Start Blog Seite 369

Ein Wort zum TSV 1860 München: Veronica Ferres

9

Von wegen “Stagnation” – Veronica Ferres teilt in unserer Kurzserie “Ein Wort zum TSV 1860 München” ihre Gedanken zum neuen Kurs des e.V..

Wo andere Stagnation und gar Rückschritte sehen, sehen wir wirtschaftliche Vernunft, zukunftsfähige, nachhaltige Konzepte und messbaren Fortschritt. Und wir sind nicht allein. Wir haben ehemalige Spieler, die selbst ihre fußballerische Heimat in Giesing haben, aber auch mehr oder weniger prominente Anhänger und Freunde des TSV 1860 München nach ihren Gedanken gefragt.

“Ein Wort zum TSV 1860 München”: Veronica Ferres teilt sechzger.de ihre Gedanken mit

„Der eingeschlagene Weg des TSV 1860 München, verstärkt auf wirtschaftliche
Vernunft und die Förderung der eigenen Jugend zu setzen, ist der einzig richtige.
Besonders erfreulich ist, dass der Verein nicht nur die Profimannschaft im Blick
hat, sondern innerhalb des e. V. auch den Frauen- und Mädchenbereich im
Fußball in den vergangenen Jahren mit großem Erfolg ausgebaut hat. Dass der
Weg der weiterführenden Verschuldung im Profifußball alles andere als der
garantierte Erfolg ist, mussten die Löwen 2017 schmerzlich am eigenen Leib
erfahren. Mit den bestehenden Gremien, die den Verein als Ganzes im Blick
haben und fördern, ist der TSV 1860 auf einem sehr guten Weg, mit dem ich mich
identifizieren kann.“

– Veronica Ferres, Schauspielerin und Autorin
Foto: (c) Manfred Baumann

sechzger.de blickt zurück: Scherbenhaufen nach Totalabsturz

Seit dem Sommer 2017, in dem die erste Mannschaft des TSV 1860 München in Folge eines wirtschaftlichen und sportlichen Desasters der aus dem Mutterverein ausgegliederten Profi-Fußballgesellschaft, bis in die Regionalliga Bayern fiel, sind die Vertreter des Muttervereins beharrlich um einen bodenständigeren Kurs bemüht.

Die ökonomischen und strukturellen Problemlagen in der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA waren im Nachwuchsbereich schon zwei Spielzeiten vor dem großen Crash wahrnehmbar gewesen. Zwei Jahre lang blieb die KGaA damals dem gemeinnützigen Verein die vertraglich vereinbarten Ausbildungszuschüsse schuldig. In der Folge mussten Ausbildungsmaßnahmen zurückgefahren werden und zeitgleich mit den Profis stiegen in der Saison 2016/2017 auch die A- und B-Junioren aus der Bundesliga ab.

TSV München von 1860 e.V. trägt die Ausbildung der jungen Talente seit 2017 allein

Seit dem Sommer 2017 trägt der Mutterverein die Ausbildung der Talente finanziell allein. Die ausstehenden Beihilfen wurden nach dem Neubeginn im Rahmen eines Sanierungskonzepts für die überschuldete KGaA gestundet. Der Eintritt zahlreicher Neumitglieder in den Verein versetzte die Verantwortlichen in die Lage, umfangreiche organisatorische, konzeptionelle und ausbildungsspezifische Erneuerungen bei den Junglöwen voranzutreiben.

Das Nachwuchsleistungszentrum des TSV 1860 München ist heute wieder eine renommierte Ausbildungsstätte. Sowohl die A-Junioren wie die B-Junioren kehrten sportlich in die Bundesliga  zurück. Zahlreiche Nachwuchstalente konnten für den Einsatz im Profibereich des TSV 1860 München qualifiziert werden. Die Profimannschaft des Klubs verfügt seit vielen Jahren über eine der höchsten Quoten an sogenannten Eigengewächsen im Deutschen Fußball.

Neue Geschäftsführer des TSV 1860 setzen auf die Jugend

Das vom Mutterverein zu Jahresbeginn neu eingesetzte Management der Profi-Fußballgesellschaft (Dr. Christian Werner, Sport/Oliver Mueller, Finanzen) verfolgt einen sportlichen Kurs, der diese Bemühungen für die Zukunft zu einem identitätsstiftenden Merkmal für den TSV 1860 München institutionalisieren will.

Die Presse berichtet darüber: Für Präsident Robert Reisinger war die Verpflichtung von Giannikis, Werner und Mueller diesbezüglich ein Meilenstein. „Wir müssen von unserer Ausbildungsqualität mehr profitieren“, lautet seine alte, in einem Podcast erneuerte Forderung: „Diese Aufgabe ist in meinen Augen absolut wettbewerbsentscheidend. Dafür braucht es Kreativität, strategisches Geschick und einen scharfen Blick für Entwicklungspotenzial. Das scheint jetzt endlich angekommen zu sein.”

Fragebogen zur VR-Wahl: Alexander Hofmann

4

Im Hinblick auf die bevorstehende Wahl des neuen Verwaltungsrats im TSV München von 1860 e.V. auf der Mitgliederversammlung am 16. Juni im Zenith) haben wir alle 24 Kandidierenden gebeten, einen Fragebogen auszufüllen. Um den wahlberechtigten Mitgliedern (und natürlich auch allen anderen interessierten Löwenfans) die Positionen der zur Wahl stendenen Personen vorzustellen. Erfreulicherweise sind 20 Fragebögen ausgefüllt zurück gesendet worden.
Wir veröffentlichen diese unkommentiert in alphabetischer Reihenfolge. Hier kommt der Fragebogen von Alexander Hofmann.

Ich bewerbe mich als Verwaltungsrat, weil…

Hofmann: …ich, seit ich denken kann Löwenfan bin. Schon mein Papa war Torwart 1959/1960 und 1960/61. Der VR ist bei uns das entscheidende Organ im e.V. für alle Abteilungen, aber auch für die Besetzung der Vertreter des e.V. innerhalb der KGaA. Hier würde ich mich gerne einbringen und für ein Miteinander aller Gesellschafter eintreten.

Welche Dinge hat der Verwaltungsrat in den letzten drei Jahren gut gemacht?

Hofmann: Alle ehrenamtlichen Mitarbeiter im e.V., einschließlich der Verwaltungsräte, verdienen größten Dank. Die Entwicklung der Mitgliederzahlen des e.V. ist großartig.

Welche Dinge hätte der Verwaltungsrat besser machen können?

Hofmann: Die Umsetzung der Vereinsstrategie von 2016, einschließlich der großen Ziele für die Infrastruktur. Der Umgang mit Hans Sitzberger und mit dem Mitgesellschafter hätte anders laufen sollen. Die Kontrolle des Präsidiums ist der Verwaltungsrat nur bedingt nachgekommen. Der VR müsste alles dafür tun, dass wir als eine große Löwenfamilie zusammenwachsen.

Mit welchen Aktivitäten/Projekten haben Sie sich in der Vergangenheit beim TSV 1860 München e.V. bereits eingebracht?

Hofmann: Ich bin ein sehr aktives Mitglied bei den Unternehmern für 60 und habe dort mit meinen Mitarbeitern im NLZ schon einiges voranbringen dürfen.
Ich war ein sehr aktives Mitglied der Fankultur in den Ende 80ger bis Mitte 90ger Jahren: Regionseinteilung der Fanclubs, Fanclubgründer Ostufer Löwen Starnberger See e.V.

Der Profifußball ist das Aushängeschild von 1860 und traditionell das meistdiskutierte Thema in der Öffentlichkeit. Was sind aus Ihrer Sicht die größten Herausforderungen für die KGaA in der nahen Zukunft?

Hofmann: Da ich der sogenannte Urvater des Bündnis Zukunft bin, möchte ich hier auf unseren Matchplan hinweisen.

Hasan Ismaik ist mit seiner Firma HAM zu 60% an der KGaA beteiligt. Die Kommunikation und Zusammenarbeit mit ihm gestaltet sich seit seinem Einstieg schwierig. Was ist Ihr Konzept für eine verbesserte Kommunikation/Zusammenarbeit mit Ismaik bzw. HAM?

Hofmann: Man sollte einfach öfter mit Ihm reden, was uns mit dem Bündnis Zukunft auch schon gelungen ist. Weitere Ideen und Vorschläge bitte wieder unserem Matchplan entnehmen.

Die KGaA ist nach wie vor bilanziell überschuldet. Mit welchen Maßnahmen würden Sie die Entschuldung unter Einhaltung der Regularien von DFB/DFL vorantreiben?

Hofmann: In meinen Augen hilft hier nur der Aufstieg in die 2 bzw. 1 Liga. Kurzfristig brauchen wir dafür neues Kapital, am besten in Form von Genussscheinen vom Mitgesellschafter. Langfristig wollen wir regionale Investoren dazugewinnen.

Die Situation um einen Ausbau des Grünwalder Stadions bzw. einen Neubau stockt seit einiger Zeit. Welche Stadionlösung schwebt Ihnen vor?

Hofmann: Das ganze Thema Infrastruktur – Stadion, Halle, Trainingsplätze auch für erfolgreiche Löwinnen – muss man im Ganzen sehen. Auch hier haben wir im Matchplan Lösungsvorschläge. Persönlich wünsche ich mirich ein modernes Grünwalder Stadion mit 30.000 Zuschauern und Einnahmen über Vermarktung, Hospitality und VIP-Bereiche.

Welche Abteilungen liegen Ihnen außer dem Fußball noch besonders am Herzen und warum?

Hofmann: Mir liegen die Golf Löwen besonders am Herzen. Ich spiele seit 1976 Golf mit Handicap 8. Gerne würde ich hier meine Erfahrung positiv einbringen.

Was wollen Sie unseren Lesern noch mitteilen?

Hofmann: Gerne würde ich noch einmal einen Trainer (wie Karsten Wettberg 1991) im Stadion auf meinen Schultern beim nächsten Aufstieg tragen. Ich freue mich auf eine positive Zukunft ab dem 17.6.2024!

 

Bisher veröffentlichte Fragebögen der Verwaltungsrats-Kandidaten:

Thomas Baudisch
Robert von Bennigsen
Christian Dierl
Markus Drees
Robert Forster
Maximilian Glogger
Martin Gräfer
Thomas Hirschberger

Mitgliederversammlung: TSV 1860 veröffentlicht FAQ

1
MV Mitgliederversammlung Aufbau Helfer

Der TSV 1860 hat für die kommende Mitgliederversammlung FAQ veröffentlicht.

Die FAQ des TSV 1860 im Wortlaut

Organisatorisches

  • Wann und wo findet die Mitgliederversammlung statt?

Die Mitgliederversammlung findet am Sonntag, 16. Juni 2024, in der Kulturhalle Zenith (80939 München) statt. Beginn ist um 10 Uhr, Einlass ab 8.30 Uhr.

  • Wie komme ich am besten zum Zenith? Kann ich dort parken?

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: 

Linie U6 Richtung Garching-Forschungszentrum, Haltestelle Freimann, von da ca. 700 m zu Fuß Richtung Westen über die Edmund-Rumpler-Straße.

Anfahrt mit dem Auto: 

  • von der A9 aus Norden kommend Richtung München Innenstadt, Abfahrt München-Freimann nehmen, dann rechts abbiegen in die Heidemannstraße und anschließend links in die Lilienthalallee.
  • aus München Innenstadt kommend: A9 stadtauswärts bis zur Anschlussstelle München-Freimann, hier links in die Heidemannstraße einbiegen, danach links in die Lilienthalallee.

Am Zenith (Lilienthalallee 29) stehen ca. 800 Parkplätze kostenpflichtig zur Verfügung. In der Umgebung gibt es auch kostenfreie Parkplätze in begrenzter Zahl.

  • Darf mein Hund mit in die Halle? Nein
  • Kann ich meine Kinder mitnehmen, wenn diese keine Mitglieder des Vereins sind? Gerne dürfen Sie Ihre eigenen Kinder mitbringen, solange diese noch nicht volljährig sind. Sie müssen sich dann als Gäste registrieren lassen.
  • Darf ich Gäste/Angestellte/Hilfspersonen mitbringen? Nein, es sei denn, diese Personen sind Mitglieder des Vereins. Ausnahmen gelten nur für eigene, nicht volljährige Kinder.
  • Kann ich auch später kommen? Natürlich, Sie werden am Eingang registriert.
  • Wie lange dauert die Mitgliederversammlung? Es kommt auf die „Diskussionslust“ der Mitglieder an, die Versammlung ist auf ca. sieben Stunden veranschlagt.
  • Darf ich eigene Getränke und Verpflegung mitbringen? Ja, nach Abstimmung mit dem Ordnungsdienst. Es gibt aber einen Getränke- und Verpflegungsservice.
  • Wie groß ist die Halle? Bekomme ich sicher einen Platz? Bestuhlt finden 2.500 Personen Platz, mindestens weitere 500 Personen haben Stehplätze.
  • Gibt es lange Warteschlangen? Zu Stoßzeiten kann es durchaus Warteschlangen geben. 
  • Darf ich Fotos machen? Nein.
  • Ist das Zenith behindertengerecht? Ja, alle Locations sind barrierefrei zu erreichen und verfügen über die entsprechenden Sanitäranlagen.
  • Ist ein sog. Liveticker oder sonstiger Mitschnitt bzw. Berichterstattung erlaubt? Nein, dies ist ausdrücklich untersagt.

Allgemeines

  • Warum findet die Mitgliederversammlung statt?

Die Satzung des Vereins sieht eine jährliche Mitgliederversammlung vor.

Die Mitgliederversammlung ist das oberste beschließende Vereinsorgan. Somit kommt ihr eine hohe Bedeutung zu. In der Satzung sind die verschiedenen Aufgaben der Mitgliederversammlung im Detail geregelt. Viele Aufgaben im Verein können ohne die Beschlüsse der Mitgliederversammlung nicht durchgeführt werden.

  • Warum findet die Mitgliederversammlung jetzt statt?

Das Geschäftsjahr des Vereins geht vom 1. Juli bis zum 30. Juni des Folgejahres. Damit der Haushaltsplan für das kommende Geschäftsjahr genehmigt werden kann, soll die Mitgliederversammlung möglichst zwischen dem 1. April und dem 30. Juni abgehalten werden. Aufgrund von der Verfügbarkeit der Versammlungshalle kann es zu zeitnahen Verschiebungen kommen. 

  • Ich habe keine Einladung bekommen, darf ich trotzdem teilnehmen?

Teilnehmen dürfen alle Mitglieder des Vereins.

Die Einladung erfolgte mit der Mitgliederzeitschrift DIE SECHZGER, Ausgabe 2/24 ab Seite 4 ff

Jedes (wahlberechtigte) Mitglied kann wählen, ob es die Zeitschrift per Post oder per Email erhält. Der Versand erfolgt jeweils an die dem Verein zuletzt bekannte Anschrift bzw. Emailadresse. Wer keine Zeitschrift bekommen hat, sollte sich bei Frau Grübel in der Mitgliederverwaltung des Vereins melden und ggf. die Adressdaten aktualisieren (regine.gruebel@tsv1860.org).

  • Ich habe meinen Mitgliedsausweis für das Geschäftsjahr 2023/24 nicht erhalten, darf ich trotzdem zur Veranstaltung?

Sie können sich am Eingang ebenfalls registrieren lassen. Ihre Mitgliedsdaten werden über unser Mitgliederverwaltungssystem geprüft. Ggf. kann auch anhand eines Personalausweises, Reisepasses oder Führerscheins festgestellt werden, wer Mitglied ist.

  • Ich bin gerade erst eingetreten, darf ich trotzdem teilnehmen?

Ja. Für die Teilnahme spielt die Dauer der Mitgliedschaft keine Rolle. Nur um wahlberechtigt zu sein, ist eine Mindestdauer von einem Jahr Voraussetzung.

  • Ich habe an dem Tag leider keine Zeit, darf ich jemand anderen hinschicken?

Das geht nicht. Das Stimmrecht darf nur persönlich ausgeübt werden.

  • Was bedeutet „Entlastung“?

Sie bedeutet die Billigung der Geschäftsführung und die Anerkennung der geleisteten Arbeit, verbunden mit dem Ausspruch des Vertrauens für die bevorstehende Wahlperiode.

  • Kann ich Fragen stellen auf der MV?

Jedes Mitglied hat die Möglichkeit, zu den einzelnen Tagesordnungspunkten Fragen zu stellen oder Meinungen bzw. Anmerkungen zu äußern. Die Redebeiträge müssen vorab beim Wahlausschuss angemeldet werden, damit diese vorab geordnet und dem entsprechenden Redner gegeben werden können.

Anträge

  • Wie kann ich einen Antrag stellen? Was muss ich beachten?

Anträge zur Mitgliederversammlung konnten bis einschließlich Freitag, den 17. Mai 2024, schriftlich beim Präsidium eingereicht werden:

  • persönlich während der Geschäftszeiten (Mo.-Fr. 9-17 Uhr)
  • per Post an TSV München von 1860 e.V., Grünwalder Str. 114, 81547 München
  • per Fax unter 089 / 642785-148
  • per Email an ekkehardt.krebs@tsv1860.org

Für die Rechtzeitigkeit der Antragstellung war das Datum des Poststempels bzw. das Absendedatum des Faxes oder der Email entscheidend.

Satzungsändernde Anträge können nicht mehr eingereicht werden. Hierfür ist die Frist am 01.03.2024 abgelaufen.

Bitte prüfen Sie nach Möglichkeit vorab, ob Ihr Antrag tatsächlich den e.V. betrifft und die Mitgliederversammlung überhaupt zuständig ist für Ihr Anliegen.

Nach Zugang der Anträge entscheidet der Wahlausschuss, ob diese zugelassen werden können, d.h., ob sie in das Aufgabengebiet der Mitgliederversammlung fallen, ob sie rechtlich in Ordnung und auch realistisch umzusetzen sind. (Beispiel: Ein Antrag „Verpflichtung von Spieler XY zur Saison 2024/25“ ist weder Aufgabe des e.V., noch eine solche der Mitgliederversammlung)

  • Kann ich die Anträge vorab einsehen?

Alle rechtzeitig eingegangen und formal korrekten sowie zugelassenen Anträge werden vor der Versammlung auf der Homepage des Vereins (www.tsv1860.org) veröffentlicht und liegen zudem zu den Geschäftszeiten (Montag bis Freitag, 9 bis 17 Uhr) auf der Geschäftsstelle, Grünwalder Straße 114, im Büro von Herrn Krebs zur Einsicht aus.

Am Tage der Versammlung erhalten Sie die Anträge in schriftlicher Form.

  • Warum müssen satzungsändernde Anträge früher eingereicht werden?

Über satzungsändernde Anträge müssen die Mitglieder mit der Einladung informiert werden. Dies ist gesetzlich so vorgeschrieben. Die Frist hierfür wurde in der SECHZGER 1/2024 bekannt gegeben und ist am 01.03.2024 abgelaufen.

Wahlen

  • Wer wird gewählt?

Gewählt werden 2 Ersatzmitglieder für das Präsidium sowie Mitglieder (bzw. stellvertretende Mitglieder) des Ehrenrates, Mitglieder der Kassenprüfer, ein Seniorenvertreter, Mitglieder des Verwaltungsrates und Mitglieder des Wahlausschusses

  • Wie kann ich Kandidat*innen beispielsweise für das Amt des Wahlausschusses vorschlagen?

Es können keine Kandidat*innen mehr vorgeschlagen werden. Die Frist für die Einreichung von Wahlvorschlägen endete am 20.03.2024. Dies wurde in der Ausgabe 1/24 der Mitgliederzeitung DIE SECHZGER bekannt gegeben.

  • Wie lange muss ich Mitglied sein, um abstimmen zu dürfen?

Abstimmen dürfen nur Mitglieder, die mindestens ein Jahr Mitglied sind, d.h. spätestens am 01. Juni 2023 eingetreten sind.

  • Ich bin passives Mitglied, was muss ich tun, um wählen zu dürfen?

Für das Wahlrecht spielt es keine Rolle, ob jemand passives oder aktives Mitglied ist. Außerordentliche Mitglieder dagegen haben kein Stimmrecht.

  • Kann man auch online abstimmen?

Das geht nicht. Das Stimmrecht darf nur persönlich ausgeübt werden.

  • Dürfen Jugendliche und Kinder auch wählen?

Mitglieder sind erst ab dem vollendeten 18. Lebensjahr stimmberechtigt. Natürlich sind unsere vielen jungen Mitglieder aber herzlich willkommen auf der Versammlung!

  • Ich bin gerade erst wieder eingetreten, darf ich trotzdem wählen, wenn ich früher schon einmal Mitglied war?

Mitgliedszeiten vor einem Austritt werden nicht auf die Dauer der Mitgliedschaft angerechnet.

  • Wie werden die Wahlen und Abstimmungen durchgeführt?

Grundsätzlich erfolgen Abstimmungen und Wahlen offen. Geheime Abstimmung findet nur statt, soweit es die Vereinssatzung bestimmt oder wenn dies auf Antrag eines anwesenden stimmberechtigten Mitglieds mit einfacher Mehrheit in offener Abstimmung beschlossen wird oder wenn der Leiter der Mitgliederversammlung oder der Wahlausschuss dies anordnet. Die Wahlen für den Verwaltungsrat, den Ehrenrat sowie den Wahlausschuss werden beispielsweise geheim mittels Wahlscheine durchgeführt.

Bei Wahlen und Abstimmungen entscheidet in der Regel die einfache Mehrheit (d.h. mehr JA als NEIN-Stimmen). Enthaltungen müssen nicht gezählt werden; diese können durch Abzug der Anzahl der abgegebenen Stimmen von der Anzahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder ermittelt werden.”

Mitgliedschaft

  • Was ist der Unterschied zwischen einer ordentlichen und einer außerordentlichen Mitgliedschaft?

Außerordentliche Mitglieder dürfen nicht an Wahlen und Abstimmungen teilnehmen und sind nicht wählbar.

Zu den außerordentlichen Mitgliedern zählen juristische Personen (z.B. Firmen) und Personen, die sich freiwillig und ausdrücklich für eine außerordentliche Mitgliedschaft entschieden haben und daher einen ermäßigten Beitrag zahlen.

Ordentliche Mitglieder sind alle erwachsenen Mitglieder, die den vollen Beitrag zahlen. Dazu kommen die Jugend- und die Ehrenmitglieder sowie Mitglieder, die einen ermäßigten Beitrag aus folgenden Gründen zahlen: Ehepartner oder eingetragene Partnerschaft; Schwerbehinderte; RentnerInnen, PensionistInnen, SeniorInnen ab 65 Jahren; SchülerInnen ab 18 Jahren, StudentInnen, Auszubildende ab 18 Jahren; TeilnehmerInnen am freiwilligen Wehrdienst und am Bundesfreiwilligendienst oder an vergleichbaren Diensten; EmpfängerInnen von Arbeitslosengeld, Arbeitslosenunterstützung, Sozialhilfe, Sozialgeld, Grundsicherung oder vergleichbaren sozialen Leistungen

  • Kann ich noch vor der Mitgliederversammlung 2024 ordentliches Mitglied werden?

Mitgliedsanträge von Neumitgliedern müssen noch rechtzeitig vor der Mitgliederversammlung eingereicht werden (siehe www.tsv1860.org/mitgliedschaft/). Dabei ist zu beachten, dass eine Bearbeitungszeit anfällt.

Ein außerordentliches Mitglied des Vereins kann seinen Mitgliedsstatus jeweils zum Beginn des Geschäftsjahres (1. Juli) ändern. Hierzu kontaktieren Sie bitte Frau Grübel (regine.gruebel@tsv1860.org).

  • Was ist der Unterschied zwischen „aktivem“ und „passivem“ Mitglied? 

Aktive Mitglieder üben im Verein eine Sportart aus, passive Mitglieder unterstützen ihren Verein ohne eine Sportart auszuüben.

Vernichten, Zerstören? Wir warten auf eine neue Übersetzung

11

Wie genau nimmt es Hasan Ismaik eigentlich mit Terminen? Und mit der Wahrheit? Am vergangenen Sonntag Abend, rund 30 Stunden, nachdem das Treffen zwischen drei Redaktionsmitgliedern von sechzger.de und dem 1860-Gesellschafter im Hotel “The Charles” zu Ende gegangen war, veröffentlichte Ismaik über seine aktuell üblicherweise gewählten Kommunikationskanäle facebook und Instagram einen Erlebnisbericht vom besagten Treffen. Über den Wahrheits- und Realitätsgehalt der in diesem Text dargestellten Sachverhalte bezüglich des Aufeinandertreffens zwischen uns und dem Jordanier wird vielleicht in der Zukunft noch zu reden sein – vielleicht aber auch nicht. Man muss ja nicht über jedes Stöckchen springen, das einem Ismaik hinhält.

Angekündigte neue Übersetzung von Ismaiks Monolog

Eine Textpassage seiner Erklärung zum Treffen mit uns, die uns aber aktuell immer noch beschäftigt, ist die Folgende:

Ich habe Sechzger.de auch damit konfrontiert, warum sie zuletzt einen Dolmetscher engagiert haben, um mein Image kaputt zu machen. Sie haben nur einen Satz übersetzen lassen, der aber in einem falschen Kontext zur gesamten Aussage steht. Ich habe jetzt den selben Dolmetscher beauftragt, und mein Monolog gegenüber den Meisterlöwen ergibt im Arabischen einen ganz anderen Sinn. Ich werde in den nächsten 48 Stunden darüber noch gesondert Stellung nehmen.

Noch warten wir auf die neue Übersetzung

Seit dieser Ankündigung sind inzwischen deutlich mehr als 100 Stunden vergangen, Ismaik hat zwischenzeitlich zahlreiche Stellungnahmen und Erklärungen auf facebook & Co. veröffentlicht. Auf eine neue Übersetzung seiner Drohungen gegenüber der aktiven Fanszene und PRO1860 warten wir leider immer noch. Dabei wäre es doch gerade für PRO1860 sicher interessant, zu erfahren, was er genau mit dieser sagenumwobenen und manchmal mit einem mythischen Geist umschriebenen Organisation, die angeblich den ganzen TSV 1860 steuert, vorhat. Schließlich hatte auch diese sich am Wochenende mit dem KGaA-Gesellschafter zu einem persönlichen Austausch getroffen, der immerhin vier Stunden dauerte.

Bringt ein neuer Dolmetscher Licht ins Dunkel?

Aufgefallen ist dem aufmerksamen Betrachter der Geschehnisse rund um den TSV 1860 in den letzten Tagen, dass ein neuer Dolmetscher im Umfeld von Hasan Ismaik aufgetaucht ist. Bei der Veranstaltung der Holledauer Löwen am Mittwoch Abend übersetze ein ganz anderer Mann die Worte Ismaiks an die Löwengemeinde, als z.B. noch vergangene Woche den Monolog gegen PRO1860 und die Ultras oder auch die Worte, die zwischen Ismaik und uns in seiner Hotelsuite ausgetauscht wurden. Ist vielleicht der Grund für einen Personalwechsel in Übersetzungsfehlern zu suchen?

Eigentlich ist es uns aber völlig gleichgültig, wer nun die Worte des weisen Mannes aus Jordanien übersetzt – Hauptsache es geschieht und wir erfahren endlich, wo der Fehler des beglaubigten Gerichtsübersetzers lag, der den Monolog des sichtlich erregten Hasan Ismaik in Anwesenheit der drei Meisterlöwen vom 27. Mai  folgendermaßen übersetze:

Wir müssen Pro1860 und die Ultras zerstören, damit sie nicht mehr eine ideologische Partei sind, sondern eine ermutigende Partei, ohne Ideologie

 

Weniger als 500 Dauerkarten im Mitglieder-Verkauf

5
500 Dauerkarten Mitglieder
500 Dauerkarten Mitglieder

Der Dauerkarten-Verkauf floriert beim TSV 1860 München wieder einmal. Trotz des sportlich durchwachsenen Abschneidens in der vergangenen Saison. Daran haben sicherlich die vermeldeten Neuzugänge der letzten Tage ihren Anteil. Der von einem kommerziellen Blog und der “schweigenden Mehrheit der Löwenfans” prognostizierte Einbruch bei den Dauerkarten blieb natürlich wieder aus.

Über 10.000 Dauerkarten wurden verlängert

Insgesamt 11.700 Dauerkarten waren vor der vergangenen Spielzeit an die Frau und den Mann gebracht worden. Davon wurden mehr als 10.000 Stück im Rahmen der Vorkaufs-Option für Dauerkarten-Inhaber in der Verkaufsphase 1 verlängert, trotz angehobener Preise in der Stehhalle und auf der Haupttribüne. Insgesamt 10.500 Dauerkarten werden heuer verkauft – weniger als im letzten Jahr, damit auch Tickets für Einzelspiele verfügbar bleiben. „Wir möchten mehr Löwen-Fans die Gelegenheit geben, sich die Spiele von Münchens großer Liebe direkt im stimmungsgeladenen Grünwalder Stadion ansehen zu können.”, hieß es in der offiziellen Pressemitteilung.

Über 85% der Dauerkarten-Inhaber bleiben treu

Die Quote derer, die ihr Saisonticket wieder gekauft haben liegt damit bei deutlich über 85 Prozent. Dies zeigt einmal mehr, wie treu die Löwenfans ihrem Verein in guten wie in schlechten Zeiten sind. Es sind zugleich aber schlechte Nachrichten für die Mitglieder, die sich heuer erstmals oder wieder für eine Dauerkarten für die Drittliga-Saison 2024/25 entscheiden wollen.

Unter 500 Dauerkarten im Mitglieder-Verkauf

Keine 500 Dauerkarten gehen damit in die zweite Verkaufs-Phase, in der Mitglieder, die bisher kein Saisonticket innehatten, an die Reihe kommen. Am Mittwoch, 12. Juni 2024 um 14 Uhr startet nun der Verkauf der restlichen Dauerkarten an Mitglieder. Pro Mitglied sind maximal zwei Dauerkarten erhältlich. Die restlichen Dauerkarten dürften also weggehen wie die warmen Semmeln und innerhalb weniger Minuten ausverkauft sein. Aktuell sind noch Tickets für die Stehhalle, die Haupttribüne aber auch die Westkurve erhältlich. Dauerkarten sind auf den bekannten Wegen erhältlich: Online unter www.tsv1860-ticketing.de, telefonisch unter 01805 – 60 1860 oder persönlich im Ticketing an der Grünwalder Straße.

 

Reisinger, Steppe und Bay plädieren für “wirtschaftliche Vernunft”

125
steppe reisinger bay schmidt präsidium darlehensvertrag geschäftsführer

Während sich Hasan Ismaik und diverse Kandidaten für die Wahl zum Verwaltungsrat auf großer Promotour befinden, plädieren Robert Reisinger, Norbert Steppe und Karl-Christian Bay im Interview mit der BILD für einen Weg der “wirtschaftlichen Vernunft”.

Reisinger, Steppe und Bay im Interview

Am 16.06. steht bekanntlich die Mitgliederversammlung des TSV München von 1860 e.V. auf dem Programm, bei der nicht nur der Verwaltungsrat der Löwen gewählt wird, sondern auch Norbert Steppe und Karl-Christian Bay als Vizepräsidenten bestätigt bzw. gewählt werden sollen. Das Programm des designierten neuen Führungstrios ist klar, wie Präsident Robert Reisinger feststellt:

“Unser Kurs ist klar: wirtschaftliche Vernunft und weitere Konsolidierung. Kurzfristig die Rückkehr in die 2. Liga, langfristig zurück in die Bundesliga und die Wahrung von 50+1. Dafür stehen wir.”

Bis wann der sportliche Aufschwung erfolgen soll, ist logischerweise nicht genauer definierbar. Die vergangene Saison habe gezeigt, dass ein hohes Budget nicht automatisch zu Erfolg führe und man deshalb personelle Konsequenzen ziehen musste.

Forderungsverzicht statt neuer Darlehen?

Dass auch personelle Veränderungen nicht zwangsläufig im Erfolg münden, musste der TSV 1860 in der Vergangenheit bereits des Öfteren erfahren, wie Karl-Christian Bay festhält.

“Ich bin seit zwölf Jahren in unterschiedlichsten Funktionen dabei. Und auch wenn ich lieber in die Zukunft blicke, muss doch jeder Fan erkennen: Herr Ismaik hat schon oft nach neuem Personal gefordert und es auch bekommen. Doch besser wurde dadurch nichts – im Gegenteil.”

Von Ismaiks Ankündigung, dem TSV 1860 nach der Wahl bis 200 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen, halten Reisinger, Steppe und Bay wenig.

“Ein Forderungsverzicht wäre sinnvoller. Dann wäre der Verein auch für andere Geldgeber attraktiver. Herr Ismaik hat in der Vergangenheit schon viel in Aussicht gestellt und danach nichts umgesetzt. Dass er bereits wieder zurückrudert, spricht Bände”, so Reisinger. Auch Bay stößt ins selbe Horn und ergänzt, es brauche “eine klare Strategie und im Hintergrund einen Geldgeber, der den handelnden Personen vertraut. Das hat Ismaik bisher nie geschafft – egal wer im Amt war. Ob sich das jemals ändern wird, bezweifle ich.”

Erneutes Gesprächsangebot an Ismaik

Trotz bereits mehrfach erfolgter Absage seitens Ismaiks erneuerte Reisinger sein Gesprächsangebot an den Mehrheitseigentümer der KGaA:

“Wir haben eine klare Botschaft an ihn: Setzen Sie sich mit uns persönlich an einen Tisch. Wir finden zusammen Lösungen. Für jedes Problem. Sie können mit dem Verein Erfolg haben, aber nicht gegen ihn.”

Auch dem Bündnis Zukunft, das sich zunächst als externer Gesprächspartner präsentiert hatte, nun jedoch mit sieben Kandidaten zur VR-Wahl antritt, steht das designierte Präsidium mittlerweile kritisch gegenüber, wie Karl-Christian Bay betont:

“Einen Vertreter, des Hauptsponsors, der öffentlich sagt, dass er das Sponsoring-Engagement gefährdet sieht, sehe ich sehr kritisch.”

Robert Reisinger ergänzt:

“Das Bündnis inszeniert sich als vermeintlicher Friedensstifter und Stimme der Vernunft und ruft alle Parteien zu Mäßigung auf. Dabei wirkt das Bündnis sehr abgesprochen mit Ismaik. Es ist ein Schmierentheater für die Öffentlichkeit. Die propagierte Phobie vor dem Verein, vor seinen Funktionären und vor seinen Mitgliedern, trägt für mich Züge einer Wahnvorstellung. Die Behauptung, es würden glänzende wirtschaftliche und sportliche Zeiten vor den Löwen liegen, sobald sie einer vermeintlichen Unterdrückung durch den Verein entkommen sind, ist eine ganz besondere Form des Zynismus. Wir Vereinsvertreter waren es, die im Sommer 2017 die Scherben zusammengekehrt haben und den TSV 1860 München wieder zu einem Klub gemacht haben, den die Menschen lieben und der seine Würde wiedergefunden hat.”

“Jeder hier will aufsteigen”

Norbert Steppe räumt zudem mit dem Vorwurf auf, die Verantwortlichen des Vereins würden gar keinen sportlichen Erfolg anstreben.

“Jeder hier will aufsteigen. So schnell wie möglich. Nur ist das weniger eine Frage des Geldes – wie die Beispiele Ulm und Münster zeigen. Es braucht ein intelligentes sportliches Konzept und passende sportliche Charaktere. Beides hatten wir letzte Saison definitiv nicht. Für die neue Saison bin ich zuversichtlich.”

“Mutterverein muss eine starke Einheit bilden”

Reisinger warnt jedoch davor, die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen und wirbt für eine weitere Emanzipierung des Vereins vor dem Mehrheitsgesellschafter.

“Der Mutterverein muss eine starke Einheit bilden, um als Stimme im Diskurs mit unserem Mitgesellschafter Gewicht zu haben, denn HAM will regieren und nicht kooperieren. Ich warne davor, die gleichen Fehler wieder und wieder zu machen. Es sind die vermeintlichen Heilsbringer und die Glücksritter, die dem TSV 1860 München die Perspektive rauben. Ismaik sorgt bewusst für die maximale Eskalation im Umgang mit dem Verein und seinen Unterstützern.”

In der Stadionfrage bittet Reisinger um Geduld, deutet jedoch an, dass es im Aufstiegsfall eine Lösung für die Saison 2025/26 gebe. Zudem regt der Präsident an, dass Hasan Ismaik seine Wunsch-Kandidaten, deren Interessenschwerpunkte im Profi-Fußball liegen, ja auch im Aufsichtsrat installieren könne.

Bild: TSV München von 1860 e.V.

Fragebogen zur VR-Wahl: Thomas Hirschberger

9

Im Hinblick auf die bevorstehende Wahl des neuen Verwaltungsrats im TSV München von 1860 e.V. auf der Mitgliederversammlung am 16. Juni im Zenith) haben wir alle 24 Kandidierenden gebeten, einen Fragebogen auszufüllen. Um den wahlberechtigten Mitgliedern (und natürlich auch allen anderen interessierten Löwenfans) die Positionen der zur Wahl stendenen Personen vorzustellen. Erfreulicherweise sind 20 Fragebögen ausgefüllt zurück gesendet worden.
Wir veröffentlichen diese unkommentiert in alphabetischer Reihenfolge. Hier kommt der Fragebogen von Thomas Hirschberger.

Ich bewerbe mich als Verwaltungsrat, weil…

Hirschberger: …1860 München neue Personen mit frischen, kreativen Ideen benötigt. 7 Jahre Stagnation sind genug.

Welche Dinge hat der Verwaltungsrat in den letzten drei Jahren gut gemacht?

Hirschberger: Jedwede ehrenamtliche Tätigkeit in Vereinen und Organisationen verdient höchsten Respekt und Anerkennung. Die Verantwortlichen treffen ihre Entscheidungen nach bestem Wissen.

Welche Dinge hätte der Verwaltungsrat besser machen können?

Hirschberger:
• Der Umgang mit dem langjährigen Unterstützer, Mäzen und Vizepräsident, Hans
Sitzberger, war skandalös.
• Keine Lösung fürs Stadion
• Keine Lösung für Bau der Turnhalle – die Abteilungen des eVs. benötigen dringend eine
eigene Stätte für ihren Leistungssport
• Verhältnis zum Mitgesellschafter zerrüttet

Mit welchen Aktivitäten/Projekten haben Sie sich in der Vergangenheit beim TSV 1860 München e.V. bereits eingebracht?

Hirschberger:
• Seit vielen Jahren unterstütze ich die Boxabteilung.
• Diverse Einladungen von Jugendmannschaften zu Weihnachtsfeiern etc..
• Mitglied bei Uf60 und unterstütze mit meinen Beiträgen und Spenden die Aktionen und
Projekte von Uf60.

Der Profifußball ist das Aushängeschild von 1860 und traditionell das meistdiskutierte Thema in der Öffentlichkeit. Was sind aus Ihrer Sicht die größten Herausforderungen für die KGaA in der nahen Zukunft?

Hirschberger: Sportlicher Erfolg, Aufstieg in die 2. bzw. 1. Bundesliga.

Hasan Ismaik ist mit seiner Firma HAM zu 60% an der KGaA beteiligt. Die Kommunikation und Zusammenarbeit mit ihm gestaltet sich seit seinem Einstieg schwierig. Was ist Ihr Konzept für eine verbesserte Kommunikation/Zusammenarbeit mit Ismaik bzw. HAM?

Hirschberger: Das Vertrauen unter den Gesellschaftern muss wieder hergestellt werden. Eine sportliche und wirtschaftliche Zukunft sowohl des eV als auch der KGaA geht nur gemeinsam.

Die KGaA ist nach wie vor bilanziell überschuldet. Mit welchen Maßnahmen würden Sie die Entschuldung unter Einhaltung der Regularien von DFB/DFL vorantreiben?

Hirschberger:
• Nur bei höheren Erlösen durch Aufstieg in die 2. oder 1. Liga ist eine Entschuldung möglich.
Höhere Einnahmen im Sponsoring, durch Ausbau oder Neubau Stadion.
• Akquise zusätzlicher Investoren.

Die Situation um einen Ausbau des Grünwalder Stadions bzw. einen Neubau stockt seit einiger Zeit. Welche Stadionlösung schwebt Ihnen vor?

Hirschberger: Kauf und Ausbau des Grünwalder Stadions mit Kapazität 30.000 Zuschauer oder Neubau. 1860 braucht eine eigene Spielstätte.

Welche Abteilungen liegen Ihnen außer dem Fußball noch besonders am Herzen und warum?

Hirschberger: Die Boxabteilung, weil dort seit vielen Jahrzehnten Sport auf höchstem Niveau betrieben wird und die Boxer zurück in die 1. Bundesliga müssen.

Was wollen Sie unseren Lesern noch mitteilen?

Hirschberger: Bitte kommt alle die den Löwen im Herzen tragen zur Wahl am 16.06.! Lasst uns 1860 gemeinsam wieder stark wie noch nie machen!

Bisher veröffentlichte Fragebögen der Verwaltungsrats-Kandidaten:

Thomas Baudisch
Robert von Bennigsen
Christian Dierl
Markus Drees
Robert Forster
Maximilian Glogger
Martin Gräfer

Ein Wort zum TSV 1860 München: Otto Steiner

4

Von wegen “Stagnation” – Otto Steiner teilt in unserer Kurzserie “Ein Wort zum TSV 1860 München” seine Gedanken zum neuen Kurs des e.V..

Wo andere Stagnation und gar Rückschritte sehen, sehen wir wirtschaftliche Vernunft, zukunftsfähige, nachhaltige Konzepte und messbaren Fortschritt. Und wir sind nicht allein. Wir haben ehemalige Spieler, die selbst ihre fußballerische Heimat in Giesing haben, aber auch mehr oder weniger prominente Anhänger und Freunde des TSV 1860 München nach ihren Gedanken gefragt.

“Ein Wort zum TSV 1860 München”: Otto Steiner teilt sechzger.de seine Gedanken mit

“Das Nachwuchsleistungszentrum ist schon seit vielen Jahren ein absoluter Schatz und Grundstein des TSV 1860. Mehr als eine ganze deutsche Nationalmannschaft wurde hier hervor gebracht. Auf der einen Seite stellen die jungen Spieler, die in den Profikader aufrücken, immer wieder Leistungsträger der 1. Mannschaft dar und auf der anderen Seite sind sie wichtige Wirtschaftsfaktoren für die Stabilisierung  der Finanzen. Jeder Fan wünscht sich, dass es dem Verein eines Tages gelingt, Juwelen wie die Bender-Zwillinge langfristig zu halten und eine aufstiegsfähige Mannschaft um sie herum aufzubauen. Sie schaffen außerdem höchste Identifikation für die Fans.

Nachdem der Investor sich über die letzten Jahre als eigenwilliger und nicht planbarer Partner erwiesen hat, war es zwangsläufig richtig, sich im Verein so stark wie möglich autark aufzustellen und die Abhängigkeit von einem unberechenbaren Partner so gering wie möglich zu halten. Das aktuelle Statement des Investors, bis zu 100 Mio zu investieren, ist in meinen Augen reine politische Augenwischerei. Das Investement wird definitiv niemals stattfinden. Darauf nehme ich jede Wette an.

Die Aussage hat einzig und allein politisch orientierte Gründe. Daher finde ich es ausdrücklich richtig, dass die neue Geschäftsführung die Arbeit des Nachwuchsleistungszentrums in den Fokus ihrer Arbeit stellt und dabei vom jetzigen Präsidium unterstützt wird. Denn das kann ein wesentlicher Baustein eines Erfolges werden, der 1860 als aufstrebenden Arbeiterverein definiert und gleichzeitig Unabhängiigkeit von der Willkür eines leider nicht partnerschaftlich agierenden Partners schafft. Dieser Kurs ist daher alternativlos. Die Jugend kann ein alternativer und Weg zu den zwar notwendigen, aber leider nicht zu erwartenden gezielten Investitionen werden.”

– Otto Steiner, TV-Produzent und ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender des TSV München von 1860 e.V.

sechzger.de blickt zurück: Scherbenhaufen nach Totalabsturz

Seit dem Sommer 2017, in dem die erste Mannschaft des TSV 1860 München in Folge eines wirtschaftlichen und sportlichen Desasters der aus dem Mutterverein ausgegliederten Profi-Fußballgesellschaft, bis in die Regionalliga Bayern fiel, sind die Vertreter des Muttervereins beharrlich um einen bodenständigeren Kurs bemüht.

Die ökonomischen und strukturellen Problemlagen in der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA waren im Nachwuchsbereich schon zwei Spielzeiten vor dem großen Crash wahrnehmbar gewesen. Zwei Jahre lang blieb die KGaA damals dem gemeinnützigen Verein die vertraglich vereinbarten Ausbildungszuschüsse schuldig. In der Folge mussten Ausbildungsmaßnahmen zurückgefahren werden und zeitgleich mit den Profis stiegen in der Saison 2016/2017 auch die A- und B-Junioren aus der Bundesliga ab.

TSV München von 1860 e.V. trägt die Ausbildung der jungen Talente seit 2017 allein

Seit dem Sommer 2017 trägt der Mutterverein die Ausbildung der Talente finanziell allein. Die ausstehenden Beihilfen wurden nach dem Neubeginn im Rahmen eines Sanierungskonzepts für die überschuldete KGaA gestundet. Der Eintritt zahlreicher Neumitglieder in den Verein versetzte die Verantwortlichen in die Lage, umfangreiche organisatorische, konzeptionelle und ausbildungsspezifische Erneuerungen bei den Junglöwen voranzutreiben.

Das Nachwuchsleistungszentrum des TSV 1860 München ist heute wieder eine renommierte Ausbildungsstätte. Sowohl die A-Junioren wie die B-Junioren kehrten sportlich in die Bundesliga  zurück. Zahlreiche Nachwuchstalente konnten für den Einsatz im Profibereich des TSV 1860 München qualifiziert werden. Die Profimannschaft des Klubs verfügt seit vielen Jahren über eine der höchsten Quoten an sogenannten Eigengewächsen im Deutschen Fußball.

Neue Geschäftsführer des TSV 1860 setzen auf die Jugend

Das vom Mutterverein zu Jahresbeginn neu eingesetzte Management der Profi-Fußballgesellschaft (Dr. Christian Werner, Sport/Oliver Mueller, Finanzen) verfolgt einen sportlichen Kurs, der diese Bemühungen für die Zukunft zu einem identitätsstiftenden Merkmal für den TSV 1860 München institutionalisieren will.

Die Presse berichtet darüber: Für Präsident Robert Reisinger war die Verpflichtung von Giannikis, Werner und Mueller diesbezüglich ein Meilenstein. „Wir müssen von unserer Ausbildungsqualität mehr profitieren“, lautet seine alte, in einem Podcast erneuerte Forderung: „Diese Aufgabe ist in meinen Augen absolut wettbewerbsentscheidend. Dafür braucht es Kreativität, strategisches Geschick und einen scharfen Blick für Entwicklungspotenzial. Das scheint jetzt endlich angekommen zu sein.”

 

Boxabteilung erhält wohl 80.000€-Versprechen und ruft zur Wahl des “Bündnis Zukunft” auf

72
Boxen Boxlöwen Heimsieg 1860 Schachidov Meister Hamidi

Im Wahlkampf um die neun Sitze im Verwaltungsrat des TSV 1860 München e.V. hat nun erstmals eine Abteilung eine Wahlempfehlung abgegeben. Nach einem Treffen der Boxabteilung mit dem Bündnis Zukunft und Hasan Ismaik veröffentlichte diese eine Liste von Kandidaten als Wahlempfehlung.

Treffen zwischen Boxabteilung und Bündnis Zukunft

Im Laufe der Woche stand im Rahmen der Wahlkampfoffensive von Hasan Ismaik auch ein Treffen mit der Boxabteilung und dem Bündnis Zukunft auf dem Programm. Im Rahmen dieses Treffens wiesen die Boxer auf die suboptimalen infrastrukturellen Bedingungen hin. Die Boxer mit dem Löwen auf der Brust beklagen “unhygienische Begingungen”, unter denen sie ihren Sport ausüben müssen. Außerdem sei der Aufwand der ehrenamtlichen Helfer zur Realisierung der Bundesliga-Kampfabende zu hoch gewesen. Insbesondere der Hin- und Rücktransport der Bestuhlung zwischen Aubing und der Halle in der Säbener Straße sei von der Abteilung nicht  zu stemmen gewesen. Unterschlagen wird bei den Aussagen, dass das Vereinsmanagement an den Kampfabenden bis spät in die Nacht die Halle aufgeräumt hat. Außerdem organisierte das Vereinsmanagement das Ticketing und saß an der Tageskasse.

Bündnis Zukunft sagt gerüchteweise 80.000 € Sponsoring pro Jahr zu

Im Nachgang des Treffens  sickerte noch die Information durch, dass die Boxer des TSV 1860 sich nicht nur wegen zweifelhafter Kampfrichterentscheidungen 2022 aus der Bundesliga zurückzogen, sondern auch finanzielle Gründe eine Rolle spielten. Das größte Problem seien die Finanzen gewesen, ließ Abteilungsleiter Ali Cukur entgegen der damaligen Kommunikation auf Facebook verlauten. Um der Boxabteilung unter die Arme zu greifen, sagte das Bündnis Zukunft den Boxern wohl Unterstützung in Höhe von jährlich 80.000 Euro zu, wie uns mehrfach zugetragen wurde. Diese soll – zumindest teilweise – über Die Bayerische bereitgestellt werden. Für eine Turnhalle wurden angeblich 900.000 Euro in Aussicht gestellt.

Die Bayerische soll am Sponsoring beteiligt sein

Sollte das stimmen, zeigt sich hier mal wieder die ungute Verquickung zwischen dem Bündnis Zukunft, seinem prominenten Kandidaten Martin Gräfer und seinem Arbeitgeber und Hauptsponsor Die Bayerische.
Kurz darauf veröffentlichte die Boxabteilung eine Vorschlagsliste von Kandidaten zur VR-Wahl bei der kommenden Mitgliederversammlung. Wenig überraschend finden sich darauf die sieben Kandidaten des Bündnis Zukunft sowie auch Christian Dierl (der die Boxer bei ihrem Bundesliga-Abenteuer finanziell unterstützte) und Gernot Mang.

e.V.-Turnhalle wird seit Jahren von HAM blockiert

Wahrscheinlich könnten die Boxer des TSV 1860 seit Langem unter besseren Bedingungen trainieren und möglicherweise sogar wieder in der Bundesliga boxen. Hierfür müsste jedoch die vertraglich vereinbarte Turnhalle des e.V. schon gebaut sein. Dass dieses noch nicht geschehen ist, liegt vor Allem an Ismaiks Firma HAM. Diese beindert nämlich weiterhin eine Splittung des Erbpachtvertrags an der Grünwalder Straße. Das führt dazu, dass der e.V. seinen Abteilungen keine Trainings- und Wettkampfstätten zur Verfügung stellen kann.

Stimmenkauf im Wahlkampf mit Geld der “Bayerischen”? 

Sechzig am Wochenende: Löwinnen II bei Centro Argentino II

0
Tsv 1860 Sechzig Wochenende U21 U19 U17 Testspiel Spiele Löwinnen

Während die Profis bereits seit Wochen im Sommerurlaub sind, bestreiten andere Teams noch immer bzw. schon wieder Punktspiele. Die Löwinnen II reisen am Sonntag beispielsweise zu Centro Argentino II und wollen ihre Tabellenführung behaupten.

Sonntag: Löwinnen II bei Centro Argentino II

Die Voraussetzungen für einen Auswärtssieg sind durchaus gut. Während die 2. Mannschaft der Löwinnen die Tabelle der A-Klasse mit 46 Punkten (und somit zwei Zählern Vorsprung auf den FC Dreistern Neutrudering) anführen, musste Centro Argentino de Munich II in 17 Partien ebenso viele Niederlagen einstecken.

Anpfiff ist am Sonntag um 14.30 Uhr auf der Bezirkssportanlage Görzer Straße.

Die Spiele im Überblick

Montag, 03.06.

20.00 Uhr: Senioren B – FC Dreistern Neutrudering 3:3

Mittwoch, 05.06.:

20.00 Uhr: Senioren C – SpVgg Höhenkirchen 0:0

Freitag, 07.06.:

20.00 Uhr: Senioren A – SG Inhausen/Lohhof/Riedmoos/Haimhausen -:- (in Oberhaching)

Samstag, 08.06.:

10.00 Uhr: TSV Neuried U10 – U9 -:-
11.00 Uhr: TSV Farchant U14 – U13 -:-
13.30 Uhr: TSV Farchant U15 – U14 -:-
15.00 Uhr: Löwinnen U17 – TSV Milbertshofen -:-

Die U11 nimmt am Samstag und Sonntag am Turnier in Oberrad (Frankfurt) teil. Die U10 ist am Samstag beim Leistungsvergleich in Dachau im Einsatz.

Sonntag, 09.06.:

14.30 Uhr: Centro Argentino de Munich II – Löwinnen II -:-
15.00 Uhr: FC Wacker München U10 – U9 -:-

Zudem nimmt die U12 am Turnier in Mutschelbach teil.

Montag, 10.06.:

19.00 Uhr: Senioren B – SG Garching/Dietersheim -:-