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Sechzig um Sieben: Hardy Grüne zu Gast beim sechzger.de-Talk

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Bei Sechzig um Sieben schauen wir auf die wichtigsten Nachrichten rund um den TSV 1860 an diesem Donnerstagmorgen. Heute im Fokus: Groundhopping, Panini-Alben, der Spielplan der U19 und einen besonderer Gast beim sechzger.de-Talk.

Groundhopping in Tunesien

sechzger.de-Leser Stefan war in der spielfreien Zeit in Tunesien, um sich vom dortigen Fußball überzeugen zu lassen. Auch wenn er das geplante Derby verpasste, konnte er beim Club African ein weiteres Stadion abhaken und dazu noch einem besonderen Pyro-Einsatz bestaunen… Mehr dazu im Artikel.

Hardy Grüne im sechzger.de-Talk

Heute wird noch eine ganz besondere Folge des sechzger.de-Talks veröffentlicht. Die Redakteure Christian, Peter und Stefan konnten sich mit dem Autor und Fußballhistoriker Hardy Grüne austauschen. Mit ihm sprach die Redaktion über seine Buchprojekte, das ZEITSPIEL-Magazin und die Geschichte des Wappens vom TSV 1860.

Panini-Album tauscht auch weiterhin

Am heutigen Donnerstagabend können sich diejenigen, die ihr Stickeralbum immer noch nicht fertig eingeklebt haben, im Bamboleo treffen. Ab 18 Uhr wird fleißig an der Tegernseer Landstraße getauscht. Der e.V. wird dort auch noch Alben, Stickerpacks und die Sondersticker verkaufen.

Spielplan der U19 steht

Der Nachwuchs von Sechzig kann bald schon wieder loslegen: Am 2. Februar geht es in der zweiten Hälfte der DFB-Nachwuchsliga weiter und die Terminierung der Spiele steht nun fest. Am Sonntag, den 2. Februar um 11 Uhr, geht es am Trainingsgelände los. Dort treffen die Löwen im Duell auf Hertha BSC Berlin. Danach geht es – geplantermaßen jeweils am Sonntag – auswärts zu Borussia Mönchengladbach und zum VfB Stuttgart.

Und sonst so?

  • Linus Straßer landet beim Alpiner Skiweltcup im Slalom auf Rang 6. Der Bulgare Albert Popov gewann schließlich mit einer Zeit von 1:45:22.
  • Das Online-Portal Faszination Fankurve sucht nach einem Nachfolger. Wie am Mittwoch bekannt wurde, werden die Betreiber*innen der Seite ab Februar ihre Tätigkeit einstellen.

Groundhopping Tunesien – Vereinigt euch, widersteht und gewinnt!

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Titelbild Groundhopping Tunesien

Unser Leser Stefan war mal wieder auf Reisen und machte diesmal einen Abstecher nach Nordafrika. Seine Leidenschaft Groundhopping führte ihn dabei auch in zwei Stadien in Tunesien, aber auch Kultur und urbanes Leben kamen dabei nicht zu kurz. Viel Spaß beim Lesen!

Geplantes Derby kurzfristig verlegt

Auf der Suche nach einem hochklassigen Stadionbesuch über die Winterferien stach ziemlich bald das Derby in Tunis zwischen den Rivalen Esperance de Tunis und Club Africain ins Auge, das schon früh für den 28.12. Dezember terminiert worden war.

Für den Trip nach Tunis begeisterte sich eine Gruppe von vier Freunden von Sechzgern und Hannoveranern, die nach erfolgreichem Abschluss der Familien- und Fressfeierlichkeiten am 27.12 den Flieger in die Hauptstadt des “ältesten Staats Afrikas” besteigen sollte.

Für den Aufenthalt in Tunis waren drei Nächte eingeplant, die letztendlich auch notwendig wurden, da das emotionale Derby dann doch um eine Woche nach vorne verschoben wurde. This is Africa …

Groundhopping Tunesien

Auf das von uns anvisierte Wochenende wurden dennoch kurzfristig noch zwei Spiele angesetzt, die beide am selben Tag im Großraum Tunis stattfinden sollten und laut Google Maps auch “locker” mit dem Taxi machbar sein sollten.

JS Omrane – AS Gabès 2:2
Ligue 1, 13.
Spieltag, 28.12.2024 (14:00), Stade Chedly-Zouiten

5 Euro Eintritt wurden uns für diesen Kick vor weniger als 200 Zuschauern abgenommen, bei dem wir Touristen zu allem Überfluss auch noch in einen separaten Block gesteckt wurden, in dem sich bereits etwa 30 andere zentraleuropäische Hopper-Gestalten einfanden. Offensichtlich hatten mehr Leute den reizenden Gedanken eines feurigen Derbies und wurden nun mit Magerkost bedacht. Denn das Spiel und die Stimmung der Tabellennachbarn von den Plätzen 10 und 11 war mehr als lau und die gastronomischen Angebote unterirdisch. Aber das Highlight des Tages sollte ja noch anstehen und so machten wir uns relativ zeitnah auf die Suche nach einem Taxi, das uns in Schneckentempo zum Olympiastadion bringen sollte. Mangels ÖPNV waren viele Fans mit dem Auto auf dem Weg in den Südteil der Stadt, was zu einem enormen Verkehrschaos führte und uns etwas in Schwierigkeiten brachte.

Club Africain – Bizertin 1:0
Ligue 1, 13. Spieltag, 28.12.2024 (16:30 Uhr), Stade Olympique Radès

Die Tickets für das Spiel hatten wir bereits vorab online beim Club Africain bestellen können. 18 Euro sind 60 Dinar für eine Haupttribünenkarte – diese Umrechnung war ein Wink mit dem Zaunpfahl und wir entschieden uns natürlich für die teuerste Kategorie. Die Tickets konnten wir am Vorabend am Vereinsheim des Clubs abholen und bekamen dabei noch eine kleine, freundliche Führung durch die Räumlichkeiten. Bereits seit 1920 existiert der größte Verein des Landes, der damals nur mit Argwohn der französischen Besatzer zugelassen wurde, da er als Hort der Antikolonialisten angesehen wurde. Bereits einmal, 1917, war der Verein deswegen verboten worden. Mittlerweile stehen 13 Meisterschaften, 13 Pokalsiege und ein Sieg der afrikanischen Champions League im Jahr 1991 zu Buche. Mit den 1995 gegründeten “African Winners” verfügt der rot-weiße Verein über die älteste Ultragruppe Afrikas. Der größte Konkurrent ist Lokalrivale Espérance de Tunis (“Hoffnung”) in rot-gelb, welcher bereits 1919 gegründet wurde und dessen erster Präsident ein Franzose war. Als einer der erfolgreichsten afrikanischen Clubs darf ES auch diesen Sommer an der umstrittenen Club-WM in den USA teilnehmen und trifft dort auf Flamengo Rio de Janeiro, Club Leon aus Mexiko und den FC Chelsea.

“Vereinigt euch, widersteht und gewinnt”

Langer Rede, wenig Sinn: Mit unseren frühzeitig erworbenen Haupttribünenkarten wurden wir mühsam (und begleitet von einigen Ausweiskontrollen) auf die teuersten Plätze des Stadions geführt, wo unsere nummerierten Sitze natürlich weder auffindbar noch nutzbar waren. Ausnahmslos alle Stadionbesucher – was mit Ausnahme von etwa 10 Gästeanhänger ausschließlich CA-Fans waren – feuerten ihr Team im Stehen an. Auch die Haupttribüne, auf der wir relativ weit vorne Platz fanden, machte hierbei keine Ausnahme, und so fanden wir uns sehr schnell in einer hüpfenden, schreienden und klatschenden Meute wieder, bei der wir uns aufgrund einer uns nicht bekannten, aber deutlich zu spürenden Anspannung im Stadion eher beklemmt vorkamen. Keiner von uns vieren ist der arabischen Sprache mächtig und ich mag ehrlich zugeben, dass ich bei dem Klang der Sprache nicht erkenne, ob die Gemüter erhitzt sind oder die Stimmung kurz vor der positiven Ekstase steht.

Erstaunlicherweise machte die Ultra-Kurve im Gegensatz zu Haupt- und Gegengerade eher weniger Rabatz und zeigte lediglich ein Transparent, das mein Google-Foto-Übersetzer sinngemäß mit “Freiheit und Gerechtigkeit für Ultras” übersetzte. Zu unserer vollkommenen Verwunderung leerte sich bei der Führung von 1:0 zur Halbzeit dann auch diese Ultra-Kurve komplett und wurde lediglich mit einem überdimensionalen Banner mit der (wiederum frei übersetzten) Aufschrift “Vereinigt euch, widersteht und gewinnt” gefüllt. Die Kurvenbesucher verteilten sich dann im Rest des Stadions, wodurch Haupt- und Gegengerade noch voller wurden, sich die Zahl der Flaschenwürfe in allen Stadionbereichen drastisch erhöhte und auch Bengalfeuer an Orten abgefackelt wurden, die wir vorher nicht in Erwägung gezogen hatten. Höhepunkt hierbei war ein junger Vater in der ersten Reihe der Haupttribüne, der seinen geschätzt fünf Jahre alten Sohn auf die Schultern nahm und ihm ein brennendes Bengal in die Hand drückte. Episch!

Heimsieg für den Club Africain

Unser Stehnachbar auf den Sitzplätzen, bei dem sich herausstellte, dass er aufgrund einiger Jahre in Düsseldorf Deutsch sprach feierte, dass wir vor Ort im Stadion waren, erklärte uns die Situation: Einerseits wurde das kurzfristig vorgezogene Derby eine Woche vorher mit 0:3 verloren, was zu etwas Unmut geführt hat. Andererseits jährte sich genau heute der Todesfall eines Ultra-Capos, der durch eine Polizeikugel das Leben verloren hatte und dessen Todesumstände nie gerichtlich verfolgt wurden. Für die Richtigkeit dieser Interpretation konnte ich aber keine belastbaren Quellen finden und möchte meine Hand dafür auch nicht ins Feuer legen.

Der Tabellendritte Club Africain gewann letztendlich gegen den Drittletzten Bizertin mit 1:0, was die Fans im Stadion wieder einigermaßen versöhnte. Nach Abpfiff und Abmarsch in die Dunkelheit hielten wir uns aufgrund der Masse an euphorisierten Jugendlichen bedeckt und suchten uns eine nahegelegene Tankstelle, von wo aus uns ein Taxi zurück zu unserem Hotel ins französische Viertel bringen sollte. In der Hotelbar gabs dann noch ein paar Bier zur Feier dieses erfolgreichen Fußballtages.

Beeindruckende Stadt, aber Verkehrschaos

Drei Nächte blieben wir in Tunis und haben dabei nicht nur Fußball geschaut. Als Altstadt ragt die Medina von Tunis heraus. Als eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Städte der islamischen Welt ist sie mit ihren unzähligen verwinkelten Gassen, den unzähligen Händlern, Farben und Gerüchen ein absoluter exotischer Traum. Eine Führung durch dieses Wirrwarr, das auch Blicke hinter die Fassaden ermöglicht, ist absolut zu empfehlen. Direkt an die Medina grenzt das französische Viertel. Die Neustadt aus der Zeit der französischen Besatzung, die bis 1956 bestand, ist geprägt durch breite Boulevards und französische Architektur. Als Zentrum dieses Stadtteils gilt weit sichtbar der Uhrenturm, der sich in direkter Achse zum Eingang der Medina befindet. Nur etwa eine halbe Autostunde entfernt von Tunis findet man zudem die Ruinen der ersten Stadtgründung durch die Phönizier. Deren Hauptstadt Karthargo wurde durch den römischen Kaiser Cato dem Älteren bekanntermaßen zerstört – was heute noch jeder weiß, der mal Latein in der Schule hatte.

Als Transportmittel empfiehlt sich die Nutzung von Taxen, ferner auch von Uber-ähnlichen Angeboten, allen voran Bolt. Der Straßenverkehr ist eine absolute Katastrophe und kann fast mit den Verhältnissen von Neu-Delhi verglichen werden, meines Erachtens weit anstrengender als Bangkok oder Istanbul. Augen auf bei der Wahl der richtigen Bolt-Fahrer: Ein Stern mehr in den Bewertungen kann dein Leben retten, Auffahren mit Lichthupe bei fünf Metern Abstand und 140 Stundenkilometern sind hier eher Kavaliersdelikte.

Auf zum nächsten Abenteuer!

Preislich befindet sich Tunis weit unter deutschem Standard. Ein Mittag- oder Abendessen kann man für etwa 5 Euro genießen. Das Bier in der Hotellobby kostet knapp 3 Euro. Eine Taxifahrt für eine Halbe Stunde schlägt ebenfalls mit 5 Euro zu Buche. Die Nacht im Doppelbett im einst luxuriösen Hotel Majestic (in dem neben Richard Nixon und Francois Mitterand auch bereits der indonesische Diktator Suharto sowie die Wehrmacht während dem Afrikafeldzug nächtigten) kostet 40 Euro.

Nach drei Tagen vollgepackt mit Fußball, Hotellobbybier, Kultur und Sightseeing sowie wilden Taxifahrten ging es für uns “international agierende Fußballfans” nach dem Kapitel “Groundhopping Tunesien” weiter zum nächsten Abenteuer. Aber wo das ist und was wir da erlebt haben, erfahrt Ihr in der nächsten Geschichte.

Groundhopping auf sechzger.de

In den letzten Monaten erschienen bereits einige Groundhopping-Artikel auf sechzger.de. Hier eine kurze Übersicht:

Groundhopping Rumänien
Groundhopping Mazedonien bzw. Nordmazedonien
Groundhopping Armenien
Groundhopping Thailand
Groundhopping Ukraine
Groundhopping Kuba
Groundhopping Montenegro
Groundhopping Indien
Groundhopping Kirgisistan
Groundhopping Saudi-Arabien
Groundhopping Antarktis (Südgeorgien)
Groundhopping Kolumbien
Groundhopping Indonesien
Groundhopping Laos
Groundhopping Georgien
Groundhopping Sansibar
Groundhopping Moldawien/Transnistrien
Groundhopping Nordkorea
Groundhopping Bulgarien
Groundhopping Senegal
Groundhopping Gambia
Groundhopping Guinea-Bissau
Groundhopping Frankreich
Groundhopping Kosovo & Nordmazedonien
Groundhopping Bosnien
Groundhopping Taiwan

Morgen Abend: Panini-Tauschbörse im Bamboleo

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Gleichwohl sehr viele Löwenfans ihr Panini-Album, das zum 125. Geburtstag der Fußballabteilung im jüngst zu Ende gegangenen Jahr 2024 aufgelegt wurde, bereits voll haben, gibt es natürlich noch Sammelwütige, die noch auf der Jagd nach den Stickern sind. Für diese gibt es nun die nächste Panini-Tauschbörse.

Morgen nächste Panini-Tauschbörse im Bamboleo

Diese findet – wie gewohnt – im Bamboleo statt. Und zwar am morgigen Donnerstag, den 9. Januar ab 18.00 Uhr.

Zum fünften Mal

Bereits zum fünften Mal veranstaltet der Löwenfanclub Blutgruppe 1860 die beliebte Panini-Tauschbörse, zu der natürlich auch Löwenfans willkommen sind, die ihr Album bereits komplett haben.

Auch Einsteiger haben noch eine Chance

Und da es im Leben ja nie zu spät ist, etwas neu zu beginnen – und vielleicht gerade zu Beginn eines neuen Jahres ein Anreiz dazu besteht – gibt es auch morgen Abend im Bamboleo noch ein Starterpaket, bestehend aus Album, Stickerbox und den Sonderstickern für 18,60 EURO zu erwerben.

Schaut vorbei!

Spielplan ist da: Die Termine der U19 in der DFB-Nachwuchsliga

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TSV 1860 U19 2024 25

Am 7. Dezember des kürzlich zu Ende gegangenen Jahres qualifizierte sich die U19 der Löwen durch ein 4:0 über den Nachwuchs des FC Ingolstadt für die sogenannte Liga A in der Hauptrunde der seit dieser Saison neuen DFB-Nachwuchsliga. Die Junglöwen erreichten damit für den weiteren Saisonverlauf die höchste mögliche Spielklasse. Noch vor dem Weihnachtsfest stand dann bereits fest, mit welchen fünf Gegnern es das Team von Jonas Schittenhelm ab Februar zu tun bekommt. In der Gruppe B wurden der A-Jugend des TSV 1860 Borussia Mönchengladbach, der VfB Stuttgart, Hertha BSC Berlin, Fortuna Düsseldorf und der VfL Wolfsburg zugelost. Nun hat der Deutsche Fußballbund auch die genauen Spieltermine für die zehn anstehenden Spiele veröffentlicht. Mögliche Änderungen bei den Ansetzungen erfahrt Ihr natürlich zeitnah hier bei uns.

Auftakt gegen Hertha BSC

Los geht’s für die Junglöwen am Sonntag, den 2. Februar um 11 Uhr am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 mit dem Duell mit Hertha BSC Berlin. Der Deutsche A-Jugendmeister von 2018 erreichte in seiner regionalen Vorrundengruppe den 2. Platz hinter dem Überaschungsteam des Chemnitzer FC. Die Profis des TSV 1860 treten tags zuvor in der 3. Liga bei Viktoria Köln an. Auch für die Auswärtsfahrer an den Rhein besteht also durchaus die Möglichkeit, der ersten Partie der U19 – nach der Rückkehr nach München – beizuwohnen.

1. März: U19 in Wolfburg – Profis in Hannover

Es folgen zwei Auswärtsspiele – jeweils Sonntags um 11 Uhr – in Mönchengladbach und Stuttgart, ehe am 23. Februar – zur erneut identischen Anstoßzeit – Fortuna Düsseldorf nach Giesing kommt. Danach geht die U19 wieder zweimal auf Reisen. Zunächst tritt man am Samstag, den 1. März um 11 Uhr in Wolfsburg an. Drei Stunden später müssen Argirios Giannikis’ Akteure – räumlich sehr nah – bei der Zweitvertretung von Hannover 96 in der 3. Liga ran. Ob sich diese beiden Partien für die Auswärtsfahrer irgendwie verbinden lassen? Am Sonntag, den 9. März geht es dann vormittags um 11 Uhr in die Bundeshauptstadt zum Rückspiel gegen die Hertha.

Zum Abschluss daheim

Am mittleren März-Wochenende ist die DFB-Nachwuchsliga spielfrei, die beiden weiteren Partien in diesem Monat bescheren den Junglöwen dann zwei Heimspiele: Ebenfalls jeweils um 11 Uhr empfängt man am 23. März Mönchengladbach (die Profis sind an diesem Wochenende übrigens spielfrei) und am 30. den VfB. Das letzte Auswärtsspiel führt Sechzigs älteste Jugendmannschaft am Sonntag, den 6. April nach Düsseldorf (11 Uhr). Und der letzte Spieltag dieser Doppelrunde findet dann am Samstag, den 12. April zu Hause – erstmals nicht um 11 Uhr, sondern um 13 Uhr – gegen die U19 des VfL Wolfsburg statt. Die Profis reisen an diesem Wochenende nach Mannheim, allerdings ist der genaue Termin natürlich noch nicht bekannt.

Wie geht’s dann weiter?

Die vier Bestplatzierten ihrer jeweiligen Gruppe qualifizieren sich für das Achtelfinale um die Deutsche Meisterschaft, das dann mit nur jeweils einer Partie im k.o.-System ausgetragen wird. Können die Junglöwen für die Überaschung sorgen und zwei der fünf starken Konkurrenten hinter sich lassen?

 

Die Termine der U19 in der DFB-Nachwuchsliga Liga A, Gruppe B im Überblick

So. 02.02.25  11.00 Uhr  U19 – Hertha BSC Berlin
So. 09.02.25  11.00 Uhr  Bor. Mönchengladbach – U19
So. 16.02.25  11.00 Uhr  VfB Stuttgart – U19
So. 23.02.25  11.00 Uhr  U19 – Fortuna Düsseldorf
Sa. 01.03.25  11.00 Uhr  VfL Wolfsburg – U19
So. 09.03.25  11.00 Uhr  Hertha BSC Berlin – U19
So. 23.03.25  11.00 Uhr  U19 – Bor. Mönchengladbach
So. 30.03.25  11.00 Uhr  U19 – VfB Stuttgart
So. 06.04.25  11.00 Uhr  Fortuna Düsseldorf – U19
Sa. 12.04.25  13.00 Uhr  U19 – VfL Wolfsburg

 

Sechzig um Sieben: TSV 1860 verliert erstes Testspiel

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Sechzig um Sieben beim TSV 1860 München

Erstes Testspiel – erste Niederlage für den TSV 1860 München. Gestern unterlagen die Löwen einem Zweitligisten. Außerdem könnten Neuzugänge im Anmarsch sein, darunter ist gerüchteweise ein altbekanntes Gesicht. Außerdem gibt es zum Start in den Tag einen Blick auf die Konkurrenz in der 3.Liga.

TSV 1860 unterliegt Regensburg im Testspiel

Nach dem Trainingsstart in der vergangenen Woche fand für die Löwen gestern das erste Kräftemessen mit einem anderen Gegner statt. Offiziell ohne Zuschauer trafen der TSV 1860 München und der SSV Jahn Regensburg in einem Testspiel aufeinander. Der Zweitligist entschied die Partie schlussendlich knapp für sich. Trainer Argirios Giannikis nutzt das Aufeinandertreffen sicherlich, um die ein oder andere Erkenntnis für den Rückrundenstart in Saarbrücken zu gewinnen.

Zwei Neuzugänge im Anmarsch?

Mit Dominik Martinovic wurde man sich nicht einig, doch nun sollen Informationen des merkur zufolge schon die nächsten ernsthaften Kandidaten an der Grünwalder Straße gehandelt werden. Namentlich handelt es sich dabei um Philipp Maier und Mansour Ouro-Tagba. Der TSV 1860 München soll an beiden Akteuren großes Interesse zeigen. Auch weitere Namen werden gehandelt. Es bleibt die Frage, wann die Löwen ihren ersten Winter-Neuzugang präsentieren.

Senioren des TSV 1860 besuchen Werner Lorant

Einen Herzenswunsch haben die Senioren des TSV 1860 München kurz nach Weihnachten erfüllt. Sie haben Ex-Löwe Werner Lorant in Waging am See besucht und ihm unter anderem ein paar Geschenke überreicht. Nicht fehlen durfte natürlich auch das Schwelgen in alter Erinnerung, als Lorant selbst noch bei den Löwen aktiv war.

Jahresrückblick Andreas Edge

Der mittlerweile zehnte Jahresrückblick ging am gestrigen Dienstag online. Dieses Mal war Andreas Edge an der Reihe, der immer wieder einmal für sechzger.de im Innenraum als Fotograf akkreditiert ist. Auch er hat vor allem Punkte, die ihn negativ auf das Jahr 2024 zurückblicken lassen. Heißt: es kann eigentlich nur besser werden!

Ehemalige Löwen beim Bananenflanker Budenzauber im Einsatz

Zahlreiche Ex-Löwen finden sich am Samstag in Regensburg in der Donau-Arena ein, um für den guten Zweck zu spielen. Nicht nur im offiziellen Löwen-Team sind dabei Spieler mit dabei, die bereits das Trikot des TSV 1860 München trugen. Auch in den anderen Mannschaften sind Akteure vertreten, die bei den Weiß-Blauen unter Vertrag standen. Als Zuschauer kann man bei dem Event übrigens natürlich auch mit dabei sein. Alle Informationen gibt es im zugehörigen Artikel.

News aus der 3.Liga

Debüts von Härtel und Kocak

Sowohl beim SV Sandhausen als auch Erzgebirge Aue waren gestern die neuen Übungsleiter das erste Mal bei einem Spiel im Einsatz. Der SVS musste dabei mit Kenan Kocak an der Seitenlinie eine knappe Niederlage gegen den MSV Duisburg aus der Regionalliga West hinnehmen. Jens Härtel hingegen kam im Test gegen den Zweitligisten Ulm mit Erzgebirge Aue zu einem 2:2 und somit einem Achtungserfolg.

Maier & Ouro-Tagba – zwei Neue für den TSV 1860?

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Ouro-Tagba TSV 1860 Togo

Nachdem der Wechsel von Dominik Martinovic zu den Löwen gescheitert ist und Dennis Dressel wohl beim Grazer AK bleibt, rücken nun zwei andere Spieler in den Fokus. Nach Informationen des Merkur könnte sich der TSV 1860 in Kürze mit Philipp Maier (SSV Ulm 1846) und Mansour Ouro-Tagba verstärken.

Maier & Ouro-Tagba – zwei Neue für den TSV 1860?

Der 30-jährige defensive Mittelfeldspieler Philipp Maier wurde beim TSV 1860 Rosenheim ausgebildet und hegt bekanntermaßen große Sympathien für die Löwen. In der vergangenen Drittliga-Saison kam er 33 Mal zum Einsatz und erzielte dabei starke sechs Tore. Zwölf gelbe Karten zeugen zudem davon, dass er keinem Zweikampf aus dem Weg geht. In der 2. Liga kam Maier in der laufenden Spielzeit auf 15 Einsätze, tendiert aber zu einem Wechsel in die Heimat, zumal sein Kontrakt im Sommer ohnehin ausläuft.

Als weitere Optionen für die Sechser-Position nennt der Merkur in seiner aktuellen E-Paper-Ausgabe Patrick Sontheimer (1. FC Saarbrücken) und auch das Thema Dennis Dressel scheint noch nicht ganz abgeschlossen.

Ein Rückkehrer an der Grünwalder Straße?

Im Offensivbereich könnte Mansour Ouro-Tagba für Belebung sorgen, der vor der Saison zum 1. FC Köln gewechselt war und direkt an den SSV Jahn Regensburg ausgeliehen wurde. Bei den Oberpfälzern konnte sich der togolesische Nationalspieler nicht nachhaltig durchsetzen, eine halbjährige Leihe an die Grünwalder Straße ist denkbar.

1860 verliert Testspiel in Regensburg 2:1

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Heute Nachmittag trat der TSV 1860 München zum ersten Testspiel der Wintervorbereitung beim SSV Jahn Regensburg an. Die Löwen zeigten einige gute Ansätze, mussten sich aber am Ende mit 2:1 geschlagen geben.

1860 erwischt guten Start

Nachdem die ersten zehn Spielminuten ohne größere Höhepunkte verliefen, setzten die Münchner Löwen die ersten offesiven Akzente im Testspiel auf dem Trainingsgelände des SSV Jahn. In der 10. Minute kombinierten sich Bähr und Guttau über den linken Flügel in eine gute Ausgangsposition. Leider ging der finale Pass von Bähr dann auf Grund eines Missverständnisses ins Leere. Drei Zeigerumdrehungen später versuchte sich Jacobsen mit einen Fernschuss, den ein Regensburger Verteidiger zur Ecke ablenken konnte. Jacobsen führte die Ecke aus, brachte sie punktgenau auf den Kopf von Max Reinthaler, der allerdings den Kopfball nicht präzise genug setzen konnte. So strich er Ball mit einigem Sicherheitsabstand über das Tor der Gastgeber.

Zwei Tore vor der Pause

Der Jahn zeigte sich erstmals in der 23. Minute gefährlich, als Hiller bei einem weiten Ball auf Hottmann eingreifen musste. Fünf Minuten später war 1860 wieder am Drücker, aber Schubert konnte eine Hereingabe von Schröter nicht zum Führungstreffer für die Giesinger verwerten. Der fiel dann leider auf der anderen Seite. Zunächst konnte Hiller einen Distanzschuss von Bauer noch an die Latte lenken, der Abpraller fiel allerdings Hottmann vor die Füße, der in der 35. Minute nur noch zum 1:0 für Regensburg abstauben brauchte. Aber der TSV 1860 ließ sich von unglücklichen Gegentor nicht aus der Bahn werfen und konnte vor der Pause noch ausgleichen. Genaugenommen gleich der Jahn selbst aus, denn Ex-Löwe Geipl drückte bei einem Abwehrversuch nach einer Schröter-Hereingabe den Ball ins eigene Netz. Guttau war jedoch hinter Geipl gut positioniert und hätte den Ball vermutlich ebenfalls zum Ausgleich verwerten können (39. Minute).

Regensburg mit höherer Effektivität vor dem Tor

Zur Pause wechselten die Gastgeber komplett durch, während Argirios Giannikis nur drei Mal wechselte. Für Hiller kam Vollath ins Tor, Philipp ersetzte Guttau und Hobsch stand für Schubert im Sturmzentrum. Das Spiel verflachte wegen der Wechsel deutlich. Die Löwen pressten hoch und verhinderten einen geordneten Spielaufbau der Regensburger weitgehend, kamen aber selbst auch nicht zu nennenswerten Torchancen. Giannikis wechselte in der 69. Minute gleich fünffach: Kozuki, Dulic, Kloss, Deniz und Ott kamen für Wolfram, Reinthaler, Frey, Jacobsen und Schrötr ins Spiel. Deniz führte sich mit einem Fernschuss, den Pollersbeck im Regensburger Tor noch aus der Ecke fischen konnte, gleich gut ein. In der 73. Minute setzte Kozuki ein Schuss auf das Regensburger, den Pollersbeck nur abklatschen konnte. Leider konnte Ott den Abpraller nicht zur Führung für 1860 verwerten. Wie in der ersten Hälfte platze dann der Regenburger Treffer in die Drangphase der Löwen. Nach einer Ecke in der 74. Minute kam Bryan Hein an der Strafraumlinie zu einem Schuss, der im kurzen Eck des Löwentores einschlug. Vollath war machtlos, da ihm die Sicht versperrt war. So führte der Jahn erneut gegen den Spielverlauf mit 2:1.

1860 verliert Testspiel in Regensburg unglücklich

Da die Löwen zu keiner Ausgangschance mehr kamen, ging der Sieg im Testspiel an Jahn Regensburg. In einem teilweise zerfahrenen Spiel zeigte 1860 in einigen Phasen durchaus gute Ansätze. Leider verpasste Sechzig die ein odere andere Chance, um in Führung zu gehen und kassierte hinten wieder ein vermeidbares Gegentor. Dinge, die man ja so aus der Hinrunde kennt. Den Löwen bleibt das Testspiel bei Greuther Fürth am kommenden Samstag, um die Schwächen bis zum Rückrundenstart in Saarbrücken auszumerzen.

Jahresrückblick 2024 von unserem Fanfotografen Andreas Edge

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Borussia Dortmund BVB II U23 TSV 1860 Fotogalerie (30)

Seit jeher blicken die Redaktionsmitglieder von sechzger.de zum Jahreswechsel – in meist ganz persönlicher Weise – auf das zu Ende gehende Löwenjahr zurück. Heute ist Andreas Edge als zehntes Mitglied der Redaktion mit seinem Jahresan der Reihe. Er ist in unregelmäßigen Abständen im Innenraum als Fanfotograf für sechzger.de akkreditiert.

Jahresrückblick 2024 von Andreas Edge

Was war dein Highlight des Jahres 2024 rund um den TSV 1860 München?

Sportlich:

Sportlich gab es meiner Meinung nach nicht viele Highlights, die kurze Euphorie, nachdem Agi die Mannschaft übernommen hatte, war auch schnell wieder verflogen. Um sich wirklich auf das Sportliche konzentrieren zu können, gab es wieder einmal zu viele Nebenkriegsschauplätze, getoppt natürlich vom Bündnis Zukunft und diesem absolut oberpeinlichen Hasi-Wahlkampf.

Aus Fansicht:

Wie schon bei anderen auch: natürlich der Kick beim First Vienna FC in Wien. Da lacht die Fanseele. Und dann fragt man sich, wieso es die Verantwortlichen seit 2017 nicht gebacken bekommen haben, auch mal das Rückspiel bei Schämie (Chemie Leipzig, Anm. d. Red.) hinzubringen.

Vereinspolitisch:

Hier gibt es auch ein Auf und Ab wie lange nicht mehr. So geschlossen man den 9-0 Sieg auf der MV bei der Verwaltungsratswahl erzielen konnte, trotz der Schlammschlacht Monate vorher u.a. durch den anscheinend Aufmerksamkeit und Sinnhaftigkeit suchenden Vorstandsvorsitzenden unseres Hauptsponsors, desto schwieriger wurde es dann, als sich Verwaltungsrat und Präsidium jetzt auch noch quer gekommen sind. Das muss definitiv besser laufen, gerade beim Präsidium sehe ich da Verbesserungsbedarf, was Kommunikation angeht – nach außen, aber natürlich auch nach innen.

Sonst noch positiv:

Da fällt mir aktuell leider nichts ein.

Schwierige Suche nach positiven Spielerlebnissen

Welches Spiel ist dir am meisten in Erinnerung geblieben?

Negativ:

Schwer zu sagen, es waren so viele. Die Mannschaft als auch die Fans haben in so vielen Spielen so viel vermissen lassen. Heimspiele begeistern auch weniger als viele Auswärtsspiele, spielerisch wie fantechnisch, aber auch hier gab es Ausreißer, wie z.B. das Spiel bei Dortmund II diese Saison. Aber wirklich erschreckend finde ich, dass wir daheim keine richtige Stimmung mehr hinbekommen. Große Teile der Fans in F1/F2/J, aber teilweise auch in den Stimmungsblöcken G/H sollten sich mal hinterfragen, warum sie in der Kurve stehen. Aber auch die Stehhalle möchte ich nicht ausnehmen. Dass hier auch immer noch teilweise gegen die eigene Kurve mit dem „Seeechzig, Seeechzig, Seeechzig“ angesungen wird, stinkt mir ja schon seit Jahren.

Positiv:

Spielerisch eigentlich keines. Kurios waren lediglich die Tore von der Mittellinie aus in Stuttgart, Bielefeld und Dortmund. Aus Fansicht das erwähnte in Wien. Ansonsten sind mir fantechnisch mehr Auswärtsspiele im Kopf geblieben als Heimspiele. Aber wenn ich so zurückdenke, fällt mir keins ein, wo ich sage, „Boah, da sind wir komplett ausgerastet, was für ein Freudentaumel“.

Welcher Spieler ist dein persönlicher “Spieler des Jahres”?

Eindeutig auch Marco Hiller. Warum man so eine Identifikationsfigur auf die Bank setzt, hatte ich noch nie verstanden. Er ist für die dritte und wahrscheinlich auch noch für die zweite Liga ein wirklich guter Torwart. Nicht perfekt, aber dafür ein Löwe durch und durch, der auch seine Vordermänner mal mitreißen kann. Seine Konkurrenten sind hier und da vielleicht nen Tick besser, woanders dann aber schlechter.

Die Verpflichtung von Vollath hatte ich perspektivisch schon verstanden, mit der Aussicht, dass er dann Trainer bei uns wird. Aber den dann Marco vor die Nase als Nummer 1 ins Tor zu stellen, das habe ich überhaupt nicht kapiert.

Wir sind zwar nicht die Sportschau, aber in Anlehnung daran: Nenne uns dein “Tor des Jahres”!

Da ich in Bielefeld leider nicht dabei war, um dort das 1:0 zu erleben, ist es für mich das von Deniz in Dortmund. Dass der gute Chancen hatte, zumindest auf’s Tor zu gehen, hat man früh gesehen – dass der dann aber noch reingeht, habe ich erst geglaubt, als der Dortmunder Torwart umsonst hochgesprungen ist. Ich konnte das zum Glück super mit der Kamera als Serie einfangen und der Rest war nur noch Jubel.

Von Wahlkampf, Streit und Stadion

Ganz im Gegenteil dazu: Was hat dich besonders enttäuscht / wütend gemacht?

Uff, wo soll ich da anfangen? Von dem bereits erwähnten Wahlkampf über die auch schon erwähnten atmosphärischen Störungen zwischen VR und Präsidium, die inkonsistenten Leistungen der Mannschaft, das unglückliche frühe Aus von Mueller (ausgesprochen “Müller”), die Ticketpreise, die Stadionsituation, die Stadt München und der rote Bürgermeister Reiter… DB24 finde ich persönlich im Gegensatz zu anderen inzwischen einfach zu irrelevant, um mich darüber aufzuregen. No Clicks for Griss! Bei ein paar Themen möchte ich aber noch ins Detail gehen:

Der Wahlk(r)ampf vor der Mitgliederversammlung

Gefühlt schon Monate vorher brachte sich das Bündnis Futur oder so (zum Glück schon wieder vergessen) in Stellung in Persona Martin Gräfers und seiner tapferen Recken, um den armen, hilflosen TSV zu retten. Nur er kann endlich sinnvoll mit Hasi zusammenarbeiten, so die Message. Dazu noch dessen Tour durch die niederbayerische und oberpfälzer Pampa, die ihm wahrscheinlich selber peinlich war. Das war so viel Input, dass man es gar nicht mehr verarbeiten konnte. Ich selber hatte nur noch die Schnauze voll von dem ganzen Müll, der durch die asozialen Medien da verbreitet wurde. Dass Hans Sitzberger dann noch der e.V. Seite in den Rücken fiel, damit hatte auch niemand gerechnet.

Trotz Peinlich-Auftritt der ganzen Kollegen samt T-Shirts, die verschenkt wurden, ging es für Bündnis und Hasi mal wieder in die Hosi. Der Rest ist Geschichte.

Streit zwischen Präsidium und VR

Das hatte wohl auch niemand auf dem Schirm, dass sich die beiden e.V. Gremien mal eine derartige und auch noch öffentlich ausgetragene Konfrontation liefern würden. Der Auslöser ist bekannt – der Darlehensvertrag, welcher am Ende 50+1 bis zum Sankt Nimmerleinstag beim TSV aushöhlen würde. Was sich das Präsidium dabei gedacht hat, weiß niemand. Dass dieses die Abstimmung mit dem VR vorher jedoch nicht intern gesucht hat, ist den drei Herrschaften wirklich anzukreiden. Sowas Unnötiges!

Stadion 

Dass im GWS inzwischen einiges im Argen ist, ist ja bereits hinlänglich bekannt. Dass mit dem Roten Reiter nichts weiter vorangeht, aber auch die angeblich blaue “Rote Verena” (Dietl) sich nicht gerade für unsere Löwen einsetzt, von Lippenbekenntnissen und Politikergelaber abgesehen, überrascht zwar kaum, aber dass unsere Vereinsmeier sich derart von denen vorführen lassen, dann doch. Warum wird sich nicht einfach endlich zum GWS als dauerhafte Spielstätte bekannt. Leicht könnte man somit das Getue der Stadtobersten als das entlarven, was es ist: Spielen auf Zeit, um sich die Kosten für den Umbau zu sparen! Warum aber auch nicht einfach mal die Übernahme des GWS in Erbbaurecht thematisieren?

Dass auch zusätzlich zum langfristigen Umbau die großspurig durch die Stadt angekündigte “kurzfristige” Erhöhung der Kapazität auf 17.000 Zuschauer noch nicht kam, überraschte mich auch nicht, immerhin will der Rote Reiter uns wahrscheinlich eh lieber im Oly sehen. Aber dass noch nicht einmal der Rückbau des Zauns vor der Stehhalle durchgeführt wurde, kotzt einen wirklich an. Die Rolli Plätze an der Stehhalle sind eh schon beschissen genug, aber die dann auch noch durch den Zaun schauen zu lassen, ist wirklich bodenlos. Die Sicherheitsbedenken unserer “Freunde und Helfer” und der Stadtverwaltung sind an Absurdität nicht zu überbieten. Was sich hier die gerne selbstbetitelte “Sporthauptstadt München” leistet, ist wirklich armselig.

Von Hasi und seinen Luftschlössern am Irschenberg möchte ich gleich gar nicht anfangen. Wer darauf reinfällt: Ihr Träumer glaubt’s auch noch an das Christkind!

Preispolitik Dauerkarten

Ein großes Thema gewesen – vor allem die Änderung, die Pfeifer noch zu verantworten hatte, dass Kinder nun ab 4 Jahren bereits Eintritt bezahlen müssen, hat mich (und viele andere) aufgeregt.  Die Menge an Geld, die damit reinkommt, ist wirklich zu vernachlässigen und gleichzeitig werden nun eben Kinder darunter öfter mal nicht mitgenommen werden. Ein Kinderticket ist für Einzelspiele nicht so leicht zu bekommen und die Jahreskarte lohnt sich nicht. So versäumt man es, dass man durch den kostenlosen Stadionbesuch für Kinder unter 6 Jahren diese dann auch schon für den TSV interessiert. Eine sehr kurzsichtige Denkweise.

Die Karten für die West sind ja annähernd gleichteuer geblieben. Aber auch die Preise in der Stehhalle und Haupttribüne werden nicht ins Endlose angehoben werden können. 

Mit dem Jahreswechsel wird es auch wieder Zeit für die guten Vorsätze, die dann hoffentlich auch umgesetzt werden. Was sollte sich beim TSV 1860 München im Jahr 2025 ändern?

Das ist wirklich schwer zu sagen. Einerseits wäre Konstanz auf der GF Position sowohl als auch der Trainerposition mal was echt Gutes. Wir haben auf dem Papier super Spieler, die eigentlich als Team zumindest locker im oberen Drittel mitspielen können sollten, wenn nicht sogar besser. Woran das liegt, dass gute Spieler, die woanders schon ihr Können bewiesen haben, dann bei uns auf einmal in ein unerklärliches Loch fallen bzw. auch ihre Leistung nur alle paar Spiele abrufen, kann ich mir nicht erklären. Ist aber auch schon irgendwie gefühlt immer so gewesen, auch in der 2. Liga noch. Liegt das wirklich am Druck und der Erwartungshaltung?

Da wir ja nun den Trainer vor der Winterpause nicht ausgewechselt haben, wäre ich fast dafür, die Saison mit Agi zu beenden. Ein sympathischer Kerl ist er an sich ja. Ich hoffe, dass er der Mannschaft in der jetzigen Pause einen derartigen Impuls geben kann, dass zumindest keine Gefahr mehr nach unten entsteht. Für die nächste Saison steht alles wieder in den Sternen.

Zum Schluss deine Prognose für den Mai 2025: Wo landen die Löwen in der 3.Liga?

Mehr als der Klassenerhalt wird nicht drin sein. Ich hoffe nur, dass es nicht wieder ein Zittern bis zum (vor)letzten Spieltag werden wird.

Bisher erschienen folgende Jahresrückblicke 2024 der sechzger.de-Redaktion:

Stefan Kranzberg

Jan Schrader

Christian Jung

Thomas Spiesl

Thomas Enn

Florian Buch

Peter Gratz

Nina Gessner

Mane Forster

Löwen-Legenden beim Bananenflanker Budenzauber

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Ausweichtrikot Tsv 1860 Traditionsmannschaft Bananenflanker

Auch im Jahr 2025 findet in Regensburg wieder der Bananenflanker Budenzauber für einen guten Zweck statt. Am Samstag ist in der Donau-Arena auch die Traditionsmannschaft des TSV 1860 sowie zahlreiche weitere Ex-Löwen am Start.

Hallenturnier für einen guten Zweck

Mit ihren Aktionen wollen die Banenflanker-Legenden Kinder und Jugendliche unterstützen deren Lebensläufe nicht normal, sondern “krumm” verlaufen – eben wie die Form einer Banane. In den verganenen Jahren haben sich immer wieder zahlreiche ehemalige Fußballer und andere Promis getroffen, um auf diese Weise Geld für soziale Zwecke zu sammeln.

Genauere Infos zur Veranstaltung (z.B. Ticketing, Blockaufteilung, Parken und alle Mannschaftskader) findet Ihr HIER! Als Titelverteidiger geht der 1. FC Nürnberg ins Rennen, zudem sind die Löwen, Bayer Leverkusen, Jahn Regensburg, die SpVgg Unterhaching, die SpVgg Greuther Fürth, die Bananenflanker Legenden und ein Allstar-Team am Start.

Löwen-Legenden beim Bananenflanker Budenzauber

Gestern wurden die (vorläufigen) Kader der Teams bekanntgegeben, die so manch Fußballerherz höher schlagen lassen. Für den TSV 1860 sind folgende Spieler nominiert:

Fabian Lamotte, Benny Lauth, Rodnei de Lima, Nono Koussou, Marius Willsch, Max Nicu, Michael Kokocinski, Jürgen Korus, Timo Gebhart, Patrick Ghigani, Necat Aygün
Trainer: Karsten Wettberg
Betreuer: Wolfgang Fendt

Doch auch in den anderen Teams tummeln sich einige Ex-Löwen. So werden am Samstag in Regensburg auch Michael Hofmann, Michel Dinzey, Stefan Aigner, Torben Hofmann, Dennis Grassow, Stefan Lexa, Daniel Adlung, Lars Bender, Tobias Strobl, Christian Träsch, Manfred Bender und Thomas Ziemer zu Bestaunen sein.

Senioren des TSV 1860 besuchen Werner Lorant

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Werner Lorant beim Besuch der Senioren des TSV 1860 im Januar

Eine besondere Überraschung in der Nachweihnachtszeit hatten die Senioren des TSV 1860 für Werner Lorant parat. Sie besuchten den ehemaligen Trainer der Löwen, plauderten mit ihm über alte Zeiten und überreichten dem 76-Jährigen einige Geschenke.

Senioren des TSV 1860 besuchen Werner Lorant

Ob Jung oder Alt – den Trainer Werner Lorant kennt bei den Löwen jeder. So verwundert es nicht, dass nicht nur solche, die den gebürtigen Welverer noch an der Linie erlebt haben, sondern auch junge Fans dabei waren, als die Senioren des TSV 1860 Lorant am gestrigen Dreikönigstag einen Besuch abstatteten. Wie zum Treffen im Hotel Restaurant Eichenhof kam, berichtet Fedai Karavas, Trainer der Senioren B:

“Als eine Freundin von Werner Lorant beim Oktoberfest zufällig die Senioren der Löwen traf, fragte sie, ob sie ihm einen Gefallen tun würden und ihn in Waging besuchen könnten. Natürlich haben die Löwensenioren sofort zugesagt und es wurden Telefonnummern ausgetauscht. Anfang Dezember wurde dann beschlossen, dass man den Besuch nach den Feiertagen abstatten würde. So begab sich eine Delegation der Löwen auf dem Weg nach Waging am See, um Werner Lorant die Ehre zu erweisen. Es wurde über alte Zeiten gesprochen, die Erfolge unter seiner Regie und natürlich auch die momentane Lage angesprochen. Werner Lorant war sehr erfreut und gerührt, dass die Löwen ihn nicht vergessen haben. Es war ein schöner Nachmittag und wir sind froh und glücklich, dass wir Werner ein paar schöne Stunden schenken konnten. Werner ist unsere Legende und wir sind ihm dankbar für die tollen Jahre.”

Eine wirklich tolle Aktion der Löwensenioren!