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DAS SECHZGER-SPIEL DES MONATS: Pelé zu Gast in Giesing

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Historie TSV 1860 München Giesing vor 111 jahren

Freitag, 27.Mai 1960, 20:00 Uhr, das Städtische Stadion an der Grünwalder Straße ist mit 35.000 Zuschauern zum ersten und einzigen Mal in diesem Jahr ausverkauft. Wo sonst, abgesehen von wenigen Highlights, die damals eher biedere Fußballkost der Oberliga Süd dargeboten wird, gastieren diesmal die sagenumwobenen südamerikanischen Ballzauberer um ihren erst 19jährigen Superstar Edson Arantes do Nascimento, auch Pelé genannt, zu einem Freundschaftsspiel in Giesing. Man durfte gespannt sein.

Erfolgreiche USA-Tour zur Vorbereitung

Aber den Löwen war keineswegs bange, hatten sie doch die Oberliga-Runde auf Platz 4 – immerhin knapp vor den Bayern – abgeschlossen. Zudem hatten sie auf ihrer US-Tournee wenige Wochen vorher alles an Gegnern weggehauen, was sich ihnen in den Weg stellte, egal ob Los Angeles, Chicago oder die American Allstars. Am Ende musste sich in den New Yorker Polo Grounds auch das mächtige Manchester United den Weißblauen mit 2:4 geschlagen geben. Den Südamerikanern würde man schon Paroli bieten.

Die brasilianischen Ballzauberer jedoch waren eine ganz andere Liga. Nie haben die Löwen im Grünwalder Stadion höher verloren. Die Zuschauer allerdings kamen an diesem Maiabend voll auf ihre Kosten. Die Balljongleure aus Santos, der auch heute noch bedeutendsten Hafenstadt Brasiliens im Bundesstaat Sao Paulo gelegen, zogen ein Feuerwerk ihrer Fußballkünste ab, das man allenfalls vom Hörensagen oder aus verschwommenen Wochenschauaufnahmen über die Fußball-Weltmeisterschaft von 1958 in Schweden kannte. Dort hatte die brasilianische Fußball-Nationalmannschaft überlegen den Weltmeistertitel gewonnen.

Pelé zu Gast in Giesing

Der FC Santos, inzwischen das Aushängeschild des brasilianischen Vereinsfußballs, war den Löwen in allen Belangen bei weitem überlegen und kannte keine Gnade. Dass es zur Halbzeit “nur” 3:0 für die Südamerikaner hieß, war nur ihrer Ballverliebtheit und ihrer Tendenz, dem staunenden Publikum lieber Kabinettsstücken zu präsentieren als zielstrebig den Torerfolg zu suchen, zu verdanken. Pelé hatte dabei die ersten beiden Treffer in Giesing erzielt.

Doch zu Beginn der zweiten Halbzeit machten die Kicker aus der südlichen Hemisphäre so richtig ernst und erzielten innerhalb von sieben Minuten vier Tore, ehe sie es wieder etwas gemächlicher angehen ließen. Das Ehrentor für die Mannen des TSV 1860 München durfte ihr Kapitän „Fonse“ Stemmer zum 1:8 mittels eines Strafstoßes verwandeln. Mehr war für die arg gebeutelten Münchner an diesem denkwürdigen Abend nicht drin.

“Und dann kaaf ma uns an Brasilianer.”

Nicht unwahrscheinlich, aber noch weitgehend unerforscht ist, dass an diesem Abend unter dem Eindruck der fußballerischen Brillanz der Spieler des FC Santos, möglicherweise zum ersten Mal bei den Löwenfans der Wunsch nach südamerikanischer Verstärkung aufkam: “Und dann kaaf ma uns an Brasilianer.”

Die Aufstellung der Löwen

Der TSV 1860 München spielte mit folgender Mannschaft:

Bechtold – Wagner, Köbler – Zausinger (46. Rahm), Stemmer, Metzger – Heiß, Kölbl, Feigenspan, Fallisch, Auernhammer

Das Sechzger-Spiel des Monats

Einmal im Monat entführt Euch Thomas Bohlender in die Vergangenheit des TSV 1860 München und stellt ein – aus seiner Sicht – besonderes Spiel näher vor. Der Autor ist Mitglied der Abteilung Vereinsgeschichte des TSV 1860 München e.V. und Spartenleiter beim Futsal! Zur neuen Saison übernimmt Bohlender zusammen mit Veronika Seemann die Leitung der Fußball-Abteilung bei den Löwen.

Sechzig um sieben: Lannert kehrt zum TSV 1860 zurück

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Sieg in Geiselbullach, Fotogalerie ist jetzt online! Sechzig im Sieben

Wir hoffen, der männliche Teil unserer Leserschaft hat den Vatertag gut überstanden. Tolle News gab es gestern aus Giesing: Christopher Lannert hat einen Vertrag beim TSV 1860 München unterschrieben.

Lannert neuer Rechtsverteidiger beim TSV 1860

Da ist Günther Gorenzel ein Transfercoup gelungen! Ohne dass vorher etwas durchgesickert ist oder es Gerüchte gab, wurde Christopher Lannert vom TSV 1860 verpflichtet. Der 23-jährige rechte Verteidiger kommt vom SC Verl und kickte bereits in der Jugend bei den Löwen. Bis auf eine Gelbsperre verpasste er keine Spielminute in der letzten Saison. Lannert äußerte sich begeistert: “Ich bin unfassbar stolz, wieder das Trikot der Löwen zu tragen und total motiviert, für den TSV 1860 Vollgas zu geben.” Welcome back, Christopher!

Gerüchte um Lorenz Knöferl

Etwas Neues aus der Gerüchteküche: Lorenz Knöferl könnte an den FC Pipinsried verliehen werden. Der 19-Jährige ist noch bis Sommer 2024 an die Löwen gebunden, jedoch hat er im Sturm durch die Neuzugänge von Skenderovic und Vrenezi sicherlich nennenswerte Konkurrenz vor die Nase gesetzt bekommen. Nach seiner schweren Schulterverletzung, die ihn zu einer monatelangen Pause zwang, benötigt Knöferl Spielpraxis, um wieder im Profigeschäft anzugreifen.

Ansonsten gab es keine Neuigkeiten in Sachen weitere Neuzugänge oder Abschieden von Spielern.

News aus der dritten Liga

Halle holt Gebhardt aus Basel

Der Hallesche FC verpflichtet für die neue Saison einen neuen Torwart. Vom FC Basel kommt leihweise der deutsche U20-Nationaltorwart Felix Gebhardt. Er möchte den Kampf um den Platz im Tor mit Daniel Mesenhöler und Sven Müller aufnehmen. Bei Basel sitzt er üblicherweise bei der ersten Mannschaft auf der Bank. Gebhardt stammt aus dem duetschen Lörrach und wechselte mit 13 Jahren zum FC Basel.

Stark verstärkt Freiburg II

Die Zweitvertretung der Bresigauer zählt ab kommender Saison auf die Dienste von Julian Stark. Der 21-jährige Mittelfeldspieler kommt aus Heidenheim.

Eckert Ayensa und Sorge zu Aue?

In Aue bastelt man nach dem Abstieg an einem neuen Kader für die kommende Saison. Möglicherweise setzt man dort auf zwei Spieler aus bayerischen Gefilden. Offensivspieler Dennis Eckert Ayensa (Ingolstadt) und Verteidiger Alexander Sorge (Neuperlach) sollen dabei das Interesse der Auer geweckt haben.

Damit seid Ihr an diesem Freitag wieder bestens informiert. Sobald es Transfers von der Grünwalder STraße zu vermelden gibt, erfahrt Ihr es bei sechzger.de.

 

 

 

 

 

Christopher Lannert wechselt vom SC Verl zum TSV 1860

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Christoper Lannert TSV 1860 SC Verl

Feiertage gibt es im Fußball nicht und so gaben die Löwen soeben Neuzugang Nummer 6 bekannt. Christopher Lannert wechselt vom SC Verl zum TSV 1860 und soll zukünftig die rechte Abwehrseite beackern.

Christopher Lannert wechselt zum TSV 1860

Der 23-Jährige hatte bereits in der Jugend an der Grünwalder Straße gekickt und kehrt nun über die Stationen FC Bayern, FC Augsburg und SC Verl nach Giesing zurück. In der abgelaufenen Saison konnte Lannert mit insgesamt 3.330 Minuten die meisten Einsatzminuten aller Spieler der 3. Liga vorweisen.

Entsprechend voller Freude zeigt sich auch Günther Gorenzel:

“Christopher zählte in der vergangenen Spielzeit in der 3. Liga zu den verlässlichsten Spielern mit Top-Statistikwerten auf seiner Position. Aufgrund seiner individuell starken Leistungen war er auch bei höherklassigen Vereinen auf dem Zettel. Umso mehr freuen wir uns gemeinsam mit unserem Trainer Michael Köllner Christopher überzeugt zu haben, sich unserem Team anzuschließen, um gemeinsam an unseren Zielen zu arbeiten.”

Zurück an der Grünwalder Straße

Auch Christopher Lannert freut sich sehr über den Transfer zum TSV 1860:

“Zurück in meine Heimatstadt zu kommen und dann noch für meinen Jugendverein spielen zu können, ist etwas ganz Besonderes. Ich bin in der Nähe der Grünwalder Straße aufgewachsen und durfte bei den Löwen meine ersten Schritte als Fußballer gehen. Jetzt schließt sich ein Kreis für mich und ich bin unfassbar stolz, wieder das Trikot der Löwen zu tragen und total motiviert, für den TSV 1860 Vollgas zu geben.”

Herzlich willkommen, Christopher!

Bild: TSV 1860

Gerücht: Lorenz Knöferl vor Leihe zum FC Pipinsried

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Lorenz Knöferl TSV 1860

Torschützenkönig Marcel Bär scheint gesetzt und mit Fynn Lakenmacher und Meris Skenderovic wurden zwei neue Stürmer verpflichtet. Die Konsequenz: Für die Eigengewächse Lorenz Knöferl und Johann Djayo sind die Einsatzchancen weiter gesunken. Nun kursiert das Gerücht, dass Lenzi Knöferl in der kommenden Saison an den Regionalligisten FC Pipinsried verliehen wird.

Vertrag beim TSV 1860 bis 2024

Während sich Djayo im letzten Vertragsjahr beim TSV 1860 befindet und somit nicht für eine Leihe berechtigt ist, stellt sich die Situation bei Knöferl anders dar. Der 19-Jährige ist noch bis Sommer 2024 an die Löwen gebunden, die Perspektive in der kommenden Spielzeit ist jedoch nicht die beste.

Gerade nach seiner schweren Schulterverletzung, die Knöferl monatelang außer Gefecht setzte, benötigt der gebürtige Dachauer nun unbedingt Spielpraxis, um wieder im Profigeschäft anzugreifen. In der abgelaufenen Saison wurde der Offensivspieler in der 3. Liga lediglich dreimal eingesetzt und stand dabei nur insgesamt 29 Minuten auf dem Platz.

Gerücht: Knöferl zur Leihe nach Pipinsried

Für den Shootingstar der Spielzeit 2020/21, als er als 17-Jähriger zum jüngsten Torschützen des TSV 1860 avancierte, natürlich eine unbefriedigende Entwicklung. Nicht zuletzt durch die angesprochenen Neuzugänge dürfte es Knöferl schwer haben, in der bevorstehende Saison mehr Spielzeit zu ergattern.

Zieht es den Stürmer nun auf Leihbasis ins Dachauer Hinterland? Aus dem Umfeld von Lorenz Knöferl wurde uns das Gerücht zugetragen, dass er möglicherweise in der kommenden Spielzeit für den Regionalligisten FC Pipinsried auf Torejagd geht.

Was haltet Ihr davon?

Sechzig um sieben: Vatertag im Löwenstüberl

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Guten Morgen, ein besonderer Gruß geht heute an alle Väter, die mit kleinen Buben an der Hand ins Sechzgerstadion pilgern! Zum Vatertag hat sich Bene Lankes im Löwenstüberl für Euch etwas Besonderes einfallen lassen.

Vatertag im Löwenstüberl

Wer heute noch nichts vorhat und den Tag vielleicht tatsächlich mit seinen Kindern verbringen will, anstatt unbootmäßig mit anderen Männern Bier und andere Akoholika zu konsumieren, dem sein ein Abstecher ins Löwenstüberl geraten.

Bene Lankes spendiert jedem Vater, der mit Kind kommt eine Halbe und dem Kind ein Eis. Wenn das kein cooles Vatertagsprogramm ist. Falls es eine Dreigenerationgruppe (also Großvater, Vater und Kind) ins Stüberl schafft, lasst uns wissen, ob der mittlere Vater sowohl Bier als auch Eis bekommen hat. Auf die Löwen! Und die Väter!

Keine weiteren Transfers

Die Ruhe an der Grünwalder Straße dürfte durch die Vatertagsbesucher im Stüberl empfindlich gestört werden. Es drangen nämlich keine weiteren Informationen zu den Transferhängepartien an die Öffentlichkeit. Also weiter warten in Sachen Verlaat, Neudecker und Biankadi. Über den bereits bestätigten Neuzugang Meris Skenderovic äußerte sich Ex-Löwen Kristian Böhnlein in den höchsten Tönen. Er glaubt, dass Skenderovic auf seine Einsätze und Tore kommen wird beim TSV 1860 München.

Spielplan kommt frühestens Ende Juni

Noch fehlt der letzte Teilnehmer der dritten Liga 22/23, doch viele Löwenfans wollen sicher die Reisen nach Essen, Dresden, Aue usw. planen. Dazu müssen wir uns aber bis Ende Juni oder sogar Anfang Juli gedulden. Diese Saison wird übrigens eine unfassbar lange Winterpause wegen der WM in Quatar haben. Die Saison wird von 14.11. bis 13.01. unterbrochen sein.

Neue Gegner für die U21 gesucht

Auch das Teinlnehmerfeld der Bayernliga Süd ist noch nicht komplett für die kommende Saison. Die Teilnehmer der Relegation, die in einem eigentümlichen Modus ausgetragen wird, stehen nun fest. Am 04.06. stehen dann die AUfsteiger fest.

News aus der dritten Liga

Dynamo Dresden vor Neuanfang

Nach dem gestrigen Abstieg stehen die Dresdner vor einem Neuanfang. Noch ist laut Kicker unklar, ob Sportdirektor Becker bleibt. Ein Verbleib von Guerino Capretti ist nach 19 sieglosen Sielen in Folge sehr schwer vorstellbar. Außerdem sind durch den Abstieg zahlreiche Spieler vertraglos.

Wooten verlässt Osnabrück

Der Vertrag von Offensivspieler Andrew Wooten an der Bremer Brücke wird aufgelöst. Wooten brachte es nur auf knapp über 300 Minuten im Trikot der lila-weißen.

Verl holt Bürger

Die Ostwestfalen verstärken sich mit Leon Bürger, der 22-jährige Mittelfeldspieler kommt von Carl Zeiss Jena. Nach Wladimir Wagner und Koray Dag vom SC Paderborn ist Bürger der dritte Neuzugang beim SCV.

Damit wünschen wir insebsondere den Vätern unserer Leserschaft einen schönen Tag. Alle bestätigten Wechsel bei 1860 erfahrt Ihr kurzfristigst bei sechzger.de.

 

 

 

 

 

Saison 2022/23 – Spielplan wird Ende Juni/Anfang Juli veröffentlicht

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Grünwalder Stadion Saison 2021/22 Faninformationen 1860

Noch steht das Teilnehmerfeld der bevorstehenden Drittliga-Spielzeit noch nicht fest. In der Relegation spielen Dynamo Berlin und der VfB Oldenburg aus, wer den letzten Platz übernimmt. Oder wird gar Viktoria Berlin der lachende Dritte? Der Spielplan für die Saison 2022/23 wird Ende Juni oder Anfang Juli veröffentlicht.

Spielplan der Saison 2022/23

Knapp 10.000 Dauerkarten hat der TSV 1860 bis dato für die kommende Saison bereits abgesetzt. Viele Fans fiebern der kommenden Spielzeit entgegen und warten darauf, dass die Ansetzungen veröffentlicht werden. Bis Ende Juni oder Anfang Juli müssen sie sich jedoch noch gedulden, wie der DFB bekanntgab.

Auswärts in Essen? Zuhause gegen Dynamo Dresden? Was wäre Euer Lieblingsgegner zum Auftakt der Saison 2022/23?

Bayernliga-Relegation: Neue Gegner der Zweiten gesucht

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Die U21 des TSV 1860 München
Die U21 des TSV 1860 München

Am heutigen Mittwoch starten die Relegationsspiele um den Aufstieg in die Bayernliga Nord und Süd. Es werden neue Gegner der Zweiten gesucht. Denn am Ende steht fest, wer die neuen Gegner der Löwen-Amateure in der kommenden Saison sein werden.

Drei neue Aufsteiger gesucht

Die Löwen-Amateure schlossen nach der 0:2-Niederlage gegen die zweite Mannschaft von Jahn Regensburg am letzten Spieltag die Saison in der Bayernliga Süd als Siebter ab. Trotzdem sind die finalen Entscheidungen in der fünften Spielklasse noch nicht gefallen. Heute starten die Relegationsspiele, in denen sich noch drei Vereine für die Bayernliga qualifizieren können.

Gespielt wird in drei Vierer-Gruppen. Innerhalb dieser Gruppen kommt es dann zu jeweils einem “Halbfinale” und einem “Endspiel” um den Klassenverbleib oder Aufstieg. Nur der Endspielsieger spielt auch in der kommenden Saison in der Bayernliga. Für die Löwen ist vor allem der Ausgang der Gruppe “Mitte” und der Gruppe “Süd” interessant. Denn hier spielen Vereinen gegeneinander, die am Ende auch in der Bayernliga Süd landen können. VfB Hallbergmoos, SV Pullach, FC Unterföhring, 1. FC Sonthofen oder TSV 1865 Dachau? Einer oder zwei dieser Vereine könnte dann auf die Löwen-Amateure treffen.

Neue Gegner der Zweiten im Finale gesucht

Alle Partien werden in Hin- und Rückspiele bestritten. Die ersten Spiele finden heute statt, die Rückspiele am Samstag. Die Endspiele um den Aufstieg steigen dann am kommenden Mittwoch, 1. Juni, und die Rückspiele dann am Samstag, 4. Juni. Es wird im alten Europapokal-Modus gespielt, also es entscheiden bei Punkt- und Torgleichheit die mehr erzielten Auswärtstore.

Böhnlein über Skenderovic: “Wird auf seine Einsätze und Tore kommen!”

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Kristian Böhnlein 1860 bayreuth
Kristian Böhnlein

17 Tore, 9 Assists – Löwen-Neuzugang Meris Skenderovic hat in der vergangenen Saison beim FC Schweinfurt 05 durchaus gezeigt, zu was er in der Lage ist. Sein Mitspieler Kristian Böhnlein, von 2018 bis 2020 ebenfalls an der Grünwalder Straße tätig, schwärmt in der tz vom Neuzugang des TSV 1860 und traut Skenderovic einiges zu.

“Nicht der typische Brecher”

Bereits im Winter, als Skenderovic erstmals bei den Löwen im Gespräch war, riet Böhnlein dem Deutsch-Montenegriner zum Wechsel. Fans, Umfeld, Entwicklungsmöglichkeiten – das Gesamtpaket passt bei den Löwen. Zudem ist der Mittelfeldspieler der Schnüdel der Meinung, dass der 24-jährige Angreifer bestens ins System von Trainer Michael Köllner passt.

“Mero ist nicht der typische Brecher. Er ist mehr so ein Drumherum-Spieler. Legt ab für den Mittelstürmer, geht weite Wege, sucht das Eins-gegen-eins. Er hat eine gute Grundgeschwindigkeit, gute Technik und ein super Abschluss. Mero kann links wie rechts abschließen, auch mit dem Kopf. In der offensiven Reihe kann er jede Position spielen.”

Mit dieser Einschätzung steht Böhnlein nicht allein da. Auch unser Statistik-Freak Bernd Winninger sieht in Skenderovic eine Bereicherung des Löwen-Kaders.

Böhnlein traut Skenderovic die 3. Liga zu

Nachdem Skenderovic im NLZ der TSG Hoffenheim ausgebildet worden war und unter Julian Nagelsmann sogar in der Europa League zum Einsatz gekommen war, wurde der ehemalige U-Nationalspieler zweimal ausgeliehen. Sowohl beim TSV Hartberg als auch beim FC Carl Zeiss Jena tat sich Skenderovic jedoch schwer und blieb ohne Torerfolg. Erst in Schweinfurt blühte er wieder auf und wagt nun den nächsten Schritt. Kristian Böhnlein traut seinem (Ex-)Kollegen Skenderovic durchaus zu, dass er sich eine Liga höher durchsetzen kann.

“Wenn er umsetzt, was er kann, wird er auch in der 3. Liga auf seine Einsätze und Treffer kommen.”

Derzeit erholt sich Meris Skenderovic in Montenegro von der abgelaufenen Saison und wird dann Mitte Juni zum Trainingsauftakt an der Grünwalder Straße zeigen, was er kann.

Sechzig um Sieben: Dynamo Dresden ist zurück in Liga 3

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

0:2 gegen den 1.FC Kaiserslautern: Dynamo Dresden kehrt nach bereits einem Jahr zurück in Liga 3. Damit bleibt das Team im Jahr 2022 ohne Sieg. Bei den Roten Teufeln ist hingegen Partystimmung angesagt, die Mannschaft dürfte etwa zur Erscheinungszeit dieses Artikels wieder in Kaiserslautern ankommen. Doch auch von den Löwen gibt es Neuigkeiten, die wir euch heute morgen natürlich nicht vorenthalten wollen.

Dennis Dressel wechselt nach Rostock

Am gestrigen Dienstag traf die Bestätigung dann endgültig ein. Dennis Dressel schließt sich Hansa Rostock an und macht somit den nächsten Schritt in seiner Karriere. Zukünftig wird der 23-Jährige in der 2.Bundesliga zum Einsatz kommen. 15 Jahre lang war Dressel beim TSV 1860 und wird im Herzen sicher auch länger noch ein Löwe bleiben. Im könnte mit Richard Neudecker ein Teamkollege folgen. Beim 25-Jährigen ist allerdings noch nichts entschieden.

Vatertags-Boxen mit dem TSV 1860 München

Das Auftaktjahr in der Bundesliga ist bereits beendet, doch am Donnerstag sind die Boxlöwen trotzdem im Einsatz. Im Truderinger Festzelt trefen die Athleten auf eine kroatische Auswahl. Los geht es ab 10:30 Uhr.

Jesper Verlaat in der Taktik-Analyse

Die Zeichen stehen gut, dass der TSV 1860 einen echten Transfercoup landen kann und Jesper Verlaat von Waldhof Mannheim nach München wechselt. Der Innenverteidiger wurde bereits mit Michael Köllner am Trainingsgelände gesichtet und soll zeitnah vorgestellt werden. Bereits jetzt hat Taktikfuchs Bernd den 25-Jährigen analysiert und zeigt auf, worauf sich die Löwenfans freuen können.

DFB-Pokal Auslosung am Sonntag

Mit Platz 4 hat der TSV 1860 München erneut die Qualifikation für den DFB-Pokal geschafft. Am Sonntag werden im Rahmen der Sportschau die Paarungen der ersten Runde ermittelt. Die Löwen haben dabei in jedem Fall Heimrecht und treffen auf einen Erst- oder Zweitligisten. Alles, war ihr zur Auslosung wissen müsst, erfahrt ihr in unserem Artikel.

Mike Ott ist Pokalsieger

In Deutschland verlief seine Karriere nicht den hohen Erwartungen entsprechend, aber auf den Philippinen hat Mike Ott mittlerweile sein Glück gefunden. Er ist dort nicht nur Nationalspieler, sondern konnte im Pokalfinale nun auch den entscheidenden Treffer erzielen und ist somit Pokalsieger. Herzlichen Glückwunsch!

News aus der 3.Liga

Dynamo Dresden steigt aus der 2.Bundesliga ab

Es war ein harter Fight über 90 Minuten. Das Spiel wurde aus kämpferischer Sicht einem Relegationsrückspiel absolut gerecht. Am Ende war es der 1.FC Kaiserslautern, der mit zwei Treffern den Aufstieg in die 2.Bundesliga feiern konnte. Dynamo Dresden steigt hingegen nach nur einem Jahr in der Zweitklassigkeit direkt wieder ab. Somit treffen sie in der kommenden Saison zwei Mal auf die Löwen und dürften einer der ärgsten Konkurrenten um den Aufstieg sein.

BFC Dynamo macht finanziellen Schritt in Richtung Liga 3

Kurz vor der Relegation zur 3.Liga haben die Regionalligisten Oldenburg und der BFC Dynamo hingegen noch ganz andere Sorgen. Während die Niedersachsen noch eine Ausweichspielstätte benennen müssen, braucht der BFC rund 900.000€. Mittlerweile wurde ein Großteil der Summe gesammelt, sodass ein möglicher Aufstieg durchaus realistisch erscheint. Bis zum 01.Juni haben die Berliner noch Zeit, um das fehlende Geld nachzuweisen.

2:0 in Dresden – Kaiserslautern steigt auf

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Im alles entscheidenden Rückspiel der Relegation standen sich heute Dynamo Dresden und der 1. FC Kaiserslautern im ausverkauften Rudolf-Harbig Stadion gegenüber. Am Ende siegte Kaiserslautern 2:0 und steigt in die zweite Liga auf.

Vollkommen offene Ausgangslage

Nach dem 0:0 im Hinspiel war die Ausgangslage vollkommen offen. Durch das Heimrecht galten die Dresdner als leicht favorisiert. Allerdings gingen die Gastgeber mit der Hypothek von 18 sieglosen Spielen am Stück in das Spiel, das sie gewinnen mussten, um die Klasse zu halten. “Wir brauchen auch eine gewisse Lockerheit und Kreativität”, forderte Trainer Capretti von seiner Mannschaft. Lauterns Trainer Dirk Schuster ging dagen von einem offenen Spiel aus: “Es ist eine Fifty-Fifty-Situation”.

Spiel beginnt leicht verspätet

Auf Grund einiger Freundenfeuer im Gästeblock konnte das Spiel erst mit kurzer Verzögerung angepfiffen werden. Und auch in der Anfangsphase war gleich Feuer drin. In den ersten 20 Minuten bekamen die Zuschauer mehr Torszenen zu sehen als im gesamten Hinspiel. Das erste Ausrufezeichen setzte Ex-Löwe Daferner mit einem kernigen Fernschuss aus gut 20 Metern, der knapp am linken Pfosten vorbei strich. In der elften Minute musste Königsdorfer dann kanpp vor der Linie einen Boyd-Kopfball klären. Nach einer Viertelstunde drang dieser in den Lauterer Stafraum ein, seinen Schuss konnte Raab aber problemlos entschärfen.

Erneut intensives Spiel

Das Spiel war ähnlich intensiv wie vergangenen Freitag auf dem Betzenberg. Beide Fanlager trieben ihre Mannschaften lautstark nach Vorne.

Die Dresdner Fans trieben ihre Mannschaft laustark nach Vorne

Die Dresdner übernahmen nach ausgeglichener Anfangsphase das Zepter, brachten Ruhe ins Spiel, was aber zu Lasten der Offensivaktionen vor beiden Toren ging. In der 30. Minute musste Dynamo wie schon im Hinspiel verletzungsbedingt früh wechseln. Ex-Löwe Stark musste raus. Batista Meier ersetzte ihn. Danach ging der geordnete Spielaufbau hüben wie drüben weitgehend verloren und man fühlte sich stark ans Hinspiel erinnert. Einzig erwähnswert blieb bis zur Pause eine weitere Chance von Königsdörfer, der sich über links in den Strafraum tankte und den Ball dann aus spitzem Winkel ans Außennetz setzte. So ging es torlos in die Kabinen.

Auch die mitgereisten Lautern-Fans uterstützten ihre Mannschaft gut vernehmbar in Dresden

Der FCK geht in Führung

So bleiben beiden Teams 45 Minuten, um den Platz in der zweiten Liga zu buchen oder besser gesagt zu erkämpfen. Wer das dazu nötige Tor schießen sollte, war allerdings mehr als unklar auf Grund der doch sehr biederen Offensivaktionen beider Kontrahenten. Bis weit in den zweiten Durchgang gab es keine Chancen auf beiden Seiten. In der 58. Minute musste Broll nach einer Ecke einen sehenswerten Kopfball von Boyd auf der Linie klären. Und eine Minute später war es dann soweit: Daniel Hanslik erzielte das 0:1 für die roten Teufel. Ritter spielte einen präzisen Pass an den Strafraum, dort legte Wunderlich den Ball auf Hanslik ab, der vom Sechzehner ins kurze Eck einschob.

Dresden drückt verzweifelt auf den Ausgleich

Die Dresdner reagierten umgehend und kamen durch einen Schuss von der linken Seite und einem anschließenden Gewühl im Strafraum zu ihrer ersten Chance nach der Pause. Daferner und Weihrauch hätten mit etwas Glück den Ausgleich erzielen können. Das war das Signal zu einer brachialen Aufholjagd der Dynamos. Die spielten nun schnörkellos nach Vorne und versuchten irgendwie den Ausgleich zu erzielen. Batista Meier platzierte einen Freistoß genau auf’s Kreuzeck des FCK-Tors, aber Raab konnte den Ball um den Pfosten lenken. Weitere zwingende Chancen und Überraschungseffekte im Spielaufbau konnten die Dresdner nicht verzeichnen. In der 78. Minute verlor Raab dann nach einer Ecke etwas die Orientierung im Strafraum und Königsdörfer kam aussichtsreich zum Kopfball, konnte aber nicht genügend Druck hinter den Ball bringen.

Boyd hat die Entscheidung auf dem Fuß

In der 83. Minute fuhr Lautern einen Konter, der die Entscheidung hätte bringen müssen. Zimmer trieb den Ball durch die Deesdner Hälfte, schickte Redondo in den Strafraum, der den vollkommen frei am langen Eck wartenden Boyd anspielte. Dieser jagte den Ball unbedrängt über die Latte. Das hätte die Entscheidung zu Gunsten der roten Teufel sein müssen. In der 86. Minute kombinierte Dynamo dann ein Mal schön im gegnerischen Strafraum, aber Raab konnte gegen Vlachodimos bravorös klären. So kam es wie es kommen musste, Lautern setzte einen Konter und erzielte in der Nachspielzeit das 0:2 durch Hercher nach feiner Ablage von Stehle.

Kaiserslautern steigt auf

Nach dem 0:2 warfen die Dynamo-Fans einige Pyrofackeln und Knallkörper auf’s Spielfeld. Das Spiel war einige Minuten unterbrochen, ehe Schiri Siebert die noch ausstehenden drei Minuten freigeben konnte. Insgesamt war der FCK einen Hauch effektiver und Dynamo Dresden letztendlich zu harmlos in der Offensive. Dresden steigt damit nach 19 sieglosen Spielen in Folge als einzig sieglose Mannschaft im Kalenderjahr 2022 ab. Damit steht für die Münchner Löwen nächste Saison eine Reise nach Dresden an.