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Gegner PK: Unterhaching sieht Berechtigung in der „Derby“-Bezeichnung

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Unterhaching Kurvenbild

Eine überraschend große und lange Pressekonferenz hielten die Nachbarn aus Unterhaching vor dem Duell am Sonntagabend ab. Der Cheftrainer Marc Unterberger stellte sich am Freitag den Fragen der Journalist*innen.

Unterhaching-Trainer Unterberger über …

… seinen Ausschluss beim anstehenden Spiel: „Es gibt kein schöneres Spiel in dieser Saison als Sechzig München zu Hause. Das ist das schönste Spiel, das verpasse ich. Ich werde es nicht von der Tribüne anschauen, sondern vom Präsidenten-Büro aus, der sogenannte „Taktik-View“ hinter der Südtribüne. Ich hoffe, dass mir da nicht allzu viele negative Dinge von meiner Mannschaft auffallen. Aber es tut weh. Auch um das noch einmal vorne wegzunehmen: Wir haben das Strafmaß akzeptiert. Es wurde uns vom Sportgericht – ich halte das Urteil für überzogen – sehr, sehr deutlich signalisiert, dass wir da überhaupt keine Chance haben, Einspruch einzulegen. Auch wenn wir andere Sachverhalte darlegen konnten. Am Ende muss man einfach einen Deckel drauf machen. Dementsprechend voller Fokus auf das Derby.“

… den Neuzugang Johannes Geis: „Man hat ja gesehen, dass man auf einige Spieler verzichten mussten. Wir wollten uns einfach nicht den Vorwurf machen, dass wir keine Stabilität haben, wenn weiter Spieler ausfallen. Wir haben selten so einen Spieler gehabt, der so mit dem Ball umgehen kann. Er hat eine sehr gute Spielübersicht und hat sich fit gehalten in seiner Zeit bei Nürnberg II. Ich hoffe, dass er vielleicht auch ein bisschen den Matchplan des Gegners durchkreuzen kann.“

… die Abgänge Vollath, Schifferl und Hobsch: „Die Drei wissen erst einmal, wie man Derbys gewinnt. Sie sind drei sehr, sehr gute Spieler, die für uns auch schwer zu ersetzten waren oder sind. Es war mit den Dreien letztes Jahr ein unfassbar schönes Jahr letztes Jahr, weil wir eine richtig gute Zeit hatten. Auch, weil sich die drei Spieler dahingehend entwickelt haben, um jetzt bei einem größeren Verein mit mehr Strahlkraft, Zuschauern und am Ende auch mehr Budget zu sein. Das hätten sie alles nicht geschafft, wenn die Zusammenarbeit letztes Jahr nicht so gewesen wäre, wie sie war. Was mir ganz wichtig ist, ist, dass man sich am Sonntag einfach herzlich begrüßt. Ich habe bereits gesagt, dass ich sie herzlich begrüßen werde, weil Unterhaching den Dreien sehr viel zu verdanken hat. […] Ich hoffe nur, dass der Hobschi uns keinen reinhat, das wäre ein Tick zu viel.“

Der „Derby“-Begriff

… die Bezeichnung „Derby“: „Sechzig rennt ja immer so ein bisschen der Vergangenheit hinterher und hat sich da ja auch immer sehr stark mit Bayern gemessen, dann auch über Bayern München identifiziert. Natürlich sind wir nicht die Stadt München, sondern der Landkreis. Aber Giesing grenzt am Landkreis München und Unterhaching an der Stadt. Ich weiß gar nicht wie viele Kilometer es sind, vielleicht 2,7? Da würde ich mir vielleicht die Frage stellen, wenn 2,7 km kein Derby ist, dann wüsste ich nicht wo noch …

Ich glaube, Grünwalder Stadion und Allianz Arena, das sind mindestens fünfmal oder sechsmal die Distanz von Giesing-Unterhaching. Wir sehen es als Derby, die Frage kam letztes Jahr schon. Wer es nicht als Derby sehen möchte, der kann das auch als normales Drittligaspiel sehen. Ich glaube aber schon, dass da eine gewisse Brisanz drinnen ist. Es wär schon schön, wenn wir der Verein wären, der über Sechzig München reden kann, bis zum nächsten Derby.“

… Erwartungen an die Partie: „Es wäre gelogen, wenn man sagt, alles ist wie immer. Das Spiel ist besonders. Es geht gegen einen absoluten Rivalen, gegen die man auch in der Jugend um Talente kämpft. Es geht gegen drei ehemalige Spieler. Ein paar meiner Jungs haben eine Löwenvergangenheit. Da gibt es wahnsinnig viele Geschichten rund um das Spiel. Das macht etwas mit dir. Du willst möglichst gut vorbereitet und letztlich Sieger sein.“

Schlüsselspiel für den TSV?

… die Einschätzung des TSV 1860: „Vor der Saison bin ich gefragt worden, wer für mich Aufstiegskandidat ist. Da habe ich Sechzig München dazugezählt. Da hat man nach vier Spieltagen gedacht: „Oh Gott, Unterberger, du hast keine Ahnung!“ Aber wenn ich mir die letzten drei Spiele anschaue, gab es vier Siege. In den letzten fünf Spielen sogar vier. Da muss ich schon sagen, es zeigt schon eine gute Richtung und was die Mannschaft leisten kann. Da war sicher der ein oder andere glückliche Sieg dabei. Aber du musst erst einmal gegen Bielefeld gewinnen und du musst diese ganzen Spiele ziehen.

Diese Spiele haben sie gezogen. Dementsprechend glaube ich schon, dass sie da oben reinrutschen können. Ihr habt ja geschrieben [Anm. d. Redaktion: Hier ist die Abendzeitung gemeint], dass das kommende Spiel für Sechzig ein Schlüsselspiel sein wird, wo die Reise bei Sechzig hingeht. Ob es wieder Richtung Aufstieg geht oder wieder nur der Klassenerhalt im Vordergrund stehen wird. Ich persönlich glaube, dass sich diese Frage in der Saison noch öfter stellen wird. Diese Liga ist einfach viel zu eng, um am neunten Spieltag diese Frage schon zu stellen, so wie bei uns.“ 

Bei der SpVgg Unterhaching wird Markus Schwabl nach einer Verletzungspause wieder im Kader sein, ebenso wie Manuel Stiefler. Der Neuzugang Johannes Geis wird auch in der Startelf auflaufen. Verzichten muss Unterberger, oder eher dessen Vertreter Sven Bender, auf Robin Littig und Luc Ihorst. Eine Gegnervorstellung gibt es, sowie übliche Löwenrunde, bereits auf unserer Seite.

Gegnervorstellung: Spielvereinigung Unterhaching e.V.

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Gegengerade Sportpark Unterhaching

Die Länderspielpause ist vorbei, es geht weiter im Ligaalltag. Nachdem wir aufgrund günstiger Ergebnisse der Konkurrenz trotz der Niederlage gegen Wehen im Tabellenmittelfeld verbleiben konnten, ist das kommende Spiel richtungsweisend. Wie schon im letzten sechzger.de-Talk besprochen, halten wir mit einem Sieg den Anschluss nach oben, mit einer Niederlage rutschen wir wieder unten rein. Dazu müssen wir in der Vorstadt bestehen, im zum großen Derby hochstilisierten Nachbarschaftsduell im Münchner Süden. Wir fahren mit der S-Bahn aufs Land und zwar zur: Spielvereinigung Unterhaching e.V..

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Nachdem wir uns in den letzten Jahren gegen Haching notorisch schwergetan haben, könnte der Moment auf die Siegerstraße zurückzukehren nun nicht besser sein. Die Bobfahrer haben seit 5 Ligaspielen nicht mehr gewonnen und stehen in der Tabelle auf Platz 18. Im letzten Spiel gab es eine Niederlage gegen den SC Verl. Wie schon in dieser Partie fehlt auch am Sonntag Cheftrainer Marc Unterberger an der Seitenlinie. Nach seiner umstrittenen roten Karte in Nachgang des Remis gegen Sandhausen, als er den vierten Offiziellen zu ungestüm verabschiedete, ist der Übungsleiter für drei Spiele gesperrt. Somit wird Co-Trainer Sven Bender als Chef auf der Bank Platz nehmen.

In der Länderspielpause sollte eigentlich Haching an unserer Statt das Testspiel gegen Fürth bestreiten, musste aber aufgrund von Krankheit und anderen Personalengpässen absagen. Somit kommen die Herren aus der Vorstadt ohne zusätzliche Spielpraxis zurück in die dritte Liga. Nachdem wir im Sommer mit Vollath, Hobsch und Schiffer drei Leistungsträger aus dem Landkreis München loseisten kommt es auch zu einem Wiedersehen mit Kollegen an alter Wirkungsstätte. So werden die Rot-Blauen vielleicht noch etwas motivierter sein, den großen Rivalen wieder punktlos nach Hause zu schicken.

Kader & Transfers

Nicht nur bei uns waren Spieler aus Haching beliebt, besonders die Eigengewächse haben bundesweit Begehrlichkeiten geweckt. So gab es auch im Münchner Süden einen großen Umbruch. Es stehen 23 Zugänge 19 Abgängen gegenüber. Hier steht der 16-jährige Stürmer Gibson Ade aber auf beiden Seiten, da er nach seinem Millionentransfer zu den Roten wieder zurück ausgeliehen wurde.

Neben den schon bekannten Abgängen, sind noch einige erwähnenswert. So wechselte auch der 18-jährige Maurice Krattenmacher für eine hohe Summe in die Seitenstraße, ist aber aktuell an Ulm ausgeliehen. Mit Benedikt Bauer, der ablösefrei zum KSC ging, ist ein weiteres Eigengewächs nun in der zweiten Liga aktiv. Auch einige Routiniers stehen Trainer Unterberger nicht mehr zur Verfügung. Die Welzmüller Brüder haben ihre Karrieren beendet, der Vertrag mit Yannick Stark wurde nicht verlängert und Stürmer Mathias Fetsch läuft nun für Freiburg II in der Regionalliga auf.

Auf der Zugangsseite wurde in allen Mannschaftsteilen eingekauft, sowie sieben Spieler aus der Jugend hochgezogen. Hier steht besonders Torwart Konstantin Heide im Fokus, die neue Nummer 1 im Kasten der Bobfahrer. Um die Abgänge der etablierten Doppelspitze im Sturm aufzufangen, wurden drei Spieler verpflichtet, die alle schon zweimal getroffen haben. Luc Ihorst (24) kam aus Braunschweig, Lenn Jastremski (23) von den roten Amateuren und Julian Kugel (27) aus Ingolstadt. Außerdem steht noch Thomas Winkelbauer zu Verfügung, der variable Offensivmann kam von Wacker Burghausen. Der Abgang von Raphael Schifferl wurde mit Routine aufgefangen. Drittligaroutinier Tim Knipping wurde auf Leihbasis aus Sandhausen geholt. Pünktlich zum Spiel gegen 1860 wurde nun noch Mittelfeldspieler Johannes Geis aus der Vereinslosigkeit verpflichtet. Der Bundesliga und CL- erfahrene Franke stand letzte Saison noch beim Club aus Nürnberg unter Vertrag.

Von den etablierten Spielern gibt es natürlich immer noch die unvermeidlichen Stiefler, Skarlatidis und Schwabl, die schon länger in der Vorstadt ihr Unwesen treiben. Der bei den Sechzig Fans besonders “beliebte” Schwabl ist im Hachinger Familienunternehmen auch noch als Sportdirektor tätig. Die Entwicklung des einstigen Toptalents Boipelo Mashigo scheint ins Stocken geraten zu sein, bisher reichte es in dieser Saison nur zu einigen (Ultra)Kurzeinsätzen.

Vereinsgeschichte

Die Spielvereinigung Unterhaching wurde im Jahre 1925 gegründet und nahm das Fußballspielen auf, nachdem sich die Fußballabteilung des TSV Hachinger Tal abgespalten hatte. Nach ersten sportlichen Erfolgen – Aufstieg in die A-Klasse – wurde der Club 1934 wegen “politischer Unzuverlässigkeit” von den Faschisten aufgelöst. Nach Kriegsende wurde 1945 der Spielbetrieb in der B-Klasse wieder aufgenommen. Bis 1975 schwankte man zwischen A- und B-Klasse und konnte sogar ein Mal auf die Kreisebene schnuppern. Im Jubiläumsjahr 1975 wurde dann die Bob-Abteilung gegründet und es beginnt sich sportlicher Erfolg einzustellen.

Nach dem man 1976 in die A-Klasse aufgestiegen war, gelang 77 der Durchmarsch in die Bezirksliga. Unter der Ägide von Meisterlöwe Peter Grosser geht es zwei Jahre später weiter hoch in die Landesliga. Abermals zwei Jahre später ist man in der Bayernliga, der höchsten Amateurspielklasse angekommen. In 1983 wird der Traumlauf erstmals wieder gestoppt, als man in der Relegation zur 2. Bundesliga scheitert. Nach weiteren gescheiterten Anläufen gelingt der Aufstieg in die 2. Liga im Jahre 1989, aus der man sich aber postwendend wieder verabschieden muss. In dieser Zeit orientiert sich die breitensportorientierte Fraktion der Fußballer anders und gründete “Fortuna Unterhaching”.

Mit Einweihung des Sportparks 1992 schafften die Vorstädter den Wiederaufstieg, mehr als eine Saison konnte man sich aber wieder nicht halten. Nach der direkten Rückkehr kann man sich 95 etablieren und bis 99 in der 2. Liga halten. Dann folgt das erfolgreichste Kapitel der Vereinsgeschichte, das kleine Haching steigt in die Bundesliga auf und kann sich zwei Jahre halten. 2001 folgt dann doch der Abstieg, im Jahr darauf geht es noch eine Stufe tiefer in die Regionalliga. Man stieg direkt wieder auf und konnte sich zum letzten Mal einige Jahre in der zweiten Leistungsklasse halten. Nach dem Abstieg qualifiziert man sich 2009 für die neue 3. Liga.

Im Jahre 2012 beginnt die Ära Schwabl in der Vorstadt. Erster “Erfolg” ist 2015 der Abstieg aus dem Profifußball. In diese Zeit fällt aber auch die radikale Neuorientierung auf die Entwicklung junger Spieler, in Folge von finanziellen Problemen nach dem Ausstieg des Hauptsponsors “Generali” 2011. 2017 dann der Wiederaufstieg, Börsengang 2019 und Abstieg 2021. Seit letzter Saison ist man aber wieder zurück im Profifußball.

Seit der Fokussierung auf die Jugendarbeit konnte sich Haching einen exzellenten Ruf erarbeiten und bringt trotz der großen Konkurrenz aus dem nahen Giesing viele Talente heraus. Der Börsengang ist dagegen eher gefloppt, weshalb der Verein finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet ist. Trotzdem scheint seit einiger Zeit für manche Löwenfans der Sportpark als eine Art “El Dorado” mit Messias Schwabl in dem alles viel besser läuft als an der Grünwalderstraße 114. Wer statt einem Verein auch lieber Fan eines mittelständischen Familienbetriebs wäre, kann sich gerne an den Bobfahrern orientieren.

Verein & Firma

Die Spielvereinigung vereint circa 1 000 Mitglieder in den Sparten Fußball und Bobfahren. Letztere kann große Erfolge vorweisen und hatte einen Olympiasieger in ihren Reihen. Aktuell findet man sehr wenig zur Entwicklung. Seit 2018 sind, ähnlich wie beim TSV, die Profis sowie die A- und B-Jugend in eine Fußballfirma ausgegliedert. Die “Spielvereinigung Unterhaching Fußball GmbH & Co. KGaA” wird seit 2019 an der Börse München gehandelt und ist damit nach Borussia Dortmund der zweite deutsche Fußballclub an der Börse. Dem Verein gehören 58,02% der Anteile, 12,20% sind im “Streubesitz” von Kleinaktionären. Die zwei “Ankerinvestoren” sind einmal die “Schwabl GmbH” mit 19,34% und Andreas Kögl mit 10,44%. Über letzteren ist im Netz wenig zu finden, außer einem Video, in dem sich Schwabl und er selbst beweihräuchern. Anscheinend hat “Andy” schon rund eine Million Euro in Unterhaching investiert… Aus einer Studie zum Börsengang erfährt man folgendes:

“Andreas Kögl wurde am 21.07.1969 in München geboren. Er ist ein Enkel der Familie Schicht. Herr Kögl besuchte die Grundschule Hohenbrunn und ging anschließend aufs Isar Gymnasium in München. Danach absolvierte Andreas Kögl eine Lehre zum Versi- cherungskaufmann, die er im Jahre 1990 erfolgreich abschloss. Von 1990 bis Ende 1992 studierte Andreas Kögl Finanzen und Geschichte in Clermont (Kalifornien) und fing 1993 als Orga-Inspektor bei der Victoria Versicherung an. Von 1994 bis 2008 arbeitete er als selbständiger Versicherungsvertreter, später als Generalagent für die Victoria Versiche- rung (heute ERGO Group AG). Seit 2008 verwaltet Andreas Kögl das Stiftungsvermögen der Familie Schicht[…].”

Der Komplementär der KGaA ist die “Haching Verwaltungs GmbH”, eine Tochterfirma des Hauptvereins über die auch 50+1 eingehalten wird. Geschäftsführer dieser Gesellschaft, die auch die Geschäftsführung der ganzen Fußballfirma innehat, ist Manfred Schwabl. In der Konstellation mit ihm als Präsidenten des e.V., Geschäftsführer der Fußballfirma und zweitgrößtem Anteilseigner wirkt das Ganze schon etwas wie ein “Wiesbaden-light”. Die Umstände, dass sein Sohn nicht nur Spieler, Kapitän sondern auch Sportdirektor ist, in der Außendarstellung fast nur Manfred Schwabl präsent ist und dieser angeblich auch noch die Strafe für die fehlende Lizenz von Trainer Unterberger aus eigener Tasche zahlt, verleitet schon sehr dazu den Vorstadtverein als Familienunternehmen zu sehen… Ob man sowas, gepaart mit einem Nicht-Erreichen der eigenen Ziele, will, muss jeder für sich selbst entscheiden…

Fanszene

Auch im südlichen Landkreis München gibt es eine kleine Fanszene, mit Ultraanspruch. Von Löwenfans oft als rote Filiale verschrien, versucht man im Schatten der übermächtigen Rivalen sein Ding durchzuziehen. Die organisierten Fans stehen in Haching auf der Südtribüne vor dem Sportheim rechts neben dem Tor (vom Spielfeld aus). Die zwei Hauptgruppen sind die “Fanszene Haching” und das “Classic Squad”. Während daheim bei Topspielen zeitweise (für die Vorstadt) beachtliche Mobgrößen erreicht werden können, muss man auswärts froh sein den zweistelligen Bereich zu erreichen. Fanfreundschaften gibt es nach Ingolstadt, Rivalität besteht natürlich zu den großen Nachbarn, wirklich ausgelebt wird dies aber eher in der eigenen Gewichtsklasse gegen Wacker Burghausen oder Jahn Regensburg.

Für ihre Größe hat die Spielvereinigung, verglichen mit z.B. Viktoria Köln, sehr viele organisierte Fanclubs und das im ganzen Bundesgebiet. 64 Stück werden auf der Webseite geführt, einige mit so exotischen Standorten wie Helsingborg in Schweden, Wettingen in der Schweiz und Olang in Südtirol. Bekannt ist vielen außerdem sicher noch die riesige “Sendling” Zaunfahne, welche, wie viele Ortsfahnen bei 1860, einer Einzelperson gehört.

Stadion

Die Bobfahrer trage ihre Heimspiele im “Sportpark Unterhaching” aus, welcher aktuell auf den Namen “UhlsportPARK” hört. Das im April 1992 eröffnete Stadion fasst 15 053 Menschen auf 6 874 Sitz- und 8 179 Stehplätzen und ist im Vergleich zur Einwohnerzahl der Gemeinde (ca. 26 000) sehr groß geraten. Seit vielen Jahren möchte der Verein Eigentümer des Stadions und der angrenzenden Liegenschaften (Trainingsplötze, Parkflächen) werden. Nachdem in 2020 schon fast eine Einigung für das Stadion als Einzelobjekt erzielt wurde, wurde das Verkaufsprozedere aber noch einmal neu aufgerollt. Nun steht ein Angebot mit einem Kaufpreis von ca. 7,56 Mio. Euro von Seiten der Gemeinde im Raum. Dies beinhaltet nun die doppelte Grundfläche, inklusive der Trainingsplätze 2 und 3, sowie dem Kunstrasen. Seit 2023 teilt sich der Verein das Stadion mit den “Munich Ravens”, die ihre Heimspiele in der European Football League hier austragen. [Dieser Abschnitt wurde am 19.10.2024,14:40 Uhr angepasst]

Der Bau in den 90er Jahren war notwendig, da die eigentliche Heimat der Hachinger in der Grünau zu klein für die 2. Liga war. Heutzutage ist es fast unvorstellbar, dass hier jemals Profifußball stattgefunden hat. Das Stadion wird heute von Fortuna Unterhaching in der Kreisliga bespielt. Nach dem ersten Bauabschnitt 1992 fasste die Arena 11 000 Zuschauende auf der Haupt- und Südtribüne. Mit dem Bundesligaaufstieg zur Jahrtausendwende wurde ein erster Umbau nötig. So wurden Nord- und Osttribüne erweitert, welche vorher nur ein paar Betonstufen umfassten. Durch die Ausweisung weiterer Sitzplätze sank die Kapazität erstmal auf 10 300.

Nach der Aufstiegssaison wurde dann weiter gebaut, durch die baulichen Gegebenheiten war eine Erweiterung der Süd- und Haupttribüne nicht möglich. Deshalb wurden die anderen Tribünen vergrößert und etwaige Lücken/Ecken geschlossen, was dem Sportpark das charakteristische Aussehen eines “halben” Stadions gibt und das vom DFB geforderte Fassungsvermögen von 15 000 erfüllt. Die Osttribüne musste aufgrund des “soften” Bodens 2018 saniert werden, nachdem sich ein Teil des Baus abgesenkt hatte.

Zur weiteren Ausstattung gehören der nervigste Stadionsprecher mindestens Süddeutschlands und eine Beschallungsanlage, welche als Waffe gegen Auswärtsfahrer eingesetzt werden kann. Auch finden sich auf der Osttribüne immer wieder kuhglockenschwingende “Fans” der Spielvereinigung ein, die die eigentlich ansprechende Atmosphäre des Fußballstadions verschandeln.

Trivia – Unnützes Wissen

  • Unterhaching ist die einwohnerstärkste Gemeinde in Bayern (ca. 26 000), welche weder einen Stadt- oder Markttitel tragen darf.
  • Haching ist neben dem BVB der einzige deutsche Fußballverein an der Börse.
  • Das Lise-Meitner-Gymnasium ist als Filmkulisse, besonders durch die “Fack-ju-Göhte”-Reihe, bekannt.
  • Bis 1955 gehörte Ottobrunn zur Gemeinde Unterhaching.
  • Eigentlich ist Unterhaching ziemlich uninteressant…

Der 10. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr SV Waldhof Mannheim – FC Erzgebirge Aue
Samstag 14:00 Uhr FC Hansa Rostock – Alemannia Aachen
14:00 Uhr FC Ingolstadt 04 – SC Verl
14:00 Uhr FC Viktoria Köln 1904 – BV Borussia Dortmund II
14:00 Uhr SV Wehen Wiesbaden – Hannover 96 II
14:00 Uhr FC Energie Cottbus – SV Sandhausen
16:30 Uhr VfB Stuttgart II – 1. FC Saarbrücken
Sonntag 13:30 Uhr SG Dynamo Dresden – Rot-Weiss Essen 
16:30 Uhr DSC Arminia Bielefeld – VfL Osnabrück
19:30 Uhr SpVgg Unterhaching – TSV 1860 München

 

Faninformationen zu SpVgg Unterhaching – TSV 1860

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SpVgg Unterhaching TSV 1860

Am Sonntag gastiert Sechzig in der Vorstadt und vermutlich werden die Löwenfans das Auswärts- einmal mehr zum Heimspiel machen. Wir präsentieren Euch die Faninformationen zum Match des TSV 1860 bei der SpVgg Unterhaching. sechzger.de wird natürlich live aus dem Sportpark berichten.

Faninformationen zu SpVgg Unterhaching – TSV 1860

Keine Tageskassen

Die Partie wird ausverkauft sein, es wird am Sonntag folglich keine Tageskasse geben. Der Einlass in den Sportpark beginnt ab 17.30 Uhr; ab dann wird auch das VIP-Haus geöffnet sein. Der Anpfiff ist für 19.30 Uhr geplant, eventuelle Verzögerungen wird der Hachinger Ordnungsdienst kurzfristig kommunizieren.

Anreise per ÖPNV

Die SpVgg Unterhaching empfiehlt die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad. Gästefans wird die S-Bahn-Station “Fasanenpark” empfohlen, die lediglich zehn Gehminuten vom Stadion entfernt liegt.

Die Deutsche Bahn wird nach dem Spiel ab 21.55 Uhr eine Verstärker S-Bahn im 10-Minuten-Takt bis 22.30 Uhr in Richtung München einsetzen.

Parksituation am Sportpark

Der Parkplatz für Löwenfans ist am Infineon Campeon (S3). Dieser befindet sich in der Nähe der oben erwähnten S-Bahn-Station “Fasanenpark”. Das Parken ist kostenlos.

Achtung:
Die Parkplätze S2 (Gauß Allee) und P3 (Geothermie) stehen ausschließlich den Heimfans sowie neutralen Zuschauern zur Verfügung. Anwohnerparkplätze dürfen ebenso wenig genutzt werden wie die Stellplätze beim Edeka.

Die Parkplätze P1 (VIP Parkplatz am Stadion) sowie S1/P2 (Parkplatz für Sponsoren, Staff, Presse etc.) sind ausschließlich mit einem entsprechenden Parkausweis erreichbar.

Die Anfahrtsstraßen zum Stadion sind spätestens ab 16.30 Uhr gesperrt. Eine Zufahrt ist nur über die Straße “Am Sportpark” mit einem Durchfahrtsschein möglich.

Wunschaufstellungen zu SpVgg Unterhaching – TSV 1860

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Müssen sich die Löwen tabellarisch eher nach unten orientieren oder darf man zukünftig nach oben schielen? Vieles wird von der Partie im Vorort abhängen, dem viele einige Medien einen Derbycharakter andichten. Argirios Giannikis wird voraussichtlich auf die erkrankten Marco Hiller und Lukas Reich verzichten müssen, Florian Bähr dürfte hingegen rechtzeitig fit werden. Vier Redakteure von sechzger.de präsentieren ihre Wunschaufstellungen für die Partie des TSV 1860 bei der SpVgg Unterhaching.

Wunschaufstellungen zu Unterhaching – TSV 1860

Thomas Spiesl

Unser Mann in der Presserunde setzt auf das bewährte 4-2-3-1 und nimmt auch personell wenige Änderungen vor. Auf der rechten Seite verteidigt Tim Danhof, zudem kehrt Raphael Schifferl in die Startelf zurück. Über die Flügel sollen Saichiro Kozuki und Morris Schröter Druck machen und Patrick Hobsch mit Vorlagen füttern.

Peter Gratz

Auch Peter stellt seine Mannschaft im 4-2-3-1 auf, bringt jedoch Maximilian Wolfram auf dem linken Flügel. Dadurch wechselt Saichiro Kozuki bei ihm auf rechts. Patrick Hobsch soll als einzige Spitze für die Tore gegen seinen Ex-Club sorgen.

Stefan Kranzberg

Einen deutlich anderen Ansatz wählt Stefan, der es in Unterhaching mit einer Dreierkette in der Abwehr versuchen würde. Gerade für die Standards wünscht er sich mehr kopfballstarke Verteidiger und bringt deshalb neben Jesper Verlaat auch Raphael Schifferl und Max Reinthaler. Links soll Florian Bähr die Linie hoch und runter flitzen, sein Pendant auf der rechten Seite wäre Soichiro Kozuki. Im defensiven Mittelfeld soll Marlon Frey für zusätzliche Stabilität sorgen, Tunay Deniz rückt auf die 10er Position. Julian Guttau bildet als Halbstürmer die Verbindung zu Patrick Hobsch in der Spitze.

Bernd Winninger

Im 4-2-1-3 möchte Bernd in Unterhaching zum Erfolg kommen und lässt neben Patrick Hobsch auch Soichiro Kozuki und Maximilian Wolfram im Angriff wirbeln. Das Offensivtrio soll vornehmlich durch Julian Guttau unterstützt werden, doch auch Tunay Deniz und die beiden Außenverteidiger könnten offensive Akzente setzen.

Eure Meinungen sind gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Eurer Wunschelf am nächsten? Oder habt Ihr ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

Löwenrunde: “Wir erwarten ein besonderes Spiel”

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Löwenrunde: "Wir erwarten ein besonderes Spiel"
Löwenrunde: "Wir erwarten ein besonderes Spiel"

Es liegt etwas in der Luft in Giesing – das merkte man schon bei der wöchentlichen Löwenrunde zur Mittagszeit am Freitag. Mit neun Pressevertretern war die Gesprächsrunde mit Trainer Giannikis vor dem Spiel bei der SpVgg Unterhaching außergewöhnlich gut besucht. “Wir erwarten ein besonderes Spiel”, sagte der Trainer vor dem Auswärtsspiel im Vorort am Sonntag um 19:30 Uhr.

Krankheitswelle in der letzten Woche

Aktuell müssen die Löwen auf Marco Hiller und Lukas Reich verzichten. Beide sind krank. Reich kam krank von seiner Zeit bei der Nationalmannschaft zurück. “Letzte Woche hat uns die Krankheitswelle erwischt. Wir haben dann beschlossen, das Team zu isolieren, um eine Ausbreitung zu verhindern”, berichtete Giannikis. So wurde sogar eine Trainingseinheit abgesagt. Die Maßnahme zeigte Wirkung, bis auf Hiller und Reich sollten in Unterhaching wieder alle Mann an Bord sein. Kwadwo stand bereits am Freitag wieder im Mannschaftstraining, Bähr soll am Samstag wieder einsteigen.

Gute Erinnerungen an Englische Wochen

Mit der vollen Punktausbaute gingen die Löwen aus der letzten Englischen Woche, nun wartet die nächste auf die Münchner. Am Sonntag in Unterhaching, am Mittwoch gegen Osnabrück und am Sonntag in Cottbus. Kein leichtes Programm. “Wir erinnern uns gern an die letzte Englische Woche. Aber wir schauen jetzt erst einmal von Spiel zu Spiel und haben Haching vor der Brust”, erklärte der Coach, der zugleich vor den Hausherren warnt: “Unterhaching ist zu Hause noch ungeschlagen, wir sind die zweitbeste Auswärtsmannschaft. Ich erwarte ein stimmungsvolles Spiel mit Brisanz.”.

Wiedergutmachung für die letzte Saison

In der letzten Spielzeit gingen die Löwen gegen den Nachbarn zwei Mal als Verlierer vom Rasen. “Ein Spiel habe ich selbst miterlebt. Es ist natürlich nicht schön, wenn man zwei Niederlagen gegen den Nachbarn kassiert. Das wollen wir am Sonntag anders gestalten”, sagte Giannikis weiter. Durch den kurzfristigen Neuzugang Johannes Geis im Lager der Hausherren erwartet der Franke keine großen Umstellungen bei den Hausherren.

“Wir nehmen es wie es kommt”

Angesprochen von sechzger.de auf den merkwürdigen Spielplan mit sich abwechselnden Länderspielpausen und Englischen Wochen sagte der Franke: “Wir nehmen es wie es kommt. Letzte Woche hatten wir ja ohnehin viele Kranke, aber auch das ist normal um diese Jahreszeit. Es war gut, dass wir die Krankheitswelle am spielfreien Wochenende hatten. Die Pause ist für jede Mannschaft gleich, ich sehe keine Vor- oder Nachteile”.

Tipps von den Ex-Hachingern

Mit Vollath, Schifferl und Hobsch spielen am Sonntag gleich drei Löwen gegen ihr Ex-Team. “Wir wollen uns natürlich Infos ein, die Jungs sind heiß und der Rest der Mannschaft auch”, berichtet Giannikis. Bei den Hausherren fehlt Trainer Unterberger aufgrund seiner Roten Karte. “Die Struktur und die Abläufe sind klar, die Spielweise ist einstudiert”, erwartet Giannikis keine Umstellungen bei den Heimischen, nur weil Unterberger auf der Tribüne sitzt. Der Haching-Coach hatte respektloses Verhalten der Schiedsrichter gegenüber den Trainern bemängelt. “Ich kann das nicht bestätigen. Bei mir war es jedenfalls nicht der Fall, bisher bin ich mit den vierten Offiziellen gut ausgekommen”, sagte Giannikis auf Rückfrage von sechzger.de

Vorfreude auf ein Heimspiel im fremden Stadion

Giannikis freut sich nicht nur auf das Match, sondern vor allem auch auf die Kulisse. “Ich freue mich immer auf unsere Fans. Wir hatten in jedem Spiel einen Top-Support. In Unterhaching erwarte ich die maximale Unterstützung, das tut dem Team gut”, erklärte der Löwen-Dompteur. Den Ergebnissen der letzten Spiele, die für die Löwen sprechen, da Haching seit sechs Spielen sieglos ist, misst er keine Bedeutung zu. “Es ist ein besonderes Spiel, in dem es sicher intensiv zur Sache gehen wird. Nach der Länderspielpause spielen die letzten Ergebnisse keine Rolle mehr”, erläuterte Giannikis.

Die sechzger.de-Taktikfrage im Wortlaut

Wie immer gab es die sechzger.de-Taktikfrage zum Abschluss der Löwenrunde. Für Euch wie immer im Wortlaut nachzulesen:

Unterhaching spielt sehr destruktiven Fußball, der die Offensive des Gegners vor zähe Aufgaben stellt. Wird es am Sonntag ein Geduldsspiel werden? Welchen taktischen Ansatz wählt man gegen einen solchen Gegner?

Haching variiert in ihrer Abwehr, in ihrer Verteidigungshöhe. Sie haben einen eher tiefen Block im 4-4-2, sind im Zustellen ziemlich mannorientiert. Darauf müssen wir uns einstellen. Wenn wir den Ball haben, müssen wir geduldig agieren und das Risiko eines Ballverlustes kontrollieren, um nicht in einen Konter zu laufen. Speziell auch die seitlichen Standards müssen wir als Gefahr bereinigen und im Gegenzug versuchen, aus unseren Chancen Kapital zu schlagen.

Erhältlich: Tickets für Mannheim, Rostock und Aachen

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Tsv 1860 Grünwalder Stadion Westkurve Tickets II

Ab 14 Uhr sind heute beim TSV 1860 Tickets für die Heimspiele gegen den SV Waldhof Mannheim und den FC Hansa Rostock erhältlich. Auch der Vorverkauf für die Partie bei Alemannia Aachen hat bereits gestartet.

Erhältlich: Tickets für Mannheim, Rostock und Aachen

Mitglieder TSV 1860 können ab 14 Uhr bis zu vier Tickets für die Heimspiele gegen Waldhof Mannheim und Hansa Rostock erwerben. Die Löwen empfangen die Barackler am 09.11. im Grünwalder Stadion, das Team von der Ostsee ist am 30.11. zu Gast auf Giesings Höhen.

Wenn nach dem Mitgliederverkauf noch Tickets übrig sein sollten, würden diese in den freien Verkauf gehen. Ob es dazu kommen wird, ist jedoch fraglich.

Tickets für die Heimspiele der Löwen sind wie folgt erhältlich:

  • online unter www.tsv1860-ticketing.de
  • telefonisch unter 01805 – 60 1860
  • persönlich im Ticketing an der Grünwalder Straße (Mi. – Fr. 9-17 Uhr).

Eintrittskarten für das Spiel bei Alemannia Aachen

Alle Löwenfans, die den TSV 1860 beim Auswärtsspiel in Aachen am 23.11. unterstützen möchten, können ihre Tickets über DIESEN LINK ausschließlich über die Alemannia beziehen.

sechzger.de berichtet natürlich live von allen Spielen.

Titelbild: CR-Fotos

SpVgg Unterhaching – TSV 1860, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Am Sonntag treffen die Mannschaft des TSV 1860 München und der SpVgg Unterhaching im Sportpark des Vorortes der Landeshauptstadt aufeinander. Was erwartet die Löwen in bei den Hachingern?

SpVgg Unterhaching – TSV 1860 München, seit den 80er Jahren mangels Alternativen oft zum „Derby“ hochgejazzt, aber nie wirklich einen solchen Status erreichend, geht am Sonntag Abend in eine neue Runde.

Marc Unterberger, Coach der Hachinger, setzt diese Saison was das Spiel seiner Mannschaft betrifft, kurz gefasst, auf die Maxime: “hinten dicht halten und vorne hilft der liebe Gott.” Das Ganze ist im sehr konservativen 4-4-2 mit Doppelsechs gehalten.

Tief gestaffelt abwartend und die Räume eng gestaltend, erwartet Haching die Angriffe der Gegner. Sowohl Pressingline als auch Defensivlinie werden in Erwartung der Positionsangriffe der Gegner auf sehr tiefem Niveau aufgestellt. Von echtem Pressing kann eigentlich keine Rede sein.

Beim Gegenpressing sieht das etwas aggressiver aus, aber dazu später mehr.

Die Offensive der Hachinger ist geprägt von breitem, vertikalem Spiel und dem Auffüllen der vordersten Linie über die Außenpositionen. Unkomplizierte Verschiebungen in einem einfachen, rustikalen, taktisch simplen System, das man gut und gerne als „Kick and Rush“ bezeichnen kann.

Erst nach Rückständen ändern die Hachinger diese Herangehensweise und versuchen häufiger auch spielerisch gestaltend das Mittelfeld im Positionsspiel zu überbrücken.

Bevor wir genauer auf Haching und die Spielweise der Spielvereinigung eingehen, wie immer die bisherigen statistischen Werte des Gegners.

Statistische Werte SpVgg Unterhaching

  • Ballbesitz: 40% (Platz 19)
  • Passgenauigkeit: 78% (Platz 18)
  • Defensive Zweikampfquote: 64%
  • Flankengenauigkeit: 33%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): 14,28 (Platz 20)

Wie spielt Unterhaching?

Generell kann man bei Unterhaching nicht wirklich von Fußballspielen sprechen, nicht mal wenn man Drittliga-Maßstäbe ansetzt. Das heißt nicht, dass Unterhaching nicht stark genug wäre, um sich zu behaupten, lediglich was das Spielerische angeht, bietet Haching auch für Drittligaverhältnisse extrem biedere Kost an, die eher an Arbeit als an ein Spiel erinnert.

Bei Ballbesitz

Im Positionsspiel wartet man bei Haching meist vergebens auf die spielerische Variante des Aufbaus und Kombinationen ins Mittelfeld hinein.

Die Mannschaft von Marc Unterberger gestaltet ihre Offensivbemühungen in extrem vielen Fällen nach einem zunächst statischen Muster, das bei Gelingen der ersten Aktion viel Dynamik entwickeln kann. Dann ist Haching auch gefährlich.

Aus dem 4-4-2 verschiebt Haching über beide Außenpositionen auf beiden Flügeln je nach Pressingsituation entweder auf ein 2-4-4 oder die dynamische Dreierkette nutzend 3-3-4, um dann mit einem langen Ball die breit gestaffelte Angriffslinie zu bedienen. Die Hachinger versuchen hier früh, tiefe Läufe zu setzen und so über die entstehende Dynamik hinter die letzte Linie zu gelangen und dort dann zum Abschluss zu kommen. Das Gelingen dieser Aktionen ist vor allem von der Genauigkeit im langen Spiel sowie den Zweikampferfolgen bei zweiten Bällen abhängig.

Über die Außen lang gespielt, versuchen die Hachinger ihr Glück mit hohem Spiel aus tiefen Positionen in den Strafraum vors Tor.

Im Umschaltspiel nach Ballgewinn kann das durchaus andere Züge annehmen. Aber auch hier gilt für die Vorortler das leicht abgewandelte Sprichwort: „Sicherheit ist die Mutter der Porzellankiste“. Infolge dessen wird nicht jede mögliche Umschaltsituation ausgenutzt, sondern gern auch mal das Tempo aus dem Spiel genommen, falls Tempo überhaupt vorhanden war.

Nutzen die Hachinger jedoch eine Möglichkeit, in vorhandenen Raum im Umschaltspiel plötzlich einzudringen, suchen sie sehr schnell und direkt den Weg in die Box und zum Abschluss.

Gegen den Ball

Tief stehend erwarten die Hachinger das Positionsspiel ihrer Gegner im Normalfall systemgetreu gestaffelt, die Räume eng machend, frühestens am Mittelkreis.

Mit tief gezogener Defensivlinie ist die die abwartende Hachinger Spielweise gegen den Ball für die gegnerische Offensive oft zermürbend.

Wege in die Box finden die Gegner auf spielerischem Wege nur sehr schlecht.

Mit robustem Zweikampfverhalten im letzten Drittel, aber bisher nie offensichtlich absichtlich unfair spielend, jedoch durchaus auf einigen Positionen häufig Fouls produzierend (was möglicherweise auch der Unerfahrenheit geschuldet ist), ist die Hachinger Defensive durchaus stabil zu nennen.

Das Gegenpressing der Hachinger nach eigenen Ballverlusten ist in Ballnähe allerdings durchaus aggressiv zu nennen, während sich der Rest des Teams diszipliniert (aber nicht hektisch) zurückzieht.

Stärken und Schwächen des 4-4-2 Doppelsechs

Stärken

Es wird zunächst eine starke, doppelte Abwehrkette aufgebaut. Dadurch wird es möglich den Gegner auf den Flügeln zu doppeln und trotzdem im Zentrum kompakt zu stehen. So zwingt man den Gegner oft Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Passwege können aufgrund der guten Staffelung in Tiefe und Breite leicht zugestellt werden. Das 4-4-2 Doppelsechs deshalb als defensives System zu bezeichnen, wäre zu einfach.

In der Offensive liegen die Stärken klar auf den Außenpositionen. Sowohl die Außenverteidiger als auch die Mittelfeldaußenspieler können für großen Druck auf den Flügeln sorgen.

Von den beiden defensiven Mittelfeldspielern im Zentrum übernimmt einer den offensiven Part (Box-to-Box Spieler) und der andere bleibt auf seiner absichernden Position. So kann man die Lücke im Zentrum zu den Stürmern schließen.

Wenn das Zusammenspiel der Mannschaftsteile gegen den Ball so funktioniert, wie es in diesem System gewollt ist, zwingt man den Gegner oft auf die Flügel, sodass dieser mit Flankenläufen und hohen Bällen agieren muss, um den Ball ins Zentrum vors Tor zu bringen.

Schwächen

Die große Schwäche in diesem System ist normalerweise die Lücke zwischen Mittelfeld und Sturm. Sowohl bei eigenem Ballbesitz aber auch nach einem Ballverlust ist es wichtig, diesen Raum schnell zu schließen.

Es fehlt ein Kreativspieler im Zentrum. Deshalb ist das zentrale offensive Mittelfeld ein Schwachpunkt. Offensive Kreativität entwickelt sich im 4-4-2 mit Doppelsechs vornehmlich auf den Außenpositionen.

Durch das Fehlen des “Zehners” wird dem Box-to-Box Spieler eine hohe Laufleistung abverlangt, damit sowohl offensiv als auch defensiv die Lücken zwischen den Mannschaftsteilen schnell geschlossen werden.

Wie kann man Haching knacken?

Bei Ballbesitz

Geduld, Geduld, Geduld und nochmals Geduld. Die engmaschige Defensive der SpVgg Unterhaching zu durchdringen, wird für die Mannschaft unseres TSV 1860 München vermutlich nicht allzu leicht.

Ein Geduldsspiel, bei dem die Brechstange in Form von präzise einstudierten Standardsituationen möglicherweise das wichtigste Element werden kann.

Im Positionsspiel dürfen wir von unseren Löwen keine großartigen Zaubereien oder schöne Kombinationsspielzüge erwarten. Die Hachinger Spielweise und Raumaufteilung lässt so etwas – das Liganiveau insgesamt berücksichtigend – nur schwer zu.

Wenn sich Chancen bieten, müssen diese genutzt werden. Der Plan B für Haching nach einem Rückstand ist zwar vorhanden, die Mittel diesen umzusetzen aber limitiert.

Gegen den Ball

Es gibt eine Besonderheit im Hachinger Spiel, die das lange Spiel gefährlich machen kann.

Durch die Verschiebung auf vier Spieler in der vordersten Linie stellen die Hachinger auf der gesamten Breite des Platzes eins gegen eins Situationen her. Findet Unterhaching mit fortwährender Spieldauer dort bei einem der Duelle gegen die Kette ein Missmatch, werden sie stoisch immer wieder über verschiedene Anspielvarianten versuchen, dieses auszunutzen, bis das gelingt und zum Torerfolg führt. Das klingt durchaus eindimensional (und ist es ganz klar auch), der Zweck heiligt jedoch die Mittel und eine solche Spielweise kann, wenn die Mannschaft mehr Erfahrung bekommt, durchaus zu der ein oder anderen Überraschung führen.

Aus den wenigen Chancen, die Haching sich so bieten, machen die Vorstädter auch durchaus häufig etwas, allerdings nicht immer Zählbares. Die Schussgenauigkeit der Hachinger ist – unglaublich aber wahr – die beste der Liga. Die Fähigkeit dabei auch so zu treffen, dass der Ball hinter der Linie landet, fehlt allerdings noch meistens.

Aber gerade das zeigt uns, dass man Haching weder aufgrund des Tabellenplatzes, noch aufgrund der Spielweise unterschätzen darf.

Das Unterhachinger „Kick and Rush“ mit hohem Pressing auszuhebeln, kann meiner Meinung nach hinten los gehen. Generell tief zu stehen, halte ich für zu pessimistisch. Dennoch sollte man den Hausherren nicht den Gefallen tun und ihnen durch Eingehen auf ihre geradlinige Spielweise in die Karten spielen. Schafft man es, die SpVgg durch geschicktes Stellungsspiel zum Fußballspielen zu zwingen, kommt möglicherweise über eigene Umschaltsituationen mehr Dynamik ins Spiel.

Schlüsselspieler

Tor

Konstantin Heide (#1) ist erst 18 Jahre alt und ersetzt den zu unseren Löwen abgewanderten René Vollath. Er hat alle Werkzeuge, die ein guter Keeper braucht. Das ändert nichts daran, dass, sei das Talent und Können auch noch so groß, die Erfahrung – speziell für einen Torhüter – ebenfalls eine eklatant große Rolle spielt. Mit jedem Spiel steigert sich der Erfahrungsschatz des Youngsters. Gute Reflexe und ein tolles Linienspiel muss man Heide auf alle Fälle jetzt schon bescheinigen. Die weiteren Schwerpunkte der Torhüterpflichten wie Strafraumbeherrschung und das eins gegen eins bedürfen aufgrund der angesprochenen mangelnden Erfahrung noch der Verbesserung im Timing und in der Ausführung.

Abwehr

Tim Knipping (#34), ausgeliehen vom SV Sandhausen, ist der neue Abwehrchef der SpVgg Unterhaching. Im direkten Duell gibt es in dieser Saison bisher kaum ein Vorbeikommen für seine Gegenspieler. Mit 78% gewonnener Defensivduelle setzt Knipping hier ein klares Statement. Er führt die junge Abwehr der Vorstädter und ist meist der auslösende Spieler, falls Haching sich entscheidet, im Positionsspiel etwas kreativer zu werden.

Rechtsverteidiger, Kapitän und weiterer Schlüsselspieler Markus Schwabl fällt voraussichtlich verletzungsbedingt aus.

Mittelfeld

Dennis Waidner (#39) spielt im defensiven Mittelfeld, wenn man im Spiel der Hachinger von so etwas überhaupt sprechen möchte, bisher den offensiveren Part der beiden Sechser. Hat Waidner den Ball, ist er im Spiel nach vorne ein dynamischer Antreiber, der mit seiner Passgenauigkeit gute Möglichkeiten einleiten kann.

Gegen den Ball agiert Waidner mit gutem Stellungsspiel. Mit zwei Dritteln gewonnener defensiv Zweikämpfe bisher in dieser Saison zeigt Waidner, dass er auch im direkten Duell überzeugen kann, obwohl er den Ball deutlich häufiger über sein Stellungsspiel abfängt.

Der bisher vereinslose Neuzugang Johannes Geis (#5), wird vermutlich am Sonntag ebenfalls bei den Hachingern auflaufen. Welche Rolle er übernimmt, wird sich zeigen. Der 31-jährige Ex-Clubberer ist im defensiven Mittelfeld und in der Zentrale variabel einsetzbar.

Sturm

Sowohl der aus der Seitenstraße in den Vorort gewechselte Lenn Jastremski (#25) als auch der aus Ingolstadt an den Hachinger Bach abgewanderte Julian Kügel (#9) könnten für Haching hier zu Schlüsselspielern werden. Beide haben eine hohe Schussgenauigkeit und hohes Durchsetzungsvermögen im Strafraum des Gegners. Aufgrund der Spielweise der SpVgg sehen die Stürmer allerdings selten verwertbare Bälle.

Fazit

Das Spiel unseres TSV 1860 München bei der SpVgg Unterhaching wird die Zuschauer auf eine harte Geduldsprobe stellen, denn Chancen am Fließband wird es nicht geben, und die Möglichkeiten, die Haching zulässt, sind meistens gut verteidigt.

Um dem entgegenzuwirken, wäre es gut, wenn die Sechzger es schaffen, Unterhaching zum Spielen zu zwingen. Entweder, indem die Löwen früh in Führung gehen und Haching so unter Zugzwang gerät, oder aber über geduldiges Offensivspiel und präzise Standardausführung.

Konzentration bei den vertikalen Angriffen der Hachinger, über die sie die größte Gefahr entwickeln können, ist das zweite Fundament, auf dem ein erfolgreiches Auftreten im Sportpark fußt. Wie man in diesem Spiel als Gast auftreten muss ,um die Begegnung erfolgreich zu gestalten, ist nicht schwer herauszufinden.

Über die neunzig Minuten die Geduld zu haben, die fußballerische Zerstörungstaktik der SpVgg Unterhaching elastisch anzunehmen und zum eigenen Vorteil intelligent und dynamisch zu nutzen, wird der Schlüssel zum Sieg für unsere Sechzger am Sonntagabend.

Aber machen wir uns nichts vor: Es wird zäh und vermutlich wird auch extrem unattraktiver Fußball zu sehen sein. Es ist jedoch alles drin. Wenn unsere Sechzger die Ruhe bewahren und die Löwentugenden auf den Platz werfen, holt die Mannschaft unter der Leitung von Argirios Giannikis dort drei Punkte.

Lassen sich unsere Spieler von Unterhachings Antifußball aus dem Konzept bringen, lauert allerdings eine böse Überraschung.

So könnte die SpVgg Unterhaching gegen den TSV 1860 beginnen

Datenquelle: Wyscout

Neuer Ärmelsponsor: “Buxtrade” ziert 1860-Trikot

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Der TSV 1860 München hat einen neuen Ärmelsponsor präsentiert – das Unternehmen “Buxtrade” ziert ab sofort die Trikots der Löwen.

Die Meldung des TSV 1860 über die “Buxtrade”-Partnerschaft im Wortlaut

Die Buxtehuder Buxtrade GmbH, ein innovatives Unternehmen mit einem vielfältigen Produktportfolio im Bereich hochwertiger Nahrungs­ergänzungen, wird neuer Trikotärmelpartner des TSV 1860 München.

Die Buxtrade GmbH engagiert sich nicht nur für gesunde Ernährung und einen bewussten Lebensstil, sondern in Zukunft auch bei den Löwen. Julian Meyer, geschäftsführender Inhaber der Buxtrade GmbH, freut sich auf die Partnerschaft: „Der TSV 1860 München ist ein Traditionsverein, der bundesweit eine große Aufmerksamkeit erfährt. Das wollen wir nutzen, um unsere Marke noch bekannter zu machen.“ Es ist für das Unternehmen nicht die erste Partnerschaft im Sport. Seit 2020 unterstützen die Hanseaten auch den Hamburger SV.

Ab sofort wird die Buxtrade GmbH als neuer Trikotärmelpartner des TSV 1860 München auf dem Auswärtstrikot und im Toto-Pokal präsent sein – auf dem Heimtrikot jedoch erst ab dem Heimspiel gegen den SC Verl Mitte Dezember. Bis dahin wird weiterhin das Logo der Münchner Tafel auf dem Ärmel zu sehen sein. Die Bayerische, Hauptsponsor des TSV 1860 München, hatte dieses Sponsoring der karitativen Vereinigung zur Verfügung gestellt, die wöchentlich rund 20.000 hilfsbedürftige Münchner und Münchnerinnen mit Lebensmitteln versorgt.

“Unserer sozialen Verantwortung bewusst”

Für Julian Meyer stellt das kein Problem dar. Im Gegenteil: „Wir sind uns als erfolgreiches Unternehmen unserer sozialen Verantwortung bewusst und unterstützen solche Projekte gerne“, sagt der Gründer von Buxtrade. Damit aber nicht genug: Er und sein Team spenden Waren in Höhe von 1.860 Euro an die Münchner Tafel.

Martin Gräfer, Vorstandsmitglied der Bayerischen: „Unser Ziel war es, mehr als nur finanzielle Unterstützung zu leisten und die Münchner Tafel nachhaltig zu stärken. Wir freuen uns sehr, dass so schnell ein Nachfolger für die Aktion gefunden wurde und Buxtrade sich entschieden hat, die Tafel in Kombination mit dem Ärmelsponsoring weiter zu unterstützen. Toll, wie sich das ausgezahlt hat! Vielen Dank auch noch einmal an den DFB, der diesen außergewöhnlichen Ärmelwechsel während der laufenden Saison überhaupt erst möglich gemacht hat!“

„Wir freuen uns auf eine nachhaltige gemeinsame Partnerschaft“, sagt 1860-Geschäftsführer Dr. Christian Werner und verrät: „Im Auswärtsspiel bei der Spvgg Unterhaching werden wir erstmals mit dem Logo unseres neuen Partners Buxtrade auf den Ärmeln auflaufen.“

Übrigens: Wer ein Trikot online oder in den beiden 1860-Fanshops in der Grünwalder Straße 114 und in der Orlandostraße 8 kauft, kann dieses auf Wunsch kostenfrei mit Buxtrade auf dem Ärmel beflocken lassen. Die Aktion ist auf 2.000 Stück limitiert.

DIE BUXTRADE GMBH  – DER NEUE ÄRMELSPONSOR DES TSV 1860

Buxtrade wurde 2014 in Buxtehude als nebenberufliches Unternehmen gegründet. Relativ schnell wurde die Nachfrage nach dem Sortiment aus dem Bereich Nahrungsergänzung für Sport und Gesundheit so groß, dass die Vertriebskapazitäten permanent vergrößert wurde. Die Buxtrade GmbH vertreibt hochwertige Produkte aus den Bereichen Nüsse, Superfood, Lebensmittelzusätze, Süßstoffe, Aromen und Zuckerersatz. Das Unternehmen bietet all seine Produkte für den privaten Haushalt bis hin zu Großhändlermengen in Palettenware an. Dabei profitiert die unmittelbar südlich der Elbe beheimatete Firma von den kurzen Wegen zum Hamburger Hafen. Durch die kurzen Transportwege und Logistik aus eigener Hand entstehen Ersparnisse, die das Unternehmen an den Kunden weitergibt. Daneben bietet Buxtrade einen schnellen und zuverlässigen Versand im eigenen Online-Shop an, der Mitglied im Händlerbund und der Initiative FairCommerce ist.

SpVgg Unterhaching – TSV 1860: Ergebnistipp Torsten Fröhling

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Torsten Fröhling Trainer TSV 1860

Als Spieler war Torsten Fröhling sowohl in der DDR als auch im wiedervereinten Deutschland in der 1. und 2. Liga aktiv. Nach Beendigung seiner Karriere wurde er Trainer und saß u.a. auch zwei Jahre bei den Löwen auf der Bank – zunächst bei den Amateuren, später bei den Profis. Heute tippt der 58-Jährige für uns die Partie des TSV 1860 bei der SpVgg Unterhaching.

Torsten Fröhling hofft auf klaren Auswärtssieg

Auch wenn Torsten Fröhling mittlerweile im hohen Norden der Republik arbeitet, so fühlt er sich den Löwen doch weiterhin verbunden. Davon zeugt nicht zuletzt, dass er im Gespräch mit sechzger.de stets von “wir” und “uns” sprach, als es um 1860 ging. Im Juni 2022 war Fröhling gerüchteweise nochmal als Co-Trainer bei Michael Köllner im Gespräch, zu einer Zusammenarbeit kam es jedoch nicht.

Bezüglich des Spiels in Unterhaching ist der Fußballlehrer äußerst optimistisch und tippt auf einen deutlichen Auswärtssieg der Löwen.

“Wir gewinnen 3:0.
Die Tore erzielen Hobsch und Verlaat. Wer zwei macht, ist egal! :-)”

Uns auch, wenns so kommt…

Über zwei Jahre an der Grünwalder Straße

1. FC Magdeburg, BSG Motor Schönebeck, Eisenhüttenstädter FC Stahl, Hamburger SV, FC St. Pauli, VfB Lübeck – so die Stationen während Torsten Fröhlings aktiver Spielerkarriere. Und auch als Trainer kam er ordentlich rum: Über Altona 93, Holstein Kiel, den VfB Oldenburg und die U17 des HSV landete er schließlich an der Grünwalder Straße.

Von 2013 bis 2015 war Torsten Fröhling beim TSV 1860 beschäftigt. Zunächst betreute er die U21, danach beerbte er Markus von Ahlen als Cheftrainer der Profis. Den wohl emotionalsten Sieg errang er mit den Löwen am 02.06.2015, als Kai Bülow Münchens große Liebe mit seinem Last-Minute-Treffer vor dem Abstieg aus der 2. Bundesliga bewahrte.

Auch den SV Wehen Wiesbaden bewahrte er vor dem Abstieg, saß dann beim FC Schalke 04 II auf der Bank und wurde dort im März 2022 entlassen. Im November 2023 übernahm Fröhling das Traineramt beim SC Weiche Flensburg 08 und liegt mit seinem Team derzeit auf einem starken 4. Platz in der Regionalliga Nord.

Sechzig um Sieben: Ismaik ruft zum Boykott von sechzger.de auf

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Sechzig um Sieben: Regionalliga-Match in Vilzing

Sechzig um Sieben, heute mit Hasan Ismaik, der zum Boykott von sechzger.de aufgerufen hat und weiteren Themen.

Hasan Ismaik ruft zum Boykott von sechzger.de auf

Hasan Ismaik hat  auf den sozialen Medien fleißig in die Tasten hauen lassen und zum Boykott von sechzger.de aufgerufen. Konkret ging es wohl um den Faktencheck von sechzger.de, der dem Jordanier sauer aufgestoßen sein dürfte. sechzger.de hatte Ismaiks Stadionphantastereien mit Quellen und seinen eigenen Aussagen widerlegt bzw. Falschaussagen entlarvt. Ob Ismaik mit dem Boykottaufruf erreichen will, dass die Löwenfans die Aufdeckung seiner Unwahrheiten nicht erfahren sollen, ist nicht bekannt. Hier geht es zum ganzen Artikel, falls Sie ihn nicht boykottieren wollen.

“Weiß & Blau für den TSV” – neue Faninitiative formiert sich

Mit einem schicken weiß-blauen Logo ausgestattet und mit den Worten “1. Bundesliga” und “eigenes Stadion” lockt die neue Faninitiative “Weiß & Blau für den TSV” am 15. November nach Olching. Den genauen Ort der dort stattfindenden 1. Infoveranstaltung erhält man nur auf persönliche Einladung des Initiators, eines Mannes namens Jürgen. Mit von der Partie sollen neben Ex-Vizepräsident Peter Helfer auch Franz Josef Obermaier und weitere Ex-ARGE Funktionäre sein. Hier geht es zum Artikel.

Ex-Hachinger Vollath: Pfiffe als Motivation

Ganz geräuschlos ging der Wechsel von Rene Vollath an die Grünwalder Straße nicht über die Bühne.

Das Hin und Her dürfte einigen der ohnehin nicht unbedingt zahlreichen Fans der Spielvereinigung nicht sonderlich gefallen haben, mit Sympathiebekundungen in Richtung Vollath ist am Sonntag also nicht zwingend zu rechnen. Für den 34-Jährigen kein Problem:

“Wenn mich das ganze Stadion auspfeift, bin ich am besten. Das gefällt mir. Sollen sie ruhig pfeifen.”

Hier geht’s zum Artikel.

U21 empfängt TSV Rain in der Bayernliga

Die U21 des TSV 1860 München empfängt den TSV Rain in der Bayernliga. Erster gegen Letzter – die Favoritenrolle ist am Samstag (Anpfiff: 14 Uhr, Kies Arena Gilching) deutlich verteilt. Die Hirschnagel-Elf, die derzeit die Tabelle anführt, sollte aber gewarnt sein: der TSV Rain gilt als Favoritenschreck. Hier gibt’s alle Infos.

Der Löwenfahrplan für’s Wochenende

Die Teams des TSV 1860 sind auch am Wochenende wieder zahlreich im Einsatz. Während die Profis am Sonntagabend den Schlusspunkt setzen (19:30h in Unterhaching, sechzger.de-Liveticker), lohnt sich schon vorher der Besuch bei der ein oder anderen Partie.

Freitag, 18.10.

16.00 Uhr: FC Eintracht München U10 – U9 -:-

Samstag, 19.10.

09.15 Uhr: U9 – SC Inhauser Moos U10 -:-
13.00 Uhr: FC Augsburg – U15 -:-
13.00 Uhr: U19 – SpVgg Greuther Fürth -:-
14.00 Uhr: U21 – TSV Rain/Lech -:-
15.00 Uhr: U12 – SB Chiemgau Traunstein U13 -:-
15.00 Uhr: Vierte – FC Sportfreunde München -:-
17.30 Uhr: SG Aßling/Grafing – Löwinnen U17 -:-
17.30 Uhr: Dritte – SV München West -:-
19.00 Uhr: Futsal – Futsal Allgäu -:-

Sonntag, 20.10.

11.00 Uhr: SG Tegernseer Tal – Löwinnen U15 -:-
11.00 Uhr: 1. FC Nürnberg – U13 -:-
11.30 Uhr: U11 – TSV 1860 Rosenheim U13 -:-
13.00 Uhr: FC Augsburg – U14 -:-
13.00 Uhr: FC Ingolstadt 04 – U17 -:-
14.00 Uhr: U16 – FC Memmingen U17 -:-
15.00 Uhr: SV Heimstetten U11 – U10 -:-
16.00 Uhr: TSV Solln – Löwinnen I -:-
17.00 Uhr: SV Laim – Löwinnen II -:-
19.30 Uhr: SpVgg Unterhaching – Profis -:-