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TSV 1860 – TSV Havelse: Videos aus dem Grünwalder Stadion

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TSV 1860 TSV Havelse

Gleich drei Videos aus dem Grünwalder Stadion von der Partie des TSV 1860 gegen den TSV Havelse haben wir für Euch auf YouTube online gestellt. Wenn sie Euch gefallen, würden wir uns über Likes und Kommentare hier oder auf der Video-Plattform sehr freuen. Gerne dürft Ihr auch unseren YT-Kanal abonnieren, um über neue Videos informiert zu werden.

Mit Leib und Seele

1860 – Havelse: Löwenfans feiern den Heimsieg

Die Spieler auf der Ehrenrunde

03.05.2015: Deutliche Niederlage des TSV 1860 gegen Union Berlin

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Allianz Arena TSV 1860

Derzeit ist die 2. Bundesliga das erklärte Traumziel und der Aufstieg dorthin ist rechnerisch noch möglich. Vor sieben Jahren hat die zweite Spielklasse bei den Löwen hingegen für wenig Freude, dafür aber für viel Frust gesorgt. So zum Beispiel am 03.05.2015, als der TSV 1860 in Fröttmaning Union Berlin mit 0:3 unterlag. Das große Zittern ging weiter…

Platz 15 nach 30 Spieltagen

Mit 30 Punkten lagen die Löwen nach 30 Spieltagen auf Platz 15 und somit auf dem ersten Nichtabstiegsplatz. Dahinter waren lediglich der VfR Aalen, der FC St. Pauli und Erzgebirge Aue gelistet – alle mit 28 Zählern. Bei einer Niederlage gegen Union Berlin drohte dem TSV 1860 also ein Abstiegsrang, im schlimmsten Fall gar die rote Laterne.

Es galt also, dringend Punkte im Abstiegskampf zu sammeln. Die Vorzeichen standen nicht so schlecht: Die Eisernen standen auf Platz 10 und hatten seit November 2014 nicht mehr auswärts gewonnen. Zudem war es den Köpenickern in den elf bisherigen Begegnungen mit Münchens großer Liebe nicht gelungen, einen Sieg einzufahren.

Fans fordern Rückkehr nach Giesing

Diesmal aber waren die Löwen fällig und lieferten über weite Strecken einen fußballerischen Offenbarungseid ab. Zwar konnte man die ersten zehn Minuten zumindest ausgeglichen gestalten, danach aber übernahm Union das Zepter und ging in der 19. Minute durch Polter per Hacke in Führung.

Sechzig hingegen agierte viel zu umständlich und ungenau und kam erst nach einer halben Stunde zu seiner ersten (Halb-)Chance durch Okotie. Den nur 18.800 Zuschauern in der vermeintlichen Goldgrube Allianz Arena schwante Übles. Auf den Rängen wurde ein Plakat ausgerollt, in dem die sofortige Rückkehr nach Giesing gefordert wurde.

Zweimal Aluminium binnen Sekunden

Wer glaubte, es könne nach dem Seitenwechsel nur besser werden, der wurde eines Besseren (oder in diesem Fall: eines Schlechteren) belehrt. Die Löwen ergaben sich ihrem Schicksal und hatten Glück, dass die Gäste so fahrlässig mit ihren Chancen umgingen. Besonders Sebastian Polter ließ zahlreiche Gelegenheiten aus oder scheiterte an Keeper Vitus Eicher.

Erst nach 70 Minuten folgte ein Aufbäumen der Gastgeber, die nun Pech hatten. Zuerst traf Vallori den Pfosten, nur Sekunden später scheiterte Kagelmacher an der Latte. Weitere Gelegenheiten vergaben Marius Wolf und Rubin Okotie – und plötzlich stand es 0:2.

TSV 1860 unterliegt Union Berlin deutlich

Freistoß Schönheim, Kreilach volley zur Vorentscheidung (80.). Zehn starke Löwen-Minuten reichten halt nicht, um das Ding in die richtige Richtung zu lenken. Stattdessen kam es noch übler und Polter traf in der 89. Minute sogar noch zum 0:3-Endstand.

Die Löwen rutschten durch die Niederlage tatsächlich auf Platz 17 ab, da St. Pauli (gegen RB Leipzig) und Aue (gegen den KSC) ihre Spiele gewannen. Am Ende stand Rang 16 und die Relegation gegen Holstein Kiel. Manch einer mag sich an Kai Bülow und die Nachspielzeit erinnern…

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Torsten Fröhling setzte am 03.05.2015 gegen Union Berlin auf folgende Elf des TSV 1860.

Eicher – Kagelmacher, Vallori, Schindler, Bandowski – Stahl (46. Weigl), Sanchez (71. Hain), Wolf, Adlung, Rama (62. Vollmann) – Okotie

Tore:
0:1 Polter (19.), 0:2 Kreilach (80.), 0:3 Polter (89.)

Sechzig um sieben: Psychospielchen vor dem Showdown

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Sechzig um Sieben beim TSV 1860 München

Die dritte Liga hält uns doch mehr in Atem, als wir gedacht hatten. Rein rechnerisch ist für die Löwen die Relegation noch drin. Aber auch Platz 5 und ein Saisonende mit ganz leeren Händen ist auch noch im Bereich des Möglichen. So begannen bereits am Wochenende die Psychospielchen für den Showdown am kommenden Wochenende.

Die Ausgangslage vor dem kommenden Wochenende

Dass die Löwen noch im Rennen um den Relegationsplatz sind, haben sie ihrem Sieg gegen Havelse (hier geht’s zur TAKTIKTAFEL-Analyse) und vor allem der aktuellen Schwäche der Kaiserslauterer zu verdanken. Die roten Teufel versagen konsequent, seitdem sie den großen Wurf landen können. Erst die Niederlage in Wehen, die virtuell den direkten Aufstiegsrang kostete. Am Samstag rutschte dem FCK dann vor ausverkauften Haus das Herz komplett in die Hose und statt des ersehnten Heimsiegs, der die Sicherung von zumindest noch Rang 3 und der Relegation bedeutet hätte, setzte es eine sang- und klanglose 1:3 Heimniederlage gegen Dortmund II ab. Durch einen Sieg gegen Magdeburg (das mit vollem Einsatz zu Werke ging) schob sich Eintracht Braunschweig an den Pfälzern vorbei auf Rang 2 vor. Da der FCK durch das Aus von Türkgücü nur noch ein Spiel hat, muss wenigstens Rang 3 durch einen Punkt bei Viktoria Köln gesichert werden.Die Höhenberger ihrerseits benötigen aber auch noch jedes Pünktchen, um den Klassenerhalt zu sichern.

Für unsere Löwen ist am Samstag in Magdeburg alles drin. Gewinnen sie bei einer gleichzeitigen Niederlage der roten Teufel übernehmen sie den virtuellen Relegationsrang. Dann fehlt “nur noch” ein Sieg gegen die kleinen Borussen, um die Relegation gegen Dresden fix zu machen. Verlieren sie und der SV Waldhof gewinnt beim SV Wehen, findet sich Sechzig auf Platz 5 wieder und könnte am Saisonende tatsächlich mit leeren Händen da stehen.

Psychospielchen vor dem Showdown

Es ist also Alles möglich und in dieser Situation beginnt auch gewisses Ballyhoo abseits des grünen Rasens. Der Lauterer Coach gab nach dem Spiel gegen den BVB II die Devise aus “Tabellenplatz 2 erstmal abzuhaken”. Danach wolle man sich “auf das letzte Spiel in Köln vorbereiten und da müssen wir zumindest einen Punkt holen.” Der Spielplan bringt weitere Brisanz ins Spiel. Denn die Lauterer müssen erst am Sonnatg in Köln antreten. Da könnte der Viktoria bereits ein Punkt zum Klassenerhalt reichen. Nämlich dann, wenn Verl am Freitag im Westfalenstadion verliert. Und dann gibt es da ja noch die Vater-Sohn Konstellation der Famile Wunderlich (Vater Sportdirektor bei der Viktoria, Sohn Spieler in Lautern). Hoffen wir mal, dass alles fair bleibt und wir kein Remake der Schande von Gijon erleben werden.

1860 zeigt sich selbstbewusst

Die Löwen hingegen demonstrieren Selbstbewusstsein. Präsident Reisinger geht nicht davon aus, “dass Kaiserslautern in Köln etwas reißt”. Den Spielern ist klar, dass nur zwei Siege weiterhelfen. “Wir ziehen durch bis zum Ende, dann schauen wir, was rauskommt”, äußerte sich Quirin Moll beim Kicker. Torschütze Semi Belkahia: ergänzt “Wir haben nichts zu verlieren. Aber wenn wir unsere Hausaufgaben erledigen und zwei Siege holen, dann kann alles passieren.” Leider hat es der TSV 1860 München nicht mehr in eigener Hand. Aber bei zwei Siegen wäre wenigstens das Minimalziel DFB-Pokalqualifikation erreicht. Vielleicht hilft den Löwen ja, dass die Magdeburger ihre Aufstiegsfeier am Freitag Abend abhalten. Im Falle einer Magdeburger Niederlage wird Marco Antwerpen das sicher nicht unkommentiert lassen. Aus Mannheim war nach dem Montagsspiel (siehe unten) noch nicht zu vernehmen, während die Braunschweiger nach ihrem Sieg am Freitag ihrer guten Form vertrauen. “Wir sind sehr gut drauf und hoffen, dass wir die Emotionen mitnehmen können”, gab Maurice Multhaup gegenüber liga3-online zu Protokoll. Wir sind sicher, dass noch einige Psychospielchen bis zum Showdown am Samstag bzw. Sonntag kommen werden.

Marcel Bär Spieler des Tages im kicker

Löwe folgt auf Löwe. Marcel Bär löste Stefan Lex als Spieler des Tages beim Kicker ab. Natürlich steht er auch in der Elf des Tages, in der mit Semi Belkahia ein zweiter Löwe vertreten ist.

News aus der dritten Liga

SV Waldhof – MSV Duisburg 3:1 (3:0)

Die Zebras kommen nicht aus der Krise auch beim SV Waldhof lagen die Dusiburger bereits zur Pause deutlich zurück. Seegert, Kother und Verlaat sorgten bereits vor dem Halbzeitpfiff für klare Verhältnisse im Carl-Benz-Stadion. Ajani konnte in der 84. Minute noch etwas Ergebniskosmetik für den MSV betreiben. Durch die Niederlage bleibt Duisburg tief im Abstiegskampf stecken, während der Waldhof 1860 Rang 4 noch streitig machen kann.

Rettig und Viktoria Köln trennen sich

Nach nur einem Jahr gehen Andreas Rettig und Viktoria Köln getrennte Wege. Zwischen der Viktoria und dem ehemaligen Manger von Leverkusen und St. Pauli bestehen unterschiedliche Vorstellungen über die künftige Strategie.

Eberwein zu Borussia Dortmund II

Michael Eberwein kehrt zur Dortmunder Zweitvertretung zurück. Der 26-jährige Stürmer, der diese Saison bereits 13 Mal traf, verlässt den Halleschen FC ablösefrei. Eberwein kickte bereits von 2015-2018 beim BVB II.

Damit seid Ihr auf Ballhöhe, was die Psychospielchen vor dem Showdown angeht. Wir sind sicher, dass das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist… sechzger.de hält Euch über alle Psychotricks im Saisonfinale der dritten Liga auf dem Laufenden.

 

 

Waldhof drängt Zebras immer näher an die Klippe

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Waldhof schlägt Zebras deutlich.

Das Montagsspiel des 36.Spieltags der diesjährigen dritten Liga zwischen dem Waldhof und dem MSV ging deutlich mit 3:1 an die Mannheimer.
Die Duisburger, die letzte Woche deutlich mit 6:0 gegen einen uns bekannten Verein unter die Räder kamen, fingen sich somit die zweite Niederlage in Folge ein.
Die Waldhöfer haben hingegen nach dem 1:2 in Osnabrück nun ihren zweiten Sieg in Folge eingefahren, eroberten somit den fünften Tabellenplatz und sind nur zwei Punkte hinter den Löwen.

Starke 45 Minuten reichen den Mannheimern

Bereits nach acht Minuten ging man im Carl-Benz-Stadion durch Marcel Seegert in Führung. Der Abwehrspieler schraubte sich nach einer Flanke völlig frei in die Höhe. Der Kopfball konnte noch pariert werden, jedoch verwertete er den Nachschuss zur Führung.
26 Minuten später konnte der 22-jährige Dominik Kother seinen Debüt-Treffer in Liga 3 bejubeln, als er den Ball cool aus 25 Metern in die Maschen jagte.
Kurz vor der Halbzeit sorgte wieder ein Verteidiger für einen Treffer. Verlaat nickte nach einer Ecke von Schnatterer zum Halbzeitstand ein.
Zum Ende der Partie erzielten die Zebras nochmal einen Ehrentreffer, als Ajani mit sehenswertem Abschluss das letzte Tor des Tages gelang.

Abstiegskampf und DFB Pokal Hoffnung

Während Mannheim nun noch Chancen auf Platz vier hat, haben die Duisburger es deutlich schwerer.
Eine Pokalteilnahme für den Waldhof ist auch noch über den Verbandspokal möglich, wo man auf den Stadtrivalen Türkspor Mannheim trifft.
Durch die Niederlage rutscht das Bundesligagründungsmitglied immer weiter in den Abstiegskampf, da sowohl Viktoria Berlin als auch Verl gewannen.
Der MSV hat also nur noch ein sehr enges Polster auf den 17. Tabellenplatz und die deutlich schlechtere Tordifferenz.
Im schlimmsten Fall droht dem Traditionsverein der erstmalige Absturz in die Regionalliga West, wo die Gegner dann nicht mehr 1860, Kaiserslautern und Waldhof Mannheim, sondern SC Wiedenbrück und SV Rödinghausen heißen würden.
Am letzten Spieltag kommt es eventuell auch zu einem Duell um alles, wenn der SC Verl und der MSV Duisburg aufeinandertreffen.

1. FC Magdeburg feiert am Freitag vor dem Spiel gegen 1860 den Aufstieg

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1. FC Magdeburg Bus

Den Aufstieg in Liga 2 hat Magdeburg bereits am vorletzten Wochenende klargemacht, die offizielle Feier steht indes noch aus. Diese wurde nun auch terminiert und findet überraschend am kommenden Freitag statt. Da kann man nur hoffen, dass es die Spieler mit dem Feiern etwas übertreiben und am Samstag gegen 1860 nicht ganz so konzentriert zur Sache gehen…

Magdeburg feiert Aufstieg am Freitag

Nachdem es bei der Spontanfeier in Magdeburg etwas aus dem Ruder lief und die Polizei sogar mit Wasserwerfern ausrücken musste, werden die offiziellen Feierlichkeiten zum Aufstieg des FCM vermutlich deutlich gesitteter ablaufen.

Das Programm sieht vor, dass Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper die Spieler sowie den Trainer- und Betreuerstab am Freitag um 17.30 Uhr ins Alte Rathaus ein. Dort werden sie gebeten, sich in das Goldene Buch der Landeshauptstadt einzutragen. Im Anschluss können sie sich vom Balkon des Alten Rathauses von den Fans feiern lassen.

Es ist davon auszugehen, dass Kaiserslautern-Trainer Marco Antwerpen davon nicht sonderlich begeistert ist…

TSV 1860 – TSV Havelse (3:0) in der Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich Willkommen zur Taktiktafelanalyse des Spiels TSV 1860 München – TSV Havelse. Im vorletzten Heimspiel der Saison 21/22 fuhren unsere Sechzger einen verdienten Sieg ein. Theoretisch bleibt somit immer noch die Chance auf den Relegationsplatz erhalten. Mit einem weiteren Sieg in den verbleibenden beiden Spielen wäre der für die DFB Pokal Qualifikation wichtige vierte Platz unter Dach und Fach.

Wie erwartet schickte Rüdiger Ziehl seinen TSV Havelse gegen den TSV 1860 in einem 3-5-2 auf den Platz. Gegen den Ball waren Damer und Teichgräber auf den Außenpositionen im Mittelfeld aufgestellt, also dafür zuständig, die Dreierkette auf den Flügeln zu unterstützen. Michael Köllner ließ die Sechzger wie gewohnt im 4-1-4-1 antreten. Dressel in der Rolle des Box-to-Box Spielers unterstützte gegen den Ball Moll im defensiven Mittelfeld.

Bei Ballbesitz waren die Sechzger im Positionsspiel sehr offensiv unterwegs. Lediglich Morgalla und Belkahia sicherten nach hinten ab. Die anderen acht Feldspieler verteilten sich über die komplette Breite des Platzes in zwei Viererketten. Damit war der Druck auf den Sechzehner des TSV Havelse sehr hoch.

Havelse – meist tief stehend – war nur zu Beginn des Spiels mit hohem Pressing unterwegs. Diese abwartende Spielweise der Niedersachsen brachte vor allem in der ersten Halbzeit einige gefährliche Konter in Richtung des Löwentors. Wie schon in Duisburg muss man sich bei Marco Hiller, der einige Situationen entschärfen musste, bedanken, dass hinten die Null stehen blieb.

Bevor wir zur genaueren Analyse kommen, wie gewohnt die wichtigsten Zahlen des Spiels.

Die statistischen Werte im Spiel TSV 1860 – TSV Havelse

  • Ballbesitz: TSV 1860 67% – TSV Havelse 33%
  • Passgenauigkeit: TSV 1860 85% – TSV Havelse 70%
  • Defensive Zweikampfquote: TSV 1860 65% – TSV Havelse 58%
  • Schüsse/aufs Tor: TSV 1860 29/5 – TSV Havelse 12/3
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) TSV 1860: 6,95 – TSV Havelse 13,86

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz

Der Ballbesitz für den TSV 1860 lag bei 67%. Zwei Drittel des Spiels befand sich das Spielgerät also in den Reihen der Sechzger. Oft muss ich an dieser Stelle schreiben, dass der höhere Ballbesitz mit Kontrolle des Spielgeräts in der eigenen Defensive im Positionsspiel zu tun hat. Nicht so in diesem Spiel. Innerhalb der eigenen Defensivabteilung wurden vom TSV 1860 München nur zwölf Pässe nach hinten gespielt. Selbst wenn man Box to Box Spieler Dressel noch dazu zählt, sind es mit 17 Rückwärtspässen innerhalb des defensiven Mannschaftsteils immer noch sehr wenige.

Bei den Querpässen sieht das nicht viel anders aus, sodass man sagen müsste, der TSV 1860 München hätte gegen Havelse keine Ideen entwickelt und hätte deshalb viel hintenrum quer gespielt. 31 defensive Querpässe innerhalb der Löwendefensive ohne den Box to Box Spieler mit einzurechnen, und 33, wenn man Dressel hinzuzählt. Das bedeutet: Pässe defensiver Natur haben einen Anteil von unter zehn Prozent am Gesamtpasspiel der Löwen.

Über den Ballbesitz und was daraus bei den Halvelsern wurde, brauchen wir nicht viele Worte verlieren. Es ging in den meisten Fällen sofort vertikal nach vorn, wo Froese oder Lakenmacher, bis der Rest der Mannschaft nachgerückt war, den Ball festmachen sollten. Oder wenn der lange Ball die Schnittstelle traf, auch selbst den Konter zu Ende spielen sollten. In der ersten Halbzeit war das nicht immer ungefährlich für Box und Tor der Löwen.

Passgenauigkeit

Womit wir bei der Passgenauigkeit wären. Die hängt ja oft damit zusammen, wie viel hintenherum, wo das Passspiel von Natur aus sehr genau sein kann, weil der Gegner selten stört, gespielt wird. Mit weniger als 10 % Pässe defensiver Natur kann man beim TSV 1860 davon also nicht sprechen. Das Passspiel nach vorne war bei den Sechzgern am Samstag exzellent. Daraus resultieren im Endeffekt zwei neue Saisonbestwerte. Der TSV 1860 hat 58 zu Ende gespielte Positionsangriffe und 29 Schüsse zu Buche stehen.

Nur 70 % Passgenauigkeit bei den Gästen spiegelt den Spielstil mit langen Bällen auf die Spitzen wieder. 20 % aller Pässe der Havelser waren lange Bälle. Davon kamen nur 17 Stück beim eigenen Mann an.

Defensive Zweikampfquote

Im Spiel gegen den Ball waren die Sechzger zunächst auf Angriffssteuerung aus, das heißt: Es wurde zwar hoch angelaufen aber nicht so, dass man den Ball auch bereits hoch gewinnt, sondern so, dass Havelse, wenn das Umschaltspiel nicht funktionierte, gezwungen war, lange Bälle zu spielen, die in den meisten Fällen von der Löwendefensive abgefangen werden konnten. Mit 65 % gewonnener Defensivzweikämpfe hat der TSV 1860 München auch hier einen sehr guten Wert auf dem Konto. Bezeichnend ist, dass je länger das Spiel dauerte, mehr und mehr Defensivzweikämpfe des TSV 1860 in der Spielfeldhälfte des TSV Havelse stattfanden.

Auch Havelse verteidigte das Positionsspiel des TSV 1860 München über einen Großteil der Partie sehr gut. Der gegen den Ball sehr tief stehende TSV Havelse ließ nur bei 18 der 85 Positionsangriffen des TSV 1860 einen oder mehrere Schussversuche zu. Man muss vor der kämpferischen Einstellung des Vereins aus Garbsen somit absolut den Hut ziehen.

Schüsse

Damit wären wir bei den Schüssen angelangt. Auch das Schussverhältnis spiegelt den Spielverlauf gut wieder. 17 Schüsse mehr als die Gäste haben unsere Sechzger auf dem Konto. Havelse konnte mit der defensiven Taktik, die gewählt worden war, mehr als die Hälfte aller Schüsse des TSV 1860 blocken. Geblockte Schüsse zählen in der Statistik nicht zu den aufs Tor gebrachten Schüssen dazu. Deshalb sieht die Schussgenauigkeit mit knapp über 17 % beim TSV 1860 nicht ganz so gut aus wie es eigentlich aussehen könnte. Hier muss man sagen “steter Tropfen höhlt den Stein”, irgendwann geht dann aber doch mal einer rein. Von den fünf Schüssen, die aufs Tor gingen und nicht von der Abwehr geblockt werden konnten, waren drei drin.

Hiller, der Pfosten und ebenfalls geblockte Schüsse waren beim TSV 1860 München die Garanten dafür, dass hinten die Null stehen blieb. Zweimal Lakenmacher (23./33.) und zweimal Froese (23./40.) hatten in der ersten Halbzeit durchaus große Chancen, den TSV 1860 München in die Bredouille zu bringen, einem Rückstand gegen den TSV Havelse hinterherlaufen zu müssen. In der zweiten Spielhälfte hatten die Gäste aus dem Norden jedoch keine nennenswerten Chancen mehr zu verbuchen.

PPDA

Auch die PPDA spiegelt das wieder, was man auf dem Platz gesehen hat. Abgesehen von den ersten Minuten in der ersten Halbzeit ließen tief stehende Havelser den TSV 1860 München im Positionsspiel schalten und walten. Die Gäste standen mit einer massiven Defensive teilweise zu neunt tief am eigenen Sechzehner, um dort die Räume für die Hausherren so eng wie möglich zu machen.

Der TSV 1860 lief den TSV Havelse meist hoch an, ohne aggressiv auf den Ballführenden zu gehen, und zwang die Gäste so, je länger das Spiel dauerte, zu immer mehr langen Bällen. Diese vertikalen Spielversuche endeten aufgrund der guten Steuerung der Löwen in den meisten Fällen nicht in zu Ende gespielten Positionsangriffen.

Das Spiel

Die erste Halbzeit

Eine ausgeglichene Partie und ein Fußballspiel auf Augenhöhe in der ersten Halbzeit war für alle Zuschauer im Stadion spannende Samstagnachmittag Unterhaltung. Von Anfang an übernahmen die Sechzger die bestimmende Rolle auf dem Platz. Der TSV Havelse setzte der Spielkontrolle immer wieder nadelstichartige gefährliche Konter entgegen. So blieb auch Marco Hiller im Tor der Sechzger nicht arbeitslos. Dreimal musste der Keeper des TSV 1860 München in der ersten Spielhälfte eingreifen, um einen Rückstand zu verhindern.

TSV 1860

Bei Ballbesitz im Positionsspiel gelang es den Löwen, die anfangs durchaus hoch stehende Pressinglinie der Niedersachsen immer wieder zu überspielen und sich mit tollem Kombinationsfußball bis ins gegnerische letzte Drittel durchzuspielen. Leider gab es durch die vielbeinige Abwehr der Niedersachsen selten ein Durchkommen, sodass der Torerfolg für den TSV 1860 in der ersten Halbzeit noch auf sich warten ließ. Die klaren Chancen, die sich der TSV 1860 München herausspielte wurden ebenso vergeben wie die der Gäste. Belkahia (6.) und Lex (23./45.+1) haben in der ersten Halbzeit tolle Möglichkeiten gehabt, die Sechzger in Führung zu schießen.

Die sehr offensive Ausrichtung des TSV 1860 war sicherlich mit ausschlaggebend für die Überlegenheit in allen Bereichen. Im Positionsspiel rückten beide Außenverteidiger immer ins Mittelfeld auf. Nur Belkahia und Morgalla blieben zur Absicherung auf der hoch gewählten Defensivlinie. Somit hatte der TSV 1860 sowohl auf der vordersten Linie als auch im Mittelfeld je eine Viererkette. Die so entstehenden Kombinationsmöglichkeiten mit Passdreiecken und Rauten wurden sehr gut ausgenutzt. Im ersten Durchgang schafften es die Gäste vor dem eigenen Strafraum nur in 16 Fällen, einen Pass der Löwen im Kombinationsspiel abzufangen. Diese Passsicherheit im Mittelfeld zuzusehen war für mich ein Genuss. Sobald es aber in den Strafraum ging, war die vielbeinige Defensive der Havelser zur Stelle. 28 Versuche während der ersten Halbzeit, in die Box von Havelse zu kommen, führten lediglich zu 16 Ballkontakten für die Sechzger dort.

Havelse

Havelse setzte auf tiefe Ballgewinne und schnelles vertikales Umschaltspiel. Wenn das so gelang, wie es geplant war, wurden die Gäste sehr gefährlich. Konzentrierte Defensivarbeit und hohe Laufbereitschaft gegen diese Nadelstiche brachte die Sechzger aber relativ selten in Unterzahlsituationen gegen den Ball.

Die Matchpläne beider Teams neutralisierten sich also mehr oder weniger. Beide Mannschaften hatten im ersten Durchgang Chancen auf Tore. Der xG Wert ist bei beiden Teams in etwa gleich. Somit ist es Makulatur darüber zu spekulieren, wie das Spiel ausgegangen wäre, hätten die einen oder die anderen ihre Chancen während der ersten Halbzeit besser genutzt. Ob man mit 0:0 oder 3:3 in die Pause geht, wenn beide alle Chancen nutzen oder nicht, ist letztendlich egal.

Die zweite Halbzeit

Im zweiten Durchgang war dann jedoch der TSV 1860 München von Beginn an nicht nur spielbestimmend und dominant, sondern auch im Gegenpressing derartig aggressiv, dass Havelse sich kaum noch aus den Druckphasen befreien konnte. Ganze acht mal konnten die Niedersachsen nach dem Pausentee bis zum Schlusspfiff noch einen ihrer Angriffe zu Ende spielen. Dies lag aber weniger daran, dass Havelse nicht alles versucht hätte, um das Spiel halbwegs ausgeglichen zu gestalten, sondern daran, dass der TSV 1860 München in einer Art und Weise auf dem Platz präsent war, die man nur als “unbeschreiblich gut” bezeichnen kann. 33 Vorwärtspässe konnten die Gäste in der zweiten Halbzeit noch an den Mann bringen. Ich denke, diese Zahl alleine zeigt auf, wie sehr die Löwen dem Gegner in allen Belangen im zweiten Durchgang überlegen waren.

Die entscheidenden Momente

Kurz nach Wiederanpfiff schepperte es dann auch verdientermaßen zum ersten Mal. Belkahia verwandelte einen Eckstoß per Kopf zum 1:0 für die Sechzger (51.). Nicht nachlassender Druck zermürbte die sich aufopferungsvoll gegen die noch höhere Niederlage stemmenden Havelser zusehends und so schnürte Marcel Bär, Spieler des Spieltags beim Kicker, in den letzten zehn Minuten einen Doppelpack und stellte mit zwei Treffern (82./89.), die ihn nun zum alleinigen Führenden in der Torschützenliste machen, auf 3:0.

Über nicht genutzte Chancen oder großes Glück, in der ersten Halbzeit nicht in Rückstand zu geraten zu lamentieren, wäre nach dieser Gala der Löwen der falsche Ansatz. Die erste Chance im Spiel hatte ebenfalls der TSV 1860 München mit Belkahia in der 6. Minute. Wenn beide Teams all ihre Chancen verwandeln endet die Partie 10:3 für den TSV 1860 München. Havelse hat viele Schüsse der Löwen blocken können und auch Quindt im Tor konnte sich des Öfteren auszeichnen, So wurde Schlimmeres aus Havelser Sicht verhindert.

Die Tore

1:0

Nach einer Ecke durch Lex von der linken Seite köpft Belkahia am langen Pfosten den Ball ins Tor.

2:0

Ein Angriffsversuch der Havelser wird von Greilinger auf der linken Seite gestoppt. Mit gutem Auge sieht er Deichmann in der Mitte zentral vor dem Sechzehner und spielt ihm den Ball zu. Mit viel nutzbarem Raum vor sich auf der rechten Seite nimmt Deichmann Tempo auf und spielt dann Neudecker an der Mittelline an. Der dringt, sich auf auf die rechte Außenbahn zubewegend, in die Hälfte der Havelser ein und gibt den Ball dann zu Lex weiter, der etwa 20 Meter vor der Torauslionie auf der rechten Seite den Ball in Empfang nimmt, aber postwendend zu Neudecker zurückspielt.

Neudecker schaut sich kurz an, was im Sechzehner los ist, und spielt dann eine hohe Flanke auf die halblinke Seite des Strafraums. Tallig bekommt den Ball per Kopf nicht unter Kontrolle. Der hinzugeeilte Bär hilft und spielt die Kugel in die Mitte. Anstatt Dressel bekommt jedoch ein Verteidiger des TSV Havelse diese Hereingabe vor die Füße. Irgendwie stehen sich allerdings Meyer und Fölster im Weg, Dressel gibt nicht nach und so wird der Befreiungsversuch von Havlese die Vorlage für den mittlerweile hinzugekommenen Bär, der dankend annimmt und aus halbzentraler Position acht Meter vor dem gegnerischen Kasten zum 2:0 ins rechte Eck einnetzt. Keine Chance für Quindt hier, Bärs Schuss abzuwehren.

3:0

Havelse kann sich aus dem hohen Pressing des TSV 1860 München nicht freispielen und wird bei Ballbesitz von den Spielern in weiß-blau immer weiter nach hinten gedrängt. Schließlich ist es Goden, der ca. 25 Meter vor der Torauslinie in halbrechter Position den entscheidenden Zweikampf gewinnt und das Leder erobert. Sofort spielt er den etwas zentraler durchstartenden Bär an. Der degradiert sämtliche in der Nähe befindlichen Gegenspieler zu Statisten und läuft alleine an zwei Mann, die hätten eingreifen können, vorbei, lässt den ihn verfolgenden Fölster ebenfalls alt aussehen und schießt den Ball aus zentraler Position etwa elf Meter vor dem Kasten in die Maschen.

Fazit

Ein fantastisches Spiel zweier Mannschaften, deren Konzept in der ersten Halbzeit nicht ganz aufging. Wie oben schon geschrieben, hätte man sich nicht wundern dürfen, falls der Schiedsrichter beim Stand von 3:3 zum Pausentee bittet.

Alles in allem haben die Löwen aber den TSV Havelse über die komplette Spielzeit im Griff gehabt. Die Chancen der Havelser in der ersten Halbzeit waren allerdings durchaus gefährlich. Gegen Mannschaften, die sich mehr Chancen herausspielen als Havelse, wird die Defensivleistung der ersten Halbzeit nicht ohne Gegentor bleiben. Das aber ist Jammern auf hohem Niveau. Marco Hiller wirkt in seinen Aktionen momentan unfassbar sicher. Da hilft dann auch einmal das Glück des Tüchtigen in Form des Pfostens, um einen Rückstand zu verhindern.

Besonderes Lob oder Kritik für einzelne Spieler gibt es bei mir selten, denn es steht eine Mannschaft auf dem Platz, die nur zusammen funktioniert oder eben nicht. Dennoch musste sich Dennis Dressel nach der ein oder anderen Partie von mir kritisieren lassen. Heute bekommt Dressel von mir ein Lob. Das war eine ganz starke Partie von unserer Nummer 14. Nur vier Fehlpässe und zwei verlorene Defensivzweikämpfe in 88 Minuten auf dem Feld. Durch seinen Einsatz hat er das zweite Tor mit ermöglicht und als Zuckerl obendrauf ist bis auf einen seiner Pässe in den Strafraum des Gegners jeder dorthin gespielte Ball beim Mitspieler angekommen. Er hat kein verlorenes Kopfballduell vorzuweisen und insgesamt sind drei Viertel all seiner Aktionen im Spiel erfolgreich gewesen. Hut ab, das war ganz stark!

Ausblick

Die Löwen haben nun mit Duisburg und Havelse zwei Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel in einer Art und weise dominiert, die den Zuschauer begeistert. 9:0 Tore in zwei Spielen. Jetzt darf man sich nicht verrückt machen lassen. Genauso wie in den letzten beiden Spielen weitermachen. Ein wenig mehr Absicherung nach hinten bei eigenem Ballbesitz und Magdeburg bekommt die Quittung fürs Hinspiel präsentiert.

Ein Sieg noch und wir spielen kommende Saison sicher im DFB Pokal. Zwei Siege und man hat – je nachdem, wie sehr die Nerven in der Pfalz flattern – eine ganz andere Perspektive.

Datenquelle: Wyscout

Marcel Bär ist “Spieler des Tages” im “kicker”

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Marcel Bär

Nachdem Stefan Lex am vergangenen Spieltag der “Spieler des Tages” des “kicker” wurde, beerbt ihn nun Marcel Bär. Der Stürmer wurde von der Redaktion des Sportmagazins zum “Spieler des Tages” des 36. Spieltags gekürt. Zudem steht er zusammen mit Semi Belkahia auch in der “Elf des Tages”.

Mit einem Doppelpack an die Spitze

Da sind wir uns sicher alle einig – Marcel Bär war nicht nur für viele Fans am Samstag der “Spieler des Tages”. Der sympathische Stürmer erzielte beim 3:0-Sieg gegen Havelse zwei Tore, war stets ein Aktivposten und hatte zudem zahlreiche weitere Chancen. Mittlerweile hat Bär mit 19 Treffern die Führung in der Torschützenliste übernommen. Der Doppelpack gegen Havelse brachte den 29-Jährige an die Spitze.

Marcel Bär ist “Spieler des Tages”

Sascha Mölders holte sich im vergangenen Jahr die Krone mit 22 Treffer. Nun steht Bär ganz oben. “Erster zu bleiben, ist mir schon wichtig”, wird der Stürmer im “kicker” zitiert. Trifft er auch in den beiden letzten Spielen in Magdeburg und gegen den BVB 2, können sogar mehr als 22 Tore herausspringen. Aus diesem Schatten Mölders ist er auf jeden Fall schon getreten.

“Spieler des Tages” wurde Bär nun schon zum zweiten Mal. In die “Elf des Tages” des “kicker” schaffte es der Goalgetter zum siebten Mal. Damit hat er die dritt meisten Berufungen aller Drittligaspieler. Für Semi Belkahia, der am Samstag den Sieg mit seinem Tor zum 1:0 einleitete, war es die dritte Berufung. Sollten die Löwen auch in den verbleibenden beiden Saisonspielen weiter so erfolgreich spielen, wird sicherlich auch noch der ein oder andere Löwen in dieser Elf oder sogar als “Spieler des Tages” auftauchen. Und wenn Bär weiter so treffsicher ist, heißt es sicherlich bald wieder: Marcel Bär ist “Spieler des Tages” im “kicker”.

U21 weiter mit Blick nach oben

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Beim neuen Verein von Sascha Mölders siegte am vergangenen Samstag die U21 souverän. 3:1 stand es nach 90 Minuten beim TSV Landsberg. Dabei war mit drei Toren der überragende Akteur. Die “kleinen Löwen” bauten damit ihre Serie aus. Damit geht der Blick weiter nach oben.

Zehn Spiele in Folge ungeschlagen

Die Löwen waren in der Lechtstadt von Beginn an das spielbestimmende Team und gingen nach 23 Minuten durch Leon Tutic in Führung. Luca Wollens nutzte eine Unachtsamkeit in der Löwen-Abwehr und glich in der 39. Minute für Landsberg aus. Doch die U21 zeigte an diesem Samstag, dass man das Spiel unbedingt gewinnen wollte. Nach einer schönen Kombination vollendete Tutic in der 45. Minute zum 2:1. Nach dem 3:1 in der 54. Minute war die Partie entschieden. Die Löwen kontrollierten die Begegnung und hätten auch noch das ein oder andere Tor erzielen können.

Durch den Erfolg blieb man im zehnten Spiel hintereinander ungeschlagen. “Es war eines unserer besten Spiele”, meinte Trainer Frank Schmöller nach der Partie. In der Tabelle kletterte die U21 auf Platz sechs mit 50 Punkten.  Drei Spieltage stehen in der Bayernliga Süd noch an. Am kommenden Sonntag empfangen die Löwen den VfR Garching. Dann geht es am 37. Spieltag zum SV Kirschanschöring und am letzten Spieltag empfängt die U21 die zweite Mannschaft von Jahn Regensburg.

U21 mit Blick nach oben

“Zehn ungeschlagene Spiele in Serie ist aller Ehren wert. Wir sind glücklich, dass wir Landsberg in der Tabelle überholen konnten”, freute sich Coach Schmöller nach dem erfolgreichen Auftritt in Landsberg. Rang sechs ist jetzt schon ein schöner Erfolg. Bleiben die Löwen auch in den weiteren drei Partien ungeschlagen, kann man zum Saisonfinale sogar den Blick noch weiter nach oben richten.

Die Löwen am Wochenende: TSV 1860 Frauen vor dem Aufstieg

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TSV 1860 Frauen, Saison 2021/22, Mannschaftsbild, Löwinnen
Die Frauen des TSV 1860 München e.V. in der Saison 2021/22

16 Spiele, 16 Siege – die Bilanz des TSV 1860 am vergangenen Wochenende war makellos! Während die Profis einen wichtigen Schritt in Richtung Platz 4 gemacht haben und sich einen Funken Resthoffnung auf den Relegationrang 3 erhielten, stehen die Zeichen bei den Frauen des TSV 1860 eindeutig auf Aufstieg.

TSV 1860 Frauen vor dem Aufstieg

Auch der SV WB Allianz stellte für die Löwinnen am Sonntag kein nennenswertes Hindernis dar. Bereits zur Pause stand es 6:0 für Sechzig, am Ende wurde es gar zweistellig. Für die Frauen des TSV 1860 trafen Cheyenne Krieger (3), Carmen Znika (2), Sabrina Greubel, Lena Gruber, Cheyenne Franz, Julia Schwarz und Silke Dehling.

Angesichts des 6-Punkte-Vorsprungs auf den TSV Ottobrunn sollte der Aufstieg der Löwinnen nur noch eine Formsache sein.

Die Spiele im Überblick

Freitag, 29.04.

18.30 Uhr: U19 – TSV 1865 Murnau 5:0
19.15 Uhr: FC Schwabing 1965 – Senioren A 1:3

Samstag, 30.04.

10.30 Uhr: U13 – 1. FC Nürnberg 7:0
10.45 Uhr: TSV Poing U10 – U9 2:11
13.00 Uhr: U14 – FC Ingolstadt 04 4:0
13.00 Uhr: TSV 1904 Siegenburg – U11 0:10
14.00 Uhr: TSV 1882 Landsberg – U21 1:3
14.00 Uhr: Profis – TSV Havelse 3:0
15.30 Uhr: U15 – SpVgg Greuther Fürth 4:0
17.00 Uhr: SpVgg Unterhaching – U16 0:3

Sonntag, 01.05.

09.30 Uhr: TSV 1860 Rosenheim U13 – U12 1:5 (siehe unten)
09.30 Uhr: U10 – SV Riedmoos U11 5:3
13.00 Uhr: SV WB Allianz München – Frauen 1:10
15.00 Uhr: U11 – ESV Freimann 9:0 (Merkur Cup)
15.50 Uhr: U11 – FC Stern München 9:0 (Merkur Cup)
16.40 Uhr: U11 – TSV Trudering 6:0 (Merkur Cup)

Montag, 02.05.

20.00 Uhr: SG Baldham-Vaterstetten/Zorneding – Senioren B -:-

Dienstag, 03.05.

19.30 Uhr: SG FC Dreistern Neutrudering/Trudering – Senioren A -:-

Erzgebirge Aue steigt in die 3.Liga ab, Dynamo Dresden in der Relegation

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Erzgebirge Aue TSV 1860

Während der Aufstieg noch nicht final entschieden ist und auch die Löwen noch ein Wörtchen mitreden könnten, steht in der 2.Bundesliga seit dem Wochenende der zweite Absteiger fest. Erzgebirge Aue muss den Gang in die Drittklassigkeit antreten.

0:6 gegen Darmstadt: Erzgebirge Aue nächstes Jahr in Liga 3

Bereits vor dem 32.Spieltag war die Wahrscheinlichkeit auf einen Verbleib in der 2.Bundesliga für den FC Erzgebirge Aue nur noch verschwindend gering. Platz 15 war bereits außer Reichweite und auf auf Dynamo Dresden betrug der Rückstand bereits geschlagene sieben Punkte. Durch die klare Niederlage gegen den SV Darmstadt steht der Abstieg von Erzgebirge Aue in die 3.Liga fest. Zuletzt spielte der FCE in der Saison 2015/16 drittklassig. Das alte Erzgebirgsstadion werden die Löwenfans nicht mehr zu sehen bekommen. Der Verein hat seine Heimat in den vergangenen Jahren umfassend saniert, die Spielstätte hat sich grundlegend verändert.

Gleichzeitig ist auch der Teilnehmer an der Relegation fest ermittelt worden. Dynamo Dresden trifft auf den Dritten der 3.Liga. Das Hinspiel findet im Stadion des Drittligisten am Freitag, 20.Mai um 20:30 Uhr statt. Das Rückspiel in Dresden ist dann für den Dienstag, 24.Mai um 20:30 Uhr terminiert. Seit 15 Spielen ist Dynamo ohne Sieg, auch am Wochenende gab es nur ein Unentschieden gegen Jahn Regensburg. Gleichzeitig feierte der SV Sandhausen trotz Niederlage gegen Schalke 04, die sich die Tabellenführung zurück eroberten, den Klassenerhalt.