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Frauen des TSV 1860 gehen 2022 das erste Mal sportlich auf Punktejagd

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TSV 1860 München gegen den FC Augsburg II Testspiel Frauenfußball

Nach einem Spiel ohne Wertung und einem spontanen Testspiel gegen höherklassige Gegnerinnen wird es für die Frauen des TSV 1860 München am Sonntag erstmalig im Jahr 2022 ernst. Gegen den FC Dreistern geht es wieder um Punkte für den Aufstieg.

TSV 1860 Frauen wollen Tabellenspitze zurückerobern

Bereits fünf Testspiele haben die Löwinnen nach der Winterpause absolviert. Bis auf das Spiel gegen Aich/Aufkirchen, das mit einem Unentschieden endete, wurden jeweils höherklassige Gegner für die Vergleiche herangezogen. Gegen die Spielgemeinschaft FC Aschheim/Kirchheimer SC (Kreisklasse) konnten die Frauen des TSV 1860 Anfang März sogar gewinnen. In den drei weiteren Spielen waren die Kreisligisten SG Petersdorf/Hollenbach, SG DJK Ingolstadt/SV Wettstetten und der FC Augsburg II jedoch noch eine Nummer zu groß.

Nach der Winterpause kam in der A-Klasse mit der (SG) SV Hohenlinden/FC Forstern II eine neue Mannschaft hinzu. Alle Begegnungen mit diesem Team gehen allerdings nicht in die Wertung ein. Obendrein konnte dann der aktuell schärfste Konkurrent TSV Ottobrunn vergangenen Samstag nicht antreten. Die Löwinnen werden somit aller Voraussicht nach drei Punkte am grünen Tisch erhalten. Stattdessen vereinbarten sie im Schneetreiben von Giesing gegen den FC Augsburg II spontan ein Testspiel (siehe Titelbild).

Da der TSV Ottobrunn aktuell ein Spiel mehr absolviert hat, in dem es um Punkte ging, belegt er aktuell noch mit drei Punkten mehr den ersten Platz der Tabelle. Dieser Umstand soll natürlich schnellstens geändert werden – und das soll möglichst am Sonntag bereits der Fall sein. Im Duell mit der (SG) FC Dreistern Neutrudering/DJK Sportbund München Ost,die aktuell den dritten Platz belegt, könnten die Löwinnen mit einem Sieg wieder Platz 1 einnehmen. Hinzu kommen dann wohl noch die drei Punkte aus der nicht durchgeführten Partie mit Ottobrunn. Der Aufstieg in die Kreisklasse wird im Premierenjahr immer wahrscheinlicher.

Gespielt wird am morgigen Sonntag, der Anpfiff erfolgt um 10:45 Uhr. Auch auf der Bezirkssportanlage Feldbergstraße freuen sich die Frauen des TSV 1860 München wieder über jeden Löwenfan, der vor dem Spiel der Profis vorbeischaut.

Winningers Wirtshaus Weisheiten vor SC Freiburg II – TSV 1860

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Winningers Wirtshaus Weisheiten Sc Freiburg II Tsv 1860 München

Am Sonntag um 13 Uhr tritt der TSV 1860 beim SC Freiburg II im Dreisamstadion an. Damit erzähle ich Euch vermutlich nichts Neues, oder? Sehr viel Neues teilt hingegen Bernd Winninger in seinen neuesten Wirtshaus Weisheiten mit, denn er hat sich ausführlich mit der U21 der Breisgauer beschäftigt und Erstaunliches herausgefunden. Was genau? Findet es heraus!

Wirtshaus Weisheiten: SC Freiburg II – TSV 1860

Solltet Ihr etwas mehr Zeit haben als die sieben Minuten, in die Bernd Winninger seine geballten Weisheiten gepresst hat, dann sei Euch natürlich – wie immer – die TAKTIKTAFEL ans Herz gelegt.

So, nun könnt Ihr mit Fachwissen glänzen. Versprochen!

 

Mögliche Neuzugänge Saison 2022/23 – Teil 3: Offensive Mittelfeldspieler

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Möglicher Neuzugang TSV 1860 München Gesicht Mit Fragezeichen Causa

Nun sind wir beim dritten Teil – offensive Mittelfeldspieler – der Serie über mögliche Neuzugänge angelangt. Ich muss zugeben: Von allen möglichen Abgängen verursacht die Personalie Richy Neudecker bei mir die größten Bauchschmerzen. Einen Spieler wie ihn, der immer bissig und mit höchster Leistungsbereitschaft auf dem Platz steht, zudem technische Fähigkeiten besitzt, die man nicht bei vielen Spielern in unserer Mannschaft findet und obendrein aus dem eigenen Stall stammt, ziehen zu lassen, fände ich überaus schade. Nichtsdestotrotz muss man sich mit der Tatsache beschäftigen, dass man nächste Saison möglicherweise Ersatz für Neudecker braucht. Wir suchen also einen Spieler, der hohes technisches Niveau besitzt, im Mittelfeld hinter den Spitzen agiert und diese mit dem “tödlichen Pass” bedienen kann. Obendrein sollte er im besten Fall auch noch eine gewisse Torgefahr ausstrahlen.

Offensive Mittelfeldspieler im Inland

3. Liga

Beidfüßig, torgefährlich, technisch brillant und im Sommer ablösefrei zu haben ist Berkan Taz von Borussia Dortmund II. Im letzten Jahr aus Verl zu den Gelb-Schwarzen gewechselt, läuft sein Vertrag dort im Juni schon wieder aus. Eine Weiterbeschäftigung des mittlerweile 25-jährigen dort ist meiner Meinung nach eher unwahrscheinlich, sonst hätte man ihm vermutlich bereits im letzten Jahr einen auf eine längere Laufzeit ausgelegten Vertrag gegeben. Statistisch gesehen gehört er zu den fünf besten offensiven Mittelfeldspielern in der Dritten Liga. Zehn Tore und sieben Vorlagen in der laufenden Saison sind für eine Bewerbung ein starkes Argument. Ob ein Wechsel von Taz zu den Löwen realisiert werden könnte oder ob der Spieler nach Höherem strebt ist natürlich – wie immer – eine Unbekannte. Aus der 3. Liga wäre er meiner Meinung nach die beste Lösung, falls Neudecker den Verein verlassen sollte.

Michael Eberwein, dessen Vertrag in Halle im Sommer ausläuft ist ebenfalls ein guter Kandidat für die Position hinter den Spitzen. Der 26-jährige Eberwein ist ein klassischer Schattenstürmer, der sowohl selbst abschließen, als auch den Vordermann bedienen kann. Seine Passgenauigkeit sucht für einen Spieler auf dieser Position ihresgleichen. Er ist allerdings kein Dribbelkönig der sich im eins gegen eins ohne mit der Wimper zu zucken an seinen Gegenspielern vorbeispielen könnte. Dafür hat er im Spiel gegen den Ball wiederum Fähigkeiten, die bei offensiven Mittelfeldspielern eher selten sind. Er ist sich nicht zu schade auch mal Dreck zu fressen und defensive Zweikämpfe zu suchen. Seine Kopfballstärke ist ebenfalls ein großes Plus. Zusammenfassend kann man über Eberwein sagen, dass er für eine Mannschaft, die auf Kombinationsspiel setzt, sicherlich eine Verstärkung wäre.

2. Liga

Bentley Baxter Bahn, momentan noch beim FC Hansa Rostock unter Vertrag, ist ab 30. Juni ablösefrei. Bahn kennt die dritte Liga gut und hat bewiesen, dass er das Zeug dazu hat, mit einer Mannschaft den Sprung in die zweite Liga zu schaffen. Hinter den Spitzen zu agieren, ist für einen Spieler mit seinen Anlagen genau das richtige. Er ist dribbelstark, passsicher, schnell und – ähnlich wie Eberwein – auch in der Lage, Zweikämpfe gegen den Ball zu führen und zu gewinnen. Bei Bahn ist natürlich nicht mehr viel Entwicklungspotential zu erwarten, denn im August wird der offensive Mittelfeldspieler 30 Jahre alt. Dennoch könnte ein Spieler mit seiner Erfahrung dem TSV 1860 München beim Unternehmen Aufstieg durchaus helfen.

Heinz Mörschel, 24 Jahre alt und Mittelfeldallrounder mit starkem Offensivdrang spielt aktuell noch für die SG Dynamo Dresden. Er wäre ein Spieler mit großem Entwicklungspotential, der – obwohl er den Zenit noch lange nicht erreicht hat – eine große Hilfe für die Sechzger sein könnte. Er ist ein sehr passsicherer Spieler, schnell und für einen Spieler auf dieser Position auch kopfballstark. Unter einem Trainer wie Michael Köllner könnte Mörschel, der in der zweiten Bundesliga bei Dresden nicht zum absoluten Stammpersonal gehörte, sicherlich den nächsten Entwicklungsschritt machen. Und dann auch nach einem möglichen Aufstieg eine wichtige Rolle bei den Löwen spielen. Ein großes Plus ist seine Größe mit 1,90 m und seine Bereitschaft, auch gegen den Ball kräftig mitzuarbeiten, wenn es nötig ist.

Offensive Mittelfeldspieler jenseits der Grenzen

Schweiz

Momentan spielt der 26-jährige Valon Fazliu noch beim FC Wil 1900 in der zweiten Schweizer Liga. Der Schweizer mit kosovarischen Wurzeln ist schnell, dribbelstark, hat ein exzellentes Passspiel vorzuweisen und mit bisher neunzehn Scorerpunkten Qualitäten, die ihn sowohl als Vorbereiter als auch als Vollstrecker auszeichnen. Bei ihm ist vermutlich auch noch ein gewisses Entwicklungspotential vorhanden. Offensiv ist er eine absolute Granate, im Spiel gegen den Ball hat er dafür einige Defizite. Diese auszumerzen sollte aber kein allzu großes Problem für einen Trainer wie Michael Köllner sein. Fazliu als Ersatz für Neudecker zu den Löwen zu lotsen, wäre sicherlich ein guter Schachzug.

Ähnlich erfolgreich als Scorer (18 Scorerpunkte bisher in dieser Saison) und mit besseren defensiven Fähigkeiten ausgestattet, als Fazliu ist Roberto Emanuel Oliveira Alves. Ebenfalls in der zweiten Liga der Schweiz, ist er momentan beim FC Winterthur unter Vertrag. Sein Name klingt ja schon nach dem bei 1860 immer wieder herbeigeträumten Brasilianer. Da muss ich Euch aber leider enttäuschen: Der Herr ist ein in der Schweiz geborener Portugiese mit doppelter Staatsangehörigkeit. Mit erst 24 Jahren steckt noch einiges an Entwicklungspotential in ihm. Er ist ein schneller, technisch versierter Spieler, dessen offensives Passspiel unter den in dieser Liste aufgeführten Kandidaten das mit den besten statistischen Werten ist. Er kann nicht nur hinter den Spitzen, sondern auch auf den Flügeln gefährlich werden. Mit zwei Schussvorlagen pro Spiel und einer Flankengenauigkeit, die ihresgleichen sucht, wäre der Linksfuß offensiv universell einsetzbar.

Niederlande

Richard van der Venne vom RKC Waalwijk in der zweiten niederländischen Liga ist – wie alle Niederländer – ein Spieler der über ein klasse Passspiel und exzellente Technik verfügt. Der erfahrene Spieler wird im Mai diesen Jahres 30 Jahre alt und wäre zusätzlich zu seinen fußballerischen Eigenschaften auch von der Erfahrung her ein Gewinn für die Mannschaft des TSV 1860 München. Eine Sprachbarriere, die den Wechsel verhindert, sollte aufgrund seiner grenznahen Herkunft – er kommt aus Oss in Noord Brabant – nicht vorhanden sein.

Österreich

Auch in den Österreichischen Ligen habe ich mich bezüglich eines offensiven Mittelfeldspielers für unsere Löwen umgesehen. Der einzige in Frage kommende Kandidat mit auslaufendem Vertrag wäre der bereits 36 Jahre alte Michael Liendl. Eine nochmalige Verpflichtung dieses Spielers halte ich für keine gute Idee.

Damit ist der dritte Teil der Serie über mögliche Neuzugänge abgeschlossen. In Teil vier suche ich dann nach Unterstützung für den Löwensturm.

SC Freiburg II – TSV 1860 (33.Spieltag): Ergebnistipp György Szekely

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György Szekely TSV 1860

In der vergangenen Woche erreichte uns die traurige Nachricht, dass sich György Szekely, dritter Torwart des TSV 1860, bei einem Spiel der U21 schwer verletzt habe. Da sein Vertrag zudem zum Saisonende ausläuft, ist unklar, ob wir den 26-Jährigen nochmal im Trikot der Löwen sehen werden, drücken ihm aber die Daumen dafür. Heute tippt der Ungar für uns die Partie von Münchens großer Liebe am kommenden Sonntag.

Szekely tippt auf Sieg des TSV 1860

Für das Spiel beim SC Freiburg II ist der Ungar sehr optimistisch und traut seinem Torwart-Kollegen bei den Löwen ein Zu-Null-Spiel zu. Insofern hofft Szekely natürlich auf einen Sieg des TSV 1860 im Breisgau.

“3:0-Sieg für uns!
Torschützen: 2x Bär und Greilinger”

Das würde den Genesungsprozess bei der Nr. 12 der Löwen vielleicht nochmal beschleunigen…

Pendeln zwischen Ungarn und Deutschland

György Szekely wurde 1995 in Budapest geboren und schon zu Jugendzeiten im Münchner Umland und in Ungarn fußballerisch ausgebildet. 2012 wechselte er zu den Löwen ins Nachwuchsleistungszentrum und rückte 2014 zu den Amateuren auf. Von dort zog es Szekely zum ungarischen Erstligisten Paksi FC, wo er zu acht Ligaeinsätzen kam, ehe 2018 zum TSV Schott Mainz in die Regionalliga Südwest wechselte.

Nach dem Abstieg der Mainzer kehrte Szekely zum TSV 1860 München zurück, wo der ehemalige ungarische Junioren-Nationaltorhüter für die 2. Mannschaft aufläuft und als dritter Torwart bei den Profis fungiert.

TSV 1860 Boxen hofft auf ersten Sieg – Köllner ist optimistisch

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Heimkampf TSV 1860 München Boxen

Heute abend trifft der TSV 1860 München im Boxen auf den BSK Hannover-Seelze. Im vierten Anlauf soll endlich der erste Sieg gelingen.

TSV 1860 mit zweitem Heimkampf in der Bundesliga Boxen

7:15, 11:15 und 7:14 lauten die bisherigen Ergebnisse, die die Boxlöwen in ihrer Premierensaison in der Box-Bundesliga erzielt haben. Als einziges Team der vier teilnehmenden Mannschaften hat der TSV 1860 noch keinen einzigen Kampfpunkt gewinnen können. Das soll sich heute ab 18:60 Uhr ändern. Gegner ist der zweitplatzierte BSK Hannover-Seelze, gegen den es zum Auftakt eine Niederlage gab. Auch gegen Schwerin wurde beim ersten Kampf in München verloren.

Im Duell mit dem BC Chemnitz fielen vergangenen Samstag gleich zwei Boxer coronabedingt aus. Drei Siege in den Kämpfen und ein Unentschieden reichten am Ende nicht zum Sieg.
Für spontane Löwenfans, die den TSV 1860 München beim Boxen live vor Ort in der Seitenstraße verfolgen wollen, gibt es noch Tickets im Onlineshop. Ein Ticket kostet 18,60€, der Einlass erfolgt ab 17:00 Uhr. Die Wettkämpfe starten dann zwei Stunden später.

Löwen-Trainer Michael Köllner drückt den Boxern via Linkedin die Daumen. Er kann wegen dem morgigen Auswärtsspiel beim SC Freiburg II allerdings nicht persönlich vor Ort sein.

Weiter geht es! Immer weiter! Nächsten Samstag erboxt Ihr den ersten Sieg! Meine Daumen sind ganz fest gedrückt! ELIL

 

3. Liga am Freitag: Kaiserslautern siegt in Würzburg

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Abstiegskandidat gegen Aufstiegsaspirant

Der traditionellen und schon lange gepflegten Fan-Freundschaft zwischen den Anhängern des TSV 1860 und des 1. FC Kaiserslautern zum Trotz: Heute Abend hielten die Löwenfans, die – wie Trainer Michael Köllner – noch an einen Angriff ihrer Mannschaft auf die vordersten Plätze in der 3. Liga glauben, den Würzburger Kickers die Daumen. Dabei trafen da unter dem Flutlicht am Dallenberg Welten aufeinander: Hier der Absteiger aus der 2. Bundesliga vom letzten Sommer, der bislang nur 24 Punkte mit nur 25 erzielten Toren (Liga-Minuswert) geholt hatte. Dort der Tabellenzweite aus der Pfalz, der mit einem Sieg in Unterfranken die sechzig Punkte vollmachen konnte.

Wintereinbruch am “Dalle”

Bereits zum dritten Mal in diesem Kalenderjahr eröffnete Würzburg den Drittligaspieltag. Einem 1:1 gegen Freiburg II folge vor drei Wochen eine 0:1-Niederlage gegen Viktoria Köln. Heute Abend ging aber erstmal gar nichts. Wegen starken Schneefregens musste der Platz zunächst geräumt werden und der Anpfiff um eine halbe Stunde nach hinten verschoben werden. Die 7.500 Zuschauer – darunter deutlich mehr als die Hälfte aus der Pfalz – zeigten sich geduldig und wetterfest. Um halb acht ging es dann endlich los.

Würzburg legt los, Kaiserslautern führt

Die erste Viertelstunde gehörte den Gastgebern, die allerdings aus ihrem frühen Vorwärtsdrang kein Kapital schlagen konnten. Das erinnerte ein wenig an das Spiel der Kickers gegen unsere Löwen im Dezember. Stattdessen fand Lautern immer besser ins Spiel und schlug dann im Stile einer Spitzenmannschaft eiskalt zu: Mike Wunderlich erzielte nach einer guten halben Stunde mit einem tollen Rechtsschuss aus 18 Metern das 0:1. Das Zuspiel kam vom Winter-Neuzugang Terence Boyd, der im letzten Heimspiel gegen Duisburg selbst noch dreifach getroffen hatte. Mit diesem knappen Vorsprung ging es in die Pause

Kickers Würzburg – 1. FC Kaiserslautern 1:2

Im zweiten Abschnitt trug sich besagter Boyd dann in der 58. Minute selbst in die Torschützenliste ein und ehöhte auf 2:0 für Lautern. Diesmal kam die Vorarbeit von Wunderlich. Als das Spiel im Würzburger Regen schon seinem entspannten Ende entegenplätscherte, kamen die Unterfranken durch Sane zum Anschlusstreffer und es wurde nochmal spannend (85.). Aber es reichte nicht. Die Gastgeber haben nach diesem 1:2 nun schon sieben Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. Sie erlebten heute Abend ihre zehnten Heimniederlage in dieser Saison. Nur Havelse – das seine Partien ja in Hannover austragen muss – hat noch eine Heimpleite mehr auf dem Konto. Es sieht mehr und mehr nach einem Regionalliga-Derby gegen Schweinfurt am “Dalle” in der kommenden Saison aus.

Bedeutung des Resultats für den TSV 1860

Die Roten Teufel bleiben mit diesem Sieg klar auf Kurs 2. Bundesliga. Sie sind seit dem Spiel bei unseren Löwen am 1. März ungeschlagen. Ihr Vorsprung auf den Tabellenfünften TSV 1860 beträgt – bei allerdings aktuell zwei Spielen mehr – satte elf Punkte. Am kommenden Wochenende spielt der FCK auf dem ausverkauften Betzenberg den Südwestschlager gegen den 1. FC Saarbrücken.

Jugend-Nationalspieler Leandro Morgalla: wann gibt es den Profivertrag?

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Leandro Leo Morgalla 1860

Der wohl vielversprechendste Spieler aus der Jugend des TSV 1860 München ist aktuell Leandro Morgalla. Der 17-Jährige feierte zuletzt sein Debüt in der U18-Nationalmannschaft und kam bereits mehrmals zum Einsatz. Doch einen Profivertrag besitzt Morgalla nicht – noch nicht?

Nur eine Frage der Zeit – ein Profivertrag für Leandro Morgalla

Sportlich läuft es bei Junglöwe Leandro Morgalla aktuell wie in einem Traum. Neben der Nominierung für die deutsche U18 kam der erst 17-Jährige bereits sieben Mal in der 3.Liga zum Einsatz. Der TSV 1860 München hat mal wieder einen Spieler aus dem eigenen Nachwuchsleistungszentrum hervorgebracht, der das Zeug hat, um eine Karriere im Profifußball hinzulegen. Bereits seit 2014 schnürt der in Biedenkopf (Hessen) geborene Jugendnationalspieler die Schuhe für die Löwen. Zuvor spielte er für die Spielvereinigung Unterhaching.

Dass Morgalla nicht nur sportlich schon äußerst weit ist, sondern auch mental durchaus reif für die 3.Liga ist, zeigte die Partie bei Waldhof Mannheim. Früh verschuldete er unglücklich einen Handelfmeter, lieferte allerdings in der Folge ein hervorragendes Spiel ab. Dieses Talent dürfte auch anderen Vereinen nicht unentdeckt geblieben sein. Beim TSV 1860 München hat Leandro Morgalla zurzeit “nur” einen Jugendvertrag. Unter anderem Nathan Wicht erhielt allerdings ebenfalls im Alter von 17 Jahren bereits einen Profivertrag. Daher dürfte die Wahrscheinlichkeit hoch sein, dass die Löwen auch Morgalla bald mit einem neuen Arbeitspapier ausstatten.

“Noch mehrere Jahre an uns gebunden”

Auf Nachfrage von sechzger.de äußerte sich Günther Gorenzel in der heutigen LÖWENRUNDE zur Personalie Morgalla.

Er hat noch einen mittelfristigen Vertrag bei 1860 und ich bin mit ihm im intensiven Austausch, inwieweit wir jetzt auch noch die Möglichkeit haben längerfristig zusammen zu arbeiten. Aber es braucht sich auch keiner Sorgen machen. Wie gesagt: Leo ist noch mehrere Jahre an uns gebunden. Aber klar geht es jetzt darum zukünftig auch über den Zeitpunkt hinaus eine Perspektive, einen gemeinsamen Plan, einen gemeinsam Weg zu entwickeln und da bin ich intensiv im Austausch mit seinem Vater. Er ist ja noch minderjährig und auch mit der Person, die den Vater begleitet in den Gesprächen.

Die gute Nachricht: Sollte also ein Verein bereits im kommenden Sommertransfer an die Tür des TSV 1860 anklopfen, wird mit Sicherheit eine Ablösesumme für den Junglöwen fällig werden. Denkbar ist allerdings auch, dass Leandro Morgalla zumindest nächste Saison noch die Fußballschuhe für die Löwen schnüren wird. Mit einem möglichen Aufstieg in die 2.Bundesliga dürften sich die Chancen für den TSV 1860 auf einen weiteren Verbleib des 17-Jährigen noch einmal erhöhen.

Günther Gorenzel macht seinen Job mit links

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Die wichtigste Frage des Tages

Es war ihm sichtlich unangenehm – und doch fühlte er sich gewiss auch ein wenig geschmeichelt. Als nämlich Abendzeitung-Reporter Matthias Eicher die Fragerunde in der Pressekonferenz vor der Partie des TSV 1860 beim SC Freiburg II (Sonntag, 13 Uhr im sechzger.de-Liveticker) am Freitag Vormittag mit der “wichtigsten Frage heute: Herr Gorenzel, wie geht es ihnen und ihrer Schulter?”, eröffnete. Der Sportgeschäftsführer der Löwen hatte sich beim Eishockeyspielen am Donnerstag eine ernsthafte Verletzung zugezogen. “Wie der ärgste Anfänger”, so urteilte er selbstkritisch, war er bei einem fliegenden Wechsel in die Bande gestürzt und hatte sich so die rechte Schulter ausgekugelt. Eine Operation ist allerdings nicht nötig, die Heilung soll konservativ erfolgen und wird rund drei bis vier Monate dauern. Seinen trockenen Humor hat Gorenzel übrigens durch das Missgeschick nicht verloren: “Am Ende des Tages wollte ich mich solidarisch mit Lorenz Knöferl erklären,” fügte er an.

Keine negative Auswirkung auf seine Arbeit für die Löwen

An einer konsequenten Ausführung seines wichtigen Jobs bei Münchens großer Liebe – insbesondere um diese Jahreszeit, in der Verträge mit dem vorhandenen Personal verlängert und die Fühler auf dem Transfermarkt nach neuen Akteuren ausgestreckt werden müssen – hindert den Österreicher die nun in einer Schlinge fixierte Schulter aber nicht.

Es war gestern schon der Running Gag in der Kabine: “Der Gorenzel kann jetzt keine Verträge mehr unterschreiben.” Aber was die Jungs nicht wissen: Ich war Linkshänder und wurde von meiner Mutter umgelernt, weil es vor 45 Jahren, wie ich in die Schule gekommen bin, noch keine Füllfederhalter für Linkshänder gab. Von dem her ist das kein Problem: Ich kann auch mit links fließend unterschreiben. Fälschungssicher.

Welcher Spieler unterschreibt demnächst?

Die Frage, was denn als nächstes zu unterschreiben sei, schloss sich später – quasi ganz natürlich – an. Bei welchem der noch nicht verlängerter Löwenprofis das denn als nächstes anstehe, wurde Gorenzel gefragt. Niklas Lang und Richard Neudecker sind beispielhafte Namen, die derzeit im Raum stehen.

Mir ist vollkommen klar, dass das momentan ein Thema ist. Aber entscheiden ist jetzt, dass wir uns alle auf die sechs Spiele konzentrieren. Das verlange ich von jedem Mitarbeiter, von jedem Spieler. Dass im Hintergrund Gespräche laufen, ist doch vollkommen klar. (…) Ich habe es schon vor ein paar Wochen gesagt: Wir haben im Verein gemeinschaftlich eine ganz klare Haltung festgelegt. Eine klare Haltung, wie wir mit unseren finanziellen Mitteln umgehen. Und ich habe eine sehr konsequente Linie, das jetzt umzusetzen. Man wird dann sehen, inwieweit sich der eine oder andere Spieler für diese Linie committed.

An Gorenzels Verletzung wird also eine Vertragsverlängerung bei den noch vakanten Profis, zu denen auch Dennis Dressel zu zählen ist, nicht scheitern. Soviel steht fest.

Nie wieder Eiszeit für Günther Gorenzel?

Und wie geht es – nach überstandener Schulterverletzung – dann eigentlich mit der aktiven Eishockeykarriere von Günther Gorenzel weiter? Da scheint seine Ehefrau ein gehöriges Wort mitzureden zu haben, wie er in der LÖWENRUNDE verriet:

Jetzt geht es darum, für die nächste Saison mit meiner Frau zu verhandeln. Der habe ich versprochen, dass ich – wenn nochmal eine ärgere Verletzung passiert – das Ding sein lasse. Ist aber meine große Leidenschaft. Das werden harte Verhandlungen mit meiner Frau.

Marcel Bär tippt den 33. Spieltag

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Marcel Bär (TSV 1860)
Marcel Bär im Löwentrikot der Saison 2021/22

Die Konkurrenten sollen Federn lassen

Geht es nach Löwen-Stürmer Marcel Bär, so sollen die Konkurrenten der Löwen im Aufstiegskampf am kommenden Spieltag stolpern. Der 29-Jährige hat für das Fußball-Portal “Liga-3-online” den 33. Spieltag getippt.

Souverän sind laut dem frischgebackenen Papa nur Kaiserslautern sowie Magdeburg, denen Bär jeweils einen Dreier zutraut. Seine Ergebnisstipps im Überblick (löwen-relevante Partien fett):

Würzburg 1:3 Kaiserslautern

Saarbrücken 2:2 Mannheim

Duisburg 2:1 Halle

Magdeburg 2:0 Viktoria Köln

Freiburg II 0:2 1860

Havelse 1:2 Zwickau

Wiesbaden 1:1 Braunschweig

Osnabrück 1:1 Verl

Die Tabelle sähe dann so aus

    1. Magdeburg 63
    2. Kaiserslautern 57
    3. Braunschweig 56
    4. 1860 52
    5. Saarbrücken 51
    6. Mannheim 50
    7. Osnabrück 48
    8. Wiesbaden 47

Sehen wir Verteidiger Semi Belkahia in der Offensive der Löwen?

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Semi Belkahia (TSV 1860)
Semi Belkahia im Löwentrikot der Saison 2021/22

Auch wenn wir das in der Regel nicht auf sechzger.de thematisieren, so verfolgen wir doch auch fast jede Trainingseinheit des TSV 1860 und ziehen unsere Schlüsse daraus Eine davon: Semi Belkahia hat sich im Training in den letzten Tagen als ziemliche Waffe in der Offensive präsentiert. Teilt Michael Köllner diese Auffassung und sehen wir den Innenverteidiger vielleicht bald mal in der Sturmspitze?

Semi Belkahia in der Offensive der Löwen?

Ob per Kopf oder mit dem Fuß – Semi Belkahia trifft im Training in der Offensive derzeit  fast nach Belieben. In der Vergangenheit wechselte Trainer Michael Köllner bei knappem Rückstand gerne mal Dennis Erdmann als kopfballstarken Stürmer ein. sechzger.de wollte in der heutigen LÖWENRUNDE vom Coach wissen, ob er diese Rolle demnächst auch mal für Semi Belkahia vorsehe.

“Euch bleibt anscheinend nichts verborgen. Gut beobachtet, muss ich wirklich sagen. In den Trainingsspielen bombt Semi momentan sehr konsequent und sehr konstant. Das ist für uns auch wichtig bei Standards. Ich glaub, dass wir vorne durchaus auch Tore vom Semi brauchen. (…) Deswegen gibts jetzt auch immer nochmal ein Extra-Training für die Spieler, damit wir bei Standards auch individuell nochmal eine bessere Abschlussquote erreichen.”

Von uns aus dürfen die Löwen schon am Sonntag in Freiburg damit beginnen…

Fehler in der Ausbildung?

Ob Semi Belkahia in der Offensive dann tatsächlich als Stürmer zum Einsatz kommen kann und wird, ließ Köllner offen. Tatsächlich habe Köllner sich mit dem Thema aber auch schon beschäftigt und kam zu dem Schluss, dass man derzeit in der Ausbildung der Spieler “noch einem kleinen Fehler” unterliege. So beschränke man junge Spieler in der jetzigen Zeit meist auf eine Position. Ein “ruhiger Spieler” werde so in der Regel eher defensiv aufgestellt, statt ihm auch offensive Positionen zuzutrauen, wo der ruhige Umgang mit dem Ball ebenso wichtig sei. Als Beispiele führte Köllner u.a. Karim Benzema auf höchstem Level und etwas tiefer auch Terodde, Burgstaller, Vermeij, Boyd oder Sascha Mölders an.

Insofern fordert Köllner die Überprüfung bewährter Denkmuster und könnte sich gut vorstellen, “den ruhigsten Spieler” auch mal vorne reinzustellen. Es bleibt spannend bei den Löwen, zumal er Belkahia bei entsprechender Förderung durchaus zugetraut hätte, ein super Stürmer zu werden.