Start Blog Seite 772

Das wahre Potential der Löwenfans

56

Am Samstag gegen den VfB Oldenburg sowie am Dienstag gegen den SV Meppen bestreitet der TSV 1860 München die ersten beiden Liga-Heimspiele in der Saison 2022/23. Möglicherweise finden beide Partien nicht vor ausverkauftem Haus statt. Das wahre Potential für Stadionbesucher bei den Löwen scheint nicht einmal die Anzahl von 15.000 zu erreichen.

Ein Kommentar von Jan Schrader

Heimspielauftakt mit leeren Plätzen?

800.000 Zuschauer vor den Fernsehbildschirmen verfolgten das Auftaktduell zwischen Dynamo Dresden und dem TSV 1860 München. Im Stadion selbst wiederum sorgten Tausende sowohl im Heim- als auch im Gästebereich für eine prächtige Stimmung. Es folgte für die Löwen das Pokalduell gegen den BVB. Über 3,7 Millionen Zuschauer sahen die Niederlage gegen den Bundesligisten live im ZDF. Auch abseits der Bildschirme war das Interesse groß, 50 – 60.000 Karten hätten die Löwen nach eigenen Angaben verkaufen können. Am Ende waren es 15.000 Zuschauer im Grünwalder Stadion, die das Duell in der 1.Runde des DFB-Pokals live verfolgen durften. Mehr Eintrittskarten sind bekanntermaßen momentan nicht erhältlich, die Kapazität ist beschränkt.

Nach den beiden Spielen gegen große Namen folgt nun der Heimspielauftakt im Doppelpack gegen den VfB Oldenburg und den SV Meppen. Für beide Spiele sind auch heute noch im Onlineshop viele Karten erhältlich. Stets wird zu Highlight-Spielen wie eben gegen Dortmund die Diskussion neu entfacht, ob ein größeres Stadion nicht zwingend notwendig wäre. Doch gerade bei Gegnern wie Oldenburg oder Meppen zeigt sich das momentan wahre Potentital der Löwenfans.

Als der TSV 1860 in die Regionalliga durchgereicht wurde, wurde die wirtschaftlich wichtige Entscheidung getroffen, der Allianz Arena im Münchner Norden den Rücken zuzukehren. Jahrelang hatte man allein schon wegen dem bestehenden Catering-Vertrag enorme wirtschaftliche Einbußen hinnehmen müssen. Dass die momentane finanzielle Situation im Grünwalder Stadion ebenfalls nicht zufriedenstellend ist, wurde mittlerweile oft erwähnt. Doch sie ist immernoch besser verglichen mit den Zeiten in Fröttmanning.

Das wahre Potential wird an den falschen Spielen festgemacht

In der Vergangenheit war ein Fassungsvermögen wie das der Allianz Arena ein paar Mal pro Saison hilfreich, doch es rechtfertigt noch lange nicht eine Heimspielstätte für den TSV 1860 München in dieser Größenordnung – erst recht nicht in der aktuellen Zeit. Begegnungen wie am Samstag sollten schon eher der Gradmesser dafür sein, wie hoch das Interesse an den Löwen momentan ist. Es scheint gerade einmal für knapp 15.000 Löwenfans zu reichen, die sich am Samstag auf den Weg nach Giesing machen. Da fragt man sich schon, wo die zahlreichen Kommentatoren in den sozialen Medien stecken, die sich lauthals und oftmals über die aus ihrer Sicht mangelhafte Ticketsituation beschweren “Hallo!”, möchte man ihnen zurufen, “Hier gibt es noch Karten!” Doch der Ruf kommt scheinbar nicht beim Empfänger an.

Auch in Duellen gegen Oldenburg und Meppen gibt es jeweils drei Punkte zu vergeben, die am Ende für das Ziel Aufstieg benötigt werden. Auch in diesen beiden Partien stehen elf Löwen auf dem Platz, die sich über ein ausverkauftes Sechzgerstadion und lautstarke Unterstützung von den Rängen freuen. Einmalige Erlebnisse wie Spiele gegen Borussia Dortmund sind sicher schön. Doch es ist nur fair, dass diejenigen ein Vorverkaufsrecht haben, die immer da sind – die zahlreichen Dauerkartenbesitzer. Andere müssen dafür draußen bleiben.

Bei sportlichem Erfolg könnte aus meiner Sicht ein möglicher Stadion-Neubau im Größenbereich um 35.000 Zuschauer eine sinnvolle Überlegung sein. Doch die eigenverschuldete (!) finanzielle Situation lässt nunmal keinerlei Spekulation in diesem Bereich zu. Eine – vor allem aus wirtschaftlichen Aspekten – sinnvolle Alternative zum Sechzgerstadion an der Grünwalder Straße gibt es bis heute nicht. Es ist müßig darüber zu diskutieren. Viel eher noch sollten wir uns darüber unterhalten, warum am Samstag und Dienstag womöglich einzelne Sitz- oder Stehplätze frei bleiben werden. So sollte man wohl eher froh sein, dass das Grünwalder Stadion “nur” 15.000 Plätze bietet. Bei einem Fassungsvermögen für 20.000 oder gar 25.000 Zuschauer droht den Löwen eine Kulisse vor vielen leeren Plätzen.

TSV 1860 am Wochenende: U21 empfängt den VfB Hallbergmoos

2
TSV 1860 Wochenende profis u21 u19 u17 futsal nlz löwen dritte vierte löwinnen

Ein vergleichsweise überschaubares Programm erwartet die Mannschaften des TSV 1860 am Wochenende. Während die Löwinnen im Bezirkspokal ranmüssen, kämpfen Profis und Amateure in der Liga um Punkte. Die U21 empfängt dabei den VfB Hallbergmoos, den man in der Vorsaison an der Grünwalder Straße mit 7:1 deklassieren konnte.

TSV 1860 am Wochenende: Generalprobe für U17

Vor dem Bundesligastart wird es auch für die U17 nochmal ernst. Die Mannschaft von Trainer Felix Hirschnagl trifft am Samstag um 11 Uhr auf der Regeninsel in Viechtach auf den FC Ingolstadt 04.

Die Spiele im Überblick

Donnerstag, 04.08.

19.15 Uhr: NK Hajduk München – 3. Mannschaft -:-

Freitag, 05.08.

Keine Spiele

Samstag, 06.08.

11.00 Uhr: U17 – FC Ingolstadt 04 -:-
14.00 Uhr: Profis – VfB Oldenburg -:-
14.00 Uhr: U21 – VfB Hallbergmoos -:-
15.00 Uhr: Löwinnen II – TuS Neuenkirchen II -:-
17.00 Uhr: Löwinnen – TSV Solln -:-

Sonntag, 07.08.

Keine Spiele

kicktipp bei sechzger.de: Jetzt den 2.Spieltag vorhersagen!

0
Dynamo Dresden TSV 1860 München Choreo vor Spielbeginn

Am Freitagabend startet der 2.Spieltag in der 3.Liga 2022/23. Noch bis eine Minute vor Anpfiff der jeweiligen Partien können Tipps beim sechzger.de Tippspiel eingetragen werden.

sechzger.de Tippspiel: die Löwen gegen Oldenburg

Die ein oder andere interessante Partie steht am Wochenende auf dem Programm. So kommt es beispielsweise am 2.Spieltag bereits zum Derby im Saarland zwischen Elversberg und Saarbrücken. Die Gastgeber sind in Topform und grüßen nicht nur von der Tabellenspitze, sondern stehen auch in der zweiten Runde des DFB-Pokals nach dem überraschenden Erfolg gegen Bayer Leverkusen. Bereits am Freitag treffen Duisburg und Essen aufeinander. Das Duell ist mit über 28.000 Zuschauern ausverkauft.

Im Osten empfängt der Hallesche FC Absteiger Dynamo Dresden. Natürlich steht auch der TSV 1860 München im Fokus, er empfängt den VfB Oldenburg. Noch bis morgen ist Zeit, um den Tipp für die Partie am Freitagabend abzugeben. Es empfiehlt sich allerdings, möglichst alle Vorhersagen auf einmal anzugeben, um nicht mögliche Punktverluste hinnehmen zu müssen. Nach dem 1.Spieltag grüßt User Schoerlchen mit starken 31 Punkten von der Tabellenspitze.

Aufgrund der anstehenden Englischen Woche können bei dieser Gelegenheit auch gleich die Tipps für den 3.Spieltag abgegeben werden. Dieser startet bereits am kommenden Dienstag, die Löwen empfangen dann den SV Meppen.

Natürlich sind auch weitere Neuanmeldungen noch möglich. Bisher sind bereits weit über 100 Spieler beim sechzger.de Tippspiel angemeldet.

Der 2.Spieltag in der Übersicht

Freitag

MSV Duisburg – Rot-Weiss Essen

Samstag

SpVgg Bayreuth – SC Freiburg II
Hallescher FC – Dynamo Dresden
SV Elversberg – 1.FC Saarbrücken
TSV 1860 München – VfB Oldenburg
Viktoria Köln – Wehen Wiesbaden
SV Meppen – FSV Zwickau

Sonntag

Borussia Dormund II -FC Ingolstadt
SC Verl – Waldhof Mannheim
Erzgebirge Aue – VfL Osnabrück

Dank Uf60: U17 des TSV 1860 im Trainingslager in Viechtach

0
U17 TSV 1860 Trainingslager Viechtach Uf60 Unternehmer Für 60

Wieder einmal engagieren sich die Unternehmer für 60 für das NLZ der Löwen und leisten einen wertvollen Beitrag zum Erreichen der sportlichen Ziele. Nicht zuletzt dank der Uf60 kann die U17 des TSV 1860 ihr Trainingslager in Viechtach durchführen und sich die Grundlage für eine erfolgreiche Saison in der Bundesliga Süd/Südwest erarbeiten.

U17 des TSV 1860 im Trainingslager in Viechtach

In Niederbayern finden die Junglöwen traditionell Top-Bedingungen vor und werden mit offenen Armen empfangen. Die Wertschätzung seitens der Gemeinde Viechtach und der ganzen Region ist wirklich beeindruckend.

Mannschaft und Trainerteam richten ihren Dank aber auch ganz besonders an die Unternehmer für 60, deren Unterstützung in den vergangenen Jahren maßgeblich zum Erfolg des Löwen-NLZ beigetragen hat.

U17 TSV 1860 Trainingslager Viechtach Uf60 Unternehmer Für 60
Die Unternehmer für 60 besuchten die U17 im Trainingslager in Viechtach

Hirschnagl: “Haben heftige Saison vor uns”

Trainer Felix Hirschnagl weiß die Zeit in Viechtach zu nutzen und freut sich auf die Herausforderung in der kommenden Spielzeit:

“Wir haben wieder eine heftige Saison vor uns. 17 Teams, 16 Spiele, gegen jeden Gegner einmal. Und dann gibts 6 Absteiger…”

In der abgelaufenen Spielzeit rettete sich die U17 des TSV 1860 erst am letzten Spieltag. Vor dem Saisonstart gegen den FC Augsburg (14.08.) steht noch ein Test gegen den FC Ingolstadt 04 (06.08.) auf dem Programm.

 

Tickets für SC Verl – TSV 1860 in Paderborn ab sofort erhältlich

10
SC Verl TSV 1860 Paderborn Tickets

Leider muss der SC Verl seine Heimspiele in Vorrunde wieder in Paderborn austragen. Eine Reise in die eigentliche Heimat des sympathischen Sportclubs ist den Löwenfans also auch in dieser Saison nicht vergönnt. Tickets für die Partie SC Verl gegen TSV 1860 sind ab sofort verfügbar.

Tickets für SC Verl – TSV 1860 ab sofort erhältlich

Wer am 13.08. in der Home Deluxe Arena in Paderborn dabei sein möchte, hat nun die Möglichkeit, sich HIER Eintrittskarten zu sichern.

Die Preise liegen bei 12 € für den Stehplatz (ermäßigt 9 € und Kinder 6 €) und 25 € für den Sitzplatz (20 € ermäßigt und 12,50 € Kinder). Kinderpreise gelten für Kinder zwischen 6 und 14 Jahren und sind nur im Online-VVK erhältlich, nicht an der Tageskasse!

U19 des TSV 1860 erkämpft Remis bei Red Bull Salzburg

0
RBS Red Bull Salzburg U18 TSV 1860 U19

In einem Testspiel in Salzburg erkämpfte sich die U19 des TSV 1860 am Mittwoch Nachmittag ein achtbares Remis beim Nachwuchs von Red Bull. Auf dem Gelände der RB Akademie trafen Marius Wörl und Aulon Mushla für die Löwen.

Remis bei Red Bull Salzburg U18 und TSV 1860 U19

Da die letzte Junioren-Stufe des Nachbarlandes die U18 ist, waren die Spieler des Brauseunternehmens zwar etwas jünger als die Löwen, dafür gehört die A-Jugend der Salzburger zur absoluten europäischen Spitze. Umso höher ist es einzuschätzen, dass der TSV 1860 den Österreichern ein 2:2-Unentschieden abtrotzen konnte.

Marius Wörl brachte die Löwen per Elfmeter in Führung (siehe Video), ehe RB Salzburg den Spieß umdrehte und mit einer 2:1-Führung in die Kabinen ging. Aulon Mushla traf nach dem Seitenwechsel für 1860 und stellte damit den Endstand her.

Die ARGE Jahreshauptversammlung – Chronologie eines interessanten Abends

188
Westkurve Choreographie ARGE Schnell
Die Westkurve mit einem Gruß an die Familie Schnell

Seit Jahren nicht durchgeführt, war die seit langer Zeit ausstehende Jahreshauptversammlung nun vom ARGE-Vorstand auf Mittwoch, den 03. August terminiert worden. Nachdem wir uns auf die Fahnen geschrieben haben, auch über Fanthemen zu berichten, haben wir uns bemüht, Informationen von dieser hochbrisanten Veranstaltung zu erhalten.

Wer war da?

Die ARGE betreut Fan Clubs im dreistelligen Bereich. 37 Fan Clubs sollen anwesend gewesen sein. Ebenso der Vorstand und ein Rechtsanwalt, der als Veranstaltungsleiter fungierte.

Probleme mit nicht-fristgerechter Ladung

Zwei der anwesenden Fan Clubs scheinen nicht fristgerecht geladen worden zu sein. Einer der beiden erhielt die Einladung am Tag vor der Veranstaltung, der andere gar nicht. Jutta Schnell, ehemalige Fanbeauftragte und Frau des ehemaligen Vorstands Gerhard Schnell, soll trotz Anwesenheit vor der Versammlung nicht zur Teilnahme zugelassen worden sein.

Massenhafte Austritte von Fanclubs

Zunächst gab es eine Danksagung an den Investor durch ARGE-Vorstand Bartl, wobei der Slogan “Vereinen statt Spalten” propagiert wurde. Danach fragte Bartl vom Rednerpult aus, warum es Schmähgesänge gegen Hasan Ismaik und eine Fahne mit seinem durchgestrichenen Konterfei gäbe und schob nach, dieser hätte doch den Verein gerettet.
Das nächste Thema, von dem wir Kunde erhielten, war der Austritt vieler Fan Clubs aus der ARGE nach dem Zwangsabstieg.

Da das Fassungsvermögen des Stadions kleiner geworden war, wären die Fan Club Kontingente kleiner geworden und somit hätten für viele Fan Clubs keine Karten mehr zur Verfügung gestanden. Dies betraf auch die Dauerkarten. Wie uns zugetragen wurde, ist die Anzahl der als Mitglied in der ARGE geführten Fan Clubs von 456 seit dem Abstieg 2017 auf im Moment nur noch 220 geschrumpft. Wieviele der ausgetretenen Fan Clubs sich nun von der KGaA betreuen lassen, wissen wir nicht.

Wortbeiträge: Nach und nach wurde es interessanter

Danach kamen die Rems-Murr Löwen zu Wort. Sie führten aus, sie hätten ebenfalls keine Einladung erhalten und würden die Versammlung aus diesem Grund anfechten.

Als Nächstes kam Tscharlie Beck, ein alter Bekannter aus der Führungsriege um Jutta und Gerhard Schnell zu Wort. Er soll sich relativ lange für die Behauptung, “man habe in die Kasse gegriffen” gerechtfertigt haben. Während dieser Rechtfertigung habe Beck gesagt, all seine Besitztümer – die er auch aufzählte – hätte er mit seinem eigenen Geld gekauft. Er habe nie in die “Kasse gegriffen”, wurde uns aus der Sechzger Alm berichtet.

Anthony Power meldet sich zu Wort

Anschließend sei sogar Merchandise GmbH Geschäftsführer Anthony Power zu Wort gekommen. “Bei welchem Fan Club ist der eigentlich?” dürften sich einige Anwesende gefragt haben. Dem ARGE-Vorstand stellte diese Frage allerdings keiner. Power soll sich mit bedeutsamen Worten sehr verwundert über die Ablehnung Hasan Ismaiks gezeigt haben und forderte in englischer Sprache ein “Gemeinsam” der Fans. Ein anwesender Querulant soll ihn wiederholt aufgefordert haben, Deutsch zu sprechen. Diesem wollte oder konnte Power nicht nachkommen.

Die Berichte und Abstimmungen

Es folgten Kassenbericht und Entlastungen. Die Entlastung soll nicht namentlich und einzeln geschehen sein. Stattdessen wurden angeblich nur die Ämter der verschiedenen Wahlperioden entlastet. Wobei es wohl Verwirrung um die verschiedenen Amtsperioden gab. Schlussendlich sollen dann doch alle Vorstände der vergangenen Jahre entlastet worden sein. Soweit wir gehört haben, soll einem Versammlungsteilnehmer, der dafür eine Einzelentlastung auf namentlicher Basis anregen wollte, mit Rauswurf aus der Veranstaltung gedroht worden sein.

Zu guter Letzt erfuhren wir, dass die Abstimmung zur außerordentlichen Mitgliederversammlung der ARGE, in der die Auflösung beschlossen werden sollte, nicht stattfinden konnte, da für diesen Punkt nicht genügend Fan Clubs anwesend gewesen sein sollen. Somit wird die ARGE vorerst nicht aufgelöst.

Damit war die Versammlung beendet.

Wer ist nun Vorstand der ARGE?

Der aktuelle Vorstand wurde anscheinend nicht im Amt bestätigt, da es keine Abstimmung dazu gegeben hatte. Diese war laut Tagesordnung (Dokument liegt sechzger.de vor) auch gar nicht vorgesehen.

Wer nun offiziell Vorstand der ARGE ist, ist uns daher nicht bekannt. Die bisherigen Vorstände können es eigentlich nicht mehr sein, denn sie hätten laut Satzung bestätigt werden müssen. Leider ist die Satzung online nicht mehr einsehbar, der Link dorthin ist tot.

Anmerkung der Redaktion: Ein Kommentator weist darauf hin, dass der aktuelle Vorstand satzungsgemäß weiterhin im Amt ist, sofern er im Vereinsregister eingetragen ist. Dies ist der Fall. Richard Bartl und Franz Hell sind dort eingetragen.

Sechzig um sieben: Diskussionen um Ersatz für Marcel Bär

0
Sechzig um Sieben: Becketts

Der Torschützenkönig ist verletzt und die Diskussionen über einen Ersatz für Marcel Bär dominieren die Nachrichten rund um den TSV 1860 München. Es gibt aber auch wichtige News zum NLZ und zum anstehenden Toto-Pokalspiel in Feuchtwangen.

Ersatz für Marcel Bär?

Dass der Ausfall des Torschützenkönigs ärgerlich für die Löwen ist, steht außerhalb jeder Diskussion. Intensiv diskutiert wird dagegen, ob Sechzig seine Absenz durch einen Neuzugang oder aus dem bestehenden Kader kompensieren soll. In den Medien hat sich die Sichtweise verbreitet, dass die nächsten beide Spiel abgewartet wird, ob Fynn Lakenmacher und Meris Skenderovic die Lücke schließen können oder ob es einer externen Verstärkung bedarf, um im Kampf um den Aufstieg wettbewerbsfähig zu sein. Mit Joseph Boyamba nahm gestern auf jeden Fall eine weitere Alternative für den Offensivbereich wieder das Mannschaftstraiing auf. Bernd Winninger hat dennoch schon mal den Markt nach möglichen Alternativen sondiert. Ob davon der ein oder andere bei Günther Gorenzel im Laptop steht?

Neuer Namensgeber für’s NLZ

Nachdem das Engagment der Bayerischen als Namensgeber des NLZ ausgelaufen ist, wurde nun gestern offiziell der Nachfolger verkündet. Die BayWa weitert Ihr Engagement beim TSV 1860 München aus und wird Namensgeber des NLZ. Außerdem steigt sie in der Sponsoring-Liga vom PremiumPartner zum ExklusivPartner auf. Hoffen wir, dass durch das Engagement weitere großartige Talente für die Profis entwickelt werden können.

Bruderduell gegen Oldenburg

Die Deichmann Brüder werden am Samstag im Sechzgerstadion aufeinander treffen. Ihr Vater hat sechzger.de etwas voraus, er ist nämlich Sportjournalist beim NDR, und wird sich das Aufeinandertreffen seiner Söhne nicht entgehen lassen und dafür nach Giesing reisen. Für den Familienfrieden wünscht er sich ein Unentschieden.

Tickets für Feuchtwangen erhältlich

Die Tickets für das Toto-Pokalspiel beim TuS Feuchtwangen sind ab sofort erhältlich. Ihr könnt sie einfach online erwerben.

Stadtteilspaziergang mit den Freunden des Sechzgerstadion

Vor den Heimspielen gegen Halle und Duisburg veranstalten die FdS wieder ihre beliebten Stadtteilspaziergänge durch Giesing. Weitere Infos gibt es hier.

Sechzger.de Talk #66 online

Moderator Christian diskutiert im Talk #66 mit Bernd, Thomas und Stephan natürlich größtenteils über das Pokalspiel gegen Dortmund. Natürlich spielt auch die Verletzung von Marcel Bär eine gewichtige Rolle und die kommenden Gegner aus Oldenburg und Meppen werden auch noch etwas beleuchtet. Schaut’s Euch an!

News aus der dritten Liga

Vlachodimos muss operiert werden

Der Mittelfeldspieler von Dynamo Dresden muss sich wegen anhaltender Knieprobleme einer Operation unterziehen. Er wird wohl bis kurz vor Ende der Saison ausfallen. Außerdem fällt Robin Becker wegen eines Muskelbündelrisses mehrere Wochen aus. Auch Michael Akoto fällt wegen einer Außenbanddehnung aus. Andere haben noch größeres Verletzungspech als wir…

Iredale zum SV Wehen

Die Hessen verpflichten den 23-jährigen Stürmer aus Australien fest vom SC Paderborn. Vergangene Saison kickte er bereits auf Leihbasis in Wiesbaden.

Waldhof im Landespokal eine Runde weiter

Die Waldhöfer besiegten im Landespokal die Spielgemeinschaft Götzingen/Eberstadt aus der Kreisliga mit 6:0.

Damit seid Ihr wieder bestens über die News von der Grünwalder Straße und dem Rest der dritten Liga informiert. Kommt gut und einigermaßen kühl durch den Tag!

Wer ersetzt Bär? Interne oder externe Lösung?

7
Marcel Bär TSV 1860 Verletzung

Marcel Bär ist verletzt, die Spekulationen gehen von einer Sprunggelenksverletzung bin hin zu einem Mittelfußbruch. Was es genau ist, weiß man nicht. Die Verantwortlichen des TSV 1860 halten sich da bedeckt. Die sportliche Leitung sondiert nun, ob noch Bedarf an einem weiteren Stürmer besteht oder nicht. Es wird sich vermutlich in den beiden kommenden Heimspielen herauskristallisieren, ob für den Bär-Ersatz eine interne oder externe Lösung gewählt wird. Sprich strahlen Lakenmacher, Skenderovic und Knöferl genug Torgefahr aus? Oder muss man nochmal nachlegen?

Mögliche externe Kandidaten

Ich persönlich hoffe, dass der vorhandene Kader in der Spitze breit genug ist, um den Ausfall von Bär zu kompensieren. Falls dem nicht so sein sollte, habe ich mich auf die Suche nach möglichen Kandidaten gemacht. Es gibt zwei Möglichkeiten, wie der Verein vorgehen könnte. Einerseits könnte man einen erfahrenen Zweitliga- oder sogar Bundesligaprofi verpflichten, der vermutlich Ablöse kosten würde, andererseits wäre auch ein Leihgeschäft möglich. Einen Jungprofi zu verpflichten, der bei seinem Stammverein eher Bankdrücker denn Stammspieler ist und der bei Sechzig Erfahrung sammeln soll, ist möglicherweise für die jungen Spieler der zweiten Reihe der Löwen ein fatales Signal. Nun gut: Was gibt der Markt her? Und welche Transfers wären realistisch?

Vorschläge der tz

Heute Vormittag hat bereits das Online Portal der TZ fünf mögliche Kandidaten genannt. Auf die möchte ich nicht wirklich eingehen. Girth (Braunschweig) und Ngankam (Hertha BSC) aus der Liste, die dort erschienen ist, hätten durchaus Potential, für Bär in die Bresche springen zu können. Kommen wir nun zu den Spielern, die ich interessant fände.

Mögliche Kandidaten für eine feste Verpflichtung

Denis Thomalla

Denis Thomalla spielt aktuell beim 1.FC Heidenheim. Bereits letztes Jahr wurde der 29-jährige bei Heidenheim eher sporadisch eingesetzt. In der Liga kam er auf 15 Einsätze, dabei stand er neun Mal in der Startformation und wurde sechs Mal eingewechselt. Jeder zweite Ballkontakt in der Box endet bei Thomalla laut Statistik mit einem Schussversuch. Etwa jeder dritte seiner Schüsse geht so auf den Kasten, dass der Torhüter auch Arbeit bekommt. Thomalla abeitet unwahrscheinlich gut im Pressing gegen den Ball und ist obendrein relativ kopfballstark. Hier bei Heidenheim anzufragen, wäre sicherlich nicht verkehrt. Der Spieler hat einen Marktwert von 500.000 €. Ob man für einen Bankdrücker jedoch die volle Summe zahlen müsste, ist fraglich.

Mario Engels

Mario Engels ist 28 Jahre alt und spielt seit der Saison 20/21 bei Sparta Rotterdam; im kommenden Sommer läuft sein Vertrag aus. Mit einem Marktwert von 450.000 € ist er in einer ähnlichen Preisklasse wie Thomalla. Der auslaufende Vertrag, wenig Startelfeinsätze im vergangenen Jahr und die Tatsache, dass Rotterdam im Sturm kräftig aufgerüstet hat, könnten Indiz sein, dass er möglicherweise günstig zu haben sein könnte. Engels ist vom Spielertyp quasi eine Kopie von Marcel Bär. Beide sind 1,84 Meter groß, schnell, technisch versiert und mit eine guten Torriecher ausgestattet. Wie Bär trifft auch Engels öfter als es die Statistik verlangen würde. Ein kleines Manko von Engels ist das Kopfballspiel. Bei seiner Größe ist es aber auch nicht gerade einfach, sich gegen die Türme, die normalerweise in der Innenverteidigung auf einen warten, durchzusetzen.

Streli Mamba

Der vereinslose Streli Mamba, 1,77 Meter groß, pfeilschnell, leider vor dem Tor oft unglücklich, wäre die “Variante Resterampe”. Das muss aber nichts heißen. Das Beispiel Baris Atik hat im letzten Jahr bei Magdeburg gezeigt, dass es nur die richtige Chemie innerhalb einer Mannschaft braucht, um aus einem ausgemusterten Profi eine tragende Säule in der Offensive zu machen. Mamba ist 28 Jahre alt, sehr stark im Eins gegen Eins offensiv und wie Thomalla ist er auch gegen den Ball ein sehr giftiger Spieler. Mit Mamba hätte man einen Spieler, der mit Paderborn in der Saison 19/20 Bundesligaerfahrung gesammelt hat. Fünf Treffer stehen für ihn im Oberhaus zu Buche.

Paul Milton Glatzel

Paul Milton Glatzel ist 21 Jahre alt und spielt in der U23 des Klopp-Clubs Liverpool FC. Der Deutsch-Engländer ist 1,74 Meter groß und tritt für die Reds in der Reserverunde der Premier League an. Sein Marktwert liegt bei 400.000 €. In jedem dritten Spiel trifft er statistisch gesehen ins Tor. Vergangene Saison musste sich Glatzel mit zwölf Einsätzen zufrieden geben, davon sieben von Beginn an. Eigentlich ist mir Glatzel aufgefallen, als ich nach Leihspielern gesucht habe, allerdings läuft sein Vertrag im kommenden Jahr aus, von daher ist eine Leihe eher unwahrscheinlich. Der ehemalige deutsche U18 Nationalspieler wäre sicherlich eine höchstinteressante Personalie.

Interessante Spieler für eine Leihe

Marlon Mustapha

Marlon Mustapha spielt aktuell beim FSV Mainz 05. Der 21-jährige gebürtige Wiener ist 1,85 Meter groß und war vergangene Saison an die Admira ausgeliehen. Ein weiteres Leihgeschäft für den österreichischen U21-Nationalspieler ist sicherlich nicht abwegig. In Mainz dürfte der junge, passsichere und torgefährliche Techniker in der kommenden Saison eher vierte bis fünfte Wahl sein. Ein Scorerpunkt in jedem dritten Spiel lässt sich für einen Spieler in seinem Alter durchaus sehen.

Wahid Faghir

Wahid Faghir ist 19 Jahre alt und gebürtiger Däne, steht seit Ende des letzten Transfersommers beim VfB Stuttgart unter Vertrag. Er hat in der vergangenen Regionalliga Saison in acht Spielen viermal getroffen und einen Treffer vorbereitet. Sechs Mal kam er in der ersten Mannschaft zu Kurzeinsätzen. Dort steht ein Treffer zu Buche. Vor seinem Wechsel zum VfB stand er in der ersten dänischen Liga sieben Mal auf dem Rasen und traf zwei Mal. Statistisch gesehen macht er also in jedem dritten Spiel ein Tor. Der dänische U21 Nationalspieler ist 1,86 Meter groß, dribbelstark, schnell, giftig gegen den Ball und durchaus stark im Luftduell. Die Spiele gegen Aufsteiger Elversberg und Aalborg BK zerstören hier seine sonst gute Kopfballstatistik der letzten Saison.

Fazit: interne oder externe Lösung?

Das sind nun Spieler, die meiner Meinung nach gut als Ersatz für Marcel Bär dienen könnten. Lex, Knöferl, Skenderovic, Kobylanski, Boyamba: Alle haben die zentrale Position im Sturm als Haupt- oder Nebenposition in ihrem Portfolio. Auch Devin Sür, eigentlich ein Außenstürmer mit Nebenposition hängende Spitze, hätte das bestimmt im Kreuz. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass wir den Ausfall bis zur Winterpause auch aus dem eigenen Kader kompensieren können.

Die Suche nach möglichen Neuzugängen ist aber sowohl für die Verantwortlichen bei der KGaA als auch für uns in der sechzger.de Redaktion Pflicht. Mal schauen, wen Günther Gorenzel in seinem berühmt-berüchtigten Laptop hat…

Habt Ihr, liebe Leser, vielleicht selbst noch realistische Vorschläge, wen man als Ersatz verpflichten könnte? Oder soll der Kader bleiben wie er ist? Wir freuen uns auf Eure Vorschläge in den Kommentaren.

Bild: OR Pressedienst

Toto Pokal: Tickets für TuS Feuchtwangen – TSV 1860 verfügbar

0
TSV 1860 Mannschaft

Nach dem souveränen 7:0-Sieg beim SV Rödelmaier trifft der TSV 1860 in Runde 2 des Toto-Pokals auf den TuS Feuchtwangen. Für das Duell mit den Mittelfranken sind nun Tickets erhältlich.

Tickets für TuS Feuchtwangen – TSV 1860 verfügbar

Die Eintrittskarten sind via Tickettune zu erwerben – hier der Link!

Preislich gestaltet sich die Partie im Heinz-Seidel-Stadion wie folgt:

  • 12€ Vollzahler
  • 9€ Ermäßigt (Jugendliche 14-18 Jahre, Rentner, Schwerbehinderte, Studenten)
  • Kinder bis 13 Jahre sind kostenlos