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Grünes Licht: Türkgücü gegen den TSV 1860 München findet statt!

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Haupttribüne Olympiastadion München beim Spiel Türkgücü TSV 1860 München

Die Ungewissheit aufgrund des gestellten Insolvenzantrags ist passé. Das Nachholspiel vom 22.Spieltag zwischen Türkgücü und dem TSV 1860 München findet wie geplant am 16.Februar statt.

Bis zu 15.000 Zuschauer im Olympiastadion

Nach dem Insolvenzantrag Ende Januar starteten die Gastgeber etwas überraschend den Ticketverkauf für das Duell mit den Löwen. Vorsicht war geboten, denn die Fortsetzung des Spielbetriebs stand zu diesem Zeitpunkt noch in den Sternen. Wie die AZ nun allerdings berichtet, ist die Durchführung gesichert und das Spiel zwischen Türkgücü und dem TSV 1860 kann am nächsten Mittwoch (18:60 Uhr, sechzger.de Liveticker) stattfinden.

Mit den neuen Regelungen, die seit heute in Kraft getreten sind, dürfen bis zu 15.000 Fans im Olympiastadion live dabei sein. Der Ticketverkauf läuft bereits. Es gilt die 2G+-Regel sowie eine FFP2-Maskenpflicht.

Desweiteren können wohl neben der Begegnung mit dem TSV 1860 auch die Spiele gegen Mannheim, Duisburg und Saarbrücken wie geplant ausgetragen werden. Wie es allerdings ab März weitergeht, ist weiterhin offen. Eine vorzeitige Einstellung des Spielbetriebs hätte zur Folge, dass alle bisherigen Spiele annuliert werden. Unter anderem die Löwen würden davon profitieren und Punkte auf die Konkurrenz gut machen.

Türkgücü – TSV 1860: Ticket kaufen, ja oder nein?

Derweil ist unter den Löwenfans eine Debatte ausgebrochen, ob man Karten für das Spiel erwerben sollte oder nicht. Viele haben Angst, mit ihrem Geld zu einer Verbesserung der finanziellen Situation beizutragen oder gar eine Rettung des Vereins zu ermöglichen. Bei sechzger.de gab es zu dieser Thematik bereits einen Kommentar zu lesen.

Marco Hiller vor Vertragsverlängerung

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Einzelheiten wohl geklärt.
Ist ein neuer Vertrag mit Hiller bald unterschrieben?

Eine Nachricht, die wohl viele Löwenfans erfreuen wird.
Marco Hiller hat sich anscheinend mit dem Verein über die Konditionen seines neuen Arbeitspapiers geeinigt. Anscheinend fehlt nur noch die Unterschrift. Das berichtet die AZ.

Dass der 24Jährige bleiben möchte kommt nicht überraschend. Er betonte in der Vergangenheit, dass er ligaunabhängig ein Löwe bleiben möchte und auch der Verein will die Identifikationsfigur halten.

Ich spiele gerne bei Sechzig, vom Aufstieg mache ich meine Entscheidung nicht abhängig. Entscheidend ist die Entwicklung der Mannschaft und des Clubs. Ich denke, dass wir gut aufgestellt sind und kontinuierlich nach vorne kommen.

Also am wollen scheitert es schon einmal nicht. Der Vertrag ist unterschriftsbereit, Geschäftsführer Günther Gorenzel und der Stammkeeper würden diesen wohl auch gerne unterschreiben.

Steht der gekürzte Etat im Weg?

In trockenen Tüchern ist die Situation wie so oft allerdings noch nicht.
Wie schon bekannt, muss der Etat für die kommende Saison von 4,7 auf drei Millionen Euro gesenkt werden.
Könnte dies und der Fakt, dass auch noch viele weitere Leistungsträger, wie u.a Niklas Lang, Stefan Salger oder auch Richard Neudecker verlängert werden müssen, dem ganzen einen Strich durch die Rechnung machen?

 

Drittligisten gegen Montagsspiele: was macht der TSV 1860 München?

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Banner der Fans des TSV 1860 München gegen Spieltagszerstückelung und Montagsspiele

Mit dem 1.FC Kaiserslautern, dem FSV Zwickau und dem 1.FC Magdeburg haben sich gleich mehrere Vereine gemeinsam mit ihren Fans gegen Montagsspiele in der 3.Liga ausgesprochen. Wie sich der TSV 1860 München positionieren wird, ist bisher nicht bekannt.

Gegen Montagsspiele – Löwenfans mit klarer Haltung

Am morgigen Donnerstag trefen sich die Manager der 3.Liga und beraten über diverse Themen. Aus München wird für die Löwen Marc-Nicolai Pfeifer teilnehmen. Der TSV 1860 hatte, wie auch andere Drittligisten, seine Fans zur Teilnahme an einer Umfrage aufgerufen. Ergebnis: unbekannt – doch aus internen Kreisen hört man, dass gerade eine Frage ein deutliches Stimmungsbild aufgezeigt hat. Montagsspiele stoßen bei den Fans des TSV 1860 auf nicht allzu viel Gegenliebe. Dass es auch andere Meinungen zu diesem Thema gibt, zeigte Christian Jung heute vormittag auf sechzger.de.

Für die Vermarktung der 3.Liga ist der Montagabend ein wichtiger Sendeplatz, denn die anderen beiden Profiligen haben Montagsspiele bereits ad acta gelegt. Das einzige Spiel im deutschen Profifußball zu Beginn einer Woche bekommt also den vollen Fokus und könnte entsprechend lukrativ sein. Ohnehin geht es bei der neuen Vergabe der Medienrechte ab der Saison 2023/24 darum, mehr Profit für die Drittligisten zu generieren. Da würde der Termin am Montag ein zusätzliches Argument für mehr Erlöse sein.

Drei Vereine mit klarer Haltung

Doch gerade für die Auswärtsfans ist eine Ansetzung am ungeliebten Montag ein Unding. Dementsprechend klar war bei den Löwen das Stimmungsbild, auch bei anderen Vereinen verlief die Auswertung der Umfrage ähnlich. So zum Beispiel beim aktuellen Ligaprimus Magdeburg, der gestern unter dem Titel „Keine Montagsspiele – der FCM und seine Fans setzen ein Zeichen“ eindeutig Stellung bezog. “Rund 90 Prozent aller Befragten” haben sich dem Verein zufolge gegen den Termin zu Beginn der Woche ausgesprochen. Bemerkenswert, dass die Magdeburger solch ein deutliches Zeichen setzen, obwohl es sie wohlmöglich gar nicht betreffen könnte. Mit aktuell 14 Punkten Vorsprung auf Platz 3 steuert der FCM dem Aufstieg in die 2.Bundesliga mit großen Schritten entgegen.

Auch der FSV Zwickau und der 1.FC Kaiserslautern unterstützen ihre Fans und positionieren sich gemeinsam. Während die Sachsen ankündigen sich auf der morgigen Managertagung “klar gegen diese und für fanfreundliche Anstoßzeiten positionieren” zu wollen, sind die Fans des FCK für “die Abschaffung aller Montagsspiele“. Dieser Aufruf wird von Geschäftsführer Thomas Hengen unterstützt:

Wir können die Haltung unserer Fans zu Montagsspielen voll und ganz nachvollziehen und unterstützen ihren Aufruf für fangerechte Anstoßzeiten. Fußball lebt von Emotionen. Fans im Stadion, ob im Heim- oder Gästeblock, machen den Fußball und die einzigartige Atmosphäre aus.

Beim TSV 1860 München hingegen haben sich bisher nur die Münchner Löwen mit einem Aufruf unter dem Titel “Montagsspiele abschaffen – Gegen Spieltagszerstückelung!” zu Wort gemeldet. Der Tenor ist dabei klar, der Dachverband plädiert “für die schnellstmögliche Abschaffung der leidigen Montagsspiele“. Beim Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig wurde diese Haltung mit einem Spruchband vor der Westkurve noch einmal unterstrichen. Nun liegt es in der Hand von Marc-Nicolai Pfeifer, dieses Meinungsbild der Fans des TSV 1860 München am Donnerstag auf der Managertagung auch zu vertreten.

“Ich bin für Montagsspiele” – Ein ganz individuelles Geständnis.

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Ich mag Fußball am Montag

Ich weiß, mein Ansatz ist nicht sonderlich populär. Und er entspricht schon gar nicht der aktuellen Stimmungslage. Aber ich bekenne es hier ganz offen: Ich mag Fußball am Montag! Immer schon. Also seit seiner dauerhaften Einführung vor fast 30 Jahren im Herbst 1993. Ich war  zufällig beim ersten DSF-Montagabend-Livespiel dabei. Für die jüngeren Leser: Das DSF war der TV-Sender, der heute Sport1 heißt und damals in der 2. Liga mit den Montagsspielen als feste Institution angefangen hat. Am Hamburger Millerntor spielte damals der FC St. Pauli gegen den VfL Bochum. Kein Augenschmaus für die Fernsehzuschauer dieses 1:1. Laute und deutlich sichtbare Proteste gegen den ungewohnten Spieltermin gab es damals am Millerntor auch schon. In der 2. Bundesliga hat man den Spieltermin am ersten Tag der Woche inzwischen wieder abgeschafft.

Lieber Live-Fußball als “hart aber fair”

Die wichtigste Begründung, warum ich persönlich den Montag Abend als Fußballabend mag, ist so einfach, wie sie vielleicht der eine oder andere als egoistisch bezeichnen würde. Zunächst mal: Ich kann es mir beruflich (fast) immer einrichten, ins Stadion zu gehen. Und ich finde, der Montag, als erster Arbeitstag der Woche erfährt dadurch eine grandiose Aufwertung. Worauf freut man sich denn am Montagmorgen sonst? Auf „hart aber fair“ abends in der ARD? Sicher nicht! Wenn die Löwen spielen, wird sogar der (bl)öde Montag zum Highlight-Tag.

Flutlicht & Familienfrieden

Aber mir fallen noch andere Argumente ein:
Ein Montagspiel ist ein Abendspiel – und was gibt es schöneres, als unter Flutlicht im Sechzger eine magische Giesinger Nacht zu erleben?
Und so kann man es auch betrachten: Der klassische Samstagstermin für Fußballspiele zerreißt im Prinzip das ganze Wochenende. Für den einen oder anderen Familienmenschen, bei dem nicht die ganze Sippschaft den Löwen verfallen ist, steht vor jedem samstag- oder sonntagnachmittäglichen Stadionbesuch stets eine längere Verhandlung. Am Montag Abend dagegen? – „Kein Problem, geh nur. Wir haben ja schon das ganze Wochenende zusammen verbracht!“

Am Montag Abend sportlich nachlegen

Und schließlich ein sportliches Argument: Ist es nicht sehr häufig ein großer Vorteil, die tabellarische Konkurrenz erstmal vorlegen zu lassen und dann am Montag Abend ganz entspannt zu reagieren? Okay, klappt nicht immer. Vor allem nicht bei unseren Löwen. Aber zumindest bis kurz vor dem Anpfiff lebt die Hoffnung.
Klar: Bei Auswärtsspielen, insbesondere in der Ferne sieht die Sache schwieriger aus. Aber hier gab es ja mal (zumindest damals in der 2. Liga) die Kompromissregelung, dass die Kontrahenten der Montagspartien nur eine maximale Anzahl von Kilometern auseinander liegen dürfen. Gilt oder galt die eigentlich auch in der 3. Liga? Ich erinnere mich an stimmungsvolle Montagsspiele in Nürnberg oder – nicht ganz so stimmungsvoll – am Würzburger Dallenberg. Keine Weltreisen und dennoch absolute Highlights am eigentlich unbeliebtesten Tag der Woche.

…und doch kein Protest für den Fußballmontag von mir

Vielleicht zur Versöhnung mit all jenen, die jetzt mit Schaum vorm Mund vor diesem Text sitzen: Ich habe vollstes Verständnis für jene, die – z.B. aufgrund längerer Anreisezeiten oder weil ihre weniger flexiblen Arbeitszeiten ein Problem darstellen – Montagsspiele ablehnen. Weil für sie der Stadionbesuch dann unmöglich oder zumindest schwer realisierbar ist. Deswegen würde ich mich auch nicht auf eine Protestaktion „Pro Montagsspiel“ einlassen. Aus Solidarität zur angesprochenen Personengruppe. Aber ich finde es auch reichlich albern, wenn Leute, die auch Montagabend entspannt ins Stadion gehen könnten, in den allgemeinen Protestchor gegen den Fußball-Montag einfallen, nur weil halt gefühlt alle Fußballfans dagegen sind.
Mitlaufen ohne Denken kann nie gut sein. Auch nicht für eine vielleicht gut gedachte Sache.

Nächster Anlauf: Auftakt der TSV 1860 Boxer beim BSK Hannover/Seelze

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1860 Boxhandschuhe 1200x628

Nach der coronabedingten Absage beim eigentlichen Auftaktkampf gegen den BC Traktor Schwerin starten die Boxer des TSV 1860 München den nächsten Versuch. Am Samstag heißt der Gegner BSK Hannover/Seelze.

TSV 1860 Boxer vor Premiere in Hannover

Sie waren bereits angereist und mussten doch unverrichteter Dinge wieder den Heimweg antreten. Ursprünglich wollten die Boxer des TSV 1860 München bereits Mitte Januar auswärts beim amtierenden deutschen Meister BC Traktor Schwerin ihren allerersten Kampf in der Bundesliga Boxen überhaupt absolvieren. Doch aufgrund eines Corona-Ausbruchs im Team der Löwen wurde daraus nichts. Ohne einen einzigen Kampf mussten sich die Boxer des TSV 1860 auf die Reise gen München begeben.

Am kommenden Wochenende starten die Löwen einen weiteren Anlauf und freuen sich auf ihre Premiere. Gegner ist der BSK Hannover/Seelze, der sich gegen die Schweriner am 22.Januar knapp mit 14:13 durchsetzen konnte. Gekämpft wird in der Schulturnhalle der Bertolt-Brecht-Gesamtschule in Seelze. Einlass ist ab 17:30 Uhr, die Wettbewerbe beginnen – standesgemäß – ab 18:60 Uhr. Entgegen der Ankündigung auf dem Spieltagsplakat sind allerdings keine Zuschauer zugelassen.

Auf Live-Sport muss trotzdem niemand verzichten. Die Heimmannschaft überträgt das Duell live auf ihrem Youtube-Kanal.

sechzger.de wünscht den Boxlöwen schon jetzt viel Erfolg und vor allem Spaß beim Auftakt in der Bundesliga Boxen!

 

Sechzig um Sieben: Talk Nummer 45 online, Trainerlizenzen für die Boxer

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Sechzig um Sieben beim TSV 1860 München

Die Mitte der Woche ist erreicht und natürlich gab es auch gestern wieder zahlreiche Meldungen rund um Sechzig München. Außerdem war in der 3.Liga durch Nachholspiele Fußball geboten und ein Ex-Trainer von Türkgücü teilt ordentlich aus.

Futsal: Sechzig verliert klar

Sportlich ging es um nichts mehr, dennoch haben sich das die Futsaler des TSV 1860 wohl etwas anders vorgestellt. In der letzten Partie der regulären Bayernliga Saison verloren die Löwen deutlich in Ingolstadt. Nun gilt es sich wieder zu fokussieren und dann im Kampf um den Aufstieg in die Regionalliga deutlich bessere Leistungen zu zeigen.

sechzger.de Talk Folge 45

In der neuen Ausgabe des Podcast-Formats von sechzger.de spricht Moderator Jan mit seinen Gästen Bernd (TAKTIKTAFEL) und Lukas aus Meppen. Neben dem gewohnten Rückblick auf das letzte Sechzig-Spiel geht es dieses Mal viel um den SV Meppen. Eigentlich ein Gesprächsthema, das es so in dieser Saison gar nicht gegeben hätte…

Neue Lizenzen für Trainer der Boxer

Bereits über zwei Jahrzehnte sind Rasachad Pekpassi und Alfonso Fusco in ihrem Sport, dem Boxen tätig. Am vergangenen Wochenende konnten beide die erforderliche Prüfung zur A-Trainerlizenz meistern und dürfen damit ab sofort bei großen Veranstaltungen wie z.B. der Deutschen Meisterschaft offiziell die Boxer des TSV 1860 trainineren.

Neuzugänge für die U21 von Sechzig

Wie Michael Köllner im Rahmen der letzten Pressekonferenz bekannt gab, rutscht Alexander Freitag zukünftig fest in den Profikader. Doch bei der U21 gibt es dennoch keinen Grund zur Sorge, denn die Sechzig Amateure haben sich gleich mit zwei neuen Spielern verstärkt.

Rückblick: ein Duell mit dem DSV München

Vor langer Zeit gab es noch Duelle mit dem DSV München, der acht Jahre nach dem angesprochenen Spiel fusionierte und fortan nicht mehr unter dem Namen zu finden war. 1925 siegte der SV 1860 in einem torreichen Spiel.

Ein Blick an die Grünwalder Straße

Ruhig war es gestern auf den Trainingsplätzen, die Spieler hatten noch einmal frei bevor heute die Vorbereitung auf das Duell mit dem SV Meppen startet. Zu beobachten gab es dennoch etwas: wie auch im Grünwalder Stadion, das im letzten Winter zeitweilig eher einem Sandkasten glich, ist der Zustand des Rasens auf dem 1er Platz an der Grünwalder Straße zurzeit absolut lobend hervorzuheben. Der Greenkeeper scheint etwas von seinem Metier zu verstehen und sorgt damit für perfekte Bedingungen, damit Marcel Bär & Co. auch am Samstag wieder punkten können.

Niedersächsische Drittligisten klagen

Wie angekündigt haben neben Braunschweig und Meppen auch der VfL Osnabrück Klage gegen die bestehenden Zuschauerregelungen in Niedersachsen eingelegt. Eine Entscheidung soll wohl noch vor dem Wochenende fallen und hätte damit auch Auswirkungen auf das Gastspiel des TSV 1860 im hohen Norden.

News aus der 3.Liga

Nachholspiele: Ostvereine mit späten Heimerfolgen

Coronabedingt mussten am 21.Spieltag ganze drei Partien verlegt werden. Zwei davon wurden am gestrigen Dienstagabend nachgeholt. Der Hallesche FC traf auf Trükgücü, Zwickau bekam es daheim mit Viktoria Köln zu tun. Es sah schon so aus, als ob die Zuschauer in den Stadien und vor den Fernsehgeräten überhaupt kein Tor sehen sollten, ehe Halle kurz vor Schluss das Tor des Tages erzielte. Das wiederum schien sich der FSV Zwickau nicht bieten lassen zu wollen und so zogen die Schwäne in der Nachspielzeit nach. Beide Ergebnisse gibt es in der Kurzzusammenfassung.

Dayat schießt gegen seinen Ex-Verein

Apropos Türkgücü: bei den Neuperlachern reißen die schlechten Nachrichten einfach nicht ab. Nun hat sich Ex-Trainer Serdar Dayat, der mittlerweile den Landesligisten Türkspor Augsburg traininert, zu seinem Engagement beim Drittligisten geäußert. Dabei lässt er vor alleman Mäzen Hasan Kivran kein gutes Haar und spricht im Interview mit sport1 Klartext:

Türkgücü war mein größter Fehler. Du kannst den Trainerjob dort nicht professionell ausüben. Warum gab es denn fünf Trainer in einem Jahr? Wenn ich gewusst hätte, was hintenrum alles läuft, hätte ich dort nie angefangen.

Zuletzt waren nach dem gestellten Insolvenzantrag auch noch Gerüchte aufgekommen, Neu-Trainer Andreas Heraf habe trotz eines positiven Corona-Tests eine Trainingseinheit bei Türkgücü geleitet. Der 54-Jährige bestreitet diese Vorwürfe vehement.

Meppen ohne Puttkammer?

Gemeinsam mit Lukas gab es in Folge 45 des sechzger.de Talks bereits einen Ausblick auf das kommende Wochenende. Der TSV 1860 ist bekanntlich SV Meppen zu Gast. Ob die Niedersachsen am Samstag mit ihrem Abwehrchef Steffen Puttkammer auflaufen können, wird sich erst kurz vor der Partie entscheiden. Der 33-Jährige wurde positiv getestet und ist daher aktuell in Quarantäne. Bis zum Spiel gegen die Löwen könnte er allerdings wieder einsatzbereit sein – sofern sein Test dann negativ ist.

3. Liga am Dienstag: Türkgücü München verliert 0:1 in Halle

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Bus Türkgücü 1860
Türkgücü München auf Reisen

Auch am heutigen Dienstag Abend gab es Live-Fußball in Liga 3. Türkgücü München war in Halle zu Gast und der FSV Zwickau empfing Viktoria Köln.

Halle empfängt Türkgücü

Fünfzehnter gegen Siebzehnter und neben 3.318 Zuschauern war auch das Abstiegsgespenst zu Gast im Leuna Chemie Stadion. Türkgücü wartete seit elf Partien auf einen Sieg und auch in Halle gerieten die Neuperlacher zunächst unter Druck. Derstroff, Löhmannsröben, Eberwein – sie alle scheiterten an Keeper Flückiger. Auf der Gegenseite bot sich lediglich Andy Irving eine Möglichkeit, die letzte Chance in Halbzeit 1 hatte jedoch Jonas Nietfeld für den HFC. Sein abgefälschter Schuss senkte sich jedoch auf die Oberkante der Latte, sodass es zur Pause 0:0 stand.

Die ersten beiden Offensivaktionen nach dem Seitenwechsel gehörten dann jedoch Türkgücü, doch Vrenezi, Gorzel und Irving hatten in der Kabine die Ausgabe des Zielwassers geschwänzt. Halle tat sich schwer – und wäre in der 58. Minute durch Guttau doch um ein Haar in Führung gegangen. Noch besser war jedoch die Chance von Eberwein zehn Minuten später, doch sein Schuss aus zehn Meter ging deutlich über das Gäste-Tor.

Später Elfmeter erlöst den HFC

In der 83. Minute schepperte es dann doch noch: Sorge ging zu ungestüm in den Zweikampf und verursachte einen Elfmeter für den HFC. Neuzugang Elias Huth ließ sich die Möglichkeit nicht entgehen und verwandelte souverän zum 1:0.

Quasi im Gegenzug dann die Ausgleichschance für Türkgücü, doch Schreiber im Tor von Halle entschärfte den Kopfball bravourös. So blieb es beim knappen, aber doch verdienten Erfolg der Hallenser.

FSV Zwickau trifft spät gegen Viktoria Köln

Mittelfeld-Duell in Westsachsen, der Tabellenzwölfte empfing den Dreizehnten. Bereits nach vier Minuten hatten beide Teams eine gute Torgelegenheit zu verbuchen, danach verflachte die Partie aber zunächst. Die Gäste agierten gefälliger und kamen durch Amyn und Risse zu Gelegenheiten, während der FSV nur durch Hauptmann ansatzweise gefährlich wurde. Das 0:0 zur Pause war ebenso folgerichtig wie gerechtfertigt.

Die erste Viertelstunde nach dem Seitenwechsel gehörte zumeist der Viktoria, doch Risse (49.) und Handle (60.) verpassten die Führung für die Gäste. Die 2.500 Zuschauer bekamen bis dahin alles in allem Fußball-Magerkost geboten – und recht viel besser wurde es auch danach nicht. Torchancen waren Mangelware, so manch ein Zuschauer in der hat sich vermutlich insgeheim Geisterspiele zurückgewünscht.

Ach ja, ein Highlight gab es dann doch noch: Lars Lokotsch traf tief in der Nachspielzeit zum 1:0 für den FSV Zwickau…

Lehmann und Judge: Zwei Neuzugänge für die U21 des TSV 1860

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Während die Profis von Trainer Michael Köllner in der Winterpause bewusst auf Neuzugänge verzichteten, hat sich die U21 des TSV 1860 zur Rückrunde mit zwei neuen Spielern verstärkt.

Zwei Neuzugänge für die U21 des TSV 1860

Mason Judge, ehemaliger U17-Nationalspieler der USA, stand zuletzt bei der U19 von Eintracht Frankfurt unter Vertrag. Nach einem halben Jahr ohne Verein unterschrieb der 19-jährige Innenverteidiger, der auch über einen britischen Pass verfügt, nun an der Grünwalder Straße.

Der zweite Neue hört auf einen klangvollen Namen. Und tatsächlich: Lasse Lehmann ist der Adoptivsohn des ehemaligen Nationaltorhüters Jens Lehmann (mittig auf dem Titelbild). Sein leiblicher Vater ist Ex-Profi Knut Reinhardt, der ebenfalls sieben Länderspiele bestritt. Der 25-Jährige spielte einst in der Jugend der SpVgg Unterhaching und bei den Stuttgarter Kickers, ehe er im amerikkanischen College-Fußball aktiv war. Nun kehrte er nach Deutschland zurück und wagt in der Bayernliga einen neuen Anlauf.

Am Samstag gegen Ampfing

Beide Neuzugänge sollen der U21 des TSV 1860 helfen, in der Rückrunde an die zwischenzeitliche Siegesserie der Schmöller-Truppe anzuknüpfen. Derzeit liegen die Löwen-Amateure lediglich auf Rang 11 der Tabelle und nur vier Zähler trennen das Team von der möglichen Abstiegszone.

Die bisherige Wintervorbereitung indes lief recht ordentlich. Einem 6:2 über den Landesligisten Kirchheimer SC folgte ein deutliches 14:0 beim Kreisligisten FC Neuhadern. Am vergangenen Sonntag verlor die U21 gegen den Regionalligisten TSV Buchbach mit 0:1. Die nächste Partie steht kommenden Sonntag (13.02, 13 Uhr) am Trainingsgelände gegen den Landesligisten TSV Ampfing auf dem Programm.

 

Klage von Meppen, BTSV und Osnabrück: Urteil nicht vor Donnerstag

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SV Meppen TSV 1860 München Saison 2020/21

500 Zuschauer sind der aktuelle Status Quo in Niedersachsen. Dagegen haben der SV Meppen, Eintracht Braunschweig und der VfL Osnabrück Klage eingereicht und einen sogenannten Normenkontrolleilantrag gestellt. Ob dieser bereits für das Gastspiel des TSV 1860 München in Meppen erfolgreich ist, wird sich in den kommenden Tagen zeigen.

Nach Klage des SV Meppen: mit bis zu 6.500 Zuschauern gegen den TSV 1860?

Wie angekündigt haben der SV Meppen, der BTSV und der VfL Osnabrück Klage gegen die weiterhin bestehenden Regelungen für Zuschauer in Niedersachsen eingereicht. Der vierte Drittligist aus dem Bundesland, der TSV Havelse, hat sich entgegen der ersten Ankündigung nicht am Normenkontrolleilantrag beteiligt. Begründet wurde dieser Schritt von Geschäftsführer Wießner damit, dass “keine großen Vor- oder Nachteile” für den Verein entstehen würden. Havelse muss aufgrund der Regularien in der überdimensionierten HDI-Arena in Hannover antreten und hat mit den entstehenden Kosten schwer zu kämpfen.

Wann das Urteil in der Angelegenheit gefällt wird, ist noch nicht klar. Gegenüber sechzger.de bestätigte der SV Meppen allerdings, dass mit einem Urteil nicht vor Donnerstag gerechnet wird. Auch kann der gastgebende Verein noch keine Einschätzung abgeben, wie das zuständige Gericht entscheiden wird. Für Löwenfans, die den TSV 1860 auf dem weiten Weg nach Meppen begleiten wollen, wird es also eine durchaus spontane Angelegenheit.

Klarheit in Bayern: weiterhin nur alkoholfreies Bier

Sollte das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg den Drittligisten Recht geben, könnten den einheitlichen Regelungen, die auf Bundesebene beschlossen wurde, zufolge bis zu 6.500 Zuschauer beim Spiel des SV Meppen gegen die Löwen in der Hänsch-Arena Platz finden. Laut Lukas, dem Gast in Folge 45 des sechzger.de Talks, entspricht dies nahezu dem Zuschauerschnitt beim SVM.

Klarheit herrscht in Bayern hingegen seit der heutigen Pressekonferenz in der Staatskanzlei. Demnach gelten ab dem morgigen Mittwoch, 09.Februar die folgenden Regelungen:

  • Obergrenze im Stadion: 15.000 Zuschauer
  • maximale Auslastung: 50%
  • Stehplätze sind wieder erlaubt
  • es gilt 2G+ sowie eine FFp2-Maskenpflicht
  • es herrscht Alkoholverbot

Für Heimspiele des TSV 1860 München sind folglich maximal 7.500 Zuschauer im Grünwalder Stadion möglich.

08.02.1925: 1860 besiegt den DSV München an der Grünwalder Straße

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Historie TSV 1860 München Giesing vor 111 jahren

Heute blicken wir mal wieder ganz weit zurück in die Historie der Löwen – genauer gesagt sogar 97 Jahre. Damals agierten die Fußballer nach der reinlichen Scheidung von den Turnern als SV 1860 und empfingen den DSV München auf dem Sportplatz an der Grünwalder Straße.

Deutscher SV München

Der Deutsche SV München war seinerseits ebenfalls ein “Scheidungskind” und war erst 1923 als Abspaltung des MTV München von 1879 entstanden. Obwohl der DSV von 1927 bis 1933 in der Bezirksliga Südbayern, der seinerzeit regional höchsten Spielklasse vertreten war, blieben die erwarteten Erfolge aus. Die Konkurrenz – namentlich 1860, Bayern und Wacker – war einfach zu stark für den DSV. 1933 fusionierte der Verein mit dem FC Teutonia zum 1. FC München. Die Verbindung hielt jedoch nur drei Jahre; nachdem der Verein zwischenzeitlich in FC 1905 München umbenannt worden war, machte sich Teutonia wieder selbständig, während sich die ehemaligen DSV-Spieler dem MTV 1879 anschlossen.

Hattrick von Karl Faubel

Am 08.02.1925 war der DSV München jedoch noch als eigenständiger Verein gelistet und gastierte beim SV 1860 auf dem Sportplatz an der Grünwalder Straße. 1.000 Zuschauer hatten sich zu diesem Freundschaftsspiel eingefunden und bekamen einiges geboten.

Die erste Gelegenheit bot sich dem Gästespieler Standhartinger in der 8. Minute, der jedoch einen Elfmeter vergab. Anschließend sorgte Karl Faubel für die Highlights: Der Stürmer der Löwen erzielte zwischen der 12. und 25. Minute einen Hattrick und brachte 1860 mit 3:0 in Führung.

SV 1860 schlägt den DSV München

Zwar kamen die Gäste zwischenzeitlich auf 3:2 heran, doch Ratter und Wendl stellten den alten Vorsprumg wieder her. Und auch auf den dritten Treffer des DSV hatte 1860 noch eine Antwort: Faubel sorgte in der 90. Minute für den 6:3-Endstand.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Josef Braumüller schickte am 08.02.1925 folgende Elf des SV 1860 gegen den DSV München aufs Feld.

Kob – Harlander, Pledl – Rechenmacher, Reiter, Vogl – Huber, Faubel, Hartenkeil, Wendl, Ratter

Tore:
1:0 Faubel (12.), 2:0 Faubel (19.), 3:0 Faubel (25.), 3:1 Großer (44.), 3:2 Moser (69.), 4:2 Ratter (75.), 5:2 Wendl (77.), 5:3 Großer (80.), 6:3 Faubel (90.)

Quelle: Löwen Kompendium von Thorsten Ruinys