, wie morgen und übermorgen das Training läuft und dann machen wir uns Gedanken darüber. In den Trainingseinheiten werden wir mal probieren, wer auf der Position dann ins Spiel kommen kann auf der 6. (…) Wir werden sehen, wer es im Training macht und werden dann auch dementsprechend auftstellen. (…) Haupe ist auch wieder im Training, aber wir müssen da schon kucken und dosiert trainieren zwangläufig, also die Belastung nicht extrem hochfahren.”

Den Gegner 1860 München habe Anfang in dieser Saison live noch nicht beobachtet, vertraue aber auf das Video- und Scoutingmaterial seines Staffs. Klar fahre man nach München, um zu punkten, so Anfang, der aber auch darauf hinwies, dass die Löwen mit dem Transfer von Raphael Holzhauser nochmal ein Statement abgegeben haben.

Titelbild: Screenshot Dynamo TV

Rückrundenauftakt der 3. Liga: SV Elversberg – RW Essen

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Sv Elversberg Rwe Rot Weiss Essen

Die Rückrunde der 3. Liga eröffneten heute Abend die SV Elversberg und Rot-Weiss Essen. Im Duell der beiden Aufsteiger setzte sich der Tabellenführer am Ende verdient mit 3:0 durch.

Elversberg empfängt Essen zum Rückrundenauftakt

An der Kaiserlinde empfing der Tabellenführer den Mit-Aufsteiger aus Essen. Während die Gastgeber aktuell souverän die Tabelle anführen, dürften auch die Rot-Weißen mit dem Tabellenstand zufrieden sein: Sie haben aktuell sieben Punkte Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz. Wie gewohnt wurden die Essener von zahlreichen Fans aus dem Ruhrgebiet ins Saarland begleitet, die ihre Mannschaft lautstark unterstützten.

In den ersten 20 Minuten passierte jedoch recht wenig, für den ersten Aufreger sorgte dann SVE-Stürmer Woltemade, der aber am glänzend reagierenden RWE-Keeper Golz scheiterte. Quasi im Gegenzug bot sich dann den Gästen die Großchance zur Führung, doch sowohl Young als auch Ennali scheiterten am Pfosten, ehe Engelmanns dritter Versuch geblockt wurde. Was für eine Szene!

Feil erlöst den Tabellenführer

Nach der Pause übten die Saarländer deutlich mehr Druck aus als der Gegner und drängten RWE zunehmend in die Defensive. In der 57. Minute konnte Golz noch hervorragend gegen Schnellbacher klären, fünf Minuten später war aber auch er machtlos. Schnellbacher sorgte für den Assist und Manuel Feil bugsierte das Leder aus 15 Metern zum 1:0 in die Maschen (62.).

Die SVE ließ nun aber keineswegs nach, sondern drängte auf die Vorentscheidung – und die fiel in der 70. Minute. Feil lieferte diesmal die Vorarbeit und Nick Woltemade schlenzte den Ball zum 2:0 ins Essener Tor. In der Folge waren die Saarländer dem dritten Treffer näher als RWE dem Anschluss und tatsächlich vollstreckte Suero Fernandez in der Schlussminute gar noch zum 3:0.

Was bedeutet das für die Löwen?

Für den TSV 1860 bedeutet das heutige Ergebnis, dass Aufsteiger SV Elversberg den Löwen bereits um 14 Punkte enteilt ist. Wahnsinn, wie die das durchziehen… Rot-Weiss Essen bleibt auf Platz 13 und kann am Wochenende auch von keinem anderen Team überholt werden.

Nach Michael Glück: verlängert auch Marius Wörl beim TSV 1860?

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Marius Wörl TSV 1860 München SpVgg Bayreuth 3.Liga
Marius Wörl TSV 1860 München Spiel gegen SpVgg Bayreuth

Nach der Verlängerung von Michael Glück laufen weiterhin zahlreiche Verträge im Sommer aus. Unter ihnen ist Marius Wörl – kann der TSV 1860 München mit dem Talent vorzeitig verlängern?

Vertrag bis Juni 2023: bleibt Marius Wörl ein Löwe?

Zunächst verlängerten die Löwen mit Michael Glück, dann wurde der 19-Jährige an Hessen Kassel verliehen. Er feierte gegen die SV Elversberg sein Debüt in der 3.Liga und wurde bei der Niederlage im Saarland in der Schlussphase eingewechselt. Seitdem folgte allerdings kein weiterer Einsatz mehr für die Mannschaft von Michael Köllner. Ganz anders ist die Lage bei Marius Wörl, der gemeinsam mit Glück und Sür in den Profikader berufen wurde. Sein Debüt gab der Mittelfeldspieler beim 3:1-Heimsiege gegen Erzgebirge Aue. Im Oktober folgte dann der erste Startelf-Einsatz gegen den VfL Osnabrück. Wörl machte seine Sache gut und trug zu drei glücklichen Auswärtspunkten bei. Bereits sieben Mal lief er in der Saison 2022/23 für die Löwen auf.

Im Winter folgte nicht nur die Nominierung zur deutschen U19-Nationalmannschaft, sondern auch dort durfte er einige Spielminuten absolvieren. Auf der Reise wurde er von Leandro Morgalla begleitet, der kaum noch aus der Startaufstellung beim TSV 1860 München wegzudenken ist. Während Morgalla aber bereits einen langfristigen Vetrag bis 2025 an der Grünwalder Straße besitzt, wäre Marius Wörl nach aktuellem Stand im Juni ablösefrei zu haben. Der 18-Jährige, der 2018 von einem anderen Münchner Verein zu den Löwen wechselte, dürfte sich mit Sicherheit bereits in Gesprächen mit Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel befinden. Wie auch bei Glück wäre eine vorzeitige Verlängerung Balsam für die Löwenseele.

Im Übrigen hat Gorenzel bis zum Sommer noch einiges zu tun. Insgesamt laufen gleich 15 Verträge aus. Darunter befinden sich neben Kapitän Stefan Lex auch der letztjährige Torschützenkönig Marcel Bär oder Phillipp Steinhart. Viele Entscheidungen dürften vom sportlichen Abschneiden des TSV 1860 München im Mai abhängen.

Löwenrunde: Köllner hofft auf Kobylanski-Einsatz gegen Dresden

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Michael Köllner bei der Löwenrunde
Michael Köllner bei der Löwenrunde

Zum Abschluss des 20. Spieltags der 3. Liga empfängt der TSV 1860 München am Montagabend um 19:00 Uhr die SG Dynamo Dresden im ausverkauften Grünwalder Stadion. Bei der Löwenrunde vor dem zweiten Heimspiel in Folge äußerte Coach Michael Köllner Hoffnung, dass der zuletzt angeschlagene Martin Kobylanski am Montag mit dabei sein kann und die Löwen mit der gleichen Mannschaft ins Spiel gehen können, die das letzte Heimspiel gegen Zwickau mit 3:1 für sich entschieden hatte.

Kobylanski trainierte nur locker mit

Aufgrund einer Waden-Zerrung hatte der Mittelfeldspieler zu Beginn der Woche nicht trainieren können. An der Freitagseinheit nahm er Teil, allerdings noch nicht unter Vollbelastung.
“Wir schauen bei Martin von Tag zu Tag, er ist umfangreich behandelt wurden. Es hat ganz gut ausgeschaut. Wir haben ihn bewusst nicht zu extrem belastet. Es sind noch zwei Tage bis zum Dresden-Spiel, wir schauen jetzt, was bis dahin passiert. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass er am Montag auf dem Platz stehen kann”, sagte der Löwen-Trainer am Freitagnachmittag im Rahmen der Löwenrunde vor dem Heimspiel gegen Dresden.

Gute Trainingswoche bei den Löwen

Mit der Trainingsleistung seiner Mannschaft war Köllner zufrieden. “Der Sieg gegen Zwickau war enorm wichtig für uns. Die letzte Woche war richtig gut, es gibt einen heißen Kampf um die Plätze in der Mannschaft. Es wird ein ganz anderes Spiel als gegen Zwickau, da Dresden ein völlig anderes System spielt”, sagte der Löwen-Trainer weiter. Er erwartet von den Spielern die am Montag auf dem Platz stehen “100 Prozent Einsatz, Leistung und Gemeinschaft”. “Wir sind absolut im Tunnel und im Fokus”, sagte Köllner weiter.

Dresden steht in Giesing unter Druck

Die Gäste reisen mit sechs Punkten Rückstand auf die Löwen nach Giesing. “Dynamo ist mit dem Ziel aufzusteigen in die Saison gestartet, sie brauchen eine Serie, um an die vorderen Plätze heranzukommen. Es ist eine sehr starke Mannschaft mit vielen guten Einzelspielern. Sie kommen mit viel Druck zu uns und müssen gewinnen. Wir werden um jeden Zentimeter kämpfen müssen und mit dem gleichen Willen und Engagement wie gegen Zwickau auftreten. Mit den Zuschauern im Rücken können wir gegen Dresden gewinnen”, erklärt Köllner weiter.

Steigerung von Spiel zu Spiel erwartet

Gegen Zwickau hatte der Löwen-Coach “eine der besten Halbzeiten seit ihr hier Trainer bin” gesehen. Nun erwartet er eine Steigerung von Spiel zu Spiel. “Wir müssen unser Publikum wieder von der ersten Sekunde an überzeugen, dass wir alles tun, um unsere Ziele in dieser Saison noch zu erreichen”, berichtete Köllner bei der Löwenrunde im Pressestüberl. Nun ist es an der Mannschaft, auf dem Feld am Montag den zweiten Sieg im Jahr 2023 folgen zu lassen.

Bilanz der Hinrunde zufriedenstellend

“Mit 33 Punkten und Platz fünf haben wir nach der Hinrunde den gleichen Schnitt wie vor zwei Jahren. Im letzten Jahr waren es 28 Punkte und wir haben beide Male um den Aufstieg mitgespielt. Mit 33 Punkten sind wir zumindest annähernd im Soll”, sagte Köllner zum Abschluss der Pressekonferenz vor dem 20. Spieltag. Am Montagabend sollen daraus möglichst 36 Punkte werden.