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Sechzig um Sieben: Tickets für Türkgücü-TSV 1860 erhältlich

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Sechzig um Sieben mit den News rund um den TSV 1860 München zum Start in den Tag Löwen

Neben zahlreichen Nachrichten von der Konkurrenz aus der 3.Liga gibt es zum Start in den Dienstag Ticket-Infos zur Partie Türkgücü – TSV 1860 München, die heute in einer Woche stattfindet.

Türkgücü startet Ticketverkauf für Spiel gegen den TSV 1860 München

Kurz nach dem Heimspiel gegen den MSV Duisburg sind die Löwen offiziell zu Gast im Sechzgerstadion. Türkgücü hat im Achtelfinale des Toto-Pokals Heimrecht und empfängt den TSV 1860 München. Seit gestern sind für das Spiel Tickets erhältlich.

Taktiktafel nach dem Unentschieden in Köln

1:1 hieß es am Ende im Sportpark Höhenberg. Die gesamten 90 Minuten hat sich Bernd Winninger natürlich noch einmal zu Gemüte geführt und analysiert gewohnt kompetent, wie dieses Ergebnis einzuordnen ist.

Fotogalerie Viktoria Köln – TSV 1860

Abschließend zu der Partie in Köln gibt es von sechzger.de noch eine Fotogalerie mit zahlreichen Eindrücken aus Köln.

News aus der 3.Liga

Schweinsteiger wird Trainer in Osnabrück

Der VfL Osnabrück hat einen neuen Trainer. Tobias Schweinsteiger ist ab sofort der Mann an der Seitenlinie bei den Lila-Weißen. Bereits am heutigen Dienstag wird er die erste Einheit in Osnabrück leiten.

Gogia zurück zu Dynamo Dresden

Dynamo Dresden arbeitet weiter daran, den Kader auf den letzten Metern noch zu verbessern. Vom FC Zürich kommt Akaki Gogia, der schon einmal die Fußballschuhe für die SGD geschnürt hat. Für eine Million Euro wechselte er nach der Saison 17/18 zu Union Berlin. Die letzte Saison verbrachte er in der Schweiz. Da sein Vertrag dort noch lief, hat Dynamo wohl eine Ablöse für den 30-Jährigen bezahlt.

Götze per Leihe nach Essen

Der RWE reagiert ebenfalls noch einmal auf dem Transfermarkt und hat Felix Götze leihweise vom FC Augsburg verpflichtet. Der 24-Jährige freut sich, wieder in seiner Heimat zu spielen und könnte bereits am Freitag im Duell mit Erzgebirge Aue zum Einsatz kommen. Sollte Essen den Klassenerhalt schaffen, wird der 24-Jährige automatisch fest verpflichtet.

Verzichten muss RWE in den folgenden Wochen dafür auf die Dienste von Thomas Eisfeld. Er hat in der Partie gegen Bayreuth einen Innenbandriss erlitten und fällt mehrere Wochen aus.

Stadionausbau in Verl erhält grünes Licht

Die Fans des TSV 1860 München mussten vor kurzem noch einmal vorlieb nehmen mit einem Spiel in Paderborn. Dass sich daran in Zukunft etwas ändert, rückt nun in greifbare Nähe. Die diversen Umbaumaßnahmen am Sportpark in Verl können voraussichtlich schon im Oktober beginnen. Die Fertigstellung und folglich die Rückkehr des SC Verl ist für Anfang März geplant.

Der 6.Spieltag

Zum Abschluss des aktuellen Spieltags empfing der MSV Duisburg den Aufsteiger VfB Oldenburg. Mit einem Sieg wären die Zebras auf Platz 3 gesprungen – doch dazu hat es nicht gereicht.

Liga 3 am Montag: VfB Oldenburg punktet beim MSV Duisburg

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Msv Duisburg Vfb Oldenburg

Mit einem Sieg hätte der MSV Duisburg auf Rang 3 springen können, stattdessen musste sich der nächste Löwen-Gegner mit einem Remis gegen den VfB Oldenburg zufrieden geben.

Krasniqi schockt die Zebras

Der Aufsteiger versteckte sich keineswegs im Wedaustadion, sondern spielte von Beginn an munter mit. Der MSV Duisburg, bisher eine der positiven Überraschungen der Saison, tat sich schwer mit dem VfB Oldenburg und kam erst kurz vor der Pause zu zwei dicken Chancen.

Nach dem Seitenwechsel dann jedoch die kalte Dusche für die Zebras: Krasniqi traf in der 46. Minute zum 0:1 für die Gäste! Badjie hatte zehn Minuten später gar den zweiten Treffer des VfB auf dem Fuß, zögerte aber zu lange und scheiterte an Keeeper Müller.

MSV Duisburg mit Remis gegen Oldenburg

Der MSV blieb also im Spiel und kam durch Neuzugang Benjamin Girth sogar noch zum Ausgleich. Frey legte für den Stürmer ab, der ließ sich nicht zweimal bitten und netzte zum 1:1 ein (72.). In der Folge drückten die Zebras auf den Siegtreffer, die Gäste sicherten sich mit Glück und Geschick den Auswärtspunkt.

Toto-Pokal: Türkgücü startet Ticketverkauf für Spiel gegen 1860

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grünwalder stadion mit flutlicht blick von der tegernseer landstraße in richtung stehhalle

Nachdem bereits bekannt wurde, dass das Toto-Pokal Achtelfinale zwischen dem TSV 1860 München und Türkgücü im Grünwalder Stadion ausgetragen wird, sind ab sofort Tickets für die Partie erhältlich.

Westkurve und Stehhalle für den TSV 1860, Block P und Haupttribüne für Türkgücü

Ab sofort können sich die Löwenfans mit Karten für die Toto-Pokal Partie zwischen Türkgücü und dem TSV 1860 München versorgen. Für die Löwenfans ändert sich dabei im Vergleich zu einem regulären Heimspiel fast nichts. Offiziell stehen den Fans des TSV 1860 die Westkurve sowie die Stehhalle zu. Türkgücü hingegen beansprucht Block P (also den regulären Gästeblock) und die Haupttribüne für sich. Im Ticketshop sind die jeweiligen Blöcke entsprechend blau oder rot eingefärbt.

Anstoß zur Partie ist am Dienstag, den 06.September ab 18:60 Uhr. Hier können die Tickets gekauft werden. Für die Westkurve werden 12€ aufgerufen, für die Stehhalle werden 20€ fällig.

Türkgücü empfängt TSV 1860 im Grünwalder Stadion

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Grünwalder Stadion TSV 1860

Ganz ohne architektonischen Augenorgasmus müssen die Löwenfans das Achtelfinale des Toto Pokals überstehen. Laut BFV empfängt Türkgücü München den TSV 1860 nämlich im Grünwalder Stadion und nicht – wie letzte Saison in der Liga – im Olympiastadion.

Türkgücü empfängt TSV 1860 im Grünwalder Stadion

Wie der Homepage des Bayerischen Fußballverbandes zu entnehmen ist, findet die Partie am 06.09. um 18.60 Uhr auf Giesings Höhen statt. Zum Ticketverkauf liegen bislang noch keine Informationen vor. Sollte sich dies ändern, werden wir Euch natürlich direkt informieren.

Bild: CR Fotos

Tobias Schweinsteiger neuer Trainer des VfL Osnabrück

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VfL Osnabrück

Der VfL Osnabrück hat mit Tobias Schweinsteiger einen neuen Cheftrainer verpflichtet. Der ehemalige Spieler der SpVgg Unterhaching und des FC Bayern II ist ab sofort verantwortlich an der Seitenlinie der Lila-Weißen. Der 40-Jährige kommt vom 1. FC Nürnberg in die Hasestadt, leitet am morgigen Dienstag die erste Übungseinheit an der Illoshöhe und wird im Anschluss bei der Pressekonferenz offiziell vorgestellt.

Tobias Schweinsteiger neuer Trainer des VfL Osnabrück

Amir Shapourzadeh, der in seiner Funktion als Sportdirektor die Suche nach einem Nachfolger für den nach Bielefeld gewechselten Daniel Scherning geleitet hat, zeigt sich zufrieden mit der Lösung.

“Wir freuen uns sehr, dass wir Tobias Schweinsteiger von einem Engagement beim VfL überzeugen konnten und haben mit ihm einen ambitionierten Cheftrainer verpflichtet, der über eine Menge Erfahrung aus verschiedenen Positionen in unterschiedlichen Vereinen verfügt.”

Der VfL Osnabrück muss am kommenden Samstag bei Aufsteiger VfB Oldenburg antreten.

Viktoria Köln – TSV 1860 (1:1) in der Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafelanalyse des Auswärtsspiels unseres TSV 1860 München beim FC Viktoria Köln. Die Höhenberger um Kapitän Risse wurden von Trainer Janßen im erwarteten 4-2-3-1 auf den Platz geschickt. Wie gewohnt traten Michael Köllners Löwen die Partie im flexibel angelegten 4-1-4-1 an.

Viktoria Köln – TSV 1860 München: Am Ende steht ein gerechtes Unentschieden, sagen die einen, ein glückliches die anderen. Was war es denn nun wirklich, wenn man Zahlen und Spielverlauf auf einen Nenner bringt?

Mein erster Eindruck im Stadion direkt nach und auch schon während des Spiels war der des glücklichen, aber verdienten Unentschieden. Nachdem Köln sich auf das Spiel der Löwen eingestellt hatte, schien der FC Viktoria zunächst ein wenig dominanter und kreativer. Manchmal täuscht so ein erster Eindruck allerdings und relativiert sich in der Nachbetrachtung.

Die Viktoria begann gegen den Ball hoch pressend mit mittig angelegter Defensivlinie. Mit Sontheimer und Saghiri standen zwei zentrale Mittelfeldspieler auf der Doppelsechs, die sich gegenseitig in der Box to Box Rolle abwechselten. Dabei ging Sontheimer weitaus häufiger mit nach vorne als sein Nebenmann.

Bei eigenem Ballbesitz verschob die Viktoria das System asymmetrisch über rechts zunächst zu einem 3-1-4-2, das im letzten Drittel zu einem 3-4-3 wurde. Dazu schob zunächst der rechte Außenverteidiger Koronkiewitz ins Mittelfeld nach vorne. Während der offensive Sechser sich nach vorn orientierte, rückte auch Stehle als Schattenstürmer aus dem offensiven Mittelfeld weiter nach vorn, um zusammen mit Meißner zunächst die Doppelspitze zu formieren. Je nachdem, ob über die Außen oder durch die Mitte angegriffen wurde, rückte der ballferne Mittelfeldaußenspieler entweder auf die Halbposition in der Spitze oder er blieb leicht zurückhängend im Mittelfeld, um mögliche zweite Bälle zu ergattern.

Die Sechzger verschoben das 4-1-4-1 wie immer variabel. Der Plan war grundsätzlich mit dem gependelten Außenverteidiger über eine asymmetrische Verschiebung Überzahl im Mittelfeld herzustellen. Das System änderte sich also von 4-1-4-1 über 3-4-3 hin zu einem sehr offensiven 3-2-1-4 im letzten Drittel des Gegners.

Gegen den Ball ließ Michael Köllner die Spieler des TSV 1860 zunächst hoch anlaufen, ohne jedoch direkt auf Balleroberung zu setzen. Man wollte die Viktoria über Pressing im Raum zu Pässen in die Pressingfallen zwingen. Die Pressing- und die Defensivlinie waren dabei beide zunächst hoch angelegt.

Bevor wir in die Analyse einsteigen, die wichtigsten Zahlen aus der Statistik.

Statistische Werte

  • Ballbesitz: TSV 1860 49% – FC Viktoria 51%
  • Passgenauigkeit: TSV 1860 77% – FC Viktoria 78%
  • Defensive Zweikampfquote: TSV 1860 65% – FC Viktoria 60%
  • Schüsse/aufs Tor: TSV 1860 15/7 – FC Viktoria 9/2
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): TSV 1860 8,77 – FC Viktoria 13,52

Analyse der statistischen Werte

Ein Unentschieden der Löwen in Köln. Statistisch gesehen hatten beide Mannschaften etwa gleich viel Ballbesitz. Es gab kaum Unterschiede in der Kategorie Passgenauigkeit. Außerdem herrschte nur eine leichte Diskrepanz zugunsten des TSV 1860 München bei den defensiven Zweikämpfen. Deutliche Überlegenheit für die Sechzger ist dagegen in den Kategorien Schussgenauigkeit und Pressingintensität festzustellen.

Geht man nach dem, was die Statistik zeigt, war es also eher ein glücklicher Punkt für den FC Viktoria. Die Statistik ist aber – ohne das Spiel gesehen zu haben – untauglich. Hillers Rettungstat in der 20. Minute taucht z.B. statistisch gesehen nicht bei den Schüssen auf, sondern bei den Rückpässen. Klingt komisch, ist aber so.

Zu den ersten drei statistischen Wertegruppen braucht es tatsächlich kaum eine Analyse.

Ballbesitz

Beide Mannschaften hatten in etwa gleichviel gleichwertigen Ballbesitz. Beide Teams hielten sich kaum damit auf, hintenrum zu spielen. Rück- und Querpässe in der eigenen Defensive waren bei diesem Spiel ähnlich verteilt, mit einem leichten Vorteil für Köln bei den Rückpässen und einem kleinen Übergewicht für die Löwen bei den Querpässen. Auch bei den zu Ende gespielten Positionsangriffen liegt Köln mit nur einem Angriff mehr, der durchgebracht wurde, hauchdünn vorn.

Passgenauigkeit

Beide Mannschaften spielten auch in etwa gleich viele Vorwärtspässe mit gleich hoher Genauigkeit. Wie meistens bisher in dieser Saison, gab es eine leichte Überlegenheit der Sechzger bei der Genauigkeit der progressiven Pässe. Wobei Köln eine höhere Anzahl in dieser Unterkategorie der Vorwärtspässe spielte.

Defensivzweikämpfe

Prozentual liegt der TSV 1860 bei den gewonnenen Defensivzweikämpfen 5 Punkte besser als Köln. Beide Teams haben allerdings genau gleich viele defensive Zweikämpfe gewonnen. Unsere Löwen insgesamt aber weniger davon geführt.

Zusammenfassend kann man also sagen: Die ersten Kategorien der statistischen Werte sind diesmal so dermaßen homogen, dass man keine tiefgreifende Analyse braucht. Die statistische Ausgeglichenheit ist aber damit nun zu Ende.

Schussstatistik

In der Schussstatistik heißt es neun Schüsse für Köln, zwei davon aufs Tor von Hiller. Einer dieser Schüsse war der Elfmeter von Risse, der andere ein Schuss von Handle. Zusammen mit den Schüssen, die daneben gingen, summiert sich das statistisch zu einem expected Goal (xG) Wert für Köln von rund 1,5. Die Rettung von Hiller vor dem Schuss des eigenen Mannes taucht wie oben erwähnt nicht in dieser Statistik auf. Wäre anstatt Greilinger ein Kölner dort so an den Ball gekommen hätte die Chance, ein Tor zu machen, aus dieser Position in etwa 60% betragen, der xG Wert der Viktoria wäre also um 0,6% höher, als er tatsächlich ist.

Die fünfzehn Schüsse des TSV 1860, von denen mit sieben fast die Hälfte aufs Tor gingen, addieren sich zu einem xG Wert von 2,3. Das heißt im Endeffekt, der TSV 1860 hatte mehr Chancen, Viktoria Köln die klareren. Wir sehen also auch hier eine gewisse Ausgeglichenheit. Da beide xG Werte über 2 und auch unter der für die Rundung nach oben oder unten wichtigen 2,5 liegen, kann man die Differenz von 0,2 bei diesem Wert vernachlässigen.

PPDA

Bleibt als letztes die Pressingintensität, die mit dem PPDA Wert gemessen wird. Dieser Wert ist aber, ohne gesehen zu haben, wie eine Mannschaft anläuft und in welchen Bereichen des Spielfelds gepresst wird, wertlos. Die Pressinglinie der Viktoria verschob sich, nachdem sie zunächst hoch angelegt war, nach und nach immer weiter nach hinten. Bei den Sechzgern wurde aus dem Pressing im Raum mit der Absicht, Pressingfallen zu stellen, im Spielverlauf immer direkteres Pressing in den dafür relevanten Zonen im Mittelfeld und auf den Angriffspositionen. Wobei die Linien auf denen gepresst wurde, variierten. Einen tatsächlichen Beitrag zur Analyse liefert dieser Wert heute für kein Team.

Zusammenfassend könnte man nach der Analyse der Statistik also nun sagen, die Punkteteilung war gerecht.

Leuchten wir aber nochmal genauer auf den xG Wert im Speziellen und sehen uns nun nur die Großchancen an. Die Schüsse also, die eine hohe Wahrscheinlichkeit hatten, ins Tor zu gehen. Hier führt Köln mit einem xG Wert von 1,6:1,3. Damit beträgt die Diskrepanz 0,3. Und die Waage schlägt diesmal auch auf die andere Seite aus, was den Wert über und unter der für die Rundung wichtigen Nachkommastelle betrifft. Köln hatte also in diesem Spiel, wenn man nur die Großchancen betrachtet, die besseren Torgelegenheiten. Der TSV 1860 hat daher zwar einerseits ein glückliches, andererseits aber auch verdientes Unentschieden erkämpft.

Die Tore.

Alle Highlights gibt es hier.

Beleuchten wir die Entstehung des Gegentreffers, der per Elfmeter erzielt wurde. Wie kam es zu der Situation, die Morgalla zum Foulspiel zwang?

Ein langer Ball auf Stehle, der sich hinter dem herausrückenden Verlaat davon stibitzt, war der Grund, warum Morgalla Stehle übernehmen musste. Er kommt zunächst zu spät und nicht in den Zweikampf, in der Folge läuft er Stehle hinterher und bringt ihn rlfmeterreif zu Fall. Pech für Morgalla, dass ihm das passiert ist. Aber allein seine Schuld?

War es auch Verlaats Aufrücken, das diese Situation erst entstehen ließ?

In der Wiederholung des Spiels ab Spielminute 22 ist die Entstehung der Situation gut aufzulösen. Die Verschiebung in der Abwehrkette, um den linken Abwehrquadranten zu überladen, hat nicht richtig bzw. zu langsam funktioniert. Als Verlaat den entscheidenden Schritt macht, ist Lannert zwar schon bei Meißner, Morgalla aber noch nicht bei Stehle angelangt.

Es war also wohl ein Abstimmungsproblem. Ob Verlaat sich nun zu früh nach vorn bewegt oder ob Morgalla sich zu spät von Meißner löst, kann ich nicht definitiv sagen. Vielleicht ist es auch eine Kombination beider Faktoren. Das wäre eine Frage, die der Coach in der Pressekonferenz auflösen könnte. Im Endeffekt geht es nur um wenige Sekunden, in denen sich ein Spieler entweder zu früh, oder ein anderer zu spät bewegt hat.

Was fiel auf?

Hiller rettete den Punkt

Die drei Situationen, in denen der Ball so aufs Tor kam, dass er hätte hineingehen können, waren allesamt Hochkaräter. Gegen den Elfmeter war Hiller machtlos. Glänzend waren seine anderen beiden Paraden. Einmal gegen Handle und auch den eigenen Mitspieler Fabian Greilinger.

Faden verloren und wieder gefunden

Nach etwa einer Viertelstunde in der ersten Halbzeit verloren die Sechzger komplett den Faden im Spiel. Viktoria Köln stellte sich besser auf den TSV 1860 ein. Die Spieler der Löwen sahen vor allem gegen den Ball und bei Duellen um einen zweiten Ball nicht besonders gut aus. Die Wechsel nach dem Pausentee (Tallig für Kobylanski und Wein für Moll) brachten mehr Stabilität. Mit Tallig in der Box to Box Rolle und dem abgeklärt und ruhig spielenden Wein, dem man seine lange Verletzungspause fußballerisch überhaupt nicht anmerkte, wirkten die Löwen um einiges kompakter gegen die zuvor noch stark drängenden Kölner.

Rigorose Umstellung zur Punktrettung durch den Trainer

Verlaat als zweite Sturmspitze neben Zielspieler Lakenmacher einzusetzen, war entweder ein Geistesblitz oder eine Notnagel-Entscheidung. Erfahren werden wir es vermutlich nicht. Ich gehe allerdings von der Geistesblitz-Theorie aus. Um Verlaat vorne lassen zu können, musste die Sechzgerdefensive nun Spielintelligenz beweisen. Zunächst kippte in brenzligen Situationen noch Daniel Wein ab, um den zweiten Innenverteidiger zu geben. Später rückte Lannert eine Position weiter nach links in die Innenverteidigung und der für Lex eingewechselte Marius Willsch übernahm die rechte Außenverteidiger-Position.

Wenns spielerisch nicht klappt, muss die Brechstange her

Freistoß Vrenezi – Kopfball Deichmann – Vorlage durch zwei Gegenspieler hindurch Lakenmacher – Kopfball Verlaat aus nächster Nähe – Tor. Damit wäre bewiesen: Auch die Brechstange, um eine Partie umzubiegen, haben die Löwen mittlerweile im Werkzeugkoffer.

Fazit

Für mich war und ist es zwischen Viktoria Köln und dem TSV 1860 diesmal tatsächlich ein Unentschieden der glücklichen Sorte – aber keineswegs unverdient. In Köln haben schon ganz andere Mannschaften eine mitbekommen, also lassen wir die Kirche im Dorf und sind mit dem Pünktchen zufrieden. Ich für meinen Teil bin es nach dem Spielverlauf auf alle Fälle.

Köln hat sich stark präsentiert und wird noch viele andere Teams ärgern. Der TSV 1860 steht nach wie vor an der Tabellenspitze und führt die 3. Liga an.

Alles in allem haben wir ein gutes, spannendes Fußballspiel zweier Mannschaften gesehen,  die gern offensiv spielen. Dass am Ende “nur” ein 1:1 herauskam, ist wohl auch beiden Torhütern zu verdanken. Nicht nur Hiller hatte einen Bombentag, auch Voll im Tor der Kölner hielt fast alles, was zu halten war. Sechs Schüsse parierte der junge Kölner Torhüter, drei davon mit Reflexen, die bei einem Stürmer Alpträume hervorrufen können.

Unterm Strich sind vermutlich alle Sechzger zufrieden mit dem Punkt.

Datenquelle: Wyscout

Torschütze Jesper Verlaat in kicker “Elf des Tages”

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Jesper Verlaat TSV 1860

Mit seinem zweiten Saisontor sicherte Aushilfsstürmer Jesper Verlaat den Löwen am Samstag einen Punkt bei Viktoria Köln. Zur Belohnung berief der kicker Verlaat in die “Elf des Tages” der 6. Spielrunde.

Jesper Verlaat in kicker “Elf des Tages”

Das Sportmagazin bedachte den Niederländer mit der Note 2,0 und berief ihn in die Spieltagself. Der bislang so überzeugende Abwehrkollege Leandro Morgalla kam diesmal deutlich schlechter weg und erhielt lediglich eine 4,5.

Die Spieltagself im Überblick

Batz (Saarbrücken) – Stellwagen (Verl), Verlaat (1860), Bastians (Essen), Weber (Bayreuth) – Köhler (Osnabrück), Jacobsen (Elversberg), Baack (Verl), Stefaniak (Aue) – Vermeij (Freiburg), Bech (Ingolstadt)

Fotogalerie zur Partie Viktoria Köln gegen TSV 1860 München

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Viktoria Köln TSV 1860 München Fotogalerie

Durch einen späten Treffer von Jesper Verlaat entführten die Löwen am Samstag Nachmittag einen Punkt aus der Domstadt. In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen der Partie des TSV 1860 bei Viktoria Köln.

Zum  Vergrößern der Bilder bitte auf das jeweilige Thumbnail klicken!

Sechzig um Sieben: TSV 1860 siegt, verliert und holt Remis

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Alle drei möglichen Ergebnisse im Fußball hat der TSV 1860 München am Wochenende erzielt. Die Übersicht über die Ergebnisse sowie die Nachrichten der Konkurrenz aus der 3.Liga haben wir nun für euch zum Start in eine neue Woche.

Giesinger Gedanken nach dem Unentschieden in Köln

Viele Löwenfans begleiteten den TSV 1860 München in den Sportpark Höhenberg und sorgten für prächtige Stimmung in Köln. Belohnt wurden sie mit dem späten Ausgleichstreffer durch Jesper Verlaat. Die Giesinger Gedanken schlagen dieses Mal eine Brücke von einer Sponsorenveranstaltung der Löwen vergangene Woche zum Spiel gegen Viktoria Köln. Vielleicht ist der TSV 1860 einfach wirklich mehr als 3.Liga – in jeder Hinsicht.

U19 erfolgreich, U17 verliert knapp

Die A-Jugend der Löwen konnte im zweiten Spiel in der Bundesliga den ersten Sieg einfahren. Nachdem das Derby nicht nach den Erwartungen verlief, wartete mit der SpVgg Unterhaching direkt der nächste Gegner aus der gleichen Stadt auf die U19. Dieses Mal lief es allerdings deutlich besser.

Dagegen musste die U17 eine Niederlage gegen den Club aus Nürnberg hinnehmen. Damit belegt sie aktuell Rang 7 in der Liga.

TSV 1860 II holt spät einen Punkt

Bereits am Freitagabend empfing der TSV 1860 II den Tabellenführer aus Landsberg in Gilching am 9.Spieltag der Bayernliga Süd. Beim Gegner stand unter anderem Ex-Löwe Sascha Mölders auf dem Platz. Daher wurde die Partie mit Spannung erwartet und zahlreiche Zuschauer fanden sich in der Kies-Arena ein. Am Ende trennten sich beide Mannschaften mit dem gleichen Ergebnis der Profis in Köln. Auch hier erzielte die U21 erst spät den Ausgleichstreffer. Damit bleibt die Mannschaft von Trainer Frank Schmöller weiter sportlich ungeschlagen.

News aus der 3.Liga

Der 7.Spieltag

Der TSV 1860 ist weiterhin Tabellenführer der 3.Liga. Dicht auf den Fersen liegt ihm dabei das bisherige Überraschungsteam der Saison. Der SV Elversberg hat auch am Wochenende erneut einen Sieg eingefahren. Somit könnte es am 8.Spieltag zu einem echten Spitzenspiel kommen, wenn beide Teams aufeinandertreffen. Außerdem konnte Dynamo Dresden das Derby gegen Aue spät für sich entscheiden und Wiesbaden nach Rückstand noch in Ingolstadt gewinnen. Hier sind die bisherigen Resultate in der Übersicht:

Freitag

Halle – Meppen 1:1

Samstag

Bayreuth – Essen 1:1
Ingolstadt – Wiesbaden 2:3
Verl -Zwickau 3:0
Osnabrück – Saarbrücken 2:2
Viktoria Köln – TSV 1860 1:1
Elversberg -Mannheim 1:0

Sonntag

Dortmund II – Freiburg II 0:2
Aue – Dresden 0:1

Heute abend empfängt der MSV Duisburg dann noch den VfB Oldenburg.

Oldenburg holt Buchtmann

Apropos Oldenburg: die Niedersachsen haben kurz vor Schluss des Sommertransfer-Fensters noch einmal zugeschlagen. Christopher Buchtmann kommt zum VfB und unterstützt das Team von Dario Fossi fortan mit seiner Erfahrung in zahlreichen Zweitligaspielen. Der 30-Jährige freut sich auf seine neue Aufgabe, wird aber heute abend vermutlich noch nicht zum Einsatz kommen.

 

TSV 1860 III feiert Last-Minute-Sieg beim TSV München-Ost

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Tsv München Ost Tsv 1860 Iii Dritte

Nachdem die Dritte der Löwen in der Vorsaison den Aufstieg knapp verpasst hat, will sie es dieses Mal umso mehr wissen. Im zweiten Spiel gab es den zweiten Dreier für Münchens große Liebe. Beim TSV München-Ost gelang dem TSV 1860 III ein Last-Minute-Sieg!

TSV 1860 III siegt spät beim TSV München-Ost

Nach dem 5:0-Auftaktsieg mussten sich die Löwen am Sonntag Nachmittag deutlich mehr strecken. Zwar ging die Dritte des TSV 1860 vor 90 Zuschauern auf der Sportanlage Sieboldstraße in der 25. Minute durch Julian Schleich in Führung, doch kurz vor dem Schlusspfiff sah es eher nach einer Punkteteilung aus.

Diyar Abay glich in der 88. Minute für den TSV München-Ost aus, doch Sechzig hatte in dieser spannenden Partie das letzte Wort. In der Nachspielzeit sorgte Peter Lettenbauer doch noch für den 2:1-Siegtreffer der Löwen und bescherte Mannschaft und anwesenden Fans einen ausgelassenen Jubelsturm.

Nächster Gegner ist am 08.09. um 20 Uhr der FC Teutonia München.