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Sechzig um Sieben: Wörl & Morgalla fahren zur deutschen U19

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Sechzig um Sieben: Löwen in Rot, im Podcast und im Blick

Die Berichterstattung um das Heimspiel gegen Essen findet so langsam seinen Abschluss. Dazu zählten gestern die Giesinger Gedanken und eine Zusammenfassung der Pressekonferenz nach dem Spiel. Die Junglöwen Morgalla und Wörl dürfen sich nun auf einen Einsatz im Nationaltrikot freuen. Alle News vom TSV 1860 München sowie von der Konkurrenz aus der 3.Liga gibt es nun zum Start in den Tag bei Sechzig um Sieben.

Giesinger Gedanken nach dem Unentschieden gegen Rot-Weiß Essen

Tja, wie soll man nun diesen Punkt gegen Essen am Montagabend einordnen? Das fragt sich auch Thomas Enn und schreibt darüber in den Giesinger Gedanken. Insgesamt war ihm nicht nur die Leistung gegen RWE zu wenig, sondern auch rückblickend in den zuletzt absolvierten Spielen. Allerdings muss man nach dem sehr guten Start auch sagen: für 2023 ist noch alles möglich, der Abstand ist keinesfalls riesengroß.

Köllner äußert sich auf der Pressekonferenz

Mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden zeigte sich hingegen Michael Köllner auf der Pressekonferenz nach der Partie im Grünwalder Stadion. Er empfand das Unentschieden durch den späten Gegentreffer als “bitter” und ärgerte sich, dass es nicht zu drei Punkten gereicht hatte. Die Nicht-Nominierung von Boyamba und Kobylanski hatte nach Angaben von Köllner keine besonderen Hintergründe.

Deutsche U19 Nationalmannschaft mit Wörl und Morgalla

Nachdem Leandro Morgalla bereits das ein oder andere Mal das Deutschland-Trikot überstreifen dürfte, kommt diese Ehre nun wohl auch Junglöwe Marius Wörl zuteil. Nach dem vierten Saisoneinsatz können die beiden Löwen gemeinsam nach Malta reisen, wo insgesamt drei Testspiele angesetzt sind. Möglicherweise stehen Morgalla und Wörl sogar gemeinsam auf dem Platz. Darüber hinaus wurden auch Sür und Wicht für ihr Land nominiert.

Entwarnung bei Belkahia

Nach einer Grätsche musste Semi Belkahia früh den Platz am Montagabend verlassen. Doch es handelt sich wohl um eine vergleichsweise kleinere Knieblessur. Der Innenverteidiger kehrt nach Weihnachten in das Mannschaftstraining zurück.

News aus der 3.Liga

Die Auswärtsfahrerzahlen am 17.Spieltag

Beachtenswerterweise folgten Rot-Weiß Essen 1.500 Fans in das Grünwalder Stadion nach München. Vergleichbare Zahlen lieferten am 17.Spieltag zudem noch die Fanszenen von Osnabrück und dem FSV Zwickau. Bei beiden war allerdings die Anreise ein Bruchteil von den über 600 Kilometern, die die Anhänger von RWE auf sich nehmen mussten. Sie führen auch weiterhin die Gesamttabelle mit einem Schnitt von 2.335 Fans pro Auswärtsspiel an.

Zwickau ohne Jansen im Pokal

Der FSV Zwickau muss im kommenden Landespokalspiel auf Mittelfeldspieler Maximilian Jansen verzichten. Der 29-Jährige zog sich beim torlosen Unentschieden gegen Dynamo Dresden einen Bänderriss zu.

Pütz tritt als Präsident von Viktoria Köln zurück

Es sind wohl unter anderem gesundheitliche Gründe, die Günter Pütz zu diesem Schritt bewegten. Er ist nach 10 Jahren nicht mehr Präsident vom Drittligisten Viktora Köln. Diese Nachricht wurde auf der Mitgliederversammlung überbracht. Vorerst übernimmt ein Trio um Frank Wunderlich die Aufgaben, ehe nächstes Jahr die Neuwahlen anstehen.

Seegert im Interview über die Ambitionen von Waldhof Mannheim

Ein Verein, der sich zur Winterpause ebenfalls eine etwas bessere Position in der Tabelle gewünscht hätte, ist Waldhof Mannheim. Zuhause agieren die Mannheimer unglaublich erfolgreich, holten 24 von 26 möglichen Punkten – es wird also ein schwerer Auftakt für den TSV 1860 München. Auswärts dagegen läuft es bei weitem nicht so gut. Nach 17 Spieltagen steht der Waldhof auf Rang 8 und hat drei Punkte Rückstand auf den Tabellen-3. Wiesbaden. Im Interview spricht Kapitän Yannick Seegert über die bisher absolvierten Partien und gibt sich für das neue Jahr kämpferisch. Der Aufstieg in die 2.Bundesliga bleibt auch in Mannheim das Ziel.

Nach Auswechslung: Löwen geben Entwarnung bei Semi Belkahia

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Semi Belkahia TSV 1860 München Verletzung Gegen Rot Weiß Essen

Es war ein kleiner Schockmoment und ließ schon Schlimmeres vermuten. Semi Belkahia musste beim 1:1 gegen Rot-Weiß Essen den Platz – immerhin eigenständig – frühzeitig verlassen. Nun gaben die Löwen aber Entwarnung.

Semi Belkahia pausiert bis nach Weihnachten

Eine schlimmere Verletzung hat sich Innenverteidiger Semi Belkahia demnach nicht zugezogen. Auf Facebook spricht der TSV 1860 München von einer “Knieblessur” und einer voraussichtlichen Rückkehr nach der Weihnachtspause. Der 23-Jährige fiel diese Saison schon einmal verletzt aus, stand bisher sechs Mal auf dem Platz (davon drei Mal in der Startelf). Bei einer Grätsche auf Höhe der Mittellinie zog sich Belkahia bereits nach 11 Minuten eine Verletzung zu. Wenig später musste er durch Junglöwe Leandro Morgalla ersetzt werden.

Vier Löwen reisen zur Nationalmannschaft

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Zwei Monate Pause in der 3. Liga

Das 1:1 der Löwen gegen Rot-Weiss Essen gestern Abend war das letzte Profifußballspiel in Deutschland vor Beginn einer internationalen Sportveranstaltung in einem arabischen Wüstenstaat, über die wir bei sechzger.de – wie so viele andere vernünftigerweise – den Mantel des Schweigens hüllen. Genau zwei Monate ruht der Fußball hierzulande, ehe 1860 am Samstag, den 14. Januar zum nächsten Drittligaspiel bei Waldhof Mannheim antritt.

Vier Spieler zur Nationalmannschaft

Allerdings sind ein paar Spieler aus dem Profikader des TSV 1860 in den kommenden Tagen für Nationalmannschaften im internationalen Einsatz, wie Löwentrainer Michael Köllner in der Pressekonferenz nach dem Montagsspiel verriet. Konkret handelt es sich um Nathan Wicht, Devin Sür, Leandro Morgalla und Marius Wörl.

Wicht und Sür zu Schweiz und Türkei

Nathan Wicht durfte in diesem Jahr schon Erfahrungen bei der U19 der Schweiz sammeln  (sechs Einsätze). Hier steht nach unseren Informationen aber kein weiteres Spiel auf dem Programm. Der Mittelfeldspieler reist dennoch zu seiner U-“Nati”.
Für Devin Sür ist die Einladung zur U19 der Türkei eine Premiere. Auch hier sind uns keine geplanten offiziellen Länderspiele bekannt.

Morgalla und Wörl mit Nationalmannschaft auf Malta

Leandro Morgalla und erstmals auch Marius Wörl, der am Montag gegen Rot-Weiß Essen zum vierten Mal in der Startelf der Löwen stand und in einem insgesamt eher schwachen Löwenteam eine gute Leistung ablieferte, folgen der Einladung der U19-Nationalmannschaft Deutschlands. Für drei Testspiele gegen Polen (23.11.), Malta (26.11.) und Portugal (29.11.) reist der DFB-Nachwuchs nach Malta.

Köllner freut sich

Für Michael Köllner sind diese Nominierungen ein Beleg dafür, dass man bei 1860 versuche “mit unseren jungen Spielern Qualität zu erzeugen”. Wir von sechzger.de wünschen unseren vier international Aktiven, dass Sie viele interessante Erkenntnisse gewinnen und möglichst unverletzt von ihren Reisen zur Nationalmannschaft zurückkehren.

 

Videos vom Spiel TSV 1860 – Rot-Weiss Essen (Pyro)

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1860 Essen Pyro

Während die Mannschaft auf dem Rasen erneut ein wenig gehemmt wirkte, ging es auf den Rängen des Grünwalder Stadions ordentlich ab. Ab der 60. Minute wurde in der Westkurve ordentlich gezündelt. Wir präsentieren Euch zwei Videos von der Pyro Show beim Match des TSV 1860 gegen Rot-Weiss Essen auf Giesings Höhen.

Pyro Videos von TSV 1860 – Rot-Weiss Essen

Nach dem 1:0 durch Albion Vrenezi schien sich das Blatt zugunsten der Löwen zu wenden. Entsprechend euphorisch wurde das Elfmetertor unserer Nummer 9 gefeiert. Leider zerstörte das späte Gegentor von Felix Bastians den Traum vom Dreier zum Jahresabschluss.

Köllner: “Sehr, sehr gute Leistung meiner Mannschaft”

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Mannschaftskreis TSV 1860 München Nach Unentschieden Gegen Rot Weiß Essen 17 Spieltag

Nach dem Unentschieden zwischen dem TSV 1860 München und Rot-Weiß Essen zum Abschluss des Jahres 2022 äußerten sich die beiden Trainer Christoph Dabrowski und Michael Köllner auf der Pressekonferenz nach der Partie im Grünwalder Stadion.

Pressekonferenz TSV 1860 München – Rot-Weiß Essen 1:1 (0:0)

Gäste-Coach Christoph Dabrowski hatte dabei das erste Wort und begann zunächst mit einer kleinen Ode an das Grünwalder Stadion. Für den 44-Jährigen, der in seiner Profikarriere unter anderem bei Hannover 96 und dem VfL Bochum unter Vertrag war, stellte das Spiel am gestrigen Abend die Premiere in Giesing dar. Es sei “ein fantastisches Stadion mit einer super Atmosphäre” und es habe “richtig Spaß gemacht hier heute zu spielen“. Mit der Leistung seiner Mannschaft war der Trainer von RWE zufrieden und sprach insgesamt von einem verdienten und gerechten Unentschieden.

Danach äußerte sich Michael Köllner auf der Pressekonferenz zum Unentschieden des TSV 1860 München gegen Rot-Weiß Essen. Er attestierte seiner Mannschaft “fast über das komplette Spiel eine sehr, sehr gute Leistung“. Sie habe den Kampf vom Anpfiff weg angenommen. Man wusste, dass der Gegner mit einer starken Defensive anreisen würde. Trotzdem hatte sich der TSV 1860 immer wieder Standardsituationen erspielt und es laut Köllner von der ersten Minute an geschafft, immer wieder Torchancen zu kreieren. Den einzigen Vorwurf macht der Trainer seiner Mannschaft wegen der “Schläfrigkeit” beim Gegentreffer durch Bastians in der Nachspielzeit. So sei es “bitter” und “enttäuschend“, dass es am Ende nur ein und nicht drei Punkte für die Löwen waren.

Etwas überraschend standen Martin Kobylanski und Jo Boyamba nicht einmal im Kader gegen RWE. Beiden waren zuletzt sowohl in Freiburg als auch gegen Saarbrücken zum Einsatz gekommen. Boyamba stand bei der Niederlage im Dreisamstadion sogar in der Startaufstellung. Köllner begründete die Aussortierung der beiden mit der “Qual der Wahl“, vor die der 52-Jährige gestanden habe. Fast alle Spieler hätten sich vorab fit gemeldet. Auffällig: Alexander Freitag (Köllners Stiefsohn) kehrte in den Kader zurück, nachdem er vom ersten bis zum 12.Spieltag durchgehend, zuletzt aber gar nicht mehr berücksichtigt wurde.

Ein Reporter wollte von Köllner auf der Pressekonferenz außerdem noch wissen, ob er auch nach dem Unentschieden des TSV 1860 gegen Rot-Weiß Essen noch den hundertprozentigen Zuspruch im Verein spüre, dass es mit ihm als Trainer weitergeht. “Ja“, war daraufhin die kurze und knappe Antwort des Oberpfälzers.

Giesinger Gedanken nach dem Unentschieden gegen Essen: Zu wenig

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Die guten Nachrichten zuerst: Die Löwen haben wieder ein Tor geschossen! Seit drei Spielen! Zwar nur ein Elfmeter, aber immerhin… Allerdings konnten die Löwen ihren Kasten zum fünften Mal in Folge nicht sauber halten und so stand am Ende ein 1:1 auf der schönsten Anzeigetafel der Welt. Damit strauchelt der TSV 1860 München in die WM-Pause und zeigt seit Wochen zu wenig, um ernsthaft um den Aufstieg mitspielen zu können.

Erneut harmlose Löwen in der Offensive

Irgendwie war Sechzig das bessere Team und hatte mehr Spielanteile. Aber wie in den letzten Spielen war die weiß-blaue Offensive nicht in der Lage, aus dem optischen Übergewicht Chancen zu kreieren. Immerhin agierten die Löwen nicht ganz so blutleer wie unter der Woche in Freiburg. Aber Feuerwerk wurde den 15.000 Zuschauern gestern Abend ausschließlich von den Rängen geboten. Das war größtenteils mitreißender als der Kick auf dem Rasen. Trotz der optischen Überlegenheit von 1860 hatte Essen die Mehrzahl der wenigen Torgelegenheiten. In der ersten Halbzeit hatte Wörl die beste Chance nach einem Zuspiel von Lakenmacher für Sechzig. Es sollte die einzige aus dem Spiel heraus bleiben. Tarnat setzte einen Freistoß für RWE an den Pfosten.

Eigentlich ein klassisches 0:0

Auch im zweiten Durchgang plätscherte das Spiel so vor sich hin und man begann zu diskutieren, ob ein 0:0 jetzt gut oder schlecht wäre. Dann wurde aus heiterem Himmel Lex im Strafraum gelegt und Vrenezi verwandelte den fälligen Strafstoß sicher. Danach gingen die Löwen nicht auf das 2:0, aber Essen zeigte auch wenig Anstalten, eine Aufholjagd zu starten. In der 87. Minute hätte Ennali dann Marco Hiller den Ball fast zwischen den Beinen durchgeschoben. Aber der Löwenkeeper brachte die Knie in letzter Sekunde zusammen. Dann bekam Essen in der 91. Minute einen Freistoß zugesprochen. Als der Ball in der Luft war, sah man aus meiner Position bereits, dass der Ball perfekt auf Bastians’ Kopf gezirkelt wurde und dieser ihn im Tor unterbringen würde. Und so war es dann auch.

Zu wenig

Essen kam mit der Empfehlung von sechs ungeschlagenen Spielen ins Sechzgerstadion. Die Gäste spielten robusten Fußball, hielten ihre Positionen und waren mit der Taktik “safety first” unterwegs. Diese Stilmittel reichten vollkommen aus, um 1860 im Zaum zu halten. Das Offensivspiel der Löwen gestaltete sich ebenso so harm- und ideenlos wie in den letzten Spielen. Warum bei so einem Spiel weder Boyamba noch Kobylanski auf der Bank sitzen, ist auch interessant. Gerüchteweise hörte man am Grünspitz, dass Köllner die beiden suspendiert habe. Von Verletzungen ist jedenfalls nicht bekannt. Sei es wie es sei, die Leistungen der letzten Wochen sind einfach viel zu wenig für die selbst formulierten Ansprüche.

Wie geht es weiter?

Ich möchte jetzt nicht in Günther Gorenzels Haut stecken. Einerseits sollte man sich nicht wegen einer Negativserie vom Konzept abbringen lassen. Und Kontinuität auf der Trainerposition hatten wir bei 1860 in der jüngeren Vergangenheit viel zu wenig. Andererseits bringt das Team unter Köllner seit Wochen ungenügende Leistungen. Diese wurden lange durch den guten Tabellenstand kaschiert, das ist nun vorbei. 1860 ist aktuell Sechster, einen Punkt hinter einem Aufstiegsplatz. Es ist also noch alles drin.

Wochenlange Talfahrt

Andererseits dauert die Talfahrt in der Tabelle nun schon einige Wochen an. Schwerer wiegt für mich aber, dass es aktuell keinerlei Anzeichen gibt, dass die Mannschaft den spielerischen Abwärtstrend stoppen kann. Es regiert die Einfallslosigkeit. Hier sprechen die Sportdirektoren ja dann oft davon, dass “die Mannschaft einen neuen Impuls braucht”. Am Ende des Tages muss Gorenzel entscheiden, ob er Köllner zutraut, die Mannschaft für die Rückrunde aus dem Tief zu holen. Das aktuelle Leistungsniveau ist definitiv zu wenig, um um den Aufstieg mitzuspielen. Hinzu kommt, dass Michael Köllner sehr dünnhäutig wirkt und durch seinen Auftritt in der letzten Löwenrunde seine Position sicher nicht gestärkt hat. Ich bin gespannt, ob wir mit Michael Köllner in die Rückrunde gehen. Die Trainerdiskussion ist auf jeden Fall eröffnet…

 

 

Liveticker: TSV 1860 München – Rot-Weiss Essen (17.Spieltag)

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Sechzger De Liveticker 1860 Rot Weiß Essen

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker am 17. Spieltag der Saison 2022/23 mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und Rot-Weiss Essen!

Zum Jahresabschluss 2022 kommt Aufsteiger Rot-Weiss Essen nach Giesing und trifft auf den TSV 1860 München. sechzger.de begleitet das heutige Heimspiel im schönsten Stadion der Welt erneut mit zahlreichen Bildern aus Giesing und rund ums Sechzgerstadion.

Liveticker sechzger.de Heimspiel TSV 1860 München Speilstand 0-0

Aufstellung:
1 Hiller – 22 Lannert, 27 Belkahia, 4 Verlaat, 36 Steinhart – 6 Rieder, 38 Wörl – 20 Deichmann, 7 Lex, 9 Vrenezi – 19 Lakenmacher

Bank:
40 Kretzschmar (Tor), 8 Tallig, 11 Greilinger, 13 Freitag, 14 Skenderovic, 15 Bär, 17 Wein, 25 Willsch, 39 Morgalla

Tore:

Die Personalsituation

Beim TSV 1860 fallen neben dem Langzeitverletzten Milos Cocic (Aufbautraining nach Mittelfußbruch) auch Quirin Moll (krank) und Michael Glück (Nasen-OP) aus. Leandro Morgalla ist ein Wackelkandidat, könnte aber in den Kader zurückkehren.

Die Gäste aus Essen müssen auf Niemeyer, Eisfeld, Harenbrock, Wiegel und Top-Scorer Engelmann (alle verletzt) verzichten.

Diesen Löwen droht eine Sperre

Michael Köllner ist schon früh in der Saison mit drei gelben Karten vorbelastet. Eine weitere Verwarnung und der Trainer der Löwen darf einmal von der Tribüne aus zuschauen.

Im Spielerkader stehen Joseph Boyamba, Yannick Deichmann, Quirin Moll, Jesper Verlaat und Daniel Wein bei drei gelben Karten. Eine Gelbsperre gegen Rot-Weiss Essen droht also keinem Löwen.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – Rot-Weiss Essen außer im Liveticker noch verfolgen?

15.000 Zuschauer werden heute abend im Grünwalder Stadion live dabei sein. Darunter befinden sich sensationell auch sage und schreibe 1.500 Gäste aus Essen. Nicht nur für die Anhänger von RWE ist der Termin unter der Woche ärgerlich, auch einige Fans des TSV 1860 werden es zeitlich nicht einrichten können nach München zu kommen.
Für alle Löwenfans ohne Karte gibt es leider keine guten Nachrichten. Zum heutigen Heimspiel gibt es kein Free-TV Angebot.

Allerdings ist die Begegnung bei MagentaSport verfügbar (Fernsehen und Online-Stream). Seit der vergangenen Spielzeit können alle Spiele der 3.Liga bei onefootball abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für nur 2,99€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Volleyballer vom TSV Haching München feiern ersten Sieg

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Haching München VCO Berlin
Die Volleyballer des TSV Haching München konnten nun endlich ihren verdienten ersten
Sieg der Saison einfahren. Sie setzten sich am Sonntag deutlich gegen den VC Olympia Berlin mit 3:0 (25:16, 25:21, 27:25) durch.

Volleyballer des TSV Haching München gewinnen ersten Satz klar

Los ging es mit Sebastian Rösler, Quentin Zeller, Philipp Schumann, Mark Gumenjuk, Marcell MikulassKoch, Jere Heiskanen und Libero Mohamed Chefai. Die Haching.Münchner starteten energiegeladen und fanden gut ins Spiel, von den vergangenen Niederlagen merkte man ihnen nichts an. Mit der verdienten Führung ging es in die erste technische Auszeit, der Punktevorsprung konnte zur zweiten technischen Auszeit noch ausgebaut werden. Die Löwen-Volleyballer zogen noch weiter davon und konnten Satz eins klar für sich entscheiden.

Hartumkämpfter zweiter Satz

Trainer Bogdan Tanase setzte in Satz zwei auf die gleiche Startaufstellung. Vorerst führten die jungen Berliner und die Kommentatoren im Stream munkelten schon, dass dieser Satz die Berliner gewinnen könnten. Doch der TSV kämpfte weiter und konnte mit Mark Gumenjuks Aufschlägen wieder vorbeiziehen, die dem jungen Gegner Schwierigkeiten bereiteten. Bundestrainer Dan Ilott reagierte mit der ersten Auszeit und der VCO kämpfte sich bis auf 17:17 wieder heran. Doch die motivierten TSV-ler rissen das Ruder erneut herum. Eine große Rolle spielte dabei unser Außenangreifer Jere Heiskanen, der gleich fünf Punkte in Folge für die weiß-blauen Volleyballer holen konnte. Satz zwei ging somit ebenfalls nach Haching-München.

Der dritte Matchball führt zum ersten Saisonsieg

Auch im dritten Satz häuften sich die Fehler auf Seiten der Berliner, v.a. mit den Angaben haperte es und so konnte der TSV auch hier deutlich in Führung gehen. Mitte des Satzes kamen Petrusic und Paduretu für Koch und Schumann, Krenkel kam für Zeller, sechs Punkte Vorsprung hatte man zu dieser Zeit. Nun ging die Dynamik leider etwas verloren. Bogdan Tanase reagierte und wechselte zurück. Auch jetzt machten unsere Jungs es noch spannend, der VCO konnte sich bis auf 23:23 wieder herankämpfen und wollte sich einfach noch nicht geschlagen geben. Mit dem dritten Matchball klappte es dann endlich und Pippo Schumann „erblockte“ uns schlussendlich den ersten Saisonsieg. Da sind sie nun also endlich, die ersten drei Punkte. Mit diesem klaren Ergebnis hatten der TSV Haching München nicht gerechnet.

Schumann zum MVP gewählt

MVP der Partie wurde unser Diagonalangreifer und Kapitän Philipp Schumann, der sich zufrieden zeigt: „Der Sieg heute war natürlich ein sehr wichtiger Sieg und darauf können wir jetzt aufbauen. Die Stimmung war gestern das ganze Spiel über sehr gut. Wir haben von Anfang an Gas gegeben und versucht, Berlin gar nicht ins Spiel kommen zu lassen. Das hat im ersten und zweiten Satz sehr gut geklappt. Im dritten Satz wurde es dann etwas eng, aber da haben wir gut gekämpft und uns den Sieg am Ende geholt. Mit dem Selbstvertrauen wollen wir kommendes Wochenende im Derby gegen Herrsching natürlich auch was holen.

Bald Chance auf nächsten Sieg der Volleyballer

Alle Fans des Löwen-Volleyballs können sich nämlich schon jetzt auf das nächste Spiel freuen: nächsten Sonntag spielen die Volleyballer des TSV Haching München wieder zuhause in der BayernwerkSportarena gegen die WWK Volleys Herrsching – hoffentlich mit dem nächsten Saisonsieg!

Text: Alexandra Straub / sechzger.de

Bildquelle: Alexandra Straub, TSV Unterhaching

Winnigers Wirtshaus Weisheiten vor TSV 1860 – Rot-Weiss Essen

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Winningers Wirtshaus Weisheiten Tsv 1860 Rwe Essen

Montag Abend, Flutlicht, Grünwalder Stadion – die Löwen empfangen den Aufsteiger aus dem Ruhrpott zum stimmungsvollen Jahresabschluss in der 3. Liga. In seinen Wirtshaus Weisheiten blickt Bernd Winninger voraus auf die heutige Partie zwischen dem TSV 1860 und Rot-Weiss Essen.

Wirtshaus Weisheiten vor TSV 1860 – Rot-Weiss Essen

Worauf muss der TSV 1860 München bei Rot-Weiss Essen besonders aufpassen? Wer sind die Schlüsselspieler in der Elf von Christoph Dabrowski? Findet Michael Köllner den Schlüssel, um die Gäste zu knacken?

In elfeinhalb Minuten klärt Euch Bernd Winninger über die Stärken und Schwächen von RWE auf. Wenn Ihr das Ganze lieber schriftlich wollt, dann sei Euch die legendäre TAKTIKTAFEL ans Herz gelegt.

TSV 1860 – RWE. Die TAKTIKTAFEL vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem letzten Heimspiel unseres TSV 1860 München gegen Rot-Weiß Essen. Tradition pur im altehrwürdigen Sechzgerstadion an der Grünwalder Straße. Nichts desto trotz ist es ein richtungsweisendes Spiel, das gewonnen werden sollte.

TSV 1860 – RWE lautet das Duell am heutigen Montag. Bevor ich jedoch auf die Mannschaft der Gäste eingehe, möchte ich mich auf diesem Weg für die Genesungswünsche in den Kommentarspalten hier bei den Lesern bedanken. Das war sehr aufbauend und hat mich sehr gefreut.

Nun aber zum Sport. Die von Christoph Dabrowski trainierten Essener haben, seit wieder auf 4-2-3-1 umgestellt wurde, nur ein Spiel verloren. Auswärts in Wiesbaden. Auswärts wurde in diesem System auch nur in Wiesbaden nicht gewonnen. Wir müssen uns auf einen heißen Tanz, gegen eine defensiv kompakt stehende Truppe, die nach vorne sehr viel Dynamik entwickeln kann, einstellen.

Verschiebungen und Linien

Dieses 4-2-3-1 spielt RWE gegen den Ball auswärts relativ konservativ. Das heißt, es wird nicht so hoch gepresst wie in Heimspielen, und auch der Rest der Defensive steht tiefer. Gegen den Ball formiert sich im Pressing, gegen das Positionsspiel des Gegners, zunächst eine 4-3-3-Formation. Aus der heraus versucht man entweder den Gegner zu langen Bällen in die Pressingfallen zu zwingen, oder man sucht den direkten Ballgewinn. Am Abend rechne ich heute eher mit Ersterem. Überspielen die Gegner die Essener Pressinglinie im Positionsspiel verschiebt sich dieses 4-3-3 wieder zum 4-2-3-1. Die schnellen Mittelfeldaußenspieler der Westdeutschen sind beide gelernte Stürmer. Und in der Rückwärtsbewegung ein wichtiger Faktor um defensive Kompaktheit auf den Flügeln herzustellen. Sie halten somit die Möglichkeit, einen Gegner auch dort zu doppeln, offen. Im eigenen letzten Drittel verschiebt sich das 4-2-3-1 gegen den Ball auf ein 4-5-1.

Offensive Verschiebungen erfolgen bei Essen asymmetrisch. Aus dem 4-2-3-1, bei dem der ballnahe Außenverteidiger und der ballferne Mittelfeldaußenspieler asymmetrisch nach vorne Verschieben, entsteht so zunächst ein 3-5-2. Dringt Essen ins letzte Drittel des Gegners ein, sind die exakten Verschiebungen davon abhängig, über welche Seite der Angriff läuft. Beim Flügelspiel formiert sich ganz vorn eine asymmetrische 2-3-Formation. Kommt Essen durchs Zentrum, rücken beide Mittelfeldaußenspieler nach vorn, um als Außenstürmer auf der jeweiligen Halbposition für Gefahr zu sorgen.

Bevor wir zur genauen Spielweise der Essener kommen, hier – wie immer – die wichtigsten statistischen Werte der Essener.

Die wichtigsten statistische Werte von RWE

  • Ballbesitz 47%
  • Passgenauigkeit 77%
  • Defensive Zweikampfquote 63%
  • Flankengenauigkeit 38%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 9,61

Wie Spielt RWE?

Gegen den Ball

Die Presssinglinie der Essener steht insgesamt meist auf mittlerem Niveau. Zu Beginn einer Partie wird aber auch gerne konsequent hoch angelaufen. Die Höhe der Defensivlinie ist zu Beginn ebenfalls meist mittig angelegt. Sie verschiebt sich mit zunehmender Spieldauer, falls man die gegnerische Offensive gut in den Griff bekommt, nach vorne. Dadurch macht Essen die Räume im Zentrum – je länger die Partie dauert – immer enger und somit das Mittelfeld für den Gegner immer schwerer zu bespielen. Daraus resultieren oft lange Bälle der gegnerischen Mannschaft, die Essens kompakte Hintermannschaft in den meisten Fällen gut verteidigen kann. Zweikämpfe um zweite Bälle verliert Essen in diesen Phasen selten. Die kämpferische Einstellung der Rot-Weißen, jeden Ball zu wollen, und, dass in diesen Situationen oft mit Doppelungen gearbeitet wird, sind Faktoren, die gegen diese Art der Angriffe schwer wiegen. Mit langen Bällen wird es gegen Essen sehr schwer.

Im defensiven Umschaltspiel sind die Spieler der Essener…

a) hellwach

b) schnell wieder auf ihren Positionen, um Angriffe des Gegners abzuwehren

c) sofern sie sich in unmittelbarer Ballnähe befinden, sehr aggressiv mit Versuchen der Rückeroberung des Spielgeräts.

Bei Ballbesitz

Im Positionsspiel bevorzugt es Essen, den Weg zunächst über die Flügel zu wählen, was sich aber während eines Spielzugs auch sehr schnell ändern kann.

Das Überladen einer Seite, um Überzahl herzustellen, ist ein gern gewähltes Mittel der Essener im Spiel nach vorn. Einerseits um einen Mitspieler auf der ballfernen Seite oder im Zentrum zu isolieren und dann per Seitenwechsel oder Diagonalpass ins Zentrum diese Isolation auszunutzen. Andererseits um sich auf der überladenen Seite mit Hilfe der Überzahl auf dem Flügel und in den Halbräumen durchzukombinieren und dann aus der Tiefe heraus zu Flanken. Die kämpferische Einstellung der Essener sorgte in den letzten Spielen auch immer wieder für fortgesetzten Ballbesitz. Dass zweite Bälle nach langem Zuspiel auf eigene Offensivspieler in den Reihen der Rot-Weißen verblieben und so der Angriff fortgesetzt werden konnte, ist ein Verdienst dieser Attitüde.

Schafft man es, Essen von den Flügeln fern zu halten, fehlen den Rot-Weißen oft die Ideen für die richtige Lösung des Problems. Über’s Zentrum kann Essen die Problematik der Offensive häufig nur durch lange Bälle lösen. Was aber bei der Aggressivität, mit der um zweite Bälle gekämpft wird, nicht unbedingt ein Manko sein muss, wenn der Gegner nicht hochkonzentriert und kompakt im Zentrum gegen den Ball steht.

Stärken und Schwächen des 4-2-3-1

Die Stärken

Gegen den Ball, ist das 4-2-3-1 in der Zentrale und Richtung eigener Box sehr kompakt. Es gibt den Gegnern kaum Raum, um dort vernünftiges Passkombinationsspiel aufzuziehen. Auch gegen zwei oder drei Stürmer ist man durch die beiden defensiven Mittelfeldspieler gut abgesichert.

Nach Balleroberung kann das Spiel über die beiden Sechser relativ variabel gestaltet werden. Sowohl über die Flügel, als auch über das Zentrum sind schnelle Angriffe möglich, wenn man die Lücken im Raum schnell erfasst und alle Offensivspieler ihre Laufwege situationsbedingt richtig anlegen. Oft schaltet sich einer der beiden Sechser auch aktiv und nicht nur als Ballverteiler in das Offensivspiel mit ein. Dadurch wird die Offensive als Ganzes schwerer auszurechnen.

Die Schwächen

Gegen den Ball ist ein Gegner der gern über die Flügel angreift schwer zu kontrollieren, da die Wege, um einen Spieler zu doppeln relativ weit sind und die Doppelung vom Angreifer oft schon erkannt wird, wenn sich der doppelnde Gegner aus seiner taktischen Grundposition löst. Das führt bei guter Spielübersicht und genauem Passspiel zu viel Raum für die angreifende Mannschaft.

Die Mittelfeldspieler auf den Außenpositionen müssen außerdem ein extrem hohes Laufpensum bewältigen, wenn sie die gegnerischen Flügel unter Kontrolle halten wollen. Im Spiel nach Vorn ist vor allem das Fehlen eines zweiten Stürmers ein großes Manko, da sich durch dessen Fehlen für den Spieler in der Sturmzentrale nur wenig Raum zur Entfaltung seiner Fähigkeiten bietet. Deshalb sind torgefährliche Mittelfeldspieler, die mit aufrücken, zwingend erforderlich um im 4-2-3-1 erfolgreich zu sein.

Wie kann der TSV 1860 RWE knacken?

Es wird für den TSV 1860 gegen RWE am Abend wichtig werden, ab der ersten Sekunde vor allem den Kampf voll anzunehmen. Es geht darum 1860%ig lauf-, leistungs-, und kampfbreit zu sein. Das gilt sowohl für die Defensive, der man ja bisher diesbezüglich nicht viel vorwerfen kann, als auch und vor allem für die Spieler, die für Offensive und Spielgestaltung zuständig sind. Hier werden vor allem die Laufbereitschaft und die Verschiebungen im vorderen Mittelfeld, in der Horizontalen, während Angriffe laufen, spielentscheidend sein. Schafft man es, die Dynamik aufrecht zu erhalten und Angriffe ohne großen Tempoverlust zwischen Mittellinie und dem gegnerischen Strafraum zügig und präzise vorzutragen, kann man den hinten kompakt stehenden Essenern gefährlich werden. Mit statischem Offensivspiel wird man gegen Essen aus dem Spiel heraus wenig holen.

Druck hochhalten

Die durch ihre niederlagenlose Serie von sechs Spielen vor Selbstvertrauen strotzenden heutigen Gäste werden sich gegen den TSV 1860 vor 1.500 mitgereisten eigenen Anhängern keine Blöße geben. Essen wird mit harten Mitteln versuchen, das Heft in die Hand zu bekommen. Da wird es in den ersten Minuten der Partie wichtig sein dagegenzuhalten. Die Spieler des TSV 1860 München müssen RWE auch mit kämpferischen Akzenten beeindrucken. Gelingt das und findet man zusätzlich – wie oben beschrieben – gut ins Offensivspiel, muss man den entstehenden Druck so lange aufrecht halten wie möglich. Bevor man selbst nicht mindestens zwei Tore geschossen hat, darf man gegen Essen, so wie diese Mannschaft in den letzten Spielen aufgetreten ist, nicht nachlassen.

Wie das Generieren von Torchancen gelingen kann, ist einerseits oben schon kurz beantwortet. Andererseits sind, aufgrund der eher klein geratenen Innenverteidigung von RWE, nicht nur alle Arten von strafraumnahen Standards ein Mittel, bei dem die Chance auf einen Torerfolg hoch ist. Ebenso können präzise mit Zug gespielte hohe Flanken den Erfolg bringen.

Schaffen es die Sechzger das und das oben genannte zu kombinieren, sollte ein Sieg oder zumindest ein Punkt für den TSV 1860 im Spiel gegen RWE herausspringen.

Schlüsselspieler

Abwehr

Jakob Golz (#1) Sohn von HSV-Torwartlegende Richard Golz. Hütet den Kasten der Rot-Weißen. Und das macht er prächtig. Anfangs der Saison wurde er noch des öfteren von seinen Vorderleuten im Stich gelassen. Mittlerweile hat sich die Essener Defensive stabilisiert. Nach elf Gegentoren in den ersten drei Spielen gab es in den Spielen seither nur noch dreimal mehr als ein Gegentor für die Essener. Golz hat gute Reflexe. Er ist, obwohl er mit 1,87 m zwölf Zentimeter kleiner ist, als sein Vater, absoluter Luftraumbeherrscher innerhalb seines Sechzehners. Kleine Schwächen im eins gegen eins und eine Passgenauigkeit bei langen Abstößen, die etwas höher sein könnte, sind seine Mankos. Im Ranking der Torhüter der 3. Liga kletterte er in den letzten Wochen vom letzten Platz bis auf Rang elf.

Daniel Heber (#14), Kapitän, Abwehrchef, Motivator und Lautsprecher auf dem Platz. Auf dem Boden ist er quasi unüberwindbar. Mit 1,82 m Größe ist er für einen Innenverteidiger allerdings etwas klein geraten. Damit haftet ihm beim Zweikampf in der Luft eine leichte Schwäche an. Die Spieleröffnung teilt er sich mit seinem Kollegen José Enrique Rios-Alonso (#23).

Mittelfeld

Niklas Tarnat (#31), ebenfalls Sohn eines ehemaligen Bundesligaspielers, ist – wie sein Vater – auf der Sechs zu hause. Dort agiert er kompromisslos wenn es gegen den Ball geht, kann aber auch nach vorn durchaus Akzente setzen. Sein Kollege und Nebenmann in der Box-to-Box-Rolle, Björn Rother (#6) sichert dann für ihn ab.

Felix Götze (#24) wirbelt für RWE auf der Zehnerposition. Allerdings ist der gelernte Achter sich nicht zu schade auch gegen den Ball tüchtig zu malochen. Technisch brillant mit exzellentem Passspiel und eine sehr hohen Schussgenauigkeit ausgestattet, ist er einer der Spieler die man auf keinen Fall zur Entfaltung kommen lassen darf.

Sturm

Mit fünf Toren und einer Vorlage ist Ron Berlinski (#9) momentan der Mittelstürmer der Wahl bei den Rot-Weißen. Simon Engelmann, Topscorer in Essen mit sieben Scorerpunkten und ebenfalls Mittelstürmer bevölkert zu Zeit deren Lazarett. Er kuriert einen Sehnenanriss aus. Berlinski hingegen trifft, wenn er von Beginn an spielt, in jedem zweiten Match. Er hat eine Schussgenauigkeit von 52%. Wenn Berlinski am Ball ist muss der gegnerische Torwart also immer einen Einschlag befürchten.

Fazit

Wie in den letzten Wochen auch, kann ich für das Spiel TSV 1860 München – Rot-Weiß Essen nur sagen: “Erwarten wir nichts – hoffen wir auf alles”. Dass das, was Trainer und Fans gerne von der Mannschaft sehen würden, in den letzten Wochen – wenn überhaupt – nur zeitweise auf den Rasen gebracht wurde, dürfte jedem klar sein. Der ein oder andere wird sich auch schwer getan haben, zu erkennen, was der eigentliche Plan im jeweiligen Spiel war. Dass ein Plan vorhanden war, ist aber ebenso klar. Dass die Mannschaft diesen Plan, aus welchen Gründen auch immer, vor allem offensiv nicht umsetzen konnte, haben wir in den letzten Spielen auch sehen müssen.

Was fangen wir nun mit diesen Informationen an? Es wird möglicherweise Zeit Basics wieder in den Vordergrund zu stellen. Im Gegenzug müssten taktische Zwänge, die das Team in der Offensive einschränken, etwas aufgeweicht werden.

Leider kann ich es am Ende nur gebetsmühlenartig wiederholen: Die Wahrscheinlichkeit auf Erfolg in der Offensive verhält sich direkt proportional zur Spieldynamik, die von der Laufbereitschaft abhängt.

Wenn die Sechzger von Beginn an alle Register ziehen, keinen Ballverlust kampflos akzeptieren, die Dynamik und somit das Matchtempo hochhalten, in jeder Situation konzentriert zu Werke gehen, bin ich mir sicher, dass der TSV 1860 München am Abend drei Punkte im Sack hat.

Lässt man sich aber – wie in den letzten Spielen – zügig den Schneid abkaufen, ist für den TSV 1860 auch gegen die hungrigen und selbstbewussten Kicker von RWE kein Blumentopf zu gewinnen.

So könnte Essen heute Abend auf Giesings Höhen beginnen:

Datenquelle: Wyscout