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Signalgeber Hiller?

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Günther Gorenzel verriet in der gestrigen LÖWENRUNDE, dass er sich von der Vertragsverlängerung mit Torwart Marco Hiller durchaus eine gewisse Signalwirkung verspricht. Der sechzger.de-Vertreter in der Pressekonferenz vor dem Verfolgerduell bei Waldhof Mannheim (morgen 14 Uhr – im sechzger.de-Liveticker) wollte von Gorenzel wissen, ob er verraten könne, gegen wieviele andere – möglicherweise höherklassige – Vereine sich 1860 letztlich durchsetzen konnte. Eine direkte Antwort auf diese Frage hatte der Geschäftsführer Sport nicht parat, sondern verwies diesbezüglich an Hillers Berater. Allerdings betonte der Österreicher die Bedeutung, die der Abschluss mit Hiller für andere Spieler haben könnte:

Marco hat sich von Anfang an für uns deklariert und deswegen bin ich froh, dass wir in allen Details Lösungen gefunden haben und ich glaub’ das ist schon eine klare Signal an die anderen Kandidaten, mit denen wir jetzt permanent in Gesprächen sind.

Dass bei den Löwen jedes Angebot auf wirtschaftlicher Vernunft basiert hob Gorenzel in seinem Statement ebenfalls nochmal deutlich hervor.

Wir haben hier im Klub gemeinschaftlich eine ganz klare Haltung zum Umgang mit unseren finanziellen Mitteln, ich habe eine sehr sehr klare Linie in der Umsetzung dieser Haltung und von dem her haben jetzt auch viele Spieler Angebote vorliegen und es liegt jetzt an diesen Spielern, diese Angebote auch anzunehmen, es Marco gleichzutun. Sich mit dem Verein klar zu identifizieren, wie Marco. Wir lassen uns da von außen überhaupt nicht unter Druck setzen, was jetzt die anderen Verträge anbelangt. Wir haben einen ganz klaren Plan – mit Michael – wie wir in der Kaderplanung vorgehen. … Die Signalwirkung vom Marco ist, glaube ich, schon eine sehr sehr klare.

Am Mittwoch dieser Woche hatte 1860 zur Freude der Fans vermelden können, dass man den Vertrag mit dem Eigengewächs im Tor nun langfristig verlängert habe.

Zweieinhalb Jahre Haft für zwei Mannheimer nach Angriff auf Löwenfans

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Michael Köllner kennt die Rivalität

Die traditionelle Rivalität zwischen den Fans des TSV 1860 und von Waldhof Mannheim thematisierte in der LÖWENRUNDE am Freitag Mittag sogar Trainer Michael Köllner. Von der “nicht so ausgeprägten Fanliebe zwischen Mannheim und Sechzig” war da die Rede. Er selbst hat in der Quadratestadt auch schon seine ganz persönlichen Erfahrungen gesammelt:

Ich habe noch keinen Spaziergang erlebt – außer in Mannheim – wo ich eine eigene persönliche Polizei dabei gehabt hab.

Handfeste Auseinandersetzung im Februar 2020

Weit über das rund um den professionellen Fußball durchaus akzeptierte Maß an verbalen Auseinandersetzungen und auch mal richtig derben Schlachtgesängen schossen zwei Waldhof-Fans im Februar 2020 hinaus. Und sie müssen nun deswegen wohl für jeweils zweieinhalb Jahre hinter Gitter. Wie das Portal Mannheim24 unter Berufung auf die “Aichacher Zeitung” berichtet, kam es am Samstag, den 8. Februar 2020 im Rahmen der Anreise der Fans zum Spiel der Löwen gegen den Waldhof (1:1) am Autobahnrastplatz Adelzhauser Berg zu einer Auseinandersetzung zwischen Anhängern beider Vereine. Im Zuge des Konflikts wurden den Löwenfans Fan-Utensilien entwendet. Außerdem griffen die beiden identifizierten Täter aus Mannheim ihre Gegner mit einer Bierflasche sowie Tritten körperlich an. Sie sind 44 und 51 Jahre alt.

Hartes Urteil ohne Bewährung

Das Schöffengericht Aichach sprach die beiden Angeklagten nach Auswertung von Fotos und Zeugenaussagen nun der gemeinschaftlich begangenen schweren Körperverletzung und des Raubs schuldig. Eine Bewährungsstrafe ist nicht vorgesehen, allerdings können die Verurteilten in Revision gehen.

Leidenschaft & Stimmung – aber keine Gewalt!

Wir hoffen, dass das morgige Spiel – bei aller Rivalität – stimmungsvoll, leidenschaftlich und von lautstarkem Support aus den Fanblöcken begleitet wird und dennoch friedlich über die Bühne geht. Dass der Gästeblock seinen Beitrag dazu leisten wird, dürfte schon vorab feststehen: Nach über zweieinhalb Jahren kehrt die organisierte Fanszene von 1860 zurück in eine Auswärtskurve der 3. Liga.

Waldhof Mannheim – TSV 1860 (31.Spieltag): Ergebnistipp Harald Cerny

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Harald Cerny TSV 1860

Elfeinhalb Jahre lang stand Harald Cerny beim TSV 1860 München unter Vertrag und ist mit 238 Einsätzen in der Bundesliga Rekordlöwe. Aktuell arbeitet der Österreicher als Scout für den 1. FC Köln, hat jedoch noch zahlreiche Kontakte zu seinem Ex-Verein. Heute tippt er bei sechzger.de die Partie der Löwen bei Waldhof Mannheim.

Harald Cerny tippt auf Auswärtssieg des TSV 1860

Nachdem Harald Cerny seine ersten Erfahrungen im Profibereich ausgerechnet in der Seitenstraße gemacht hatte, wurde er bei den Fans des TSV 1860 zunächst argwöhnisch empfangen. Schon bald änderte sich dies jedoch, zumal der Österreicher sportlich und menschlich überzeugte. Auch wenn sich die Wege schon bald nach dem Ende von Cernys aktiver Karriere trennten, verfolgt er den Werdegang der Löwen weiterhin und hofft auf einen Dreier in Mannheim.

“1:2
Löwen-Auswärtssieg!”

Es wäre sososo wichtig…

WM-Teilnehmer 1998

Der gebürtige Wiener startete seine Karriere in der Jugend beim ASV Hinterbrühl. Über den FC Admira/Wacker landete Cerny beim FC Bayern, wo er zunächst in der 2. Mannschaft und später bei den Profis zum Einsatz kam. Nachdem er zunächst zur Admira zurückgekehrt war, wechselte der Mittelfeldspieler zum FC Tirol Innsbruck und in der Winterpause 1995/96 zum TSV 1860, wo er die Rückennummer 13 von Guido Erhard übernahm.

Insgesamt bestritt Harald Cerny bis zu seinem Karriereende im Juni 2007 satte 263 Ligaspiele für den TSV 1860. Zudem lief er 47 Mal für die österreichische Nationalmannschaft auf und nahm an der WM 1998 teil.

Winningers Wirtshaus Weisheiten vor Waldhof Mannheim – TSV 1860

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Winningers Wirtshaus Weisheiten Vor Waldhof Mannheim TSV 1860 München

Neben der TAKTIKTAFEL hat sich Bernd Winninger vor dem Gastspiel des TSV 1860 München bei Waldhof Mannheim auch in seinen Wirtshaus Weisheiten mit dem kommenden Gegner der Löwen beschäftigt.

Der nächste Gegner des TSV 1860: Waldhof Mannheim

Mit einem Unentschieden wäre Michael Köllner bereits zufrieden. So äußerte sich der Trainer des TSV 1860 München auf der gestrigen Pressekonferenz vor dem Duell am morgigen Sonntag gegen den Waldhof. Es unterstreicht, auf welch ein Team die Löwen am Sonntag treffen werden. Sicherlich erinnert sich noch der ein oder andere zurück an den nasskalten Novembertag. Der TSV 1860 zog sang- und klanglos mit 1:3 gegen Mannheim den Kürzeren auf Giesings Höhen.

Damit das Rückspiel erfolgreicher gestaltet werden kann, gilt es einige Dinge zu berücksichtigen. Trainer Michael Köllner wird die Mannschaft entsprechend vorbereiten und für interessierte Löwenfans gibt es wie gewohnt die TAKTIKTAFEL bei sechzger.de. Mit Winningers Wirtshaus Weisheiten hat sich darüber hinaus seit längerem eine Möglichkeit etabliert, sich im Audioformat bei Youtube auf das kommende Spiel vorzubereiten. Auch der sechzger.de Talk ist hier als feste Größe zu nennen, von dem vor dem Spiel des TSV 1860 bei Waldhof Mannheim bereits die 50.Ausgabe erschien.

Anpfiff in Mannheim ist am Sonntag, 20.03.2022 um 14:00 Uhr. Viele Auswärtsfans werden die Löwen in die Quadratestadt begleiten, darunter auch nach langer Zeit wieder die Münchner Löwen.

31. Spieltag der dritten Liga: Das Freitagsspiel Würzburg – Viktoria Köln

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Der 31. Spieltag der dritten Liga wurde heute Abend am Würzburger Dallenberg eröffnet. Es standen sich Würzburg und Viktoria Köln gegenüber.

Anfangsphase gehört den Gästen

Während die Würzburger Kickers dringend Punkte gegen den Abstieg erkämpfen mussten, konnte die Viktoria auf einem gesicherten Mittelfeldplatz liegen entspannt ins Spiel gehen. Die entspannte Herangehensweise zahlte sich auch früh aus für die Höhenberger. Bereits in der 6. Minute konnten sie mit 0:1 in Führung gehen. Fritz konnte nach einer Freistoß-Flanke von Risse zunächst nach einem abgrelenkten Ball die Latte treffen und schob den Abpraller dann gleich selbst zur Führung der Gäste ins Netz. Viktorias Marseiler behinderte im Abeits stehend Schneider, so dass die Viktoria froh sein konnte, dass der Treffer anerkannt wurde.

In der Folge musste sich Ex-Löwe Hendrik Bonmann mehrmals auszeichnen, um die Kickers gegen die überlegene Vktoria im Spiel zu halten. Es dauert bis zur Mitte des ersten Durchgangs, ehe Würzburg sich erstmlas in der Hälfte von Viktoria Köln zeigte. In der 34. Minute musste Hong auf der Linie klären, Nicolas im Kölner Tor war schon geschlagen. So ging es mit 0:1 zum Pausentee.

Würzburg vergibt reihenweise Chancen

Die erste Chance der zweiten Hälfte gehört noch den Höhenbergern, aber Philipp konnte Bonmann im Alleingang nicht überwinden. Danach drängten die Kickers vehement auf den Ausgleich. Doch sie vergaben Ausgleichschancen en gros. In der 52. Minute traf Perdedaj aus Abseitsposition, das Tor wurde zu Recht nicht anerkannt. Danach vergaben Sane und Pourie gute Ausgleichsmöglichkeiten. In der 77. Minute parierte Nicolas einen Freistoß von Stefaniak sehenswert. Nur drei Minuten später war es erneut Pourie, der eine Freistoßflanke von Stefaniak knapp über die Latte köpfte.

In der Nachspielzeit setzte Kopacz einen Schuss neben das Tor, sonst passierte nicht mehr viel. Die Würzburger müssen sich über ihre Chancenverwertung ärgern. Die Kölner konnten einen glücklichen Auswärtssieg einfahren.

Was bedeutet das für den TSV 1860 München?

Relativ wenig… In der Tabelle bleiben beide Teams weit hinter den Löwen. Würzburg bleibt auf einem Abstiegsplatz, während die Kölner mit nun 40 Punkten den Klassenerhalt gesichert haben sollten. Für Sechzig geht es am Sonntag um 14:00h beim SV Waldhof um Big Points. Michi Köllner ließ im Rahmen der PK verlauten, dass er mit einem Punkt in Mannheim zufrieden wäre. Sechzger.de berichtet natürlich live für Euch aus dem Carl-Benz-Stadion.

Deichmann im Interview: “Gegner mit enormen Stärken in der Offensive!”

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Yannick Deichmann TSV 1860

Yannick Deichmann wechselte vor der Saison als einer der drei externen Neuzugänge zum TSV 1860. Seitdem ist der Ex-Lübecker aus der Stammelf kaum mehr wegzudenken. Ob rechts hinten oder im Mittelfeld – der 27-Jährige weiß zu überzeugen, auch wenn er noch immer auf sein erstes Saisontor warten muss. Im Interview mit liga3-online aüßert sich Deichmann über den kommenden Gegner Waldhof Mannheim und den weiteren Saisonverlauf.

Yannick Deichmann im Interview

Mit den Leistungen und Ergebnissen der letzten Wochen zeigte sich Deichmann im Interview sehr zufrieden, betonte aber auch, dass die Konzentration stets der nächsten Partie gelte. Bezüglich des Gegners vom kommenden Wochenende, Waldhof Mannheim, kommt der gebürtige Hamburger zu folgenden Schluss:

“Wir treffen auf einen Gegner mit enormen Stärken in der Offensive. Der SV Waldhof hat zahlreiche erfahrene Spieler in den eigenen Reihen, die mit solchen Situationen umzugehen wissen. Aber darauf stellen wir uns ein und werden unsere Lösungen dagegen finden.”

Deichmann hofft zwar natürlich auf eine Fortsetzung der Siegesserie in Mannheim, weist jedoch auch darauf hin, dass der Aufstiegszug selbst im Falle einer Niederlage noch nicht final abgefahren sei.

Auch der Pokal wird ernstgenommen

Neben den Ergebnissen in der Liga lässt der 27-Jährige jedoch auch den Toto-Pokal nicht außer Acht.

“Wir haben in dieser Saison gezeigt, wie geil es ist, in einem Pokalwettbewerb vertreten zu sein. Diese Chance wollen wir unbedingt erneut nutzen und uns wieder für die erste Runde des DFB-Pokals zu qualifizieren. Wir wollen den Pokal gewinnen.”

Am 26.03. steigt beim TSV Aubstadt das Halbfinale des bayerischen Pokalwettbewerbs. Im Finale käme es zu einem Duell mit den Würzburger Kickers oder dem FV Illertissen.

“Besonderes Gefühl, in einem vollen Stadion zu spielen”

Angesichts seiner bisherigen Stationen HSV, FC St. Pauli und VfB Lübeck kann man bei Yannick Deichmann bei der Jobauswahl eine gewisse Affinität zu Traditionsvereinen durchaus unterstellen.

“Es ist immer ein besonderes Gefühl, in einem vollen Stadion zu spielen. Leider hatten wir in dieser Saison aufgrund der Situation mit Corona nicht so häufig die Gelegenheit, vor vollem Haus aufzutreten. Ich erinnere mich aber gerne an das Pokalspiel vor 15.000 Zuschauern zurück. Das sind die Spiele, für die man gerne Fußballer geworden ist. Damit dich so viele Fans antreiben, lohnt es sich auch mal den Arsch aufzureißen.”

Weiter so, mit den Fans im Rücken ist bei den Löwen noch viel möglich!

Heute vor 32 Jahren: SV Türk Gücü München – TSV 1860 0:2

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Nochmal Erinnerung an Türk Gücü

Erst gestern erinnerten wir an dieser Stelle an ein Spiel unserer Löwen gegen das “alte” Türk Gücü in der legendären Bayernliga- und Wiederaufstiegssaison 1990/91 auf Giesings Höhen. Das setzen wir heute fort.

Löwen zu Gast auf Giesings Höhen

Am Sonntag, den 18. März 1990 – also noch ein Jahr früher – betrat die Mannschaft des TSV 1860 als Gast des SV Türk Gücü um 15.00 Uhr das Sechzgerstadion. Trainer war seit knapp einem Monat Karsten Wettberg. Gleichwohl der lang ersehnte Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga nun schon acht Spielzeiten auf sich hatte warten lassen, war man in die Saison nicht mit dem unbedingten Aufstiegsziel gestartet. Zu stark schätzte man die Konkurrenz aus Schweinfurt – u.a. mit dem späteren Bayernliga-Torschützenkönig Bernhard Winkler – ein. Die Schnüdel lagen zu diesem Zeitpunkt auch noch scheinbar uneinholbar weit weg an der Tabellenspitze.

Peuker erzielt das 0:1

Im Hin- und Heimspiel gegen Türk Gücü waren die Löwen Anfang September 1989 vor 10.000 Zuschauern über ein 0:0 nicht hinaus gekommen – diesmal klappte es besser: Das 0:1 erzielte nach einer guten halben Stunde ein gewisser Frank Peuker. Dabei handelt es sich um jenen Löwen, den so viele Fans persönlich kennen und schätzen. Weil er zum einen ein absolut sympathischer Kerl ist und weil man ihn seit Jahrzehnten regelmäßig in der Löwenkurve treffen kann. Ein ehemaliger Aktiver der gleichzeitig ein großer Fan ist! Der Autor dieser Zeilen begegnete ihm zuletzt erst vor knapp einer Woche – bei der Heimpremiere der 1860-Bundesliga-Boxer.

Ex-Spieler, Fan und Fußballreisender: Frank Peuker

Beim Showdown an Schweinfurt gescheitert

Den berühmten Deckel auf die Partie machte kurz vor dem Abpfiff Horst Schmidbauer mit dem 2:0. Da der TSV 1860 im Frühling 1990 von Sieg zu Sieg eilte und die Schweinfurter ein wenig schwächelten, kam es dann am 11. Mai auf Giesings Höhen zum absoluten Showdown, dem “Endspiel” um die Bayernliga-Meisterschaft und Qualifikation zur Aufstiegsrunde. Das 3:3 wurde auch schon bei uns als “beeindruckendstes und dramatischstes” Spiel der Löwengeschichte bezeichnet. Bezeichnend, dass die Löwen durch dieses Resultat den Mainfranken den Vortritt lassen mussten. Schweinfurt stieg in die 2. Bundesliga auf. 1860 dann ein Jahr später.

Die Aufstellung des TSV 1860

Karsten Wettberg schickte heute vor 32 Jahren folgende Mannschaft auf das Feld im Sechzgerstadion:

Dekeyser – Hainer, Miller, Maurer, Meisl – Beckenbauer, Störzenhofecker, Windsperger, Schmidbauer, Breu (75. Heigenhauser), Peuker (82. R. Müller-Gesser)

Tore:
0:1 Peuker (35.), 0:2 Schmidbauer (86.)

Niki Lang auf Abruf für U20 Nationalmannschaft berufen

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Niklas Lang (TSV 1860)
Niklas Lang, Verteidiger des TSV 1860 München

Da sage noch einer, das NLZ des TSV 1860 würde keine Talente mehr hervorbringen… Nachdem heute Julian Weigl und Florian Neuhaus wieder in den Kader des A-Teams berufen wurden und sich Leandro Morgalla in der U18 Nationalmannschaft etabliert hat, darf sich nun auch Niki Lang Hoffnungen machen, demnächst mit dem Bundesadler auf der Brust aufzulaufen. U20-Nationaltrainer Christian Wörns nominierte den Löwenprofi auf Abruf für die Länderspiele gegen Italien und England.

Niki Lang auf Abruf bei U20 Nationalmannschaft

Die U20 trifft zunächst am 24. März (ab 17 Uhr) in Ascoli Piceno auf Gastgeber Italien, danach am 29. März (ab 20.30 Uhr) in Colchester auf die Auswahl Englands. Christian Wörns, Trainer der U20, hat hierfür auch Niklas Lang ins Blickfeld der Nationalmannschaft gerückt. Der ehemalige Coach der U19 und U21 des TSV 1860 berief den Löwen auf Blickfeld.

Sollte Lang tatsächlich noch nachnominiert werden, droht ein Verteidigerengpass für das Pokalspiel des TSV 1860 beim TSV Aubstadt. Youngster Leandro Morgalla weilt zeitglich bei der U18 Nationalmannschaft und fällt somit ebenfalls aus.

Auch Nathan Wicht wird international unterwegs sein; der Mittelfeldspieler trifft mit der Schweizer U18 auf Polen und Italien.

Köllner lobt Mannheim: “Wäre mit einem Punkt zufrieden”

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Die Löwen treten am Sonntag beim Tabellennachbarn Waldhof Mannheim an (14 Uhr im sechzger.de-Liveticker). Das dritte Spiel gegen ein Team aus der Spitzengruppe der Liga im Jahr 2022. Nach dem 2:2 gegen Eintracht Braunschweig (damals Tabellendritter) am 6. Februar und dem 2:1-Sieg über den Magdeburger-Verfolger Kaiserslautern am 1. März geht es nun erstmals in der Fremde gegen eines der absoluten Top-Teams. In der LÖWENRUNDE am Freitag Mittag verriet Michael Köllner, dass er sehr viel Respekt vor dem Team von Patrick Glöckner hat.

Das ist sicherlich eine der stärksten Mannschaften der Liga. … Man sieht, dass die Aufgabe für uns nochmal schwerer geworden ist, weil die mit Dominik Kother, Justin Butler und Pascal Sohm im Winter nochmal ernst gemacht haben. Die haben sich auf drei Positionen brutal verstärkt und daran kann man dann die Ambitionen erkennen. Am Ende wissen wir, dass die Aufgabe im Hinrundenspiel zu Hause schwer war. Die konnten wir nicht lösen. Jetzt sehe ich Mannheim mit drei Spielern verstärkt, bei uns fällt Stefan Lex mit der fünften Gelben aus. Eigentlich ist das Match von vornherein klar. Mannheim ist klarer Favorit und wir haben die Möglichkeit, dort vielleicht zu überraschen und von dem her wäre ich mit einem Punkt in Mannheim sehr zufrieden.

 

Auf die Nachfrage von sechzger.de, ob es sich bei den Waldhöfern vielleicht sogar um den bislang schwierigsten Gegner, das “dickste Brett” in diesem Kalenderjahr handle, meinte der Löwendompteur:

Ob das jetzt das dickste Brett ist, weiß ich nicht. … Die Spiele wirken manchmal im Nachhinein schwerer, manchmal im Vorfeld. Fakt ist: Vor Kaiserslautern war es kein einfaches Spiel,  Braunschweig zu Hause war kein einfaches Spiel. Wir haben Braunschweig am Ende nicht davonziehen lassen, auch wenn wir die Möglichkeit hatten, zu siegen. Wir haben Kaiserslautern, die mit einer Mega-Serie angereist sind, besiegt und ihre Serie beendet. Und jetzt geht es darum, dass wir gegen eine fußballerisch absolute Top-Mannschaft bestehen. Die Qualität ist außergewöhnlich in der Liga – von den Einzelspielern. Am Ende ist es aber ein Mannschaftsspiel und wir wissen auch, was wir können. Es ist eine der größten Herausforderungen in der Saison.

Dass das traditionell unruhige und erwartungsvolle Umfeld bei 1860 mit dem von Köllner erstmal anvisierten Punkt in der Kurpfalz sicher nicht zufrieden sein dürfte, kommentierte der Coach souverän und lächelnd:

Ich bin zum Glück nicht der Trainer des Umfelds, sondern bin der Trainer meiner Mannschaft. Und wenn ich manchmal lese, was so manche kommentieren mit ‘wir trainern zu wenig’, ‘ich bin ein Freizeittrainer’ und und und, dann erheitert das oft meinen Tag, keine Frage. Aber ich bin jetzt nicht dazu da, dass ich sieben Spieltage vor Schluss – das wär dann nach dem Mannheim-Spiel – irgendwelche Stimmungsparameter oder -barometer beeinflusse oder die kommentiere.

Beschlussvorlage zur Ertüchtigung Grünwalder Stadion verschickt

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Verena Dietl (SPD)
Verena Dietl, 3. Bürgermeisterin der Stadt München

1860 und die Stadiondiskussion – eine Never-Ending-Story… Heute wurde dazu ein neues Kapitel geschrieben, denn die Beschlussvorlage zum Thema „Ertüchtigung des Städtischen Stadions an der Grünwalder Straße” für den Sportausschuss am 30. März wurde an die Stadtratsmitglieder verschickt.

Beschlussvorlage zur Ertüchtigung Grünwalder Stadion

Bürgermeisterin Verena Dietl verschickte in diesem Zuge eine Pressenachricht, die wir Euch ungekürzt präsentieren.

“Unser Ziel ist es, das ehrwürdige Stadion in Giesing zu einem modernen und zeitgemäßen Spielort zu ertüchtigen, der für unsere Vereine nicht nur Basis für fußballerischen Erfolg, sondern auch sportliche Heimat ist. In der Beschlussvorlage wird konkret dargestellt, welche Varianten der Stadionsanierung ausgearbeitet wurden und mit welchen Kosten diese verbunden sind. Besonderes Augenmerk haben wir auf den Schutz der Anwohner*innen gelegt.

Erste Baumaßnahmen sind nach Sanierung des Olympiastadions, das als Ausweichspielstätte vorgesehen ist, 2026 geplant. Überlegungen hinsichtlich weiterer Alternativspielorte werden angestellt, um das Projekt ggf. zu beschleunigen. Nach etwa 2,5 Jahren Bauzeit kann der Fußball dann zurück nach Giesing kehren.

“Längerfristiges Bekenntnis zum Grünwalder Stadion”

Die Zeit bis dahin wird intensiv genutzt werden. Zunächst wird in einem fortgesetzten Dialog den Vereinen das vom städtischen Bewertungsamt entwickelte, durchaus komplexe Verfahren für die Bestimmung der Stadionmiete für die Spielzeiten nach der Sanierung vorgestellt. Die Vereine sollen somit die Vorteile eines sanierten Stadions sowie die entsprechend auf sie zukommenden Kosten gut bewerten können. Als Sportbürgermeisterin ist es mir wichtig, dass unsere Münchner Teams sportlich erfolgreich sein können. Dementsprechend werde ich mich dafür einsetzen, dass an dieser Stelle eine gute Lösung gefunden wird.

Ich hoffe, dass diese Anstrengungen im Laufe der kommenden Monate dazu führen, dass die Vereine ein längerfristiges Bekenntnis zum Grünwalder Stadion als Heimspielort abgeben. Denn eine solche Zusage ist letztlich die Voraussetzung dafür, dass Mittel für die Stadionsanierung bereitgestellt werden können.

Planungsarbeiten ab 1. Quartal 2023

Der Stadtratsbeschluss über die Bereitstellung dieser Mittel, der zugleich auch der Kick-off für die detaillierten Planungsarbeiten ist, in die insbesondere die Vereine, die Fans, die Anwohner*innen, Sicherheitsbehörden sowie die Bezirksausschüsse einbezogen werden, ist für das erste Quartal 2023 vorgesehen. Für diesen Beschluss soll zudem noch eine weitere Idee vertieft werden – die Übergabe des Stadions im Zuge eines Erbpachtvertrages. Ich halte es für sehr zweckmäßig, diesen interessanten Gedanken noch weiter zu verfolgen, und gemeinsam mit den Vereinen auszuloten, unter welchen Voraussetzungen ein solches Konzept umsetzbar wäre.

“Gute Stadionlösung für alle Beteiligten”

Der Sportausschuss wird sich zudem auch mit den Spielzeiten bis 2026 befassen. Dabei wird es im Kern darum gehen, wie bestimmte, im Stadion existierende Unzulänglichkeiten berücksichtigt und optimiert werden können.

Es freut mich, dass das Projekt Stadionsanierung ein gutes Stück vorankommt. Ich werde auch weiterhin große Anstrengungen unternehmen und in Gesprächen und Abstimmungsrunden meinen Beitrag dafür leisten, eine gute Stadionlösung für alle Beteiligten zu erreichen. Mein herzlicher Dank gilt allen Kolleg*innen der Stadtverwaltung für die herausfordernde Arbeit an diesem Projekt sowie den Nutzervereinen des Stadions. Gemeinsam ist es uns gelungen, den Stadträt*innen ein umfangreiches und durchdachtes Papier zur Vorbereitung des Sportausschusses zur Verfügung zu stellen.”