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sechzger.de Talk Folge 62: Trainingslager & Auswärtstrikots

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Die sechzger.de-Talk-Ausgabe während des Trainingslagers der Löwen ist unsere Nummer 62. Moderator Christian begrüßt diesmal den ausgewiesenen Windischgarsten-Kenner Stephan, der heuer allerdings auf eine Reise nach Oberösterreich verzichtet hat. Außerdem ist Bernd am Start, der auch schon mal in Windischgarsten war, allerdings nur zum Testspiel, ohne Übernachtung. Und für die eine oder andere Anekdote von vor Ort komplettiert Hans die Viererrunde.

Eindrücke aus dem Trainingslager

Dieses Jahr kein sechzger.de-Vertreter in Windischgarsten vor Ort? Kein Problem, wir haben ein großes Netzwerk und Hans gebeten, uns doch mit ein paar Eindrücken aus dem Trainingslager zu versorgen. Erwischt haben wir das im Löwenumfeld bekannte und beliebte Redaktionsmitglied des Fanzines “Drinking & Driving” am Gleinkersee, wo eine Gruppe von Windischgarsten-Fahrern am Sonntag Nachmittag wohl ein wenig Erholung von den Strapazen des Wochenendes suchte. Die zwischenzeitlich suboptimale Übertragungsqualität von Hans’ Schilderungen bitten wir zu entschuldigen. Badesee ist halt kein Tonstudio.

Auftakt ins Trainingslager: 1:1 gegen Ried

Recht bald nach der Anreise waren die Löwen bereits im Wettkampfmodus auf dem grünen Rasen gefordert. Das – wegen eines starken Gewitters – um sechzig Minuten verspätete Testspiel gegen die SV Ried wusste unserer Taktiktafel durchaus zu gefallen, wie im Talk herauszuhören ist. Und ob sich die Enttäuschung der Fans vor Ort über das erste Gegentor der laufenden Saisonvorbereitung zwei Minuten vor dem Abpfiff in Grenzen hielt, kann natürlich unser Gast beantworten. Das anschließende Abendprogramm litt auf jeden Fall nicht unter dem knapp verpassten Löwensieg und klingt nach bester Unterhaltung. Das Geschehen neben dem Platz (Pyro nach dem Spiel, kritisches Transparent der Fanszene gegen den geplanten Test gegen Newcastle) wird in der Sendung angeschnitten. Allerdings ganz sachlich und weit weniger aufgeregt, als an manch anderer Stelle.

Geschmacksache: Das neue Auswärtstrikot

Direkt nach der Ankunft in Windischgarsten bekamen die Löwenfans die Auswärtstrikots für die neue Saison präsentiert, als nämlich Stefan Lex & Co. aus dem Mannschaftsbus ausstiegen. Da war Hans zwar noch nicht vor Ort, aber dennoch fasst er die insgesamt überwiegend kritischen Rückmeldungen zur Optik des neuen Away-Dresses sehr diplomatisch zusammen. Das Wort “interessant” fällt in diese Zusammenhang. Dass die Runde beim Trikot-Thema am Ende – schon wieder mal – bei weiß-blauen Kleidungshighlights aus den 1990er-Jahren landet, war wohl nicht zu vermeiden.

Der sechzger.de Talk Nummer 62 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Kniereizung – Marcel Bär für Testspiel gegen den LASK fraglich

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Marcel Bär TSV 1860

Die Vorbereitung des Torschützenkönigs läuft bisher alles andere als wunschgemäß. Erst fiel Marcel Bär wegen einer hartnäckigen Erkältung aus, nun plagt ihn laut Abendzeitung eine Kniereizung. Der Einsatz des Torjägers gegen den Linzer ASK am Mittwoch erscheint fraglich.

Kniereizung bei Marcel Bär

Aufgrund seiner Blessur konnte Bär nur Teile des Vormittagstrainings absolvieren. Ob er bis zum Testspiel gegen den österreichischen Bundesligisten LASK rechtzeitig wird. Michael Köllner:

“Wir müssen sehen, ob es geht.”

Ideal läuft die Vorbereitung für den Top-Stürmer des TSV 1860 bisher auf jeden Fall nicht…

Auch Knöferl angeschlagen

Ganz sicher nicht auflaufen kann Lorenz Knöferl, den nach auskurierter Verletzung an der Schulter nun Probleme am Sprunggelenk plagen. Infolge dessen muss der 19-Jährige nun einige Tage mit dem Training pausieren.

Bild: CR-Fotos.de

Michael Köllner freut sich über starke Konkurrenz im Kader der Löwen

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Michael Köllner, Trainer der Löwen (TSV 1860)

In der Vergangenheit wurde den Verantwortlichen beim TSV 1860 oft vorgeworfen, man habe bei der Zusammenstellung der Mannschaft nicht auf die Breite des Kaders geachtet. Gleich neun Neuzugänge durfte Trainer Michael Köllner bisher bei den Löwen begrüßen und freut sich über die starke Konkurrenz im Kader.

Hiller auf der Torhüterposition gesetzt

Elf Spieler darf der Coach zu Beginn eines Spiels aufstellen, zum jetzigen Zeitpunkt scheinen aber erst eine oder zwei Positionen fest vergeben. An Marco Hiller dürfte zwischen den Pfosten kein Vorbekommen sein und auch Neuzugang Jesper Verlaat sollte – sofern ihm keine Verletzung dazwischenkommt – als Fixpunkt gesetzt sein. Aber sonst? Wer nimmt die Position neben Verlaat ein? Semi Belkahia, Niki Lang oder doch Leo Morgalla, der Shootingstar der Vorsaison?

Verteidigt links hinten der erfahrene Phillipp Steinhart oder doch der dauerrackernde Fabian Greilinger? Setzt sich rechts hinten Neuzugang Christopher Lannert durch oder kommen Lang, der langzeitverletzte Marius Willsch oder gar erneut Yannick Deichmann zum Zug?

Starke Konkurrenz im Kader der Löwen

Ähnlich gestaltet sich der Konkurrenzkampf im defensiven Mittelfeld: Spielt Quirin Moll? Oder doch eher Tim Rieder? Und was passiert, wenn Daniel Wein nach seiner Verletzung wieder einsatzbereit ist?

Deichmann auf der 8 oder doch Erik Tallig, der zuletzt aber auch auf dem Flügel starke Leistungen abrief? Oder plant Köllner da mit jemand ganz anderem? Ist Martin Kobylanski der Spielmacher, auf den man bei 1860 lange warten musste?

Variable Offensive beim TSV 1860

Wer soll auf den Flügeln wirbeln? Lex, Vrenezi, Boyamba? Oder gar Youngster Devin Sür, dessen Unbekümmertheit durchaus für frischen Wind und Konkurrenz im Kader der Löwen sorgt?

Im Sturm scheint Torschützenkönig Marcel Bär zunächst gesetzt, hat aber durchaus fähige Mitbewerber dazugewonnen. Meris Skenderovic und Fynn Lakenmacher haben bereits eindrucksvoll bewiesen, dass sie wissen, wo das Tor steht.

Es bleibt spannend bei den Löwen…

Foto: OR-Pressedienst

Der TSV 1860 in Windischgarsten: Unschöne Szenen am Wochenende

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1860 Ried Pyro Windischgarsten

Da sind wohl einige etwas über das Ziel hinausgeschossen… Nein, das bezieht sich keinesfalls auf das Plakat, das während des Testspiels gegen die SV Ried am Freitag präsentiert wurde. Vielmehr kam es nach der Partie und auch am Folgetag in Windischgarsten zu unschönen Szenen, die sicher nicht repräsentativ für die Fanszene des TSV 1860 sind.

TSV 1860 in Windischgarsten

Aber alles der Reihe nach: Während des Spiels wurde ein Plakat präsentiert, das sich deutlich gegen das Testspiel gegen Newcastle United positioniert. Moralisch durchaus nachvollziehbar, wie man auch anhand der Reaktionen der Fanszene des FSV Mainz 05 erkennt.

TSV 1860 SV Ried
Protest gegen das Testspiel gegen Newcastle United, bei denen der Staat Saudi-Arabien als Investor tätig ist

Nach dem Match wurde zudem von drei angetrunkenen Fans des TSV 1860 Pyro gezündet. Das kann man mögen oder nicht, Fakt ist jedoch: Der Vorfall geschah, als ein Großteil der Zuschauer die DANA Arena bereits verlassen hatte. Eine gesundheitliche Gefährdung war insofern kaum gegeben.

Sachbeschädigung und Handgreiflichkeiten

Unschön wurde es jedoch im Nachgang, als es in einem Wirtshaus zu Handgreiflichkeiten kam. Auch die “Verzierung” eines Ortsschildes sowie weitere Sachbeschädigungen sind keineswegs gutzuheißen. Buam, wennts as Saufen ned vadrogds, nachad lassts as!

U19 des TSV 1860 gewinnt Testspiel gegen den SSV Ulm 1846

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TSV 1860 U19

Was war das nur für eine überragende Saison der A-Junioren der Löwen? Meister im Grunddurchgang der Bayernliga Süd, dann der Aufstieg in die Bundesliga und zur Krönung noch der bayerische Pokalsieg. Am Samstag besiegte die U19 des TSV 1860 den letztjährigen Bundesligisten SSV Ulm 1846 in Illerrieden deutlich.

TSV 1860 U19 besiegt Ulm deutlich

Löwen gegen Spatzen – das ist ja schon vom Namen her ein sehr ungleiches Duell. Dies übertrug sich am Samstag Nachmittag in Illerrieden (zwischen Ulm und Illertissen) auch auf den Rasen. Bereits nach fünf Minuten führte 1860 mit 2:0, bis zur Pause hatte das Team von Jonas Schittenhelm den Spielstand aufgedoppelt.

Am Ende stand ein nie gefährdeter 5:0-Sieg der Junglöwen zu Buche. Das nächste Testspiel absolviert die U19 am Mittwoch (19 Uhr) beim FC Finsing.

U21: Kevin Goden trifft beim Sieg der Amateure beim TSV Ampfing

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Kevin Goden, TSV 1860

Bei den Profis des TSV 1860 hat Kevin Goden keine Zukunft mehr und verstärkt somit vorerst den Kader der Amateure. Während sich die Truppe von Michael Köllner in Windischgarsten auf die neue Saison vorbereitet, blieb Goden in München und traf beim 2:1-Testspielsieg der U21 beim TSV Ampfing.

TSV 1860 Amateure siegen beim TSV Ampfing

Goden war am Samstag jedoch nicht das einige bekannte Gesicht auf dem Rasen des Isenstadions. Auch der zur U21 versetzte Marco Mannhardt lief nach seiner schweren Verletzung für die Elf von Trainer Frank Schmöller auf. Bei den Gastgebern ragte nominell Kodjovi Koussou heraus, der einst sogar drei Partien für die Löwen in der 2. Bundesliga bestritt.

Nach einer torlosen Halbzeit war es der TSV Ampfing, der zuerst für eine Veränderung auf der Anzeigetafel sorgte. Valentino Gavric sorgte in der 54. Minute für die Führung der Schweppermänner. Das wollten die Löwen jedoch nicht auf sich sitzen lassen und schlug in Person von Kevin Goden in der 69. Minute zurück. Sechs Minuten vor dem Ende sorgte Samir Neziri sogar noch für den Sieg des TSV 1860 II.

Am Mittwoch in Kirchheim

Nach dem Sieg in Ampfing geht es für die Amateure der Löwen bereits am Mittwoch mit dem nächsten Testspiel weiter. Das Team von Frank Schmöller gastiert dann um 19 Uhr beim Kirchheimer SC mit Ex-Löwe Korbinian Vollmann.

Foto: OR-Pressedienst

Sechzig um Sieben: TSV 1860 mit erstem Remis in der Vorbereitung

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Die SV Ried sorgt für die erste Punkteteilung in der Vorbereitung des TSV 1860 München. Mittwoch steht das nächste Testspiel im Kalender. Die U11 und U21 konnten derweil bessere Ergebnisse erzielen. Auch von der Konkurrenz in der 3.Liga gibt es wieder einiges zu berichten.

Löwen spielen Unentschieden gegen Ried

Bereits am Freitag stand der TSV 1860 München nach der Ankunft in Windischgarsten dem ersten Gegner gegenüber. Die SV Ried aus der österreichischen Bundesliga sorgte dafür, dass die Löwen ihr erstes Vorbereitungsspiel nicht mit einem Sieg beendeten. Zunächst aber sorgte ein Gewitter für eine Verspätung von einer Stunde. Dann konnte es losgehen, bis zum ersten Treffer mussten sich die Zuschauer aber noch gedulden. Kurz vor der Pause war es Erik Tallig, der einmal mehr seine gute Form unterstrich und die Führung erzielte. Diese hielt dann auch bis kurz vor Schluss, doch die Österreicher konnten doch noch den Ausgleich erzielen.

TSV 1860 U21 siegt auch in Ampfing

Zweiter Test, zweiter Sieg: der TSV 1860 II konnte auch sein Testspiel gegen den Landesligisten TSV Ampfing siegreich gestalten. Die Gastgeber konnten dabei zunächst in Führung gehen. Doch zunächst erzielte Kevin Goden den Ausgleich, ehe Samir Neziri kurz vor Schluss das 2:1 für die Löwen erzielte. Der nächste Test ist für kommenden Mittwoch beim Kirchheimer SC (Anstoß 19:30 Uhr) terminiert.

U11 gewinnt Merkur-Cup – und verzichtet auf Preis

Auch die Junglöwen waren am Wochenende erfolgreich unterwegs. Die U11 siegte unter anderem gegen den SE Freising, den ESV München und gleich zwei Mal gegen den FC Puchheim. Schlussendlich bedeutete dies den Bezirksfinalsieg im Merkur Cup. Dafür bekam die U11 des TSV 1860 München ausgerechnet Karten für die Erlebniswelt eines anderen Münchner Vereins. Konsequenterweise wurde auf diesen Preis verzichtet und die Karten an den Drittplatzierten weitergegeben.

Die Unruhe beim TSV 1860 an der Grünwalder Straße

Aktion und Reaktion, Ursache und Wirkung – diese Schlagworte fassen noch einmal die momentane Lage bei den Löwen zusammen. Neben der sportlichen Vorbereitung beschäftigen die Löwenfans momentan verschiedene weitere Themen. Die Ursache ist dabei allerdings an der Grünwalder Straße selbst zu finden – und nicht bei sechzger.de oder einem vermeintlich harmlosen T-Shirt.

Köllner: “Nicht alles richtig gemacht”

Ein weiterer Streitpunkt ist das vereinbarte Testspiel mit dem englischen Erstligisten Newcastle United. Sportlich eine tolle Gelegenheit für den TSV 1860 München, moralisch ist die Ansetzung jedoch äußerst fragwürdig. Das kritisierten Fans mit einem Spruchband im Trainingslager. Trainer Michi Köllner nahm mittlerweile Stellung zu dem Thema und verglich die Löwen dabei indirekt mit Newcastle. Man habe “in der Vergangenheit auch nicht alles richtig gemacht”. Was genau der 52-Jährige damit meint, ist ein kleines Rätsel. Christian Jung hat sich auf die Suche nach einer Antwort gemacht.

Auch der FSV Mainz 05 hat ein Testspiel mit Newcastle vereinbart – und auch in Mainz verursacht diese Meldung Unverständnis in der Anhängerschaft. Teile der Fans haben den Verein aufgefordert, die Ansetzung zurück zu nehmen. Darüber berichtet mittlerweile der kicker.

News aus der 3.Liga

Aue in Trefflaune – Dresden mit 0:0 gegen belgischen Erstligisten

Erzgebirge Aue zeigte sich am Wochenende treffsicher und sorgte für einen Sieg mit sage und schreibe 29 Toren. Alleine Jastremski erzielte acht Tore, zahlreiche Mannschaftskollegen trugen sich ebenfalls in die Torschützenliste ein. Bereits in der ersten Halbzeit fielen 14 Treffer.

Dynamo Dresden hingegen freute sich über ein torloses Unentschieden. Denn der Gegner war nicht – wie im Fall von Aue – ein Kreisligist, sondern St-Truiden aus Belgien. Im vergangenen Jahr belegte der Verein Platz 9, sodass man in Dresden durchaus zufrieden ist und das Trainingslager erfolgreich abgeschlossen wurde.

Finanzielle Unterstützung für Zwickau

Aufatmen beim FSV: die Stadt unterstützt den Drittligisten wie vermutet und wendete damit eine Pleite der Stadion-Gesellschaft mit möglicherweise weitreichenden Folgen ab. Insgesamt 200.000€ bekommt der Stadionbetreiber. Die Zukunft ist damit bis Ende des Jahres gesichert.

Weitere Transfers in Liga 3

Gleich die nächsten Einnahmen konnten die Schwäne aus Zwickau wegen einem Spieler verbuchen. Max Reinthaler schließt sich künftig Wehen Wiesbaden an, die Höhe der Ablösesumme ist dabei nicht bekannt. In Wiesbaden ist er Neuzugang Nummer vier.

Dynamo Dresden hingegen ist in der holländischen ersten Liga fündig geworden. Von Feyernoord Rotterdam kommt der 22-jährige Christian Conteh. Er wird für ein Jahr ausgeliehen und wechselt an die Elbe. Passenderweise kommt er ursprünglich etwas weiter flussaufwärts aus Hamburg und verbrachte seine Jugend unter anderem bei St.Pauli, bevor der Wechsel nach Holland über die Bühne ging.

Testspiel gegen Newcastle und die Fehler der Vergangenheit. Was meint Köllner?

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Köllner äußert sich zur Kritik am Spiel gegen Newcastle

Ich bin ganz ehrlich: Würde man mich als Vertreter von sechzger.de noch an den LÖWENRUNDEN, also den Pressezusammenkünften beim TSV 1860 teilhaben lassen, dann würde ich unseren Trainer Michael Köllner beim nächsten Zusammentreffen gerne fragen, wie seine nachfolgende Ausage zu verstehen ist. Spätestens vor dem Spiel gegen Newcastle.

Wir haben in der Vergangenheit auch nicht alles richtig gemacht – und gegen uns spielen trotzdem noch Mannschaften in der Vorbereitung.

Hintergrund dieser Aussage Köllners gegenüber der Abendzeitung ist das beim Testspiel am Freitag Abend gegen die SV Ried von Löwenfans gezeigte Spruchband, welches sich gegen die geplante Vorbereitungsabschlusspartie seiner Mannschaft gegen Newcastle United richtete. “1860 GEGEN SPORTSWASHING – SCHEISS AUF ALLE SCHEICHS” stand darauf zu lesen. Dass ein von der TSV 1860 KGaA vereinbartes Freundschaftsspiel gegen die im Oktober letzten Jahres von einem saudi-arabischen Konsortium, an dem mehrheitlich ein Staatsfond beteiligt ist, übernommenen Magpies sportlich extrem attraktiv, aber moralisch höchst fragwürdig ist, wurde in den letzten Tagen an verschiedenen Stellen thematisiert. Auch bei uns auf sechzger.de.

Was wurde nicht richtig gemacht?

Doch zurück zur obigen Aussage von Michael Köllner. Diese lässt durchaus aufhorchen. Was meint er damit? Was genau haben die Löwen nach Ansicht des Oberpfälzers in der Vergangenheit “nicht richtig gemacht”? Denkt er da – um bei der Thematik Fußball &  Geldgeber aus der arabischen Welt, gerne auch als “Scheichs” bezeichnet – womöglich an den Einstieg des Jordaniers Hasan Ismaik beim TSV 1860 im Jahre 2011? Sieht er diesen als Fehler an? Oder geht seine historische Betrachtung vielleicht noch weiter zurück? Den gemeinsamen Stadionbau mit dem ungeliebten Nachbarn aus der Säbener Straße zu Beginn des Jahrtausends? Ein Fehler aus Köllners Sicht? Oder hat er irgendetwas vor Augen, was bereits in seine Amtszeit bei den Löwen, also in die letzten rund zweieinhalb Jahre fällt? Mich persönlich würde das wirklich sehr interessieren. Vielleicht auch den ein oder anderen kritischen Löwenfan, dessen Gedanken beim Spiel gegen Newcastle weit über die Jubelarie von den fast 300 Millionen Marktwert des Gegners hinausgeht.

Oder eine Relativierung?

Oder geht es Köllner mit seiner Aussage doch eher darum, die Entwicklung der vergangenen Monate bei Newcastle United zu relativieren? Man müsse immer “ein bisschen aufpassen, eine moralische Diskussion zu führen” hat Köllner auf die Frage nach der Kritik durch die Fans in Windischgarsten gemahnt. Verzicht auf eine Diskussion über Ethik, Anstand und Moral bei Sechzig? Da dürfte ihm der eine oder andere Fan deutlich widersprechen. Nicht nur der, der sich für die Arbeit von Amnesty International interessiert.

Zurück zum Sport

Wahrscheinlich sollte man ganz einfach – um den lieben Frieden zu wahren – die abschließenden – Einlassungen von Michael Köllner zur Kritik am Test gegen die Engländer in Saalfelden in den Vordergrund rücken:

Wir haben uns in den letzten Jahren immer schwer getan, gute Gegner zu finden. Von daher bin ich froh, dass wir für den Ernstfall Dritte Liga und DFB-Pokal testen können.

Rein sportlich betrachtet ist es für die Drittligalöwen attraktiv, zwei Wochen vor dem Duell mit dem Championsleague-Teilnehmer Borussia Dortmund gegen einen Premier League Club zu spielen. Und das macht den Beteiligten dann sicher viel mehr Spaß, als sich mit Fehlern der Gegenwart oder der Vergangenheit zu beschäftigen.

Unruhe beim TSV 1860 München. Das hausgemachte Problem

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TSV 1860 SV Ried
Protest gegen das Testspiel gegen Newcastle United, bei denen der Staat Saudi-Arabien als Investor tätig ist

Unruhe beim TSV 1860 München . Das unnötige und hausgemachte Problem

Der TSV 1860 München kommt in der Vorbereitung zur Saison 2022/23 einfach nicht zur Ruhe. Dabei könnte alles so schön sein. Neun starke Neuzugänge bereits vor dem Trainingslager, keine öffentlichen Streitereien zwischen den Gesellschaftern. Die Zeichen stehen auf Aufstieg. Störfeuer kann aktuell niemand gebrauchen, aber traditionell bleiben diese beim TSV 1860 nicht aus. Dummerweise ist dies auch in dieser Saison so. Fast noch dümmer: Die Probleme sind alle unnötig. Und hausgemacht.

„Scheiss auf die Scheichs“

Beim  gestrigen Vorbereitungsspiel des TSV 1860 München gegen den SV Ried wurde ein Plakat gezeigt. „1860 AGAINST SPORTSWASHING – SCHEISS AUF DIE SCHEICHS“. Hiermit protestierten Teile der Löwenfans gegen das Vorbereitungsspiel gegen Newcastle United.

TSV 1860 SV Ried
Protest gegen das Testspiel gegen Newcastle United, bei denen der Staat Saudi-Arabien als Investor tätig ist

Die genauen Hintergründe dazu kann man dem äußerst lesenswerten Artikel im Münchner Wochenanzeiger entnehmen.

2. Ebenfalls beim gestrigen Spiel wurde das allseits bekannte und heiß diskutierte Scheichlied gesungen.

Nicht nur die Abendzeitung spekuliert darüber, dass dies vor allem auf die sinnlose T-Shirt Plagiat-Aktion von der Fanartikel GmbH unter Anthony Power zurückzuführen sein dürfte.

In beiden Fällen schritten die Fanbeauftragten Christian Poschet und Felix Hiller unverzüglich ein, letzterer verließ dafür sogar seinen Kommentartorenbereich für das Löwen-TV. Damit bei den Löwen wieder Ruhe herrscht. Aber auch Ruhe ist keine Einbahnstraße.

Aussperrung von sechzger.de in der Löwenrunde

Auch unsere Aussperrung aus der Löwenrunde hat für einigen Wirbel gesorgt. Mit äußerst fadenscheinigen Argumenten wurden wir nach zwei Jahren Teilnahme wieder ausgeladen. Das sorgte sowohl bei den Fans als auch bei den hauptberuflichen Journalisten-Kollegen größtenteils für Unverständnis.

Natürlich kann man darüber diskutieren, ob ein Online-Fan-Magazin, ein T-Shirt und ein Vorbereitungsspiel es wert sind, für Unruhe beim TSV 1860 zu sorgen und damit das große Ziel Aufstieg zu gefährden. Letzteres will sicherlich niemand. Wir gehen auch nicht davon aus, dass die Löwen schlechter spielen weil bei einem Vorbereitungsspiel ein Plakat hängt. Oder Christian Jung nicht mehr für sechzger.de in der Löwenrund sitzt.

Vergessen und verwechseln darf man in diesem Zusammenhang allerdings auch niemals Ursache und Wirkung, Aktion und Reaktion.

Die Unruhe, egal ob Artikel, Plakat oder Gesang sind allesamt Reaktionen auf Aktionen.

Die Aktionen beim TSV 1860, egal ob von Geschäftsführung oder Fanartikel GmbH, waren allesamt unnötig, teilweise einfach nur dumm. Für die Unruhe sind die Verantwortlich, die beim TSV 1860 in Lohn und Brot stehen. Nicht die, die mit ihrem Geld und Herzblut den Verein überhaupt am Leben erhalten. Und einen liebenswerten Verein haben möchten.

Später Ausgleich: TSV 1860 mit Remis gegen SV Ried

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Mit einer Stunde Verspätung rollte heute der Ball in der DANA Arena in Windischgarsten. Dann aber duellierten sich der TSV 1860 und der österreichische Bundesligist SV Ried, wobei die Löwen bis kurz vor Schluss mit 1:0 führten. Dann aber glich Birglehner doch noch für das Team aus dem Innkreis aus.

TSV 1860 testet gegen die SV Ried

Kurz vor dem eigentlich geplanten Spielbeginn um 17 Uhr zog eine breite Gewitterfront über Oberösterreich. Aus Sicherheitsgründen entschied das Schiedsrichter-Team, den Anpfiff nach hinten zu verlegen. Angesichts der Wetterverhältnisse sicher eine gute Entscheidung.

Um 18 Uhr ging es dann aber endlich los und die Zuschauer sahen eine weitestgehend ausgeglichene Partie. Nach den Kantersiegen gegen die drei unterklassigen Gegner aus Waldkirchen, Aschau und Schönau sowie das 4:0 gegen den Karlsruher SC stellte das Match gegen die SV Ried einen weiteren Härtetest in der Vorbereitung auf die neue Spielzeit dar.

Tallig trifft für die Löwen

Die erste große Gelegenheit für die Löwen vergab Joseph Boyamba nach 20 Minuten, sein Volleyschuss nach einer Maßflanke verfehlte das Tor jedoch deutlich. Zehn Minuten später wurden dann die Österreicher gefährlich, doch Hiller entschärfte das Geschoss von Martin.

Nach 36 Minuten war das Debüt von Neuzugang Christopher Lannert dann auch schon wieder beendet. Für ihn kam der junge Marius Wörl in die Partie. Kurze Zeit später klingelte es dann und Erik Tallig brachte die Löwen in Führung. Nach einer schönen Kombination auf der rechten Seite kam der ehemalige Chemnitzer an den Ball, nahm Maß und setzte die Kugel aus gut 20 Metern via Innenpfosten zum 1:0 in die Maschen. In der bisherigen Vorbereitung hinterläßt der Mittelfeldspieler eine hervorragenden Eindruck. Hoffentlich kann er das in die Saison hinüberretten!

Lex und Lannert vorzeitig ausgewechselt

Nach der Pause wechselten die Löwen komplett durch – und kamen zur ersten Gelegenheit in Halbzeit 2. Moll zog aus 30 Metern ab, der Ball strich jedoch knapp am Kasten vorbei. So wirklich hochklassig war die Partie auch in der Folge nicht, die Truppe von Michael Köllner hatte die Partie jedoch weitestgehend problemlos unter Kontrolle.

Eine Viertelstunde vor dem Ende musste Stefan Lex, der erst zur Pause gekommen war, verletzungsbedingt wieder raus. Das Spiel plätscherte indes vor sich hin, Torchancen blieben Mangelware. Erst eine Minute vor dem Ende glich Birglehner für die Österreicher aus.

Aufstellung des TSV 1860

1. Halbzeit:
Hiller – Lannert (37. Wörl), Belkahia, Glück, Greilinger – Rieder (C), Tallig, Kobylanski, Sür, Boyamba – Lakenmacher

2. Halbzeit:
Kretzschmar – Wicht (86. Wörl), Lang, Morgalla, Steinhart – Moll, Freitag, Deichmann, Vrenezi, Lex (74. Cocic) – Skenderovic

Tor:
1:0 Tallig (42.), 1:1 Birglehner (89.)

TSV 1860 SV Ried
Protest gegen das Testspiel gegen Newcastle United, bei denen der Staat Saudi-Arabien als Investor tätig ist