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Jetzt ist es fix: Meris Skenderovic wechselt zum TSV 1860

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TSV 1860 München Trainingsgelände Ismaik
Das Trainingsgelände des TSV 1860 an der Grünwalder Straße

Bereits in der vergangenen Winterpause hatte der TSV 1860 ein Auge auf Stürmer Meris Skenderovic geworfen. Damals scheiterte ein Transfer an der Ablöseforderung des FC Schweinfurt 05. Aber wie wir alle wissen: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Mit einem halben Jahr Verspätung wechselt der Stürmer nun von den Unterfranken zu den Löwen – ablösefrei! Nach der sehr wahrscheinlichen Verpflichtung von Albion Vrenezi die zweite gute Nachricht des Tages.

Meris Skenderovic wechselt zum TSV 1860

Wie der kicker berichtet, habe Skenderovic bei den Löwen bereits unterschrieben und wird in der kommenden Saison die Offensivabteilung des TSV 1860 unterstützen. Der 24-jährige Deutsch-Montenegriner wurde in Mannheim geboren, wurde bei der TSG Hoffenheim ausgebildet und kam dort sogar einmal in der Europa League zum Einsatz.

Über die Leihstationen TSV Hartberg und Carl Zeiss Jena landete der Stürmer beim FC Schweinfurt 05. Dort erzielte er in der laufenden Saison in 32 Spielen 16 Tore und empfahl sich für höhere Aufgaben. Die hohe Anzahl an Toren sollte jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass seine Chancenverwertung bei den Schnüdel nicht optimal war. So benötigte er 1,17 hundertprozentige Chancen, um ein Tor zu erzielen, wie Statistik-Experte Bernd Winninger zu berichten weiß. Nur jeder achte Torschuss von Skenderovic fand in der Saison 21/22 seinen Weg ins Ziel. Da ist also noch Luft nach oben…

Albion Vrenezi vor Wechsel zum TSV 1860 München?

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Albion Vrenezi im Strafraum der Löwen

Wechselt der nächste Spieler innerhalb der Stadt?

Angeblich hat der TSV 1860 München schon wieder einen Spieler verpflichtet. Nachdem inoffiziell schon Tim Rieder vom gescheiterten Projekt Kirvans und Meris Skenderovic aus Schweinfurt verpflichtet wurden, gibt es schon wieder ein neues Gerücht.
Laut liga3-online.de verstärkt sich der Verein mit Albion Vrenezi, der vielen Anhängern ein begriff sein müsste. Der 28-jährige Kosovare ist aktuell nachdem Rückzug seines letzten Arbeitgebers vereinslos. Gegen die Löwen absolvierte der Rechtsaußen beide Spiele, jedoch keins davon über 90 Minuten. Im Hinspiel legte er den Treffer der Gäste auf. Rieder wurde heute auf dem Traingsgelände an der Grünwalder Straße gesichtet. Womöglich um seine Arbeitspapiere für die nächste Saison zu unterzeichnen?

Wer ist Albion Vrenezi

Albion Vrenezi hat in der abgelaufenen Saison 30 Spiele absolviert und stand nur gegen Waldhof Mannheim nicht im Kader. Insgesamt steht er bei 62 Einsätzen in Liga 3 und hat dabei 18 Scorerpunkte erzielt. Eine Liga höher kommt er immerhin auf 51 Einsätze und 11 Torbeteiligungen. Ansonsten spielte der Kosovare neben Türkgücü München noch für den FC Unterföhring, FC Augsburg II, SSV Jahn Regensburg und die Würzburger Kickers. Seine Jugend verbrachte er beim SV Planegg-Krailling und kommt damit aus dem Großraum München.

Eine Verstärkung für die Offensive wäre Vrenezi definitiv und könnte auf Rechtsaußen, Linkaußen und im Sturm für Furore für den TSV 1860 München sorgen.

1.FC Magdeburg – TSV 1860 München (4:0) in der Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich Willkommen zur Taktiktafelanalyse des Spiels 1.FC Magdeburg – TSV 1860 München. Sowohl Christian Titz als auch Michael Köllner änderten nichts an der gewohnten systematischen Grundausrichtung ihrer Teams. Es spielten also die Hausherren im 4-3-3 gegen die Sechzger im 4-1-4-1.

Der 1.FC Magdeburg spielte gegen den TSV 1860 München wie gewohnt offensiv mit Augenmerk auf eigenen Ballbesitz und Spielkontrolle. Die Löwen setzten dieser so erwarteten Spielweise eine auf Umschaltmomente und Konter ausgelegte vertikale Taktik entgegen.

Aus dem 4-1-4-1 verschoben die Löwen bei Ballbesitz auf 4-3-3. 4-3-3 wurde auch gegen den Ball im Pressing gespielt. Erst nachdem Magdeburg die vorderste Linie des TSV 1860 überspielt hatte, erfolgte die Verschiebung zurück auf die Grundformation 4-1-4-1. Dressel als Box-to-Box Spieler unterstützte dann Moll im defensiven Mittelfeld, und tief in der Hälfte des TSV 1860 München entstand gegen den Ball somit ein 4-2-3-1.

Magdeburg hatte einen ähnlichen Plan für das Spiel gegen den Ball, verschob aus dem 4-3-3 in der Rückwärtsbewegung auf 4-5-1, setzte das je länger das Spiel dauerte immer besser um, und stellte sich schnell auf die vertikale Taktik des TSV 1860 München ein.

Im Positionsspiel gelang den Sechzgern während der gesamten Partie nicht viel. Bei Umschaltmomenten, die oft im letzten Drittel nicht präzise genug ausgespielt wurden, wurden die Löwen sporadisch gefährlich.

Magdeburg kontrollierte und dominierte, nach der ersten Viertelstunde, in der sich das Team von Christian Titz in einer kurzen Findungsphase befand, Ball und Gegner, abgesehen von einer weiteren ausgeglichenen Phase in Halbzeit zwei, mehr oder weniger nach Belieben und zeigte warum sie zurecht da stehen wo sie stehen: Nämlich als verdienter Meister der dritten Liga auf Platz eins.

Bevor wir uns das Spiel im Detail ansehen, ein Blick auf die wichtigsten Statistiken.

Die wichtigsten Statistiken des Spiels 1.FC Magdeburg – TSV 1860 München

  • Ballbesitz TSV 1860 31% – 1.FCM 69%
  • Passgenauigkeit TSV 1860 74% – 1.FCM 89%
  • Defensive Zweikampfquote TSV 1860 62% – 1.FCM 70%
  • Schüsse/aufs Tor TSV 1860 12/3 – 1.FCM 23/8
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) TSV 1860 16,87 – 1.FCM 7,95

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz

Dass Magdeburg deutlich mehr Ballbesitz haben würde als der TSV 1860, davon war wenn man Magdeburgs Saisonstatistik in diesem Bereich ansieht schon vor dem Spiel auszugehen. Die ballsicheren immer präzise spielenden Festungsstädter führen die Statistiktabellen in vielen Bereichen an, aber nirgends so deutlich wie beim Ballbesitz. Von daher war die Taktik sich auf Umschaltmomente und Konter zu konzentrieren sicherlich richtig gewählt. Diese muss man aber dann präziser ausspielen als der TSV 1860 München das getan hat. In der ersten halben Stunde konnte der TSV 1860 München trotz geringerem Ballbesitzes doppelt so viele Schüsse absetzen als die Gastgeber. Durch das präzise Spiel des 1.FC Magdeburg waren die Spieler des TSV 1860 gezwungen im Spiel gegen den Ball viel zu laufen, was mit fortlaufender Spieldauer merklich Kräfte und Konzentration schwinden ließ.

Passgenauigkeit

Die hohe Ballbesitzquote war schlussendlich eine Folge des präzisen Passspiels der Hausherren. Von Beginn an ließen die Festungsstädter die Kugel in ihren Reihen gut zirkulieren und und der TSV 1860 musste Fehler im Stellungsspiel und bei den Verschiebungen durch erhöhte Laufarbeit ausmerzen. Die Passquote der Magdeburger von 89% ist absolut überirdisch aber verglichen mit deren Durchschnittswert von 86% über die Saison hinweg nicht unbedingt überraschend.

Das vertikale Spiel, welches der TSV 1860 München bei eigenem Ballbesitz durchzusetzen versuchte ist aufgrund dessen, dass die Pässe dabei meist sehr lang gespielt werden müssen um das nötige Tempo ins Spiel zu bekommen logischerweise nicht in dem Maße präzise, wie in Spielen in denen man den Gegner mit Kurzpassspiel im Mittelfeld selbst ins Laufen bringen kann. Die Passgenauigkeit bei den langen Pässen ließ leider sehr zu wünschen übrig. Die auf Konter ausgelegte Taktik sorgte dann auch dafür, dass für den Kampf um einen möglichen zweiten Ball in den seltensten Fällen genügend Spieler in Position gelaufen gewesen wären um einen solchen überhaupt führen zu können.

Defensive Zweikampfquote

Bei der defensiven Zweikampfquote an sich kann man den Sechzgern keinen Vorwurf machen, dass sie zu niedrig gewesen wäre. Allerdings war er oft so, dass die Spieler des TSV 1860 München gegen Magdeburg oft zu lange gebraucht haben, bis sie in der Position waren, um überhaupt einen Zweikampf gegen den Ball führen zu können. Das schnelle genaue Passspiel gut abgestimmte Laufwege und Verschiebungen bei Magdeburg sorgten dafür, dass die Sechzger dem Geschehen wenn die Hausherren in Ballbesitz waren meist hinterherliefen. Somit kamen die Sechzger oft nicht in die Position überhaupt einen defensiven Zweikampf führen zu können.

Schüsse

Als Folge der Kombination dieser Faktoren steht am Ende ein Schussverhältnis von 23:12 aus der Sicht des 1. FCM. Zwölf Schüsse in einer Partie sind nun nicht unbedingt sehr viele, allerdings schießen die Sechzger im Schnitt diese Saison nur dreimal öfter aufs gegnerische Gehäuse als am Samstag in Magdeburg. Das Problem war wie so oft nicht die Schusshäufigkeit, sondern die Genauigkeit.

Die Schüsse die einen xG Wert haben bei dem man von einem Treffer ausgehen könnte, waren entweder zentral auf den Kasten und somit eher leichte Beute für Reimann im Kasten des 1.FC Magdeburg, oder von den Spielern des TSV 1860 neben oder über das Tor geschossen. Blocken konnte Magdeburg nur zwei Schüsse des TSV 1860. Von den restlichen zehn Schüssen waren leider nur drei dabei, die Reimann im Kasten des 1.FC Magdeburg überhaupt Arbeit verschafften. Lex hatte beim Stand von 0:0 (16.) die größte Chance der Löwen im Spiel. Unglücklich setzte er das Leder dabei über den Kasten der Festungsstädter.

Dass der Dauerdruck und das Dauerfeuer mit oft mehreren Schussversuchen während derselben Offensivsituation von Magdeburg irgendwann zu einem Tor führen würden, war bereits während der zweiten Viertelstunde der ersten Halbzeit selbst für die größten Optimisten nicht zu übersehen. Nichtsdestotrotz muss man den Sechzgern für aufopferungsvolles Verteidigen des eigenen Tores in der ersten Halbzeit ein Kompliment machen. Theoretisch braucht sich keiner beschweren wenn der TSV 1860 München mit drei Gegentoren zum Pausentee in die Kabine geht. Damit ist auch die Höhe des Magdeburger Sieges absolut verdient für Magdeburg.

PPDA

Bei einem Spiel in dem die Taktik des einen Teams auf Ballkontrolle und Kombinationsspiel ausgelegt ist und beim anderen auf Umschaltspiel und Konter brauchen wir nicht über die PPDA reden. Dieser Wert existiert zwar als Zahl auf dem Papier sagt aber nicht viel über das Spiel gegen den Ball aus, weil andauerndes Pressing, in den Zonen wo die Aktionen gegen den Ball für die PPDA gemessen werden, im Normalfall, bei einer solchen Taktik nicht vorgesehen ist. Zudem ist es für die Mannschaft die auf Ballbesitz und Ballkontrolle geeicht ist genau andersherum. Angriffspressing und Gegenpressing sind entscheidende Faktoren um Ballkontrolle zu erlangen, von daher ist der PPDA Wert der auf Konter lauernden Mannschaft hoch und des das Geschehen kontrollierenden Gegners niedrig.

Das Spiel

1.Halbzeit

TSV 1860

Zu Beginn der Partie schien der Plan auf Umschaltmomente und Konter zu setzen für die Löwen tatsächlich aufzugehen. Mit, einer Schusschance zu Beginn durch Biankadi (2.) einigen, abgesehen vom Spiel im letzten Drittel, guten Angriffen, Lex’ Riesenchance nach einer Viertelstunde und einer Defensivleistung die für den 1. FC Magdeburg in der Anfangsviertelstunde keinen Schuss zuließ, sah es zunächst so aus als könnte der TSV 1860 München dem 1.FC Magdeburg tatsächlich Paroli bieten und früher oder später eine der Chancen die sich aus dem vertikalen Spiel ergaben nutzen. Die Chance für Stefan Lex in der 16. Minute schien dann die Initialzündung für Magdeburg gewesen zu sein. Ab diesem Zeitpunkt übernahmen die Hausherren komplett die Kontrolle über die Partie und spielten den TSV in mehreren Situationen sprichwörtlich “schwindlig”.

Die zunächst hoch angelegte, aber nicht wirklich aktive Pressinglinie des TSV 1860 wurde von Magdeburg mit zunehmender Dauer in der ersten Halbzeit immer weiter zurückgedrängt. Im Verlauf des Spiels, weil die Verschiebungen auf die defensive Formation beim TSV 1860 zu spät erfolgten, entstanden vor allem im Mittelfeld Lücken im Raum. Dieser Raum konnte, von den Spielern des 1.FC Magdeburg, je länger die Partie dauerte immer besser besser ausgenutzt werden. Ob auf den Flügeln oder auf den Halbpositionen Räume entstanden war dabei nicht relevant. Magdeburg stieß mit großem Eifer und einer unfassbar hohen Präzision immer dort hinein wo Platz war.

Magdeburg kombiniert schnell und genau

Der 1.FC Magdeburg kombinierte bei Ballbesitz schnell und genau, nutzte die Räume die der TSV 1860 München anbot und verteidigte gegen das Positionsspiel wenn der TSV 1860 München es überhaupt schaffte den Ball lange genug in den eigenen Reihen zu halten im 4-5-1. Dass den Löwen dies gelang war allerdings eher selten der Fall.

Magdeburg setzte den TSV 1860 nach der Anfangsviertelstunde für den Rest der ersten Halbzeit gehörig unter Druck. Ein Angriff nach dem anderen brandete bis ins letzte Drittel des TSV 1860 München. Von zwölf Versuchen der Magdeburger nach der 15. Minute in die Box des TSV 1860 München zu spielen konnten zwar sechs durch die Verteidiger der Sechzger abgefangen werden, die andere Hälfte führte aber zu sage und schreibe vierzehn Ballkontakten des Drittliga-Meisters im Strafraum des TSV 1860. Bis auf vier dieser Ballkontakte waren alle zentral oder halbzentral vor Hillers Kasten. Fünf dieser Ballkontakte waren Schüsse. Bis zum Pausentee dank Hiller und fehlender Präzision seitens des 1.FCM blieb das jedoch ohne Folgen für die Löwen.

Die einzige wirkliche Chance nach der ersten Viertelstunde und Lex’ Schuss über den Kasten, gab es für die Löwen nach einer Ecke. Lang konnte den Kopfball jedoch nicht gut genug platzieren. Zwei weitere Schüsse des TSV 1860 in Halbzeit eins waren von weit außerhalb der Box und schon im Ansatz zum Scheitern verurteilt.

Somit ging es beim Stand von 0:0 in die Halbzeit zum Pausentee.

2. Halbzeit

Früher Druck von Magdeburg

So wie die erste Halbzeit geendet hatte ging es zu Beginn der zweiten weiter. Magdeburg drückt und wollte das Führungstor erzielen, der TSV 1860 versuchte sich mit Befreiungsangriffen. Magdeburg war erfolgreicher bei seinem Vorhaben. In der 51. Minute schepperte es zum ersten Mal als Condé die Kugel zum 1:0 versenkte.

Nach diesem Treffer des 1.FC Magdeburg folgte eine stärkere Phase des TSV 1860 München. Greilinger hatte nur drei Minuten Später die Chance den Ausgleich. Sein Kopfball nach einer Ecke ging aus aussichtsreicher Position jedoch wie bei Lang in der ersten Hälfte über das Tor.

Sechzig hält noch dagegen

Danach folgte die ausgeglichenste Phase der Partie. Obwohl Magdeburg weiterhin mit 30% mehr Ballbesitz agierte als der TSV 1860 waren Passanzahl, Passgenauigkeit und Anzahl der Schüsse der beiden Teams nahezu gleich. Nun war auch die nötige Aggressivität im Pressing der Löwen zu finden. Etwa in der Mitte des zweiten Durchgangs war das Spiel des TSV so wie man es sich über neunzig Minuten gewünscht hätte. Aggressiv gegen den Ball, präziser als der Gegner beim Passspiel, ausgeglichenes Schussverhältnis. Lediglich bei den defensiven Zweikämpfen war der 1.FC Magdeburg in dieser Phase klar überlegen. Aus den Schussversuchen in dieser guten Phase für die Löwen konnte aber leider nichts Zählbares erspielt werden.

Die Entscheidung

So kam es wie es kommen musste und Ito netzte in der 75. Minute von kurz vor der Strafraumgrenze mit einem präzisen Flachschuss durch Steinharts Beine hindurch zum vorentscheidenden 2:0 ein.

Danach folgte noch ein kurzes Aufbäumen der Löwen die sich noch nicht geschlagen geben wollten. Eine Doppelchance von Deichmann und Tallig quasi im Gegenzug nach dem Anstoß brachte nichts ein. Ebensowenig Deichmanns Schuss wenig später als er mit seinem schwächeren Linken schießen musste. Der letzten Versuch Sechzig nochmal in Schlagdistanz zu bringen kam von Tallig in der 80. Minute ging aber weit über Reimanns Kasten.

In der Nachspielzeit vollendete der 1.FC Magdeburg seine gute Leistung mit zwei weiteren Treffern.

Die Tore

Hier könnt ihr Euch die Tore in der Zusammenfassung noch einmal ansehen.

Auf eine detaillierte Beschreibung der Treffer verzichte ich diesmal. Zusammenfassend kann man sagen, dass alle Gegentreffer eine Kombination aus verfehltem Stellungsspiel des TSV 1860 und präzisem Kombinationsspiel des 1.FC Magdeburg waren. Da muss man weder Fehler bei den Löwen genauer herausstellen noch einen Spieler beim Gegner besonders loben.

Fazit

Hätte hätte Fahrradkette. Das was wäre wenn das jetzt wieder in den Sozialen Medien und Foren die Runde macht geht mir auf die Nerven. Man hat gegen die Mannschaft die, über die komplette Saison hinweg, das Maß aller Dinge in dieser Liga war eine Halbzeit lang hinten die Null gehalten, leider die Riesenchance auf die Führung nicht nutzen können und am Ende absolut verdient verloren. Dass der TSV zur Halbzeit noch nicht hoffnungslos zurückliegt ist allein Marco Hiller zu verdanken.

Wie Lautern am Sonntag gespielt hätte wenn der TSV 1860 München gegen Magdeburg gewonnen hätte weiß keiner. Jedoch allein die Tatsache vorauszusetzen sie hätten sowieso verloren halte ich für sehr vermessen.

Der verpassten Relegation sollte man keine Träne hinterher weinen. Ich persönlich denke, keine der Mannschaften die für Platz drei in Frage kamen hätte gegen Dynamo Dresden in Hin- und Rückspiel eine Chance zu bestehen. Somit werden wir auch in der nächsten Saison vermutlich die Reise an den Betzenberg antreten.

Mit einem Sieg am kommenden Samstag gegen die zweite Mannschaft des BVB können sich die Löwen den vierten Platz und damit die Teilnahme am DFB Pokal sichern. Darauf die volle Konzentration zu legen ist nun die oberste Pflicht aller Akteure in weiß-blau. Mit den punktgleichen Osnabrückern und Waldhof Mannheim nur einen Zähler dahinter ist und bleibt es nach wie vor spannend.

Datenquelle. Wyscout

TSV 1860 Boxen legt erfolgreich Protest ein

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1860 boxen

Ein Skandal erschütterte die Box-Bundesliga Ende April. Die Boxlöwen hatten ihren Kampf bei Tabellenführer Traktor Schwerin sportlich gewonnen, ehe sich der Verbandspräsident persönlich einschaltete und einen Löwen disqualifizierte. Der TSV 1860 Boxen legte umgehend Protest ein und bekam nun Recht.

Erfolgreicher Protest TSV 1860 Boxen

Der betreffende Boxer der Löwen hatte bereits seine Startberechtigung für die Bundesliga erhalten. Auch sein Kampfpass war vor Beginn des Kampfes unbeanstandet kontrolliert worden. Besonders erwähnenswert ist dabei, dass der unterlegene Club aus Schwerin den Protest der Boxlöwen unterstützte.

Somit werden dem TSV 1860 die Punkte aus dem Kampftag in Schwerin zugesprochen, der Traum vom Play-Off lebt also weiter. Den nächsten Wettkampf in der Bundesliga bestreiten die Löwen am kommenden Samstag gegen den BC Chemnitz. Es gibt noch ausreichend Tickets an der Abendkasse!

 

Happy Birthday, Merveille Biankadi! Sechzger.de gratuliert!

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Merv Biankadi wird heute 27 Jahre jung!

Geboren in München – viel rumgekommen

Der gebürtige Münchner machte seine ersten fußballerischen Schritte beim FC Phönix im Osten der Stadt. Nach ein paar Jahren in den Nachwuchsmannschaften der Bundesligisten aus der Seitenstraße und aus Augsburg, wechselte Biankadi im Sommer 2015 in die Regionalliga Südwest zur – am Wochenende in die 3. Liga aufgestiegenen – SV Elversberg. Zwei Jahre später verließ er das Saarland in Richtung 3. Liga und Thüringen, zu Rot-Weiß Erfurt. Nach einer Saison zog es Merv dann zum Ligakonkurrenten nach Rostock, wo er einen Zweijahresvertrag unterschrieb. Auf starke 28 Scorerpunkte in 45 Pflichtspielen in der Saison 2018/19 wurden auch Zweitligisten aufmerksam und der 1. FC Heidenheim kaufte Biankadi schließlich aus dem Vertrag in Rostock heraus. Nach nur sechs Einsätzen verlieh der FCH die Offensivkraft im Winter 2019/20 nach Braunschweig.

Biankadi-Debüt für Braunschweig auf Giesings Höhen

In seiner Heimatstadt München debütierte Biankadi für die Eintracht: Bei der schmerzlichen 1:4-Niederlage gegen 1860 am 26. Januar 2020. Dennoch schaffte Braunschweig mit Biankadi am Ende der Saison den Aufstieg in die 2. Liga. Nach Leihende in Braunschweig zurück in Heidenheim kam er in der Hinrunde 2020 lediglich einmal im DFB-Pokal zum Einsatz, weshalb er Anfang 2021 erneut verliehen wurde – diesmal zum TSV 1860 München.

Zweimal den nächsten Aufstieg knapp verpasst

Nach seinem Wechsel zu den den Löwen stand er in der letzten Saison in allen verbliebenen 21 Liga- und den zwei Totopokalspielen mindestens jeweils 45 Minuten auf dem Feld. Die Relegationsspiele zur 2. Liga wurden leider im Mai 2021 knapp verpasst. In der laufenden Spielzeit kommt er auf 34 (von bislang 37) Spielbeteiligungen in der Liga und wirkte auch an den drei Partien im DFB-Pokal und auch dreimal im Totopokal (ab dem Achtelfinale in Burghausen) mit. Acht Tore steuerte Biankadi in der laufenden Saison in der Liga bei. Für einen weiteren Aufstieg in die 2. Bundesliga reichte es aber leider auch heuer nicht ganz.

Wir wünschen dem heutigen Geburtstagskind alles erdenklich Gute und am kommenden Samstag einen erfolgreichen Saisonabschluss in Giesing gegen Dortmund II mit einer Fixierung des vierten Tabellenplatzes. Und da die Zeichen aktuell sehr stark auf Abschied von den Löwen stehen, wünschen wir ihm außerdem ganz persönlich eine erfolgreiche Zukunft bei einem neuen Verein nach seinen Vorstellungen!

Ois Guade, Merv!

 

 

Die Löwen am Wochenende: Dritte wahrt Chance auf Aufstieg

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TSV 1860 München III (Dritte Mannschaft)

Während die Profis den Traum von der 2. Bundesliga begraben müssen, haben die Frauen des TSV 1860 den Sprung in die nächsthöhere Liga bereits geschafft. Auch die U19, die Dritte und die Vierte der Löwen haben noch gute Chance, die Saison mit dem Aufstieg zu krönen.

Dritte wahrt Chance auf Aufstieg

Die A-Junioren siegten am Samstag in Illertissen und benötigen gegen den FC Memmingen am kommenden Samstag somit einen Punkt. Die Vierte war diesmal spielfrei und so konnte deren Torjäger Manuel Mughetto diesmal in der 3. Mannschaft aushelfen und trug sich dort direkt in die Torschützenliste ein. Mit dem 3:1-Sieg beim SC Amicitia München (Tore: Schleich, Lechner, Mughetto) festigten die Löwen Platz 2 in der Tabelle und liegen nur einen Punkt hinter Spitzenreiter FC Ludwigsvorstadt.

Die Spiele im Überblick

Donnerstag, 05.05.

18.00 Uhr: U13 – Regionalauswahl West 7:2

Freitag, 06.05.

20.00 Uhr: Senioren C – FC Bayern München 1:7

Samstag, 07.05.

10.00 Uhr: U10 – SpVgg Unterhaching U11 12:0 (siehe Bild unten)
12.15 Uhr: SV Heimstetten U10 –U9 0:9
12.30 Uhr: U17 – FC Orlando 2:0
14.00 Uhr: 1. FC Magdeburg – Profis 4:0
15.00 Uhr: FV Illertissen – U19 0:3

Sonntag, 08.05.

10.00 Uhr: Centro Argentino de Munich – Frauen 0:1
10.00 Uhr: FC Schwabing U12 – U11 1:2
11.00 Uhr: SpVgg Unterhaching – U12 2:1
11.00 Uhr: FC Augsburg – U13 0:1
11.00 Uhr: U16 – FC Stätzling 1:1
13.00 Uhr: SC Amicitia München – 3. Mannschaft 1:3
14.00 Uhr: U21 – VfR Garching 0:0
16.30 Uhr: FC Augsburg – U14 1:2
17.00 Uhr: U15 – FC Stätzling 6:1

Montag, 09.05.

19.00 Uhr: Senioren B – FC Hochbrück -:-
20.00 Uhr: SG TSV Neuried/MTV 1879 München – Senioren C -:-

SV Elversberg steigt auf, Bayreuth und Essen an der Spitze

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Stadion SV Elversberg Waldstadion Elversberg

Neben den Entscheidungen in der 3.Liga kristallisiert sich auch immer mehr heraus, wer in der kommenden Saison als Aufsteiger im Profifußball neu dabei ist. Die SV Elversberg steht nach einem fragwürdigen Auftreten gegen den FSV Frankfurt im Südwesten als Tabellenerster so gut wie fest. In Bayern konnte Bayreuth die Führungsposition verteidigen und im Westen scheint Rot-Weiß Essen mit einem Schlusssprint nun doch endlich den erhofften Aufstieg klar zu machen.

Elversberg und Frankfurt spielen die Uhr herunter

Im Südwesten hat sich die SV Elversberg am Wochenende die Teilnahme an der 3.Liga gesichert. Durch ein 1:1-Unentschieden beim FSV Frankfurt hat die SVE nun drei Punkte Vorsprung auf den SSV Ulm und außerdem das um 19 Treffer bessere Torverhältnis vorzuweisen. Fragwürdig ist dabei allerdings die Entstehung des Remis in Frankfurt. Als die Elversberger vom klaren Rückstand der Ulmer in Großaspach erfuhren, spielten sie die restliche Viertelstunde die Uhr herunter. Da die Gastgeber mit dem Ergebnis ebenfalls gerettet waren, griffen sie nicht ein. Mehr noch: die anwesenden Zuschauer honorierten diese Aktion mit Applaus. Leidtragende sind der SSV Ulm, der den Aufstieg in Liga 3 verpasst und die SG Sonnenhof Großaspach, die den Gang in die Fünftklassigkeit antreten muss.

Bayreuth siegt deutlich, Essen überholt Münster

Spannend ist es hingegen noch in Bayern und im Westen. Nach zwischenzeitlichem Unentschieden gelang der SpVgg Bayreuth in Schweinfurt ein deutlicher Auswärtssieg. Die Ex-Löwen Knezevic (2x), Andermatt und Ziereis trugen mit ihren Treffern entscheidend dazu bei. Parallel gewannen die kleinen Roten in Aubstadt, hatten dabei allerdings Glück, dass die Gastgeber den Ausgleich per Elfmeter in der 92.Minute vergaben.

Im Westen konnte Rot-Weiß Essen nun doch noch einmal an Münster vorbeiziehen. Nachdem die Preußen am Freitagabend nur 0:0 beim SC Wiedenbrück spielten, zog Essen mit einem 3:0 in Rödinghausen am Konkurrenten vorbei. Allerdings trennen die beiden Mannschaften lediglich zwei Tore, sie liegen punktgleich an der Spitze der Regionalliga West. Kommenden Samstag dürfte es ab 14:00 Uhr also spannend werden. Essen trifft zuhause auf Rot Weiß Ahlen, Münster empfängt Köln II.

Für die Relegation zwischen dem Norden und dem Nordosten bahnt sich das Duell zwischen Oldenburg und dem BFC Dynamo Berlin an. Die Oldenburger siegten am Wochenende in der Schlussphase gegen Hamburg II. Berlin verlor zwar gegen den Berliner AK, liegt aber aufgrund der deutlich besseren Tordifferenz quasi uneinholbar vor Carl-Zeiss Jena. Die Aufstiegsspiele finden am 28.05. und 04.06 statt.

Sechzig um Sieben: Frauen des TSV 1860 steigen in die Kreisklasse auf

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Während die Profis mit ihrem Auftritt in Magdeburg nicht gerade für große Freude sorgten, machten es die Frauen des TSV 1860 München gegen Centro Argentino deutlich besser. Auch die U19 punktete in Illertissen dreifach. Neben diesen drei Begegnungen blicken wir heute morgen zum Start in die Woche auch auf die Entscheidungen in der 3.Liga.

Giesinger Gedanken: U19 statt Profis

Statt Richtung Norden führte der Weg von Thomas nach Westen, statt Magdeburg hieß das Ziel Illertissen. Grund dafür war das Auswärtsspiel der A-Jugend der Löwen, die weitere drei Punkte benötigen. Natürlich geht es in seinen Giesinger Gedanken trotzdem auch um die erste Mannschaft des TSV 1860, doch die Partie der U19 sorgte für gute Laune bei ihm.

U19 siegt in Illertissen und steht kurz vor dem Aufstieg

Denn die Junglöwen ließen auch in Schwaben nichts anbrennen und siegten am Ende deutlich. Kurios: alle Treffer fielen nach Foulelfmetern. Trainer Schittenhelm zeigte sich daher auch nicht komplett zufrieden, freute sich aber in erster Linie über die drei Punkte. Kommenden Samstag kann die U19 auf dem Trainingsgelände den Aufstieg perfekt machen. Gegner ist Memmingen, los geht es um 16:00 Uhr. Da heißt es direkt nach den Profis durchstarten und die Junglöwen bei der Mission Bundesliga-Aufstieg unterstützen!

Frauen des TSV 1860 München nächste Saison in der Kreisklasse

Einen Schritt weiter sind da bereits die Löwinnen seit dem gestrigen Sonntag. Gegen Centro Argentino wurde es zwar “nur” ein 1:0-Sieg, obwohl man von den Frauen des TSV 1860 eigentlich mehr Tore gewohnt ist. Das dürfte ihnen aber herzlich egal sein, denn Sieg ist Sieg – und in der nächsten Spielzeit geht es in der Kreisklasse weiter. Herzlichen Glückwunsch!
Wer nicht genug von Fußball bekommen kann, wird mit den Löwen am nächsten Samstag mehr als glücklich. Denn nach den Profis und der U19 ist auch ein Besuch bei den Frauen des TSV 1860 noch möglich. Anstoß gegen den FC Dreistern an der Sportanlage St. Martin Straße ist um 18:60 Uhr.

News aus der 3.Liga

Die Sonntagspartien des 37.Spieltags

Würzburg gegen Halle sowie Kaiserslautern zu Gast in Köln, das waren die beiden letzten Begegnungen des vorletzten Spieltags in der 3.Liga 2021/22 am gestrigen Sonntag. Halle konnte mit einem knappen Auswärtssieg den Klassenerhalt perfekt machen. Überraschenderweise gelang dies auch der Kölner Viktoria im “Heimspiel” (8.000 Anhänger des 1.FCK waren im Sportpark Höhenberg zugegen) gegen die Roten Teufel. Eine Übersicht inklusive der Ergebnisse findet ihr hier.

Braunschweig steigt auf, Lautern in der Relegation

Mit den Ergebnissen vom Wochenende sind nun auch fast alle Entscheidungen in der 3.Liga gefallen. Magdeburg und Braunschweig stehen als direkte Aufsteiger in die 2.Bundesliga fest, Kaiserslautern tritt in der Relegation am 20. und 24.05. gegen Dynamo Dresden an. Als Absteiger stehen neben Türkgücü der TSV Havelse die Würzburger Kickers fest. Am Samstag spielen Viktoria Berlin und der SC Verl den letzten Absteiger unter sich aus. Spannend ist es auch noch beim Kampf um Platz 4. Mit dem TSV 1860, Waldhof Mannheim und dem VfL Osnabrück sind noch drei Teams im Rennen.

37. Spieltag der dritten Liga: Die Sonntgasspiele

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Blick auf die Konkurrenz bei sechzger.de: so haben die anderen Vereine in der 3.Liga abgeschnitten

Nach der bitteren 4:0-Niederlage in Magdeburg standen zum Abschluss des 37. Spieltags für Fans des TSV 1860 München heute zwei noch relativ unbedeutende Sonntagsspiele an.

Würzburg – Halle 1:2 (0:1)

Gar nicht unbedeutend war jedoch das Sonntagsspiel für den Halleschen FC. Sie mussten bei den Würzburgern dringend Punkten, um den Klassenerhalt in der dritten Liga zu sichern. Würzburg hatte in der 11. Minute die erste Chance, doch Kopacz scheiterte an Mesenhöler im Tor der Hallenser. Nur drei Minuten später parierte Mesenhöler auch einen Schuss von Sane. Halle konnte sich glücklich schätzen, nicht in Rückstand geraten zu sein. In der 33. Minute konnte Halle dann per Elfmeter in Führung gehen. Huth wurde im Strafraum geschubst und verwandelte höchstselbst. Kurz vor der Pause traf Pourie dann noch Aluminium.

In der zweiten Häfte ließen es beiden Teams dann langsamer angehen. Halle lag vorne und Würzburg ist ja eh schon abgestiegen. Aus dem Nichts fiel dann der Ausgleich in Form einer Kobination zweier Ex-Löwen. Pourie passte in den Lauf von Kurzweg, der zum 1:1-Ausgleich einschob (74. Minute). Aber Halle reagierte umgehend und Huth köpfte zur erneuten Führung ein. Titsch-Rivero hatte maßgenau geflankt (78. Minute). Bis zum Schlusspfiff passierte nichts mehr und so endete das Spiel 1:2. Mit den drei Punkten sicherte der Hallesche FC den Klassenerhalt und wird auch nächste Saison in der dritten Liga starten.

Viktoria Köln – Kaiserslautern 2:0 (2:0)

Für die roten Teufel ging es in Köln Höhenberg um Alles. Durch die Niederlage der Braunschweiger in Meppen war sogar der direkte Aufstieg für die Pfälzer wieder möglich. Allerdings mussten auch die Gastgeber wegen der anderen Ergebnise dringend punkten, um den Klassenerhalt zu sichern.

Im mit ausverkauften und mit größtenteils Lauterer Fans besetzten Sportpark Höhenberg begann Lautern nervös. In der 10. Minute hatte die Viktoria nach einem langen Ball auf Philipp die erste Chance, traf aber nur das Außennetz. Die Pfälzer wirkten blockiert und ihnen gelang wenig im Spiel nach vorne. Folgerichtig ging Viktoria Köln in der 26. Minute in Führung. Fritz köpfte eine Ecke von Risse wuchtig in die Maschen. Nur zwei Munten später hätte Palacios auf 2:0 stellen können, aber er jagte Koronkiewiczs schöne Vorarbeit über die Querlatte. Redondo hatte dann die erste Chance für die Gäste aus der Pfalz, verfehlte das Kölner Tor jeoch aus zehn Metern. In der 38. Minute legten die Hausherren dann nach. Philipp vollendete einen sehenswerten Konter zum 2:0 ins kurze Eck. So ging es in die Kabinen. Die roten Teufel ließen bis dahin viel vermissen.

Den Lauterern bleib nun nichts Anderes übrig, als die Brechstange herauszuholen, um den Aufstieg zu sichern. Lautern war fortan dominant, konnte aber nur selten gefährlich vor das Tor der wacker verteidigenden Kölner kommen. In der 57. Minute verpassten mit Redondo und Götze gleich zwei Lauterer in aussichstreicher Position den Anschlusstreffer. Angebtrieben von den zahlreichen FCK-Fans erarbeiteten sich die Lauterer in der 64. Minute die nächste Chance. Erst traf Boyd die Latte, den Nachschuss von Redondo parierte Nicolas. Die Viktoria hielt aber gut dagegen und der FCK agierte insgesamt zu unkreativ, so dass bis zur Schlussphase nur noch ein Volleyschuss von Klinegburg für Kaiserslautern zu Buche stand. In der Schlussphase hatte Koronkiewicz die endgültige Entscheidung auf dem Fuß, aber Raab konnte bravorös klären. Von Lautern kam nichts mehr, so dass Viktoria Köln den Klassenunterhalt unter Dach und Fach bringen konnte.

Die Liga nach dem 37. Spieltag

Durch die Ergebnisse am 37. Spieltag der dritten Liga sind nun fast alle Entscheidungen gafellen. Magdeburg und Braunschweig steigen auf. Kaiserslautern muss in der Relegation gegen Dynamo Dresden ran. Im Tabellenkeller wird lediglich noch der vierte Absteiger gesucht. Dieser wird sich zwischen Viktoria Berlin und dem SC Verl entschieden. Verl reicht dabei ein Unentschieden im Heimspiel gegen Duisburg. Die Löwen müssen noch Platz 4 und die DFB-Pokalqualifikation durch einen Sieg gegen den BVB II sichern. Osnabrück und Waldhof könnten 1860 noch in die Suppe spucken.

 

1860-Frauen steigen auf!

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Was den Profis nach der 4:0-Niederlage in Magdeburg versagt bleibt, wird bei den Fußball-Löwinnen wahr: Die 1860-Frauen steigen auf!

Sieg gegen Centro Argentino

Die letzten noch fehlenden Punkte konnten die Giesingerinnen heute Vormittag gegen Centro Argentino einfahren. Auf Platz 5 der städtischen Bezirksportanlage an der Görzer Straße mussten die 1860-Frauen hart um den Aufstieg kämpfen. Die Kickerinnen aus Argentinien gingen hart zu Werke agierten oftmals an der Grenze des Erlaubten. Sechzig ließ sich davon teilweise beeindrucken und konnte die gewohnte Dominanz nicht auf den Rasen bringen. Das goldene Tor für den TSV 1860 München schoss Lena Gruber. In der 45. Minute zirkelte sie einen Freistoß aus etwa 20 Metern unter der Mauer der Südamerikanerinnen hindurch zum 0:1 in die Maschen.

Aufstieg unter Dach und Fach

Dieses Ergebnis hatte auch nach 90 Minuten bestand und nun steigen die 1860-Frauen in ihrer ersten Punktspielsaison wirklich direkt auf. Sie liegen in der Tabelle uneinholbar vor dem TSV Ottobrunn. Nach dem Spiel kannte die Feeunde keine Grenzen. Die Aufsteigerinnen und Ihre Fans feierten diesen Erfolg natürlich gebührend.

Außerdem warteten die Damen mit einem speziell designten Aufstiegs-Shirt auf.

Aufstiegsshirt der 1860-Frauen

Sechzger.de gratuliert herzlichst zum Aufstieg und wusste es schon bei Eurem ersten Auftritt: TRAUMFRAUEN GIBT’S NUR BEIM TSV!