Vier Begegnungen haben die Löwen in der aktuellen Spielzeit bislang absolviert und weisen bislang eine blütenweise Weste auf. 8:0 Punkte, 53:19 Spiele! Zuletzt gab es beim ärgsten Verfolger DC Underground Gamblers einen überzeugenden 11:7-Auswärtssieg.
Nachdem zunächst die Giesinger Eckkneipe “Zum Doll-Eck” als Trainings- und Spielort gewählt worden war, ist die Abteilung Darts des TSV 1860 München e.V. inzwischen im renovierten Dartcontainer (ehemals Pressestüberl) auf dem Trainingsgelände an der Grünwalderstraße 114 beheimatet.
Tabellenführer der Bezirksoberliga 2: die Darts Löwen aus Giesing
Teilnahme für jeden möglich
Aktive Abteilungsmitglieder trainieren donnerstags von 18:00 bis 21:30 Uhr, das Jugendtraining findet freitags von 15:00 bis 18:00 Uhr statt. Für alle anderen Interessierten bieten die Löwen zwei offene Trainingseinheiten an: Mittwoch (18:00 – 21:30 Uhr) und Sonntag (14:00 – 19:00 Uhr).
An jedem zweiten Freitag wird zudem eine Steel-Dart-Competition ausgetragen. Gegen eine geringe Gebühr können alle Spieler*innen bis inkl. Landesliga teilnehmen.
Darts im Onlineshop des TSV 1860 e.V.
Für passionierte Darts-Spieler hält der Onlineshop des Hauptvereins einige attraktive Artikel parat. Ob Flights, Shafts oder eine Dartbox im Löwendesign – HIER werdet Ihr fündig!
Darts Artikel findet Ihr im Onlineshop des TSV 1860 München e.V.
Die Löwen befinden sich seit dem gestrigen Montag in der Winterpause. Zuvor absolvierten sie beim Wörthersee Cup zwei Spiele und belegten einen zweiten Platz. Der sechzger.de Talk geht wie angekündigt weiter und behandelt nun auch einmal Themen, für die während der Saison nicht unbedingt so viel Zeit ist. Den Anfang macht ein Blick in die Bundeshauptstadt, genauer gesagt zum 1.FC Union Berlin.
Zu Gast: Sebastian Fiebrig (Textilvergehen, Blog und Podcast über den 1.FC Union Berlin)
Es ist noch gar nicht allzu lange her, da waren der TSV 1860 München und der 1.FC Union Berlin sportliche Konkurrenten in der 2.Bundesliga. Genauer gesagt fanden die letzten Duelle der beiden Teams in der Saison 2016/17 statt. Zwei Mal hieß der Sieger nach 90 Minuten Union, die am Ende der Saison den 4.Platz belegten. Für die Löwen kam es bekanntlich ganz anders, es folgte der Absturz in die Regionalliga Bayern. Die Rot-Weißen aus der Bundeshauptstadt hingegen schafften wenig später – nämlich in der Saison 2018/19 – den Aufstieg in das deutsche Fußball-Oberhaus. Während viele Fans sich auf ein Jahr in einer ungewohnten Umgebung freuten, ist Union Berlin noch immer in dieser Liga zu finden. Der Verein spielt mittlerweile international und führte die Tabelle sogar lange Zeit an.
Über die neue sportliche Situation in Köpenick spricht Jan mit seinem Gast Sebastian Fiebrig. Neben weiteren Unionern ist er Teil von Textilvergehen, einem Blog und Podcast, der sich mit dem Hauptstadtklub befasst. Neben einer möglichen Veränderung der Fanlandschaft in Folge des sportlichen Erfolgs sowie der Situation mit dem Lokalrivalen geht es auch um eine Sichtweise aus Berlin auf den TSV 1860 München.
Das Stadion von Union: die Alte Försterei
Sollten die Löwen irgendwann einmal wieder auswärts bei Union Berlin spielen, werden sie mit hoher Wahrscheinlichkeit ein anderes beziehungsweise rundum modernisiertes Stadion vorfinden. Bereits seit einigen Jahren liegen die Pläne in der Schublade, nun soll es in naher Zukunft tatsächlich zu einem grundlegenden Umbau der Alten Försterei kommen. Die Folge: die Tribünen, an deren Bau sich damals mehrere Tausend Fans beteiligten, werden komplett abgerissen und neu gebaut. Rund 38.500 Zuschauern soll das neue Stadion dann Platz bieten, ein Großteil davon wird als Stehplätze angeboten.
Während der Arbeiten muss der Verein in das Olympiastadion umziehen – ein vermeintlich saurer Apfel, mit dem Sebastian aber gar nicht mal so besonders viel Probleme hat. Was darüber hinaus neben dem Stadion entsteht, wie es um die Infrastruktur bestellt ist oder was überhaupt der Hintergrund der Arbeiten ist – all das fragt Jan seinen Gast in Folge 83. Tatsächlich tauchen auch immer wieder Parallelen zu den Löwen und dem Grünwalder Stadion auf – wenn auch natürlich nicht alles 1:1 zu vergleichen ist. Dennoch könnte der ein oder andere Gedanke durchaus auch beim TSV 1860 diskutiert werden. Eine Entscheidung in der Stadion-Diskussion ist schließlich noch längst nicht gefallen.
Der sechzger.de Talk 83 als Video und Podcast
Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:
Es wird ruhig an der Grünwalder Straße. Der TSV 1860 München geht nach dem Wörthersee-Cup für knapp zwei Wochen in den Winterurlaub.
Winterurlaub für die 1860-Spieler nach dem Wörthersee-Cup
Gestern Morgen fand um 11:00h die letzte Trainingseinheit der Löwen vor dem Winterurlaub statt. Die Mannschaft hat nun knappe zwei Wochen Winterurlaub, ehe der Traingsbetrieb am 03.12. weiter geht. Trainer Köllner zog ein positives Fazit zum Ausflug des TSV 1860 München nach Kärnten. Beim 7:6 Sieg gegen Hertha BSC habe man “in der ersten Halbzeit ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht.” Wobei man nicht recht weiß, wo der Coach derzeit die Messlatte ansetzt, nachdem er ja – relativ exklusiv – auch schon gegen Rot-Weiß Essen eine “sehr, sehr gute Leistung” seiner Mannschaft gesehen hatte. Auch mit der zweiten Hälfte bei der Finalniederlage gegen Austria Klagenfurt zeigte sich Köllner zufrieden. Wir tun uns mit einer Bewertung der beiden Spiele schwer und hoffen einfach, dass sie bessere Stimmung in die Mannschaft gebracht haben. Außerdem freuen wir uns über die beiden Tore von Leandro Morgalla. Ansonsten wünschen wir allen bei 1860 einen schönen Winterurlaub!
Michael Köllner im Wandel der Zeit
Jan Schrader wirft einen Blick zurück auf drei Jahre Michael Köllner und die Veränderungen, die der einst so sympathische Coach durchlaufen hat. Dabei sind es weniger sportliche Gesichtspunkte als sein Verhalten neben dem Platz, die dem Coach zahlreiche Sympathiepunkte in der Anhängerschaft der Löwen gekostet haben. Jan erkennt so manche Parallele zum Wirken von Daniel Bierofka an der Grünwalder Straße.
Interview mit Cottrell Ezekwem vom SC Verl
Er ist der bisher einzige Spieler von 1860 III, der es in den Profifußball geschafft hat: Cottrell Ezekwem. Der riesengroße Verteidiger blickt im Interview mit sechzger.de auf seine bisherige Karriere zurück, die nicht immer gradlinig verlaufen ist. Sie zeigt aber auch, dass man nie aufgeben darf und es weit bringen kann, wenn man sich durchkämpft.
Adventskalender von Münchens Jugend
Die jungen aktiven Fans von Münchens Jugend haben sich eine tolle Aktion zum Advent einfallen lassen. Am 23 und 27.11. verkaufen sie Schoko-Adventskalender am Grünspitz. Dabei geht für jeden verkauften Kalender ein weiterer Kalender als Spende an eine soziale Einrichtung. Hier die Infos:
Zwei Mal die Chance, Gleichgesinnte zu treffen, einen Glühwein zu trinken und Gutes zu tun. Lasst’s Euch nicht entgehen, wenn die Jugend mit so einem guten Beispiel vorangeht!
Sechzger.de Talk 83
In der langen Winterpause wirft sechzger.de auch mal den ein oder anderen Blick über den Tellerrand. So besprechen wir mit einem Gast von der Überraschungsmannschaft aus Köpenick, wie sich der Aufstieg des FC Union zur Spitzenmannschaft anfühlt. Außerdem steht natürlich das Stadion an der alten Försterei und sein geplanter Ausbau im Fokus. Gegen Mittag ist der Talk auf unserem youtube-Kanal und den üblichen Podcast-Plattformen online.
News aus der dritten Liga
Waldhof hat den Aufstieg noch nicht abgehakt
Sportchef Schork hat trotz fünf Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz den Kampf um den Aufstieg noch nicht abgehakt. Dazu möchte er im Januar noch einen Mittelfeldspieler an den Neckar holen. Mal schauen, ob der beim Rückrundenauftakt gegen die Löwen schon auf dem Platz steht.
Härtel bei Aue im Gespräch
Der kürzlich bei Hansa Rostock gefeuerte Jens Härtel wird in Aue als neuer Trainer gehandelt. Am 08.12. beginnt die Rückrundenvorbereitung bei den Schachtern. Bis dahin soll ein dauerhafter Nachfolger für Timo Rost vorgestellt werden.
Dynamo Dresden: Acht-Stunden-Tag wird eingeführt
Nach der enttäuschenden Hinrunde wollen die Sachsen die Konzentration ihrer Kicker auf den Sport merklich erhöhen. Deswegen wird mit Beginn der Vorbereitung auf die Rückrunde bei den Dynamos der Acht-Stunden-Tag eingeführt. Die Spieler müssen künftig zwei Stunden vor dem Training erscheinen und zwei danach auf dem Gelände bleiben. Dabei ist ein gemeinsames Mittagessen Pflicht. Außerdem gibt es zu gewissen Zeiten Handyverbote und jeder Spieler muss sich selbst um seine Ausrüstung kümmern. Unglaublicherweise bekamen die Dynamos bisher ihre Sporttaschen gepackt. Darüber hinaus soll der Wellness-Bereich nur noch nach Spielen nutzbar sein. Harte Zeiten für Kutschke und Co. brechen an…
Damit seid Ihr wieder bestens informiert, was in der WM-Pause in Giesing und dem Rest der dritten Liga läuft.
Vor dem Spiel in Freiburg feierte Trainer Michael Köllner sein dreijähriges Jubiläum an der Grünwalder Straße – eine Marke, die nur ganz wenige beim TSV 1860 München an der Seitenlinie erreichen konnten. Doch zum Feiern ist niemandem mehr so wirklich zu Mute. Das liegt zum einen an der Serie ohne Siege, zum anderen an der Löwenrunde vor dem Spiel gegen RWE.
Ein Kommentar von Jan Schrader
Einige wissen sicherlich, dass das Verhältnis zwischen Michael Köllner und mir als angespannt bezeichnet werden kann. Ausschlaggebend war mein Kommentar zu Aussagen in einer offiziellen Löwenrunde. Wie sich der Trainer der Löwen wenig später dazu äußerte, empfand und empfinde ich heute noch nicht als beleidigend, sondern einfach nur erschreckend. Es war ein Zeitpunkt, der vielleicht als Anfang vom Ende bezeichnet werden kann.
Sportlich kritisiert – und plötzlich der beste Freund
Betonen möchte ich dabei, dass ich bei sechzger.de niemals die sportliche Kompetenz des 52-Jährigen in Frage gestellt habe. Das gilt auch für den gesamten Rest der Redaktion. Die Intention von Köllner damals mag auch möglicherweise sogar die richtige gewesen sein. Kritisieren muss dennoch, gerade auf sachlicher Ebene, durchaus erlaubt sein.
Apropos Kritik: Es gab im Winter 2021 bis zum Ende der letzten Saison eine Phase, da wurde Michael Köllner aus einer wohlbekannten Ecke deutlich und scharf kritisiert. Es ging um seine eigentliche Aufgabe, das Coachen an der Seitenlinie. Relativ offenkundig wurde die Entlassung des Trainers gefordert und mehrfach wurden sportliche Ratschläge erteilt. sechzger.de hielt sich zurück, mehr noch: wir stärkten Michael Köllner eher den Rücken und berichteten wohlwollend. Kontinuität auf der Position des Trainers ist etwas, was es bei Sechzig München eigentlich nicht gibt. Doch wir sehnten uns danach und sahen in Köllner den richtigen Mann.
Wie auch immer es dazu kam, aber das Blatt wendete sich urplötzlich in der Sommerpause um 180 Grad. Da war die Stimmung eine ganz andere, Köllner plötzlich für seine Kritiker wieder der richtige Mann an der richtigen Stelle. Zuvor hatte Köllner mit seinem Abschied gedroht, sollte die Mannschaft nicht signifikant verstärkt in die neue Spielzeit gehen. Gleichzeitig teilte man uns – ebenfalls urplötzlich – mit, dass wir nicht mehr zur Löwenrunde zugelassen werden. Ein Zusammenhang der Ereignisse ist uns bis heute natürlich nicht offiziell bestätigt, aber es mutet im Nachhinein schon komisch an.
Köllner schießt in der PK in Richtung UfS und Reisinger
Seit Wochen ist die Stimmung von Michael Köllner noch einmal eine ganz andere. Die Löwenrunden wurden immer kürzer, die Antworten schroffer, die Laune schlechter. Zunächst dachte ich nur, der Trainer wähnte einen Großteil der Presse gegen sich, doch in der Löwenrunde vor dem Spiel gegen Essen ging er einen deutlichen Schritt weiter. Schwammig sprach er von “irgendwelchen Insidern” und “irgendwelchen Informationen“, ging zudem auf die Unternehmer für Sechzig los. Im weiteren Verlauf suchte Köllner dann gar die Schuld für den ausbleibenden sportlichen Erfolg in Personen im Verein, die “seit Monaten” gegen ihn arbeiten würden. Der Oberpfälzer wähnt ganz offensichtlich noch mehr Personen gegen sich gerichtet. Einer davon dürfte Präsident Robert Reisinger sein, wenn man zwischen den Zeilen liest.
Die ganze Geschichte erinnert einige an das Aus von Daniel Bierofka. Gerade die Geschichten, die im Nachhinein um dessen Entlassung gesponnen wurden, sollten den ausbleibenden sportlichen Erfolg mit gleichen Argumenten begründen. Worum es sich konkret handelt, wurde – damals wie heute – allerdings nicht benannt. Hilfreich und zielführend ist das nicht.
Der Wandel von Köllner – das Ende der Harmonie
Sollte es tatsächlich solche Faktoren geben, gilt es diese anzusprechen. Vage Aussagen in der Öffentlichkeit helfen dabei allerdings keinem weiter. Michael Köllner hat sein einst selbst eingeschlagenes Ziel der Harmonie zwischen allen Parteien vollkommen aus den Augen verloren. Er selbst hat sich auf eine Seite geschlagen, die auch schon Daniel Bierofka wählte. Im Nachhinein war das vielleicht nicht die klügste Wahl und der Anfang vom Ende.
Auch wenn sich zahlreiche Personen bereits öffentlich demonstrativ hinter Köllner gestellt haben und er in seinem Amt bleiben wird, ist der Trainer des TSV 1860 München unter einigen Fans angezählt. Mit seiner sportlichen Qualifikation hat das dabei nur am Rande zu tun. Viel mehr gibt es seit der Sommerpause andere Punkte, die den Löwenfans sauer aufstoßen. Das ist zum einen der wiederholt angedrohte Abgang, bereits in der Vergangenheit liebäugelte Köllner mit einem Wechsel zum österreichischen Bundesligisten Austria Wien. Zum anderen ist der plötzliche Sinneswandel von Michael Köllner nicht plausibel zu erklären – gerade nach der deutlichen Kritik, die ihm im Winter 2021 zuteil wurde.
Es bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft mit dem Oberpfälzer an der Seitenlinie nach der Winterpause von Beginn an ein anderes Gesicht zeigt. Mit Mannheim und Dresden warten in den ersten drei Spielen direkt zu Beginn echte Gradmesser auf die Löwen. Dann wird man sehen, ob die gemeinsame Entscheidung der Verantwortlichen die richtige war. Vollständige Harmonie wird der 52-Jährige wohl allerdings an der Grünwalder Straße nicht mehr erreichen können.
Vor einigen Jahren kickte Cottrell Ezekwem als ganz junger Bursche für die 3. Mannschaft des TSV 1860 München. Über die U21 gelangte er in die Regionalliga und schließlich zum SC Verl in die 3. Liga. Wir haben Cottrell Ezekwem zum Interview getroffen und mit ihm über seine Zeit bei den Löwen und seine nicht ganz stromlinienförmige Karriere gesprochen.
Cottrell Ezekwem (SC Verl) im Interview
sechzger.de: Servus Cottrell! Zunächst mal vielen Dank, dass Du Dir in der Winterpause Zeit für ein Interview mit uns nimmst.
Cottrell Ezekwem: Servus, die Zeit nehme ich mir gerne.
sechzger.de: Dass ein Fanportal des TSV 1860 einen Spieler des SC Verl interviewt, mutet überraschend an. Der Grund ist jedoch ganz einfach: Du bist noch immer der einzige Spieler, der es aus der 3. Mannschaft der Löwen in den Profibereich geschafft hat. Erzähl bitte mal, wie es dazu kam.
Cottrell Ezekwem: Das Ganze geht etwas zurück, nämlich bis hin zu der Zeit beim FC Bayern München. Als ich den Verein nach der U16 erst im August verlassen habe, hatte ich fußballerisch nicht mehr die Möglichkeit, da anzuknüpfen, wo ich aufgehört hatte, da das Transferfenster sich in Richtung Ende begeben hatte und die Kaderplanungen der Teams somit so gut wie abgeschlossen waren. Dies führte dazu, dass ich ein ganzes Jahr lang keinen Fußball gespielt hatte, und ich somit nie eine U17 Saison hatte. Nach dem Jahr ohne Verein kam der Wechsel im Sommer zum FC Memmingen zustande. Dort erlangte ich so langsam meine Fitness wieder, mit der ich dann die Verantwortlichen der 60er überzeugt habe.
U19, Dritte & U21
sechzger.de: Bei den Löwen warst Du ja zunächst bei der 3. Mannschaft und wurdest da quasi in die U19 befördert – ein ungewöhnlicher Weg. Wer hat Dich denn damals „entdeckt“? Und hast Du das dann auch direkt als große Chance erkannt?
Cottrell Ezekwem: Genau genommen war der Weg etwas anders, da ich damals einen Vertrag für die U19 unterschrieben hatte. Während der laufenden Saison habe ich dann ein paar Spiele für die 3. Mannschaft absolviert. Anfangs im Training habe ich schnell bemerkt, dass ich wegen mangelnder Wettkampfpraxis nicht zu 100% meine Stärken auf den Platz bringen konnte. Mir hat dann mein damaliger Trainer angeboten, diese bei der 3. Mannschaft zu holen. Diese Spiele haben mich schlussendlich aufgrund der erhaltenen Spielpraxis (auch wenn es nur Kreisliga war) weitergebracht.
Ich konnte zudem auch mit meinem älteren Bruder Clinton Ezekwem, der zu der Zeit auch in der 3. spielte zusammenspielen, was eine lustige Sache war.
Aber natürlich hat man als junger Spieler ganz schnell negative Gedanken, da man das Gefühl bekommt, versagt zu haben. Wenn ich aber heute zurückblicke, bin ich froh diese Erfahrung gemacht zu haben.
Cottrell Ezekwem als Spieler der 3. Mannschaft des TSV 1860
Zwischenstation Memmingen
sechzger.de: Du bist ja gebürtiger Münchner und im Jugendbereich schon ordentlich rumgekommen, bevor Du Dich dem TSV 1860 angeschlossen hast. Wie kam es denn beispielsweise dazu, dass Du noch als Minderjähriger zum FC Memmingen gewechselt bist? Wie hast Du das denn damals mit Fahren, Wohnen etc. gemacht?
Cottrell Ezekwem: Das Jahr beim FC Memmingen war für mich ein sehr schwieriges Jahr, da ich zu dem Zeitpunkt Abitur gemacht habe, kein eigenes Auto hatte, einen Nebenjob hatte und noch bei meinen Eltern in der Nähe von München gelebt habe, wodurch ich insgesamt pro Einheit (4 mal die Woche Training plus Spiel) 5 Stunden unterwegs war. Ich hatte glücklicherweise in dieser Zeit ein Umfeld – beispielsweise in Form einer Fahrgemeinschaft – die mir vieles erleichtert hat.
sechzger.de: Von der U19 ging es zur U21 in die Bayernliga Süd. Wie schwer fiel Dir damals der (erneute) Sprung in den Erwachsenenbereich?
Cottrell Ezekwem: Um ehrlich zu sein überhaupt nicht. Ich hatte das Glück schon sehr früh körperlich sehr weit zu sein, was für den einen oder anderen Spieler im Übergangsjahr eine große Hürde ist. Zeitgleich wurde ich direkt zu Beginn als (Aushilfs-)Stürmer eingesetzt, wo ich direkt an 7 Toren beteiligt war (4 Tore, 3 Vorlagen). Diese Ausbeute gab mir direkt zu Beginn Selbstvertrauen.
Aus der Regionalliga zum SC Verl
sechzger.de: 2020 folgte der Wechsel zum ZFC Meuselwitz in die Regionalliga Nordost und nur ein halbes Jahr später gings weiter zum VfB Homberg (Regionalliga West). Wichtige Schritte zur Entwicklung oder verlorene Zeit? Wie schwer fiel es Dir, Dich halbjährlich auf ein neues Umfeld einstellen zu müssen und das fernab der Familie und der Heimat?
Cottrell Ezekwem: Als verlorene Zeit würde ich die beiden Wechsel auf gar keinen Fall beschreiben. Ich hatte, bevor ich zum ZFC gewechselt bin, eine achtmonatige Meniskusverletzung, wodurch ich auch da etwas auf der Stelle tappte. Hinzu kam dann noch der Ausbruch des Corona-Virus, woraufhin die Spiele unterhalb des Profibereichs (3. Liga) in Bayern annulliert wurden. Die einzigen Regionalligen, die zu dem Zeitpunkt weiterspielten, waren die Regionalligen im Nordosten und im Westen. Ich war zu dem Zeitpunkt 21 geworden und wusste, dass die Annullierung keine Sache von Wochen werden würde und ich aus Bayern raus muss, wenn ich noch eine realistische Chance auf den Profifußball haben möchte.
sechzger.de: Im Sommer 2021 bist Du dann zum SC Verl in die 3. Liga gewechselt. Wir haben den SCV als sehr familiären und sympathischen Verein kennengelernt. Was hat Dich davon überzeugt, den Schritt nach Ostwestfalen zu wagen?
Cottrell Ezekwem: Mein damaliger Berater hatte den Kontakt zum SC Verl hergestellt, und das Ganze hat dann auch glücklicherweise sehr schnell geklappt. Was mich überzeugt hat, war, wie bereits erwähnt, das Gefühl, dass ich beim SC Verl ein warmes, ruhiges und stabiles Umfeld vorgefunden habe, was sehr wichtig für meine Entwicklung war.
Lange Verletzungspause
sechzger.de: Letzte Saison lief es für Dich ja recht ordentlich, in der jetzigen Spielzeit kamst Du bisher nur zweimal zum Einsatz. Woran liegts?
Cottrell Ezekwem: Im Oktober letzten Jahres bremste mich ein Mittelfuß für fünf Wochen aus. Jedoch wurde schnell klar, dass ich durch den verfrühten Wiedereinstig und der nicht operativen Behandlung statt den vorgegebenen sieben Wochen nur fünf Wochen raus war. Leider hat sich eine Pseudo-Arthrose gebildet. Ich hatte seit dem Wiedereinstig dauerhafte Schmerzen und wurde dann in der Sommervorbereitung durch das Wiederaufbrechen der Stelle erlöst. Der Bruch wurde operativ behandelt und ich bin dann seit Anfang Oktober wieder schmerzfrei im Training gewesen.
sechzger.de: In der Spielzeit 2020/21 standest Du ja u.a. auch gegen die Löwen auf dem Platz? War das für Dich ein Spiel wie jedes andere oder aufgrund Deiner Historie doch was Besonderes?
Cottrell Ezekwem: Auf jeden Fall was Besonderes. Ich hatte mich auf das Spiel bereits gefreut, als ich zum SC Verl gewechselt bin.
Bruder Kimberly ist ebenfalls Profi
sechzger.de: Dein Bruder Kimberly ist auch Profi und kickt derzeit beim SC Freiburg II. Ist es ein Ziel oder Wunsch von Dir bzw. Euch beiden, eines Tages mal zusammen bei einem Verein zu spielen?
Cottrell Ezekwem: Erst einmal möchte ich ein Spiel gegen ihn bestreiten. In Zukunft wäre es auf jeden Fall eine coole Sache, das gleiche Trikot zu tragen und gemeinsam für ein Team aufzulaufen.
sechzger.de: Bestehen Deinerseits eigentlich noch Kontakte zum TSV 1860, also zu ehemaligen Mitspielern, Trainern etc.?
Cottrell Ezekwem: Der Kontakt zu dem einen oder anderen ist nicht abgerissen.
Rückkehr zu den Löwen denkbar?
sechzger.de: Könntest Du Dir denn vorstellen, eines Tages zu den Löwen zurückzukehren? Oder bei welchem Club würdest Du gerne mal spielen?
Cottrell Ezekwem: Im Fußball sollte man nie was ausschließen. Deshalb wäre ich offen für alles, was mich meinem Ziel immer ein Stück näherbringt.
sechzger.de: Vielen Dank für das Interview! Wir wünschen Dir persönlich, aber auch dem SC Verl für die Rückrunde alles Gute.
Cottrell Ezekwem: Gerne, war mir eine Freude. Vielen Dank!
Das war ein hartes Stück Arbeit für die 3. Mannschaft! In einem spannenden Spiel setzte sich die Dritte des TSV 1860 am Sonntag Nachmittag bei der SpVgg Feldmoching durch und hat die Tabellenspitze der Kreisklasse fest im Blick.
Dritte des TSV 1860 siegt auch in Feldmoching
Alles begann für die Löwen nach Plan, denn bereits in der 18. Minute brachte Diego Hones die Dritte des TSV 1860 bei der SpVgg Feldmoching II in Führung. Die Gastgeber – im Mittelfeld der Kreisklassen-Tabelle platziert – witterten jedoch ihre Chance und glichen in der 55. Minute durch Kürsat Yilmaz aus. Keine zwei Minuten später führten die Löwen jedoch wieder, als Julian Schleich das 1:2 erzielte.
In der 73. Minute traf Oguzhan Gürpinar für die nie aufsteckenden Gastgeber zum erneuten Ausgleich. Das bessere Ende hatten dann aber doch die Löwen auf ihrer Seite. Zunächst sorgte Peter Lettenbauer für das 2:3 (81.), ehe Marco Krischel in der Nachspielzeit den 2:4-Endstand fixierte.
Zudem bestritt die U9 des TSV 1860 am Samstag ein Hallenturnier im schwäbischen Fischach und setzte sich dort u.a. die U10-Teams des FC Augsburg, des FC Memmingen und von Schwaben Augsburg sowie diverse U11-Mannschaften aus dem schwäbischen Raum durch.
Die U10 (siehe unten) holt einen starken zweiten Platz bei den MaTo-Masters in Leipzig. Die jungen Löwen mussten nur Gentofte aus Dänemark den Vortritt lassen. Die 13 weiteren Teams, wie Werder Bremen, 1.FC Köln, Hertha BSC Berlin, Sparta Prag, Union Berlin, Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach liesen sie hinter sich.
Die U11 wurde Zweiter beim BayernWerk-Cup des TSV Gilching Argelsried. Mit unter anderem gleich zwei Derbysiegen (Zwischenrunde und Halbfinale) spielten sie sich bis ins Finale. Erst dort konnten sie von Borussia Dortmund mit 1:0 gestoppt werden.
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen
Ein Sieg und eine Niederlage in Klagenfurt: das ist das Resultat für den TSV 1860 München nach der Teilnahme beim Wörthersee Cup. Auch zahlreiche andere Mannschaften der Löwen waren am Wochenende aktiv. Zum Start in die neue Woche gibt es daher wie gewohnt alle News bei Sechzig um Sieben.
TSV 1860 unterliegt Austria Klagenfurt knapp im Endspiel
Nachdem sich die Löwen am Samstag gegen Hertha BSC durchsetzten, zogen sie ins Finale ein. Gegner dort war der österreichische Bundesligist Austria Klagenfurt. Das Endergebnis stand bereits zum Halbzeitpfiff fest. Klagenfurt hatte durch Irving (5.) gegen den TSV 1860 München früh die Führung erzielt und konnte durch Arweiler nach 23 Minuten sogar nachlegen. Leandro Morgalla erzielte mit seinem zweiten Turniertreffer zwar noch vor der Pause den Anschlusstreffer (37.), doch im zweiten Durchgang wollte der Ball einfach nicht mehr den Weg in das Tor der Gastgeber finden. Damit siegt Klagenfurt beim Wörthersee Cup, der TSV 1860 muss sich mit dem zweiten Platz begnügen.
Heute vormittag ist dann noch eine letzte Trainingseinheit angesetzt, bevor sich die Löwen dann in eine exakt dreiwöchigen Urlaub verabschieden.
Löwen siegen in Ismaning
Die U21 des TSV 1860 München konnte am Wochenende den nächsten Sieg in der Bayernliga Süd feiern. In Ismaning siegte das Team von Trainer Frank Schmöller mit 2:0 durch Tore von Feil und Goden. Damit liegen die Löwen nun vor dem letzten Spieltag 2022 auf Rang 8. Samstag ist der Tabellendritte FC Ingolstadt II zu Gast in Giesing.
Gemischte Ergebnisse für die Jugendmannschaften
Eine Niederlage und einen wichtigen Sieg gab es für die U19 und U17 am Wochenende. Die A-Jugend verlor mit 0:2 bei Eintracht Frankfurt, obwohl die Gastgeber lange Zeit in Unterzahl agieren mussten. Die U17 des TSV 1860 hingegen feierte einen wichtigen Sieg gegen den SC Freiburg im Abstiegskampf. Zwei Mal kamen die Löwen dabei zurück und belohnten sich kurz vor Schluss gar noch mit dem Siegtreffer.
Erfolge für Sechzig III & IV
In den Kreisklassen läuft es derweil weiterhin gut für die beiden dort gemeldeten Herrenmannschaften. Die Dritte siegte am Sonntag bei der Zweitvertretung der SpVgg Feldmoching mit 2:4, die Siegtreffer fielen dabei in der Schlussphase der Partie. Auch die vierte Mannschaft konnte am Wochenende drei Punkte erzielen. Ebenfalls kurz vor Abpfiff sorgten Jarmaine und Agostini für einen 3:1-Erfolg in Gräfelfing.
“Wildpinkeln” beschäftigt die Politik
Gerade im Ankunftsbereich der Fanbusse sind quasi keine Toiletten für die Löwenfans vorhanden. Daher dient die Natur oft als Ersatztoilette, was unter anderem die Anwohner stört. Die SPD hat nun erneut einen Antrag gestellt, der sich mit der Problematik beschäftigt und für Lösungen sorgen soll.
News aus der 3.Liga
Ziehl bleibt Trainer in Saarbrücken
Wie zu erwarten war, bleibt Rüdiger Ziehl auch nach der Winterpause der Coach des 1.FC Saarbrücken. Der 45-Jährige hatte mit dem Team 16 Punkte aus sechs Spielen geholt und überwintert auf dem 2.Platz der 3.Liga. Ziehl bleibt nun bis Saisonende sowohl Trainer als auch Manager bei den Saarländern.
Drittligisten im Pokal gefordert
Mehrere Vereine aus der 3.Liga waren im Landespokal im Einsatz und alle konnten dabei erfolgreiche Ergebnisse erzielen. Erzgebirge Aue gewann mit 4:0 beim Fünftligisten Baudissa Bautzen, der Hallesche FC erzielte gegen die ESG Halle das gleiche Ergebnis. Außerdem gewann Viktoria Köln gegen den FC Pesch (5.Liga) mit 3:0.
Handle bleibt bis 2025
Neben dem Pokalerfolg kann sich die Kölner Viktoria auch über die vorzeitige Vertragsverlängerung von Simon Handle freuen. Der 29-Jährige hat ein neues Arbeitspapier bis 2025 unterschrieben und freut sich auf viele weitere Spiele. Er ist bereits seit 2017 in Köln.
Nach dem Halbfinal-Sieg gegen Hertha BSC musste sich der TSV 1860 beim Wörthersee Cup im Finale dem Gastgeber Austria Klagenfurt geschlagen geben. Leandro Morgalla traf zum 1:2-Endstand.
TSV 1860 beim Wörthersee Cup in Klagenfurt
Bereits nach fünf Minuten schlug es im von Tom Kretzschmar gehüteten Tor ein, als Andy Irving (ehemals Türkgücü) abzog und aus 13 Metern zum 1:0 traf. Die Anfangsphase gehörte eindeutig den von Peter Pacult trainierten Kärntnern und folgerichtig ging auch der zweite Treffer auf deren Konto. Jonas Arweiler erhöhte in der 23. Minute per Scherenschlag zum 2:0, während die Löwen bis dahin noch nicht recht ins Spiel gefunden hatten.
Gegen Ende der ersten Hälfte wurde 1860 aktiver und Leo Morgalla, der bereits im Halbfinale getroffen hatte, netzte zum Anschlusstreffer ein (37.). Vor 1.500 Zuschauern drängten die Löwen in der Folge zwar auf den Ausgleich, der aber nicht gelingen wollte.
So musste sich der TSV 1860 bem Wörthersee Cup in Klagenfurt mit Platz 2 zufrieden geben und darf sich nun auf eine erholsame Pause freuen.
Eins der folgenden zehn Zitate stammt von Peter Pacult. Ex-Löwenspieler und -trainer Peter Pacult hat bei einem Löwenblog in einem Interview groß ausgeteilt. Ins Auge stach dabei eine Äußerung zur Weltmeisterschaft in Katar.
Eins der folgenden 10 Zitate stammt von Peter Pacult. Der Rest ist frei erfunden.
Achtung, Spoiler: Ganz unten lösen wir das Rätsel auf!
1. “Natürlich hat sich Katar über korrupte Funktionäre in den europäischen Fußball eingekauft, aber man muss auch sehen, dass ich für meine Dauerkarte bei PSG nichts zahlen musste.”
2. “Klar ist es bedauerlich, dass den Gastarbeiter in Katar teilweise monatelang kein Gehalt bekommen haben, aber man muss auch sehen, dass sie sich in dieser Zeit einiges an Steuern gespart haben.”
3. “Natürlich ist es nicht schön, wenn Gastarbeiter im Sarg zu ihren Ehefrauen und Familien nach Nepal zurückkehren, aber man muss auch sehen, dass Cargotransporte deutlich günstiger sind als Passagierflüge.”
4. “So traurig es ist, dass Menschen beim Bau der Stadien gestorben sind, so muss man aber auch sehen, wie viele Menschen dabei Arbeit gefunden haben”.
5. “Selbstverständlich ist es tragisch, dass viele Gastarbeiter teilweise aufgrund der sengenden Hitze beim Bau der Stadien ihr Leben verloren haben, man muss aber auch sehen, dass die Klimaanlagen in den Stadien ja erst mit deren Fertigstellung ihren Betrieb aufnahmen”.
6. “Nun ja, die Frauenrechte werden in Katar zwar mit Füßen getreten, aber man muss auch sehen, dass die Männer dafür immer in Ruhe Fußball schauen können.”
7. “Schön ist es nicht, dass Homosexuelle in Katar verfolgt werden, mir wäre es auch lieber, wenn sie genauso behandelt würden wie alle anderen Menschen mit einem geistigem Schaden.”
8. “Auch wenn inzwischen belegt ist, dass die Gastarbeiter in Katar in ihren Unterkünften unter unmenschlichen Bedingungen eingesperrt waren, so muss man aber auch sehen, dass sie sich wahrscheinlich gar keinen Landrover hätten leisten können, um das schöne Land zu erkunden.”
9. “Natürlich hat Katar diese WM gekauft und diese hätte nie dort stattfinden dürfen, aber man muss auch sehen, dass Doha nun endlich eine U-Bahn hat, die niemand benutzt.”
10. “Ok ok, vielleicht sollte ich mich zu hochbrisanten Themen, bei denen ich sehr wenig Ahnung, jedoch umso mehr Meinung habe, mit öffentlichen Äußerungen zurückhalten, aber man muss auch sehen, dass mich das noch nie geschert hat.”
Auflösung ganz unten
Zitat Nummer 4 stammt von Peter Pacult im Artikel
Katar? Mateschitz? Köllner? Reisinger? Ismaik? Das große db24-Interview mit Peter Pacult
auf www.dieblaue24.de vom 19.11.2022, 08:43 Uhr.
Die anderen Zitate sind frei erfunden und stehen nicht in Verbindung zu Peter Pacult.
Die Löwen stehen im Endspiel um den Wörthersee Cup
Der erste Titel der Saison ist greifbar nah für die Münchner Löwen. Leider sprechen wir aber nicht vom DFB-Pokal oder der Dritten Liga, sondern vom Wörthersee Cup.
Beim Blitzturnier im österreichischen Klagenfurt zog der TSV 1860 heute Nachmittag ins Endspiel ein. Im Halbfinale setzten sich die Löwen gegen den Bundesligisten Hertha BSC im Elfmeterschießen durch. Nach regulärer Spielzeit stand es 3:3-Unentschieden.
Vrenezi schießt die Löwen in Front
Die beiden Clubs lieferten sich ein munteres und durchaus sehenswertes Duell, das auch live auf München TV und Niederbayern TV übertragen wurde. Die Löwen begannen tonangebend und gingen verdient in Führung. Kobylanski legte ab auf Vrenezi und der traf zum 1:0. Doch die Berliner trafen kurz vor der Pause zum Ausgleich.
Morgalla gleicht in der Nachspielzeit aus
Hertha kam besser aus der Kabine und hatte die Partie fortan im Griff. Die Löwen konnten sich nicht mehr so oft befreien und so fiel nach einer Hereingabe von der rechten Seite durch ein Eigentor von Moll das 1:2. Auf den Rängen waren einzig und alleine die Löwen-Anhänger zu vernehmen, die sich auch immer wieder mit stimmungsvollen Effekten ins Szene setzten. Die Löwen kamen wieder besser ins Spiel und Lakenmacher glich in der Schlussphase aus. Nach dem 2:3 durch einen sehenswerten Schuss von Lukebakio kurz vor dem Ende schien das Spiel gelaufen, doch Morgalla traf in der Nachspielzeit noch zum 3:3.
Löwen zeigen im Elfmeterschießen keine Nerven
Im Elfmeterschießen vergab erst Boyamba dann trafen Steinhart, Wein, Skenderovic und Lakenmacher und sicherten den Löwen den 7:6 n.E. – Erfolg.
Endspiel gegen Austria Klagenfurt am Sonntag um 16 Uhr
Im zweiten Halbfinale setzte sich Austria Klagenfurt mit 2:1 gegen den Grazer AK durch. Damit treffen die Löwen morgen im Endspiel auf den österreichischen Bundesligisten aus Klagenfurt. Anpfiff ist um 16 Uhr, die Partie läuft wieder im Free TV. Bereits um 14:00 Uhr beginnt das Spiel um Platz drei zwischen dem Grazer AK und Hertha BSC.