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Marcel Bär: Mit einem Treffer gegen den BVB wird er alleiniger Torschützenkönig

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Viktoria Köln TSV 1860 20220130 Marcel Bär Tor

Die Ausgangsposition ist klar: Zusammen mit Baris Atik führt Marcel Bär die Torschützenliste der 3. Liga vor dem letzten Spieltag an. Beide haben bislang 19 mal das Runde ins Eckige befördert. Doch während der Magdeburger nach seiner 10. Gelben Karte in der letzten Spielrunde gesperrt ist, kann sich Bär gegen den BVB II mit einem weiteren Treffer zum alleinigen Torschützenkönig krönen.

Wird Marcel Bär Torschützenkönig?

In der Vorsaison hatte sich bekanntermaßen Sascha Mölders die Torjägerkanone gesichert. Nun greift wieder ein Löwe nach der Trophäe und hat gute Chancen,  diese zu erringen. So schade es auch ist, dass Baris Atik dem 1. FC Magdeburg beim Löwen-Konkurrenten VfL Osnabrück fehlen wird, so sehr sehr erhöht diese Sperre die Möglichkeiten von Marcel Bär. Mit nur einem Treffer am Samstag wird Bär am Samstag also Torschützenkönig. Bei Torgleichheit von zwei Schützen (so steht es ursprünglich in den Regularien des DFB), greift die Quotientenregel (Anzahl der Tore geteilt durch die Anzahl der Spiele). Allerdings gilt diese Regel offensichtlich nicht für die 3. Liga. Denn an anderer Stelle berichtet der DFB, dass es heuer erstmals für den Drittligatorschützenkönig die berühmte kicker-Kanone gibt – im Zweifelsfall auch für zwei Spieler.
Von weiteren Torjägern der 3. Liga droht den beiden Führenden keine Gefahr. Terence Boyd (15 Treffer) ist bekanntlich mit dem FCK am letzten Spieltag nicht mehr im Einsatz. Und der Wiesbadener Gustaf Nielsson müsste in Halle sechsmal einnetzen, um auf 20 Treffer zu kommen, was wohl ausgeschlossen werden kann.

Was denkt Ihr? Netzt Cello gegen die Zweitvertretung von Borussia Dortmund ein? Zur Einstimmung hat der TSV 1860 alle bisherigen Saisontore des Stürmers in einem Video zusammengestellt!

Bild: CR-Fotos.de

Kevin Volland: Rückkehr bei Aufstieg?

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Kevin Volland als Spieler beim TSV 1860 München Zwischen Dorf und Fürstentum

Es gibt sicherlich schlimmere Orte, um Fußball zu spielen als an der Côte d’Azur. Kevin Volland genießt Leben und Beruf derzeit sicherlich. Denn mit dem AS Monaco steht der ehemalige Löwe derzeit auf Platz 3 der französischen Ligue 1 und der Allgäuer gehört bei den Monegassen zu den Leistungsträger. In einem Interview mit der “Süddeutschen Zeitung” blickt der 29-Jährige auch in Richtung Giesing und drückt seinem Ex-Verein die Daumen. Er könnte sich eine Rückkehr bei Aufstieg gut vorstellen.

Immer ein Auge auf die Löwen

Neben der aktuellen Situation und der Siegesserie des AS Monaco, äußerte sich Volland auch zu seiner Zeit in Deutschland. “Die Löwen am meisten”, meinte der Allgäuer auf die Frage, welche seine ehemaligen Vereine er am meisten beobachtet. Er erinnert sich gerne an die beiden Jahre im Profikader bei den Löwen von 2010 bis 2012. Obwohl sein Wechsel zur TSG Hoffenheim schon feststand, spielte Volland weitere eineinhalb Jahre auf Leihbasis für den TSV 1860. “Ich war 18 und wollte noch nicht gleich wechseln. Allein schon, weil wir eine super Truppe mit einem überragenden Miteinander hatten und auch tollen Offensivfußball gespielt haben”, so Volland.

Rückkehr bei Aufstieg möglich

“Ich konnte mir damals nicht vorstellen von Sechzig jemals wegzugehen”,

sagte Kevin Volland der “Süddeutschen”. Darum drückt der 29-Jährige den Löwen die Daumen, dass es bald mit dem Aufstieg klappt. “Dann wäre das auch eine Option für mich”, so der Stürmer. Hoffnungen macht sich Volland auch noch im Blick auf die kommende Fußball-Weltmeisterschaft. Er will mit guten Leistungen im Verein weiter auf sich aufmerksam machen: “Im Fußball kann alles passieren. Aber ich habe gelernt, entspannt zu bleiben und sich auf den Verein zu konzentrieren.”

Präsident Reisinger: “Wir brauchen Spieler, die voran gehen!”

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TSV 1860 Präsident Robert Reisinger 50+1 Stadt München
TSV 1860 München e.V. MitgliederEhrungen Copyright by : sampics Photographie Bierbaumstrasse 6 81243 München TEL.: ++49/89/82908620 , FAX : ++49/89/82908621 , E-mail : sampics@t-online.de Bankverbindung : Hypovereinsbank München Konto : 1640175229 , BLZ 70020270 IBAN : DE78700202701640175229 BIC HYVEDEMMXXX weitere Motive finden sie unter : www.augenklick.de

Dass sich Präsident Robert Reisinger zum Tagesgeschehen bei den Profis des TSV 1860 äußert, kommt eher selten vor. Während ihm dies die einen zum Vorwurf machen und dem Oberlöwen mangelndes Interesse vorwerfen, schätzen die anderen die Zurückhaltung des 58-Jährigen. Er lasse lieber Taten statt Worte sprechen, so seine Unterstützer. Nun aber meldet sich Reisinger zu Wort und gibt die Marschroute für die kommende Saison vor.

Präsident Reisinger spricht vom Aufstieg

Nachdem der Aufstiegszug in der Saison 2021/22 leider ohne die Löwen abgefahren ist, definiert Präsident Reisinger das Ziel für die kommende Spielzeit im Interview mit der BILD ungewohnt deutlich:

“Nächste Saison kann es nur ein Ziel geben und das heißt: Aufstieg! Das muss von Tag eins klar sein und auch ausgesprochen werden.”

Die Rahmenbedingungen dafür will Reisinger durch einen Kaderumbruch schaffen. Dabei setzt er aufs Kollektiv, nicht auf einzelne Stars.

“Mit Chorknaben schaffen wir es nicht. Wir brauchen Spieler, die voran gehen, Ecken und Kanten zeigen. (…) Spieler, die ihre Karriere nicht so gestalten konnten, wie es ihrem Potential entsprochen hätte. Wir bieten ihnen sozusagen die zweite oder auch dritte Chance.”

Ob er damit u.a. auch auf Moritz Leitner anspielt?

Pflichtsieg gegen Borussia Dortmund II

Für die laufende Saison wünscht sich Reisinger einen versöhnlichen Abschluss mit einem Sieg gegen den BVB und der damit verbundenen Qualifikation für den DFB-Pokal. Nicht zuletzt aus finanziellen Gründen wäre die Teilnahme am Cup wichtig für den TSV 1860.

“Die Körpersprache muss von Sekunde eins an zeigen: 1860 ist der Herr im Grünwalder Stadion. Ich möchte elf Krieger sehen und keine Angsthasen.”

Klare Ansage, oder?

Bild: TSV 1860 München e.V.

Sechzig um Sieben: Reisinger fordert Aufstieg als Ziel für 2022/23

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Spieltag 38 ist noch nicht absolviert, doch bereits jetzt formuliert Robert Reisinger mit dem Aufstieg in der kommenden Spielzeit ein ganz klares Saisonziel. Trainer Köllner gibt sich in seinen Aussagen verhaltener, doch auch für ihn dürfte es nur diese eine Option geben. Außerdem sprechen vier sechzger.de Redakteure im neuen Talk und der 1.FC Kaiserslautern entlässt Trainer Antwerpen. Viel Nachrichten also, die es jetzt kompakt zusammengefasst bei Sechzig um Sieben gibt.

sechzger.de Talk Folge 58

Bald steht Jubiläumsausgabe 60 auf der Agenda, doch noch ist es nicht ganz so weit. Zuvor spricht Moderator Jan mit seinen Gästen in Nummer 58 über die Niederlage in Magdeburg und das letzte Saisonspiel gegen Borussia Dortmund II. Aber ebenso mögliche Neuzugänge sind ein Thema wie auch die U19, die kurz vor dem Aufstieg steht und die Saison am Samstag veredeln kann.

sechzger.de & Lustfinger verlosen neues Album

Nicht nur unseren Talk gibt es ganz frisch auf die Ohren, sondern auch neue Musik von der Band Lustfinger. Seit kurzem ist die Single “Ich werde dich niemals vergessen” veröffentlicht, die sich rund um Münchens große Liebe dreht. Ende Juli soll das neue Album folgen. Schon jetzt aber könnt ihr das Löwen-Lied als CD gewinnen. Wie das geht, erfahrt ihr im Artikel!

Reisinger gibt Aufstieg als klares Ziel aus

Ungewöhnlich deutliche Worte gibt es bereits vor dem letzten Saisonspiel gegen Dormund am Samstag vom Präsidenten. Robert Reisinger positioniert sich in der BILD deutlich und gibt den Aufstieg in der Saison 2022/23 als das Ziel aus. Das Erreichen von Platz 4 und die damit verbundene DFB-Pokal Qualifikation könne nur das Minimalziel sein. “Aufstieg! Das muss von Tag eins klar sein und auch ausgesprochen werden” so der 58-jährige Reisinger, der im Juni auf der Mitgliederversammlung als Präsident bestätigt werden möchte.

Köllner hinterfragt den Rasen und das Wasser in der Kabine

Ganz so kämpferisch äußerte sich Trainer Michael Köllner in der gestrigen Medienrunde dann doch nicht. Aber auch für ihn dürfte das gesetzte Ziel nach zwei vierten Plätzen der Aufstieg sein. Hierfür möchte er “alles auf den Kopf stellen” und kündigt einige überraschende Entscheidungen in der kommenden Zeit an. Bis hin zu den Bedingungen an der Grünwalder Straße 114 wie den Rasen nutzen die Verantwortlichen die Zeit und diskutieren alle möglichen Einflüsse, um die nötigen Punkte mehr auf das Konto der Löwen zu bringen. Scherzhaft kündigt Köllner sogar an, über das Wasser in der Kabine zu diskutieren. Klar ist damit aber auch: der 52-Jährige hat weiterhin Lust auf den TSV 1860 und bleibt den Löwen auch in der nächsten Spielzeit erhalten.

Kehrt Leitner zu den Löwen zurück?

Damit dieses Ziel erreicht werden kann. wünscht sich der Trainer Neuzugänge. Drei Spieler wurden bereits – wenn auch noch nicht offiziell präsentiert – verpflichtet. Skenderovic, Rieder und Vrenezi werden in der kommenden Saison das Löwen-Trikot tragen. Fynn Lakenmacher soll folgen und die derzeit heißesten Gerüchte ranken sich um Ex-Löwe Moritz Leitner. Der 29-Jährige war zuletzt beim FC Zürich unter Vertrag und ist frischgebackener Schweizer Meister. Sein Vertrag wird jedoch nicht verlängert. Ob der TSV 1860 den Mittelfeldspieler tatsächlich verpflichtet, werden die nächsten Tage (oder Wochen) zeigen.

News aus der 3.Liga

Erdbeben in Lautern – Antwerpen vor Relegation entlassen

Neun Tage sind es noch bis zum ersten Relegationsspiel gegen Dynamo Dresden. Die Niederlagenserie in der 3.Liga hat den 1.FC Kaiserslautern trotzdem zu diesem Zeitpunkt zu einer Trainerentlassung hinreißen lassen. Marco Antwerpen wird bei den Roten Teufel in der Relegation nicht an der Seitenlinie stehen. Mit Dirk Schuster wurde bereits ein Nachfolger verpflichtet, er soll den Verein in die 2.Bundesliga führen.

Wirbel am Betzenberg: Kaiserslautern entlässt Marco Antwerpen

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Gegengerade Fritz Walter Stadion Gegen TSV 1860 München
Das Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern

Kurz vor der Relegation: Antwerpen fliegt raus

Eigentlich unglaublich: Der 1. FC Kaiserlautern trennt sich zehn Tage vor dem ersten Relegationsspiel gegen Dynamo Dresden von seinem Trainer Marco Antwerpen! Dies vermeldet am frühen Abend der kicker unter Berufung auf die Rheinpfalz. Eine Bestätigung des Vereins steht noch aus. Dieser durchaus überraschenden Meldung waren am Dienstag Gerüchte über eine Ablösung Antwerpens durch den Ex-Nationalspieler Miroslav Klose vorausgegangen. Die Gerüchte hatte aber am Vormittag der 50jährige noch selbst aktiv dementiert.

Antwerpens Bilanz beim FCK kann sich sehen lassen

Der umstrittene Antwerpen hatte die Pfälzer am 1. Februar 2021 auf dem 16. Tabellenplatz, also direkt über der Abstiegszone, punktgleich mit der SpVgg Unterhaching und dem 1. FC Magedburg (!) übernommen, an den verbliebenen 16 Spieltagen der vergangenen Spielzeit zum Klassenerhalt geführt und in dieser Saison – trotz holprigen Starts (die ersten Tore erzielte Kaiserslautern erst am vierten Spieltag gegen unsere Löwen) – zu einem Aufstiegskandidaten geformt. Allerdings verspielte das Team mit zuletzt drei Niederlagen in Serie den schon fast sicher geglaubten direkten Aufstieg. Am vergangenen Wochenende musste man – nach einer peinlichen Pleite bei Viktoria Köln – Eintracht Braunschweig vorzeitig den Vortritt lassen.

Antwerpen – in Braunschweig als Aufsteiger entlassen

Dass der – bei vielen Fans – sehr umstrittene Marco Antwerpen die Früchte seiner bislang erfolgreichen Arbeit mit den Relegationsspielen um den Aufstieg in die 2. Bundesliga nicht ernten darf, ist einigermaßen irritierend. Dass Antwerpen Aufstieg kann, hatte er im Sommer 2020 bewiesen, als er Eintracht Braunschweig in die 2. Liga führte. Aber auch hier endete die Zusammenarbeit einigermaßen kurios – zwei Tage nach dem letzten Drittligaspieltag.

Update: Dirk Schuster übernimmt

Kurz nachdem der kicker die Demission von Marco Antwerpen vermeldet hatte, bestätigte der FCK die Meldung über seine Social Media Kanäle und gab auch bekannt, wer das Team um Torjäger Terence Boyd in die Relegation gegen Dresden führen wird: Dirk Schuster, ehemaliger Nationalspieler für die DDR und die BRD mit einer aktiven Fußballervergangenheit beim Karlsruher SC und Waldhof Mannheim. Nicht unbedingt die beliebtesten Referenzen für die Fans der Roten Teufel.

Ziel Aufstieg 2023 – Köllner will “alles auf den Kopf stellen”!

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Dortmund II vor der Brust, die neue Saison im Kopf

Das letzte Saisonspiel ist noch nicht gespielt, aber der Aufstieg ist in dieser Saison vom Tisch. Nach der hohen Niederlage in Magdeburg am vergangenen Wochenende müssen die Löwen am kommenden Samstag gegen die Zweitvertretung von Borussia Dortmund (13.30 Uhr im sechzger.de-Liveticker) nochmal alles raushauen, um mit einem – im Idealfall deutlichen – Sieg den vierten Tabellenplatz und damit die Qualifikation für den DFB-Pokal zu sichern. Michael Köllner blickte bei der kleinen Presserunde zum Auftakt in die neue Trainingswoche am Dienstag Nachmittag aber auch schon in die Zukunft, auf die neue Saison. Und der Löwendompteur zeigte sich durchaus angriffslustig, was von ihm geforderte Voraussetzungen beim TSV 1860 anbelangt:

Es geht um eine realistische Einschätzung der Situation und eines möglichen Szenarios für die nächste Saison. Ich werde einen Teufel tun und nicht für eine optimale Situation kämpfen. Das habe ich vielleicht in der letzten Zeit nicht so vehement gemacht. (…) Der Fan erwartet ein starkes Sechzig München in der kommenden Saison und den Anspruch, den ein Fan hat, habe ich ähnlich. Und das versuche ich momentan beim Verein klar darzustellen.

Köllner will einiges anders machen

Auf die Frage, was der Trainer womöglich selbst in der nahen Zukunft anders machen müsse, damit es mit dem Traumziel Aufstieg in die 2. Bundesliga 2023 klappt, meinte er, noch ein wenig unkonkret, aber durchaus bemerkenswert :

Ich versuche jetzt eine strategische Ausrichtung deutlicher einzubringen und auch im Verein, im sportlichen Bereich, meinem Aufgabenfeld – mit Günther Gorenzel – im Detail alles auf den Kopf zu stellen. Und da werdet ihr auch in den nächsten Tagen die eine oder andere Entscheidung mitgeteilt bekommen, die vielleicht nicht so zu erwarten ist. Aber am Ende geht es darum, Erfolg zu haben. Und da musst du auch für dich selber alles auf den Prüfstand bringen.

Es bleibt spannend, welche Entscheidungen an der Grünwalder Straße 114 in den nächsten Tagen fallen. Am Samstag Nachmittag um Viertel nach drei – das ist sicher – ist schon mal final geklärt, ob die Löwen am ersten Augustwochenende im Teilnehmerfeld der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals stehen.

 

 

 

Lustfinger Gewinnspiel: Dreimal die neue Löwen-Hymne abräumen

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Lustfinger-Sänger Tom Fock Quelle: Foto-Schöni

“Das ist eine Hammer-Platte”, freut sich Tom Fock. Im Juli kommt das neue Album von Lustfinger heraus. Seit über 40 Jahren gibt es die Band aus München schon. In zahlreichen Liedern haben die Jungs ihre Liebe zum TSV 1860 München besungen. “Löwenmut” beschreibt wohl für viele von uns ganz eindrücklich, was es heißt ein Löwen-Fan zu sein. Jüngst kam das neue Lied über 1860 heraus: “Ich werd’ dich niemals vergessen”. Mit ein wenig Glück können drei von Euch eine limitierte Single-CD bei uns im Lustfinger Gewinnspiel abräumen.

“Sechzig ist eine Einstellungssache”

Die 0:4-Niederlage in Magdeburg und das damit verbundene Aus für die Relegation hat Tom Fock überwunden. “Magdeburg war einfach super stark und mir war eigentlich schon vorher klar, dass das total schwer wird”, so Fock. “Das Schöne bei Sechzig ist doch auch, dass man sich auf solche Situationen gut einstellen kann”, schiebt er mit einem Lachen hinterher. Der Blick geht nach vorne. Das gilt für den Musiker natürlich auch für Lustfinger, seiner Band, der er seit über 40 Jahren vorsteht und sie immer wieder am Leben erhält.

Lustfinger

Eigentlich sollte im vergangenen Jahr das neue Album – pünktlich zu 40 Jahre Lustfinger – erscheinen, doch Corona macht auch hier einen Strich durch die Rechnung. Dank eines erfolgreichen Crowdfounding konnte das neue Album realisiert werden und nach einigen Problemen mit der Veröffentlichung soll es nun am 29. Juli so weit sein. Schon am 24. Juni erscheint die erste Single. “Es wird einige Überraschungen auf der neuen CD geben”, erzählt Fock. Er selbst ist total begeistert vom neuen Album: “Die Platte ist stimmig und ich habe keine meiner Platten so oft vor der Veröffentlichung gehört wie diese. Die CD ist richtig geil.”

Ein ganzes Album nur mit Löwen-Liedern?

“Ich werd’ dich niemals vergessen” ist das aktuelle Sechzig-Lied von Lustfinger und vielleicht nicht das Letzte. “Wenn ich noch zwei, drei schreibe, dann habe ich mir überlegt eine eigene CD mit allen Löwen-Liedern von uns zu machen”, so Tom Fock. Die aktuelle Single gibt es in limitierte Auflage direkt beim Sänger zu kaufen. Am Samstag beim Heimspiel gegen Borussia Dortmund II wird Tom Fock am Grünspitz oder im Giesinger Bräu einige CDs dabei haben. Mit ein wenig Glück könnt Ihr eine von drei CDs bei uns gewinnen.

Lustfinger Gewinnspiel:

Nennt mindestens drei Löwen-Lieder von Lustfinger!

Schreibt uns bis kommenden Montag, 16. Mai, eine E-Mail an Thomas.Meiler@sechzger.de mit Euren Lösungen. Vergesst bitte nicht Eure Anschrift, damit wir wissen, wohin bei einem möglichen Gewinn die CD geschickt werden kann. Viel Glück!

sechzger.de Talk Folge 58 vor TSV 1860 München – Dortmund II

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Der Countdown geht mit Folge 58 weiter. Dieses Mal kehrt Jan in die Rolle des Moderators zurück, während Christian die Seiten wechselt und neben Bernd und Thomas als Gast in der neuesten Ausgabe vertreten ist. Gemeinsam sprechen sie über die Niederlage in Magdeburg, den Sieg der U19 in Illertissen, das Transferkarussell und das kommende Heimspiel des TSV 1860 gegen Borussia Dortmund II.

Klare Niederlage in Magdeburg

4:0 zeigte die Anzeigetafel am Ende an. Ein deutliches Ergebnis, das formal zwar etwas zu hoch ausfiel, doch einmal mehr die enorme Überlegenheit des 1.FC Magdeburg in der aktuellen Drittliga-Saison unterstrich. Bestätigen konnte dies Bernd zum einen mit seinem geschulten Auge vor dem Bildschirm, zum anderen mit den Zahlen in der Taktiktafel. Christian machte sich auf den Weg nach Sachsen-Anhalt und bereute den Ausflug keinesfalls, wie er klarstellt.

U19 steht vor dem Aufstieg in die Bundesliga

Jan und Bernd hingegen verfolgten das Spiel im Fernsehen, während Thomas eine ganz andere Option im Sinn hatte. Als Zwischenstop auf dem Weg in die Schweiz verschlug es ihn zur A-Jugend der Löwen nach Illertissen. Dort sah er nicht nur die Vorbereitungen einer Tanzshow, sondern auch dominante Spieler in weiß-blau, die einen weiteren Auswärtssieg einfahren konnten. Kommenden Samstag winkt daher der Aufstieg – womöglich vor einer würdigen Kulisse.

Skenderovic, Rieder, Vrenezi – wer kommt noch?

Die Spielzeit ist noch gar nicht vorüber, doch es bahnen sich die ersten Transfers an. Bereits vor dem Spiel des TSV 1860 gegen Dortmund II stehen die ersten Neuzugänge fest. Skenderovic kommt aus Schweinfurt, von Türkgücü soll es Rieder und Vrenezi zu den Löwen verschlagen. Welche Spieler darüber hinaus ab Sommer das Trikot des TSV 1860 tragen könnten und auf welcher Position am ehesten Bedarf ist, ist Thema in Folge 58.

TSV 1860 – Dortmund II: ein Sieg für Platz 4

Trotz der Niederlage belegen die Löwen weiterhin den Platz hinter dem Spitzentrio, der zur Teilnahme am DFB-Pokal berechtigt. Dieser Umstand sollte möglichst auch nach dem kommenden Samstag Bestand haben, nachdem Borussia Dortmund II beim TSV 1860 München im Grünwalder Stadion zu Gast war. Mit einem Sieg dürfte nichts mehr anbrennen, denn der VfL Osnabrück spielt parallel gegen Magdeburg. Wie sehr sich der Meister im Schlussspurt anstrengt, bekamen die Löwen vor kurzem erst zu spüren. Die auswärtsstarken Dortmunder sollten zumindest auf keinen Fall unterschätzt werden. Mindestens ein Treffer sollte es für den TSV 1860 werden, damit Marcel Bär alleiniger Torschützenkönig der 3.Liga wird.

Der sechzger.de Talk Nummer 58 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Gerücht: Kehrt Moritz Leitner zum TSV 1860 zurück?

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Moritz Leitner TSV 1860

Bereits seit gestern kursiert das Gerücht, Moritz Leitner könne zum TSV 1860 München zurückkehren. Aber was ist da dran? Und wäre das für die Löwen ein sinnvoller Transfer?

Neues Personal für die Löwen

Gestern war ein Festtag für die schreibende Zunft rund um Münchens große Liebe. Tim Rieder wurde am Trainingsgelände gesichtet, sein ehemaliger Türkgücü-Kollege Albion Vrenezi wird wohl auch an die Grünwalder Straße wechseln.

Zudem wurde seitens des FC Schweinfurt 05 bekanntgegeben, dass Stürmer Meris Skenderovic zu den Löwen wechseln werde. Auch das Interesse des TSV 1860 an Fynn Lakenmacher wurde noch einmal bekräftigt. Es tut sich was im Hinblick auf die kommende Saison!

Zahlreiche Verletzungen während der Karriere

Schließlich wurde noch das Gerücht aufgebracht, Moritz Leitner könne zum TSV 1860 zurückkehren. Der gebürtige Münchner wurde gerade mit dem FC Zürich Meister in der Schweiz, spielte dabei aber nicht zuletzt verletzungsbedingt eine untergeordnete Rolle. Ganze neun Einsätze stehen für den mittlerweile 29-Jährigen zu Buche.

Das Thema “Verletzungen” zieht sich ohnehin durch Leitners Karriere wie ein roter, ääääh pardon, blauer Faden. Auch während seiner Zeit in England bei Norwich City (50 Spiele in drei Jahren) und bereits zuvor war der Mittelfeldspieler über weite Strecken zum Zuschauen verdammt.

Moritz Leitner zurück zum TSV 1860?

Keine Frage: Moritz Leitner ist ein begnadeter Fußballer, wie er in der 3. Liga selten zu finden ist. Vom Talent und vom Potential her wäre er eine absolute Bereicherung für den Kader der Löwen. Das große “Aber” besteht aber in seiner körperlichen Konstitution. Kann Leitner dem TSV 1860 über einen längeren Zeitraum helfen? Ist der Spieler bereit, einen stark leistungsbezogenen Vertrag zu unterschreiben, mit dem die Löwen ihr Risiko minimieren können?

Auf welcher Position wäre Leitner überhaupt denkbar? Um Richard Neudecker zu ersetzen, dessen Abschied immer wahrscheinlicher wird, fehlt ihm die Torgefährlichkeit. Im Vergleich zu Dennis Dressel, der auf der 8er-Position das Mittelfeld beackert, erscheint Leitner körperlich deutlich weniger robust.

Seht Ihr Moritz Leitner wieder beim TSV 1860? Und wenn ja, auf welcher Position?

Sechzig um sieben: Neuverpflichtungen in Sicht

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Sechzig um Sieben von sechzger.de für den TSV 1860 München

Nach dem bitteren 0:4 vom Samstag herrscht nun immerhin Planungssicherheit für Günther Gorenzel. Der Sportgeschäftsführer kann nun seine Kaderplanung voll auf eine weitere Saison in der dritten Liga ausrichten. Offenbar hat der Österreicher im Hintergrund schon vorgearbeitet und die ersten Neuverpflichtungen sind in Sicht.

Meris Skenderovic wird ein Löwe

Die erste Neuverpflichtung wurde gestern offiziell. Allerdings kam die Ankündigung aus Schweinfurt und nicht von der Grünwalder Straße. Demnach wird Meris Skenderovic nächste Saison ein Löwe. Der 24-jährige Stürmer soll Marcel Bär in der Offensive unterstützen. Was für ein Spielertyp da nächste Saison für den TSV 1860 München wirbeln wird, stellt Euch  Bernd Winninger vor.

Weitere Neuverpflichtungen in Sicht

Nachdem der Transfer von Tim Rieder ausgemachte Sache zu sein scheint, jedoch bisher von der KGaA noch nicht bestätigt wurde, zeichnet sich eine weitere Neuverpflichtung aus dem Nachlass von Türkgücü ab. Übereinstimmenden Berichten zufolge soll Albion Vrenezi nächste Saison für die Löwen stürmen. Rieder wurde immerhin gestern am Trainingsgelände gesehen. Außerdem spekuliert die Bild über eine Rückkehr von Moritz Leitner nach Giesing. Dieser wurde ja letzte Woche mit dem FC Zürich Schweizer Meister, kam aber aufgrund von Verletzungen nur selten zum Einsatz. Außerdem soll Fynn Lakenmacher trotz der Verpflichtung von Meris Skenderovic nach wie vor ein Thema sein.

Wer verlässt die Löwen?

Nach den Verpflichtungen und den Gerüchten über weitere Neuzugänge stellt sich natürlich die Frage, welche Spieler 1860 verlassen. Sicher ist das bisher nur bei Stephan Salger. Auf Basis der diskutierten Namen ist davon auszugehen, dass Tim Linsbichler, Merveille Biankadi und Dennis Dressel nächste Saison ihre Stiefel für andere Mannschaften schnüren werden. Da nicht davon auszugehen ist, dass der Kader stark vergrößert wird, werden wahrscheinlich noch weitere Spieler Giesing verlassen müssen. Kandidaten dafür sind Keanu Staude, Johan Djayo und eventuell sogar Richy Neudecker, nachdem eine Einigung mit ihm wohl bisher nicht erfolgt ist. Wir werden Euch weiter auf dem Laufenden halten.

Sechzger.de Talk Nummer 58

Diese und andere spannende Fragen diskutieren Christian Jung, Bernd Winninger und Thomas Enn im sechzger.de Talk Nummer 58 moderiert von Jan Schrader. Außerdem gibt es eine Rückschau auf das 0:4 der Löwen in Magdeburg, die Eindrücke von Thomas Enn aus Illertissen und eine Vorschau auf das entscheidende Spiel gegen die kleinen Borussen. Ihr findet den Talk gegen Mittag auf unserem youtube-Kanal und den gängigen Podcast-Plattformen.

News aus der dritten Liga

Klose zu Lautern?

Ein schier unglaubliches Gerücht hört man aus Kaiserslautern: Miroslav Klose soll Marco Antwerpen am Betzenberg ablösen. Offenbar liegen die Nerven nach drei Niederlagen in Folge vor der Relegation blank bei den Pfälzer Verantwortlichen und sie trauen Marco Antwerpen keine Trendwende mehr zu. Es wäre die erste Station als Profitrainer für Klose.

Damer zum Halleschen FC

Außenbahnspezialist Leon Damer wechselt von Absteiger TSV Havelse in der kommenden Saison zum HFC. Damit wird Damer weiter in der dritten Liga kicken. Sein Vertrag in Havelse lief aus, daher kommt er ablösefrei zu den Hallensern.

Finale um den Klassenerhalt

Viktoria Berlin und der SC Verl machen den letzten Absteiger unter sich aus. Allerdings nicht im direkten Duell. Die Viktoria muss ihrerseits daheim gegen den SV Meppen gewinnen und auf einen Patzer des SC Verl hoffen, der die frisch geretteten Zebras aus Duisburg empfängt. Den Berlinern hilft nur ein Sieg, während den Ostwestfalen ein Punkt reichen sollte. Berlins Trainer Toku gibt sich vor dem Showdown realistisch: “Meppen zu schlagen wird schwer genug, aber Verl muss gegen Duisburg erst einmal punkten.”

Damit geht ihr bestens informiert in den Dienstag der letzten Saisonwoche. Alles Wichtige rund um den TSV 1860 München und die dritte Liga erfahrt Ihr wie immer bei sechzger.de.