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Sechzig um Sieben: Gute Leistung beim 0:2 in Ulm

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Sechzig um Sieben Köln Ulm
Sechzig um Sieben Ulm

Der letzte Arbeitstag der Woche ist angebrochen und auf uns wartet leider ein Wochenende ohne Spiel der Profis. Das Nations-League-Gedöns versaut uns mal wieder die Vorfreude. Immerhin gibt es einige Alternativen für alle Sechzger. Die Termine des Wochenendes und was gestern sonst noch alles passiert ist, haben wir wieder in gewohnter Manier in Sechzig um Sieben für Euch zusammengefasst – genau wie alles rund um das gestrige Testspiel und die gute Leistung der Löwen beim 0:2 in Ulm.

Gute Leistung beim 0:2 in Ulm

Am gestrigen Donnerstagnachmittag – welch fanfreundliche Spielzeit mal wieder – waren die Löwen zu einem Testspiel beim SSV Ulm zu Gast. Über weite Strecken der Partie waren die Münchner mindestens ebenbürtig, scheiterten aber im Abschluss. Der Zweitligist war cleverer vor dem Kasten und gewann am Ende mit 0:2. Zu gefallen wussten vor allem ein paar Youngster, wie ihr in unserem Spielbericht nachlesen könnt.

Alternativen für Sechzger am Wochenende

Auch wenn die Profis Pause haben warten am Wochenende interessante Spiele auf alle Sechzger. Unter anderem reist die U21 in der Bayernliga nach Deisenhofen. Auch die Dritte und Vierte sind im Einsatz, während die U19 bereits heute ein Testspiel an der Grünwalder Straße 114 bestreitet. Nicht zuletzt sind natürlich auch wieder die Löwinnen aktiv und freuen sich über Eure Unterstützung. Alle Spieltermine findet ihr in Sechzig am Wochenende.

Treffen zweier Löwinnen-Generationen

Apropos Löwinnen: Ganz im Zeichen des Frauenfußballs stand am Dienstag das Treffern zweier Generationen der Löwinnen im Bamboleo. Die Probleme damals waren andere als heute. Ein spannender Rückblick auf die Geschichte des Frauenfußballs beim TSV 1860 München ist hier nachzulesen. Dass bei diesem tollen Abend die Gespräche nicht zu kurz kamen versteht sich von selbst.

Sechzger.de wünscht ein schönes Wochenende

Damit geht ihr bestens vorbereitet in den Freitag! Wir wünschen Euch schon einmal ein schönes Wochenende – bleibts weiß-blau, xund und munter!

Gefälliger Auftritt der Löwen beim 0:2 in Ulm

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Gefälliger Auftritt der Löwen beim 0:2 in Ulm
Gefälliger Auftritt der Löwen beim 0:2 in Ulm

Mit einer Rumpftruppe war der TSV 1860 München am Donnerstag zum Testspiel beim SSV Ulm gereist. Neben den vier Langzeitverletzten (Schröter, Schifferl, Bangerter, Bähr), fehlten Verlaat, Lucoqui und Kozuki aufgrund von Krankheit. Zudem verzichtete Trainer Patrick Glöckner auf die beiden in Osnabrück gesperrten Offensiv-Kräfte Hobsch und Wolfram. Es war ein gefälliger Auftritt der Löwen, die mehrmals hätten in Führung gehen müssen. Am Ende unterlag man aber den Ulmern mit 0:2.

Gefälliger Auftritt der Löwen

In der ersten Hälfte hatten die Gäste Feldvorteile und die besseren Möglichkeiten. Ulm hingegen kam nur zu einem nennenswerten Abschluss, den Geburtstagskind Vollath im Löwen-Kasten problemlos aufnehmen konnte. Auf der anderen Seite hatte Abiama die erste Möglichkeit, doch sein Abschluss wurde zur Ecke abgeblockt. Die größte Chance der Sechzger im ersten Durchgang war dann eine Kopie des Siegtreffers beim 2:1-Sieg gegen Unterhaching. Abiama tanzte an der Eckfahne drei Gegenspieler aus und legte ab auf Deniz. Der zog aus gut 20 Metern ab, doch der Ulmer Keeper konnte das Leder mit den Fingerspitzen an den Querbalken abfälschen. Anschließend scheiterten noch Guttau und Abiama, ehe es torlos in die Kabinen ging.

Fünf Wechsel zur Pause

Fünf Mal wechselte Glöckner zur Halbzeit. Philipp, Reinthaler, Gevorgyan, Maier und Lippmann kamen aufs Feld. Für sie blieben Guttau, Abiama, Kloss, Dulic und Deniz in der Kabine. Für Kloss und Dulic übernahmen nun Reinthaler und Maier in der Innenverteidigung. Die zwei eingewechselten und stark aufspielenden Nachwuchs-Talente waren auch am starken Angriff der Löwen zu Beginn der zweiten Hälfte beteiligt. Lippmann setzte sich auf rechts stark durch, Schubert legte im Zentrum ab und Gevorgyan schoss aus kurzer Distanz über den Kasten.

Ulm geht durch Higl in Führung

Nach einer Stunde gingen dann die immer besser ins Spiel kommenden Ulmer in Führung. Higl ließ Maier aussteigen und versenkte den Ball aus 17 Metern in den Maschen, keine Chance für Vollath. Obwohl die Hausherren nun mit vielen Stammkräften zu Werke gingen blieben die Löwen mutig und konnten das Spiel offen gestalten, nachdem sie eine Ulmer Druckphase überstanden hatten. Frey hatte zwei Gelegenheiten zum Ausgleich, scheiterte aber im Abschluss. In der 82. Minute machten die Hausherren aus dem Nichts den Sack zu. Über Batista Maier kam der Ball zu Higl, der zum 0:2 einschoss.

Gefälliger Auftritt der Löwen in Ulm

Für die letzten Minuten kamen noch die beiden U19-Spieler Fuchs und Althaus für Ott und Schubert in die Partie. In der Schlussphase passierte nichts mehr. Trotz der Niederlage was es ein gefälliger Auftritt der Löwen, denen man aber gerade im Abschluss das Fehlen von Hobsch und Wolfram anmerkte. Positiv auf sich aufmerksam machen konnten vor allem die Nachwuchs-Talente Lippmann und Gevorgyan, die im zweiten Durchgang für Wirbel sorgten.

 

Liveticker: SSV Ulm 1846 – TSV 1860 München (Testspiel)

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SSV Ulm 1846 TSV 1860 Liveticker Testspiel

Herzlich willkommen zum Liveticker des Testspiels zwischen Zweitligist SSV Ulm 1846 und dem TSV 1860 München im Donaustadion!

Satte zehn Punkte sammelten die Löwen in den vergangenen vier Spielen in der 3. Liga und schicken sich an, die Abstiegsränge auf Distanz zu halten. Eine Etage höher sieht es für die Spatzen derzeitig nicht so rosig aus. Als Tabellensiebzehnter liegt der SSV Ulm 1846 derzeit drei Punkte hinter dem Relegationsrang und derer sechs hinter dem rettenden Ufer. Aufstiegstrainer Thomas Wörle musste kürzlich seinen Hut nehmen, sein Nachfolger Robert Lechleiter konnte beim 0:0 in Karlsruhe direkt einen Teilerfolg verbuchen. Mal schauen, wie sehr Löwen-Coach Patrick Glöckner sein Team heute durchwürfelt und ob einige Youngster aus der U21 oder U19 in der Länderspielpause bei den Profis zum Einsatz kommen werden.

Aufstellung:
Vollath – Kloss (46. Lippmann), Dulic (46. Reinthaler), Kwadwo – Frey, Jacobsen, Deniz (46. Maier) – Ott (83. Fuchs), Guttau (46. Philipp), Abiama (46. Gevorgyan) – Schubert (83. Althaus)

Bank:
Hiller (TW)

Tore:
1:0 Higl (58. Minute), 2:0 Higl (82. Minute)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Verlaat, Schifferl, Schröter, Bähr, Bangerter (alle verletzt bzw. im Aufbautraining), Kozuki, Lucoqui (beide krank), Reich (DFB U19), Avdija (Kosovo U21)

Ausfälle beim SSV Ulm 1846:
Krattenmacher (DFB U20), Hyryläinen (Finnland U21), Keller (Schweiz U21)

Wo könnt ihr das Spiel SSV Ulm 1846 – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Tickets für die Partie sind online oder vor Ort erhältlich. Eine Tageskasse öffnet ab 14:30 Uhr, der Eintritt kostet 5€.

Sollte es nicht mit einem Trip ins Donaustadion klappen, bietet der TSV 1860 München einen kostenlosen Livestream an.

Treffen der Generationen: Frauenfußball beim TSV 1860

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Löwinnen 1860 Frauenfußball

Am Dienstagabend trafen im Bamboleo zwei Generationen an Löwinnen aufeinander, um über Frauenfußball beim TSV 1860 zu reden. Die Abteilungen Vereinsgeschichte und Fußball machten diesen ganz besonderen Austausch möglich.

Es gibt zwei Phasen des Frauenfußballs bei Sechzig: Die erste Gründung 1971 mit den Spielerinnen Roswitha Kiermeier und Heidi Krimmer und die zweite Phase, welche Vroni Seemann und Silke Dehling voranbrachten. Alle vier Frauen kamen zusammen, um sich über ihre Herausforderungen, Erfolge und Anekdoten vor einem buntgemischten Publikum aus Spielerinnen, Fans und Vereinsvertretern auszutauschen.

Die Abteilung Vereinsgeschichte hatte bereits bei ihrer Gründung den Plan, über Frauenfußball zu sprechen, meinte die Moderatorin Dr. Beatrice Wichmann zu Beginn der Veranstaltung. Claus Melchior, ebenfalls Mitglied der Abteilung, habe lange in Stadionheften recherchiert, immer auf der Spur der Löwinnen.

Frauenfußball in den Siebzigern

Erst 1970 erlaubte der DFB den Vereinen – nach Jahren der Repression – Frauenmannschaften zu gründen. Die erste Frauenmannschaft beim TSV folgte ein Jahr später, wobei der FC Bayern und FC Wacker in ihrer Gründung etwas schneller waren. Unter den ersten Spielerinnen war auch Roswitha Kiermeier. “Das war ein bisserl hart”, erinnert sie sich an die Anfänge ihre Anfänge im Fußball. Der DFB gab den Spielerinnen besondere Regeln, anders als heute. “Sie waren sehr, sehr fürsorglich. Sie wollten uns vor den großen Bällen verschonen.”

So spielten die Frauen zu Beginn nur 2 x 30 Minuten, mit kleineren Bällen und zudem mit Ledernoppen statt Stollen. Auch Heidi Krimmer war einst eine Spielerin bei den Löwinnen. Damals war sie erst 13 Jahre alt, doch schon durch ihren Vater immer Sechzgerin gewesen.

Die Neugründung war eine Thekenidee

Die zweite Gründung des Frauenfußballs war eine “Thekenidee”, stellte Vroni Seemann. Bei der Gründung half der damalige Abteilungsleiter Roman Beer bei der Suche nach einem Trainingsplatz, die Finanzierung mussten Silke Dehling und Vroni Seemann alleine klären.

In den 70ern sei das dagegen kein Problem gewesen, so die ehemaligen Spielerinnen. Man habe am Trainingsgelände neben den ersten Mannschaft der Herren gespielt. Damals war es für Heidi und Roswitha anders: “Die Profis kannten uns!” Man sei gemeinsam auf Hallenturniere gefahren, über die Profis erhielten die Frauen auch ihre Busse für die Auswärtsfahrten.

Verschwundene Trophäen und ein besonderer Pokal

Eine besondere Anekdote erläuterte Claus Melchior: Nach der Übergabe der gesammelten Pokale der ersten Frauenmannschaft gingen diese verloren. Bis heute ist ihr Verbleib, nachdem Roswitha Kiermeier sie ihrer Nachfolgerin überbracht hatte, unklar. Ein ganz besonderer Pokal jedoch ist zu den Löwinnen zurückgekehrt.

Zu einem Hallenturnier der Löwinnen stiftete der damalige Ministerpräsident Bayerns, Franz Josef Strauß, einen Pokal. Da die Mannschaft der Löwinnen selbst gewann, konnte Roswitha diesen über Jahre hüten. Obwohl keine andere Trophäe wieder auffindbar ist, glänzt dieser besondere Preis jetzt im Bamboleo.

Spielerinnensuche war schwierig

Die größte Herausforderung für die damalige Mannschaft war aber die Suche nach geeigneten Spielerinnen. “Es war ein Running Gag, in jedem Stadionheft stand, dass die Frauenmannschaft Spielerinnen suchte”, meinte Claus Melchior. So setzte sich das damalige Team aus sowohl der 13-Jährigen Heidi als auch älteren Frauen zusammen.

Und heute? Silke Dehling berichtet von den 180 Spielerinnen, die gerade auf der Warteliste für die Frauenmannschaften stehen. Von überall her kommen die Wünsche bei den Löwinnen mitzukicken. “Es ist ein Privileg, dass man bei Sechzig spielen darf – und das ist auch gut so”, erklärt sie.

Sechzig am Wochenende: Interessante Alternativen

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Tsv 1860 Sechzig Wochenende Profis U21 Dritte III Vierte IV NLZ U19 U17 Löwinnen Löwen

Während die Profis von Patrick Glöckner an diesem Wochenende aufgrund des Länderspiels keine Partie in der 3. Liga zu absolvieren haben, bieten sich den interessierten Löwenfans durchaus interessante Alternativen, anderen Mannschaften bei ihrem sportlichen Treiben zuzusehen. Der Terminkalender bei Sechzig ist voll.

Amas in Deisenhofen

Das nächste Spitzenspiel in der Bayernliga Süd bestreiten die Amas am Samstag Nachmittag beim FC Deisenhofen. Der FCD hat sich durch eine lange Serie ohne Niederlage in der Spitzengruppe festgesetzt, musste allerdings im Nachholspiel gegen die Zweitvertretung der SpVgg Unterhaching am Mittwoch dieser Woche wieder mal eine Niederlage hinnehmen. Wie vor zwei Wochen in Memmingen dürften sich wieder zahlreiche Löwenfans auf den Weg machen, um das Team von Felix Hirschnagl vor Ort zu unterstützen.

Dritte in Großhadern, Vierte in Milbertshofen

Punkte gegen den drohenden Abstieg aus der Kreisliga möchte die Dritte am Sonntag Nachmittag beim TSV Großhadern sammeln. An der Heiglhofstraße will das Team von Coach Daniele Reisinger Revanche nehmen für die sehr unglückliche Niederlage am letzten Tag im August 2024, als man einen Zwei-Tore-Rückstand ausgleichen konnte und dann doch in der Nachspielzeit das 2:3 hinnehmen musste.
Beim Tabellenfünften in der Kreisklasse, dem TSV Milbertshofen tritt die Vierte (selbst auf Platz acht rangierend) am Samstag Vormittag an.

U19 testet gegen Burghausen

Analog zu den drei Profiligen macht auch die DFB-Nachwuchsliga bei den A-Junioren an diesem Wochenende eine Länderspielpause. Die U19 des DFB bestreitet drei Spiele in der EM-Qualifikation, zu denen auch Lukas Reich nominiert wurde. Im Test gegen Wacker Burghausen am Freitag Abend können die Junglöwen nach zuletzt vier Niederlagen in der Nachwuchsliga vielleicht ein wenig neues Selbstvertrauen tanken, ehe dann bereits am kommenden Samstag (29. März) um 12 Uhr der VfB Stuttgart zum nächsten Punktspiel nach München kommt.

Löwinnen wollen weiter siegen

Die am vergangenen Wochenende mehrheitlich so erfolgreichen Löwinnen wollen direkt anknüpfen und weiter siegen. Während die U15 und die U17 am Samstag freundschaftliche Heimspiele gegen Schwaben Augsburg und die Spielgemeinschaft aus Kirchberg und Taufkirchen bestreiten, geht es für die Erste und Zweite der Löwinnenam Sonntag um Ligapunkte in Karlsfeld bzw. in der Blumenau.

 

Die Spiele im Überblick

Freitag, 21.03.

19.00 Uhr: TSV Gräfelfing – Senioren A  -:-
19.15 Uhr: U19 – Wacker Burghausen  -:-
20.30 Uhr: SpVgg Höhenkirchen – Senioren C  -:-

Samstag, 22.03.

10.00 Uhr: SV Aubing U11 – U10  -:-
10.00 Uhr: Löwinnen U15 – Schwaben Augsburg  -:-
11.00 Uhr: TSV Milbertshofen – Vierte  -:-
12.30 Uhr: U14 – FC Ingolstadt U14  -:-
13.00 Uhr: SpVgg Bayreuth – U17  -:-
14.00 Uhr: FC Deisenhofen – Amas  -:-
15.30 Uhr: U15 – 1. FC Nürnberg  -:-
16.15 Uhr: Löwinnen U17 – SG Kirchberg/Taufkirchen  -:-
18.00 Uhr: Darmstadt 98 – Futsal-Löwen  -:-

Sonntag, 23.03.

09.30 Uhr: U11 – VfB Stuttgart  -:-
11.00 Uhr: FC Unterföhring U10 – U9  -:-
11.00 Uhr: SpVgg Greuther Fürth – U13  -:-
11.00 Uhr: Eintracht Karlsfeld – Löwinnen II  -:-
12.00 Uhr: U10 – JFG Befreiungshalle Kehlheim II  -:-
14.00 Uhr: TSV Großhadern – Dritte  -:-
14.30 Uhr: ASV Cham U13 – U12  -:-
15.00 Uhr: FC Memmingen U17 – U16  -:-

Außerdem nimmt die U11 am Samstag an einem Leistungsvergleich in Tattenhausen teil. Die U9 tut dasselbe am gleichen Tag bei RB Salzburg.

Montag, 24.03.

19.30 Uhr: SG Sentilo Blumenau/Pullach – Löwinnen I  -:-

Heute: Testspiel der Löwen beim SSV Ulm 1846

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SSV Ulm 1846 Donaustadion

Zur etwas fanunfreundlichen Anstoßzeit um 15 Uhr absolvieren die Löwen am heutigen Donnerstag ein Testspiel bei Zweitligist SSV Ulm 1846. sechzger.de berichtet live aus dem Donaustadion.

Niederlage im Oktober 2023

Der letzte Auftritt des TSV 1860 im Donaustadion ist noch gar nicht so lange her. Am 03.10.2023 gastierten die Löwen beim damaligen Aufsteiger in die 3. Liga und mussten sich durch ein frühes Gegentor mit 0:1 geschlagen geben. Die Elf von Trainer Maurizio Jacobacci enttäuschte vor 17.000 Zuschauern auf ganzer Linie, mit der knappen Niederlage war man unter dem Strich noch gut bedient.

Seitdem hat sich einiges getan: Die Spatzen sind bekanntlich in die 2. Liga durchmarschiert und kämpfen dort aktuell gegen den Abstieg. Trotz der Erfolgsstory, die die Donaustädter aus der Regionalliga in die 2. Bundesliga führte, entließ der SSV Ulm 1846 kürzlich Aufstiegstrainer Thomas Wörle, der ja auch eine Vergangenheit beim TSV 1860 hat. Sein Nachfolger ist Robert Lechleiter, einst Profi in Unterhaching, Rostock und Aalen, und zuletzt für die U19 der Spatzen verantwortlich.

Bemerkenswerte Abschiedsworte des Kapitäns

Ein bemerkenswertes Statement nach der Entlassung Wörles gab Kapitän Jo Reichert in den sozialen Medien ab.

“Du hast uns in knapp 4 Jahren von der Regionalliga in die 2. Bundesliga geführt. Du hast es geschafft. den Verein, die Stadt und eine ganze Region wieder für unseren SSV Ulm zu begeistern.

Es wird niemals passende Worte geben, die deiner Leistung, Leidenschaft, Identifikation für unseren SSV gerecht werden würden. Es war mir eine große Ehre, dein Kapitän zu sein. Ich bin dankbar für unseren gemeinsamen Weg mit allen unglaublichen Erfolgen, die wir zusammen feiern durften. Unser erstes Heimspiel war vor 1.500 Zuschauern in der Regionalliga und unser Letztes vor 17.400 Zuschauern gegen den 1.FC Köln in der 2. Bundesliga im ausverkauften Donaustadion. Dieser Weg ist verrückt, aber mit dir wurden unsere Träume wahr und das Unmögliche möglich.

Ohne dich wäre der SSV und ich niemals da, wo wir jetzt sind. Dafür werden wir dir für ewig dankbar sein. (…) Es macht mich traurig und tut mir von Herzen leid, dass unser außergewöhnlicher Weg jetzt so endet. (…)”

Testspiel der Löwen beim SSV Ulm 1846

Nach rund 1 1/2 Jahren kehren die Löwen also ins Donaustadion zurück, diesmal jedoch vor ungleich kleinerer Kulisse und “nur” zu einem Testspiel. Während es für Neu-Trainer Lechleiter bei den Spatzen in erster Linie darum gehen dürfte, sein neues Team unter Wettkampfbedingungen näher kennenzulernen, möchte der TSV 1860 den Schwung aus der Englischen Woche über die Länderspielpause retten.

Zudem dürfte Patrick Glöckner testen, wie man die Ausfälle der für die Partie in Osnabrück gesperrten Maximilian Wolfram und Patrick Hobsch auffangen könnte. Womöglich kommt auch der ein oder andere Akteur aus der U21 oder U19 zum Einsatz, um sich im Profikader zu präsentieren.

Anpfiff in Ulm ist um 15 Uhr, sechzger.de tickert live aus dem Donaustadion!

Sechzig um Sieben: Zwei Spiele Sperre für Wolfram

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Sechzig um Sieben: Terminierungen bis zur Wiesn
Sechzig um Sieben: Wer wird die Nummer eins im Tor?

Am Donnerstagmorgen fassen wir hier bei Sechzig um Sieben die wichtigsten Nachrichten rund um den TSV 1860 zusammen. Besonders im Fokus steht heute die Sperre von Maximilian Wolfram nach der roten Karte gegen Haching. Außerdem hat Tunay Deniz mit einem Podcast-Auftritt geglänzt.

Zwei Spiele Sperre für Maximilian Wolfram

Nach seinem Platzverweis gegen die SpVgg Unterhaching verhängte der DFB eine Sperre von zwei Ligaspielen gegen Maximilian Wolfram. Der TSV 1860 hatte gegen das Urteil Einspruch eingelegt, der DFB hat diesem jedoch nicht stattgegeben. Somit fehlt der Top-Torjäger der Löwen bei den Spielen in Osnabrück und zuhause gegen Cottbus. Besonders bitter ist die Sperre, wenn man bedenkt, dass Ex-Schiedsrichter Babak Rafati den Platzverweis als Fehlentscheidung einstufte.

Heute Testspiel in Ulm

Um 15 Uhr wird heute im Donaustadion das Testspiel zwischen dem SSV Ulm 1846 und dem TSV 1860 angepfiffen. sechzger.de ist vor Ort und berichtet im Liveticker von der Partie.

Lukas Reich bei DFB-Auswahl dabei

Für die kommende EM-Qualifikation wird das Nachwuchstalent der Löwen, Lukas Reich, Teil der U19 sein. Er wurde von Trainer Hanno Balitsch für die Spiele der DFB-Auswahl gegen Slowenien, Finnland und Irland nachnominiert. Mit seinen Leistungen beim Heimspiel gegen Unterhaching inklusive seinem ersten Profi-Tor hatte er bereits überzeugen können. Mehr zu den Spielen der U19 im Artikel; die erste Partie gewann Deutschland gegen Slowenien mit 2:0.

Auch Emre Erdogan bei der Nationalmannschaft

Lukas Reich ist nicht der einzige Spieler, der aus dem NLZ des TSV 1860 hervorgeht und in einer Nationalelf landet. Der 18-jährige Emre Erdogan läuft beim Vierländerturnier für die U18-Mannschaft der Türkei auf. Erion Avdija hütet derweilen für die U21 des Kosovo das Tor.

Podcast-Gast Tunay Deniz

Im Magenta-Podcast 4zu3 erzählte der Sechzig-Spieler von seiner Leidenschaft fürs Kochen und Backen, aber auch über seinen Job beim TSV 1860. Besonders seine Tore sind den Fans in Erinnerung geblieben, dabei war der Treffer in Hannover laut ihm besonders wichtig: “Das Tor war ein Knackpunkt für die Mannschaft, weil wir nach einem Rückstand zurückgekommen sind.”

Sonstiges aus der Liga

  • Rot-Weiß Essen muss nach einer gefährlichen Pyro-Aktion der eigenen Anhänger bei einem Auswärtsspiel in Saarbrücken nun 63 800 Euro an Strafen zahlen. Das beschloss der DFB-Sportgericht diese Woche. Im Dezember hatten die Essener eine Leuchtrakete in den Block der Gastgeber geworfen, außerdem war eine Werbetafel hinter dem Tor bei dem Wurf einer weiteren Rakete in Brand gesteckt worden.
  • Für die Fans des Hansa Rostock werden nun neue Regeln zum Kauf der Auswärtstickets eingeführt. Nach den vermehrtem Fehlverhalten der Rostocker bei ihren Gastgebern, wie zuletzt beispielsweise in Mannheim, Dresden und Aachen, greift der Verein nun durch. Der Verkauf von Tickets wird fürs erste auf drei Tage beschränkt, nur Vereinsmitglieder können diese erwerben. Damit sollen Geisterspiele oder ein Ausschluss der Gästefans verhindert werden.

Tunay Deniz – der Chef auf dem Rasen und am Herd

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Tsv 1860 Tunay Deniz Chef

Tunay Deniz war zuletzt der entscheidende Mann bei den Münchner Löwen und hatte auch am jüngsten 2:1-Heimsieg gegen die SpVgg Unterhaching entscheidenden Anteil. Wenige Tage später war er beim 4zu3-Podcast von MagentaSport zu Gast. Dabei sprach er unter anderem über den sportlichen Wandel bei den Löwen und eine Leidenschaft zum Kochen und Backen.

Tunay Deniz als Chef am Herd

“Ich bekoche gerne mal die Familie. […] Abgesehen vom Backen ist eine leckere Lasagne etwas Gutes, das unsere Kinder gerne essen. Sonst auch gerne mal Fisch oder auch ein Mal ein Rinderfilet”, verriet Deniz. Demnächst wolle er auch mal die Mannschaft mit einem “leckeren Kuchen” in der Kabine überraschen.

Tunay Deniz über seinen Freistoß gegen Hannover

In Hannover hatte Deniz per schlitzohrigem Freistoß zum Ausgleich getroffen. “Wir haben zuletzt gegen direkte Konkurrenten gespielt, vor allem auch gegen die zweiten Mannschaften. Das Tor war ein Knackpunkt für die Mannschaft, weil wir nach einem Rückstand zurückgekommen sind.”, sagte Deniz weiter.

Tunay Deniz über die neue Mentalität der Löwen

“Der Trainer versucht immer mit Statistiken und Grafiken auf uns einzureden und zu zeigen, welche Qualität in der Mannschaft steckt. Jetzt wissen die Spieler und das Umfeld, was wir können. Wir haben jetzt unter dem Trainer drei Spiele gedreht. Das spricht für die Qualität der Mannschaft. Wir lassen uns durch einen Rückstand nicht unterkriegen und glauben an unsere Qualität, dass wir zurückkommen können”, erläuterte Deniz weiter.

Tunay Deniz über das 0:0 in Wiesbaden

“Wir sind auch in den letzten Spielen defensiv viel stabiler geworden und lassen wenigen Chancen zu. Für das Spiel in Wiesbaden muss ich mich echt entschuldigen. Das hat sich auf dem Platz so angefühlt, wie für Euch da draußen”, sagte Deniz rückblickend auf das eher mäßige fußballerische Niveau beim torlosen Remis. Deniz, der sich normalerweise die Spiele im Nachgang noch einmal über 90 Minuten ansieht, verriet: “Das Wiesbaden-Spiel habe ich mir nicht ganz angesehen, da habe ich dann schon mehr geskippt.”.

Tunay Deniz über die Reisestrapazen

Flugzeug oder Bus – diese Frage stellt sich oft in der dritten Liga. “Ich mag es gerne zu Fliegen, weil man nicht so lange wie im Bus auf dem gleichen Platz sitzt, mal dort einen Kaffee holt oder einen kleinen Spaziergang machen kann. Das macht viel aus. Wir hatten das Thema mit dem Auswärtsspiel in Hannover. Hier konnten wir wegen einem Streik in München nicht hinfliegen und sind dann neun Stunden mit dem Bus hingefahren. Das spürt man dann in den Knochen”, berichtete der Mittelfeld-Akteur von Münchens großer Liebe.

Tunay Deniz über den TSV 1860

“Wir wissen, dass wir gute Fußballer in unseren Reihen haben. Das hat der Trainer auch erkannt. Wir versuchen die Stärken von jedem einzelnen Spieler auf den Platz zu kriegen. Ich glaube mit dieser Richtung fahren wir ganz gut”, sagte Deniz weiter. “Ich bin ja nicht mehr der Jüngste. Zu meiner Jugendzeit waren die Löwen ganz oben. Meine Familie ist stolz auf mich und ich natürlich auch. Dieses Trikot tragen zu dürfen ist etwas ganz Besonderes”, fügte Deniz an.

Tunay Deniz über die Konstanz

“Was fehlt ist wahrscheinlich die Konstanz. Das zieht sich über die ganze Saison hinweg. Da gewinnt man zwei oder drei Spiele und verliert dann wieder zwei oder drei. Diese Konstanz muss über die ganze Saison vorhanden sein, wenn man oben mitspielen will”, analysierte Deniz. Ein Traum von Deniz wäre es als gebürtiger Berliner mit den Löwen gegen die Hertha zu spielen. Am liebsten natürlich in der zweiten Liga.

Titelbild: CR-Fotos

19.03.2006: Gebhardt schießt 1860 zum Sieg in Paderborn

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Paderborn 1860

“Pa-, Pa-, Paderborn, dort hab ich mein Herz verlor’n…” sangen einst die Abstürzenden Brieftauben über die Stadt in NRW, der auch der Spitzname “Paderboring” anhaftet. Wie dem auch sei: Der TSV 1860 ließ sich in der Saison 2005/06 durch all das nicht beirren und besiegte den SC Paderborn im Hermann-Löns-Stadion mit 1:0.

Erster Sieg für Walter Schachner

In der zweiten Zweitligasaison nach dem Bundesligaabstieg reisten die Löwen als Tabellen-13. zum überraschend starken Aufsteiger, der auf Rang 7 stand. Gerade einmal vier Punkte trennten Münchens große Liebe von den Abstiegsrängen, Punkte mussten also dringend her. Und tatsächlich: In Paderborn gelang dem TSV 1860 der erste Sieg unter Trainer Walter Schachner.

Eine Woche zuvor hatte Sechzig in der Arena mit 0:1 gegen den VfL Bochum verloren. Dennoch wechselte der Österreicher nur einmal: Für den gesperrten Quido Lanzaat rückte Rodrigo Costa in die Startelf.

Gebhardt schießt 1860 zum Dreier in Paderborn

Der TSV 1860 startete schwungvoll und engagiert und kam erarbeitete sich vor allem über den linken Flügel immer wieder gute Möglichkeiten. Es war quasi nur eine Frage der Zeit, bis es klingelt und in der 12. Minute war es dann so weit. Eine flache Hereingabe von Daniel Baier kam direkt auf den Fuß des Paderborners Schulp, der das Leder jedoch unbedrängt auf Marco Gebhardt verlängerte. Auf Höhe des Elfmeterpunktes behielt der Routinier, der heutzutage Turbine Potsdam trainiert, die Ruhe und schob sicher zur Löwenführung ein.

Kurze Zeit später hatte Baier sogar den zweiten Treffer für den TSV 1860 auf dem Kopf, doch der Pfosten rettete für Paderborn. So ging es mit einem knappen Vorsprung in die Kabine, obwohl die Gastgeber nach einer halben Stunde besser in die Partie gefunden hatten.

Dem Abstieg gerade so entronnen…

Nach der Pause agierte Paderborn zwar aggressiver, so wirklich gefordert wurde die Defensive des TSV 1860 jedoch selten. In der 88. Minute lag der Ball aber doch im von Timo Ochs gehüteten Löwen-Tor. Gott sei Dank hatte der Schiedsrichter jedoch das vorangegangene Foulspiel der Gastgeber erkannt.

So feierte Sechzig den ersten Sieg nach elf Spielen ohne Dreier. Am Saisonende reichte es dennoch nur zu Platz 13 – gerade mal einen Zähler vor dem ersten Absteiger Dynamo Dresden…

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Walter Schachner setzte am 19.03.2006 in Paderborn auf folgende Elf des TSV 1860.

Ochs – Lamotte, Costa, Hoffmann, Schäfer – Baier, Meyer, Lehmann, Gebhardt (76. Tyce, 90. Johnson) – Agostino (84. Adler), Shao

Tor:
0:1 Gebhardt (12.)

Lukas Reich bei EM-Qualifikation der DFB U19

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Porträt Lukas Reich TSV 1860 München U19 DFB

Am Samstag erzielte Lukas Reich gegen die SpVgg Unterhaching sein erstes Profitor. Gestern folgte der nächste Grund zur Freude: Reich wurde von Trainer Hanno Balitsch für die bevorstehende EM-Qualifikation der U19 des DFB nachnominiert.

Lukas Reich bei EM-Qualifikation der DFB U19

Bereits im Februar war Lukas Reich zusammen mit Finn Fuchs zum Sichtungslehrgang eingeladen worden, in dessen Rahmen ein Testspiel gegen Regionalligist FSV Frankfurt absolviert wurde. Beim 3:1-Sieg der U19-Nationalmannschaft kamen beide Löwen über 90 Minuten zum Einsatz.

Im Rahmen der EM-Qualifikation bestreitet die DFB-Elf im März drei Partien:

Deutschland – Slowenien
19.3.2025, 15 Uhr
Drömlingstadion, Am Drömlingstadion, 38448 Wolfsburg-Vorsfelde

Deutschland – Finnland
22.3.2025, 15 Uhr
GWG-Stadion im Sportpark Flutmulde, Winkeler Straße 2, 38518 Gifhorn

Irland – Deutschland
25.3.2025, 15 Uhr
Drömlingstadion, Am Drömlingstadion, 38448 Wolfsburg-Vorsfelde

Nationalmannschaft statt Testspiel

Durch die Nachnominierung für den DFB verpasst Lukas Reich das morgige Testspiel des TSV 1860 München beim SSV Ulm 1846. sechzger.de berichtet live aus dem Donaustadion.