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Umbau Sechzgerstadion: Schritt für Schritt zur Zweitligatauglichkeit

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Grünwalder Stadion Flutlicht Strahler Umbau Tauglichkeit 2 Bundesliga

Das Sechzgerstadion könnte schon ab der Saison 2023/24 in der 2.Bundesliga zum Einsatz kommen. Die Stadt München stellt bis dahin sicher, dass die Flutlichtanlage den geforderten Kriterien entspricht.

Sechzgerstadion bekommt Strahler auf Stehhalle und an der Haupttribüne

Aufmerksamen Löwenfans dürfte am Montagabend fernab des Spielfeldes etwas aufgefallen sein, sofern sie nicht ihre Plätze in der Stehhalle einnahmen. Auf dem Dach der Gegengerade des Grünwalder Stadions wurden Strahler montiert. Sie sollen zukünftig die Zweitligatauglichkeit für das Sechzgerstadion in Sachen Flutlichtanlage sichern, wie die Stadt München gegenüber sechzger.de bestätigt. Auch an der Haupttribüne werden weitere Lichtquellen montiert. Diese werden hierbei im Gegensatz zur Stehhalle unterhalb der Dachkante angebracht.

Aktuell erfolgt nun die Ertüchtigung für die 2. Bundesliga (1.200 lux Beleuchtungsstärke). Um die höhere Helligkeit und eine noch gleichmäßigere Ausleuchtung (für Fernsehübertragung erforderlich) zu erreichen, werden zusätzliche Leuchten an den Dächern der Haupttribüne und der Gegengeraden benötigt.

Die ursprünglichen Flutlicher waren eigentlich 2013 erst ausgetauscht worden, unterschritten allerdings zwei Mal in Folge die für die 3.Liga geforderten Beleuchtungsstärke von 800 lux. Daher beschloss der Stadtrat nicht nur den Einbau von moderner LED-Technik, sondern gleich die Verbesserung der Anlage auf die Anforderungen für die 2.Liga. Damit einhergehend ist allerdings auch eine Erhöhung der Flutlichtpauschale von 1.000€ auf 2.500€ pro Einsatz für alle Mieter des Grünwalder Stadions. Der Abschluss der Arbeiten ist für das kommende Jahr geplant – rechtzeitig für einen möglichen Aufstieg des TSV 1860 München.

Ob die Montage der Strahler von Beginn an geplant war, ist nicht bekannt. Der ursprüngliche Beschluss deutete eher auf eine Erneuerung der Lichter bei den vier bestehenden, ikonischen Flutlichtmasten vom Sechzgerstadion hin. Die aktuell verbauten LED-Leuchten erreichen jedoch nur die in der 3.Liga geforderten 800 Lux.

 

Arbeiten Stehhalle Grünwalder Stadion Strahler Flutlichtanlage Anforderungen 2 Bundesliga
Auch am Mittwochabend wurde fleißig im Sechzgerstadion gearbeitet.

Löwen am Wochenende: TSV 1860 U19 bei Eintracht Frankfurt

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TSV 1860 Wochenende profis u21 u19 u17 futsal nlz löwen dritte vierte löwinnen

Drei Spiele in Folge blieben die A-Junioren der Löwen zuletzt unbesiegt und haben sich dadurch auf Platz 9 der Bundesliga hochgearbeitet. Am Samstag reist die U19 des TSV 1860 zu Eintracht Frankfurt und möchte diese Serie natürlich fortsetzen. Um Big Points geht es auch für die U17, die gegen den SC Freiburg jedoch als Außenseiter in die Partie geht.

Dritte muss zur SpVgg Feldmoching II

Ganz anders ist die Ausgangsposition bei der 3. Mannschaft der Löwen: Die Dritte tritt am Sonntag als Favorit bei der SpVgg Feldmoching II an und möchte mit einem Auswärtssieg weiter Druck auf Tabellenführer FC Bosna i Hercegovina ausüben.

Die Vierte ist bereits am Samstag beim TSV Gräfelfing II im Einsatz.

Die Spiele im Überblick

Freitag, 18.11.

18.00 Uhr: TSV Murnau U13 – U12 -:-

Samstag, 19.11.

11.00 Uhr: Eintracht Frankfurt – U19 -:-
11.00 Uhr: U17 – SC Freiburg -:-
13.00 Uhr: TuS Geretsried U15 – U14 -:-
14.00 Uhr: U15 – 1. FC Nürnberg -:-
14.00 Uhr: FC Ismaning – U21 -:-
16.00 Uhr: Hertha BSC – Profis -:- (Wörthersee-Cup)
16.30 Uhr: TSV Gräfelfing II – Vierte -:-
16.30 Uhr: U16 – SpVgg Unterhaching -:-
19.00 Uhr: ASC Neuenheim – Futsal -:-

Zudem bestreitet die U9 des TSV 1860 am Samstag ein Hallenturnier im schwäbischen Fischach. Neben den Löwen nehmen u.a. die U10-Teams des FC Augsburg, des FC Memmingen und von Schwaben Augsburg sowie diverse U11-Mannschaften aus dem schwäbischen Raum teil.

Sonntag, 20.11.

10.30 Uhr: U12 – VfB Stuttgart -:-
11.00 Uhr: Wacker Burghausen U15 – U14 -:-
11.30 Uhr: SpVgg Feldmoching II – Dritte -:-
13.00 Uhr: U16 – TSV 1861 Nördlingen U17 -:-
15.00 Uhr: SV Untermenzing II – Löwinnen II -:-
17.30 Uhr: SpVgg Unterhaching – U13 -:-

Die Profis bestreiten am Sonntag entweder das Spiel um Platz 3 (14 Uhr) oder das Finale (16 Uhr) beim Wörthersee-Cup in Klagenfurt. Gegner ist entweder der Gastgeber Austria Klagenfurt oder der Grazer AK.

Kreative für Sechzig: Mehrere tausend Euro für den TSV 1860 e.V.

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Kreative für Sechzig Ambar TSV 1860 München

Dass der von Kunst rund um den Verein geprägte Abend in der Ambar ein voller Erfolg war, hatten wir Euch ja bereits berichtet. Nun ist dieser Erfolg auch monetär messbar: Laut TSV 1860 München e.V. hat die Veranstaltung “Kreative für Sechzig” mehrere tausend Euro für den Hauptverein erlöst.

Auch Reisinger und Steiner unterstützen die Aktion

Auf der vereinseigenen Homepage heißt es zur Veranstaltung in der Ambar:

Bei der Veranstaltung „Kreative für Sechzig“ gab es neben vielen Kunstwerken auch die Möglichkeit einzelne Ausstellungsstücke zu erwerben. So auch die beiden großen Leinwände (1,2 m x 1 m) „Wir sind der Verein“ und „Auf die Löwen, Prost!“ von Michael Wiethaus für jeweils 400 Euro. Der ehemalige Aufsichtsratsboss (2006-2011) und kurzzeitiger Vizepräsident der Löwen, Otto Steiner, kaufte kurzerhand vor Ort gleich beide Leinwände.

Der Erlös kommt vollständig dem Hauptverein zu Gute. Auch Präsident Robert Reisinger war begeistert von der Vernissage und unterstützte die Löwenkünstler sowie den Verein durch den Kauf mehrerer Werke. Insgesamt kamen so mehrere tausend Euro zusammen. Löwenstark!

Großartige Unterhaltung in der Ambar

Die Ausstellung präsentierte eine große Auswahl bekannter wie unveröffentlichter Kunstwerke und reichte von Gemälden, Fotografien, Holzschnittdrucken, Shirts bis hin zu Risographie-Prints.

Kurzweilig war auch die Unterhaltung am Löwen-Abend, der den Besuchern neben der Bewunderung der Kunstwerke auch die Gelegenheit bot, sich auszutauschen und neue Gesichter kennenzulernen: der Giesinger Bud Spencer Chor sorgte für gesellige Stimmung und gute Unterhaltung.

sechzger.de Talk Folge 82 nach TSV 1860 München – Rot-Weiß Essen

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Sechzger.de Talk 82

Mit dem 17.Saisonspiel, nämlich dem Unentschieden gegen Aufsteiger Rot-Weiß Essen, verabschiedet sich der TSV 1860 München in die lange Winterpause. Gleichzeitig wird vor allem in den Kommentarbereichen viel und ausgiebig über die Personalie Michael Köllner diskutiert. Auch im neuen sechzger.de Talk besprechen Jan, Thomas und Bernd die Thematik.

1:1 gegen Rot-Weiß Essen: TSV 1860 auf Platz 6

Es war eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Freiburg-Spiel, aber eben auch noch keine Kehrtwende. 1:1 hieß es nach etwas mehr als 90 Minuten im Grünwalder Stadion. Der TSV 1860 München hatte gegen Essen leichte Feldvorteile, war aber nahezu das komplette Spiel in der Offensive eher blass und agierte zu behäbig. Ein Elfmeter brachte dann spät doch noch den ersten Treffer nach 345 Minuten. Die Löwen standen schon kurz vor einem glücklichen Heimsieg, ehe Bastians in der Nachspielzeit zum Spielverderber mutierte. Die Stimmung danach auf den Tribünen und später am Grünspitz war daher durchaus durchwachsen.

Köllner bleibt im Amt

Die Gerüchte, die bereits vor Anpfiff immer größere Kreise zogen, bekamen dadurch neue Nahrung geliefert. Manch einer war sich sicher, dass am Dienstag die Entlassung von Köllner verkündet werden würde. Doch dem war mitnichten so: demonstrativ – und vor allem frühzeitig – wurde verkündet, dass der Trainer weitermachen darf. Das Startprogramm im Jahr 2023 hat es dabei in sich: auswärts in Mannheim und dann zuhause gegen Zwickau sowie Dresden. Trotz allem sprechen Jan, Bernd und Thomas noch einmal ausgiebig über die Personalie Köllner nach dem Unentschieden des TSV 1860 gegen Essen.

Talk geht nicht in die Winterpause

Ganz kurz vor Schluss gibt es dann noch eine wichtige Information für alle Fans und Zuhörer des sechzger.de Talks. Dieser geht mitnichten in die Winterpause, sondern soll – wenn möglich – im gewohnten Wochenrhythmus fortgesetzt werden. Der ein oder andere interessante Gast hat bereits zugesagt, sodass sich die Zuhörer bereits auf die nächsten Folgen freuen dürfen.

Der sechzger.de Talk 82 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Sechzig um sieben: Köllner bleibt

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Sechzig um Sieben mit den News rund um den TSV 1860 München zum Start in den Tag Löwen

Die Diskussionen um einen Verbleib von Michael Köllner beim TSV 1860 München laufen heiß im Löwenkosmos. Nun hat Präsident Reisinger klargestellt, dass Köllner bleibt.

Reisinger zur SZ: Köllner bleibt

Am Rande der Aufsichtsratssitzung am Dienstag Abend ließ Präsident Robert Reisinger gegenüber der SZ verlauten, dass Trainer Michael Köllner bei den Löwen bleibt. Der Trainer steht für mich nicht zur Disposition”, gab Reisinger bekannt. Damit möchte der Präsident den ausufernden Diskussionen um die Zukunft des Trainers an der Grünwalder Straße (die auch bei sechzger.de in diversen Kommentarbereichen stattfinden) ein Ende bereiten und für Ruhe im Umfeld sorgen. Mal schauen, ob er Erfolg hat…

Aktualisierter Winterfahrplan

Die Löwen haben gestern zwei weitere Testspiele für die enervierend lange WM-Pause bekannt gegeben:

  • Freitag, 16. Dezember 2022, 14 Uhr, TSV 1860 München – 1. FC Nürnberg am Trainingsgelände
  • Dienstag, 20. Dezember 2022, 13.30 Uhr, TSV 1860 München – SpVgg Bayreuth am Trainingsgelände

Das komplette Winterprogramm des TSV 1860 findet Ihr hier.

Die Ringer von 1860 im Fokus

Dass der TSV 1860 München mehr ist als Profifußball, weiß mittlerweile jeder. Den Skilöwen Linus Strasser kennen wahrscheinlich fast alle, auch die Boxer und die Volleyballer standen zuletzt oft im Fokus. Das kann man von den Ringern nicht behaupten. Deshalb hat Stefan Kranzberg Abteilungsleiterin Marion Werner interviewt. Herausgekommen ist die lesenswerte Vorstellung der Abteilung Ringen.

Sechzger.de Talk 82 geht gegen Mittag online

Trotz der Klarstellung von Robert Reisinger (s.o.) verbrachten Jan, Bernd und Thomas einen großen Teils des Talks mit einer Trainerdiskussion, die ja eigentlich obsolet ist… Außerdem werfen die drei natürlich einen Blick zurück auf das letzte relevante Profispiel des Jahres. Den sechzger.de Talk gibts auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen:

News aus der dritten Liga

Ingolstadt: Operationen für Franke und Schmidt

Beim Fusionsclub von der Donau unterzog sich Dominik Franke einer OP am Fuß. Er wird nach dem Jahreswechsel wieder zur Mannschaft stoßen. Etwa drei Monate wird Patrick Schmidt ausfallen. Der Stürmer musste einen athroskoischen Eingriff über sich ergehen lassen.

Dresden im Viertelfinale des Sachsenpokals

Die Dynamos schlugen Oberligist VFC Plauen ungefährdet mit 7:3. Ahmet Arslan zeigte sich in besonderer Torlaune und trug sich vier Mal in die Torschützenliste ein.

Bekanntgabe des neuen Trainers in Saarbrücken?

Die Hängepartie um den neuen Trainer beim FCS könnte heute ein Ende finden. Nachdem in letzter Sekunde ein heiß gehandelter Kandidat absagte, musste Rüdiger Ziehl länger als geplant an der Seitenlinie stehen. Und das mit großem Erfolg, er fuhr 16 von 18 Punkten ein. So wird heute wohl verkündet werden, dass Ziehl das Traineramt dauerhaft übernimmt. Lediglich um Heiko Vogel gibt es noch Gerüchte als möglichen Nachfolger.

Wer es denn schlussendlich wird, erfahrt Ihr natürlich bei uns. Und auch in der WM-Pause alles Wichtige rund um unsere Löwen und die dritte Liga!

TSV 1860 vor Weihnachten gegen Nürnberg und Bayreuth

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TSV 1860 München Trainingsgelände Ismaik
Das Trainingsgelände des TSV 1860 an der Grünwalder Straße

Update beim Winterfahrplan der Löwen! Noch vor Weihnachten testet der TSV 1860 München gegen den Club aus Nürnberg sowie Ligakonkurrent SpVgg Bayreuth, gegen den man vor wenigen Wochen mit 0:1 verloren hatte.

TSV 1860 gegen Nürnberg und Bayreuth

Hier der aktualisierte Winterfahrplan der Löwen:

Samstag, 19. November 2022, 16 Uhr, TSV 1860 München – Hertha BSC Berlin, Wörthersee-Cup Klagenfurt, Halbfinale.

Sonntag, 20. November 2022, 14 oder 16 Uhr, TSV 1860 München – Klagenfurt od. Graz, Wörthersee-Cup Klagenfurt, Spiel um Platz 3 oder Finale.

Montag, 21. November 2022, 11 Uhr, letztes Training der Profi-Mannschaft vor dem Urlaub.

Samstag, 3. Dezember 2022, Start individuelles Heimtraining der Profi-Mannschaft.

Sonntag, 11. Dezember 2022, Besuche der Profi-Mannschaft bei Weihnachtsfeiern der Fanclubs.

Montag, 12. Dezember 2022, 11 Uhr, Trainingsauftakt an der Grünwalder Straße 114.

Freitag, 16. Dezember 2022, 14 Uhr, TSV 1860 München – 1. FC Nürnberg, Trainingsgelände TSV 1860.

Samstag, 17. Dezember 2022, 15 Uhr, TSG Hoffenheim – TSV 1860 München, Dietmar-Hopp-Stadion.

Dienstag, 20. Dezember 2022, 13.30 Uhr, TSV 1860 München – SpVgg Bayreuth, Trainingsgelände TSV 1860.

Freitag, 23. Dezember 2022 – Montag, 26. Dezember 2022, Weihnachtspause.

Dienstag, 27. Dezember 2022, Trainingsauftakt nach Weihnachten mit Leistungstests.

Dienstag, 3. Januar 2023, Abflug ins Trainingslager nach Belek / Türkei.

Dienstag, 10. Januar 2023, Rückkehr aus dem Trainingslager.

Mittwoch, 11. Januar 2023, 11 Uhr, Beginn der Vorbereitung auf das Spiel bei Waldhof Mannheim.

TSV 1860 München e.V.: Vorstellung Abteilung Ringen

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TSV 1860 Abteilung Ringen

Die 1913 gegründete Abteilung Ringen des TSV 1860 München e.V. gehört zu den Ältesten noch bestehenden Sparten des Vereins. In den letzten Jahrzehnten erlebte die Abteilung jedoch einen schwerwiegenden Umbruch. Die Folge: Lange Zeit übten keine Mitglieder der Abteilung mehr den Ringsport aktiv aus und der Trainingsbetrieb musste eingestellt werden. Seit 2012 gibt es wieder Aktive und Abteilungsleiterin Marion Werner ist voller Tatendrang.

Die Abteilung Ringen des TSV 1860 München e.V.

Im Interview mit sechzger.de weist sie jedoch darauf hin, dass derzeit nur noch Jungs und Männer trainieren. Mädchen/Frauen können momentan nicht aufgenommen werden, da nur noch männliche Trainer und Trainingspartner vorhanden sind. Folglich gibt es – wie erwähnt – aktuell ausschließlich männliche Trainingsteilnehmer. Dabei ist es aber völlig unerheblich, ob es bereits Vorerfahrungen gibt, ob sportlich oder nicht, etc. – alle können mitmachen.

sechzger.de: Wo findet das Training und die Kämpfe statt?

Marion Werner: Wir trainieren in der Auenstraße 19 in München. Das Training findet in der Kleinsporthalle statt, Wettkämpfe in der Dreifachturnhalle. Schnuppertraining für Kinder geht dienstags und freitags jeweils von 17:30 – 19:00 Uhr, für Männer dann jeweils direkt im Anschluss ab 19:00 Uhr.

Derzeit kein Ligabetrieb bei den Löwen

sechzger.de: In welcher Liga ist die 1. Mannschaft aktiv?

Marion Werner: Aktuell nehmen wir nicht am Ligabetrieb teil, was zum Einen eine Folge der Corona-Pandemie ist, zum Anderen aber auch an den irrsinnigen Regelungen liegt. Ab dem nächsten Jahr ist wieder eine Teilnahme mit einer Männermannschaft an der Gruppenoberliga geplant. Männer, Jugend und Kinder nehmen an Einzelwettkämpfen, sowie Meisterschaften statt.

sechzger.de: Wie viele Erwachsene und Jugendlich sind derzeit aktiv?

Marion Werner: Die Trainingsgruppe der Jugend/Erwachsenen ist gut besucht, die Halle schränkt uns allerdings ein. Die Trainingsgruppe der Kinder ist seit der Corona-Pandemie stark reduziert, da viele Eltern ein Problem mit Vollkontakt-Sport hatten und die Regelungen in diesem Bereich sehr einschränkend waren. Geblieben ist eine bunt gemischte Handvoll Kinder.

Ringen Tsv 1860
Neben dem sportlichen Aspekt sind uns auch die Gemeinschaft und der Zusammenhalt außerhalb der Turnhalle sehr wichtig. Gemeinsame Aktivitäten und Ausflüge gehören genauso dazu, wie die Teilnahme am Training und an Wettkämpfen.

Kein eigenes Abteilungswappen bei den Ringern

sechzger.de: Was ganz anderes: Einige Abteilungen innerhalb des TSV 1860 München e.V. haben ja ein eigenes Wappen (z.B. die Wassersportler). Wie sieht es diesbezüglich bei den Ringern aus?

Marion Werner: Wir haben leider kein eigenes Wappen.

sechzger.de: Kamen aus den eigenen Reihen mal Aktive, die überregional erfolgreich waren/wurden?

Marion Werner: Aus unseren Reihen kam ein Sportler, der während der Zeit in unserer Ringerabteilung mehrfach Griechischer Meister wurde.

sechzger.de: Welche Vereine sind die größten “Rivalen”?

Marion Werner: Alle! 🙂

Wir wünschen den Ringern für die Zukunft alles Gute und hoffen, dass sich in Zukunft noch mehr Kinder und Jugendliche für diesen Sport begeistern!

Titelbild: TSV 1860 München e.V.
Bild: Pixabay (ID 12019)

TSV 1860 – RWE (1:1) die Taktiktafel nach dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich Willkommen zur letzten Taktiktafel-Analyse des Jahres 2022 nach dem 1:1 gegen Rot Weiß Essen. RWE lieferte dem TSV 1860 den erwarteten heißen Tanz. Danach war die Ernüchterung groß. Zuhause nur Unentschieden gegen einen Aufsteiger. Ausgerechnet in einer Phase, wo es wichtig gewesen wäre, ein Erfolgserlebnis mit in die lange kommerzveranstaltungsbedingte Pause zu nehmen. Aber wie in anderen Spielen scheiterten die Löwen wieder einmal an der eigenen Ungenauigkeit vor dem gegnerischen Tor.

TSV 1860 München – RWE. Montag Abend, Flutlicht, voll besetzter Auswärtsblock. Stimmung, um die wir von vielen höherklassigen Vereinen beneidet werden. Genau das was man sich für ein letztes Spiel vor so einer Pause wünscht. Einzig das Ergebnis stimmte aus Sicht des TSV 1860 nicht so ganz.

4-2-3-1 war das System in dem sowohl der TSV 1860 München als auch RWE begannen. Bei den Sechzgern war Rieder als tiefer Sechser unterwegs und Wörl schlüpfte in die Rolle des Box-to-Box-Spielers.

Die Sechzger begannen mit hoher Pressinglinie. Die Essener legten diese eher tief bis mittel an. Ebenso verhielt es sich mit den Defensivlinien der beiden Mannschaften. Sechzig erwartete mittel bis hoch stehend die Angriffe des Gegners. Essen hatte zunächst den Plan tiefer und damit kompakter und sicher zu stehen.

Beide Konzepte gegen den Ball funktionierten wunderbar. Aus dem Spiel heraus ergaben sich für beide Teams kaum Gelegenheiten, erfolgreich den Abschluss zu suchen.

Die Löwen wie auch die Essener hatten nach vorne den Plan, im letzten Drittel des Gegners mit drei Spielern in der vordersten Reihe Gefahr für das gegnerische Tor zu erzeugen. Insgesamt gelang das den Sechzgern zwar besser, fehlendes Zielwasser verhinderte jedoch immer wieder eine Führung für die Hausherren. Die Essener hatten generell Probleme ihre Positionsangriffe durchzubringen. So waren auch bei den Jungs von der Ruhr echte Torchancen Mangelware.

Bevor wir zur Analyse schreiten, hier wie immer zunächst die wichtigsten statistischen Werte der Partie.

Die wichtigsten statistischen Werte

  • Ballbesitz TSV 1860 54% – RWE 46%
  • Passgenauigkeit TSV 1860 72% – RWE 73%
  • Defensive Zweikampfquote TSV 1860 68% – RWE 62%
  • Schüsse/auf’s Tor TSV 1860 15/2 – RWE 8/2
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) TSV 1860 6,2 – RWE 8,7

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz

Mit 54:46 Prozent war der Ballbesitz relativ ausgeglichen. Der TSV 1860 München schaffte es im Gegensatz zu RWE zwar deutlich öfter (+21%) seine Angriffe bis in die Spielfeldhälfte der Rot-Weißen durchzubringen und auch fast doppelt so häufig das Spielgerät in den gegnerischen Strafraum zu bringen, geringes Spieltempo und Ungenauigkeiten seitens der Sechzger einerseits und eine kompakt stehende Defensive im Zentrum der Ruhrpottkicker andererseits, verhinderten jedoch, dass die Löwen sich klare Chancen hätten erarbeiten können.

Keine Mannschaft verzögerte das Spiel, beide versuchten bei Ballbesitz nach vorne zu spielen. Insgesamt gelang das dem TSV 1860 deutlich besser als RWE. Die Statistik der bis ins letzte Drittel zuende gespielten Positionsangriffe zeigt hier ein Plus von 52,5% für Sechzig gegenüber Essen. Diese 52,5% entsprechen in diesem Fall 21 Ballbesitzphasen mehr, die die Sechzger ins gegnerische letzte Drittel brachten. Aber spätestens dort begannen dann die Probleme. Vor allem bei der Genauigkeit der Zuspiele und beim Abschluss war es im letzten Drittel für Sechzig ein gebrauchter Abend.

Passgenauigkeit

Mit knapp über 72%, einmal auf und einmal abgerundet, haben sich hier beide Mannschaften nicht wirklich mit Ruhm bekleckert. Wobei man aber nach Analyse aller Daten und nochmaliger Betrachtung der Partie auch sagen muss, dass – in Abhängigkeit vom Ballbesitz – Essen hier deutlich genauer gespielt hat. Drehen wir diese Statistik um und nehmen wir nur die Summe der nicht angekommenen Pässe als Grundlage zur Bemessung, haben wir bei Essen 84 Fehlpässe zu verzeichnen. Für die Löwen stehen 108 Fehlpässe zu Buche.

Noch eklatanter wird das, wenn wir uns nur die Vorwärtspässe der beiden Teams ansehen: Hier lag das Verhältnis der nicht angekommenen Pässe bei 46:61 zugunsten der Gäste.

Im Endeffekt haben die Sechzger nur in zwei Passstatistiken – von insgesamt acht – genauer gespielt, als Essen. Das waren zum einen Rückpässe – wobei hier alle Pässe die in irgendeiner Weise nach hinten gespielt wurden gezählt werden, also auch wenn ein Stürmer im Strafraum beispielsweise den Ball auf einen etwas weiter hinten postierten Mitspieler ablegt – und zum anderen sogenannte progressive Pässe. Progressive Pässe gehören natürlich mit in die Gruppe der Vorwärtspässe, in der die Sechzger zwar insgesamt schlechter abschneiden als Essen, bilden aber aufgrund des hohen Raumgewinns eine eigene Unterkategorie.

Am deutlichsten fällt die Passschwäche der Löwen ins Auge, wenn man sich die Erfolgsquote bei Passversuchen durch die Abwehrkette des Gegners ansieht. Ein einziger kam hier – bei sieben Versuchen – an. Essen verzeichnet hier bei sechs Versuchen viermal erfolgreiche, also angekommene Pässe.

Defensive Zweikampfquote

Der relative Wert, 68% gewonnene defensiv Zweikämpfe für den TSV 1860 gegenüber 62% Erfolgsquote bei RWE schaut zunächst einmal gut aus.

Sehen wir uns die reellen Zahlen an, fällt jedoch auf, dass man trotz in etwa ausgeglichenem Ballbesitz, mit 66 Zweikämpfen gegen den Ball insgesamt 30% weniger defensive Zweikämpfe führte, als der Gegner. 45 Balleroberungen aus diesen Zweikämpfen gegenüber 59 bei Essen sind am Ende des Tages 25% weniger Balleroberungen für die Löwen aus defensiven Zweikämpfen.

Hier hinkt die Statistik deutlich wenn man sich nur auf die relativen Prozentwerte verlässst.

Allerdings ist es auch so, dass, wie so oft, viele der nicht gewonnenen Zweikämpfe im Nachgang trotzdem zu einer Balleroberung für das verteidigende Team führten.

In dieser Statistik kann man also keiner der beiden Mannschaften den Vorwurf machen, nicht gut oder konsequent gewesen zu sein.

Schüsse/aufs Tor

Nun kommen wir zur größten Problematik. Dieses Thema verfolgt uns seit mehreren Spielen. Schussgelegenheiten und Genauigkeit.

Dreizehnmal schlossen die Löwen ab, um im besten Fall ein Tor zu erzielen. Einer diese Abschlüsse war der Elfmeter. Nehmen wir diesen aus der Rechnung, verzeichnen die Sechzger genau einen Schuss aufs Tor aus dem Spiel heraus. Das war Lakenmachers Kopfball in der 46. Minute. Verlaats Schuss nach einer Ecke in der 60. Minute, ebenfalls aus vielversprechender Position, allerdings mit dem schwächeren linken Fuß, zentral vor dem Tor, konnte durch einen Essener Verteidiger geblockt werden und geht daher nicht als Schuss aufs Tor in die Statistik ein.

Vier weitere Schüsse, von denen einer geblockt wurde, konnten die Sechzger insgesamt in der Box der Essener für sich verbuchen. All diese Schüsse kamen aus zentraler oder halbzentraler Position vor dem gegnerischen Kasten. Am vielversprechendsten war Wörls Chance in 22. Minute, als er frei vorm Tor aus fünf Metern die Kugel neben das Gehäuse setzte.

Alles in Allem ist eine Schussgenauigkeit von 13,3% zu wenig, vor allem dann wenn einer dieser Schüsse ein Strafstoß ist, der im Normalfall immer aufs Tor geht. Nehmen wir den Elfer aus der Statistik, liegt die Schussgenauigkeit der Sechzger in diesem Spiel bei mageren 7,14%.

RWE konnte bei acht Schüssen – davon ein gefährlicher Freistoß der am Pfosten landete – dreimal so abschließen, dass Hiller eingreifen musste. Zweimal gelang ihm das. Beim dritten Schuss der Essener auf sein Tor – Bastians Kopfball nach einem Freistoß in der Nachspielzeit – war er machtlos.

Dieser Kopfball war einer von vier Abschlüssen, die Essen im Strafraum der Sechzger absetzen konnte.

Die Schussgenauigkeit der Essener liegt somit bei 25%. Auch nicht das Gelbe vom Ei, aber nichtsdestotrotz um rund 18% höher als die der Sechzger.

PPDA

Die Pressingintensität der Teams liegt für beide in einem guten Bereich. Dafür, das Essen nicht so hoch gepresst hat, haben sie mit knapp neun zugelassenen Pässen pro Defensivaktion im Schnitt in den pressingrelevanten Zonen in Puncto Pressingintensität einen guten Wert erzielt. Wie allerdings vor dem Spiel schon so erwartet, erfolgten die meisten Balleroberungen der Essener im Mittelfeld und im letzten Drittel der eigenen Spielfeldhälfte. Das Anlaufen der Essener war also wie erwartet eher dazu gedacht Fehlpässe in die Pressingfallen zu provozieren, als das Spielgerät direkt zu erobern.

Die Spieler des TSV 1860 hatten gegen RWE die höchste Intensität beim Anlaufen bisher bei einem Heimspiel in dieser Saison. Die Pressingintensität blieb beim TSV über fast die gesamte Spielzeit auf hohem Niveau. Erst nach dem Führungstreffer veränderte sich dieser Wert bis zum Ende der Partie auf sage und schreibe 26.0 für die letzte Viertelstunde plus Nachspielzeit, in der Essen dann aufgrund des Rückstands noch einmal einen Gang hochschaltete und die Löwen in der Defensive eher tief standen und ihrerseits auf Umschaltmöglichkeiten und Konter lauerten.

In der ersten Halbzeit und über weite Strecken der zweiten Halbzeit hielten die Sechzger diesen Wert also auf gutem und sehr hohem Niveau. Zur Erinnerung: je niedriger der PPDA Wert desto besser ist dieser. Wenn wir es für die letzte viertel Stunde des Spiels mit einer PPDA von 26 zu tun haben liegt das Niveau zuvor bei etwa 4,5.

Die Tore

Über die Tore an sich braucht man nicht viele Worte verlieren. Vrenezi feuerte einen – durch Lex herausgeholten und wohl berechtigten – Elfmeter unhaltbar halbhoch links neben den Pfosten ins von Golz gehütete Tor zur Führung. Bastians verwandelte einen Kopfball nach einem Freistoß aus der Tiefe zum Ausgleich in der Nachspielzeit.

Das fiel auf…

Bereits vor der Partie, als die Aufstellung bekanntgegeben wurde, wunderte sich der ein oder andere, warum sowohl Boyamba als auch Kobylanski auf der Tribüne Platz nehmen mussten. Eine wirklich schlüssige Erklärung für diese Entscheidung war dem Trainer auch in der Pressekonferenz nach dem Spiel nicht zu entlocken. Bei Kobylanski verstehe ich diese Entscheidung. Zu pomadig war sein Spiel in den bisherigen Partien. Bei Boyamba hingegen, der immer bemüht ist und sowohl bei eigenem Ballbesitz, als auch gegen den Ball immer viel Einsatz zeigt, hab ich mich über die Entscheidung, ihn auf die Tribüne zu verbannen, gewundert.

Vrenezi – als ständiger Aktivposten – gelang viel. Kein anderer Offensivspieler hüben wie drüben hatte eine auch nur annähernd so hohe Erfolgsquote bei eigenen Offensivaktionen. Auf der anderen Seite muss man sagen, so gut er auch spielt, er verzettelt sich dabei zu oft und kommt dadurch in ausweglose Situationen. Tempo heraus nehmen um den Ball wieder zurück zu passen und dann von neuem aufzubauen war dann des öfteren das Resultat des Ganzen.

Morgalla gewinnt 100% seiner Zweikämpfe. Leider führt er den entscheidenden gar nicht, als er Bastians vor dem Gegentreffer in seinem Rücken entkommen lässt.

Fazit

Ein so schlechtes Spiel, wie es für viele nach dem ersten Eindruck aussah, war es definitiv nicht. Ich denke bei vielen wiegt die Enttäuschung über eine vergeigte Führung so schwer, dass man gleich alles in Frage stellt. In Summe und im Vergleich mit anderen Spielen der letzten Zeit war der Auftritt solide und akzeptabel.

Zu bemängeln gibt es nämlich – abgesehen von der Performance im gegnerischen Strafraum und der Unkonzentriertheit vor dem Gegentreffer – nicht viel. Unter anderem allerdings die Passgenauigkeit im letzten Drittel und im Strafraum des Gegners.

Dass bei 34 in die Box gespielten Bällen und achtzehn Ballkontakten der Sechzger dort, abgesehen vom Strafstoß, nur ein weiterer Ball so auf Tor geht, dass der Keeper des Gegners Arbeit bekommt und insgesamt nur fünf Schüsse aus dem Spiel heraus oder nach strafraumnahen Standards in der Box abgefeuert werden konnten, ist deutlich zu wenig.

Seit der Partie gegen Duisburg konnten die Löwen im Schnitt nur jedes dritte Spiel derart gestalten, dass aus den herausgespielten Torchancen auch genügend Tore fielen um einen Sieg davon zu tragen. Laut der xG (expected Goals) Statistik sollten die Sechzger seither fünfzehn Tore erzielt haben. Zwölf Treffer stehen aber nur zu Buche.

In zwei dieser Spiele – gegen Osnabrück und Wiesbaden – übertraf die Trefferausbeute die statistische Erwartung. Gegen Aue (mit drei Treffern bei 2,67 xG) und Ingolstadt (xG 0.93 bei einem Tor) hat es gepasst. In den weiteren Spielen seither lag die Torausbeute teilweise deutlich unter dem xG Wert.

Wie geht’s weiter?

Hoffen wir darauf, dass der Trainer, dem gestern von Präsident Robert Reisinger das Vertrauen ausgesprochen wurde, im neuen Jahr zusammen mit der Mannschaft das Ruder herumreißen kann und der TSV 1860 München in den 21 verbleibenden Spielen wieder auf Aufstiegskurs kommt – und dann auch auf diesem Kurs bleibt.

Kolportierte Gerüchte, nach denen Trainer Köllner schon vor dem Spiel, egal wie das Ergebnis ausgesehen hätte, Geschichte gewesen wäre, können also klar ins Reich der Fabel verwiesen werden.

In der nun anstehenden Pause wird es wichtig, die Probleme auszumerzen. Der Fokus in der Vorbereitung auf die restliche Saison muss auf Passgenauigkeit im letzen Drittel unter Druck, das Freispielen aus Pressingsituationen, der Dynamik in der Spielhälfte des Gegners und vor allem der Schussgenauigkeit, liegen.

Datenquelle: Wyscout

Reisinger in der SZ: “Köllner bleibt”

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TSV 1860 Präsident Robert Reisinger 50+1 Stadt München
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Letztes Spiel für Köllner gegen RWE?

Rund um das letzte Heimspiel des Jahres 2022 gegen Rot-Weiss Essen kursierte das Gerücht, Michael Köllners Tage beim TSV 1860 seien gezählt und er werde – ganz unabhängig vom Ausgang der Partie gegen den Aufsteiger aus dem Ruhrpott – nach dem Spiel entlassen. Eigentlich unvorstellbar: Hätten die Löwen auch in der Nachspielzeit die Konzentration hoch gehalten und sich nicht das bittere 1:1 eingefangen, dann hätten sie in den kommenden zwei Monaten vom Relegationsplatz drei aus – und nur einen Punkt hinter dem 1. FC Saarbrücken liegend – dem Jahr 2023 entgegengeblickt, in dem ja die Rückkehr in die 2. Bundesliga nach sechs Jahren Abwesenheit realisiert werden soll. Eine durchaus als dürftig zu bezeichnende Leistung gegen einen bieder auftretenden Gast hätte fast für einen versöhnlichen Jahresabschluss gereicht. Hätten und fast – die entscheidenen Vokalbeln in den zwei vorangegangenen Sätzen.

Magere sportliche Bilanz im Spätherbst

Es kam anders. Der TSV 1860 ist im Jahresfinale – nach einem fulminanten Saisonstart – viermal in Serie ohne dreifachen Punktgewinn geblieben, wartet seit nunmehr 370 Minuten auf ein Tor aus dem Spiel heraus (der Elfmeter gegen Essen war verdient und clever erworben, kann aber eben nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Löwen für ein Spitzenteam viel zu wenige Torchancen kreieren). In der Tabelle steht man auf Platz 6. Nicht gerade ein Empfehlungsschreiben für die garantierte weitere Zusammenarbeit mit einem Coach, der im Sommer mit Ultimaten an die sportliche Führung seinen Wunschkader zusammengestellt bekam, daraufhin vollmundig den Aufstieg versprach – und dies auch zuletzt mehrfach wiederholte.

Aufsichtsrat spricht angeblich nicht über Köllner

Am Dienstag Abend tagte an der Grünwalder Straße 114 der Aufsichtsrat mit Vertretern des e.V. und der Investorenseite. Turnusmäßig. Dass in dieser Sitzung auch über die Personalie Michael Köllner diskutiert werden würde, wäre keine ganz große Überraschung gewesen. War aber offensichtlich nicht der Fall. Die Süddeutsche Zeitung zitiert in ihrem Artikel, in dem sie 1860 in der Überschrift – recht passend – als “Quatsch-Comedy-Klub” bezeichnet, Präsident Robert Reisinger, der auf SZ-Nachfrage sagte: “Der Trainer steht für mich nicht zur Disposition.”
Kritik an Köllners Auftreten in der LÖWENRUNDE vor dem Spiel gegen RWE äußerte der Oberlöwe aber dennoch. Der Trainer hatte eine angeblich nicht erfolgte Einladung zu einer Benefizveranstaltung des Vereins Unternehmer für Sechzig e.V. beklagt und dies dann – ganz allgemein – als “Blaupause” für das “was im Moment im Verein” passiere, bezeichnet. Von “Insiderinformationen”, die an “die Presse durchgesteckt würden” sprach Köllner. Für den geäußerten Vorwurf des Oberpfälzers an die umtriebigen Unternehmer für Sechzig entschuldigte sich Reisinger im Namen des TSV 1860. Dass derlei kleine Scharmützel bei 1860 seit Jahrzehnten zum ganz normalen Vereinsleben dazu gehören, irritiert keinen Fan. Sowas ist in Giesing auch kein Anlass, die berufliche Zukunft eines Übungsleiters in Frage zu stellen. Die sportliche Bilanz der letzten Wochen allerdings eigentlich schon. Und insofern stellen in den diversen Internetforen die User weiterhin in Frage, ob Michael Köllner beim nur vier Punkte hinter den Löwen liegenden ambitionierten SV Waldhof Mitte Januar wirklich noch an der Seitenlinie stehen wird.

Die 3. Liga macht nun erstmal einen langen Winterschlaf. Bei 1860 hingegen bleibt es spannend – und die Fans bleiben hellwach.

Fotogalerie zur Partie TSV 1860 – Rot-Weiss Essen

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TSV 1860 München RWE Rot Weiss Essen Fotogalerie

Zum Jahresabschluss mussten sich die Löwen am Montag Abend mit einem 1:1 gegen die Gäste von der Hafenstraße zufrieden geben. Trotzdem war es ein Erlebnis, an das man sich noch lange zurückerinnern wird. Wir präsentieren Euch in unserer Fotogalerie die schönsten Impressionen vom Spiel der TSV 1860 München gegen Rot-Weiss Essen im Grünwalder Stadion.

Fotogalerie zur Partie TSV 1860 – Rot-Weiss Essen

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Und nicht vergessen: Auch zwei Videos vom Montag sind bereits online und fangen die Stimmung bestens ein!