Sechzig um Sieben: Wer wird die Nummer eins im Tor?
Die Löwen bestanden ihre Feuerprobe gegen Zwickau und die Diskussionen um Michael Köllner werden leiser. Unterdessen wirft der TSV 1860 München e.V. seinen Hut als Nachmieter für das riffraff in den Ring.
Rückschau auf den Sieg gegen Zwickau
Trotz des schwierigen Untergrunds gelang den Löwen auch in der rückblickenden Statistik ein ziemlich gutes Spiel. Alle Details dazu und die Einordnung von Bernd Winninger gibt’s wie immer in der TAKTIKTAFEL. Dass Sechzig ein gutes Spiel auf den schneebedeckten Rasen gezaubert hat, sieht man auch daran, dass drei Spieler in der “Kicker Elf des Tages” stehen. Fynn Lakenmacher, der bereits nach sieben Minuten ein Tor und einen Assist zu verbuchen hatte, steht ebenso in der Elf wie Yannick Deichmann (der auch großen Anteil an den beiden Toren hatte). Das Trio wird von Semi Belkahia komplettiert, der überraschend für Jesper Verlaat von Beginn an ran durfte.
TSV 1860 München e.V. am riffraff interessiert
Der e.V. hat offenbar ein Auge auf das riffraff geworfen. Der aktuelle Pächter Flo Falterer wird seinen Pachtvertrag im Oktober kündigen. 1860 hat offenbar beim zuständigen Bezirkausschuss schon ein Nachfolgekonzept für das riffraff vorgestellt. Dieses soll auf ein positives Echo gestoßen sein.
U9 auf Erfolgskurs
Die Buben aus der U9 zeigten am Wochenende in Schlins gleich zwei Mal, was sie können: Sie gewannen am Samstag zunächst das internationale U9-Turnier und legten tags drauf beim U10-Turnier (!) gleich nochmal nach! Respekt! Ansonsten fielen die meisten geplante Spiele dem Schnee zum Opfer. Die U19 konnte jedoch antreten und schickte Wacker Burghausen mit einer Packung zurück an die Salzach.
News aus der dritten Liga
Montagsspiel der dritten Liga
Die Hinrunde der dritten Liga beschlossen gestern der MSV Duisburg und Waldhof Mannheim. Die Waldhöfer kamen besser ins Spiel und gingen durch Martinovic in Führung (24. Minute). Vor der Pause konnte Mai für die Zebras ausgleichen, die allerdings noch vor dem Pausenpfiff Bitter durch Gelb-Rot verloren. Gegen die dezimierten Duisburger gelang Pledl mit dem 3:1 der entscheidende Treffer für den SV Waldhof.
Der Druck in Zwickau steigt
Nach der 3:1-Niederlage in Giesing steigt der Druck bei den Schwänen. Nach nur einem Sieg in den letzten elf Ligaspielen führten Vorstand und Geschäftsführung des FSV am Sonntag eine gemeinsame Analyse durch. Ergebnis: Im sportlichen Bereich wird Alles auf den Prüfstand gestellt, dennoch soll Ruhe bewahrt werden. Trainer Enochs bekam eine Jobgarantie für das wichtige Spiel gegen Halle ausgesprochen. Außerdem sollen im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten noch Verstärkungen nach Zwickau geholt werden.
VfL Osnabrück: Köhler nach Bielefeld?
Der 26-jährige Stammspieler steht angeblich bei Arminia Bielefeld auf der Wunschliste. Da er am Ende der Saison ablösefrei zu haben wäre, stehen die Onabrücker vor der Frage, ob sie noch eine Ablöse kassieren wollen und ihn noch im Winter ziehen lassen.
Damit wisst Ihr wieder ,was bei Münchens großer Liebe und im Rest der dritten Liga vor sich geht. Einen schönen Wintertag wünscht Euch sechzger.de!
Sowohl der MSV Duisburg als auch der SV Waldhof Mannheim hatten im ersten Spiel nach der Winterpause aufhorchen lassen. Während die Kurpfälzer bekanntlich unsere Löwen mit 3:1 besiegt hatten, setzten sich die Meidericher mit 3:2 beim 1. FC Saarbrücken durch. Heute trafen beide Teams aufeinander – mit dem besserem Ende für den Waldhof.
MSV Duisburg – Waldhof Mannheim 1:3 (1:1)
So wirklich viel passierte in den ersten 20 Minuten der Partie eigentlich nicht, obwohl die Gäste optisch überlegen waren. Nach 24 Minuten klingelte es dann aber doch: Debütant Thomas Pledl setzte Martinovic in Szene, der ließ Verteidiger Bitter als aussehen und vollstreckte dann zum 0:1. Auch in der Folge kontrollierten die Gäste weitestgehend das Geschehen, ohne dabei jedoch offensiv zu glänzen.
Und so kam es, wie es kommen musste: Pusch schlug eine Ecke zur Mitte, dort hatte Mai zu viel Platz und köpfte zum 1:1 ein (43.). Dies war gleichzeitig der Halbzeitstand, aber nicht das letzte Highlight der ersten Hälfte. Der bereits verwarnte Bitter setzte zur Grätsche an und sah – obwohl er den Ball spielte – von Schiedsrichter Exner die Gelb-Rote Karte. Bitter. Der musste einfach sein…
Ex-Löwe Pledl trifft beim Debüt
Nach dem Seitenwechsel dauerte es keine zwei Minuten, bis die Gäste Kapital aus der Überzahl schlugen. Der bereits gegen die Löwen starke Adrian Lebeau trug sich mit dem 1:2 in die Torschützenliste ein und stellte die Weichen auf Auswärtssieg. In der 55. Minute krönte Ex-Löwe Thomas Pledl sein starkes Debüt gar mit dem 1:3, als er den Ball aus 20 Metern in den Winkel schlenzte.
Die Gäste verwalteten das Ergebnis nun souverän, die Hausherren versuchten lediglich, in Unterzahl in kein Debakel abzurutschen. Die Konsequenz: Es blieb beim 1:3. Mit dem ersten Auswärts-Dreier der Saison rückte des SV Waldhof dem TSV 1860 wieder bis auf einen Punkt auf die Pelle, während der MSV Duisburg mit 25 Zählern auf Platz 11 der Tabelle steht.
Herzlich Willkommen zur Taktiktafelanalyse des Spiels TSV 1860 München – FSV Zwickau.
Mit 3:1 besiegten selbstbewusste Löwen fehlerhafte Zwickauer im Schneegestöber von Giesing. Allerdings übertüncht das deutliche Ergebnis gegen den FSV Zwickau einige späte Unzulänglichkeiten beim TSV 1860 München, die bei einem etwas anderem Spielverlauf bestimmt von allen Medien angeprangert worden wären.
TSV 1860 München gegen den abstiegsbedrohten FSV Zwickau hieß das brisante Duell am Samstag im Sechzgerstadion. Die Zwickauer kamen wie zuletzt gegen Oldenburg und auch so von mir erwartet im 3-5-2 (3-4-1-2) auf den Platz. Michael Köllner ließ seine Elf im altbewährten 4-1-4-1 auflaufen. Raphael Holzhauser agierte mit vielen Freiheiten ausgestattet in der Box-to-Box Rolle.
Bei eigenem Ballbesitz verschob sich das 4-1-4-1 des TSV 1860 über einen der Flügelverteidiger auf der ballnahen und einen Mittelfeldaußenspieler auf der ballfernen Seite asymmetrisch auf 3-4-3 (3-1-3-3). Gegen den Ball hingegen verschob sich das System der Löwen über den abkippenden Holzhauser zu einem 4-2-3-1. Die Schwäne verschoben zunächst gegen den Ball mit abkippenden Mittelfeldaußenspielern auf 5-3-2, das im eigenen letzten Drittel zu einem 5-4-1 wurde, indem zusätzlich einer der Stürmer in die zweite Kette abkippte.
Mit der Einwechslung des Rechtsverteidigers von Schroetter für Löhmannsröben (13.) stellte Enochs auf 4-4-2 um.
Der TSV 1860 München hatte sowohl die Pressinglinie als auch die Defensivlinie zunächst relativ hoch gewählt. Bei den Gästen war beides auf einem mittleren bis tiefem Niveau angelegt.
Zunächst wie immer die wichtigsten statistischen Werte der Partie.
Die wichtigsten statistischen Werte des Spiels TSV 1860 – FSV Zwickau
Das Ballbesitzverhältnis hat man auch vor der Partie so erwarten dürfen. Zwickau ist keine Mannschaft, die selbst das Spiel macht. Die Schwäne leben von Konter- und Umschaltsituationen, die sie im Normalfall abgesehen von den Torschüssen präzise zu Ende spielen. Die Löwen hingegen sind vor allem in den Heimspielen ein Team, das gern selbst das Spiel bestimmt. Somit ist es keine Überraschung, dass der Ballbesitz auf Heimseite so hoch und auf Auswärtsseite so niedrig war. Diese Statistik zeigt das, was man von beiden Teams in Normalform erwarten durfte.
Passgenauigkeit
Die Passgenauigkeit ist bei diesem Wetter und den Platzverhältnissen theoretisch ein Muster ohne Wert. Mit 75% liegt sie für den TSV 1860 München in diesem Fall – unter Berücksichtigung der Platzverhältnisse – in einem sehr guten Bereich. Speziell vor dem Hintergrund, dass kaum hintenherum gespielt wurde. Rück- und Querpässe der Spieler, die hauptsächlich Defensivaufgaben zu erledigen haben, waren absolut vernachlässigbar und dienten wenn dann wirklich dem Spielaufbau und nicht der Verzögerung desselben.
Dass nicht jeder Positionsangriff sofort den gewünschten Erfolg bringt und dann und wann ein Neuaufbau erforderlich ist, darf keinen verwundern. Der ein oder andere Rückpass aus dem Mittelfeld auf Defensivspieler ist kein Beinbruch.
Sowohl bei Vorwärtspässen als auch bei den wichtigen Pässen ins letzte Drittel und in die Box waren die Sechzger – legt man Platzverhältnisse und Wetter als großen Faktor für etwaige Ungenauigkeiten zugrunde – überaus präzise.
Von 15 in den Strafraum des Gegners gespielten Pässen (Ecken und Freistöße nicht mitgerechnet) der Löwen kamen lediglich vier nicht beim Adressaten an. Das ist ein Top-Wert. Die Zwickauer machten es den Sechzgern allerdings dort auch relativ einfach. Zu oft konnten sie ihre defensive Kompaktheit nicht auf den Platz bringen, somit hatten die Sechzger im Strafraum viel Platz.
Defensive Zweikampfquote
Es war eine gehörige Steigerung im defensiven Zweikampfverhalten gegenüber dem ersten Spiel nach der Winterpause zu sehen. Das Verhältnis Ballbesitz zu defensiven Zweikämpfen hat sich indirekt proportional positiv verschoben. Das bedeutet: obwohl die Mannschaft des TSV 1860 München den Ball häufiger hatte als der Gegner, hat man in Abhängigkeit vom Ballbesitz des Gegners mehr Zweikämpfe geführt als in der vergangenen Woche. Deutlich mehr.
Vergangene Woche wurde im Schnitt alle 36 Sekunden ein Zweikampf gegen den Ball geführt. Am Samstag gegen Zwickau war es ein Zweikampf alle 27 Sekunden. Das sind 2,2 defensive Zweikämpfe pro Minute gegnerischem Ballbesitzes, während es in Mannheim nur 1,6 derartige Aktionen waren.
Auch die Aggressivität war wieder da. Habe ich zum Spiel gegen Mannheim noch bemängelt, dass man trotz deutlich weniger Ballbesitz nur zweimal häufiger gefoult hat, war es diesmal genau andersherum. Der TSV 1860 München hatte häufiger den Ball und foulte trotzdem zweimal öfter als die Gegenspieler vom FSV Zwickau.
Desweiteren verloren die Sechzger lediglich sieben defensive Zweikämpfe im eigenen letzten Drittel und nur einen in der eigenen Box. Dort wurden, und das könnte ein negativer Punkt sein, auch nur zwei solche Duelle geführt. Dass dies allerdings dennoch abgesehen von der Situation beim Gegentor und einer weiteren Chance in der 67. Minute tatsächlich nicht negativ zu sehen ist, belegt der Blick auf die geführten Kopfballduelle in der Box.
Wenn Zwickau in die Box der Löwen spielte, war meist der hohe Ball das Mittel der Wahl. In diesen Fällen konnte Zwickau genau einmal ein erfolgreiches Luftduell ohne weitere Folgen nach einer Ecke verbuchen.
Wir dürfen gespannt sein, ob sich das nun (was wünschenswert wäre) auf diesen Werten einpendelt oder nicht.
Schüsse/Aufs Tor
Eine Schussgenauigkeit von 40% (sehr guter Wert) bei mehr als zehn abgegebenen Schüssen im Spiel konnten die Sechzger in dieser Saison bisher nur dreimal verbuchen. Also geht auch hier das Barometer scheinbar wieder nach oben. Schüsse im Strafraum waren am Samstag kurioserweise weniger präzise als die von außerhalb. Die Schussgenauigkeit in der Box lag am Samstag bei 27%. Das heißt allerdings auch, dass jeder Schuss, der in der Box zielgenau war, auch als Treffer auf der Anzeigetafel erschien.
Die Schusspräzision von außerhalb der Box war dieses Mal ungewöhnlich hoch. Allerdings waren diese Versuche auch immer Beute des Zwickauer Keepers Brinkies.
PPDA
Die in der Rubrik defensive Zweikampfquote aufgeschlüsselte hohe Agressivität der Löwen gegen den Ball hat im Spiel des TSV 1860 gegen den FSV Zwickau im Endeffekt zum besten Saisonwert bei der Pressingintensität geführt. Die Spieler der Sechzger waren vor allem in der ersten Spielhälfte aggressiv im Pressing wie noch nie in dieser Saison.
Mit erfolgreichem aggressiven Pressing haben es die Sechzger geschafft den Schwänen des FSV Zwickau den Schneid abzukaufen und durch hohe Ballgewinne immer wieder Druck aufs letzte Drittel und die Box der Westsachsen ausgeübt.
Die Aggressivität der Zwickauer in den pressingrelevanten Zonen war auch durchaus gut. Nur hilft einem alle Aggressivität nichts, wenn die Aktionen gegen den Ball dann einerseits nicht erfolgreich gestaltet werden können und andererseits auch die Pressingfallen nicht funktionieren.
Die Tore
Hier könnt ihr Euch noch einmal die Tore und weitere Highlights ansehen.
Blicken wir zusammen auf den Gegentreffer durch Baumann in der 56. Minute. Beim Spielaufbau über die linke Seite will Steinhart Vrenezi anspielen, der auf der Außenbahn entgegenkommt. Steinharts Pass in dessen Richtung landet allerdings nicht beim Adressaten, sondern in den Reihen der Zwickauer beim weit aufgerückten von Schroetter. Dieser spielt den Ball kurz zu Göbel. Göbel wiederum zieht mit dem Ball am Fuß, verfolgt von Steinhart, nach innen und legt dann aus halbrechter Position wenige Meter vorm Strafraum die Kugel zurück auf Jansen, der mit dem ersten Kontakt ins Strafraumzentrum flankt, wo Baumann, am herausstürzenden Hiller vorbei, unbedrängt per Kopf ins Tor trifft.
Leider muss sich wie letzte Woche schon auch hier Steinhart den Schuh anziehen das Tor verschuldet zu haben. Der initiale Fehlpass ist allerdings nicht das, was ich hauptursächlich zu bemängeln habe. Es ist wieder das Zweikampfverhalten des Spielers. Nachdem Göbel in Ballbesitz ist, verfolgt Steinhart diesen und könnte wie vergangene Woche die Situation mit einem Foul bereinigen. Anstatt jedoch Göbel von den Beinen zu holen, begleitet er diesen lediglich. Dass Morgalla nicht eingreifen kann ist ebenfalls zu bemängeln. Hiller hätte den Kopfball, wäre er auf der Linie geblieben, vermutlich mit der Mütze gefangen. Das Herauskommen aus dem Kasten war in meinen Augen dennoch richtig, da Morgalla bei der Flanke von Jansen etwas orientierungslos wirkt und seinen Gegenspieler im Rücken verliert.
Das fiel auf
Aggressivität in allen Zonen gegen den Ball ist wirkungsvoller als Passivität bei gegnerischem Ballbesitz, das ist eine Binsenweisheit. Am Samstag konnte man auch deutlich sehen warum es in diesem fall keine zwei Meinungen gibt. Natürlich kann man auch tief stehen wenn man einen Spielstarken Gegner erwartet. Nur darf man dann diese Aggressivität noch weniger vermissen lassen als bei hohem Anlaufverhalten. Das muss eine der Lehren sein die alle Beteiligten aus den letzten beiden Spielen ziehen sollten.
Trotz des deutlichen Sieges ist (noch) nicht alles Gold, was glänzt. In der letzten halben Stunde der Partie durfte man nicht nur wegen der Kälte wieder ein wenig zittern. Wenn Baumann seinen Kopfball (67.), aus identischer Position und ähnlich unbedrängt wie beim Ausgleichstreffer, versenkt und nicht neben das Gehäuse setzt, Hillers riskantes Spiel am eigenen Strafraum (77.) in die Binsen geht oder einer der Angriffe der Zwickauer in der Schlussphase, als die Gäste innerhalb von zehn Minuten vier Mal zum Abschluss kommen etwas Zählbares einbringt, wird aus dem deutlichen Sieg ein knapper Sieg, wenn nur eine dieser Chancen genutzt hätte werden können – und das gegen eine Mannschaft, die aus den zehn Spielen zuvor nur einmal drei Punkte holen konnte.
Die Abschlussschwäche der Westsachsen war, wie schon die ganze Saison über, deren großes Problem und gleichzeitig das, was den Löwen in die Karten gespielt hat.
Fazit zum Sieg des TSV 1860 gegen den FSV Zwickau
Bei diesem Wetter, den schweren Bodenverhältnissen, einem phasenweise in der Hintermannschaft desolaten Gegner, der dann aufgrund des Rückstands aufmachen muss ist eine wirkliche Standortbestimmung für die Mannschaft des TSV 1860 München schwer. Die Schlagzeilen gehen hier gehen je nach Vereinsnähe des Mediums von Superlativen in denen die Sechzger derart über den grünen Klee gelobt werden als hätte man den FC Barcelona geschlagen bis zu verbalen Euphoriebremsen nach deren Wortlaut Zwickau am Samstag auch gegen den FC Haudaneben verloren hätte.
Die Wahrheit liegt wie so oft in der Mitte. Die Krise die einige schon für beendet erklären kann schneller wieder aufflammen als uns lieb sein kann wenn Dresden, Meppen und Oldenburg nicht mit überzeugendem Fußball in die Schranken gewiesen werden. Wobei das nicht heißen soll, dass alle drei Spiele Pflichtsiege wären. Aber Minimum fünf Punkte mit gleichzeitig überzeugendem Fußball auf dem Platz bei dem sowohl Struktur, als auch Präzision, Aggressivität und Leidenschaft erkennbar sind, darf man erwarten und auch von allen Beteiligten fordern.
Aber zurück zum Spiel am Samstag: Es war nicht schön, aber ein Licht am Ende des Tunnels ist klar erkennbar.
Der 3:1 Sieg ist Balsam für die Löwenseele. Keiner mit dem ich gestern gesprochen habe hätte lieber verloren und dafür den Trainer in die Wüste geschickt.
Es ist ein kleines Lebenszeichen, das man jedoch auch nicht überbewerten darf. In der Phase nach der Auswechslung von Holzhauser schwamm der TSV 1860 München teilweise wieder wie in den Spielen zuvor.
Für die Mannschaft und den Trainer wird nun das Spiel gegen Dresden der nächste Gradmesser. Wie weiter oben schon erwähnt wird am kommenden Montagabend eine überzeugende Leistung der Löwen auf dem Rasen von Nöten sein, um Schritt für Schritt wieder in ruhigeres Fahrwasser zu kommen.
Damit bleibt es wie immer spannend beim TSV 1860 München.
Auch diesmal wird das Pub Quiz wieder im riffraff augetragen
Der TSV 1860 München plant gegen Ende des Jahres eine Übernahme des riffraff in der Silberhornstraße. Das berichtet die TZ.
riffraff als Museum und Begegnungsstätte für den TSV 1860 e.V.
Vor kurzem fanden sich schon einmal ausschließlich Löwenfans im riffraff an der Silberhornstraße ein. Das 1860 Pub Quiz fand regen Anklang und lockte diverse Ratefans in die Giesinger Lokalität. Moderator Bernd Oswald zeigte sich im Interview mit sechzger.de begeistert, wie gut der Abend angenommen wurde.
Auch an Spieltagen ist die Kneipe ein beliebter Treffpunkt für die weiß-blauen Anhänger, wie zahlreiche Aufkleber außer- und innerhalb des riffraff eindeutig bezeugen. Doch Betreiber Florian Falterer hat ein großes Problem: der Personalmangel macht ihm so sehr zu schaffen, dass er das riffraff zum Ende der Pachtzeit im Oktober nicht weiter betreiben kann. “Die Situation ist dramatisch” äußert er gegenüber der TZ.
So bedauerlich das Ende des riffraff ist, es bietet auch eine große Chance – und der TSV 1860 München e.V. ist drauf und dran, diese für sich zu nutzen. Beim zuständigen Bezirksausschuss Obergiesing haben die Löwen ein Konzept eingereicht, wie sie die Lokalität zukünftig nutzen wollen. Darin enthalten ist neben der Einrichtung eines Vereinsmuseums oder dem Barbetrieb an Spieltagen auch die Nutzung für diverse Fitness-Kurse aus dem vielfältigen Angebot der Löwen. Aber auch Sitzungen oder Abteilungsversammlungen könnten so an einem zentralen Ort in Giesing stattfinden. Zu guter Letzt hätte auch der Fanshop eine neue Heimat.
Spruchreif ist unterdessen noch nichts, doch der Bezirksausschuss ist von den Plänen des TSV 1860 e.V. durchaus angetan. Laut TZ wolle man die Löwen bei ihrem Vorhaben unterstützen. Gut möglich also, dass die Lokalität auch weiterhin ein fester Anlaufpunkt für die Löwenfans auf dem Weg zum Grünwalder Stadion bleibt. Nur, dass ab Oktober nicht mehr der Name riffraff die Räumlichkeiten an der Hausnummer 96 ziert.
Toller Erfolg für die jüngsten Löwen! Die U9 des TSV 1860 gewann am Samstag das internationale Hallenturnier in Schlins (Österreich) und setzte sich dabei gegen namhafte Konkuurenz durch.
TSV 1860 U9 gewinnt Hallenturnier in Schlins
In der Vorrunde gab sich die U9 des TSV 1860 in Schlins (Vorarlberg) keine Blöße und gewann alle fünf Spiele deutlich. Zunächst besiegten die Junglöwen den TSV Blaustein mit 8:0, anschließend wurde RB Salzburg mit 2:0 geschlagen. Gegen den französischen Club FC Riedisheim gab es ein 3:0, ehe der SCR Altach 4:2 besiegt wurde. Zum Abschluss der Vorrunde siegte der TSV gegen den FC Zürich mit 3:0.
In der anschließenden Zwischenrunde wurde die Siegesserie fortgesetzt und der FSV Waiblingen mit 4:1 bezwungen. Es folgten zwei Schützenfeste gegen Rapid Wien (5:0) und den SCR Altach (7:0).
Im Halbfinale trafen die Junglöwen auf den FC Augsburg und zwangen den Nachwuchs der Schwaben mit 1:0 in die Knie. Im Endspiel wartete erneut Rapid Wien und auch diesmal konnte sich Münchens große Liebe mit 4:2 durchsetzen.
U9 gewinnt am Sonntag auch das U10-Turnier
Nachdem die jüngsten Löwen am Samstag auf den Geschmack gekommen waren, setzten sie am Sonntag direkt noch einen drauf und gewannen auch das U10-Turnier in Schlins. Was für eine überragende Leistung!
In der Vorrunde gab es Siege gegen den SV Satteins (7:0), den FC Schlins (4:1), den SC Röthis (4:0) und den FC BW Feldkirch (10:0). Als Gruppensieger zogen die Löwen ins Halbfinale ein und besiegten dort den FC Nenzing mit 8:0. Im Endspiel traf die U9 TSV 1860 erneut auf die U10 des FC Schlins und besiegte die Gastgeber mit 3:1.
Nach fünf Spielen mit nur einem Punkt gab es am Samstag gegen den FSV Zwickau endlich wieder einen Sieg aus Löwen-Sicht zu feiern. Zum Start in die Woche gibt es einen Blick auf die Berichterstattung nach dem Spiel, ein Interview mit dem Moderator des 1860 Pub Quiz und einen um Hunderstel-Sekunden zu langsamen Skilöwen Linus Straßer.
Giesinger Gedanken nach dem Sieg gegen den FSV Zwickau
Es war ein Endspiel für Michael Köllner – und diese Prüfung wurde bestanden. Mit zwei frühen Toren war schnell alles klar in Giesing. Mit der Frage “Ist jetzt alles wieder gut?” beschäftigt sich Thomas Enn in seinen Giesinger Gedanken und blickt gespannt auf die kommenden Wochen.
Das 3:1 des TSV 1860 gegen den FSV Zwickau
Lakenmacher, Holzhauser und Kobylanski sorgten für einen wichtigen Heimsieg der Löwen am Samstag. Im Schneetreiben war es für beide Mannschaften kein leichtes Spiel. Zuvor sorgten Helfer und Löwenfans dafür, dass die Partie überhaupt angepfiffen werden konnte. Sie befreiten sowohl den Rasen als auch die Tribünen vom Schnee.
Zuvor hatte sich Prof. Dr. René Paasch zum Endspiel für Michael Köllner in einem Interview geäußert und unter anderem die Frage beantwortet, ob eine Mannschaft gegen ihren Trainer spielen kann.
Michael Köllner wiederum zeigte sich auf der Pressekonferenz sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Rückenschmerzen zwangen ihn nicht nur dazu, die Fahrt vom Trainingsgelände zum Stadion im Stehen zu absolvieren sondern auch das Statement an die Medien.
Interview mit dem Quizmaster des 1860 Pub Quiz
Vor kurzem nahmen viele begeisterte Löwenfans am Pub Quiz im riffraff teil. sechzger.de hat daraufhin Bernd Oswald, den Quizmaster und Moderator des Abends, zum Interview gebeten. Neben der Vorbereitungszeit wurde auch gefragt, ob weitere Quiz-Abende geplant sind.
U19 gewinnt klar gegen Burghausen
Die A-Jugend der Löwen befindet sich mittlerweile in der Vorbereitung auf den Rest der Saison 2022/23. Gestern war Wacker Burghausen an der Grünwalder Straße zu Gast und musste mit einer Packung die Heimfahrt antreten. Die U19 zeigte sich in guter Form.
Straßer verpasst das Podium
Denkbar, nein: unfassbar knapp musste sich Linus Straßer vom TSV 1860 München gestern mit dem vierten Platz in Kitzbühel begnügen. Entsprechend geknickt war er nach dem Rennen auch im Interview mit der ARD. Von Platz zwei trennten den Skilöwen nur zwei Hunderstel-Sekunden. Sieger wurde Daniel Yule aus der Schweiz.
News aus der 3.Liga
Der 19.Spieltag
Die Löwen haben einen Platz gut gemacht und sind aktuell auf dem 5.Platz der Tabelle. Weder Elversberg, noch Wiesbaden oder Saarbrücken gaben sich eine Bloße und gewannen jeweils ihre Spiele. Neben dem SVWW konnte auch der nächste Gegner des TSV 1860 München, die SG Dynamo Dresden, ihre Partie am 19.Spieltag siegreich gestalten.
Zum Abschluss stehen sich heute abend ab 18:60 Uhr noch der MSV Duisburg und Waldhof Mannheim gegenüber. Für den gestrigen Sonntag waren die Fans des SVW aufgerufen, bei der Räumung des Trainingsplatzes zu unterstützen.
Engelhardt verlängert beim VfL
Fünf Tore und drei Vorlagen gehen auf das Konto von Erik Engelhardt in den letzten sechs Spielen. Daher ist es kein Wunder, dass der 24-Jährige auch weiterhin für Osnabrück auf Torejagd gehen darf. Sein Vertrag wurde vorzeitig bis 2024 verlängert. Der 24-Jährige kam in Kulmbach auf die Welt und wurde unter anderem beim 1.FC Nürnberg ausgebildet.
In einem Testspiel mit Überlänge setzte sich die U19 des TSV 1860 am Sonntag gegen den SV Wacker Burghausen mit 8:2 durch.
TSV 1860 U19 besiegt Wacker Burghausen deutlich
Nachdem das für Samstag angesetzte Testspiel der U19 bei der Regionalligamannschaft von Türkgücü München dem Wetter zum Opfer fiel, konnte das Match am Sonntag stattfinden. Dank zahlreicher helfender Hände wurde der Kunstrasen an der Grünwalder Straße 114 vom Schnee befreit und für das erste Highlight sorgten die Gäste.
Bereits in der 2. Minute traf Achir zum 0:1 und dieses Ergebnis sollte bis kurz vor der Pause Bestand haben. Dann aber unterlief Andreichyk ein Eigentor zum Ausgleich (40.) und nur zwei Zeigerumdrehungen später netzte Yannick Seils zum 2:1 für die Löwen ein.
Kantersieg mit Überlänge
Max Jägerbauer (73.), Devin Sür (78.) und Nathan Wicht (80.) schraubten das Ergebnis zwischenzeitlich auf 5:1, bevor es nach Ablauf der 90 Minuten in die Verlängerung ging.
Begotaraj sorgte zunächst für den zweiten Treffer der Gäste (103.), ehe Sean Dulic (131.), Arin Garza (136.) und Luan Klose (143.) für den 8:2-Endstand für die Truppe von Jonas Schittenhelm sorgten.
Die Münchner Löwen haben gestern Nachmittag ihre Pflichtaufgabe erfüllt und den FSV Zwickau im Giesinger Schneetreiben mit 3:1 besiegt. Auch die saarländischen Spitzenteams der 3. Liga aus Elversberg und Saarbrücken konnten jeweils ihre ersten Dreier des Jahres 2023 einfahren. Der FCS siegte am Freitag Abend 2:0 in Köln und die SVE schickte den FC Ingolstadt mit 4:3 zurück nach Oberbayern. So stand Wehen Wiesbaden im zweiten Spiel am Sonntag Nachmittag ein wenig unter Druck, um mit einem Erfolg auf den zweiten Tabellenplatz zurück zu kehren.
VfB Oldenburg – Dynamo Dresden 1:3 (1:0)
Um 13 Uhr trafen in der ersten Partie des Nachmittags aber zunächst die beiden nächsten Gegner unseres TSV 1860 aufeinander. Und zwar genau da, wo viele Löwenfans heute in genau zwei Wochen zum ersten Mal ihr Team anfeuern werden: Im Oldenburger Marschwegstadion. Heute kamen 8.528 Besucher dorthin, um zu beobachten, ob Zweitligaabsteiger Dynamo Dresden nach dem ernüchternenden Jahresauftakt zu Hause gegen den SV Meppen (1:1) eine Reaktion zeigen würde. Diese blieb aber zunächst aus und der VfB ging nach 17 Minuten durch einen wuchtigen Freistoß von Christopher Buchtmann verdient in Führung. Auch in der Folge zeigten die Gäste wenig überzeugendes. Stark verbessert kamen die Sachsen dann aber aus der Kabine und gingen nun engagierter zu Werke. Bis sich dies allerdings auch im Ergebnis wiederspiegelte, vergingen zwanzig Minuten. Ahmet Arslan besorgte nach 64 Minuten den Ausgleich und war auch acht Minuten vor Schluss für die Entscheidung zum 3:1 verantwortlich. Dazwischen hatte Dennis Borkowski das Spiel gedreht und die Dresdner Führung besorgt. Dynamo schaut nun mit 27 Punkten wieder ein wenig nach oben, die Oldenburger haben 19 Punkte und liegen damit knapp über der Abstiegsregion. Eine durchaus interessante Tatsache für uns Löwen ergab sich nach einer guten halben Stunde in diesem Spiel: Dresdens Mittelfeldspieler Paul Will kassierte die fünfte Gelbe Karte und steht am kommenden Montag beim Gastspiel der Dynamos in München nicht zur Verfügung.
Hallescher FC – Wehen Wiesbaden 2:3 (0:1)
Die beiden Kontrahenten der zweiten Sonntagspartie an diesem 19. Spieltag befinden sich zusammengerechnet im 24. Drittligajahr. Wiesbaden ist mit seiner 13. Spielzeit der Rekordteilnehmer. Die heutigen Gastgeber aus Sachsen-Anhalt gehören seit 2012 ununterbrochen dieser Liga an. Allerdings erleben die Hallenser aktuell ihr schwächstes Jahr dieser Dekade. Dies spiegelte sich auch heute auf dem Platz wieder. Nach einem knappen 0:1 zur Pause durch Ivan Prtajin machten die Wiesbadener in der 59. und 68. Minute durch Tore von Thijmen Goppel und Bjarke Jacobsen vermeintlich alles klar. 3:0-Führung beim Kellerkind Halle, das eine regionalligareife Leistung gezeigt hatte. Doch dann kam der HFC zurück. Jonas Nietfeld weckte die Zuschauer in der 74. Minute mit dem 1:3 und Tunay Deniz besorgte acht Minuten später gar den Anschlusstreffer. In der Schlussphase – inklusive der fünfminütigen Nachspielzeit – warfen die Hallenser dann alles nach vorne und kamen beinahe noch zum Ausgleich. Ein Resultat, das natürlich auch den Löwenfans besser gefallen hätte, als der Wiesbadener Erfolg. So kehrten die Hessen auf den zweiten Platz zurück und liegen weiter vier Punkte vor 1860.
Auch Montag und Dienstag Abend Spiele in der 3. Liga
Das morgige Montagsspiel der 3. Liga bestreiten der MSV Duisburg und Waldhof Mannheim, die beide mit Siegen aus der Winterpause gekommen sind: Die Zebras hatten am vergangenen Wochenende überaschend drei Punkte beim 1. FC Saarbrücken entführt und die Mannheimer bekanntermaßen unsere Löwen mit 3:1 besiegt. Spannend, wer hier am Ende die Nase vorn haben wird.
Und auch am Dienstag rollt dann der Ball in der 3. Liga: Die für Samstag Nachmittag abgesagte Partie im Stadion Rote Erde zwischen Borussia Dortmund II und dem VfL Osnabrück kann direkt drei Tage später ausgetragen werden.
Auf der Pressekonferenz nach dem Heimsieg des TSV 1860 München gegen den FSV Zwickau nahm Trainer Michael Köllner Stellung zur Leistung seiner Mannschaft. Auch Joe Enochs äußerte sich zur Niederlage in Giesing.
Technische Probleme bei der Pressekonferenz nach TSV 1860 – FSV Zwickau
Im Stehen und sichtlich vom Schneefall gezeichnet absolvierte Michael Köllner die Pressekonferenz, nachdem der TSV 1860 München einen 3:1-Heimsieg gegen den FSV Zwickau bei widrigen Bedingungen errungen hatte. Die Rückenschmerzen des Trainers waren allerdings nicht das einzige Problem: ein defektes Mikrofon sorgte für schwierige Ton-Verhältnisse. Das Statement von Gäste-Trainer Joe Enochs ist daher im Löwen-TV nicht verfügbar. Allerdings hatte der FSV die Veranstaltung live auf Facebook übertragen.
Enochs und sein Team hatten sich “viel vorgenommen” für ein “wichtiges Spiel“, doch der furiose Start der Löwen machte die Zwickauer Pläne schnell zunichte. Mit besseren Platzverhältnissen hätte der TSV 1860 München aus Sicht des FSV-Trainers auch gut und gerne mit drei oder gar vier Toren in Führung liegen können. Nach nur 13 Minuten sah er sich daher zu einer Umstellung gezwungen. Der sichtlich frustrierte Löhmannsröben musste für Schroetter weichen. Dennoch fiel noch vor der Pause der dritte Treffer für die Löwen. Ein Tor, dass die Mannschaft von Joe Enochs “ohne Gegenwehr” hinnahm. Am Ende der Ballstaffete köpfte Kobylanski ohne Gegenwehr ein. “Sehr enttäuscht” sei er nach dem heutigen Ergebnis, das Zwickau weiter in den Abstiegskampf ziehen lässt.
Dank an die Helfer und Hexenkessel im Grünwalder Stadion
Ganz anders war die Stimmungslage naturgemäß bei seinem Gegenüber Michael Köllner. Als Endspiel hatten viele Medien das Spiel nach der Stellungnahme der Geschäftsführung empfunden, entsprechend war laut dem 53-Jährigen “viel Druck auf dem Kessel“. Doch der Dampf entwich aufgrund eines furiosen ersten Durchgangs schnell, insbesondere durch die frühen Treffer von Holzhauser und Lakenmacher. Der 22-jährige Stürmer hatte den Vorzug vor Marcel Bär erhalten, da dieser zwei Tage krankheitsbedingt aussetzen musste. Mit einem Tor und einer Vorlage rechtfertigte er diese Entscheidung schnell. So sorgten die Löwen für einen gelungenen Abschluss der Hinrunde.
Wir liegen jetzt nach der Vorrunde gut in der Position, können in den nächsten Wochen weiter attackieren und die drei Punkte auf Saarbrücken, ja, versuchen Spieltag für Spieltag näher zu kommen und am Ende unsere Dinge zu erledigen.
Dabei war die Austragung der Partie längere Zeit fraglich. Der Schneefall sorgte nicht nur auf dem Platz, sondern auch auf den Rängen für schwierige Bedingungen. Ab fünf Uhr in der Früh sorgten Helfer und Löwenfans dafür, dass das Spiel zwischen dem TSV 1860 München und dem FSV Zwickau stattfinden konnte. Michael Köllner bedachte diese Aktion mit einem Sonderlob.
Vielen Dank an alle die heute die Austragung des Spiels ermöglicht haben, die vielen Helfer, die vielen Löwenfans und vor allem den Riesensupport von Beginn an. Das war trotzdem – auch bei kalten Temperaturen – ein Hexenkessel.
Ein Sonderlob erhielten auch die beiden Außenspieler Albion Vrenezi und Joseph Boyamba, die für eine “Flügelzange” sorgten und der Zwickauer Defensive so das Leben erschwerten. Vrenezi konnte sich beim 3:0 durch Kobylanski durch seine Vorbereitung zudem einen Scorerpunkt verdienen.
Gegenüber der Niederlage in Mannheim hatte Köllner vier Mal reagiert und unter anderem Jesper Verlaat auf die Bank gesetzt. Für ihn begann Semi Belkahia in der Innenverteidigung neben Leandro Morgalla. Anders als bei Bär sei bei der Entscheidung zwischen Belkahia und Verlaat der Trainingseindruck aus der Woche entscheidend gewesen. Hier zeigte sich der 24-jährige Belkahia in besserer Form.
Nun haben die Löwen eine weitere Trainingswoche vor sich, bevor am Montag, 30.Januar Dynamo Dresden unter Flutlicht zu Gast ist. Anpfiff ist um 18:60 Uhr.